Alcon

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Alcon

Alcons Premiere

Am Mittwoch veröffentlicht der auf Augenheilmittel spezialisierte Konzern die ersten Semesterzahlen nach dem IPO. Hat sich das Wachstum beschleunigt?

Als letztes SMI-Unternehmen publiziert Alcon am Mittwoch die Halbjahreszahlen. Drei Monate nach der Abspaltung von Novartis ist die auf Augenheilmittel ausgerichtete Gesellschaft mit operativem Sitz in Genf noch nicht in Hochform.

Im ersten Quartal wuchs Alcon 4% in Lokalwährung, etwa gleich wie der Gesamtmarkt. Sie peilt 4 bis 6% pro Jahr an.

Mit neuen Produkten soll das Marktwachstum mit der Zeit übertroffen werden. Am Montag hat Alcon bekannt gegeben, in den USA mit der Lancierung einer neuen Tageslinse für den Massenmarkt zu beginnen. Die Kontaktlinse Precision 1 soll Anfang 2020 flächendeckend verfügbar sein. In diesem Segment verfügte das Unternehmen bislang nicht über ein konkurrenzfähiges Produkt.

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Kurshoch der Alcon-Aktie

Kurshoch der Alcon-Aktie lässt sich nicht rechtfertigen

Alcon präsentiert durchwachsende Zahlen, währenddem der Aktienkurs auf einem Rekordhoch steht. Der Augenpflegekonzern darf sich in den nächsten Monaten keine Patzer leisten - sonst droht der Kurs zu fallen.

Aktualisiert um 08:10

Von Lorenz Burkhalter

Die Abspaltung von Alcon vom ehemaligen Mutterhaus Novartis ist mit Blick auf den Börsenkurs ein voller Erfolg. Etwas mehr als vier Monate nach dem Börsendebüt liegt die Aktie des in der Augenheilkunde tätigen Unternehmens nur unwesentlich unter dem Rekordhoch von Mitte Mai bei knapp 64 Franken.

Doch wie die Zweitquartalszahlen vom Dienstagabend zeigen, läuft es operativ nicht ganz so rund, wie der Aktienkurs vermuteten liesse. Sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Kerngewinn (EBIT) verfehlt die ehemalige Novartis-Tochter die jeweiligen Analystenschätzungen. Gleichzeitig resultiert ein operativer Verlust.

Margenrückgang im zweiten Quartal

Die Anleger reagieren eher unterkühlt und strafen die in den letzten Tagen feste Alcon-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär mit einem Minus von 1,1 Prozent auf einen Mittelkurs von knapp 60 Franken ab.

J.P. Morgan gewinnt dem vorliegenden Zahlenkranz allerdings nicht nur negative Aspekte ab. Die US-Investmentbank begrüsst, dass sich das Umsatzwachstum in Lokalwährungen gegenüber dem vorangegangenen ersten Quartal auf 5 Prozent beschleunigt hat. Das deckt sich aber wiederum mit den Erwartungen. Negativ streicht J.P. Morgan hingegen den Rückgang der operativen Marge (EBIT) um 100 Basispunkte hervor.

Obwohl die US-Investmentbank unter anderem saisonale Aspekte für den Margenrückgang verantwortlich macht, erachtet sie die diesbezüglichen Erwartungen als verfehlt. Das Anlageurteil für die Alcon-Aktie lautet Neutral, das Kursziel wird weiterhin mit 55 Franken angegeben.

Kurs der Aktie nimmt einen makellosen Turnaround vorweg

Wie Morgan Stanley schreibt, fällt die Umsatzentwicklung im zweiten Quartal sogar etwas besser als erwartet aus. Anders als J.P. Morgan findet die US-Investmentbank Gefallen an der Absatzbelebung im Geschäft mit Kontaktlinsen. Nach einem überraschend schwachen ersten Quartal scheint Alcon in diesem Geschäftsbereich wieder in die Spur zu kommen. Morgan Stanley empfiehlt die Aktie wie bis anhin mit "Overweight" und einem Kursziel von 71 Dollar zum Kauf.

Wie aus dem hiesigen Berufshandel verlautet, hat sich die Aktienkursentwicklung bei Alcon vom Tagesgeschäft nach oben abgekoppelt. Die Aktie der ehemaligen Novartis-Sparte weise auf den nächstjährigen Erwartungen ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 30 auf.

Damit nehme der Kurs der Aktie einen makellosen Turnaround vorweg. Dies lässt aber auch keine Enttäuschungen zu. Angesichts der guten Investorennachfrage nach konjunkturunabhängigen Aktien aus dem Gesundheitsbereich rechnen Beobachter aber eher mit einem schleichenden Kurszerfall.

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Alcon-Linse «Panoptix» erhält

Alcon-Linse «Panoptix» erhält Zulassung der US-Gesundheitsbehörde

Der Augenheilkundekonzern Alcon kann seine Intraokularlinse mit dem Namen Panoptix auch in den USA vermarkten.

27.08.2019 07:17

Die US-Gesundheitsbehörde hat dem Produkt seinen Segen erteilt. Die Kontaktlinse mit drei Sehstärken richtet sich an Patienten, die eine Kataraktoperation (grauer Star) hinter sich haben.

Panoptix liefere eine Kombination aus Nah-, Mittel- und Fernsicht und reduziere gleichzeitig den Bedarf an Brillen nach der Operation erheblich, teilte Alcon am Dienstag mit. Alcon sehe nun vor, die Linse in den USA bis Anfang 2020 zur Verfügung zu stellen. Heute stehe das Produkt in bereits über 70 Ländern zur Korrektur der Alterssichtigkeit zur Verfügung.

(AWP)

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Die Unabhängigkeit bekommt

Die Unabhängigkeit bekommt Alcon gut

Alcon schlägt sich nach der Abspaltung von Novartis gut. Allerdings hat die Unabhängigkeit vom einstigen Mutterhaus ihren Preis. Das lastet vorbörslich auf der Aktienkursentwicklung.

20.11.2019 08:10

Von Lorenz Burkhalter

Im April entliess Novartis die einstige Tochter Alcon in die Eigenständigkeit. Das in der Augenheilkunde tätige Unternehmen könne sich unter dem Dach des Basler Mutterhauses nur ungenügend entfalten, so hiess es bis dahin.

Ein Blick auf den Zahlenkranz für das zurückliegende dritte Quartal zeigt, dass Alcon die Unabhängigkeit gut bekommt. Letztere hat allerdings ihren Preis: Anstatt mit 300 Millionen Dollar rechnen die Firmenverantwortlichen neuerdings sogar mit Kosten von bis zu 500 Millionen Dollar für die Abspaltung von Novartis. Hinzu kommen Kosten für ein neues Effizienzsteigerungsprogramm in Höhe von 300 Millionen Dollar

Am Zahlenkranz für das dritte Quartal gibt es hingegen nichts auszusetzen. Dank eines höher als erwartet ausgefallenen organischen Wachstums übertrifft der Umsatz mit 1,84 Milliarden Dollar selbst die kühnsten Analystenschätzungen. Auch der operative Kerngewinn fällt höher aus.

Die Anleger räumen den zusätzlichen Kosten ein ungleich höheres Gewicht als dem soliden dritten Quartal ein. Folglich verliert die Alcon-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär 0,6 Prozent auf einen Mittelkurs von 58 Franken.

Analysten urteilen mehrheitlich positiv

Morgan Stanley zufolge hat die Umsatzentwicklung zwischen Juli und September eine Beschleunigung auf 5,7 Prozent erfahren. Die US-Investmentbank begrüsst die Bekanntgabe eines Effizienzsteigerungsprogramms. Ihres Erachtens gilt das Interesse der Alcon-Verantwortlichen zusehends der Margenentwicklung. Bei Morgan Stanley wird die Aktie wie bis anhin mit "Overweight" und einem Kursziel von 71 Dollar zum Kauf empfohlen.

Auch Goldman Sachs gewinnt dem Zahlenkranz vorwiegend positive Aspekte ab. Die bankeigenen Schätzungen seien sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Kerngewinn leicht übertroffen worden, so schreibt die mächtige US-Investmentbank. Sie bezeichnet das Ergebnis als ermutigend und fühlt sich davon in ihrer Kaufempfehlung sowie im 12-Monats-Kursziel von 66 Franken bestätigt.

Einzig J.P. Morgan äussert sich etwas zurückhaltender und verspricht sich nur geringfügige Veränderungen bei den diesjährigen Umsatz- und Gewinnerwartungen. J.P. Morgan stuft die Aktie deshalb nur mit "Neutral" und einem 56 Franken lautenden Kursziel ein.

Zweifel an der Erreichbarkeit der Jahresvorgaben verstummen

Alcon nutzt die Ergebnisveröffentlichung, um die diesjährigen Zielvorgaben zu überarbeiten. Während die Bandbreite für das Umsatzwachstum auf 4 bis 5 Prozent(zuvor 3 bis 5 Prozent) nach oben verengt wird, grenzt das Unternehmen jene für die operative Kernmarge auf 17 bis 17,5 Prozent (zuvor 17 bis 18 Prozent) ein.

In den letzten Wochen liessen vor allem saisonale Gegebenheiten leise Zweifel an der Erreichbarkeit der diesjährigen Zielvorgaben aufkommen, gilt das Schlussquartal für gewöhnlich doch als das Schwächste des ganzen Jahres. Beobachter sehen diese Zweifel nun aber verstummen.

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Alcon entscheidet sich für

Alcon entscheidet sich für die Flucht nach vorn

Nur wenige Tage vor der Jahresergebnisveröffentlichung versucht die ehemalige Novartis-Tochter Alcon die Erwartungen zu dämpfen. Noch reagiert die Börse überraschend gelassen.

24.02.2020 08:13

Von Lorenz Burkhalter

Am Dienstag nach Börsenschluss legt Alcon erstmals seit der Abspaltung vom Basler Mutterkonzern Novartis vom April letzten Jahres den Jahresabschluss als eigenständiges Unternehmen vor. In einem Interview gegenüber der Finanz & Wirtschaft ergreift Firmenchef David Endicott nun allerdings die Flucht nach vorn: Er bittet seine Aktionäre um etwas mehr Geduld, was ihre kurzfristigen Erwartungen anbetrifft. Das in der Augenheilkunde tätige Unternehmen wolle in den nächsten 18 bis 24 Monaten in langfristiges Wachstum investieren, so lässt Endicott weiter durchblicken (cash berichtete).

Beobachter schliessen daraus, dass Alcon am Dienstagabend nicht nur mit einem durchwachsenen Jahresergebnis, sondern auch mit vermutlich eher vorsichtig formulierten Vorgaben fürs neue Jahr aufwarten könnte. Das wiederum stünde in Widerspruch zur zuletzt starken Aktienkursentwicklung. Am Freitag trennte die Aktie zeitweise weniger als einen Franken vom Rekordhoch vom vergangenen Mai bei 63,85 Franken.

Turnaround braucht Zeit

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär verliert die Alcon-Aktie zur Stunde 1,3 Prozent auf einen Mittelkurs von 61,20 Franken. Das deckt sich in etwa mit dem um 1,25 Prozent tieferen Gesamtmarkt. In den Handelsräumen hiesiger Banken zeigt man sich überrascht, dass die Aktie nicht deutlicher nachgibt.

Denn wie aus Analystenkreisen verlautet, braucht der Turnaround bei Alcon sehr viel mehr Zeit als bisher gedacht. Unter dem Dach des früheren Mutterkonzerns Novartis seien Wachstumsinvestitionen sträflich vernachlässigt worden. Das könnte erklären, weshalb Firmenchef Endicott über die nächsten 18 bis 24 Monate in langfristiges Wachstum investieren will. Analysten zufolge drücken solche Investitionen im ersten Moment auf die Margenentwicklung. Viele wollen ihre Schätzungen jedoch nicht auf Basis des vorliegenden Interviews, sondern erst im Anschluss an die Jahresergebnisveröffentlichung vom Dienstagabend überarbeiten.

Den grössten Anpassungsbedarf dürfte bei Goldman Sachs bestehen. Die US-Investmentbank empfiehlt die Alcon-Aktie als einzige Bank zum Kauf und beziffert das 12-Monats-Kursziel auf 66 Franken. Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen, schätzen sechs Banken die Aktie neutral ein. Drei weitere Banken raten gar zum Ausstieg. Mit 56 Franken liegt das durchschnittliche Kursziel weit unter den aktuellen Notierungen.

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Alcon steigert Umsatz und

Alcon steigert Umsatz und erfüllt Markterwartungen

Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon hat im Schlussquartal 2019 mehr Umsatz gemacht und damit auch im Gesamtjahr.

26.02.2020 05:56

Unter dem Strich blieb allerdings ein Verlust, was der Konzern mit Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte erklärt. Operativ sieht sich Alcon gut aufgestellt. Der Umsatz stieg im vierten Quartal um rund 5 Prozent auf 1,88 Milliarden US-Dollar und damit im Gesamtjahr 2019 auf 7,51 Milliarden. Beide Konzernsparten verzeichneten 2019 Wachstum, sowohl die Augenchirurgie-Division "Surgical", zu der Intraokularlinsen, die Geräte-Ausrüstung und Verbrauchsmaterialien zählen, als auch die Augenpflege-Division "Vision Care".

Operativ schrieb Alcon allerdings einen Verlust von 187 Millionen Dollar, nachdem es im Vorjahr -248 Millionen waren. Belastet wurde die Profitabilität unter anderem von hohen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, welche nicht cash-relevant sind, Trennungskosten vom früheren Mutterkonzern Novartis und Transformationskosten, wie aus einer Mitteilung vom späten Dienstagabend hervorgeht.

Bereinigte Betriebsmarge gesteigert

Der um diese Faktoren bereinigte so genannte Kern-Betriebsgewinn erreichte derweil 1,27 Milliarden nach 1,21 Milliarden 2018. Die entsprechende Marge erhöhte sich um 20 Basispunkte auf 17,2 Prozent.

Unter dem Strich schrieb Alcon einen IFRS-Verlust von 656 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahr ein Fehlbetrag von 227 Millionen resultiert hatte. Der Kern-Gewinn wurde jedoch mit 925 Millionen angegeben. Im vierten Quartal allein war es ein Reinverlust von 91 Millionen Dollar nach einem solchen von 73 Millionen im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis wird mit 223 Millionen beziffert.

Mit den Zahlen hat Alcon die Erwartungen der Finanzgemeinde mehr oder weniger erfüllt. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Durschnitt einen Jahresumsatz von 7,44 Milliarden Dollar erwartet, einen Verlust von 625 Millionen sowie einen Kern-Gewinn von 926 Millionen.

Guidance für 2020

Das vergangene Jahr sei ein grosser Meilenstein für die Geschichte von Alcon gewesen, liess sich CEO David Endicott zitieren. "Wir haben unseren Spin-Off als unabhängiges Unternehmen vollzogen, starkes Umsatzwachstum geliefert und unsere Kern-Profitabilität verbessert."

Es sind die ersten Jahreszahlen als eigenständiges Unternehmen. Denn das vierte Quartal ist erst das dritte, in dem Alcon eigenständig gewirtschaftet hat. Die neue Firma war Anfang April als Abspaltung von Novartis an die hiesige Börse gekommen.

Für das laufende Jahr rechnet Alcon mit einem Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent zu konstanten Wechselkursen, wie es weiter hiess. Die bereinigte Betriebsgewinnmarge soll sich 2020 auf 17,5 bis 18,5 Prozent verbessern.

Alcon hatte in der Vergangenheit Mittelfristziele auch kommuniziert. Demnach soll das Wachstum jährlich im mittleren einstelligen prozentualen Bereich liegen und die Kern-Betriebsmarge im tiefen bis mittleren 20-Prozent-Bereich ansteigen.

(AWP)

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Alcon startet Markteinführung

Alcon startet Markteinführung von Vivity in ausgewählten europäischen Märkten

Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon führt «Vivity», eine Intraokularlinse, in ausgewählten europäischen Märkten ein. Weitere Länder sollen im Verlaufe des Jahres 2020 folgen, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

12.03.2020 07:49

Die Intraokularlinse erweitere den Sehbereich und reduziere so die Abhängigkeit eines an Grauem Star leidenden Patienten von einer Brille, heisst es weiter. Vivity basiere auf der Plattform AcrySof IQ von Alcon, die weltweit in mehr als 120 Millionen Augen implantiert worden sei.

Im Februar hatte Alcon von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für Vivity erhalten. In den kommenden Monaten werde mit der Einführung von Vivity bei ausgewählten US-Augenärzten begonnen, so Alcon weiter. Eine breitere Markteinführung in den USA soll noch in diesem Jahr erfolgen.

(AWP)

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Alcon streicht die Dividende

Der Augenheilkundekonzern verzichtet wegen der Coronakrise auf einen Ausblick auf 2020. Für das vergangene Geschäftsjahr erhalten Aktionäre keine Ausschüttung.

(AWP) Die ehemalige Novartis-Tochter Alcon (ALC 51.1 5.62%) bekommt die Auswirkungen des Coronavirus zu spüren. Daher hat der Konzern sowohl seinen Ausblick für 2020 kassiert und auch die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr gestrichen.

