Facebook

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Facebook entfernt Seite von

Facebook entfernt Seite von Myanmars Militär

Wenige Stunden nach dem Tod von Demonstranten bei Protesten gegen den Putsch in Myanmar hat Facebook eine Internet-Seite des dortigen Militärs entfernt. Die Homepage des Tatmadaw True News Information Teams habe wiederholt gegen Richtlinien verstossen, die Anstiftung zur Gewalt und Vorbereitungen zur Anrichtung von Schaden verbieten, teilte ein Mitarbeiter des Online-Netzwerks am Samstagabend (Ortszeit) mit. Die Streitkräfte des südostasiatischen Landes sind als Tatmadaw bekannt.

21.02.2021 14:22

In Myanmar (ehemals: Birma) gibt es seit bald drei Wochen Proteste gegen den Putsch. Das Militär hatte die gewählte Regierungschefin, Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, Anfang Februar gestürzt. Bei Protesten in der Grossstadt Mandalay starben am Samstag Medienberichten zufolge mindestens zwei Demonstranten. Mehrere Menschen seien verletzt worden, nachdem Sicherheitskräfte mit scharfer Munition auf Demonstranten geschossen hätten. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist nicht möglich.

Mitte Februar hatte Facebook erklärt, man betrachte die Situation in Myanmar "als Notlage". Der Konzern werde die Verbreitung von falschen Informationen durch das Militär "deutlich reduzieren". Facebook ist in dem Land mit mehr als 50 Millionen Einwohnern weit verbreitet.

(AWP)

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Australien eskaliert Konflikt

Australien eskaliert Konflikt mit Facebook und stoppt Anzeigen

Der Streit zwischen der australischen Regierung und dem Internetriesen Facebook eskaliert. Die Regierung werde geplante Anzeigen auf Facebook zurückziehen, sagte der australische Finanzminister Simon Birmingham am Montag dem Sender Radio National. Der Umsatzverlust für Facebook könnte sich pro Jahr auf 10,5 Millionen Australische Dollar (rund 6,8 Millionen Euro) belaufen, berichtete der Sender ABC.

22.02.2021 11:56

Facebook hatte am Donnerstag Nachrichtenseiten auf seiner Plattform für australische Nutzer gesperrt. Facebook-Nutzer können seither keine nationalen oder internationalen journalistischen Inhalte mehr teilen. Damit widersetzt das Unternehmen sich einem Gesetzesvorhaben der australischen Regierung, das künftig Google und Facebook dazu zwingen soll, örtliche Medienunternehmen zu bezahlen, wenn sie deren Inhalte verbreiten. Australien möchte damit erreichen, dass Werbeeinnahmen gerechter verteilt werden.

Birmingham bezeichnete die Sperre der Nachrichtenseiten als "unangemessen" und beschuldigte Facebook, Einfluss auf "demokratische Systeme" nehmen zu wollen. "Wir werden das nicht tolerieren." Die Regierung werde nicht von ihrem Gesetzesvorhaben abweichen.

Auch Deutschland steht eine Reform des Urheberrechts bevor. Dabei geht es um die Umsetzung einer EU-Richtlinie, die im Sommer 2019 beschlossen wurde und die bis Juni umgesetzt werden soll. Die Bundesregierung betont, der Gesetzesentwurf sehe einen fairen Interessenausgleich vor, von dem Kreative, Rechteverwerter und Nutzer gleichermassen profitierten. Aber es regt sich auch Widerstand. Der Entwurf ist aber weniger radikal und die Debatte sind moderater als in Australien./nak/DP/eas

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Wdh: Facebook will Blockade

Wdh: Facebook will Blockade von Medieninhalten in Australien aufheben

(Im 2. Satz wurde die Funktion Frydenbergs korrigiert. Er ist Schatzkanzler, nicht Finanzminister.) - Die australische Regierung hat sich mit Facebook im Streit über Medieninhalte auf der Plattform geeinigt. Der Internetriese werde die Sperre für australische Nachrichtenseiten auf seinem Online-Netzwerk in den kommenden Tagen aufheben, teilte Schatzkanzler Josh Frydenberg am Dienstag mit. Nach tagelangen Verhandlungen mit Facebook habe die Regierung unter Premierminister Scott Morrison zugestimmt, Änderungen an einem geplanten Mediengesetz vorzunehmen, berichtete die Nachrichtenagentur AAP.

