Vifor Pharma N; gute Chance auf positive Entwicklung

Vifor Pharma N 

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Vifor-Chef setzt auf

Vifor-Chef setzt auf Alleingang und will Zukäufe forcieren

Der Arzneimittelhersteller Vifor Pharma sieht sich gut aufgestellt für einen Alleingang. "Es ist nicht nötig, dass wir übernommen werden, um unsere zentrale Story und Strategie umzusetzen", sagte Konzernchef Stephan Schulze am Freitag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

04.12.2020 08:17

"Wir haben den Finanzbedarf nicht, wir haben den Bedarf nicht aus Sicht der Ressourcen und des Marktzugangs." Eine Stellungnahme dazu, ob Vifor Kaufinteressenten angelockt habe, wie Reuters jüngst von Insidern erfahren hatte, lehnte Schulze ab. "Wir haben diese Gerüchte in der Vergangenheit gehört und ich bin sicher, wir werden sie auch in Zukunft hören. Wir kommentieren diese Gerüchte einfach nicht".

Insidern zufolge hat mindestens eine grosse Private-Equity-Gesellschaft mit Vifor kürzlich Gespräche über eine mögliche Übernahme geführt. Im Raum gestanden sei eine Offerte in der Grössenordnung von zehn Milliarden Franken. Gegenwärtig ruhten die Gespräche, und es sei unklar, ob sie wieder aufgenommen würden und ob möglicherweise auch Firmen aus der Gesundheitsbranche ein Auge auf Vifor werfen könnten.

Mehr Zukäufe als bislang

Vifors Medikamentenportfolio biete Potenzial für weiteres Wachstum, erklärte Schulze, der im Mai den langjährigen Unternehmenslenker Etienne Jornod abgelöst hatte. Er signalisierte, dass Vifor Zukäufe künftig aktiver angehen könnte als bislang. "Wenn wir den richtigen Wirkstoffe finden, würde ich lieber drei Deals pro Jahr sehen als nur einen", sagte der Deutsche.

"Aus meiner Sicht würde ich jedes Jahr, in dem wir nicht mindestens eine Transaktion abgeschlossen haben, als verlorenes Jahr bezeichnen." Konzentrieren will sich Schulze dabei auf Erkrankungen, die letztendlich zu einem Nierenversagen führen.

Anfang November hat sich das Unternehmen von der US-Firma Aigion die Rechte des in der spätklinischen Entwicklung steckenden Medikaments ANG-3777 gesichert, mit dem Probleme nach einer Nierentransplantation behandelt werden sollen.

Hauptgeschäft von Vifor sind Arzneien gegen Eisenmangel wie das intravenös verabreichte Ferinject. Das Medikament stand im vergangenen Jahr mit gut einer Milliarde Franken für etwas mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes. In dem Geschäft sind die Schweizer Weltmarktführer.

Zudem betreibt Vifor zusammen mit Fresenius Medical Care ein Gemeinschaftsunternehmen, das Mittel gegen Nierenleiden entwickelt und vermarktet. Das kleinste Geschäft ist eine Arznei gegen einen erhöhten Kaliumspiegel.

Zuversicht für baldige Erholung

Die Coronavirus-Krise wird Schulze zufolge Spuren bei Vifor hinterlassen. "Wir stehen eindeutig in direktem Zusammenhang mit der Intensität der Massnahmen zur Eindämmung." Krankenhäuser konzentrierten sich auf die Notfallversorgung und hätten weniger Kapazitäten für ambulante Behandlungen wie Infusionen.

An der im August gesenkten Jahresprognose hält Schulz fest und setzt auf eine baldige Erholung. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir, sobald wir Licht am Ende des Tunnels sehen, hoffentlich im Frühjahr nächsten Jahres, wieder vollständig zu normalen Wachstumsraten zurückkehren werden."

(AWP)

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Monetas
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Gibt es Meinungen zu Vifor?

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Vifor Pharma schlägt

Vifor Pharma schlägt Alexandre LeBeaut als Verwaltungsrat vor

Im Verwaltungsrat von Vifor Pharma kommt es zu Änderungen. Der Generalversammlung vom 6. Mai wird Alexandre LeBeaut als neues Mitglied zur Wahl vorgeschlagen. Nicht mehr zur Wahl stellen sich dagegen Gianni Zampieri und Gilbert Achermann.

02.02.2021 07:21

Alexandre LeBeaut war Chief Scientific Officer und Executive Vice President für Forschung und Entwicklung bei Ipsen Bioscience und verfüge über mehr als 25 Jahren Berufserfahrung, teilte das Pharmaunternehmen am Dienstag mit.

sig/gab

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Bargain
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Fresenius Medical Care:

Fresenius Medical Care:

Die Pandemie beeinträchtige das Geschäft mit Dialysepatienten nicht nur wegen strengerer Schutzmassnahmen, die zu Mehrkosten führen. Die chronisch nierenkranken Patienten verzeichnen auch eine besonders ausgeprägte, coronabedingte Übersterblichkeit.

Ich warte noch zu. Sollte der Kurs auf 100 fallen, werde ich kaufen. 

Zyndicate
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Vifor Pharma verzeichnet im

Vifor Pharma verzeichnet im Corona-Jahr 2020 stabilen Umsatz

Das Pharmaunternehmen Vifor Pharma hat im Geschäftsjahr 2020 die Coronakrise mit dem erschwerten Patientenzugang an verschiedenen Stellen zu spüren bekommen. Für das bereits angelaufene Jahr 2021 stellt das Unternehmen aber weiteres Wachstum in Aussicht.

03.03.2021 07:24

Für 2020 weist das Unternehmen einen Umsatz von knapp 1,71 Milliarden Franken aus. Gegenüber dem Vorjahreswert ist dies ein Minus von 1,1 Prozent, wie Vifor am Mittwoch mitteilte. Zu konstanten Währungen wäre es ein Plus von 3,7 Prozent.

Das Geschäft mit dem Eisenpräparat Ferinject/Injectafer habe sich nach Lockerung der Covid-19-Restriktionen zu Beginn des zweiten Halbjahres 2020 erholt und für 2021 deute sich ein rückkehrendes Wachstum an. Derweil wurde der Nettoumsatz mit dem Kaliumbinder Veltassa durch erschwerten Marktzugang beeinträchtigt.

Höherer Gewinn dank OM-Verkauf

Der EBITDA erhöhte sich um 18,7 Prozent auf 576 Millionen. Unter dem Strich blieb ein Gewinn nach Minderheiten von 360 Millionen Franken übrig, der vor allem durch einen Gewinn nach Steuern von 191 Millionen aus dem Verkauf von OM Pharma gestützt wurde. Im Vorjahr hatte der Gewinn bei 159 Millionen Franken gelegen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Vifor die durchschnittlichen Analystenprognosen beim Umsatz verfehlt, sonst in etwa getroffen.

Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 2,00 Franken je Titel erhalten.

Für das laufende Geschäftsjahr 2021 hat sich Vifor ein Umsatzwachstum im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich auf die Fahnen geschrieben. Den EBITDA will der Konzern im hohen einstelligen Prozentbereich steigern.

hr/uh

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Vifor erhält positive Signale

Vifor erhält positive Signale von FDA für Mittel gegen Juckreiz

Das Unternehmen Vifor-Pharma und die Partnerfirma Cara Therapeutics sind mit ihrem Kandidaten Korsuva einen wichtigen Schritt weiter.

08.03.2021 07:24

Die US-Gesundheitsbehörde FDA wird den entsprechenden Zulassungsantrag im Zuge einer "Priority Review" beschleunigt bearbeiten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Das Mittel Korsuva soll dereinst zur Behandlung von chronischem Juckreiz verwendet werden, der im Zusammenhang mit chronischen Nierenleiden auftritt. Nun soll Vifor von der FDA bis am 23. August dieses Jahres Bescheid über den Zulassungsantrag erhalten.

Die Behörde gewährt eine "Priority Review" für Arzneimittelanträge für potenzielle Therapien, die im Falle ihrer Zulassung eine signifikante Verbesserung der Sicherheit oder Wirksamkeit bei der Behandlung, Diagnose oder Vorbeugung schwerer Erkrankungen im Vergleich zu Standardanwendungen darstellen würden.

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Vifor Pharma schlägt Åsa

Vifor Pharma schlägt Åsa Riisberg zur Wahl in den Verwaltungsrat vor

Das Pharmaunternehmen Vifor Pharma schlägt für die Generalversammlung am 6. Mai 2021 die Wahl von Åsa Riisberg in den Verwaltungsrat vor. Die schwedische Staatsbürgerin war früher Partnerin und Mitglied des erweiterten Executive Committee des Private-Equity-Unternehmens EQT, wie Vifor am Freitag mitteilte.

26.03.2021 07:25

Riisberg war in verschiedenen internationalen Verwaltungsräten tätig und hat derzeit Mandate bei Atlas Antibodies, Netcompany, F-Secure, Dagens Nyheter, Bonnier News und Bonnier Capital sowie bei der Women in Finance Foundation.

hr/kw

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Vifor-Joint Venture und

Vifor-Joint Venture und Partner Cara kommen mit EU-Zulassungsantrag weiter

Das Gemeinschaftsunternehmen Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma (VFMCRP) und der Partner Cara Therapeutics sind mit ihrem EU-Zulassungsantrag für Difelikefalin einen Schritt weiter.

30.03.2021 07:33

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) habe die Prüfung des Zulassungsantrags für die Injektion zur Behandlung von Juckreiz im Zusammenhang mit chronischen Nierenerkrankungen bei bestimmten Dialysepatienten akzeptiert, teilte Vifor am Dienstag mit.

Die EMA werde den Antrag im Rahmen des zentralisierten Zulassungsverfahrens prüfen. Der Antrag stützt sich laut Mitteilung auf positive klinische Daten aus den beiden zulassungsrelevanten Phase-III-Studien KALM-1 und KALM-2 sowie auf unterstützende Daten aus weiteren 32 klinischen Studien.

Im Falle einer Zulassung würde Difelikefalin die Marktzulassung in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen erhalten. Die Entscheidung der EMA über die EU MAA wird für Q2-2022 erwartet.

(AWP)

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Vifor nimmt ersten Patienten

Vifor nimmt ersten Patienten in Herzinsuffizienz-Studie CARE-HK auf

Vifor Pharma hat mit seiner gross angelegten Studie CARE-HK begonnen. Wie das Pharmaunternehmen am Mittwoch mitteilte, wurde der erste Patient in die Studie aufgenommen. Ziel des Programms ist es, den Einfluss von Renin-Angiotensin-Aldosteron-System-Inhibitoren (RAASi) in der Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz besser zu verstehen.

28.04.2021 07:59

Dabei gehe es auch darum, zu überprüfen, welchen Einfluss der Einsatz vom Vifor-Kaliumbinder Veltassa in einer solchen Behandlung habe, heisst es in der Mitteilung. Insgesamt werde die Studie etwa 5000 Patienten in 11 Ländern und 185 Standorten in Europa und den USA umfassen.

Konkret sollen in der Studie Patienten behandelt werden, die an Herzinsuffizienz leiden und eine RAASi-Therapie erhalten. Dabei soll eine Gruppe zusätzlich mit Veltassa behandelt werden.

Teilnahmeberechtigt sind laut Mitteilung Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz, die mindestens drei Monate vor Studienbeginn diagnostiziert wurde und bei denen ein Herz-Kreislauf-Risiko besteht oder erhöht ist. Sie erhalten Renin-Angiotensin-Aldosteron-System-Hemmer und erhalten entweder eine Behandlung mit Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten (MRA) oder sind Kandidaten für eine solche Behandlung gemäss einer relevanten Behandlungsleitlinie.

hr/jb

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Vifor und Angion schliessen

Vifor und Angion schliessen Rekrutierung für Nieren-Studie ab

Vifor Pharma und der Partner Angion kommen mit ihrem Forschungsprojekt zum Kandidaten ANG-3777, einem Mittel gegen Nierenschädigung, weiter voran.

29.04.2021 07:30

So habe man die Patientenrekrutierung für das Phase-II-Programm abgeschlossen. Dabei soll das Mittel zur Behandlung von akuter Nierenschädigung im Zusammenhang mit Herzoperationen (CSA-AKI) getestet werden, heisst es in einer von Angion veröffentlichten Mitteilung am Donnerstag.

Diese Indikation ist laut Mitteilung Teil der ANG-3777-Lizenzvereinbarung, die beide Parteien im November 2020 unterzeichnet haben. CSA-AKI ist den Angaben zufolge eine häufige Komplikation nach einer kardiologischen Bypass-Operation, die bei etwa einem Drittel der Patienten auftritt und mit einem verlängerten Krankenhausaufenthalt, fortschreitendem Nierenversagen und einem erhöhten Sterberisiko verbunden ist. Derzeit gebe es keine zugelassenen Therapien zur Vorbeugung dieser schweren Erkrankung.

Diese Phase-II-Studie wurde konzipiert, um Daten zu ANG-3777 bei CSA-AKI-Patienten zu generieren, die dann möglicherweise die zukünftige Entwicklung von ANG-3777 in einer Phase-III-Zulassungsstudie für CSA-AKI unterstützen.

Im November 2020 unterzeichneten Vifor Pharma und Angion eine Lizenzvereinbarung über die globalen Rechte ohne den Grossraum China für die Vermarktung von ANG-3777 in Nierenindikationen mit bis zu 1,925 Milliarden US-Dollar an Entwicklungs-, Vermarktungs- und Umsatzmeilensteinen sowie Lizenzgebühren auf den Nettoumsatz von bis zu 40 Prozent. Mit Sinovant Sciences unterzeichnete Angion 2018 eine Entwicklungs- und Lizenzvereinbarung für ANG-3777 im Grossraum China.

(AWP)

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Vifor

Vifor-Gemeinschaftsunternehmen VFMCRP erreicht Ziele in Studie mit Velphoro

Das Gemeinschaftsunternehmen Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma (VFMCRP) hat in einer Phase-III-Studie mit Velphoro in China die gesteckten Ziele erreicht. In der Studie sei die Wirksamkeit von Velphoro (PA21) im Vergleich zu Sevelamer-Carbonat getestet worden.

30.04.2021 07:15

Konkret sei es um die Senkung und Aufrechterhaltung des Serumphosphorspiegels bei erwachsenen chinesischen Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) unter Dialysebehandlung gegangen, teilte Vifor am Freitag mit. Die Studie erreichte ihren primären Endpunkt und zeigte eine Nicht-Unterlegenheit gegenüber Sevelamer Carbonat in der Veränderung der Serum-Phosphorwerte in Woche 12 gegenüber dem Ausgangswert.

Die Daten aus der chinesischen Studie PA-CL-CHINA-01 bestätigen laut Mitteilung frühere Daten aus den USA und Europa und untermauerten das Potenzial von Velphoro als neue Behandlungsoption für Dialysepatienten mit Hyperphosphatämie in China, wo eine hohe Prävalenz von chronischen Nierenerkrankungen besteht.

VFMCRP beabsichtigt nun, den chinesischen Zulassungsantrag für das neue Medikament Ende 2021 beim CDE der National Medical Products Administration einzureichen.