Gleichzeitig kündigte Alcon an, dass der Verwaltungsrat die erste Generalversammlung des Unternehmens am 6. Mai 2020 ohne Aktionäre abhalten wird.

Der Lockdown in verschiedenen Ländern habe dazu geführt, dass Augenbehandlungsverfahren und -untersuchungen in zahlreichen Ländern verschoben wurden, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag. Dies werde sich voraussichtlich auf die finanziellen Ergebnisse von Alcon auswirken.

Das genaue Ausmass werde von der Dauer der Pandemie, dem Zeitpunkt der globalen Erholung und der Normalisierung der Kundenpraktiken abhängen. Man sei daher nicht mehr in der Lage, die laufenden Gesamtauswirkungen auf die finanziellen Ergebnisse abzuschätzen.

Zuvor hatte Alcon für 2020 einen Anstieg der währungsbereinigten Verkaufserlöse um 5 bis 6% in Aussicht gestellt und bei der bereinigten operativen Marge einen Wert von 17,5 bis 18,5% angepeilt.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Wird Alcon endlich den Ruf

Wird Alcon endlich den Ruf des «ewigen Sorgenkinds» los?

Alcon schlägt sich in den ersten drei Monaten deutlich besser als erwartet. Die ehemalige Novartis-Tochter übertrifft selbst die höchsten Erwartungen. Das kommt an der Börse gut an.

Aktualisiert um 08:08

Von Lorenz Burkhalter

Unter dem Dach des ehemaligen Mutterhauses Novartis galt Alcon als ein Sorgenkind. Und selbst als die in der Augenheilkunde tätige Tochter vor etwas mehr als einem Jahr als eigenständiges Unternehmen in die Unabhängigkeit entlassen wurde, haftete ihr dieser Ruf noch nach.

Doch damit könnte nun Schluss sein. Denn Alcon schneidet im zurückliegenden ersten Quartal deutlich besser ab, als Analysten erwartet hatten. Allen Unkenrufen zum Trotz konnte die ehemalige Novartis-Tochter den Umsatz im Jahresvergleich sogar steigern. Nicht nur beim Umsatz, auch beim operativen Kerngewinn (EBIT) übertrifft sie trotz negativen Folgen der Coronavirus-Pandemie selbst die höchsten Schätzungen.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär weiss sich die Alcon-Aktie in einem schwachen Marktumfeld zu behaupten. Zur Stunde gewinnt sie 1,3 Prozent auf einen Mittelkurs 53,55 Franken.

Zweites Quartal könnte ebenfalls positiv überraschen

Wie die UBS vorrechnet, liegt der gemeldete Quartalsumsatz um 5 Prozent über den Markterwartungen, der bereinigte Reingewinn sogar um mehr als 25 Prozent. Die Grossbank erklärt sich das starke Abschneiden nicht zuletzt mit dem gelungenen Verkaufsstart des Implantats PanOptix. Sie fühlt sich davon sowohl in ihrer Kaufempfehlung als auch im 60 Franken lautenden 12-Monats-Kursziel bestätigt.

Auch Goldman Sachs ist voller Lobes, warnt jedoch vor einem pandemiebedingt schwachen zweiten Quartal. Alcon selber deutet denn auch an, dass der Umsatz im April um 50 Prozent rückläufig war. Wie Goldman Sachs ergänzt, dürfte die Talsohle damit nun aber durchschritten sein. Die US-Investmentbank ging für das zweite Quartal bisweilen von einem Umsatzeinbruch von 53 Prozent aus und erachtet diese Prognose nun als zu pessimistisch. Die Alcon-Aktie wird bei Goldman Sachs wie bis anhin mit einem 12-Monats-Kursziel von 62 Franken zum Kauf empfohlen.

Missverstandene Titelkäufe

Als eher durchwachsen bezeichnet Jefferies den Zahlenkranz für die ersten drei Monate. Nach einem schwachen zweiten Quartal geht die US-Investmentbank im weiteren Jahresverlauf von einer graduellen Belebung des Tagesgeschäfts aus. Jefferies erhofft sich von der Analystenkonferenz am Mittwochnachmittag wichtige Erkenntnisse zur Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte. Die US-Investmentbank stuft die Alcon-Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 58 Dollar ein.

In den letzten Tagen sorgten der Schweizer Börse gemeldete Titelkäufe aus der Geschäftsleitung bei Alcon für höhere Kurse. Bei genauerem Hinschauen handelt es sich bei diesen Transaktionen allerdings um Aktienzuteilungen im Zusammenhang mit dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm und nicht um Titelkäufe im eigentlichen Sinne. Dadurch verlieren diese Transaktionen an Symbolkraft.

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Alcon legt 750 Mio USD

Alcon legt 750 Mio USD schwere Anleihe zur Zeichnung auf

Der Augenheilmittelspezialist Alcon will am Kapitalmarkt über die Ausgabe einer Anleihe Geld aufnehmen. Im Rahmen einer Privatplatzierung will Alcon eine 750 Millionen US-Dollar schwere, vorrangige Anleihe mit einem Coupon von 2,6 Prozent und einer Laufzeit bis 2030 ausgeben.

18.05.2020 22:40

Im Rahmen der Emission habe man nun mit der Preisfestsetzung begonnen, teilte Alcon am Montagabend mit. Die Papiere werden durch die Finanzeinheit Alcon Finance Corporation begeben und das Angebot laufe voraussichtlich bis am 27. Mai. Der Erlös soll den Angaben zufolge für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

mk/

(AWP)

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Alcon-Aktie von

Alcon-Aktie von Sektorrotationen und Ergebnisängsten belastet

Die Aktien der einstigen Novartis-Tochter Alcon stehen auch am Montagnachmittag wieder unter Verkaufsdruck.

29.06.2020 14:03

Beobachter verweisen einerseits auf Rotationen zu Lasten europäischer Medizinaltechnikvaloren, andererseits aber auch auf firmenspezifische Gründe für die Kursschwäche.

Um 13.45 Uhr verlieren Alcon Namen 2,1 Prozent auf ein Tagestief von 54,28 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert um 0,2 Prozent über dem Schlussstand vom Freitag.

Aus den Handelsräumen hiesiger Banken ist schon seit Mitte letzter Woche von auffälligen Abgaben aus dem angloamerikanischen Raum zu hören. Wie es heisst, sind die Abgaben ein Ergebnis von Rotationen aus dem gut gelaufenen europäischen Medizinaltechniksektor in Richtung konjunkturabhängigerer Aktien und Sektoren.

Ausserdem werden angesichts der geradezu beklemmenden Nachrichtenlage rund um die Coronavirus-Pandemie in den USA immer öfter Vorbehalte laut. Gleich mehrere grosse US-Bundesstaaten vermeldeten in den vergangenen Tagen eine rekordhohe Anzahl an Neuerkrankungen. Auch davon, dass einige Spitäler zusehends an ihre Kapazitätsgrenzen stossen würden, ist zu hören.

Sollten nicht zeitkritische Augenoperationen aus diesem Grund zurückgestellt werden, würde das auch Alcon treffen. Der Weltmarktführer auf dem Gebiet von Produkten für die Augenchirurgie erzielt gut 40 Prozent des Jahresumsatzes in den USA. Das macht die USA zum wichtigsten Absatzmarkt des Unternehmens.

Hinzu kommt, dass sich Alcon und das ehemalige Basler Mutterhaus Novartis kürzlich zu einer Busse in Höhe von 345 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen bereit erklärten, wobei auf Alcon allerdings nur ein kleiner Teil der Busse fiel.

Mit einem Minus von 0,8 Prozent seit Jahresbeginn bewegen sich die Aktien von Alcon bei den Titeln aus dem SMI irgendwo im Mittelfeld.

(AWP)

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Ausblick Alcon: Q2-Umsatz von

Ausblick Alcon: Q2-Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar erwartet
Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon publiziert am Dienstag, 18. August, nachbörslich die Zahlen zum zweiten Quartal 2020. Insgesamt sechs Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.
17.08.2020 13:00
Q2 2020E
(in Mio USD) AWP-Konsens Bandbreite Q2 2019A Schätzungen

Umsatz 1'215 1'148 - 1'267 1'863 5
op. Gewinn -275 -404 - -131 -53 4
- Marge (%) -23,0 -33,6 - -11,0 -2,8 4
op. Gewinn (core) 41 -37 - 136 310 5
- Marge (%) 3,4 -3,1 - 11,2 16,6 5

EPS (USD) -0,50 -0,72 - -0,12 -0,80 4
EPS Core (USD) -0,01 -0,12 - 0,15 0,47 4
FOKUS: Das zweite Quartal war aufgrund des Gegenwinds von Covid-19 ein schwieriges für Alcon - so viel ist laut Analysten klar. Die ehemalige Novartis-Tochter Alcon ist grundsätzlich in zwei unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig. Einerseits stellt die Geschäftseinheit "Surgical" Produkte für die Augenchirurgie her, andererseits produziert die Sparte "Vision Care" Kontaktlinsen und dazugehörige Pflegeprodukte.

In Bezug auf Covid-19 hatte Alcon die Krise zuerst vor allem bei der Augenchirurgie gespürt. "Die Praxen und Operationsräume waren plötzlich geschlossen, unsere OP-Sets und unsere Intraokularlinsen waren nicht mehr gefragt", sagte CEO David Endicott im Mai im Gespräch mit AWP. Seither ging es in diesem Geschäftsfeld aufgrund der Öffnung der Spitäler in den meisten Ländern aber bereits wieder bergauf.

Trost spendeten diesbezüglich jüngst auch neuere Daten des US-Gesundheitsinformationskonzerns IQVIA. Sie wiesen darauf hin, dass nach dem Lockdown in den USA Eingriffe etwa beim grauen Star wieder vermehrt durchgeführt wurden. Das könnten gute Nachrichten für die Sparte Surgical von Alcon sein.

Etwas harziger könnte die Zukunft hingegen bei den Kontaktlinsen aussehen. Deren Verkauf war weltweit im zweiten Quartal eingebrochen, unter anderem, weil viele Menschen im Home-Office eher auf die klassische Brille setzten. Analysten blicken also gespannt auf die diesbezüglichen Umsatzzahlen von Alcon, die in der Nacht auf den Mittwoch publiziert werden. Die von AWP befragten Analysten erwarten im Schnitt einen Wert von 1'202 Millionen Dollar.

ZIELE: Alcon hatte mit den Zahlen für das erste Quartal den Ausblick für 2020 kassiert. Die Unsicherheiten wegen Covid-19 würden keine finanziellen Prognosen erlauben. Man achte allerdings auf die Verwendung des eingesetzten Kapitals sowie auf den Cashflow und die Kosten. Alcon geht davon aus, dass sich die Nachfrage bei einer Normalisierung der Lage im zweiten Semester erholen wird.

PRO MEMORIA: Aufgrund der Coronakrise hat Alcon auf die Kostenbremse gedrückt. Allein im zweiten Quartal 2020 wurden circa 200 Millionen US-Dollar eingespart, wie das Unternehmen bereits im Mai angekündigt hatte. Stellenstreichungen waren zumindest damals noch keine geplant - auch nicht in der Schweiz. "Wir gehen davon aus, dass es sich um eine temporäre Krise handelt", hatte CEO Endicott gesagt

AKTIENKURS: Die Aktien von Alcon haben seit Jahresanfang minim an Wert zugelegt und notieren aktuell bei 56,26 Franken je Anteilsschein. Allerdings waren sie im März zeitweise auf Werte unter 40 Franken abgestürzt. Zuvor hatten sie im Februar noch ein Jahreshoch markiert, und zwar bei 63,30 Franken. Insgesamt, so das Fazit, bewegen sich die Valoren seit der Loslösung von Novartis seitwärts.

AKTIENEINSTUFUNG: Gemäss AWP-Analyser bewerten Analysten den Titel von Alcon folgendermassen:

Homepage: www.alcon.com

jg/kw

(AWP)

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Alcon-Quartalsverlust ist

Alcon-Quartalsverlust ist höher als erwartet

Die Coronakrise hat dem Augenheilkunde-Spezialisten Alcon im zweiten Quartal deutlich zugesetzt. Der Verlust ist noch höher ausgefallen als am Markt erwartet.

18.08.2020 23:25

Der Alcon-Umsatz brach im Zeitraum von April bis Juni um mehr als ein Drittel auf 1,20 Milliarden US-Dollar ein. Unter dem Strich blieb ein operativer Verlust von 466 Millionen nach einem solchen von 53 Millionen im Vorjahreszeitraum sowie ein Reinverlust von 422 Millionen nach einem Verlust von 390 Millionen. Je Aktie lag der Verlust damit bei 0,86 Dollar.

Der Umsatz sei von Covid-19 in allen Bereichen negativ beeinflusst worden, was teilweise durch das Wachstum von Panoptix und dem Launch von Pataday ausgeglichen worden sei, teilte die ehemalige Novartis-Tochter am Dienstagabend mit. Wichtige Länder hätten begonnen sich gegen Ende des Quartals zu erholen, nachdem Beschränkungen aufgehoben wurden. Seit April habe es monatliche Verbesserung gegeben - angetrieben von der globalen Erholung, hiess es.

Viel weniger Operationen

Dennoch: Selbst der so genannte Kern-Betriebsgewinn, bei dem unter anderem Abschreibungen herausgerechnet werden, rutschte - anders als von den Analysten im Durchschnitt zuvor erwartet - klar in die roten Zahlen. Es kam zu einem Verlust von 79 Millionen nach einem Kern-Betriebsgewinn von 310 Millionen im Vorjahr. Die entsprechende Marge lag bei -6,6 Prozent von zuvor noch 16,6 Prozent.

Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,22 Milliarden Dollar gerechnet sowie mit einem operativen Verlust von 275 Millionen, einem operativen Kern-Gewinn von 41 Millionen und einem Verlust je Aktie von 0,50 Dollar.

Nach Divisionen brachen die Umsätze im Bereich der Augenchirurgie "Surgical" im zweiten Quartal um 43 Prozent ein, die der Augenpflege-Division "Vision Care" um 27 Prozent. Die Chirurgie-Sparte sei in allen Kategorien betroffen gewesen, hiess es. Bei den Implantaten sei der Rückgang aber etwas durch die Lancierung von Panoptix - ein Produkt für Patienten mit Altersweitsichtigkeit - in Japan und in den USA aufgefangen worden.

Der Umsatzrückgang in der Augenpflege sei zudem teilweise ausgeglichen worden durch die Einführung von Pataday, Alcons neuem rezeptfreien ("over-the-counter") Mittel gegen Augenallergien.

Weiterhin keine Ziele

Den Ausblick für das Gesamtjahr hatte der Konzern bereits mit den Zahlen für das erste Quartal kassiert. Nach wie vor sei es wegen der ungewissen Dauer der Pandemie nicht möglich, Prognosen zu machen, hiess es am Dienstag. Man achte weiterhin auf die Verwendung des eingesetzten Kapitals sowie auf den Cashflow und die Kosten.

Man bleibe aber bei den wichtigsten Initiativen "auf Kurs", liess sich Unternehmenschef David Endicott zitieren. Er nannte als strategischen Prioritäten Innovation, Transformation und Erweiterung der Produktionskapazitäten.

(AWP)

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Wird Alcon den Ruf der

Wird Alcon den Ruf der «ewigen Baustelle» nun endlich los?

Alcon liefert im dritten Quartal. Die ehemalige Novartis-Tochter stellt selbst die höchsten Analystenschätzungen in den Schatten. Das kommt an der Börse gut an.

11.11.2020 08:09

Von Lorenz Burkhalter

Nach einem pandemiebedingten Absatzeinbruch im zweiten Quartal ist Alcon wieder auf Kurs. Mit einem Umsatz von 1,81 Milliarden Dollar und einem operativen Kern-Gewinn (EBIT) in Höhe von 279 Millionen Dollar übertrifft die ehemalige Novartis-Tochter die Erwartungen deutlich. Analysten gingen im Vorfeld von einem operativen Kern-Gewinn von 206 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 1,73 Milliarden Dollar aus.

Angesichts der Prognoseunsicherheiten sieht sich das Unternehmen allerdings weiterhin nicht imstande, konkrete Vorgaben für das Gesamtjahr abzugeben. Hinzu kommt, dass im Rahmen des Mitarbeiter-Beteiligungsprogramms 8 Millionen neue Namenaktien ausgegeben werden.

Dennoch scheinen die Anleger dem überzeugenden Zahlenkranz ein ungleich grösseres Gewicht beizumessen. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär erholt sich die Alcon-Aktie nämlich von den Verlusten vom Vortag. Zur Stunde gewinnt sie 3,3 Prozent auf einen Mittelkurs von gut 61 Franken.

Alcon nicht länger ein Sorgenkind?

Wie Goldman Sachs festhält, überragt die Umsatz- und Gewinnentwicklung im dritten Quartal nicht nur die Markterwartungen, sondern auch die etwas höheren bankeigenen Schätzungen. Die US-Investmentbank berichtet von Marktanteilsgewinnen sowie von Absatzerfolgen bei neu lancierten Produkten. Sie fühlt sich deshalb in ihrer Kaufempfehlung sowie im 62,50 Franken lautenden 12-Monats-Kursziel bestätigt.

Schon unter dem Dach des früheren Mutterhauses Novartis galt Alcon stets als das Sorgenkind. Beobachtern zufolge bedarf es zwar mehr als bloss eines starken Quartals, damit das mittlerweile eigenständige Unternehmen den Ruf der "ewige Baustelle" endlich loswird. Allerdings stünden die Chancen hierfür besser als auch schon.

In Erwartung eines soliden Zahlenkranzes konnte die Alcon-Aktie in den letzten Tagen bereits zu den Jahreshöchstkursen von Ende Februar bei etwas mehr als 63 Franken aufschliessen. Wieviel der Ergebnisüberraschung damit bereits eingepreist ist, wird sich im Tagesverlauf zeigen.

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Alcon bringt in den USA erste

Alcon bringt in den USA erste nicht-diffraktive Intraokularlinse auf den Markt

Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon hat in den USA Vivity (AcrySof IQ VivityTM IOL) auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich laut Firmenangaben vom Donnerstag um die erste und einzige nicht-diffraktive Intraokularlinse (IOL) mit erweiterter Tiefenschärfe.

07.01.2021 07:19

Vivity biete eine monofokale Qualität in der Ferne mit exzellentem Sehen in der Mitte (auf Armlänge) und funktionellem Sehen in der Nähe. Diese neue Linse trage zur Verringerung der Presbyopie (Alterssichtigkeit) bei und sei jetzt für alle Augenärzte in den USA für Patienten verfügbar, die sich einer Kataraktoperation (Graue Star) unterziehen.

Der Graue Star sei weltweit die häufigste Ursache für den Verlust des Sehvermögens. Der Markt für Katarakt-Operationen Eingriffe dürfte bis zum Jahr 2025 auf 5,4 Millionen Operationen wachsen, so Alcon. Aufgrund der alternden Bevölkerung werde sich die Zahl der Menschen mit Katarakt in den USA bis 2050 voraussichtlich verdoppeln.

pre/rw

(AWP)

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Alcon plant Dividendenzahlung

Alcon plant Dividendenzahlung für 2021

Die Akionäre von Alcon können im laufenden Jahr auf eine Dividende hoffen. Gemäss einer aktuellen Präsentation des Augenheilkunde-Konzerns auf der JPMorgan Healthcare Conference ist für 2021 eine Ausschüttung in Höhe von 10 Prozent des Reingewinns (Core) geplant. Mit Beginn der Corona-Krise hatte das Unternehmen seine eigentlich für das Geschäftsjahr 2019 geplante erste Auszahlung verschoben.

13.01.2021 08:21

Weitere Prioritäten legt das Unternehmen unter anderem auf die Forschung&Entwicklung, das Marketing neuer Produkteinführungen sowie dem Ausbau der Kontaktlinsen-Fertigung. Zudem sollen ergänzende Akquisitionen ins Auge gefasst und das Invesmtment Grade-Rating verteidigt werden.

dm/ra

(AWP)

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Alcon lanciert Precision1

Alcon lanciert Precision1-Linse in USA bei Hornhautverkrümmung

Der Augenheilspezialist Alcon hat seine Precision1-Linse in den USA auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um eine Silikon-Hydrogel-Tageslinse (SiHy), die speziell Patienten mit Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) entwickelt wurde, wie Alcon am Mittwoch mitteilte.

20.01.2021 07:21

Klinische Studien zeigten, dass sich die Linse in weniger als 60 Sekunden einstelle und bei einer idealen Ausrichtung eine Erfolgsquote von 99 Prozent bei der Erstanpassung erreiche, heisst es weiter.

Hornhautverkrümmung ist laut Mitteilung ein häufiges Sehproblem. Sie kann dazu führen, dass Bilder verschwimmen oder gestreckt werden. Alcon schätzt, dass sogenannt torische Linsen, die diese Krümmung korrigieren, 23 Prozent des weltweiten Kontaktlinsenmarktes von 9 Milliarden US-Dollar ausmachen.

hr/rw

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Ausblick Alcon: Jahresumsatz

Ausblick Alcon: Jahresumsatz von 6,78 Milliarden US-Dollar erwartet
Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon publiziert voraussichtlich am Dienstagabend, 23. Februar, die Zahlen zum Geschäftsjahr 2020. Insgesamt neun Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.
23.02.2021 14:00
2020E
(in Mio USD) AWP-Konsens 2019A

Umsatz 6'778 7'362
Op. Marge -9,8 -2,5
Op. Marge core (%) 11,8 +17,2
EPS (in USD) -1,37 -1,34
EPS core (in USD) 1,03 +1,89

(in Fr.)
Dividende je Aktie 0,04 0,00
FOKUS: Nachdem das Alcon-Geschäft vor allem in der ersten Jahreshälfte in der Folge der Corona-Pandemie regelrecht eingebrochen war, erwarten die Analysten nun eine deutliche Erholung im Schlussquartal 2020 und gar ein leichtes Wachstum. Auch die Profitabilität gemessen am Kern-Betriebsgewinn dürfte sich wieder normalisieren und sich damit den Werten des Vorjahresquartals annähern. Wegen hoher Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte wird das ausgewiesene Jahresergebnis derweil wie bereits im Vorjahr klar negativ ausfallen. Im Fokus der Investoren werden aber vor Aussagen zum Start ins 2021 und zu den Aussichten für das laufende Jahr stehen.

ZIELE: Aufgrund der Coronakrise wollte Alcon auch bei der Zahlenvorlage für das dritte Quartal keinen Ausblick für das Gesamtjahr geben. Bereits im April hatte das Unternehmen den Ausblick für 2020 kassiert und mitgeteilt, wegen der hohen Unsicherheiten keine Schätzungen für das Gesamtjahr geben zu können. Im Januar hatte das Unternehmen im Rahmen einer Analystenkonferenz immerhin eine Dividendenausschüttung für 2021 von 10 Prozent des Kern-Reingewinns in Aussicht gestellt.

PRO MEMORIA: Wegen der Unsicherheiten um die Corona-Pandemie hatte Alcon im vergangenen März auch die vorgesehene Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019 wieder gekippt. Man wolle so die finanzielle Flexibilität wahren, hiess es. Ursprünglich sollte der Generalversammlung eine Ausschüttung von 0,19 Fr. je Namenaktie vorgeschlagen werden.

Anfang Jahr gab Alcon bekannt, in den USA die erste nicht-diffraktive Intraokularlinse (IOL) mit erweiterter Tiefenschärfe auf den Markt zu bringen. Die Linse trage zur Verringerung der Alterssichtigkeit bei und für Patienten verfügbar, die sich einer Kataraktoperation (Graue Star) unterziehen.

Im Januar brachte das Unternehmen seine Precision1-Linse in den USA auf den Markt. Dabei handelt es sich um eine Silikon-Hydrogel-Tageslinse (SiHy), die speziell Patienten mit Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) entwickelt wurde. Das Unternehmen schätzt, dass Linsen, die diese Krümmung korrigieren, 23 Prozent des weltweiten Kontaktlinsenmarktes von 9 Milliarden US-Dollar ausmachen.

AKTIENKURS: Die Aktien von Alcon haben im laufenden Jahr rund 9 Prozent zugelegt und gehören damit zu den stärksten SMI-Titeln. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Titel mit einem Plus von rund 6 Prozent besser abgeschnitten als der nur knapp positive Bluechip-Index SMI.

an/jg/tp

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Alcon erholt sich vom Corona

Alcon erholt sich vom Corona-Rückschlag - Dividende angekündigt

Das Jahr 2020 war für den schweizerisch-texanischen Augenheilkunde-Spezialisten nicht leicht. Doch Alcon will erstmals eine Dividende zahlen

Aktualisiert um 07:30

Die Corona-Pandemie setzte dem Unternehmen stark zu. Allerdings gewann die bereits zuvor eingesetzte Erholung zum Jahresende noch einmal kräftig an Schwung. Die Aktionäre sollen nun gar in den Genuss einer kleinen Dividende kommen.

Insgesamt setzte Alcon im Jahr 2020 knapp 6,8 Milliarden Dollar um, wie das Unternehmen in der Nacht auf den Mittwoch mitteilte. Das sind rund 8 Prozent weniger als noch im Vorjahr.

Vor allem im Augenchirurgie-Geschäft hatte Alcon die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zu spüren bekommen, waren doch Praxen und Operationsräume zeitweise geschlossen. Etwas besser hielt sich das Augenpflegegeschäft mit Augentropfen und Kontaktlinsen.

Mit der Öffnung der Spitäler ging es jedoch rasch auch wieder aufwärts. Im vierten Quartal erzielte das Unternehmen einen um 2,7 Prozent höheren Umsatz von 1,93 Milliarden Dollar. Dabei legte Alcon in beiden Sparten leicht zu.

Spuren bei der Profitabilität

Über das gesamte Jahr hinweg hinterliess die Coronakrise bei der Profitabilität jedoch tiefe Spuren. Das operative Kernergebnis ging auf noch 789 Millionen Dollar von zuvor 1,27 Milliarden zurück und die entsprechende Marge auf 11,7 Prozent von 17,2 Prozent. Wechselkurseffekte hätten dabei einen negativen Einfluss von 40 Basispunkten auf die Marge gehabt, so Alcon in dem Communiqué.

Unter dem Strich war das ausgewiesene Reinergebnis für das Jahr 2020 mit -531 Millionen Dollar ausserdem erneut tiefrot. Im Vorjahr hatte der Verlust allerdings gar 656 Millionen betragen. Mit den vorgelegten Zahlen hat die ehemalige Novartis-Tochter immerhin die Erwartungen der Finanzgemeinde in etwa erfüllt.

Ausserdem sollen die Aktionäre nun wieder eine - wenn auch eher kleine - Dividende erhalten. So soll der Generalversammlung eine Ausschüttung von 10 Rappen pro Anteilsschein vorgeschlagen werden, hiess es in dem Communiqué. Ob es soweit kommt, das entscheiden die Aktionäre am 28. April.

Kein neuer Ausblick

Wer sich vom Unternehmen nun einen neuen Ausblick erhofft hatte, der wird enttäuscht: Für das laufende Jahr wagt Alcon aufgrund der Corona-Lage erneut keine Prognose zu machen. Nach wie vor sei dies wegen der ungewissen Dauer und dem Verlauf der Pandemie nicht möglich.

Das Unternehmen steuere aber die diskretionären Ausgaben im Einklang mit der Umsatzerholung und staffele seine Investitionsausgaben, hiess es weiter. Derweil würden die bisherigen Prioritäten für die Transformation sowie strategische Investitionen weiter verfolgt. Und man konzentriere sich auf die Vorbereitung der eigenen Programme, "um die kommende Markterholung zu unterstützen".

In den Worten von CEO Dave Endicott, der in der Meldung ebenfalls zitiert wird, klingt dies wie folgt: "Die anhaltende Erholung unseres Geschäfts ist ein Beweis für die Beständigkeit unserer Endmärkte, die Agilität und Motivation unserer Mitarbeiter sowie unsere Fähigkeit, mit einer spannenden Innovationspipeline Werte zu schaffen und unerfüllte Bedürfnisse zu erfüllen."

(AWP/Reuters/cash)

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