Autoneum (AUTN)

Autoneum Hldg N 

Valor: 12748036 / Symbol: AUTN
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  • 25.02.2021 17:31:13
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Mr. Stock Exchange
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Top Pick 2020-2022

Das hier ist für mich der absolute Top-Pick momentan - die gestern kommunizierte Umsatzsteigerung 2019 interessiert keine Sau, heute gehts schon wieder südwärts!

Man muss sich das mal vorstellen - Umsatzsteigerung (2.5% organisches Wachstum!!) im Jahr 2019 trotz fürchterlichem Automarkt. Massive Probleme in Nordamerika, aber der Umsatz konnte auch dort gesteigert werden! Zudem laufen Kosteneinsparungeun und eine neue Strategie mit neuem Management läuft gegenwärtig an. Für mich ist diese Aktie im gegenwärtig überkauften/heissgelaufenen Aktienmarkt einer der wenigen Aktien mit massivem Aufholpotential. Ich werde hier wieder/weiter massiv aufstocken! 

 

 

Tobias007
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Ich habe auch viele

Ich habe auch viele Autoneumaktien gekauft jetzt. Wie immer für die lange Frist. Das Unternehmen ist sehr innovativ und Marktführer im Bereich der Dämmung für Hitze, Kälte, Lärm, Schall und Elektroschmog in der Automobilindustrie. Die Umsatzentwicklung innerhalb der Konjunkturdelle der letzten 2 Quartale und während stattfindender Technologietransformation (Elektroantrieb) ist beeindruckend. Es hat ein gutes Aktionariat und VR (Michael Pieper, Peter Spuhler) und gutes neues, erprobtes Management.

Der Kurs ist so tief, weil man in den U.S. operative Probleme hat, welche sowohl eine Wertberichtigung auf Produktionsanlagen im mittleren bis höheren zweistelligen Millionenbereich nach sich zieht, sowie auch das laufende Geschäft in den U.S. 2019 nicht mehr profitabel macht. Dies hat die Eigenkapitalquote von 40% in den Bereich von 30% sinken lassen. Pieper und Spuhler haben je 20 Mio. Darlehen bereitgestellt, um einen Sicherheitpuffer während des Turnarounds 2019/2020 einzubauen. Es geht darum Kunden zu beruhigen, welche hohe Sicherheit haben müssen, dass ihr Zulieferer langfristig keine existenziellen Probleme hat.

Sollte sich das Geschäfts wie erwartet bereits 2021 erholen und 2020 bereits wieder ein kleiner Gewinn anfallen, ist das Aufholpotenziel beträchtlich. Wenn das Unternehmen wieder in einen Gewinnbereich von 70 Mio. net profit kommt, sollten sich die Kursabschläge wegen den Risiken wieder vermiedern. Da Cashflow jetzt einige Zeit aber in Stärkung des EK investiert wird, ist wohl ein, zwei Jahre nur mit wenig Dividene zu rechnen. Die Sfr. 6.50 von 2018 werden wohl 2019 auf Sfr. 1-3 Franken gekürzt. In der Finanzpresse liest man, die Dividende werde ganz gestrichen. Ich rechne nur mit einer Kürzung, da der Verwaltungsrat eine langfristig zuverlässige Dividendenpolitik propagierte. Sfr. 2 Dividene würde das Unternehmen rund Sfr. 8 Mio kosten, selbst im tiefroten Jahr 2019 wäre das möglich, da der Verlust nur geringfügig cashwirksam ist. Autoneum birgt viele Chancen. Die Risiken sind real, sind aber im Begriff bewältigt zu werden.

viele Grüsse

Tobi

Tobias007
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Die Zahlen sind im Rahmen der

Die Zahlen sind im Rahmen der Erwartungen, der Cashflow besser als erwartet. Ermutigend: In Turbulenzen und Technologietransformation gewinnt Autoneum Marktanteile dazu, der Umsatz stieg organisch 2.5% - eine viel stärker Umsatzentwicklung als innerhalb der Branche. Aus der Situation heraus ist es verständlich, dass der VR doch entschieden hat, keine Dividende zu zahlen. Man will das Eigenkapital in nächster Zeit stärken, das in den Bereich von 30% gefallen ist.

viele Grüsse von Tobi

gertrud
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Charttechnik

Nachdem es vor 2 Wochen noch sehr gut ausgesehen hat an der oberen Begrenzung im Chart von Autoneum hat jetzt die Virusschwäche das geschafft, was 3 Gewinnwarnungen in Folge nicht gelungen ist: Der Chart ist nach unten durchgebrochen.