Velphoro ist den Angaben zufolge ein kalziumfreier, eisenbasierter, kaubarer Phosphatbinder, der für die Kontrolle des Phosphatspiegels im Blut von Erwachsenen mit chronischen Nierenleiden unter Dialyse zugelassen ist.

hr/kw

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Vifor Pharma wechselt CEO per

Vifor Pharma wechselt CEO per Mitte August aus

Beim Pharmaunternehmen Vifor Pharma kommt es zum Chefwechsel. Abbas Hussain übernimmt ab Mitte August das Amt des CEO von Stefan Schulze.

25.06.2021 05:53

CEO Stefan Schulze habe sich entschieden, seine Funktion abzugeben und das Unternehmen aus persönlichen Gründen zu verlassen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Per 16. August übernimmt Abbas Hussain das Amt des Vifor Pharma-CEO.

Der 56-jährige Hussain verfügt laut Mitteilung über eine mehr als 30-jährige Karriere als Führungskraft im Gesundheitssektor. So war der britische Staatsbürger von 2008 bis 2017 in verschiedenen Führungsfunktionen für den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline tätig. In den letzten Jahren war er laut den Angaben Berater für Private-Equity- und Venture-Capital-Firmen im Gesundheitssektor sowie unabhängiges Mitglied in den Verwaltungsräten bedeutender Pharma-, Biotech- und Medizinaltechnikunternehmen wie Teva Pharmaceuticals, CSL und Cochlear. 

Bis zum Eintritt von Hussain trage Stefan Schulze weiterhin die exekutive Gesamtverantwortung für die Vifor Pharma Gruppe, heisst es in der Mitteilung weiter. Schulze hatte die Funktion des CEO erst im März 2020 übernommen, nachdem er von 2017 bis 2020 Präsident des Executive Committee und Chief Operating Officer (COO) der Ostschweizer Pharmagruppe war.

Verwaltungsratspräsident Jacques Theurillat dankt in der Mitteilung Schulze für seine Verbundenheit mit Vifor Pharma über die vergangenen sieben Jahre. Er habe einen wesentlichen Beitrag zur starken Marktstellung der Vifor Pharma Gruppe geleistet, so der Vifor-Präsident.

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Vifor Pharma und Partnerfirma

Vifor Pharma und Partnerfirma erhalten US-Zulassung für Medikament

Das Pharmaunternehmen Vifor-Pharma und die Partnerfirma Cara Therapeutics haben für das Medikament Korsuva (Difelikalin) in den USA die Zulassung von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA erhalten.

23.08.2021 22:23

Die Zulassung bezieht sich auf die Behandlung von Juckreiz im Zusammenhang mit chronischen Nierenerkrankungen bei bestimmten Dialysepatienten, wie Cara am Montag mitteilte.

Korsuva soll nun im ersten Quartal 2022 kommerziell lanciert werden und bereits im ersten Semester 2022 Umsätze einbringen.

Das FDA hat den entsprechenden Zulassungsantrag im Zuge einer "Priority Review" bearbeitet. In Europa hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) Ende März die Prüfung des Zulassungsantrags im Rahmen des zentralisierten Zulassungsverfahrens eingeleitet.

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Vifor schliesst Vertrag für

Vifor schliesst Vertrag für Vermarktung von Nierenmittel ab

Das Pharmaunternehmen Vifor spannt mit der US-Firma Travere Therapeutics zusammen.

16.09.2021 06:03

Beide Unternehmen hätten eine Lizenzvereinbarung für die Vermarktung des Mittels Sparsentan in Europe, Australien und Neuseeland abgeschlossen, teilte Travere am Mittwochabend in einem Communiqué mit. Sparsentan ist ein Produktekandidat für die Behandlung der seltenen Nierenerkrankungen fokale segmentale Glomerulosklerose (FSGS) und IgA-Nephropathie (IgAN). Das Mittel befinde sich in der klinischen Phase-III-Studie und habe in den USA und Europa den Orphan Drug Designation-Status für die Behandlung der beiden Nierenleiden erhalten.

Im Rahmen der Lizenzvereinbarung erhält Vifor Pharma die exklusiven Vermarktungsrechte für Sparsentan in Europa, Australien und Neuseeland. Travere bekommt eine Vorauszahlung von 55 Millionen Dollar und hat Anspruch auf Zahlungen von bis zu 135 Millionen Dollar, die an das Erreichen bestimmter Meilensteine bei der Zulassung und beim Marktzugang geknüpft sind, wie es weiter hiess.

Beide Firmen würden prüfen, einen gemeinsamen Zulassungsantrag in Europa im nächsten Jahr einzureichen. Wenn Sparsentan zugelassen werde, sei Vifor für alle Vermarktungsaktivitäten in den zugelassenen Gebieten verantwortlich, hiess es weiter. Travere bleibe für die klinische Entwicklung von Sparsentan verantwortlich und behalte alle Rechte an dem Mittel in den USA und im Rest der Welt.

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Vifor und Partner Angion

Vifor und Partner Angion erreichen Ziele mit Transplantations-Kandidat nicht

Das Pharmaunternehmen Vifor hat einen Forschungsrückschlag erlitten.

27.10.2021 07:20

So habe man in der Phase-III-Studie mit dem Kandidaten ANG-3777 von Partner Angion die Ziele nicht erreicht, teilte Vifor am Mittwoch mit. Eine Behandlung mit dem Kandidaten bei der sogenannten "geschätzten glomerulären Filtrationsrate" (eGFR) habe nach 12 Monaten keinen statistisch signifikanten Unterschied zur Behandlung mit einem Placebo gezeigt, so die Mitteilung.

Darüber hinaus zeigte ANG-3777 laut den Angaben auch bei weiteren nachrangigen Zielen einen "inkonsistenten Nutzen".

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Zyndicate
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Vifor-JV VFMCRP erhält CHMP

Vifor-JV VFMCRP erhält CHMP-Empfehlung für Tavneos bei Autoimmunerkrankungen

Das Gemeinschaftsunternehmen Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma (VFMCRP) ist mit seinem Therapeutikum Tavneos (Avacopan) einer möglichen EU-Zulassung einen Schritt näher gekommen. Wie Vifor am Freitag mitteilte, hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) die Zulassung des Mittels empfohlen.

12.11.2021 07:37

Dabei soll Tavneos in Kombination mit einem Rituximab- oder Cyclophosphamid-Schema für die Behandlung erwachsener Patienten mit schwerer, aktiver Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) oder mikroskopischer Polyangiitis (MPA) eingesetzt werden. GPA und MPA sind die beiden Hauptformen der Autoimmunerkrankung ANCA-assoziierte Vaskulitis.

Die CHMP-Gutachten bilden die Grundlage für die endgültige Entscheidung der Europäischen Kommission über die Marktzulassung von Tavneos, die für das erste Quartal 2022 erwartet wird, hiess es in der Mitteilung weiter. Die positive CHMP-Bewertung basiert laut Vifor auf einem umfassenden Entwicklungsprogramm mit mehreren Studien.

Tavneos wurde kürzlich von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA als Zusatztherapie zur Standardtherapie für erwachsene Patienten mit schwerer ANCA-assoziierter Vaskulitis sowie vom japanischen Ministerium für Gesundheit und Arbeit für die Behandlung von Patienten mit GPA und MPA zugelassen.

hr/dm

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Elias
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Vifor geht Richtung Corona-Tiefstände

«Ebner-Aktie» geht erneut Richtung Corona-Tiefstände

Das Pharmaunternehmen Vifor mit den Hauptaktionären Martin und Rosmarie Ebner steht an der Börse wieder schwer unter Druck. Lockt die Kursschwäche nun wieder Finanzinvestoren an?

Die Aktie von Vifor erlebt an der Schweizer Börse seit Wochen schwere Zeiten. Über 20 Prozent beträgt der Kursverlust seit Anfang September beim St. Galler Pharmaunternehmen.

