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Twitter sperrt Trumps Konto

Twitter sperrt Trumps Konto für zwölf Stunden - Drohung mit Rauswurf

Nach den Ausschreitungen am Kapitol in Washington hat Twitter das wichtigste Konto des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump für zwölf Stunden gesperrt. Drei Tweets des Accounts @realDonaldTrump hätten "wiederholt und schwerwiegend" gegen die Richtlinien der Plattform verstossen und müssten gelöscht werden, erklärte Twitter. Sollte Trump sie nicht entfernen, werde das Konto dauerhaft gesperrt bleiben, hiess es weiter.

07.01.2021 06:48

Betroffen war unter anderem ein Video, in dem Trump seine Anhänger zwar zum Rückzug aus dem von ihnen gestürmten Kapitol aufrief - aber zugleich abermals seine unbelegten Behauptungen über angeblichen Wahlbetrug wiederholte. Auch Facebook und Youtube blockierten das Video. Facebook begründete das mit der Befürchtung, dass Trumps Botschaft zu weiterer Gewalt führen könnte.

Vor allem Twitter beschränkte sich bei Trump bisher auf Warnhinweise, weil der Dienst die Beiträge des Präsidenten als geschichtliche Dokumente betrachtet. Jetzt sperrte der Dienst nach dem Video umgehend auch einen weiteren Beitrag Trumps, in dem er schrieb: "Das sind Dinge und Ereignisse, die passieren, wenn ein heiliger Erdrutschsieg so unvermittelt und gemein" gestohlen werde. Trumps Anhänger hatten zuvor das Parlamentsgebäude in Washington erstürmt, während dort Beratungen zur Bestätigung des Wahlsiegs seines Nachfolger Joe Biden liefen.

Zunächst hatte Twitter beide Beiträge von Trump nur mit Warnhinweisen versehen und deren Verbreitung auf der Plattform eingeschränkt. Tweets, die zu Gewalt führen könnten, können nicht retweetet, beantwortet oder mit einem "Like" versehen werden.

Bei Twitter wurden zugleich Forderungen laut, Trump zumindest zeitweise von der Plattform zu verbannen. Facebook und Twitter hatten in den vergangenen Monaten zahlreiche Beiträge Trumps mit Warnungen vor falschen Informationen versehen und zum Teil auch deren Verbreitung eingeschränkt. Der scheidende Präsident warf den Plattformen daraufhin politische Zensur vor./jbz/DP/he

(AWP)

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Twitter-Aktien fallen nach

Twitter-Aktien fallen nach Sperrung von Trump-Konto bis 8 Prozent

Die Sperrung der Nutzerkonten des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump auf Twitter setzt dem Kurznachrichtendienst zu.

11.01.2021 13:14

Die in Frankfurt gelisteten Aktien gaben am Montag bis zu acht Prozent nach, nachdem der Dienst am Freitagabend dauerhaft die Trump-Accounts gesperrt hatte. Auch im vorbörslichen US-Handel büßten die Aktien rund sieben Prozent ein. Mit dem Ausschluss verlor Trump kurz vor Ende seiner Amtszeit sein wichtigstes Kommunikationsmittel. Börsianer rechneten für Twitter mit einem negativen Einfluss.

"Erwarten Sie einen leichten Nutzerrückgang, obwohl die Erosion des Engagements eine größere Frage ist", schrieben die Analysten von Bernstein in einer Notiz. Rechtsextreme Gruppen setzen stark auf digitale Plattformen wie Parler, Gab, MeWe, Zello oder Telegram und könnten sich von den führenden Social-Media-Kanälen abkoppeln. Zudem könnten auf Twitter zusätzliche Kosten zukommen, wenn von Nutzern hochgeladene Inhalte stärker moderiert werden sollen.

Dies könnte nach Ansicht der Bernstein-Analysten Facebook zugute kommen, da Facebook bereits deutlich mehr Mitarbeiter als Twitter zur Durchsicht von Beiträgen beschäftigt. Facebook hat Trumps Konto ebenfalls bis mindestens zum Ende seiner Amtszeit als Präsident gesperrt.

