Schuldenkrise Asien

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Fahrzeugabsatz auf Chinas

Fahrzeugabsatz auf Chinas Automarkt legt auch im November kräftig zu

Der Aufschwung auf dem für deutsche Autobauer so wichtigen chinesischen Automarkt hält weiter an. Im vergangenen Monat stieg der Absatz von Fahrzeugen an die Händler nach vorläufigen Daten im Jahresvergleich um 11,1 Prozent, wie der Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) am Freitag in Peking mitteilte. Damit bleibt der Markt wie in den Vormonaten auf starkem Wachstumskurs mit meist prozentual zweistelligen Raten. In den CAAM-Daten sind neben Pkw auch Nutzfahrzeuge wie Lkw und Busse enthalten. Die gewerblich genutzten Fahrzeuge hatten in den vergangenen Monaten spürbar schneller zugelegt als Pkw.

04.12.2020 11:57

Detaillierte CAAM-Daten für November werden in der kommenden Woche erwartet. Dann sollte auch der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) seine Daten veröffentlichen. Der PCA zählt den Verkauf von Pkw, SUVs und kleineren Mehrzweckfahrzeugen an die Endkunden.

China ist der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen , Daimler und BMW . Die Corona-Pandemie hatte in China früh im Jahr das Wirtschaftsleben lahmgelegt, allerdings fuhren die Autofabriken auch früher als in Europa und Nordamerika wieder hoch. Insbesondere die Premiumhersteller Audi, Daimler und BMW können derzeit in China mit grossen Verkaufszuwächsen punkten./men/jha/

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Erholung nach Corona: China

Erholung nach Corona: China erlebt Exportboom - Plus 21,1 Prozent

Die chinesischen Exporte sind im November sprunghaft angestiegen. Die Ausfuhren legten unerwartet stark in Dollar gemessen um 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie der chinesische Zoll am Montag in Peking berichtete. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um zwölf Prozent gerechnet. Im Oktober waren die Exporte lediglich um 11,4 Prozent geklettert. Die Importe blieben hingegen hinter den Erwartungen zurück und kletterten nur um 4,5 Prozent - etwas weniger noch als im Vormonat mit 4,7 Prozent. Das Handelsdefizit verdoppelte sich auf 75 Milliarden US-Dollar.

07.12.2020 06:30

Mit einem Zuwachs um insgesamt 13,6 Prozent trägt der Aussenhandel noch stärker als erwartet zur Erholung der zweitgrössten Volkswirtschaft bei. Da das bevölkerungsreichste Land das Coronavirus seit dem Sommer weitestgehend im Griff hat und nur noch vereinzelt Infektionen zählt, haben sich die wirtschaftlichen Aktivitäten auch wieder normalisieren können.

Während der Rest der Welt eine Rezession erlebt, wird China als einzige grosse Volkswirtschaft in diesem Jahr auch wieder ein Wachstum verzeichnen. Es wird mit einem Plus von 2,0 bis 2,2 Prozent gerechnet. Wichtige Frühindikatoren deuten darauf hin, dass das Wachstum im vierten Quartal 5,5 Prozent überschreiten könnte. Einige chinesische Experten sprechen sogar von mehr als sechs Prozent Wachstum. Im dritten Quartal waren es schon 4,9 Prozent.

Die Stimmung im herstellenden Gewerbe ist auch so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex des renommierten Wirtschaftsmagazins "Caixin" stieg im November von 53,6 im Vormonat auf 54,9 Punkte - den höchsten Stand seit November 2010 mit der Erholung nach der globalen Finanzkrise. Das Konjunkturbarometer kletterte damit den siebten Monat in Folge. Die Beschäftigung legte im November ebenfalls so stark wie seit Mai 2011 nicht mehr zu.

Während die neuen Wellen der Pandemie in anderen Ländern für Unsicherheiten sorgen, zeigte sich dennoch den vierten Monat in Folge auch ein Zuwachs der chinesischen Exportaufträge. Experten weisen darauf hin, dass Chinas Exporteure auch von coronabedingten Produktionsunterbrechungen in Fabriken anderer Länder profitieren. Mit zunehmender heimischer Nachfrage erholt sich die Produktion in China damit weiter von dem starken Einbruch des Wachstums nach dem Ausbruch des Virus im ersten Quartal mit einem Minus von 6,8 Prozent.

Trotz des Ausfuhrbooms sorgen sich Exporteure allerdings über die beständige Wertzunahme des Yuan in den vergangenen sechs Monaten. Es wird befürchtet, dass Profite und Exportaufträge unter Druck geraten könnten. Fast jeder fünfte Exporteur (18,8 Prozent) fürchte negative Auswirkungen, wie die australische ANZ Bank in einer Analyse der Umfrage unter den Einkaufsmanagern hervorhob. Der Yuan wird gegenwärtig auf dem höchsten Stand sei zweieinhalb Jahren gehandelt.

Chinesischen Exporteuren drohten auch neue Sanktionen der USA, die ungeachtet des laufenden Präsidentenwechsels staatliche Unternehmen aufs Korn nähmen, warnten die ANZ-Experten. Trotzdem scheinen die Aussichten für die chinesische Wirtschaft insgesamt sehr gut zu sein. Der Internationale Währungsfonds sagt ein Wachstum der chinesischen Wirtschaft von 8,2 Prozent für das kommende Jahr voraus.

"Der Schwung des Wachstums bei Nachfrage und Innovation setzt sich fort - auch die Entwicklung des Exportsektors ist nicht schlecht", sagte der Ökonom Cao Heping von der Peking Universität der "Global Times". Chinas Wachstum könnte vielleicht sogar um 8,4 Prozent zulegen. Hingegen warnte der Forscher Mei Xinyu von Chinas Akademie für Handel und internationale Wirtschaftskooperation vor neuen Handelsauseinandersetzungen auch unter dem neuen US-Präsidenten Joe Biden und anderen Unsicherheiten auf den Weltmärkten.

"Wegen der Pandemie in diesem Jahr könnte eine neue Runde von wirtschaftlichen und finanziellen Krisen in einigen Schwellenmärkten auftreten", sagte Mei Xinyu der Zeitung. Die negativen Auswirkungen der weitgehend gelockerten Geldpolitik könnten im kommenden Jahr deutlicher werden./lw/DP/zb

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Japan plant weiteres

Japan plant weiteres Milliarden-Konjunkturpaket

Die japanische Regierung will mit einem weiteren milliardenschweren Konjunkturpaket die coronageplagte Wirtschaft ankurbeln. Nach Informationen der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo wird es ein Volumen von 73 Billionen Yen (rund 580 Milliarden Euro) umfassen. Die Regierung will über die Konjunkturspritze an diesem Dienstag entscheiden. Zu diesem Zweck soll ein dritter Nachtragshaushalt für das noch bis Ende März 2021 laufende Fiskaljahr aufgelegt werden. Die vor Deutschland drittgrösste Volkswirtschaft der Welt erholt sich zwar vom Rekordeinbruch im Zuge der Corona-Krise. Dennoch kämpft die Wirtschaft weiter mit den Folgen der Pandemie.

07.12.2020 14:06

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im dritten Quartal dieses Jahres - auf das Jahr hochgerechnet - nach vorläufigen Angaben um 21,4 Prozent angezogen. Es war das erste Mal nach drei Quartalen, dass Japans Wirtschaft wieder wuchs, nachdem die Wirtschaftsmacht zuvor in eine schwere Rezession gerutscht war.

In Japan werden die vierteljährlichen Daten zur Wirtschaftsleistung auf das Jahr hochgerechnet angegeben und können daher nicht mit deutschen Wachstumszahlen verglichen werden. Annualisierte Daten geben an, wie sich die Wirtschaft entwickeln würde, wenn das Tempo ein Jahr lang anhielte.

An diesem Dienstag legt die Regierung die revidierten BIP-Daten vor. Doch wird damit gerechnet, dass sich die Zahlen nicht gross ändern werden. Bis Japan die Krise vollständig überwunden hat, wird es laut Ökonomen noch Jahre dauern./ln/DP/eas

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Japans Manager weniger

Japans Manager weniger pessimistisch - Doch Sorgen bleiben

Die Stimmung in den Manageretagen der japanischen Grossindustrie hellt sich nach den schweren Einbrüchen wegen der Corona-Pandemie weiter auf. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Quartalsumfrage ("Tankan") der japanischen Notenbank unter rund 10 000 Unternehmen des Landes hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die grossen Produktionsunternehmen zum Dezember von minus 27 auf minus 10. Ein negativer Index bedeutet allerdings, dass die Pessimisten in der Industrie weiterhin in der Mehrheit sind. Damit hat sich jedoch die Stimmung im nun zweiten Quartal verbessert, und zwar noch deutlicher als viele Ökonomen in Japan erwartet hatten.

14.12.2020 06:10

Im Juli war die Stimmung in Japans Grossindustrie wegen der Pandemie auf den tiefsten Stand seit Juni 2019 gefallen. Inzwischen kommt der wichtige Exportmotor der vor Deutschland drittgrössten Volkswirtschaft der Welt zwar langsam wieder in Schwung, angeführt von Autoausfuhren in wichtige Märkte wie China und die USA. Und auch die nicht produzierenden Unternehmen des Landes sind inzwischen etwas weniger pessimistisch. Der entsprechende Stimmungsindex bei diesen Unternehmen stieg von minus 12 vor drei Monaten auf jetzt minus 5. Insgesamt ist die Stimmung in Japans Wirtschaft aber weiter gedrückt.

Während die Grossindustrie für die kommenden drei Monate mit einer weiteren leichteren Verbesserung des Stimmungsindexes auf minus 8 rechnet, prognostizieren die nicht verarbeitenden Unternehmen des Landes eine erneute Verschlechterung. Demnach dürfte ihr Stimmungsindex auf minus 6 fallen, wie aus der Umfrage hervorgeht.

Dazu trägt bei, dass die Corona-Infektionszahlen jüngst wieder deutlich angestiegen sind, was den Dienstleistungssektor hart trifft. Ein umstrittenes Subventionsprogramm der Regierung zur Ankurbelung des Binnentourismus ist inzwischen für einzelne Gebiete, wo eine Überlastung des Gesundheitssystems droht, wieder ausgesetzt worden.

Der von der Bank of Japan alle drei Monate erstellte Tankan-Bericht ist eine Mischung aus Konjunkturanalyse und Stimmungsbericht./ln/DP/zb

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Stimmung in Japans Wirtschaft

Stimmung in Japans Wirtschaft verbessert sich weiter

Der Stimmungsindex der grossen japanischen Industriekonzerne hat sich das zweite Quartal in Folge verbessert.

14.12.2020 02:13

Der Index verbessert sich von minus 27 im September auf minus zehn im Dezember, wie die vierteljährliche Tankan-Umfrage der Bank of Japan (BoJ) am Montag zeigte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit minus 15 gerechnet. Positive Werte signalisieren Optimismus, negative Pessimismus.

Nach dem schlimmsten Rückgang der Nachkriegszeit im zweiten Quartal erholte sich die japanische Wirtschaft bereits im Quartal von Juli bis September, unterstützt durch verbesserte Exporte und Konsum. Viele Analysten erwarten jedoch, dass eine dritte Corona-Welle die Erholung bescheiden hält. Die Tankan-Daten gehören zu den Schlüsselfaktoren, die die BoJ bei ihrer am Freitag endenden zweitägigen Zinsüberprüfung heranziehen wird. 

(Reuters)

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Chinas Detailhandel,

Chinas Detailhandel, Industrie und Investitionen legen weiter zu

In China hellt sich die Lage der Wirtschaft nach dem Corona-Schock weiter auf.

15.12.2020 06:33

Drei wichtige Indikatoren, die das Pekinger Statistikamt am Dienstag veröffentlichte, belegen den anhaltenden Aufwärtstrend. So legte die Produktion in den Industriebetrieben im November im Vorjahresvergleich um 7 Prozent zu, womit das Wachstum aus dem Vormonat (6,9 Prozent) noch leicht übertroffen werden konnte.

Einen erneuten Sprung machten auch die Einzelhandelsumsätze, die nach einem Plus von 4,3 Prozent im Oktober im November um 5 Prozent zulegten. Die Investitionen in Sachanlagen stiegen derweil im Zeitraum von Januar bis Ende November um 2,6 Prozent. Alle Daten lagen im Rahmen der Erwartungen von Analysten.

Infolge der Corona-Pandemie hatte China im Frühjahr mit einem Einbruch der Wirtschaft um 6,8 Prozent das erste negative Wachstum seit dem Jahr 1992 hinnehmen müssen. Doch weil das bevölkerungsreichste Land das Virus in den Griff bekommen zu haben scheint, nimmt die Wirtschaft bereits seit Monaten wieder Fahrt auf.

Im dritten Quartal wuchs die zweitgrösste Volkswirtschaft im Vorjahresvergleich um 4,9 Prozent. Schon das reichte, um den vorangegangenen Einbruch im Frühjahr mehr als auszugleichen. Der Internationale Währungsfonds schätze zuletzt, dass die chinesische Wirtschaft in diesem Jahr um 1,9 Prozent zulegen wird. Damit wäre sie die einzige grosse Volkswirtschaft, die überhaupt ein Plus schaffen würde.

(AWP)

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Japans Industrie stagniert

Japans Industrie stagniert

Die weltweiten Lockdown-Maßnahmen infolge steigender Corona-Ansteckungen lassen die japanische Industrie stagnieren.

28.12.2020 02:26

Die Produktion verharrte im Dezember auf dem Niveau des Vorjahresmonats, wie aus den am Montag veröffentlichten amtlichen Daten hervorgeht. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 1,2 Prozent zum Vormonat gerechnet.

"Das Erholungstempo verlangsamt sich etwas mehr als erwartet", sagte Takumi Tsunoda, leitender Ökonom am Shinkin Central Bank Research Institute. Regierungsdaten zufolge kurbelten Maschinenbauer zwar die Produktion an, aber der Einbruch der Nachfrage in der Automobilindustrie drückte das Wachstum.

Separate Daten hatten zuvor gezeigt, dass die Verbraucherpreise im Dezember den stärksten Rückgang seit mehr als einem Jahrzehnt verzeichneten.

(Reuters)

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EU-Kreise: Verhandlung über

EU-Kreise: Verhandlung über Investitionspakt mit China abgeschlossen

Das Investitionsabkommen der Europäischen Union mit China steht nach Angaben aus EU-Kreisen kurz vor dem Abschluss. Auf Expertenebene seien die Verhandlungen beendet, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag in Brüssel. EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis habe auf dieser Basis eine politische Grundsatzeinigung mit der Führung in Peking empfohlen. Dazu werde ein Spitzengespräch für die nächsten Tage geplant.

29.12.2020 13:36

An dem Abkommen wird seit sieben Jahren gearbeitet. Es soll europäischen Unternehmen einen besseren Zugang zu dem riesigen chinesischen Markt mit 1,4 Milliarden Menschen bringen. Zeitweise waren die Gespräche unter anderem wegen Streits über Arbeitsrechte und Vorkehrungen gegen Zwangsarbeit ins Stocken geraten. Die Probleme scheinen nun ausgeräumt.

China habe die nötigen "substanziellen Zusagen" in drei zentralen Punkten geleistet, hiess es aus EU-Kreisen: Marktzugang, fairer Wettbewerb und nachhaltige Entwicklung. Dazu zählten auch "Unternehmensstandards für soziale Verantwortung und Arbeit".

China habe zugesagt, "dauerhafte und nachhaltige Anstrengungen" zur Ratifizierung der Konvention der internationalen Arbeitsorganisation ILO zur Zwangsarbeit zu unternehmen. Darüber hinaus werde die EU autonom weitere Instrumente zum Kampf gegen Zwangsarbeit entwickeln./vsr/DP/mis

(AWP)

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Erholung der chinesischen

Erholung der chinesischen Industrieproduktion verlangsamt sich

Die chinesische Industrie hat im Dezember ihren Erholungskurs aus der Pandemie langsamer als im Vormonat fortgesetzt.

31.12.2020 06:44

Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (PMI) fiel auf 51,9 von 52,1 im November, wie Daten des nationalen Statistikbüros NBS am Donnerstag zeigten. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Rückgang auf 52,0 erwartet. Die 50-Punkte Marke trennt auf monatlicher Basis Wachstum von Kontraktion.

Chinas riesiger Industriesektor konnte sich dank der überraschend starken Exporte weiter von den Einbrüchen infolge des Coronavirus-Ausbruchs erholen. Erneute Lockdown-Maßnahmen bei weltweiten Handelspartnern und steigende Infektionszahlen im Inland drückten aber die industrielle Nachfrage. 

(Reuters)

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Chinas Industrie wächst

Chinas Industrie wächst langsamer

Die Industrie in China wächst langsamer. Das zeigt der am Montag veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI).

04.01.2021 04:15

Der Einkaufsmanagerindex fiel im Dezember auf 53,0 (November: 54,9) Punkte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Rückgang auf 54,8 Punkte gerechnet. Werte über 50 Punkten zeigen Wachstum an. 

(Reuters)

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Aktien Asien: Chinesischer

Aktien Asien: Chinesischer CSI-300-Index klettert auf Dreizehnjahreshoch

Chinas schnelle Erholung von der Corona-Krise spiegelt sich auch am Aktienmarkt wider: Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien der Börsen in Shanghai und Shenzhen kletterte am Dienstag auf ein Dreizehnjahreshoch. Das Barometer schloss 1,91 Prozent im Plus bei 5368,50 Punkten und damit auf Tageshoch. Der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong gewann kurz vor Handelsschluss 0,73 Prozent.

05.01.2021 08:51

Mit dem Kurssprung am Dienstag übertrumpfte der CSI 300 sein bisheriges Zwischenhoch vom Juni 2015, das allgemein als Hochpunkt einer Spekulationsblase gilt. Inzwischen notiert der Index wieder auf dem Niveau von 2008.

Allein seit seinem Tief im März 2020 hat der CSI 300 damit mehr als 50 Prozent an Wert gewonnen. Zuletzt hatte es die chinesische Regierung den Anlegern erleichtert, Aktien auf Pump zu kaufen. Damit floss mehr Geld in den heimischen Markt.

In Hongkong zogen die Anteilsscheine von China Telecom, China Mobile und China Unicom Hong Kong zuletzt zwischen fünf und neun Prozent an. Für Beobachter überraschend will die New York Stock Exchange nun doch nicht wie zunächst beabsichtigt den Handel mit den Aktien dieser chinesischen Telekommunikationsunternehmen einstellen. Die New Yorker Börse begründete den Schritt mit einer "Konsultation mit relevanten Aufsichtsbehörden".

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss derweil 0,37 Prozent schwächer bei 27 158,63 Punkten. Die Corona-Lage belastete dort weiter./la/jha/

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Aktien Asien: Chinesischer

Aktien Asien: Chinesischer CSI 300 steigt weiter - Kospi erklimmt Rekordhoch

An den asiatischen Aktienmärkten haben die Börsen in Shanghai und Hongkong an ihre jüngsten Gewinne angeknüpft. So schloss der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Aktien der Börsen in Shanghai und auch Shenzhen beinhaltet, am Mittwoch 0,92 Prozent höher. Bereits am Dienstag hatte der CSI 300 angesichts der schnellen Erholung der Wirtschaft von der Corona-Krise ein Dreizehnjahreshoch erreicht.

06.01.2021 08:50

Der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong legte kurz vor Handelsschluss um 0,32 Prozent zu. Aus Sektorsicht hatten Aktien aus dem Rohstoff- und Industriesektor die Nase vorn.

In Seoul übersprang der südkoreanische Leitindex Kospi in dem weiterhin freundlichen Marktumfeld erstmals die runde Marke von 3000 Punkten und kletterte auf ein Rekordhoch bei 3027,16 Punkten, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Am Ende stand dann ein Minus von 0,75 Prozent.

Der japanische Aktienindex Nikkei-225 schloss 0,38 Prozent tiefer bei 27 055,94 Punkten. In der Hauptstadt Tokio stieg die Zahl der Corona-Neuinfektionen am Mittwoch erstmals über die Marke von 1500 Fällen. Am Donnerstag wollte Japans Regierungschef Yoshihide Suga über die erneute Ausrufung des Ausnahmezustands für den Grossraum Tokio entscheiden. Es wird erwartet, dass er voraussichtlich einen Monat dauern wird - die Vorbereitung für die Olympischen Spiele im Sommer sollen aber fortgesetzt werden, hatte Suga zu Wochenbeginn erklärt./la/mis

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Chinas Dienstleister wachsen

Chinas Dienstleister wachsen langsamer

Das Wachstum in Chinas Dienstleistungsbranche hat sich einer Umfrage zufolge im Dezember verlangsamt. Der am Mittwoch veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanager-Index (PMI) fiel im vergangenen Monat auf 56,3 Punkte nach 57,8 Zähler im November. Er bliebt damit über der Marke von 50 Punkten, ab der das Barometer Wachstum signalisiert.

06.01.2021 06:44

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Chinas Automarkt auch im

Chinas Automarkt auch im Dezember mit Wachstum - Nur leichtes Jahresminus

Der chinesische Automarkt hat auch im Dezember zulegen können, wenn auch mit etwas gebremsterem Tempo. Im vergangenen Monat stieg der Absatz der Hersteller an die Händler laut vorläufigen Daten im Jahresvergleich um 5,4 Prozent auf 2,8 Millionen Fahrzeuge, wie der Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) am Mittwoch in Peking mitteilte.

06.01.2021 09:38

In den vergangenen Monaten hatte der chinesische Markt vorwiegend prozentual zweistellig wachsen können. Aufs Gesamtjahr gesehen ist der Absatz wegen des Einbruchs im Frühjahr laut den Eckdaten um 1,9 Prozent auf 25,3 Millionen Stück geschrumpft.

In den CAAM-Daten sind neben Pkw auch Nutzfahrzeuge wie Lkw und Busse enthalten. Details für den Dezember und das Gesamtjahr blieben zunächst offen, aber die gewerblich genutzten Fahrzeuge hatten in den vergangenen Monaten spürbar schneller zugelegt als Pkw. Der chinesische Markt ist mit Abstand der wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen (inklusive der Töchter Audi und Porsche) sowie Daimler und BMW .

Der Autoabsatz in China war während des Hochs der Corona-Krise im Frühjahr 2020 eingebrochen, auch wegen der harten Lockdown-Massnahmen in dem Land. Mittlerweile hat China nach eigenen Angaben das Virus aber besser unter Kontrolle als viele westliche Länder. Zudem setzt die Regierung stark auf die Förderung des Konsums. In Europa verschärfen derzeit viele Regierungen angesichts der Infektionslage wieder die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie./men/jha/

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Kim räumt fast völliges

Kim räumt fast völliges Scheitern von Nordkoreas Fünf-Jahres-Plan ein

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat staatlichen Medien zufolge ein Scheitern des bisherigen Fünf-Jahres-Plans für die Wirtschaft «in fast allen Sektoren» eingeräumt.

06.01.2021 09:54

Es wird erwartet, dass er beim Parteikongress am Dienstag einen neuen Wirtschaftsplan vorstellt und ausserdem Themen wie Aussenpolitik und die Verbindungen zu Südkorea adressiert. Der Kongress, der 2016 zuletzt stattfand, zieht weltweit Aufmerksamkeit auf sich. Das abgeschottete asiatische Land hat vor allem mit den USA seit Jahrzehnten diplomatische Spannungen.

Kim lobte bei seiner Eröffnungsrede die Arbeiter des Landes, die während der Corona-Pandemie "entschlossen Schwierigkeiten überwunden" hätten, meldete die Nachrichtenagentur KCNA. Die Situation in Bezug auf Covid-19 sei "stabil". Das Land hat bislang offiziell keine Corona-Infektionen gemeldet. Allerdings schliessen Behörden nicht aus, dass es einen Ausbruch im Norden an der Grenze zu China gab, bevor die Grenze zu dem Nachbarland Anfang 2020 geschlossen wurde.

Kim rief zu einer stärkeren Eigenständigkeit Nordkoreas auf, um Herausforderungen im In- und Ausland zu überwinden. Das Land habe einen "wundersamen Sieg" errungen, indem es seine Macht und sein globales Ansehen gestärkt und militärische Fortschritte erzielt habe. Zudem berief sich Kim auf mehrere Treffen mit dem noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump.

Beobachter gehen davon aus, dass sich Kim mit dem Eingeständnis, dass der Wirtschaftsplan gescheitert sei, Rückhalt vom Volk sichert. "Er scheint eine strategische Entscheidung getroffen zu haben, um ein wirtschaftliches Versagen zuzugeben, da er auch das Coronavirus beschuldigen kann", sagte Shin Beom-chul, Berater am Korea Research Institute für nationale Strategie in Seoul. "Auf diese Weise würde er auch versuchen, sein Image als menschenliebender Führer zu festigen."

(Reuters)

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China hat laut Studie bei

China hat laut Studie bei Umwelt und Klima noch viel Arbeit vor sich

China hat bei der Umsetzung seiner Umwelt- und Klimaziele laut einer neuen Analyse noch einen langen Weg vor sich. Zwar habe China sämtliche "grünen Ziele", die es sich 2016 in seinem letzten Fünfjahresplan gesetzt hatte, bereits erfüllt oder stehe kurz davor. Dennoch ergebe sich für die Volksrepublik in Bezug auf Nachhaltigkeit nur eine "gemischte Erfolgsbilanz", heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse von Wissenschaftlern des China Instituts Merics in Berlin.

07.01.2021 08:04

Die Volksrepublik ist das Land mit dem weltweit grössten Treibhausgas-Ausstoss. Obwohl China jährlich mehr Kapazitäten bei erneuerbaren Energien hinzufüge als jede andere Nation, sei das Land insgesamt noch immer zu sehr von "schmutzigen" Energiequellen abhängig, schrieben die Merics-Experten Anna Holzmann und Nis Grünberg.

Allein im ersten Halbjahr 2020 seien in China fast 20 Gigawatt (GW) Kohlekraftkapazität hinzugefügt und weitere 48 GW an Kohlekraftwerken genehmigt worden. Dies sei mehr als alle Kohlekraft in Deutschland zusammen. Auch führten die Autoren an, dass ein eigentlich für das vergangene Jahr geplantes System zum Handel von Emissionsrechten verschoben wurde. Zudem setze Peking bei chinesischen Investitionen in kohlenstoffintensive Projekte im Ausland noch keine strengen Grenzen.

Trotz solcher Probleme sei China laut der Merics-Analyse entschlossen, eine weltweite Führungsrolle bei umweltfreundlichen Technologien und nachhaltigen Lösungen einzunehmen. Chinas Ambitionen sollten daher "ernst genommen werden"./jpt/DP/jha

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Nordkoreas Machthaber will

Nordkoreas Machthaber will Militärkapazitäten ausbauen

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will trotz internationaler Sanktionen und erheblicher wirtschaftlicher Probleme das militärische Potenzial des Landes deutlich ausbauen. Am zweiten Tag des Kongresses der herrschenden Arbeiterpartei präsentierte Kim am Mittwoch in Pjöngjang "Ziele und praktische Wege", die im Zuge eines neuen Fünf-Jahres-Entwicklungsplans umgesetzt werden sollen.

07.01.2021 08:20

Zudem habe Kim in seinem Lagebericht den "wichtigen Willen" herausgestellt, "die Verteidigungsfähigkeiten des Staats auf ein viel höheres Niveau" zu stellen, berichteten die staatlich kontrollierten Medien am Donnerstag. Dadurch solle die Sicherheit "des Landes und der Menschen sowie ein friedliches Umfeld für den sozialistischen Aufbau" gewährleistet werden.

Ob Kim die Atomwaffen des Landes erwähnte, ging aus den Berichten nicht hervor. Ende 2019 hatte Kim bei einer Sitzung des Zentralkomitees der Partei erklärt, dass sich Pjöngjang grundsätzlich nicht mehr an sein Moratorium für Tests von Atombomben und Interkontinentalraketen gebunden sehe. Nordkorea ist wegen seines Atomwaffenprogramms international isoliert. Die wegen des Programms verhängten Sanktionen hemmen seine wirtschaftliche Entwicklung.

Zum Auftakt des neuen Parteikongresses hatte Kim am Dienstag eingeräumt, die Ziele des alten, 2016 aufgestellten Fünf-Jahres-Plans für die wirtschaftliche Entwicklung seien nicht erfüllt worden. Beim laufenden Kongress soll ein neuer Plan für die nächsten fünf Jahre festgelegt werden.

Formal ist der Kongress, der ursprünglich alle fünf Jahre abgehalten werden sollte, das wichtigste Gremium der Partei. Allerdings war der siebte Kongress im Mai 2016 der erste seit 36 Jahren gewesen. Kim ist auch Parteivorsitzender./dg/DP/mis

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Inflation in China zieht

Inflation in China zieht wieder leicht an

Nach einem seltenen Rückgang im vergangenen Monat sind die Konsumentenpreise in China im Dezember überraschend wieder leicht gestiegen.

11.01.2021 06:32

Wie das Statistikamt am Montag in Peking berichtete, lag die Inflation im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 0,2 Prozent. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten mit einer Stagnation gerechnet.

Im November waren die Konsumentenrpreise erstmals seit elf Jahren gefallen. Dies hatten Experten vor allem mit dem Rückgang der Schweinefleischpreise erklärt, die in China einen starken Anteil am Verbraucherpreisindex haben.

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in China war die Versorgung im vergangenen Jahr stark eingebrochen. Die Preise schnellten in die Höhe. Doch hat sich die Lage in den vergangenen Monaten wieder entspannt, weshalb die Preise wieder sanken.

Da auch die Corona-Krise in China als weitestgehend überwunden gilt und der Konsum anzieht, nehmen die Verbraucherpreise nach dem ungewöhnlichen Rückgang wieder Fahrt auf.

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Chinesischer Automarkt

Chinesischer Automarkt schrumpft 2020 erneut - Im Dezember aber weiter Erholung

Der für die deutschen Autobauer immens wichtige chinesische Automarkt ist im vergangenen Jahr zum dritten Mal nacheinander geschrumpft. Die Verkäufe von Autos an Endkunden fielen um 6,8 Prozent auf 19,6 Millionen Fahrzeuge, wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) am Montag in Peking mitteilte. Vor allem im Frühjahr hatte der Ausbruch der Corona-Pandemie das Wirtschaftsleben und damit auch die Autonachfrage im Land nahezu lahmgelegt, danach war die Industrie im Land aber zügig wieder auf die Beine gekommen. Auch im Dezember gab es im Vorjahresvergleich mit plus 6,5 Prozent auf 2,32 Millionen Autos ein Wachstum der Verkäufe von Pkw, SUVs und kleineren Mehrzweckfahrzeugen.

11.01.2021 11:06

Der chinesische Markt ist mit Abstand der wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen (inklusive der Töchter Audi und Porsche) sowie Daimler und BMW . Bereits 2018 und 2019 war der Markt nach Jahrzehnten des Wachstums geschrumpft. Die chinesische Regierung kurbelte die Verkäufe nach dem Corona-Einbruch mit Förderungen wieder an. Im zweiten Halbjahr 2020 gab es daher oft prozentual zweistellige Zuwachsraten.

Vergangene Woche hatte bereits der Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) mit vorläufigen Zahlen von einem positiven Jahresabschluss berichtet. Der Absatz der Hersteller von Autos und Nutzfahrzeugen an die Händler ist demnach im Gesamtjahr um 1,9 Prozent auf 25,3 Millionen Stück zurückgegangen./men/jha/

(AWP)

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China will mehr gegen

China will mehr gegen Verschuldung von Haushalten tun

China will Insidern zufolge stärker gegen die Überschuldung von privaten Haushalten und Kreditbetrug vorgehen.

11.01.2021 10:49

Die Volksrepublik plane, Technologieriesen wie Alibabas Finanztochter Ant Group, Tencent und JD.com zu verpflichten, Informationen über vergebene Verbraucherkredite offenzulegen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

Die Daten sollen demnach an Kredit-Auskunfteien weitergegeben werden, die diese wiederum mit anderen Banken und Kreditgebern teilen sollen, um Risiken besser einschätzen und Überschuldung verhindern zu können. Bisher haben große Internetkonzerne kaum Einblick in ihre Daten gewährleistet. Seit Monaten wachsen in China die Sorgen vor einer zu lockeren Kreditvergabe und wachsenden Ausfällen.

Ant wie auch Tencent mit seinem Bezahldienst WeChat Pay wollten sich nicht äußern, während JD.com und die Zentralbank zunächst nicht erreichbar waren. Spätestens seit dem abrupt gestoppten 37 Milliarden Dollar schweren Börsengang von Ant zieht die chinesische Regierung die Zügel im Finanzsektor an. Unter anderem wurden wettbewerbsrechtliche Ermittlungen gegen Alibaba auf den Weg gebracht und Ant zum Konzernumbau angehalten.

Ant-Gründer Jack Ma, der seit Monaten nicht mehr öffentlich aufgetreten ist, hatte sich mit Kritik an der Regulierung in China, die Innovationen hemme, keine Freunde gemacht. Ant betreibt mit Alipay den dominierenden Bezahldienst in China und bietet über die Apps auch Kredite, Versicherungen und Dienste zum Vermögensmanagement an. Die Vergabe von Konsumentenkrediten ist der größte Umsatzbringer. Ende Juni verwaltete Ant laut Börsenprospekt Verbraucherkredite im Umfang von umgerechnet mehr als 260 Milliarden Dollar und damit rund ein Fünftel aller kurzfristig vergebenen Darlehen.

(Reuters)

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Chinas Verbraucherpreise

Chinas Verbraucherpreise steigen wieder

(Ausführliche Fassung) - In China sind die Verbraucherpreise im Dezember nach einem seltenen Rückgang im Monat zuvor wieder leicht gestiegen. Wie das Statistikamt am Montag in Peking berichtete, lag die Inflation im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 0,2 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Stagnation gerechnet.

11.01.2021 09:33

Im November waren die Verbraucherpreise in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt erstmals seit elf Jahren gefallen. Im Jahresvergleich hatte es einen Rückgang um 0,5 Prozent gegeben. Experten hatten dies vor allem mit dem Rückgang der Schweinefleischpreise erklärt, die in China einen starken Anteil am Verbraucherpreisindex haben.

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in China war die Versorgung im vergangenen Jahr eingebrochen. Die Preise schnellten zunächst kräftig in die Höhe. Doch hat sich die Lage in den vergangenen Monaten wieder entspannt, weshalb die Preise wieder sanken.

Eine für Analysten überraschende Entwicklung zeigte sich auch bei den Erzeugerpreisen. Bei den Preisen, die Hersteller für ihre Produkte verlangen, hat sich der Rückgang zum Ende des vergangenen Jahres unerwartet deutlich abgeschwächt. Das Statistikamt meldete für Dezember eine Jahresrate von minus 0,4 Prozent. So schwach waren Chinas Produzentenpreise seit dem vergangenen Februar nicht mehr gefallen.

Im November waren die Erzeugerpreise im Jahresvergleich noch um 1,5 Prozent gesunken. Analysten waren für Dezember im Schnitt von einem Rückgang um 0,7 Prozent ausgegangen. Marktbeobachter verwiesen auf die jüngste Entwicklung der Energiepreise. Zuletzt waren die Ölpreise deutlich gestiegen und haben damit die allgemeine Preisentwicklung wieder etwas verstärkt.

Da auch die Corona-Krise in China als weitestgehend überwunden gilt und der Konsum anzieht, nimmt aber die Preisentwicklung auch generell wieder Fahrt auf./jkr/jpt/la/jha/

(AWP)

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Chinas Exporte machen im

Chinas Exporte machen im Dezember erneut deutlichen Sprung

Als Zeichen für die anhaltende wirtschaftliche Erholung hat sich Chinas Aussenhandel im Dezember erneut deutlich positiv entwickelt. Wie die Pekinger Zollbehörde am Donnerstag mitteilte, legten die Exporte im Dezember im Vorjahresvergleich um 18,1 Prozent zu. Die Importe stiegen um 6,5 Prozent. Analysten hatten bei beiden Werten mit weniger gerechnet.

14.01.2021 06:34

Schon im November waren die Ausfuhren um gut 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Somit trug der Aussenhandel stärker als erwartet zur Erholung von Chinas Wirtschaft bei.

Da das bevölkerungsreichste Land der Erde das Coronavirus seit dem Sommer weitestgehend im Griff hat und nur vereinzelt Infektionen zählt, haben sich die wirtschaftlichen Aktivitäten wieder normalisiert. Im Vergleich zum Vorjahr wuchsen Chinas Exporte im Gesamtjahr 2020 so um 3,6 Prozent. Die Importe gingen vor dem Hintergrund der schwierigen Bedingungen um 1,1 Prozent zurück.

Während der Rest der Welt eine Rezession erlebt, dürfte China aus Sicht von Analysten als einzige grosse Volkswirtschaft im Jahr 2020 auch wieder ein Wachstum verzeichnet haben. Der Internationale Währungsfonds (IFF) hatte in China zuletzt mit einem BIP-Wachstum von 1,9 Prozent für 2020 gerechnet. In diesem Jahr soll das Wachstum laut der Prognose sogar bei 7,9 Prozent liegen.

Vor dem Hintergrund der Stärke der chinesischen Wirtschaft warnten europäische Firmen am Donnerstag vor neuen Risiken für ihr Geschäft in der Volksrepublik. So wird befürchtet, dass China und die anderen grossen Volkswirtschaften in Zukunft weiter auseinanderdriften, was zu Störungen der globalen Handelsströme führe. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag vorgestellte Analyse der EU-Handelskammer in Peking und des China Institut Merics in Berlin.

Die Experten warnen, dass die Spannungen zwischen China und den USA sich auch unter dem neuen US-Präsidenten Joe Biden fortsetzen dürften. China setze angesichts wachsender Vorbehalte im Westen zunehmend darauf, die eigene Wirtschaft unabhängiger zu machen.

Eine Biden-Regierung werde wahrscheinlich "weniger scharf" agieren. Der überparteiliche Konsens in Washington, China als strategischen Konkurrenten zu betrachten, bedeute jedoch, dass die Globalisierung wohl nicht einfach zur Normalität zurückkehre.

Entkopplungstendenzen seien längst nicht nur bei Lieferketten im Handel zu erkennen. Auch bei Daten, im Digitalbereich oder bei Industriestandards gehe China einen eignen Weg. Dass Peking seine Unabhängigkeits-Bestrebungen "radikaler" vorantreibe, bekämen auch europäische Unternehmen in China zu spüren. Die Auswirkungen der Entkopplung seien für europäische Unternehmen sowohl "kompliziert als auch belastend", insbesondere weil sie derzeit versuchten, vom Wachstum in China nach der Corona-Pandemie zu profitieren.

China und die EU hatten sich Ende Dezember nach sieben Jahren Verhandlungen grundsätzlich auf ein Investitionsabkommen geeinigt. Das Abkommen soll den Marktzugang für europäische Unternehmen in China verbessern, für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen./jpt/DP/stk

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China kündigt weitere Hilfen

China kündigt weitere Hilfen für die Wirtschaft an

Die chinesische Zentralbank will die Erholung der Wirtschaft von den Virus-Folgen weiter unterstützen.

15.01.2021 10:17

Die Geldpolitik werde dabei in diesem Jahr flexibler, zielgerichteter und angemessener sein, sagte der Vize-Gouverneur der Zentralbank, Chen Yulu, am Freitag auf einer Medienkonferenz.

Im Vordergrund werde die Preisstabilität stehen. Grosse Veränderungen am bisherigen Vorgehen solle es aber nicht geben. An welchen Stellschrauben genau die Notenbank drehen könnte, blieb offen. Die chinesische Wirtschaft hat sich dank eines scharfen Lockdowns und Nothilfen für Unternehmen weitgehend von den Virus-Folgen erholt. Ein Wiederanstieg der Infektionszahlen in weiten Teilen der Welt und auch in China sorgt aber nicht zuletzt bei der Zentralbank für Wachsamkeit.

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Chinas Wirtschaft wächst 2020

Chinas Wirtschaft wächst 2020 etwas stärker als erwartet

Trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie hat Chinas Wirtschaft im Jahr 2020 ein deutliches Wachstum geschafft. Wie das Pekinger Statistikamt am Montag mitteilte, wuchs die zweitgrösste Volkswirtschaft im abgelaufenen Jahr um 2,3 Prozent. Das Wachstum fiel damit grösser aus, als viele Analysten erwartet hatten. China ist damit laut Prognosen die einzige grosse Volkswirtschaft, die 2020 nicht geschrumpft ist.

18.01.2021 06:31

Laut der offiziellen Zahlen hatte die Wirtschaft zuletzt weiter Fahrt aufgenommen. Nach einem Plus von 4,9 Prozent im dritten Quartal, legte sie im vierten Quartal um 6,5 Prozent im Vorjahresvergleich zu.

Da das bevölkerungsreichste Land der Erde das Coronavirus seit dem Sommer weitestgehend im Griff hat und nur vereinzelt Infektionen und kleinere Ausbrüche zählt, haben sich die wirtschaftlichen Aktivitäten wieder normalisiert. In Deutschland war die Wirtschaftsleistung im abgelaufenen Jahr laut Schätzung des Statistischen Bundesamtes um 5 Prozent eingebrochen.

Die Stärke der Wirtschaft liess sich zuletzt auch an den Aussenhandelszahlen des Landes ablesen, mit denen es bereits seit Monaten bergauf geht. Wie die Pekinger Zollbehörde vergangene Woche mitgeteilt hatte, waren allein im Dezember die Exporte im Vorjahresvergleich um 18,1 Prozent gestiegen. Die Importe hatten um 6,5 Prozent zugelegt.

"Die chinesische Wirtschaftsentwicklung 2020 bot sicher einen der wenigen Lichtblicke in der Welt", sagte Max Zenglein vom China Institut Merics in Berlin. Deutsche Unternehmen habe der Aufschwung in China geholfen, um Einbrüche auf anderen Märkten zu kompensieren.

Die starken Exportzahlen seien damit zu erklären, dass sich die chinesische Wirtschaft schnell auf die neue Nachfrage-Situation in anderen Staaten angepasst habe. So seien viel Elektronik für die Einrichtung von Home Office-Arbeitsplätzen als auch medizinische Schutzausrüstung aus China geliefert worden.

Beobachter rechneten damit, dass China in diesem Jahr den Aufschwung fortsetzen wird. So ging der Internationale Währungsfonds (IWF) von einem Wachstum um 7,9 Prozent für 2021 aus. Neue Impulse werden durch den neuen Fünfjahresplan erwartet, der auf dem Volkskongress im März verabschiedet werden soll.

Der Plan setzt dort an, wo China in den vergangenen Jahren die grössten Rückschläge hinnehmen musste. Der Handels- und Technologiekrieg der USA mit China hat die Abhängigkeit vom Ausland schmerzlich bewusst gemacht. Wie aus ersten Mitteilungen der Führungselite der Kommunistischen Partei zum neuen Plan hervorging, wird ein neuer Wirtschaftskurs eingeschlagen.

Heimische Nachfrage und eigene Innovation sollen noch stärker gefördert werden. China will sich damit unabhängiger von den USA und dem Rest der Welt machen.

Trotz der positiven Aussichten gibt es Warnungen vor weiterhin bestehenden Herausforderungen. Laut Experten Zenglein müsse auch in China die Corona-Lage weiter beobachtet werden. Zuletzt hatte es in der Provinz Hebei, die Peking umschliesst, Hunderte neue Infektionen gegeben. "Die steigenden, wenn auch regional begrenzten Coronafälle werden sich kurz vor dem bevorstehenden chinesischen Neujahrsfest zweifelsohne auf die Nachfrage auswirken", sagte Zenglein.

Insbesondere sei zu erwarten, dass der Dienstleistungssektor davon betroffen sein werde, wenn über die Feiertage auf Reisen und Restaurantbesuche verzichtet würde. Auch wenn die Situation nicht mit dem Vorjahr zu vergleichen sei, werde es auch 2021 kein unbeschwertes Neujahrsfest in China geben. Das chinesische Neujahr fällt in diesem Jahr laut dem traditionellen Mondkalender auf den 12. Februar./jpt/DP/zb

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Japans Regierungschef hält an

Japans Regierungschef hält an Olympia-Planung unbeirrt fest

Japans Regierungschef Yoshihide Suga hat ungeachtet der andauernden Corona-Pandemie seine Entschlossenheit zur Ausrichtung der Olympischen Spiele im Sommer in Tokio abermals bekräftigt. Man werde die Pandemie "so bald wie möglich" unter Kontrolle bringen und die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele und Paralympics fortsetzen, sagte Suga am Montag zum Auftakt einer Parlamentssitzung. Die Spiele würden als Beweis dienen, "dass die Menschheit das Coronavirus besiegt hat", sagte der Ministerpräsident. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung seines Landes ist laut jüngsten Umfragen jedoch dafür, dass die Spiele abgesagt oder erneut verschoben werden.

18.01.2021 09:00

Wegen der Corona-Pandemie waren die ursprünglich für das vergangene Jahr geplanten Spiele in Tokio auf diesen Sommer (23. Juli bis 8. August) verschoben worden. Inzwischen verhängte die Regierung jedoch für den Grossraum Tokio sowie weitere Präfekturen erneut den Notstand, weil die Zahlen der Corona-Neuinfektionen auf immer neue Höchstwerte gestiegen waren. Japan hat bislang mehr als 330 000 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt und rund 4500 Tote gemeldet. Damit steht das Land allerdings im internationalen Vergleich noch recht gut da.

Gastgeber Japan und das Internationale Olympische Komitee haben immer wieder bekräftigt, an den Plänen für "sichere und geschützte Spiele" im Juli und August festhalten zu wollen. Suga bekräftigte, dass seine Regierung Vorbereitungen für Impfungen gegen das Virus treffe, damit sie bis Ende Februar beginnen könnten. Japan startet den Impfprozess damit rund zwei Monate später als einige westliche Staaten, da man zuerst noch Tests an Japanern für erforderlich hält.

Die japanische Regierung hat einen Vertrag für 120 Millionen Dosen des Pfizer BioNTech-Impfstoffs abgeschlossen. Das wäre genug, um 60 Millionen der 126 Millionen Bürger des Landes bis Ende Juni zu impfen. Auch hat Japan Verträge mit Moderna, AstraZeneca und Novavax. Vorrang sollen medizinisches Personal und ältere Menschen haben. Der 72-jährige Suga will nach eigenen Worten mit gutem Beispiel vorangehen, um jegliche Skepsis in der Öffentlichkeit auszuräumen.

IOC-Präsident Thomas Bach hatte eine Impfpflicht für Athleten schon mehrere Male ausgeschlossen. Die Organisatoren werben aber dafür, dass sich möglichst viele Sportler und andere Tokio-Reisende impfen lassen. An den Spielen sollen rund 11 000 Athleten aus aller Welt teilnehmen. Hinzu kommen Funktionäre, Helfer und Medienvertreter. Weiterhin offen ist die Frage, ob auch Zuschauer zugelassen werden./ln/DP/jha

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Bank von Japan hält an

Bank von Japan hält an lockerer Geldpolitik fest

Die japanische Zentralbank hält angesichts der andauernden Corona-Pandemie an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest.

21.01.2021 06:30

Das beschloss die Bank of Japan (BoJ) am Donnerstag nach zweitägigen Beratungen. Japanische Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben.

Die Wirtschaft werde im noch bis 31. März laufenden Fiskaljahr voraussichtlich um 5,6 Prozent schrumpfen, hiess es. Vor drei Monaten war die BoJ noch von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 5,5 Prozent ausgegangen. Im kommenden Fiskaljahr dürfte die Wirtschaft jedoch wieder um 3,9 Prozent zulegen und damit stärker als um die zunächst geschätzten 3,6 Prozent.

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Japans Exporte steigen

Japans Exporte steigen erstmals seit gut zwei Jahren

Hoffnungsschimmer für die coronageplagte Wirtschaft Japans: Die Exporte der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt sind Ende vergangenen Jahres erstmals seit gut zwei Jahren wieder gestiegen. Die Ausfuhren erhöhten sich im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 Prozent, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Zuvor waren die Exporte etwa zwei Jahre in Folge gefallen. Die Einfuhren entwickelten sich jedoch weiter schwach und fielen im Dezember um 11,6 Prozent.

21.01.2021 09:00

Für Erleichterung sorgten vor allem die Ausfuhren nach China, die zum Jahresende um gut 10 Prozent zulegten. Die Volksrepublik ist die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt und durchlebt derzeit eine konjunkturelle Erholung vom schweren Einbruch in der Corona-Krise. Über den Aussenhandel sorgt das auch in anderen Ländern für Belebung. Die Ausfuhren Japans in die USA und nach Europa gingen hingegen zurück. In beiden Regionen ist die Corona-Lage nach wie vor angespannt, was die wirtschaftliche Entwicklung belastet.

Die Bilanz für das Gesamtjahr 2020 fällt für das stark vom Export abhängige Japan jedoch fatal aus. Gegenüber dem Vorjahr gingen die Ausfuhren um rund 11 Prozent zurück. Die Einfuhren gingen noch stärker um fast 14 Prozent zurück. Der Aussenhandel ist das wichtigste Standbein der japanischen Volkswirtschaft./bgf/jsl/jha/

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Aktien Asien: Freude über

Aktien Asien: Freude über Bidens Amsantritt - Sensex erstmals über 50 000 Punkte

An Asiens wichtigsten Aktienmärkten haben die Anleger am Donnerstag überwiegend positiv auf die reibungslose Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden reagiert. Sie hoffen darauf, dass er zumindest einen grossen Teil seines geplanten billionenschweren Konjunkturpakets umsetzen kann. Zudem setzt Biden bei den globalen Herausforderungen der Corona-Pandemie und des Klimawandels wieder auf internationale Zusammenarbeit.

21.01.2021 08:53

Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong hatte in diesem Umfeld seine jüngste Rally zunächst fortgesetzt und erstmals seit Mai 2019 wieder die runde Marke von 30 000 Punkten überwunden, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Zuletzt stand ein Minus von 0,46 Prozent zu Buche.

Der CSI-300-Index , der die 300 grössten Unternehmen der chinesischen Festlandsbörsen beinhaltet, schloss 1,62 Prozent im Plus. Mit einem Anstieg um knapp sieben Prozent seit Jahresbeginn stellt er die wichtigsten Indizes in den USA und in Europa bereits in den Schatten.

In Tokio verabschiedete sich der japanische Leitindex Nikkei 225 0,82 Prozent höher bei 28 756,86 Punkten aus dem Handel. Besonders hohe Gewinne verzeichneten dort Aktien aus den Bereichen Kommunikationsdienstleistungen und Gesundheitswesen.

Derweil setzte der Sensex-Index in Mumbai seine Rekordjagd fort und sprang erstmals über die Marke von 50 000 Punkten. Im späten Handel notierte das wichtigste indische Börsenbarometer 0,70 Prozent höher bei gut 50 140 Punkten. Ausländische Fonds sind in der Hoffnung auf eine starke wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie weiter in dem Markt aktiv. Sie setzen darauf, dass die Unternehmensgewinne wieder anziehen, nachdem der landesweite Lockdown weitgehend aufgehoben wurde./la/jha/

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Japans Verbraucherpreise

Japans Verbraucherpreise geben deutlich nach - Sorge vor Deflation

Die Verbraucherpreise in Japan sind so stark gefallen wie zuletzt im Jahr 2010. Unter Ausschluss der schwankungsanfälligen Lebensmittelpreise fiel die Teuerungsrate im Dezember um 1,0 Prozent zum Vorjahr, wie am Freitag aus Regierungsdaten hervorging.

22.01.2021 07:40

Die durchschnittlichen Erwartungen lagen aber bei einem Rückgang von 1,1 Prozent. "Der Konsum bremst scharf ab. Deshalb können Einzelhändler ihre Preise nicht erhöhen. Japan steht in der Tat unter deflationärem Druck", sagte etwa der Ökonom Takumi Tsunoda vom Shinkin Central Bank Research Institute. Damit steigen auch die Erwartungen an die japanische Notenbank, effektivere Wege zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie einzuschlagen, hiess es weiter.

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Japans Regierung dementiert

Japans Regierung dementiert Bericht über Olympia-Absage

Japans Regierung hat einen Medienbericht dementiert, wonach sie intern zum Schluss gekommen sei, dass die Olympischen Spiele in Tokyo wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden müssen. "Wir weisen den Bericht vollständig zurück", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Manabu Sakai am Freitag in Tokio. Natürlich müsse die Situation im Ausland berücksichtigt werden, und irgendwann müsse entschieden werden, ob die Veranstaltung stattfinde. "Aber bis dahin wird die japanische Regierung das tun, was getan werden muss", bekräftigte er.

22.01.2021 08:16

Die Londoner "Times" hatte unter Berufung auf ein nicht näher genanntes Mitglied der japanischen Regierungskoalition berichtet, es bestehe Einigkeit darüber, dass die bereits um ein Jahr verschobenen Spiele zum Scheitern verurteilt seien und abgesagt werden müssten. Ziel sei es nun, eine gesichtswahrende Form zu finden, die Absage anzukündigen und sich die Option offen zu halten, zu einem späteren Zeitpunkt Olympia-Gastgeber zu sein. Die nächste Möglichkeit dafür wäre im Jahr 2032.

IOC-Chef Thomas Bach hatte in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview betont, er sehe keinen Anlass für eine Absage der Spiele. "Wir haben zurzeit überhaupt keinen Grund zu glauben, dass die Olympischen Spiele in Tokio nicht am 23. Juli im Olympiastadion von Tokio eröffnet werden", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Es gebe "keinen Plan B" für die Austragung der Spiele.

Wegen deutlich gestiegener Coronavirus-Fälle hatte Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga in der Vorwoche den Notstand über den Grossraum Tokio hinaus auf sieben weitere Präfekturen ausgeweitet. Es gilt ein weitreichendes Einreiseverbot bis 7. Februar. In jüngsten Umfragen hatte sich eine deutliche Mehrheit der Japaner für eine Absage oder erneute Verlegung der Olympischen Spiele ausgesprochen./tk/DP/jha

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