Generell korreliert die Aktie stark mit dem Verlauf der Corona-Pandemie. Beim Rekordniveau von 192 Franken Anfang Februar 2020 reagierte der Titel sofort die ersten Corona-News. Die Aktie crashte in der Folge bis auf etwa 100 Franken im März 2020 und fiel dann nach einer zwischenzeitlichen Erholung nochmals auf dieses Niveau Ende Oktober des letzten Jahres. Heute steht sie, nach einem Sprung bis 140 Franken, wieder bei 108 Franken.

Die Kursschwäche lässt sich teilweise mit der Pandemie begründen. Tatsächlich sterben viele schwer kranke Dialysepatienten in den Spitälern an Covid-19. Damit sinkt auch die Nachfrage nach entsprechenden Medikamenten von Fresenius Medical Care, mit der Vifor ein Joint Venture betreibt. Generell steht das Vifor-Geschäft bei Lockdowns unter Druck. "Während der Lockdowns in vielen Ländern verschoben viele Patienten ihre Termine, Infusionszentren waren zum Teil geschlossen und Operationen wurden verschoben", sagte der damalige Vifor-CEO Stefan Schulze an der Präsentation der Jahreszahlen im März.

Der gefürchtete Lockdown-Effekt wird von der Börse derzeit wohl etwas überschätzt. Dennoch, und das sind dann Fakten, musste Vifor in letzter Zeit auch eine ganze Reihe von Misserfolgen verbuchen. So zeigte der Produktkandidat ANG-3777, ein Wirkstoff zur Linderung von Nierenschäden bei Transplantationen, in einer Studie keine Wirkung. Bei Veltassa, einem Kaliumbinder, mussten zudem die Umsatzhoffnungen schrittweise zurückgenommen werden.

Einen anderen Grund für die Kursschwäche bringt Research Partners ins Spiel. Analyst Paul Verbraeken senkte das Kursziel für Vifor kürzlich auf 110 von 116 Franken. Er begrüsst die kürzlich bekanntgegebenen Übernahmen der spanischen Sanifit Therapeutics und der Schweizer Firma Inositec. Trotz dieser wertgenerierenden Akquisitionen senkte er sein Kursziel, um dem niedrigeren Wechselkurs von Euro und US-Dollar Rechnung zu tragen.

Gar keinen Gefallen am Kurs von Vifor haben die Hauptaktionäre Martin Ebner und Rosmarie Ebner, welche über die Beteiligunsggesellschaft Patinex etwas über 20 Prozent an Vifor halten. Auch Blackrock und die UBS sind mit ihren Beteiligungen von 5 und 3 Prozent derzeit keine glücklichen Aktionäre.

Aus Chart-Sicht scheint die Kursschwäche noch nicht ausgestanden. Die Aktie sei technisch stark angeschlagen: "Mit dem neuen Tief seit März wurde ein weiteres Verkaufssignal generiert, das den Test der Tiefs aus 2019 und 2020 um 100 Franken erwarten lässt", wird Chartanalyst Frederik Altmann von der Alpha Wertpapierhandelsbank bei der Agentur AWP zitiert. Zudem sei dies eine psychologisch wichtige Marke, an der Stopp-Loss Orders positioniert sein dürften. "Das Low vom März 2020 bei 97 Franken sei nach dem heute markierten Jahrestief nun ein wahrscheinlicher Anlaufpunkt."

Die Kursschwäche könnte erneut Finanzinvestoren anlocken. Denn schon Ende letztes Jahres haben sie Vifor ins Visier genommen. Mindestens eine grosse Private Equity-Gesellschaft habe mit Vifor Gespräche über eine mögliche Übernahme geführt, wie Reuters damals berichtete. Eine Offerte in der Grössenordnung von 10 Milliarden Franken sei im Raum gestanden. Beim Preis hätten die Parteien aber keine Einigkeit erzielt. Die derzeitige Vifor-Kursschwäche hat den Wert des Unternehmens gedrükt. Die Marktkapitalisierung beträgt noch 7 Milliarden Franken. 

(cash)

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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