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Bâloise-Generalversammlung

Bâloise-Generalversammlung findet ohne Aktionäre statt - Dividende bestätigt

An der Generalversammlung (GV) der Bâloise am 24. April dürfen die Aktionäre nicht persönlich teilnehmen, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte.

03.04.2020 08:09

Mit dieser Massnahme reagiert die Bâloise auf die Vorgaben des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus. Die Stimmberechtigten können den unabhängigen Stimmrechtsvertreter über ihre Wahl instruieren und sich von ihm an der GV vertreten lassen.

Dividende bestätigt

Die Durchführung der ordentlichen Generalversammlung am dafür vorgesehenen Datum erlaube es der Bâloise, mit der entsprechenden Zustimmung der Aktionäre das Geschäftsjahr 2019 abzuschliessen.

Die beantragte, um 40 Rappen erhöhte Dividende von 6,40 Franken pro Aktie soll ausserdem wie geplant verabschiedet werden, heisst es im Communiqué. Im Gegensatz zu anderen Firmen kürzt die Versicherungsgesellschaft die Ausschüttung aufgrund der laufenden Krise also nicht.

(AWP)

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Bâloise einigt sich im Zwist

Bâloise einigt sich im Zwist mit Minderheitsaktionären von Pax Anlage

Die Bâloise steht kurz davor, den vor drei Jahren getätigten Kauf der Immobiliengesellschaft Pax Anlage definitiv abschliessen zu können.

15.04.2020 14:27

Mit den Minderheitsaktionären, die sich lange geweigert hatten, ihre Titel anzudienen, habe sich die Bâloise geeinigt, erklärte ein Sprecher am Mittwoch auf Anfrage von AWP. Die Bâloise halte nun rund 99 Prozent an Pax Anlage, sagte der Sprecher weiter. Davor hatten der Versicherung zur definitiven Übernahme mehr als ein Zehntel der Aktien gefehlt. Das Squeeze-Out-Verfahren für die wenigen übriggebliebenen Aktien dürfte noch in der ersten Hälfte 2020 über die Bühne gehen.

Die Aktien von Pax Anlage sind bereits seit Oktober 2017 dekotiert und die Gesellschaft ist längst in Bâloise Wohnbauten umbenannt worden. Mit dem Zukauf hatten die Basler ihr Immobilienportfolio ausgebaut.

Streit um Preis

Im April 2017 hatte die Bâloise für die damals an der Schweizer Börse kotierte Pax Anlage AG 1600 Franken je Titel in bar geboten. Die Publikumsaktionäre erhielten damals den gleiche Preis wie die drei verkaufenden Grossaktionären. Die meisten Aktien (rund 70%) verkauften die Pax Genossenschaft, die Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft und die Nürnberger Lebensversicherung.

Den von der Bâloise gebotenen Preis hatten allerdings einige Minderheitsaktionäre als zu tief empfunden, so dass sie das Angebot zurückwiesen. Nach Ablauf der Nachfrist hielt die Bâloise im Mai 2017 knapp 85 Prozent. Die Zahlung einer Zwangsabfindung ist aber erst dann möglich, wenn die Schwelle von 90 Prozent überschritten wird.

Nun, Jahre später, lenkten die "abtrünnigen" Minderheitsaktionäre ein. Unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit getätigten Dividendenzahlungen sei den Minderheitsaktionären ein ähnlich hoher Betrag je Aktie bezahlt worden, wie das im öffentlichen Kaufangebot der Fall gewesen sei, sagte der Sprecher weiter.

(AWP)

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Kapitalpolster der Bâloise

Kapitalpolster der Bâloise werden dünner - Helvetia bei SST stabil

Die Solvenzquote des Versicherers Bâloise ist im ersten Quartal von 201 auf etwa 180 Prozent gesunken. Die Corona-Folgen kann der Konzern noch nicht genau abschätzen. Helvetia vermeldet eine stabile SST-Quote.

Aktualisiert um 08:23

Die Bâloise-Gruppe sieht sich mit ihrer starken Bilanz, ihrer "verlässlichen Geschäftspolitik und ihrem vorrausschauenden Risikomanagement" auch in der aktuellen Situation "sehr gut aufgestellt".

Trotz der Volatilität an den Kapitalmärkten sei die geschätzte Solvenzquote (SST-Quote) im März 2020 in einer Bandbreite um 180 Prozent und damit nach wie vor in einem sehr guten Bereich gelegen, teilte der Versicherer mit.

Per Anfang Jahr betrug die Solvenzquote noch 201 Prozent und lag damit 41 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres, wie aus der Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Die tiefere Quote resultiere im Wesentlichen durch Kapitalmarkteinflüsse und Modellanpassungen. Ausserdem werde die Akquisition des belgischen Versicherers Fidea mit Fremdkapital finanziert, das günstiger als Hybridkapital sei, jedoch nicht der SST-Quote anrechenbar sei.

Die Veröffentlichung der SST-Quote erfolgt im Rahmen des "Berichts über die Finanzlage", den jeweils alle Versicherer per Ende April abgeben müssen.

Corona-Schadensumme noch nicht genau bezifferbar

Aufgrund der Corona-Krise rechnet der Konzern mit einer Netto-Schadensumme in der Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags. Um eine genauere Einschätzung abgeben zu können, sei es aber noch zu früh, heisst es in der Medienmitteilung.

Eine Einschätzung sei auch deshalb schwierig, weil es auch gegenläufige Effekte wie zum Beispiel ein geringeres Schadenaufkommen in anderen Branchen gebe, die noch nicht beziffert werden könnten.

Helvetia weitet Reserven aus

Der Versicherer Helvetia wies für das Geschäftsjahr 2019 mit 235 Prozent weiterhin eine starke SST-Quote aus. Und auch unter den aufgrund von Covid-19 herausfordernden Bedingungen zeige sich die Solvenz unverändert robust, teilte der Versicherer am Donnerstag mit.

Die Quote von 235 Prozent per 1. Januar 2020 entspricht einer Erhöhung um 13 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Helvetia habe von den starken Aktienmärkten und tieferen Kreditspreads profitiert, heisst es in der Mitteilung. Vorteilhaft hätten sich dabei auch die "guten" Geschäftsergebnisse 2019 ausgewirkt.

Auch angesichts der Covdi-19-Pandemie sieht sich Helvetia unverändert solide kapitalisiert. Bis Mitte März sei die SST-Quote aufgrund der Marktentwicklungen - vor allem wegen des Anstiegs der Kreditspreads und tieferen Aktienkursen - auf rund 200 Prozent gesunken, heisst es im Communiqué allerdings.

Seither habe sich die Quote aber wieder etwas verbessert und liege wieder über 200 Prozent. Dies aufgrund verstärkter Absicherung der Aktienpositionen und anderer positiver Effekte. Damit liege die Quote unverändert innerhalb der strategischen Zielbandbreite von 180 bis 240 Prozent, so Helvetia.

(AWP/cash)

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Bâloise-Chef: Bezahlen Corona

Bâloise-Chef: Bezahlen Corona-Schäden wenn ein Leistungsanspruch besteht

Der Ausschluss von Pandemie-Risiken in Epidemieversicherungen sorgt vor allem in der Gastrobranche für Diskussionsstoff. Auch in den Vertragsbedingungen der Bâloise ist dies von Produkt zu Produkt unterschiedlich geregelt. "Wir bezahlen an Firmen Geld, wenn in den Epidemieversicherungen die Pandemie-Risiken nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurden und gemäss dem individuellen Versicherungsvertrag ein Leistungsanspruch besteht", erklärte Firmenchef Gert De Winter im Interview mit AWP.

13.05.2020 12:47

Im Grossteil der Verträge gebe es aber eine Deckung und die Bâloise erbringe die Versicherungsleistungen, sagte der Bâloise-Chef weiter. Insgesamt geht die Gruppe von Schadenzahlungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich aus. Der grösste Teil davon ist laut De Winter auf Betriebsunterbrüche zurückzuführen. "Betroffen sind vor allem Gastronomiebetriebe, die aufgrund der behördlich verordneten Schliessung grosse Einbussen verzeichnen und eine entsprechende Versicherungsdeckung haben."

Für den Umgang mit künftigen Pandemien fordert der Bâloise-CEO den Aufbau eines Versicherungspools. "Versicherungen können solche Risiken in Zukunft nicht alleine decken, es braucht eine Branchenlösung mit Einbezug der öffentlichen Hand, eine sogenannte Private Public Partnership." Die Versicherungsbranche und die Politik würden derzeit Gespräche dazu führen. Es müsse aber schnell gehen, sagte De Winter. "Denn die Kosten einer möglichen zweiten Corona-Welle werden die Privatversicherer wirtschaftlich nicht tragen können."

(Das vollständige Interview erscheint in Kürze auf dem Premium-Dienst von AWP)

mk/

(AWP)

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Bâloise im BVG-Geschäft mit

Bâloise im BVG-Geschäft mit etwas weniger Versicherten

Die Basler Versicherung hat im vergangenen Jahr im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge nach dem Rückzug der Konkurrentin Axa aus der Vollversicherung Neukunden dazugewonnen. In Zeiten von Corona versucht die Bâloise derweil, die Kunden mit einigen Massnahmen zu unterstützen.

25.05.2020 08:25

Die Gruppe habe im BVG-Geschäft eine hohe Anzahl Neukunden verzeichnet, schreibt die Bâloise am Montag in Zuge der Veröffentlichung der BVG-Betriebsrechnung. Insgesamt ging die Gesamtzahl der aktiv Versicherten jedoch um 2 Prozent auf 153'541 Personen zurück. Über 15'000 Unternehmen sind in Vorsorgefragen bei der Basler angeschlossen.

Unterstützung erhielt der Bereich vom günstigen Verlauf an den Börsen. Die Nettoanlagerendite lag zwar mit 1,55 Prozent leicht unter Vorjahr. Das hat aber auch damit zu tun, dass 2018 mit dem Verkauf von Immobilien hohe Anlagegewinne realisiert wurden.

Das Ergebnis des BVG-Geschäfts sank derweil auf 40,1 Millionen Franken von 49,9 Millionen. Dabei lag die Ausschüttungsquote bei 93,1 Prozent, und dem Überschussfonds wurden mit Blick in die Zukunft weitere 30 Millionen zugewiesen.

Die Tiefzinsumfeld hinterlasse im BVG-Geschäft nach wie vor tiefe Spuren, hiess es weiter. Der aus Sicht der Branche zu hohe obligatorische Umwandlungssatz allein habe das Ergebnis mit 50 Millionen Franken belastet. Die Politik bleibe gefordert und eine Senkung des Mindestzinses sowie des Umwandlungssatzes seien notwendig.

In der Coronakrise will die Basler Versicherung den Kunden derweil mit einigen Initiativen beiseitestehen. So wurden die Zahlungsfristen bei Mieten verlängert und um einen Beitrag zur Liquiditätssicherung der Kunden zu leisten, senke man den Sollzins in der beruflichen Vorsorge temporär auf 1 Prozent. Dies ist bis Ende September 2020 gültig.

mk/ys

(AWP)

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Bâloise Asset Management

Bâloise Asset Management beteiligt sich an Vermögensverwalter Tolomeo Capital

Der Konzernbereich Asset Management der Bâloise hat eine Minderheitsbeteiligung am Zürcher Vermögensverwalter Tolomeo Capital erworben. Mit dem Schritt wolle man Synergien im Bereich automatisiert umgesetzter Anlagelösungen nutzen, teilte der Konzern am Montag mit.

27.07.2020 07:17

Die Kooperation diene ausserdem dazu, die künftigen Herausforderungen an das daten- und technologiebasierte Asset Management zu meistern. Konkrete finanzielle Angaben wurden in dem Communiqué allerdings keine gemacht.

Die Tolomeo Capital entstand gemäss Mitteilung 2011 als Spin-off eines institutionellen Family Offices. Die Firma konzentriere sich auf regelbasierte und quantitative Anlagestrategien und habe eine proprietäre Technologie-Infrastruktur aufgebaut, die es ihr erlaube, Anlageprozesse zu kontrollieren.

kw/rw

(AWP)

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Bâloise verfehlt Prognosen

Bâloise verfehlt Prognosen zum Teil - Coronakrise hinterlässt Spuren

Die Bâloise hat im ersten Halbjahr 2020 deutlich weniger verdient als noch vor einem Jahr. Dies ist allerdings insbesondere durch hohe positive Sondereffekte im Vorjahr zu erklären.

27.08.2020 07:29

Doch sind die Einflüsse der Covid-19-Pandemie ebenfalls deutlich zu spüren.

Der Gewinn sank laut Mitteilung vom Donnerstag um mehr als die Hälfte auf 177,7 Millionen Franken. Im Vorjahr wurden die Ergebnisse durch unüblich hohe Reserveauflösungen und einen einmaligen Steuereffekt von beinahe 130 Millionen Franken begünstigt.

Die Bruttoschadenlast durch die Corona-Krise beziffert die Bâloise auf bis zu 200 Millionen Franken. Nach Absicherungen ergebe sich eine Nettoschadenlast von 62,6 Millionen. Diese seien vollständig im ersten Halbjahr verbucht worden.

In der Sachversicherung stieg das Prämienvolumen auch dank Akquisitionen um knapp 7 Prozent auf 2,42 Milliarden. Der wichtige Schaden-Kosten-Satz stieg leicht auf 91,1 Prozent nach 87,4 Prozent im Vorjahr. Liegt die sogenannte Combined Ratio unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer mit dem Geschäft Geld. Das EBIT sank allerdings aufgrund der Corona-Aufwendungen um 40 Prozent auf 135,7 Millionen.

Ausblick vorsichtig

In der kleineren Lebensparte sank das Prämienvolumen erwartungsgemäss um gut 24 Prozent auf 2,17 Milliarden Franken, nachdem im Vorjahr ein Wettbewerber aus dem Markt ausgestiegen war. Der EBIT verbesserte sich auch aufgrund des geringeren Reserveverstärkungsbedarfs um knapp 24 Prozent auf 131,3 Millionen.

Insgesamt normalisierte sich das Geschäftsvolumen nach dem Einmaleffekt im Vorjahr und sank um 10,4 Prozent auf 5,39 Milliarden Franken. Das Eigenkapital verringerte sich auf 6,21 Milliarden (Ende Dezember 6,72 Milliarden).

Mit den Halbjahreszahlen verfehlte der Versicherer die Erwartungen der Analysten teilweise. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Reingewinn von 202,6 Millionen Franken und einer Combined Ratio von 92,8 Prozent gerechnet. Das Eigenkapital wurde auf 6'208 Millionen geschätzt.

Beim Ausblick zeigt sich der Versicherer vorsichtig optimistisch. Das Gesschäftsjahr 2020 soll mit einem "guten Ergebnis und einer unverändert robusten Cash-Generierung" abgeschlossen werden.

Konzernchef Gert De Winter zeigt sich weiterhin davon überzeugt, dass die Ziele des "Simply Safe"-Programms bis 2021 erreicht werden können. Die Bâloise will bis 2021 eine Million neue Kunden dazuzugewinnen und Barmittel in Höhe von 2 Milliarden Franken zu erarbeiten. Bei der Combined Ratio gilt eine Ziel-Bandbreite von 90 bis 95 Prozent.

(SDA)

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Bâloise Bank SoBa erzielt im

Bâloise Bank SoBa erzielt im Halbjahr deutlich tieferen Gewinn

Die Bâloise Bank SoBa hat im ersten Halbjahr deutlich weniger verdient. Unter dem Strich fiel der Reingewinn um 30 Prozent auf 8,8 Millionen Franken zurück. Das sei insbesondere auf einen einmaligen Sondereffekt in Form von Investitionen in die strategische Weiterentwicklung der Bank in Höhe von 4,8 Millionen zurückzuführen, teilte die Bâloise-Tochter am Donnerstag mit.

27.08.2020 07:59

Im operativen Geschäft spürte die SoBa weiterhin den Einfluss, den die tiefen Zinsen ausüben. Allerdings sei der Margendruck durch zusätzliches Kreditwachstum und günstigere Refinanzierung neutralisiert worden.

Bei den Vermögensverwaltungs- und Beratungsmandaten wurde ein Wachstum von 12,1 Prozent erzielt. Darin zeige sich das unveränderte Kundenbedürfnis nach einer Finanzberatung aus einer Hand - "auch unter schwierigsten Marktverhältnissen". Die Bank biete künftig ihre Dienstleistungen nicht mehr nur über ihre Bankfilialen an, sondern schweizweit auch über die Generalagenturen der Basler Versicherungen.

dm/kw

(AWP)

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Baloise lanciert Occasions

Baloise lanciert Occasions-Abo "aboDeinauto" in Deutschland

Der Versicherungskonzern Baloise will seine Strategie, das Geschäft mit Dienstleistungen rund um die Themen Mobilität und Home weiter auszuweiten, vorantreiben. Zusammen mit dem Corporate Venture Builder Bridgemaker aus Berlin gründen die Basler "aboDeinauto", ein Unternehmen für Auto-Abonnemente für Gebrauchtfahrzeuge, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

04.11.2020 08:25

Mit dem Angebot wird den Kunden für einen monatlichen Fixbetrag ein Fahrzeug bereitgestellt. Dabei arbeitet aboDeinauto mit Occasions-Händlern zusammen, die damit die Standzeiten ihrer Fahrzeuge verkürzen können, wie es weiter heisst. Der Start des Unternehmens ist im November in und um Berlin geplant, danach sollen schon bald weitere Geschäftsgebiete in Deutschland erschlossen werden. Zudem habe das Unternehmen europaweites Wachstumspotenzial.

Baloise hatte am Investorentag im Oktober angekündigt, neue Geschäftsfelder ausserhalb des Versicherungsbereichs erschliessen zu wollen und will bis 2025 die Bereiche Mobilität und Home ausbauen, wie es hiess.

yr/tt

(AWP)

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Baloise verzeichnet weniger

Baloise verzeichnet weniger Geschäftsvolumen nach neun Monaten

Die Baloise hat in den ersten neun Monaten einen Rückgang beim Geschäftsvolumen hinnehmen müssen.

12.11.2020 07:40

Nun schrumpfte Volumen um 6,5 Prozent auf 6,94 Milliarden Franken. Damit fiel das Geschäftsvolumen erstmals seit vielen Jahren wieder unter die Marke von 7 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Minus 4,7  Prozent, wie der Basler Versicherer am Donnerstag bekannt gab.

Im Lebengeschäft sackten die Prämien um 23 Prozent auf 2,63 Milliarden Franken ab. Allerdings waren sie im Vorjahr um 25 Prozent nach oben geschossen, weil sich Konkurrentin Axa aus dem BVG-Vollversicherungsgeschäft zurückgezogen  hatte. Dadurch konnte die Baloise Kunden gewinnen. Nun habe sich das Prämienvolumen im traditionellen Lebengeschäft normalisiert, hiess es.

Im Nichtlebengeschäft wuchsen die Prämien indes um 7,9 Prozent auf 3,13 Milliarden Franken. Treiber dieses Wachstums waren die beiden Akquisitionen in Belgien, wo der Konzern Fidea und das Nichtlebenportfolio von Athora gekauft hatte. Aber auch aus eigener Kraft (organisch) sei die Baloise im Geschäft mit 
Nichtlebenversicherungen um 2,2 Prozent gewachsen, hiess es. Dies sei der Lancierung neuer Produkte sowie verstärkten Vertriebs- und Partnerkanälen zu verdanken.

Die erwarteten finanziellen Effekte der Coronapandemie wurden zum Halbjahresabschluss 2020 mit einer Bruttoschadensumme von bis zu 200 Millionen Franken beziffert. Die Nettoschadensumme belaufe sich auf rund 63 Millionen Franken, schrieb der Versicherer: "Sofern sich im letzten Quartal nicht aussergewöhnliche Schadenereignisse ereignen, rechnet die Baloise mit einem Schaden-Kostensatz im unteren Bereich des Zielbands von 90 bis 95 Prozent.

(AWP)

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Baloise investiert in

Baloise investiert in deutsches Start-up Ben Fleet Services

Die Baloise investiert in das Berliner Start-up-Unternehmen Ben Fleet Services und damit weiter in den Ausbau des Ökosystems Mobility.

25.11.2020 07:36

Ben bietet auf ihrer Plattform Dienstleistungen für den Unterhalt von Fahrzeugflotten an, wie beispielsweise Reinigungen oder Unterhaltsarbeiten.

Mit ihren Angeboten ermögliche Ben den Kunden Zeit- und Kostenersparnisse sowie eine verbesserte Flexibilität im Flottenmanagement, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch. Wie viel Geld die Baloise in das 2019 von Energie Baden-Württemberg (EnBW) und dem Firmenbauer Bridgemaker gegründete Unternehmen investiert, schreibt der Versicherer nicht.

(AWP)

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Baloise baut sein Startup

Baloise baut sein Startup-Imperium aus

aboDeinauto, Friday, Gowago, Carhelper, Houzy, Batmaid und nun auch noch Ben Fleet Services. Wie der Versicherer Baloise sein Netz an Startups ausweitet.

25.11.2020 21:00

Baloise investiert in das Berliner Start-up Ben Fleet Services: Das ist ein Anbieter von Fahrzeugflottendienstleistungen – wobei man hier seinen Auto- oder Lieferwagen-Park genauso betreuen lassen kann wie seine E-Scooter oder Fahrrad-Flotte. Zum Angebot gehören beispielsweise die Reinigung, das Betanken und Laden, die Instandhaltung und Reparatur oder der Standortwechsel von Fahrzeugen.

Ben Fleet Services war 2019 von EnBW Innovation und dem Company Builder Bridgemaker gegründet worden. "Die Zusammenarbeit mit der Baloise und der gegenseitige Know-how-Transfer ermöglichen es uns, in den nächsten Jahren sowohl den Ausbau unserer Dienstleistungen als auch die geografische Expansion in Europa voranzutreiben", sagt Axel Kalisch, CEO von Ben.

Das Ausmass der Beteiligung wurde am Mittwoch nicht publiziert, die Baloise erlangt einen Minderheitsanteil. Dieser fügt sich zu einer ganzen Reihe von Investments in Startups, deren Angebot nahe am Auto- oder Haushalts-Sachversicherungs-Geschäft ist.

So lanciert die Basler Versicherung dieser Tage auch mit Bridgemaker einen Anbieter für Occasions-Abonnemente: aboDeinauto, so der Name. Die Idee: Gebrauchtwagenhändler sollen ihre stehenden Autos zur Verfügung stellen, womit sich die Standzeiten verkürzen; auf der anderen Seite können die Nutzer via monatliche Abonnemente auf den Fahrzeugpark zugreifen. 

Abodeinabo startet dieser Tage in Berlin und will danach weitere Geschäftsgebiete in Deutschland erschliessen. Zu den Mobility-Startup-Engagements von Baloise gehört ferner eine Beteiligung an der Zürcher Autoleasing-Plattform Gowago (seit Oktober 2019) oder ein Engagement bei der Autoreparaturen-Vergleichsdienst Carhelper (seit Juli 2018).

Digitale Rundum-Versorgung für Immobilienbesitzer und Liegenschaften-Verwalter

Im Home-Bereich erfolgte das letzte Venture-Engagement von Baloise bei Houzy. Diese Immo-Plattform hilft Haus- und Stockwerk-Eigentümern, ihre Liegenschaft digital zu verwalten: Das Programm erinnert beispielsweise an fällige Unterhaltsarbeiten, kombiniert Erneuerungsfonds mit Sanierungsbedarf oder informiert über den Pflegebedarf der Pflanzen.

Durch die Minderheits-Beteiligung "erweitert die Balôise ihr Ökosystem ‹Home›", so damals die Mitteilung aus Basel. "Damit wird ein weiterer Netzwerkpunkt in diesem Bereich erschlossen. Die Beteiligung an Houzy ist in diesem Jahr nach Keypoint, Batmaid und Immopass bereits die vierte Kooperation im Bereich ‹Home›." Über die investierte Summe wurden keine Angaben gemacht, auch nicht über den prozentualen Anteil, den die Baloise übernahm.

Batmaid, ein Baloise-Engagement seit Mai, vermittelt Haushaltsreinigungen. Immopass, eine Baloise-Beteiligung seit Juni, wurde in Belgien gegründet und hat ein ähnliches Angebot wie Houzy: Die Plattform hilft, den technischen Zustand eines Gebäudes zu beurteilen. Die Idee dort: Baloise will Immopass über ihre belgischen Broker den Liegenschaftenbesitzern zur Verfügung stellen, damit diese die Kosten leichter abschätzen können.

Bei Keypoint, ebenfalls in Belgien lanciert, engagierten sich die Basler im Februar 2020 zu 28 Prozent beziehungsweise mit 800'000 Franken. Dieses Unternehmen hat einen digitalen Assistenten entwickelt, der alle Parteien koordiniert, die an einer Liegenschaften-Verwaltung beteiligt sind – etwa Treuhänder, Agenten, Versicherer und Reparaturdienste. Ebenfalls zur Balôise gehört das Umzugs-Startup Movu, erworben im Sommer 2017. Im Juli 2019 erfolgte ferner eine Mehrheitsbeteiligung an der Handwerker-Plattform Devis. Und seit 2016 tüftelt Baloise in berlin am Digitalversicherer Friday (zum Artikel).

Die Stossrichtung wird also offensichtlich: Baloise (von Haus aus ein Anbieter unter anderem von Hausrats-, Gebäude- oder Geschäftsinventar-Versicherungen) entwickelt eine digitale Rundum-Versorgung für Immobilienbesitzer und Liegenschaften-Verwalter. Bei Houzy trifft die Basler Versicherung übrigens auf die UBS: Auch die Grossbank war im Juli bei der Liegenschaften-Betreuungs-Site eingestiegen – mit der Idee, das Startup in die eigene Onlineplattform einzubinden; beziehungsweise in die Immobilien- und Hypothekensites dort. 

(rap/hz)

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Bâloise-Präsident Burckhardt

Bâloise-Präsident Burckhardt übergibt im April an Thomas von Planta

Bei der Bâloise kommt es im Frühling an der Spitze des Verwaltungsrats zu einem Wechsel. Andreas Burckhardt wird an der ordentlichen Generalversammlung vom 30. April das Präsidium an Thomas von Planta übergeben.

07.12.2020 07:27

Burckhardt werde nach zehn Amtsjahren als Präsident des Verwaltungsrats zurücktreten, teilte die Bâloise am Montag mit. Dies sei der richtige Zeitpunkt, um das Präsidium an jüngere und fähige Hände zu übergeben, wird er in der Mitteilung zitiert. Der Basler hatte zuvor von 1988 für sechs Jahren auch als Generalsekretär für die Basler gearbeitet.

Der neue Mann an der Spitze des Verwaltungsrats, Thomas von Planta, ist ebenfalls kein Unbekannter. Der 59-Jährige gehört dem Gremium seit 2017 an und hat da im Präsidial- und Anlageausschuss sowie im Prüfungs- und Risikoausschuss mitgewirkt. Mit Thomas von Planta als Präsident werde die Bâloise den eingeschlagenen Kurs weiterführen, so die Mitteilung.

Seine jetzige Tätigkeit als Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Corfinad werde von Planta nach seiner Wahl einstellen, heisst es weiter. Seit 2019 gehört er zudem dem Verwaltungsrat der BB Biotech AG sowie dem Beirat der Harald Quandt Industriebeteiligungen an. Bis März 2019 war er Präsident der börsenkotierten Bellevue Group.

mk/rw

(AWP)

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Baloise Swiss Property Fund

Baloise Swiss Property Fund erwirtschaftet leicht tieferen Nettoertrag

Der Baloise Swiss Property Fund hat im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende September) etwas weniger verdient. Die Ausschüttung an die Aktionäre bleibt aber stabil und der Marktwert des Portfolios stieg an.

22.12.2020 08:20

Der Nettoertrag ging im Geschäftsjahr 2019/20 um 1,3 Prozent auf 14,1 Millionen Franken zurück. Dank einem Anteil von 80 Prozent der Mietzinseinnahmen aus Wohnnutzung habe sich der Fonds während der Corona-Pandemie resilient gezeigt, teilte die Gesellschaft am Dienstag mit. Die Mietzinsausfallrate sei gegenüber dem Vorjahr auf 5,3 Prozent von 5,1 Prozent gestiegen, was im Wesentlichen auf einmalige Erlasse in Höhe von 0,1 Millionen Franken für Mieter von kommerziellen Flächen zurückzuführen sei.

Der Wert des aus 55 Liegenschaften bestehenden Portfolios erhöhte sich auf 610 Millionen von 566 Millionen Franken. Der Nettoinventarwert, also der NAV, je Anteil lag per Ende September bei 106,58 Franken, was einem Zuwachs von 2,6 Prozent entspricht. Wie schon im Vorjahr sollen 3 Franken je Anteilsschein ausgeschüttet werden.

Im laufenden Geschäftsjahr soll das Portfolio weiter ausgebaut werden, heisst es. Zu diesem Zweck werde auch eine Kapitalerhöhung geprüft.

an/tt

(AWP)

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Bâloise-Digitaltochter Friday

Bâloise-Digitaltochter Friday will mit neuen Managern das Wachstum vorantreiben

Der deutsche Digitalversicherer Friday der Bâloise-Gruppe baut seine Plattform und die Präsenz am Markt aus.

15.01.2021 07:46

Dazu verstärkt der Digitalversicherer Friday der Bâloise-Gruppe das Führungsteam mit Nate Glissmeyer von der Reiseplattform Holidaycheck und Robin Latz, der Versicherungserfahrung aus seiner Tätigkeit bei der Allianz und der Zurich mitbringt, wie es in der Mitteilung vom Freitag heisst.

Glissmeyer war bei Holidaycheck als Chief Product Officer und Chief Technology Office in der Geschäftsleitung tätig. Viel bewegt habe er auch in seiner früheren Tätigkeit beim US-Onlinehandelsriesen Amazon in Seattle, heisst es weiter. Dort führte er als Leiter Product Management Technologie- und Produktteams und habe zahlreiche Innovationen in den Markt eingeführt.

Das Geschäft in Deutschland, dem wichtigsten Markt von Friday, wird künftig von Robin Latz verantwortet. "Mit seinem grossen Erfahrungsschatz wird er das deutsche Geschäft bis 2025 in die Profitabilität führen", ist Friday-CEO Christoph Samwer laut Mitteilung überzeugt. Bei der Allianz und der Zurich konzipierte Latz den Angaben zufolge Produktangebote.

Ziel von Friday sei es, das rasche Wachstum weiter voranzutreiben und die Bruttoprämien in den nächsten fünf Jahren auf 150 Millionen Euro zu verfünffachen. Dabei seien die Entwicklungen am deutschen Markt wichtig. Zudem habe Friday im vergangenen Jahr in Warschau unter der Leitung des Technologiechefs Tristan Schuler einen zusätzlichen Technologie-Hub eröffnet. Auch dieser Schritt sei eine gute Voraussetzung für schnelles Wachstum, heisst es.

(AWP)

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Baloise senkt

Baloise senkt Umwandlungssätze in der zweiten Säule schrittweise bis 2023

Das Geld in der zweiten Säule wird knapp. Die Baloise will den Umwandlungssatz schrittweise bis 2023 für Männer auf 6,29 und für Frauen auf 6,20 Prozent senken.

26.01.2021 07:53

Wegen der gestiegenen Lebenserwartung und der anhaltenden Tiefzinssituation sei der Umwandlungssatz für die Verrentung des obligatorischen Altersguthaben (BVG) zu hoch. Daher will die Baloise den Umwandlungssatz schrittweise bis 2023 für Männer auf 6,29 und für Frauen auf 6,20 Prozent senken.

Die regulatorischen Vorgaben erschwerten die Erwirtschaftung der notwendigen Renditen, heisst es in einer Mitteilung der Versicherungsgesellschaft vom Dienstag. Dadurch gerieten die Pensionskassen zunehmend unter Druck. Um die Umverteilung von den Aktiven zu den Pensionierten zu reduzieren und die Renten langfristig zu sichern, sei daher die schrittweise Senkung der Umwandlungssätze bis 2023 notwendig.

Der Umwandlungssatz, mit dem die Verrentung des obligatorischen Altersguthaben berechnet wird, sei politisch festgelegt und letztmals 2005 verändert worden. Er entspreche nicht mehr der gestiegenen Lebenserwartung, so Baloise. Seit Jahren ringe die Politik um eine Lösung zur nachhaltigen Stabilisierung der Altersvorsorge. Ende November letzten Jahres hat der Bundesrat seine Botschaft zur BVG-Reform veröffentlicht. Dabei soll der Umwandlungssatz auf 6,0 Prozent reduziert werden. Das Parlament werde die Botschaft noch in diesem Jahr diskutieren.

Dabei werde Baloise weiterhin das sogenannte "Splittingmodell" anwenden. Die Altersrente wird demnach weiterhin getrennt nach Altersguthaben aus obligatorischen bzw. überobligatorischen Sparbeiträgen berechnet. Das gesetzliche Minimum werde jeweils in jedem Fall garantiert. Sollte dieses im Einzelfall mit den neuen Umwandlungssätzen rechnerisch nicht erreicht werden, stocke die Baloise die jeweilige Altersrente entsprechend auf und erbringe die garantierten Mindestleistungen.

Der Umwandlungssatz für Männer beträgt im obligatorischen Bereich 6,80 Prozent im Jahr 2021. 2022 sinkt er im neuen Modell auf 6,56 und auf 6,29 Prozent im Jahr 2023. Im überobligatorischen Bereich lauten die Umwandlungssätze für 2021 auf 4,9 Prozent, für 2022 auf 4,76 und für 2023 auf 4,56 Prozent.

Für Frauen lauten die Werte im obligatorischen Bereich auf 6,80, 6,47 und 6,20 Prozent. Für den überobligatorischen Bereich liegen sie entsprechend bei 4,80, 4,69 und 4,49 Prozent.

(AWP)

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Anleihe: Baloise Holding

Anleihe: Baloise Holding nimmt 250 Mio Franken für 10 Jahre auf
Die Baloise Holding begibt unter Federführung von CS und UBS eine Anleihe zu folgenden Konditionen:

04.02.2021 13:45

Betrag: 250 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 0,15% (erster langer Coupon)
Emissionspreis: 100,221%
Laufzeit: 10,01 Jahre, bis 17.02.2031
Liberierung: 15.02.2021
Yield to Mat.: 0,128%
Swapspread: 31 BP
Valor: 59'364'106 (8)
Rating: A- stab. (S&P)
Kotierung: SIX, ab 11.02.2021.
pre/uh

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Bâloise erweitert

Bâloise erweitert Anlagestrategie um weitere Themen zur Nachhaltigkeit

Die Bâloise will in Zukunft noch "sauberer und nachhaltiger" investieren und hat dazu ihre Anlagepolitik mit Richtlinien zur Nachhaltigkeit ergänzt. Dabei gehe es etwa um die aktive Eigentümerschaft von Anlagen und vor allem um das Thema Klimaschutz, teilte der Versicherer am Dienstag mit.

16.03.2021 09:18

Mit den seit Anfang Februar gültigen Grundsätzen zur Klimastrategie will die Bâloise Risiken reduzieren, welche durch den Klimawandel entstehen. Dabei soll das Anlageportfolio vorausschauend verwaltet werden. Teil der Strategie sei etwa der "Ausschluss" von gewissen Unternehmen oder die Integration von Daten zu Themen wie Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG).

Bei der Bâloise bilde bereits seit 2019 das firmeneigene Wertschöpfungsmodell die Basis für das ESG-Thema, heisst es weiter. Eine nachhaltige Wertschöpfung sei dabei ein wichtiger Teil der Geschäftsstrategie.

mk/rw

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Bâloise Bank SoBa erzielt im

Bâloise Bank SoBa erzielt im Jahr 2020 wegen Sondereffekten weniger Gewinn

Die Bâloise Bank SoBa hat im Geschäftsjahr 2020 weniger verdient. Unter dem Strich fiel der Reingewinn der zur Bâloise-Gruppe zählenden Regionalbank um knapp einen Viertel auf 18,5 Millionen Franken.

30.03.2021 07:26

Der Grund für den Gewinnrückgang sei in erster Linie ein einmaliger Sondereffekt in Form von Investitionen in die strategische Weiterentwicklung der Bank in Höhe von 4,3 Millionen Franken, teilte die SoBa am Donnerstag mit. Zudem seien 1,7 Millionen in die Pensionskasse geflossen, um die Senkung des Umwandlungssatzes abzufedern. Ohne diese Posten läge das Ergebnis auf Vorjahresniveau.

In dem von hoher Volatilität an den Börsen geprägten Jahr 2020 ist die Bank in der Vermögensverwaltung gewachsen. Die Zahl der Mandate nahm dort um gut einen Fünftel auf 3'212 zu. Allerdings sank der Kommissionsertrag um 16 Prozent auf 16,6 Millionen Franken, was auf die letztjährige Erfolgsbeteiligung aus Mandaten in dem damals deutlich günstigeren Börsenumfeld zurückzuführen sei, heisst es.

Der wichtigste Ertragspfeiler, das Zinsengeschäft, steuerte einen zum Vorjahr leicht höheren Bruttozinserfolg von 75,2 Millionen Franken bei. Nach wie vor erschwerten die sehr tiefen Zinsen das Geschäft, wobei die Kreditwachstum und die günstigere Refinanzierung den Margendruck neutralisierten. Das Hypothekarvolumen hat die Bank um 4,0 Prozent ausgeweitet.

Bereits seit Anfang März sind die Ergebnisse der Baloise-Gruppe bekannt. Der Gewinn des Versicherers sank um 37 Prozent auf 434 Millionen Franken. Der Rückgang hatte sich abgezeichnet: So fiel ein positiver Steuereffekt aus dem Vorjahr von knapp 150 Millionen weg, Corona-Zahlungen belasteten die Rechnung netto mit 72 Millionen und zudem fiel das Anlageergebnis tiefer aus.

mk/sig

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Baloise kauft sich bei

Baloise kauft sich bei dänischer Carsharing-Firma GoMore ein

Die Baloise baut das Geschäft mit Dienstleistungen zum Thema Mobilität aus und beteiligt sich an der dänischen Carsharing-Firma GoMore.

08.04.2021 07:45

Der Versicherer investiert rund 5 Millionen Euro, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. GoMore ist nebst Dänemark auch in Schweden, Finnland und Spanien aktiv und zählt den Angaben zufolge mehr als 2,6 Millionen Mitglieder. Sie können über die Plattform ihre privaten Autos an Interessierte vermieten oder durch Ridesharing teilen. Ein wesentlicher Teil der Fahrzeuge werde den Mitgliedern via Leasing über GoMore günstig zur Verfügung gestellt.

Mit dem Geld der Baloise werde GoMore das Wachstum und die geplante Expansion in weitere europäische Länder vorantreiben, heisst es weiter. So ist GoMore etwa auch noch nicht auf dem Schweizer Markt präsent.

Die Baloise ihrerseits ergänzt mit der Investition ihr Angebot im Ökosystem Mobilität. Dort unterhält sie bereits eine Reihe von Partnerschaften so etwa mit dem belgischen Mobilitätsversicherer Mobly, der Zürcher Auto-Leasing-Plattform Gowago oder der im Bereich Unterhalt von Fahrzeugflotten tätige Ben Fleet Services.

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