Aktien Schweiz Diverse

1'352 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Aevis Victoria steigert

Aevis Victoria steigert operativen Umsatz 2020 leicht

Die Hotel- und Privatklinikgruppe Aevis Victoria hat den operativen Umsatz im Coronajahr 2020 gesteigert. Während das Spitalgeschäft zulegte, litt die Hotellerie enorm unter den Massnahmen. Ende 2021 und im Laufe des Jahres 2022 will die Gruppe aber auch hier auf den Wachstumspfad zurückkehren.

02.03.2021 07:52

Operativ setzte Aevis Victoria 2020 716,7 Millionen Franken und damit 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr um. Einschliesslich der Gewinne aus dem Verkauf von Beteiligungen und Vermögenswerten belief sich der Umsatz auf 733,0 Millionen Franken und lag damit deutlich tiefer als noch 2019 mit 933,2 Millionen Franken. Anders als im Vorjahr mit Infracore seien 2020 keine Beteiligungen verkauft worden, teilte Aevis Victoria am Dienstag mit.

Im Spitalsegment steigerte Aevis den Umsatz um 2,5 Prozent auf 622,3 Millionen Franken und dies trotz des mehrwöchigen Verbots von nicht dringenden Eingriffen. Alle Spitäler der Tochter Swiss Medical Network seien in die kantonalen Pläne zur Reaktion auf die Pandemie integriert worden, hiess es. Die Situation habe sich inzwischen nahezu normalisiert und seit dem dritten Quartal sei wieder Wachstum zu verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2021 werde eine deutliche Zunahme der Aktivitäten erwartet.

Das deutlich kleinere Gastrosegment Hospitality konnte 2020 einzig dank der Integration der Seiler Hotels in Zermatt und des Intercontinental in Davos sowie einer Wiedereröffnung wachsen. Aufgrund der Pandemie brach der Umsatz organisch um knapp 42 Prozent ein. Die Hotels litten unter dem Ausbleiben ausländischer Geschäfte, dem Wegfall von Kongressen, Meetings und Ausstellungen sowie den geschlossenen Restaurants. Sie hätten ihr Angebot an die Situation angepasst und 2021 sollte eine allmähliche Normalisierung der Aktivitäten mit der bevorstehenden Wiedereröffnung von Restaurants eintreten, schrieb Aevis. Die Gruppe erwartet eine Rückkehr auf den Wachstumspfad ab Ende 2021 und im Laufe des Jahres 2022.

tt/hr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Elma verkleinert

Elma verkleinert Verwaltungsrat nach Ausscheiden von Rudolf Weber auf 4 Personen

Der Hersteller von Elektronikkomponenten Elma verkleinert den Verwaltungsrat. Rudolf Weber, seit 2004 Mitglied im Elma-Aufsichtsgremium, scheidet nämlich 2020 aufgrund der in den Statuten festgelegten Altersgrenze aus. Der Verwaltungsrat habe beschlossen, seine Position vorerst nicht neu zu besetzen.

02.03.2021 10:25

Damit besteht das Gremium ab der Generalversammlung von 15. April 2021 aus vier Mitgliedern, wie Elma am Dienstag anlässlich seiner Jahreszahlen mitteilte. Der gesamte Verwaltungsrat danke Weber für seine langjährige, erfolgreiche Tätigkeit und seine grossen Verdienste für die Elma Gruppe.

Die Generalversammlung 2021 wird derweil wegen der Corona-Pandemie erneut ohne die physische Anwesenheit der Aktionäre durchgeführt. Die Anteilseigner könnten ihre Stimmanweisungen wieder dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter in schriftlicher oder elektronischer Form abgeben, so Elma.

tt/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Franke-Gruppe verkauft

Franke-Gruppe verkauft Division Water Systems

Die Franke Gruppe verkauft ihre Division Water Systems an Fonds, die vom Private Equity-Unternehmen Equistone beraten werden. Damit wechseln 900 Beschäftigte in der Schweiz und weiteren Staaten zu einem neuen Eigentümer.

02.03.2021 16:00

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie der Aargauer Küchenspezialist am Dienstag mitteilte. Die verkaufte Division umfasst die beiden Geschäftseinheiten "Water Systems (WS) Commercial Group" und "KWC Group". Sie verfügt über Produktions- und Vertriebsstandorte in der Schweiz, der Europäischen Union, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten und China. Das Geschäft habe 2020 weltweit einen Jahresumsatz von rund 192 Millionen Franken erzielt, hiess es in der Mitteilung.

Die WS Commercial Group ist auf die Ausstattung von sanitären Räumen im öffentlichen und gewerblichen Bereich fokussiert. Die KWC Group sieht sich derweil als der "führende Schweizer Hersteller für exklusive Armaturen für private Bäder und Küchen".

Franke sehe die beiden Unternehmen gut positioniert, schreibt das Unternehmen. Gleichzeitig sei es aber das Ziel, in jedem Marktsegment, in der das Unternehmen tätig sei, weltweit zu den Top-3-Playern zu gehören. Die Division "Water Systems" entsprechend weiterzuentwickeln hätte erhebliche Ressourcen und Zeit erfordert, weshalb man sich auf die verbleibenden Divisionen konzentrieren wolle.

Equistone sieht sich als langfristig orientierter Eigenkapitalinvestor, der etablierte mittelständische Unternehmen unterstützen will. Dabei arbeite man eng mit den Managementteams der Portfolio-Unternehmen zusammen.

tp/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Plazza für 2021 positiv

Plazza für 2021 positiv gestimmt

Die Immobiliengesellschaft Plazza hat sich im vergangenen Geschäftsjahr den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einem grossen Teil entziehen können.

03.03.2021 07:44

Plazza konnte im vergangenen Jahr dank Bewertungsgewinnen den Gewinn deutlich auf 63,3 Millionen Franken von 36,7 Millionen im Jahr zuvor steigern, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Ohne Berücksichtigung des Neubewertungserfolges ergibt sich ein im Vergleich zum Vorjahr unveränderter Gewinn vor Neubewertung von 17,0 Millionen Franken.

Der positive Effekt aus dem höheren Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung wurde durch den Wegfall eines steuerlichen Einmaleffekts aus dem Vorjahr kompensiert. Der Wert des Immobilienportfolios im Anlagevermögen stieg um gut zehn Prozent auf 733,3 Millionen Franken.

Ausrichtung auf Wohnen zahlt sich aus

Die Ausrichtung auf zentrumsnahe Wohnimmobilien im mittleren Preissegment hat sich im vergangenen Jahr ausbezahlt. Plazza erzielt 73 Prozent der Mieterträgen mit Wohnliegenschaften. Mit den Anfang 2021 zugekauften 80 Wohnungen im Tiergarten werde sich dieser Anteil weiter erhöhen. Wohnen bleibe damit der zentrale Ertragspfeiler bei Plazza.

Der Einfluss von Covid-19 auf den Markt der Geschäftsflächen in der Schweiz lasse sich aktuell noch nicht abschliessend beurteilen. Abhängig von der allgemeinen Konjunktur- und Beschäftigungslage könne ein Nachfragerückgang nicht ausgeschlossen werden und auch der Trend zu Homeoffice und Desksharing könnte den Geschäftsflächenmarkt unter Druck bringen.

Im vergangen Jahr habe Plazza mit einigen vom Lockdown und den damit verordneten Geschäftsschliessungen direkt betroffenen Mietern Stundungen vereinbart. In Einzelfällen seien Mietzinserlasse gewährt worden, um drohende Konkurse und damit verbundene Leerstände zu verhindern.

