Partners Group

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Ausblick Partners Group: IFRS

Ausblick Partners Group: IFRS Jahresgewinn von 768 Millionen Franken erwartet

Der Vermögensverwalter Partners Group publiziert am Dienstag, 19. März, die Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2018. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

18.03.2019 15:57

(in Mio Fr.) AWP-Konsens 2017 Erträge 1'317 1'245 EBITDA 857 825 IFRS Reingewinn 768 752 (in Fr.) Dividende/Aktie 20,90 19,00

FOKUS: Partners Group dürfte am Dienstag ein solides Ergebnis präsentieren. Die Gebühren für die Verwaltung von Vermögen, die "Management Fees", dürften zugelegt haben. Am Markt wird indes mehrheitlich davon ausgegangen, dass die Erträge aus den erfolgsabhängigen Gebühren sowie die "Late Management Fees" tiefer ausgefallen sind als im Vorjahr.

Die so genannten Late Management Fees ergeben sich, wenn ein Kunde in einen Fonds investiert, bei dem die Fundraising-Periode bereits früher eröffnet wurde. Er muss dann Gebühren nachzahlen.

Das Überraschungspotenzial sei angesichts des Erfolgsausweises der letzten Jahre und des bisher guten Verlaufs des Aktienkurses mittlerweile aber nicht mehr so hoch wie auch schon, kommentiert die ZKB. Aufgrund des verlässlichen Wachstums sollte die Aktie aber dennoch besser laufen als der breite Schweizer Markt.

Das Geschäftsmodell des auf Privatmarktanlagen spezialisierten Unternehmens bleibt nach Ansicht der Analysten intakt. So ist etwa auch jeder Rückgang der Märkte eine Möglichkeit, Kapital zu investieren.

ZIELE: Der Vermögensverwalter rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit Kapitalzusagen von brutto 13 bis 16 Milliarden Euro, wie Mitte Januar anlässlich der Publikation der verwalteten Vermögen im Geschäftsjahr 2018 in Aussicht gestellt wurde. Zudem geht das Unternehmen von Tail-Down-Effekten in Höhe von 6,5 Milliarden bis 7,5 Milliarden aus. Die höheren erwarteten Tail-Down-Effekte im Jahr 2019 führt das Management darauf zurück, dass grössere Investitionsprogramme auslaufen werden.

Bei Partners Group ist der Grossteil der Produkte darauf ausgelegt, dass Investoren zehn bis zwölf Jahre fest investiert bleiben. Wenn ein Privatmarktprogramm ausläuft, reduzieren sich die verwalteten Vermögen schrittweise, was als Tail-Down-Effekt bezeichnet wird.

Proportional zu den wachsenden verwalteten Vermögen werden weiter neue Mitarbeiter eingestellt. Das Management rechnet damit, dass die Anzahl der Mitarbeitenden im Jahr 2021 auf über 1500 Personen von aktuell rund 1200 steigen wird.

PRO MEMORIA: 2018 erhielt Partners Group Zahlungszusagen von Kunden in Höhe von 13,3 Milliarden Euro und damit gleich viel wie im Vorjahr. Die eigene Zielsetzung von 11 bis 14 Milliarden wurde damit erreicht, die Prognosen der Analysten gar übertroffen. Die verwalteten Vermögen per Ende 2018 stiegen im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 72,8 Milliarden. Zudem tätigte Partners Group Investitionen in Höhe von 19,3 Milliarden US-Dollar.

Zum neuen Jahr war es bei Partners Group zum Wechsel im obersten Management gekommen. Co-Chef Christoph Rubeli übergab seinen Posten nach fünf Jahren an der Spitze an David Layton, bleibt jedoch als Partner bei der Firma an Bord. Damit führt Layton das Unternehmen seit dem 1. Januar gemeinsam mit André Frei, welcher der Doppel-Führungsspitze seit 2013 angehört. Layton arbeitet seit 2005 bei dem Vermögensverwalter und gehörte bereits der Geschäftsleitung an.

Anfang März wurde zudem bekannt, dass Vize-Verwaltungsratspräsident Peter Wuffli - von 2001 bis 2007 UBS-Präsident - sich nach zehn Jahren als unabhängiges Mitglied bei Partners Group nicht mehr zur Wiederwahl stellt. Als neuen Vize schlägt der Verwaltungsrat Eric Strutz vor, der derzeit Vorsitzender des Prüfungskomitee ist.

Als neues Verwaltungsratsmitglied wird zudem der ehemalige Bâloise-CEO Martin Strobel vorgeschlagen. Strobel, der im April 2016 als Vorsitzender der Bâloise-Konzernleitung ausschied, soll an der Generalversammlung am 15. Mai auch als Mitglied des Prüfungskomitee sowie des Vergütungskomitee vorgeschlagen werden.

Neben Wuffli stellt sich auch Charles Dallara nach sechs Jahren als unabhängiges Verwaltungsratsmitglied nicht mehr für die Wiederwahl zur Verfügung. Er werde der Firma jedoch als beratender Partner erhalten bleiben, hiess es.

AKTIENKURS: Partners Group stehen aktuell bei 730 Franken (Stand Freitag 14.55 Uhr) und haben sich damit seit Anfang Jahr deutlich erholt (+22 Prozent). Die Aktie hatte 2018 insgesamt 11 Prozent abgegeben, nachdem sie im September noch bis auf ein Allzeithoch bei 793 Franken gestiegen war. Sie verlor damit in den letzten Monaten bis zum Jahresende fast ein Viertel an Wert.

ab/ys/ra

(AWP)

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Jahresergebnis 2018

Das war doch sehr gut:

Partners Group steigert 2018 Umsatz und Gewinn - Dividendenerhöhung

< >

Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter Partners Group hat im vergangenen Jahr erneut Umsatz und Gewinn gesteigert. Mit der angekündigten Ausschüttung einer deutlich höheren Dividende wurden die Markterwartungen übertroffen.

Ein solides Finanzergebnis über alle Bereiche hinweg habe zum Vorschlag geführt, die Dividende zu erhöhen, teilte der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Asset Manager am Montag mit.

Die Erträge erhöhten sich im Geschäftsjahr 2018 um 7 Prozent auf 1,33 Milliarden Franken. Insbesondere die Management-Gebühren, die üblicherweise den Grossteil der Einnahmen ausmachen, stiegen stark an.

Der Betriebsgewinn (EBITDA) stieg um 7 Prozent auf 882 Millionen Franken an. Die entsprechende Marge hielt sich bei 66 Prozent. Unter dem Strich legte der Reingewinn um 2 Prozent auf 769 Millionen Franken zu. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer Dividende in der Höhe von 22 Franken je Aktie kommen nach 19 Franken im Vorjahr.

Mit den Resultaten hat der Vermögensverwalter die Erwartungen am Markt genau erreicht beziehungsweise übertroffen. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt Erträge in Höhe von 1,32 Milliarden Franken erwartet. Der EBITDA wurde auf 857 Millionen und der Reingewinn auf 768 Millionen geschätzt. Die Prognose für die Dividende hatte auf 20,90 Franken gelautet.

Wie bereits seit Mitte Januar bekannt, sind die verwalteten Vermögen per Ende 2018 um 18 Prozent auf 72,8 Milliarden gestiegen. Zu dem Wachstum beigetragen hatten neue Kapitalzusagen in Höhe von 13,3 Milliarden Euro und damit gleich viel wie im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Partners Group mit Kapitalzusagen von brutto 13 Milliarden bis 16 Milliarden Euro, wie frühere Aussagen bestätigt wurden. Zudem kalkuliert das Unternehmen mit Tail-Down-Effekten in Höhe von 6,5 Milliarden bis 7,5 Milliarden. Die höheren erwarteten Tail-Down-Effekte im Jahr 2019 führt das Management darauf zurück, dass grössere Investitionsprogramme auslaufen werden.

Bei Partners Group ist der Grossteil der Produkte darauf ausgelegt, dass Investoren zehn bis zwölf Jahre fest investiert bleiben. Wenn ein Privatmarktprogramm ausläuft, reduzieren sich die verwalteten Vermögen schrittweise, was als Tail-Down-Effekt bezeichnet wird.

 

ys/rw

Quelle Swissquote

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PGHN, die Atie, die nie

PGHN, die Atie, die nie enttäuscht. Ich finde die auch sehr gut. Drum gehören die schon lang zu meiner spärlichen Sammlung der profitablen schweizer Titel.

Aber sehr gut ist für die verwöhnten Schwitzzerli halt nicht gut genug. Jedenfalls freut mich die höhere Dividende. Alles Gute hier und ein Dankeschön mal an der Stelle für euer erfolgreiches Tun.

U jetzä no äs Cafè  Good

Gruss vom Eptinger

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Partners Group expandiert in

Partners Group expandiert in Nordamerika

Der Vermögensverwalter Partners Group hat eine Niederlassung in Toronto in Kanada eröffnet. Leiter wird ein ehemaliger Blackrock-Manager.

09.04.2019 07:38

Das Büro in Toronto sei die vierte Niederlassung in Nordamerika, womit Partners Group nun weltweit an insgesamt 20 Standorten vertreten sei, teilte das Zuger Unternehmen am Dienstag mit. Kanada sei ein dynamischer Markt mit einigen der erfahrensten institutionellen Investoren der Welt.

Büroleiter wird Brad Ballard. Als ehemaliger Director bei BlackRock bringe er 15 Jahre Erfahrung in der Industrie mit, hiess es.

Partners Group ist in Nordamerika den Angaben zufolge seit 2000 tätig. Mehr als 250 Mitarbeiter seien heute in New York, Houston und im nordamerikanischen Hauptsitz in Denver beschäftigt. 18 Prozent der gesamten Kapitalzusagen von Kunden stammten 2018 aus Nordamerika, und fast die Hälfte der investierten Kundengelder floss in die Region.

Als Beispiel nannte Partners Group in der Mitteilung eine Beteiligung am Passagierterminal des Billy Bishop Toronto City Airports (BBTCA), die im Februar 2019 verkauft wurde. 2015 war sie gemeinsam mit Partnern erworben worden. Der Wert des Terminals sei innerhalb von vier Jahren "erheblich" gesteigert worden.

(AWP)

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Partners Group streicht

Partners Group streicht deutlich mehr Kapitalzusagen ein

(Zusammenfassung) - Der Vermögensverwalter Partners Group hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Kapitalzusagen gewonnen. In Sachen Investments ist die Gesellschaft indes etwas langsamer unterwegs, was sich jedoch im weiteren Jahresverlauf wieder ändern könnte. An der Börse wurde der Zwischenbericht freundlich aufgenommen.

16.07.2019 11:18

Die neuen Zahlungszusagen der Kunden für sowohl Investitionsprogramme als auch Mandate erreichte in den ersten sechs Monaten des Jahres 7,4 Milliarden Euro nach 6,2 Milliarden, wie der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Asset Manager am Dienstag mitteilte. Per Ende Juni verwaltete die Gesellschaft in der Folge Vermögen in der Höhe von 79,8 Milliarden Euro nach 72,8 Milliarden Ende Dezember 2018. Das entspricht einem Wachstum von 9,6 Prozent.

Damit hat Partners Group die Prognosen bei den verwalteten Vermögen klar übertroffen: Von AWP befragte Analysten hatten im Schnitt mit 77 Milliarden Euro gerechnet. Die Kundennachfragen wurden auf 7,5 Milliarden geschätzt.

Organisches Wachstum angestrebt

Partners Group spricht von einer "soliden Entwicklung" und bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr: Die Gesellschaft rechnet weiterhin mit einer Bruttonachfrage in der Höhe von 13 bis 16 Milliarden Euro. 2018 waren es 13,3 Milliarden.

In der Vergangenheit wurde die eigene Prognose, die jeweils nach dem Jahresabschluss für das neue Jahr in Aussicht gestellt wird, nach dem Halbjahr oft nochmals erhöht. Im vergangenen Jahr war dies aber bereits ebenfalls nicht mehr der Fall.

Partners Group will weiterhin organisch wachsen und muss daher im Einklang mit dem Wachstum der verwalteten Vermögen neue Mitarbeiter rekrutieren. Andere Private-Equity-Teams aufzukaufen - wie man es bei Mitbewerbern sieht, werde derzeit nicht erwogen, sagte Co-Finanzchef Philip Sauer an einer Telefonkonferenz für Analysten.

Im ersten Halbjahr 2019 stieg die Anzahl der Mitarbeiter denn auch um 10 Prozent auf 1'326. Dieser Trend werde sich fortsetzen, kommentierte Co-Chef David Layton. Die verwalteten Vermögen hatten im Vergleich zu Ende 2018 ebenfalls um knapp 10 Prozent zugelegt.

Bis Ende des Jahres rechnet das Unternehmen mit rund 1'400 Mitarbeitern und bis Ende 2020 mit mehr als 1'500. Die Büros überall auf der Welt würden wachsen, sagte CFO Sauer. Ein Schwerpunkt liege aber zum Beispiel derzeit in Denver in den USA, wo ein zweiter Hauptsitz entsteht, oder etwa in Manila auf den Philippinen.

Weniger Investments

Bei den Anlagen kann Partners Group nicht ganz an das vergangene Rekordjahr anknüpfen. Für die hauptsächlich institutionellen Kunden - mehr als die Hälfte sind Pensionskassen - wurde im ersten Halbjahr eine Summe von 6,9 Milliarden US-Dollar investiert. Im ersten Semester 2018 waren es 7,7 Milliarden und im Gesamtjahr dann gar 19,3 Milliarden Dollar.

Der sehr selektive Auswahlprozess sei beibehalten worden, hiess es am Dienstag. Man sei nicht gezwungen, Kompromisse bei der Bewertung und letztendlich der erwarteten Zielrendite einzugehen, sagte Co-Chef David Layton. Er verwies dabei auch auf das schwierige und schnelllebige Marktumfeld sowie die stetig wachsende Konkurrenz.

Konkret wurden im ersten Halbjahr wurden rund 1'300 potenzielle Direktinvestitionen in allen Anlageklassen der Privatmärkte analysiert und lediglich 29 davon umgesetzt. Das entspricht einer Ablehnungsrate von 98 Prozent.

Partners Group versucht, die vielversprechendsten Unternehmen und Anlagen zu identifizieren und frühzeitig eine enge Beziehung aufbauen. Ziel ist es zum einen, Synergieeffekte durch Ergänzungskäufen zu nutzen. Zum anderen liege das Augenmerk auf Nischenplayern mit einem besonders starken Produkt oder einer besonders herausragenden Dienstleistung sowie Unternehmen mit stark defensiven Eigenschaften.

An der Börse legen Partners Group am Dienstag gegen 11.10 Uhr 1,0 Prozent auf 787,60 Franken zu, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI 0,1 Prozent im Plus steht. Der Vermögensverwalter habe eine starke Fundraising-Periode hingelegt, kommentierte die Deutsche Bank.

ys/ra

(AWP)

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Partners Group steigt in den

Partners Group steigt in den australischen Bango Windpark ein

Partners Group hat im Auftrag seiner Kunden in den Bango Windpark in Australien investiert. Bango ist ein 244 Megawatt Projekt im Bundesstaat New South Wales mit einem Gesamtprojektvolumen von 500 Millionen Dollar, wie der auf alternative Anlagen spezialisierte Assetmanager in der Nacht auf Montag mitteilte.

12.08.2019 07:35

Partners Group wird den Angaben zufolge den operativen Roll-out von Bango mit 46 GE Cypress Turbinen mit einer Gesamtleistung von 244 MW leiten. Dabei handle es sich um den ersten Windpark weltweit mit diesem Turbinentyp und die grösste Onshore-Windturbine, die derzeit in Produktion sei.

Bango dürfte laut Mitteilung genügend saubere Energie erzeugen, um über 100'000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Der Bau beginnt diesen Monat, wobei die Farm Mitte 2021 in Betrieb gehen soll. Bango habe bereits einen 15-Jahres-Vertrag mit dem Stromkonzern Snowy Hydro über 100 MW ihrer Kapazität abgeschlossen.

Dies ist das dritte Projekt im Rahmen von Grassroots Renewable Energy, einer grossen Plattform für erneuerbare Energien in Australien, die im Mai 2018 von Partners Group und CWP Renewables gegründet wurde. Im Auftrag seiner Kunden hat Partners Group insgesamt 700 Millionen Dollar an Kapitalanlagen in Grassroots getätigt, wie die Zuger Firma weiter mitteilte.

pre/uh

(AWP)

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Partners Group tätigt zwei

Partners Group tätigt zwei Investments in Asien

Partners Group investiert in einen chinesischen Detailhandel und einen Anbieter von Bubble-Tee.

09.09.2019 08:14

Partners Group habe eine Mehrheitsbeteiligung an der BCR Group vom Gründer und CEO Hong Li übernommen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Dieser werde auch weiterhin eine erhebliche Minderheit halten.

BCR ist den Angaben zufolge ein führender Anbieter für Display-Lösungen im Detailhandel - mit Fokus auf Sportbekleidung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Shanghai wurde 2008 gegründet. Mit 600 Mitarbeitern würden jedes Jahr 3'000 Detailhandelsgeschäfte als Kunden bedient.

Partners Group will das Unternehmen professionalisieren und so den Markt und die Kundenzahl vergrössern: Dabei liegt ein Schwerpunkt unter anderem auf der Institutionalisierung des Management Teams. Die Kapazität soll erweitert und eine kontinuierliche Qualität erreicht werden.

Des weiteren hat Partners Group über eine Fremdfinanzierung in die Gong Cha Group, einem Premium-Anbieter von Tee, investiert. Über eine so genannte Unitranche-Finanzierung unterstützt der Zuger Vermögensverwalter das strategische Investment der Private-Equity-Firma TA Associates in Gong Cha.

Gong Cha wurde den Angaben zufolge 2006 in Taiwan gegründet. Über ein Franchise-Model ist der Tee an 1'000 Standorten in 17 Ländern weltweit erhältlich. Das Hauptprodukt ist "Bubble-Tee", ein süsser Milchtee mit Tapioka-Perlen.

(AWP)

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Partners Group bleibt mit

Partners Group bleibt mit Halbjahreszahlen unter den Erwartungen

Partners Group hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2019 gesteigert und den Gewinn in etwa gehalten. Die Markterwartungen wurden für einmal jedoch verfehlt.

Aktualisiert um 07:34

Die Erträge stiegen in der ersten Jahreshälfte 2019 um 4 Prozent auf 682 Millionen Franken. Die Management-Gebühren machten dabei 552 Millionen aus und die performanceabhängigen Einnahmen 130 Millionen.

Der Betriebsgewinn EBITDA nahm um 2 Prozent auf 447 Millionen zu. Neu will sich Partners Group jedoch am EBIT messen: Mit der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse wurde die Kennzahl für die operative Leistung von EBITDA auf EBIT umgestellt, wie der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Vermögensverwalter am Dienstag mitteilte. Denn mit der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zum Jahreswechsel sei der EBIT die präzisere Kennzahl. Dieser stieg um 1 Prozent auf 432 Millionen.

Unter dem Strich stieg der Reingewinn ebenfalls um 1 Prozent auf 397 Millionen. Eine Kombination aus stark wachsenden Einnahmen aus "Management Fees" und geringeren Einnahmen aus "Performance Fees" hätten in einem moderat gestiegenen EBIT resultiert, zieht Partners Group das Fazit.

Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt höhere Erträge von 708 Millionen Franken erwartet. Der EBITDA war auf 463 Millionen und der Reingewinn nach IFRS auf 404 Millionen geschätzt worden.

Mit Blick in die Zukunft bestätigte Partners Group derweil die Prognose für das Gesamtjahr. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einer Bruttonachfrage in der Höhe von 13 bis 16 Milliarden Euro.

(AWP)

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Partners Group: Hochkarätiger

Partners Group: Hochkarätiger Aktionär auf dem Rückzug

Die Partners Group ist der Börsenüberflieger der letzten Jahre. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an den Risikokapitalspezialisten. Mit der Allianz Versicherung macht nun ein erster Grossaktionär Kasse.

21.11.2019 08:03

Von Lorenz Burkhalter

Die Partners Group ist eine Erfolgsgeschichte, die in der Schweiz ihresgleichen sucht. Wer vor fünf Jahren bei dieser Aktie einstieg, konnte seinen Einsatz mehr als verdreifachen. Angesichts der tiefen Zinsen und des damit verbundenen Renditedrucks rennen institutionelle Anleger dem Spezialisten für Risikokapitalanlagen regelrecht die Tür ein.

Keine 12 Franken trennen die Partners-Group-Aktie mehr von ihrer bisherigen Bestmarke von Anfang September bei 821,80 Franken. Seit Jahresbeginn errechnet sich ein sattes Plus von 36 Prozent, die Dividendenzahlung von Mitte Mai noch nicht mal berücksichtigt.

Allerdings tritt mit der Allianz Versicherung Versicherung nun ein erster hochkarätiger Grossaktionär den Rückzug an. Wie einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börsenbetreiberin SIX entnommen werden kann, reduzierten die Deutschen ihre Beteiligung vor wenigen Tagen auf unter 3 Prozent. Die Allianz Versicherung war vor knapp einem Jahr eingestiegen, als die Aktie so um die 670 Franken kostete.

Vorzeigeunternehmen kämpft mit hohen Erwartungen

Die Partners Group droht denn auch zum Opfer des eigenen Erfolgs zu werden. Nachdem der Spezialist für Risikokapitalanlagen die Analystenschätzungen über Jahre hinweg regelmässig in den Schatten stellten, sind die Ansprüche an das Unternehmen erdrückend hoch.

Mitte September reichte ein leicht schwächer als erwartet ausgefallenes Halbjahresergebnis aus, um den Kurs der Aktie alleine an diesem Tag um fast 6 Prozent absacken zu lassen. Und das, obschon der operative Gewinn in der ersten Jahreshälfte bloss um ein Prozent unter den Erwartungen gelegen hatte. Schuld waren stark rückläufige erfolgsabhängige Erträge. Diese unterliegen seit je her starken Schwankungen (cash berichtete).

Erste Anhaltspunkte rund um die Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte verspricht die Bekanntgabe der verwalteten Kundenvermögen vom 16. Januar nächsten Jahres. Das eigentliche Jahresergebnis kommuniziert die Partners Group sogar erst Mitte März.

Auf dem Weg dorthin melden sich Firmenverantwortliche am 11. Dezember an einer von Goldman Sachs organisierten Investorenkonferenz zu Wort. Womöglich machen sie bei dieser Gelegenheit vage Aussagen zum Tagesgeschäft.

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Partners Group will Anteil

Partners Group will Anteil von an Netzbetreiber Covage verkaufen

Die auf Privatmarktanlagen spezialisierte Partners Group will ihren Anteil von 50 Prozent am französischen Glasfasernetzbetreiber Covage verkaufen.

25.11.2019 08:00

Entsprechende Verhandlungen seien mit einem Konsortium, dem Altice, Allianz Capital Partners und AXA Investment Managers angehören, aufgenommen worden, teilte Partners Group am Montag mit. Die Transaktion gibt Covage ein Eigenkapital von einer Milliarde Euro. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Mit dem Verkauf von Covage setzt Partners Group den Schlusspunkt hinter die Devestition von Axia NetMedia Corporation. Der kanadische Glasfasernetzbetreiber, zu dem auch Covage gehörte, war 2016 erworben worden. Die kanadischen Aktivitäten von Axia NetMedia wurden dann aber bereits 2018 an Bell Canada (BCE) verkauft.

Covage betreibt den Angaben zufolge in Frankreich 45 lokale Netzwerke und erreicht damit 2,4 Millionen Haushalte sowie 21'000 Unternehmen.

(AWP)

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Partners Group übernimmt

Partners Group übernimmt diverse Immobilien in Europa

Die Partners Group hat im Kundenauftrag eine Mehrheitsbeteiligung an einem europäischen Immobilienportfolio erworben.

14.01.2020 07:53

Das Portfolio besteht aus 30 Büro- und Logistikliegenschaften in Deutschland Frankreich und den Niederlanden, wie der Vermögensverwalter am Dienstag mitteilte. Die Immobilien waren zuvor Teil eines von der Imfarr Beteiligungs GmbH und der SN Beteiligungen Holding AG gehaltenen Portfolios. Die Transaktion wurde als Joint Venture gemeinsam mit Peakside Capital Advisors durchgeführt und hat ein Volumen von insgesamt mehr als 550 Millionen Euro, wie es weiter hiess.

Der Grossteil der 27 Bürogebäude und drei Logistik-Liegenschaften befinde sich in Deutschland. Enthalten sind Immobilien in München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt. In Frankreich liegen die Immobilien im Grossraum Paris und in den Niederlanden in Amsterdam. Mit der Transaktion baue Partners Group sein Portfolio in Deutschland aus. Das unterstreiche die Bedeutung dieses Marktes.

Im Dezember habe man zudem für einen Kunden eine Immobilie in Berlin veräussert. Der fast vollständig vermietete Bürokomplex "City Campus" am Saatwinkler Damm im Stadtteil Charlottenburg sei für rund 200 Millionen Euro veräussert worden.

(AWP)

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Partners Group knackt Marke

Partners Group knackt Marke von 80 Milliarden Euro bei verwalteten Vermögen

(Durchgehend neu, ergänzt um mehr Details und Hintergrund) - Partners Group hat die verwalteten Vermögen auf über 80 Milliarden Euro gesteigert. Der Vermögensverwalter konnte 2019 von seinen Kunden mehr Zahlungszusagen als im Vorjahr anziehen. Diese blieben allerdings etwas hinter den Erwartungen am Markt zurück.

16.01.2020 08:29

"Wir beobachten, dass verschiedenste Investorentypen ihre Allokation zu Privatmärkten weiterhin ausbauen", liess sich Co-CEO André Frei in einer Mitteilung vom Donnerstag zitieren. Die Kundenneugelder erreichten im vergangenen Jahr 14,8 Milliarden Euro - nach 13,3 Milliarden im Vorjahr, wie der Asset Manager mitteilte.

Die so genannten Tail-Down-Effekte aus reiferen Privatmarktprogrammen und Kapitalrückflüsse aus strukturierten Programmen lagen bei -6,4 Milliarden Euro. Der negative Effekt entfiel hauptsächlich auf das zweite Halbjahr. Das war bereits zu erwarten gewesen, weil laut früheren Aussagen des Managements eine Reihe grösserer Investitionsprogramme das Ende ihrer Laufzeit erreichte.

Programme laufen aus

Denn bei Partners Group ist der Grossteil der Produkte darauf ausgelegt, dass Investoren zehn bis zwölf Jahre fest investiert bleiben. Wenn ein Privatmarktprogramm ausläuft, reduzieren sich die verwalteten Vermögen schrittweise, was als Tail-Down-Effekt bezeichnet wird.

Weiteren Einfluss auf die verwalteten Vermögen hatten eine Wertsteigerung der Anlagen (positiv) und Währungseffekte (negativ). Unter dem Strich erreichten die verwalteten Vermögen der Gesellschaft 83,8 Milliarden Euro nach 79,8 Milliarden Ende Juni.

Analysten hatten zuvor im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit Neugeldern im Umfang von 15,1 Milliarden Euro gerechnet und verwalteten Vermögen von 83,0 Milliarden.

Weniger Investitionen

Das Umfeld für Investitionen präsentierte sich 2019 derweil herausfordernder als im Jahr zuvor, als fast 20 Milliarden US-Dollar angelegt werden konnten. 2019 investierte Partners Group für seine hauptsächlich institutionellen Kunden - der Grossteil Pensionskassen - 14,8 Milliarden US-Dollar nach 19,3 Milliarden im Rekordjahr 2018.

Es wurden rund 2'600 Direktinvestitionen analysiert und davon 75 umgesetzt, was einer Ablehnungsrate von 97 Prozent entspricht. "Trotz eines Marktumfelds, das durch hohe Bewertungen, geringes Wachstum und geopolitische Unsicherheit gekennzeichnet ist, sind wir überzeugt, dass wir auch weiterhin in eine Reihe attraktiver Anlagen investieren können", kommentierte Co-CEO David Layton. Eine "milliardenschwere Investitionspipeline" stimme zuversichtlich.

Derweil wird die Berichtswährung der verwalteten Vermögen den Investitionen angepasst und künftig auch in US-Dollar beziffert, wie es am Donnerstag hiess. Das spiegle die zunehmende Bedeutung der Währung wider: Bereits heute mache der Dollar 38 Prozent der verwalteten Vermögens von Partners Group aus.

Schweizer Firma wird amerikanischer

Bis dato wurden die Vermögen und Kapitalzusagen in Euro ausgewiesen; begründet wurde dies damit, dass ein Grossteil der Kundengelder in Euro-Fonds angelegt war. Die USA wird als Markt aber immer wichtiger für Partners Group: Dort wittert der Spezialist für Anlagen am Privatmarkt künftig das grosse Geschäft und hat - neben dem traditionsreichen Sitz in Zug - jüngst einen zweiten Hauptsitz in Denver im Bundesstaat Colorado eröffnet. Mit Layton ist vor einem Jahr auch erstmals ein Nicht-Schweizer Unternehmenschef geworden.

In Dollar gerechnet erreichten die Kapitalzusagen im Berichtsjahr 16,5 Milliarden und die Tail-Down-Effekte -7,1 Milliarden. Die verwalteten Vermögen stiegen auf 94,1 Milliarden Dollar.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 rechnet die Gruppe mit einem weiteren Neugeldzufluss und geht nun von Kapitalzusagen von 15 bis 19 Milliarden Dollar aus. Zudem kalkuliert sie mit Tail-Down-Effekten in Höhe von -7,5 bis -9,0 Milliarden Dollar.

ys/cf

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Partners-Group-Aktien von

Partners-Group-Aktien von einsamer Verkaufsempfehlung belastet

Eine Neueinstufung mit "sell" schickt die Papiere des gefeierten Börsenstars Partners Group am Donnerstag nach Süden. Vor allem das drastisch tiefe Kursziel gibt in den Handelsräumen zu reden. Der dafür zuständige Analyst bemängelt vor allem im jeweils im Jahresabschluss unbeantwortet gelassenen Fragen.

23.01.2020 11:53

Um 11.45 Uhr büssen Partners Group 3,0 Prozent auf 912 Franken ein, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI 0,15 Prozent tiefer steht. Letztes Jahr kletterten die Papiere um fast 50 Prozent.

Mittlerweile hängen Partners Group andere börsennotierte europäische Vermögenswerte um satte 86 Prozent ab. Das ist zu viel, denkt Berenberg-Experte Chris Turner, der seine Einstufung neu mit "sell" aufgenommen hat.

Aufhorchen lässt vor allem das Kursziel von 607 Franken. Das ist 35 Prozent unter der gestrigen Schlusskurs. Zuletzt notierten die Papiere im Dezember 2018 auf diesem Niveau - dem "Horrormonat" schlechthin für die Aktienmärkte weltweit.

Heute preise der Markt die Erwartung eines höheren und stabileren Ertragswachstums bei der Partners Group ein, stellt Turner fest. Seiner Ansicht nach könnten sich aber die Finanzergebnisse - im schlimmsten Fall - in einem unerwartet in einem ungünstigen Marktumfeld stark verschlechtern.

Turner kritisiert zudem die vergleichsweise geringe Transparenz des Vermögensverwalters. Schlüsselfragen zu Finanzierung, Kapitalfluss, Liquidität und Einnahmen blieben bei der Analyse der Jahresabschlüsse unbeantwortet.

Mit ihrem Votum befindet sich die deutsche Privatbank alleine auf weiter Flur: Gemäss AWP-Analyser empfehlen acht Analysten den Titel zum Kauf, vier raten zu einem "Halten" und nur bei Berenberg stehen die Papiere auf dem Verkaufszettel. Und das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt bei 881 Franken.

ra/rw

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Ausblick Partners Group: IFRS

Ausblick Partners Group: IFRS Jahresgewinn von 829 Millionen Franken erwartet

Der Vermögensverwalter Partners Group publiziert am Dienstag, 17. März, die Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2019. Insgesamt haben elf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

16.03.2020 16:03

2019E (in Mio Fr.) AWP-Konsens 2018A Erträge 1'456 1'326 EBITDA 942 882 IFRS Reingewinn 829 769 (in Fr.) Dividende je Aktie 23,94 22,00

FOKUS: Die Analysten gehen davon aus, dass Partners Group 2019 erneut deutlich gewachsen ist und auch deutlich mehr verdient hat. Im Mittelpunkt werden bei der diesjährigen Zahlenvorlage allerdings Aussagen zu den Einflüssen durch das Coronavirus stehen. So würden etwa die performance-abhängigen Einnahmen darunter leiden, sollte sich die Exit-Aktivität (der geplante Ausstieg mit Gewinn aus Beteiligungen) verlangsamen, schreibt Vontobel im Vorfeld. Eine Bestätigung der Guidance für das Jahr 2020 wäre sehr positiv.

Zuletzt hiess es Anfang März auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP vom Zuger Asset Manager: Es sei momentan noch zu früh zu sagen, inwieweit sich die Ausbreitung des Coronavirus auf das Investitionsverhalten der Kunden auswirkt.

Beunruhigt dürften Investoren auch sein, weil die Aktie im Zuge der Turbulenzen vom Hoch bei 968,80 Franken im Februar mittlerweile um rund ein Drittel auf unter 650 Franken eingebrochen ist. Der Aktienkurs habe ab Ende Oktober zu einer atemberaubenden Rally angesetzt, deren Katalysator bis heute nicht dingfest gemacht werden konnte, kommentiert die ZKB. Der generelle Marktabverkauf der letzten Tage habe nun den Überschwang wieder aus dem Kurs genommen, sodass die Aktie derzeit vernünftig bewertet scheine, so seine Meinung.

ZIELE: Für das laufende Geschäftsjahr 2020 rechnet die Gruppe mit einem weiteren Neugeldzufluss und geht von Kapitalzusagen von 15 bis 19 Milliarden US-Dollar aus, wie Partners Group Mitte Januar anlässlich der Veröffentlichung der verwalteten Vermögen 2019 kommunizierte. Zudem kalkuliert sie mit Tail-Down-Effekten in Höhe von -7,5 bis -9,0 Milliarden Dollar.

Das Geschäft mit Privatmarktanlagen ist sehr personalintensiv, und das Personal wächst üblicherweise im Einklang mit der Zunahme an verwalteten Vermögen. Nachdem es in den vergangenen Jahren etwas Aufholbedarf gegeben hatte und die Zahl der Mitarbeiter deutlich stärker zulegte, dürfte der Stellenaufbau 2020 wieder etwas gemächlicher vonstattengehen, wie das Management sagte. Es rechnet im laufenden Jahr mit 150 bis 175 Neueinstellungen. Ende 2019 waren 1'465 "Professionals" - wie Partners Group es nennt - beim Zuger Unternehmen angestellt.

Das Unternehmen peilt jeweils eine EBITDA-Marge von rund 60 Prozent an. Wegen des beschleunigten Personalaufbaus dürfte die Marge 2019 zwar tiefer ausfallen als 2018. Damals lag sie mit 66 Prozent aber noch klar über dem gesetzten Ziel.

PRO MEMORIA: Partners Group verwaltet mittlerweile Vermögen von über 80 Milliarden Franken: Bis Ende 2019 stiegen diese auf 83,8 Milliarden Euro an nach 79,8 Milliarden Ende Juni. Neu rapportiert Partners Group die verwalteten Vermögen allerdings in US-Dollar. In dieser Währung lagen sie per Ende Dezember bei 94,1 Milliarden Dollar. Die Kapitalzusagen erreichten im Berichtsjahr 16,5 Milliarden und die Tail-Down-Effekte -7,1 Milliarden.

Die Währungsumstellung soll die zunehmende Bedeutung des US-Dollar widerspiegeln, hiess es zur Begründung. Heute macht der Euro 46 Prozent der Vermögen aus und der Dollar 38 Prozent. Das Unternehmen erwarte aber künftig einen weiteren Anstieg des Anteils in Dollar, denn die USA soll als Markt an Bedeutung zunehmen. Dazu wurde - neben dem traditionsreichen Sitz in Zug - ein zweiter Hauptsitz in Denver, Colorado eröffnet.

Partners Group ist laufend auf der Suche nach guten Investments für seine Kunden. Zuletzt vermeldete die Gesellschaft eine Mehrheitsbeteiligung an einem Entwickler für erneuerbare Energien mit Sitz in Deutschland namens VSB Group. Im vergangenen Jahr wurden 14,8 Milliarden Dollar für die hauptsächlich institutionellen Kunden - der Grossteil Pensionskassen - investiert.

Ungemach gibt es derweil in den USA: Dort ist Partners Group mit einer Klage konfrontiert. Das Güterzugunternehmen Midrail wirft dem Vermögensverwalter den Bruch einer Vertraulichkeitsvereinbarung vor. Dabei geht es um den Kauf des Bahnunternehmens Patriot Rail. Laut Partners Group ist die Klage völlig unbegründet: Man werde sich mit aller Kraft gegen die Behauptungen wehren, hiess es.

AKTIENKURS: Partners Group notieren aktuell bei 648,40 Franken (Stand Freitag 12.00 Uhr). Die Titel hatten 2019 um fast die Hälfte zugelegt und die Rally 2020 bis auf fast 970 Franken vor gut drei Wochen fortgesetzt. Das Minus im laufenden Jahr liegt damit bei 27 Prozent. Beim SPI sind es 17 Prozent Verluste. Homepage: www.partnersgroup.com

yl/jl/ys

(AWP)

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Partners Group steigert

Partners Group steigert Einnahmen um mehr als ein Fünftel

Der Vermögensverwalter Partners Group hat im vergangenen Jahr deutlich mehr eingenommen und unter dem Strich auch klar mehr verdient.

17.03.2020 07:23

Für das laufende Jahr ist der Geschäftsgang allerdings ungewiss wegen der aktuellen Marktvolatilität im Zuge der Coronavirus-Pandemie. Die Erträge erhöhten sich im Geschäftsjahr 2019 um 21 Prozent auf 1,61 Milliarden Franken, wie der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Asset Manager am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBITDA) erreichte 1,04 Milliarden. Neu will sich Partners Group allerdings operativ am EBIT messen, der um 17 Prozent auf 1,01 Millionen Franken zulegte.

Unter dem Strich legte der Reingewinn ebenfalls um 17 Prozent auf 900 Millionen Franken zu. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer Dividende in der Höhe von 25,50 Franken je Aktie kommen nach 22 Franken im Vorjahr.

Mit den Resultaten hat der Vermögensverwalter die Erwartungen am Markt übertroffen. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt Erträge in Höhe von 1,46 Milliarden Franken erwartet. Der EBITDA wurde auf 942 Millionen und der Reingewinn auf 829 Millionen geschätzt. Bei der Dividende wurde mit 23,94 Franken je Aktie gerechnet.

Für das laufende Geschäftsjahr setzt Partners Group die eigene Prognose nun vorübergehend aus. Ursprünglich war mit Kapitalzusagen von 15 bis 19 Milliarden US-Dollar gerechnet worden. Die annualisierte Nachfrage im ersten Quartal 2020 befinde sich zwar im Einklang mit der Gesamtjahresprognose, hiess es am Dienstag. Man gehe aber davon aus, dass sich künftige Kapitalzusagen wegen der aktuellen Marktvolatilität und der allgemeinen Situation mit der Ausbreitung des Coronavirus verzögern könnte.

Erst bei der Bekanntgabe der verwalteten Vermögen im ersten Halbjahr am 14. Juli 2020 oder zu einem anderen, gegebenen Zeitpunkt sollen wieder Angaben zu den erwarteten Kapitalzusagen gemacht werden.

(AWP)

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Tiefer Kurs: Die Partners

Tiefer Kurs: Die Partners Group zieht den Kauf eigener Aktien vor

Die Partners Group zieht den jährlichen Kauf eigener Aktien zur Mitarbeitervergütung zeitlich vor.

18.03.2020 07:17

Dies soll nun in den nächsten Wochen geschehen, um "von der momentan tieferen Bewertung der Aktie" zu profitieren, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Das jährliche Rückkaufprogramm läuft offiziell ab dem (heutigen) 18. März und dauert bis spätestens dem 28. August. Es sollen eigene Aktien im Wert von bis zu 170 Millionen Franken auf dem freien Markt gekauft werden.

Bei Partners Group seien aktienbezogene Vergütungen für viele Mitarbeitende seit langem ein fester Bestandteil der Vergütung, heisst es weiter. Deshalb kaufe das Unternehmen jedes Jahr Aktien, um seine Mitarbeiterbeteiligungsprogramme zu decken.

(AWP)

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Partners Group ernennt Hans

Partners Group ernennt Hans Ploos van Amstel zum Finanzchef

Der Zuger Vermögensverwalter Partners Group hat den ehemaligen Adecco-Finanzchef Hans Ploos van Amstel in die eigenen Reihen geholt. Ab dem 1. Juli übernimmt Ploos van Amstel die Aufsicht über die Unternehmensfinanzen von Co-Geschäftsführer André Frei.

23.04.2020 07:46

Zudem nimmt Ploos van Amstel Einsitz in die Geschäftsleitung, wie Partners Group am Donnerstag in einem Communiqué schrieb. Der neue Chief Financial Officer (CFO) werde dort die Bereiche Unternehmens- und Geschäftsentwicklung verstärken. Ploos van Amstel habe über 30 Jahre Erfahrung, darunter als Führungskraft bei multinationalen Unternehmen in den Bereichen Konsumgüter, Einzelhandel und Personalbeschaffung. Zuletzt verantwortete er beim Personalvermittler Adecco die Finanzen.

Verwaltungsratspräsident Steffen Meister zeigt sich in der Mitteilung erfreut über die Ernennung Ploos van Amstels zum Finanzchef. "Mit dem vergangenen und zukünftig erwarteten Wachstum von Partners Group hat die Anzahl der anspruchsvollen Prioritäten in Bezug auf die Finanzen der Gruppe sowie auf die Geschäfts- und Unternehmensentwicklung erheblich zugenommen", erklärte er. Mit seiner Bilanz aus früheren Positionen sei Ploos van Amstel "ideal positioniert", um das Führungsteam der Partners Group zu ergänzen.

Mit der Ernennung Ploos van Amstels setzt sich die Geschäftsleitung der Partners Group nun aus sieben Personen zusammen. André Frei und David Layton führen das Unternehmen weiterhin als Co-CEOs.

tv/tp

(AWP)

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Die Experten urteilen milde

Die Experten urteilen milde über die Corona-Probleme der Partners Group

Die Partners Group wartet überraschend mit einem Zwischenbericht für die ersten vier Monate auf. Gerade die erfolgsabhängigen Erträge sprudeln nicht mehr ganz so stark. Dennoch verteidigen die Analysten die Aktie.

04.06.2020 08:11

Von Lorenz Burkhalter

Die Partners Group spielte in den letzten Jahren in einer Liga für sich. Während viele andere Vermögensverwalter mit Margendruck zu kämpfen hatten, rannten institutionelle Grossinvestoren dem Risikokapitalspezialisten die Tür ein.

Seit dem späten Mittwochabend steht nun allerdings fest: Selbst die Partners Group ist nicht völlig immun gegen die Folgen der Coronavirus-Pandemie.

Dennoch schlägt sich der Risikokapitalspezialist in den ersten vier Monaten wacker. Mit 94,6 Milliarden Dollar bewegen sich die verwalteten Vermögen schon nach vier Monaten im Rahmen der Analystenschätzungen für die erste Jahreshälfte. Und das, obwohl alleine die Verwerfungen an den Finanzmärkten die verwalteten Vermögen um 2,6 Milliarden Dollar schmälerten.

Etwas vorsichtig fallen die Aussagen zu den erfolgsabhängigen Erträgen aus. So sieht das Unternehmen die erfolgsabhängigen Erträge in der ersten Jahreshälfte nur bis zu 5 Prozent zu den Gesamterträgen beisteuern. In der Vergangenheit überraschte die Partners Group immer mal wieder mit deutlich höher als erwartet ausgefallenen erfolgsabhängigen Erträgen.

Analysten verteidigen die Aktie

Vermutlich wird die Aktie der Partners Group im vorbörslichen Handel von Julius Bär deshalb mit einem Minus von 4,2 Prozent auf einen Mittelkurs von 791,50 Franken abgestraft.

Wie J.P. Morgan festhält, entwickelten sich die verwalteten Kundenvermögen zwischen Januar und April etwas besser als erwartet. Die US-Investmentbank erklärt sich diese Entwicklung mit dem anhaltend starken Zufluss von Kundengeldern. Von den Aussagen rund um die erfolgsabhängigen Erträge zeigt sich J.P. Morgan hingegen nicht sonderlich überrascht und sieht diesbezüglich keinen Anpassungsbedarf bei den bankeigenen Schätzungen. Die Aktie der Partners Group wird denn auch weiterhin mit "Overweight" und einem Kursziel von 850 Franken zum Kauf empfohlen.

Auch Jefferies stuft die Aktie wie bis anhin mit "Buy" ein, kürzt allerdings das Kursziel auf 945 (zuvor 1050) Franken. Diese US-Investmentbank zeigt sich beeindruckt davon, wie gut der Risikokapitalspezialist durch die Verwerfungen an den Finanzmärkten gekommen ist. Dennoch streicht sie ihre diesjährigen Gewinnschätzungen um 22 Prozent zusammen und reduziert ihre Annahmen für die beiden Folgejahre um bis zu 8 Prozent.

Nicht nur was die Kaufempfehlung anbetrifft, auch gleich noch in einem weiteren Punkt sind sich die beiden US-Investmentbank einig: Die Aktie der Partners Group weist defensive Qualitäten auf, die bei anderen Finanzwerten fehlen. Deshalb gehöre diese Aktie in jedes Depot, so der Tenor.

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Höhe der Kundenvermögen bei

Höhe der Kundenvermögen bei Partners Group etwa wie erwartet

Die Partners Group hat die verwalteten Vermögen im ersten Halbjahr trotz Coronakrise weiter gesteigert, aber deutlich weniger stark als üblicherweise.

14.07.2020 07:19

Die Prognose für das Gesamtjahr fällt derweil wegen der Covid-19-Pandemie mittlerweile tiefer aus. Die neuen Zahlungszusagen der Kunden lagen in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 8,3 Milliarden US-Dollar nach 8,4 Milliarden im Vorjahr. Der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Vermögensverwalter bezeichnete dies in einer Mitteilung vom Dienstag als solide.

Per Ende Juni verwaltete die Gesellschaft damit Vermögen in der Höhe von 96,3 Milliarden Dollar nach 94,6 Milliarden Ende April und 94,1 Milliarden Ende 2019.

Von AWP befragte Analysten hatten im Schnitt mit Kundennachfragen in Höhe von 9,0 Milliarden gerechnet. Die verwalteten Vermögen per Ende Juni wurden auf 96,2 Milliarden geschätzt. Anfang Juni hatte Partners Group allerdings bereits eine mehr oder weniger stabile Entwicklung im ersten Halbjahr in Aussicht gestellt.

Im Vordergrund steht daher die Jahresprognose, die erst Mitte Januar verkündet und Mitte März wegen der Pandemie wieder zurückgezogen wurde. Partners Group rechnet nun mit Kapitalzusagen von 12 bis 15 Milliarden Dollar, wie es am Dienstag hiess. Dies "aufgrund von vorübergehend geringeren Investitionsvolumen und längeren Zeiträumen zwischen neuen Kapitalzusagen", so die Begründung. Ursprünglich - vor dem Ausbruch der Coronakrise - war für das laufende Jahr mit solchen von 15 bis 19 Milliarden gerechnet worden.

Tail-Down-Effekt

Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit so genannten Tail-Down-Effekten aus reiferen Programmen sowie Kapitalabflüssen aus liquiden und semi-liquiden Programmen von -7,5 Milliarden bis -9,0 Milliarden. Im ersten Semester 2020 lagen diese bei -4,0 Milliarden.

Bei Partners Group ist der Grossteil der Produkte darauf ausgelegt, dass Investoren zehn bis zwölf Jahre fest investiert bleiben. Wenn ein Privatmarktprogramm ausläuft, reduzieren sich die verwalteten Vermögen schrittweise, was als Tail-Down-Effekt bezeichnet wird.

Das Halbjahresergebnis will Partners Group am 8. September veröffentlichen.

(AWP)

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Partners Group mit weniger

Partners Group mit weniger Gewinn - Markterwartungen aber übertroffen

Der Vermögensverwalter Partners Group hat im ersten Halbjahr wegen der Coronakrise weniger Umsatz gemacht und weniger verdient.

08.09.2020 07:22

Besonders die erfolgsabhängigen Einnahmen sind eingebrochen, weil es zu Verzögerungen bei den Transaktionen gekommen ist. Die Erträge gingen in der ersten Jahreshälfte 2020 um 9 Prozent auf 623 Millionen Franken zurück im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Management-Gebühren machten dabei 567 Millionen (+3%) aus und die performanceabhängigen Gebühren 56 Millionen (-57%).

Die "Performance Fees" seien im Zusammenhang mit der Entscheidung gesunken, Verkäufe gewisser Portfolioanlagen aufgrund des schwachen Veräusserungsmarktes zu verschieben, teilte Partners Group am Dienstag mit. Das ist keine Überraschung. Wegen der Coronakrise hatten sich Verkäufe von Beteiligungen - also dem für ein Private-Equity-Haus typischen strategisch geplanten Ausstieg mit Gewinn - verzögert, wie das Management bereits in Aussicht gestellt hatte.

Der Betriebsgewinn EBIT sank mehr oder weniger entsprechend der Einnahmen um 10 Prozent auf 390 Millionen. Unter dem Strich fiel der Reingewinn mit 313 Millionen um gut ein Fünftel (-21%) tiefer aus.

Damit wurden die Markterwartungen übertroffen: Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt Erträge in der Höhe von 605 Millionen Franken erwartet. Der EBIT war auf 368 Millionen und der Reingewinn auf 289 Millionen geschätzt worden.

Bereits bekannt war, dass die verwalteten Vermögen im ersten Semester deutlich weniger stark gewachsen sind als üblich. Daran orientieren sich die Management-Einnahmen. Per Ende Juni verwaltete die Gesellschaft Vermögen in der Höhe von 96,3 Milliarden US-Dollar - rund 2 Prozent mehr als Ende 2019.

Mit Blick in die Zukunft bestätigte Partners Group derweil die Prognose für das Gesamtjahr von Mitte Juli: Für das laufende Jahr rechnet der Asset Manager mit Kapitalzusagen von 12 bis 15 Milliarden Dollar. Mit einer "mehrheitlichen Stabilisierung der Veräusserungsmärkte" könne zudem der geplante Verkaufsprozess einiger Anlagen wieder aufgenommen werden. Es bestünden jedoch noch Unsicherheiten über den Zeitpunkt grösserer Transaktionen, welche noch in dieses, aber auch erst in das nächste Berichtsjahr fallen könnten, hiess es. Infolgedessen geht Partners Group davon aus, dass die performanceabhängigen Einnahmen im Gesamtjahr 5 bis 15 Prozent der Gesamteinnahmen ausmachen werden.

ys/rw

(AWP)

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Partners Group lanciert für

Partners Group lanciert für UBS-Vermögensverwaltungskunden Privatmarktlösung

Die auf Privatmarktanlagen spezialisierte Partners Group und die UBS haben ein langfristig ausgelegtes, gemeinsames Investitionsprogramm lanciert. Dieses Programm soll den Vermögensverwaltungskunden der UBS den Zugang zu Privatmärkten erleichtern, teilte Partners Group am Freitag mit.

30.10.2020 06:37

Die gemeinsame Initiative werde den Vermögensverwaltungskunden in der Schweiz und in ausgewählten anderen Märkten Europas und Asiens Zugang zu direkten Private-Equity-Anlagen der Partners Group sowie zu Co-Investitionen in bestimmte Anlagen, welche von UBS vorausgewählt werden, eröffnen, heisst es weiter. Mit dieser Lösung strebt Partners Group im Laufe der Zeit eine jährliche Investitionskapazität von ein bis drei Milliarden US-Dollar an.

Mit dem Projekt würden die Partners Group und die UBS ihre Beziehungen ausbauen, sagt Partners Group-Mitgründer und Verwaltungsrat Urs Wietlisbach laut Mitteilung.

mk/dm

(AWP)

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Partners Group übernimmt für

Partners Group übernimmt für Kunden Bekleidungsunternehmen Careismatic Brands

Die Investmentfirma Partners Group übernimmt für ihre Kunden die auf Berufsbekleidung und Schuluniformen spezialisierte Careismatic Brands. Die Firma wurde von New Mountain Capital übernommen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

07.01.2021 13:47

Careismatic mit Sitz im Chatsworth im US-Bundesstaat Kalifornien vertreibt in 70 Ländern unter 15 Marken Bekleidung etwa für medizinisches Personal. Das Unternehmen mit 730 Mitarbeitenden sei in den USA, Kanada, Europa und Asien vertreten. Partners Group habe früher an der Vorläuferfirma Strategic Partners eine Beteiligung gehalten und kenne daher das Geschäft gut, heisst es weiter. Der Fokus liege auf dem organischen Wachstum, der Markterweiterung und auf Zukäufen.

yr/rw

(AWP)

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Ausblick Partners Group: AuM

Ausblick Partners Group: AuM von 101,0 Milliarden US-Dollar erwartet
Der auf Privatmarkt-Anlagen spezialisierte Vermögensverwalter Partners Group publiziert am Donnerstag, 14. Januar, nachbörslich die Zahlen zu den verwalteten Vermögen (AuM) und zur Kundennachfrage per 31. Dezember 2020. Zum AWP-Konsens haben insgesamt acht Analysten beigetragen.
14.01.2021 06:45
2020E
(in Mrd USD) AWP-Konsens per 30.06.2020A

AuM 101,0 96,3

2019A
Kundennachfrage 14,9 16,5
FOKUS: Die Corona-Krise ist auch an Partners Group nicht spurlos vorübergegangen. So war das Geschäft im ersten Halbjahr von weniger Transaktionen und das zweite Semester von einer Wiederbelebung der Kundenaktivitäten geprägt. Insgesamt gehen die Analysten davon aus, dass Partners Group das Jahr bezüglich Kundennachfrage im Rahmen der eigenen Guidance zwischen 12 bis 15 Milliarden US-Dollar abgeschlossen hat. Bei den verwalteten Vermögen gehen sie im von einer leichten Steigerung aus. Grosse Überraschungen werden nicht erwartet.

Gleichzeitig dürfte der Asset Manager wie üblich eine Guidance über die erwarteten Kundenzusagen für das neu begonnene Jahr liefern.

ZIELE: Im September anlässlich der Veröffentlichung des Halbjahresergebnisses betätigte das Management seine bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr. Danach rechnet der Asset Manager mit Kapitalzusagen von 12 bis 15 Milliarden US-Dollar. Im ersten Semester machten die Kunden neue Zahlungszusagen in Höhe von 8,3 Milliarden. Ausserdem ging Partners Group damals davon aus, dass die performanceabhängigen Einnahmen im Gesamtjahr zwischen 5 bis 15 Prozent der Gesamteinnahmen ausmachen werden. Die üblicherweise - in einem günstigen Marktfeld - erwartete Bandbereite liegt eigentlich bei 20 bis 30 Prozent.

PRO MEMORIA: Zuletzt lief es für den erfolgsverwöhnte Vermögensverwalter weniger rund als sonst. Weil es als Folge der Coronakrise zu weniger Transaktionen kam, brachen im ersten Halbjahr erwartungsgemäss die an den Erfolg gekoppelten Einnahmen ein. In der Folge nahm Partners Group fast 60 Prozent weniger performanceabhängige Gebühren ein. Diese machten lediglich noch 9 Prozent der Gesamteinnahmen aus. Üblich sind 20 bis 30 Prozent.

Allerdings stellte im September Unternehmenschef David Layton wieder eine Stabilisierung am Markt für Unternehmensverkäufe fest. Für grössere Transaktionen sei es allerdings nicht sicher, ob diese noch im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden oder aber erst im nächsten Jahr, ergänzte CFO Hans Ploos.

Verlangsamt hat sich zuletzt auch der Personalaufbau. Die Zahl der Mitarbeiter - gerechnet in Vollzeitstellen - stieg im ersten Semester um 3 Prozent auf 1'501. Im Vorjahreszeitraum waren es plus 19 Prozent. Er gehe auch für das zweite Halbjahr 2020 von einem "vorsichtigeren Einstellungsansatz" aus, sagte Ploos. Als Gründe nannte er die Kostendisziplin.

Ohnehin wächst das Personal normalerweise im Einklang mit den verwalteten Vermögen. Das Geschäft von Partners Group ist sehr personalintensiv und Skaleneffekte sind kaum möglich. Werden mehr Dollar verwaltet und investiert, müssen dementsprechend mehr Mitarbeiter eingestellt werden. Im ersten Semester waren die verwalteten Vermögen lediglich um 2 Prozent angestiegen.

AKTIENKURS: Seit Ende September werden die Aktien von Partners Group an Stelle von Adecco im SMI gehandelten. Nach dem coronabedingten Einbruch im März ging es für die Titel wieder zügig nach oben. Die Aktien bescherten den Investoren im vergangenen Jahr einen Kursgewinn von über 17 Prozent. Nach einer Fortsetzung dieses Trends zu Beginn des laufenden Jahr haben die Dividendenpapiere inzwischen wieder etwas Dampf abgelassen, notieren aber immer noch rund 1 Prozent im Plus.

Homepage: www.partnersgroup.com

jg/jl/sig

(AWP)

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Starke Zahlen: Partners-Group

Starke Zahlen: Partners-Group-Aktie nicht ohne Grund in der Favoritenrolle

Die Entwicklung der Partners Group ist eine Erfolgsgeschichte. Allerdings notiert die Aktie nur leicht über dem Stand von Anfang Januar. Das könnte sich angesichts überzeugender Zahlenfakten nun ändern.

Aktualisiert um 08:06

Von Lorenz Burkhalter

Die Investoren rennen der Partners Group weiterhin die Tür ein. Wie der Spezialist für Risikokapitalanlagen am Donnerstagabend informierte, stiegen die verwalteten Vermögen per Ende Dezember auf 109 Milliarden Franken und damit erstmals in der Firmengeschichte auf über 100 Milliarden Franken.

Doch nicht nur die verwalteten Vermögen, auch die Kundenzusagen übertreffen mit 16 Milliarden Franken die bei etwas weniger als 15 Milliarden Franken liegenden Analystenschätzungen. Und es kommt noch besser: Für 2021 geht das Unternehmen von einer Kundennachfrage in Höhe von stolzen 16 bis 20 Milliarden Franken aus.

Mit anderen Worten: Die Partners-Group-Aktie ist zu Beginn des neuen Börsenjahres nicht ohne Grund in der Favoritenrolle. Neben Vontobel setzen bei ihren Jahresfavoriten auch Mirabaud Securities und die Zürcher Kantonalbank auf den Risikokapitalspezialisten (cash berichtete).

Rückt das bisherige Rekordhoch in Griffnähe?

Noch spiegelt sich das allerdings nicht in der Kursentwicklung wider. Seit Jahresbeginn steht die Aktie gerade einmal mit 0,7 Prozent im Plus. Schuld trägt mitunter BNP Paribas. Die französische Grossbank stutzte die Aktie erst kürzlich von "Outperform" auf "Neutral" zurück, obwohl sie sichtlich Gefallen am Geschäftsmodell findet. Bei BNP Paribas gibt man anderen europäischen Vermögensverwaltern den Vorzug.

Vom Zahlenkranz gehen nun positive Impulse aus. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die Partners-Group-Aktie zur Stunde 2,5 Prozent auf einen Mittelkurs von rund 1064 Franken. Bis zum Rekordhoch bei 1081 Franken ist es aber noch ein Stück. Auch die Veröffentlichung des detaillierten Jahresergebnisses liegt noch in weiter Ferne. Das Unternehmen legt dieses nämlich erst am 16. März vor.

Dennoch sieht sich die Credit Suisse auf Basis des vorliegenden Zahlenkranzes in ihrer positiven Haltung bestätigt. Sie erhöht das Kursziel auf 1180 (zuvor 1100) Franken und wiederholt die "Outperform" lautende Kaufempfehlung. Die Grossbank begrüsst die sich beschleunigende Wachstumsdynamik.

Auch J.P. Morgan lobt das Wachstum bei den verwalteten Vermögen. In Erwartung eines weiteren starken Geschäftsjahres preist die US-Investmentbank die Aktie neuerdings mit einem Kursziel von 1170 (zuvor 1110) Franken zum Kauf an und zählt den Risikokapitalspezialisten zu den Favoriten unter den Vermögensverwaltern.

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Partners Group übernimmt für

Partners Group übernimmt für Kunden amerikanische IT-Firma Idera

Die Investmentfirma Partners Group hat als Investition der von den Kunden angelegten Geldern die amerikanische IT-Firma Idera übernommen. Diese wurde 2003 im texanischen Austin gegründet und bedient derzeit rund 700'000 Kunden mit mehr als 570 Angestellten.

22.01.2021 13:31

Idera vertreibt Software-Lösungen für Infrastruktur an Geschäftskunden, wie Partners Group am Freitag mitteilte. Bereits 2019 hatte sich Partners Group an Idera beteiligt. Seit jenem Zeitpunkt sei die Überzeugung noch gewachsen, dass der Bereich Software für Infrastruktur sehr gute Gelegenheiten biete, so die Mitteilung. Finanzielle Details werden keine genannt.

cf/tt

(AWP)

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Partners Group kauft für

Partners Group kauft für Kunden finnische Parmaco

Der Private Markets-Spezialist Partners Group kauft für seine Kunden den finnischen Anbieter von Bildungsinfrastruktur Parmaco Oy.

26.02.2021 06:56

Man wolle nun auf der Marktposition von Parmaco aufbauen und das Unternehmen zu einem führenden skandinavischen Anbieter machen, teilte Partners Group am Donnerstag mit. Zu den finanziellen Einzelheiten wurden keine Angaben gemacht.

Parmaco mit Sitz im finnischen Tampere entwirft, baut und vermietet gebrauchsbereite modulare Holzgebäude, die als Schulen und Tagesstätten in Finnland und Schweden eingesetzt werden. Die insgesamt 353 modularen Bauten haben laut den Angaben eine gesamte mietbare Fläche von 280'000 Quadratmetern und beherbergen über 35'000 Kinder. 98 Prozent der Mieter stammen heute aus dem öffentlichen Sektor, was zu einem stabilen und defensiven Geldfluss führe.

Die modularen Gebäude wiesen auch gute ESG-Charakteristika auf, so sei der CO2-Fussabdruck über den Lebenszyklus 54 Prozent kleiner als in traditionellen Beton-Schulhäusern. Verkäufer von Parmaco ist ein Konsortium, das von den Private Equity-Unternehmen Terra Firma and Metric Capital angeführt wird.

(AWP)

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Ausblick Partners Group: IFRS

Ausblick Partners Group: IFRS-Gewinn von 716 Millionen Franken erwartet
Der Vermögensverwalter Partners Group publiziert am Dienstag, 16. März, die Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2020. Insgesamt haben zehn Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.
15.03.2021 14:00
2020E
(in Mio Fr.) AWP-Konsens 2019A

Erträge 1'355 1'610
EBITDA 861 1'041
IFRS Reingewinn 716 900

(in Fr.)
Dividende je Aktie 25,72 25,50
FOKUS: Auch bei Partners Group blieb der Ausbruch der Corona-Pandemie im Geschäftsjahr 2020 nicht ohne Folgen. Aufgrund der Corona-Situation kamen Investitions- und Verkaufsaktivitäten im zweiten und dritten Jahresviertel praktisch zum Erliegen, was sich stark auf die Performance Fees auswirkte. Die Analysten rechnen denn auch mit einem Ertragsrückgang im Gesamtjahr. Einen noch deutlicheren Rückgang erwarten sie beim Reingewinn.

Im Mittelpunkt des Interesses bei der diesjährigen Zahlenvorlage stehen allerdings Aussagen zur Entwicklung in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres sowie der Ausblick. Dabei interessiert, ab wann wieder mit einer Normalisierung der Investitionsentscheidungen gerechnet werden kann. Das Preisumfeld sollte für Performance-Fee-trächtige Exits zwar günstig sein; die Kehrseite der Medaille sei, dass neue Deals wohl nicht zum Schnäppchenpreis zu haben sein werden, schreiben dazu die Experten der ZKB.

ZIELE: Mit der Veröffentlichung der verwalteten Vermögen Mitte Januar legte die Gesellschaft auch ihre Ziele für das angelaufene Geschäftsjahr 2021 offen. Danach rechnet sie mit einem weiteren Neugeldzufluss und geht von Kapitalzusagen von 16 bis 20 Milliarden Dollar aus. Zudem kalkuliert sie mit Tail-Down-Effekten in Höhe von -9,5 Milliarden Dollar. Wenn ein Privatmarktprogramm ausläuft, sinken die verwalteten Vermögen schrittweise, was als Tail-Down-Effekt bezeichnet wird.

Das Geschäft mit Privatmarktanlagen ist sehr personalintensiv, und das Personal wächst üblicherweise im Einklang mit der Zunahme an verwalteten Vermögen. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres ist die Zahl der Vollzeitstellen um drei Prozent auf rund 1'500 gestiegen.

PRO MEMORIA: Partners Group hat im Geschäftsjahr 2020 bei den verwalteten Vermögen die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschritten: Bis Ende 2020 stiegen die AuM auf 109,1 Milliarden nach 96,3 Milliarden US-Dollar Ende Juni wie bereits Mitte Januar 2021 bekannt gegeben wurde. Von den Kunden erhielt das Unternehmen mit 16,0 Milliarden etwas weniger Zahlungszusagen als im Vorjahr (16,5 Mrd).

Partners Group investierte 2020 für seine hauptsächlich institutionellen Kunden wegen Covid-19 ausserdem nur noch 8,6 Milliarden US-Dollar nach 14,8 Milliarden im Jahr davor. Konkret flossen einerseits 5,7 Milliarden in Direkttransaktionen, andererseits wurden insgesamt 2,8 Milliarden (33% des Gesamtinvestitionsvolumens) in diversifizierte Portfolioanlagen investiert.

Partners Group ist laufend auf der Suche nach guten Investments für seine Kunden. Zuletzt im Februar wurden die Wasserinfrastruktur-Plattform Resilient Infrastructure und im Januar die amerikanische IT-Firma Idera sowie ein Portfolio mit 27 Industrieliegenschaften in Grossbritannien im Wert von rund 308 Millionen Franken erworben.

Ungelöst ist noch eine juristische Auseinandersetzung in den USA. Dort war im Januar 2020 vom Güterzugunternehmen Midrail eine Klage gegen das Zuger Unternehmen eigereicht worden. Midrail wirft dem Vermögensverwalter den Bruch einer Vertraulichkeitsvereinbarung vor. Dabei geht es um den Kauf des Bahnunternehmens Patriot Rail. Laut Partners Group ist die Klage völlig unbegründet.

AKTIENKURS: Mit den Dividendenpapieren von Partners Group, die im vergangenen September in den SMI aufgestiegen sind, ging es nach dem Corona-bedingten Einbruch vor einem Jahr wieder steil nach oben. Am 4. März notierten sie ein Allzeithöchst von 1'151,50 Franken. Seit Anfang Jahr haben die Titel rund 8 Prozent zugelegt, während der Gesamtmarkt gemessen am SMI lediglich 1,7 Prozent höher steht.

Homepage: www.partnersgroup.com

ab/sig

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Partners Group verdient

Partners Group verdient weniger, will aber mehr Dividende bezahlen

Der Vermögensverwalter Partners Group hat wegen der Corona-Krise einen Ertrags- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

16.03.2021 07:38

Weil es wegen der Krise zu Verzögerungen bei den Transaktionen kam, brachen die erfolgsabhängigen Einnahmen ein. Die Aktionäre sollen dennoch eine höhere Dividende erhalten.

Konkret nahmen die Erträge in der Berichtsperiode um 12 Prozent auf 1,41 Milliarden Franken ab, wie Partners Group am Dienstag mitteilte. Während dabei die Management-Gebühren, die auf langfristigen Kundenverträgen basieren, im Einklang mit den gestiegenen verwalteten Vermögen um ein Prozent auf 1,15 Milliarden zunahmen, verringerten sich die erfolgsabhängigen Gebühren, die sogenannten Performance Fees, um satte 44 Prozent auf noch 266 Millionen.

Im zweiten Halbjahr habe ein attraktives Marktumfeld für Veräusserungen die Realisierung mehrerer Anlagen ermöglicht, heisst es weiter. Die Performance Fees konnten sich dementsprechend erholen und ihr Anteil an den Gesamteinnahmen stieg von 9 Prozent im ersten Halbjahr auf 27 Prozent im zweiten Halbjahr an.

Rückläufig war auch der Betriebsgewinn EBIT, der um 13 Prozent auf 875 Millionen abnahm. Die entsprechende Marge lag bei 62,0 Prozent nach 62,6 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich fiel der Reingewinn mit 805 Millionen um 11 Prozent tiefer aus. An die Aktionäre soll dennoch eine höhere Dividende von 27,50 Franken nach 25,50 Franken je Aktie im Vorjahr bezahlt werden.

Erwartungen übertroffen

Mit den ausgewiesenen Zahlen wurden die Konsens-Erwartungen der Analysten übertroffen.

Das auf Privatmarktanlagen spezialisierte Unternehmen veröffentlichte bereis Mitte Januar Angaben zu den verwalteten Vermögen, an denen sich die Management-Fees orientieren. Ende 2020 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf 109,1 Milliarden nach 96,3 Milliarden US-Dollar Ende Juni. Von den Kunden erhielt das Unternehmen mit 16,0 Milliarden etwas weniger Zahlungszusagen als im Vorjahr (16,5 Mrd). Investierte wurden 8,6 Milliarden US-Dollar (VJ 14,8 Mrd) im Auftrag ihrer Kunden über alle Anlageklassen der Privatmärkte hinweg.

In diesem Zusammenhang wurden auch Ziele für 2021 bekanntgegeben, die nun bestätigt wurden. Danach rechnet Partners Group mit Kapitalzusagen von 16 bis 20 Milliarden Dollar. Zudem wird mit Tail-Down-Effekten in Höhe von -9,5 Milliarden Dollar kalkuliert. Wenn ein Privatmarktprogramm ausläuft, sinken die verwalteten Vermögen schrittweise, was als Tail-Down-Effekt bezeichnet wird.

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Partners Group verhandelt

Partners Group verhandelt über Ausstieg aus Cerba-Investment

Der Vermögensverwalter Partners Group plant den Ausstieg aus einem Investment, das er im Auftrag seiner Kunden eingegangen ist. Konkret wird mit EQT Private Equity exklusiv über einen Verkauf der Beteiligung am französischen Unternehmen Cerba Healthcare gesprochen, wie Partners Group am Dienstagabend mitteilte.

30.03.2021 22:05

Cerba, welche im Bereich medizinische Diagnostik tätig ist, habe seit dem Einstieg von Partners Group im Jahr 2017 einen starken Wandel durchgemacht, neue Märkte erschlossen und die internationale Präsenz ausgebaut, so die Mitteilung weiter. Finanzielle Angaben wurden keine gemacht. Der Abschluss der Transaktion steht laut den Angaben unter anderem unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

rw/

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Partners Group verkauft

Partners Group verkauft Portfolio mit US-Industrieimmobilien

Partners Group hat im Auftrag seiner Kunden ein Portfolio mit Industrieimmobilien in den USA verkauft. Der Wert beträgt laut Angaben der Investmentfirma vom Dienstag mehr als eine Milliarde US-Dollar.

13.04.2021 14:22

Das Portfolio habe eine Gesamtmietfläche von 8,6 Millionen Quadratfuss und bestehe aus 88 Industrieimmobilien, die sich hauptsächlich in den Regionen Mittelatlantik und Südosten der USA befänden, teilte der auf alternative Anlagen spezialisierte Vermögensverwalter weiter mit. Zu den Objekten gehören 74 Gebäude für die Leichtindustrie und 14 Gebäude für die Schwerindustrie, die in erster Linie Mieter aus dem Vertrieb der E-Commerce-Lieferkette bedienten. Partners Group habe das Portfolio in Partnerschaft mit Equus Capital Partners durch die Zusammenlegung von drei separaten Lead-Investments, die in fünf schnell wachsenden US-Märkten angesiedelt seien, aufgebaut.

Partners Group habe dabei seinen Transformationsplan zur Wertsteigerung vollständig umgesetzt, den Vermietungsgrad auf 98 Prozent erhöht und Mietvertragsverlängerungen mit wichtigen Mietern durchgeführt und die Qualität des Portfolios seit der Akquisition durch wertsteigernde Entwicklungsmöglichkeiten verbessert. Der Exit stelle für die Kunden von Partners Group eine Rendite von mehr als dem Zweifachen dar.

Das Immobiliengeschäft von Partners Group verfügt laut eigenen Angaben über ein verwaltetes Vermögen von insgesamt 17 Milliarden Dollar. Seit Gründung im Auftrag seiner Kunden seien 20 Milliarden Dollar in Immobilienprojekte investiert worden.

pre/cf

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