Handelsstreit

220 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
China ruft USA zum Ende von

China ruft USA zum Ende von Strafzöllen und Sanktionen auf

China hat die USA zu einer Neuausrichtung ihrer Politik und einem Ende bestehender Strafzölle und Sanktionen aufgerufen. Peking hoffe, dass die USA "so bald wie möglich" ihre Politik anpassen und "unangemessene Zölle auf chinesische Waren aufgeben" werden, sagte Aussenminister Wang Yi am Montag in einer Rede anlässlich eines Politik-Forums in Peking. Auch chinesische Unternehmen sollten nicht mehr mit einseitigen Sanktionen belegt werden.

22.02.2021 08:33

"Wir sind bereit für eine offene Kommunikation mit der US-Seite", sagte Wang Yi. Er forderte Washington aber auch dazu auf, Chinas Kerninteressen zu respektieren und die Kommunistische Partei sowie das politische System Chinas "nicht mehr zu beschmieren".

Nachdem Donald Trump eine harte Linie gegen Peking gefahren hatte, sind die Beziehungen der beiden grössten Volkswirtschaften so schlecht wie nie. Auch der neue US-Präsident Joe Biden liess in seinen ersten Wochen im Amt zunächst keine Kursänderung erkennen.

Im seinem ersten Telefonat mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping vor zwei Wochen waren die Gegensätze zwischen den beiden Mächten offen aufeinandergeprallt. Nach Angaben des Weissen Hauses unterstrich Biden in dem Gespräch seine "grundlegenden Sorgen über Pekings zwangsweisen und unfairen wirtschaftlichen Praktiken, die Repression in Hongkong, Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang und zunehmend herausfordernde Aktionen in der Region, einschliesslich gegenüber Taiwan".

Chinas Präsident hielt dagegen. Er warnte vor einer "Konfrontation", "die definitiv katastrophal für beide Länder und die Welt ist"./jpt/DP/eas

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
China: Beziehungen zu USA

China: Beziehungen zu USA 'auf den richtigen Weg' bringen

Nach einer deutlichen Warnung des designierten Chefs des US-Auslandsgeheimdienstes CIA vor der zunehmenden Macht Chinas hat Peking die USA zu einem Neustart der Beziehungen aufgerufen.

25.02.2021 10:19

In den letzten Jahren habe die ehemalige US-Regierung "repressive Massnahmen" ergriffen, die den Beziehungen "unschätzbaren Schaden" zugefügt hätten, sagte der Pekinger Aussenamtssprecher Zhao Lijian am Donnerstag. Man sollte Differenzen bewältigen und "die bilateralen Beziehungen wieder auf den richtigen Weg der Stabilität und Entwicklung bringen", sagte der Sprecher, der damit auf Aussagen des designierten CIA-Chefs William Burns vom Vortag reagierte.

Laut Burns stellt China die USA vor ihre "grösste geopolitische Prüfung". Die Volksrepublik "zu übertrumpfen wird entscheidend für unsere nationale Sicherheit in den kommenden Jahrzehnten sein", sagte Burns am Mittwoch bei einer Anhörung im US-Senat, der ihn für das Amt bestätigen muss. Laut Burns sei China ein "beachtlicher autoritärer Gegner"./jpt/DP/men

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Umfrage: Mehrheit der

Umfrage: Mehrheit der Amerikaner für harten US-Kurs gegenüber China

Im bilateralen Verhältnis zu China befürwortet eine Mehrheit der Amerikaner einer Umfrage zufolge eine harte Haltung der US-Regierung. 70 Prozent sprachen sich dafür aus, dass die USA die Menschenrechten in China fördern sollten, auch wenn das die wirtschaftlichen Beziehungen schädigen würde, wie aus einer am Donnerstag in Washington veröffentlichten Umfrage des Institut Pew hervorgeht. 55 Prozent der Befragten unterstützten Einschränkungen für chinesische Studenten in den USA, 53 Prozent einen härteren Kurs der US-Regierung gegenüber Peking in Wirtschafts- und Handelsfragen.

04.03.2021 16:15

Insgesamt ist die Haltung der Amerikaner zu China der Umfrage zufolge in den vergangenen Jahren deutlich negativer geworden. 48 Prozent gaben an, es sei eine Top-Priorität, Chinas Macht und Einfluss zu begrenzen - 2018 waren es noch 32 Prozent. Dem neuen US-Präsidenten Joe Biden trauten 53 Prozent einen effektiven Umgang mit China zu. Pew befragte zwischen dem 1. und dem 7. Februar 2596 erwachsene Amerikaner./cy/DP/eas

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Washington: China und USA

Washington: China und USA vereinbaren Aussenministertreffen in Alaska

Die Top-Aussenpolitiker der USA und Chinas kommen nächste Woche nach Angaben Washingtons im US-Bundesstaat Alaska zu einem Treffen zusammen. Daran teilnehmen sollen nach Angaben des US-Aussenministeriums von amerikanischer Seite Ressortchef Antony Blinken und Sicherheitsberater Jake Sullivan; aus China kommen der höchste Aussenpolitiker der Kommunistischen Partei, Yang Jiechi, und der im Machtapparat untergeordnete Aussenminister Wang Yi, wie Sprecher Ned Price am Mittwoch mitteilte.

11.03.2021 06:31

Stattfinden soll der erste ranghohe Kontakt zwischen den beiden Regierungen seit der Amtsübernahme von US-Präsident Joe Biden im Januar demnach am Donnerstag, 18. März, in Anchorage. Das Treffen mit den chinesischen Regierungsvertretern folgt unmittelbar auf Blinkens Reise zu Verbündeten in Japan und Südkorea.

Blinken sagte am Mittwoch bei einer Anhörung im Auswärtigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses, das Treffen sei eine wichtige Gelegenheit, die vielen Sorgen in Bezug auf China "in sehr offenen Worten darzulegen". Verhalten und Handlungen Pekings stellten Sicherheit, Wohlstand und Werte der USA sowie ihrer Partner und Verbündeten in Frage. Blinken betonte: "Das ist kein strategischer Dialog." Für weitere Engagements müsse es zunächst greifbare Fortschritte bei den Themen geben, die den USA Sorge bereiteten.

Das Verhältnis zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften ist unter Bidens Vorgänger Donald Trump auf das schlechteste Niveau seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen 1979 gefallen. Peking bietet der neuen US-Administration zwar einen frischen Start an, stellt aber Bedingungen. So sollen die USA ihre "Einmischung" in Chinas innere Angelegenheit beenden, womit unter anderem die Kritik am Umgang mit den Uiguren oder Hongkong gemeint ist. Auch fordert Peking ein Ende des Handelskrieges oder der US-Unterstützung für Taiwan, das als Teil der Volksrepublik angesehen wird./cy/DP/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Li: USA und China sollten

Li: USA und China sollten sich um gesunde Beziehungen bemühen

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen hat Chinas Regierungschef Li Keqiang versöhnliche Töne gegenüber den USA angeschlagen. Beide Staaten sollten sich um eine nachhaltige und gesunde Entwicklung ihrer Beziehungen bemühen, sagte Li Keqiang am Donnerstag zum Abschluss der Jahrestagung des chinesischen Volkskongresses vor Journalisten. China und die Vereinigten Staaten hätten weitreichende gemeinsame Interessen, so der Premierminister weiter. Man könne in vielen Bereichen zusammenarbeiten. Das grösste Entwicklungsland der Welt und das grösste Industrieland der Welt würden von Zusammenarbeit profitieren, jedoch durch Konfrontation verlieren./jpt/DP/eas

11.03.2021 12:21

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
USA und Japan 'ernsthaft

USA und Japan 'ernsthaft besorgt' über Chinas wachsendes Machtstreben

(Ausführliche Fassung) - In "ernsthafter Sorge" über Chinas wachsendes Machtstreben haben die Verteidigungsminister der USA und Japans die Bedeutung ihrer Sicherheitsallianz bekräftigt. In einer gemeinsamen Erklärung zum Abschluss eines Treffens der Aussen- und Verteidigungsminister in Tokio wiesen beide Staaten "Chinas rechtswidrigen maritimen Ansprüche und Aktivitäten im Südchinesischen Meer" zurück. Zugleich zeigten sie sich besorgt über ein neues chinesisches Gesetz, das Pekings Küstenwache erlaubt, auf Schiffe im Gebiet umstrittener Inseln im Ostchinesischen Meer zu schiessen.

16.03.2021 11:34

Zum Auftakt seiner ersten internationalen Reise war der neue US-Aussenminister Antony Blinken am Vortag zusammen mit Pentagonchef Lloyd Austin in Tokio eingetroffen, um mit ihren beiden japanischen Kollegen Toshimitsu Motegi und Nobuo Kishi die Allianz mit Blick auf China weiter zu stärken. Japan ist ein wichtiger Verbündeter der USA in der Region und zugleich auf den atomaren Schutzschild Washingtons angewiesen. Am Mittwoch wurden die beiden US-Minister zu Gesprächen in Südkorea erwartet, das ebenfalls wichtiger Verbündete der USA ist.

Seit mehr als fünf Jahrzehnten "ist unsere Allianz ein Eckpfeiler für unseren Frieden, unsere Sicherheit und unseren Wohlstand - nicht nur für unsere beiden Länder, sondern auch für die Region und in der Tat für die Welt", sagte Blinken. Mit Japan teilten die USA gleiche Werte wie Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit. Diese Werte seien jedoch "an vielen Orten bedroht, auch in der Region - ob in Burma oder auf unterschiedliche Weise in China", fuhr Blinken fort.

Dass Japan und die USA in ihrer gemeinsamen Erklärung zum Abschluss der Gespräche China ausdrücklich beim Namen nannten, gilt als ungewöhnlich und als ein wichtiges Signal an das Reich der Mitte. Die USA machen mit dem gleichzeitigen Besuch der Aussen- und Verteidigungsminister nach Auffassung von Beobachtern die Entschlossenheit der USA deutlich, die Allianzen in der Region mit Blick auf die so beschriebene wachsende Bedrohung durch China zu stärken.

Die Allianz mit Japan sei "wichtiger denn je für den regionalen Frieden und die Stabilität" in einem "rapide ernster" werdenden Sicherheitsumfeld, hiess es nach einem separaten Treffen der Verteidigungsminister Japans und der USA am Rande der sogenannten "Zwei-plus-Zwei"-Gespräche. Dabei bezogen sie sich auch auf die Lage in der Taiwan-Strasse. Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden haben US-Kriegsschiffe ihre Einsätze um Taiwan und im Südchinesischen Meer verstärkt. Chinesische Kampfflieger wiederum verletzen fast täglich Taiwans Identifikationszone zur Luftverteidigung.

Japan ist zudem besorgt über das wiederholte Eindringen chinesischer Schiffe in Gewässer um die Senkaku-Inseln, eine von Japan kontrollierte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer, die auch von China und Taiwan beansprucht wird. "Die Vereinigten Staaten und Japan sind weiter gegen einseitige Massnahmen, die darauf abzielen, den Status quo zu ändern oder die japanische Verwaltung dieser Inseln zu untergraben", heisst es in der Erklärung. Die USA stehen nach eigenen Angaben zu ihrer Verpflichtung, Japan im Fall eines militärischen Angriffs zu verteidigen. Das gelte auch für die Senkaku-Inseln./ln/DP/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
USA sehen beispiellose

USA sehen beispiellose Herausforderungen durch Nordkorea und China

China und Nordkorea stellen nach den Worten des neuen US-Verteidigungsministers Lloyd Austin beispiellose Herausforderungen für die USA und ihre Alliierten dar. Er sei nach Seoul gereist, um die Entschlossenheit der USA zu bekräftigen, Südkorea zu verteidigen, sagte Austin laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Mittwoch zum Auftakt des ersten Gesprächs mit seinem Amtskollegen Suh Wook. "Sie und ich können uns einig sein, dass die militärische Bereitschaft höchste Priorität hat." Beide Seiten müssten sicherstellen, "dass wir bereit sind, falls nötig, heute Nacht zu kämpfen".

17.03.2021 11:02

Austin, der zuvor aus Japan eingetroffen war, betonte, die Allianz der USA mit Südkorea sei "angesichts der beispiellosen Herausforderungen durch Nordkorea und China niemals wichtiger gewesen". In Tokio hatten sich Austin und sein japanischer Kollege Nobuo Kishi besorgt über Chinas wachsendes Machtstreben geäussert.

Neben Austin reiste auch US-Aussenminister Antony Blinken von Japan nach Südkorea. Bei den Unterredungen der beiden in Seoul steht neben der Allianz vor allem das weitere Vorgehen im Streit um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm im Zentrum. Im Februar hatten sich US-Präsident Joe Biden und der südkoreanische Präsident Moon Jae In bei einem Telefonat darauf verständigt, zusammen eine umfassende Strategie für den Umgang mit Nordkorea auszuarbeiten. Noch hat die neue US-Regierung ihre Nordkorea-Politik nicht formuliert. Der Besuch Blinkens und Austins in Ostasien soll helfen, mehr Klarheit zu schaffen./dg/DP/jha

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Amerikanische und chinesische

Amerikanische und chinesische Spitzendiplomaten geraten öffentlich aneinander

Spitzendiplomaten der Regierungen von USA und China haben bei ersten Gesprächen scharfe Vorwürfe ausgesprochen gegen die Politik des jeweils anderen.

19.03.2021 06:05

US-Aussenminister Antony Blinken und der nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan eröffneten ihr Treffen mit Chinas Spitzendiplomaten Yang Jiechi und Staatsrat Wang Yi am Donnerstag (Ortszeit) in Anchorage, Alaska. Vor laufenden Kameras fand ein intensiver Schlagabtausch zwischen den Vertretern der beiden Länder statt.

"Wir werden unsere tiefe Besorgnis über die Handlungen Chinas besprechen, einschliesslich die in Xinjiang, Hongkong, Taiwan, sowie die Cyberangriffe auf die Vereinigten Staaten und den wirtschaftlichen Zwang unserer Verbündeten. Jede dieser Aktionen bedroht die regelbasierte Ordnung, die die globale Stabilität aufrechterhält", betonte Blinken. Yang antwortete mit einer 15-minütigen Rede auf Chinesisch und kritisierte dabei die schwächelnde Demokratie der Vereinigten Staaten, die schlechte Behandlung von Minderheiten sowie ihre Aussen- und Handelspolitik: "Sie missbrauchen so genannte Begriffe der nationalen Sicherheit, um den normalen Handelsaustausch zu behindern und einige Länder dazu anzustiften, China anzugreifen." US-Sicherheitsberater Jake Sullivan erklärte, die Vereinigten Staaten suchten keinen Konflikt mit China, sondern würden für ihre Prinzipien und Freunde einstehen. Er verwies auf die erfolgreiche Landung des Mars-Rovers in diesem Jahr und sagte, das Versprechen der Vereinigten Staaten liege in ihrer Fähigkeit, sich ständig neu zu erfinden.

Die normalerweise nur wenige Minuten dauernde Eröffnungsrede vor Journalisten dauerte mehr als eine Stunde. Die beiden Delegationen stritten sich darüber, wann die Medien aus dem Raum verwiesen werden sollten. Ein Beamter der US-Regierung erklärte vor Reportern, China habe das vereinbarte Protokoll "verletzt", das zwei Minuten Eröffnungserklärungen von jedem der Hauptakteure vorsah.

Vor seinem Amtsantritt war US-Präsident Joe Biden von Republikanern angegriffen worden, die befürchteten, dass seine Regierung eine zu weiche Haltung gegenüber China einnehmen würde. Am Vorabend der Gespräche in Anchorage haben die Vereinigten Staaten jedoch eine Reihe von Massnahmen gegen China ergriffen. Darunter fallen der Entzug chinesischer Telekommunikationslizenzen, Vorladungen mehrerer chinesischer Informationstechnologieunternehmen wegen Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit und aktualisierte Sanktionen gegen China wegen des Abbaus der Demokratie in Hongkong. Die Gespräche zwischen den USA und China sollen am Freitag fortgesetzt werden.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Biden: China muss sich an

Biden: China muss sich an internationale Regeln halten

US-Präsident Joe Biden hat China zur Einhaltung internationaler Normen und Pflichten aufgefordert. Die US-Regierung suche keinen Konflikt mit China, es werde aber einen "harten Wettbewerb" geben, kündigte Biden am Donnerstag bei seiner ersten formellen Pressekonferenz im Weissen Haus an. Die Regierung werde sich darum bemühen, das Verhältnis mit ihren demokratischen Verbündeten zu stärken, um China geeint gegenüberzutreten.

25.03.2021 20:20

China wolle das mächtigste und wohlhabendste Land der Welt werden, sagte Biden. "Das wird in meiner Amtszeit nicht passieren", betonte er. "Die Vereinigten Staaten wachsen weiter und werden reicher."

China müsse sich in der Aussenpolitik und im Handel an international gültige Regeln halten, forderte Biden. Mit Blick auf Chinas Expansionsdrang im Indo-Pazifik-Raum und die aggressive Politik gegenüber Taiwan, das Peking als Teil Chinas beansprucht, sagte Biden: "Wir werden China zur Rechenschaft ziehen, damit sie sich an die Regeln halten." Biden betonte auch, dass sich die USA unter seiner Führung für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen würden. Solange China weiter "unverhohlen Menschenrechte verletzt", würden die USA das auch vor aller Welt ansprechen, sagte er.

Das Verhältnis zwischen den USA und China war unter Bidens Vorgänger Donald Trump auf den Tiefpunkt seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen 1979 gefallen. Biden setzt nun auf einen etwas weniger aggressiven Ton - lässt in der Sache aber keinen Zweifel daran, das China als Rivale angesehen wird.

Die US-Regierung kritisiert China auch wegen der Verletzung der Menschenrechte der Bürger der Metropole Hongkong und der Behandlung der ethnischen Minderheit der Uiguren in Xinjiang. China weist dies als Einmischung in innere Angelegenheiten zurück./jbz/DP/he

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten