EFG International

EFG Intl N 

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EFG International verzeichnet

EFG International verzeichnet Rückgang bei Kundenvermögen

Bei der Vermögensverwalterin EFG International sind die verwalteten Vermögen per Ende Oktober auf 140,1 Milliarden Franken geschrumpft.

15.11.2018 07:58

Ende Juni hatte das Geldhaus noch Vermögen von 142,7 Milliarden Franken ausgewiesen. Die Abnahme widerspiegle den negativen Einfluss der Marktbewertungen und den Abfluss von 1,4 Milliarden Franken Vermögen durch die Integration der Tessiner Bank BSI, schrieb EFG am Donnerstag in einem Communiqué. Der Rückgang liege im Rahmen der Erwartungen. Die Marge sei schwächer gewesen als im ersten Halbjahr wegen der saisonal geringeren Geschäftsaktivitäten, hiess es weiter.

Die Nettoneugelder seien auf annualisierter Basis am unteren Rand des Zielbands von 3 bis 6 Prozent gewachsen. Das Zielbands war ursprünglich für 2019 gesetzt worden. In der Schweiz und Italien habe es von Juli bis Ende Oktober per Saldo wieder Zuflüsse gegeben. Dagegen sei die Performance in Asien schwächer gewesen, weil die Kunden dort angesichts der grösseren Volatilität an den Finanzmärkten weniger Appetit auf Risiko gezeigt hätten.

Beim Italien-Geschäft plant EFG nun einen Neustart. Giorgio Angelo Girelli werde ab Dezember Chef der Niederlassung in Mailand. Girelli war einst Chef der Banca Generali und Managing Director der Banca Intermobiliare.

Kosten auf Kurs

Bei den zugrundeliegenden Kosten sieht sich EFG auf Kurs, das Ziel von Synergien von 180 Millionen Franken bis Ende Jahr zu erreichen. Bei den nicht-zugrundeliegenden Kosten würden die Restrukturierungsaufwendungen zurückgefahren, hiess es. Das Lebensversicherungsportfolio habe von Juli bis Oktober nur einen marginalen Effekt auf den Gewinn gehabt.

Beim Aktienrückkaufprogramm habe man bis zum 9. November rund 2,9 Millionen Aktien erworben von den 6 Millionen, die bis zum 30. April 2019 zurückgekauft werden sollen, hiess es weiter. Die Aktien würden für Entschädigungen der Mitarbeiter verwendet. Damit solle eine Verwässerung für die Aktionäre verhindert werden.

EFG will am 13. März den Strategieplan nach der Integration von BSI für die Jahre 2019 bis 2022 bekannt geben. Gleichentags sollen die Jahreszahlen für 2018 veröffentlicht werden.

(AWP)

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Wieder schwarze Zahlen bei

Wieder schwarze Zahlen bei Privatbank EFG

Die Vermögensverwalterin EFG International ist nach dem Abschluss der BSI-Integration letztes Jahr wieder in die Gewinnzone zurück.

13.03.2019 07:58

Die verwalteten Vermögen wurden allerdings von den Turbulenzen an den Aktienmärkten in Mitleidenschaft gezogen und sanken deutlich. Das Institut gibt sich ausserdem neue Ziele für die Periode bis 2022 und tätigt eine Übernahme in Australien.

Der Reingewinn (IFRS) belief sich im Geschäftsjahr 2018 auf 70,3 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr wegen der Kosten für die Integration der Tessiner Privatbank BSI noch ein Verlust von 59,8 Millionen resultiert hatte, wie das Finanzinstitut am Mittwoch bekanntgab. Der angepasste Reingewinn, der die Integrationskosten und weitere Sonderfaktoren ausklammert, verbesserte sich zudem um 16 Prozent auf 191,8 Millionen Franken

Auch die Aktionäre der EFG International sollen vom Gewinn profitieren: Sie erhalten für das abgelaufene Jahr eine um fünf Rappen erhöhte Dividende von 30 Rappen je Titel.

Die verwalteten Vermögen lagen per Ende 2018 allerdings mit 131,2 Milliarden Franken deutlich unter dem Wert des Vorjahres (142,0 Milliarden). Ein grosser Teil des Rückgangs war auf die Einbrüche an den Aktienmärkten in den letzten beiden Monaten 2018 zurückzuführen, zudem belasteten negative Währungseffekte. Per Ende Februar 2019 seien die AuM dank der Markterholung von Anfang Jahr wieder auf 135,4 Milliarden gestiegen, heisst es in der Mitteilung.

Weiterhin kam es im vergangenen Jahr zudem zu fusionsbedingten Abflüsse ("Attrition") als Folge der BSI-Fusion: diese beziffert EFG auf 4,6 Milliarden (Vorjahr 8,2 Milliarden). Die Abflüsse wurden nur teilweise durch Neugeldzuflüsse von 2,5 Milliarden Franken kompensiert.

Mit den Schätzungen hat die Vermögensverwalterin die Analystenschätzungen beim Gewinn wie auch bei den verwalteten Vermögen nicht erfüllt. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) hatten die Experten einen IFRS-Reingewinn von 85 Millionen Franken erwartet. Bei den Nettoneugeldern hatten die Analysten einen Zufluss von 1,4 Milliarden prognostiziert, die Kundengelder hatten sie bei rund 136 Milliarden Franken gesehen. Die Dividende wurde allerdings mit 25 Rappen unverändert erwartet.

Übernahme in Australien

Die EFG International hat sich zudem - wie angekündigt - für die Strategieperiode 2019-2022 neue Ziele gesetzt. Der strategische Plan fokussiere auf "profitables Wachstum" und Investitionen in ausgewählten Märkten. Das Ziel für das Neugeldwachstum liegt neu bei 4 bis 6% (bisher 3 bis 6%) und für die Ertragsmarge bei "mindestens 85 Basispunkten" (bisher 85 BP). Zudem soll 50 Prozent des "zugrundeliegenden" Reingewinns ausgeschüttet werden.