Hintergrund für den Ausschluss von Trump auf den Social-Media-Kanälen ist der Sturm auf das Kapitol durch Trump-Anhänger in der vergangenen Woche. Fünf Menschen - darunter ein Polizist - starben im Zusammenhang mit den Ausschreitungen, die weltweit für Entsetzen sorgten. Trump hatte zuvor seine Anhänger aufgefordert, zum Kapitol zu marschieren, wo die Wahl seines Rivalen Joe Biden gerade offiziell bestätigt werden sollte. Twitter befürchtete eine weitere Anstiftung zu Gewalt und reagierte mit der Sperrung des Zugangs von Trump.

(Reuters)

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Nach Krawallen: Twitter

Nach Krawallen: Twitter löscht 70 000 Konten von 'QAnon'-Anhängern

Nach dem Sturm auf das US-Kapitol, hat der Kurznachrichtendienst Twitter mehr als 70 000 Konten von Anhängern der Verschwörungstheorie "QAnon" gelöscht. Nach den "gewalttätigen Ereignissen in Washington", habe man Konten gesperrt die "QAnon"-nahe Inhalte im grossen Umfang geteilt hätten, und in erster Linie zur Verbreitung von Verschwörungstheorie dienten, hiess es am Dienstag in einer Mitteilung des Kurznachrichtendienstes. In vielen Fälle habe eine Person mehrere Konten verwaltet.

12.01.2021 07:50

Bei der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump, waren nach ersten Erkenntnissen auch "QAnon"-Anhänger beteiligt. "QAnon" ist eine Verschwörungstheorie, die ihren Ursprung in Internetforen hat und auf kryptischen Botschaften eines angeblichen Politik-Insiders beruht. Anhänger glauben etwa, dass der noch amtierende US-Präsident Trump einen geheimen Kampf gegen einen "Staat im Staate" ("deep state") führt und angeblichen systematischen Kindesmissbrauch unter anderem durch Politiker der Demokraten aufzudecken versucht. Mit "deep state" ist eine geheime Zusammenarbeit von Bürokraten, Geheimdienstmitarbeitern und Militär gemeint.

Auch Trumps Falschbehauptungen über angeblichen Wahlbetrug wurden in der Szene aufgegriffen und weitergesponnen. Das "Q" findet sich bei vielen Kundgebungen des Präsidenten auf Fahnen und Bannern. Trump verzichtete bislang auf eine Distanzierung von der Bewegung. Im August 2020 sagte er: "Wie ich verstehe, mögen sie mich sehr, was ich zu schätzen weiss."/nak/DP/jha

(AWP)

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Twitter sperrt Nutzerkonto

Twitter sperrt Nutzerkonto chinesischer US-Botschaft wegen Uiguren-Tweet

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat das Nutzerkonto der chinesischen Botschaft in den USA wegen eines Tweets zum Umgang mit der Minderheit der Uiguren gesperrt.

21.01.2021 02:14

Die Verteidigung der Regierungspolitik in der Uiguren-Region Xinjang verstosse gegen die Richtlinien des US-Konzerns zur Wahrung der Menschenrechte, teilte Twitter am Mittwoch mit. Eine Sprecherin verwies auf die Twitter-Regeln, nach denen Verstoße gegen die Menschenrechte von Volksgruppen aufgrund ihrer Religion, Kaste, Alter, Behinderung, Krankheit, nationaler Herkunft, Rasse oder ethnischen Zugehörigkeit verboten sind.

Die neue US-Regierung hat sich der Einschätzung der Vorgänger-Regierung angeschlossen, dass die chinesische Regierung einen Völkermord an den Uiguren begeht. 

(Reuters)

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Clubhouse-Macher kündigen App

Clubhouse-Macher kündigen App für Android-Smartphones an

Die neue Social-Media-App Clubhouse soll künftig auch auf Smartphones mit dem Google -Betriebssystem Android laufen können. Das kündigten die beiden Firmengründer Paul Davison und Rohan Seth am Sonntag in einem Blogeintrag an. Bislang ist die Audio-Anwendung nur für das iPhone verfügbar. Wann Clubhouse auch im Google Play Store verfügbar sein wird, teilen die Clubhouse-Macher nicht mit.

24.01.2021 21:43

Clubhouse ist eine Audio-App, bei der die Anwender Gesprächen wie bei einem Live-Podcast zuhören oder sich aktiv an Diskussionen beteiligen können. Im Gegensatz zu Netzwerken wie Twitter kann man Beiträge nicht schriftlich kommentieren oder "Likes" vergeben.

Davison und Seth schrieben, mit Clubhouse hätten sie den Nerv der Menschen getroffen sich zu treffen. "Und es hat sich in den letzten zehn Monaten schnell entwickelt - von einer kleinen Handvoll Beta-Tester zu einem vielfältigen und Netzwerk von Communities." In der vergangenen Woche hätten "zwei Millionen Menschen auf der ganzen Welt Clubhouse besucht, um sich auszutauschen, zu lernen, zu lachen, unterhalten zu werden, sich zu treffen und zu vernetzen". "Es ist die aufregendste Sache, an der wir je teilgenommen haben."

Mit zwei Millionen aktiven Anwendern ist Clubhouse deutlich kleiner als Twitter mit rund 330 Millionen aktiven Nutzern.

Die Programmierung einer Android-Version steht aber offenbar noch ganz am Anfang: Man werde "bald mit der Arbeit an der Android-App beginnen und weitere Funktionen für Barrierefreiheit und Lokalisierung hinzuzufügen, damit Menschen auf der ganzen Welt Clubhouse auf eine Art und Weise erleben können, die sich für sie vertraut anfühlt", schrieben die Firmengründer weiter.

Unterdessen werde man sich darum kümmern, technische Probleme bei den Servern wegen des grossen Nutzer-Zulaufs in den Griff zu bekommen. "Ein grosser Teil einer neuen Finanzierungsrunde wird in die Technologie und Infrastruktur fliessen, um das Clubhouse-Erlebnis für alle zu skalieren, so dass es immer schnell und performant ist, unabhängig davon, wie viele Leute teilnehmen."

Für die virale Verbreitung setzt Clubhouse auf eine umstrittene Methode, die bereits Grundlage des rasanten Wachstums von WhatsApp war. Nachdem man die App installiert und die Einladung aktiviert hat, verlangt die App Zugriff auf sämtliche Einträge im Kontakte- Adressbuch des verwendeten iPhones. Diese Praxis wurde bei WhatsApp von Datenschützern in Europa heftig kritisiert, weil die Anwender eigentlich zuvor jeden einzelnen Kontakt um Erlaubnis fragen müssten, bevor die persönlichen Daten auf Server in den USA übertragen werden./chd/DP/edh

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Was taugt die neue Audio-App

Was taugt die neue Audio-App Clubhouse?

Es gibt viel Gerede um die neue App Clubhouse. Was sind Vor- und Nachteile? Und was heisst das alles für Facebook, Linkedin und Co.? Antworten im Podcast.

03.02.2021 21:00

Von Tim Höfinghoff

Im Podcast "HZ Insights" sprechen Tim Höfinghoff und «Handelszeitung»-Social-Media-Experte Matthias Göbel über Clubhouse. Was taugt die neue Audio-App? Wie funktioniert sie, was sind Vor- und Nachteile und wie lässt sie sich monetarisieren?

Ausserdem geht es um den Markt von Social-Media-Apps: Wer wird sich durchsetzen in der Gunst der Nutzerinnen und Nutzer? Und wer wird Marktanteile einbüssen? Wie reagieren Facebook, Linkedin und Co. auf das neue Angebot?

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China sperrt Clubhouse

China sperrt Clubhouse

Nach chinakritischen Diskussionen im sozialen Netzwerk Clubhouse hat Chinas Zensur die beliebte Talk-App gesperrt.

09.02.2021 06:32

Nutzer in der Volksrepublik seien nicht mehr in der Lage, sich mit der Plattform zu verbinden, bestätigte am Dienstag der Webdienst Great Fire, der chinesische Internetblockaden verfolgt. Die Sperre folgte auf intensive Debatten in Clubhouse über heikle politische Themen wie Hongkong, Taiwan oder die Verfolgung von Uiguren in China. Diese Diskussionen hatten der Audio-App in China jüngst viel Aufwind gebracht.

Dass die Talk-App den chinesischen Meinungswächtern ein Dorn im Auge ist, machte auch die "Global Times" deutlich, die vom kommunistischen Parteiorgan "Volkszeitung" herausgegeben wird. "Clubhouse ist kein Zufluchtsort für freie Meinungsäusserung", titelte das Blatt. Ohnehin sind in China soziale Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram sowie selbst Google und viele ausländische Medien-Webseiten gesperrt. Chinesische Plattformen wie Weibo oder Wechat sind streng zensiert.

Clubhouse stand schon seit Oktober nicht mehr im chinesischen Apple-Store zur Verfügung. Trotzdem erfreute sich die App steigender Beliebtheit. Nutzer umgingen die in China üblichen Internetsperren und benutzten ausländische Apple-IDs, um das Programm herunterzuladen. Nach der offenbar am Montagabend Ortszeit verhängten Sperre wurde berichtet, dass auch Prüfcodes für Einladungen auf chinesischen Telefonnummern nicht mehr empfangen werden konnten.

Eine Teilnahme in einer Clubhouse-Diskussion erfolgt nur auf Einladung. Solche konnten allerdings auch im chinesischen Internet für bis zu 300 Yuan, umgerechnet 38 Euro, gekauft werden. Beobachter äusserten ihre Sorge, dass sich viele Nutzer in China mit ihrer chinesischen Handynummer registriert haben, die mit der persönlichen Identifikationsnummer verbunden ist. Die chinesische Staatssicherheit könnte damit Teilnehmer an heiklen Diskussionen ausfindig machen.

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Twitter: Nutzerzahl legt auch

Twitter: Nutzerzahl legt auch nach Trump-Rauswurf zu

Twitter will die Welt wissen lassen, dass der Dienst auch ohne Ex-Präsident Donald Trump bestens klarkommt. In diesem Januar sei die Nutzerzahl schneller gewachsen als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre, betonte der Kurznachrichtendienst am Dienstag. Trumps Account war nach der Attacke seiner Anhänger auf das US-Kapitol Anfang Januar auf unbestimmte Zeit gesperrt worden.

10.02.2021 06:35

Es ist ungewöhnlich, dass Twitter Informationen über die Entwicklung in einem einzelnen Monat preisgibt - aber der Dienst verwies auf die "ungewöhnlichen Umstände". Trump galt als ein Publikumsmagnet für Twitter. Er hatte in den vergangenen Jahren mit seinen oft kontroversen Tweets immer wieder für grosse Aufmerksamkeit gesorgt, zuletzt rund um die US-Präsidentenwahl.

Twitter-Chef Jack Dorsey betonte jedoch, der Dienst hänge nicht allein von News und Politik ab. "Wir sind eine Plattform, die ganz offensichtlich grösser als jedes einzelne Thema und jeder einzelne Account ist", sagte er in einer Telefonkonferenz mit Analysten zu aktuellen Quartalszahlen. Wichtig seien unter anderem auch Sportevents, grosse Preisverleihungen und Unterhaltung.

Im vergangenen Vierteljahr beschleunigte sich der Zuwachs bei der Nutzerzahl wieder etwas. Twitter nennt seit einiger Zeit nur noch die Zahl der Nutzer, die der Dienst in seinen eigenen Apps oder in der Web-Version täglich mit seiner Werbung erreichen kann. Sie stieg binnen drei Monaten von 187 auf 192 Millionen. Twitter war im US-Wahlkampf und der Corona-Krise härter gegen extremistische Ansichten und Falschinformationen über das Virus und Impfstoffe vorgegangen. Einige der Massnahmen hätten einen "kleinen, aber messbaren" negativen Effekt auf die Nutzerzahlen gehabt.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 28 Prozent auf rund 1,29 Milliarden Dollar. Der Quartalsgewinn sprang von knapp 119 Millionen Dollar auf 222 Millionen Dollar. Für das laufende Quartal rechnet Twitter mindestens mit einem Umsatzplus von 16 Prozent auf 940 Millionen Dollar.

Twitter verdient sein Geld hauptsächlich mit Anzeigenprodukten - wie etwa der Möglichkeit, Tweets in Timelines der Nutzer zu platzieren. Zugleich solle auch mit nicht näher umschriebenen Abo-Ideen experimentiert werden - sie würden aber nicht vor kommendem Jahr einen spürbaren Umsatzbeitrag leisten, hiess es am Dienstag. Twitter sehe aber weiterhin grosses Potenzial bei personalisierter Werbung. Schliesslich wisse man ja, wofür sich ein Nutzer gerade interessiere. Zugleich soll Twitter nützlicher werden dank Algorithmen, die Nachrichten entsprechend den Interessen von Nutzern filtern.

Die Aktie gab in einer ersten Reaktion auf die Zahlen im nachbörslichen Handel zunächst um fünf Prozent nach, drehte dann aber ins Plus und legte zeitweise um mehr als drei Prozent zu./so/DP/zb

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Twitter macht Tempo bei

Twitter macht Tempo bei Konkurrenz für App Clubhouse

Die aufstrebende Audio-App Clubhouse bekommt Konkurrenz von Twitter : Der Kurznachrichtendienst weitet den Testlauf seines ähnlichen Angebots Spaces auf mehr Nutzer aus.

11.02.2021 06:54

Er sehe Chancen darin, den Austausch von Informationen bei Twitter durch Gespräche zwischen Nutzern zu ergänzen, sagte Produktchef Kayvon Beykpour in der Nacht zum Donnerstag in einer Unterhaltung bei Spaces. Bei Clubhouse können zahlreiche Nutzer an Talkrunden teilnehmen. Nur einige von ihnen können gleichzeitig sprechen. Die App gewann in den vergangenen Monaten unter anderem nach Auftritten von Prominenten schnell an Popularität.

Beykpour führt den Erfolg des Formats auch darauf zurück, dass ohne Videobild die Hürde für die Teilnahme an einer Unterhaltung niedriger sei. Während bei Clubhouse die Zahl der Zuhörer bei einer Talkrunde auf 5000 begrenzt ist, seien bei Spaces keine Beschränkungen vorgesehen. Gleichzeitig können bis zu zehn Teilnehmer das Wort ergreifen, mit der Zeit sollen es aber mehr werden.

Beide Dienste sind bisher nur eingeschränkt verfügbar. Bei Clubhouse gibt es eine Warteliste - oder man braucht die Einladung eines Mitglieds. Spaces testen bisher nur einige tausend Nutzer und die Unterhaltungen sind nur in der Twitter-App auf dem iPhone erreichbar.

Viele Aspekte seien noch in Arbeit, betonte Beykpour. So habe man noch nicht entschieden, ob es eine Aufnahmefunktion zum späteren Anhören geben soll. Aktuell verfallen die Unterhaltungen nach dem Ende des Livestreams. Zum einen seien die Nutzer dadurch lockerer, zum anderen lohne es sich meistens auch nicht, sich Unterhaltungen nachträglich komplett anzuhören. Er könne sich aber vorstellen, dass es eine sinnvolle Funktion sein könnte, interessante Fragmente der Talkrunden zum späteren Teilen aufzeichnen zu können.

Für die Steuerung der Unterhaltung will Twitter neue Funktionen entwickeln - etwa die Möglichkeit, Redner, die sich schlecht benehmen, herunterzustufen. Twitter hat den Vorteil, dass es bereits ein Geflecht aus Dutzenden Millionen Nutzern gibt, die einander auf der Plattform folgen. An Clubhouse wurde zuletzt unterdessen kritisiert, dass die App nach Zugriff auf die Kontakte der Nutzer fragt - damit sie schneller Bekannte bei der App finden können.

Auch bei Facebook habe Gründer und Chef Mark Zuckerberg die Entwicklung eines Clubhouse-Konkurrenzprodukts in Auftrag gegeben, schrieb die "New York Times" am späten Mittwoch. "Ich bin überrascht, dass sie so lange dafür gebraucht haben", kommentierte Beykpour die Nachricht. Facebook ist bekannt dafür, populäre Funktionen anderer Social-Media-Dienste in seinen Apps nachzuahmen.

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Biden-Regierung unterbricht

Biden-Regierung unterbricht Vorgehen gegen Tiktok und WeChat

Die neue US-Regierung unterbricht das von Donald Trump eingeleitete Vorgehen gegen Tiktok und WeChat für eine weitere Überprüfung der Apps. Dabei wolle man unter anderem feststellen, ob die Video-App und der Chatdienst tatsächlich eine Gefahr darstellten, hiess es in Anträgen des Justizministeriums bei Berufungsgerichten in Washington und San Francisco. Die Regierung Trump hatte Tiktok und WeChat als Risiko für Daten von Amerikanern bezeichnet und verfügte Verbote der Apps in den USA. Sie wurde dabei jedoch von US-Gerichten mit einstweiligen Verfügungen gestoppt.

11.02.2021 20:56

Die neue Überprüfung könnte ein längerer Prozess werden: Die Anträge der Regierung sehen Updates an das Gericht alle 60 Tage vor.

Tiktok gehört dem chinesischen Konzern Bytedance. Trump wollte erzwingen, dass zumindest das US-Geschäft von Tiktok unter Kontrolle amerikanischer Besitzer kommt. Die Regierung in China torpedierte Gespräche über einen Verkauf aber im Herbst mit einer neuen Regel, die Export von Software-Algorithmen ohne spezielle Erlaubnis verbietet. Zudem kam ein Richter zu dem Schluss, dass die Verbotsanordnungen der US-Ministerien mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausreichend rechtlich gedeckt waren und gab deswegen einer einstweiligen Verfügung statt. Trumps Regierung zog vors Berufungsgericht.

Im Fall von WeChat beschlossen US-Richter, dass ein Verbot der App die Verfassungsrechte von Nutzern verletzten würde, die auf sie angewiesen seien.

Trump hatte noch kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft weitere Unternehmen wie den Smartphone-Anbieter Xiaomi ins Visier genommen. Die neue Regierung von Präsident Joe Biden muss jetzt entscheiden, wie sie auch mit diesen Massnahmen umgeht./so/DP/he

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Chefs von Tech-Riesen zu US

Chefs von Tech-Riesen zu US-Kongress-Anhörung im März geladen

Die Konzernchefs der Tech-Riesen Facebook, Google und Twitter müssen am 25. März Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses Rede und Antwort stehen.

19.02.2021 06:51

Themen, zu denen Mark Zuckerberg, Sundar Pichai und Jack Dorsey antworten müssen, seien die "Falschinformationen und Desinformationen, welche die Online-Plattformen plagen." So hiess es in einer Ankündigung der beteiligten Ausschüsse am Donnerstag.

"Ob es sich um Unwahrheiten bezüglich des Covid-19-Impfstoffs oder um widerlegte Vorwürfe von Wahlbetrug handelt - diese Online-Plattformen haben die Verbreitung von Fehlinformationen zugelassen und damit nationale Krisen verschärft, mit echten, schwerwiegenden Folgen für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit", hiess es weiter.

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Twitter experimentiert mit

Twitter experimentiert mit neuen Funktionen

Twitter will neue Funktionen testen, um mit der Konkurrenz anderer Plattformen Schritt zu halten. Dazu gehört die Möglichkeit, für zahlende Abonnenten exklusive Inhalte oder Angebote verfügbar zu machen, wie Twitter am Donnerstag ankündigte. Die Funktion soll "Super Follows" heissen. Zuletzt sind Plattformen wie Patreon oder Substack populärer geworden, bei denen Nutzer Autoren oder andere Kreative direkt unterstützen können.

26.02.2021 06:37

In neuen Community-Gruppen soll man sich nach Interessen zusammentun können. Ausserdem will Twitter Nutzern probeweise die Möglichkeit geben, aggressive oder Spam verbreitende Accounts für sie automatisch sperren zu lassen.

Twitter hatte in den vergangenen Monaten bereits neue Funktionen wie Talkrunden unter dem Namen "Spaces" und von allein verschwindende Nachrichten mit der Bezeichnung "Fleets" vorgestellt.

Die neuen Ankündigungen machte Twitter bei einem Investorentag. Dabei stellte der Dienst auch in Aussicht, seinen Jahresumsatz bis Ende 2023 auf 7,5 Milliarden Dollar zu verdoppeln. Die Zahl der täglichen Nutzer, die der Dienst mit seiner Werbung erreicht, soll bis dahin von zuletzt 192 Millionen auf 315 Millionen steigen. Die Ziele wurden an der Börse gut aufgenommen: Die Twitter-Aktie schloss am Donnerstag mit einem Plus von 3,71 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte Twitter den Umsatz um 7,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar gesteigert.

Twitter erzielt fast seinen gesamten Umsatz mit Werbung. Das kann zum Beispiel die Möglichkeit sein, Tweets mit Produktwerbung für Geld in die Timelines der Nutzer zu bringen. Die Anzeigen werden in der Web-Version und Twitters eigener App angezeigt. Deshalb ist die Firma dazu übergegangen, nur die Zahl der mit Werbung erreichbaren Nutzer als relevante Grösse zu nennen. Der Dienst denkt auch über Abo-Geschäftsmodelle nach. Laut Medienberichten könnte etwa eine Bezahlversion der auf professionelle Nutzer ausgerichteten App Tweetdeck eingeführt werden.

Twitter hatte bei Vorlage aktueller Quartalszahlen bereits betont, dass die Verbannung des Ex-US-Präsidenten Donald Trump von der Plattform Anfang Januar das Wachstum nicht gebremst habe. Das war befürchtet worden, da Trump einer der bekanntesten Twitter-Nutzer mit rund 80 Millionen Abonnenten war. Er wurde nach der Attacke seiner Anhänger auf das US-Kapitol und seinen Sympathie-Bekundungen für die Angreifer dauerhaft bei Twitter gesperrt./so/DP/zb

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Trump baut nach Twitter

Trump baut nach Twitter-Rauswurf offenbar eigene Plattform auf

Ex-US-Präsident Donald Trump plant nach Angaben eines Beraters nach seiner Suspendierung auf Twitter, Facebook und anderen Internet-Diensten seine eigene Plattform.

22.03.2021 06:15

Trump werde in zwei bis drei Monaten mit einer eigenen, neuen Plattform in den Bereich Social Media zurückkehren, sagte Berater Jason Miller dem Sender Fox News am Sonntag. Das werde "das Spiel komplett neu definieren".

Twitter hatte im Januar Trumps privaten Account mit 88 Millionen Anhängern dauerhaft gesperrt. Wenige Tage zuvor hatten Trump-Befürworter den Sitz des US-Parlaments, das Kapitol, gestürmt. Trump hatte zuvor seine Unterstützer über seine Social-Media-Kanäle aufgefordert, zum Kapitol zu marschieren, wo die Wahl seines Rivalen Joe Biden gerade offiziell bestätigt werden sollte. 

(Reuters)

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US-Abgeordnete zu Techriesen:

US-Abgeordnete zu Techriesen: «Zeit der Selbstregulierung ist vorbei»

US-Abgeordnete haben die Firmenchefs der drei Technologieriesen Facebook, Twitter und Google scharf für deren Umgang mit Extremismus und Falschinformationen auf ihren Plattformen kritisiert.

26.03.2021 06:24

Beim ersten - virtuellen - Auftritt der Vorstandschefs am Donnerstag vor dem Kongress seit dem Sturm auf das Kapitol Anfang Januar sagte der Demokrat Mike Doyle: "Dieser Angriff und die Bewegung, der ihn motiviert hat, begann und wurde von Euren Plattformen genährt." Sein Parteikollege Frank Pallone, der dem die Anhörung organisierenden Energie- und Handelsausschuss vorsteht, warnte: "Eurer Geschäftsmodell ist zum Problem geworden. Die Zeit der Selbstregulierung ist vorbei." Die Unternehmen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg ging nicht direkt auf die Kritik an der Rolle des weltgrössten Internetnetzwerks beim Sturm auf das Kapitol ein und verwies darauf, dass Facebook seinen Teil zur Sicherstellung der Integrität der US-Wahlen im Januar geleistet habe. Die Polarisierung im Land sei auf das politische und mediale Umfeld zurückzuführen. Der frühere US-Präsident Donald Trump war wegen der Anstiftung zur Gewalt von Twitter gesperrt worden und bei Facebook berät gerade das unabhängige Aufsichtsgremium über den weiteren Umgang mit Trump.

Im Kongress plädieren einige Abgeordnete seit Langem für Änderungen am Umgang mit den über soziale Medien von Nutzern verbreiteten Inhalten, machen dabei aber kaum Fortschritte. Die bisherige Regelung ist in den USA als "Section 230" bekannt und schützt Technologiefirmen davor, für Inhalte haftbar gemacht zu werden, die von ihren Nutzern ins Internet gestellt werden. Facebook unterbreitete einen eigenen Änderungsvorschlag, wonach Firmen nur eine Immunität erhalten, sollten sie schädliche Inhalte den Vorgaben entsprechend entfernen.

(Reuters)

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Twitter wollte Clubhouse für

Twitter wollte Clubhouse für vier Milliarden Dollar kaufen

Die Internet-Plattform Twitter hat einem Medienbericht zufolge Gespräche über einen Kauf des Audio-App-Anbieters Clubhouse geführt.

08.04.2021 06:31

Bei den Diskussionen in den vergangenen Monaten habe eine Clubhouse-Bewertung von vier Milliarden Dollar im Raum gestanden, berichtete die Agentur Bloomberg am Mittwoch. Inzwischen seien die Gespräche aber beendet. Der Grund dafür sei unklar.

Twitter, bekannt für seinen Kurznachrichtendienst, wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Clubhouse kam der Anfrage einer Stellungnahme nicht nach.

Clubhouse mit Sitz in San Francisco ist eine audio-basierte Social-Network-App, über die sich Nutzer über verschiedenste Themen in Audio-Chatrooms unterhalten können. Sie hat nach eigenen Angaben rund zehn Millionen aktive Nutzer pro Woche. Zuletzt hatte Clubhouse an Popularität gewonnen, nachdem dort auch die Milliardäre Elon Musk und Mark Zuckerberg aufgetaucht waren. 

(Reuters)

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Twitter verfehlt

Twitter verfehlt Markterwartungen - Aktie fällt

Twitter hat mit seinen jüngsten Zahlen die Anleger schwer enttäuscht. Die Aktie ging im nachbörslichen Handel am Donnerstag auf steile Talfahrt und verlor zeitweise mehr als neun Prozent.

29.04.2021 22:52

Twitter hatte trotz deutlicher Zuwächse die Erwartungen der Analysten bei der Nutzerzahl im vergangenen Quartal sowie bei der Prognose für das laufende Vierteljahr leicht verfehlt.

Den Quartalsumsatz steigerte der Dienst im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 1,04 Milliarden Dollar (860 Mio Euro), wie Twitter am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn lag bei 68 Millionen Dollar nach einem Verlust von 8,4 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer, die Twitter mit seiner Werbung erreichen kann, erreichte 199 Millionen. Analysten hatten hier mit 200 Millionen gerechnet.

Bei der Umsatzprognose für das laufende Vierteljahr gab Twitter eine Spanne zwischen 980 Millionen und 1,08 Milliarden Dollar an. Analysten hatten eher 1,06 Milliarden Dollar erwartet.

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US-Präsident Biden nimmt

US-Präsident Biden nimmt Trump-Erlass zu Regeln für Internet-Plattformen zurück

US-Präsident Joe Biden hat einen Erlass rückgängig gemacht, mit dem sein Vorgänger Donald Trump den Spielraum von Online-Plattformen wie Twitter und Facebook beim Vorgehen gegen Beiträge von Nutzern einschränken wollte. Trump hatte mit dem Vorstoss im Mai vergangenen Jahres darauf reagiert, dass Twitter anfing, seine Tweets mit Warnhinweisen zu versehen. Er verfügte damals, die Umsetzung einer Regel, die als Grundstein für den Umgang mit Nutzer-Beiträgen gilt, neu zu ordnen.

17.05.2021 06:43

Die sogenannte "Section 230" sieht unter anderem vor, dass Online-Plattformen nicht für Beiträge ihrer Nutzer belangt werden können. Zugleich werden sie aber verpflichtet, bei rechtswidrigen Beiträgen einzuschreiten, sobald sie Kenntnis davon bekommen. Zudem werden ihnen Freiheiten zugestanden, gemäss ihren eigenen Regeln gegen einzelne Inhalte und Nutzer vorzugehen. Die "Section 230" gilt damit als die rechtliche Grundlage, die viele Dienste - wie etwa Twitter, Facebook oder Youtube - in ihrer heutigen Form möglich gemacht hat.

Auslöser für Trumps Attacke auf die Online-Plattformen war der Faktencheck eines Tweets, in dem er behauptete, Briefwahl erhöhe das Risiko von Fälschungen. Diese unbelegte Behauptung wurde später zur Basis seines Versuchs, die Niederlage bei der Präsidentenwahl im November 2020 in Frage zu stellen. Biden nahm den Trump-Erlass vom 28. Mai 2020 am Wochenende kommentarlos zurück.

Trumps Regierung warf Facebook und Google später zudem in Klagen unfairen Wettbewerb vor. Was aus diesem Vorgehen wird, ist noch unklar, da auch viele Politiker von Bidens Demokraten finden, dass die Internet-Riesen ein zu grosse wirtschaftliche Macht haben./so/DP/he

(AWP)

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