Betriebsergebnis auf Vorjahreshöhe erwartet

Für das Jahr 2021 geht Plazza von einer stabilen Entwicklung aus. Das Management erwartet ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung mindestens in der Grössenordnung von 2020. Der Erfolg aus Neubewertung hängt unter anderem von den Planungsfortschritten bei den beiden grossen Projekten in Crissier und Regensdorf ab.

Wie bereits mitgeteilt, will Plazza im ersten Halbjahr 2021 die Konzernstrukturen vereinfachen. Dabei werde die börsenkotierte Plazza AG ihre beiden 100-prozentigen Tochtergesellschaften Plazza Immobilien AG und Plazza Immobilienmanagent AG übernehmen. Fortan werde das operative Geschäft direkt von der kotierten Gesellschaft geführt, was auf den operativen Betrieb praktisch keine Auswirkungen hat.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Solvalor nimmt

Solvalor nimmt Kapitalerhöhung vor

Die Fondsleitung des Immobilienfonds Solvalor 61 nimmt eine Kapitalerhöhung vor. Zwischen Ende April und Anfang Mai 2021 wird das Kapital um rund 120 Millionen Franken mit Bezugsrecht erhöht. Damit soll in die Qualität des Immobilienportfolios gesteigert sowie in neue Wohnprojekte investiert werden.

03.03.2021 08:30

Die detaillierten Bedingungen der Kapitalerhöhung werden am 18. März bekannt gegeben, wie der Fonds am Mittwoch mitteilte.

In den letzten Monaten seien bereits die Managementaktivitäten verstärkt worden, was zu einer Verbesserung der Qualität des Immobilienbestands geführt habe, heisst es weiter. Zudem sei eine Wohnliegenschaft in Genf, ein im Bau befindliches Projekt in Nyon sowie ein Baugrundstück im Zentrum von Lausanne erworben worden. Und die Vorbereitung für sechs Verdichtungsprojekte in Genf und Lausanne stehe kurz vor dem Abschluss.

dm/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Immofonds: Lukas Camenzind

Immofonds: Lukas Camenzind tritt nach wenigen Monaten aus Verwaltungsrat zurück

Bei der Immofonds Asset Management kommt es zu einem Abgang aus dem Verwaltungsrat. Lukas Camenzind tritt per sofort zurück, wie die börsenkotierte Fondsgesellschaft am Mittwoch mitteilte.

03.03.2021 08:40

Camenzind war erst an der letzten Generalversammlung im November 2020 ins Gremium gewählt worden. Gründe für den raschen Abgang wurden in der Mitteilung keine genannt. Camenzinds Beiträge werden jedoch verdankt.

rw/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Crealogix verstärkt mit

Crealogix verstärkt mit Thomas Roth als CTO die Technologiekompetenz

Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix hat Thomas Roth als CTO (Chief Technology Officer) verpflichtet. Zusätzlich wird das erweiterte Management durch Michael Radic als "Executive Vice President Group Customer Implementation Services" sowie Sebastian Krahe als "Executive Vice President Group Operations" verstärkt.

04.03.2021 08:00

Thomas Roth verfüge über eine weitreichende operative Erfahrung in der Finanzindustrie, teilte Crealogix am Donnerstag mit. Zuletzt sei er bei einem Beratungsunternehmen tätig gewesen, wo er nationale und internationale Retail- und Universalbanken sowie Asset- und Wealth-Manager in digitalen Angelegenheiten unterstützt habe.

Der zum Management stossende Michael Radic ist den Angaben zufolge studierter Informatiker und war über ein Jahrzehnt in verschiedenen Rollen bei internationalen Technologie-Unternehmen tätig. Sebastian Krahe wiederum war zuvor in einer leitenden Position eines internationalen Finanzdienstleisters beschäftigt, wie es weiter heisst.

jl/gab

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Swiss wegen Coronapandemie

Swiss wegen Coronapandemie mit grossem Verlust

Wegen der Coronapandemie ist die Swiss vergangenes Jahr tief in die roten Zahlen gestürzt. Operativ resultierte bei der Lufthansa-Tochter ein Verlust von 654 Millionen Franken.

04.03.2021 07:53

2019, im Jahr vor der Pandemie, hatte die Fluggesellschaft noch einen operativen Gewinn von 578 Millionen Franken erzielt und 2018 mit 636 Millionen sogar das bisherige Rekordergebnis.

Doch dann machte die Seuche der Airline einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Viele Staaten verboten die Einreise von Passagieren aus dem Ausland, und die Unsicherheit wegen des Virus spiegelte sich in massiv sinkenden Passagierzahlen, die im April ihren Tiefpunkt erreichten.

Insgesamt begrüsste die Airline 2020 nur noch 4,8 Millionen Passagiere an Bord, im Vorjahr waren es noch über 18,5 Millionen gewesen. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen sank von 84 Prozent auf 57,9 Prozent, wie die Swiss am Donnerstag bekannt gab.

In der Folge brach der Umsatz um 65,2 Prozent auf 1,85 Milliarden Franken ein,. "Auch aufgrund des für die Luftfahrt üblichen hohen Fixkostenanteils hat uns die Krise deutlich stärker getroffen als andere Branchen", wird der neue Swiss-Chef Dieter Vranckx in der Mitteilung zitiert.

Cargotochter federt etwas ab

Immerhin trug laut der Mitteilung Swiss WorldCargo, die Frachtsparte der Airline, nicht zuletzt wegen der hohen Nachfrage nach Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern überproportional stark zum Ergebnis bei.

"Dank der umgehend eingeleiteten drastischen Kostensparmassnahmen und des starken Beitrags von Swiss WorldCargo ist es uns gelungen, den Verlust im Rahmen zu halten", wird Swiss-Finanzchef Markus Binkert zitiert.

Man habe dieses Ergebnis erwartet und in die Finanzplanung einkalkuliert. Doch weil die Situation auch seit Jahresbeginn nicht besser wurde, habe sich die Situation wider Erwarten verschärft. "Wir verlieren weiterhin rund zwei Millionen Schweizer Franken pro Tag und werden somit unsere Kostensparmassnahmen intensivieren müssen", so Binkert.

Weitere Restrukturierungsmassnahmen

Bereits im vergangenen Jahr leitete die Swiss umfangreiche Kostensparmassnahmen ein. Mittels natürlicher Fluktuation, Frühpensionierungen und Teilzeit würden bis Ende 2021 so voraussichtlich 1'000 Vollzeitstellen abgebaut, heisst es. Auch in den oberen Führungsebenen werde die Zahl der Mitarbeitenden um 20 Prozent reduziert.

Zudem verkleinert die Swiss ihre Geschäftsleitung von vier auf drei Mitglieder. Der operative Chef Thomas Frick trete dabei per Ende März 2021 planmässig von seiner Funktion zurück, werde aber noch projektbasiert für das Unternehmen tätig bleiben. Seine Funktion übernimmt in Personalunion der seit Januar amtierende Chef Vranckx.

Situation bleibt schwierig

Den vormals angekündigten Ausbau des Flugprogramms im zweiten Quartal legte die Swiss vorerst auf Eis, wie sie bereits Ende Februar mitteilte. Im März biete sie durchschnittlich noch ein Viertel des Angebots von 2019 an. In Genf wurde der Minimalflugbetrieb bis Ende Monat verlängert. Die Swiss rechnet damit, dass frühestens im Hochsommer mit einer Erholung der Reisetätigkeit zu rechnen ist.

"Seit Jahresbeginn hat sich die Ausgangslage massiv verschlechtert. Es zeigt sich in aller Deutlichkeit, dass sich die gesamte Airlinebranche strukturell verändern wird", wird Vranckx zitiert. Swiss werde deshalb eine stärkere Redimensionierung prüfen müssen als bislang vorgesehen. Eine Verkleinerung der Flotte würde sich auch das Streckennetz, die Kosten- und Organisationsstruktur auswirken. Eine Entscheidung dazu sei aber noch nicht gefallen.

Verbesserungen im dritten Quartal erwartet

Mit Fortschreiten der Impfungen und der aufgeschobenen Nachfrage gehe die Airline davon aus, im Laufe des dritten Quartals wieder rund 65 Prozent der Kapazitäten von 2019 anbieten zu können, heisst es.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
SIX Exchange Regulation

SIX Exchange Regulation eröffnet Untersuchung gegen Interroll

Die Börsenaufsicht SIX Exchange Regulation (SER) hat gegen den Lagerlogistikspezialisten Interroll eine Untersuchung eröffnet.

04.03.2021 07:35

Die Behörde klärt ab, ob Interroll gegen Vorschriften zur Ad hoc-Publizität verstossen hat.

Vorabklärungen hätten genügend Anhaltspunkte geliefert, die auf eine Verletzung der Vorschriften hindeuten würden, teilte die SER am Donnerstag mit. Aus diesem Grund habe man die Untersuchung eröffnet.

Beim möglichen Verstoss geht es laut SER insbesondere um die Pflicht, zur zeitgerechten Publikation des am 22. März 2019 publizierten Geschäftsberichts.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Rapid Nutrition vertreibt

Rapid Nutrition vertreibt Waren neu via Amazon

Rapid Nutrition setzt auf Amazon als neuen Vertriebskanal. In den USA sei ein entsprechender Auftritt auf der Online-Plattform bereits umgesetzt worden, teilte das auf Nahrungsergänzungsmittel spezialisierte Unternehmen in der Nacht auf Donnerstag mit.

04.03.2021 07:15

Im Verlauf des Jahres soll ein entsprechender Auftritt auch in Grossbritannien erfolgen, danach seien entsprechende "Shops" in anderen europäischen Ländern geplant. Via Amazon könnten die Kunden direkt angesprochen werden, beschreibt die Gesellschaft die Vorzüge dieses Absatzkanals.

rw/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Dottikon ES: Kernaktionäre

Dottikon ES: Kernaktionäre greifen bei Kapitalerhöhung zu

Die Kapitalerhöhung des Aargauer Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon ES schreitet voran. Bereits vor Ablauf der Bezugsfrist hätten alle Kernaktionäre ihre Bezugsrechte voll ausgeübt, teilte die Gesellschaft am Freitag mit. Die Bezugsfrist läuft noch bis zum 9. März.

05.03.2021 07:55

Das Geld will Dottikon ES gemäss früheren Angaben für die teilweise Finanzierung des Ausbaus am Firmenstandort in Dottikon AG nutzen. Dabei soll der Streubesitz auf über 21 Prozent steigen, damit die Aktien in den Swiss Performance Index aufgenommen werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, werde Hauptaktionär und Firmenchef Markus Blocher maximal 25 Prozent seiner Bezugsrechte ausüben, hiess es seinerzeit.

Als "Kernaktionäre" bezeichnet Dottikon in der Mitteilung vom Freitag alle Anteilseigner mit einer Beteiligung von mehr als 5 Prozent. Laut dem letzten Geschäftsbericht hielt Markus Blocher 71,8 Prozent der Aktien, Peter Grogg 7,0 Prozent und Miriam Baumann 5,1 Prozent.

ra/dm

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
SFS hält Dividende nach

SFS hält Dividende nach Gewinnrückgang stabil

Die in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige SFS-Gruppe hat 2020 trotz Corona-Krise nur einen geringen Umsatzrückgang erlitten. Das Geschäft zog in der zweiten Jahreshälfte deutlich an.

05.03.2021 07:20

Der Reingewinn von SFS sank 2020 gegenüber dem Vorjahr um 10,5 Prozent auf 184,8 Millionen Franken. Dabei hatte der Vorjahreswert von steuerlichen Einmaleffekten profitiert, betonte SFS am Freitag in einem Communiqué.

Die Dividende soll nun stabil bei 1,80 Franken je Aktie bleiben. SFS hatte im Vorjahr die geplante Ausschüttung während der ersten Welle der Covid-19-Pandemie um 30 Rappen gesenkt.

Deutlich besser entwickelten sich - vor dem genannten Steuereffekt - die operativen Gewinnzahlen. Mit dem nun kommunizierten definitiven EBIT-Wert von 227,4 Millionen Franken wurde hier ein Rückgang von 3,8 Prozent verbucht. Die Marge verharrte bei 13,3 Prozent. Damit wurden die im Januar genannten Zahlen bestätigt.

Die Umsatzzahlen und eine bereits sehr präzise Indikation zum Betriebsgewinn hatte SFS bereits Ende Januar bekannt gegeben. Dabei wies das Ostschweizer Unternehmen einen um 4,3 Prozent tieferen Umsatz von 1,70 Milliarden Franken aus. Das organische Umsatzminus habe 3,2 Prozent betragen.

Zweites Semester besser

Dank einer anhaltenden Erholung der Nachfrage und positiver saisonaler Effekte im zweiten Semester habe sich die Auslastung der Produktionskapazitäten deutlich verbessert, erklärte SFS. Dazu kamen ein striktes Kostenmanagement und positive Mixeffekte. Die EBIT-Marge sei in der Folge in der zweiten Jahreshälfte um 16,8 Prozent gestiegen.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet SFS die Rückkehr zu organischem Wachstum und eine EBIT-Marge im Bereich des Vorjahres. Dies unter der Annahme einer fortschreitenden Erholung der Weltwirtschaft, welche nicht durch weitere globale Wellen von Infektionen gebremst werde.

Investitionen in den gezielten Ausbau von Produktionskapazitäten würden weiterhin konsequent umgesetzt, betonte SFS. Ein weiterer strategischer Fokus gelte dem Ausbau der globalen Fertigungsplattform für die Herstellung von Produkten für Anwendungen in der Medizinaltechnik.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Zug Estates erleidet

Zug Estates erleidet Gewinnrückgang - Sonderdividende geplant

Die Immobiliengesellschaft Zug Estates hat im vergangenen Geschäftsjahr 2020 aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten einen deutlich tieferen Gewinn erzielt.

05.03.2021 07:09

Dank Projektfertigstellungen konnte die auf den Wirtschaftsstandort Zug fokussierte Immobilienfirma den Liegenschaftenertrag um 6,1 Prozent auf 57,8 Millionen Franken steigern, wie die Immobiliengesellschaft am Freitag mitteilt. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen reduzierte sich um 7,2 Prozent auf 49,6 Millionen Franken.

Die Neubewertungen inklusive belief sich das Konzernergebnis auf 32,3 Millionen Franken - ein Minus von 57,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vorjahr hatte die Immobiliengesellschaft dank Bewertungserfolgen und einem positiven Steuereffekt den Gewinn deutlich steigern können.

Schwierige Lage bei Hotel- und Gastro

Während Zug Estates die Erträge im Bereich Immobilien weiter ausbauen konnte, kam es im Segment Hotel & Gastronomie pandemiebedingt zu erheblichen Umsatzeinbussen. Der Rückgang im Beherbergungsgeschäft führte verglichen zum Vorjahr zu Umsatzeinbussen von 57,8 Prozent auf noch 7,0 Millionen Franken.

Die Nachfrage nach grossen Büroflächen sei aktuell zurückhaltend. Dagegen erfreuten sich die Wohnprodukte nach wie vor einer sehr guten Nachfrage und auch bei den Retail- und Gastronomieflächen sei die Nachfrage intakt.

Aus der Veräusserung von Stockwerkeigentumswohnungen im Projekt Aglaya resultierte ein Ertrag von 72,5 Millionen und ein Promotionsgewinn vor Steuern von 9,5 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 45,6 Millionen bzw. 7,9 Millionen Franken.

Der Marktwert des Portfolios erhöhte sich um 1,5 Prozent 1,65 Milliarden Franken. Die Leerstandsquote stieg per Ende Jahr auf 5,0 von 3,3 Prozent im Jahr zuvor.

Erneut Sonderdividende

Die ordentliche Dividende soll um drei auf 34 Franken je Aktie erhöht werden. Zudem sollen die Aktionäre vom Promotionsgewinn profitieren und zusätzlich eine Sonderdividende von 10 Franken je Titel erhalten. Für das Vorjahr bezahlte Zug Estates insgesamt ebenfalls 44 Franken.

Für das laufende Jahr äussert sich das Unternehmen zurückhaltend. Zug rechnet zwar auch 2021 mit steigenden Mieterträgen. Die Entwicklung im Segment Hotel & Gastronomie hänge aber stark vom weiteren Verlauf der Covid-19-Pandemie ab und sei schwierig zu prognostizieren. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung dürfte unter Vorjahr zu liegen kommen. Die Auswirkungen auf das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte könnten nicht abschliessend eingeschätzt werden.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Starrag rutscht 2020 knapp in

Starrag rutscht 2020 knapp in die roten Zahlen und zahlt erneut keine Dividende

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag ist im abgelaufenen Jahr knapp in die roten Zahlen gerutscht

05.03.2021 06:42

Die Corona-Krise hat das Unternehmen stark getroffen, was sich schon mit den Umsatz- und Auftragszahlen Ende Januar angekündigt hatte. Der Ausblick ist angesichts der Umstände vorsichtig optimistisch.

Beim EBIT erreichte das Unternehmen noch 1,3 Millionen Franken und damit fast 74 Prozent weniger als im Vorjahr. Unter dem Strich stand ein Verlust von 0,6 Millionen Franken nach einem Gewinn von 6,9 Millionen im 2019. Insgesamt habe das zweite Halbjahr aber im Vergleich mit den ersten sechs Monaten besser abgeschlossen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Bereits Ende Januar hatte Starrag einen Umsatzrückgang um 29 Prozent auf noch 297 Millionen Franken und einen Einbruch des Auftragseingangs um 44 Prozent auf 192 Millionen vermeldet. Aufgrund des Rückgangs der Neubestellungen schmolz der Auftragsbestand per Ende Jahr um 39 Prozent auf 174 Millionen. "Der aktuelle Arbeitsvorrat sichert die Grundauslastung für das laufende Jahr", schrieb Starrag damals.

Auf eine Dividende wird angesichts des Ergebnisses erneut verzichtet. Das Unternehmen erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass bereits im April 2020 eine Kürzung der Vergütungen für den Verwaltungsrat um 20 Prozent und für die Geschäftsleitung um 10 Prozent beschlossen worden war.

Aus regionaler Sicht sei insbesondere der Auftragseingang in Asien unter Druck gewesen; aber auch Nordamerika habe einen deutlichen Rückgang aufgewiesen. In Europa sei der Rückgang noch am geringsten gewesen. Von den Abnehmerindustrien hat besonders Aerospace gelitten, aber auch der Bereich Transportation lag deutlich unter Vorjahr.

Ausblick vorsichtig optimistisch

Beim Ausblick auf das laufende Jahr hält sich Starrag angesichts der anhaltenden Unsicherheiten der Corona-Krise zurück. Immerhin seien einige Branchenverbände "gedämpft optimistisch", so das Unternehmen. Starrag selbst sieht sich für den künftigen Aufschwung der Märkte gut gerüstet und will zusätzliche Massnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Profitabilität ergreifen.

Neben anziehender Neubestellungen in der zweiten Jahreshälfte zeichneten sich wieder mehr potenzielle Projekte ab, heisst es weiter. Entsprechend soll der Auftragseingang 2021 deutlich über dem Vorjahreswert liegen. Der Umsatz dürfte im Rahmen von 2020 ausfallen und die Ergebnisse sollten "mindestens" die Vorjahreswerte erreichen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Dottikon ES: Bücher sind

Dottikon ES: Bücher sind vollständig gedeckt

Die Kapitalerhöhung des Aargauer Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon ES schreitet voran. Die Bücher seien vollständig gedeckt, teilte Dottikon am Montag mit. Bereits am Freitag hatte das Unternehmen kommuniziert, dass alle Kernaktionäre ihre Bezugsrechte voll ausgeübt hätten. Die Bezugsfrist läuft noch bis zum 9. März.

08.03.2021 07:57

Als "Kernaktionäre" bezeichnete Dottikon in der Mitteilung vom Freitag alle Anteilseigner mit einer Beteiligung von mehr als 5 Prozent. Laut dem letzten Geschäftsbericht hielt Markus Blocher 71,8 Prozent der Aktien, Peter Grogg 7,0 Prozent und Miriam Baumann 5,1 Prozent.

Das Geld will Dottikon ES gemäss früheren Angaben für die teilweise Finanzierung des Ausbaus am Firmenstandort in Dottikon AG nutzen. Dabei soll der Streubesitz auf über 21 Prozent steigen, damit die Aktien in den Swiss Performance Index aufgenommen werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, werde Hauptaktionär und Firmenchef Markus Blocher maximal 25 Prozent seiner Bezugsrechte ausüben, hiess es seinerzeit.

kw/tt

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
SF Urban Properties steigert

SF Urban Properties steigert Gewinn

Die Immobiliengesellschaft Swiss Urban Properties (SFUP) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2020 die Folgen der Corona-Pandemie nur wenig zu spüren bekommen.

08.03.2021 07:56

Der Liegenschaftenertrag ging leicht zurück, unter dem Strich stand dennoch ein höherer Gewinn. Die Aktionäre sollen eine stabile Dividende von 3,60 Franken je Titel erhalten.

Der Reingewinn exklusive Neubewertungseffekte stieg um 92,8 Prozent auf 23,9 Millionen Franken, wie die auf Geschäfts-, Wohn- und Entwicklungsliegenschaften fokussierte Immobilienfirma am Montag mitteilte. Der Verkauf eines Objektes und der nach wie vor tiefe Leerstand hätten zu dem deutlich höheren Gewinn beigetragen. Inklusive Neubewertungen verbuchte das Unternehmen einen um 23,8 Prozent höheren Gewinn von 23,0 Millionen Franken. Die Neubewertungen trugen 3,3 Millionen Franken zum Ergebnis bei nach 9,4 Millionen im Vorjahr.

Der Portfoliowert ging wegen des Verkaufs eines Objekts um 1,5 Prozent auf 638,3 Millionen zurück. Der Leerstand stieg per Ende 2020 auf 2,62 Prozent von 1,66 Prozent Ende 2019.

Umfeld bleibt kompetitiv

Die Ertragseinbussen im Zusammenhang mit Covid-19 beziffert SFUP auf rund 760'000 Franken aus dem ersten und auf 110'000 Franken aus dem zweiten Lockdown. Dies entspreche circa 0,4 Prozent der Nettojahresmieteinnahmen. Darüber hinaus habe SFUP unabhängig von erwarteten oder gewährten Mietzinsreduktionen das ordentliche Delkredere um 500'000 Franken erhöht.

Zum Ausblick schreibt das Immobilienunternehmen, auf dem Transaktionsmarkt sei trotz der Pandemie ein nach wie vor grosser Nachfrageüberhang festzustellen. Wegen der tiefen Zinsen dürfte der Transaktionsmarkt auch 2021 unverändert kompetitiv bleiben.

Um das Portfolio weiter auszubauen, fokussiere sich SFUP weiterhin auf die Wirtschafträume Zürich und Basel. 2021 dürfte der Büro- und Verkaufsflächenmarkt vor allem in der Region Basel anspruchsvoll bleiben. Das Unternehmen erwartet dennoch, auch im Jahr 2021 grössere Vermietungserfolge erzielen zu können.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Ruag International wird

Ruag International wird zerlegt - Durchstart mit Satellitengeschäft

(Zusammenfassung) - Nach der Abspaltung des Geschäfts für die Schweizer Armee wird der Luft- und Raumfahrtkonzern Ruag International zerlegt: Das Unternehmen will sich auf das Satellitengeschäft konzentrieren und damit durchstarten.

09.03.2021 15:00

"Wir steigen aus allen rüstungsnahen Geschäftsbereichen aus", sagte der neue Ruag-Chef, André Wall, am Dienstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Dies betreffe die Munitionsfabrik in Thun, das Militärunterhaltsgeschäft in Malaysia und Australien sowie das Simulatoren- und Trainingsgeschäft mit Standorten in der Schweiz, Frankreich und Schweden.

Auch für den Flugzeugstrukturbau schliesse man einen kompletten Verkauf an strategischen Partner nicht aus. Die Sparte habe in der Pandemie den grössten Einbruch aller Ruag-Bereiche erlitten: "Keiner fliegt mehr, keiner bestellt Flugzeugteile", sagte Wall, der seit Anfang Jahr im Amt ist. Die Sparte stellt Rumpf- oder Flügelteile unter anderem für Airbus her.

Die Division müsse einem kompletten Umbau unterzogen werden, sagte der Firmenchef: "Es dürfte mindestens bis 2025 dauern, bis die Flugzeughersteller wieder die Vor-Pandemie-Volumina erreichen. Trotz der besonderen Herausforderungen in der Luftfahrtindustrie bin ich optimistisch, dass es uns mittels Restrukturierung gelingen wird, Aerostructures solide für die Zukunft aufzustellen."

Wichtig sei, dass die neuen Eigentümer die Mitarbeiter übernehmen würden, sagte Wall. Das sei beim Verkauf von Teilen des Geschäfts im bayerischen Oberpfaffenhofen gelungen. Dort hat die Ruag den Flugzeugservice-Bereich vor kurzem an General Atomics Europe veräussert. Der Bereich umfasst die Herstellung des Propellerflugzeugs Dornier 228 und dessen Kundenservice, wie auch den Unterhalt von Businessjets und Militärhelikoptern. General Atomic übernehme die 420 Angestellten des Bereichs.

Tanker schrumpft zum Schnellboot

Damit schlägt der neue Chef nach 100 Tagen im Amt grosse Pflöcke ein. Der Tanker Ruag International solle zu Schnellbooten werden, sagte der Deutsche.

Der grösste Teil des Personals soll neue Arbeitgeber erhalten. So umfasst die Munitionssparte 2'500 Angestellte, der Flugzeugstrukturbau 1'250 Mitarbeiter und das internationale Militärgeschäft (MRO) rund 630 Beschäftigte.

Übrig bleibt die Raumfahrtdivision mit 1'300 Beschäftigten, wovon allerdings 100 Stellen bis Ende Jahr gestrichen werden. Hier will Ruag International im Satellitengeschäft durchstarten. Von einem Hersteller von Einzelkomponenten für Satelliten wolle man zu einem integrierten Anbieter von Subsystemen für Satelliten werden, kündigte Wall an. Der Fokus liege auf dem Ausbau der Marktführerschaft in Europa und dem Ausbau des Marktzugangs besonders in den USA, aber auch in Asien.

Dazu gebe es ein neues Forschungs- und Entwicklungsteam, das neue Satellitenteile entwerfen solle. Das Unternehmen wolle die Produktion von den heutigen Prototypen auf Mini-Serien mit grösseren Stückzahlen umstellen. "Vor uns liegt ein optimales Startfenster: der Space-Markt boomt", erklärte Wall im Communiqué. Analysten der US-Bank Morgan Stanley würden einen 1-Billion-Dollar-Markt bis in 2040 mit jährlichen Wachstumsraten von über 16 Prozent prognostizieren.

Das Satellitengeschäft solle den neuen Namen "Beyond Gravity" (auf Deutsch: jenseits der Schwerkraft) bekommen. Die Marke Ruag International habe zu Verwirrung bei den Kunden geführt, sagte Wall.

Börsengang hat keine Priorität

Damit schrumpft der Ruag-Konzern massiv zusammen, nachdem er im Jahr 2019 erstmals die Umsatzmarke von 2 Milliarden Franken geknackt hatte. Darin waren allerdings auch die Geschäfte für die Schweizer Armee enthalten, die mittlerweile abgetrennt sind.

Übrig bleibt somit nur noch die Raumfahrtdivision, die im 2019 einen Umsatz von 339 Millionen Franken erzielt hatte. Neuere Zahlen sind noch nicht verfügbar. Die Geschäftsergebnisse des Coronajahrs 2020 will die Ruag am 25. März veröffentlichen.

Der Verkaufsprozess der Munitionssparte sei im Dezember gestartet, sagte Wall: Es gebe etliche Interessenten aus verschiedenen Bereichen, wie etwa strategischen Industrieunternehmen oder Finanzgesellschaften. Der Verkauf solle noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Ein Börsengang der Raumfahrtgeschäfts, wie er bei Ankündigung der Abspaltung des Geschäfts für die Schweizer Armee ins Spiel gebracht worden war, "hat keine Priorität", sagte Wall. "Es ist wichtig, dass wir uns auf den Markt und die Kunden ausrichten." Eine Privatisierung des verbleibenden Raumfahrtgeschäfts sei in zwei bis drei Jahren möglich. Dabei sei ein Börsengang ein möglicher Weg.

Zuerst muss der Konzern allerdings aus den roten Zahlen kommen. Im ersten Halbjahr hatte die Ruag International den Reinverlust auf 48 Millionen Franken vergrössert nach 19 Millionen ein Jahr zuvor. Der Umsatz schrumpfte um rund 11 Prozent auf 570 Millionen Franken.

jb/tt

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Clientis-Gruppe mit tieferem

Clientis-Gruppe mit tieferem Ergebnis nach Austritt von Zürcher Regionalbank

Die in der Clientis-Gruppe zusammengeschlossenen 14 Regionalbanken haben im vergangenen Geschäftsjahr 2020 insgesamt ein deutlich tieferes Ergebnis erzielt. Allerdings zählte im Vorjahr auch noch die grösste Bank der Gruppe, die Clientis Zürcher Regionalbank, zur Gruppe.

10.03.2021 07:52

Bereinigt um die nun selbständige Avera Bank lag der Konzerngewinn um 1,2 Prozent unter dem Vorjahr und erreichte 54,2 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg als Mass der operativen Leistungsfähigkeit sank leicht auf 60,5 Millionen, wie die Bankengruppe am Mittwoch mitteilte.

Trotz des nach wie vor tiefen Zinsumfelds und des hart umworbenen Marktes habe sich das Zinsgeschäft und damit der wichtigste Ertragspfeiler der Clientis-Banken vor allem dank Volumenausweitung erfreulich entwickelt, heisst es in der Mitteilung. Der Brutto-Zinserfolg stieg um 3,4 Prozent, auf Netto-Ebene gab es ein Plus von 2,5 Prozent auf 132,0 Millionen Franken. Der gesamte Betriebserfolg nahm leicht um 0,8 Prozent auf 171,7 Millionen zu.

Auf der Aufwandsseite legte der Geschäftsaufwand zwar leicht um 0,5 Prozent zu, wobei der Personalaufwand um 1,9 Prozent stieg. Der Sachaufwand sank indes um 1,4 Prozent. Die Cost/Income Ratio, das für Banken wichtige Verhältnis aus Aufwand und Ertrag, sei mit 56,1 Prozent leicht verbessert und unter der Zielmarke von 60,0 Prozent gehalten worden.

Die Bilanzsumme wuchs um 14,6 Prozent auf 13,8 Milliarden Franken. Insbesondere das Passivgeschäft mit institutionellen Anlegern sei aufgrund des "guten Ratings" der Clientis Gruppe ausgebaut worden. Im Kerngeschäft der Hypothekarfinanzierungen wuchsen die Clientis-Banken um 4,1 Prozent - trotz unverändert konservativer Finanzierungsgrundsätzen. Ende Jahr waren Hypotheken von 9,6 Milliarden Franken ausstehend.

Der Ausblick für das laufende Jahr 2021 ist positiv. Trotz der aktuellen Herausforderungen zeigt sich die Gruppe überzeugt, auf künftige Eventualitäten gut vorbereitet zu sein. Auch 2021 dürften die Clientis Banken zusätzliches Geschäftsvolumen generieren.

dm/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Dottikon ES bringt

Dottikon ES bringt Kapitalerhöhung unter Dach und Fach

Das Aargauer Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon ES hat die Kapitalerhöhung abgeschlossen. Es seien rund 1,27 Millionen neue Aktien platziert worden und der Nettoerlös liege bei rund 199,5 Millionen Franken, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. Das Geld soll für die teilweise Finanzierung des Ausbaus am Firmenstandort in Dottikon AG genutzt werden. Die Anteile wurden zu 160 Franken das Stück untergebracht.

10.03.2021 07:40

Der Streubesitz der Aktie steige über 20 Prozent, womit die Aktien in den Swiss Performance Index aufgenommen werden könnten, heisst es weiter. Hauptaktionär und Firmenchef Markus Blocher habe wie angekündigt nur 25 Prozent seiner Bezugsrechte ausgeübt und zusätzliche Aktien über das Bookbuilding erworben. Von den weiteren bisherigen Aktionären hätten 82 Prozent ihre Bezugsrechte ausgeübt.

an/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
IVF Hartmann: Veränderung im

IVF Hartmann: Veränderung im Verwaltungsrat

Beim Pflaster- und Wundverbandhersteller IVF Hartmann kommt es an der Generalversammlung vom 20. April zu Veränderungen im Verwaltungsrat. Michel Kuehn und Andrea Rytz treten nicht mehr zur Wiederwahl an. Als Nachfolger werden Stefan Grote, der Leiter der Sparte Inkontinenzprodukte, sowie Finanzchef Stefan Müller vorgeschlagen, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Traktanden zur GV hervorgeht.

10.03.2021 08:20

yr/pre

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Swissport gewinnt Turkish

Swissport gewinnt Turkish Airlines Cargo als Kunden in Brüssel

Der Flughafenabfertiger Swissport hat einen Fünfjahresvertrag für das Handling der Luftfracht von Turkish Airlines am Flughafen Brüssel abgeschlossen. Zudem wurde der Vertrag für die Abfertigung des Turkish-Frachtgeschäfts am Amsterdamer Flughafen Schipol um weitere fünf Jahre verlängert.

10.03.2021 13:00

Der Auftrag in Brüssel umfasse die Abfertigung für drei wöchentliche Frachtflüge sowie die Frachtabfertigung für den täglichen Passagierflug am Flughafen Brüssel, heisst es in einer Mitteilung von Swissport vom Mittwoch.

Der Flughafen Brüssel sei eine wichtige Station für Turkish Airlines, da die Fluggesellschaft ihr Netzwerk erweitern und sich im Frachtgeschäft vermehrt auf spezielle Produkte wie Pharmazeutika konzentrieren wolle, wird der Cargoleiter der Region Westeuropa von Turkish Airlines, Rasit Yilmaz, in der Mitteilung zitiert.

tv/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Lohnrunde bei der Post

Lohnrunde bei der Post verläuft ergebnislos

(Meldung Stellungnahme der Post ergänzt, Lead sowie letzte drei Abschnitte) - Bei der Post gibt es vorläufig keine Lohnerhöhungen. Die Sozialpartner konnten sich nicht einigen. Die Post schlägt gemäss den Personalvertretern eine Nullrunde vor, was die Post bestreitet. Nun wird eine Schlichtungskommission angerufen.

10.03.2021 12:50

Die Angestellten der Schweizerischen Post haben im vergangenen Jahr noch nie dagewesene Paketvolumen bewältigt. "Es gab keinen Zweifel, die Post-Angestellten sind "systemrelevant", schrieben die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband Transfair am Mittwoch in einer Mitteilung.

Der Einsatz der Post-Angestellten sei von der Bevölkerung mit Applaus gewürdigt worden. Doch der symbolischen Dankbarkeit müssten auch Taten folgen, fordern die beiden Organisationen.

Syndicom und Transfair seien weit von ihren Forderungen abgerückt und der Post bedeutend entgegengekommen. Doch die Post beharre auf dem absoluten Minimum, das sie gemäss Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ohnehin schulde. Das seien 0,4 Prozent der Lohnsumme, die im GAV als Ersatz des vor Jahren abgeschafften "Erfahrungsanstiegs" verankert sind.

Post: Keine Nullrunde

Die Post teilte auf Anfrage mit, von einer Nullrunde könne keine Rede sein. Sie habe in der aktuellen Lohnrunde ein Angebot von 0,4 Prozent mehr Lohn gemacht, trotz einer negativen Teuerung von -0,7 Prozent.

Die Post anerkenne die grossen Leistungen der Mitarbeitenden, speziell im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Sie habe daher mehr als 20 Millionen Franken für Sonderprämien bereitgestellt. Den besonders belasteten Mitarbeitenden im Betrieb und am Schalter seien zwei Mal, im letzten Frühling und im Januar dieses Jahres, je 500 Franken ausbezahlt worden, insgesamt also 1000 Franken Prämie pro Person bei einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent.

Der GAV sieht bei einer Nichteinigung in Lohnverhandlungen die Anrufung einer paritätischen Schlichtungskommission vor. Syndicom und Transfair hätten das Geld dafür nach eigenen Angaben lieber in Lohnmassnahmen für das Post-Personal investiert. Auch für die Post liegt der Ball nun und bei der Schlichtungskommission. Die Post beschäftigte 2019 rund 39'700 Personen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Crealogix unterstützt

Crealogix unterstützt Deutsche Sparkassen in der Private-Banking-Beratung

Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix hat von den Deutschen Sparkassen einen Auftrag für die Weiterentwicklung des Private Bankings erhalten. Dabei sollen die Digital-Banking-Spezialisten von Crealogix die Sparkassen beim Aufbau einer umfassenden Beratung unterstützen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Finanzielle Details zum Auftrag werden nicht genannt.

10.03.2021 11:59

Crealogix werde gemeinsam mit dem Finanzverbund der Kassen die Prozesse und Lösungen weiterentwickeln, damit die Sparkassen ihre Kunden künftig über alle Leistungsfelder hinweg von der Geldanlage bis zum Generationenwechsel hinweg beraten könnten, heisst es weiter. Die Beraterlösungen von Crealogix würden dabei auf die bereits bestehende Partnerlösung der Sparkassen, die Digitale Vermögensbilanz, aufbauen.

mk/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Perrot Duval schreibt in

Perrot Duval schreibt in ersten neuen Monaten 2020/21 rote Zahlen

Die auf Industrieunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020/21 einen Verlust erlitten. Hauptgrund dafür ist der Verkauf einer Division. Auch für das Gesamtjahr 2020/21 wird ein Verlust erwartet.

11.03.2021 08:00

In der Berichtsperiode (per Ende Januar) resultierte ein Verlust von 1,5 Millionen Franken gegenüber einem Gewinn von 2,0 Millionen im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zurückzuführen ist dies auf den Wegfall der Division Infranor, welche am 6. Januar 2020 an die Guangzhou Hao Zhi Industrial verkauft wurde.

Der Wegfall dieser Division führte auch massgeblich dazu, das sich der Umsatz in den ersten neuen Monaten auf 2,8 Millionen von 28,9 Millionen im Vorjahr verringerte. Perrot Duval hält derzeit nur noch das Unternehmen Füll, das auf die Entwicklung und Herstellung von Dosier- und Lageranlagen für Flüssigkeiten und Pasten spezialisiert ist. Dieses verringerte den Umsatz auf Grund der Corona-Pandemie auf 2,8 Millionen von 5,9 Millionen im Vorjahr.

Für das am 30. April 2021 schliessende Geschäftsjahr rechnet Perrot Duval mit einem Gruppenumsatz von rund 7,0 Millionen. Im Vorjahr waren es 32,2 Millionen gewesen, wovon 23,0 Millionen auf die Infranor Division entfielen.

Der Nettoverlust werde voraussichtlich zwischen 1,0 Millionen und 1,2 Millionen liegen nach einem Gewinn von 2,4 Millionen im Vorjahr, heisst es weiter. Die Auswirkungen der Übernahme der Lab Systems Einheit von Syntegon Technology GmbH zum 1. März 2021 seien dabei "nahezu neutral".

Covid habe zu einer Verschiebung von Anlagenlieferungen und einer Verlangsamung des Auftragseingangs geführt, heisst es weiter. Der aktuelle Auftragsbestand werde es aber ermöglichen, bis zum 30. April 2021 zusätzliche Lieferungen von mehr als 4 Millionen zu sichern.

sig/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Rothschild & Co Bank wächst

Rothschild & Co Bank wächst im Jahr 2020 und will nach Spanien vorstossen

Die Rothschild & Co Bank hat das Jahr 2020 trotz coronabedingt erschwerten Verhältnissen gut abgeschlossen und ist gewachsen. Zwar belasteten der Druck auf die Zinsen und Währungseffekte, gleichzeitig arbeitete die zur französischen Rothschild & Co-Gruppe gehörende Privatbank aber profitabler.

11.03.2021 08:00

Der in Zürich ansässigen Bank sind im vergangenen Jahr auch grosse Summen zugeflossen: Der Nettoneugeldzufluss hat sich auf 1,32 Milliarden Franken von den 429 Millionen im 2019 beinahe verdreifacht, wie Rothschild & Co am Donnerstag mitteilte.

"2020 war ein sehr gutes Jahr für uns", sagte CEO Laurent Gagnebin im Gespräch mit AWP. In der Krise habe sich das Institut bei seinen Kunden als stabile und gut kapitalisierte Bank profilieren können.

Rekordhohe verwaltete Vermögen

Mehr als die Hälfte der Neugelder kam aus der Schweiz, der Rest aus den anderen Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Grossbritannien. Erstmals überschritten die von der Rothschild & Co Bank verwalteten Vermögen die 20 Milliarden-Marke. Sie nahmen im letzten Jahr um 12,6 Prozent auf 21,5 Milliarden Franken zu.

Darin noch nicht enthalten sind die Vermögenswerte der Genfer Privatbank Pâris Bertrand, die von Rothschild übernommen wird. Sobald die Transaktion abgeschlossen sei, würden weitere knapp 7 Milliarden Franken dazukommen.

Die Reaktionen der Kunden der Banque Pâris Bertrand auf den Besitzerwechsel seien sehr positiv ausgefallen, sagte Gagnebin. Die Integration der Genfer Bank ermögliche es Rothschild & Co, ihre Aktivitäten zwischen den beiden wichtigsten Finanzzentren der Schweiz auszubalancieren.

Zinsdruck bleibt

Belastet wurde das Geschäft der Bank durch die sehr tiefen Zinsen. Der Druck auf die Zinsmarge sei nach wie vor gross, sagte Gagnebin. "Zudem haben wir viele ausländische Kunden mit Vermögen in Dollars oder britischen Pfund, was unser Geschäft ebenfalls beeinflusste."

Der Geschäftsertrag fiel auf vergleichbarer Basis - also um den Verkauf der Trust-Sparte im Jahr 2019 bereinigt - um 5,7 Prozent auf 133,0 Millionen Franken zurück (unbereinigt -11%). Etwa ein Drittel des Rückgangs sei auf die Entwicklung im Zinsgeschäft zurückzuführen.

Im Kommissionsgeschäft, der Haupteinnahmequelle der Bank, kletterten hingegen die Einnahmen auf vergleichbarer Basis um 11 Prozent auf 81,9 Millionen Franken (unbereinigt +3,1%) in die Höhe. Und gleichzeitig sank der Geschäftsaufwand um 7,1 Prozent (-13%).

Unter dem Strich sprang der Reingewinn vor allem dank der tiefen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr um 85 Prozent auf rund 17 Millionen Franken. Sonderkosten beim Verkauf des Trust-Geschäfts hatten den Gewinn im Jahr davor um beinahe 5 Millionen gedrückt.

Spanien im Visier

Im laufenden Jahr will Rothschild & Co am spanischen Markt punkten. Wie Verwaltungsratspräsident Gary Powell im Geschäftsbericht verrät, soll 2021 eine Filiale in Madrid eröffnet werden, dies sofern die Bank von den zuständigen Behörden grünes Licht dafür erhält.

"Spanien ist der einzige grosse Markt in Westeuropa, auf dem wir bislang noch nicht mit einer Filiale vertreten waren", sagte Gagnebin dazu. Das soll sich nun ändern.

fr/nj/mk/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
TX Group verliert deutlich an

TX Group verliert deutlich an Umsatz und fällt in die roten Zahlen

Der scharfe Einbruch der Werbeeinnahmen in der Corona-Pandemie hat der TX Group im Gesamtjahr 2020 einen markanten Umsatzeinbruch und rote Zahlen beschert. Die Situation hat sich in der zweiten Jahreshälfte verbessert.

11.03.2021 07:15

Der Umsatz der breit diversifizierten Mediengruppe, bekannt für den "Tages-Anzeiger" oder die "Basler Zeitung", verminderte sich im Gesamtjahr 2020 um insgesamt 13,3 Prozent auf 935,2 Millionen Franken, wie die TX Group am Donnerstag mitteilte. Das zweite Semester lief dabei bedeutend erfreulicher als die ersten sechs Monate, für die noch ein Minus von beinahe 18 Prozent ausgewiesen wurde.

Und auch beim Betriebsgewinn gelang der TX Group in den zweiten sechs Monaten eine deutliche Verbesserung. So resultierte für das Gesamtjahr auf Stufe EBIT noch ein negatives Ergebnis von 70,9 Millionen, nachdem für das erste Semester ein Fehlbetrag von 107,5 Millionen ausgewiesen wurde. Belastet wurde der Betriebsgewinn neben dem tieferen Umsatz zusätzlich durch die im Halbjahresabschluss verbuchten Wertminderungen auf dem Goodwill bei den Bezahlmedien in Höhe von 85 Millionen.

Unter dem Strich verblieb schliesslich ein Reinverlust von 94,6 Millionen nach einem Gewinn von 97,8 Millionen im Vorjahr.

Wie bereits im April anlässlich der letzten Generalversammlung angekündigt, schlägt der Verwaltungsrat den Aktionären den Verzicht auf eine Dividende für 2020 vor. Für 2019 wurden 3,50 Franken ausbezahlt.

20 Minuten mit dem grössten Umsatzminus

Den stärksten Umsatzrückgang verzeichneten auch im Gesamtjahr die im Bereich 20 Minuten zusammengefassten Pendlermedien. Hier gingen die Erlöse um 25,2 Prozent zurück. Stark betroffen war indes auch das Segment Tamedia mit den Bezahlmedien (Umsatz -14,2 Prozent). Die Werbevermarkterin Goldbach profitierte von einer deutlichen Erholung im zweiten Semester und konnte den Umsatzverlust damit auf -7,6 Prozent eingrenzen, nachdem im Halbjahr noch ein Minus von 21,8 Prozent verzeichnet wurde. Alle drei Bereiche schrieben betrieblich auf adjustierter Basis - also unter Ausklammerung von Effekten aus Unternehmenszusammenschlüssen - anders als nach 6 Monaten wieder schwarze Zahlen.

Deutlich weniger stark von Corona betroffen war die Sparte TX Markets mit den grossen Rubrikenplattformen und Marktplätzen wie Jobcloud, Homegate oder Ricardo. Hier verminderte sich der Umsatz im Gesamtjahr um 6,7 Prozent. Die adjustierte EBIT-Marge ging auf 33,7 Prozent von 37,9 Prozent zurück.

Markant zugenommen hat als Folge von Corona die Nutzung der verschiedenen Medien der Gruppe. Und auch die Zahl der digitalen Abos verzeichnete einen deutlichen Anstieg.

Wie gewohnt macht das Management der TX Group keinen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2021.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Hiag hat Siegerprojekt für

Hiag hat Siegerprojekt für Neubaupläne in Pratteln erkoren

Das Immobilienunternehmen Hiag will auf dem Areal der ehemaligen Chemiefabrik Rohner AG in Pratteln BL ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnraum, Büro- und Gewerbeflächen errichten. Sie hat hierfür einen Studienwettbewerb durchgeführt.

11.03.2021 11:01

Sieger des Wettbewerbs, an dem acht Planungsteams teilgenommen hatten, wurden die Basler Büros Bucher Bründler Architekten und Berchtold Lenzin Landschaftsarchitekten, wie Hiag am Donnerstag mitteilte. Das Studienprojekt sieht beim Bahnhof Pratteln eine Siedlung mit bis zu 400 Wohnungen, Gewerbe- und Bürobauten für rund 500 Arbeitsplätze sowie Grün- und Freiräumen vor.

Die Immobilienfirma hatte 2018 das Areal der in den Konkurs geschlitterten Chemiefabrik Rohner AG übernommen. Zu ihren ersten vordringlichen Aufgaben gehörte die Sanierung des verseuchten Areals. Seit November 2020 sei das Areal chemiefrei, heisst es in der Mitteilung von Hiag. Und bis September werde der Rückbau der Industrieanlage abgeschlossen sein.

In der Jury des Studienwettberbs sass auch eine Vertretung des Gemeinderats von Pratteln. Die Gemeinde freue sich, dass sie sich nun von einer Situation verabschieden könne, die eine grosse Belastung gewesen sei, wird der Gemeinderat in der Medienmitteilung zitiert. Die Chemiefabrik Rohner AG hatte wegen mehreren Havarien immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt.

ra/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Der Gewinn der Postfinance

Der Gewinn der Postfinance sinkt um ein Drittel

Die Postfinance hat 2020 unter den Auswirkungen der Coronapandemie gelitten und weist ein deutlich tieferes Betriebsergebnis aus.

11.03.2021 10:15

Insbesondere machte die eingeschränkte Reisetätigkeit und die verminderte Kreditkarten-Nutzung der Bankentochter der Post zu schaffen.

Das Betriebsergebnis der Postfinance schrumpfte 2020 um 79 Millionen Franken respektive um knapp ein Drittel auf 161 Millionen Franken, wie den am Donnerstag vorgelegten Post-Jahreszahlen zu entnehmen ist. Vom Rückgang seien 22 Millionen Franken auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen, hiess es. Weiterhin drückte aber auch das Negativzinsumfeld und ein rückläufiger Handelserfolg auf das Ergebnis.

Die Postfinance musste zudem im vergangenen Jahr einen Kundenrückgang verzeichnen: Insgesamt zählte das Finanzinstitut 2020 noch 2,69 Millionen Kunden nach 2,74 Millionen vor Jahresfrist.

Dagegen legten die Kundenvermögen zu. Insgesamt weist die Postfinance per Ende Jahr Vermögen von 123,7 Milliarden Franken (VJ 119,7 Milliarden) aus. In Partnerlösungen waren zudem Kundenvermögen über 14,5 Milliarden angelegt.

Leicht zugelegt haben die in Zusammenarbeit mit Partnerbanken angebotenen Hypotheken, die gegenüber Ende 2019 um 74 Millionen auf 6,04 Milliarden anstiegen. Die Postfinance darf selbst keine Hypothekarkredite vergeben.

Die Mitarbeiterzahl legte derweil im Jahresverlauf minim zu. Insgesamt belief sich die Personenzahl Ende des Jahres auf 3'260 Vollzeitstellen, das waren 17 Stellen mehr als im vergangenen Jahr.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Anleihe: Metropolitan Life

Anleihe: Metropolitan Life Global Funding holt sich 230 Mio Fr. für 8,5 Jahre

Die Metropolitan Life Global Funding begibt unter Federführung von Credit Suisse, BNP Paribas und Deutsche Bank eine Anleihe zu folgenden Konditionen:

11.03.2021 13:02
Betrag: 230 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 0,15%
Emissionspreis: 100,148%
Laufzeit: 8,5 Jahre bis 25.09.2029
Liberierung: 25.03.2021
Yield to Mat.: 0,132%
Swapspread: +28 BP
Valor: 110'025'978(2)
Rating: Aa3/AA-/AA- (Moody's/S&P/Fitch)
Kotierung: SIX, ab 24.03.2021
pre

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.05.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 34'333
Firmenich erweitert

Firmenich erweitert Produktionsanlage in Kalifornien

Der Genfer Aromen- und Parfumhersteller Firmenich baut seinen Standort in Anaheim, Kalifornien aus. Am langjährigen Sitz entstehe das West Coast Innovation Center. Es soll eine engere Zusammenarbeit mit Kunden bei Innovationen in den Bereichen Lebensmittel, Getränke und Ernährungszusatzstoffe ermöglichen.

12.03.2021 08:00

In der nächsten Phase sollen die derzeitigen Kapazitäten für die Pilotanlage erweitert werden, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. So sollen Kunden auf eine skalierte Produktion vorbereitet werden, ein erweitertes Musterlabor soll unterstützen. Die neue Anlage laufe parallel zur Partnerschaft mit der Stanford University sowie dem firmeneigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum in San Diego.

dm/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten