CS

CS Group N 

Valor: 1213853 / Symbol: CSGN
  • 8.880 CHF
  • -3.48% -0.320
  • 26.11.2021 17:31:14
4'331 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 28.11.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 37'102
CS-Verwaltungsrat Andreas

CS-Verwaltungsrat Andreas Gottschling zieht Kandidatur zurück

Credit Suisse-Verwaltungsrat Andreas Gottschling hat seine Kandidatur für die Wiederwahl kurz vor der Generalversammlung zurückgezogen. Gottschling war als Vorsitzender des Risikoausschusses im CS-Verwaltungsrat nach den Debakeln um den Hedgefonds Archegos und die Greensill-Fonds in die Kritik geraten.

30.04.2021 07:13

Mit dem Rückzug von Gottschling erübrige sich das Traktandum an der Generalversammlung, teilte die Credit Suisse am Freitagmorgen nur Stunden vor der Veranstaltung mit. In den Medien war bereits am Donnerstagnachmittag über einen kurzfristigen Rückzug seiner Kandidatur spekuliert worden.

In den vergangenen Tagen hatten sich diverse Aktionäre und Aktionärsberater gegen eine Wiederwahl von Gottschling ausgesprochen. So hatten etwa der US-Stimmrechtsberater Glass Lewis, der Stimmrechtsberater Ethos und die Aktionärsvereinigung Actares dazu aufgerufen, Gottschling die Wiederwahl zu verweigern

Wegen des Archegos-Zusammenbruchs hat die CS einen riesigen Verlust erlitten. Die Belastungen im ersten und zweiten Quartal wurden auf insgesamt 5 Milliarden Franken beziffert. Neben Gottschling wollen einige Aktionäre am Freitag zudem auch weitere Verwaltungsräte nicht mehr bestätigen, die im Risikoausschuss Einsitz hatten, darunter Vizepräsident Severin Schwan.

tp/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 28.11.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 37'102
CS-Investoren verlangen

CS-Investoren verlangen Zurückhaltung bei Kohle-Finanzierung

Bei der Credit Suisse engagierte Investoren fordern die Schweizer Grossbank zu mehr Zurückhaltung bei der Finanzierung des Kohlesektors auf. Die Investoren, die in Summe 2,5 Billionen Dollar Vermögen verwalten, halten die aktuellen Richtlinien des Instituts für zu lasch, wie aus einem Brief an den Verwaltungsrat der Bank hervorgeht, den Reuters gesehen hat.

30.04.2021 06:30

Die Rolle von Kreditgebern bei der Finanzierung von Unternehmen, die für den grössten Teil des Treibhausausstosses verantwortlich sind, rückt immer stärker in den Fokus von Investoren und politischen Entscheidungsträgern, die schneller gegen den Klimawandel vorgehen wollen.

Besondere Beachtung schenken sie dabei der in Kraftwerken zur Stromerzeugung verfeuerten Kohle, die zu den fossilen Brennstoffen mit den höchsten Emissionen zählt und bei der die Investoren auf einen Ausstieg erpicht sind. Eine ähnliche Investorengruppe hat bereits eine entsprechende Zusage von HSBC erhalten und drängt Barclays, diesem Beispiel zu folgen.

Die Investorengruppe unterstützt zwar die Verpflichtung der Credit Suisse, ihre Finanzierungen an das Pariser Klimaabkommen anzupassen und innerhalb von zwei Jahren wissenschaftlich fundierte Ziel zur Emissionsreduktion festzulegen. Gleichzeitig wird die Bank-Spitze aber aufgefordert, "verbindliche" operative Massnahmen zu ergreifen, um Kohlkredite zurückzufahren.

Zu der Gruppe, die von der Nichtregierungsorganisation (NGO) ShareAction für verantwortungsbewusstes Investieren koordiniert wird, gehören neben der französischen Amundi auch BMO Global Asset Management, Actiam, Folksam und die Schweizer Ethos-Stiftung. Ethos berät Pensionskassen und Institutionen, die zwischen drei und fünf Prozent der Credit-Suisse-Aktien halten.

Da die Investoren auf der Online-Generalversammlung der Bank am Freitag, die ganz im Zeichen des Archegos-Kollaps stehen dürfte, keine Fragen stellen können, hat die Gruppe ihre Forderungen in einem Brief dargelegt. Unter Berufung auf eine Studie des Rainforest Action Network wirft sie der Credit Suisse vor, anderen Banken beim Thema Kohle hinterherzuhinken und zwischen 2016 und 2020 einer der grössten europäischen Geldgeber für Kohlekraftwerke und -bergwerke gewesen zu sein.

"Wir stehen weiterhin in engem Kontakt mit ShareAction über unsere Energiepolitik und Klimastrategie, schätzen ihr konstruktives Engagement und ihre Anerkennung der bedeutenden Fortschritte, die wir gemacht haben", erklärte eine Sprecherin der Credit Suisse.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

patwald
Bild des Benutzers patwald
Offline
Zuletzt online: 30.04.2021
Mitglied seit: 19.12.2013
Kommentare: 168
Benötige eure Hilfe

Ich bin beim Kurssturz bei der CS mit 600 Aktien eingestiegen. Nun habe ich die Möglichkeit, für CHF 8.65 weitere 600 CS-Aktien zu erwerben. Sehe ich das richtig? Was ich nicht ganz verstehe ist die Tatsache, dass der Kurs momentan weit über diesen CHF 8.65 liegt. Mache ich nun einen Überlegungsfehler, dass ich blöd wäre, wenn ich diese Akiten zu CHF 8.65 nicht erwerben würde? Wird sich der Kurs durch diese Verwässerung noch etwas gegen unten korrigieren? Sorry für die blöde Frage, aber ich möchte das Ganze einfach zu 100% verstehen und nicht einfach etwas machen, wobei ich nicht den Durchblick habe.

patwald
Bild des Benutzers patwald
Offline
Zuletzt online: 30.04.2021
Mitglied seit: 19.12.2013
Kommentare: 168
antworten:-)?

patwald hat am 30.04.2021 09:14 geschrieben:

Ich bin beim Kurssturz bei der CS mit 600 Aktien eingestiegen. Nun habe ich die Möglichkeit, für CHF 8.65 weitere 600 CS-Aktien zu erwerben. Sehe ich das richtig? Was ich nicht ganz verstehe ist die Tatsache, dass der Kurs momentan weit über diesen CHF 8.65 liegt. Mache ich nun einen Überlegungsfehler, dass ich blöd wäre, wenn ich diese Akiten zu CHF 8.65 nicht erwerben würde? Wird sich der Kurs durch diese Verwässerung noch etwas gegen unten korrigieren? Sorry für die blöde Frage, aber ich möchte das Ganze einfach zu 100% verstehen und nicht einfach etwas machen, wobei ich nicht den Durchblick habe.

 

patwald
Bild des Benutzers patwald
Offline
Zuletzt online: 30.04.2021
Mitglied seit: 19.12.2013
Kommentare: 168
patwald hat am 30.04.2021 10

patwald hat am 30.04.2021 10:12 geschrieben:

patwald hat am 30.04.2021 09:14 geschrieben:

Ich bin beim Kurssturz bei der CS mit 600 Aktien eingestiegen. Nun habe ich die Möglichkeit, für CHF 8.65 weitere 600 CS-Aktien zu erwerben. Sehe ich das richtig? Was ich nicht ganz verstehe ist die Tatsache, dass der Kurs momentan weit über diesen CHF 8.65 liegt. Mache ich nun einen Überlegungsfehler, dass ich blöd wäre, wenn ich diese Akiten zu CHF 8.65 nicht erwerben würde? Wird sich der Kurs durch diese Verwässerung noch etwas gegen unten korrigieren? Sorry für die blöde Frage, aber ich möchte das Ganze einfach zu 100% verstehen und nicht einfach etwas machen, wobei ich nicht den Durchblick habe.

 

ach ja, und muss ich die jetzigen behalten bis zur Ausübung der neuen Aktien, oder könnte ich diese theoretisch heute veräussern und trotzdem die neuen zu 8.65 erwerben? Fragen über Fragen...

Rosinenpicker
Bild des Benutzers Rosinenpicker
Offline
Zuletzt online: 14.05.2021
Mitglied seit: 12.11.2014
Kommentare: 72
Pflichwandelanleihe

Lieber patwald

Da liegst du nicht ganz richtig.

Für deine 600 CSGN erhältst du 600 Anrechte für die Pflichtwandelanleihe.

Für 2713 Anrechte hast du Anspruch auf CHF 1,000.- Nominal der Pflichtwandelanleihe, die zu 3% verzinst wird.

Per Ende November wird die Pflichtwandelanleihe in CSGN umgetauscht zum Bezugspreis von CHF 8.65

In deinem Fall bedeutet das: Für die 600 CSGN und die damit erhaltenen Bezugsrechte hast du Anspruch auf (600/2713)x1000= CHF 221.15 der Wandelanleihe

Da jedoch kein Anrechtshandel stattfindet und die Obligation in nominal 1000er Stückelungen unterteilt ist, wirst du keine Zuteilung erhalten. Ohnehin hätte es in deinem Fall lediglich für 221.15/8.65 = 25 CSGN gereicht. Wenn du dann die anfallenden Gebühren mitberücksichtigst, ein schlechtes Geschäft.

Du kannst das Deponentenschreiben also mit gutem Gewissen ignorieren.

LG Rosinenpicker

spylong
Bild des Benutzers spylong
Offline
Zuletzt online: 19.11.2021
Mitglied seit: 05.09.2012
Kommentare: 222
Leerverkäufe in CS

Unterdessen sind 8.2% der CS Aktien Leerverkauft. Die Zunahme diese Woche +567.7%

Ein Teil davon um die Pflichtwandelanleihe abzusichern - vermutlich. Oder ist da noch mehr im Busch?

spylong

Andrea2020
Bild des Benutzers Andrea2020
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 05.11.2020
Kommentare: 336
Breakdown: To big to snail

Dass bei der CS noch was im Busch ist, ist so sicher wie, dass Rohner noch nicht alle Kartons gepackt hat.

Die Tiefe wird nochmals ausgelotet. Das Ziel von Vonti ist auch mein Ziel.>  9.-

 

 

 

 

 

"Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung führt"

nachtfalter
Bild des Benutzers nachtfalter
Offline
Zuletzt online: 27.11.2021
Mitglied seit: 08.10.2013
Kommentare: 494
 Urs Rohner

 

Seine Entschuldigung wäre glaubwürdig, wenn er seine 45 Millionen die er bei der cs abkassierte, zurückzahlen würde. Ansonsten ist die Entschuldigung der reinste Hohn. Der Verkauf des Filmfestivals von Nadja Schildknecht an die NZZ welche jahrelang durch die cs gesponsert wurde, hat das Paar schon steinreich gemacht. Bin ich etwa nur neidisch, ja es könnte zutreffen, trotzdem möchte ich nicht mit Herrn Rohner tauschen.

CARPE NOCTEM

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'883
Mit Archegos nur 16 Mio. Fr. Ertrag erzielt

Credit Suisse hat mit Archegos 2020 nur 16 Mio. Fr. Ertrag erzielt

Die geringen Einnahmen werfen mehr Fragen zur Geschäfts- und Risikostrategie auf.

(AWP) Die Credit Suisse hat mit dem zusammengebrochenen Hedgefonds Archegos trotz der hohen Risiken, die sie damit eingegangen ist, offenbar nur mickrige Erträge erzielt. 2020 soll Archegos der CS gerade einmal 16 Mio. Fr. eingebracht haben, wie die Financial Times unter Berufung auf Personen mit Kenntnis zu Geschäftsbeziehung am Montag berichtete. Der Zusammenbruch von Archegos belastete das Ergebnis der Grossbank allein im ersten Quartal bekanntlich mit 4,4 Mrd. Fr., im zweiten Quartal kommen nochmals 0,6 Mrd. dazu.

Die geringe Höhe der Gebühren und das hohe Risiko hätten beim Verwaltungsrat und dem Management Besorgnis ausgelöst, sagten zwei Personen, die die Vorgänge untersuchen, gegenüber der FT. Für die Geschäftsleitung sei insbesondere der Umstand alarmierend gewesen, dass der Archegos-Manager Bill Hwang kein Private-Banking-Kunde der Gruppe war. Das deute darauf hin, dass es wenig Anreiz gegeben habe, sein Prime-Brokerage-Geschäft zu verfolgen, heisst es weiter.

Die Credit Suisse habe auch nur eine Marge von 10% für die Aktien-Swaps verlangt, die sie mit Archegos handelte, und habe dem Hedegefonds eine 10-fache Hebelwirkung bei einigen Transaktionen erlaubt. Das sei etwa das Doppelte der Hebelwirkung, die Goldman Sachs (GS 348.45 -1.28%) bot, heisst es weiter.

Der Hedgefonds Archegos lieh sich bekanntlich von mindestens neun globalen Banken Dutzende von Milliarden Dollar, um auf volatile Aktien zu spekulieren. Die Kreditgeber haben zusammen mehr als 10 Mrd. $ beim Zusammenbruch von Archegos verloren.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Andrea2020
Bild des Benutzers Andrea2020
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 05.11.2020
Kommentare: 336
Pferdewetten der FDP Sektion Zürich

E/R Ratio>>>16 Millionen// 4400 Millionen

Quote>>>1: 275

Alle Zahlen ohne Gewähr

R wäre eigentlich 20'000 Millionen= eingesetztes Kapital

 

und da fragen sich Pferdefreunde weltweit: Hat die CS noch weitere Pferde am Start?

Freddy Escher sen. dreht sich dreimal im Grab!

 

"Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung führt"

nachtfalter
Bild des Benutzers nachtfalter
Offline
Zuletzt online: 27.11.2021
Mitglied seit: 08.10.2013
Kommentare: 494
Verrückt, verrückter, Credit Suisse

Das wird ja immer bunter hier, wieviele überbezahlte Gäule fressen noch in diesem Stall?

CARPE NOCTEM

Andrea2020
Bild des Benutzers Andrea2020
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 05.11.2020
Kommentare: 336
Das dauerte aber

Der Start zum Retest ist erfolgt:  Die Aktie ist nun tagelang der MAV20 entlanggeschlichen.

 

"Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung führt"

Chuck Norris
Bild des Benutzers Chuck Norris
Offline
Zuletzt online: 17.11.2021
Mitglied seit: 09.03.2017
Kommentare: 705
Basis für nächste Untersuchungen...

Heute nun kommuniziert ams OSRAM das Q1-Ergebnis und den Ausblick. Grundsolide. Alexander Everke (CEO von ams) spricht von höchstens 5% Umsatzverlust im Consumer-Bereich... hebt aber auch die Vorteile (z. B. Synergie-Kostenersparnis nun 350 Mio. EUR über 3 Jahre statt "nur" 300 Mio. EUR / starke Wachstumszahlen im Automitiv-Sektor) an. Everke bestätigt heute sogar, mittelfristig/langfristig zweistelliges Umsatzwachstum und eine Ebit-Marge von 20 bis 25 % zu erreichen. Zudem steht zeitnah das starke Q3 und Q4 vor der Türe.

Nun gut, die ZKB und die Vontobel korrigeren auch etwas, Kursziele sind nun bei CHF 25.00 und CHF 27.00... was macht aber Achal Sultania von der CS... Nichts, bleibt bei seiner Einschätzung. 

Liebe CS.... nur weil ihr auch in Sylebra Capital verstrickt seit müsst ihr nicht eure Analysten eure Wunschmeinungen- und Vorstellungen präsentieren lassen. Und womöglich den Kurs (durch Sylebra...) zu euren Gunsten noch beeinflussen lassen. Wo stünde wohl ams Osram ohne eure für mich "unlautere" Einflussnahme?

Als Finma und als Firma ams würde ich heute gegen euch vorgehen. Mal schauen, ob sie es tun werden.

 

Chuck Norris hat am 28.04.2021 09:31 geschrieben:

Habe vor 5 Handelstagen die CS um CHF 9.00 gekauft, nun heute mit Überzeugung verkauft. Ich hätte heute aber auch mit Verlust verkauft.

Mein Grund ist klar:

Auf die CS werden noch viele Klagen zukommen... Deutlich vor Augen geführt hat mir dies die CS selbst. Hier mein Bsp. (wer dies im ams-Thread bereits gelesen hat kennt die Story...):

Da gibt es eine Hedge-Fonds-Gesellschaft namens Sylebra Capital Partners... die shorten die ams-Aktie nun doch schon ein paar Tage/Wochen, sind bei rund 2% Short-Positionen bei der ams-Aktie angekommen. Dies ist ihr gutes Recht, auch wenn ich Leerverkäufer und deren Existenz persönlich nicht mag. Wegen Meldepflichten welche Sylebra in ihrem Domizilland zu erfüllen haben, ist die Quote (alles über 0.5%) Meldepflichtig...

Was hat jetzt die CS damit zu tun? 

Schaut selbst:  https://aum13f.com/fund/sylebra-capital-partners-master-fund-ltd

Bis hierhin, soweit so gut... Was macht nun aber die CS?

1 Woche VOR den Zahlen von ams senkt die CS (Analyse durch Sultania) ihre Einstufung von "Outperform" und Kursziel CHF 23.00 auf "Underperform" und Kursziel CHF 13.80... auf Basis von Gerüchten.

Das traurige an dieser Sache ist ja nun, dass die VV-Mandate der CS, Fondsquoten usw. angepasst werden dürfen... Weil schliesslich die Aktie auf "Outperform" steht. Ratet mal, wer Käufer sein wird.... ratet mal, wer von dieser Einstufung profitieren wird?

Wenn die Firma ams am 4.5.2021 ihre Zahlen und ihren Ausblick präsentieren wird, würde ich als CS ganz genau hinsehen. Sollte es nicht so düster kommen wie sie nun suggerieren, würde ich als Firma ams oder auch als Finma oder auch als VV-Kunde hier mal kräftig intervenieren&klagen.

Dies ein Bsp. welches mich mit Hauptinvest ams persönlich betrifft (mein CS Geld floss heute auch noch in ams), es wird aber wohl viele weitere solche Bsp. geben wo für mich die Grauzone seitens CS überschritten wird. 

Dies meine Meinung zur CS und ihrem Geschäftsmodell.

(Die Vontobel sieht es wohl ähnlich... welche ams z. B. mit CHF 27.00 einschätzt und dafür die CS tief)

 

https://www.kapitalmarktexperten.de/2021/04/credit-suisse-stuft-ams-zuru...

 

 

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Chuck Norris
Bild des Benutzers Chuck Norris
Offline
Zuletzt online: 17.11.2021
Mitglied seit: 09.03.2017
Kommentare: 705
@Herr Sultania/CS: Lass die Finger von...

Lass die Finger von ams (Emanuela)!
Lass die Finger von ams (Emanuela)!
Alle Mädels, alle Jungs sagen "No!" (deutlich über 50% einfach so neben dem Kursziel des Analysten-Konsens...)

Deines Lebens wirst du nicht mehr froh.
Was weißt denn du von Liebe?
Von Liebe weißt du nichts!
Dich ham deine Gefühle mal wieder ausgetrickst.
Du hältst dich für gefährlich
Doch siehst nicht die Gefahr.
Das hier ist die Geschichte von ams (Emanuela).
Sie ist wie Fieber
Du willst sie wieder
Das geht viel tiefer
Als alles andre jemals zuvor.
Eben wars noch kochend heiß
Und auf einmal wird es kalt wie Trockeneis.
Sie ist unglaublich
Sie macht dich traurig
Dein Style hilft auch nicht
Hau ab, sonst hast du alles verloren!
Alter, bitte glaube uns:
Wie dir ging es hier schon tausend Jungs!

Lass die Finger von ams (Emanuela)!

Dieser Songtext nur für Sie und ihre Auftraggeber im Haus, Herr Sultania... Fettes Brot.

zum Thema klagen welche auf CS zukommen (Quelle Swissquote...):

CS-Grosspannen ziehen immer mehr US-Sammelkläger an

Zürich (awp) - Nach den Grosspannen der Credit Suisse um den Hedgefonds Archegos und die Greensill-Fonds bringen sich immer mehr US-Anwaltskanzleien für Sammelklagen gegen die Grossbank in Stellung. Sie suchen nach klagewilligen Investoren, die zwischen Herbst 2020 und März 2021 auf ihren CS-Anteilen Kursverluste erlitten haben.

So zitiert das Finanzportal "Finews" am Mittwoch drei weitere Sammelklagen von Kanzleien aus New York und Pennsylvania aus den letzten drei Tagen. Damit haben in den letzten Wochen mindestens ein halbes Dutzend spezialisierter Kanzleien entsprechende Sammelklagen am zuständigen New Yorker Gericht eingereicht.

Die Anwälte argumentieren jeweils, dass die Schweizer Grossbank schwere Mängel in ihrer Risikopolitik und ihren Kontrollprozessen aufweise. Diese Defizite hätten beim Hedgefonds Archegos zu Milliardenverlusten für die Bank und in den Fällen von Greensill Capital zu grossen Verlusten bei den Investoren geführt. Die Anleger hätten deswegen Kursverluste auf ihren Anteilscheinen erlitten.

Erste Anwaltskanzleien hatten im März nach dem Greensill-Debakel Klagen angekündigt. Mitte April hatte laut Medienberichten mit der "City of St. Clair Shores Police & Fire Retirement System" auch eine kleinere Pensionskasse aus dem Bundesstaat Michigan in New York eine Klage gegen die CS eingereicht.

tp/uh

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Andrea2020
Bild des Benutzers Andrea2020
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 05.11.2020
Kommentare: 336
@ chuck

Deinen angepassten Songtext solltest Du direkt an die CS senden zH des Analysten. Vielleicht auch handgeschrieben?

 

Eine andere Frage: Wieso hast Du Deinen CS Frust beim Verkauf Deiner CS Aktie nicht in einen CS-Short bzw. CS-Put umgewandelt? Hätte ich noch sympathisch gefunden.

"Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung führt"

Andrea2020
Bild des Benutzers Andrea2020
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 05.11.2020
Kommentare: 336
Schutz für Kleinanleger

Die CS ist also doch eine Volksbank. Sie schützt ihre Kleinanleger vor HighRisk Anlagen:

MorgenAbend ist Heute Abend. Artikel vom 5.7.

 

Der Titel ist bei 9,30 Franken angelangt. Ein Armutszeugnis. Morgen Abend wird dann bekannt, wie viele bei der Kapitalerhöhung mitgemacht haben.

Dort braucht es rund 25’000 Franken, die man in CS-Aktien investiert haben muss, um in den Genuss eines 3-Prozent-Pflichtwandlers zu kommen.

Tpyische Kleinaktionäre mit ein paar Tausend Franken in CS-Aktien gehen leer aus. Ihre Anteile für die Wandelanleihe verfallen morgen Abend wertlos.

 

Q:

https://insideparadeplatz.ch/2021/05/05/rebellion-gegen-gottstein/

"Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung führt"

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'883
Zusätzliche Verluste, Schäden, Kosten und Aufwendungen

Änderungen, die sich aus der Überprüfung ergeben, könnten sich zudem negativ auf die Ertragslage und Bilanz auswirken.

(Reuters) Die Schweizer Grossbank Credit Suisse (CSGN 9.32 -0.77%) fährt als Folge der Milliardeneinbussen durch den Zusammenbruch des Hedgefonds Archegos ihre Geschäftsrisiken vorerst zurück und warnt vor möglichen weiteren Belastungen. «Die Höhe der risikogewichteten Aktiven und des Verschuldungsgrads sowohl für die Investmentbank als auch für die Gruppe wird vom Verwaltungsrat in Zusammenarbeit mit der (Aufsichtsbehörde) Finma begrenzt, bis die Überprüfung abgeschlossen ist», heisst es in dem am Donnerstag verfügbaren Quartalsbericht des Instituts.

Änderungen, die sich aus der Überprüfung ergeben, könnten sich zudem negativ auf die Ertragslage und Bilanz auswirken. «Es kann nicht garantiert werden, dass zusätzliche Verluste, Schäden, Kosten und Aufwendungen sowie weitere aufsichtsbehördliche und sonstige Untersuchungen und Massnahmen oder eine Herabstufung unserer Kreditratings, nicht wesentlich für uns sein werden, einschliesslich der Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, Finanzlage, Ertragslage, Aussichten, Liquidität oder Kapitalposition», heisst es in dem Bericht.

Der neue CS-Verwaltungsratschef Antonio Horta-Osorio hatte die Bank bei seinem Amtsantritt in der Vorwoche auf schwierige Zeiten eingestimmt. Der frühere Lloyds-Konzernchef kündigte an, dass er in den kommenden Monaten die drei Bereiche Risikomanagement, Strategie und Kultur unter die Lupe nehmen wolle.

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'883
Betrugsfälle, Verstösse, Spekulative Geschäfte

Betrugsfälle, Verstösse: Credit-Suisse-Manager haben offenbar jahrelang weggeschaut

Spekulative Geschäfte, Untersuchungen wegen Geldwäscherei und ausspionierte Kaderleute. Ein Report zeigt, dass die Credit Suisse jahrelang über Verstösse hinweg geschaut hat.

Die Manager der Grossbank Credit Suisse haben während Jahren über Verstösse gegen Vorschriften hinweg geschaut. Laut "NZZ am Sonntag" beschäftigt keine andere Bank die Finanzmarktaufsicht derzeit mehr als die Credit Suisse. In den letzten Jahren habe die Finma fünf Verfahren gegen die Bank durchgeführt, um die Versäumnisse zu beheben. Die jüngsten Fälle beträfen die Milliardenverluste mit den Fonds von Greensill und Archegos. Hinzu kämen Untersuchungen wegen Geldwäscherei und ausspionierte Kaderleute. Ein Report zeige, dass die CS weit über hundert Warnsignale ignoriert habe.

Über einen krassen Fall aus der Ära von CS-Verwaltungsratspräsident Urs Rohner berichtet der "SonntagsBlick". Ein Kundenberater habe die Gelder von Superreichen aus Osteuropa betreut. Der Berater sei ein Star gewesen, der jedes Jahr rund 25 Millionen Franken für die CS erwirtschaftet habe. Er sei aber auch ein Betrüger gewesen, der das Vermögen seiner Kunden ohne deren Wissen in hochriskante Anlagen gesteckt habe. Er habe Dokumente gefälscht und Geld in die eigene Tasche gewirtschaftet. Trotz Warnungen habe er weiter für die Grossbank tätig sein können. Erst 2015 sei er entlassen worden, nachdem er sich massiv verspekuliert habe.

Die hohen Verluste der Grossbank haben laut "SonntagsZeitung" auch ein politisches Nachspiel. Die Luzerner SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo hat das Thema Credit Suisse auf die Themenliste der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Nationalrats gesetzt. Die WAK-Mitglieder kommen nächste Woche Montag und Dienstag zusammen. Auch ein Vertreter der Finma wird Red und Antwort stehen. Die zentrale Frage laute, ob und wie die Regulierung der Grossbanken verschärft werden müsse. Der grösste Handlungsbedarf bestehe beim Risiko-Management, das offenkundig eklatante Mängel aufweise.

(AWP)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 28.11.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 37'102
SBVg-Präsident: Skandale wie

SBVg-Präsident: Skandale wie Greensill sind keine speziellen Schweizer Probleme

Schweizer Banken sind immer wieder in Skandale wie die Pleite des Greensill-Fonds oder des Hedge­Fonds Archegos involviert. Das sei aber kein "spezielles Schweizer Problem", sagte Herbert Scheidt, scheidender Präsident der Bankiervereinigung (SBVg), in einem Interview mit der Sonntagszeitung der Frankfurter Allgemeine (FAS). Auch in den USA oder Japan würden Banken für Fehler büssen.

17.05.2021 08:00

"Hinter den unerfreulichen Vorfällen stecken in der Regel persönliche Fehler sowie Fehler einzelner Leute im Risikobereich", so Scheidt weiter. Gäbe es ein systemisches Problem, wären alle Banken betroffen, führte er weiter aus. Das ist gemäss Scheidt nicht so. Dieser sieht auch nicht, dass das Entlohungssystem dafür verantwortlich gemacht werden kann. "Die Anreize in der Branche sind nicht per se falsch", so Scheidt weiter.

Dass der Bank Vontobel, deren Verwaltungsratspräsident Scheidt ist, solche Skandale passieren könnten, hält der Bankier für "unwahrscheinlich". "Unsere Risikopolitik ist sehr strikt, der Kapitalstock überaus solide, die Wachsamkeit hoch", sagte Scheidt. Vor allem mache Vontobel solche Geschäfte nicht. "Wir machen nur das, was wir verstehen, und das mit hoher Qualität", ergänzte er.

Bei den Schweizer Banken sei heute gar kein Schwarzgeld mehr versteckt. Gelder von ausländischen Kunden würden nun wegen der "Exzellenz im gesamten Investmentbereich" in die Schweiz fliessen.

sig/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 28.11.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 37'102
Politiker wollen für die

Politiker wollen für die Credit Suisse härtere Regeln

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats soll sich mit den Milliardenverlusten der Credit Suisse beschäftigen, fordern mehrere Spitzenpolitiker.

16.05.2021 15:31

Die Luzerner SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo hat eine entsprechende Aussprache für die nächsten Sitzung der Kommission für Wirtschaft und Abgaben am Montag und Dienstag beantragt, wie die "Sonntagszeitung" berichtet. Im Raum stehen Forderungen wie, das Eigenkapital stark zu erhöhen oder gar Boni zu verbieten. Dabei sei eine politische Reaktion auf die milliardenschweren

Flops der Credit Suisse in den Augen vieler Beobachter überfällig, schreibt die "Sonntagszeitung". "Eine existenzielle Krise haben wir heute zwar nicht", wird etwa der frühere Aargauer FDP-Ständerat und Parteipräsident Philipp Müller zitiert. Dennoch habe er sich gewundert, dass es bisher keine politischen Reaktionen gegeben habe.

Und die ehemalige SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer bemängelt die fehlende Sensibilität für die volkswirtschaftliche Bedeutung der Stabilität der Grossbanken. Denn die nächste Finanzkrise komme mit grosser Wahrscheinlichkeit und das Versagen des CS-Managements gehöre auf die politische Agenda.

Dickeres Eigenkapitalpolster gefordert

Leutenegger Oberholzer hält den Regulierungsbedarf bei der CS denn auch für "riesig", wie es in der "Sonntagszeitung" weiter heisst. So fordert sie für die Banken eine viel dickeres Eigenkapitalpolster. Angesichts der steigenden Risiken brauche es eine ungewichtete Eigenmittelquote von mindestens 20 Prozent. Aber auch für Philipp Müller ist die Eigenkapitaldecke "immer noch zu dünn", auch wenn es nicht mehr "lichterloh" brenne wie 2008.

Auch die Vergütung der Grossanken greift die Ex-SP-Nationalrätin Leutenegger Oberholzer an und plädiert für eine völlig neue Entschädigungsregelung. Um die Kultur in den Banken zu verändern müssten die Boni weg. Insbesondere in Banken mit Staatsgarantie sollten ihrer Ansicht nach nur noch ein Fixgehalt gezalt werden. Denn solange es eine indirekte Staatsgarantie gebe, sei ein verstärkter Anreiz da, unverhältnismässige Risiken einzugehen und Regeln zu umgehen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 28.11.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 37'102
CS-Manager haben gemäss Finma

CS-Manager haben gemäss Finma-Bericht bei Verstössen weggeschaut

Manager der Credit Suisse haben in einem der grössten Betrugsfälle bei Schweizer Banken immer wieder Warnungen ignoriert. Dies steht in einem unveröffentlichten Bericht der Finanzmarktaufsicht (Finma), welcher der "NZZ am Sonntag" vorliegt.

16.05.2021 15:04

In dem Bericht hab die Finma minuziös den Fall des ehemaligen CS-Kundenberater Patrice Lescaudron aufgearbeitet. Dieser habe bis im Jahr 2015 in Genf bei internationalen Kunden einen Verlust von 140 Millionen Franken verursacht. Der 2017 fertiggestellte Report sei allerdings unter Verschluss geblieben und damit auch brisante Erkenntnisse, heisst es in der "NZZ am Sonntag".

Denn weite über hundert Warnsignale habe die CS in dem Fall ignoriert, wobei zahlreiche gravierende Verstösse des Beraters bis auf die zweithöchste Hierarchiestufe bekannt gewesen seien. Den geprellten Kunden wurde gemäss dem Zeitungsartikel ein Schadensersatz verweigert, weshalb sie nun für eine Veröffentlichung des Dokuments kämpften. Doch genau dagegen kämpfe die CS vor verschiedenen Gerichten.

Kultur des Wegschauens

Gemäss der "NZZ am Sonntag" zeige der Finma-Bericht, wie die Grossbank eine Kultur des Wegschauens gepflegt habe. Lescaudron habe ein feinmaschiges Netz an Lügen

und Falschbeurkundungen gesponnen. Trotz der Armada von Kontrollmechanismen und Überwachungssystemen sei sein Treiben aber sieben Jahr lang unentdeckt geblieben.

Dabei hätten die Alarmsignale in schöner Regelmässigkeit aufgeblinkt. Der Finma-Bericht halte jedoch fest: "Weder die Warnhinweise noch die manipulierten Kontoabrechnungen wurden eskaliert oder im Detail analysiert." Dabei seien sich dem Report zufolge die Verantwortlichen der CS bewusst gewesen, welche Brisanz die Verfehlungen hatten.

Rückblickend am problematischsten sei denn wohl auch die Tatsache, dass das Fehlverhalten von Lescaudron bis weit oben in der Bank bekannt war, so die "NZZ am Sonntag" weiter. Trotzdem sei es lediglich zu vier sanften Disziplinarmassnahmen gekommen, darunter zwei mündliche Verwarnungen. Gemäss Finma habe die Grossbank dabei Erträge höher gewichtet als Rechtskonformitäten.

Das Debakel habe sich dann aber irgendwann nicht mehr länger verbergen lassen. Das Betrugsschema von Lescaudron sei über die Jahre immer mehr ausgeartet und im Herbst 2015 wurde er fristlos entlassen.

jl

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'883
Halte-Bonifikationen gegen Abwanderung

Credit Suisse erwägt Halte-Bonifikationen gegen Abwanderung von Top-Mitarbeitern

Die Credit Suisse erwägt Halteboni für besonders gute Mitarbeiter, nachdem die Skandale um Greensill und Archegos das Unternehmen erschüttert und zu einer Vielzahl von Kündigungen geführt hatten.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung überlegen derzeit, wie man Topleute, auch aus den unteren Reihen, halten kann, nachdem die jüngsten Probleme den Kurs der Aktie belastet und damit aktienbasierte Vergütung weniger attraktiv gemacht hatten, so mit den Überlegungen vertraute Personen. Das Kreditinstitut sei besonders daran interessiert, die Abwanderung von Investmentbankern in den USA einzudämmen.

Die Bank ist mitten in einer ihrer schwierigsten Phasen seit der Finanzkrise nach zwei Skandalen, die ein Milliardenloch in ihre Bilanz gerissen und die Reputation der Schweizer weiter beschädigt haben. Der neue Verwaltungsratschef Antonio Horta-Osorio hat eine genaue Untersuchung der beiden Fälle angekündigt, die schlimmer waren als alles, was er in mehr als drei Jahrzehnten als Banker miterlebt hat.

Wettbewerber bedienen sich derzeit bei Talenten der Credit Suisse, die unter normalen Umständen nicht so einfach abzuwerben wären. Das Risiko von Abwanderungen beschränkt sich nicht nur auf die Investmentbank: Betreuer von vermögenden Privatkunden tun sich ebenso schwer, Klienten zu überzeugen, dass die Bank wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt. Einige sollen sogar von ihren Kunden ermutigt worden sein, zu Wettbewerbern zu wechseln, so die Personen. Credit Suisse wollte die Vorgänge nicht kommentieren.

Unsichere Vergütungsaussichten und ein womöglich langer Weg zurück zur Normalität bei der Credit Suisse treffen derzeit auf boomende Geschäfte angesichts der Erholung von der Pandemie und führen verstärkt zu Abwerbungen. Das trifft insbesondere in Asien zu, wo vor allem im Wealth Management aggressiv um Kunden gekämpft wird und auf die USA, wo billiges Geld Aktienkurse und Transaktionen antreibt.

Angesichts des starken Marktes ist die Credit Suisse nicht darauf erpicht, weitere Investmentbanker zu verlieren. An der Wall Street wird derzeit die Bezahlung von Jungbankern angehoben und die Credit Suisse bot im März ebenfalls manchen Boni und höhere Gehälter, so die Personen.

Bei der UBS gibt es derzeit 40'000 Dollar einmal-Boni für Analysten bei Beförderung, das doppelte des Betrages, den Rivalen zahlen, so mit der Angelegenheit vertraute Personen.

(Bloomberg)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 28.11.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 37'102
Credit Suisse bittet New

Credit Suisse bittet New Yorker Mitarbeiter in Etappen zurück ins Büro

Credit Suisse hat seinen Mitarbeitern in New York mitgeteilt, dass sie bald wieder ins Büro zurück sollten.

25.05.2021 07:31

Das Rückkehr-Datum wurde auf den 14. Juni festgesetzt, berichtet "Business Insider" unter Berufung auf ein internes Memo. Mitarbeiter, die gegen Covid-19 geimpft sind, können im Juni freiwillig gestaffelt ins Büro zurückkehren.

Die zweite Etappe beginnt nach dem Feiertag Labor Day am 6. September, nach dem alle Mitarbeiter laut Memo wieder "reguläre Vollzeitarbeit im Büro" leisten sollen.

Credit Suisse Sprecher wollte sich gegenüber Business Insider nicht zum Inhalt des Memos äussern.

(Bloomberg)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 28.11.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 37'102
CS und Stahlmagnat Sanjeev

CS und Stahlmagnat Sanjeev Gupta in Verhandlungen um Greensill-Forderungen

(Meldung durchgehend ergänzt und umgeschrieben) - Die Credit Suisse und der indische Stahlmagnat Sanjeev Gupta haben am Pfingstwochenende Verhandlungen um die Forderungen der CS aus ihren "Greensill-Fonds" an Guptas Stahlgruppe GFG Alliance geführt. Bei den Verhandlungen in Dubai hätten Gupta und das CS Asset Management "signifikante Fortschritte" bezüglich einer Lösung für die ausstehenden Forderungen erzielt, teilte die zur Gupta-Gruppe gehörende Liberty Steel Gruppe am Montag mit.

24.05.2021 20:53

Dabei sei eine "positive Lösung" identifiziert worden, die der Liberty Steel die Restrukturierung und Refinanzierung ihrer britischen Operationen erlaube, schrieb das Stahlunternehmen. In diesem Rahmen will Liberty nun das Geschäft mit Luft- und Raumfahrt sowie Speziallegierungen am grössten britischen Standort in Stocksbridge veräussern. Zudem sollen auch weitere Werke verkauft werden, die nicht zum Kerngeschäft gehörten.

Liberty will sich künftig auf sein Werk in Rotherham konzentrieren, das Stahlschrott recycelt. Insgesamt würde Liberty laut Agenturberichten Werke mit rund 1500 Beschäftigten verkaufen. Das Unternehmen beschäftigt in Grossbritannien etwa 3000 Menschen.

Gemäss der Mitteilung sind Gupta und sein "Restrukturierunskomitee" zudem in "fortgeschrittenen Diskussionen" mit der Schweizer Grossbank bezüglich des Liberty Primary Metals-Geschäft in Australien. Dabei gehe es um eine formale Stillhaltevereinbarung bis zum Abschluss einer Refinanzierung welche die Rückzahlung an die CS erlaube.

Die GFG Alliance von Sanjeev Gupta ist der grösste Schuldner der mit der insolventen Greensill Capital erstellten "Lieferketten-Finanzierungsfonds" der Credit Suisse. Laut CS-Angaben vom April hat die GFG Alliance gegenüber den Fonds Ausstände in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar. Die britischen Behörden ermitteln im Zuge der Greensill-Insolvenz wegen Betrugs und Geldwäsche gegen die Gruppe des Milliardärs.

Das CS Asset Management hatte die "Lieferketten-Finanzierungsfonds" Anfang März geschlossen. Sie hat den Fondsinvestoren bisher rund 4,8 Milliarden der insgesamt rund 10 Milliarden Dollar zurückerstattet.

tp/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Chuck Norris
Bild des Benutzers Chuck Norris
Offline
Zuletzt online: 17.11.2021
Mitglied seit: 09.03.2017
Kommentare: 705
Böse CS

Hab den Post bei ams geschrieben.... aber für die CS Fans/Kunden stelle ich den Text doch gerne auch im CS Forum rein Smile

Es beschreibt meiner Meinung nach ein nicht nachhaltiges Geschäftsmodell (nur an einem Bsp. wie dem SLI-Titel ams), welches eher Klagen auslösen sollte als Freude. Bei mir hat es ausgelöst, dass ich die CS Aktie meiden werde.

 

Für mich bleibt die CS Strippenzieherin hinter dem aktuellen ams-Kurs. Ob nun Sultania freiwillig ging oder nicht... Die Verbindung zu Sylebra Capital ist offensichtlich (habe ich in einem früheren Post aufgezeigt). 

Wir Menschen vergessen ja oft, was vor gut einem Jahr passierte... Zur Auffrischung:

Die CS spielt(e?) hier definitiv ein dubioses Spiel seit April 2020. Siehe dazu auch die Beteiligungen vom 1.4.2020 bis 15.4.2020... https://www.ser-ag.com/de/resources/notifications-market-participants/si...

Siehe News Swissquote vom März 2020: Kapitalerhöhung von ams... "Banken bleiben auf Teil der AMS-Kapitalerhöhung sitzen"

Bei dieser Kapitalerhöhung war die CS involviert. Wenn man den Grossteil der Titel an seine Kunden verteilt hat... was macht man danach? Man wirft die Titel auf den Markt welche man noch hat, leiht die Titel welche die Kunden nun im Depot halten (unwissend) und wirft diese ebenfalls auf den Markt. Man wird als CS (oder via Töchter/Nebenfirmen) zur Leerverkäuferin. Man ändert die Kursziele zu seinen Gunsten... Ängstliche CS-Kunden schmeissen die Aktie, die Vermögensverwalter und Fondsmanager der CS machen das Gleiche. Käufer ist teilweise wer wohl? Man mache dies über eine längere Zeit, jeweils unter 3%... es erfährt Niemand. Die CS profitiert von der negativen Performance ihrer Kunden.

Und die CS ist nicht die einzige Grossbank welche solche Spielereien macht. Dies der Grund, wieso ich den intransparenten Leerverkauf gerne verbieten würde und ich keine Derivate kaufe. Da halte ich einfach gerne die Aktie und warte, bis die ams-osram ihre 10Mrd. Umsatz und ihre gut 20% Marge erreicht oder sich dieses Szenario abzeichnet. Da wird der Kurs entsprechend mitziehen.

Kurzfristig interessiert mich hier weniger, auch wenn ein Teilverkauf der Digitalsparte oder das Aktienrückkaufprogramm positiven Einfluss nehmen könnte. 

Mein Fazit: Der aktuelle Kurs ist immer noch stark beeinflusst und wird sich im Zielband der Leerverkäufer bewegen welche hier (noch) das Geschehen diktieren. Ein guter Teilverkauf der Digitalsparte, Design-wins und/oder das Aktienrückkaufprogramm könnten hier für Gegenbewegung sorgen. Aber was kümmert all dies wenn man Geduld hat und ams-osram ihre Vorgaben des zweistelligen Wachstums, der Kostenersparnis von EUR 350 Mio. (Synergien) und der angestrebten Marge von 20-25% effektiv erreichen? 

Dann wird ams-osram ein Kanditat für den SMI und 3stellige Kurse sind nicht mehr Utopie. Aber eben, Geduld... und das Management soll 2-3 Jahre Zeit erhalten ab Übernahme. Danach darf /kannman meiner Meinung nach über diese Urteilen.

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Pat
Bild des Benutzers Pat
Offline
Zuletzt online: 15.06.2021
Mitglied seit: 11.01.2017
Kommentare: 208
@ Chuck

Was willst du mit deinem Post im CS-Forum erreichen?

AMS ist seit längerer Zeit gut zum traden, nicht für ein langfristiges Investment geeignet. (Zuviel Unsicherheiten)

Daher bleibt der Kurs auch dort wo er ist.

Die CS-Aktie wird in nächster Zeit wieder über 10.- sein, ob du sie jetzt böse findest oder nicht.

 

 

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 26.11.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'883
Zusätzlicher Kapitalpuffer wegen Archegos

CS beziffert zusätzlichen Kapitalpuffer wegen Archegos

Die Grossbank hat die Höhe des von der Finma auferlegten Kapitalpuffers im Zusammenhang mit Archegos bekanntgegeben.

(AWP) Die Credit Suisse (CSGN 9.65 +0.54%) hat die von der Finanzmarktaufsicht Finma auferlegten zusätzlichen Kapitalpuffer im Zusammenhang mit dem gestrauchelten Hedgefonds Archegos beziffert. Danach verhängte die Finma einen temporären Aufschlag von 5,8 Mrd. Fr. auf die risikogewichteten Aktiven (RWA), wie dem am Donnerstag von der Bank veröffentlichten aufsichtsrechtlichen Offenlegungen zu entnehmen ist.

Insgesamt weist die Credit Suisse für das erste Quartal risikogewichtete Anlagen in der Höhe von 303,4 Mrd. Fr. nach 275,6 Mrd. im vierten Quartal 2020 aus (+10%). Die Kapitalanforderungen betrugen im ersten Jahresviertel 24,3 Mrd. Fr.

Ende April hatte die Finma im Zusammenhang mit der Archegos-Affäre einerseits eine Untersuchung bei der CS eingeleitet, und anderseits zusätzliche Sofortmassnahmen wie den zusätzlichen Kapitalpuffer angeordnet.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Chuck Norris
Bild des Benutzers Chuck Norris
Offline
Zuletzt online: 17.11.2021
Mitglied seit: 09.03.2017
Kommentare: 705
@Pat

Ich wollte, dass sich der ein oder andere CS-Aktionär/(oder Kunde) gedanken macht zum Geschäftsmodell seines Invests/seiner Bank... 

weil der eine oder andere von den CS Kunden wurde hier wohl unwissentlich verarscht. Daher als VV- oder Fondskunde wohl direkt betroffen. Wenn man selbter ams (oder andere Aktien hält wo das gleiche Spiel läuft) hält umso mehr. Da wird wohl die CS noch die Aktien der eigenen Kunden leihen (dies ist jetzt eine Behauptung, habe mich nicht ins Relgement eingelesen. Würde mich aber auch nicht überraschen wenn sie es dürften/täten). Sprich so würde die CS gegen das Invest des Kunden wetten mit den Aktien des Kunden.... Als CS-Kunde mit ams im Depot wäre mir das mindestens eine Reklamation wert. 

Sylebra Capital (oder die CS dahinter) reduziert nun etwas das Engagement gegen ams. http://www.aktiencheck.de/exklusiv/DAX_100-ams_Leerverkaeufer_Sylebra_Ca...

Vielleicht hat ja doch ein CS-MA den Post gelesen und sich gesagt, ach reduzieren wir doch etwas dass der Chuck ein tolles Weekend hat. Smile

 

Pat hat am 26.05.2021 14:59 geschrieben:

Was willst du mit deinem Post im CS-Forum erreichen?

AMS ist seit längerer Zeit gut zum traden, nicht für ein langfristiges Investment geeignet. (Zuviel Unsicherheiten)

Daher bleibt der Kurs auch dort wo er ist.

Die CS-Aktie wird in nächster Zeit wieder über 10.- sein, ob du sie jetzt böse findest oder nicht.

 

 

 

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 28.11.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 37'102
Credit Suisse ignorierte laut

Credit Suisse ignorierte laut Medienbericht interne Warnungen zu Gupta-Firmen

Das Greensill-Debakel und die damit verbundenen Verstrickungen mit dem Stahlmagnaten Sanjeev Gupta werfen ein schlechtes Licht auf die Credit Suisse und ihre Führung.

28.05.2021 12:20

 Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg haben Führungskräfte der Bank Warnungen aus dem eigenen Haus zum stark verschuldeten Firmengeflecht von Gupta ignoriert. CS-Banker aus der Rohstoffhandel-Finanzierung hätten die zur Gupta-Gruppe gehörende Liberty Commodities bereits im Jahr 2016 auf eine Blacklist gesetzt, schreibt "Bloomberg" mit Verweis auf mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag. Sie hätten damals vermutet, dass Geschäfte der Gruppe nicht korrekt abgewickelt worden seien.

Warnungen übergangen

Als diese Rohostoffeinheit rund zwei Jahre später erfuhr, dass die Bank über mehrere Investmentfonds Kredite an Gupta-Firmen vergab, seien die Bedenken der Compliance der Bank und der Abteilung, welche die Kredite verwaltete, gemeldet worden, so der Bericht weiter. Laut CS-Angaben vom April hat die GFG Alliance von Gupta gegenüber den Greensill-Fonds als grösster Schuldner Ausstände in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar.

Insgesamt hatte die CS für Anleger 10 Milliarden Dollar in die seit März geschlossenen Lieferkettenfinanzierungsfonds von Greensill investiert. Die Enthüllung, dass die CS trotz interner Warnungen zu Gupta's Geschäften die Gelder ihrer Kunden möglicherweise einem grossen Risiko ausgesetzt hat, dürfte die Bank weiter in Bedrängnis bringen.

Fokus auf Fonds-Abwicklung

Die CS versucht nun mit Hochdruck, die in die Greensill-Fonds investierten Gelder zu sichern. "Wir konzentrieren und derzeit darauf, das Geld unserer Anleger zurückzubekommen", erklärte ein CS-Sprecher in London gegenüber "Bloomberg". Ausserdem würden interne Untersuchungen zu den Vorgängen rund um die Greensill-Fonds geführt. Die Bank will Probleme aufdecken und Lehren daraus ziehen.

Am Dienstag hat die CS zur Abwicklung der Fonds weitere Fortschritte gemeldet. Insgesamt belaufe sich die Gesamtliquidität aus den Bemühungen per 14. Mai auf 5,9 Milliarden Dollar, hiess es. Das sei mehr als die Hälfte der gesamten verwalteten Vermögen der vier Lieferkettenfinanzierungsfonds zum Zeitpunkt ihrer Aussetzung.

Gleichzeitig haben sich nach den Grosspannen der vergangenen Monate bei der CS weitere potenzielle Kläger gegen die Grossbank in Stellung gebracht. Zuletzt machte der Londoner Ableger einer US-Anwaltskanzlei publik, dass sie eine Gruppe von Investoren in Europa und Asien zusammenstellen will, die in die Greensill-Fonds der CS investiert haben.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten