Aktien Schweiz Diverse

1'317 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
SF Commercial Properties und

SF Commercial Properties und SF Retail Properties 2020 mit Gewinnrückgang

Die gewerblichen Fonds der Swiss Finance & Property Funds AG haben im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Dennoch sollen die Anteilseigner des SF Commercial Fund eine unveränderte Dividende von 4,25 Franken und die des SF Retail Properties Fund erneut 4,35 Franken je Anteil erhalten.

29.03.2021 09:45

Beim SF Commercial Properties Fund seien die Erträge aufgrund von Devestitionen gesunken, teilte die Swiss Finance & Property Funds AG am Montag mit. Wegen des Verkaufs von zwei Liegenschaften in Rheinfelden und Frenkendorf seien die Soll-Mieterträge um 5,7 Prozent auf 19,8 Millionen Franken gesunken. Die Totalerträge gingen um 4,46 Prozent auf 16,3 Millionen Franken zurück und der Gesamterfolg sank um 44 Prozent auf 4,2 Millionen Franken.

Der Marktwert des Portfolios beträgt per 31. Dezember 2020 noch 306,8 nach 321,1 Millionen Franken im Jahr zuvor. Der Leerstand, der sich vor allem auf zwei der insgesamt 17 Liegenschaften konzentriere, wird per Ende 2020 mit 17,0 Prozent angegeben nach 19,8 Prozent Ende 2019.

Beim SF Retail Properties Fund sanken die Erträge um 1,6 Prozent auf 40,2 Millionen Franken und der Gesamterfolg nahm um 3,7 Prozent auf 26,2 Millionen Franken ab. Der Leerstand belief sich auf 7,15 nach 7,22 Prozent im Jahr zuvor. Das 90 Liegenschaften zählende Portfolio weise per Ende 2020 einen Marktwert von 804,9 Millionen Franken auf.

Von Covid-19 wenig betroffen

Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie habe SF Commercial Properties 2020 Mietzinsausfälle über insgesamt 720'000 Franken verbucht. Dies seien 4,36 Prozent des Nettomietertrages des Portfolios. Die Exposition der Branchen könne aus heutiger Sicht als gering eingestuft werden. Die betroffenen Branchen im Portfolio machten rund 10 Prozent des Nettomietertrages aus.

Beim SF Retail Properties Fund, der mit über 60 Prozent auf Lebensmitteln ausgerichtet ist, beliefen sich die Mietzinsreduktionen auf 1 Million Franken. 6 Prozent der Mieter seien von den behördlichen Massnahmen betroffen, wobei bei zwei Dritteln der Mieter keine Massnahmen zu erwarten seien, hielt die Fondsleitung weiter fest.

pre/tt

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Schlatter schreibt rote

Schlatter schreibt rote Zahlen und verzichtet erneut auf Dividende

Der Maschinenbauer Schlatter ist im Geschäftsjahr 2020 wie angekündigt bei einem markant tieferen Umsatz in die Verlustzone gerutscht.

30.03.2021 07:00

Für das laufende Geschäftsjahr kündigt das Unternehmen ein Kostenprogramm für den Standort Münster an, welches die Rechnung einmalig belasten wird. Auf die Bezahlung einer Dividende wird verzichtet.

Den Herausforderungen durch den Rückgang von Umsatz und Ergebnis wegen der ausserordentlichen Lage im Geschäftsjahr 2020 soll aktiv entgegengewirkt werden, teilte das Industrieunternehmen am Dienstag mit. So seien bereits umfassende Kostensenkungsmassnahmen für beide Segmente Weben und Schweissen eingeleitet worden, verbunden mit der Reduktion von Kapazitäten an den grössten Standorten. Diese mittelfristigen Massnahmen wie auch Investitionen in neue Produkte und den Ausbau der Marktposition sollen fortgesetzt werden.

Darüber hinaus kündigt das Unternehmen ein Programm für den Standort Münster an, welches die Kostenbasis reduzieren und flexibilisieren soll. Dieses werde die Jahresrechnung 2021 einmalig belasten. Schlatter sieht sich damit aber gegenüber Marktschwankungen künftig besser gewappnet. Konkretere Prognosen für das laufende Geschäftsjahr werden keine gemacht, ausser, dass eine Fortsetzung der Markterholung erwartet wird. Denn gegen Jahresende habe die Nachfrage nach Anlagen wieder zugenommen.

Weniger Umsatz und Verlust

Im vergangenen Jahr resultierte nach einem Umsatzeinbruch ein Verlust, insbesondere wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie im ersten Semester. Wie bereits im Januar gemeldet, sank der Umsatz um knapp 16 Prozent auf 78,8 Millionen Franken. Beim Bestellungseingang resultierte hingegen ein Plus von gut 11 Prozent auf 83,3 Millionen. Auch der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 31 Millionen Franken etwas über dem Niveau von Ende 2019 und auch leicht über dem Stand von Ende Juni.

Zum Umsatzrückgang trug das grössere Segment Schweissen mit einem Minus von über 20 Prozent auf 61,0 Millionen Franken bei. Das kleinere Segment Weben konnte die Verkäufe dagegen um 9 Prozent auf 17,8 Millionen steigern.

Für die Gruppe hat sich immerhin die Situation im zweiten Semester klar verbessert. Denn nach sechs Monaten lagen die Verkäufe noch um ein Drittel unter dem Niveau des Vorjahres, und auch der Bestellungseingang notierte um 9 Prozent darunter. Zum Jahresende hatten sich die Märkte spürbar erholt.

Schlatter hatte im Januar auch bereits einen operativen Verlust (EBIT) im mittleren einstelligen Millionenbereich angekündigt. Konkret belief sich dieser nun auf 4,9 Millionen Franken. Der Reinverlust erreichte 5,5 Millionen, nachdem im Vorjahr noch ein knapper Gewinn von 0,5 Millionen herausgeschaut hatte. Entsprechend soll auch wie bereits in den vergangenen Jahren keine Dividende entrichtet werden.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Medacta verdient trotz

Medacta verdient trotz rückläufigem Umsatz mehr

Das Tessiner Orthopädieunternehmen Medacta hat im vergangenen Jahr trotz rückläufigem Umsatz mehr verdient. An die Aktionäre soll dennoch erneut keine Dividende bezahlt werden.

31.03.2021 08:14

Der Bruttogewinn verminderte sich in der Berichtsperiode zwar auf 214,3 Millionen Euro von 223,7 Millionen. Der Rückgang sei aber in erster Linie auf zusätzliche Abschreibungen für neue chirurgische Instrumente zurückzuführen, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. Damit wolle man zukünftiges Wachstum in einem Jahr mit rückläufigen Umsätzen, erwartete Preissenkungen in bestimmten Ländern und negative Währungseffekte unterstützen.

Der um Sonderkosten (u.a. für Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, ausserordentliche Rechtskosten) bereinigte EBITDA verminderte sich um gut drei Millionen auf 88,1 Millionen Euro und die entsprechende Marge sank auf 29,1 Prozent von Prozent 29,5 Prozent im Vorjahr. Damit lag die Profitabilität aber über den Erwartungen der Analysten. Der ausgewiesen EBITDA stieg hingegen auf 86,5 Millionen von 53,3 Millionen im Jahr davor.

Unter dem Strich verbuchten die Tessiner einen deutlich höheren Reingewinn von 37,1 Millionen Euro nach 11,8 Millionen im Vorjahr.

Marktanteile gewonnen

Bereits seit Ende Januar ist bekannt, dass der Umsatz um 2,6 Prozent auf 302,5 Millionen Euro abgenommen hat. Wobei nach einem rückläufigen ersten Halbjahr im zweiten Semester eine Erholung verzeichnet wurde, die das negative Wachstum des ersten Halbjahres fast kompensieren konnte.

In einem schwierigen von der Corona-Krise geprägten Jahr sei Medacta in der Lage gewesen, Marktanteile zu gewinnen, heisst es weiter. Zudem habe man weiterhin strategisch investiert, was zu einer erheblichen Ausweitung des Vertriebsnetzes in allen Regionen und der Entwicklung zusätzlicher chirurgischer Instrumente zur Bedienung neuer Kunden geführt habe.

Mit Blick in die Zukunft zeigt sich die Gesellschaft zuversichtlich. Trotz der verbleibenden Unsicherheiten in einigen Regionen sei Medacta gut positioniert, um Wachstum zu erzielen, schreibt das Unternehmen.

Für das Jahr 2021 streben man einen währungsbereinigten Umsatz zwischen 333 und 348 Millionen Euro und eine bereinigte EBITDA-Marge an, die weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres liege, so Medacta weiter.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Poenina mit mehr Umsatz nach

Poenina mit mehr Umsatz nach Fusion mit Caleira

Poenina hat im Geschäftsjahr 2020 nach dem Zusammenschluss mit Caleira beim Geschäftsvolumen deutlich zugelegt.

31.03.2021 08:10

Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 302,2 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die auf Gebäudetechnik und Gebäudehüllen spezialisierte Poenina hatte sich mit Caleira per 29. Juni 2020 zusammengeschlossen. Damit stieg die Zahl der Gruppengesellschaften von Poenina um 12 auf 26 und die der Standorte um 10 auf 36. Die Zahl der Mitarbeiter kletterte auf 1'417 per Ende Dezember von zuvor 930.

Im Gegensatz zum Umsatz blieben die Gewinnzahlen indes mehr oder weniger auf dem Niveau des Vorjahres. Der Betriebsgewinn EBIT fiel um 1,3 Prozent auf 15,0 Millionen Franken. Unter dem Strich stieg der Reingewinn dagegen um 2,4 Prozent auf 12,6 Millionen Franken.

Unveränderte Dividende

"Dank der sehr guten Aussichten und dem starken Geldfluss aus Betriebstätigkeit kann die bestehende Dividendenpolitik beibehalten werden", schrieb Poenina. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 2,00 Franken pro Aktie erhalten.

Vorbehältlich weiterer Auswirkungen der Coronakrise blicke das Management aufgrund der weiterhin anhaltend hohen Investitionen im Hochbausegment und der starken Marktposition der Poenina äusserst zuversichtlich in die Zukunft, hiess es weiter. "Das Management beabsichtigt, die Wachstumsstrategie weiterzuverfolgen und die geografische Präsenz in der Schweiz in den nächsten Jahren mittels Ergänzungsakquisitionen weiter zu verdichten."

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
HSC Fund steigert trotz

HSC Fund steigert trotz Corona-Krise 2020 Gesamterfolg um elf Prozent

Der Immobilienfonds Helvetica Swiss Commercial Fund (HSC) hat 2020 sein Immobilienportfolio weiter ausbauen können. Auch die Mietzinseinnahmen und der Gesamterfolg nahmen zu. Die Ausschüttung je Anteil soll um 0,10 Franken auf 5,10 Franken erhöht werden.

31.03.2021 07:59

Die Mietzinseinnahmen hätten sich 2020 um ein Drittel auf 38,7 Millionen Franken erhöht, teilte die Fondsleitung am Mittwoch mit. Der Anstieg sei massgeblich auf die Akquisitionen in den Berichtsjahren 2019 und 2020 zurückzuführen. Der Nettoertrag belief sich auf 27,3 Millionen Franken - ein Plus von 19 Prozent. Die Bewertung des Portfolios habe zu einem nicht realisieren Gewinn von 8,7 Millionen geführt. Der Gesamterfolg sei um 11 Prozent auf 32,4 Millionen Franken gestiegen.

Das Portfolio sei durch den Erwerb von fünf Liegenschaften in den Kantonen Genf, Fribourg und Thurgau um über 110 Millionen Franken erweitert worden. Der Marktwert des Bestandesportfolios sei gegenüber dem Vorjahr per Ende 2020 um 18 Prozent auf 743,9 Millionen Franken gestiegen. Das Immobilienportfolio weise einen Vermietungsstand von 94,6 Prozent auf.

Wenig von Covid-19 betroffen

Die Immobilien des HSC Fund hätten sich in der Covid-19-Krise insgesamt als widerstandsfähig erwiesen, heisst es weiter. Von den Mietern des Fonds seien rund ein Drittel des Soll-Mietertrags vom Lockdown im Frühjahr 2020 betroffen gewesen. Mit über 95 Prozent der Betroffenen hätten aber Einigungen erzielt werden können oder stünden einvernehmliche Lösungen kurz bevor.

Für das Berichtsjahr seien insgesamt Mietzinsreduktionen von rund 0,9 Millionen gewährt worden. Dies entspreche rund zwei Prozent der Soll-Mieterträge. Zudem habe es keine Mieterkonkurse oder Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben. Der HSC Fund habe praktisch kein Exposure im Gastro- und Tourismusbereich.

Für 2021 gibt sich die Fondsleitung unter anderem wegen der angelaufenen Impfmöglichkeiten zuversichtlich. Für das laufende Geschäftsjahr sei keine Kapitalerhöhung geplant.

Zudem soll die erweiterte Geschäftsleitung per Mitte April mit Peer Kocur als neuem Head of Investment Management der Helvetica Property Investors AG verstärkt werden. Kocur, der über 20 Jahre Branchenerfahrung mitbringe, war zuletzt Leiter Portfoliomanagement Immobilien Schweiz der Migros Pensionskasse und davor Director bei Wüest Partner.

pre/gab

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Swiss ernennt Romain Vetter

Swiss ernennt Romain Vetter zum neuen Westschweiz-Chef

Die Fluggesellschaft Swiss hat einen neuen Chef für die Region Westschweiz gefunden. Die kommerzielle Verantwortung für den Standort Genf übernimmt ab dem (morgigen) 1. April Romain Vetter, wie die Swiss am Mittwoch mitteilte.

31.03.2021 12:55

Vetter war bisher Chef des Einkaufsmanagements Freizeit bei der Lufthansa Gruppe. Laut der Mitteilung stiess er 2015 zur Swiss und wechselte dann zur Lufthansa Gruppe. Vor seiner Karriere im Aviatikgeschäft war er mehrere Jahre bei Omnicom in Genf im Bereich digitales Marketing tätig.

Er folgt auf Lorenzo Stoll, der ebenfalls ab April die Leitung des Cargogeschäfts der Swiss übernimmt. Dieser Wechsel war schon seit Mitte Februar bekannt.

tv/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Post will Zahl der

Post will Zahl der Poststellen bei rund 800 stabilisieren

Die Post will die Zahl der Poststellen in den nächsten vier Jahren bei rund 800 stabilisieren. Zur Finanzierung des Poststellennetzes wird dabei eine Öffnung für andere Anbieter und Dienstleistungen in Betracht gezogen. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Bundesrats hervor.

31.03.2021 12:41

Mit dem Bericht "Längerfristige Weiterentwicklung des Zugangs zu Dienstleistungen der postalischen Grundversorgung" hat der Bundesrat ein vom Nationalrat überwiesenes Postulat erfüllt. Der Bericht gibt Auskunft über den Stand der Umsetzung der vergangenen Strategie 2017-2020 der Post sowie zu den Kernthemen der neuen Strategie 2021-2024.

Die Post hat nach Auffassung des Bundesrats das strategische Ziel der Erweiterung der Zugangspunkte umgesetzt. Die Erreichbarkeit sei sowohl in der Vergangenheit als auch seit Inkrafttreten der strengeren Vorgaben ab 2019 mehr als erfüllt worden.

Die Post habe dabei den gesetzlichen Handlungsspielraum nicht vollumfänglich genutzt. Dies sei insbesondere auch im Kontext der politischen Forderungen zu begrüssen.

Zahl der Poststellen stabilisieren

In den kommenden vier Jahren will die Post gemäss dem Bericht die Zahl der Poststellen bei rund 800 stabilisieren und stärken. Die Poststellen sollten auch in Zukunft ein wichtiger Zugangspunkt für postalische Dienstleistungen sein. Sie sollten nicht nur erhalten, sondern durch Modernisierung und Öffnung für Drittanbieter gestärkt werden und damit zur besseren Auslastung des Poststellennetzes und letztlich zu dessen besserer Finanzierung beitragen.

Dass Poststellennetz soll dabei auch für andere Anbieter und Dienstleistungen geöffnet werden, etwa für Angebote von Behörden und Anbietern aus der Gesundheits-, Versicherungs- oder Bankenbranche. Die Post erhofft sich davon eine bessere Auslastung der Poststellen und einen Beitrag an die Finanzierung der Grundversorgung.

Eine positive Zwischenbilanz zieht der Bundesrat auch für den erstmals umgesetzten Planungsdialog zwischen der Post und den Kantonen. In vielen Fällen hätten bei der Suche nach alternativen Lösungen Anliegen der lokalen Stakeholder einbezogen und schliesslich eine Einigung erzielt werden können.

Dialog mit Kantonen ausweiten

Es bestehe jedoch noch punktuell Verbesserungspotenzial, heisst es im Bericht. Der Dialog müsse mittelfristig auch über Fragen des Poststellennetzes hinaus erfolgen, etwa bei strategischen Themen wie beispielsweise der digitalen Transformation der Dienstleistungen beziehungsweise einer möglichen digitalen Ausgestaltung der Grundversorgung.

Neuere Mobilitätsentwicklungen der Bevölkerung und der Digitalisierung sollten aus Sicht der Post mit Blick auf künftige Anpassungen der gesetzlichen Vorgaben beobachtet werden. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung des Service public müsse auch die Frage einbezogen werden, welche Rolle der Post bei der Erbringung von digitalen Dienstleistungen zukommen.

Der Bundesrat teilt, wie es im Bericht heisst, die Auffassung der Post und erachtet eine grundsätzliche Diskussion über die Ausgestaltung der postalischen Grundversorgung und die Rolle der Post als unerlässlich. Er hat daher am 20. Januar 2021 das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) beauftragt, bis Ende 2021 gestützt auf die Ergebnisse einer Expertengruppe einen Antrag zum weiteren Vorgehen betreffend künftige Ausgestaltung und Finanzierung der Grundversorgung zu stellen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Conzzeta hat Verkauf der

Conzzeta hat Verkauf der Schaumstoffsparte vollzogen

Der Mischkonzern Conzzeta hat den Verkauf der Schaumstoffsparte FoamPartner an das belgische Unternehmen Recticel vollzogen. Die Veräusserung für 270 Millionen Franken war am 10. November 2020 angekündigt worden.

01.04.2021 08:00

Der Nettogeldzufluss aus dem Verkauf werde bei rund 250 Millionen Franken liegen, teilte Conzzeta am Gründonnerstag in einem Communiqué mit. Davon werde eine Restzahlung von 20 Millionen im Januar 2022 erfolgen. "Aufgrund der nach Swiss GAAP FER erfolgswirksamen Verbuchung von historisch mit dem Eigenkapital verrechneten Goodwillpositionen und Währungsumrechnungsdifferenzen resultiert für das 1. Halbjahr 2021 ein Veräusserungsverlust im Umfang von etwas über 80 Millionen Franken", heisst es weiter.

Im Jahr 2020 habe FoamPartner als Teil des Segments chemische Spezialitäten etwas über 20 Prozent zum Umsatz von Conzzeta beigetragen.

Der Verkauf von FoamPartner ist ein weiterer Schritt zur Auflösung des traditionsreichen Mischkonzerns Conzzeta, der sich künftig auf den Bereich Blechbearbeitung fokussiert und in Bystronic umbenannt wird. Diesen Schritt hatte Conzzeta Ende 2019 angekündigt. Nach dem Verkauf von FoamPartner steht nur noch die Outdoor-Sparte mit der Markt Mammut zur Disposition.

jb/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Spice Private Equity mit

Spice Private Equity mit hohem Verlust im Jahr 2020

Die Beteiligungsgesellschaft Spice Private Equity ist im vergangenen Jahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

01.04.2021 07:44

Unter dem Strich fuhr Spice Private Equity einen Verlust von 57,8 Millionen Dollar ein nach einem Defizit von 13,5 Millionen ein Jahr zuvor. Nicht realisierte Bewertungsverluste wegen der Coronapandemie belasteten die Rechnung mit 54,3 Millionen Dollar, wie aus dem am Donnerstag publizierten Jahresbericht hervorgeht. Die Seuche habe die Marktbewertung der Beteiligungen an den Restaurants nach unten gedrückt. Alleine die Bewertung der britischen Leon Restaurants sackte auf 32,7 Millionen Dollar ab von 72 Millionen Dollar im Vorjahr.

FoodFirst musste gar Gläubigerschutz unter Kapitel 11 des Konkursrechtes anmelden und wurde nach der Übernahme aller Vermögenswerte als Bravo Rio neu gegründet. Die Marktbewertung sackte auf 25,7 Millionen Dollar ab nach 35,9 Millionen vor einem Jahr.

Der Nettoinventarwert (NAV) der Beteiligungsgesellschaft schmolz damit auf 126 Millionen von 183 Millionen Dollar. Ende Dezember betrug der NAV 23,5 Dollar pro Aktie, verglichen mit 34,30 Dollar per Ende 2019. Der Abschlag des Aktienkurses zum NAV betrug somit 60 Prozent.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Rapid Nutrition schreibt

Rapid Nutrition schreibt tiefrote Zahlen

Rapid Nutrition hat in der Zeit von Juli 2019 bis Ende 2020 einen Umsatz von 4,55 Millionen Australischen Dollar erzielt. Gleichzeitig schloss die Gruppe die 18 Monate mit tiefroten Zahlen ab.

01.04.2021 07:20

Die Gruppe habe den Vertrieb ihrer Nahrungsergänzungsmittel ausgebaut und neue Produkte lanciert, teilte Rapid Nutrition am Donnerstag mit. Der Bruttogewinn betrug in der anderthalbjährigen Periode 2,38 Millionen AUD, doch Kosten zu neuen Vertriebsvereinbarungen und Marketingmassnahmen sowie hohe Abschreibungen führten zu den Verlusten.

Unter dem Strich weist das Unternehmen im Geschäftsbericht nach den hohen Wertberichtigungen einen Verlust von 4,58 Millionen AUD aus. Der sogenannte Comprehensive Loss betrug gar 10,9 Millionen. Auf die Bezahlung einer Dividende werde verzichtet, heisst es im Bericht weiter. Das vorhandene Geld soll in künftiges Wachstum investiert werden.