23.02.2021 07:46

"Diese Änderungen werden digitalen Plattformen und Nachrichten-Medien mehr Klarheit darüber verschaffen, wie das Gesetz angewendet werden sollte und den Rahmen dafür stärken, dass Betriebe im Nachrichten-Medienbereich fair entlohnt werden", hiess es weiter. Facebook begrüsste in einer Stellungnahme die Einigung. Man sei zufrieden, dass die australische Regierung einer Reihe von Änderungen und Zusicherungen zugestimmt habe.

Facebook hatte am Donnerstag Nachrichtenseiten auf seiner Plattform für australische Nutzer gesperrt. Facebook-Nutzer konnten seither keine nationalen oder internationalen journalistischen Inhalte mehr teilen. Damit widersetzte sich das Unternehmen einem Gesetzesvorhaben der australischen Regierung, das künftig Google und Facebook dazu zwingen soll, örtliche Medienunternehmen zu bezahlen, wenn sie deren Inhalte verbreiten. Australien will damit erreichen, dass Werbeeinnahmen gerechter verteilt werden. Der Streit war zuletzt eskaliert. Die Regierung hatte am Montag angekündigt, man werde geplante Anzeigen auf Facebook zurückziehen./vtc/DP/zb

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Nach Streit mit Facebook:

Nach Streit mit Facebook: Australien verabschiedet Mediengesetz

Als erstes Land weltweit hat Australien ein Digitale-Medien-Gesetz verabschiedet, dass es ermöglicht, Internetriesen wie Google und Facebook dazu zu verpflichten, lokale Medienunternehmen zu bezahlen, wenn sie deren Nachrichteninhalte verbreiten. Das Gesetz werde gewährleisten, dass Nachrichtenmedien für Inhalte "fair" entlohnt werden, sagte der australische Schatzkanzler Josh Frydenberg am Donnerstag.

25.02.2021 08:10

Im Vorfeld hatte das Gesetzesvorhaben zu einem Streit zwischen der Regierung und Facebook geführt. Das Unternehmen hatte vor einer Woche Nachrichtenseiten auf seiner Plattform für australische Nutzer gesperrt, um sich den Plänen der Regierung zu widersetzen. Nach tagelangen Verhandlungen mit Facebook erklärte sich die Regierung von Scott Morrison am Dienstag bereit, Änderungen vorzunehmen.

Nach dem Gesetz kann die Regierung feststellen, ob ein Unternehmen wie Facebook einen Beitrag zur australischen Medienlandschaft geleistet hat, bevor über verpflichtende Zahlungen entschieden wird. Auch können die Unternehmen mit den Verlagen eigene Vereinbarungen treffen.

Zunächst hatte Google in dem Tauziehen mit Canberra mit einem Abstellen seiner Suchmaschine gedroht. Dann aber lenkte der US-Riese ein und einigte sich mit mehreren Medienunternehmen auf Zahlungen für journalistische Inhalte, darunter auch mit Rupert Murdochs News Corp.

Auch in Deutschland steht eine Reform des Urheberrechts bevor. Dabei geht es um die Umsetzung einer EU-Richtlinie, die im Sommer 2019 beschlossen worden war, bis Juni. Die Bundesregierung betont, der Gesetzesentwurf sehe einen fairen Interessenausgleich vor, von dem Kreative, Rechteverwerter und Nutzer gleichermassen profitierten. Aber es regt sich auch Widerstand. Der Entwurf ist aber weniger radikal und die Debatte sind moderater als in Australien./mcw/DP/zb

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Facebook startet

Facebook startet Zusammenarbeit mit Medien aus Deutschland im Mai

Facebook wird von Mai an Nachrichteninhalte von zahlreichen Verlagen und Medienmarken aus Deutschland in einem eigenen Bereich präsentieren. Das kündigte der Internet-Konzern am Montag in Hamburg an. "Wir werden die kommenden drei Jahre weltweit rund eine Milliarde Dollar in Facebook News investieren", sagte Jesper Doub, Director für News Partnerships in Europa in einer Online-Pressekonferenz. "Facebook News in Deutschland ist ein Teil davon." Wie hoch die Vergütung für einzelne Verlage genau ausfällt, kommunizierte Facebook nicht.

01.03.2021 13:12

Die Medienhäuser werden dafür bezahlt, dass sie auf Facebook News Inhalte verlinken, die bislang nicht auf der Plattform zu sehen waren, wie es weiter hiess. Sie müssen aber nicht eigens für Facebook produziert werden. "Wichtig dabei ist, dass Inhalte selbst nicht auf Facebook landen, sondern wir setzen Links zu den Angeboten der Verlage", betonte Doub.

Als Partner mit an Bord sind den Facebook-Angaben zufolge unter anderen Medien wie beispielsweise "Der Spiegel" oder der Hamburger Verlag Gruner + Jahr, der zum Bertelsmann-Konzern gehört. "Facebook News ist eine langfristig angelegte Zusammenarbeit", sagte Doub. "Wir glauben, dass es mehrere Jahre dauern wird, bis das Produkt richtig gut ist." Der Kreis der Partner sei nicht auf die Medienhäuser beschränkt, die von Anfang an dabei sind, betonte Doub. Die Summe für die teilnehmenden Medienhäuser werde auch nicht geringer, wenn weitere dazustossen.

Facebook News war vor einem Jahr in den USA gestartet und wurde zuletzt auch in Grossbritannien eingeführt. In Australien einigte sich Facebook nach einer harten Auseinandersetzung mit der Regierung um ein Leistungsschutzrecht in der vergangenen Woche darauf, "jene Verlage zu unterstützen, die wir aussuchen, darunter kleine und lokale Verlage." Zuvor hatte Facebook dort journalistische Inhalte von seiner Plattform verbannt./so/DP/eas

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Facebook zahlt 650 Millionen

Facebook zahlt 650 Millionen Dollar in US-Klage zu Gesichtserkennung

Facebook zahlt nach einem jahrelangen Gerichtsverfahren 650 Millionen Dollar an US-Kläger in einem Streit um den Einsatz von Gesichtserkennungs-Technologie. Ein Richter in Kalifornien billigte am Wochenende die bereits im vergangenen Jahr festgezurrte Einigung. Pro Kläger gibt es mindestens 345 Dollar (gut 286 Euro). Die drei Facebook-Nutzer, die die Sammelklage angestossen hatten, bekommen jeweils 5000 Dollar.

01.03.2021 10:21

In dem seit 2015 laufenden Verfahren geht es um die Funktion, bei der Facebook vorschlägt, in Fotos abgebildete Freunde mit Namen zu markieren. Die Kläger argumentierten, dass es gegen ein Gesetz zur Gesichtserkennung im US-Bundesstaat Illinois verstiess, dafür vorher nicht die Einwilligung der Betroffenen einzuholen. Inzwischen änderte Facebook das Verfahren weltweit und fragt erst nach einer Erlaubnis./so/DP/eas

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Facebook beantragt Abweisung

Facebook beantragt Abweisung der US-Wettbewerbsklagen

Facebook wehrt sich vor Gericht gegen die Wettbewerbsklagen, mit denen die US-Regierung und die Bundesstaaten die Zerschlagung des Online-Netzwerks erreichen wollen. Facebook beantragte am Mittwoch, die Klagen abzuweisen. Die Handelsbehörde FTC habe den Markt, in dem Facebook aktiv sei, zu vage umrissen, argumentierte das Online-Netzwerk. Auch der Monopol-Vorwurf entbehre einer plausiblen Grundlage. Die Klage der Bundesstaaten sei unberechtigt, da sie keine Begründung wie einen Schaden für ihre jeweilige Wirtschaft dargelegt hätten.

10.03.2021 20:55

Die FTC und mehr als 40 Bundesstaaten werfen Facebook in ihren im Dezember eingereichten beiden Klagen unfairen Wettbewerb vor und wollen vor Gericht die Abspaltung von Instagram und WhatsApp erreichen. Facebook habe die Foto-Plattform und den Chatdienst gekauft, um seine Dominanz vor den Rivalen zu schützen, lautet ihr Argument. Facebook konterte jetzt unter anderem, dass die FTC nur einschreiten dürfe, um aktuelle Rechtsverletzungen zu unterbinden - aber nicht, um frühere Entscheidungen zu korrigieren. Die US-Wettbewerbshüter hatten seinerzeit die Übernahmen von Instagram und WhatsApp freigegeben.

Facebook kaufte Instagram 2012 für etwa eine Milliarde Dollar und WhatsApp 2014 für rund 22 Milliarden Dollar. Beide Dienste haben inzwischen deutlich mehr als eine Milliarde Nutzer.

Schon in der Vergangenheit hatte es Forderungen gegeben, Instagram und WhatsApp wieder aus Facebook herauszulösen. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren die Infrastruktur hinter der Plattform seines Online-Netzwerks sowie Instagram und WhatsApp enger zusammengeführt. Das würde eine Aufspaltung technisch erschweren./so/DP/men

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Neues Mediengesetz in

Neues Mediengesetz in Australien: Facebook einigt sich mit News Corp

Wenige Wochen nach der Verabschiedung eines neuen Mediengesetzes in Australien haben sich Facebook und der von Rupert Murdoch gegründete Konzern News Corp auf Zahlungen für journalistische Inhalte des Medienunternehmens geeinigt. In einer Mitteilung hiess es, es handele sich um "eine mehrjährige Vereinbarung, um Millionen von Facebook-Nutzern in Australien über das Produkt Facebook News Zugang zu vertrauenswürdigen Nachrichten und Informationen zu verschaffen". Der Deal laufe zunächst drei Jahre und umfasse unter anderem die Zeitung "The Australian" und das Nachrichtenportal "news.com.au", so News Corp.

16.03.2021 08:06

"Die Vereinbarung mit Facebook ist ein Meilenstein in der Gestaltung der Rahmenbedingungen für den Journalismus und wird einen massgeblichen und bedeutenden Einfluss auf unsere australischen Nachrichtengeschäfte haben", sagte News-Corp-Chef Robert Thomson. "Mark Zuckerberg und sein Team verdienen Anerkennung für ihre Rolle bei der Gestaltung einer Zukunft für den Journalismus, der seit mehr als einem Jahrzehnt unter extremer Belastung steht." Genaue Details zu der Vereinbarung wurden zunächst nicht bekannt.

Australien hatte das umstrittene Gesetz Ende Februar nach einem längeren Disput mit Facebook und anfangs auch Google verabschiedet. Die Regierung will damit erreichen, dass Werbeeinnahmen künftig gerechter verteilt werden.

Google hatte in dem Tauziehen mit Canberra bereits im Februar eingelenkt und sich mit mehreren Medienunternehmen auf Zahlungen für journalistische Inhalte geeinigt, darunter auch mit News Corp. Facebook hatte den Streit hingegen eskaliert und vorübergehend Nachrichtenseiten auf seiner Plattform für australische Nutzer gesperrt. Schliesslich einigte sich der Internetgigant aber nach langen Verhandlungen mit der Regierung./cvp/cfn/DP/zb

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Zuckerberg: Apples

Zuckerberg: Apples Datenschutz könnte Facebook mehr Händler bringen

Im Streit um die geplante Datenschutz-Verschärfung auf Apples iPhone hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Warnungen vor Folgen für das Online-Netzwerk relativiert. "Ich denke, dass wir sogar in eine stärkere Position kommen könnten, wenn Apples Änderungen mehr Unternehmen dazu bringen, Geschäfte direkt auf unserer Plattform zu machen", sagte Zuckerberg in der Nacht zum Freitag bei einem Auftritt in der Talk-App Clubhouse.

19.03.2021 13:10

Apple will iPhone-Nutzern demnächst mehr Kontrolle darüber geben, ob Dienste wie Facebook Informationen zu ihrem Verhalten quer über verschiedene Apps und Websites sammeln dürfen. Bisher gab man den Zugang zu einer Identifikationsnummer für Werbekunden pauschal frei, jetzt wird jede App die Nutzer einzeln um Erlaubnis fragen müssen. Insbesondere Facebook läuft schon seit Monaten gegen die Pläne Sturm.

Das Online-Netzwerk geht davon aus, dass viele Nutzer die Freigabe des Datenzugangs ablehnen - und es dadurch schwerer werden dürfte, Werbung zu personalisieren. Darunter würden vor allem kleine Unternehmen leiden, bekräftigte Zuckerberg in der Clubhouse-Talkrunde frühere Kritik. "Ich bin ziemlich besorgt über die Gesundheit vieler Unternehmen, mit denen wir versuchen, zu arbeiten", sagte der Facebook-Chef.

Apple verteidigt die Massnahmen als Versuch, den Nutzern die Kontrolle über ihre Privatsphäre zurückzugeben, nachdem die Nachverfolgung ihres Online-Verhaltens zu Werbezwecken allgegenwärtig geworden sei. Die neue Regelung soll mit dem Betriebssystem iOS 14.5 im Frühjahr eingeführt werden./so/DP/nas

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Facebook erleichtert Auswahl

Facebook erleichtert Auswahl der Newsfeed-Beiträge

Facebook-Nutzer können künftig einfacher auswählen, was sie in ihrem Newsfeed zu sehen bekommen und wer ihre Beiträge kommentieren kann. Dazu gehört, dass Nutzer leichter von der Auswahl der Newsfeed-Beiträge durch den Facebook-Algorithmus zur zeitlichen Reihenfolge wechseln können, wie das Online-Netzwerk am Mittwoch erläuterte. Auch kann man entscheiden, sich nur die Posts von bis zu 30 Facebook-Freunden und Seiten aus einer Favoriten-Liste anzeigen zu lassen. Bei den eigenen Beiträgen kann man unter anderem aussuchen, ob alle oder nur die eigenen Freunde sie kommentieren können.

31.03.2021 13:21

Über die Sortierung des Newsfeeds durch Algorithmen gibt es seit Jahren Debatten. Kritiker warnen, dass die automatisierte Auswahl sogenannte Filterblasen bilden könne, durch die Nutzer einseitige Informationen bekämen, die ihren eigenen Ansichten entsprächen. Facebook bestreitet das. Die Algorithmen orientieren sich unter anderem daran, für welche Themen sich zuletzt ein Nutzer interessierte, mit wem er auf der Plattform interagierte und wo er sich gerade befindet./so/DP/stk

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Facebook: Nutzer können

Facebook: Nutzer können Beiträge bei Aufsichtsgremium melden

(Ausführliche Fassung) - Nutzer von Facebook und der Konzerntochter Instagram können jetzt auch das unabhängige Aufsichtsgremium Oversight Board einschalten, wenn sich die Plattformen weigern, von ihnen gemeldete Beiträge zu löschen. Bisher konnten sie es nur einschalten, um aus ihrer Sicht zu Unrecht gesperrte Inhalte wiederherzustellen. Damit erweitert Facebook die Kompetenzen des unabhängigen Aufsichtsgremiums, das Entscheidungen des Online-Netzwerks zum Umgang mit einzelnen Inhalten und Nutzern umkehren kann.

13.04.2021 21:45

Das Verfahren werde in den kommenden Wochen für alle Nutzer verfügbar, kündigte das Oversight Board am Dienstag an. Wer beim Online-Netzwerk selbst alle Einspruchsmöglichkeiten ausschöpft, bekommt eine Referenz-Nummer, mit der er sich an das Aufsichtsgremium wenden kann. Beschwerden zu Beiträgen, die gleich von mehreren Nutzern gemeldet wurden, werden in einer Akte gebündelt.

Das Gremium hatte nach der Gründung im vergangenen Jahr in einer ersten Serie von Entscheidungen im Januar die Sperrung von vier Beiträgen durch das Online-Netzwerk rückgängig gemacht. Nur in einem der fünf veröffentlichten Fälle schlossen sich die Experten der Ansicht von Facebooks Inhalte-Prüfern an. In zwei weiteren Beschlüssen wurden in Februar und April eine Facebook-Entscheidung bestätigt und eine rückgängig gemacht. Das Oversight Board nimmt vor allem Fälle an, die von grundsätzlicher Bedeutung sein können.

Entscheidungen des Gremiums sind bindend für das Unternehmen und können auch nicht von Gründer und Chef Mark Zuckerberg überstimmt werden. Facebook geriet zuletzt verstärkt in die Aufmerksamkeit, weil es die dauerhafte Sperrung des Facebook-Accounts des amerikanischen Ex-Präsidenten Donald Trump überprüfen soll./so/DP/he

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Live Audio Rooms: Facebook

Live Audio Rooms: Facebook führt Clubhouse-Kopie ein

Der jüngste Erfolg der Talk-App Clubhouse hat Facebook aufgeschreckt.

20.04.2021 06:35

Das weltgrösste Online-Netzwerk stellte in der Nacht zum Dienstag einen ähnlich funktionierenden Konkurrenzdienst mit dem Namen Live Audio Rooms vor. Facebooks Vorteil könnte in der bereits vorhandenen Basis von mehr als 2,5 Milliarden Nutzern liegen, während Clubhouse sie neu gewinnen muss.

Bei Clubhouse können zahlreiche Nutzer an Talkrunden teilnehmen. Nur einige von ihnen können gleichzeitig sprechen. Die App gewann in den vergangenen Monaten unter anderem nach Auftritten von Prominenten schnell an Popularität. Sie gibt es bisher nur für das iPhone, eine Version für Smartphones mit dem Google -System Android ist in Arbeit.

Twitter testet bereits eine Clubhouse-Kopie. Fast zeitgleich mit Facebook kündigte auch die Plattform Reddit einen ähnlichen Dienst an.

Facebook geht jedoch auf breiterer Front in die Audio-Offensive. In einer Kooperation mit dem Musikstreaming-Marktführer Spotify wird man Podcasts direkt in der Facebook-App hören können. Facebook will dabei basierend auf seinem Wissen über die Interessen der Nutzer einzelne Podcasts vorschlagen. Mit "Soundbites" will Facebook kurze Audiobeiträge auf seiner Plattform einführen.

Facebook ist bekannt dafür, Funktionen erfolgreicher Rivalen in seinen Diensten zu kopieren - wenn es nicht gelang, sie zu kaufen, wie den Chatdienst WhatsApp 2014. Die Kopien sind nicht immer erfolgreich: So versuchte Facebook mehrfach, die von alleine verschwindenden Fotos bei Snapchat nachzuahmen, die Apps wurden aber wieder eingestellt. Mit der Kopie von Snapchats Stories-Funktion, bei der Nutzer Fotos und Videos für ihre Freunde für einen Tag verfügbar machen können, landete Facebook dagegen einen Volltreffer.

(AWP)

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