Tornos

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nummelin
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Das es hier im Minus

Das es hier im Minus schliesst wundert mich !! Zahlen gewinn stimmt über Erwartungen.. was ist hier los ? 

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nummelin hat am 22.01.2019 21

nummelin hat am 22.01.2019 21:21 geschrieben:

Das es hier im Minus schliesst wundert mich !! Zahlen gewinn stimmt über Erwartungen.. was ist hier los ? 

Nun ging ja bereits gestern 14% hoch, heute die ersten Gewinnmitnahmen....

nummelin
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Jemand mit dabei? Sieht nach

Jemand mit dabei? Sieht nach grossen Potenzial aus 

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Tornos steigert Gewinn und

Tornos steigert Gewinn und bezahlt mehr Dividende

Der Drehmaschinenhersteller Tornos hat im vergangenen Jahr markant mehr verdient und erhöht auch die Ausschüttung an die Aktionäre deutlich. Für das laufende Jahr übt sich das Unternehmen mit Blick auf das unsichere Marktumfeld in Zurückhaltung.

11.03.2019 07:30

Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT verbesserte sich um 63 Prozent auf 15,5 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Reingewinn legte um 86 Prozent auf 15,3 Millionen zu. Tornos hatte bereits im Januar mit den Umsatzzahlen einen "markant besseren Gewinn" in Aussicht gestellt.

Der freie Cashflow war wiederum positiv und lag bei 28,4 Millionen Franken. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,28 Franken je Aktie erhalten, nach 0,15 Franken im Vorjahr. Die Zahlung werde steuerbefreit erfolgen, schrieb Tornos.

Rekordhoher Auftragsbestand

Wie bereits bekannt legte der Umsatz der Gruppe um gut 20 Prozent auf rund 215 Millionen Franken zu und der Auftragseingang um mehr als 18 Prozent auf 207 Millionen. Der Auftragsbestand per Ende 2018 schwoll im Jahresvergleich um 60 Prozent auf den Rekordwert von 101 Millionen Franken an. Das sichere Arbeit für mehr als sechs Monate, schrieb Tornos.

Das Wachstumstempo hatte sich aber im zweiten Semester verlangsamt. Zudem hatte das Unternehmen im zweiten Halbjahr Prozesse angepasst und Kapazitäten ausgebaut, um Engpasse zu beseitigen. Dies habe auch zu höheren Kosten geführt.

Die Tornos-Maschinen kommen in der Automobilindustrie, die Medizin- und Dentaltechnik, im Bereich Elektronik und der Uhrenindustrie zum Einsatz. Sämtliche Produktelinien hätten zum Umsatzwachstum beigetragen, hiess es.

Wichtigster Absatzmarkt ist für Tornos die Automobilindustrie, woher rund 43 Prozent des Auftragseingangs stammen. In der Medizinal- und Dentaltechnik (Anteil: 13%) sei derweil noch ein Grossprojekt offen, das im laufenden Jahr zum Abschluss kommen könnte. Und ganz erfreulich habe sich die Uhrenindustrie entwickelt, wo sich die Aufträge nach einem schwachen Jahr 2017 verdreifachten.

Besonders gut habe sich die Mehrspindel-Produktlinie MultiSwiss mit einem Auftragsplus von 48 Prozent entwickelt. Und bei den in Moutier hergestellten Einspindel-Langdrehautomaten nahmen die Aufträge im 12 Prozent, bei jenen aus asiatischer Produktion um 19 Prozent zu.

Wachstum im Servicegeschäft

Auch der Bereich Servicedienstleistung hat zugelegt. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 46,7 Millionen Franken. Dabei sei einerseits das Ersatzteilgeschäft gut gelaufen und andererseits hätten die Kunden auch mehr Occasions-Maschinen bestellt.

Zum Geschäftsjahr 2019 gibt das Management keine Prognose ab. Die weltpolitischen Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit würden zahlreiche Unwägbarkeiten mit sich bringen, was Einschätzungen und Prognosen zurzeit äusserst schwierig mache, hiess es. Tornos sieht sich aber gut gerüstet, um rasch und effizient auf die Entwicklungen in den einzelnen Märkten reagieren zu können.

Das Geschäft will man weiter internationalisieren und die Produktion in Moutier soll an einem Standort in der Rue Industrielle mit dem Ausbau des dortigen Montagewerks zentralisiert werden. Und auch in Taiwan sei man nun in der Lage, die Maschinen selber fertig zu montieren.

yr/mk/jr

(AWP)

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Tornos mit deutlich

Tornos mit deutlich rückläufigem Auftragseingang

Tornos hat im ersten Halbjahr 2019 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zugelegt. Somit konnte der Drehmaschinenhersteller den rekordhohen Auftragsbestand von Anfang Jahr gut nutzen.

13.08.2019 07:25

Beim Auftragseingang verspürte die Gruppe jedoch einen Nachfragerückgang aus der Autoindustrie. Konkret kletterte der Umsatz in der Berichtsperiode um 12,7 Prozent auf 117,2 Millionen Franken. Dabei gingen jedoch deutlich weniger Aufträge ein als noch vor Jahresfrist (-40% auf 76,9 Mio). Damals hatte Tornos hier einen Rekordwert erzielt.

Das operative Ergebnis (EBIT) wurde mit 8,9 Millionen im Vergleich zum Vorjahr um gut 60 Prozent gesteigert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Unterm Strich erzielte die Firma aus Moutier einen deutlich höheren Gewinn von 9,0 Millionen, nach zuvor 5,5 Millionen. Mit den vorgelegten Zahlen hat Tornos die Erwartungen von Analysten tendenziell übertroffen.

Gegenwind in der Automobilindustrie

Im Communiqué gibt sich das Unternehmen mit dem Erreichten grundsätzlich zufrieden. Es sei gelungen, die Effizienz und Produktivität weiter zu verbessern. Auch habe man - zum Beispiel in der Medizin- und Dentaltechnik oder im Elektronikbereich - neue Märkte erschlossen.

Negativ wirkte sich jedoch der deutliche Nachfragerückgang aus der Automobilindustrie aus. Er sei vor allem von Einflüssen wie den internationalen Handelsstreitigkeiten, den Diskussionen um den Dieselmotor oder von Zulassungsverzögerungen in Deutschland verursacht worden. Auch die nicht absehbare Entwicklung der Elektromobilität führe in der Branche derzeit zu Verunsicherungen.

Begegnen möchte das Unternehmen diesen Widrigkeiten - wie bis anhin - mit einer verstärkten Internationalisierung, einer Flexibilisierung sowie einer Ausrichtung auf verschiedene Marktsegmente. Gerade in Asien habe der Ausbau des Standortes im taiwanesischen Taichung sich positiv auf die Qualität der Abläufe und auf die Flexibilität des Betriebs ausgewirkt.

Wegen der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf aus China importierten Waren hat Tornos einen Teil der Produktion von einer chinesischen Fabrik nahe Peking an den Standort in Taiwan verlagert. Damit könne man die US-Zölle umschiffen, hatte CEO Michael Hausel zu AWP gesagt.

Verunsicherung wird anhalten

Mit Blick nach vorne äussert sich das Unternehmen aufgrund der Situation in der Automobilindustrie vorsichtig. Die Verunsicherung werde sich aller Voraussicht nach auch im zweiten Semester negativ auf den Auftragseingang auswirken, heisst es in der Mitteilung.

Immerhin werde die Entwicklung in den Märkten Medizin- und Dentaltechnik sowie Elektronik Tornos neue Absatzchancen eröffnen. Nachfrageimpulse seien auch von der im September stattfindenden massgebenden Branchenmesse EMO in Hannover zu erwarten.

Insgesamt geht Tornos fürs Geschäftsjahr 2019 von einer Profitabilität auf Vorjahresniveau aus.

(AWP)

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Tornos gibt Gewinnwarnung

Tornos gibt Gewinnwarnung heraus

Der Drehmaschinenhersteller Tornos schraubt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019 herunter. Die Profitabilität soll voraussichtlich unter dem Vorjahr zu liegen kommen.

25.10.2019 09:48

Sie werde allerdings nicht allzu sehr unter den Vorjahreswert fallen, präzisierte Finanzchef Bruno Edelmann gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Genauer wollte er den Rückgang nicht beziffern. Bei der Publikation der Halbjahreszahlen im August hatte Tornos eine Profitabilität auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt.

Erfreulich laufe das Geschäft zwar in der Medizin- und Dentaltechnik sowie in der Elektroindustrie, doch die Verunsicherung in der Automobilindustrie drücke weiter auf den Bestellungseingang, begründete Tornos nun die gesenkte Prognose in der Mitteilung. Die Autoindustrie sorgt bei Tornos nämlich für das Gros der Aufträge.

Diverse Kundenprojekte seien verschoben worden. Als Folge des deutlichen Bestellungsrückgangs seien zudem die Warenvorräte angestiegen. Damit seien Wertberichtigungskosten verbunden. Die Wertberichtigungen könnten allerdings aufgelöst werden, wenn die Teile schliesslich verwendet würden, sagte Edelmann.

Kein Auftragsschub durch Messe

Auch die für Tornos sehr wichtige Branchenmesse EMO 2019 vermochte das Ruder nicht herumzureissen. Es würden keine nennenswerten Aufträge aus dieser Messe noch im Geschäftsjahr 2019 umsatzwirksam werden, schrieb Tornos. Den Grund dafür ortet das Unternehmen bei der weltwirtschaftlichen und geopolitischen Lage, aufgrund der sich die Kunden bei grossen Investitionen sehr zurückhaltend zeigten.

Hinsichtlich der Besucherzahlen sei die Messe aber äusserst erfreulich verlaufen, teilte Tornos weiter mit. Die neu lancierten Produkte SwissNaneo 7 und SwissDeco seien auf grosses Interesse gestossen.

Weitere Einzelheiten veröffentlicht Tornos am 21. Januar 2020 mit der Publikation von Nettoumsatz und Auftragseingang. Im ersten Halbjahr konnte Tornos noch sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zulegen. Der Umsatz stieg um 12,7 Prozent auf 117,2 Millionen Franken.

Das operative Ergebnis (EBIT) wurde mit 8,9 Millionen im Vergleich zum Vorjahr um gut 60 Prozent gesteigert. Allerdings waren bereits in den ersten sechs Monaten 40 Prozent weniger neue Aufträge eingegangen als im Vorjahr.

(AWP)

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Autokrise lässt bei Tornos

Autokrise lässt bei Tornos die Aufträge massiv einbrechen

Bei Tornos hat sich im vergangenen Geschäftsjahr der Auftragseingang nahezu halbiert. Gleichzeitig war der Umsatz leicht rückläufig. Beim Gewinn erwartet Tornos ebenfalls einen deutlichen Rückgang.

21.01.2020 07:20

Die Verunsicherung in der Automobilindustrie habe beim Maschinenbauer ihre Spuren hinterlassen, hiess es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Zahlreiche Investitionsprojekte aus dieser Branche seien gestoppt oder verschoben worden.

Insgesamt beziffert Tornos den Nettoumsatz auf 205,3 Millionen Franken, das entspricht einem Minus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Der Auftragseingang brach sogar um 44,7 Prozent auf 135,5 Millionen Franken ein. Aufgrund der aktuellen Auftragslage werde man beim kantonalen Berner Wirtschaftsamt Beco einen Antrag auf Kurzarbeit ab März 2020 stellen, hiess es in der Mitteilung weiter.

Umsatz im Rahmen der Erwartungen

Mit den vorgelegten Umsatzzahlen liegt Tornos in der Erwartungsspanne der Analysten. Die Experten der ZKB und von Research Partners hatten den Umsatz auf 190 bzw. 220 Millionen Franken geschätzt.

Mit Blick auf den Gewinn bestätigt Tornos frühere Angaben, wonach die Profitabilität unter Vorjahr liegen werde. Konkret geht Tornos laut Mitteilung von einem positiven, aber deutlich tieferen Gewinn aus.

Wie Tornos bereits vor einigen Tagen mitgeteilt hatte, wird die Schlusszahlung für eine Immobilie im Wert von 3 Millionen Franken sich erst 2020 auf die Profitabilität auswirken und nicht wie geplant bereits im Geschäftsjahr 2019.

Die gesamten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019 werden am 9. März veröffentlicht.

(AWP/cash)

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Autokrise bringt Tornos

Autokrise bringt Tornos deutlich tieferen Gewinn - Keine Dividende

Tornos hat im vergangenen Jahr unter der geringeren Investitionsbereitschaft seiner Kunden aus der Autoindustrie gelitten.

09.03.2020 07:28

Nach einem Umsatzrückgang und einem Einbruch bei den Ordereingängen hat der Werkzeugmaschinenbauer deutlich weniger verdient. Die Dividendenzahlung wird gestrichen und ein Ausblick für das laufende Jahr wird wegen des Coronavirus nicht gegeben.

Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT sank 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 59 Prozent auf 6,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Reingewinn fiel mit 5,9 Millionen um 61 Prozent tiefer aus. Tornos hatte bereits im Januar mit den Umsatzzahlen ein zwar positives aber "deutlich tieferes" Ergebnis in Aussicht gestellt.

Der freie Cashflow war negativ und lag bei -27,0 Millionen Franken. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage werde der Verwaltungsrat keinen Antrag auf eine Dividendenausschüttung stellen, wie das Unternehmen schreibt. Im Vorjahr hatten die Aktionäre noch eine Dividende von 0,28 Franken je Aktie erhalten.

Auftragseingang eingebrochen

Wie bereits bekannt lag der Umsatz der Gruppe mit 205,3 Millionen Franken um 4,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Auftragseingang hat sich mit -45 Prozent auf 135,5 Millionen fast halbiert. Die Verunsicherung in der Automobilindustrie habe ihre Spuren hinterlassen, hiess es. Zahlreiche Investitionsprojekte seien gestoppt oder verschoben worden.

Die Tornos-Maschinen kommen in der Automobilindustrie, der Medizin- und Dentaltechnik sowie im Bereich Elektronik und der Uhrenindustrie zum Einsatz. Wichtigster Absatzmarkt davon war bisher die Automobilindustrie. Hier würden sich die Ausprägungen des Wandels immer deutlicher abzeichnen, schreibt das Unternehmen nun. Tornos sieht deswegen mittel- und langfristig für seine Maschinen bessere Marktchancen und grössere Volumina in den Marktsegmenten Medizin- und Dentaltechnik sowie in der Elektronik- und in der Uhrenindustrie. Der Marktfokus der Gruppe würde sich entsprechend verschieben.

Die Automobilindustrie trug 2019 nur noch 8,6 Prozent zum gesamten Auftragseingang für Maschinen bei (VJ 43 Prozent). Gleichzeitig stieg der Anteil der Medizin- und Dentaltechnik auf 28 von 13 Prozent und der für Elektronik auf 17 von 9,6 Prozent.

Zahlreiche Unwägbarkeiten

Zum Geschäftsjahr 2020 gibt das Management keine Guidance bekannt. Man gehe mit einem deutlich tieferen Auftragsbestand ins neue Geschäftsjahr als vor Jahresfrist. Die weltpolitischen Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit würden zahlreiche Unwägbarkeiten mit sich bringen, was Einschätzungen und Prognosen zurzeit äusserst schwierig mache, wie es weiter hiess. Das Management sieht die Gruppe aber gut gerüstet, um rasch und effizient auf die Entwicklungen in den einzelnen Märkten reagieren zu können.

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus aus China seien derzeit aber noch nicht vollumfänglich absehbar, heisst es weiter. Mit dem Produktionsstandort in Taiwan habe man die Möglichkeit, Produktlinien aus China nach Taiwan zu verlagern.

(AWP)

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Tornos: Leiter von Sales &

Tornos: Leiter von Sales & Marketing geht per Ende 2020

Tornos steht vor Veränderungen in der Geschäftsleitung. Der Chef für den Bereich Sales & Marketing, Bruno Allemand, wird das Unternehmen per Ende 2020 verlassen. Er werde eine neue berufliche Herausforderung annehmen, teilte der Werkzeugmaschinenhersteller am Mittwoch mit.

01.07.2020 07:47

Tornos wiederum werde die Gelegenheit nutzen, die "Führungsorganisation den aktuellen Marktgegebenheiten anzupassen", heisst es. Ein Sprecher sagte dazu gegenüber AWP, dass zwar ein Nachfolger für Allemand gesucht werde, gleichzeitig aber auch geprüft werde, wie die Leitung künftig organisiert sein soll.

cf/uh

(AWP)

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Tornos weiht neue

Tornos weiht neue Produktionsstätte im chinesischen Xi'an ein

Der Drehmaschinenhersteller Tornos wird am 22. Oktober 2020 seine neue Produktionsstätte im chinesischen Xi'an einweihen. Mit der Einweihung dieser Fabrik feiert Tornos Xi'an auch den siebten Jahrestag, wie das Westschweizern Unternehmen am Montag mitteilte.

12.10.2020 10:00

Der Standort in Xi'an ist den Angaben zufolge nicht nur ein Montagewerk, sondern wird auch für Anwendungstests und Maschineneinrichtungen genutzt. Die offizielle Einweihung der Fabrik war ursprünglich für Anfang 2020 geplant gewesen, musste aber wegen der Coronakrise verschoben werden.

sig/tt

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Tornos mit Umsatzeinbruch

Tornos mit Umsatzeinbruch durch Corona- und Automobilkrise

Tornos hat im letzten Jahr schwer unter der Corona-Krise und der schwachen Nachfrage aus der Automobilindustrie gelitten.

20.01.2021 07:20

Der Umsatz lag auch im zweiten Halbjahr 2020 deutlich unter dem Vorjahr. Bei der Nachfrage habe jedoch das vierte Quartal eine positive Entwicklung gezeigt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Insgesamt beziffert Tornos den Nettoumsatz auf 103,4 Millionen Franken, das entspricht einem Einbruch auf gut die Hälfte des Vorjahreswertes. Der Auftragseingang sackte um 28 Prozent auf 98,0 Millionen Franken ab.

In der Automobilindustrie wurde eine Reihe von Investitionen verschoben, was auch die Nachfrage nach den Maschinen von Tornos belastet habe, so die Mitteilung weiter. Die hohen Lagerbestände lasteten laut den Angaben zudem auf dem Ergebnis und führen zu Rückstellungen auf Warenbestände. Das Unternehmen hatte mit Sparmassnahmen, Kurzarbeit und einem Arbeitsplatzabbau auf die Krise reagiert.

Zweites Halbjahr bei Ergebnis schlechter als erstes

Zum jetzigen Zeitpunkt geht Tornos trotz rigoroser Sparmassnahmen beim EBIT und beim Nettoergebnis für das zweite Semester noch von etwas negativeren Resultaten als im ersten Halbjahr 2020 aus. Hier hatte das Unternehmen beim EBIT ein Minus von 13,1 Millionen Franken ausgewiesen und beim Nettoergebnis einen Verlust von 13,9 Millionen.

Die positive Nachfrageentwicklung im vierten Quartal sei ermutigend, insbesondere in China, aber auch in einzelnen Märkten Europas, schreibt Tornos weiter. Auf das Ergebnis werde dies aber erst im Jahr 2021 Einfluss haben. Dank der angepassten Kostenbasis gehe man jedoch mit gestärkter Liquidität ins Geschäftsjahr 2021.

Ein klarerer Ausblick für das laufende Jahr wird nicht gegeben. Die kompletten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 werden am 8. März veröffentlicht.

(AWP)

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Tornos-Aktien bleiben nach

Tornos-Aktien bleiben nach Zahlen vom Mittwoch im Hoch

Die Aktien des Maschinenbauers Tornos setzen ihren Höhenflug fort.

22.01.2021 11:02

Bereits am Mittwoch hatte der Aufschwung eingesetzt, im Anschluss an die Publikation der Umsatz- und Auftragszahlen für das vergangene Geschäftsjahr. Die Halbierung des Umsatzes innert Jahresfrist hatte die Analysten negativ überrascht, positiv gewertet wurde einzig die Erholung im vierten Quartal.

Tornos ziehen bis um 10.35 Uhr um 5,9 Prozent auf 5,59 Franken an, das Tageshoch lag allerdings gar bei 6,10 Franken, was einem Plus von über 15 Prozent entsprach. Letztmals kostete die Aktie vor knapp einem Jahr über 6 Franken. Auffällig sind die hohen Handelsvolumina, denn bereits in den ersten gut anderthalb Handelsstunden wechselten mehr als vier mal so viele Aktien den Besitzer wie an einem durchschnittlichen Tag.

Das Kursplus vom Mittwoch von knapp 8 Prozent und vom Donnerstag von knapp 9 Prozent summiert sich mit den aktuellen Avancen zu einer massiven Verteuerung der Aktie um rund einen Viertel innert etwas mehr als zwei Handelstagen. Da der Titel aber nicht sehr liquid ist, genügen für grössere Bewegungen schon relativ geringe Handelsvolumina.

Bei Tornos spiele sicher auch die Marktenge ein wichtige Rolle, erklärte denn auch ein Händler. Wenn ein Fonds oder ein anderer grösserer Marktteilnehmer eine Position in einer so kleinen Aktie aufbauen wolle, mache er das über Tage und das generiere dann auch so etwas wie einen Aufwärtstrend. Davon, dass Walter Fust seine Beteiligung ausbauen könnte, habe er allerdings nichts gehört.

Walter Fust ist Hauptaktionär von Tornos mit einem Anteil von gut 48 Prozent gemäss dem letzten Geschäftsbericht. Er ist weiterhin auch Mitglied des Verwaltungsrats. Eine Anfrage von AWP bezüglich seinen Plänen blieb bisher unbeantwortet.

Im Nachgang der Zahlen vom Mittwoch hat heute Research Partners das Rating für den Titel auf "Halten" von "Verkaufen" geändert und dabei das Kursziel auf 5,75 Franken von zuvor 3 Franken markant erhöht. Positiv eingestellt zeigt sich das Institut gegenüber Tornos im Begleitkommentar aber nicht. Vielmehr musste das Kursziel dem aktuellen Kursniveau angepasst werden.

(AWP)

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