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Microsoft will wieder

Microsoft will wieder Smartphones bauen

Es war die Überraschung des Herbstevents von Microsoft in New York City. Der Konzern, der erst vor wenigen Jahren die eigenen Windows-Telefone aufgegeben hatte, will wieder in den Smartphone-Markt zurückkehren.

03.10.2019 07:09

Das Gerät mit dem Namen Surface Duo soll sich dabei stark von klassischen Smartphones wie Apples iPhone abheben: Es kommt mit zwei Displays mit je 5,6-Zoll Diagonale, die zu einem grossen Bildschirm aufgeklappt werden können. Es handelt es sich nicht um ein grosses, biegsames Faltdisplay wie bei Samsung oder Huawei. Diese Bildschirme können grosse Probleme bereiten - Samsung musste den Start seines Modells Galaxy Fold um Monate verschieben. Microsoft setzt auf klassische LCD-Displays mit extrem dünnem Rand und stabilen Metallscharnieren. Sie sollen den Eindruck einer einzigen grossen Arbeitsfläche vermitteln.

Viele Details des Geräts wurden noch nicht bekannt, da es erst zu Weihnachten 2020 in die Geschäfte kommen soll. Aber schon die Eckdaten lassen aufhorchen. Als Betriebssystem soll Googles Android Verwendung finden, in einer nicht genauer spezifierten "modifizierten Version". Allerdings, verspricht Microsofts Hardware-Chef Panos Panay, werden "alle Android-Apps" auf dem Gerät laufen. Unter der Haube wird - wie bei fast allen anderen Smartphones - ein Chip mit Technologie des Halbleiter-Designers ARM werkeln. Bislang gehen die Planungen von integriertem LTE-Mobilfunkmodem aus, zu 5G wollte auf dem Event in einem alten Lagerhaus in New York niemand Stellung nehmen. Microsoft selbst spricht auch nicht von einem Smartphone, sondern nennt das Gerät nur "Surface". Mit 5,6-Zoll-Bildschirmgrösse kommt das Duo aber praktisch wie ein etwas dicklich geratenes iPhone 11 daher (6,1-Zoll-Display), aber eben aufklappbar zu doppelter Grösse.

Die Entwicklung entbehrt nicht einer gewissen Ironie. In den Anfängen der Smartphone-Ära hatte sich Handy-Weltmarktführer Nokia gegen Googles Android und für Microsofts Windows Phone als Betriebssystem entschieden. Es lief nicht besonders gut, Microsofts Plattform wurde von Android und Apples iPhone-Ökosystem abgehängt. Dann kaufte Microsoft Nokias Handy-Geschäft in einem Versuch, Windows Phone doch noch im Markt zu verankern.

Die Akquisition geriet zu einem finanziellen Desaster in Milliardenhöhe, tausende Mitarbeiter verloren ihres Jobs, das Nokia-Investment wurde mit dem Ausstieg aus dem Smartphone-Markt vollkommen abgeschrieben - und jetzt kommt Microsoft also selber mit einem Android-Telefon zurück.

Die Zeiten haben sich allerdings auch geändert. Mittlerweile sind alle wichtigen Microsoft-Angebote für Android verfügbar und somit liesse sich das Gerät für den Privatkundenmarkt vermarkten oder als Einstiegsgerät im Unternehmensbereich.

Das Duo bekommt auch einen grossen Bruder, das Neo, mit zwei aufklappbaren 9-Zoll-Displays sowie dem neuen Windows 10 X, das das Arbeiten mit zwei Bildschirmen optimieren soll. Angekündigt sind zudem kompatible Geräte mit Windows 10 X auch von Herstellern wie Asus, Dell, HP Inc oder Lenovo.

Microsoft-Chef Satya Nadella, der zu der Vorstellung erschienen war, hatte noch mehr zu bieten als einen Blick in die Glaskugel. Für die ambitionierten Geschäftskunden wird das Surface Pro X eingeführt, das neue Top-Modell von Microsofts Mobil-Serie. Es bekommt einen eigens entwickelten Prozessor, den Microsoft SQ1, der besonders energieeffizient sein soll und ein 7,3 Millimeter dünnes Gehäuse. LTE Advanced sorgt für den Anschluss an das Mobilfunknetz. Das Display bietet ein 13-Zoll-Display, zwei USB-C Anschlüsse und eine Schnellladefunktion. Pfiffig: Als Zubehör gibt es ein neues Keyboard und einen flachen Stift, der innerhalb der Tastatur gelagert und dabei auch geladen wird. Die neue Tastatur passt leider nicht an die Vorgänger-Surface-Geräte. Preislich startet das Surface Pro X bei 1149 Euro.

Weitgehend im Inneren und ausstattungsmässig überarbeitet erscheinen auch das Tablet Surface Pro 7 und der Surface Laptop in seiner 3. Generation. Mit der breit gefächerten Produktpalette demonstriert Microsoft den unbedingten Willen, die Windows-Plattform in der mobilen und Cloud-Welt fest zu verankern und den Markt nicht Apples iPads, dem MacBook Air oder den MacBooks zu überlassen. Im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres stieg der Umsatz mit Surface-Geräten um 14 Prozent. Genauere Zahlen gibt Microsoft nicht Preis, die Umsätze sind im Geschäftsbereich "More Personal Computing" versteckt.

(AWP)

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Cloud-Geschäft treibt

Cloud-Geschäft treibt Microsoft an

Microsoft profitiert weiterhin von dem Fokus auf das Cloud-Geschäft und dem nahenden Ende der Unterstützung von Windows 7.

24.10.2019 06:40

Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 33,1 Milliarden Dollar. Der Gewinn sprang in dem Ende September abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um 21 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar hoch, wie Microsoft nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.

Die Erlöse mit Cloud-Diensten und Servern stiegen um 30 Prozent. Das Geschäft mit Windows-Produkten für Unternehmen wuchs um 26 Prozent. Microsoft lässt die Unterstützung des betagten, aber bis zuletzt noch in vielen Firmen genutzten Betriebssystems Windows 7 Anfang kommenden Jahres auslaufen. Deswegen steigen sie verstärkt auf das neuere Windows 10 um. Das ist oft auch mit dem Kauf neuer Gerät verbunden. Der Umsatz mit auf Computern installierter Windows-Software wuchs um neun Prozent.

Zugleich blieb das Geschäft mit der Spielekonsole Xbox praktisch unverändert.

Die Aktie gab im nachbörslichen Handel zeitweise leicht nach. Möglicherweise sahen die Anleger die Abschwächung des Wachstums bei der Cloud-Plattform Azure - auf immer noch 59 Prozent - als ein Warnsignal.

(AWP)

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Microsoft bekommt US-Lizenz

Microsoft bekommt US-Lizenz für Software-Lieferungen an Huawei

Der amerikanische Technologiekonzern Microsoft hat vom US-Handelsministerium eine Lizenz zum Verkauf von Software an das chinesische Unternehmen Huawei erhalten.

22.11.2019 07:10

Dies teilte Microsoft am Donnerstag (Ortszeit) mit. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte einigen amerikanischen Firmen am Mittwoch gestattet, den Verkauf an den chinesischen Telekom-Riesen wiederaufzunehmen.

Vor einem halben Jahr hatten die USA den Huawei-Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt und dies mit Bedenken für die nationale Sicherheit begründet.

(SDA)

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Microsoft geht gerichtlich

Microsoft geht gerichtlich gegen Hacker aus Nordkorea vor

Der Software-Riese Microsoft zerrt die vermutlich von Nordkorea aus operierende Hackergruppe "Thallium" in den USA vor Gericht. Laut Angaben von Microsoft haben die Hacker gezielt die Email-Adressen von Regierungsmitarbeitern, Denkfabriken, Universitätsmitarbeitern und Personen, die an nuklearen Projekten arbeiten, sowohl in den USA, Japan als auch Südkorea angegriffen.

31.12.2019 07:01

Die Cyber-Spionage-Gruppe soll über sogenannte "Spear-Phishing"-Angriffe in die Konten und Netzwerke von Microsoft-Kunden eingedrungen sein, um sensible Informationen zu stehlen. Dabei gaukeln glaubwürdig aussehende E-Mails Legitimität vor. Thallium habe auch Malware verwendet, um Systeme zu kompromittieren und Daten zu stehlen, sagte das Unternehmen.

(AWP)

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Microsoft schliesst Windows

Microsoft schliesst Windows-Schwachstelle nach NSA-Hinweis

Microsoft hat eine brisante Sicherheitslücke in seinem Windows-Betriebssystem geschlossen, dank der sich böswillige Schadsoftware als legitime Programme ausgeben konnte. Der Hinweis kam vom US-Abhördienst NSA, der die Schwachstelle entdeckte und dem Software-Konzern meldete. Die Lücke kann nur durch die Installation des am Dienstag veröffentlichten Updates für Windows 10 und Windows Server geschlossen werden.

15.01.2020 07:38

Bei US-Geheimdiensten gibt es ein Abwägungsverfahren, in dem entschieden wird, ob eine von ihnen entdeckte Sicherheitslücke stillschweigend ausgenutzt oder zum Schliessen gemeldet wird. Vor einigen Jahren wurde eine einst von der NSA genutzte Schwachstelle öffentlich bekannt und machte die Welle von Angriffen mit dem WannaCry-Trojaner möglich. Das Schadprogramm verschlüsselte Computer und forderte Lösegeld. Betroffen waren unter anderem britische Krankenhäuser und Anzeigen auf Bahnhöfen in Deutschland.

Im aktuellen Fall fand die NSA heraus, dass Windows unter Umständen gefälschte Vertrauenswürdigkeits-Zertifikate von Software akzeptierte. Solche Zertifikate sind in vielen Fällen die Voraussetzung dafür, dass Programme auf Computern laufen dürfen. Dieses System sei grundsätzlich weiterhin sicher, nur seine Umsetzung in diesem konkreten Fall müsse korrigiert werden, betonte die NSA./so/DP/eas

(AWP)

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Microsoft will jetzt grün

Microsoft will jetzt grün werden

Microsoft will im grossen Stil zur Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen beitragen. Spätestens 2030 wolle man der Atmosphäre mehr Kohlendioxid entziehen als man produziere.

17.01.2020 07:04

Das kündigte Microsoft-Chef Satya Nadella am Donnerstag in Redmond an. Und bis zum Jahr 2050 wolle Microsoft all den Kohlenstoff aus der Umwelt entfernen, den das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1975 entweder direkt oder durch den Stromverbrauch verursacht habe.Hintergrund der Microsoft-Initiative ist die Tatsache, dass die IT-Branche wegen des grossen Strombedarfs bislang signifikant zum CO2-Ausstoss und damit zum Klimawandel beigetragen hat. Einigen Studien zufolge setzt allein das Internet mit Cloud-Anwendungen wie Amazon AWS, Google Cloud oder Microsoft Azure sowie Streamingdiensten wie Netflix inzwischen mehr CO2 frei als die globale Luftfahrt.

Nadella räumte ein, dass es noch keine Verfahren gebe, um der Atmosphäre sehr grosse Mengen an CO2 zu entziehen. Deshalb werde Microsoft einen Fonds in Höhe von einer Milliarde Dollar (900 Mio Euro) auflegen, um die Entwicklung von Techniken und Methoden zu fördern, mit denen man "CO2-negativ" werden könne. Das Unternehmen werde dabei auf ein Portfolio von Techniken setzen - darunter Wiederaufforstung, Kohlenstoffbindung im Boden, Bioenergie mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung sowie direkte Luftaufnahme.

Zulieferer nach CO2-Fussabdruck ausgewählt

An der Initiative sollen auch Partner und Zulieferer von Microsoft beteiligt werden. Ab 2021 werde die CO2-Reduktion ausdrücklich bei der Auswahl von Zulieferern berücksichtigt. Intern werde Microsoft eine CO2-Abgabe von 15 Dollar pro Tonne CO2 einführen, mit der jede Abteilung in der internen Verrechnung auch tatsächlich belastet werde.

Bei der Entwicklung der Anlagen und Verfahren zur CO2-Reduktion gehe es vor allem darum, dass sie auch im grossen Massstab zum Einsatz kommen können und bezahlbar seien. Ausserdem sollten sie kommerziell verfügbar gemacht werden und überprüfbar sein. "Angesichts des aktuellen Stands der Technologie und der Preisgestaltung werden wir uns zunächst auf naturbasierte Lösungen konzentrieren", erläuterte Microsoft in einem Blogeintrag. Bis 2050 strebe man an, auf technologiebasierte Lösungen umzusteigen, wenn diese rentabler werden.

"Die Reduzierung des Kohlenstoffs ist das Ziel, das die Welt erreichen muss", betonte Nadella. "Dies ist eine gewagte Wette - ein "Moonshot" - für Microsoft." Es werde nicht leicht für sein Unternehmen sein, bis 2030 kohlenstoffnegativ zu werden. "Aber wir glauben, dass es das richtige Ziel ist." Mit dem richtigen Engagement sei es aber auch ein erreichbares Ziel.

(AWP)

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Cloud und Windows-Upgrades

Cloud und Windows-Upgrades halten Microsoft auf Wachstumskurs

Microsoft hat im vergangenen Quartal von seinem Fokus auf das Cloud-Geschäft und auch dem Ende des betagten PC-Systems Windows 7 profitiert. Der Software-Riese steigerte den Umsatz um 14 Prozent auf 36,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn sprang um 38 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar hoch, wie Microsoft nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.

30.01.2020 06:39

Die Erlöse im Cloud-Bereich legte dabei um 27 Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar zu. Im Windows-Geschäft mit Geräteherstellern gab es ein Plus von 18 Prozent. Microsoft hatte im Januar die Unterstützung von Windows 7 eingestellt. Deswegen wechselten in den vergangenen Monaten bereits verstärkt Unternehmen auf das aktuelle Windows 10 - und kauften dabei oft auch gleich neue Computer.

Das Geschäft mit den Surface-Geräten wuchs um sechs Prozent, teilte Microsoft mit, ohne den genauen Umsatz zu nennen. In der Spielesparte mit der Xbox-Konsole sanken die Erlöse dagegen um elf Prozent. Klassische Konsolen-Spiele hatten zuletzt zusätzliche Konkurrenz durch Online-Games wie "Fortnite" bekommen.

Die Microsoft-Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um zwei Prozent zu./so/DP/he

(AWP)

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Heimarbeit in Corona-Krise

Heimarbeit in Corona-Krise treibt Microsoft-Geschäft an

Der Software-Riese Microsoft legt dank seiner Cloud-Angebote auch in der Corona-Krise zu.

30.04.2020 06:32

Office-Büroprogramme, die Kooperations-Software Teams und die von vielen Apps genutzte Cloud-Plattform Azure sind gefragt, während Menschen in vielen Ländern zuhause statt im Büro arbeiten, wie das Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Auch beim Betriebssystem Windows und Microsofts "Surface"-Tablets lief es den Angaben zufolge besser als erwartet, weil verstärkt mobile Geräte gekauft worden seien.

Die Corona-Pandemie beeinflusse alle Lebens- und Arbeitsbereiche, "und wir haben ein Ausmass digitaler Transformation von zwei Jahren in zwei Monaten erlebt", sagte Microsoft-Chef Satya Nadella in einer Telefonkonferenz mit Analysten. So komme Microsoft Teams jetzt auf 75 Millionen Nutzer täglich - doppelt so viele wie noch Anfang März.

Bei Microsofts Cloud-Flaggschiff - der Azure-Plattform für Unternehmen - stiegen die Erlöse um 59 Prozent. Das Cloud-Geschäft insgesamt legte um 27 Prozent auf 12,3 Milliarden Dollar zu. Der Umsatz der Sparte mit Windows, der Xbox-Spielekonsole und den "Surface"-Geräten wuchs um drei Prozent auf elf Milliarden Dollar. Für diesen Bereich hatte der Konzern wegen der Corona-Pandemie im Februar vorsorglich eine Umsatzwarnung abgegeben. Die Lieferketten in China erholten sich jedoch etwas schneller als gedacht.

Der Bereich, in dem unter anderem die Office-Bürosoftware untergebracht ist, wuchs um 15 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar. Microsoft hilft dabei, dass Kunden für viele Produkte wie Office inzwischen zu grossen Teilen im Abo bezahlen. Die Einmal-Verkäufe von Software gingen dagegen im März zurück, wie Finanzchefin Amy Hood dem Finanzdienst Bloomberg sagte.

Im gesamten vergangenen Vierteljahr steigerte Microsoft den Gewinn im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar (9,9 Mrd Euro). Der Umsatz kletterte in dem Ende März abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um 15 Prozent auf 35 Milliarden Dollar. Damit wurden die Erwartungen der Wall Street klar übertroffen, die Aktie legte im nachbörslichen Handel um gut zwei Prozent zu.

(AWP)

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Microsoft verkauft keine

Microsoft verkauft keine Gesichtserkennungs-Software mehr an Polizei

Auch Microsoft will keine Gesichtserkennungs-Software mehr an die US-Polizei verkaufen, bis es eine gesetzliche Regelung gibt.

12.06.2020 05:40

Der rechtliche Rahmen dafür müsse auf Grundlage der Menschenrechte erfolgen, sagte der Chefjustiziar des US-Konzerns, Brad Smith, am Donnerstag bei einer Veranstaltung der "Washington Post". Zuvor hatte Amazon die Versorgung der Polizei mit der Gesichtserkennungs-Software "Rekognition" für ein Jahr ausgesetzt. IBM stieg diese Woche ganz aus dem Geschäft aus.

Zuletzt verstärkte sich in den USA Kritik am breiten Einsatz von Gesichtserkennung, weil damit Überwachung von Menschen und die Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen möglich ist. Städte wie San Francisco untersagen die Nutzung bereits. Bei der Gesichtserkennung werden zur Identifizierung einzelner Menschen Kamerabilder mit Datenbanken abgeglichen. Befürworter entgegnen, damit könnten Straftaten schneller aufgeklärt werden.

Die Polizei hat aber auch andere Möglichkeiten. So sorgte Anfang des Jahres die Firma Clearview AI für Aufsehen, die einfach eine Datenbank aus Millionen öffentlich zugänglicher Fotos von Online-Diensten zusammentrug. Google , YouTube und Twitter forderten die Firma auf, das Abgreifen von Bildern zu unterlassen.

(AWP)

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Microsoft kauft US

Microsoft kauft US-Spieleentwickler für 7,5 Milliarden Dollar

Der US-Softwareriese Microsoft stärkt seine Gaming-Sparte um die Spielkonsole Xbox mit einem milliardenschweren Zukauf. Das Unternehmen gab am Montag eine Übernahmevereinbarung mit Zenimax Media bekannt, der Konzernmutter von Bethesda Softworks und einigen anderen bekannten Spieleentwicklern. Demnach zahlt Microsoft 7,5 Milliarden US-Dollar (6,4 Mrd Euro) in bar. Zenimax ist mit seinen Studios für Spielehits wie "Doom", "Fallout" oder "The Elder Scrolls" verantwortlich und hat laut eigenen Angaben rund 2300 Mitarbeiter.

21.09.2020 16:20

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Washington DC wurde 1999 gegründet und soll unter dem Konzerndach von Microsoft in seiner gewohnten Struktur und mit seinem bisherigen Führungsteam fortbestehen. Die Übernahme muss noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Microsoft rechnet damit, sie in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres abzuschliessen. Die Transaktion dürfte den Betriebsgewinn lediglich "minimal" beeinträchtigen, so der Konzern. Anleger nahmen die News verhalten auf, die Aktie reagierte kaum./hbr/DP/men

(AWP)

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Microsoft-Chef will Home

Microsoft-Chef will Home Office verbessern

Microsoft war ein Hauptnutzniesser des Heimarbeits-Booms, der von der Pandemie ausgelöst wurde. Konzernchef Satya Nadella erkennt inzwischen jedoch die Fallstricke, die es mit sich bringt, lange nicht im Büro zu sein.

07.10.2020 19:30

Online-Meetings könnten Mitarbeiter ermüden und den Übergang von der Arbeitsspäre ins Privatleben erschweren, sagte der Manager am Dienstag beim CEO Council des Wall Street Journal. “Wenn Sie von zu Hause aus arbeiten, fühlt es sich manchmal an, wie am Arbeitsplatz zu schlafen”, fügte er hinzu.

Anstrengende Videokonferenzen

Besonders anstrengend könnten Videokonferenzen sein, stellte der Microsoft-CEO unter Berufung auf Studien aus der Hirnforschung fest. “Dreissig Minuten nach der ersten Videokonferenz am Morgen sind Sie erschöpft, wegen der Konzentration, die es bei Video braucht.”

Zudem vermisse er bei der Fernarbeit einige der Vorteile des Büros. “Videositzungen sind eher transaktionsorientiert”, sagte Nadella. “Die Arbeit findet vor und nach den Sitzungen statt.”

Microsoft will diesen Heimarbeits-Problemen mit einem neuen Produkt zu Leibe rücken. Bei Together Mode finden Videokonferenzen in virtuellen Räumen statt: einem Auditorium, einem Besprechungsraum oder einer Kaffeebar. Dies soll trotz der Virtualisierung eine Büroatmosphäre schaffen.

Übergänge regeln

Ein wichtiges Thema, so Nadella, seien auch die Übergänge zwischen Arbeit und persönlichen Aktivitäten. “Wie schaffen Sie also Übergänge? Essen Sie mit der Familie zu Abend?”, fragte der CEO, der bekannte, mehr auf seinen Zeitplan zu achten.

Ein Kernaspekt sei auch die Einarbeitung von Mitarbeitern, die in Zeiten der Heimarbeit neu zu Unternehmen stossen. “Sie müssen an Bord genommen werden, erfolgreich an Bord genommen werden”, so Nadella. “Lernen, Umschulung, und Weiterqualifizierung wird ein grosses Thema werden.”

(Bloomberg)

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Cloud-Geschäft verhilft

Cloud-Geschäft verhilft Microsoft zu Gewinnsprung

(Ausführliche Fassung) - Das boomende Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet hält den Software-Riesen Microsoft auf Erfolgskurs. Im abgelaufenen Geschäftsquartal (bis Ende September) nahm der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar (11,8 Mrd Euro) zu, wie Microsoft am Dienstag nach US-Börsenschluss in Redmond im US-Bundesstaat Washington mitteilte. Der Umsatz wuchs um zwölf Prozent auf 37,2 Milliarden Dollar. "Die Nachfrage nach unseren Cloud-Angeboten führte zu einem starken Start in das Geschäftsjahr", sagte Amy Hood, Finanzchefin von Microsoft.

28.10.2020 09:42

Microsoft übertraf die Erwartungen der Wall-Street-Analysten deutlich, die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit Kursaufschlägen, fiel dann aber wieder etwas zurück. Das lukrative Geschäft mit Cloud-Services für andere Unternehmen und Apps brummte weiter - Microsofts Azure-Plattform steigerte die Erlöse um 48 Prozent.

Auch mit seinen Office-Programmen profitierte der Konzern vom pandemiebedingten Trend zur Heimarbeit. Microsoft drängt hier mit seinem Softwarepaket Teams in den Markt, das unter anderem mit der Kommunikationssoftware Slack und dem Videokonferenzdienst Zoom konkurriert. Teams hat nach Angaben von Microsoft-Chef Satya Nadella jetzt täglich mehr als 115 Millionen täglich aktive Nutzer verglichen mit 75 Millionen Anwendern im April.

Viele Veränderungen der Arbeitswelt, die wegen der Corona-Pandemie vorgenommen wurden, würden voraussichtlich von Dauer sein, sagte Nadella. "Es ist klar, dass die Menschen mehr Flexibilität brauchen werden, wann, wo und wie sie arbeiten." Die wirtschaftliche Leistung jedes Unternehmens im kommenden Jahrzehnt werde durch die Geschwindigkeit ihrer digitalen Transformation bestimmt.

Starker Nachfrage erfreuten sich auch das Gaming-Geschäft rund um die Xbox-Spielkonsole und Microsofts "Surface"-Tablets. Hier gab es Umsatzanstiege um 30 beziehungsweise 37 Prozent. Insgesamt verbuchte die PC-Sparte, zu der auch das Betriebssystem Windows zählt, einen sechsprozentigen Zuwachs der Erlöse auf 11,8 Milliarden Dollar.

Besonders beim Videogaming dürfen die Investoren noch mehr erwarten. Microsoft wird in diesem Quartal seine neue Spielekonsole Xbox Series X auf den Markt bringen. "Wir erwarten eine sehr starke Nachfrage nach der Einführung unserer Xbox-Konsolen der X- und S-Serie der nächsten Generation", sagte Hood.

Microsoft hat die Corona-Krise bislang nichts anhaben können, die Aktie ist seit Jahresbeginn um mehr als 36 Prozent gestiegen. In diesem Jahr hat der Konzern seinen Börsenwert um ein Drittel auf 1,6 Billionen Dollar erhöht./hbr/chd/DP/jha

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Cloud-Geschäft sorgt für

Cloud-Geschäft sorgt für Wachstumsschub bei Microsoft

Microsoft hat im vergangenen Quartal vor allem dank eines starken Cloud-Geschäfts deutlich die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz stieg in dem Ende Dezember abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 17 Prozent auf 43,1 Milliarden Dollar. Analysten hatten eher mit rund 40 Milliarden Dollar gerechnet. Der Gewinn sprang im Jahresvergleich um 33 Prozent auf 15,5 Milliarden Dollar hoch, wie der Software-Riese nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.

26.01.2021 22:42

Microsoft-Chef Satya Nadella richtete den Konzern über das langjährige Kerngeschäft mit dem Windows-Betriebssystem und Office-Büroprogrammen auf Cloud-Dienste aus - das Angebot von Rechenleistung und Software aus dem Netz.

In der Sparte "intelligente Cloud" wuchs der Umsatz im vergangenen Quartal um 23 Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar. Ein zentraler Faktor dafür war ein Geschäftsplus von 50 Prozent bei der Cloud-Plattform Azure, mit der Microsoft mit Amazon und Google konkurriert.

Im Bereich mit Windows und Hardware gab es einen Umsatzsprung von 40 Prozent im Geschäft mit der Spielekonsole Xbox. Die Windows-Erlöse legten um zehn Prozent zu. Microsoft nennt bei vielen Teilbereichen nur die Veränderungen, aber nicht den Betrag der Umsätze.

Die Microsoft-Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um rund fünf Prozent zu./so/DP/he

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Microsoft schliesst

Microsoft schliesst Sicherheitslücken bei Exchange-Software

Microsoft hat Sicherheitslücken in seiner E-Mail-Software Exchange Server geschlossen, die von mutmasslich chinesischen Hackern genutzt worden waren. Der Software-Konzern rief Kunden in der Nacht zum Mittwoch auf, schnell die bereitgestellten Sicherheitsupdates zu installieren.

03.03.2021 06:44

Die Hacker-Gruppe, die Microsoft "Hafnium" nennt, habe mit Hilfe der vier Schwachstellen vor allem Informationen in den USA abgreifen wollen, schrieb Microsoft in einem Blogeintrag. Ziele seien unter anderem Forschungen zu Infektionskrankheiten sowie Hochschulen, Anwaltsfirmen und Unternehmen mit Verteidigungsaufträgen gewesen. Es habe sich um zielgerichtete Attacken gehandelt, und Microsoft habe keine Hinweise darauf, dass auch Privatkunden angegriffen worden seien.

Betroffen sind laut Microsoft die Exchange-Server-Versionen 2013, 2016 und 2019. Exchange wird von vielen Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen als E-Mail-Plattform genutzt. Bei einer erfolgreichen Attacke über die Schwachstellen ist es möglich, Daten aus dem E-Mail-System abzugreifen. Microsoft wurde auf die Sicherheitslücken von IT-Sicherheitsforschern aufmerksam gemacht.

Die "Hafnium"-Gruppe agiert laut Microsoft von China aus - habe aber für die Attacken auf Infrastruktur in den USA zurückgegriffen./so/DP/zb

(AWP)

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USA fordern Microsoft-Kunden

USA fordern Microsoft-Kunden zu weiteren Schutzmassnahmen auf

Nach dem Hackerangriff auf E-Mail-Programme von Microsoft hat die US-Regierung die Netzwerkadministratoren zu zusätzlichen Schutzmassnahmen aufgefordert. Bei infizierten Exchange-Servern reiche es nicht aus, nur die Microsoft-Reparatursoftware aufzuspielen.

08.03.2021 06:45

Dies sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Sonntag (Ortszeit). "Es handelt sich um eine aktive Bedrohung, die sich noch weiterentwickelt, und wir fordern die Netzwerkbetreiber dringend auf, sie sehr ernst zu nehmen." Die Administratoren sollten weitere Schritte unternehmen, um festzustellen, ob ein Angriff erfolgt sei. Ein Sprecher des Softwarekonzerns sagte, man arbeite mit der US-Regierung zusammen, um den Kunden zu helfen.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte von einem Insider erfahren, dass mehr als 20'000 Organisationen von dem Angriff betroffen sein sollen. Microsoft hatte China für den Angriff verantwortlich gemacht. Die Regierung in Peking weist dies allerdings zurück.

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Microsoft erhält

Microsoft erhält milliardenschweren Grossauftrag vom US-Militär

Das Pentagon hat für bis zu 21,9 Milliarden Dollar (18,6 Mrd Euro) Headsets und Cloud-Dienste bei Microsoft bestellt. Der Vertrag läuft über bis zu zehn Jahre und umfasst unter anderem die Produktion von rund 120 000 auf Microsofts Hololens-Hardware aufbauenden Augmented-Reality-Brillen, wie ein Unternehmenssprecher am Donnerstag erklärte. Microsoft hatte 2018 zunächst für rund 480 Millionen Dollar die Entwicklung von Prototypen vereinbart. Eine Hololens-Brille kostet im normalen Handel 3500 Dollar, doch der Deal mit dem Militär geht weit darüber hinaus.

06.04.2021 06:34

Das Integrated Visual Augmentation System (IVAS) genannte Programm basiert auf Microsofts Cloud-Diensten rund um die Plattform Azure. Soldaten sollen über die Headsets nicht nur Zugriff auf gängige Services wie Nachtsicht- und Wärmebildfunktionen erhalten, sondern auch mit Hilfe von Augmented Reality wichtige Daten zur Erleichterung von taktischen und strategischen Entscheidungen. Augmented Reality, kurz AR, bedeutet erweiterte Realität, dabei werden künstliche Objekte in die reale Umgebung eingeblendet. Das US-Militär teilte am Mittwoch mit, grosse Hoffnungen in diese Technologie zu setzen.

Microsoft wird durch den Auftrag zu einem immer wichtigeren Partner des US-Verteidigungsministeriums. Der Software-Konzern hatte zuvor bereits einen zehn Milliarden Dollar schweren Cloud-Auftrag des Pentagons ergattert, was allerdings Beschwerden und Klagen des Mitbewerbers Amazon nach sich zog. Ob Microsoft bei dem jetzt vereinbarten Deal die volle Summe von fast 22 Milliarden Dollar erhalten wird, hängt unter anderem davon ab, ob die US-Regierung nach fünf Jahren eine Option für weitere fünf Jahre zieht. Anleger reagierten zunächst verhalten, die Aktie machte keine grossen Sprünge.

Dass der Konzern seine Technologie an das Militär verkauft, sorgt unter einigen Mitarbeitern schon seit Jahren für Kritik. Die Initiative Microsoft Workers 4 Good erneuerte ihre Bedenken nun und forderte bei Twitter, dass sich der Konzern statt "Kriegswaffen zu bauen" lieber zum Beispiel für die Rechte von Transgendern einsetzen solle. Bereits als Microsoft vor rund zweieinhalb Jahren den Vertrag für Prototypen mit dem Verteidigungsministerium geschlossen hatte, hatte es eine Petition von fast 100 Mitarbeitern gegeben, den Deal und die Entwicklung jeglicher Waffen-Technologien zu stoppen./hbr/DP/fba

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Microsoft laut Insider vor

Microsoft laut Insider vor Mega-Übernahme einer Firma für Künstliche Intelligenz

Microsoft will sich einem Insider zufolge mit einem milliardenschweren Zukauf im Geschäft mit Künstlicher Intelligenz (KI) verstärken.

11.04.2021 22:20

Der Softwarekonzern befinde sich in fortgeschrittenen Gesprächen über einen Kauf des KI-Spezialisten Nuance Communications für rund 16 Milliarden Dollar, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Wenn die Übernahme gelingt, wäre es die zweitgrößte in der Geschichte von Microsoft, nachdem der Konzern 2016 die Karriereplattform LinkedIn für 26,2 Milliarden Dollar übernommen hatte. Im Gespräch sei ein Preis, der Nuance mit 56 US-Cent je Aktie bewerte, sagte der Insider. Möglicherweise werde bereits am Montag eine Vereinbarung bekannt gegeben.

Nuance war mit seiner Spracherkennungs-Technologie an der Etablierung des Apple-Dienstes Siri beteiligt. Das Unternehmen aus Burlington in Massachusetts programmiert Software für verschiedene Branchen, darunter die Autoindustrie und den Gesundheitssektor.

(Reuters)

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Microsoft schliesst weitere

Microsoft schliesst weitere Lücken in E-Mail-System Exchange

Microsoft muss erneut Sicherheitslücken in seiner E-Mail-Software Exchange Server mit einem Update stopfen. Der Software-Konzern veröffentlichte am Dienstag Aktualisierungen für Versionen aus den Jahren 2013, 2016 und 2019. Sie waren auch von Schwachstellen betroffen, die Microsoft bereits im März mit einem Update geschlossen hatte. Der Hinweis auf zwei der vier neuen Probleme kam vom US-Geheimdienst NSA.

14.04.2021 06:30

Man kenne zwar keine Schadprogramme, die die Lücken bereits ausnutzten, erklärte Microsoft. Dennoch empfahl der Konzern, die Updates sofort zu installieren.

Das Weisse Haus wies alle US-Regierungsbehörden an, ihre E-Mail-Server umgehend zu aktualisieren. Vize-Sicherheitsberaterin Anne Neuberger betonte, die US-Regierung habe Microsoft die Schwachstelle aufgrund ihrer Verantwortung gemeldet.

Geheimdienste suchen gezielt nach Sicherheitslücken, um sie zu nutzen. Im US-Regierungsapparat gibt es ein Verfahren, in dem abgewogen wird, ob eine Schwachstelle für die Allgemeinheit zu gefährlich werden könnte, wenn ein Geheimdienst sie für sich behält.

Die NSA ist für elektronische Spionage im Ausland zuständig. 2017 war eine von dem Geheimdienst entdeckte Sicherheitslücke von Hackern ausgenutzt wurden, um im grossen Stil Computer mit der Erpressungs-Software WannaCry zu infizieren. Solche Programme verschlüsseln die Festplatte und verlangen Geld für die Freigabe. Damals waren unter anderem britische Krankenhäuser und Anzeigentafeln der Deutschen Bahn von WannaCry betroffen. Die NSA geriet unter Kritik dafür, dass sie die Sicherheitslücke nicht schliessen liess.

Über die im März bekanntgewordenen Exchange-Schwachstellen wurden nach Schätzungen von IT-Sicherheitsexperten Zehntausende E-Mail-Server weltweit infiziert. Die Angreifer nutzten zum Teil aus, dass die Aktualisierungen manuell installiert werden müssen - und nicht alle Exchange-Kunden schnell reagierten.

Nach Einschätzung von Microsoft waren die ebenfalls vier Sicherheitslücken aus dem März-Update zunächst von chinesischen Hackern ausgenutzt worden. Später kamen diverse andere Angreifer dazu. Bei einer erfolgreichen Attacke über die Schwachstellen war es möglich, Daten aus dem E-Mail-System abzugreifen.

Unterdessen entfernte die US-Bundespolizei FBI mit richterlichem Beschluss Schadsoftware von "hunderten Computern" in den USA, die mit Hilfe der im März bekanntgewordenen Sicherheitslücken infiziert wurden. Einige Betreiber von Exchange-Servern seien nicht in der Lage gewesen, die im Januar und Februar von Angreifern eingerichteten Hintertüren selbst zu löschen, teilte das US-Justizministerium zur Begründung mit.

Betroffen von den Exchange-Schwachstellen sind nur Server, die etwa Unternehmen selbst betreiben. Die Online-Versionen der Exchange-Dienste waren bereits geschützt.

In dem grossen Paket von Sicherheitsupdates schloss Microsoft am Dienstag mehr als 100 Schwachstellen, unter anderem im Betriebssystem Windows, seinem Webbrowser Edge und den Office-Büroprogrammen./so/DP/zb

(AWP)

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Microsoft-Geschäft von Cloud,

Microsoft-Geschäft von Cloud, PCs und Gaming angetrieben

Microsoft profitiert weiter vom Fokus auf Cloud-Dienste - aber auch von der erhöhten PC-Nachfrage und der Popularität von Videospielen in der Corona-Krise. Der Software-Riese steigerte den Umsatz im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 41,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg um 44 Prozent auf 15,46 Milliarden Dollar, wie Microsoft nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.

28.04.2021 06:26

Das Cloud-Geschäft wuchs dabei im Ende März abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um 23 Prozent auf gut 15 Milliarden Dollar. Die Sparte, zu der unter anderem das Geschäft mit der PC-Branche und der Spielekonsole Xbox gehören, steigerte die Erlöse um 19 Prozent auf 13 Milliarden Dollar. Dabei sprang der Xbox-Umsatz um 34 Prozent hoch - die genaue Höhe nennt Microsoft nicht.

Die Microsoft-Aktie gab im nachbörslichen Handel zeitweise um 3,3 Prozent nach, obwohl der Konzern mit den Eckzahlen für das vergangene Quartal die Prognosen übertraf./so/DP/he

(AWP)

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Microsoft gibt ersten

Microsoft gibt ersten Ausblick auf neues Windows 11

Microsoft hat nach sechs Jahren eine neue Generation seines PC-Betriebssystems Windows vorgestellt.

25.06.2021 06:46

Eine der Neuerungen bei Windows 11 ist, dass Microsofts Teams-Software für Videokonferenzen und Zusammenarbeit im Büro direkt integriert wird. Eingebaut wird über eine neue Xbox-App auch das hauseigene Spiele-Abo Games Pass. In der Pandemie ist die Nutzung von Videokonferenzen und Computer-Spielen stark gestiegen.

Neben Windows-Programmen wird man auf den Computern auch Apps für das Google -Betriebssystem Android nutzen können, wie der Konzern am Donnerstag ankündigte. Sie kommen über Amazons Android-Store auf die Plattform und werden mit Hilfe von Technologie des Chipkonzerns Intel zum Laufen gebracht. Mit Windows 11 werden auch diverse Bedienelemente neu entworfen - darunter der Start-Button und die dazugehörigen Menüs, die jetzt standardmässig in der Mitte der Taskleiste statt am Rand zu finden sind.

Die weitaus meisten Laptops und Desktop-Computer weltweit laufen auf Windows, auch wenn Apple mit seinen Mac-Computern zuletzt zulegte. Das Mitte 2015 eingeführte Windows 10 hat inzwischen ältere Versionen weitgehend verdrängt und läuft laut Marktforschern auf rund 80 Prozent der Windows-Computer.

Branchenanalyst J.P. Gownder von Forrester Research verwies darauf, dass das neue Windows in einer Ära des hybriden Arbeitens von Büro und Homeoffice aus auf den Markt kommt. Die neue Bedienung gebe der Software eine Chance, sich hervorzuheben. Zugleich begrüsste er, dass der grundlegende Software-Code noch von Windows 10 stamme - das mindere das Risiko, dass bisherige Programme und Geräte-Treiber wie einst bei Windows Vista nicht mehr funktionierten.

Anders als Apple hält Microsoft daran fest, Windows-Geräte sowohl mit Tastatur als auch über Touchscreens bedienen zu lassen. Der iPhone-Konzern verzichtet bei seinen Mac-Computern dagegen konsequent darauf, die Steuerung per Bildschirm zu erlauben.

App-Entwickler können auf der Windows-Plattform ihre eigenen Bezahlwege integrieren, und Microsoft werde keine Abgabe dafür erheben, betonte der Konzern. Microsoft-Chef Satya Nadella setzte in einem Schlusswort grosse Ziele für das neue Windows. "Die Welt braucht heute eine offenere Plattform. Eine, die es Apps erlaubt, selbst zu Plattformen zu werden", sagte er. Microsofts Anspruch sei, dass Windows 11 zur Plattform für das nächste Web oder eine bahnbrechende neue Software-Kategorie werde.

Erscheinungstermin für Windows 11 noch unklar

Nadellas Aufrufe zu mehr Offenheit und Auswahl haben besondere Bedeutung angesichts der aktuellen Debatte um das Geschäftsmodell von Apple und Google rund um Apps. Als Entwickler der beiden verbliebenen Smartphone-Plattformen nehmen sie eine Abgabe von 15 bis 30 Prozent auf digitale App-Erlöse. Der Spieleanbieter Epic Games ("Fortnite"), der einen eigenen App Store auf dem iPhone betreiben will, zog dagegen vor Gericht. Ein Urteil steht nach dem jüngst abgeschlossenen Prozess in Kalifornien noch aus. Epic hatte in dem Verfahren Schützenhilfe von Microsoft bekommen.

Zugleich öffnet Microsoft mit der Integration von Teams selbst eine Flanke für Kritik von konkurrierenden Anbietern. Schliesslich beschwerte sich der Rivale Slack schon vor einem Jahr bei der EU-Kommission über die Bündelung von Teams mit Office-Büroprogrammen. Mit der Einbettung ins Betriebssystem geht Microsoft nun noch einen Schritt weiter. Microsoft-Manager Yusuf Mehdi versicherte in einem Interview des Finanzdienstes Bloomberg, dass Konkurrenzdienste wie Slack oder Zoom von allen neuen Funktionen von Windows 11 ebenfalls profitieren würden.

In den 90er Jahren stand Microsoft im Visier von Wettbewerbsverfahren nach der Bündelung des Webbrowsers Internet Explorer mit Windows. Der vorinstallierte Microsoft-Browser liess die Nutzung der Vorreiter-Software von Netscape einbrechen. Microsoft wurde wegen der Vorwürfe beinahe zerschlagen und agierte seitdem sehr vorsichtig in Wettbewerbsfragen.

Ein konkreter Erscheinungstermin für Windows 11 wurde nicht genannt - gerechnet wird damit im Herbst, zusammen mit neuen Geräten von PC-Herstellern, auf denen das Betriebssystem bereits vorinstalliert ist.

(AWP)

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Microsoft steigert Gewinn und

Microsoft steigert Gewinn und Erlöse dank Cloud-Boom kräftig

Der anhaltende Boom des Cloud-Geschäfts hat dem Software-Riesen Microsoft im jüngsten Quartal abermals starke Geschäftszuwächse eingebracht. In den drei Monaten bis Ende Juni kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 46,2 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss in Redmond mitteilte. Der Nettogewinn nahm sogar um 47 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar zu. Damit wurden die Erwartungen der Wall-Street-Analysten klar übertroffen.

27.07.2021 22:40

Microsoft konnte sich einmal mehr auf seine lukrativen Cloud-Services verlassen. Die Azure-Plattform, die zahlreichen anderen Unternehmen und Apps IT-Dienste und Speicherplatz im Netz bietet, steigerte den Umsatz um überraschend starke 51 Prozent. Die PC-Sparte, zu der neben Windows-Software auch Hardware-Produkte wie die Spielkonsole Xbox gehören, legte um 9 Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar zu. Obwohl die Zahlen besser als am Markt erwartet ausfielen, reagierte die Aktie nachbörslich zunächst mit deutlichen Kursverlusten./hbr/DP/he

(AWP)

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