Das ist schlecht.

Dass der Weg jetzt bis 50 frei ist, soll lieber jemand schreiben, der sich mit Charttechnik wirklich auskennt.

Ich hör hier bei Autoneum damit auf, weil ich denke, dass wegen der Grossaktionäre die Charttechnik nur bedingt aussagekäftig ist.
Ich finde, GAM ist die ideale Aktie dafür. Da schau ich jetzt hin. Sieht auch nicht gut aus.

Alles Gute und baldigen Aufschwung, Autoneum und allen Investierten!

Kekkomachine
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Von +3% auf -10% heute. Keine

Von +3% auf -10% heute. Keine direkten News zum Unternehmen... das weltweit Werke schliessen war ja schon klar und wohl eingepreist. Was heute den Kurs wohl so in die Tiefe treibt...

Bookvalue / share liegt bei CHF 90.60

Price / Book ist schon bei 0,57

Dass ein Grossaktionär verkauft würde mich zu diesen Kursen sehr wundern.

Wird die Firma mit dieser Kapitalisierung (258 Mio CHF) bald übernommen? Samt Schulden wären das knapp 918 Mio CHF.

 

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffett

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Zyndicate
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Autoneum leidet unter

Autoneum leidet unter Coronavirus-Krise und schliesst Werke

Das Coronavirus und seine Folgen belastet die Automobilbranche und damit auch den Geschäftsgang des Autozulieferers Autoneum schwer.

23.03.2020 08:08

Die vorübergehenden Werksschliessungen bei nahezu allen Kunden in sämtlichen Weltregionen dürften den Winterthurern einen deutlichen Umsatzrückgang bescheren. Die für 2020 gesetzten Ziele dürfte Autoneum verfehlen.

Zum heutigen Zeitpunkt sei allerdings noch nicht abschätzbar, wie stark die Umsatzentwicklung der Gruppe von der Coronavirus-Krise belastet wird, teilte Autoneum am Montag mit. Doch die Gruppe habe reagiert und zu den bereits laufenden Sparmassnahmen ein weiteres Massnahmenpaket aufgelegt. Gespart wird vor allem beim Personal.

Werksschliessungen und Kurzarbeit

So werden in den Werken von Autoneum die Zeitmitarbeiter abgebaut. Darüber hinaus führt das Unternehmen an den Schweizer Standorten, also am Konzernsitz in Winterthur und im Werk in Sevelen, sowie in einigen anderen europäischen Ländern Kurzarbeit ein. Und auch die vorübergehende Schliessung von Produktionen sei in den verschiedenen Regionen analog zu jenen der Kunden in Umsetzung.

Trotz Gegenmassnahmen geht Autoneum davon aus, dass die für 2020 gesetzten Unternehmensziele nicht zu erreichen seien. Angesichts der erheblichen Unsicherheiten über Verlauf und Dauer der Pandemie werde bis auf Weiteres kein angepasster Ausblick kommuniziert, schreibt die Gruppe.

Nach grossen Problemen an den Produktionsstandorten in Nordamerika und einem hohen Verlust im Geschäftsjahr 2019 hatte der Autozulieferer auf dieses Jahr hin eigentlich einen Turnaround-Plan aufgestellt. Autoneum wollte die Verluste in Nordamerika in diesem Jahr signifikant reduzieren und konzernweit ein "leicht positives" Resultat erzielen.

(AWP)

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Autoneum rechnet im ersten

Autoneum rechnet im ersten Halbjahr mit hohem Verlust

Die Covid-19-Krise hinterlässt tiefe Spuren im Geschäft des Automobil-Zulieferers Autoneum. Es sei zu einem beispiellosen Markteinbruch gekommen, schreibt das Unternehmen.

03.06.2020 07:56

Bereits heute sei erkennbar, das dieser im zweiten Quartal nicht kompensiert werden könne, trotz der sofort ergriffenen massiven Kostensenkungsmassnahmen. Für das erste Halbjahr rechnet das Management daher mit einem Konzernverlust im "höheren zweistelligen Millionenbereich".

Zudem sei für das Gesamtjahr 2020 das finanzielle Ausmass der COVID-19-Krise für Autoneum weiterhin nicht abschätzbar, heisste es weiter. Dies hänge stark vom weiteren Verlauf der Pandemie ab.

Autoneum hat in seinen Werken die Komponentenherstellung mit der Wiederaufnahme der Fahrzeugproduktion seitens der Kunden aber wieder angefahren. In China laufe die Fertigung bereits seit März, in Europa und Nordamerika werde entsprechend der Nachfrage seit Mitte Mai sukzessive wieder produziert, heisst es.

Für das zweite Halbjahr wird eine steigende Fahrzeugproduktion bei den Kunden erwartet. Zum jetzigen Zeitpunkt lasse sich aber nicht vorhersagen, auf welchem Niveau sich diese stabilisieren werde.

Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2019 hatte Autoneum bei einem gehaltenen Umsatz von 1,16 Milliarden Franken einen Betriebsgewinn (EBIT) von 16,4 Millionen und einen Konzernverlust von 6,0 Millionen ausgewiesen. Der Ergebnisrückgang wurde damals durch Probleme bei Produktionsanläufen in zwei Werken in Nordamerika verursacht. Im Gesamtjahr 2019 wurde ein um 0,7 Prozent höherer Umsatz von 2,30 Milliarden Franken erreicht. Das Reinergebnis wies einen Verlust von 77,7 Millionen aus.

(AWP)

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Autoneum stellt Liquidität

Autoneum stellt Liquidität durch Anpassungen in der Finanzierung sicher

Das Unternehmen Autoneum rüstet sich für die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und hat mit Kreditgebern und Grossaktionären Anpassungen bei der Finanzierung vorgenommen.

30.06.2020 08:17

Damit soll die Liquidität und langfristige Finanzierung des Unternehmens sichergestellt werden, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. So wurden etwa die einzuhaltenden Finanzkennzahlen (Financial Covenants) für den bestehenden langfristigen Kreditvertrag in Höhe von 350 Millionen Franken angepasst. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit dem Bankensyndikat getroffen worden, heisst es.

Mit den beiden Grossaktionären Michael Pieper und Peter Spuhler sei gleichzeitig vereinbart worden, die Laufzeit der im Dezember 2019 gewährten Darlehen in Höhe von je 20 Millionen Franken zu verlängern. Dies werde abgestimmt auf den Kreditvertrag mit dem Bankensyndikat und sei abhängig von der finanziellen Performance des Unternehmens.

Die Anpassungen seien angesichts der Covid-19-Krise und ihrer "signifikanten Auswirkungen auf die Automobilindustrie" erfolgt, heisst es.

(AWP)

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Autoneum fällt noch tiefer in

Autoneum fällt noch tiefer in die roten Zahlen

Die Coronakrise hat den Automobilzulieferer Autoneum noch tiefer in die roten Zahlen gedrückt.

28.07.2020 07:40

Im ersten Halbjahr erlitt das Unternehmen einen Konzernverlust von 54,9 Millionen Franken nach einem Minus von 6 Millionen vor einem Jahr.

Auch operativ stand ein Defizit (EBIT) von 31,8 Millionen Franken zu Buche, wie Autoneum am Dienstag in einem Communiqué bekannt gab. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Betriebsgewinn von 16,4 Millionen Franken eingefahren. Der Umsatz schmolz um 37 Prozent auf 730,6 Millionen Franken und rutschte damit unter die Milliardengrenze.

Die schlechten Zahlen sind keine Überraschung, nachdem das Management Anfang Juni eine Gewinnwarnung herausgegeben hatte: Es sei zu einem beispiellosen Markteinbruch gekommen und habe zu einem entsprechenden Umsatzrückgang bei Autoneum geführt. Dieser könne im zweiten Quartal nicht kompensiert werden trotz der sofortigen massiven Kostensenkungen. Für das erste Halbjahr rechnet das Management daher mit einem Konzernverlust im "höheren zweistelligen Millionenbereich", hatte es in der Gewinnwarnung geheissen.

Analysten hatten unter dem Strich ein Minus von rund 60 bis 80 Millionen Franken im ersten Semester erwartet. Beim EBIT hatten sie im Schnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP ein Minus von rund 43 Millionen Franken vorhergesagt und beim Umsatz noch 728,7 Millionen Franken.

Talfahrt der Autoindustrie

Schuld am Absturz ist die Talfahrt der Autoindustrie, welche durch die Coronakrise noch beschleunigt wurde. "Die vorübergehenden Werksschliessungen bei nahezu allen Kunden in sämtlichen Regionen, insbesondere im zweiten Quartal dieses Jahres, haben nicht nur zu einem beispiellosen Markteinbruch geführt, sondern auch zu einem entsprechenden Produktionsstopp in allen 55 Werken von Autoneum", schrieb der Winterthurer Konzern.

Angefangen hatte die Schliessungswelle im Februar in China. Einen Monat später hätten in allen übrigen Regionen Fahrzeughersteller ihre Produktion vorübergehend vollständig heruntergefahren. Dies habe zu einem Umsatzeinbruch geführt.

Autoneum hat in allen Regionen umgehend mit weitreichenden Kostensenkungsmassnahmen auf den pandemiebedingten Markteinbruch reagiert. Dazu zählten eine Reduktion der Personalkosten unter anderem durch die Anpassung von Zeitkonten, die Einführung von Kurzarbeit und vorübergehende Entlassungen sowie ein Stellenabbau überwiegend bei Leiharbeitern, wie der Konzern mitteilte. Darüber hinaus wurden die Betriebsausgaben auf das absolut Notwendige beschränkt.

Turnaround zeigt Erfolge

Trotz der Pandemie hat Autoneum das Turnaroundprogramm für die nordamerikanischen Standorte weiter fortgesetzt. Es zeige die geplanten Erfolge, schrieb das Unternehmen.

Für das Jahr 2020 erwartet Autoneum eine Umsatzentwicklung auf Marktniveau. "Zwar dürften die Produktionsvolumen der Kunden im zweiten Halbjahr 2020 gegenüber dem ersten Semester wieder steigen, aber laut aktueller Prognosen deutlich unter dem Niveau des zweiten Halbjahres 2019 liegen."

Die Kostensenkungsmassnahmen sowie weitere operative Optimierungen auch im Rahmen des Turnaroundprogramms in Nordamerika würden zu Verbesserungen im zweiten Halbjahr führen. "Im Hinblick auf die Mittelfristziele ist von einer Gesundung des Profitabilitätsniveaus auszugehen, wobei dies wesentlich von der Marktentwicklung abhängig sein wird", schrieb Autoneum.

(AWP)

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Autoneum erfährt deutliche

Autoneum erfährt deutliche Geschäftsbelebung im zweiten Semester

Für Autoneum hat sich das Geschäftsumfeld nach einem sehr schwachen ersten Semester deutlich aufgehellt. Der Automobilzulieferer rechnet nur gar mit einem positiven operativen Ergebnis.

26.11.2020 08:13

Die globale Automobilproduktion habe sich seit dem Sommer schneller erholt als erwartet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Entsprechend rechne das Management nun im zweiten Semester mit einem Umsatzrückgang von "nur" 5 Prozent. Nach einem Minus um 37 Prozent im ersten Halbjahr rechne Autoneum nun für das gesamte Jahr mit einem um rund 20 Prozent tieferen Umsatz in Lokalwährungen.

Die EBIT-Marge wird im zweiten Halbjahr in einer Spanne von 4 bis 5 Prozent erwartet und für das Gesamtjahr wird eine leicht positive Marge prognostiziert. Im ersten Semester hatte Autoneum noch einen Betriebsverlust 31,8 Millionen Franken ausgewiesen.

Bei der Profitabilität nennt Autoneum die im Zuge der Covid-19-Krise eingeleiteten die Kostensenkungsmassnahmen und die planmässigen Fortschritten beim Turnaround in Nordamerika als Faktoren. Der Free Cashflow werde ferner im höheren zweistelligen Millionenbereich liegen. Das werde eine leichte Reduktion der Verschuldung ermöglichen.

Laut Prognosen werde die globale Fahrzeugproduktion auch 2021 nicht das 2019er-Niveau erreichen, heisst es mit Blick auf das kommende Jahr. Die Aussichten für 2021, und insbesondere für das erste Halbjahr, seien weiterhin stark von der Pandemieentwicklung abhängig, betont Autoneum.

(AWP)

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Autoneum verbucht

Autoneum verbucht Umsatzrückgang - Markterholung im zweiten Halbjahr

Der Autozulieferer Autoneum konnte den deutlichen Einbruch aus dem ersten Halbjahr im zweiten Semester etwas abmildern. Trotzdem resultierte für das Gesamtjahr 2020 ein kräftiges Umsatzminus. Auch im laufenden Jahr wird nicht mit einer vollständigen Erholung der weltweiten Fahrzeugproduktion gerechnet.

21.01.2021 08:16

Die Verkäufe gingen im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 1,74 Milliarden Franken zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Organisch lagt der Umsatz um 19 Prozent tiefer. Der Automobilmarkt hatte im Corona-Jahr 2020 gemessen an der Zahl der produzierten Fahrzeuge einen Einbruch um 16 Prozent hinnehmen müssen, wie das Unternehmen weiter betont.

Bereits Ende November hatte Autoneum von einer schneller als erwarteten Erholung der Automobilproduktion seit dem Sommer berichtet. Die nun ausgewiesenen Werte sind leicht besser als die damals genannten -20 Prozent im Gesamtjahr. Die Schätzungen der Analysten wurden mit den Zahlen getroffen.

Bei der Profitabilität rechnet das Unternehmen mit einer Betriebsgewinnmarge (EBIT) von rund 1,5 Prozent. Der Free Cashflow soll leicht über 100 Millionen Franken liegen.

Das erste und zweite Halbjahr seien heterogen gewesen, heisst es in der Mitteilung. In den ersten sechs Monaten hätten weltweite Lockdowns und Produktionsstopps bei Fahrzeugherstellern zu einem Markteinbruch und einem entsprechenden Umsatzwegfall bei Autoneum geführt. Im zweiten Semester verbesserte sich der Umsatz dank der anschliessenden Markterholung und aufgrund von Nachholeffekten.

Geringster Rückgang in Asien

Die beiden grösseren Konzernregionen entwickelten sich unterschiedlich. In Europa schrumpfte der Umsatz um 29 Prozent auf 642 Millionen Franken und in Nordamerika um 25 Prozent auf 754 Millionen.

In Asien (Umsatz 254 Mio, -7,8%) wirkte die starke Erholung in China positiv. Organisch betrug das Minus nur 2,1 Prozent. Die Region SAMEA (Südamerika, Nahost, Afrika) verbuchte in Franken zwar ein Minus von knapp 30 Prozent auf 88 Mio Franken, organisch war der Rückgang mit 7,5 Prozent jedoch deutlich geringer.

Der Blick nach vorn bleibt vorsichtig. Im ersten Halbjahr wird ein volatiler Geschäftsgang erwartet, je nach Verlauf der Pandemie. Daher wird von einem leicht geringeren Umsatz im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2020 ausgegangen.

Das komplette Ergebnis soll am 3. März veröffentlicht werden.

Veränderung im Verwaltungsrat

Der Chef von Stadler Rail, Peter Spuhler, wird sich an der Generalversammlung im März nicht erneut zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat stellen. "Aufgrund der unvorhergesehenen Wiederübernahme der Funktion als Group CEO von Stadler Rail in Kombination mit der Doppelbelastung als Verwaltungsratspräsident will ich mich verstärkt fokussieren", wird er in der Mitteilung zitiert. Neu werden als Mitglieder Liane Hirner und Oliver Streuli zur Wahl vorgeschlagen.

yr/cf

(AWP)

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