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Amazon mit mehr als 200

Amazon mit mehr als 200 Millionen Prime-Kunden

Amazon hat die Marke von 200 Millionen Kunden in seinem Abo-Dienst Prime geknackt. Gründer Jeff Bezos gab den Meilenstein am Donnerstag in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre bekannt - wie schon den Sprung über die Schwelle von 100 Millionen vor drei Jahren. Prime-Kunden bekommen für eine Abo-Gebühr kostenlose Lieferung und Zugang unter anderem zu Amazons Videostreaming-Dienst. Sie sind damit ein wichtiger Faktor für das Geschäft des weltgrössten Online-Händlers.

15.04.2021 15:52

Bezos verteidigte ausführlich den Umgang mit den Mitarbeitern bei Amazon. Einige Medienberichte erweckten den Eindruck, dass Amazon sich nicht um seine Beschäftigten sorge - als seien sie "verzweifelte Seelen, die wie Roboter behandelt werden". Das stimme nicht. So sagten 94 Prozent der Beschäftigten in Logistikzentren in Umfragen, dass sie Amazon einem Freund als Arbeitsplatz empfehlen würden.

Die Arbeitsbedingungen bei Amazon gerieten zuletzt wieder in den Mittelpunkt mit der Abstimmung über eine erste US-Gewerkschaft bei dem Konzern. Kritik gab es unter anderem daran, dass Amazons Lieferfahrer unterwegs oft in Flaschen pinkeln - was Amazon erst bei Twitter bestritt und dann einräumte.

In der Abstimmung im US-Bundesstaat Alabama erteilten die Beschäftigten einer Gewerkschaft eine Absage. Er finde darin keinen Trost, schrieb Bezos. "Ich denke, dass wir uns besser um unsere Mitarbeiter kümmern müssen." Amazon sei auf der Vision aufgebaut worden, die Kunden immer in den Mittelpunkt zu stellen. Er wolle dies ergänzen: "Wir werden der beste Arbeitgeber der Welt und der sicherste Arbeitsplatz der Welt sein."

Für Bezos ist es der letzte Aktionärsbrief als Konzernchef - im dritten Quartal will er den Posten an den bisherigen Cloud-Chef Andy Jassy übergeben und danach vom Verwaltungsrat aus die Strategie mitbestimmen./so/DP/nas

(AWP)

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Conti und Amazon entwickeln

Conti und Amazon entwickeln IT-Plattform

(Ausführliche Fassung) - Mehr Tempo beim autonomen Fahren, leichtere Updates, bessere Daten für Sicherheits- und Sprachsysteme: Continental und die Cloud-Sparte von Amazon entwickeln gemeinsam eine Software- und Hardware-Plattform für Autos. "Wir erproben das jetzt in der Serienentwicklung eines Herstellers", sagte Conti-Technikchef Dirk Abendroth der Deutschen Presse-Agentur. "Eine erste Pilotanwendung ist dann ab August geplant, ab dem Jahresende soll das Konzept für weitere Kunden geöffnet werden." Vereinbart sei eine langfristige Zusammenarbeit mit Amazon.

15.04.2021 13:34

Die einheitlichen Entwicklungsstandards betreffen zunächst vor allem Prozesse zwischen den Unternehmen. Mittel- bis langfristig dürften sich die Neuerungen allerdings auch in Millionen Autos sowie in den erweiterten Dienstleistungen rund ums Autogeschäft bemerkbar machen.

Amazon Web Services (AWS) war zuletzt der Hauptgewinnbringer des Konzerns aus Seattle. Die Firma, deren Chef Andy Jassy demnächst Amazon-Gründer Jeff Bezos an der Spitze ablöst, bietet vor allem Rechen- und Speicherkapazitäten an, die im Netz dezentral zur Verfügung gestellt werden (Cloud Computing). Ausserdem befasst sich AWS mit maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz (KI).

Conti erhofft sich Fortschritte bei der Verarbeitung der enormen Datenmengen, die beim autonomen Fahren umgesetzt werden müssen. "So vernetzen wir in einem ersten Schritt Kamera- und Radardaten, die für Simulationen von hochautomatisierten Fahrten genutzt werden", erklärte Abendroth. Es sei die erste Plattform dieser Art im Markt. Mit ihr sollen sich auch neue Algorithmen rascher entwickeln lassen. Anwendungsmöglichkeiten für höheren Datenfluss im Innenraum des Autos seien die Erkennung von Müdigkeit oder präzisere Sprachsteuerung.

Das zentrale Instrument heisst "Continental Automotive Edge Plattform" (CAEdge). Es enthält Module für die Entwicklung und das Aufspielen neuer Programme bis zu deren Wartung. "So wird es in Zukunft bequem möglich sein, über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs gewünschte Funktionen durch Software-Updates zu beziehen", kündigte Conti an. Gleichzeitig sollen das Tempo und die Datensicherheit erhöht werden.

Die Vernetzung laufe in zwei Richtungen, so Abendroth: "Einerseits geht es um eine stärkere Anbindung der Fahrzeug- an die Internet-Welt und die Möglichkeit, mehr Daten in die Cloud zu laden - andererseits darum, Daten aus der Cloud in neue Zusammenhänge zu bringen, die so noch nicht möglich waren." Autobauer konzentrierten sich zunehmend auf nur noch wenige Zentralrechner im Wagen, die jeweils immer komplexer würden. "Da gilt es, Technik wie Kosten zu beherrschen."

Die Hannoveraner stellen sich - wie andere Unternehmen der Branche - in Richtung Software, Sensorik und Fahrzeug-Elektronik um. Dazu werden Milliarden investiert und auch viele neue Stellen geschaffen, während in klassischen Sektoren erheblich Jobs abgebaut werden.

Über 1000 der rund 20 000 eigenen IT-Fachleute will Conti für den Einsatz bei CAEdge schulen. Bis zum kommenden Jahr sollen etwa 1900 Expertinnen und Experten mit dem Schwerpunkt KI beschäftigt werden - eine Steigerung um gut 1000 verglichen mit dem aktuellen Stand.

Gemeinsames Ziel ist laut AWS-Entwicklungschef Bill Vass "eine Umgebung, die die Entwicklung hochautomatisierter sowie autonomer Fahrsysteme beschleunigen wird". Ähnliche Forschungen laufen auch in anderen Konzernen. So steckt etwa VW über die mit Ford betriebene Beteiligung Argo AI viel Geld in Daten-Infrastrukturen. Das drahtlose Aufspielen neuer Softwareversionen bei der ID-Reihe wird vorbereitet, die erste grosse Aktualisierung ist für den Sommer geplant. Updates "over the air" in regelmässigen Rhythmen sollen Standard werden.

Continental liefert bisher unter anderem einen Zentralrechner für die Steuerung von ID-Modellen zu. VW baut seinerseits ein Netzwerk auf, in dem Daten zwischen den Smartphones der Kunden, den Anwendungen im Auto, Herstellern, Händlern und Dienstleistern ausgetauscht werden.

Auch Amazon orientiert sich derzeit stärker in Richtung Mobilität. 2020 kaufte der Konzern das Start-up Zoox, das Software für das autonome Fahren entwickelt. AWS-Konkurrent Microsoft will ebenfalls im Geschäft mit vernetzten Autos mitmischen und stieg dafür unter anderem bei der Robotaxi-Firma Cruise von General Motors ein./jap/DP/nas

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Amazon übertrifft Erwartungen

Amazon übertrifft Erwartungen - Rekordgewinn und kräftiges Umsatzplus

Der Internet-Shoppingboom und florierende Cloud-Dienste haben Amazon zu Jahresbeginn beflügelt.

30.04.2021 07:57

Im ersten Quartal nahm der Umsatz im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 108,5 Milliarden Dollar (89,5 Mrd Euro) zu, wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Den Gewinn erhöhte Amazon um mehr als das Dreifache auf den Rekordwert von 8,1 Milliarden Dollar. Damit übertraf der Geschäftsbericht die Markterwartungen deutlich. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit einem Kurssprung um gut fünf Prozent.

Im Heimatmarkt Nordamerika, wo die US-Regierung den Konsum in der Corona-Krise mit billionenschweren Finanzhilfen für Verbraucher und Unternehmen ankurbelte, steigerte Amazon den Umsatz besonders stark. Doch auch international gab es kräftige Zuwächse. Das lukrative Cloud-Geschäft mit IT-Services und Speicherplatz im Internet brummte ebenfalls weiter. Die Erlöse von Amazons Flaggschiff AWS wuchsen um fast ein Drittel auf 13,5 Milliarden Dollar. Der Betriebsgewinn der Sparte stieg um mehr als 35 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar.

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Amazon stellt 75 000

Amazon stellt 75 000 Mitarbeiter ein - 100 Dollar Impfprämie

Der weltgrösste Online-Händler Amazon setzt seine Einstellungsoffensive fort - in den USA und Kanada sollen 75 000 neue Mitarbeiter für die Lager- und Lieferlogistik verpflichtet werden. Dabei bietet der Konzern nach eigenen Angaben vom Donnerstag 100 Dollar Prämie für Kandidaten, die bereits gegen Corona geimpft sind.

13.05.2021 17:57

Die Pandemie hat die Nachfrage nach Amazons Lieferdiensten stark steigen lassen, das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr bereits Hunderttausende neue Beschäftigte eingestellt und ist inzwischen der zweitgrösste US-Arbeitgeber hinter dem Einzelhandelsriesen Walmart . Weltweit hatte Amazon Ende 2020 rund 1,3 Millionen Mitarbeiter./hbr/DP/he

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Generalstaatsanwalt für

Generalstaatsanwalt für Washington erhebt Klage gegen Amazon

(Ausführliche Fassung) - Der Staatsanwalt der US-Hauptstadt Washington hat Amazon wegen wettbewerbsfeindlicher Praktiken angeklagt. Amazon würde unabhängigen Anbietern verbieten, ihre Produkte auf anderen Plattformen günstiger anzubieten, sagte der oberste Strafverfolger für die Bundeshauptstadt, Karl Racine, am Dienstag. Dies führe zu unnatürlich hohen Preisen für die Verbraucher.

25.05.2021 19:32

In den vergangenen Monaten wurden verschiedene kartellrechtliche Klagen gegen US-Tech-Konzerne erhoben. So verklagten das US-Justizministerium und mehrere Staaten Google . Der Vorwurf: Der Konzern habe seine führende Stellung bei der Internetsuche missbraucht. In Deutschland hat das Bundeskartellamt zwei Verfahren gegen Google eingereicht, wie die Behörde am Dienstag mitteilte./fba/he/DP/fba

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Amazon schnappt sich James

Amazon schnappt sich James-Bond-Studio MGM für 8 Milliarden Dollar

Der weltgrösste Onlinehändler Amazon holt sich James Bond an Bord.

26.05.2021 15:56

Für 8,45 Milliarden Dollar kaufe man das James-Bond-Studio MGM, teilte der US-Konzern mit. Mit der Übernahme des 1924 gegründeten Hollywood-Studios, das für sein Firmenlogo mit dem brüllenden Löwen bekannt ist, erweitert Amazon um einen Schlag seine Filmbibliothek um ein Vielfaches. Für Amazon ist MGM die zweitgrößte Übernahme nach dem Kauf der Bio-Supermarktkette Whole Foods für 13,7 Milliarden Dollar vor vier Jahren.

Amazons Prime-Video-Angebot liefert sich einen scharfen Konkurrenzkampf mit dem Streaming-Pionier Netflix und den jüngeren Wettbewerbern Disney+, Apple TV+ und HBO Max. In der Corona-Krise hatten alle Anbieter starken Zulauf und lockten die Kunden mit stetig neuen Inhalten. Disney beispielsweise erweitert sein Star-Wars-Angebot ständig um Auskopplungen. Ähnliches dürfte Amazon mit dem Geheimagenten 007 planen, der MGM über die Jahre allein an den weltweiten Kinokassen fast sieben Milliarden Dollar eingespielt hat. Die Strategie dahinter hatte Amazon-Gründer Jeff Bezos bereits 2016 erklärt: "Wenn wir einen Golden Globe gewinnen, hilft uns das, mehr Schuhe zu verkaufen." Wie genau Amazon jedoch mit der James-Bond-Saga fortfahren kann, muss der Konzern mit den Produzenten, der Broccoli-Familie, verhandeln.

Neben der gesamten James-Bond-Bibliothek und vielen Klassikern der Filmgeschichte betreibt MGM auch den Kabelkanal Epix und produziert bekannte Fernsehserien wie "The Handmaid's Tale", "Fargo" und "Vikings" sowie Sendungen wie "Shark Tank". Amazon kommt inzwischen auf 200 Millionen Prime-Abonnenten. 

(Reuters)

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EU-Datenschützer untersucht

EU-Datenschützer untersucht Clouddienste von Amazon und Microsoft

Die EU-Datenschutzbehörde EDPS prüft die Nutzung von Clouddiensten der US-Konzerne Amazon und Microsoft durch EU-Institutionen. Es seien zwei Untersuchungen angestossen worden, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

27.05.2021 12:13

Es gehe um Bedenken hinsichtlich der Weiterleitung von persönlichen Daten aus Europa in die USA und der daraus resultierenden Überwachungsmöglichkeiten. Eine Untersuchung beschäftige sich mit der Nutzung von Microsofts Büro-Software Office 365 in der Europäischen Kommission.

Amazon, Google und Microsoft profitieren davon, dass immer mehr Unternehmen und Behörden - auch auf EU-Ebene - darauf verzichten, eigene, teure Rechenzentren zu betreiben. Stattdessen nehmen sie lieber die Dienste von überwiegend aus den USA kommenden Cloud-Plattformen in Anspruch, die ihnen auf externen Servern Speicherplatz sowie Anwendungen zur Verfügung stellen. AWS von Amazon ist zum Marktführer in diesem Bereich aufgestiegen, gefolgt von Microsoft und Google.

Im vergangenen Jahr hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die von der EU und den USA 2016 geschlossene Datenschutzvereinbarung "Privacy Shield" gekippt, die Grundlage für die Übermittlung personenbezogener Daten zur kommerziellen Nutzung war.

(AWP)

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«Akt unfassbarer Arroganz» -

«Akt unfassbarer Arroganz» - Amazon fehlt bei EU-Parlamentsanhörung

Der sozialpolitische Sprecher der christdemokratischen EVP-Fraktion im Europaparlament, Dennis Radtke, hat Amazon scharf für sein Fernbleiben bei einer öffentlichen Anhörung im Europaparlament kritisiert.

28.05.2021 06:44

"Dass Herr Bezos unsere Einladung ignoriert und nicht einmal einen Vertreter entsendet, ist ein Akt unfassbarer Arroganz und eine Missachtung von demokratischen Institutionen", sagte der Politiker am Donnerstag in Richtung des Firmengründers Jeff Bezos.

In der Anhörung wollten sich die Parlamentarier ein eigenes Bild davon machen, inwiefern kritische Medienberichte über die Überwachung von Arbeitern bei Amazon zutreffen und ob Praktiken des Konzerns eventuell arbeitsrechtswidrig seien. Zu Beginn der Anhörung hiess es, Amazon habe angekündigt, nach der Anhörung schriftlich auf eingereichte Fragen zu reagieren.

Die Arbeitsbedingungen bei Amazon waren zuletzt immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Der Konzern betonte am Donnerstagabend: "Wir respektieren das Recht unserer Mitarbeiter:innen, einer Gewerkschaft oder einer anderen rechtmässigen Organisation ihrer Wahl beizutreten oder auch nicht beizutreten - ohne Angst vor Repressalien, Einschüchterung oder Belästigung."

(AWP)

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Amazon setzt auf

Amazon setzt auf selbstfahrende Lastwagen

Amazon rüstet sich für eine Zukunft mit selbstfahrenden Lastwagen. Der weltgrösste Online-Händler bestellte beim Start-up Plus mindestens 1000 Systeme, mit denen herkömmliche Sattelschlepper automatisiert werden können. Amazon sicherte sich auch die Möglichkeit, rund ein Fünftel der kalifornischen Firma zu übernehmen, wie Plus in der Nacht zum Dienstag mitteilte.

22.06.2021 06:31

Amazon gehört bereits der Robotaxi-Entwickler Zoox und der Konzern testet auch kleine Roboter für die Warenlieferung. Der Kaufvertrag mit Plus läuft bis Ende Januar 2024, wie aus den Unterlagen hervorgeht.

Plus ist eine von mehreren Entwicklungsfirmen, die an selbstfahrenden Lastwagen arbeiten. Das Start-up kooperiert mit dem Hersteller Iveco und verspricht Sattelschlepper, die rund 1500 Kilometer pro Tag zurücklegen. Damit könnten selbstfahrende Lastwagen zu einem wirtschaftlichen Faktor für die Warenlogistik werden.

Plus ist gerade dabei, an die Börse zu gehen - wie diverse andere Konkurrenten über die Fusion mit einer bereits am Markt notierten Firmenhülle. An selbstfahrenden Lastwagen arbeitet unter anderem auch die Google -Schwesterfirma Waymo, die als besonders weit beim autonomen Fahren gilt./so/DP/zb

(AWP)

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Amazon wertvollste Marke –

Amazon wertvollste Marke – chinesische Firmen auf der Überholspur

Die Top-100 der wertvollsten Marken werden einer Studie zufolge weiter von US-Tech-Konzernen dominiert, doch die chinesische Konkurrenz holt auf - und übertrifft längst Unternehmen aus Europa.

21.06.2021 20:15

Mit einem Markenwert von geschätzt 684 Milliarden Dollar führt Amazon die Hitliste an, gefolgt von Apple (612 Milliarden), Google (458) und Microsoft (410), wie am Montag aus einer Untersuchung des britischen Marktforschungsunternehmens Kantar hervorging. Wertvollste chinesische Marke ist demnach der Social-Media-Riese Tencent auf Platz fünf, knapp vor Facebook auf dem sechsten Platz. Während US-Marken im vergangenen Jahr am schnellsten wuchsen, legen Unternehmen aus China langsam und kontinuierlich zu, so Kantar.

All tech… plus a little credit and a Big Mac. #KantarBrandz presents the 10 most valuable global brands. Happy #PrimeDay! (H/t @TomRotunnopic.twitter.com/41etYhDkpv

— janewells (@janewells) June 21, 2021

Europa taucht mit dem französische Luxus-Konzern Louis Vuitton im Ranking auf Platz 21 auf. Der Walldorfer Software-Konzern SAP landet auf Platz 26, die Deutsche Telekom auf Platz 46.

Auf Platz 47 folgt mit Tesla die nunmehr wertvollste Automarke. Der E-Autobauer konnte seinen Markenwert verdoppeln, wie die Marktforscher weiter mitteilten. Mercedes-Benz und BMW rangieren demnach hinter Toyota (Platz 64) auf den Plätzen 67 und 71. VW taucht in den Top-100 nicht auf. Schweizer Firmen sind in der Liste nicht vertreten.

(Reuters/cash)

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Amazon greift neue Chefin der

Amazon greift neue Chefin der US-Handelskommission FTC an

Amazon legt sich mit der frisch ernannten Chefin der US-Handelsbehörde FTC an.

01.07.2021 06:56

Der weltgrösste Online-Händler fordert, dass Lina Khan sich aus Untersuchungen seiner Wettbewerbsposition heraushalten soll, weil sie voreingenommen sei. Amazon reichte am Mittwoch einen entsprechenden offiziellen Antrag bei der FTC ein.

Die FTC ist in den USA für Verbraucherschutz zuständig und führt auch Wettbewerbsuntersuchungen durch. Die 32-jährige Khan machte vor einigen Jahren mit einem Papier zu Amazon auf sich aufmerksam, in dem sie argumentierte, dass gängige US-Ansätze zur Einschätzung der Wettbewerbslage im Bezug auf Internet-Unternehmen versagten.

Die ausschlaggebende Frage in solchen Verfahren ist oft, ob Verbraucher durch höhere Preise benachteiligt würden. Khan kritisierte jedoch, das reiche nicht aus. Denn ein Unternehmen wie Amazon könne eine erhebliche Kontrolle über verschiedene Wirtschaftsbereiche gewinnen, während die Kunden oberflächlich gesehen von niedrigen Preisen profitierten, argumentierte sie.

Die kürzliche Berufung von Khan zur FTC-Chefin wurde als Signal gesehen, dass die Regierung von US-Präsident Joe Biden über die Marktmacht grosser Tech-Konzerne besorgt ist und dagegenhalten will. Im Fall von Amazon dürfte demnächst speziell die geplante Übernahme des Hollywood-Studios MGM geprüft werden. Politiker und Regulierer sowohl in den USA als auch in Europa richten aber auch insgesamt verstärkt ihr Augenmerk auf den Konzern.

"Selbst grosse Unternehmen haben ein Recht auf unparteiische Untersuchungen", betonte Amazon in einer Stellungnahme. Khans bisherige Äusserungen und Texte zeigten aber, dass sie sich bereits eine Meinung über den Konzern gebildet habe. Amazon verwies in dem Antrag unter anderem darauf, dass Khan angesichts ihrer Analyse eine Zerschlagung des Unternehmens für gerechtfertigt halte. Khan hatte bei der Anhörung zu ihrer Ernennung im US-Senat versichert, dass sie keine Interessenkonflikte habe und unvoreingenommen den Fakten folgen werde.

(AWP)

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Ascim
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Höchst bedenklich

Finde ich das. Ich werde meine Einkäufe bei Amazon weiter einschränken. Vom Computer bewertet und ggf gekündigt werden. Wo leben wir denn bereits? 

Artikel bei cash

petra129
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Ascim hat am 04.07.2021 10:06

Ascim hat am 04.07.2021 10:06 geschrieben:

Finde ich das. Ich werde meine Einkäufe bei Amazon weiter einschränken. Vom Computer bewertet und ggf gekündigt werden. Wo leben wir denn bereits? 

 

https://www.cash.ch/news/politik/algorithmen-der-kampf-gegen-die-maschin...

Sehr eigenartig - Cash kann seinen eigenen Artikel nicht mehr finden. Na ja Google da werden sie geholfen *dirol*

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US-Konsumentenbehörde

US-Konsumentenbehörde verklagt Amazon wegen gefährlicher Produkte

Dem weltweit grössten Onlinehändler Amazon droht eine Klage der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC wegen Mängeln bei der Produktsicherheit von Drittanbietern. "Wir müssen uns damit auseinandersetzen, wie wir mit diesen massiven Drittanbieter-Plattformen effizienter umgehen können und wie wir die amerikanischen Verbraucher, die sich auf sie verlassen, am besten schützen können", sagte der CPSC-Vorsitzende Robert Adler am Mittwoch.

15.07.2021 06:55

Der in Seatle ansässige E-Commerce-Riese sei dafür verantwortlich, Hunderttausende gefährlicher Produkte zurückzurufen, da sie ein ernsthaftes Verletzungs- oder Todesrisiko für Verbraucher darstellen würden, begründete die CPSC ihre Entscheidung zur Klageeinreichung.

Zu den Produkten gehörten 24'000 Kohlenmonoxid-Detektoren, die im Erstfall nicht anschlugen, fast 400'000 Haartrockner, denen die erforderliche Sicherung gegen einen möglichen Stromschlag fehlte, und "zahlreiche" Kinderschlafanzüge, die Feuer fangen konnten.

Amazon erklärte, es habe "den Grossteil" der fraglichen Produkte von seiner Plattform entfernt und Kunden volle Rückerstattungen gewährt. Es sei allerdings "unklar", warum die CPSC das Angebot des Unternehmens abgelehnt habe, das Rückrufprogramm auch um Produkte zu erweitern, die von Dritten verkauft wurden, und nun über eine Klage Massnahmen erzwingen wolle, die nahezu identisch mit den Schritten seien, die Amazon bereits ergriffen habe.

(AWP)

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Amazon löscht 200 Millionen

Amazon löscht 200 Millionen falsche Bewertungen

Der US-Konzern Amazon hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr weltweit mehr als 200 Millionen gefälschter Produktrezensionen auf seinen Webseiten gelöscht. Demnach geht das Unternehmen auch verstärkt gerichtlich gegen Agenturen vor, die falsche oder erfundene Bewertungen verkaufen. Der Konzern hat seit 2018 allein in Deutschland 30 Prozesse gegen derartige Unternehmen angestrengt, wie Amazon am Samstag in München mitteilte. Darüber berichtete zuerst das Nachrichtenmagazin "Spiegel".

25.07.2021 14:19

Nicht nur Amazon, sondern auch andere Unternehmen gehen gerichtlich gegen die Verkäufer falscher Bewertungen vor. Ein Problem ist dies beispielsweise auch für Reiseportale, wenn sich dort erfundene Hotelbewertungen finden. Zivilklagen gegen die Bewertungsverkäufer sind jedoch mitunter schwierig, weil diese oft aus dem Ausland heraus operieren. Laut Amazon wurden 2020 erheblich mehr falsche Bewertungen gelöscht als noch vor wenigen Jahren.

Amazon gibt demnach mittlerweile weltweit 700 Millionen Dollar im Jahr für Mitarbeiter und Software aus, um Betrug und Manipulationen vorzubeugen beziehungsweise aufzudecken./cho/DP/he

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Amazon steigert Gewinn

Amazon steigert Gewinn kräftig - Anleger dennoch enttäuscht

Der weltgrösste Online-Händler Amazon hat im zweiten Quartal weiter vom Trend zum Einkauf im Internet und boomenden Cloud-Diensten profitiert. In den drei Monaten bis Ende Juni stieg der Nettogewinn im Jahresvergleich um 50 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar (6,6 Mrd Euro), wie Amazon am Donnerstag nach US-Börsenschluss bekanntgab. Die Erlöse wuchsen um 27 Prozent auf 113,1 Milliarden Dollar. Damit knackte Amazon im dritten Quartal in Folge die Marke von 100 Milliarden Dollar. Anleger reagierten dennoch enttäuscht und liessen die Aktie nachbörslich zunächst um vier Prozent fallen.

29.07.2021 22:33

Angesichts der ohnehin schon hohen US-Verbraucherausgaben und der diesmal ins zweite Quartal vorgezogenen Rabattschlacht "Prime Day" waren die Erwartungen der Analysten hoch gewesen. Für Enttäuschung am Markt sorgte zudem die Geschäftsprognose für das laufende Vierteljahr. Amazon stellte Erlöse von bis zu 112 Milliarden Dollar in Aussicht, was einer deutlichen Abschwächung des Wachstums auf maximal 16 Prozent entspricht - für Amazons Verhältnisse bescheiden. An der Wall Street war mit einer höheren Umsatzprognose und auch insgesamt mit besseren Quartalszahlen gerechnet worden./hbr/DP/he

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Amazon will laut Bericht

Amazon will laut Bericht Kaufhäuser in den USA eröffnen

Der weltgrösste Onlinehändler Amazon will in den USA laut einem Medienbericht grössere Ladengeschäfte im Stil von Kaufhäusern aufmachen. Die ersten Filialen sollen in Kalifornien und Ohio an den Start gehen, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Amazon wollte dies auf Nachfrage allerdings nicht bestätigen. "Wir kommentieren Gerüchte und Spekulationen nicht", sagte eine Unternehmenssprecherin.

19.08.2021 15:19

Ganz überraschend käme ein solcher Vorstoss indes nicht. Amazon ist zwar als Allesverkäufer im Internet gross geworden, mischt aber schon seit einigen Jahren auch den klassischen Einzelhandel immer stärker auf. Der 1994 von Starunternehmer Jeff Bezos gegründete Konzern betreibt unter Marken wie Amazon Fresh und Go Ketten für Lebensmittel und hat auch kleinere Ladengeschäfte für Bücher und andere Produkte. Ausserdem gehört Amazon die US-Supermarktkette Whole Foods.

Durch grössere Ladengeschäfte könnte Amazon auch sein Kleidungs-, Haushalts- und Technikangebot stärker ausserhalb des Internets platzieren. Dem "Wall Street Journal" zufolge wären die Filialen mit einer Fläche von rund 30 000 Quadratfuss (knapp 2790 Quadratmeter) deutlich grösser als Amazons bisherige Einzelhandelsgeschäfte, aber wesentlich kleiner als durchschnittliche Kaufhäuser in den USA. Konkrete Angaben zum Zeitplan enthielt der Bericht nicht./hbr/DP/jha

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Amazon eröffnet in

Amazon eröffnet in Deutschland umgebautes Logistikzentrum mit Roboterbetrieb

Zehn Jahre nach Eröffnung des Logistikzentrums in Graben bei Augsburg hat Amazon den Standort für den Betrieb von Robotern umgebaut.

13.09.2021 06:34

Rund 150 Millionen Euro seien investiert worden, berichtete das Handelsunternehmen. Die 1900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Graben erhielten künftig Unterstützung durch Transportroboter. Das umgebaute Zentrum wird am Montag (13.15 Uhr) offiziell eröffnet.

Amazon hatte das Zentrum im September 2011 in Betrieb genommen. Bislang ist es das einzige Logistikzentrum des Internetkonzerns in Bayern und eines der grössten in Deutschland. Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, im ersten Halbjahr 2022 ein weiteres bayerisches Logistikzentrum mit etwa 1000 Arbeitsplätzen in Gattendorf bei Hof in Oberfranken eröffnen zu wollen. Neben den grossen Logistikstandorten betreibt Amazon noch kleinere Sortier- und Verteilzentren an etlichen Standorten.

Amazon hat weltweit mehr als 170 Logistikzentren, davon 40 in Europa und 17 in Deutschland. Nach Angaben des Unternehmen sind in mehr als zwei Dutzend der Zentren in aller Welt Roboter im Einsatz. Die Maschinen holten beispielsweise bei Kundenbestellungen schwere Waren aus den Regalen, damit die Versandmitarbeiter dies nicht mehr selbst machen müssen.

(AWP)

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Amazon will mehr Abstimmung

Amazon will mehr Abstimmung mit Behörden gegen Produktpiraten

Amazon hat eine breitere Kooperation zwischen Behörden und Unternehmen im Kampf gegen Produktpiraterie angeregt. Nötig seien unter anderem bessere Grenzkontrollen sowie ein härteres Vorgehen gegen Produktfälscher in der Einzelhandelsbranche, betonte der weltgrösste Online-Händler in einem Blogeintrag am Montag.

18.10.2021 06:33

Als positive Beispiele für bisherige Zusammenarbeit nannte Amazon den Austausch mit der US-Grenzschutzbehörde. So seien im Herbst vergangenen Jahres dank Hinweisen des Handelskonzerns acht Sattelschlepperladungen mit gefälschten Kühlergrills mit Logos bekannter Automarken beschlagnahmt worden. Im Gegenzug habe Amazon nach Informationen der amerikanischen Grenzbehörde einen Anbieter gefälschter Ohrhörer-Hüllen von seiner Plattform verbannen und verklagen können. Insgesamt gebe Amazon jedes Quartal eine Liste entdeckter Produktfälscher an Behörden weiter.

Der Verkauf von Produktfälschungen durch Händler über die Amazon-Plattform ist seit Jahren ein grosses Problem. Der Konzern richtete eine Gruppe aus rund 20 Experten wie zum Beispiel früheren Staatsanwälten ein, die weltweit gegen Produktfälscher ermittelt./so/DP/zb

(AWP)

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