Verstärken will sich das Unternehmen zudem in Australien. Dort übernimmt EFG International einen Anteil von 51 Prozent an dem Finanzdienstleister Shaw and Partners, der Vermögen von rund 11,4 Milliarden Franken verwaltet. Den Preis für den Mehrheitsanteil beziffert EFG auf rund 44 Millionen Franken. Der Abschluss wird für das zweite Quartal 2019 erwartet.

(AWP)

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alpenland
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Insiderkäufe, jemand hat richtig zugelangt !

29. MÄRZ EFG Kauf Non-Executive 3'300'000 19'965'000***

27. MÄRZ EFG Kauf Non-Executive 2'000'000 12'540'000

alpenland
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auch BSI (und Gruppe) hat um 2.3% weiter ausgebaut

Gruppe um EFG Bank/BTGP-BSI etc.

- Erwerbspositionen 75,36%* 18.04.2019     zuvor         73,07%

*davon 73,05% in Namenaktien 

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EFG International lanciert

EFG International lanciert Aktienrückkaufprogramm

EFG International startet das angekündigte Aktienrückkaufprogramm am kommenden Montag. Der Vermögensverwalter kauft bis zu 8 Millionen eigene Namensaktien zurück.

31.05.2019 07:45

Das teilte die Privatbankengruppe am Freitag mit. Basierend auf dem Schlusskurs der EFG-Namenaktien vom 28. Mai 2019 von 6,64 Franken entspreche das Rückkaufvolumen einem Marktwert von 53,12 Millionen Franken. Der Aktienrückkauf dauert vom 3. Juni 2019 bis längstens am 30. Juni 2020.

Der Aktienrückkauf beziehe sich auf maximal 8 Millionen Namenaktien, was maximal 2,7 Prozent des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals und Stimmrechte entspreche.

Das heutige Aktienkapital beträgt 148,1 Millionen Franken, eingeteilt in 296'199'168 Namenaktien von je 0,50 Franken Nennwert. EFG hat zudem ein Partizipationskapital von gegenwärtig 200'730 Franken, eingeteilt in 13'382 Namenpartizipationsscheine von je 15 Franken Nennwert.

Die zurückgekauften Aktien sollen dazu verwenden werden, den Aktienbestand für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme zu bedienen, wie es heisst. Durch den Aktienrückkauf werde die jährliche Verwässerung für die Aktionäre vermieden, die früher durch die Ausgabe von Aktien aus bedingtem Kapital in Zusammenhang mit den Mitarbeiterbeteiligungsplänen entstanden seien.

(AWP)

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EFG lanciert Multi-Custody

EFG lanciert Multi-Custody-Plattform in Zusammenarbeit mit AM-One AG

EFG International baut die Präsenz im Segment der unabhängigen Vermögensverwalter aus. Die Bank ergänze ihr Angebot um eine umfassende Multicustody-Plattform, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

11.06.2019 07:50

Die neue Plattform werde zusammen mit der Softwarefirma AM-One AG, einer Tochtergesellschaft der Expersoft Systems AG, entwickelt. Dazu soll ein globales Fintech-Unternehmen mit Sitz in Zug gegründet werden. Das neue Angebot werde am 1. September 2019 gestartet.

Die neue Plattform reiche vom Kundenbeziehungsmanagement über Portfoliomanagement und Reporting bis hin zu Compliance und Risikomanagement. Die ermögliche den Kunden einen automatisierten Datenfeed von allen EFG-Buchungszentren sowie Zugang zu den Dienstleistungen und Produkten der Bank im Bereich Investment-Lösungen.

pre/ra

(AWP)

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EFG eröffnet Standort in

EFG eröffnet Standort in Lissabon

Der Vermögensverwalter EFG International expandiert in Südeuropa und eröffnet eine Niederlassung in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon.

25.06.2019 08:03

Zum Leiter wurde Pedro Rego ernannt, wie EFG am Dienstag mitteilte. Die Präsenz in Portugal werde als Zweig der Einheit in Luxemburg voraussichtlich am 1. September 2019 voll einsatzbereit sein, hiess es weiter. Acht Mitarbeitende seien bereits rekrutiert worden. Innerhalb der ersten drei Jahre werde eine Verdoppelung des Teams angestrebt und bis ins Jahr 2022 habe sich die Niederlassung verwaltete Vermögen im Umfang von schätzungsweise 1,5 Milliarden Franken zum Ziel gesetzt, so EFG weiter.

Pedro Rego wurde effektiv im Mai 2019 zum Leiter der portugiesischen Präsenz ernannt. Er verfügt gemäss Mitteilung über mehrjährige Berufserfahrung im Finanzsektor, in dem er verschiedene Führungspositionen bei BNP Paribas und Credit Lyonnais Portugal inne hatte. Seit 2011 arbeitete er als unabhängiger Asset-Manager. Rego wird an Lena Lascari, CEO der EFG Bank (Luxembourg) rapportieren.

Die Eröffnung der portugiesischen Niederlassung erfolgt im Einklang der Wachstumsstrategie von EFG, die in Portugal und in Südeuropa signifikant Wachstumsmöglichkeiten erobern will, wie es weiter hiess.

sig/rw

(AWP)

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EFG mit klarem Gewinnrückgang

EFG mit klarem Gewinnrückgang im ersten Halbjahr

Die Vermögensverwalterin EFG International hat im ersten Halbjahr 2019 einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

24.07.2019 07:55

Ein schwieriges Marktumfeld mit schwacher Kundenaktivität aber auch negative Sonderposten belasteten die Ergebnisse. Während der Neugeldzufluss schwach ausfiel, stiegen die verwalteten Vermögen dank dem guten Börsenumfeld und einer Akquisition aber deutlich an. Der zugrundeliegende Reingewinn, der diverse negative Sonderposten ausschliesst, belief sich für das erste Halbjahr auf 75,6 Millionen Franken gegenüber 129,2 Millionen im Vorjahressemester, wie EFG am Mittwoch mitteilte. Der den Aktionären zurechenbare IFRS-Reingewinn fiel mit 31,5 Millionen Franken (Vorjahr 46,4 Millionen) ebenfalls deutlich tiefer aus. Dabei belastete erneut das zu Investitionszwecken gehaltene Lebensversicherungsportfolio mit rund 28 Millionen Franken.

Schwache Neugelder

Die der Vermögensverwaltungsbank zufliessenden Neugelder beliefen sich unter dem Strich auf gerade 0,3 Millionen Franken. Starke Zuflüsse habe man in Grossbritannien gesehen, auch in Kontinentaleuropa seien netto Gelder zugeflossen, so die EFG. Abflüsse gab es dagegen in den Regionen Asien Pazifik und Lateinamerika. In der Schweiz und Italien verzeichne die Bank "Fortschritte bei der Stabilisierung".

Die Bank wies per Ende Juni ertragsgenerierende verwaltete Vermögen (AuM) von 147,6 Milliarden Franken aus gegenüber 131,2 Milliarden per Ende 2018. Der Anstieg war neben den positiven Markteffekten nicht zuletzt der Akquisition der Shaw and Partners in Australien zu verdanken.

Auf Kurs sieht sich der Vermögensverwalter derweil bei seinen Wachstumsinitiativen. Bezüglich Anstellungen neuer Kundenberater sei es das bisher stärkste Halbjahr gewesen: 94 neue Berater seien bis Ende Juni angestellt worden oder hätten einen Arbeitsvertrag unterzeichnet.

Kostensynergien

Insgesamt erwirtschaftete die Bank in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 einen Betriebsertrag von 555,8 Millionen Franken gegenüber 570,4 Millionen Franken im Vorjahressemester. Die Entwicklung reflektiere das schwierige Zinsumfeld und eine niedrige Aktivität der Kunden, so EFG. Die zugrundeliegende Bruttomarge verringerte sich auf 83 Basispunkte (VJ 89 BP).

Auf der Kostenseite habe die Bank ihre "strikte Kostendisziplin" beibehalten. So seien die geplanten Synergien aus der Integration der Tessiner Privatbank BSI realisiert worden: Insgesamt beliefen sich diese kumuliert auf 207 Millionen Franken. Damit sei die Bank auf Zielkurs für die Realisierung von Synergien über 240 Millionen Franken bis zum Ende des Jahres. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis lag mit 85,2 Prozent allerdings klar über den eigenen Zielen.

Die EFG bekräftigte zudem ihre finanziellen Ziele bis 2022. Diese sehen unter anderem ein Neugeldwachstum von durchschnittlich 4 bis 6 Prozent und eine Bruttomarge von mindestens 85 Basispunkten vor. Beim Kosten-Ertrags-Verhältnis wird bis 2022 ein Wert von 72 bis 75 Prozent angestrebt.

(AWP)

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alpenland
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ein neuer Besen kehrt gut

* EFG INTERNATIONAL<EFGN.S> - Der Banker Peter Fanconi soll mit der nächsten Generalversammlung zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats gewählt werden. Amtsinhaber John Williamson trete nicht mehr zur Wiederwahl an. Zudem solle die asiatische Private-Bankerin Amy Yip in das Gremium einziehen.

Er ist in diversen anderen Finanzvehikeln tätig.

Wenn ich obigen Hj Bericht anschaue könnte noch was drinliegen.
die Rendite E 2019 beträgt heute 4.93 %

Habe mir paar Calls zugelegt.

 

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EFG International steigert

EFG International steigert verwaltete Vermögen per Ende Oktober

Bei der Vermögensverwalterin EFG International sind die verwalteten Vermögen per Ende Oktober auf 150,7 Milliarden Franken gestiegen. Ende Juni hatte das Geldhaus noch Vermögen von 147,6 Milliarden Franken ausgewiesen.

13.11.2019 07:53

Die Nettoneugelder seien von Januar bis Oktober auf annualisierter Basis um 1,7 Prozent gewachsen, teilte EFG am Donnerstag mit. "Starke" Zuflüsse habe es im zweiten Semester in Grossbritannien und Kontinentaleuropa sowie im Mittleren Osten gegeben. Die Margen seien aber "erheblich" unter Druck gestanden, erklärte EFG weiter. Dies aufgrund der tiefen Zinsen und geringer Kundenaktivität.

Die Bank halte daher die Zügel bei den Kosten weiterhin strikt in der Hand. Und das Institut sehe sich auf Kurs, die aus der Akquisition von BSI angepeilten Synergien von 240 Millionen Franken vor Steuern bis Ende 2019 auch einzufahren.

Darüber würden "weitere Massnahmen zum Kostenmanagement" durchführt. Damit wolle EFG sicherstellen, dass die Cost-Income-Ratio auch wie versprochen bis Ende 2022 auf 72 bis 75 Prozent sinkt. Einige dieser Massnahmen habe man bereits eingeleitet und würden bereits ab 2020 die operative Effizienz der Gruppe verbessern.

Auch mit den Wachstumsinitiativen sieht sich EFG auf Kurs. Man habe "erhebliche" Fortschritte bei der Umsetzung des Strategieplans 2022 gemacht. So seien im bisherigen Jahresverlauf insgesamt 157 neue Kundenberater (CROs) eingestellt worden. Das seien deutlich mehr als die üblicherweise versprochenen 75 bis 100 CROs pro Jahr.

Neue Division Global Markets & TREASURY

Ferner legt EFG auf Anfang 2020 die Bereiche "Global Markets" und "Treasury & ALM" zu einer einzigen Division zusammen. Die Einheit mit dem Namen "Global Markets & Treasury" wird unter der Leitung von Kurt Haueter stehen.

Haueter leitete bisher den EFG-Bereich "Treasury & ALM". Maurizio Moranzoni, Head of Global Markets, geht in den Ruhestand. Moranzoni stiess im Zuge der BSI-Akquisition zu EFG.

Haueter soll nun der Mitteilung zufolge die Initiativen zur Geschäftsentwicklung vorantreiben und das Private Banking der EFG weltweit unterstützen. "Ich bin überzeugt, dass er eine wertvolle Ergänzung zu unserem Global Business Committee sein wird und dazu beitragen wird, unseren strategischen Plan für 2022 weiter umzusetzen", liess sich EFG-Chef Giorgio Pradelli in der Mitteilung zitieren.

ra/uh

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EFG verkauft Palazzo Botta

EFG verkauft Palazzo Botta-Bürogebäude in Lugano an Kanton Tessin

Die Vermögensverwalterin EFG International verkauft ihr Bürogebäude in Lugano, den Palazzo Botta, an den Kanton Tessin. Die Transaktion werde voraussichtlich im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen sein, teilte EFG am Mittwochabend in einem Communiqué mit. Ein Verkaufspreis wurde nicht genannt. Nach dem Verkauf werde EFG noch drei Jahre im Palazzo Botta bleiben, hiess es weiter.

27.11.2019 20:30

jb/

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Finma muss sich erneut über

Finma muss sich erneut über Geldwäschereifall von EFG-Tochter beugen

Die Finanzmarktaufsicht muss sich nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts erneut mit dem milliardenschweren Geldwäschereifall der EFG-Tochter Banca della Svizzera Italiana (BSI) befassen.

04.12.2019 07:53

Die finanziellen Ergebnisse der neuen Besitzerin EFG werden nicht tangiert. Die Finma hatte 2016 bei der BSI schwere Verletzungen aufsichtsrechtlicher Bestimmungen festgestellt. Sie verfügte seinerzeit die Auflösung der Bank und zog "ungerechtfertigt erzielten Gewinn" von 95 Millionen Franken ein.

Denn die BSI hatte in den Jahren 2011 bis 2015 im indirekten Zusammenhang mit dem Korruptionsfall um den malaysischen Staatsfonds 1MDB laut Finma mehrfach gegen das Geldwäschereigesetz und das Bankengesetz sowie deren Verordnungen verstossen.

Das Bundesverwaltungsgericht schloss sich zwar in ihrem am Dienstag veröffentlichten Verdikt grundsätzlich der Beurteilung der Finma an, äusserte aber Kritik an der Bemessung des eingezogenen Gewinns. Sie erachtet die Schätzung von 95 Millionen Franken als "nicht nachvollziehbar".

Das Gericht hiess daher eine Beschwerde der BSI teilweise gut und wies den Fall an die Finma zurück. Das Urteil kann vor Bundesgericht angefochten werden.

BSI wurde mittlerweile vom Rivalen EFG International übernommen. Dieser hat laut einer Mitteilung vom Mittwoch die Ankündigung des Bundesverwaltungsgerichts zur Kenntnis genommen. Das Finanzergebnis der Gruppe werde durch diese Entscheidung aber nicht beeinflusst, heisst es dort.

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EFG verfehlt beim Reingewinn

EFG verfehlt beim Reingewinn die Erwartungen

Die Privatbank EFG International hat im Geschäftsjahr 2019 zwar den Reingewinn im Vergleich zum Vorjahr klar verbessert doch die Analystenerwartungen verfehlt.

26.02.2020 07:55

Der Reingewinn (IFRS) kletterte im Geschäftsjahr 2019 um 34 Prozent auf 94,2 Millionen Franken, wie das Vermögensverwaltungsinstitut am Mittwoch bekanntgab. Das zu Investitionszwecken gehaltene Lebensversicherungsportfolio trug für einmal mit einem positiven Beitrag von knapp 12 Millionen Franken zum Gewinn bei. Der "zugrundeliegende Reingewinn", der diverse Sonderposten ausklammert, sackte dagegen auf 108,7 Millionen Franken von 191,8 Millionen ab.

Die Aktionäre der EFG International sollen nun für das abgelaufene Jahr eine unveränderte Dividende von 30 Rappen je Titel erhalten.

Die verwalteten Vermögen lagen per Ende 2019 mit 153,8 Milliarden Franken um gut 17 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Der Anstieg war auf die Integration der australischen Shaw and Partners, auf die positive Entwicklung der Finanzmärkten sowie auf die Neugelder zurückzuführen.

Die Neugeldzuflüsse kamen mit 5,2 Milliarden Franken respektive einem Anstieg von 4 Prozent innerhalb der selbstgesteckten Zielwerts von 4 bis 6 Prozent zu liegen. In der zweiten Jahreshälfte hätten sich die Zuflüsse beschleunigt, wobei alle Regionen positiv dazu beitrugen. Auch die Region Schweiz und Italien habe wieder Nettozuflüsse gezeigt, hiess es.

Neue Kundenberater

Die Vermögensverwalterin hat allerdings die Analystenschätzungen bei den Gewinnzahlen verfehlt: Im Durchschnitt (AWP-Konsens) hatten die Experten einen IFRS-Reingewinn von 96 Millionen Franken erwartet und einen zugrundeliegenden Gewinn von 137 Millionen. Die Nettoneugelder hatten die Analysten mit einem Zufluss von 2,9 Milliarden tiefer gesehen, die Kundengelder wurde bei rund 153 Milliarden Franken erwartet.

Deutlich beschleunigt hat das Finanzinstitut die Anstellung von neuen Kundenberatern: Insgesamt stellte die EFG im vergangenen Jahr 181 "Client Relationship Officer" (CRO) ein. Damit lag die Bank über den eigenen Zielen, jährlich 70 bis 100 Kundenberater zu engagieren. Zudem habe sich die "Produktivität" der Kundenberater verbessert: das durchschnittliche Portfolio eines CRO lag bei 295 Millionen Franken gegenüber 22 Millionen per Ende 2018.

Auch weiterhin werde sich die EFG auf die strategischen Geschäftsinitiativen und den Neugeldzufluss fokussieren, schreibt das Finanzinstitut. Zudem wolle man sich weiter auf hochmargige Produkte konzentrieren und die Marge verbessern. Das Betriebsergebnis dürfte 2020 von den klar höheren verwalteten Vermögen profitieren, heisst es.

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EFG beantragt Aufteilung der

EFG beantragt Aufteilung der Dividendenzahlung 2019

Nun folgt auch EFG International den Empfehlungen der Finanzmarktaufsicht Finma und schiebt seine Dividendenzahlung teilweise auf.

15.04.2020 07:55

Der Verwaltungsrat von EFG beantragt der Generalversammlung die Ende Februar kommunizierte Dividende von 0,30 Franken pro Aktie in zwei Tranchen auszuzahlen. Zuvor hatten bereits die Grossbanken UBS, Credit Suisse und die Privatbank Julius Bär das gleiche Vorgehen angekündigt.

Konkret wird der Generalversammlung vom 29. April 2020 eine Barausschüttung aus Kapitalreserven von 0,15 Franken je Aktie beantragt. An einer ausserordentlichen Generalversammlung im vierten Quartal werde dann eine weitere Barausschüttung von 0,15 Franken beantragt, heisst es in einer Mitteilung des Finanzinstituts vom Mittwoch.

Mit der vorgeschlagenen Änderung folge der Verwaltungsrat ähnlichen Entscheidungen innerhalb der Finanzindustrie und unterstütze den Coronavirus-Ansatz der Kapitalerhaltung, so EFG weiter. Der Verwaltungsrat sei weiterhin bestrebt, die "starke Kapital- und Liquiditätsposition" der Bank aufrechtzuerhalten.

Mit der Aufteilung der Dividende kommt die Bank dem Ersuchen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma nach. Diese hatte den Banken wegen der Coronaviruskrise vor zwei Wochen gewisse Erleichterungen bezüglich der Kapitalvorgaben, der sogenannten "Leverage Ratio", gewährt. Das heisst, die Banken müssen vorübergehend ihre Bilanzen mit weniger Eigenmittel unterlegen, um die Eigenmittelanforderungen der Finma erfüllen zu können. Quasi als Gegenleistung erwartete die Aufsicht von den Banken Zurückhaltung bei der Ausschüttung der Dividende.

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EFG International mit

EFG International mit «solidem Geschäftsgang» im Quartal

Die Privatbank EFG International vermeldet für das erste Quartal 2020 trotz der Coronakrise einen insgesamt «soliden Geschäftsgang» sowie weitere Neugeldzuflüsse.

29.04.2020 08:11

Die Korrektur an den Finanzmärkten hat allerdings die verwalteten Vermögen deutlich schrumpfen lassen. Die verwalteten Vermögen (Assets under Management AuM) belaufen sich derzeit noch auf 139,7 Milliarden Franken nach 153,8 Milliarden per Jahresende 2019, wie einer Mitteilung von EFG International aus Anlass der Generalversammlung vom Mittwoch zu entnehmen ist. Die negativen Bewegungen der Märkte und der Wechselkurse hätten zum Rückgang geführt, wobei im April eine leichte Erholung eingesetzt habe.

Höhere Kundenaktivität

Derweil verzeichnete die EFG im ersten Quartal Netto-Neugeldzuflüsse von annualisiert 2,5 Prozent. Diese fielen vor allem in den Regionen Grossbritannien, Kontinentaleuropa, Mittlerer Osten und Lateinamerika an. Dagegen kam es bei den Kunden in Asien Pazifik zu einem Abbau bei der Belehnung ihrer Vermögen.

Positiv verzeichnet die EFG zudem einen Anstieg der Kundenaktivität. Die Kommissionserträge seien sogar auf den höchsten Stand in der jüngeren Geschichte der Bank geklettert. Die Corona-Pandemie habe allerdings zu Verlusten im Obligationenportfolio geführt, allerdings sei im April zu einer substanziellen Erholung gekommen. Die Kreditverluste bezeichnet die Bank als "vernachlässigbar".

Die Bank erwartet auch weiterhin einen Druck auf die Erträge durch das Tiefzinsumfeld, zudem dürfte ein weiterer Abbau bei den Belehnungen auf den Neugeldern und den AuM lasten. Entsprechend wolle EFG auch weiterhin an den angekündigten Kostenmassnahmen festhalten.

Wechsel auf COO-Posten

Wie das Institut weiter mitteilte, wird Martin Freiermuth per Mitte August 2020 als neuer Chief Operating Officer (COO) und Mitglied der Geschäftsleitung zu EFG stossen. Er wird in dem Amt Christian Flemming ablösen, der Mitte September bei der BTG Pactual das Amt des COO übernehmen wird.

Der neue COO Freiermuth arbeitet derzeit bei der Banque Internationale à Luxembourg, wo er seit 2018 in der Geschäftsleitung Einsitz hat. Zuvor hatte er auf verschiedenen Positionen bei der Zürcher Bank Vontobel gearbeitet.

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EFG steigert Gewinn im ersten

EFG steigert Gewinn im ersten Halbjahr 2020 - verfehlt aber Prognosen

Der Vermögensverwalter EFG International hat im ersten Halbjahr 2020 unter dem Strich etwas mehr verdient, ist aber hinter den Markterwartungen zurückgeblieben. Die Kostenmassnahmen werden nun noch einmal verstärkt.

22.07.2020 07:57

Der den Aktionären zurechenbare IFRS-Reingewinn fiel mit 34,8 Millionen Franken 10,5 Prozent höher aus als im Vorjahr, wie EFG am Mittwoch mitteilte. Im Jahr zuvor hatten Sonderposten belastet.

Der so genannte zugrunde liegende Reingewinn, der diverse Sonderposten ausschliesst, brach für das erste Halbjahr um die Hälfte auf 37,7 Millionen Franken ein. Unter anderem belastete eine Rückstellung in Höhe von 9,9 Millionen im Zusammenhang mit einem Vergleich mit den italienischen Steuerbehörden. Die zugrundeliegende Bruttomarge verringerte sich auf 76 Basispunkte nach 83 BP im Vorjahr.

Analysten hatten mit deutlich mehr gerechnet: Die ZKB schätzte den IFRS-Gewinn zuvor auf 69,1 Millionen und Vontobel auf 57,0 Millionen.

Der Betriebsertrag stieg derweil in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 563,7 Millionen nach 555,8 Millionen Franken im Vorjahr. Die Erträge seien von der Coronakrise belastet gewesen. Man habe aber einen positiven Beitrag durch die strategischen Initiativen gesehen, die sich auszuzahlen begonnen hätten, hiess es.

Erholung der Vermögen ab Mai

Der Fokus bleibe bei EFG weiterhin auf nachhaltigem profitablem Wachstum. Zudem würden die Kostenmassnahmen beschleunigt: Bis Ende 2021 soll die Kostenbasis um weitere 5 Prozent reduziert werden, hiess es am Mittwoch. Zentralisierung und Automatisierung sind die genannten Stichworte.

Unter anderem wurde entschieden das Geschäft in Chile und die Onshore-Private-Banking-Niederlassung in Frankreich (Oudart) zu verkaufen und aus dem Geschäft in Guernsey auszusteigen. Die Kundenbeziehungen von dort sollen in andere Buchungszentren übertragen werden. Der Verkauf von Chile und Oudart werde für das zweite Halbjahr 2020 erwartet.

Derweil konnten wieder etwas mehr Kundengelder angezogen werden: Die Netto-Neugelder beliefen sich auf 4,2 Milliarden nach gerade einmal 0,3 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2019. Aufgrund der Korrektur an den Finanzmärkten wegen der Coronakrise sanken die ertragsgenerierenden verwalteten Vermögen (AuM) unter dem Strich per Ende Juni auf 147,8 Milliarden Franken nach 153,8 Milliarden per Ende 2019.

Seit Ende April, als die Vermögen bis auf 139,7 Milliarden gesunken waren, habe es aber eine signifikante Erholung gegeben, so EFG.

(AWP)

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EFG will Retailgeschäft im

EFG will Retailgeschäft im Tessin an BancaStato transferieren

Der Vermögensverwalter EFG International will sein Retailgeschäft im Tessin an die dortige Kantonalbank BancoStato verkaufen.

30.09.2020 07:29

Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Quartal 2021 erwartet. Zu finanziellen Aspekten hätten die beiden Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart, schreibt EFG in einer Mitteilung vom Mittwoch. Mit dem Verkauf des Tessiner Retailgeschäfts mit rund 1,2 Milliarden Franken Kundengeldern setzte EFG ihre Fokussierung auf das Kerngeschäft Private Banking gemäss ihrer Strategie 2022 um, heisst es weiter. Entlassungen im Zusammenhang mit dieser Transaktion seien keine geplant.

Die beiden Institute wollen aber künftig zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck soll ein gemeinsamer Ausschuss gegründet werden, um die zukünftige kommerzielle Partnerschaft zwischen BancaStato und EFG in der Region zu erkunden.

Als potenzielle Bereiche der strategischen Zusammenarbeit würden sich etwa gegenseitige Kundenempfehlungen, Fondsprodukte und Bankdienstleistungen anbieten, heisst es weiter.

(AWP)

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EFG will zweite Dividenden

EFG will zweite Dividenden-Tranche zahlen

Die Privatbank EFG International hat im dritten Quartal einen Nettoneugeldzufluss am oberen Ende ihres Zielbandes erzielt.

11.11.2020 07:57

Das Institut will nun die zweite Dividende-Tranche ausbezahlen. Zudem kommt es je zu einer Änderungen im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung.

EFG habe im dritten Quartal das Wachstumsmomentum des ersten Halbjahres beibehalten können, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Der Nettoneugeld-Zufluss sei am oberen Ende des Zielbands von 4 bis 6 Prozent gelegen, nachdem im ersten Halbjahr ein Zufluss annualisiert von 5,5 Prozent erzielt wurde. Die verwalteten Vermögen betrugen per Ende September 151,3 Milliarden Franken, nachdem sie sich per Ende Juni noch auf 147,8 Milliarden belaufen hatten.

Die Ertragsmarge sei im dritte Quartal wie erwartet unter Druck gestanden, heisst es weiter. Am Ende des Quartals lag das zugrundeliegende Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) bei 80 Prozent, was einer Reduktion von 6 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr entspricht. Die Bank werde sich auf eine weitere Verbesserung der Profitabilität konzentrieren, wird betont.

Vor dem Hintergrund des guten Geschäftsganges schlägt der Verwaltungsrat die Ausschüttung der zweiten Dividenden-Tranche in der Höhe von 0,15 Franken vor. Die Bank hatte im April auf Empfehlung der Finanzmarktaufsicht die vorgeschlagene Dividende in Höhe von 0,30 Franken in zwei Tranchen aufgesplittet, was von den Aktionären auf der Generalversammlung abgesegnet wurde.

Die Anteilseigner können nun an einer ausserordentlichen Generalversammlung vom 8. Dezember über die Ausschüttung der zweiten Tranche abstimmen. Gleichzeitig werden sie auch über die Zuwahl von Ilan Hayim als neues Mitglied in den Verwaltungsrat bestimmen können. Hayim folgt auf Spiro Latsis, der sich gemäss Mitteilung entscheiden hat, sich auf die ordentliche Generalversammlung im April 2021 nicht mehr zur Wiederwahl zu stellen. Hayim war zuletzt Verwaltungsratspräsident der Bank J. Safra Sarasin.

Ausserdem kommt es zu einer Änderung in der Geschäftsleitung. Chief Risk Officer Raj Singh werde per 31. Dezember 2020 von seiner Position zurücktreten und wolle sich künftig um externe Mandate kümmern. Über seine Nachfolge werde zu gegebener Zeit informiert, schreibt EFG weiter.

(AWP)

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EFG ernennt Patrick Ramsey

EFG ernennt Patrick Ramsey zum neuen Leiter für Mitteleuropa und Naher Osten

Bei der Privatbank EFG International kommt es zu einem Personalwechsel im Management. Patrick Ramsey tritt ab Januar 2021 die Nachfolge von Adrian Kyriazi als Leiter für die Region Mitteleuropa und Naher Osten an.

25.11.2020 07:54

Kyriazi habe sich zu einem Rückzug von dieser Position entschieden und werde für EFG künftig noch als Berater tätig sein, teilte das Unternehmen Mittwoch mit. Sein Nachfolger Ramsey werde auch Mitglied des Global Business Committee und berichte direkt an CEO Giorgio Pradelli.

Die Region Mitteleuropa und Naher Osten sei mit Blick auf die verwalteten Vermögen die zweitgrösste Region für EFG und strategisch wichtig für den Wachstumsplan. Ramsey war zuletzt als Leiter der Vermögensverwaltung für CA Indosuez (Switzerland) SA tätig.

dm/cf

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EFG kaut Tier2-Notes zurück

EFG kaut Tier2-Notes zurück und emittiert neue Tier1-Anleihe

Der Vermögensverwalter EFG International macht den Inhabern einer Tier2-Anleihe ein Rückkaufangebot und emittiert gleichzeitig eine neue Tier1-Anleihe zur Finanzierung des Rückkaufs. Die Transaktion erfolge im Rahmen eines aktiven Managements der Kapitalbasis, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Gleichzeitig sollen Investoren die Möglichkeit haben, ihre Rückkauf-Erlöse in die neue Anleihe umzuschichten.

11.01.2021 08:30

Konkret geht es um eine im April 2017 emittierte Tier2-Anleihe der Tochter der EFG International (Guernsey) Limited über 400 Millionen US-Dollar (ISIN: XS1591573180) mit erster Rückkaufmöglichkeit 2022 und definitivem Verfall 2027. Der Rückkaufpreis wird mit 103,25 Prozent (plus aufgelaufene Zinsen) angegeben. Der Rückkauf beginnt heute und soll bis am 19. Januar (17.00 Uhr) dauern.

Alle Schuldverschreibungen, die nicht gültig angedient und/oder nicht zum Kauf im Rahmen des Rückkaufangebots angenommen werden, bleiben laut den Angaben ausstehend.

Bei Tier1-Anleihen handelt es sich um nachrangige Schuldverschreibungen von Banken, die dem Eigenkapital der Kreditinstitute zugerechnet werden und allen anderen Verbindlichkeiten der emittierenden Bank nachgeordnet sind. Dabei gilt Tier1 als Kernkapital und Tier2 als Ergänzungskapital.

uh/tt

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EFG International platziert

EFG International platziert Tier-1-Anleihe in Höhe von 400 Millionen Dollar

Der Vermögensverwalter EFG International hat die angekündigte Platzierung einer Tier-1-Anleihe abgeschlossen. Damit besorgte sich das Institut 400 Millionen Dollar an frischem Kapital, wie EFG am Montagabend mitteilte.

18.01.2021 19:30

Eine Woche zuvor hatte EFG angekündigt, eine neue Tier 1-Anleihe auszugeben, um damit den Rückkauf einer Tier-2-Anleihe zu finanzieren. Die Anleihe sei nach einem kurzen Bookbuilding-Prozess bei institutionellen und privaten Investoren in Asien und Europa platziert worden, hiess es nun in der Mitteilung. Laut den Angaben war die Anleihe überzeichnet: Das Order Book habe über 4,7 Milliarden Dollar erreicht.

Die Anleihe verfügt über einen Coupon von 5,5 Prozent jährlich in den ersten sieben Jahren. Es handelt sich um eine ewige Anleihe, sie kann aber optional nach 7 Jahren zurückgekauft werden, sofern die Finanzmarktaufsicht zustimmt. EFG will sie an der Schweizer Börse SIX listen lassen. Der erwartete Abwicklungstermin ist der 25. Januar.

Bei Tier-1-Anleihen handelt es sich um nachrangige Schuldverschreibungen von Banken, die dem Eigenkapital der Kreditinstitute zugerechnet werden und allen anderen Verbindlichkeiten der emittierenden Bank nachgeordnet sind. Fällt die Eigenkapitalquote von EFG (CET1) auf 7 Prozent, so wird die Anleihe in Eigenkapital umgewandelt. Dabei gilt Tier1 als Kernkapital und Tier2 als Ergänzungskapital.

tt/ra

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EFG: Rund die Hälfte der

EFG: Rund die Hälfte der Tier2-Notes zum Rückkauf angeboten

Der Vermögensverwalter EFG International ist mit seinem Rückkaufangebot für eine Tier2-Anleihe mässig erfolgreich gewesen. Nur rund die Hälfte der Anleihen-Inhaber haben vom Angebot Gebrauch gemacht.

20.01.2021 08:30

EFG hat vor knapp 10 Tagen an die Inhaber einer Tier2-Anleihe über 400 Millionen US-Dollar mit erster Rückkaufmöglichkeit 2022 und definitivem Verfall 2027 ein Rückkaufangeobt gemacht. Bis zum Ablauf des Angebotes am (gestrigen) 19. Januar seien EFG Anleihen im Wert von gut 202 Millionen zum offerierten Preis von 103,25 Prozent angeboten worden, heisst es nun in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die restlichen knapp 198 Millionen der Anleihe bleiben damit ausstehend.

Die Tier2-Anleihe soll gemäss den Angaben vom 11. Januar in eine Tier1-Anleihe umgewandelt werden. Bei Tier1-Anleihen handelt es sich um nachrangige Schuldverschreibungen von Banken, die dem Eigenkapital der Kreditinstitute zugerechnet werden und allen anderen Verbindlichkeiten der emittierenden Bank nachgeordnet sind. Dabei gilt Tier1 als Kernkapital und Tier2 als Ergänzungskapital.

uh/rw

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EFG International verstärkt

EFG International verstärkt Präsenz in Zypern

EFG International baut seine Präsenz in Zypern aus. Damit wolle man den Grundstein legen für den weiteren Ausbau des Engagements in Märkten mit langfristigem Wachstumspotenzial, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

29.01.2021 07:57

Demnach werden EFG Private Bank (UK) Limited mit Sitz in Nikosia und ein neues Representative Office von EFG Private Bank (UK) Limited mit Sitz in Limassol voraussichtlich Anfang Februar 2021 voll einsatzfähig sein. Die notwendigen aufsichtsrechtlichen Lizenzen von den zypriotischen Behörden habe man bereits erhalten.

Die neuen Aktivitäten werden laut Mitteilung von Demetris Pisiaras, Market Head für Zypern bei EFG Private Bank (UK) Limited und Präsident der neuen Tochtergesellschaften, geleitet. Er arbeite seit 2002 für EFG und sei ein erfahrener Private-Banking-Profi mit umfangreicher Erfahrung in der Region, heisst es.

uh/ra

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EFG ernennt Enrico Piotto zum

EFG ernennt Enrico Piotto zum Chief Risk Officer

Der Vermögensverwalter EFG International erhält einen neuen Risiko-Verantwortlichen. Enrico Piotto übernehme die Aufgabe des Chief Risk Officers per 1. Juni 2021, teilte das Institut am Donnerstag mit. Er wird damit Nachfolger von Raj Singh, der das Amt Ende 2020 abgegeben hatte.

18.02.2021 07:53

Piotto hat laut den Angaben 20 Jahre Erfahrung in der Bankenbranche. Zuletzt war er für die Deutsche Bank tätig, davor für die UBS.

rw/kw

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EFG 2020 mit deutlich höheren

EFG 2020 mit deutlich höheren Neugeldern und Reingewinn - Dividende bleibt

Die Privatbank EFG International hat im Geschäftsjahr 2020 deutlich höhere Neugelder angezogen und auch unterm Strich mehr verdient. Besonders im zweiten Halbjahr habe sich die Bank mit einer höheren Profitabilität gegen den Rücksetzer durch die Pandemie gestemmt.

24.02.2021 07:55

Der Reingewinn (IFRS) stieg im Geschäftsjahr 2020 um gut 22 Prozent auf 115,3 Millionen Franken, wie das Vermögensverwaltungsinstitut am Mittwoch bekanntgab. Der "zugrundeliegende Reingewinn", der diverse Sonderposten ausklammert, legte noch um 5,2 Prozent auf 114,4 Millionen Franken zu. Dank der Kostenmassnahmen sei die Profitabilität im zweiten Halbjahr stark angestiegen, hiess es. Das zu Investitionszwecken gehaltene Lebensversicherungsportfolio trug mit einem positiven Beitrag von knapp 15 Millionen Franken zum Gewinn bei.

Die Aktionäre der EFG International sollen für das abgelaufene Jahr eine unveränderte Dividende von 30 Rappen je Titel erhalten.

Neugelder mit höchstem Wert der letzten 10 Jahre

Die verwalteten Vermögen lagen per Ende 2020 mit 158,8 Milliarden Franken um gut 3 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Starke Neugeldzuflüsse sowie positive Markteffekte überlagerten negative Währungseffekte. Die Neugeldzuflüsse stiegen um 5,5 Prozent auf 8,4 Milliarden Franken und damit auf den höchsten Wert der letzten zehn Jahre. Damit lagen sie innerhalb der selbstgesteckten Zielwerts von 4 bis 6 Prozent.

Mit den Zahlen hat EFG die Erwartungen der Analysten überwiegend übertroffen, besonders beim Gewinn und den Neugeldern.

Alle Regionen verbuchten positive Neugeldzuflüsse. Besonders starke Ergebnisse über dem Zielwert wurden allerdings in Mitteleuropa und dem nahen Osten sowie in Grossbritannien erzielt. In der Schweiz und Italien setzte sich die positive Entwicklung fort und Südamerika habe zum Wachstum zurückgefunden. Auch die Region Asien/Pazifik habe nach Abflüssen im ersten Jahresviertel im Rest des Jahres Zuflüsse verzeichnet.

Zudem wurden im Jahr 2020 insgesamt 76 neue Kundenberater eingestellt und damit im Rahmen der Guidance von 70 bis 100 pro Jahr. Gleichzeitig sei die Produktivität der Berater gesteigert worden. Insgesamt sank die Zahl der Kundenberater nämlich von 815 per Ende 2019 auf aktuell 772. Die aktuelle Portfoliogrösse pro Berater lag bei 254 Millionen Franken.

Der Blick in die Zukunft ist soweit positiv. CEO Giorgio Pradelli erwartet eine Fortsetzung der Entwicklung auch im laufenden Jahr 2021. Die ersten Wochen hätten bereits eine hohe Kundenaktivität gezeigt. EFG werde weiterhin in Wachstumsinitiativen investieren und die operative Effizienz erhöhen.

dm/rw

(AWP)

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