Das Unternehmen will künftig nach IFRS auf das Jahresende hin berichten und nicht wie bis anhin zur Jahresmitte. Daher fehlen direkte Vergleichszahlen. Zuletzt hatte der Umsatz im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende Juni) 3,38 Millionen AUD, der Bruttogewinn 2,46 Millionen und der Gewinn 0,54 Millionen betragen.

Das britische Unternehmen hatte Anfang Dezember angekündigt, es wolle sich wieder von der Schweizer Börse zurückziehen. Das entsprechende Gesuch wurde von der Schweizer Börse SIX kurz vor Weihnachten bewilligt. Die Dekotierung der Aktie ist nun für den 23. Juli 2021 vorgesehen.

mk/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Jungfraubahn zieht beim

Jungfraubahn zieht beim Wintersport trotz Corona positive Bilanz

Die Jungfraubahn-Gruppe hat 2020 insbesondere wegen des Wegfalls des internationalen Tourismus infolge der Coronakrise stark gelitten. Am geringsten betroffen von der Krise war aber der Wintersport.

08.04.2021 08:10

Die Zahl der "Skier Visits" in der gesamten Jungfrau Ski Region - ein Kooperationsprodukt, an dem die Jungfraubahn-Gruppe mit über 60 Prozent beteiligt ist - sank im Vergleich zu 2019 infolge des abrupten Saisonendes am 14. März 2020 zwar um 16 Prozent auf rund 898'000, wie die Gruppe am Donnerstag mitteilte. Der anteilige Verkehrsertrag der Jungfrau-Gruppe nahm aber um lediglich 5,2 Prozent auf 22,2 Millionen Franken ab.

Und bei einem Nettoumsatz von 29,7 Millionen Franken konnte der Bergbahnbetreiber im Wintersport-Segment den Betriebsgewinn (EBITDA) gar um 2,0 Millionen auf 3,7 Millionen steigern.

jl/yr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Alpine Select erleidet 2020

Alpine Select erleidet 2020 Gewinntaucher

Die Beteiligungsgesellschaft Alpine Select hat im vergangenen Jahr einen Gewinntaucher erlitten. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn auf 5,8 Millionen Franken nach 13,7 Millionen Franken im Jahr 2019, wie Alpine Select am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Im 2019 war die Beteiligungsgesellschaft in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

07.04.2021 21:10

Immerhin fiel der Jahresgewinn höher aus als die rund 5,1 Millionen Franken, die das Unternehmen im Februar in Aussicht gestellt hatte. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 1,00 Franken pro Aktie erhalten.

Damit hat sich Alpine Select im zweiten Semester 2020 massiv besser geschlagen als in den ersten sechs Monaten. Zur Jahresmitte hatte die Firma nach dem Börsencrash im Frühling noch einen konsolidierten Verlust von 9,7 Millionen Franken ausgewiesen.

Börsenkotiertes Portfolio als Hauptgewinnquelle

Das börsenkotierte Portfolio trug einen Nettogewinn von 4,63 Millionen Franken zum Jahresergebnis bei. Besonders profitabel waren die Investitionen in HBM Healthcare Investments (realisierter Gewinn von 2,58 Mio) und die Beteiligung an IP Group (Nettogewinn 1,97 Mio). Die im vergangenen Jahr begonnenen Investitionen in Kryptowährungen führten zu einem Nettogewinnen von 1,88 Millionen Franken.

Dagegen brockten die nicht börsenkotierten Investitionen einen Nettoverlust von 2,04 Millionen Franken ein. "Die Hauptverursacher waren dabei unsere Global Macro Strategien, die mit einem realisierten Verlust von 3,4 Millionen abgestossen wurden", schrieb Alpine Select.

Die Gesamtrendite für die Aktionäre betrug 3,7 Prozent. Der Nettoinventarwert (NAV) stieg um 4,5 Prozent auf 13,96 Franken.

Aufgrund des durch Aktienrückkaufprogramme reduzierten Gesellschaftsvermögens verzichten die Verwaltungsräte laut den Angaben weiterhin auf 10 Prozent ihrer Vergütung, die ihnen neben ihrem ordentlichen Verwaltungsratshonorar ausbezahlt wird.

jb/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Früherer Clariant-Chef

Früherer Clariant-Chef Kottmann wird Partner bei Beteiligungsgesellschaft Advent

Der ehemalige Clariant-Chef Hariolf Kottmann heuert bei der Beteiligungsgesellschaft Advent Capital an. Dort soll der langjährige CEO und zuletzt Verwaltungsratspräsident des Spezialchemiekonzerns seine Branchenexpertise als Operating Partner bei Investitionen in der Chemieindustrie einbringen, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte.

07.04.2021 19:01

Kottmann soll die global aktive Advent aber nicht nur auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten unterstützen. Er soll den Angaben zufolge auch Mitglied des Aufsichtsrats des deutschen Chemieunternehmens Röhm in Darmstadt werden. Weltweit habe Advent mehr als 30 Transaktionen im Chemiesektor getätigt, heisst es weiter. Röhm ist eine davon.

mk/jb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Castle Alternative-VR will

Castle Alternative-VR will Firma auflösen und liquidieren

Die Beteiligungsgesellschaft Castle Alternative Invest (CAI) streicht die Segel. Der Verwaltungsrat beantragt bei den Aktionären die Auflösung und Liquidation der Gesellschaft an der nächsten ordentlichen Generalversammlung vom 12. Mai. Der Verwaltungsrat erachte diese Massnahme als logischen nächsten Schritt infolge einer Konsolidierung und Reduzierung der von der Gesellschaft gehaltenen Investments während den letzten Jahren, hiess es in einer Mitteilung vom Mittwochabend.

07.04.2021 19:00

Wenn die Aktionäre dem Schritt zustimmen, ist zu einem späteren Zeitpunkt die Dekotierung der Castle Alternative-Aktien von der Schweizer Börse SIX geplant. Dies werde mindestens mit einer dreimonatigen Vorlaufzeit angekündigt, schrieb die Gesellschaft.

yr/jb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Montana Capital Partners

Montana Capital Partners kauft Portfolio von Fintech und Insurtech-Firmen

Die Private Equity-Firma Montana Capital Partners (MCP) kauft ein Portfolio von Fintech und Insurtech-Firmen von der Aegon-Tochter Transamerica. Das Corporate Venture Portfolio beinhalte insgesamt fast 20 Firmen mit guten Wachstumsraten, die insbesondere in den USA tätig seien, hiess es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

07.04.2021 18:45

Genauere Angaben zu den Firmen oder dem Transaktionsvolumen wurden nicht gemacht. Der Erwerb werde über ein Spin-Out mit dem bestehenden Management-Team von Transamerica Ventures abgewickelt. Das Investment laufe über das "mcp Opportunity Secondary Program IV" über den neu gegründeten Fonds "HighScale Ventures Fund I", hiess es.

yr/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Formulafirst schreibt im 2020

Formulafirst schreibt im 2020 Verlust

Die an der SIX kotierte Beteiligungsgesellschaft Formulafirst hat im Geschäftsjahr 2020 einen Verlust geschrieben. Dieser betrug nach Abzug der Minderheitsanteile 0,51 Millionen Franken nach einem Gewinn von 3,47 Millionen im Jahr 2019, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.

07.04.2021 18:40

Das operative Ergebnis fiel derweil auf -0,41 Millionen Franken von zuvor 3,60 Millionen zurück. Den Erträgen von nur 0,11 Millionen Franken standen Ausgaben in Höhe von 0,52 Millionen gegenüber. Der Nettoinventarwert (NAV) von Formulafirst hat im Berichtsjahr um 3,39 Prozent auf 32,00 Franken je Aktie zugelegt.

Zu den grössten Portfoliopositionen zählten per Ende Jahr unter anderen SAP, Fielmann, Fuchs Petrolub, Fresenius, SGS, Forbo, Vifor Pharma, Swatch Group oder Wacker Chemie.

mk/jb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Helvetica Swiss Opportunity

Helvetica Swiss Opportunity Fund erzielt 2020 Gewinn und plant Kapitalerhöhung

Der Ende 2019 lancierte Helvetica Swiss Opportunity Fund (HSO Fund) hat 2020 einen Gesamterfolg von 8,3 Millionen Franken erzielt. Die Corona-Krise hatte geringe negative Effekte auf die Mieterträge. Für die weitere Diversifikation des Portfolios plant die Fondsleitung eine weitere Kapitalerhöhung.

08.04.2021 08:30

Die Mietzinseinnahmen beliefen sich in der Berichtsperiode auf 5,7 Millionen Franken, wie die auf Spezialimmobilien fokussierte Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Pharma Logistik-Immobilie erst per 1. Juli 2020 ins Portfolio aufgenommen wurde und somit noch nicht ihr gesamtes Mietertragspotenzial im Berichtsjahr 2020 beisteuerte.

Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Mieterträge des HSO Fund beliefen sich auf 0,3 Millionen, was 4,6 Prozent der Soll Mieterträge des Fonds entspricht. Dies betraf den Angaben zufolge vor allem grössere Mieter, mit denen jedoch einvernehmliche Lösungen vereinbart werden konnten. Der Vermietungsstand lag per Stichtag 31. Dezember 2020 bei sehr hohen 99,0 Prozent.

Ausschüttung von 6 Fr. pro Anteil

Der Nettoertrag erreichte 5,1 Millionen. Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2020 beträgt insgesamt 4,5 Millionen. Pro Fondsanteil beläuft sich die Ausschüttung auf 6,00 Franken.

Das Gesamtfondsvermögen betrug Ende Jahr 111,6 Millionen, wovon 110,3 Millionen auf die Portfolio-Liegenschaften entfallen.

Aktuell umfasst das Portfolio eine Liegenschaft mit Schulnutzung (Wädenswil/ZH), eine Pharma Logistik-Immobilie (Schaffhausen/ZH), eine Zentrumsliegenschaft mit Lebensmittelverkauf, Warenhaus und Restaurant (Sion/VS), eine Liegenschafts-Mantelnutzung "Lipo Park" (Schaffhausen/SH) und eine Geschäftsliegenschaft mit Fruchtsaftproduktion und weiteren Gewerbemietern (Rümlang/ZH). Der jährliche Soll Mietertrag dieser Bestandesliegenschaften liegt bei 6,1 Millionen.

Zum Ausblick heisst es, die Die Fondsleitung Helvetica Property Investors AG bleibt vom Potenzial des Schweizer Immobilienmarkts überzeugt. Um weitere Zukäufe tätigen zu können, plant die Fondsleitung im Verlauf des Jahres eine erneute Kapitalerhöhung.

sig/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Hochdorf schreibt zumindest

Hochdorf schreibt zumindest «über dem Strich» wieder Gewinn

Der Milchverarbeiter Hochdorf hat 2020 auf operativer Ebene wieder schwarze Zahlen geschrieben, nachdem im Vorjahr noch ein Riesenverlust resultiert hatte.

12.04.2021 07:50

Unter dem Strich resultiert freilich weiter ein Verlust, wenngleich ein deutlich geringerer als im Vorjahr. Für das laufende Jahr zeigt sich die Gesellschaft zuversichtlich und erwartet einen augeglichenen EBIT. Konkret wurde ein Umsatz von 306,2 Millionen Franken in der Berichtsperiode erzielt, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte. Das sind 33 Prozent weniger als im Vorjahr, was aber hauptsächlich auf den Verkauf der Tochtergesellschaft Uckermärker Milch zuückzuführen ist.

Das Bruttoergebnis hat sich trotz dieses deutlich tieferen Nettoumsatzes auf 94,3 Millionen von 61,8 Millionen erhöht und die entsprechende Marge auf 30,9 Prozent (VJ 14,1%). Dies zeige den positiven Effekt der beschlossenen und umgesetzten Portfoliobereinigung, heisst es weiter.

Beim EBITDA resultierte ein positiver Betrag von 13,9 Millionen, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 74,7 geschrieben worden war. Damit hat Hochdorf die eigene Prognose eines positiven EBITDA eingehalten.

Abschreibungen belasten EBIT

Wegen Abschreibungen fiel der EBIT dagegen mit -67,9 Millionen (VJ -265,3 Mio) zu Buche. Die Abschreibungen beinhalten eine Wertberichtigung von 65,8 Millionen auf Gebäude und Sachanlagen der Sprühturmanlage 9 sowie der dazugehörigen Dosenlinie. Nach Bereinigung um einmalige Sondereffekte ergibt sich ein leicht positiver EBIT von 2,3 Millione aus dem operativen Kerngeschäft.

Das Unternehmensergebnis liegt bei -70,3 Millionen verglichen mit -271,4 Millionen im Vorjahr. An die Aktionäre wird enstprechend erneut keine Dividende ausbezahlt.

Umsatz von 260 bis 300 Millionen erwartet

Mit Blick nach vorne schreibt die Gesellschaft, dass 2021 nach den Jahren der Sanierung und Restrukturierung ein Jahr des Aufbruchs sei. Gleichzeitig gelte es, den eingeschlagenen Weg der finanziellen Gesundung weiterzuführen. Dafür konzentriere sich der Verwaltungsrat derzeit auf die Erarbeitung finanzstrategischer Optionen, welche u.a. Kapitalmassnahmen beinhalten könnten, um die Bilanz weiter zu stabilisieren und ein nachhaltiges Unternehmenswachstum zu unterstützen.

Wegen der Prüfung solcher Optionen hatte die Gesellschaft Anfang März die ursprünglich auf den 15. März terminierte Veröffentlichung des Geschäftsergebnisses auf den (heutigen) 12. April verschoben.

2021 erwartet die Hochdorf-Gruppe trotz der nach wie vor anhaltenden Unsicherheiten bezüglich der Covid-19 Pandemie einen Netto-Verkaufserlös im Bereich von 260 bis 300 Millionen Franken und ein ausgeglichenes Jahresergebnis auf Stufe EBIT. Dies bedeute für die "neue" Hochdorf-Gruppe ohne die Uckermärker Milch, die Marbacher Ölmühle und die Zifru Trockenprodukte ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent,so die Gesellschaft weiter.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
PolyPeptide Group plant

PolyPeptide Group plant Börsengang und Kotierung an der Schweizer Börse

Der schwedische Pharmazulieferer PolyPeptide will sich an der Schweizer Börse kotieren lassen. Damit konkretisieren sich die in Medienberichten schon seit einiger Zeit kolportierten Gerüchte.

12.04.2021 07:38

Die PolyPeptide Group plant den Börsengang an der SIX über ein IPO vorbehältlich des Marktumfelds bereits für das laufende zweite Quartal 2021, wie sie am Montag mitteilte. Dies sei ein "natürlicher nächster Schritt", um das globale Profil und die finanzielle Flexibilität der Gruppe weiter zu stärken.

Das Angebot soll bis zu 40 Prozent des Aktienkapitals des Unternehmens nach dem IPO umfassen, einschliesslich der Mehrzuteilungsoption. Es sollen bestehende Aktien platziert werden, aber auch eine Erstplatzierung ist geplant. Den Nettoerlös aus dem Börsengang will PolyPeptide verwenden, um die laufenden Investitionsausgaben zu beschleunigen, die Expansion in verwandte Geschäftsbereiche voranzutreiben sowie um weitere organische oder nicht-organische Wachstumsmöglichkeiten wahrzunehmen.

Die Geschäftsleitung der PolyPeptide Group besteht aus Jane Salik (CEO), Jan Fuhr Miller (Finanzchef), Jan Christensen (Verkauf und Marketing) und Daniel Lasanow (Global Director Operations).

Ab dem Datum der Börsenkotierung wird Raymond de Vré, der am 1. April 2021 in das Unternehmen eingetreten ist, die Funktion als CEO von Jane Salik übernehmen. Zusätzlich zu ihrer Rolle als Mitglied des Verwaltungsrates wird Jane Salik während einer Übergangszeit, die mit der Bekanntgabe der Halbjahresergebnisse 2021 von PolyPeptide enden soll, weiterhin der Geschäftsleitung angehören.

Als Hersteller von Peptiden gilt die 1952 gegründete PolyPeptide als Konkurrent des ebenfalls an der hiesigen Börse kotierten Unternehmens Bachem. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte PolyPeptide mit über 900 Mitarbeitern bei einem Umsatz von 223 Millionen Euro ein bereinigtes Betriebsergebnis (EBITDA) von 62 Millionen.

cf/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Crealogix ernennt Jordi Perez

Crealogix ernennt Jordi Perez zum Geschäftsführer der DACH-Region

Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix hat Jordi Perez per sofort zum Geschäftsführer der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) sowie weiterer Länder in Mitteleuropa (CEE) ernannt. In dieser Funktion gehört er der erweiterten Geschäftsleitung an, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

13.04.2021 07:52

Perez verfügt den Angaben zufolge über nahezu zwanzig Jahre Praxis in leitenden Positionen in den Bereichen Vertrieb, IT, Managed Services und künstliche Intelligenz für die Finanzbranche. In den letzten fünf Jahren war er für IBM als Director Strategic Sales and Large Deals Executive tätig.

sig/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
VZ-Aktionäre stimmen an der

VZ-Aktionäre stimmen an der GV allen Anträgen zu

Die Aktionäre der VZ Holding sind an der Generalversammlung am (heutigen) Montag allen Anträgen des Verwaltungsrats gefolgt. Unter anderem haben sie der deutlich tieferen Dividende von 1,23 Franken je Aktie (VJ 5,10 Fr.) zugestimmt.

12.04.2021 18:47

An der GV, die aufgrund der Coronabedrohung ohne die Anwesenheit der Aktionäre durchgeführt wurde, waren den Angaben zufolge knapp 89 Prozent der stimmberechtigten Aktien über den Stimmrechtsvertreter vertreten.

yr/pre

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
TX Group: Tamedia ernennt

TX Group: Tamedia ernennt Chefredaktor für Digitales in der Romandie

(Ausführliche Fassung, durchgehend ergänzt) - Die Sparte Tamedia der TX Group hat Christophe Israël zum neuen Chefredaktor von Tamedia in der Romandie ernannt. Er tritt die neu geschaffene Position am 1. Mai 2021 an, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

13.04.2021 15:39

Israël ist derzeit stellvertretender publizistischer Direktor der französischen Tageszeitung "La Libération". Zuvor hat er bei den Radiosendern "Europe 1" und "France Inter" tätig.

Er werde an der Seite von Ariane Dayer, Chefredaktorin der Redaktion Tamedia und von "Le Matin Dimanche", eng mit den Redaktionen in Genf und Lausanne und dem von Christoph Zimmer geführten Product-Team zusammenarbeiten.

Ziel sei, die digitale Angebot von "24 heures", "Tribune de Genève", "Le Matin Dimanche", "Femina" und "Bilan" auszubauen und neue Formate zu entwickeln, wie es weiter heisst.

yr/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Pictet Asset Services

Pictet Asset Services expandiert nach Monaco

Die Banque Pictet baut in Monaco aus. Im Fürstentum wird noch im April 2021 der Bereich Pictet Asset Services ein Buchungszentrum für unabhängige Vermögensverwalter eröffnen.

13.04.2021 12:14

Dort sollen Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer anlagebezogene Dienstleistungen anbieten, wie die Genfer Privatbank am Dienstag mitteilte. Das Team werde seine Büros in der von Pictet im Februar 2020 eröffneten Bankniederlassung in Monaco beziehen. Mit Monaco werde das Netzwerk der bereits für unabhängigen Vermögensverwalter verfügbaren Standorte Genf, Zürich, Luxemburg, London, Paris und Madrid erweitert.

pre/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
VP Bank ernennt neue CEO der

VP Bank ernennt neue CEO der VP Bank Asia

Die VP Bank hat Pamela Hsu Phua zur CEO der VP Bank Asia mit Wirkung zum 1. Juli 2021 ernannt. Allerdings müsste die relevanten Finanzmarktaufsichtsbehörden der Ernennung noch zustimmen, teilte die Bank am Mittwoch mit.

14.04.2021 07:07

Die Ernennung von Pamela Hsu Phua stellt laut VP Bank einen wichtigen Meilenstein in der Strategie 2026 der Bank dar. Phua werde sowohl für das Geschäft in Singapur als auch in Hongkong verantwortlich zeichnen.

Phua bringe mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im internationalen Bankgeschäft mit, die sie in Hongkong, Singapur und der Schweiz gesammelt habe. Zuletzt war sie Leiterin von Pictets Asia Family Office.

Gleichzeitig werde Heline Lam Anfang Mai 2021 als Chief of Staff der VP Bank in Asien zur Bank stossen und direkt an Phua berichten. Sie war zuletzt Head of HR Asia bei Pictet.

hr/jl

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Mobimo Holding begibt 200 Mio

Mobimo Holding begibt 200 Mio Fr. Obligationenanleihe

Die Immobiliengesellschaft Mobimo legt zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit eine neue Anleihe auf. Mit Liberierung am 19. Mai 2021 wurde heute eine festverzinsliche Anleihe im Volumen von 200 Millionen Franken begeben, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilt.

13.04.2021 20:20

Der Coupon der Anleihe beträgt 0,25 Prozent und die Laufzeit 5,8 Jahre. Der Handel der Anleihe an der SIX Swiss Exchange sei beantragt, wie es weiter heisst.

Mit den Mitteln will Mobimo bestehende, kurzfristige Finanzverbindlichkeiten ablösen und laufende Projekte aus der Pipeline sowie die allgemeine Geschäftstätigkeit finanzieren.  

yr/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 14.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'900
Zug-Estates-Aktionäre

Zug-Estates-Aktionäre genehmigen alle Anträge

Die Aktionäre des Immobilienunternehmens Zug Estates haben an der ordentlichen Generalversammlung allen Vorschlägen des Verwaltungsrats zugestimmt, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. Die GV fand ohne persönliche Teilnahme der Aktionärinnen und Aktionäre statt.

13.04.2021 20:17

Die Aktionäre genehmigten damit auch die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende plus Sonderdividende von zusammen 4,40 Franken je Namenaktie A und von 44,00 Franken je Namenaktie B.

Alle zur Wiederwahl vorgeschlagenen Mitglieder des Verwaltungsrats wurden für ein weiteres Amtsjahr bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde Beat Schwab als Präsident des Verwaltungsrats.

Es waren insgesamt 92,2 Prozent des stimmberechtigten Aktienkapitals durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten, wie es weiter hiess.

yr/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten