Schuldenkrise Amerika

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Medien: Neues Corona

Medien: Neues Corona-Hilfspaket in den USA im Volumen von 2 Billionen Dollar

Der designierte US-Präsident Joe Biden will einem Bericht zufolge Billionen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise einsetzen. Berater von Biden hätten Mitgliedern des Kongresses mitgeteilt, dass sie Massnahmen im Volumen von rund zwei Billionen US-Dollar erwarten können, berichtete der Nachrichtensender CNN in der Nacht zum Donnerstag. Der Sender berief sich auf zwei namentlich nicht genannten Quellen, die mit der Sache vertraut seien. Biden werde die Einzelheiten des Plans am Donnerstag bekannt geben, hiess es weiter.

14.01.2021 08:45

CNN berichtet, dass der Plan von Biden beträchtliche Direktzahlungen an Familien vorsieht. Die staatlichen Massnahmen sollen demnach auch Geld für Behörden für die Verteilung von Corona-Impfstoffen vorsehen.

Ende Dezember hatten sich Demokraten und Republikaner im US-Kongress nach monatelangem Streit auf ein Corona-Konjunkturpaket verständigt. Der Pakt hat einen Umfang von rund 900 Milliarden Dollar. Es soll etwa finanziell strauchelnden Bürgern helfen, Impulse für die geplagte Wirtschaft geben und Geld für den Kampf gegen das Coronavirus bereitstellen./jkr/mis/jha/

(AWP)

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USA: Einfuhrpreise steigen

USA: Einfuhrpreise steigen stärker als erwartet

Die Preise für in die USA eingeführte Güter sind im Dezember stärker gestiegen als erwartet. Zum Vormonat seien die Einfuhrpreise um 0,9 Prozent geklettert, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um 0,7 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich fielen die Einfuhrpreise zwar um 0,3 Prozent. Allerdings war ein stärkerer Rückgang erwartet worden.

14.01.2021 14:55

Gegenüber dem Vormonat legten vor allem die Preise für eingeführte Kraftstoffe zu. Importierte Industriegüter verteuerten sich ebenfalls, während Nahrungsmittel günstiger waren. Die Einfuhrpreise schlagen sich teilweise und mit zeitlicher Verzögerung auf die Verbraucherpreise durch, an denen die US-Notenbank ihre Geldpolitik ausrichtet./bgf/jkr/jha/

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USA: Erstanträge auf US

USA: Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe mit stärkstem Anstieg seit August

In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund einer hohen Zahl von Neuinfektionen in der Corona-Pandemie spürbar verschärft. In der Woche bis zum 9. Januar näherte sich die Zahl der Erstanträge wieder der Millionen-Grenze. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte, stellten 965 000 Personen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. In der Woche davor waren es revidiert 784 000 Neuanträge (zuvor 787 000) gewesen. Volkswirte wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt mit einem kaum veränderten Wert von 789 000 Erstanträgen gerechnet.

14.01.2021 14:55

Damit ist die Zahl der Hilfsanträge so stark gestiegen wie seit dem vergangenen August nicht mehr. Zum Vergleich: Vor der Krise hatten die wöchentlichen Anträge meist nur bei rund 200 000 gelegen./jkr/bgf/jha/

(AWP)

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Biden schlägt neues 1,9

Biden schlägt neues 1,9 Billionen Dollar schweres Corona-Konjunkturpaket vor

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Wirtschaftskrise in den USA will der künftige Präsident Joe Biden ein neues billionenschweres Konjunkturpaket durchsetzen.

15.01.2021 06:35

Biden stellte am Donnerstagabend (Ortszeit) in Wilmington Pläne für ein Hilfspaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar vor. Vorgesehen sind darin unter anderem Direktzahlungen an Bürger in Höhe von 1400 Dollar pro Kopf. Biden schlägt auch vor, Arbeitslosenhilfen auszuweiten und erneut zu verlängern. Ausserdem will er die Impfungen im Land vorantreiben und mehr Corona-Tests ermöglichen. "Die Gesundheit unserer Nation steht auf dem Spiel", mahnte er. "Wir können uns nicht leisten, nichts zu tun."

Biden wird am kommenden Mittwoch als Präsident vereidigt. Er hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, er wolle ein weiteres billionenschweres Konjunkturpaket anstossen, sobald er im Amt sei. Nun präsentierte er die Details.

Neben den Direktzahlungen an Haushalte und mehr Unterstützung für Arbeitslose sind unter anderem weitere Hilfen für kleine Betriebe vorgesehen, ebenso wie erweiterte Krankengeldregelungen, damit Menschen nicht trotz Covid-Symptomen zur Arbeit erscheinen. Biden plädiert auch für längerfristige Änderungen wie eine Anhebung des Mindestlohnes. Milliarden will Biden in die Bekämpfung der Corona-Krise stecken - etwa in ein nationales Impfprogramm und eine massive Ausweitung von Corona-Tests. Schulen soll finanzielle Hilfe bekommen, damit sie auf sichere Weise wieder öffnen können.

Biden beklagte, Millionen Menschen im Land hätten ihren Job verloren, viele seien mit der Miete im Rückstand und liefen Gefahr, ihr Zuhause zu verlieren, Familien müssten in langen Schlangen an Essenausgaben anstehen, weil sie nicht genug Geld für Lebensmittel hätten. "Wir müssen jetzt handeln", sagte er. "Wir haben eine moralische Verpflichtung."

Es gehe um grosse Ausgaben, räumte Biden ein. Doch diese Investitionen seien wichtig, um langfristigen wirtschaftlichen Schaden für das Land abzuwenden. Biden sagte, das vorgeschlagene Paket sei der erste Part eines zweiteiligen Plans: Es gehe zunächst um die Rettung, dann um die Erholung der Wirtschaft. Im kommenden Monat werde er Pläne vorstellen für eine langfristige Ankurbelung der Wirtschaft - durch grosse Investitionen in die Infrastruktur des Landes. Es gehe darum, "mutig" und "klug" zu investieren. Von den Entscheidungen der kommenden Monate hänge ab, ob Amerika wieder eine Führungsrolle übernehmen werde oder sich von anderen überholen lasse.

Corona-Pandemie hat die USA im Griff

Die Corona-Pandemie breitet sich in den USA - einem Land mit 330 Millionen Einwohnern - weiter dramatisch aus. Mehr als 23 Millionen Infektionen mit dem Virus wurden bislang gemeldet. Mehr als 388'000 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die durch die Pandemie verursachten Beschränkungen des öffentlichen Lebens setzen der US-Wirtschaft schwer zu.

Angesichts der Corona-Krise hatte der US-Kongress im vergangenen Frühjahr bereits Konjunkturpakete in Höhe von fast drei Billionen Dollar beschlossen, was mehr als zehn Prozent der US-Wirtschaftsleistung entsprach. Ende Dezember beschloss der Kongress nach monatelangem Ringen dann ein weiteres Paket im Umfang von rund 900 Milliarden Dollar, mit dem unter anderem die Arbeitslosenhilfe ausgeweitet und verlängert wurde. Darin enthalten waren auch direkte Einmalzahlungen in Höhe von 600 Dollar an viele US-Bürger. Bei jenem Paket gab es bis zur letzten Minute heftige politisches Gezerre darum, die Direkthilfen auf 2000 Dollar anzuheben - was jedoch am Widerstand der Republikaner scheiterte.

Biden will die Aufstockung um 1400 Dollar nun mit seinem Paket nachholen. Er hatte bereits im Dezember gemahnt, das zuletzt beschlossene Konjunkturpaket könne lediglich eine "Anzahlung" sein - weitere Hilfen seien dringend nötig.

Um seine Pläne durchzusetzen, ist Biden auf den Kongress angewiesen. Die Demokraten kontrollieren dort künftig beide Parlamentskammern - Biden dürfte also leichtes Spiel haben. Die führenden Demokraten im Repräsentantenhaus und im Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, sagten bereits am Donnerstagabend (Ortszeit) ihre Unterstützung für das Hilfspaket zu: "Wir werden uns sofort an die Arbeit machen, um die Vision des gewählten Präsidenten Biden in einen Gesetzestext umzuwandeln, der beide Kammern passieren und in Kraft treten wird."

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Inflationsrate in Argentinien

Inflationsrate in Argentinien sinkt auf 36,1 Prozent

In der Coronakrise ist die Inflation in Argentinien deutlich zurückgegangen. Die Teuerungsrate in dem südamerikanischen Land sank 2020 im Vergleich zum Vorjahr um fast 18 Prozentpunkte auf 36,1 Prozent, wie die Statistikbehörde (Indec) am Donnerstag mitteilte. Damit hat Argentinien aber immer noch eine der höchsten Inflationsraten der Welt.

15.01.2021 06:28

Argentinien steckt in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise. Das Land leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer grossen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht. Die Landeswährung Peso wertet immer weiter ab, der Schuldenberg wächst ständig.

In der Corona-Krise hat die Regierung allerdings die Preise beispielsweise für Gas, Wasser, Strom und den Nahverkehr eingefroren. Zudem nahm die wirtschaftliche Aktivität ab, das Bruttoinlandsprodukt sank um etwa zehn Prozent. Das hat die Inflation gebremst. Für das laufende Jahr rechnen Analysten aber bereits wieder mit einer Teuerungsrate von rund 50 Prozent./dde/DP/stk

(AWP)

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Designierte US

Designierte US-Finanzministerin Yellen: Staat muss in der Krise «gross handeln»

Die designierte US-Finanzministerin Janet Yellen sieht ein beherztes Vorgehen des Staates als notwendig zur Überwindung der Coronavirus-Pandemie.

18.01.2021 22:54

Sie wie auch der zukünftige Präsident Joe Biden seien sich zwar der Schuldenlast bewusst, erklärt die ehemalige Notenbank-Chefin in vorab veröffentlichten Bemerkungen für eine Anhörung im Kongress am Dienstag. "Angesichts der historisch niedrigen Zinsen ist allerdings genau jetzt das Klügste was wir tun können: gross zu handeln."

Yellen muss sich Fragen des Finanzausschusses im Senat stellen, bevor die ganze Kongresskammer über ihre Nominierung entscheiden kann. Biden soll am Mittwoch vereidigt werden und will schnell ein neues Hilfspaket in Höhe von 1,9 Billionen Dollar verabschieden.

(Reuters)

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Bidens Hilfspaket schiebt US

Bidens Hilfspaket schiebt US-Wirtschaft an

Das geplante billionenschwere Corona-Hilfspaket von Präsident Joe Biden wird der US-Wirtschaft nach Prognose von Ökonomen neuen Schwung verleihen.

22.01.2021 16:30

Im laufenden ersten Quartal werde das Bruttoinlandsprodukt der USA wegen der Corona-Welle zwar nur auf das Jahr hochgerechnet um 2,3 Prozent zulegen, wie eine am Freitag veröffentlichte Reuters-Umfrage unter mehr als 100 Ökonomen ergab. In den kommenden drei Quartalen soll sich das Wachstum dann aber auf 4,3, 5,1 und 4,0 Prozent beschleunigen.

Bislang waren die Experten hier nur von Raten von 3,8, 3,9 und 3,4 Prozent ausgegangen. Über 90 Prozent der Ökonomen rechnen damit, dass die geplanten Hilfen die Wirtschaft im Jahresverlauf deutlich anschieben werden. 2021 soll es insgesamt zu einem Wachstum von vier Prozent reichen, nachdem die weltgrösste Volkswirtschaft im abgelaufenen Jahr um voraussichtlich 3,5 Prozent eingebrochen ist. 2022 soll ein Plus von 3,3 Prozent herausspringen.

«Mehr Geld direkt in den Taschen der Menschen» 

"Mit dem neuen Konjunkturpaket wird mehr Geld direkt in den Taschen der Menschen landen, was die Wirtschaft ankurbeln wird - vorausgesetzt, die Einführung des Impfstoffs kommt gleichzeitig voran", sagte Volkswirt Jacob Oubina von RBC Capital Markets.

Biden will ein 1,9 Billionen Dollar schweres Programm durchsetzen. Ein Grossteil davon ist für Hilfen an das Millionen-Heer von US-Bürgern vorgesehen, die in der Krise ihren Job verloren haben. So sind beispielsweise Direkthilfen an die US-Bürger von jeweils 1400 Dollar geplant. Verlängert werden soll zudem die zusätzliche Arbeitslosenunterstützung - und zwar bis September. Die Zahlung soll zudem von bislang 300 auf 400 Dollar pro Woche angehoben werden. 

(Reuters)

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