Zur Rose (ROSE) Hoffnung auf gute Entwicklung

Zur Rose Group N 

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Little Ghost
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Das war in letzter Zeit

Das war in letzter Zeit häufig zu beobachten, dass Zur Rose gegenteiliges Verhalten gezeigt hatte, stets ohne News. 

Der kurze Absacker von ROSE unter meinen Stop-Loss ärgert mich zutiefst *sad*

refoh
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FuW Interview mit Oberhänsli

Zur-Rose-CEO: «Eine hoch spannende Ausgangslage»

https://www.fuw.ch/article/zur-rose-ceo-das-ist-eine-hoch-spannende-ausgangslage/?utm_source=FuW%20Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NL%202020-06-12

An Little Ghost: Pech gehabt - kann man wohl sagen. Mit Gewinn verkaufen ist jedoch kein Fehler lieber "kleiner Geist".

alpenland
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Zur Rose nach Akquisition in Deutschland gesucht
refoh
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Alpenland

Definierst du ein Ziel?

refoh
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Kein Ziel bei Zur Rose

Ich bleibe dabei.

Ich sehe kein Ende der Fahnenstange.

alpenland
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UBS auch gross drin / E-Rezept

01-07-2020 06:31

 

Zur Rose: UBS Group meldet Anteil von 10,2%

 

und heute soll im Bundestag über das E-Rezept entschieden werden (ich hoffe positiv) 

refoh
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E-Rezept?

Da ist es, worauf du gewartet hast, Alpenland. (Ich auch)

 

dpa-AFX

03.07.2020 | 14:25

AKTIE IM FOKUS: Zur Rose setzen Rekordjagd fort - Grünes Licht für E-Rezept

FRANKFURT (dpa-AFX) - Papiere der Zur Rose Group habe ihre Rekordjagd am Freitag mit einem weiteren Satz um 5 Prozent fortgesetzt. Alleine in den jüngsten sieben Handelstagen gewannen sie inzwischen fast 28 Prozent. Dabei erhielten sie kräftig Auftrieb durch den Ausbau der europäischen Marktführerschaft durch die Übernahme von Aktivitäten der deutschen Apotal-Gruppe.

Hier gab der Bundestag mit Verabschiedung des Patientendaten-Schutz-Gesetzes (PDSG) nun am Freitag erwartungsgemäß auch grünes Licht für die Einführung des E-Rezepts. Das ist sehr positiv für die Onlineapotheken, erklärte Analyst Alexander Thiel von der Investmentbank Jefferies. Etwa 80 Prozent der Verschreibungen beträfen chronische Patienten und seien daher nicht zeitkritisch. Für die Patienten sei es daher bequem, von zu Hause zu ordern, zumal viele Medikamente in niedergelassenen Apotheken sowieso ebenfalls nicht sofort verfügbar seien. Hinzu kämen günstigere Preise für nicht verschreibungspflichtige Produkte.

 

Und die Reise geht noch lange weiter.

Ziel ist der Nordpol!

Sofort nachkaufen.

 

 

Carpe Diem
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Oh je, wenn ich das gewusst

Oh je, wenn ich das gewusst hätte... habe im März insgesamt 65 Aktien von ROSE gekauft, zu einem durchschnittlichen Preis von ca. CHF 110. Danach habe ich etappenweise verkauft, die letzten bei CHF 195, weil ich dem Braten nicht getraut habe und mit einem Rücksetzer rechnete. Jetzt stehen wir bei CHF 285, und ein Ende ist nicht abzusehen.

Tja, hätte meinen ursprünglichen Plan, die Dinger langfristig zu halten, befolgen sollen. 

alpenland
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Kursziel angehoben (nach dem positiven Entscheid)
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Zur Rose übernimmt TeleClinic

Zur Rose übernimmt TeleClinic und vollzieht dafür Kapitalerhöhung

Das Unternehmen Zur Rose tätigt inmitten der Coronakrise eine weitere Übernahme. Um diese zu finanzieren, wird eine Kapitalerhöhung vollzogen.

17.07.2020 06:10

Um diese zu finanzieren, wird eine Kapitalerhöhung vollzogen. Um diese den Aktionären wiederum schmackhaft zu machen, lässt sich die Gesellschaft vorzeitig in die Bücher zum ersten Halbjahr schauen. Die TeleClinic GmbH mit Sitz in München wurde zu einem Kaufpreis im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich akquiriert, wie Zur Rose am Donnerstagabend mittelte. Die Transaktion soll voraussichtlich Ende Juli 2020 abgeschlossen sein.

Zur Rose sieht bei TeleClinic eine sehr gute Ergänzung zur eigenen Strategie: Denn bei TeleClinic handelt es sich den Angaben zufolge um einen Telemedizinanbieter, welcher im Einklang mit dem deutschem Krankenversicherungssystem erstattungsfähige Konsultationen anbietet. Ärzte könnten sich der Plattform einfach und unverbindlich anschliessen.

Die operativen Kennzahlen und das Wachstum von TeleClinic würden das "enorme" Potenzial von Fernbehandlungen und von digitalen medizinischen Dienstleistungen unterstreichen. Und die Akzeptanz für digitale Rezepte und Krankheitsbescheinigungen habe mit Covid-19 und den verbundenen Abstandsregeln noch weiter zugenommen, so zur Rose.

Weitere Akquisitionen möglich

Unter anderem um diese Akquisition zu finanzieren, gibt Zur Rose bis zu 740'823 neue Aktien aus. Ein Bezugsrecht für bestehende Aktionäre werde ausgeschlossen. Die Aktien sollen im Rahmen eines beschleunigten "Bookbuilding"-Verfahrens platziert werden und hätten eine volle Dividendenbezugsberechtigung für das Geschäftsjahr 2020.

Der Platzierungspreis der neuen Aktien soll spätestens am (morgigen) Freitagvormittag bekanntgegeben werden. Die neuen Aktien würden zum Handel im "International Reporting Standard Segment" der Schweizer Börse SIX zugelassen, unmittelbar nachdem die Kapitalerhöhung im Handelsregister eingetragen wurde. Dies werde für den kommenden Montag erwartet; der erste Handelstag ist für Dienstag geplant. Das Unternehmen sei zudem an eine 90-tägige "Lock-up"-Periode gebunden.

Neben der TeleClinic-Akquisition sollen die Mittel aus der Kapitalerhöhung für die Markteinführung von so genannten eRx-Lösungen (elektronisches Rezept) verwendet werden sowie für Wachstumsinitiativen und Investitionen sowie weitere potentielle Übernahmen.

Weiteres Wachstum

Im Hinblick auf die angekündigte Kapitalerhöhung wartet das Unternehmen zudem mit Indikationen zum Geschäft im abgelaufenen Halbjahr auf. Zur Rose ist im Zuge der Covid-Gesundheitskrise weiter gewachsen: Der Konzern erwarte für das erste Semester inklusive Medpex-Verkäufen einen konsolidierten Umsatz von 810 Millionen Franken, was in Lokalwährung einem Umsatzwachstum von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspreche, hiess es.

In der Schweiz stieg der Umsatz um 5,5 Prozent. Während es im ersten Quartal wegen der Pandemie zu einer erhöhten Bevorratung gekommen war, wirkte sich der reduzierte Betrieb vieler Arztpraxen im April und Mai allerdings gegenläufig aus. In Deutschland stieg der Umsatz inklusive Medpex in Lokalwährung um 8,5 Prozent. In den Kernmarken Deutschlands sei das OTC-Geschäft markant gewachsen.

Wegen der "bewussten Reduzierung der Marketingaktivitäten" im Vorfeld der Einführung des elektronischen Rezepts, welche für die Gruppe strategisch wegweisend sei und in der sie technisch eine Pionierrolle einnehme, habe sich der Umsatz mit verschreibungspflichtigen Medikamenten auf Basis von Papierrezepten hingegen moderat entwickelt.

Auf Ergebnisstufe rechne man allerdings mit einer - vor Aufwendungen für zusätzliche Wachstumsinitiativen - leicht negativen bereinigten EBITDA-Marge. Das Ziel eines Umsatzwachstums von rund 10 Prozent im Gesamtjahr - einschliesslich Medpex - sowie das Break-Even-Ziel auf bereinigtem EBITDA-Niveau vor Aufwendungen für zusätzliche Wachstumsinitiativen bekräftigt zur Rose derweil.

Das definitive Halbjahresergebnis 2020 will die Gruppe am 19. August 2020 veröffentlichen.

(AWP)

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refoh
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sag mir wo die Decke ist...

Es geht noch weit zum Nordpol - dort ist die Decke.

nachhaltig
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bin hier auch dabei... ist

bin hier auch dabei... ist meine grösste Position im Depot. Geht noch sehr sehr weit in nächster Zeit. Zur Rose hat grosse Ambitionen und möchten eine Umsatz in den kommenden Jahren auf gegenwärtig 8Mrd schrauben.. voll in der Expansionsphase..

alpenland
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weitere Acquisition

Zur Rose said it had successfully concluded the acquisition of Teleclinic.

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Zur Rose schliesst Übernahme

Zur Rose schliesst Übernahme der Versand- und Diabetes-Aktivitäten von Apotal ab

Die Zur Rose-Gruppe setzt die Expansion in Deutschland fort. Wie die Versandapotheke am Montagabend mitteilte, hat sie die Übernahme der Versand- und Diabetes-Aktivitäten der Apotal-Gruppe erfolgreich abgeschlossen.

17.08.2020 18:35

Zur Rose übernahm im Rahmen dieser Transaktion die Adbest GmbH, die Ultrapharm Medicalprodukte GmbH und die Dia Plus Minus Handelsgesellschaft mbH. Im Zusammenhang mit der Zahlung des Kaufpreises mittels Aktienkomponente wurde das im Handelsregister eingetragene Aktienkapital der Zur Rose Group AG um 133'174 Aktien auf 10'513'969 Aktien mit einem Nennwert von je 30,00 Franken erhöht. Die neuen Aktien wurden aus dem bestehenden genehmigten Kapital ausgegeben.

Die Online-Apotheke Apotal erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 157 Millionen Euro. Mit der Akquisition dürften laut Angaben von Zur Rose geschätzt 1,1 Millionen zusätzliche Kunden von Apotal zu den Schweizern übergehen.

pre/ys

(AWP)

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Zur Rose verharrt deutlich in

Zur Rose verharrt deutlich in den roten Zahlen

Die Versandapotheke Zur Rose hat für das erste Halbjahr 2020 wie erwartet einen Verlust ausgewiesen.

19.08.2020 07:55

Dennoch sieht sich das Unternehmen auf Kurs und erwartet ab dem kommenden Jahr ein deutliches Wachstum im Bereich rezeptpflichtiger Medikamente. Der Ausblick für das gesamte Jahr wurde bestätigt.

Konkret wies die Gruppe auf Stufe EBITDA einen operativen Verlust von 24,5 Millionen Franken aus nach einem Minus von 2,5 Millionen in der Vorjahresperiode. Unter dem Strich resultierte Verlust von 52,3 Millionen, nach einen Fehlbetrag von "nur" 17,1 Millionen im Vorjahr.

Negativ auf dem operativen Gewinn hätten sich Aufwendungen von 13 Millionen Franken Zusammenhang mit Akquisitionen und Integrationen ausgewirkt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Wachstum bleibt im Fokus

Und doch sieht sich die Gruppe auf Kurs. Die eigene Wachstums- und Plattformstrategie sei auch im ersten Halbjahr 2020 planmässig fortgesetzt worden, heisst es. So sei etwa durch die Übernahme der Versandaktivitäten von Apotal die Nummer-Eins-Position in Deutschland mit 1,1 Millionen zusätzlichen Kunden weiter ausgebaut worden.

Die Umsätze inklusive Medpex stiegen im ersten Semester denn auch um 5,0 Prozent auf 810 Millionen Franken, wie Zur Rose bereits Mitte Juli bekanntgab. In Lokalwährungen lag das Wachstum bei 9,2 Prozent. Allerdings hat die Versandapotheke im zweiten Quartal damit gegenüber dem ersten auch etwas an Schwung verloren.

Dabei habe sich der eingeschränkte Betrieb verschiedenerer Arztpraxen infolge der Massnahmen gegen die Coronakrise in den Monaten April und Mai negativ auf die Verkäufe ausgewirkt, so die Gruppe. Im ersten Quartal habe man dagegen wegen der Pandemie noch von Vorratskäufen profitiert.

Guidance bestätigt

Nun scheint die Gruppe aber wieder von einer Normalisierung des Wachstums auszugehen und hat die bisherige Guidance für das Gesamtjahr 2020 bestätigt. So erwartet die Online-Apotheke einschliesslich Medpex nach wie vor ein Umsatzwachstum von 10 Prozent.

Und weiterhin gilt auch das Break-Even-Ziel beim EBITDA - allerdings auf bereinigtem Niveau, also vor Aufwendungen für zusätzliche Wachstumsinitiativen. Für das erste Halbjahr lag der bereinigte EBITDA trotz einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahr noch bei -11,5 Millionen Franken.

Ab dem kommenden Jahr rechnet Zur Rose dann mit einem deutlichen Wachstum im Bereich rezeptpflichtiger Medikamente. Entsprechend wird auch die mittelfristige Erwartung für den Umsatz von 3 Milliarden Franken bestätigt. Und die um Wachstumsinitiativen bereinigte EBITDA-Zielmarge liegt weiter bei rund 8 Prozent.

Weiteres Umsatz- und Ergebnispotenzial verspricht sich die Versandapotheke vor allem auch durch verpflichtende Einführung des elektronischen Rezepts in Deutschland ab 2022.

(AWP)

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alpenland
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mache mal ein Teilverkauf

ich halbiere diese grosse Posi 

Im Sept könnte es zu allgemeinen Marktrückschlägen kommen.

Donald Pump
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Begründung

Kannst Du deine Annahme plausibel begründen?

Zyndicate
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Zur Rose und KPT lancieren

Zur Rose und KPT lancieren digitalen Medikamenten-Assistenten

Die Versandapotheke Zur Rose und der Krankenversicherer KPT lancieren gemeinsam ein digitales Angebot.

08.09.2020 07:57

So soll der neue Assistent "Medi+" die Patienten beim Umgang mit Medikamenten unterstützen. Die Anwendung ermögliche es unter anderem, Rezepte zu hinterlegen und einen Einnahmeplan mit einer Erinnerungsfunktion für die Nachbestellung zu erstellen, teilten die Unternehmen am Dienstag mit. Der Assistent stehe den KPT-Kunden zwar kostenlos zur Verfügung - sie seien aber nicht an eine Bestellung bei Zur Rose verpflichtet.

Die Versandapotheke und der Krankenversicherer arbeiten bereits seit 2017 zusammen und bieten im Rahmen der Zusammenarbeit ein Telmed-Modell für die Grundversicherung an.

(SDA)

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Zyndicate
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Shop Apotheke legt in der

Shop Apotheke legt in der Corona-Krise weiter kräftig zu

Der Online-Arzneimittelhändler Shop Apotheke ist in der Corona-Krise auch im dritten Quartal kräftig gewachsen.

05.10.2020 07:18

Die Erlöse stiegen nach vorläufigen Berechnungen im Jahresvergleich um 39,7 Prozent auf 238,7 Millionen Euro, wie das seit September im MDax gelistete Unternehmen am Montag im niederländischen Venlo mitteilte. Damit summiert sich das Plus in den ersten drei Quartalen auf 38,1 Prozent. Die Zahl aktiver Kunden kletterte seit dem Jahreswechsel um 1,2 Millionen zu, davon 0,4 Millionen im dritten Quartal.

Besonders stark wuchs der Absatz im Segment International: In Frankreich, Belgien, Italien und den Niederlanden stieg der Umsatz insgesamt um 82,2 Prozent. In Deutschland, Österreich und der Schweiz betrug der Zuwachs insgesamt 33,8 Prozent. Die drei Länder stehen mit gut 200 Millionen Euro weiterhin für den Grossteil des Geschäfts des Konzerns. Die vollständigen Quartalszahlen will Shop Apotheke wie geplant am 5. November veröffentlichen.

(AWP)

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Pieti
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Zur Rose legt in den ersten neun Monaten deutlich zu

Die Versandapotheke Zur Rose ist in den ersten neun Monaten 2020 auch dank Übernahmen kräftig gewachsen.

Wie erwartet beschleunigte sich das Wachstum im dritten Quartal. Die Guidance für das Gesamtjahr wird zudem bestätigt.

Der Umsatz stieg nach drei Jahresvierteln inklusive Übernahmen um 7,6 Prozent auf 1,25 Milliarden Franken, wie die Gruppe am Mittwoch mitteilte. In Lokalwährungen betrug das Umsatzplus gar 11,2 Prozent. Unter Ausklammerung der Akquisitionen erhöhten sich die Erträge um 6,6 auf 1,07 Milliarden.

n allen Segmenten resultierte in den ersten neun Monaten ein deutliches Wachstum. So wuchs das Deutschlandgeschäft inklusive der übernommen Medpex und der ab Mitte August konsolidierten Apotal um 6,3 Prozent auf 765 Millionen Franken. Zulegen konnte die Versandapotheke auch im Heimmarkt Schweiz, wo der der Umsatz um 6,1 Prozent auf 435 Millionen Franken stieg. Das verhältnismässig kleine Segment "Europa" legte gegenüber dem Vorjahr um satte 71 Prozent auf 47,6 Millionen Franken zu.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Zur Rose die Erwartungen der Analysten insgesamt getroffen. Diese hatten gemäss AWP-Konsens einen Umsatz inklusive Akquisitionen von 1'252 Millionen Franken erwartet. Während die Erwartungen für Deutschland und Europa etwas höher gewesen waren, überraschte die Schweiz leicht positiv.

Gewinnzahlen publiziert die Gruppe nach drei Quartalen nicht. Für das Gesamtjahr geht Zur Rose weiterhin von einem Umsatzwachstum von 10 Prozent aus und erwartet im Jahr darauf dann eine "deutliche Umsatzsteigerung", insbesondere aufgrund der Einführung des elektronischen Rezepts in Deutschland. Auf mittlere Frist gilt weiterhin die Zielsetzung eines Umsatzes von 3 Milliarden Franken bei einer um Wachstumsinitiativen bereinigten EBITDA-Marge von rund 8 Prozent.

an/ys

Steckborn (awp)

Zyndicate
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Zur Rose, Allianz, CSS und

Zur Rose, Allianz, CSS und Visana lancieren Gesundheitsplattform

Die Online-Apotheke Zur Rose gründet gemeinsam mit den Krankenversicherern Allianz Care, CSS und Visana die erste digitale Schweizer Gesundheitsplattform. Der offizielle Start soll im zweiten Quartal 2021 erfolgen, wenn die Wettbewerbsbehörde Weko zustimmt.

13.11.2020 08:01

Die beteiligten Partner stellen auch die Startfinanzierung für das neu zu gründende Unternehmen bereit, wie es in einer Mitteilung vom Freitag hiess. Die Plattform solle allen Bewohnern der Schweiz einen "interaktiven und unkomplizierten Zugang" zum Gesundheitswesen bieten.

Sie stehe sowohl Versicherern als auch Ärzten, Spitälern, Apotheken und anderen Anbietern offen. So habe das Ärztenetzwerk Medix die Nutzung angekündigt.

CSS und Visana werden ihren Versicherten die Nutzung der Plattform zusätzlich zu ihren eigenen Versicherungsprodukten anbieten. Sie stehe aber auch allen anderen Krankenversicherern offen, hiess es.

Patienten erhielten über eine App mit einem Klick Zugang zu individuell zugeschnittenen, qualitätsgeprüften Gesundheitsdienstleistungen. So könne beispielsweise ein Symptomcheck genutzt, Arzttermine vereinbart oder Medikamente bestellt werden, hiess es.

dm/jb

(AWP)

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Prozessauftakt gegen Chef der

Prozessauftakt gegen Chef der Versandapotheke Zur Rose

(Meldung aktualisiert) - Gegen den Chef der Versandapotheke Zur Rose wird am Frauenfelder Bezirksgericht seit Dienstag wegen Verstössen gegen das Heilmittelgesetz und unlauterem Wettbewerb prozessiert. Die Verteidigung plädiert auf vollständigen Freispruch.

01.12.2020 13:07

Als Privatkläger trat der schweizerische Apothekerverband PharmaSuisse auf. Er erhebt einerseits Vorwürfe, weil Zur Rose zwischen 2011 und 2015 Medikamente verschickt habe, ohne die rechtlichen Anforderungen dafür vollumfänglich zu erfüllen. Laut Anklageschrift geht es um rund 143'000 Bestellungen im Umfang von mindestens 7,15 Millionen Franken.

Andererseits soll Zur Rose gegen das Heilmittelgesetz verstossen haben, indem zwischen 2010 und 2014 an rund 6400 Ärzte insgesamt 8 Millionen Franken an Vergütungen ausbezahlt worden seien.

CEO Walter Oberhänsli räumte vor Gericht ein, dass er die genauen Zahlen in beiden Anklagepunkten nicht kenne, dass die Grössenordnung aber durchaus stimmen könnte. Hingegen habe er nicht gegen geltendes Recht verstossen.

Der Versand rezeptfreier Medikamente ist gemäss Heilmittelgesetz nur unter der Ausnahme erlaubt, dass ein ärztliches Rezept vorliegt. Kunden mussten zwar gemäss Anklage vor der Bestellung einen Gesundheits-Fragebogen ausfüllen. Die Angaben seien aber ungenügend überprüft worden. Ein persönlicher Kontakt zwischen Patienten und Ärzten habe gefehlt.

Aggressive Werbung

In Werbebriefen soll Zur Rose suggeriert haben, ihr Vorgehen sei zulässig und stelle keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar. Zur Rose verletze laut Anklage ihre Sorgfaltspflicht, verleite mit Mengenrabatten und Versandkostenbefreiung bei Mindestbestellmengen zu übermässigem Arzneimittelkonsum und verschaffe sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den in direkter Konkurrenz stehenden Offizinapotheken.

Diesen Vorwürfen widersprach der angeklagte Walter Oberhänsli vor Gericht. Man habe vor Einführung des Onlineversandhandels mehrfach abgeklärt, ob ein solcher rechtens sei. Diese Haltung sei vom damaligen Kantonsapotheker ebenso wie über rund zehn Jahre auch vom schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic gestützt worden.

Erst 2012 habe Swissmedic diese Position widerrufen. Allerdings habe das Bundesgericht erst 2015 letztinstanzlich entschieden, dass die Geschäftstätigkeit widerrechtlich war, weshalb Oberhänslis Ansicht nach bis zu diesem Zeitpunkt auch kein Anlass bestand, die Geschäftstätigkeit zu sistieren. Nach dem Bundesgerichtsentscheid stellte Zur Rose den Versand rezeptfreier Medikamente ein.

Weiter führte Obarhänsli aus, dass die Thurgauer Staatsanwaltschaft nach der Hausdurchsuchung 2012 festgestellt habe, dass für sämtliche bei Zur Rose online bestellten rezeptfreien Medikamente die dafür dennoch notwendigen Rezepte vorlagen. Der zuständige Staatsanwalt habe sich dann bei ihm für die Umstände entschuldigt und sei davon ausgegangen, dass das Verfahren eingestellt werde. Die Zuständigkeit hierfür habe immer beim Kanton und nicht bei Swissmedic gelegen.

Umstrittene Abgeltungen

Der zweite Anklagepunkt betrifft die Abgeltung ärztlicher Leistungen, die gemäss Klägerschaft unzulässig war. Ärzte, die für ihre Patienten Medikamente via Zur Rose bestellten und hierfür eine Software von Zur Rose benutzten, wurden für administrative Aufwände entschädigt. Pro Rezeptzeile erhielten sie 1 Franken, für die Erfassung der Personalien jedes Neukunden 40 Franken. Sogenannte Dossierchecks wurden pro Jahr und Patient mit 12 Franken entschädigt.

Insgesamt hat Zur Rose zwischen 2010 und 2014 an insgesamt 6400 Ärzte über 8 Millionen Franken ausbezahlt. Diese Leistungen hätten laut Anklage nicht abgegolten werden dürfen, weil sie über den Ärztetarif TARMED bereits abgedeckt seien.

Der Staatsanwalt stellte klar: "In diesem Verfahren geht es wohl primär nicht um die Volksgesundheit, sondern um geschäftliche Interessen. Zur Rose ist keine Non-Profit-Organisation und PharmaSuisse ist keine Kundenschutz-Organisation." Die Beweisaufnahme im juristisch komplexen Spezialgebiet sei schwierig gewesen. Man habe sie schlank gehalten, um das Verfahren nicht aufzublähen. Man solle sich aber keine Illusionen machen, ein teilweiser oder vollständiger Freispruch seien möglich.

Der Versandhandel sei für Zur Rose nicht überlebensnotwendig gewesen. Der Umsatz aus dem Onlineversand betrage in der Regel weniger als 1 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe. Man hätte die Klärung strittiger juristischer Punkte problemlos abwarten können. Man habe es aber darauf ankommen lassen und ungeachtet ungeklärter Fragen weiter geschäftet. Laut Anklage durfte Zur Rose bis zum Bundesgerichtsentscheid nicht davon ausgehen, dass ihr Geschäftsmodell rechtens sei.

Verteidigung fordert Freispruch

Die Verteidigung wird auf vollumfänglichen Freispruch plädieren und dies im Januar detailliert erläutern. Sie stellte am Dienstag ausserdem den Antrag, zwei nachträglich erstellte juristische Gutachten als Beweismittel in die Verfahrensakten aufzunehmen. Sie gehen der Frage nach, welche strafrechtliche Bedeutung der Bundesgerichtsentscheid von 2015 für die vorangegangene Geschäftstätigkeit von Zur Rose hat und welche Leistungen der Ärzte, die für ihre Patienten Medikamente bei Zur Rose bestellten, tatsächlich durch TARMED abgegolten sind.

Zu Beginn des Prozesses entschieden die Richter, das Verfahren zu teilen. Sollte es im ersten Teil zum Schuldspruch kommen, könnten im zweiten Teil bei der Schuldzumessung weitere Abklärungen über die Person und das Vermögen des Beschuldigten gemacht werden.

Das Heilmittelinstitut Swissmedic, das zunächst als zweite Privatklägerin auftrat, hat sich vom Verfahren zurückgezogen, weil die Kompetenzen zum Bundesamt für Gesundheit (BAG) übergegangen sind. Das BAG verzichtete an einer Teilnahme am Prozess, um dessen reibungslosen Ablauf nicht zu gefährden.

(AWP)

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alpenland
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da freuen wir uns

Zu diesen Kaufempfehlungen gesellen sich immer öfter auch neue Analystenstimmen hinzu. So nahm erst kürzlich die Citigroup die Erstabdeckung der Aktien der Versandapotheke Zur Rose mit "Buy" und einem Kursziel von 330 Franken

Zyndicate
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Einstieg bei Zur Rose: Was

Einstieg bei Zur Rose: Was genau hat die Credit Suisse vor?

Die Aktie von Zur Rose ist einer der diesjährigen Börsenüberflieger. Nach der UBS beteiligt sich nun auch die Credit Suisse an der Versandapotheke: Was dahinterstecken könnte.

Aktualisiert um 08:34

Von Lorenz Burkhalter

Wie eine Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX verrät, ist die Credit Suisse bei der Versandapotheke Zur Rose eingestiegen. Sie hält 8,09 Prozent der Stimmen mittels von Erwerbspositionen und weitere 1,41 Prozent der Stimmen über Veräusserungspositionen.

Die Grossbank folgt damit der UBS. Die Erzrivalin ist schon etwas länger an Zur Rose beteiligt. Auch die grösste Schweizer Bank hält sowohl Erwerbs- als auch Veräusserungspositionen - also Rechte zum Kauf (Erwerbsrechte) beziehungsweise zum Verkauf (Veräusserungsrechte) von Titeln der Versandapotheke.

UBS schon etwas länger aktiv

Deshalb vermuten Händler auch Derivatkonstruktionen hinter den beiden Beteiligungen. Ob die beiden Grossbanken im Auftrag von Kunden oder auf eigene Rechnung handeln, ist nicht bekannt. Dass beide die Aktie von Zur Rose für sich entdeckt haben, dürfte allerdings kein Zufall sein. Denn Tagesschwankungen von 4 Prozent und mehr sind bei der Versandapotheke keine Seltenheit. Zudem ist die Aktie für ein Unternehmen dieser Grösse vergleichsweise gut handelbar. Das lädt regelrecht ein.

Gerade die UBS macht schon seit Monaten durch häufige Beteiligungsveränderungen von sich reden (der cash Insider berichtete). Während die UBS die Aktie mit "Neutral" und einem 12-Monats-Kursziel von 275 Franken einstuft, deckt die Credit Suisse zumindest nach Aussen nicht ab. Was nicht ist, könnte aber noch werden, so mutmassen Händler.

Zur-Rose-Aktie einer der Börsenüberflieger 2020

Zur Rose gilt als einer der Gewinner der Covid-19-Pandemie und profitiert damit auch von der neusten Mutation des Virus. Die Rechnung ist denkbar einfach: Je eingeschränkter das öffentliche Leben, desto öfter werden Medikamente und Kosmetikprodukte online bestellt.

Mit einem Kursplus von 150 Prozent seit Jahresbeginn zählt die Zur-Rose-Aktie an der Schweizer Börse SIX zu den diesjährigen Überfliegern. Daran wird sich wohl auch in den letzten Handelstages dieses Jahres nicht mehr viel ändern. An das Rekordhoch von Mitte Juli bei 304,50 Franken konnte die Aktie in den letzten Wochen und Monaten allerdings nicht mehr anknüpfen.

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Zur Rose und Novo Nordisk

Zur Rose und Novo Nordisk arbeiten im Bereich Adipositas zusammen

Die Zur Rose-Gruppe und der Gesundheitskonzern Novo Nordisk arbeiten bei der digitalen Unterstützung von Menschen mit Adipostitas zusammen.

11.01.2021 07:52

Die Zusammenarbeit starte im ersten Quartal 2021 in Deutschland und soll dann auf weitere eurpäische Märkte ausgeweitet werden, teilte Zur Rose am Montag mit. Über finanzielle Details wurden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

Im Rahmen der Partnerschaft soll ein gemeinsamer "digitaler Hub" entwickelt werden, heisst es weiter. Dieser soll den von Adipositas betroffenen Menschen die Diagnose erleichtern und Zugang zu Informationen über die verfügbaren Behandlungsoptionen verschaffen.

(AWP)

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Zur-Rose-CEO fordert

Zur-Rose-CEO fordert Freispruch - Verteidiger-Plädoyers auf dem Programm

Am Dienstagvormittag wird am Bezirksgericht Frauenfeld der Prozess gegen den Chef der Versandapotheke Zur Rose fortgeführt. Auf dem Programm stehen zunächst die Plädoyers der Verteidigung.

12.01.2021 09:43

Dem Beschuldigten werden unlauterer Wettbewerb und Verstösse gegen das Heilmittelgesetz in der Zeit zwischen 2010 und 2015 vorgeworfen.

Gemäss der Privatklägerin, dem Apothekenverband PharmaSuisse, soll die Frauenfelder Versandapotheke Zur Rose zwischen 2011 und 2015 Medikamente verschickt haben, ohne die rechtlichen Bedingungen dafür vollumfänglich eingehalten zu haben. Dabei geht es um rund 143'000 Bestellungen im Wert von mindestens 7,15 Millionen Franken.

Weiter soll Zur Rose gegen das Heilmittelgesetz verstossen haben, indem zwischen 2010 und 2014 an rund 6400 Ärzte insgesamt 8 Millionen Franken an Vergütungen ausbezahlt worden seien.

PharmaSuisse bezeichnete die damalige Geschäftspraxis von Zur Rose als "quick and dirty". Die Versandapotheke habe bewusst in Kauf genommen, möglicherweise gegen gültiges Recht zu verstossen. Aufgrund früherer Klagen hat das Bundesgericht 2015 entschieden, dass die Geschäftspraxis von Zur Rose widerrechtlich war, worauf die Versandapotheke diese Tätigkeiten sofort einstellte.

Verteidigung kommt zu Wort

Bei der Befragung am ersten Prozesstag vom 1. Dezember 2020 gab Zur-Rose-CEO Walter Oberhänsli an, dass die in der Anklage genannten Zahlen in der Grössenordnung korrekt sein könnten. Er betonte jedoch, nie gegen geltendes Recht verstossen zu haben.

Am Dienstag, dem zweiten Prozesstag, wird die Verteidigung ihre Positionen detailliert darlegen.

(AWP)

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Fortscorp
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severin hat am 12.01.2021 14

severin hat am 12.01.2021 14:11 geschrieben:

.. ist ja nachvollziehbar die Entwicklung dieser Aktie angesichts der Epidemie. Aber langsam scheint mir das übertrieben. Gibts keine Put-Optionen auf diese Aktionen?

Wo ist der faire Wert einer Wachstums-Aktie? Mit Einführung des E-Rezepts und der herrschenden Pandemie ist hier viel Zukunft drinn, auch wenn die Margen anders sind als in anderen Bereichen...

...gab es nicht gestern ein Bericht, wie viele Shorter sich bei einer Tesla scho ordentlich die Finger verbrannt haben? Dort waren sich viele einig, dass 200 schon massiv überteuert ist... jetzt ist diese bei 800.

Kommt hinzu, dass weiter unmengen Geld wieder ins System und somit auch Aktien gepumpt wird. Einige Aktien scheinen heillos überbewertet... doch mit dem Zinsumfeld und der Geldflut, kann man die alten Berechnungen eines fairen Wertes begraben bzw. muss die an die Gegebenheiten anpassen.

severin
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Put-Optionen?

.. ist ja nachvollziehbar die Entwicklung dieser Aktie angesichts der Epidemie. Aber langsam scheint mir das übertrieben. Gibts keine Put-Optionen auf diese Aktionen?

alpenland
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ich mach mal nen Abflug

er war so schööön

Insidertransaktion: Zur Rose Verkauf 11.01. Exe. 1'284

Tobias007
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Eine Freund von mir ist im IT

Eine Freund von mir ist im IT Bereich von Zur Rose tätig, Ich schaue die Firma seit etwa 7 Jahren an. Als der Kurs damals noch ausserbörslich von 20 auf 40 Sfr. stieg, war mir die Bewertung schon zu hoch.Ich muss zugeben, dass die Strategie mit dem Kapital des Börsengangs eine führende Marktstellung im Online Medikamentenhandel zu erreichen, reizvoll ist. Aber selbst wenn alles gut läuft und in 3-4 Jahren der break even erreicht werden wird, sehe ich die Bewertung über Srf. 120-150 aufgrund der Fundamentaldaten immer noch als sportlich an. Ich habe im Techboom 1999 schon erlebt, dass man nicht mehr auf Gewinne schaute, sondern nur noch auf Umsätze. Mit zur Rose darf man träumen, dass die Firma zu einer Amazon im Bereich health care wird. Man muss aber sehen, dass der Kurs dieser Vision geschuldet ist, nicht bereits greifbaren Fundamentaldaten. Nichts für mich. Ich investieren nur in Firmen, welche seit vielen Jahren profitabel sind. Ich mag mich noch erinnern als man Ende 90iger Jahren in Amazon investierte. Und sie haben es geschafft. Allerdings blieben duzenden von Firmen mit dem gleichen Geschäftsmodell auf der Strecke. Ich weiss auch nicht ob es gut ist, dass viele Apotheken und Detailhändler bedroht sind, dass Wertschöpfung immer mehr aufs Internet verlagert wird, was viele Arbeitsplätze kostet. Onlinehandel hat eine Zukunft, sollte aber für mich nicht den Detailhandel und seine Beratung ganz ablösen. Das gleiche gilt auch für den Finanzbereich. Im Bereich von Sportartikeln ist jetzt schon zu beobachten, dass Kunden wieder vermehrt show rooms wollen: Man hat gemerkt, dass der Onlinehandel noch zerrte von Erfahrungen, welche Kunden in realen Sportgeschäften machten. Wenn diese Beratung aber ganz weg fällt und der Kunde 1 von 2 Packete wieder zurückschicken muss, will er wieder Beratung und ein konkretes Kauferlebnis mit Anprobe zurück. Von dem her glaube ich nicht, dass der Online Hype ewig weitergeht. Wer mit Zur Rose viel profitiert hat, finde ich toll. Aber die Bewertung ist bei Unsicherheit sehr hoch. Guets Nöis und lg Tobi

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