Adecco

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Adecco hat 4,58 Millionen

Adecco hat 4,58 Millionen zurückgekaufte Aktien annulliert

Der Personaldienstleister Adecco hat wie vorgesehen die im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms erworbenen Titel vernichtet. Insgesamt seien die 4,58 Millionen aus dem im März abgeschlossenen Programm erworbenen Papiere annulliert worden, teilt die Gruppe am Mittwoch mit. Nun setze sich das Aktienkapital aus knapp 167 Millionen Namenaktien zusammen.

11.07.2018 07:30

An der Generalversammlung im April hatten die Adecco-Aktionäre die Vernichtung der zurückgekauften Aktien und die entsprechende Herabsetzung des Aktienkapitals beschlossen. Nach Durchführung dieser Transaktion sei der Anteil eigener Aktien von Adecco unter die Meldegrenze von 3 Prozent gesunken, heisst es weiter. Die Kapitalherabsetzung hat Adecco am 4. Juli im Handelsregister eintragen lassen.

mk/kw

(AWP)

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Adecco erwartet Barertrag von

Adecco erwartet Barertrag von 172 Millionen Euro

Der Personalvermittler Adecco verkauft seine verbleibende Beteiligung an Beeline an den Finanzinvestor New Mountain Capital.

26.07.2018 07:36

Daraus werde ein Barertrag von 172 Millionen Euro nach Steuern erwartet, erklärte Adecco am Donnerstag. Adecco hatte Beeline 2016 mit der Firma IQN fusioniert.

(Reuters)

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Adecco erfüllt Umsatzprognose

Adecco erfüllt Umsatzprognose nicht ganz

Der Personalvermittler Adecco hat dem Umsatz im zweiten Quartal leicht gesteigert, aber die Prognose nicht ganz erreicht. Die Aktie gibt vorbörslich fast 1 Prozent nach.

09.08.2018 08:20

Adecco hat im zweiten Quartal etwas mehr Umsatz geschrieben, aber unter dem Strich weniger verdient. Das organische Wachstum setzte sich fort, wenn auch mit gedrosseltem Tempo. Ein Lichtblick war dabei das Schweiz-Geschäft. Ins dritte Quartal ist der weltweit grösste Personaldienstleister organisch mit ähnlichem Schwung gestartet.

Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 1 Prozent auf 6,05 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage wuchs die Gesellschaft zwischen April und Juni jedoch um 4 Prozent. Im ersten Quartal waren es +6 Prozent gewesen, davor über mehrere Quartale zwischen +6 und +7 Prozent.

Gleichwohl blieb Adecco mit diesem Wachstum im zweiten Quartal der grösste Personaldienstleister der Welt. Der Abstand zur Nummer zwei, Randstad, ist jedoch nur noch hauchdünn.

In Frankreich über dem Marktwachstum

Die leichte Verlangsamung sei vor allem auf geringeres Wachstum in Italien (+11%), Frankreich (+8%), Spanien/Portugal (+5%) sowie Benelux/Nordeuropa (+5%) zurückzuführen, hiess es weiter. Im wichtigen Markt Frankreich, wo knapp ein Viertel des Umsatzes erzielt wird, sei das Marktwachstum allerdings übertroffen worden, wurde betont.

Positiv entwickelte sich das Geschäft in den USA, wo bei der allgemeinen Stellenvermittlung mit einem organischen Plus von 3 Prozent das stärkste Wachstum sei drei Jahren erreicht worden sei. Noch viel besser war der Geschäftsgang in der Schweiz, wo Adecco organisch um fast ein Fünftel zulegte.

Investitionen belasten EBITA

Der Bruttogewinn erhöhte sich derweil um 2 Prozent auf 1,11 Milliarden und die entsprechende Marge verharrte bei 18,3 Prozent. Der operative Gewinn (EBITA; ohne Einmaleffekte) ging um 6 Prozent auf 270 Millionen zurück und die Marge kam bei 4,5 nach 4,8 Prozent zu liegen. Auf Stufe Reingewinn wurde ein um 11 Prozent tieferer Wert von 170 Millionen erreicht.

Die Betriebsgewinn-Marge sei insbesondere durch Investitionen in die Zukunft beeinträchtigt gewesen, hiess es dazu. Bekanntlich gibt die Gesellschaft derzeit Mittel für ein Wachstums- und Sparprogramm aus. Zudem habe die Restrukturierung in Deutschland die Marge beeinträchtigt.

Prognosen nur knapp erfüllt

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat die Gesellschaft die Erwartungen knapp erfüllt: Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) ein organisches Wachstum von 4,5 Prozent, einen Umsatz von 6,10 Milliarden, einen Bruttogewinn von 1,11 Milliarden, einen EBITA von 271 Millionen sowie einen Reingewinn von 173 Millionen erwartet.

Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf hielt Adecco fest, dass im Juni und Juli kombiniert ein organisches Wachstum (bereinigt) von 4 Prozent erreicht worden sei. Zudem wurde bekräftigt, dass sich im zweiten Halbjahr die Marge verbessern sollte.

Bestätigt wurde konkret das Ziel, im Gesamtjahr Einsparungen in der Höhe von 50 Millionen Euro zu erzielen. Zudem würden im dritten Quartal 2018 keine "wesentlichen Einmaleffekte" erwartet, welche die Bruttomarge beeinträchtigen könnten, so das Unternehmen weiter.

(AWP)

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Adecco gibt diverse

Adecco gibt diverse Änderungen in der Geschäftsleitung bekannt

Beim Personaldienstleister Adecco kommt es per Anfang 2019 zu diversen Veränderungen in der Geschäftsleitung. Die neue Führungsstruktur solle die strategische Ausrichtung der Gruppe verbessern und die regionalen Verantwortlichkeiten straffen, begründete das Unternehmen den Schritt am Donnerstag in einer Mitteilung.

30.08.2018 07:48

Konkret wird John Marshall nach 20 Jahren bei Adecco in den Ruhestand gehen, wie es weiter hiess. Er ist aktuell Leiter des Bereichs "North America, UK & Ireland, Professional Staffing". Seine Aufgabe übernimmt Sergio Picarelli, derzeitiger Chef der Ländergesellschaften in Italien, Osteuropa und MENA (Nahost/Nordafrika) sowie oberster Verantwortlicher für Lee Hecht Harrison, General Assembly, Badenoch & Clark, Spring Professional sowie neu von Pontoon. Die Verdienste von Marshall werden in der Mitteilung verdankt.

Enrique Sanchez wiederum wird die regionale Verantwortung für Italien, Osteuropa, Nahost und Nordafrika übernehmen, zusätzlich zu seiner jetzigen Verantwortung als Chef der Einheit Iberia. Hingegen gibt Sanchez die Leitung von Lateinamerika an Federico Vione ab, Chef von "North America, UK & Ireland, General Staffing".

Zudem kommt es in der Geschäftsleitung zu einem weiteren Abgang. Verkaufs- und Innovationschef Franz-Josef Schürmann wolle seine Karriere ausserhalb von Adecco fortsetzen. Seine Funktion werde nicht wieder besetzt, hiess es weiter. Auch seine Verdienste für das Unternehmen werden verdankt.

rw/jb

(AWP)

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HSBC sieht +55% Kurspotenzial!

#ADECCO – HSBC sieht +55% Kurspotenzial!
24.09.2018 | 08:52
(wirtschaftsinformation.ch) – Die britische Bank HSBC hat heute Morgen das Kursziel von ADECCO (CHF 52.86) von CHF 92 auf CHF 82 gesenkt. Angesichts des erwarteten Kurspotenzials von +55% hat der zuständige Branchenexperte die Kaufempfehlung allerdings bestätigt. Am Kapitalmarkttag habe der Personaldienstleister versucht, die Investoren mit Megatrends und neuen Technologien zu begeistern. Dies sei aber missglückt, weil ADECCO eine Verlangsamung des europäischen Temporärmarkts sowie höhere IT-Kosten habe erklären müssen. Damit würden die Hoffnungen auf das ersehnte Gewinnwachstum einmal mehr schwinden. ADECCO bieten sich aber auch Chancen, die der Markt derzeit nicht antizipiere. Dazu zählen unter anderem ein etwas stärkerer Temporärmarkt, eine höhere Lohninflation und eine wieder hergestellte Kontrolle über die IT-Kosten.

 

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Adecco wächst langsamer

Adecco wächst langsamer

Der weltgrösste Personalvermittler Adecco spürt die schleppendere Konjunktur in Europa. Das organische Wachstum habe nachgelassen, teilte der Konzern am Mittwoch anlässlich einer Investorenveranstaltung mit.

19.09.2018 07:45

In den Monaten Juli und August habe das organische und arbeitstagbereinigte Wachstum noch 2,0 Prozent betragen und sich im September im Vergleich zu den beiden Vormonaten verlangsamt.

Im zweiten Quartal war der Konkurrent der niederländischen Randstad und des US-Konzerns Manpower mit vier Prozent gewachsen nach sechs Prozent im Vorquartal.

In Kontinentaleuropa habe sich das Wachstum in Übereinstimmung mit der wirtschaftlichen Entwicklung verlangsamt. Im wichtigsten Markt Frankreich habe sich die solide Entwicklung fortgesetzt.

Adecco unter anderem mit den Initiativen "Grow Together" und "New Ventures" ein strukturell höheres Umsatzwachstum, eine nachhaltige Verbesserung der EBITA-Marge und eine steigende und rezessionssichere Dividende erreichen. Die Investitionen in diese Initiativen seien im Laufe des Jahres 2018 erhöht worden und würden wie vor einem Jahr angekündigt fortgesetzt. 

(Reuters)

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Adecco mit gedrosseltem

Adecco mit gedrosseltem Wachstum, aber über Prognose

Der Personaldienstleister Adecco hat im dritten Quartal mehr Umsatz eingefahren als erwartet. Insgesamt hat sich das Wachstum aber verlangsamt

Aktualisiert um 07:28

Adecco hat im dritten Quartal mehr Umsatz geschrieben und unter dem Strich deutlich mehr verdient. Das organische Wachstum setzte sich allerdings nur noch mit stark gedrosseltem Tempo fort.

Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 2 Prozent auf 6,00 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage wuchs die Gesellschaft zwischen Juli und September ebenfalls um 2 Prozent. Im zweiten Quartal waren es allerdings noch +4 Prozent gewesen, davor über mehrere Quartale zwischen +6 und +7 Prozent.

Das Geschäft sei im dritten Quartal herausfordernd gewesen, hiess es dazu. Dies habe vor allem für gewisse europäische Märkte gegolten. So war das organische Wachstum in Deutschland, den Benelux-Ländern sowie in Nordeuropa rückläufig. Ich wichtigen Markt Frankreich betrug es allerdings noch immer 5 Prozent.

"Vor diesem Hintergrund erzielte der Konzern insgesamt eine solide Performance", liess sich CEO Alain Dehaze zitieren. Es seien auch bereits Kostenanpassungen vorgenommen worden.

Der Bruttogewinn erhöhte sich um 3 Prozent auf 1,12 Milliarden und die entsprechende Marge auf 18,7 von 18,5 Prozent. Der operative Gewinn (EBITA; ohne Einmaleffekte) ging hingegen um 6 Prozent auf 302 Millionen zurück und die Marge kam bei 5 Prozent zu liegen. Auf Stufe Reingewinn wurde ein Wert von 270 Millionen nach 123 Millionen erreicht. Im Vorjahr hatte ein Abschreiber den Gewinn stark belastet.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat der Stellenvermittler die Erwartungen bei allen Kennzahlen übertroffen: Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) ein organisches Wachstum von 1,4 Prozent, einen Umsatz von 5,98 Milliarden, einen Bruttogewinn von 1,09 Milliarden, einen EBITA von 268 Millionen sowie einen Reingewinn von 220 Millionen erwartet.

Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf hält Adecco fest, dass im September und Oktober kombiniert ein organisches Wachstum (bereinigt) von 1 Prozent erreicht worden sei.

(AWP)

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Ausblick Adecco:

Ausblick Adecco: Quartalsumsatz von 6,14 Milliarden Euro erwartet

Der Personalvermittler Adecco präsentiert am Donnerstag, 28. Februar, die Ergebnisse für das vierte Quartal 2018. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

27.02.2019 13:55

Q4 2018E (In Mio EUR) AWP-Konsens Q4 2017A Umsatz 6'135 6'057 Org. Wachstum adj. (in Wacko -0,3 7,0 EBITA* 260 274 Reingewinn* 144 297 2018 (in Fr.) Dividende je Aktie 2,50 2,50 * reported

FOKUS: Der Personaldienstleister Adecco dürfte im vierten Quartal 2018 das schwächere wirtschaftliche Umfeld zu spüren bekommen haben. So gehen Analysten im Schnitt davon aus, dass der Umsatz (organisch, arbeitstagsbereinigt) leicht rückläufig war.

Diese Prognose wird mit verschiedenen Argumenten untermauert: den schwächeren Makrodaten aus Europa und den bereits publizierten Zahlen der Konkurrenten Randstad und Manpower. Adecco selber hatte im letzten November eine weitere Abschwächung angedeutet. Im September und Oktober kombiniert sei ein Wachstum von 1 Prozent erreicht worden. Zum Vergleich: Im dritten Quartal war noch ein Wachstum von 2 Prozent ausgewiesen worden, im Q2 von 4 Prozent und im Q1 sogar von 6 Prozent.

Vor allem in Europa schwächelte die Konjunktur gegen Jahresende. Zum Teil wird Adecco aber zugetraut, in einzelnen Märkten - insbesondere im Schlüsselmarkt Frankreich - besser abgeschnitten zu haben als die Konkurrenz.

Bei den Gewinnzahlen werden Werte klar unter dem Vorjahresquartal erwartet. Der Analyst der ZKB verweist hier auf Restrukturierungskosten und eine Steuergutschrift im Vorjahr. Abgesehen davon wird dem Management um CEO Alain Dehaze zugetraut, dass es die Kosten im Griff hat. Bei der Dividende wird deshalb eine stabile Ausschüttung erwartet.

Von Interesse sind ausserdem die Angaben zum Jahresstart. Hier wäre ein optimistischer Ausblick überraschend, zumal die Konkurrenten keine rasche Besserung der Situation erwarten.

ZIELE: Bei Adecco gibt es nur Mittelfrist- und keine Jahresziele. Diese wurden im vergangenen September bestätigt. Laut diesen will der Personaldienstleister viermal schneller als die gesamte Wirtschaft wachsen.

Gleichzeitig strebt das Management Effizienzsteigerungen an. So soll das Wachstums- und Sparprogramm "GrowTogether" ab 2020 Einsparungen von 250 Millionen Euro bringen. Ausserdem sieht sich das Management einer "progressiven" Dividendenpolitik verpflichtet, selbst in Zeiten einer Rezession.

PRO MEMORIA: Im Dezember ernannte Adecco Teppo Paavola per Mitte Januar zum Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsleitung. In dieser neu geschaffenen Rolle werde er die Verantwortung für das schnell wachsende digitale Geschäft, darunter Adia, Vettery und YOSS, übernehmen, hiess es.

Anfang Dezember wurde publik, dass Adecco die Mehrheit am deutschen Anbieter LOGworks mit rund 500 Mitarbeitern übernimmt. Konkret würden 51 Prozent übernommen, hiess es. Finanzielle Angaben wurden nicht gemacht.

AKTIENKURS: Die Adecco-Aktien rutschten um die Jahreswende auf ein Mehrjahrestief von 43,56 Franken ab. Seither haben sie sich deutlich erholt und notieren aktuell bei knapp 54 Franken.

Homepage: www.adecco.com

an/rw

(AWP)

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Adecco schreibt rote Zahlen -

Adecco schreibt rote Zahlen - Prognosen weitestgehend erfüllt

Adecco hat im vierten Quartal die wirtschaftliche Abschwächung in Europa zu spüren bekommen. Der Personaldienstleister hat zwar mehr Umsatz geschrieben, ist organisch jedoch leicht geschrumpft.

28.02.2019 07:33

Und unter dem Strich steht ein Verlust. Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 1 Prozent auf 6,13. Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage wuchs die Gesellschaft zwischen Oktober und Dezember hingegen nicht mehr. Im Gegenteil ging der Umsatz um 1 Prozent zurück.

Im dritten Quartal waren es noch +2 Prozent gewesen, im zweiten +4 Prozent, davor über mehrere Quartale zwischen +6 und +7 Prozent. Der aktuelle Rückgang kommt allerdings nicht überraschend. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wert von -0,3 Prozent gerechnet.

Begründet wurde der Rückgang mit der konjunkturellen Abkühlung in Europa. So war die Wachstumsrate im wichtigen Markt Frankreich leicht, in den Marktregionen Benelux/Nordeuropa sowie in Deutschland/Schweiz/Österreich deutlich negativ.

"Wir schnitten gleichwohl in verschiedenen Regionen besser ab als der Markt", liess sich CEO Alain Dehaze zitieren.

Abschreiber in Deutschland

Der Bruttogewinn erhöhte sich um 8 Prozent auf 1,17 Milliarden. Der operative Gewinn (EBITA) ging hingegen um 14 Prozent auf 235 Millionen zurück. Auf Stufe Reinergebnis rutschte die Gesellschaft mit einem Minus von 112 Millionen in die roten Zahlen (Vorjahr: +297 Mio). Im Vorjahr hatte eine Gewinngutschrift den Gewinn anschwellen lassen; nun belastete ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen.

Die Aktionäre erhalten eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat der Stellenvermittler die Erwartungen abgesehen vom Reingewinn erfüllt: Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) ein organisches Wachstum von -0,3 Prozent, einen Umsatz von 6,14 Milliarden, einen EBITA von 260 Millionen sowie einen Reingewinn von 144 Millionen prognostiziert.

Ins neue Jahr ist Adecco eher langsam gestartet. So sank der Umsatz im Januar 2019 - organisch und arbeitstagbereinigt - um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Februar sei dann gar nochmals eine leichte Verlangsamung eingetreten. Hintergrund sei weiterhin die Abschwächung in den europäischen Märkten. Darüber hinaus reflektiere der Rückgang zum Teil aber auch die hohen Wachstumsraten in den entsprechenden Monaten im Vorjahr insbesondere in den Märkten Frankreich und Südeuropa.

(AWP)

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Adecco schliesst

Adecco schliesst Aktienrückkauf über 150 Millionen Euro ab

Die Adecco Group hat das im September gestartete Aktienrückkaufsprogram über 150 Millionen Euro abgeschlossen. Dies teilte der Personaldienstleister am Montag mit. Adecco habe über eine zweite Linie an der Schweizer Börse 2,07 Prozent des Aktienkapitals oder 3'451'750 Aktien zurückgekauft. Der Durchschnittspreis habe 49,08 Franken betragen.

18.03.2019 07:19

Die Aktionäre der Adecco Group AG werden an der ordentlichen Generalversammlung 2019 über die Herabsetzung des Aktienkapitals durch Vernichtung aller bis zum 8. Februar 2019 zurückgekauften 3'231'750 Aktien beschliessen. Über die restlichen 220.000 zurückgekauften Aktien bestimme die GV 2020.

pre/rw

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Adecco-Konzernchef Alain

Adecco-Konzernchef Alain Dehaze erhält 2018 weniger Lohn

Adecco-Konzernchef Alain Dehaze hat im vergangenen Jahr etwas weniger Lohn erhalten. Er wurde mit 4,17 Millionen Franken vergütet nach 4,52 Millionen im Vorjahr.

20.03.2019 08:01

Das fixe Gehalt des CEO des Personaldienstleisters belief sich 2018 unverändert auf 1,50 Millionen Franken, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Zudem erhielt Dehaze einen Bonus von rund 855'000 Franken. Im Vorjahr machte dieser variable Teil 1,17 Millionen aus.

Auch der Wert der Dehaze zugeteilten Aktien fiel mit 1,13 Millionen etwas geringer aus - nach 1,18 Millionen im Vorjahr. Hinzu kamen Sachbezüge und Sozialleistungen.

Die gesamte Geschäftsleitung erhielt eine Vergütung von 20,51 Millionen Franken, nachdem es für 2017 rund 24,28 Millionen waren. Ehemalige Geschäftsleitungsmitglieder erhielten 1,12 Millionen im Vergleich zu 0,77 Millionen.

Die Vergütung des Verwaltungsrates fiel indes im Rahmen des Vorjahres aus. Präsident Rolf Dörig erhielt in bar und Aktien erneut 1,46 Millionen Franken. Die Gesamtvergütung für alle Mitglieder des Gremiums betrug gerundet 4,57 Millionen nach 4,58 Millionen im Vorjahr.

Im Geschäftsjahr 2018 war der Gewinn bei Adecco um über 40 Prozent eingebrochen, im vierten Quartal rutschte der Konzern gar in die Verlustzone.

ys/rw

(AWP)

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Barclays erhöht Kursziel

05.04.2019 | 08:49

#ADECCO – Barclays erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die britische Bank Barclays hat heute Morgen das Kursziel von ADECCO (CHF 55.30) von CHF 61 auf CHF 64 erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Seit dem Tief im Januar ist die Aktie des Personalvermittlers inzwischen um +25% gestiegen, schreibt der zuständige Branchenanalyst. Damit preise der Markt nicht länger ein Worst-Case-Szenario ein. Dennoch würden einige Bewertungsgrössen darauf hindeuten, dass die Investoren von einer leichten Rezession ausgehen. ADECCO hat sich selber aber ehrgeizige Ziele hinsichtlich Kostensenkung bis 2020 gesteckt. Dies sollte eine deutliche Margenverbesserung ermöglichen, heisst es weiter.

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Adecco hat Anleihe über 7 Mrd

Adecco hat Anleihe über 7 Mrd JPY aufgelegt

Adecco hat im Rahmen eines Euro Medium-Term Note Programms erfolgreich eine besicherte Anleihe über 7 Milliarden Yen (rund 63 Millionen Franken) ausgegeben. Das Papier mit einer Laufzeit von 20 Jahren ist mit einem Coupon von 1,14 Prozent versehen, wie der Personaldienstleister am Mittwoch mitteilte.

10.04.2019 07:18

ra/uh

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Adecco spart und wird

Adecco spart und wird profitabler

Adecco hat im ersten Quartal weiter unter der wirtschaftlichen Abschwächung in Europa gelitten und etwas weniger Umsatz erzielt. Unter dem Strich ist der Personaldienstleister aber profitabler geworden.

07.05.2019 07:20

Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 1 Prozent auf 5,65 Milliarden Euro ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage resultierte ein Umsatzschwund von 2 Prozent.

Im Schlussquartal 2018 hatte das Unternehmen bereits einen (organischen) Rückgang von 1 Prozent erlitten, davor waren über viele Quartale Wachstumsraten von +2 bis +7 Prozent vermeldet worden. Die aktuelle Entwicklung kommt allerdings nicht überraschend. Analysten hatten damit gerechnet.

Rückläufig war die Wachstumsrate etwa im wichtigen Markt Frankreich (-1%) sowie in weiteren europäischen Märkten wie "Deutschland, Österreich, Schweiz" (-10%), "Benelux und Nordeuropa" (-6%) oder den südeuropäischen Ländern. Die europäischen Märkte hätten sich im Verlauf des Quartals allerdings stabilisiert, liess sich CEO Alain Dehaze in der Mitteilung zitieren.

Auch in Teilbereichen des US-Geschäfts ging es abwärts. Besser sah es etwa im Japangeschäft aus, das um 8 Prozent wuchs.

Bessere Gewinnzahlen

Trotz des Umsatzschwunds wurde Adecco profitabler. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 5 Prozent auf 1,08 Milliarden und der operative Gewinn (EBITA, bereinigt) um 6 Prozent auf 226 Millionen. Auf Stufe Reinergebnis resultierte ein 2 Prozent höherer Wert von 133 Millionen. Ein Grund für die verbesserte Profitabilität war das Sparprogramm, dass wie geplant fortgesetzt werden soll.

Im Ausblick gibt sich Adecco wie üblich relativ wenig konkret. Es heisst lediglich, dass sich die (organisch, handelstagsbereinigt) Wachstumsrate im März und April in etwa auf dem Niveau des ganzen ersten Quartals (-2%) bewegt habe. Der Zeitpunkt der Feiertage werde sich im zweiten Quartal 2019 ausserdem mit rund 10 Basispunkten negativ auf die Bruttomarge auswirken.

Weiter hiess es, dass die Ablösung des CICE-Steuersystems in Frankreich sich im zweiten Quartal 2019 negativ auf die Cash-Konversion auswirken werde. Für das Gesamtjahr 2019 werde der Cashflow-Effekt aber weitgehend neutral sein.

(AWP)

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Bei Adecco hält der

Bei Adecco hält der Umsatzschwund an

Adecco hat im zweiten Quartal weiter unter der wirtschaftlichen Abschwächung in Europa gelitten und etwas weniger Umsatz erzielt. Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 2 Prozent auf 5,92 Milliarden Euro ab.

08.08.2019 07:22

Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage resultierte ein Umsatzschwund von 3 Prozent, wie der Personalvermittler am Donnerstag mitteilte.

Schon in den beiden Vorquartalen hatte das Unternehmen einen (organischen) Rückgang von 2 Prozent (im 1. Quartal) und 1 Prozent (im 4. Quartal 2018) erlitten, davor waren über viele Quartale Wachstumsraten von +2 bis +7 Prozent verzeichnet worden.

Rückläufig war die Wachstumsrate etwa im wichtigen Markt Frankreich (-3%) sowie in weiteren europäischen Märkten - insbesondere in "Deutschland, Österreich, Schweiz" (-15%) sowie "Benelux und Nordeuropa" (-7%). Besser lief es in Japan (+12%). Konzernchef Alain Dehaze verwies in der Mitteilung insbesondere auf die anhaltende Schwäche der Automobil- und Fertigungsindustrie in vielen europäischen Ländern.

Höherer Bruttogewinn

Bei den Gewinnzahlen war die Entwicklung uneinheitlich. Der Bruttogewinn erhöhte sich trotz des Umsatzrückgangs um 2 Prozent auf 1,13 Milliarden, der operative Gewinn (EBITA, bereinigt) ging hingegen um 2 Prozent auf 265 Millionen zurück. Auf Stufe Reinergebnis resultierte ein 6 Prozent tieferer Wert von 159 Millionen.

Mit diesen Resultaten hat Adecco die Erwartungen der Analysten beim Umsatz knapp verfehlt, bei den Gewinnzahlen hingegen leicht übertroffen. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 5,96 Milliarden, einem organischen Wachstum von -2,7 Prozent, einem Bruttogewinn von 1,12 Milliarden und einem EBITA von 260 Millionen gerechnet.

Im Ausblick gab sich Adecco wie üblich relativ wenig konkret. Es hiess lediglich, dass im Juni die Wachstumsrate (bereinigt) wie im ganzen Quartal bei -3 Prozent gelegen habe und die Volumina im Juli auf eine Fortsetzung des Trends des zweiten Quartals hindeuteten. Das Sparprogramm solle ausserdem im laufenden Jahr Einsparungen von 70 Millionen Euro bringen.

rw/jb

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Adecco schliesst Verkauf von

Adecco schliesst Verkauf von US-Tochter ab

Der Personaldienstleister Adecco schliesst den im November 2019 eingeleiteten Verkauf der US-Tochter Soliant Health ab. Eine US-Beteiligungsgesellschaft zahlt einen dreistelligen Millionenbetrag.

03.01.2020 07:15

Der Verkauf der Personalvermittlerin im Gesundheitswesen spült Adecco 612 Millionen Dollar in die Kasse. Käufer ist die US-Beteiligungsgesellschaft Olympus Partners. Der Verkaufsgewinn werde bereits in den Ergebnissen des vierten Quartals bzw. des Gesamtjahres 2019 ausgewiesen, teilte Adecco am Freitag mit.

Zudem wird die Gruppe mit der Veröffentlichung der Ergebnisse am 26. Februar auch über die Verwendung der Erlöse im Rahmen ihrer Kapitalzuteilungspolitik informieren.

(AWP)

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Adecco ernennt Coram Williams

Adecco ernennt Coram Williams per Mitte Jahr zum Finanzchef

Er folgt auf den bisherigen CFO Hans Ploos van Amstel, der entschieden habe, dass es sich dann um den «richtigen Zeitpunkt für eine Stabübergabe» handle.

17.01.2020 07:20

Das teilte Adecco am Freitag mit. Der neue Mann Williams ist britischer Staatsbürger und seit 2015 als Finanzchef der britischen Mediengruppe Pearson tätig. Von 2013 bis 2015 war er CFO von Penguin Random House, einem Joint Venture von Pearson mit der deutschen Bertelsmann, mit Sitz in New York, wie es weiter hiess. Davor habe Williams bereits mehrere Führungspositionen sowohl im Finanzbereich als auch im operativen Geschäft innerhalb der Pearson-Gruppe inne gehabt.

Der abtretende CFO Ploos van Amstel wiederum habe fast fünf Jahre lang erfolgreich die Transformation von Adecco vorangetrieben, teilte die Gesellschaft mit. Der Wechsel finde nun zu einem passenden Zeitpunkt statt, an dem sich die Gruppe darauf vorbereite, den nächsten Strategiezyklus zu beginnen.

kw/ra

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Adecco schrumpft auch im

Adecco schrumpft auch im Schlussquartal

Adecco hat im vierten Quartal erneut die wirtschaftliche Abschwächung zu spüren bekommen. Der Personaldienstleister hat weniger Umsatz erzielt, unter dem Strich aber deutlich mehr verdient.

26.02.2020 07:32

Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 3 Prozent auf 5,96 Milliarden Euro ab, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage ging er zwischen Oktober und Dezember um 4 Prozent zurück.

Das (bereinigte) Geschäftsvolumen nimmt im Einklang mit der wirtschaftlichen Eintrübung in vielen Märkten seit mehreren Quartalen ab. Im Vorquartal war es ebenfalls um rund 4 Prozent geschrumpft, davon während mehrerer Quartale zwischen rund 1 und 3 Prozent.

Rückläufig war die Wachstumsrate im Berichtsquartal etwa im wichtigen Markt Frankreich (-3 Prozent) sowie in weiteren europäischen Märkten - insbesondere in "Deutschland, Österreich, Schweiz" (-11 Prozent), aber auch in den Märkten USA/Grossbritannien/Irland. Besser lief es in Japan (+8 Prozent) oder auf der iberischen Halbinsel (+6 Prozent).

Profitabilität verbessert

Der Bruttogewinn verringerte sich weniger stark als der Umsatz um 2 Prozent auf 1,15 Milliarden und der operative Gewinn (adjusted EBITA) sogar nur um 1 Prozent auf 290 Millionen. Das laufende Sparprogramm habe mehr gebracht als ursprünglich gedacht, teilte das Unternehmen dazu mit. Man sei somit auch auf Kurs, das Sparziel von 250 Millionen zu erreichen. Dieses Ziel gilt für das laufende Jahr 2020.

Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 256 Millionen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 112 Millionen gestanden hatte. Allerdings sind die Werte kaum vergleichbar: Im Vorjahr hatte ein Abschreiber in Deutschland negativ belastet, nun gab es einen positiven Effekt (+248 Mio) durch den Verkauf der US-Tochter Soliant Health.

Firmenchef Alain Dehaze zeigt sich mit den Resultaten zufrieden. Es sei gelungen, in einem rückläufigen Markt eine gute Performance zu erzielen.

Die Aktionäre erhalten eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel. Zudem lanciert die Gesellschaft ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 600 Millionen Euro.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat der Stellenvermittler die Erwartungen beim Umsatz erfüllt, beim EBITA und Reingewinn übertroffen: Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) ein organisches Wachstum von -3,8 Prozent, einen Umsatz von 5,96 Milliarden, einen EBITA von 254 Millionen sowie einen Reingewinn von 160 Millionen prognostiziert.

Keine Besserung in Sicht

Für das laufende Jahr gibt sich Adecco angesichts der Unsicherheiten eher vorsichtig. Im Januar gingen laut den Angaben die Erträge - organisch und handelstagebereinigt - im Jahresvergleich um 5 Prozent zurück, und die Volumenentwicklung im Februar deutet auf einen ähnlichen Trend hin.

Die weitere Verlangsamung Anfang 2020 widerspiegelten die anhaltende Unsicherheit in der Weltwirtschaft, die Streiks in Frankreich und die Auswirkungen der bevorstehenden regulatorischen Änderungen (IR35) in Grossbritannien, heisst es dazu. Man sich zudem auch der möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft bewusst.

(AWP)

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Adecco-Konzernchef Alain

Adecco-Konzernchef Alain Dehaze erhielt 2019 weniger Lohn

Adecco-Konzernchef Alain Dehaze hat im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Er wurde mit 3,81 Millionen Franken vergütet nach 4,17 Millionen im Vorjahr.

18.03.2020 07:57

Das fixe Gehalt des CEO des Personaldienstleisters belief sich 2019 unverändert auf 1,50 Millionen Franken, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Zudem erhielt Dehaze einen Bonus von rund 596'000 Franken. Im Vorjahr machte dieser variable Teil noch 855'000 Franken aus.

Auch der Wert der Dehaze zugeteilten Aktien fiel mit 1,08 Millionen etwas geringer aus - nach 1,13 Millionen im Vorjahr. Hinzu kamen Sachbezüge und Sozialleistungen.

Die gesamte Geschäftsleitung erhielt eine Vergütung von 22,18 Millionen Franken, nachdem es für 2018 rund 20,51 Millionen waren.

Auch die Vergütung des Verwaltungsrates fiel etwas höher aus als im Vorjahr. Die Gesamtvergütung für alle Mitglieder des Gremiums betrug 4,45 Millionen nach 4,25 Millionen im Vorjahr. Präsident Rolf Dörig erhielt in bar und Aktien erneut 1,46 Millionen Franken.

(AWP)

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Korr: Adecco

Korr: Adecco-Generalversammlung stimmt Anträgen zu - Rückzug von Rachel Duan

(Korrigiert wurde der erste Satz im zweiten Abschnitt. Richtig: "Der Rückzug der Kandidatur von Duan...") - Der Verwaltungsrat des Personalvermittlers Adecco hat an der Generalversammlung auf die Nomination von Rachel Duan als Verwaltungsratsmitglied verzichtet. Der Schritt erfolgte laut Adecco aufgrund der "Wahrnehmung", dass Duan bereits zu viele Mandate inne habe.

16.04.2020 21:49

Der Rückzug der Kandidatur von Duan sei auf Empfehlung von Stimmrechtsberatern und nach dem Dialog mit Aktionären erfolgt, heisst es in einer Mitteilung des Personalvermittlers vom Donnerstag aus Anlass der Generalversammlung.

Die Adecco-Aktionäre folgten an der Generalversammlung den weiteren Empfehlungen und wählten Jean-Christophe Deslarzes zum neuen Verwaltungsratspräsidenten und Nachfolger des abtretenden Rolf Dörig. Zudem wurden Ariane Gorin, Alexander Gut, Didier Lamouche, David Prince, Kathleen Taylor und Regula Wallimann für ein weiteres Jahr bestätigt.

tp/pre

(AWP)

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Corona-Krise trifft Adecco

Corona-Krise trifft Adecco mit voller Wucht

Adecco erleidet im ersten Quartal zwar einen Umsatz- und Gewinnrückgang, schlägt sich insgesamt aber gar nicht so schlecht. Seit April brechen dem Stellenvermittler die Umsätze jedoch regelrecht weg.

Aktualisiert um 08:30

Von Lorenz Burkhalter

Die gute Nachricht für die Adecco-Aktionäre zuerst: Der Stellenvermittler erleidet im ersten Quartal beim Umsatz und beim operativen Gewinn (EBITA) zwar einen Rückgang. Allerdings schlägt er sich gerade in Bezug auf die organische Umsatzentwicklung deutlich besser als die meisten Analysten befürchtet hatten. Die schlechte Nachricht jedoch: Die Corona-Krise trifft das Unternehmen mit voller Wucht. Nach einem Minus von 19 Prozent im März, sind die Umsätze im April um 40 Prozent eingebrochen. Hinzu gesellen sich schmerzhafte Bilanzkorrekturen in Höhe von 348 Millionen Euro. Mit letzteren hatten Analysten nicht gerechnet.

Erfreuliche Bruttogewinnmarge

Dennoch setzt die Aktie von Adecco im vorbörslichen Handel zu einer Erholung an. Zur Stunde erholt sie sich um 2,1 Prozent auf einen Mittelkurs von 41,65 Franken. Beobachtern zufolge messen die Anleger der besser als erwartet ausgefallenen organischen Umsatz- und Margenentwicklung der ersten drei Monate ein grösseres Gewicht als den Aussagen für April bei.

Während sich die Umsatzentwicklung in etwa mit den Erwartungen der UBS deckt, schneidet der Stellenvermittler bei dem Bruttogewinn deutlich besser ab. Für die Grossbank ist die widerstandsfähige Bruttogewinnmarge denn auch der eigentliche Lichtblick des ersten Quartals. Die UBS empfiehlt die Aktie mit einem 12-Monats-Kursziel von 44 Franken zum Kauf.

Auch bei der Zürcher Kantonalbank dreht sich alles um die überraschend stabile Bruttogewinnmarge. Am ausserordentlichen Goodwill-Abschreiber stösst sie sich hingegen. Dieser zeige einmal mehr, dass sich Übernahmen im Bereich der Personalvermittlung im Nachhinein oft als zu teuer und nicht unbedingt wertsteigernd herausstellen. Zudem weisen die vom Unternehmen zum April gemachten Aussagen auf ein sehr schwieriges zweites Quartal hin. Das Anlageurteil der Zürcher Kantonalbank für die Adecco-Aktie lautet weiterhin "Marktgewichten".

Antizyklische Kapitalbindung

Wie die Bank Vontobel schreibt, verhält sich die Kapitalbindung bei Adecco antizyklisch. Sprich: In einem Abschwung wie dem jetzigen bindet das Umlaufvermögen weniger Kapital. Dadurch erhöht sich der finanzielle Spielraum, den Aktionären Kapital über Dividenden und Aktienrückkäufe zurückzuführen.

Dennoch legt der Stellenvermittler das Aktienrückkaufprogramm vorübergehend auf Eis. Angesichts der von der Coronavirus-Pandemie ausgehenden Ungewissheit überrascht dieser einschneidende Schritt in den Handelsräumen hiesiger Banken allerdings kaum jemanden.

Mit einem Minus von 33 Prozent zählt die Adecco-Aktie seit Jahresbeginn zu den schwächeren Titeln aus dem Swiss Market Index (SMI). Die hohe Abhängigkeit von der Wirtschaftsentwicklung macht die Aktie in Krisenzeiten anfällig.

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Adecco Schweiz erhält neue

Adecco Schweiz erhält neue Chefin

Der Schweizer Ableger des Personaldienstleisters Adecco Group erhält eine neue Chefin: Monica Dell'Anna übernimmt ab dem 1. Juni die Aufgabe von Nicole Burth, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

06.05.2020 08:00

Burth war laut den Angaben 15 Jahre lang für Adecco tätig und führte die Ländergesellschaft seit September 2015. Sie habe sich entschieden, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Ihre Verdienste werden verdankt.

Ihre Nachfolgerin Dell'Anna hat gemäss Communiqué breite Branchenerfahrung im Bereich Telekommunikation, Energie und Medien und lebt seit fast 20 Jahren in der Schweiz. Sie bringe die idealen Voraussetzungen mit, um die Adecco Gruppe Schweiz und damit auch den österreichischen Ableger "in der aktuellen digitalen Transformationsphase" zu führen, so die Mitteilung.

Die Adecco Gruppe Schweiz beschäftigt gut 600 Mitarbeiter und verhilft laut eigenen Angaben jährlich rund 22'000 Fachkräften zu neuen beruflichen Aufgaben.

Dell'Anna übernimmt die Leitung in einer schwierigen Zeit. Im ersten Quartal ging der Umsatz (bereinigt) um 11 Prozent zurück und im April stand dann wegen des Corona-Lockdowns ein Minus von 30 bis 40 Prozent zu Buche.

rw/mk

(AWP)

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Adecco hat 220'000 eigene

Adecco hat 220'000 eigene Aktien vernichtet

Der Personaldienstleister Adecco hat 220'000 eigene Aktien vernichtet.

09.07.2020 07:37

Die Anteile waren zuvor im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms zurückgekauft worden. Damit hat Adecco neu 163,1 Millionen Namenaktien ausstehend, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

(AWP)

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Ausblick Adecco: Q3-Umsatz

Ausblick Adecco: Q3-Umsatz von 4,79 Milliarden Euro erwartet
Der Personaldienstleister Adecco gibt am Dienstag, 3. November die Ergebnisse zum dritten Quartal 2020 bekannt. Insgesamt haben sechs Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.
02.11.2020 14:00
Q3 2020
(in Mio EUR) AWP-Konsens Q3 2019

Umsatz 4'788 5'898
Bruttogewinn 911 1'146
EBITA bereinigt 148 288
EBITA 122 272
Reingewinn 63 179

(in %)
Organisches Wachstum* -17,2 -4

* arbeitstagsbereinigt
FOKUS: Adecco hat die Lockdowns in diversen Ländern im zweiten Quartal mit voller Wucht zu spüren bekommen und einen Umsatzrückgang (bereinigt) von 28 Prozent verbucht.

Für das dritte Quartal gab sich Adecco damals vorsichtig. Im Monat Juni etwa seien die Umsätze organisch um 26 Prozent zurückgegangen, während sich im Juli eine weitere leichte Verbesserung gezeigt habe, hatte es damals geheissen.

Analysten gehen nun im Schnitt davon aus, dass der Umsatz im dritten Quartal um 18,8 Prozent zurückgegangen ist. Organische wird im Durschnitt ein Minus von 17,2 Prozent erwartet.

Damit würde Adecco im Vergleich zur Konkurrenz eher noch etwas schwächer abschneiden: So hatte Markführer Randstad kürzlich für das dritte Quartal einen Umsatzrückgang von 13,1 Prozent (auf 5,17 Mrd Euro) vermeldet. Und auch Manpower hatte Werte in dieser Grössenordnung ausgewiesen.

Im Fokus ist dabei auch das margen-starke Geschäft mit Laufbahnberatung, Outplacement und Personalschulung, das in Krisen üblicherweise gut läuft.

Beim EBITA und dem Reingewinn gehen die Analysten im Schnitt von schwarzen Zahlen aus. Auf dieser Stufe hatte Adecco im zweiten Quartal mit schwarzen Zahlen positiv überrascht. Konkret wird mit einer EBITA-Marge von 2,6 Prozent gerechnet - bereinigt liegt die Erwartung bei 3,0 Prozent.

Wie üblich interessiert ausserdem der Ausblick auf das Folgequartal. Hier hatte es bei Randstad geheissen, dass im September ein Umsatzrückgang von 11 Prozent resultiert habe und der Oktoberanfang ein "weiteres positives Momentum" gezeigt habe.

Womöglich ist der Ausblick bei Adecco nun etwas pessimistischer, weil sich die Corona-Situation in den letzten Tagen merklich zugespitzt hat und neuerliche Lockdowns wahrscheinlicher geworden sind.

ZIELE: Bei Adecco gibt es nur Mittelfrist- und keine Jahresziele. Laut diesen will der Personaldienstleister viermal schneller als die gesamte Wirtschaft wachsen.

Gleichzeitig strebt das Management Effizienzsteigerungen an, unter anderem mit dem Wachstums- und Sparprogramm "GrowTogether". Ausserdem sieht sich das Management einer "progressiven" Dividendenpolitik verpflichtet, selbst in Zeiten einer Rezession.

PRO MEMORIA: Die aktuelle Krise ist für Adecco laut CFO Coram Williams auch eine Chance: Flexibilität im Bereich des Personals werde gefragter sein als vorher, das sei für viele Firmen eine der Lehren aus Corona. "Und davon profitiert ein Personaldienstleister wie wir naturgemäss."

Im September kündigte Adecco an, per Anfang 2021 neu die Funktion eines Chefs für die Marke Adecco zu schaffen und diese an Christophe Catoir zu übertragen. Mit der Schaffung dieser Funktion werde ein letzter Schritt im Übergang zu einem "markenorientierten Organisationsmodell" vollzogen, hiess es in der Mitteilung damals weiter. Catoir werde mit dem Schritt die Verantwortung für das gesamte allgemeine Temporärgeschäft (General Staffing) mit einem Jahresumsatz von rund 17,5 Milliarden Euro übernehmen.

Ausserdem erhält die Adecco-Gruppe eine neue Marketingchefin: Valerie Beaulieu wird per 16. November zum "Chief Sales and Marketing Officer" und zum Mitglied der Konzernleitung ernannt, wurde ebenfalls im September bekannt.

Die Adecco-Aktien fielen im September aus dem Schweizer Leitindex SMI, wie die SIX im Juli nach ihrer jährlichen Index-Neuberechnung bekannt gab.

AKTIENKURS: Die Adecco-Aktien haben sich vom Corona-Schock im März bis heute nicht richtig erholt und zuletzt ging es wieder etwas abwärts. Vom Tief im März bei 31,40 Franken habe sich die Titel zwar inzwischen wieder abgesetzt. Mit rund 44 Franken beträgt das Minus seit Jahresbeginn aber noch immer gut 25 Prozent.

Homepage: www.adecco.com

jl/rw/jg

(AWP)

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Adecco spürt Coronakrise auch

Adecco spürt Coronakrise auch im dritten Quartal

Adecco hat auch im dritten Quartal die Folgen der Coronakrise zu spüren bekommen. Allerdings fiel der Rückgang weniger stark aus, als von Experten erwartet.

03.11.2020 07:18

Der Rückgang fiel nicht mehr gar so stark aus wie im Frühling auf dem Höhepunkt der Krise und auch nicht so stark, wie es Experten erwartet hatten. Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 18 Prozent auf 4,84 Milliarden Euro ab. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage resultierte ein Umsatzschwund von 15 Prozent, wie der Personaldienstleister am Dienstag mitteilte. Im zweiten Quartal hatte es noch einen Rücksetzer von 28 Prozent gegeben.

Nach Ländern war der Rückgang im wichtigen Markt Frankreich mit -18 Prozent leicht überdurchschnittlich. Gewachsen ist Adecco in Japan sowie mit dem Geschäft mit Laufbahnberatung, welches in der Krise üblicherweise gut läuft.

Wie schon im zweiten Quartal schrieb das Unternehmen trotz des Umsatzrückgangs schwarze Zahlen. Der operative Gewinn (EBITA, bereinigt) nahm um 24 Prozent auf 220 Millionen ab, der Reingewinn um 55 Prozent auf 80 Millionen, wobei ein Abschreiber von 89 Millionen in Deutschland belastete. Mit den Resultaten übertraf Adecco die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) durchwegs.

Im Ausblick gibt sich Adecco wie üblich relativ unkonkret. Die Umsätze im September seien um 14 Prozent zurückgegangen, und im Oktober habe sich eine weitere Verbesserung gezeigt. Das Unternehmen erwartet wegen der aktuellen Covid-Situation eine holprig verlaufende Erholung.

(AWP)

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Adecco-Aktie stösst aus

Adecco-Aktie stösst aus überraschender Ecke auf Zuspruch

Die Adecco-Aktie gehörte in den letzten vier Wochen zu den Top-Performern aus dem Swiss Leader Index SLI. Nun raten beim Stellenvermittler gleich zwei führende Banken mit ähnlichen Argumenten zum Einstieg.

30.11.2020 07:50

Von Lorenz Burkhalter

Die Aktie von Adecco ist zuletzt zwar wieder etwas im Kurs zurückgefallen. Mit einem Plus von fast 20 Prozent seit Anfang November kann sich die Bilanz dennoch sehen lassen. Seit Mitte März sind es sogar fast 60 Prozent.

Nun erhalten der führende Stellenvermittler und seine Aktie überraschend Zuspruch von der Credit Suisse. in einer 25 Seiten starken Branchenstudie vollzieht die Grossbank eine Kehrtwende und geht von "Underperform" auf "Outperform". Nach einer Erhöhung der künftigen Gewinnschätzungen um bis zu 5 Prozent lautet das Kursziel neuerdings 62 (zuvor 45) Franken. Die überarbeiteten Schätzungen liegen um bis zu 12 Prozent über den Annahmen anderer Banken.

Wie die Credit Suisse in der Studie schreibt, unterschätzt die Börse die Geschwindigkeit, mit der sich das Tagesgeschäft bei Adecco sowie beim Rivalen Randstad beschleunigt. Hinzu komme die tiefe Verschuldung von Adecco. Diese lasse entweder eine grosszügigere Dividendenpolitik oder ergänzende Firmenübernahmen zu, so die Grossbank weiter.

Auch andere Banken sind zuversichtlich

Unterstützung erhält die Credit Suisse dabei von Barclays. Die Briten preisen die Adecco-Aktie zu Wochenbeginn gar mit "Overweight" und einem Kursziel von 66,50 Franken zum Kauf an. Das entspräche gegenüber dem Schlussstand vom Freitag nochmals einem Anstieg um fast 25 Prozent. Barclays wähnt den Stellenvermittler in einem frühen Stadium einer Nachfragebelebung, die von ihrer Geschwindigkeit zuletzt überrascht hat. Auch für diese Grossbank zählt die grosszügige Dividende zu den Hauptattraktionen der Aktie. Darüber hinaus seien dank der soliden Bilanz zusätzlich Aktienrückkäufe möglich.

Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen, sind Credit Suisse und Barclays mit ihren Kaufempfehlungen in guter Gesellschaft. Von 19 Banken raten immerhin neun zum Einstieg. Neun weitere Banken sind neutral gestimmt und nur eine hat eine Verkaufsempfehlung für die Aktie ausstehend. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit fast 57 Franken über dem Schlussstand vom Freitag.

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Adecco bleibt auf

Adecco bleibt auf Erholungskurs und gibt sich neue Mittelfristziele

Der Personaldienstleister Adecco ist in den Monaten Oktober und November auf Erholungskurs geblieben.

01.12.2020 07:32

Die neuerlichen Corona-Lockdowns in zahlreichen Ländern hätten sich weniger stark als erwartet auf die Nachfrage ausgewirkt, teilte das Unternehmen am Dienstag im Vorfeld eines Investorentages mit.

Eine konkrete Zahl nannte Adecco zwar nicht. Es wurde aber betont, dass sich beim Umsatzrückgang der Trend einer allmählichen Verbesserung in den Monaten Oktober und November fortgesetzt habe. Zum Vergleich: Im dritten Quartal hatte es beim bereinigten organischen Wachstum noch einen Rücksetzer von 15 Prozent und im zweiten Quartal von sogar 28 Prozent gegeben.

Gleichzeitig hat die Gesellschaft unter dem Motto "Future@Work" neue Mittelfristziele formuliert. So werden mit der Kernmarke Adecco Marktanteilsgewinne angepeilt. Zudem werden Investitionen in den Bereich "Talent Solutions" und in die Technologietochter "Modis" angekündigt.

Und die EBITA-Marge soll über den Zyklus bei 3,0 bis 6,0 Prozent zu liegen kommen, was über dem vorherigen Wert liegt (2,5-5,0%), wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Zudem wird ein "starker" Cashflow und in der Folge eine weiterhin progressive Dividendenpolitik angestrebt.

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Adecco ernennt Benita

Adecco ernennt Benita Barretto zur Head Investor Relations

Der Personaldienstleister Adecco hat Benita Barretto zur Leiterin Investor Relations ernannt. Barretto folgt auf Nicholas de la Grense, der künftig die Funktion des Gruppenleiter Financial Planning & Analysis ausüben wird.

20.01.2021 07:28

Benita Barretto, die derzeit als Senior Manger Investor Relations bei ABB tätig ist, werde ihre neue Rolle im März 2021 übernehmen, teilte Adecco am Mittwoch mit. Sie werde direkt an den Gruppen-Finanzchef Coram Williams rapportieren.

sig/rw

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Adecco schlägt Rachel Duan

Adecco schlägt Rachel Duan erneut in den Verwaltungsrat vor

Der Verwaltungsrat von Adecco schlägt an der kommenden Generalversammlung vom 8. April Rachel Duan zur Wahl in das Leitungsgremium vor. Sie hat laut Mitteilung des Personalvermittlers vom Donnerstag Jahrgang 1970 und ist chinesische Staatsbürgerin. Adecco nennt u.a. ihre Erfahrung bei der Umsetzung einer Wachstumsagenda für Schwellenländer in einem grossen Unternehmen als Grund für die Nomination.

25.02.2021 08:00

Frau Duan ist derzeit nicht-exekutives Mitglied des Verwaltungsrats und Mitglied des Compensation & Governance Committee von AXA sowie nicht-exekutives Mitglied des Verwaltungsrats von Sanofi. Bis Juni 2020 war sie zudem Senior Vice President bei General Electric (GE) und President und Chief Executive Officer von GE Global Markets.

Duan war bereits vor Jahresfrist zur Wahl in den Adecco-Verwaltungsrat nominiert worden. Auf Empfehlung von Stimmrechtsberatern und "nach dem Dialog mit Aktionären" wurde die Kandidatur dann aber wieder zurückgezogen. Der Schritt damals erfolgte aufgrund der "Wahrnehmung", dass Duan bereits zu viele Mandate inne habe, wie es damals bei Adecco hiess.

Alle anderen Mitglieder der Verwaltungsrates stellen sich den Angaben zufolge zur Wiederwahl, wobei alle zur Wahl vorgeschlagenen Personen als unabhängig angesehen würden.

uh/rw

(AWP)

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Adecco spürt Coronakrise

Adecco spürt Coronakrise immer weniger

(Mit weiteren Angaben ergänzt) - Adecco hat auch im vierten Quartal 2020 die Folgen der Coronakrise zu spüren bekommen. Allerdings hellte sich die Lage im Verlauf des Quartals weiter auf. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende erhalten und dürfen sich über die Wiederaufnahme des Rückkaufprogramms freuen.

25.02.2021 07:55

Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 9 Prozent auf 5,41 Milliarden Euro ab. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage resultierte ein Umsatzschwund von 5 Prozent, wie der Personaldienstleister am Donnerstag mitteilte. Im zweiten Quartal hatte es noch einen Rücksetzer von 28 Prozent gegeben, im dritten von 15 Prozent.

Betont wurde ausserdem, dass sich die Lage im Verlauf des Quartals verbessert habe. So sei das Geschäft im Dezember bei der bereinigten Betrachtungsweise nur noch um 2 Prozent geschrumpft.

Frankreich und Schweiz schwach

Nach Ländern war der Rückgang im wichtigen Markt Frankreich im Gesamtquartal mit -10 Prozent überdurchschnittlich. Das gleiche gilt für die Schweiz (-14%). Gewachsen ist Adecco hingegen in Grossbritannien, in Italien und auf der iberischen Halbinsel.

Gut lief es dem Unternehmen auch im Bereich Karriereentwicklung, der etwa bei Entlassungen Unterstützung bietet. Diese Geschäft sei im Schlussquartal um fast ein Fünftel gewachsen, so die Mitteilung. Das Geschäft mit dauerhafter Jobvermittlung brach derweil um einen Viertel ein. Das zentrale Temporärgeschäft erlitt einen Rückgang im Einklang mit dem Gesamtkonzern.

LHH stützt Bruttomarge

Wie schon in den beiden Vorquartalen schrieb das Unternehmen trotz des Umsatzrückgangs schwarze Zahlen. So konnte die Bruttogewinnmarge gar gesteigert werden (auf 19,6% von 19,3%). Dies wurde mit der guten Leistung der Karriereentwicklungssparte LHH, positiven Effekten von Kurzarbeitsentschädigungen und ähnlichem sowie der eigenen Disziplin bei der Preisgestaltung erklärt.

Der operative Gewinn (EBITA, bereinigt) nahm in der Folge "dank eines guten Kostenmanagements" nur um 11 Prozent auf 260 Millionen ab. Der Reingewinn brach zwar um 42 Prozent auf 149 Millionen ein, allerdings hatte im Vorjahr ein Firmenverkauf diese Kennzahl in die Höhe getrieben. Mit den Resultaten übertraf Adecco die Erwartungen von Analysten.

Dividende unverändert

Im Gesamtjahr erzielte das Unternehmen einen Verlust von 98 Millionen Euro, der hauptsächlich eine Folge eines riesigen Abschreibers im ersten Quartals war. Die Aktionäre sollen laut der Mitteilung gleichwohl eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel erhalten.

Zudem nimmt die Gesellschaft das wegen der Coronakrise unterbrochene Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 600 Millionen Euro wieder auf, wie es weiter heisst. Begründet wurde dies mit der finanziellen Stärke der Gesellschaft. Diese lasse es auch zu, dass weiterhin in die Wachstumssegmente investiert werde.

Januar wie Dezember

Im Ausblick gibt sich Adecco wie üblich relativ unkonkret. Die Umsätze im Januar seien wie im Dezember um 2 Prozent zurückgegangen und der Trend im Februar sei ähnlich. Die neuerlichen Lockdowns hätten die Nachfrage nicht stark geschmälert, auch wenn sich die Erholung verlangsamt habe. Die Unsicherheit bleibe aber hoch, betont Adecco.

rw/uh

(AWP)

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