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Verwirrung um Apple als

Verwirrung um Apple als Partner von Hyundai für Autoprojekt

(Ausführliche Fassung) - Aufregung um eine mögliche Partnerschaft zwischen dem US-Techriesen Apple und dem Autokonzern Hyundai : Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, in dem die Südkoreaner Gespräche der beiden Unternehmen bestätigten, schossen die Aktien von Hyundai an der Börse in Seoul um fast ein Viertel in die Höhe. Dann ruderte Hyundai öffentlich zurück: Man sei von verschiedenen Firmen um Gespräche gebeten worden, was die Entwicklung autonom fahrender Elektroautos betreffe. Die Diskussionen seien in einem frühen Stadium, Entscheidungen gebe es keine. Von Apple als konkretem möglichen Partner war dagegen keine Rede mehr.

08.01.2021 10:17

Die Euphorie der Anleger konnte das nur wenig bremsen, die Hyundai-Aktie beendete den Handel mit gut 19 Prozent im Plus. Der Börsenwert des Konzerns stieg damit auf 55,7 Billionen südkoreanische Won (41,6 Mrd Euro) - ein Anstieg von umgerechnet 6,6 Milliarden Euro.

Zuvor hatte die Wirtschaftszeitung Korea Economic Daily in ihrem TV-Sender berichtet, dass Apple bei der Entwicklung und dem Bau eines selbstfahrenden Elektroautos mit Hyundai zusammenarbeiten wolle. Dem Bericht zufolge peilt Apple die Markteinführung des Autos im Jahr 2027 an. In den vergangenen Wochen hatte es wieder vermehrt Gerüchte und Spekulationen über ein Apple-Auto gegeben.

Apple gilt in seinen Geschäftsbeziehungen als äusserst sensibel, wenn Zulieferer oder Partner den Konzern öffentlich etwa als Kunden nennen wollen. Bei bedeutenden Kooperationen werden Gespräche über Verträge und Partnerschaften ohnehin eher hinter verschlossenen Türen geführt, ohne Verhandlungspartner explizit zu benennen, bevor Ergebnisse bekanntgegeben werden.

Ein möglicher Einstieg von Apple in den Bau von Autos oder die Entwicklung der Technik dafür wird von der Branche seit Jahren genau beobachtet. Angesichts der Grösse und Finanzkraft sowie der Entwicklungsressourcen könnte ein Einstieg der Kalifornier die Industrie umwälzen, schätzen Experten. Fraglich ist jedoch, ob Apple tatsächlich auch selbst oder über Partnerschaften in den eigentlichen Bau einsteigen würde oder nur Software und weitere Technologie beisteuern würde. Als Fokus hatte Apple in der Vergangenheit eher Zweiteres genannt. Eine Partnerschaft mit einem Konzern wie Hyundai könnte aber der Spekulation auf Ersteres wieder mehr Nahrung verleihen.

Apple wäre nicht der erste Tech-Konzern mit Bestrebungen in der Autowelt. Die Google -Schwester Waymo gilt bis dato als führend bei der Entwicklung von Software für selbstfahrende Autos. Der Einzelhandels- und Cloudservice-Riese Amazon hat in dem Bereich in das Start-Up Aurora investiert und den Roboterauto-Entwickler Zoox übernommen. Der Fahrdienstvermittler Uber stieg hingegen kürzlich aus der Roboauto-Entwicklung aus und verkaufte seine Sparte an Aurora.

Die Entwicklung der Technik für autonomes Fahren gilt als sehr kostspielig und zeitaufwendig. Volkswagen investierte Milliarden, um sich mit dem US-Autobauer Ford beim Entwickler Argo AI zu verbünden. Daimler setzt auf eine Zusammenarbeit mit dem US-Chipspezialisten Nvidia , BMW arbeitet mit Intel und dessen Kamerasoftware-Spezialist Mobileye an entsprechenden Systemen./men/ngu/fba

(AWP)

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Apple verkaufte laut

Apple verkaufte laut Marktforscher zu Weihnachten 90 Millionen iPhones

Apple hat im vergangenen Weihnachtsgeschäft nach Berechnungen von Marktforschern so viele Smartphones verkauft wie noch kein anderer Hersteller in einem Quartal.

28.01.2021 07:21

Mit 90,1 Millionen abgesetzten iPhones sei Apple die klare Nummer eins im Markt gewesen, berichtete die Analysefirma IDC in der Nacht zum Donnerstag. Mit einem Marktanteil von 23,4 Prozent war demnach fast jedes Vierte verkaufte Computer-Handy ein iPhone.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Apple im Weihnachtsquartal den langjährigen Marktführer Samsung überholt, der den Rest der Zeit meist an der Spitze liegt. Diesmal war der Abstand aber deutlich grösser als sonst: Samsung kam nach IDC-Berechnungen auf 73,9 Millionen verkaufte Smartphones. Das war immer noch ein Marktanteil von gut 19 Prozent.

Huawei musste nach den verheerenden US-Sanktionen unterdessen kräftig Federn lassen. Der chinesische Anbieter, der sich noch vor wenigen Jahren auf dem Weg an die Weltspitze sah, rutschte auf den fünften Rang ab. Huawei verkaufte den IDC-Zahlen zufolge noch 32,3 Millionen Smartphones - ein Einbruch von gut 42 Prozent im Jahresvergleich.

Huawei hatte durch Sanktionen der US-Regierung den Zugang zu amerikanischen Technologien verloren. Deshalb müssen die neuen Smartphone-Modelle ohne vorinstallierte Google -Dienste verkauft werden. In westlichen Märkten wollen die Nutzer sie aber auf ihren Android-Geräten haben. Im Heimatmarkt China hält Huawei dagegen weiterhin eine starke Position.

Global konnte unterdessen der ebenfalls chinesische Anbieter Xiaomi spürbar von der Misere des Konkurrenten profitieren. Xiaomi steigerte die Verkäufe um fast ein Drittel auf 43,3 Millionen Smartphones und war damit die Nummer drei im Markt.

Insgesamt stieg der Smartphone-Absatz im vergangenen Quartal um 4,3 Prozent auf knapp 386 Millionen Geräte. Es war ein versöhnlicher Jahresausklang, nachdem einige Marktforscher zu Beginn der Pandemie noch einen Einbruch der Verkäufe befürchtet hatten. Die Leute würden weniger Geld zur Verfügung haben und zugleich weniger Interesse an einem neuen Telefon haben, weil sie mehr Zeit zuhause verbrächten, argumentierten sie damals. Vor der Erholung zum Weihnachtsgeschäft standen die Verkäufe zeitweise tatsächlich unter Druck: Für das gesamte Jahr ermittelte IDC einen Rückgang von 5,9 Prozent auf 1,29 Milliarden Smartphones.

(AWP)

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EU-Kommission:

EU-Kommission: Verfahrensfehler in Urteil zu Apple-Steuern in Irland

Die Europäische Kommission sieht in dem Urteil des EU-Gerichts, das die milliardenschwere Steuernachzahlung von Apple in Irland kippte, diverse Verfahrensfehler. Unter anderem hätten die Richter nicht ausreichend Erläuterungen der Kommission berücksichtigt und sich auf unzulässige Beweise gestützt, argumentierte die Behörde in einer am Montag veröffentlichten Informationen zu ihrer Berufung gegen die Entscheidung.

01.02.2021 18:32

Die EU-Kommission hatte Apple 2016 aufgefordert, in Irland 13 Milliarden Euro Steuern nachzubezahlen. Das EU-Gericht erklärte die Nachforderung im vergangenen Juli für nichtig. Die Kommission habe nicht nachweisen können, dass die Steuervereinbarungen von Apple in Irland aus den Jahren 1991 und 2007 eine verbotene staatliche Beihilfe darstellten. Die Kommission legte bereits im September Berufung dagegen ein, eine Zusammenfassung der Argumente wurde jetzt im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.

Die Schlüsselfrage in dem Verfahren war, welcher Anteil des in Irland angesammelten Geldes in dem Land hätte versteuert werden müssen.

Der iPhone-Konzern hatte vor dem EU-Gericht betont, dass die Erträge der zwei irischen Tochterfirmen, um die es geht, vor allem in den USA zu versteuern gewesen seien. Deshalb sah sich Apple doppelt zur Kasse gebeten. Der Kommission gelang es auch nicht, das Gericht davon zu überzeugen, dass Apple in Irland Sonderkonditionen bekam, die für andere Unternehmen nicht verfügbar waren. Apple betonte am Montag, an den Tatsachen des Falls habe sich seit der Gerichtsentscheidung nichts geändert.

Das Urteil des EU-Gerichts war ein schmerzhafter Rückschlag für die Brüsseler Behörde und die mächtige Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager persönlich./so/DP/stk

(AWP)

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Berichte über Apple-Auto

Berichte über Apple-Auto werden immer konkreter

Schon seit Jahren wird über ein Apple -Auto spekuliert - doch jetzt häufen sich Berichte, die immer konkreter werden. Eine südkoreanische Zeitung schrieb, Apple wolle demnächst Milliarden in den Autobauer Kia investieren, um in dessen Werk im US-Bundesstaat Georgia die Produktion seiner Elektro-Fahrzeuge zum Jahr 2024 vorzubereiten. Das "Wall Street Journal" berichtete, im ersten Jahr sollten dort bis zu 100 000 Wagen gebaut werden. Der US-Sender CNBC legte mit der Information nach, die Apple-Autos sollen komplett autonom fahren.

05.02.2021 12:32

Schon in den vergangenen Wochen verdichteten sich Hinweise, dass der iPhone-Konzern nach Südkorea schaut. Die Kia-Schwesterfirma Hyundai bestätigte dem Finanzdienst Bloomberg Verhandlungen mit Apple - nur um wenig später lediglich vom "Interesse diverser Unternehmen" zu sprechen. Der in Apples Zuliefererkette bestens vernetzte Analyst Ming-chi Kuo schrieb, Hyundais neue Elektroauto-Plattform E-GMP solle als Basis für das Fahrzeug des Elektronik-Riesen dienen. Hyundai stellt bei E-GMP eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern in Aussicht - und verspricht, mit einer Schnellladefunktion 80 Prozent der Batteriekapazität binnen 18 Minuten auffüllen zu können.

CNBC schränkte zugleich ein, dass der Produktionsstart auch später als 2024 kommen könnte, die Verhandlungen mit Hyundai-Kia noch nicht abgeschlossen seien - und stattdessen oder zusätzlich auch andere Hersteller eingebunden werden könnten. Laut der Zeitung "Nikkei" gibt es auch Gespräche mit japanischen Autofirmen. So oder anders - es sind die bisher ausführlichsten Hinweise auf die Apple-Pläne.

Zwischenzeitlich schien es schon, als würde ein "iCar" ein Phantom bleiben. Apple-Chef Tim Cook soll 2014 grünes Licht für die Entwicklung eines Elektroautos gegeben haben. Zulieferer bekamen bereits Prototypen zu sehen - doch dann schaltete Apple einen Gang runter und fokussierte sich zunächst auf die Entwicklung von Software zum autonomen Fahren.

Das einzige unwiderlegbare Zeugnis von Apples Auto-Ambitionen waren bisher die zu Roboterwagen umgebauten SUV der Toyota -Luxusmarke Lexus, die mit Sensoren gespickt im Silicon Valley unterwegs sind. Mehr als 50 davon sind bei der kalifornischen Verkehrsbehörde registriert.

In den vergangenen Jahren tauchten immer mal wieder heisse Gerüchte auf. So hiess es, Apple wolle den britischen Sportwagenbauer McLaren kaufen. Immer wieder wurde der Auftragsfertiger Magna als wahrscheinlicher Produktionspartner gehandelt. Apple holte sich Experten vom Elektroauto-Pionier Tesla und etablierten Herstellern. Doch die Jahre gingen ins Land ohne ein Auto vom iPhone-Konzern. Unterdessen wurde Sony Anfang 2019 zum ersten Elektronik-Konzern, der Anfang 2019 einen eigenen Autoprototypen vorstellte, entwickelt zusammen mit Magna. Zu einer Serienproduktion sagt Sony immer noch nichts - aber jüngste Weiterentwicklungen und fortlaufende Strassentests zeigen, dass die Japaner es ernst meinen.

Zugleich ändert sich die gesamte Industrie. Die Hersteller riefen die Ära des "von Software definierten Autos" aus. Die Grundidee: Ein Fahrzeug kann durch Software-Updates immer weiter verbessert und mit neuen Funktionen weiterentwickelt werden. Tesla macht es bereits mit seinen System-Aktualisierungen vor, der Rest der Branche schwenkt auf den Kurs ein.

Und schon seit Jahren sehen Branchenexperten einen grundlegenden Konflikt zwischen Autoherstellern und Tech-Konzernen wie Apple und Google - einen Wettstreit um die Schnittstelle zum Menschen im Auto. Die Leute wollen im Auto ihre vom Smartphone gewohnten Apps und Dienste nutzen. Die Strategie der Hersteller ist, den Fahrzeuginsassen eine eigene Welt anzubieten, von der Steuerung der Infotainment-Anlage bis hin zur Auswahl von Apps und anderen Diensten. Sie konkurrieren damit mit Systemen wie Apples Carplay oder Googles Android Auto, die es Nutzern erlauben, Apps von ihrem iPhone oder Android-Telefon auf den grossen Bildschirm im Cockpit zu bringen.

Im Auto der Zukunft geht es bei der Kontrolle über die Interaktion mit den Insassen nicht um Prestige, sondern um Geld. "Der Zugang zum Kunden wird bestimmen, wer die Service-Umsätze macht. Und das wird in zehn Jahren ein Viertel der Erlöse der Industrie sein", sagt Branchenexperte Axel Schmidt von der Unternehmensberatung Accenture.

Die Morgan-Stanley-Analystin Katy Huberty gibt zugleich zu bedenken, dass Apple lediglich zwei Prozent des globalen Mobilitätsmarktes erobern müsste, um mit seinem Auto das Volumen des heutigen iPhone-Geschäfts zu erreichen. Und Apple sei traditionell gut darin, einen Markt durch seinen Eintritt zu vergrössern. "Eine solche Entwicklung könnte nach unserer Ansicht den Markt für Elektrofahrzeuge erheblich ausweiten", hiess es jüngst in einer Analyse der Investmentbank./so/DP/zb

--- Von Andrej Sokolow, dpa ---

(AWP)

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Apple baute 2020 Roboterwagen

Apple baute 2020 Roboterwagen-Tests aus

Apple hat im vergangenen Jahr die Tests seiner selbstfahrenden Autos deutlich ausgebaut. Zuletzt haben auch die seit Jahren köchelnden Spekulationen über ein Apple-Autos wieder neue Nahrung erhalten.

10.02.2021 08:15

30 zu Roboterwagen umgebaute Fahrzeuge des iPhone-Konzerns legten von Dezember 2019 bis Ende November 2020 gut 30 000 Kilometer vom Computer gesteuert zurück, wie aus der jährlichen Statistik der kalifornischen Verkehrsbehörde hervorgeht. Dabei mussten Sicherheitsfahrer 130 Mal die Kontrolle übernehmen. Im vorherigen Zwölfmonats-Zeitraum fuhren Apples Roboterautos rund 12 000 Kilometer im Silicon Valley.

Zuletzt hatten die seit Jahren köchelnden Spekulationen über ein Apple-Autos wieder neue Nahrung erhalten. Vor allem war in Medienberichten von einer Kooperation mit dem südkoreanischen Hyundai -Konzern und seiner Marke Kia die Rede. So hiess es, dass die Produktion eines selbstfahrenden Apple-Wagens in Kias Werk im US-Bundesstaat Georgia zum Jahr 2024 vorbereitet werden solle. Hyundai teilte Anfang der Woche aber mit, dass es derzeit keine Gespräche mit Apple über die Entwicklung von selbstfahrenden Autos gebe.

Apple entwickelt bereits seit Jahren Technologie für das autonome Fahren und testet zu Roboterautos umgebaute SUV der Toyota -Luxusmarke Lexus auf öffentlichen Strassen. Am Anfang des bereits seit mehr als fünf Jahren laufenden Autoprojekts zeigte Apple auch schon Prototypen an Zulieferer, danach wurde es jedoch vor allem auf Software ausgerichtet.

Die meisten autonomen Kilometer in Kalifornien fuhren im vergangenen Jahr Testfahrzeuge der GM-Roboterwagenfirma Cruise. Sie kamen auf eine Strecke von mehr als 1,2 Millionen Kilometer. Und dabei mussten Sicherheitsfahrer lediglich 27 Mal eingreifen. Die Google -Schwesterfirma Waymo reduzierte ihre Fahrten in der Corona-Pandemie von 2,3 Millionen Kilometern im Vorjahreszeitraum auf gut eine Million. Auch hier mussten die Sicherheitsfahrer lediglich 21 Mal in Aktion treten. Cruise und Waymo haben auch die Erlaubnis, Roboterautos ohne Menschen am Steuer auf kalifornische Strassen zu schicken.

(AWP)

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Nissan beendet Gespräche mit

Nissan beendet Gespräche mit Apple über autonomes Auto

Der japanische Autohersteller hat Verhandlungen mit Apple über die Produktion von selbstfahrenden Autos offenbar beendet.

15.02.2021 03:51

"Wir befinden uns nicht in Gesprächen mit Apple", sagte eine Nissan-Sprecherin. Das Unternehmen sei jedoch immer offen für Kooperationen und Partnerschaften, um die Transformation der Industrie voranzutreiben. Die Sprecherin lehnte einen weiteren Kommentar ab, Vertreter von Apple waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Zuvor hatte die Zeitung "Financial Times" berichtet, die Unternehmen hätten kurze Gespräche über eine mögliche Partnerschaft für die Produktion von autonomen Autos geführt. Diese seien jedoch gescheitert, da Nissan kein reiner Auftragsfertiger für die Apple-Autos werden wolle, hieß es in dem Bericht. Bei der Suche nach einem Produzenten für seine Roboterfahrzeuge war der US-Konzern bereits am südkoreanischen Autobauer Hyundai gescheitert. 

(Reuters)

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Spieleentwickler Epic bringt

Spieleentwickler Epic bringt Streit mit Apple in die EU

Der Spieleentwickler Epic eröffnet in seinem festgefahrenen App-Store-Streit mit Apple eine neue Front in der Europäischen Union. Die Firma hinter dem populären Online-Spiel "Fortnite" reichte am Mittwoch eine Kartellbeschwerde bei der EU-Kommission ein. Apple nutze die Kontrolle über das iOS- Betriebssystem seiner iPhones, um sich selbst zu bevorteilen und gleichzeitig Wettbewerber zu blockieren, argumentierte Epic. Der iPhone-Konzern verteidigte sein Vorgehen.

17.02.2021 10:07

Der in den USA bereits seit Sommer laufende Konflikt könnte am Ende beeinflussen, wie Apps auf Smartphones vertrieben werden - und wie viel Geld vom Kaufpreis Plattformen wie der App Store von Apple oder Googles Play Store dabei einbehalten dürfen.

Epic wollte sich nicht mehr an die seit mehr als einem Jahrzehnt geltende Vorgabe halten, dass virtuelle Artikel in dem Spiel auf iPhones und iPads nur über das System der In-App-Käufe von Apple angeboten werden können. Dabei behält Apple 30 Prozent des Kaufpreises ein. Epic würde stattdessen gern einen eigenen App Store auf dem iPhone betreiben.

Nachdem Apple Änderungen an den Geschäftsbedingungen ablehnte, bauten die Epic-Entwickler in die App die vertraglich verbotene Möglichkeit ein, die Artikel auch direkt bei Epic kaufen zu können. Dafür wurde im August eine versteckte Funktion in der Anwendung aktiviert, die Epic an den App-Prüfern von Apple vorbeigeschmuggelt hatte.

Noch am selben Tag warf Apple "Fortnite" unter Verweis auf den Regelverstoss aus dem App Store. Epic zog in den USA umgehend vor Gericht und warf Apple unfairen Wettbewerb vor. Apple verlangt in einer Gegenklage Schadenersatz. In einer Reaktion auf die Beschwerde in der EU warf der iPhone-Konzern Epic vor, die Verbraucher als Pfand zu benutzen - und das wolle man der Kommission auch aufzeigen. Apple gehe es darum, den Nutzern eine sichere App-Plattform zu bieten und man behandle alle Entwickler gleich.

Die EU-Kommission geht bereits einer Wettbewerbsbeschwerde des Musikstreaming-Marktführers Spotify gegen Apple nach und prüft die Konkurrenzsituation beim Bezahldienst Apple Pay./so/DP/men

(AWP)

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Auch britische Behörde prüft

Auch britische Behörde prüft Wettbewerb in Apples App Store

Nach Verfahren unter anderem in der EU hat auch die britische Wettbewerbsbehörde eine Untersuchung zum App Store von Apple eingeleitet.

04.03.2021 13:26

Dabei solle geprüft werden, ob Apple eine dominierende Position beim App-Vertrieb auf seinen Geräten habe und diese für unfairen Wettbewerb mit anderen Entwicklern missbrauche, teilte die Competition und Markets Authority (CMA) am Donnerstag mit. Die Untersuchung sei auf Basis eigener Ermittlungen sowie Beschwerden von Ermittlern eingeleitet worden.

Apple liegt seit Monaten im Clinch mit einigen grossen App-Entwicklern wie unter anderem dem Musikstreaming-Marktführer Spotify und der Spielefirma Epic ("Fortnite"). Dabei geht es zum einen um die Gebühr von 15 bis 30 Prozent, die Apple beim Verkauf von Apps und digitalen Gütern über seine Download-Plattform einbehält. Zum anderen kritisieren sie, dass auf Mobil-Geräten wie iPhones und iPads Anwendungen grundsätzlich nur über Apples hauseigenen App Store geladen werden dürfen. Apple argumentiert, das sie notwendig, um durch Kontrolle der Apps die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten.

In einer Reaktion auf die CMA-Untersuchung bekräftigte Apple, dass der App Store zu einem "Erfolgsmotor" für Entwickler dank rigoroser Standards geworden sei, die Kunden vor Schadsoftware und unerlaubter Datensammlung schützten. Diese Standards würden bei allen Entwicklern fair und gleich angewendet und man werde mit der britischen Behörde zusammenarbeiten, um die Richtlinien zu erklären.

(AWP)

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Apple investiert eine

Apple investiert eine Milliarde Euro in Standort Deutschland

(Ausführliche Fassung) - Apple wird in den kommenden drei Jahren über eine Milliarde Euro in den Standort Deutschland investieren, vor allem in Bayern. Dabei sollen die bestehenden Forschungs- und Entwicklungsabteilungen im Grossraum München zum Europäischen Zentrum für Chip-Design von Apple ausgebaut werden, kündigte der iPhone-Hersteller am Mittwoch an.

10.03.2021 12:44

Apple hatte im Sommer 2019 die Mobilfunk-Modem-Sparte des Chip-Giganten Intel übernommen und seitdem seine Labore im Grossraum München zum grössten Entwicklungszentrum Apples in Europa aufgestockt. Inzwischen arbeiten nach Angaben des Unternehmens dort knapp 1500 Ingenieure aus 40 Ländern im Bereich Power Management Design. Diese Technik sorgt dafür, dass jeder Teil eines Geräts in jedem Moment mit der richtigen Menge Energie versorgt wird. Ausserdem arbeiten dort Experten für Anwendungsprozessoren, drahtlose Technologien und anderen Themen.

Apple hatte früher für seine Produkte wie iPhone, iPad und Mac vor allem Chips von Herstellern wie Qualcomm und Intel bezogen. Der kalifornische Konzern verfolgt aber seit Jahren einen Masterplan, die wichtigsten Halbleiter selbst zu entwerfen. Die Entwickler-Teams in Bayern leisteten einen Beitrag zu Apples selbst designten Chip, die für "branchenführende Performance", leistungsstarke Funktionen und grosse Effizienz sorgten, betonte das Unternehmen. Die Erweiterung am Standort München werde sich zusammen mit zusätzlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung allein in den nächsten drei Jahren auf über eine Milliarde Euro belaufen.

Experten sehen bei Apple vor allem noch im Bereich der Mobilfunktechnik eine grosse Abhängigkeit vom Know-how diverser Drittfirmen. So steckt im aktuellen iPhone 12 noch ein 5G-Chip von Qualcomm. So hatte Apples Chip-Chef Johny Srouji im vergangenen Dezember den Start der Arbeit an einem Mobilfunkmodem verkündet. Nicht nur Prozessoren und Grafikchips für iPhones und Macs will der Konzern nun inhouse entwickeln, sondern auch LTE- und 5G-Modems. "In diesem Jahr haben wir mit der Entwicklung unseres ersten internen Mobilfunkmodems begonnen, das einen weiteren wichtigen strategischen Übergang ermöglichen wird", erklärte Srouji nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg bei einem internen Mitarbeitertreffen.

Konzern-Chef Tim Cook sagte nun, er sei gespannt darauf, was die Ingenieurteams in München entdecken - von der Erforschung neuer Möglichkeiten in der 5G-Technologie bis hin zu einer neuen Generation von Technologien, die noch mehr Leistung, Geschwindigkeit und Konnektivität ermöglichen würden. "München ist seit vier Jahrzehnten ein Zuhause für Apple, und wir sind der Stadt und Deutschland dankbar für das gemeinsam Erreichte und freuen uns auf den Weg, der vor uns liegt."

Apple arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 700 Unternehmen aller Grössenordnungen in Deutschland zusammen. In den vergangenen fünf Jahren habe der Technologiekonzern mit diesen Partnern mehr als 15 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Dazu gehören der Chiphersteller Infineon , der Batteriehersteller Varta und das eigentümergeführte Chemieunternehmen Delo, das Klebstoff für die FaceID-Technologie in Apples neuesten Produkten liefert, darunter das iPhone 12 Pro.

Apple selbst beschäftigt in Deutschland rund 4000 Mitarbeiter, darunter auch viele Verkäufer und Berater in den 15 deutschen Apple Stores. Das Unternehmen aus Cupertino im kalifornischen Silicon Valley ist seit 40 Jahre in München, es hat 1981 die erste Niederlassung in der Stadt gegründet. Damals startete das Unternehmen mit zehn Mitarbeitern.

Mit der angekündigten Investition baut Apple vor allem seinen 30 000 Quadratmeter grossen Standort in der Karlstrasse in der Münchner Innenstadt weiter aus. In München ist ausserdem Google mit einem grossen Forschungs- und Entwicklungsstandort vertreten. In der bayerischen Landeshaupstadt werden vor allem die Datenschutz-Features des Internet-Konzerns entwickelt. Zudem haben US-Konzerne wie Amazon und Microsoft ihre Deutschland-Zentralen in München./chd/DP/eas

(AWP)

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Dan Ives tut's wieder: Er

Dan Ives tut's wieder: Er sagt der Apple-Aktie Anstieg um 86 Prozent voraus

Wedbush-Analyst Dan Ives ist nicht für Zurückhaltung bekannt, wenn es um spektakulär gute Prognosen für Tech-Aktien geht. Nun erklärt er Apple zur «besten Idee» und setzt ein hohes Kurziel.

11.03.2021 13:30

Von Marc Forster

Für Dan Ives ist ein Kursrückgang bei Tech-Aktien vor allem eins: Ein Einstiegszeitpunkt. Dem prominenteste Namen von allen bei US-Tech fügt er zu seiner Liste "der besten Ideen" hinzu: Apple werde wieder massiv hochkommen, prophezeit der sehr präsente Analyst bei der US-Anlagegesellschaft Wedbush Securities. 

Das sehr gute Weihnachtsgeschäft und das Wachstum in Asien dürften Apple voranbringen. Nachdem die Verkäufe für das iPhone 12 die Erwartungen übertroffen hätten, werde das iPhone 13 zum "game changer", schreibt Ives in einem Marktkommentar. Ives ist bekannt als sehr bullisher Analyst: So hat er auch bei Tesla immer wieder sehr hohe Kursziele gesetzt. Die Tech-Begeisterung der Märkte, die mit der Coronakrise noch verstärkt wurde, hat Ives bisher häufig recht gegeben bei seinen Voraussagen. 

Der Grund für den Optimismus kommt bei Ives aus Verkaufsprognosen. Von den 950 Millionen iPhones auf der Welt seien 350 Millionen reif für einen Ersatz. Sollte Apple dieses Jahr das iPhone 13 herausbringen, würden also Dutzende Millionen neuer Geräte verkauft. Dies würde den "Upgrade-Superzyklus" auf 2022 ausdehnen. 

 

Wedbush’s Dan Ives has upped the ante!

He believes Apple ( $AAPL ) could rise 86% in the foreseeable future https://t.co/74KeDG4oYa

— TheStreet (@TheStreet) March 10, 2021

 

Sein "Outperform"-Rating ergänzt Ives mit einem Kursziel bei 175 Dollar. In seinem Bullenmarkt-Szenario sieht Ives die Aktie auf 225 Dollar steigen. Dies wäre ein Kursgewinn um 86 Prozent. 

Die Apple-Aktie steht aktuell bei 120 Dollar. Die Abkehr von Tech-Aktien hin zu risikoreichen Zyklikern der vergangenen Wochen hat den Kurs fallen lassen. Im Vergleich zu Anfang Januar kostet die Aktie von Apple knapp 10 Prozent weniger. 2020 steigerte sich der Kurs um 76 Prozent.

Der Kurs der Apple-Aktie seit Anfang 2020 (Grafik: cash.ch.)

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Französische Wettbewerbshüter

Französische Wettbewerbshüter gegen Stopp für Apples Datenschutz-Plan

Apple hat im Streit um die geplante Datenschutz-Verschärfung auf dem iPhone einen Etappensieg in Europa erzielt. Französische Wettbewerbshüter lehnten am Mittwoch einen Stopp des Plans nach Beschwerden aus der Online-Werbebranche ab. Zugleich will die Behörde aber weiter prüfen, ob Apple sich bei der Umsetzung der Massnahmen eventuell selbst bevorteilt.

17.03.2021 14:00

Apple will iPhone-Nutzern demnächst mehr Kontrolle darüber geben, ob Dienste wie Facebook Informationen zu ihrem Verhalten quer über verschiedene Apps und Websites sammeln dürfen. Bisher gab man den Zugang zu einer Identifikationsnummer für Werbekunden pauschal frei, jetzt wird jede App die Nutzer einzeln um Erlaubnis fragen müssen. Insbesondere Facebook läuft schon seit Monaten gegen die Pläne Sturm. Das Online-Netzwerk argumentiert, dass es dadurch schwerer werden könnte, Werbung zu personalisieren, und wirft Apple unfairen Wettbewerb vor.

Die französische Behörde Autorité de la concurrence stellte allerdings fest, dass Apples Pläne keinen Missbrauch darstellten. Daher könne das Unternehmen frei darüber entscheiden, wie der Zugang zu seinen Diensten geregelt sei. Die Pläne widersprächen auch nicht der europäischen Datenschutzgrundverordnung DSGVO.

Apple begrüsste die Entscheidung: Man sei den Wettbewerbshütern dankbar für die Feststellung, dass die Pläne im besten Interesse der französischen Nutzer seien. Der Konzern verteidigt die Massnahmen als Versuch, den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückzugeben. Die neue Regelung soll mit dem Betriebssystem iOS 14.5 im Frühjahr eingeführt werden./so/DP/jha

(AWP)

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Apple öffnet Ortungsnetzwerk

Apple öffnet Ortungsnetzwerk 'Wo ist?' für Drittanbieter

Apple öffnet sein Ortungsnetzwerk "Wo ist?", mit dem bislang nur konzerneigene Produkte lokalisiert werden konnten, für externe Hersteller. Das teilte der Konzern am Mittwoch in Cupertino mit. Zu den ersten Drittanbieter-Geräten, die mit Hilfe des Apple-Dienstes geortet werden können, gehören unter anderem bestimmte Fahrräder eines niederländischen Herstellers.

07.04.2021 20:04

Der Dienst "Wo ist?" war 2010 als "Find my iPhone" eingeführt worden, um verloren gegangene oder gestohlene Geräte zu orten. Später wurde der Dienst um eine Ortungsfunktion für Freunde ("Find my Friends") erweitert. Seit der Betriebssystemversion iOS 13 wurden die beiden Dienste zu "Find my" ("Wo ist?") zusammengeführt. Mit dem Service können inzwischen Macintosh-Computer, iPads, die Apple Watch sowie die AirPods-Kopfhörer auf einer digitalen Karte lokalisiert werden.

"Seit mehr als einem Jahrzehnt verlassen sich unsere Kundeninnen und Kunden auf "Wo ist?", um ihre vermissten oder gestohlenen Apple Geräte zu lokalisieren und das mit einem Höchstmass an Schutz der Privatsphäre", sagte Bob Borchers, Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. Zu den neuen Geräten, die nun auch aufgespürt werden können, gehören die Schlüsselanhänger Chipolo One. Ob Apple damit auf den seit langer Zeit erwarteten Einstieg in dieses Segment mit "Apple Tile" verzichtet, blieb am Mittwoch noch unklar.

Beobachter sehen in der Erweiterung des Dienstes auch einen geschickten Schachzug von Apple, um dem Vorwurf einer Abschottung der eigenen Produkte gegen konkurrierende Produkte entgegenzutreten./chd/DP/he

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Die Apple-Aktie ist plötzlich

Die Apple-Aktie ist plötzlich wieder auf der Überholspur

Die Aktie von Apple, die schlechteste im Dow Jones im ersten Quartal, stieg am Mittwoch bereits den fünften Tag in Folge. Die Investoren schielen die Ergebnisse des zweiten Quartals Ende Monat.

08.04.2021 13:55

Die Aktie von Apple legte am Mittwoch 1,34 Prozent zu und stieg damit den fünften Tag in Folge. Das marktiert zugleich die längste "Siegesserie" der Aktie seit Januar. Die Apple-Aktie befindet sich mit 127,90 Dollar nun auf dem höchsten Stand seit einem Monat.

Die Gewinne folgen einer Phase der Underperformance. Die Aktie ist 2021 hinter dem Markt zurückgeblieben und war im ersten Quartal die schlechteste im Dow-Jones-Index. Der Titel notiert noch immer 4 Prozent im Minus in diesem Jahr, verglichen mit dem Zuwachs von fast 9 Prozent beim S&P 500. Der iPhone-Hersteller wird voraussichtlich am 28. April die Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlichen.

Das Dienstleistungsgeschäft von Apple hat sich für Investoren zu einem Schwerpunkt des Wachstums entwickelt. Darunter fallen unter anderem App Store, iCloud, Apple TV + und Musik-Angebote. Sie werden als Treiber angesehen, welche die Aktie auf alte Niveaus zurückbringen kann. "Die Dienstleistungsprognosen für die nächsten zwei Jahre und mehr sind zu niedrig", sind Analysten von Morgan Stanley überzeugt. "Wir glauben an positive Ergebnisrevisionen."

Die wachsende Bedeutung des Dienstleistungsgeschäftes von Apple zeigt sich in den letzten zwei Jahren. Es machte laut Bloomberg-Daten rund 20 Prozent des Umsatz des Unternehmens im Jahr 2020 aus, ebenso 34 Prozent des Bruttogewinns und 66 Prozent der Bruttomarge von Apple. Im Jahr 2019 machte dasselbe Geschäft noch 18 Prozent des Gesamtumsatzes aus, 30 Prozent des Bruttogewinns und 64 Prozent der Bruttomarge.

Kursziel der Apple-Aktie im Schnitt fast 20 Prozent über dem aktuellen Niveau

Für die Ergebnisse von Apple für das zweite Quartal erwarten Analysten im Schnitt einen bereinigten Gewinn von 98 Cent pro Aktie und einen Umsatz von rund 76,8 Milliarden US-Dollar. Der Konsens für das Ergebnis ist in den letzten drei Monaten um fast 12 Prozent gestiegen, während die Umsatzschätzung um 5,5 Prozent kletterte. Analysten erwarten einen Serviceumsatz von 15,6 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Apple ist so "positioniert, um bezüglich Konsenserwartungeneinen einen beträchtlichen Aufwärtstrend zu vermelden", schrieben Analysten von Evercore ISI. Sie zitieren das Dienstleistungsgeschäft, insbesondere das sehr starke App-Store-Performance, als Haupttreiber im Quartal.

Analysten haben ein optimistisches Rating für die Aktie und sehen das Kursziel im Schnitt fast 20 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Goldman Sachs ist jedoch eine bemerkenswerte Ausnahme. Die Firma hat ein Verkaufsrating und warnte kürzlich vor dem langfristigen Wachstum. Es bestehe ein "erhebliches Abwärtsrisiko auf den Konsens für Dienstleistungserlöse im Jahr 2022, der hauptsächlich von einer Abschwächung des App-Store-Wachstums nach Covid ausgeht", sagte Analyst Rod Hall. Der durchschnittliche App-Store-Umsatz pro Benutzer könnte sich verlangsamen. Denn die Konsumenten verlagerten nach der Pandemie ihren Fokus wieder auf Aktivitäten ausserhalb der eigenen vier Wände.

(Bloomberg/cash)

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Apple investiert im grossen

Apple investiert im grossen Stil in Forstwirtschaft zum CO2-Abbau

Apple hat eine grosse Investition in Aufforstungsprojekte angekündigt, um Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu binden. Der "Restore Fund" werde ein Volumen von 200 Millionen US-Dollar (167 Millionen Euro) haben, sagte Umweltchefin Lisa Jackson am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem Vorhaben sollen jährlich mindestens eine Million Tonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre abgebaut werden. Das entspreche den Emissionen von fast 200 000 Autos.

15.04.2021 15:14

Apple legt den Fonds gemeinsam mit der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation "Conservation International" auf, die sich dafür einsetzt, die weltweite Biodiversität an Pflanzen, Tieren und Landschaftsformen zu erhalten. Die Verwaltungs des Fonds wurde an das Finanzhaus Goldman Sachs übertragen.

Das Investment ist Teil der Klimastrategie von Apple. Der iPhone-Hersteller hat sich im vergangenen Jahr selbst verpflichtet, bis zum Jahr 2030 komplett klimaneutral arbeiten. Dieses Versprechen umfasst nicht nur den Betrieb bei Apple selbst, sondern die komplette Zulieferkette sowie den ökologischen Fussabdruck der Apple-Produkte.

Der Konzern will dabei den Ausstoss des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids um 75 Prozent senken - und den Rest mit Lösungen zur Bindung des Treibhausgases ausgleichen. In diesen Bereich fällt auch der "Restore Fund". Apple betreibt bereits seine Büros, Rechenzentren und eigene Produktionsstätten mit erneuerbaren Energien. Unter den Zulieferern verpflichteten sich nach Angaben von Jackson inzwischen 110 Unternehmen zum Umstieg auf erneuerbare Energiequellen, darunter auch die deutschen Zulieferer Varta und Beiersdorf .

Die Apple-Umweltchefin betonte, es gehe bei dem "Restore Fund" auch um eine kommerzielle Perspektive. "Wir verfolgen dabei zwei völlig gleichwertige Ziele: Wir wollen den Kohlenstoffdioxid aus der Luft entfernen, aber auch eine finanzielle Rendite erzielen." Wie bei den anderen Investitionen in saubere Energie sei die Fähigkeit, in einem grosse Massstab umweltfreundlich zu agieren, auch an die Fähigkeit gebunden, es profitabel zu machen. "Andernfalls ist es nur Liebhaberei. Und das ist nett, aber es verändert nicht die Wirtschaft und die Welt."/chd/DP/fba

(AWP)

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Apple fordert PC-Rivalen und

Apple fordert PC-Rivalen und Intel mit dünnem Desktop-iMac heraus

Apple lässt die Muskeln spielen: Dank Chips aus eigener Entwicklung fordert der Konzern die PC-Konkurrenz mit einem innovativen Desktop-Computer heraus.

20.04.2021 22:35

Der am Dienstag vorgestellte neue iMac ist nur 11,5 Millimeter dick - dünner als viele Monitore ohne einen Computer im Inneren. Möglich macht das Apple zufolge der Umstieg von Intel -Prozessoren auf die hauseigenen M1-Chips. Dadurch könne man unter anderem drastisch Platz sparen: Statt eines voluminösen Kühlsystems seien lediglich zwei kleine Lüfter notwendig.

Ein weiterer Vorteil des M1-Chips ist, dass er sich eine technische Plattform mit den iPhones teilt, was das Zusammenspiel von Apps erleichtert. Die Tastatur des Geräts bekommt erstmals einen Fingerabdruck-Scanner wie bei den Macbook-Notebooks. Das Display liegt mit 24 Zoll zwischen dem bisherigen kleineren und grösseren Modell. Der Preis ab 1445 Euro ist vergleichbar damit, was Apple bisher für einen iMac haben wollte.

Der M1-Chip kommt auch in die neue Generation des Tablet-Computers iPad Pro. Das grössere Modell mit einem 12,9-Zoll-Bildschirm erhält zudem ein deutlich verbessertes Display mit kontrastreicherer Darstellung. Das iPad hat sich für Apple mit dem Arbeiten und Lernen von zuhause aus in der Corona-Pandemie zu einem wichtigen Geldbringer entwickelt. Allein im vergangenen Weihnachtsquartal stieg der iPad-Umsatz im Jahresvergleich um gut 40 Prozent.

Apple stellte bei dem Event zudem die seit langem erwarteten AirTags vor - kleine Plättchen, die man an Gegenständen wie Schlüsseln anbringen kann, um diese schnell wiederzufinden. Apple konkurriert damit mit etablierten Anbietern der Technik wie die Firma Tile.

Die nötige Infrastruktur dafür hat Apple bereits mit einem hauseigenen Ortungsnetzwerk, das an die App "Wo ist?" angeschlossen ist. Dabei helfen die über die Welt verstreuten Apple-Geräte, die verlorenen Gegenstände in ihrer Nähe zu finden. Die Kommunikation dafür laufe verschlüsselt und anonym, betont Apple. "AirTag wurde entworfen, um Gegenstände zu verfolgen, nicht Menschen." Neuere iPhones mit einem Ultrawideband-Funkchip an Bord können die mit AirTags versehenen Gegenstände besonders präzise lokalisieren.

Über "Wo ist?" konnten bisher nur Apple-Geräte wie iPhones oder AirPods-Ohrhörer lokalisiert werden. Vor wenigen Tagen öffnete Apple das Netzwerk aber für andere Hersteller - darunter einen Anbieter von Elektro-Fahrrädern. Konkurrent Tile kritisierte schon den möglichen Einstieg von Apple in das Geschäft als unfairen Wettbewerb, weil der Konzern aufgrund des iPhones eine bevorzugte Position bekäme. Apple setzte den AirTag-Preis bei 35 Euro an - genauso viel kostet das teuerste Modell der Tracker von Tile. Auch Smartphone-Marktführer Samsung präsentierte jüngst seine ähnlichen Tracker.

Weitere Ankündigungen waren eine neue Version der Fernsehbox Apple TV mit besserer Bildqualität und einer neuen Fernbedienung - die alte wurde oft wegen eines Touch-Felds kritisiert, auf dem man sich leicht verklickte. Bei den Podcasts führt Apple zusätzlich ein Abo-Modell ein. Autoren können einzelne Episoden nur für zahlende Nutzer zugänglich machen. Abo-Kunden könnten Podcasts auch ohne Werbung hören. Apple baute in den vergangenen Jahren das Geschäft mit Abo-Diensten stark aus. Das wichtigste Produkt des Konzerns bleibt weiterhin das iPhone, das mehr als die Hälfte der Erlöse einbringt.

(AWP)

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