Glencore

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Glencore steigert Gewinn und

Glencore steigert Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr

Der Bergbau- und Rohstoffkonzern Glencore hat im ersten Halbjahr 2018 sowohl mehr Umsatz als auch mehr Gewinn erzielt. So stieg der Umsatz um knapp 5 Prozent auf 108,6 Milliarden US-Dollar, wie dem am Mittwoch veröffentlichten Halbjahresbericht zu entnehmen ist.

08.08.2018 08:28

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verbesserte sich um 23 Prozent auf 8,27 Milliarden und der den Aktionären zustehende Reingewinn um 13 Prozent auf 2,78 Milliarden Dollar.

Die Gewinnzahlen sind bei Glencore wie üblich um unregelmässig auftretende finanzielle Schwankungen bereinigt. Das Unternehmen begründet diese Massnahme mit der besseren Vergleichbarkeit, da beispielsweise bei Minenprojekten grosse Vorinvestitionen nötig sind, bis einige Jahre später erst die Einnahmen fliessen. Ohne Sonderbelastungen hätte der Reingewinn bei 3,3 Milliarden gelegen.

Von den verschiedenen Geschäftsbereichen haben sich laut Glencore insbesondere die Divisionen Metals and Minerals sowie Energy Products gut entwickelt. Dagegen sei die Division Agricultural Products von tieferen Getreideprodukten in verschiedenen Ländern belastet worden. Hier verspricht sich das Unternehmen aber eine verbesserte Entwicklung im zweiten Halbjahr.

Das Unternehmen zeigt sich zuversichtlich für die Aussichten für den weiteren Geschäftsverlauf. Weiterhin soll der Fokus auf die Reduktion der Schulden und Ausschüttungen an die Aktionäre gelegt werden. Im ersten Halbjahr ging die Nettoverschuldung denn auch um 16 Prozent auf 9 Milliarden Dollar zurück.

cf/kw

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Glencore erhöht und

Glencore erhöht und verlängert Aktienrückkaufprogramm

Der Rohstoffkonzern Glencore erhöht sein laufendes Aktienrückkaufprogramm deutlich und verlängert zudem den Zeitrahmen. Ursprünglich war der Rückkauf von Aktien in Höhe von bis zu 1 Milliarde US-Dollar geplant, nun soll bis zu eine weitere Milliarde hinzukommen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

25.09.2018 09:05

Zunächst lief das Programm bis zum 31. Dezember 2018, nun verlängert Glencore die Frist bis zum 20. Februar 2019. Bislang seien bereits Aktien mit einem Wert von gut 939 Millionen Dollar zurückgekauft worden, heisst es weiter.

dm/ra

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Glencore-Tochter Katanga darf

Glencore-Tochter Katanga darf derzeit aus Mine im Kongo nicht exportieren

Die Glencore-Tochter Katanga Mining hat weitere Probleme in der Demokratischen Republik Kongo. Kamoto Copper Company, an der Katanga mit 75 Prozent beteiligt ist, darf vorerst keinerlei Material exportieren, einschliesslich der Kupfererzeugung.

15.11.2018 08:25

Die Zollbehörde habe bereits am vergangenen Freitag eine solche Anweisung veranlasst, weil das Unternehmen angeblich versäumt habe, Ausfuhrzölle auf mindestens 6650 Tonnen Kupfer im Dezember 2014 und Januar 2015 zu entrichten, teilte Katanga in der Nacht auf Donnerstag mit.

Die Auseinandersetzung mit der "Direction Générale des Douanes et Accises" (DGDA) im Kongo habe sich daraus ergeben, dass das Unternehmen die Produktion im Dezember 2014 um 6650 Tonnen zu hoch angegeben hatte. Dieser Fehler sei allerdings in Jahresrechnungen 2015 und 2016 angepasst worden. Man sei in Gesprächen mit der Behörde, die Streitigkeit beizulegen. Der Kupferproduktion werde auf "normalem Niveau" weitergeführt.

Erst am Mittwoch vergangener Woche hatte Katanga mitgeteilt, dass die Auslieferung von Kobalt in der Mine der Kamoto Copper Company bis auf Weiteres gestoppt wird, nachdem Spuren von Uran und Radioaktivität in dem Material gefunden wurden. Der Uran-Anteil in dem Kobalt-Hydroxid habe allerdings über dem für den Export und die Lieferung an die Kunden akzeptablen Niveau gelegen, und die Förderung in der Mine werde fortgeführt. Das Unternehmen plant bis Ende des zweiten Quartals 2019 den Bau einer De-Ionisierungsanlage, mit der das Material von dem Uran gesäubert werden soll.

Verlust im dritten Quartal

Gleichzeitig gab Katanga Mining am Donnerstag Zahlen zum dritten Quartal bekannt. Die Glencore-Tochter hat erneut einen Verlust eingefahren.

Der Umsatz lag bei 428,1 Millionen US-Dollar nach 5,9 Millionen im Vorjahr. Im Vorjahr war die Produktion erst wieder angelaufen, nachdem diese seit September 2015 gestoppt war und keine Erze abgebaut wurden. In den ersten neun Monaten 2018 kumuliert lag der Umsatz bei 920,4 Millionen nach 17,6 Millionen.

Das bereinigte Betriebsergebnis EBITDA für das dritte Quartal wird mit 100,7 Millionen ausgewiesen nach einem Verlust von 69,1 Millionen im Vorjahr. Für neun Monate liegt das Ergebnis bei 268,1 Millionen US-Dollar nach einem Verlust von 195,2 Millionen im Vorjahr.

Der den Aktionären zurechenbare Nettoverlust beläuft sich für das dritte Quartal auf 78,5 Millionen nach einem Verlust von 115,4 Millionen im Vorjahr. Für neun Monate bleibt damit immer noch ein Verlust von 481,0 Millionen nach einem Verlust von 342,8 Millionen.

ys/tt

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Glencore im Kongo trotz

Glencore im Kongo trotz Fortschritten noch zu wenig sorgfältig

Eine neue NGO-Studie attestiert dem Schweizer Rohstoffmulti Glencore zwar Fortschritte rund um seine Kupfer- und Kobaltminen in der Demokratischen Republik Kongo. Der Konzern nehme jedoch seine Sorgfaltspflicht gegenüber Menschenrechten und Umwelt immer noch ungenügend wahr.

27.11.2018 10:07

Dieses Fazit zieht der jüngste Bericht der Nichtregierungsorganisationen (NGO) Brot für alle und Fastenopfer, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Verbessert habe sich die Lage bei der Wasserversorgung und -verschmutzung rund um die Stadt Kolwezi.

So scheine die Minenbetreiberin keine Abwässer mehr in den Fluss Luilu zu leiten. Wasseranalysen im Mai 2018 hätten keine Spuren von Verschmutzung mehr gezeigt. Nach mehr als zehn Jahren des Wartens und Forderns befinden sich zudem seit drei Jahren drei Wasserstationen im Bau, welche rund 10'000 Menschen sauberes Wasser liefern werden. Andere Bezirke der Stadt hätten indes immer noch keinen ausreichenden Zugang zu Wasser.

Auch die Kommunikation mit der Bevölkerung habe Glencore verbessert, würdigt der Bericht, der zum vierten Mal erschien, letztmals 2014. Glencore habe Sozialarbeiter und Verbindungsleute rekrutiert, die in regelmässigem Kontakt mit den Gemeinden stehen.

Verschmutzung immer noch hoch

Insgesamt seien das Ausmass und die Zahl der Luft- und Bodenverschmutzungen allerdings nach wie vor hoch, relativiert der Bericht. Gemäss den Schadstoffmessungen der NGO vom Mai 2018 lag die Staubbelastung im beobachteten Quartier um bis das Zehnfache über dem Tagesmittel-Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Auf den Feldern von Bäuerinnen und Bauern in der Nähe sei es in den letzten Jahren zudem wiederholt zu Verschmutzungen durch Schadstoffe gekommen. Glencore habe viele Opfer auf Druck der NGO zwar für den Ernteausfall entschädigt, die Geschädigten warteten jedoch noch immer auf eine Kompensation für die nachhaltige Beeinträchtigung ihrer Böden.

Unter dem Strich wird für die NGO deutlich, dass freiwillige Massnahmen von Konzernen nicht genügen. Ohne den Druck von NGO und aus der Zivilgesellschaft geschehe wenig. Probleme würden oft nur zögerlich angegangen und künftige kaum verhindert. Eine verbindliche Regelung für international tätige Schweizer Unternehmen, wie sie die Konzernverantwortungsinitiative vorsieht, sei deshalb absolut notwendig.

Führende Rolle

Glencore habe in den vergangenen Jahren viel in die Modernisierung seiner Produktionsstätten investiert, teilte der Rohstoffkonzern in einer Stellungnahme zum Bericht mit. Dadurch habe sich die Wasserqualität signifikant verbessert.

Auch gegen die Staubbelastung gingen die lokalen Minenbetreiber mithilfe von Bewässerung, Strassenunterhalt und dem Pflanzen von Bäumen vor. Glencore sei zwar nicht der einzige in der Gegend tätige Konzern, nehme aber in diesen Fragen eine führende Rolle ein, hiess es weiter. Zudem sehe sich Glencore der Transparenz verpflichtet.

tt/

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Glencore-Manager übernehmen

Glencore-Manager übernehmen Steuer bei Tochter Katanga nach Affäre

Nach dem Rücktritt des Chefs der Glencore-Tochter Katanga Mining als Folge von Verstössen gegen die Rechnungslegungsvorschriften übernehmen Glencore-Manager das Steuer: So wird Glencore-Kupferchef für Afrika, Danny Callow, neuer CEO der Minengesellschaft in der Demokratischen Republik Kongo. Und Glencore-Strategiechef Paul Smith wird Finanzchef von Katanga.

18.01.2019 08:00

Die Minengesellschaft sei einen Management-Servicevertrag mit Glencore eingegangen, teilte die an der Börse von Toronto gelistete Katanga Mining am Freitag in einem Communiqué mit. Glencore-Personal übernehme administrative, finanzielle und Management-Dienstleistungen, um das Geschäft von Katanga zu unterstützen.

Der bisherige Katanga-CEO, Johnny Blizzard, ist am Mittwoch zurückgetreten als Folge von Verstössen gegen die Rechnungslegungsvorschriften. In diesem Falle hatte die Glencore-Tochter Mitte Dezember einen Vergleich mit der kanadischen Börsenaufsicht Ontario Securities Commission (OSC) geschlossen.

Busse von 22 Mio Franken

Katanga wurde zu einer Busse von 30 Millionen kanadischen Dollar (rund 22 Millionen Franken) verdonnert. Damit wurde das Verfahren gegen das Unternehmen, derzeitige und frühere Katanga-Mitarbeitende sowie frühere Glencore-Vertreter im Katanga-Aufsichtsrat abgeschlossen. Die Untersuchung habe Praktiken der Rechnungslegung, der Unternehmensführung und der Ad-hoc-Publizität betroffen.

Glencore hatte das Verfahren der OSC im November selbst bekanntgegeben, nachdem eine interne Untersuchung bei Katanga Mängel ans Licht gebracht hatte. Diese hatten zu einer Berichtigung der Katanga-Bilanz geführt.

Neben dem CEO wurden noch weitere Manager degradiert: Katanga-Finanzchef Grant Sboros setze sein Tätigkeit als Finanzchef der Katanga-Tochter Kamoto Copper fort. Katangas operativer Chef, Samuel Rasmussen, werde operativer Leiter von Kamoto, die zu 75 Prozent in Besitz von Katanga sei.

jb/tt

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Abschreibungen in Afrika

Abschreibungen in Afrika lassen Gewinn von Glencore einbrechen

Der Bergbau- und Rohstoffkonzern Glencore hat 2018 aufgrund von Abschreibungen bei zwei Standorten in Afrika einen Gewinneinbruch um mehr als zwei Fünftel verbucht. Operativ lief es dem Zuger Konzern deutlich besser. Die Aktionäre erhalten daher eine stabile Dividende, und es ist ein neues Aktienrückkaufprogramm geplant.

20.02.2019 12:02

Vor allem dank höherer Rohstoffpreise erwirtschaftete Glencore gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch deutlich mehr Betriebsgewinn. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA nahm um 8 Prozent auf den Rekordwert von 15,8 Milliarden US-Dollar zu und der EBIT um ebenfalls 8 Prozent auf 9,1 Milliarden US-Dollar. Der Betriebsgewinn (EBIT) aus dem Marketing-Geschäft ging um 17 Prozent auf 2,41 Milliarden zurück. Dies liegt am unteren Rand der Langfrist-Spanne von 2,2 bis 3,2 Milliarden Dollar.

Nicht cashwirksame Abschreibungen um 1,4 Milliarden Dollar an den Standorten Mutanda im Kongo und Mopani in Sambia liessen den Reingewinn um 41 Prozent auf 3,41 Milliarden Dollar einbrechen. Im Vorjahr waren noch ausserordentliche Gewinne von 1,3 Milliarden Dollar angefallen. Die Nettoverbindlichkeiten stiegen nach Firmenangaben auf 14,7 von 10,2 Milliarden im Jahr zuvor.

Nach einem erfreulichen Start schürten laut den Angaben vor allem ab dem zweiten Halbjahr der stärkere Dollar und die Spannungen im Zusammenhang mit der US-Handelspolitik Unsicherheit und Volatilität. Zudem habe die Sorge um die Nachhaltigkeit des chinesischen Wachstums ebenfalls zugenommen.

Dies beeinträchtigte besonders die Stimmung bei den Industriemetallen. Bei den meisten Rohstoffe seien die Preise im Jahresverlauf etwas gesunken. Bei thermischer Kohle blieben die Preise aufgrund anhaltender Nachfrage nach hochwertiger Kohle weitgehend stabil. Insgesamt habe sich die Nachfrage nach den wichtigsten Rohstoffen gut entwickelt.

Unveränderte Dividende

An die Aktionäre sollen insgesamt rund 2,8 Milliarden oder wie im Vorjahr 0,20 US-Dollar je Aktie in zwei Tranchen ausgeschüttet werden. Das Aktienrückkaufprogramm solle sich auf 2 Milliarden Dollar belaufen und bis Ende 2019 laufen. "Wir werden proaktiv versuchen, dies im August oder so aufzustocken," wird Konzernchef Ivan Glasenberg in der Mitteilung zitiert. Wenn die Marktbedingungen günstig seien, solle dies durch die Veräusserungen von Anlagen, die nicht zum Kerngeschäft gehören, unterstützt werden.

Stabile Aussichten

Das Betriebsergebnis aus dem Handelsgeschäft dürfte 2019 in der Mitte des langfristig festgelegten Korridors von 2,2 bis 3,2 Milliarden Dollar liegen, bestätigte Finanzchef Steven Kalmin auf einer Telefonkonferenz das Ziel. Glencore wolle die Förderung gegenüber dem Vorjahr beschleunigen. Die Volumen- und Preisentwicklung deute auf ein EBITDA auf Konzernebene von 15,8 Milliarden Euro hin, sagte Kalmin.

Um vom Übergang zu einer weniger CO2-verbrauchenden Wirtschaft zu profitieren, will der Rohstoffriese aus Baar in den nächsten drei Jahren seine Kohleproduktion auf rund 145 Millionen Tonnen plafonieren, was um rund zehn Prozent über dem Stand von 2018 liege und rund ein Drittel der Überschüsse im Bergbau ausmache.

Konzernchef Ivan Glasenberg nannte als weitere wichtige Ertragsquellen Kupfer, Zink und Nickel. "Unser Rohstoffportfolio und seine Schlüsselrolle beim Übergang von Energie und Mobilität zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ermöglichen es uns, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken und uns darauf zu fokussieren, dauerhaft einen nachhaltigen Wert für alle unsere Aktionäre zu schaffen", so Konzernchef Glasenberg weiter.

An der leicht höheren Londoner Börse kam der Jahresbericht gut an. Die Glencore-Aktien stiegen um ein Prozent und setzten damit den Aufwärtstrend des laufenden Jahres fort. Im Vorjahr hatte der Titel einen Viertel seines Werts eingebüsst.

pre/rw

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Glencore erwirbt

Glencore erwirbt Mehrheitsanteil an US-Bergwerk PolyMet

Glencore hat an dem amerikanischen Kupfer- und Nickel-Bergwerk PolyMet die Mehrheit übernommen. Nach einer abgeschlossenen Platzierung von Bezugsrechten im Volumen von 265 Millionen US-Dollar betrage der Anteil von Glencore 71,66 Prozent, teilte PolyMet mit Sitz in St. Paul im Bundesstaat Minnesota am Donnerstag mit.

27.06.2019 21:29

Das Unternehmen plant den Bau eines Bergwerks im Tagebau mit dem Namen "NorthMet" im nördöstlichen Teil des Bundesstaates, wie es weiter hiess.

yr/

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Glencore baut im ersten

Glencore baut im ersten Halbjahr weniger Kupfer ab

Der Rohstoffhandel- und Bergbaukonzern Glencore hat im ersten Halbjahr 2019 wegen dem Auslaufen einer Mine in Südamerika und Problemen in Afrika Rückgänge beim Kupferabbau hinnehmen müssen. Dagegen stieg die Kohleförderung des Unternehmens mit Sitz im Kanton Zug an, wie dem am Mittwoch publizierten Produktionsbericht zu entnehmen ist.

31.07.2019 08:57

Beim Kupfer ging der Abbau in den ersten sechs Monaten des Jahres im Vorjahresvergleich um 5 Prozent auf 663'000 Tonnen zurück. Während sich das Geschäft insgesamt gut entwickelt habe, habe das afrikanische Kupfergeschäft die Erwartungen nicht erfüllt, wird CEO Ivan Glasenberg in der Mitteilung zitiert. Dazu kam das Auslaufen der Kupfermine im argentinischen Alumbrera und der Verkauf einer chilenischen Mine.

In der Mine in Katanga im Kongo sei der Konzern die dort vorherrschenden Probleme mit mehreren Veränderungen im Management angegangen, heisst es in dem Bericht weiter. Zudem war die Kupfermine Mopani in Sambia im Juni für eine Komplettüberholung geschlossen worden. Der Abschluss der Reperaturarbeiten werde für Ende 2019 erwartet, heisst es. Die detaillierten Pläne für die Sanierung des afrikanischen Kupfergeschäfts will der Konzern in der kommenden Woche bei der Vorlage der Halbjahresergebnisse vorlegen.

Kohleproduktion gestiegen

Die Kohleproduktion stieg derweil um 10 Prozent auf 68,2 Millionen Tonnen an, wobei zum Anstieg auch im letzten Jahr getätigte Übernahmen beitrugen. Dazu sei eine gute operative Performance in Südafrika gekommen, heisst es.

Die Kobaltproduktion zog um 28 Prozent auf 21'300 Tonnen an. Profitieren konnte Glencore dabei von einer vollen Produktionsperiode in Katanga, wo die Förderung im 2. Quartal 2018 aufgenommen worden war, und von Fortschritten in Mutanda (Kongo). Die Zinkproduktion fiel mit 535'900 Tonnen um 8 Prozent höher aus als im Vergleichsquartal.

Derweil ging die Nickel-Produktion wegen Unterhaltsarbeiten im australischen Murrin und in Koniambo (Neu-Kaledonien) um 11 Prozent auf 55'400 Tonnen zurück. Die Ferrochromproduktion (779'000 Tonnen) und die Ölförderung (22 Millionen Barrels) bewegten sich dagegen auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

tp/kw

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Glencore mit Gewinneinbruch

Glencore mit Gewinneinbruch im ersten Halbjahr

Der Bergbau- und Rohstoffkonzern Glencore hat in einem schwierigen Umfeld einen kräftigen Gewinneinbruch erlitten. Der Umsatz konnte fast auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich der Rohstoffriese aber wegen seines vielfältigen Rohstoffportfolios zuversichtlich.

07.08.2019 08:37

Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld und operative und kostenmässige Rückschläge an den Ramp-up- und Entwicklungsstandorten sowie bei den afrikanischen Kupferbetrieben liessen den adjustierten Betriebsgewinn um 32 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar einbrechen, hiess es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn gerade einmal 226 Millionen Dollar, nach noch 2,8 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz konnte mit 107,1 Milliarden fast auf der Höhe des Vorjahres von 108,6 Milliarden Dollar gehalten werden.

"Wir sind zuversichtlich, dass sich die Rahmenbedingungen für das Rohstoffgeschäft zu unseren Gunsten entwickeln werden", wurde Konzernchef Ivan Glasenberg in der Mitteilung zitiert.

pre/yr

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Glencore-CEO Glasenberg

Glencore-CEO Glasenberg deutet baldigen Rücktritt an

Vor Investoren sagte der Rohstoff-Konzernchef, sein Abgang könnte rascher erfolgen als bislang gedacht.

Aktualisiert um 07:55

"Es gibt nicht mehr viele von uns alten Kerlen", sagte Ivan Glasenberg letzte Wochen vor Investoren. Er bezeichnete sich und einige Kollegen als "dritte Generation" bei Glencore

Wie "Bloomberg" berichtet, deutete der CEO des Zuger Rohstoff-Riesen an, dass der Ruhestand einiger verbleibenden Manager schon im Jahr 2020 erfolgen könnte. Für seinen eigenen Rückzug nannte Glasenberg keinen genauen Zeitplan, sagte aber, dass das schneller kommen könnte als gedacht. "Es könnte bald passieren", so Glasenberg. Geboren 1957, arbeitet Ivan Glasenberg seit 1984 für Glencore und ist seit 2002 Konzernchef.  

Seine Sätze deuteten an, dass er in 12 bis 18 Monaten zurücktreten könnte, meinte Analyst Tyler Broda vom RBC Capital Markets. Letztes Jahr hatte Glasenberg noch angedeutet, dass er erst in drei bis fünf Jahren gehen würde. 

Es wäre erst der vierte Chef

Glencore hat in seiner 45-jährigen Geschichte nur zweimal den obersten Chef gewechselt. 1994 wurde Rich nach einem gescheiterten Versuch, den Zinkmarkt zu erobern, von Willy Strothotte abgelöst. Ivan Glasenberg übernahm dann 2002 die Nachfolge von Willy Strothotte.

Glasenbergs Vermögen wird von der «Bilanz» bei 4 bis 4,5 Milliarden Franken eingestuft. Seine Entlöhnung als CEO ist 1,5 Millionen Dollar bescheiden, aber auf seiner Glencore-Beteiligung von neun Prozent kassiert er 242 Millionen an Dividenden – jährlich. Allerdings: Wegen des Absturzes der Aktien schrumpfte sein Vermögen im letzten Jahr um knapp 1,4 Milliarden Franken.

(hz/rap/cash)

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Glencore fördert 2019 mehr

Glencore fördert 2019 mehr Kohle, aber weniger Kupfer

Der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore hat im vergangenen Jahr mehr Kohle und Öl gefördert als im Vorjahr. Dafür ging die Produktion von Kupfer, aber auch von Silber und Gold zurück.

04.02.2020 09:05

Die Kohleförderung stieg um 8 Prozent auf 139,5 Millionen Tonnen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Produktionsbericht von Glencore hervorging. Der Anstieg wird hauptsächlich mit den Übernahme der Kohleminen HVO (im Mai 2018) und Hail Creek (August 2018) begründet. Die Kohle wurde zu einem durchschnittlichen Preis von 71 Dollar pro Tonne verkauft.

Öl wurde mit 5,5 Millionen Fass gar 19 Prozent mehr zutage gefördert. Dies widerspiegle die Bohrmassnahmen im Tschad und erstes Öl aus dem Bolongo-Feld in Kamerun.

Neuer Verwaltungsrat

Die Kupferproduktion sank dagegen um 6 Prozent auf 1,37 Millionen Tonnen. Etwa die Hälfte des Rückgangs betraf dabei die afrikanischen Kupferanlagen, wie es hiess.

Auch für das laufende Jahr rechnet Glencore mit einer erneut geringeren Kupferförderung. Auch die Kohleproduktion dürfte 2020 den eigenen Prognosen zufolge etwas tiefer ausfallen. Die Ölförderung dürfte hingegen weiter zunehmen.

Gleichzeitig mit dem Produktionsbericht vermeldete Glencore am Dienstag zudem eine Personalie: Kalidas Madhavpeddi wurde per sofort als non-exekutiver Verwaltungsrat ernannt. Dieser sei unter anderem von 2008 bis 2018 CEO von China Molybdenum International (China Moly) gewesen, hiess es in einer separaten Mitteilung.

ys/rw

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Glencore-Kupfermine in Sambia

Glencore-Kupfermine in Sambia will mit Regierung Lösung finden

Wegen des Förderungsstopps in der mehrheitlich vom Bergbaukonzern Glencore gehaltenen Kupfermine Mopani in Sambia gibt es weiterhin einen Austausch mit der Regierung. Mopani habe dieser eine Vorschlag unterbreitet, wie aus einem Statement des Unternehmens hervorgeht.

20.04.2020 21:56

Wenn eine Einigung erzielt wird, werde man den Bergbaubetrieb wieder aufnehmen und über die Absicht informieren, nach 90 Tagen den Betrieb auf Pflege und Wartung zu setzen. Während des Zeitraums von 90 Tagen werde das Unternehmen weiterhin mit der Regierung über mögliche Lösungen - angesichts der aktuellen Herausforderungen - sprechen.

Vor knapp zwei Wochen war kommuniziert geworden, dass die Förderung ab dem 8. April bis auf weiteres gestoppt werde. Die Raffinierung und Schmelze von Kupfer werde solange weiterbetrieben, wie noch Rohmaterial vorhanden ist, hiess es damals.

Als Gründe wurden das Marktumfeld sowie operative und regulatorische Herausforderungen genannt. Neben dem sinkenden Kupferpreis wurde die Lage durch die internationalen Reisebeschränkungen sowie die Einschränkungen im Transport und in der Logistik im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie belastet. Dadurch hätten etwa Schlüssel-Mitarbeiter die Mine nicht erreichen können, und eine Reihe von Ausbau-Projekten hätten gestoppt werden müssen. Das Unternehmen habe die Situation mit den Eigentümern erörtert und auch die sambische Regierung informiert.

Glencore hält 73 Prozent an Mopani.

ys/

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Glencore fördert wegen

Glencore fördert wegen Coronakrise weniger Rohstoffe

Der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore leidet weiter unter der Coronakrise. In den ersten neun Monaten 2020 förderte der Konzern weniger Rohstoffe. An der Ganzjahresproduktionsprognose hält das Unternehmen bis auf den Bereich Kohle aber fest.

30.10.2020 08:55

Die Kohle-Fördermenge sank im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 83,5 Millionen Tonnen. Beim Kupfer wurde mit 934'700 Tonnen um acht Prozent weniger gefördert, wie Glencore am Freitag mitteilte. Deutlich tiefer waren die Fördermengen auch bei Kobalt (-37%), Blei (-12%) und Ferrochrom (-37%). Einzig bei Zink nahm die Abbaumenge zu, nämlich um 6 Prozent auf 860'100 Tonnen.

Den Einbruch in der Kohleproduktion erklärt der Rohstoffgigant neben der Coronakrise, wegen der einige Förderanlagen geschlossen blieben, auch mit Wartungsarbeiten, einer geringeren Nachfrage und wegen Arbeitskampfmassnahmen wie Streiks. Zudem soll die Kohleproduktion in Australien wegen schwacher Marktbedingungen im zweiten Halbjahr reduziert werden.

Mit Blick auf die Förderung bestätigt Glencore die Prognosen für die meisten Rohstoffe. Einzig für Kohle wird neu eine Produktion zwischen 106 und 112 Millionen Tonnen nach 111 bis 117 Millionen Tonnen erwartet. Für Kupfer wird weiterhin mit einer Produktion um die 1,26 Millionen Tonnen und für Zink von rund 1,16 Tonnen gerechnet.

Schon im ersten Halbjahr hatte die Coronakrise dem Rohstoffhändler und Bergbaukonzern zugesetzt. Für das erste Halbjahr hatte Glencore einen den Aktionären zurechenbaren Verlust von 2,60 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben. Bereits im letzten Jahr war der Reingewinn wegen sinkender Rohstoffpreise stark zurückgegangen.

pre/kw

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Gericht lehnt Glencore-Antrag

Gericht lehnt Glencore-Antrag auf Löschung von Abstimmungs-Tweet ab

Das Obergericht des Kantons Zug hat ein Begehren der Rohstofffirma Glencore abgewiesen, die superprovisorische Massnahmen gefordert hatte gegen den Verein Konzernverantwortungsinitiative. Glencore verlangte, dieser müsse Aussagen über Kinderarbeit in einer Glencore-Mine in Bolivien sofort zurückziehen.

25.11.2020 19:00

Der Einzelrichter lehnte eine superprovisorische Massnahme ab, wie aus der Verfügung des Gerichts hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwoch vorlag. Stein des Anstosses war demnach ein Spendenaufruf des Vereins vom 11. November im Abstimmungskampf mit dem Wortlaut: "Minderjährige schuften in Glencore-Mine".

Glencore monierte unlauteren Wettbewerb und machte Persönlichkeitsschutz geltend. Die Behauptungen auf dem Abstimmungsflyer seien falsch, schrieb der Konzern in einer Medienmitteilung.

Gemäss der Verfügung forderte das Unternehmen unter anderem, der Spendenaufruf dürfe nicht mehr weiterverbreitet werden, der Verein müsse einen Link auf den betreffenden Text von der Webseite entfernen und auch einen entsprechenden Tweet löschen. Dies sei im Sinne einer superprovisorischen Massnahme zudem sofort und ohne Anhörung der Gegenpartei anzuordnen.

Auch müsse der Verein eine Richtigstellung veröffentlichen. Das Gericht hält in dem ersten Entscheid fest, es sei nicht mehr möglich, zu verhindern, dass die genannten Publikationen bereits einem breiten Publikum zur Kenntnis gebracht worden seien. Der Verein hat nun zehn Tage Zeit, zu den Forderungen Stellung zu nehmen.

sda/

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Glencore verlängert Kobalt

Glencore verlängert Kobalt-Liefervereinbarung mit chinesischer GEM bis 2029

Der Rohstoffkonzern Glencore und das chinesische Unternehmen GEM haben ihre bestehende Liefervereinbarung für Kobalthydroxid (Kobalt) erneut verlängert. Die Vereinbarung sieht die Lieferung von 150'000 Tonnen Kobalt im Zeitraum 2020 bis 2029 vor, wie es in einer Medienmitteilung am Donnerstag heisst.

03.12.2020 13:45

In den Vertragsbedingungen seien auch Regelungen in Bezug auf verantwortungsvolle Beschaffung und Nachhaltigkeit getroffen worden, heisst es weiter. Beide Unternehmen verpflichten sich etwa zu jährlichen Audits nach den geltenden OECD-Regeln und zur Einhaltung anderer internationaler Standards, auch mit Bezug auf die Lieferkette. Im Herbst 2019 hatten die beiden Unternehmen ihre Lieferverträge bis 2024 verlängert.

Kobalt ist ein wichtiger Rohstoff für die Produktion von elektrischen Geräten und Batterien, so etwa für Mobiltelefone oder Elektroautos. Glencore gewinnt Kobalt etwa in seinen Minen im Kongo. In diesen Abbaugebieten sind auch viele Kleinstunternehmen in wilden Minen aktiv, welche die Rohstoffe oft unter gefährlichen Bedingungen und unter Einsatz von Kindern und Jugendlichen abbauen.

yr/uh

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Glencore verkauft Mehrheit an

Glencore verkauft Mehrheit an Mopani-Kupfermine in Sambia

Der Rohstoff- und Bergbaukonzern Glencore verkauft seine über die Tochter Carlisa Investments gehaltene Mehrheitsbeteiligung an der Mopani-Kupfermine in Sambia. Käuferin des 73-Prozent-Anteils ist die sambische staatliche Bergbaufirma ZCCM-IH, die bereits 10 Prozent an der Mine hält, wie es in einer Medienmitteilung des Konzerns vom Dienstag heisst.

19.01.2021 10:26

Das Geschäft wird durch Kredite von Carlisa Investments und anderen Mitgliedern der Glencore-Gruppe finanziert, wie es weiter heisst. Nach den Bedingungen der Vertrags bleibt Mopani mit rund 1,5 Milliarden Dollar bei Carlisa verschuldet. Der Verkaufspreis beträgt einen Dollar. Glencore behält die Abnahmerechte für die Kupferproduktion von Mopani, bis die Schulden der Transaktion vollständig zurückgezahlt seien. Mit dem Abschluss wird in den kommenden rund drei Monaten gerechnet.

Glencore hatte in der Vergangenheit hohe Abschreibungen auf die Kupfermine in Sambia vornehmen müssen. Im vergangenen Frühjahr war der Abbau angesichts der niedrigen Kupferpreise in Folge der Corona-Krise zeitweise gestoppt worden. Glencore und die sambische Regierung hatten einen langen Streit um die Zukunft der Mine und den Fortbestand der Arbeitsplätze geführt.

yr/rw

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Untersuchung gegen Glencore

Untersuchung gegen Glencore in Grossbritannien wegen Tschad-Unfall 2018

(Ergänzt um Stellungnahme von Glencore) - Die britische Aufsichtsbehörde "UK National Contact Point" (NCP) hat eine Eingabe von mehreren NGO's angenommen und wird einen Abwasser-Unfall auf einem Glencore-Ölfeld im Tschad im Jahr 2018 tiefgehender untersuchen. Beschwerdeführer sind die Organisationen Rights and Accountability in Development (RAID), Public Interest Law Center (PILC) und die Association des Jeunes Tchadiens de la Zone Petroliere (AJTZP), wie RAID am Mittwoch in einem Communiqué mitteilt.

27.01.2021 22:17

Auf dem Glencore-Ölfeld Badila im Süden des Tschad hatte es 2018 durch einen Dammbruch bei einem Rückhaltebecken für kontaminiertes Abwasser eine Überschwemmung von Ackerland gegeben, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Eine weitere Verseuchung habe es im Juli 2020 gegeben.

Glencore habe transparent über den Vorfall berichtet und Informationen dazu und den ergriffenen Massnahmen im Nachhaltigkeits- und Menschenrechtsbericht 2019 veröffentlicht, heisst es in einer Stellungnahme des Konzerns. Man habe am Verfahren, welches zur Ersteinschätzung des UK NCP geführt hat, teilgenommen.

Der UK NCP sei zum Schluss gekommen, dass gewisse Aspekte im Zusammenhang mit dem Vorfall von 2018 weiter analysiert werden müssen. Zudem werde dabei festgehalten, dass die Ersteinschätzung kein Urteil darüber sei, ob Glencore gegen die Richtlinien verstossen habe, so der Konzern weiter.

NCP ist dem britischen Departement für internationalen Handel angegliedert und beaufsichtigt die Umsetzung der OECD-Richtlinien für internationale Unternehmen mit Sitz in Grossbritannien.

yr/

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Glencore im Coronakrisenjahr

Glencore im Coronakrisenjahr mit Milliarden-Verlust

Glencore hat im vergangenen Geschäftsjahr unter der Coronakrise gelitten. Tiefere Fördermengen und gesunkene Rohstoffpreise verhagelten dem Bergbau- und Rohstoffkonzern das Ergebnis.

16.02.2021 08:48

Unter dem Strich stand ein den Aktionären zurechenbarer Verlust von 1,903 Milliarden Dollar, wie Glencore am Dienstag mitteilte. Bereits im letzten Jahr war ein Verlust von 404 Millionen Dollar angefallen. Der adjustierte Betriebsgewinn EBITDA konnte trotz schwieriger Bedingungen auf dem Vorjahresniveau von 11,6 Milliarden Dollar gehalten werden.

Der Umsatz brach allerdings um 34 Prozent auf noch 142,34 Milliarden Dollar ein. Die Aktionäre sollen dennoch eine Dividende von 12 Cent je Aktie erhalten. Im vergangenen Jahr hatte Glencore angesichts der unsicheren Marktaussichten auf eine Ausschüttung an die Aktionäre verzichtet.

Vor allem in der ersten Jahreshälfte waren die Förderanlagen über Wochen geschlossen geblieben und die Nachfrage nach Rohstoffen zurückgegangen. Zudem belasteten die sinkenden Rohstoffpreise das Ergebnis. Deutlich weniger gefördert wurden Kohle und Öl. Auch Kupfer wurde weniger produziert. Einzig bei Zink, Gold und Silber wurden höhere Mengen aus dem Boden geholt. Als Gründe werden etwa pandemie-bedingte Schliessungen sowie Unterhaltsarbeiten angegeben.

Glencore sieht sich "einzigartig für die Anforderungen der Zukunft positioniert". Das Unternehmen sei bereit, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen und sein Ziel zu verwirklichen, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

pre/tt

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