VAT

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VAT zahlt nach deutlichem

VAT zahlt nach deutlichem Einbruch von Gewinn und Umsatz unveränderte Dividende

Der Vakuumventilhersteller VAT hat die Nachfrageflaute von Seiten der Display- und Halbleiterhersteller im Geschäftsjahr 2019 deutlich zu spüren bekommen.

03.03.2020 07:53

Sowohl der Auftragseingang (-9,7 Prozent auf 585,0 Millionen Fr.) als auch der Umsatz (-18,3 Prozent auf 570,4 Millionen) sind wegen der Marktschwäche bei den Halbleiter- und Displayherstellern, die für ihre Produktion auf die Vakuumventile von VAT angewiesen sind, eingebrochen. Der Markt habe aber die Talsohle durchschritten und weiterhin würden Marktanteile gewonnen, teilte VAT am Dienstag mit.

Immerhin hat sich die Lage im zweiten Semester etwas stabilisiert. Die bereits im dritten Quartal beobachtete sequentielle Verbesserung von Auftragseingang und Umsatz hat sich im vierten Quartal fortgesetzt. So zogen die Verkäufe im Schlussquartal gegenüber dem Vorjahr um gegen 15 Prozent auf 170,4 Millionen Franken an und der Auftragseingang um über 31 Prozent auf 176,3 Millionen. Und auch im Vergleich zum dritten Quartal haben die Ziffern im zweistelligen Bereich zugenommen.

Die im zweiten Quartal eingeleitete Erholung der Märkte habe sich vierten Quartal fortgesetzt, hiess es dazu. Dies sei vor allem auf die zunehmende Nachfrage von Halbleiter-OEMs zurückzuführen. Diese hätten begonnen, ihre Lagerbestände wieder aufzustocken, um der verbesserten Auftragslage für neue Investitionsprojekte sowohl im Logik- als auch im Speichersegment nachzukommen.

Auf die operative Profitabilität hatte der Umsatzrückgang im Gesamtjahr ebenfalls Auswirkungen. Die operative Gewinnmarge (EBITDA) ging im Gesamtjahr zwar auf 27,0 um beinahe 4 Prozentpunkte zurück, verblieb damit aber noch immer auf einem hohen Niveau. In absoluten Zahlen ging der EBITDA jedoch um über 28 Prozent auf 154,0 Millionen zurück, was sich laut VAT mit dem geringeren Umsatz erklärt.

Dividende trotz Gewinnrückgang stabil

Der Reingewinn lag bei 74,8 Millionen und damit um knapp 45 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres. Hier spielen noch höhere Abschreibungskosten im Zusammenhang mit dem Abschluss der Erweiterung des Werks in Malaysia eine Rolle. Die Dividende wird dennoch bei 4,00 Franken je Aktie stabil gehalten.

Mit dem vorgelegten Ergebnis hat VAT die Erwartungen der Analysten mehrheitlich übertroffen. Einzig der Reingewinn lag etwas unter den Erwartungen und einzelne Beobachter hatten sich eine etwas höhere Dividende vorgestellt.

Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet VAT dank der verbesserten Aktivitäten in der Halbleiterindustrie mit der Rückkehr zu Wachstum. Umsatz, operativer Gewinn, die Gewinnmarge und auch der Reingewinn dürften gemäss den Prognosen das Niveau von 2019 wieder übersteigen. Für das erste Quartal stellt das Unternehmen einen Umsatz von 140 bis 150 Millionen Franken in Aussicht. Dennoch sieht VAT eine weiterhin geringe Marktvisibilität sowie Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Coronavirus auf die Lieferketten.

VAT bestätigt gleichzeitig das Mittelfristziel einer EBITDA-Marge von 33 Prozent. Das Erreichen dieses Ziels sei nun auf einem niedrigeren Umsatzniveau möglich als ursprünglich gedacht.

(AWP)

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VAT setzt im ersten Quartal

VAT setzt im ersten Quartal mehr um und erwartet Fortsetzung der Markterholung

Der Vakuumventil-Hersteller VAT hat im ersten Quartal 2020 deutlich mehr umgesetzt als im Vorjahr.

16.04.2020 07:59

Gegenüber dem vierten Quartal gingen die Verkäufe indes wieder zurück. Dennoch erwartet das Unternehmen eine Fortsetzung der Markterholung. Das Coronavirus bremst derzeit nur leicht. Der Umsatz zog im ersten Jahresviertel gegenüber der Vorjahresperiode um knapp 14 Prozent auf 145,5 Millionen Franken an, wie VAT am Donnerstag mitteilte. Damit lag der Wert im Rahmen der Ende der im März veröffentlichten Guidance für das erste Quartal von 140 bis 150 Millionen, aber deutlich unter dem Wert des Schlussquartals 2019 (170,4).

Die Covid-19-Pandemie habe nur begrenzte Auswirkungen auf das erste Quartal gehabt, aber die Unsicherheit bezüglich der Auswirkungen auf die Lieferketten und die kurzfristige Nachfrage für das Gesamtjahr bleibe bestehen, so VAT. Die Markterholung der zweiten Jahreshälfte 2019 im Halbleitersektor habe sich im ersten Quartal 2020 fortgesetzt. Die Kunden würden wieder vermehrt in Technologie-Upgrades, vor allem in den Bereichen Logik und Foundry sowie im Speicherbereich investieren.

Der Auftragseingang kletterte gar um knapp 42 Prozent auf 181,3 Millionen in die Höhe, wobei sich hier gegenüber dem vierten Quartal 2019 (176,3 Millionen) auch sequentiell gesehen eine Steigerung ergab. Die Nachfrage habe sich dabei im ersten Quartal 2020 in allen VAT-Geschäftsbereichen verbessert.

Auftragseingang klar über Schätzungen

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten vor allem mit dem Auftragseingang übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 144,4 Millionen Franken und für den Auftragseingang bei 148,6 Millionen.

Lokale Einschränkungen der Geschäftstätigkeit führten gegen Ende des Quartals zu einer vorübergehenden Einstellung der Geschäftstätigkeit in Kalifornien und Malaysia. Seither haben jedoch Regierungen und Aufsichtsbehörden in vielen Ländern die Halbleiterindustrie und ihre Zulieferer als systemkritisch eingestuft. Infolgedessen sei man von diesen Stilllegungsaufträgen befreit worden und arbeite in der Schweiz mit normaler Kapazität und in den USA und Malaysia mit reduziertem Personalbestand.

Der Ausblick bleibe trotz der Unsicherheiten im Zusammenhang mit Covid-19 positiv, heisst es. Die Markterholung dürfte sich demnach fortsetzen. Für das Jahr 2020 rechnet VAT weiterhin mit einer Rückkehr zum Wachstum, das vor allem von den halbleiternahen Geschäften getragen sein dürfte. Die Unsicherheit hinsichtlich der Dauer der Pandemie und ihrer Auswirkungen auf die globalen Lieferketten mache jedoch Prognosen für das Gesamtjahr zunehmend schwieriger. Gleichwohl stellt das Unternehmen eine gegenüber dem Vorjahr steigende Betriebsgewinnmarge (EBITDA) in Aussicht. Bestätigt wird auch das Mittelfristziel eine EBITDA-Marge von 33 Prozent.

Der freie Cashflow werde von der Grösse des Umsatzwachstums und des Bedarfs an Betriebskapital abhängen, könnte aber niedriger sein als im Jahr 2019, so die Mitteilung weiter.

(AWP)

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VAT weist im zweiten Quartal

VAT weist im zweiten Quartal starkes Wachstum aus

Der Vakuumventil-Hersteller VAT hat im zweiten Quartal 2020 ein starkes Wachstum verbucht und die selbst gesteckten Umsatzziele übertroffen.

09.07.2020 08:08

Die Nachfrage aus der Halbleiterindustrie sei stärker gewesen als erwartet. Gleichzeitig seien die durch die Corona-Pandemie erwarteten Engpässe in den Lieferketten weniger ausgeprägt ausgefallen als befürchtet. Nach ersten vorläufigen Zahlen rechnet VAT für die Monate April bis Juni mit einem Umsatzwachstum von 28 Prozent auf 173 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Mitte April hatte VAT noch 150 bis 160 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

Der Auftragseingang wird mit plus 32 Prozent auf 177 Millionen Franken angegeben. Der Auftragsbestand per Ende Juni sei auf 154 Millionen von 150,6 Millionen per Ende März angewachsen.

Entsprechend weisen auch die vorläufigen Halbjahreszahlen beim Auftragseingang mit 358 Millionen Franken (+37%) und beim Umsatz mit 319 Millionen (+21%) ein deutliches Wachstum aus. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA wird auf 95 Millionen Franken geschätzt und die entsprechende Marge auf 29,7 Prozent. Zum Vorjahr wäre dies ein Gewinn-Plus von 44 Prozent.

Für den Rest des Jahres rechnet VAT mit günstigen Marktbedingungen, wie es weiter heisst. Ein Ausblick auf das dritte Quartal und das zweite Halbjahr soll zusammen mit den definitiven Halbjahreszahlen am 6. August veröffentlicht werden.

(AWP)

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US-Bank ist beim

US-Bank ist beim Börsenüberflieger VAT beim heutigen Kurs nicht mehr wohl

Die Aktie der VAT Group schreibt wieder Kursrekorde. Nach der Credit Suisse warnt nun aber auch J.P. Morgan vor einer möglichen Verschlechterung der Auftragslage beim an der Börse beliebten Halbleiterzulieferer.

26.08.2020 08:01

Von Lorenz Burkhalter

Die jüngere Firmengeschichte der VAT Group ist eine Erfolgsgeschichte, die nicht nur im St. Galler Rheintal ihresgleichen sucht. Der Halbleiterzulieferer blickt auf wachstumsreiche Jahre zurück. Auch wie das Unternehmen durch die Untiefen der Covid-19-Pandemie navigierte, ist beeindruckend. Das blieb auch an der Börse nicht unbemerkt. Erst vor wenigen Tagen stieg der Kurs der VAT-Group-Aktie in der Spitze auf gut 188 Franken und damit auf eine neue Bestmarke. Das sind in etwa 15 Prozent mehr als Ende Dezember.

Wie J.P. Morgan in einer 16 Seiten starken Unternehmensstudie schreibt, lässt sich das Kurs- und Bewertungsniveau mittlerweile allerdings kaum noch rechtfertigen. Die bekannte US-Investmentbank senkt ihr Anlageurteil deshalb von "Neutral" auf "Underweight". Das kommt einer Verkaufsempfehlung gleich. Am 165 Franken lautenden Kursziel hält sie indes fest.

Berechnungen von J.P. Morgan zufolge weist die Aktie (EV/EBITDA von 24) einen deutlichen Bewertungsaufschlag gegenüber den Aktien von Grosskunden wie Applied Materials (EV/EBITDA von 11) oder Lam Research (EV/EBITDA von 12) auf.

Auch die Credit Suisse warnt vor dem Branchenzyklus

Doch das ist nicht das einzige Argument, welches die US-Investmentbank in die Waagschale wirft. Von den zuletzt vorsichtigen Aussagen von Branchengrössen wie Western Digital oder Micron Technology schliesst sie auf ein Überangebot in den Absatzmärkten von Grosskunden der VAT Group. Das wiederum könnte sich früher oder später für den Zulieferer aus dem Rheintal und seine Auftragsbücher rächen.

J.P. Morgan ist übrigens nicht die einzige Bank, die sich mit dem Branchenzyklus beschäftigt. Wie die Credit Suisse kürzlich schrieb, wird die Zyklizität der VAT Group unterschätzt (der cash Insider berichtete). Die Grossbank sieht den Branchenzyklus im Laufe des nächsten Jahres nach unten drehen und rät deshalb mit "Underperform" zum Verkauf der Aktie des Halbleiterzulieferers. Vom Kursziel von 139 Franken lässt sich gar auf ein Abwärtspotenzial von 25 Prozent schliessen.

Ob der Grossaktionär Rudolf Maag mit den Zyklen der Halbleiterindustrie vertraut ist, ist nicht bekannt. Maag gilt nämlich als Pionier im Bereich Medizinaltechnik, einem völlig anderen Wirtschaftszweig. Der Grossaktionär hält gut 10 Prozent an der VAT Group.

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VAT-Aktie nach Aussagen zu

VAT-Aktie nach Aussagen zu künftigem Wachstum gesucht

Mit den Aktien von VAT geht es am Mittwoch nach Aussagen des Managements zum künftigen Kurs nach oben. Die schon zuvor zumeist positive Sicht auf die Papiere hat sich bei vielen Marktteilnehmern noch verstärkt.

02.12.2020 10:29

Um 9.55 Uhr legen die VAT-Titel um 3,0 Prozent auf 200,80 Franken zu. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI gibt derweil um 0,1 Prozent nach. Die Papiere haben nun seit Anfang Jahr den Wert um mehr als ein Fünftel gesteigert und damit einer markant überdurchschnittliche Performance gezeigt.

Mit dem Kapitalmarkttag hätten sich die Aussagen des Managements zum laufenden Jahr zwar nicht grundlegend verändert, heisst es bei den Analysten. Auch die strategischen und finanziellen Leitplanken bis 2025 würden von den Schätzungen kaum abweichen.

Die Bestätigung der Jahresziele sei gleichwohl Ausdruck der anhaltend hohen Dynamik in der Halbleiterindustrie, betont der Experte der ZKB. Und die Ambitionen bis 2025 seien konkretisiert worden. Dank einer starken Positionierung in attraktiven Nischenmärkten stünden die Chancen gut, dass VAT weiter auf der Erfolgsstrasse bleiben kann, so der Kommentar weiter.

Ähnlich klingt es bei Vontobel: "VAT bietet alle Zutaten für ein langfristig attraktives Investment", heisst es da. So sei das Unternehmen Marktführer in einem wachsenden Markt, habe eine fokussierte Strategie und eine starke Rentabilität.

yr/rw/uh

(AWP)

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VAT erreicht deutliches

VAT erreicht deutliches Wachstum im Gesamtjahr

Der Vakuumventilhersteller VAT hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt und ist beim Betriebsergebnis profitabler geworden. Nach ersten ungeprüften Zahlen wuchs der Auftragseingang um rund ein Viertel auf 733 Millionen Franken, und der Umsatz legte um 21 Prozent auf 692 Millionen zu, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

14.01.2021 07:49

Die über den Erwartungen liegende Performance sei das Ergebnis einer anhaltend sehr robusten Nachfrage im gesamten vierten Quartal, schreibt VAT weiter. Insbesondere im halbleiterbezogenen Ventilgeschäft und durch ein Rekordquartal im Global Service-Segment sei das erreicht worden.

Die vorläufigen Zahlen würden auch auf einen Anstieg der EBITDA-Marge hindeuten, heisst es weiter. Sie wird über 31 Prozent erwartet, rund 4 Prozentpunkte höher als 2019. Der starke Auftragseingang im vierten Quartal deute zudem auf ein weiterhin positives Geschäftsumfeld für den Beginn des Jahres 2021 hin, so die Mitteilug weiter. Im ersten Quartal erwartet VAT einen Nettoumsatz von 180 bis 190 Millionen Franken.

yr/rw

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VAT: Fabian Chiozza wird

VAT: Fabian Chiozza wird neuer Finanzchef

Bei VAT kommt es zu einem Wechsel auf der Position des Finanzchefs. Ab dem zweiten Quartal löst Fabian Chiozza den bisherigen CFO Stephan Bergamin ab. Der neue Mann kommt von Autoneum, wo er derzeit als Divisions-CFO für die Business Group Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika amtet.

14.01.2021 07:14

Chiozza sei eine Führungspersönlichkeit im Finanzbereich mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz bei der Erzielung von profitablem Wachstum in verschiedenen Regionen, schreibt der Anbieter von Hochvakuumtechnologie für die Halbleiterindustrie am Donnerstag in einer Mitteilung.

Der aktuelle VAT-Finanzchef Bergamin verlässt die Gruppe. Er habe sich entschieden, eine neue Chance ausserhalb wahrzunehmen, so VAT weiter.

gab/rw

(AWP)

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