Lonza

Lonza Grp N 

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Kursschwäche ausnützen?

Lonza, so etwas wie everybody's darling, hat seit dem Februar etwa 15% eingebüsst. Vermutlich Gewinnmitnahmen, vielleicht auch ein etwas enttäuschender Ausblick könnten Gründe dazu sein. Nun scheint der Boden bei etwa 535 Fr. gefunden zu sein und ich halte eine Umkehr für wahrscheinlich. Lonza hat eine vielversprechende Zukunft vor sich, will über die nächsten Jahre beim Umsatz stets zweistellig wachsen und das Ebitda auf 33 - 35% steigern. So wird auch kräftig in Produktionskapazitäten investiert. Zudem könnte der LSI-Verkauf sowie die Verwendung des Erlöses zusätzlich kursfreundliche Nachrichten liefern.

In dieser leichten Schwächephase könnte sich ein Einstieg lohnen.

pirelli
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Lonza-Affäre: Bund will nun

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Justyko
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pirelli hat am 14.04.2021 18

pirelli hat am 14.04.2021 18:49 geschrieben:

Lonza-Affäre: Bund will nun doch eigene Impfstrasse prüfen - 20 Minuten

Habe ich richtig verstanden? Der Staat soll im Werk von Lonza fremde Impfstoffe herstellen?

Die Produktion würde dann wohl durch das BAG betrieben. Als CEO käme Cedric Wermuth in Frage und als VR Präsidentin wäre Frau J. Badran eine hervorragende Besetzung mit Erfahrung.

pirelli
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Justyko hat am 14.04.2021 19

Justyko hat am 14.04.2021 19:32 geschrieben:

pirelli hat am 14.04.2021 18:49 geschrieben:

Lonza-Affäre: Bund will nun doch eigene Impfstrasse prüfen - 20 Minuten

Habe ich richtig verstanden? Der Staat soll im Werk von Lonza fremde Impfstoffe herstellen?

Die Produktion würde dann wohl durch das BAG betrieben. Als CEO käme Cedric Wermuth in Frage und als VR Präsindentin wäre Frau J. Badran eine hervorragende Besetzung mit Erfahrung.

na ja, zumindest soll es geprüft werden, um die Abhängigkeit der Schweiz in punkto Impfstoffe zu reduzieren...

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Lonza und Immunitas arbeiten

Lonza und Immunitas arbeiten bei Krebsbehandlung zusammen

Der Pharmazulieferer Lonza wird die US-Firma Immunitas Therapeutics bei der Entwicklung und Herstellung einer neuen Krebstherapie unterstützen.

15.04.2021 15:30

Konkret dreht es sich um den monoklonaler Antikörper IMT-009, der für den Einsatz bei soliden Tumoren und hämatologischen Malignomen entwickelt wird.

Laut einer Mitteilung vom Donnerstag wird Lonza die Entwicklungsstufen von IMT-009 vom Entwicklungskandidaten bis zu frühen klinischen Studien abdecken.

(AWP)

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Lonza and Moderna wollen

Lonza and Moderna wollen Impfstofffabrikation in Visp verdoppeln

Die Produktion von Covid-19-Impfstoff bei Lonza in Visp soll verdoppelt werden. Eine Vereinbarung von Lonza mit Moderna sieht den Bau von drei zusätzlichen Produktionslinien vor.

29.04.2021 07:20

Wie Lonza am Donnerstag mitteilte, werden die zusätzlichen Produktionskapazitäten schrittweise in Betrieb genommen. Anfang 2022 soll dann die gesamte zusätzliche Produktionskapazität in Betrieb sein. Wie hoch das Investitionsvolumen für die zusätzlichen Fabrikationslinien ist, schrieb Lonza in der Medienmitteilung nicht.

Mit der Rekrutierung von zusätzlichen Personal, welches man für die Fabrikationslinien benötigt, wurde gemäss den Angaben bereits begonnen.

(AWP)

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Lonza (aktuelle Gewichtung: 8

Lonza (aktuelle Gewichtung: 8,5 Prozent)

Die Aktien von Lonza verspüren wieder Auftrieb. Von der Nachricht, wonach die Produktion des Covid-19-Impfstoffs des amerikanischen Partners Moderna verdoppelt werden soll, geht denn auch Signalwirkung aus. Künftig sollen in Visp jährlich 600 Millionen Impfstoffdosen produziert werden. Umsatzwirksam wird das Ganze vermutlich erst im kommenden Jahr. Fast noch wichtiger als die zusätzlichen Umsätze und Gewinne ist allerdings die Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Amerikanern.

Ich schrieb kürzlich, dass alles danach aussieht, als ob uns das Covid-19-Virus noch auf Jahre hinaus begleiten wird. Die mRNA-Technologie von Moderna und anderen Anbietern macht es möglich, innerhalb weniger Monate auf Virusmutationen reagieren zu können. Ich wäre jedenfalls nicht überrascht, wenn der Impfschutz künftig ein-, wenn nicht gar zweimal im Jahr aufgefrischt werden müsste. Kürzlich liess das amerikanische Partnerunternehmen durchblicken, dass es an einer Verschmelzung der saisonalen Grippeimpfung mit dem Covid-19-Impfstoff arbeite. Ein solches Szenario spiegelt sich soviel ich weiss noch nicht in den Bewertungsmodellen der Analysten wider.

Im Zusammenhang mit den eher konservativen Vorgaben für dieses Jahr sehe ich gewissen Raum für Überraschungen. Lonza ist seit Jahren für ebensolche bekannt ist. Hinzu kommt, dass ich Lonza auch des widerstandsfähigen Geschäftsmodells wegen zu meinen Aktienfavoriten zähle. Die Aktien des Pharmazulieferers dürften Stabilität in die Titelauswahl bringen.

 

Zwischenbilanz April - Schweizer Aktienfavoriten: Fürs Erste noch in Lauerstellung | cash

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Lonza baut weitere

Lonza baut weitere Produktionslinie für Moderna in den Niederlanden

Der Pharma-Auftragshersteller Lonza und der US-Biotechnologiekonzern Moderna erweitern ihre Zusammenarbeit beim Covid-19-Impfstoff erneut.

02.06.2021 07:21

Lonza und der Covid-19-Impfstoffhersteller Moderna vertiefen ihre Zusammenarbeit. Der Basler Pharmazulieferer wird am Standort Geleen in den Niederlanden eine neue Produktionslinie zur Wirkstoffherstellung errichten und so das Produktionsnetzwerk ausbauen. Pro Jahr sollen damit zusätzliche 300 Millionen Impfdosen hergestellt werden können, wie Lonza am Mittwoch mitteilte.

Die neue Anlage soll die Produktion Ende 2021 aufnehmen. Die Erweiterung spiegle die vertiefte Zusammenarbeit mit Moderna wider, wie es weiter heisst.

Lonza produziert bereits jetzt den Wirkstoff für die Moderna-Impfung in Visp im Wallis und in Portsmouth (USA). Erst im April wurde gemeldet, dass die Impfstofffabrikation in Visp durch drei zusätzliche Produktionslinien verdoppelt werden soll. Die beiden Firmen hatten im Mai 2020 eine auf zehn Jahre angelegte strategische Zusammenarbeit vereinbart.

(AWP/Reuters)

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Lonza baut weitere

Lonza baut weitere Produktionslinie für Moderna in den Niederlanden

Lonza und der Covid-19-Impfstoffhersteller Moderna vertiefen ihre Zusammenarbeit. Der Basler Pharmazulieferer wird am Standort Geleen in den Niederlanden eine neue Produktionslinie zur Wirkstoffherstellung errichten und so das Produktionsnetzwerk ausbauen. Pro Jahr sollen damit zusätzliche 300 Millionen Impfdosen hergestellt werden können, wie Lonza am Mittwoch mitteilte.

02.06.2021 07:28

Die neue Anlage soll die Produktion Ende 2021 aufnehmen. Die Erweiterung spiegle die vertiefte Zusammenarbeit mit Moderna wider, wie es weiter heisst.

Lonza produziert bereits jetzt den Wirkstoff für die Moderna-Impfung in Visp im Wallis und in Portsmouth (USA). Erst im April wurde gemeldet, dass die Impfstofffabrikation in Visp durch drei zusätzliche Produktionslinien verdoppelt werden soll. Die beiden Firmen hatten im Mai 2020 eine auf zehn Jahre angelegte strategische Zusammenarbeit vereinbart.

yr/tp

(AWP)

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hmm - legt ja mächtig zu -

hmm - legt ja mächtig zu - endlich! aber weiss jemand warum?

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Marktpotential Aducanumab

pirelli hat am 07.06.2021 17:22 geschrieben:

hmm - legt ja mächtig zu - endlich! aber weiss jemand warum?

 

Nun, inzwischen kennen wir den Grund!

Dass Aducanumab in den USA nun zugelassen wurde kommt überraschend. Seit nun 18 Jahren ist kein Alzheimer-Medikament mehr eingeführt worden! Lonza ist diesbezüglich der Auftragshersteller. Das Marktpotential, wenn es dann wirklich einschlägt ist gigantisch.

Der Kurs ist auf Allzeithoch und hat somit eigentlich keine Widerstände. Trotzdem überlege ich mir gelegentlich die Ernte einzufahren oder zumindest ein SL zu setzen. Meinungen?

pirelli
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@justyko

ich hab meine gestern morgen verkauft - mein ziel hab ich erreicht, obwohl ich doch länger als gedacht darauf warten musste. warte nun mal einwenig an der seitenlinie.

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Ende der Party?

Justyko hat am 08.04.2021 16:03 geschrieben:

Lonza, so etwas wie everybody's darling, hat seit dem Februar etwa 15% eingebüsst. Vermutlich Gewinnmitnahmen, vielleicht auch ein etwas enttäuschender Ausblick könnten Gründe dazu sein. Nun scheint der Boden bei etwa 535 Fr. gefunden zu sein und ich halte eine Umkehr für wahrscheinlich. Lonza hat eine vielversprechende Zukunft vor sich, will über die nächsten Jahre beim Umsatz stets zweistellig wachsen und das Ebitda auf 33 - 35% steigern. So wird auch kräftig in Produktionskapazitäten investiert. Zudem könnte der LSI-Verkauf sowie die Verwendung des Erlöses zusätzlich kursfreundliche Nachrichten liefern.

In dieser leichten Schwächephase könnte sich ein Einstieg lohnen.

 

Wer obigen Ratschlag befolgt hat, kann sich ein Glas vom Besseren genehmigen. Meinerseits habe ich Lonza ebenfalls verkauft. Der Kurs wird wohl konsolidieren oder etwas korrigieren. Trotzdem coole Bude, in vielen Belangen. Sie bleibt weit oben auf der Watchliste.

Nun habe ich nur noch Aktien von ROSE und SWON und werde wohl etwas unter Entzug leiden. Traue halt der aktuellen Kursrally nicht so recht.

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Lonza veröffentlicht

Lonza veröffentlicht Finanzzahlen 2020 gemäss neuer Struktur

Der Pharmazulieferer Lonza hat seine Finanzzahlen für das Jahr 2020 entsprechend der neu gestalteten Geschäftsstruktur veröffentlicht. Angepasst wurden Umsatz, Ebit, Ebitda und Core Ebitda.

29.06.2021 08:23

Damit solle vor der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse sichergestellt werden, dass die Finanzzahlen die Leistung der Divisionen reflektieren, heisst es in einer Mitteilung von Lonza vom Dienstag. So sei etwa das Geschäft Specialty Ingredients (LSI) als nicht fortgeführte Aktivität klassifiziert. Zudem soll die neue Geschäftsstruktur und die überarbeitete Politik der alternativen Leistungskennzahlen (APM) in den Zahlen reflektiert sein.

Die Zahlen für den Nettoumsatz (6,19 Milliarden Franken), den Ebit (1,1 Milliarden Franken) und den Ebitda (1,66 Milliarden Franken) bleiben insgesamt gleich. Der Core-Ebitda beträgt laut den neu veröffentlichten Zahlen 1,696 Mrd gegenüber 1,728 Mrd im ursprünglich veröffentlichten Geschäftsbericht. Die angepassten Zahlen können auf der Webseite des Unternehmens abgerufen werden.

Lonza hatte im Juli letzten Jahres den Verkauf des LSI-Geschäfts angekündigt und im Oktober dann eine neue Geschäftsstruktur und die Überarbeitung der Politik der alternativen Leistungsmessung bekanntgegeben. Seit diesem Jahr ist das ehemalige Segment Pharma, Biotech & Nutrition (LPBN) in die vier Geschäftsbereiche Small Molecules, Biologics, Cell & Gene und Capsules & Health Ingredients aufgeteilt.

Weitere Details werden im Rahmen des Halbjahresergebnisses am 23. Juli präsentiert.

(AWP)

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Lonza erweitert

Lonza erweitert Zusammenarbeit mit grossem biopharmazeutischen Partner

Der Pharmazulieferer Lonza erweitert die Zusammenarbeit mit einem namentlich nicht genannten Partner für die Herstellung von monoklonalen Antikörpern.

16.07.2021 07:18

Nach der Produktzulassung wird der Auftrag einen erheblichen Teil der Kapazität der im Bau befindlichen Mammalian-Grosanlage in Visp beanspruchen. Diese wird im Endausbau über sechs 20'000-Liter-Bioreaktoren verfügen.

Zusammen mit anderen Kunden seien damit nun etwa 75 Prozent der verfügbaren Kapazität der Anlage reserviert, teilte Lonza am Freitag mit. Die finanziellen Konditionen des neues Deals werden in der Medienmitteilung nicht genannt.

(AWP)

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Lonza erhält Auftrag aus

Lonza erhält Auftrag aus Grossbritannien von CN Bio

Der Pharmazulieferer Lonza hat eine Vertriebsvereinbarung mit dem britischen Unternehmen CN Bio geschlossen.

20.07.2021 05:30

Im Rahmen des Auftrags wird Lonza Leberzellen liefern, die von CN Bio für Medikamentenstudien verwendet werden. Finanzielle Details nennen die Vertragspartner nicht.

Mit den sogenannt "präqualifizierten" Zellen müssen laut einer Mitteilung vom Montag weniger Zelltypen getestet werden, um zuverlässige Daten zur Wirksamkeit von Inhaltsstoffen zu erhalten.

Die Verwendung spiele eine wichtige Rolle, um die Abbruchraten zu senken und die Effizienz und den Erfolg von Medikamentenentwicklungsprogrammen zu steigern, heisst es weiter.

(AWP)

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Lonza wird 2021 ein Viertel

Lonza wird 2021 ein Viertel des Umsatzes für Investitionen ausgeben

Der Pharmazulieferer und frühere Chemiekonzern Lonza steckt viel Geld in die Zukunft des Unternehmens. Alleine im ersten Halbjahr 2021 wurden insgesamt 474 Millionen Franken investiert.

23.07.2021 08:05

Rund 80 Prozent des Betrages flossen in Wachstumsinvestitionen, wie Lonza am Freitag mitteilte. Und die Ausgaben für Wachstumsinitiativen dürften im zweiten Halbjahr noch zunehmen. 2021 werden die gesamten Investitionsausgaben laut Communiqué voraussichtlich etwa 25 Prozent des Umsatzes erreichen.

Diese Ausgaben kann Lonza gut bestreiten, hat doch der kürzlich erst abgeschlossene Verkauf des Chemiegeschäfts an die beiden Finanzinvestoren Bain Captial und Cinven 4,2 Milliarden Franken in die Kassen gespült.

Lonza werde die "Mehrheit" des Verkaufserlöses in interne Wachstumsprojekte investieren, heisst es. Darüber hinaus erwäge man auch Akquisitionen in wichtigen strategischen Bereichen und neuen Technologien.

Derweil nimmt Lonza im Wallis die Sanierung der Giftmülldeponie Gamsenried in Angriff. Für die erste Phase des Sanierungsprojekts hat der Konzern 290 Millionen Franken zurückgestellt.

Die Sanierung der "Altlast" werde 2023 oder 2024 in Angriff genommen, teilte Lonza am Freitag mit. Das in Zusammenarbeit mit den Behörden des Kantons Wallis erarbeitete Projekt werde rund zehn Jahre dauern. Lonza geht davon aus, dass das dafür zurückgestellte Geld den "Grossteil" der gesamten Sanierungskosten abdecken sollten.

ra/uh/mk

(AWP)

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Lonza legt die Messlatte nach

Lonza legt die Messlatte nach starkem Halbjahr höher

Die «neue» Lonza ist deutlich profitabler ohne das mittlerweile verkaufte Chemiegeschäft. Der hierzulande vor allem für den Impfstoff-Auftrag von Moderna bekannte Pharmazulieferer will künftig schneller wachsen.

23.07.2021 07:13

Lonza hat im ersten Semester 2021 den Umsatz um 13,3 Prozent auf 2,54 Milliarden Franken gesteigert, wie am Freitag aus einem Communiqué hervorging. Davon blieben 317 Millionen Franken als Betriebsgewinn (EBIT). Die just zur Jahresmitte verkaufte Chemiesparte LSI ist im Abschluss bereits herausgerechnet.

Daneben weist Lonza die um Wertberichtigungen und Restrukturierungsaufwendungen bereinigten Zahlen aus. Der sogenannte "Kern-EBITDA" stieg um 13,1 Prozent auf 847 Millionen Franken und die entsprechende Marge erreichte 33,3 Prozent. Zum Vergleich: Inklusive LSI kam Lonza vor einem Jahr auf 29,1 Prozent. Analysten hatten etwas tiefere Werte erwartet.

Unter dem Strich stand ein Reingewinn von 321 Millionen Franken zu Buche. Dies inklusive des Chemiebereiches, der ja bis Mitte Jahr noch zu Lonza gehörte.

Seit der Trennung vom Chemieteil konzentriert sich Lonza voll und ganz auf seine Rolle als Produktionspartner der Pharma- und Biotechindustrie. Unter anderem am Stammwerk in Visp werden etwa im Auftrag von Pharmakonzernen Wirkstoffe für Medikamente hergestellt - oder eben für die Impfung der US-Firma Moderna.

Und die fokussierte Lonza soll nun deutlich schneller wachsen und mehr Gewinn abwerfen als die bisherige Firma. Bis 2023 peilt das Unternehmen ein zweistelliges Umsatzwachstum und die Betriebsgewinnmarge soll auf 33 bis 35 Prozent steigen.

Auf dem Weg dorthin stellt Lonza für das Jahr 2021 neu ein Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen im mittleren Zehnerprozentbereich in Aussicht. Die Core-EBITDA-Marge soll im Einklang mit den Mittelfristzielen 2023 bei etwa 33 bis 35 Prozent liegen.

(AWP)

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Lonza erweitert

Lonza erweitert Produktionsanlage im chinesischen Guangzhou

Der Pharmazulieferer Lonza erweitert den chinesischen Standort Guangzhou mit einer Produktionslinie zur Abfüllung und Fertigstellung von Arzneimitteln. Diese Produktion werde in einer 17'000 m2 grossen und hochmodernen Anlage eingerichtet, teilte Lonza am Montag mit. Angaben zum Investitionsvolumen wurden keine gemacht.

23.08.2021 08:08

Mit dem Ausbau könne Lonza ihren lokalen chinesischen und internationalen Kunden künftig vom Standort Guangzhou aus ein breites Angebot zur Herstellung von Pharmasubstanzen und -produkten gewährleisten. Der Bau der neuen Produktionslinie werde im kommenden Jahr abgeschlossen und es würden mehr als 150 neue Arbeitsplätze geschaffen, heisst es weiter.

mk/uh

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Lonza erhält einen neuen

Lonza erhält einen neuen Finanzchef

Der Pharmazulieferer Lonza hat Philippe Deecke zum neuen Finanzchef erkoren.

26.08.2021 07:17

Deecke werde das Amt Anfang Dezember von Rodolfo Savitzky übernehmen, der das Unternehmen Ende Jahr verlassen und eine neue Herausforderung annehmen werde, teilte Lonza am Donnerstag mit. Savitzky war bei Lonza seit Oktober als Finanzchef im Amt.

Deecke blicke bisher auf eine mehr als dreissigjährige Karriere in verschiedenen Führungspositionen im Finanzbereich zurück. Er wechselt von Novartis zu Lonza. Beim Pharmakonzern arbeitete er mehr als 16 Jahre, zuletzt als Finanzchef des Onkologiebereichs.

Davor verantwortete Deecke unter anderem die Finanzen der Novartis-Generikatochter Sandoz oder des Europa- und Afrika-Geschäfts des Augenheilkonzerns Alcon, der damals zu Novartis gehörte.

(AWP)

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Lachgas-Katalysator bei Lonza

Lachgas-Katalysator bei Lonza in Visp in Betrieb

Das Chemie- und Pharmaunternehmen Lonza hat in seinem Werk in Visp im Wallis einen Katalysator zur Eindämmung von Lachgasemissionen eingebaut. Die Anlage wurde Anfang Oktober in Betrieb genommen, wie es auf der Unternehmens-Webseite heisst.

18.10.2021 18:21

Der Katalysator wird laut Lonza die Lachgasemissionen des Werks um mindestens 98 Prozent senken. Die Umsetzungskosten von 12 Millionen Franken wurden von der Firma vorfinanziert.

Das klimaschädliche Gas entsteht bei der Produktion des Vitamins Niacin (B3). Lachgas, oder Distickstoffmonoxid, verursacht einen 300 Mal stärkeren Treibhauseffekt als CO2.

Die Emissionen der Lonza-Fabrik entsprechen also rund 540'000 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr. Die Niacin-Produktion im Wallis verursacht also fast ein Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen der Schweiz.

Die Produktionsanlage der Lonza in Visp ist seit 1971 in Betrieb. Das Unternehmen hatte die Emissionen bei einer periodischen Messung selbst festgestellt und die Öffentlichkeit im Februar 2020 informiert. Externe Lieferprobleme, unter anderem bedingt durch die Coronavirus-Pandemie, hatten die termingerechte Fertigstellung der Katalysatoranlage per Ende 2021 zunächst in Frage gestellt.

(AWP)

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Lonza wird für Seres

Lonza wird für Seres Therapeutics Wirkstoffkandidat herstellen

Lonza hat einen weiteren Kunden für seinen biopharmazeutischen Produktionskomplex "Ibex" in Visp gewonnen. Der Pharmazulieferer wird für die amerikanische Seres Therapeutics dessen Wirkstoffkandidaten SER-109 herstellen. Das Mittel wird zur Behandlung von CDI erforscht, einer bakteriell verursachten Darmerkrankung.

10.11.2021 08:53

Konkret hat der Auftragsfertiger Bacthera eine Herstellungs-Übereinkunft mit Seres abgeschlossen, wie Lonza am Mittwoch mitteilte. Bacthera wiederum wird die entsprechende Anlage bei Lonza in Visp einrichten. Bacthera ist ein Joint Venture von Lonza mit der dänischen Chr. Hansen.

Finanzielle Details des Auftrags werden in der Mitteilung nicht offengelegt.

ra/uh

(AWP)

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