Schuldenkrise Asien

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Japanische Konsumentenpreise

Japanische Konsumentenpreise fallen siebten Monat in Folge

In Japan sind die Verbraucherpreise trotz der extrem lockeren Geldpolitik zum siebten Mal in Folge gefallen. Immerhin hat sich das Tempo verlangsamt. Im Februar gingen die Verbraucherpreise ohne die Preise für frische Lebensmittel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozent zurück, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang in dieser Grössenordnung gerechnet. Im Januar und Dezember war der Preisindex noch um 0,6 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent gefallen./zb/bgf/jha/

19.03.2021 07:19

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Japans Zentralbank verschafft

Japans Zentralbank verschafft sich Spielraum bei Billiggeld-Politik

Japans Zentralbank will ihre Billiggeld-Politik künftig noch flexibler handhaben.

19.03.2021 06:50

Nach zweitägigen Beratungen entschied die Bank of Japan (BoJ) am Freitag, den Schwankungsspielraum für langfristige Staatsanleihen zu vergrössern: zwischen plus und minus 0,25 Prozent. Der Zehn-Jahres-Zinssatz solle bei etwa null Prozent gehalten werden. Auch der kurzfristige Zins bleibe bei minus 0,1 Prozent, aber man könne eine grössere Schwankungsbreite bei den langfristigen Zinsen tolerieren. Damit verschafft sich die japanische Zentralbank mehr Spielraum bei dem Versuch, die durch die Corona-Pandemie schwer gebeutelte Wirtschaft des Landes anzukurbeln.

Die Wirtschaft ziehe zwar an, stecke aber weiterhin in einer schwierigen Lage, befand die BoJ. Dies deutet darauf hin, dass sich Japan noch auf längere Sicht auf eine lockere Geldpolitik einstellt. Die Währungshüter beschlossen ausserdem ihre Zielvorgabe für den Kauf von börsengehandelten Investmentfonds - sogenannten ETFs (Exchange-traded funds) - abzuschaffen. Bisher hatte die Zentralbank für den Kauf von ETFs rund sechs Billionen Yen (rund 46 Milliarden Euro) jährlich aufgewendet. Jetzt gebe es keine feste Vorgabe mehr; die Obergrenze bleibe aber bei zwölf Billionen Yen.

Zudem sollen jetzt nur noch ETFs gekauft werden, die den Topix abbilden. Diese Entscheidung belastete den Nikkei 225 . Der japanische Leitindex fiel zeitweise um fast zwei Prozent. Zuletzt konnte er sich wieder erholen und lag noch etwas mehr als ein Prozent im Minus. Der Topix konnte dagegen leicht zulegen.

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Presse: Japan erwägt Stopp

Presse: Japan erwägt Stopp von Exporthilfen für Kohlekraftwerke

Nach internationaler Kritik an Japans Kohlepolitik zeichnet sich in der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt ein Umdenken ab. Nach Informationen der japanischen Wirtschaftszeitung "Nihon Keizei Shimbun" vom Montag erwägt die Regierung in Tokio, staatliche Exporthilfen für Kohlekraftwerke zu stoppen. Mit Blick auf den von der neuen US-Regierung im April geplanten internationalen Online-Gipfel zum Klimaschutz wolle Japan keine niedrigverzinsten Kredite staatlicher Finanzinstitute für den Bau von Kohlekraftwerken im Ausland mehr bereitstellen, hiess es. Dies würde einen bedeutenden Strategiewechsel in Japans bisheriger Exportpolitik darstellen.

29.03.2021 06:36

Ministerpräsident Yoshihide Suga wolle bei seinem Anfang April in Washington geplanten bilateralen Gipfel mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden über eine Kooperation bei der Reduzierung der Treibhausgase sprechen, berichtete das Blatt. Biden will die Anstrengungen für den Klimaschutz vorantreiben und mit einem Online-Treffen am 22. und 23. April den internationalen Druck erhöhen, im "Klima-Notstand" zu handeln. Japan wolle bei dieser Gelegenheit nach vorheriger Abstimmung mit anderen Regierungschefs seine Pläne vorstellen, wie das Wirtschaftsblatt unter Berufung auf Regierungsvertreter meldete.

Der Export von Kohlekraftwerken in Entwicklungsländer ist bislang ein wichtiger Pfeiler der japanischen Infrastruktur-Exportpolitik, wofür die Hightechnation international stark kritisiert wurde. US-Präsident Biden hatte andere Staats- und Regierungschefs aufgefordert, das Online-Treffen im April zu nutzen, verstärkte Beiträge zum Klimaschutz darzulegen. Japans Regierungschef Suga hatte im vergangenen Jahr angekündigt, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null reduzieren zu wollen. "Wir müssen unsere Einstellung ändern".

Proaktive Massnahmen würden Veränderungen in der Industriestruktur und der Wirtschaft herbeiführen und zu starkem Wirtschaftswachstum führen, so Suga. Zu diesem Zweck werde Japan versuchen, erneubare Energiequellen so weit wie möglich einzuführen. Die Politik der Kohleverstromung solle umfassend geändert werden. Zugleich werde Japan seine Atompolitik mit besonderem Fokus auf die Sicherheit vorantreiben, um eine stabile Energieversorgung zu gewährleisten./ln/DP/stk

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Japans Industrieproduktion im

Japans Industrieproduktion im Februar gesunken

Japans Industrieproduktion ist im Februar wieder rückläufig gewesen. Wie die Regierung am Mittwoch auf Basis vorläufiger Daten bekanntgab, verringerte sich der Ausstoss im Vergleich zum Vormonat um 2,1 Prozent. Experten hatten mit einem geringeren Rückgang gerechnet.

31.03.2021 06:32

Im Januar war die Industrieproduktion der vor Deutschland drittgrössten Volkswirtschaft der Welt nach revidierten Daten noch um 4,3 Prozent gestiegen. Die produzierenden Unternehmen erwarten nach Angaben der Regierung für März einen weiteren Produktionsrückgang um 1,9 Prozent, bevor der Ausstoss der Industrie im April mit 9,3 Prozent wieder steigen dürfte./ln/DP/stk

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China: Stimmung in der

China: Stimmung in der Wirtschaft hellt sich überraschend deutlich auf

Die Stimmung in Chinas Wirtschaft hat sich im März überraschend deutlich aufgehellt.

31.03.2021 06:30

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) der Industrie legte von 50,6 Punkten im Vormonat auf 51,9 Zähler zu, wie das Nationale Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einer leichten Aufhellung vom Neunmonatstief im Vormonat auf 51,2 Punkte gerechnet.

Im Dienstleistungssektor verbesserte sich die Stimmung ebenfalls überraschend deutlich auf. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex legte von 51,4 auf 56,3 Punkte zu. Experten hatten lediglich 52 Punkte erwartet. Insgesamt ergab sich ein Index-Wert von 55,3 Punkten nach 51,6 Punkten im Vormonat.

Der Stimmungsindikator deutet nach wie vor auf Wachstum in der chinesischen Wirtschaft hin. Indexwerte über 50 Punkte signalisieren eine Expansion der wirtschaftlichen Aktivitäten, während Werte unter dieser Schwelle ein Schrumpfen signalisieren.

Der offizielle Einkaufsmanagerindex der Volksrepublik bildet eher die Stimmung in den grossen und staatlichen Betrieben ab. Die noch nicht veröffentlichte Befragung des Wirtschaftsmagazins "Caixin" gibt dagegen vor allem die Stimmungslage in kleineren und mittleren Betrieben wieder./jha/stk

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Bank of Japan zieht sich

Bank of Japan zieht sich etwas vom Anleihemarkt zurück

Die japanische Zentralbank will den heimischen Anleihemarkt offenbar wieder etwas mehr sich selbst überlassen. Am Mittwoch kündigte die Bank of Japan an, die Häufigkeit ihrer Markteingriffe im April zu reduzieren. Demnach sollen die Wertpapierkäufe in den Restlaufzeiten 1 bis 3 Jahre, 3 bis 5 Jahre und 5 bis 10 Jahre von fünf auf vier Termine reduziert werden. Noch länger laufende Papiere sollen nur an einem Termin anstatt an zwei Terminen gekauft werden. Zudem gibt die Notenbank konkrete Kaufbeträge anstatt Intervalle an.

31.03.2021 11:23

Der Schritt der Zentralbank passt zur jüngsten Zinsentscheidung der Zentralbank. Die Währungshüter hatten im März angekündigt, die Kapitalmarktzinsen etwas stärker schwanken zu lassen und damit ihre auf Zinskontrolle ausgerichtete Geldpolitik etwas weniger streng zu betreiben.

Der japanische Anleihemarkt gilt aufgrund der hohen Marktmacht der Bank of Japan als faktisch ausgetrocknet. Umsätze und Kursbewegungen sind deutlich schwächer als noch vor wenigen Jahren. Fachleute führen das auch darauf zurück, dass die Zentralbank mittlerweile der grösste Einzeleigner japanischer Staatsanleihen ist./bgf/jkr/fba

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Erholung in Chinas Industrie

Erholung in Chinas Industrie verliert weiter an Fahrt

Die Stimmung in Chinas Industrie hat sich im März überraschend weiter abgekühlt.

01.04.2021 06:48

Ein vom chinesischen Wirtschaftsmagazin "Caixin" am Donnerstag veröffentlichter Einkaufsmanagerindex lag im abgelaufenen Monat bei 50,6 Punkten, was einem Minus von 0,3 Punkten im Vergleich zum Vormonat entspricht. Analysten hatten hingegen mit einer Aufhellung der Stimmung und im Schnitt mit 51,4 Punkten gerechnet. Zuletzt war die Stimmung im April 2020 schlechter.

Der Indikator liegt aber den elften Monat über der wichtigen Marke von 50 Punkte. Während Werte über diesem Wert auf eine Expansion der wirtschaftlichen Aktivitäten hindeuten, zeigen Werte darunter eine Eintrübung der Lage an.

Der offizielle Einkaufsmanagerindex des chinesischen Statistikamtes hatte am Vortag hingegen eine überraschend deutliche Stimmungsaufhellung gezeigt. Dieser PMI-Index legte von 50,6 auf 51,9 Zähler zu.

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Stimmung in Japans Industrie

Stimmung in Japans Industrie hellt sich deutlich auf

Die Stimmung in den Manageretagen der japanischen Grossindustrie hat sich nach den schweren Einbrüchen wegen der Corona-Pandemie überraschend deutlich aufgehellt. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Quartalsumfrage ("Tankan") der japanischen Notenbank unter rund 10 000 Unternehmen des Landes hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die grossen Produktionsunternehmen zum März von minus 10 auf plus 5. Damit sind die Optimisten in der Industrie erstmals seit sechs Quartalen in der Mehrheit. Viele Ökonomen in Tokio hatten zwar mit einer weiteren Verbesserung der Stimmung gerechnet, allerdings nicht so deutlich.

01.04.2021 06:31

Die Börse in Tokio reagierte auf die überraschend guten Umfrageergebnisse mit Kursaufschlägen. Seit nunmehr drei Quartalen in Folge hellt sich die Stimmung in den Manageretagen der vor Deutschland drittgrössten Volkswirtschaft der Welt auf. Viele Ökonomen hatten jedoch damit gerechnet, dass der Index für die Grossindustrie zum März zwar weiter stiegt, aber noch im Minus-Bereich liegen würde.

Auch die nicht produzierenden Unternehmen sind inzwischen etwas weniger pessimistisch. Der entsprechende Stimmungsindex bei diesen Unternehmen stieg von minus 5 im Dezember auf jetzt minus 1, hiess es. Der von der Bank of Japan alle drei Monate erstellte "Tankan"-Bericht ist eine Mischung aus Konjunkturanalyse und Stimmungsbericht./ln/DP/stk

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Chinas Dienstleistungssektor

Chinas Dienstleistungssektor hat sich im März weiter erholt

Der chinesische Dienstleistungssektor hat sich im März trotz Inflationsdruck weiterhin erholt. Einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage zufolge stieg der Geschäftsoptimismus, zudem stellten Firmen mehr Mitarbeiter ein.

06.04.2021 06:50

"Die Covid-19-Ausbrüche, die im Herbst und Winter auftraten, sind im Wesentlichen abgeklungen und der Dienstleistungssektor hat sich schnell erholt, da Angebot und Nachfrage expandieren", sagte Wang Zhe, leitender Ökonom bei der Caixin Insight Group. Der Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg auf 54,3 von 51,5 im Februar, wie die Daten des nationalen Statistikbüros zeigten.

Der PMI stieg auf den höchsten Wert seit Dezember und lag damit deutlich über der 50er-Marke, die auf monatlicher Basis Wachstum von Kontraktion trennt. Die Unternehmen meldeten den stärksten Anstieg ihres Gesamtumsatzes seit drei Monaten. Trotzdem stiegen die Kosten für Dienstleistungsunternehmen der Umfrage zufolge weiterhin an, wenn auch langsamer als im Vormonat. Analysten erwarten eine starke Erholung der chinesischen Wirtschaft für das gesamte Jahr.

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Chinesischer Automarkt erholt

Chinesischer Automarkt erholt sich weiter kräftig

Der chinesische Automarkt hat sich im März kräftig vom coronabedingten Vorjahreseinbruch erholt.

08.04.2021 06:32

Der Absatz der Hersteller von Autos und Nutzfahrzeugen an die Händler stieg im März im Jahresvergleich um 66,8 Prozent auf 2,38 Millionen Stück, wie der Herstellerverband China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) am Donnerstag auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte.

Damit setzte der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen (inklusive der Töchter Audi und Porsche) sowie Daimler und BMW seine Erholung der vergangenen Monate fort. Die chinesische Regierung hat die Verkäufe nach dem Corona-Einbruch mit Förderungen wieder angekurbelt.

Im Vergleich zum Februar betrug das Plus 64 Prozent, allerdings beruht das auf den Folgen des mehrtägigen chinesischen Neujahresfestes, währenddessen Teile der Wirtschaft des Landes ruhen. Daher war der Absatz im Februar im Monatsvergleich deutlich gefallen.

Der Herstellerverband CAAM misst den Absatz der Autobauer an die Händler und nicht an die Endkunden. Dagegen misst der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) den Verkauf von Händlern an Endkunden und bezieht dabei Pkw, SUVs und leichte Nutzfahrzeuge ein./mis/stk

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China erlebt robustes

China erlebt robustes Exportwachstum - Aussenhandel plus 34,2 Prozent

(Ausführliche Fassung) - Chinas Aussenhandel erlebt ein robustes Wachstum, das die zweitgrösste Volkswirtschaft kräftig ankurbelt. Im März legten die Exporte in US-Dollar berechnet um 30,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie der Zoll am Dienstag in Peking berichtete. Die Importe wuchsen unerwartet kräftig sogar um 38,1 Prozent. Die verstärkte globale Nachfrage und die niedrige Vergleichsbasis im vergangenen Jahr nach dem scharfen Wirtschaftseinbruch zu Beginn der Corona-Krise in China sorgten für die starken Wachstumsraten.

13.04.2021 06:51

Der Aussenhandel insgesamt legte im März um 34,2 Prozent zu. Es war der neunte Monat in Folge mit einem Wachstum der chinesischen Ausfuhren. Die Importe legten sechs Monate in Folge zu. Für das gesamte erste Quartal ergibt sich damit ein Zuwachs der Exporte um 49 Prozent. Die Einfuhren legten um 28 Prozent zu, wie der Zoll weiter berichtete. In den ersten zwei Monaten des Jahres hatten Chinas Exporte schon einen Sprung um 60,6 Prozent gemacht. Die Einfuhren stiegen im Januar und Februar um 22,2 Prozent.

Auch Deutschland profitiert von der kräftigen Erholung in China, seinem wichtigsten Handelspartner. Nach den Zollangaben stiegen die Importe aus Deutschland im ersten Quartal um 28,4 Prozent. China liefert um 60,5 Prozent mehr Waren nach Deutschland. Trotz des Handelskrieges mit den USA und den Strafzöllen kletterten die chinesischen Ausfuhren in die USA im den drei Monaten sogar um 74,7 Prozent. Die Importe aus den USA legten um 69,2 Prozent zu.

Da China das Coronavirus seit vergangenen Sommer weitgehend im Griff hat, haben sich der Alltag und die Wirtschaftsaktivitäten normalisieren können. Nach 2,3 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr wird in diesem Jahr mit einem Anstieg von mehr als sechs Prozent gerechnet. 2020 verzeichnete China als einzige grosse Volkswirtschaft der Welt ein Wachstum. Am Freitag will das Statistikamt die Wachstumszahlen für das erste Quartal vorlegen.

Chinas Regierung verfolgt eine strenge Null-Covid-Strategie: Auf die wenigen kleineren Ausbrüche in den vergangenen Monaten reagierten die Behörden jeweils sofort mit Ausgangssperren, Quarantäne, Massentests und Kontaktverfolgung. Auch gibt es weiter scharfe Einreisebeschränkungen. Wer als Chinese wieder einreisen darf oder als Ausländer überhaupt ein Visum bekommt, muss nach der Ankunft mindestens zwei Wochen in eine Quarantäneeinrichtung.

In China tätige deutsche Unternehmen beklagen die unzureichende Visavergabe, kurzfristige Veränderungen von Vorschriften und teils schlechte Quarantäne-Bedingungen. Es sei kaum noch möglich, Mitarbeiter für Installation, Reparatur oder Wartung von Anlagen zu annehmbaren Bedingungen in das Land zu schicken, kritisierte der Maschinenbauverband VDMA jüngst. Die Probleme wurden als gross und geschäftsschädigend beschrieben./lw/DP/mis

(AWP)

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