Zurich Insurance Group AG

Zurich Insur Gr N 

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Elias
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UBS sieht Zurich nun bei 500 Franken

Dividendenperle

UBS sieht renditestarke Zurich-Aktie Kurs nun bei 500 Franken

Die UBS ist bei der Aktie der Zurich Insurance nach den Halbjahreszahlen richtiggehend «aus dem Häuschen». - Und: Kepler Cheuvreux muss bei Alcon dringend über die Bücher.

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Zurich-Chef Mario Greco dürfte stolz auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein – und das völlig zu Recht. Seit letzter Woche wissen wir, dass die traditionsreiche Versicherungsgruppe auf eine starke erste Jahreshälfte zurückblickt.

Zur Erinnerung: Der Betriebsgewinn stieg im Jahresvergleich um 60 Prozent auf 2,71 Milliarden Dollar, der Reingewinn sogar um mehr als 85 Prozent auf 2,19 Milliarden Dollar. Damit übertraf das Unternehmen selbst die kühnsten Analystenschätzungen.

War der Börse in den letzten Jahren nichts gut genug, verfiel sie diesmal schon fast ein bisschen in Euphorie. Dank späten Kursgewinnen gingen die Aktien von Zurich Insurance am Tag der Ergebnisveröffentlichung um fast vier Prozent höher aus dem Handel.

In einem mir zugespielten Kommentar aus dem Hause UBS ist Autor Will Hardcastle kaum noch zu bremsen. Auf Basis des vorliegenden Zahlenkranzes erhöht er seine Gewinnschätzungen für die kommenden Jahre zwar "nur" um bis zu 3 Prozent. Allerdings liegen die Annahmen schon heute um knapp 6 Prozent über den durchschnittlichen Schätzungen anderer Berufskollegen, was sich auch im neuerdings 500 (zuvor 465) Franken lautenden 12-Monats-Kursziel widerspiegelt.

Kursentwicklung der Zurich-Aktien über die letzten fünf Jahre (Quelle: www.cash.ch)

Er stehe mit grosser Überzeugung hinter seiner Kaufempfehlung, lässt der UBS-Analyst die Anlagekundschaft der Grossbank wissen. Interessant ist ausserdem seine Aussage, wonach er sich selbst bei seinem neuen 12-Monats-Kursziel noch immer auf eher konservative Annahmen abstütze.

Ich schrieb meinerseits am vergangenen Freitag:

Firmenchef Mario Greco und seine Belegschaft blicken denn auch auf eine sehr erfreuliche erste Jahreshälfte zurück. Mit weniger als 94 Prozent liegt die Combined Ratio auf dem tiefsten Stand der letzten 20 Jahre. Diese Kennzahl steht für das Verhältnis von Aufwendungen und Leistungen eines Versicherungsunternehmens zu den hierfür vereinnahmten Prämien, weshalb ihr viel Beachtung geschenkt wird.

...und...

Ein Kränzchen muss ich Greco auch für die milliardenschwere Übernahme von Geschäftsaktivitäten der amerikanischen MetLife winden. Regelmässigen Leserinnen und Leser meiner Kolumne wissen um meine Aversion gegen Grossübernahmen. Doch dieser Kauf scheint sich bezahlt zu machen, dürften die besagten Geschäftsaktivitäten firmeneigenen Angaben zufolge im laufenden Jahr doch nicht weniger als 80 bis 90 Millionen Dollar zum Konzernergebnis beitragen. Das ist allerhand.

In Erwartung steigender Kurse räume ich den dividendenstarken Aktien von Zurich Insurance bei meinen Schweizer Aktienfavoriten für 2021 denn auch weiterhin ein Gewicht von gut 10 Prozent ein.

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Zurich ernennt Paolo Mantero

Zurich ernennt Paolo Mantero zum Chefstrategen

Der Versicherungskonzern Zurich erhält per Anfang 2022 einen neuen Chefstrategen. Paolo Mantero sei per 1. Januar 2022 zum neuen Group Chief Strategy Officer ernannt worden, teilte Zurich am Dienstag mit. Er ersetzt Giovanni Giuliani, welcher künftig als CEO die Geschicke der Ländergesellschaft von Zurich in Italien leiten wird.

31.08.2021 12:12

In seiner neuen Funktion soll Mantero alle globalen strategischen Ressourcen der Gruppe im Auge haben und die Koordination und Zusammenarbeit zwischen dem Konzern und den Büros auf regionaler und Länderebene stärken, heisst es.

Mantero ist derzeit noch als Finanzchef im Bereich Commercial Insurance für Zurich tätig. Der Nachfolger für diese Aufgabe von Mantero soll baldmöglichst bekanntgegeben werden.

cf/uh

(AWP)

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Elias
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Kaufempfehlung

Winkt den Zurich-Aktionären eine satte Dividendenerhöhung?

Ein Branchenkenner sieht kommenden Frühling einen Geldregen über die Aktionäre von Zurich Insurance herniederprasseln. - Und: Winken dem Sensorenhersteller AMS ausgerechnet bei Apple neue Aufträge?

Der cash Insider berichtet im Insider Briefing jeweils vorbörslich von brandaktuellen Beobachtungen rund um das Schweizer Marktgeschehen und ist unter @cashInsider auch auf Twitter aktiv. Schauen Sie sich doch auch das Tracker Zertifikat auf die Schweizer Aktienfavoriten des cash Insider an.

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Kürzlich berichtete ich, dass die UBS den Aktien von Zurich Insurance über die nächsten 12 Monate einen Anstieg bis auf 500 Franken zutraut. Er stehe mit grosser Überzeugung hinter seiner "Buy" lautenden Anlageempfehlung, hielt der für die grösste Schweizer Bank tätige Analyst Will Hardcastle damals fest. Interessant war insbesondere die Aussage, wonach er sich bei seinem Kursziel auf eher konservative Schätzungen abstütze.

Zustimmung erhält der UBS-Analyst nun von niemand geringerem als seinem Berufskollegen Michael Huttner von der Berenberg Bank. Seines Erachtens ist die Versicherungsgruppe heute eine ganz andere als noch vor zehn Jahren, insbesondere was die Schwankungsanfälligkeit der Ertragskraft anbetrifft. Das Tagesgeschäft sei heute deutlich breiter abgestützt und sehr viel widerstandsfähiger als in früheren Tagen.

Mit anderen Worten: Mit Dividendenkürzungen wie etwa in den Jahren 2002 (von sechs auf einen Franken je Aktie) oder 2008 (von 15 auf elf Franken) ist künftig wohl nicht mehr zu rechnen. Huttner geht sogar noch einen Schritt weiter und rechnet im kommenden Frühjahr mit einer Erhöhung der Dividende um nicht weniger als 15 Prozent.

Die Aktien von Zurich Insurance haben den Dividendenabgang vom April endlich wettgemacht (Quelle: www.cash.ch)

Wenn es jemand wissen muss, dann der J.P.-Morgan-Veteran aus London - gilt dieser in Börsenkreisen doch als profunder Kenner der Versicherungsindustrie. Auch er preist die Aktien von Zurich Insurance zum Kauf an – wenn auch "nur" mit einem Kursziel von knapp 471 Franken.

Es war der erfreulich solide Zahlenkranz, der die Kursnotierungen auf über 400 Franken ansteigen liess. Ich kommentierte diesen wie folgt:

Firmenchef Mario Greco und seine Belegschaft blicken denn auch auf eine sehr erfreuliche erste Jahreshälfte zurück. Mit weniger als 94 Prozent liegt die Combined Ratio auf dem tiefsten Stand der letzten 20 Jahre. Diese Kennzahl steht für das Verhältnis von Aufwendungen und Leistungen eines Versicherungsunternehmens zu den hierfür vereinnahmten Prämien, weshalb ihr viel Beachtung geschenkt wird.

...und...

Ein Kränzchen muss ich Greco auch für die milliardenschwere Übernahme von Geschäftsaktivitäten der amerikanischen MetLife winden. Regelmässigen Leserinnen und Leser meiner Kolumne wissen um meine Aversion gegen Grossübernahmen. Doch dieser Kauf scheint sich bezahlt zu machen, dürften die besagten Geschäftsaktivitäten firmeneigenen Angaben zufolge im laufenden Jahr doch nicht weniger als 80 bis 90 Millionen Dollar zum Konzernergebnis beitragen. Das ist allerhand.

Unnötig zu erwähnen, dass die dividendenstarken Aktien von Zurich Insurance weiterhin fester Bestandteil meiner Schweizer Aktienfavoriten für 2021 sind. Auch in den Handelsräumen der Credit Suisse würde die Freude über eine grosszügige Dividendenerhöhung wohl gross sein, rät man dort seit Mitte August doch mit einem kurzfristigen Kursziel von 440 Franken zum Trading-Kauf.

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JPMorgan erhöht...
  • Zurich: JPMorgan erhöht von 434 auf 463 Franken - 'Overweight'

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Elias
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Zurich hat in Nordamerika Speck angesetzt

Unter dem Vorgänger von Firmenchef Mario Greco war Zurich Insurance zu einer schmerzhaften Stärkung der Reservepolster gezwungen. Langjährige Aktionärinnen und Aktionäre der Versicherungsgruppe dürften wissen, wovon ich spreche. Und auch in Nordamerika wurde dem Unternehmen in den letzten Jahren hinter vorgehaltener Hand immer mal wieder eine zu laxe Reservenpolitik nachgesagt.

Die Versicherungsanalystin Louise Miles von Morgan Stanley gibt diesbezüglich nun aber Entwarnung. Berechnungen ihrer amerikanischen Kollegen zufolge hat Zurich Insurance in Nordamerika endlich "Speck" angesetzt. Von rund 2,8 Milliarden Dollar ist auf Gruppenebene gar die Rede. Auf den Winter – oder besser gesagt auf den Dividendenentscheid hin - ist das bestimmt nicht falsch

Die Zurich-Aktien sind wieder für weniger als 400 Franken zu haben (Quelle: www.cash.ch)

Auch sonst findet die Analystin ausschliesslich wohlwollende Worte für die Versicherungsgruppe und deren Aktien. Diese werden mit "Overweight" und einem Kursziel von 440 Franken zum Kauf angepriesen.

Verglichen mit dem 500 Franken lautenden 12-Monats-Kursziel ihres Berufskollegen Will Hardcastle von der UBS oder dem Kursziel von knapp 471 Franken des bekannten Versicherungsanalysten Michael Huttner von der Berenberg Bank muten die genannten 440 Franken allerdings schon fast ein bisschen bescheiden an.

Unnötig zu erwähnen, dass die dividendenstarken Aktien von Zurich Insurance weiterhin fester Bestandteil meiner Schweizer Aktienfavoriten für 2021 mit einer Gewichtung von rund 10 Prozent sind.

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Zurich erwägt Verkauf einiger australischer Assets

Die Zurich Versicherung erwägt zur Straffung ihrer Struktur den Verkauf einiger Versicherungsgesellschaften in Australien, berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Der Versicherer arbeite mit einem Finanzberater an der möglichen Veräusserung von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Sparten, sagten die Personen. Ein Verkauf könnte ein paar hundert Millionen Dollar einbringen und das Interesse anderer Versicherer oder von Investmentfonds auf sich ziehen, hiess es.

Die Überlegungen seien noch vorläufig und es gebe noch keine endgültige Entscheidung, so die Personen. Ein Vertreter von Zurich Insurance lehnte eine Stellungnahme ab.

Australien-Geschäft durch Akquisitionen

Der Schweizer Versicherer hat sein Australien-Geschäft durch Akquisitionen aufgebaut. Der in Sydney ansässige Reiseversicherer Cover-More wurde 2017 für rund 741 Millionen australische Dollar (460 Millionen Euro) gekauft. Im selben Jahr vereinbarte Zurich auch den Erwerb des Lebensversicherungsgeschäfts der Australia & New Zealand Banking für 2,85 Milliarden australische Dollar, ein Deal der 2019 abgeschlossen wurde.

Zurich-Chef Mario Greco hatte kürzlich in einem Interview mit Bloomberg TV gesagt, dass er sich keine grossen Zukäufe anschaue, da sie angesichts des notwendigen Wandels in der Branche eine "Ablenkung" darstellen könnten.

(Bloomberg)

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pirelli
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Jahreshoch ist fast erreicht...

Zurich Insurance: Julius Bär spricht charttechnische Kaufempfehlung mit Ziel 510 Fr. aus. Setzt bei 340 Fr. eine Stop-Loss-Limite.

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Kurzfristige Wetten zweier

Kurzfristige Wetten zweier Banken auf die Zurich-Aktie zahlen sich nicht aus

Der Zwischenbericht der Versicherungsgruppe Zurich nach neun Monaten ist von Licht und Schatten geprägt. Das hatte man sich bei zwei bekannten Schweizer Banken vermutlich anders vorgestellt.

11.11.2021 08:20

Lorenz Burkhalter

Zurich Insurance blickt auf ein überraschend durchwachsenes Quartal zurück. Darauf lässt zumindest der Zwischenbericht der Versicherungsgruppe für die ersten neun Monate schliessen.

Nicht nur im Nichtleben-Geschäft, auch bei der US-Tochter Farmers werden die Bruttoprämien gegenüber den ersten neun Monaten letzten Jahres prozentual zweistellig gesteigert. Im Leben-Geschäft bleibt die Prämienentwicklung hingegen weit hinter den Analystenerwartungen zurück. Hinzu kommen eher vorsichtige Aussagen zur Schadensentwicklung.

Für Gesprächsstoff sorgt insbesondere aber die SST-Quote. Anders als bei anderen Versicherern war diese für die künftige Dividendenpolitik wichtige Kennzahl mit 203 Prozent gegenüber dem Stand von Ende Juni leicht rückläufig. Experten waren im Vorfeld von einer SST-Quote von mindestens 206 Prozent ausgegangen.

Freude bei Julius Bär und Credit Suisse dürfte sich in Grenzen halten

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär kommt die Zurich-Aktie denn auch kaum vom Fleck. Zur Stunde gewinnt sie 0,3 Prozent auf einen Mittelkurs von 410,50 Franken.

Das dürfte weder Julius Bär noch die Credit Suisse freuen. Beide Banken preisen die Aktie mit einem kurzfristigen Anlagehorizont zum Kauf an. In den Handelsräumen der Credit Suisse rät man schon seit Mitte August mit einem Kursziel von 440 Franken und einer Stop-Loss-Limite zum Einstieg. Bei der Empfehlung von Ende Oktober durch Julius Bär dreht sich hingegen alles um die charttechnische Ausgangslage. Das kurzfristige Kursziel liegt bei etwas mehr als 500 Franken. Gleichzeitig rät die Zürcher Bank Anlegern dazu, bei Kursen von 340 Franken oder darunter die Reissleine zu ziehen.

Mit einem Kursplus von knapp 10 Prozent seit Jahresbeginn hinkt die Zurich-Aktie sowohl dem um 16 Prozent höheren Swiss Market Index (SMI) als auch anderen Versicherungsvaloren wie etwa jenen von Swiss Life (+25 Prozent) hinterher.

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Zurich legt im

Zurich legt im Schadengeschäft weiter kräftig zu

(Meldung durchgehend mit weiteren Angaben ergänzt) - Die Zurich-Gruppe hat in den ersten neun Monaten 2021 volumenmässig deutlich zugelegt. Insbesondere in der Schadenversicherung läuft das Geschäft auf Hochtouren, auch dank höherer Tarife. Beim US-Partner Farmers führte derweil der Zukauf eines Geschäftsteils von Metlife zu einem Wachstumssprung.

11.11.2021 07:59

In der Schaden­ und Unfallversicherung (P&C) stiegen laut Mitteilung vom Donnerstag die Bruttoprämieneinnahmen von Januar bis September um 14 Prozent auf 31,2 Milliarden US-Dollar, um Währungseinflüsse und Übernahmen bereinigt betrug das Plus 11 Prozent. Analysten hatten in etwa so viel erwartet.

Unterstützt wurde die Wachstumsdynamik im Schadengeschäft durch die höheren Prämiensätze, die rund um den Globus vor allem im Firmenkundengeschäft durchgesetzt werden konnten. Insgesamt stiegen die Prämiensätze in der Schadensparte um 8 Prozent.

Auffällig stark wuchs die Sparte mit bereinigten 15 Prozent in Nordamerika. Hier hebt die Zurich den guten Geschäftsverlauf in der Ernteversicherung hervor. Aber auch in Asien-Pazifik (+8%), in Europa (+6%) und insbesondere in Lateinamerika (+17%) legte der Versicherer kräftig zu.

Nicht ganz so gut entwickelte sich die Lebensversicherung. Im Neugeschäft nahm die Kennzahl Jahresprämienäquivalent (APE), die sich aus den neuen laufenden Prämien und 10 Prozent der Einmalprämien zusammensetzt, jedoch immerhin um 7 Prozent auf 2,75 Milliarden Dollar zu. Gut verkäuft hätten sich etwa fondsgebundene Produkte, heisst es.

Farmers mit Wachstumssprung

Stark wuchs der US-Partner Farmers Exchanges, für den Zurich Dienstleistungen erbringt und dafür Gebühren einkassiert. Begünstigt wurde das Wachstums der Bruttoprämien um 19 Prozent auf 18,2 Milliarden Dollar durch die Übernahme des US-Schaden- und Unfallgeschäfts von Metlife. Um den Zukauf bereinigt verblieb lediglich ein Plus von 7 Prozent.

Die Metlife-Übernahme treibt auch die Gebühreneinnahmen der Zurich-Tochter Farmers Management Services in die Höhe. Diese stiegen in den ersten neun Monaten um 13 Prozent auf 3,11 Milliarden Dollar, bereinigt betrug das Wachstum nur 1 Prozent.

Mit 2022-Zielen auf Kurs

Zu den Gewinnzahlen, die von den heftigen Unwetter in den USA und Europa belastet wurden, gab die Zurich im Neunmonats-Update keine Auskunft. Noch ist daher nicht klar, wie stark US-Hurrikan "Ida" auf die Rechnung drückt. Bereits bekannt sind Schadenschätzungen zu den Unwettern in Europa (150-200 Mio) sowie zum US-Wintersturm "Uri" (350 Mio).

Die versicherungstechnische Rentabilität dürfte sich trotz der Katastrophenschäden, die 3 bis 4 Prozentpunkte über dem langfristigen Durchschnitt liegen, aber weiter verbessern, heisst es im Communiqué. Und mit den bis 2022 gesetzten Ziele sei man auf Kurs, wird Finanzchef George Quinn in der Mitteilung zitiert.

Dabei bleibt der Konzern weiterhin solide kapitalisiert. Per Ende September schätzt die Zurich die Quote des Schweizer Solvenztests (SST) auf 203 Prozent. Das liegt klar über dem angestrebten Wert von mindestens 160 Prozent.

mk/uh

(AWP)

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Zurich Insurance kauft kleine

Zurich Insurance kauft kleine texanische Versicherung SIS

Der US-Ableger von Zurich Insurance erwirbt die texanische Gesellschaft Special Insurance Services (SIS). Mit der Akquisition erweitere die Zurich American Insurance Company ihr Angebot an Krankenzusatzversicherungen, hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend.

11.11.2021 21:49

Das jährliche Prämienvolumen der gekauften Firma wurde mit 55 Millionen US-Dollar angegeben. Gemäss der Mitteilung soll der Deal am Anfang des Jahres 2022 über die Bühne gehen. Angaben zum Preis wurden keine gemacht.

rw/

(AWP)

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Buy Kursziel 500 Franken

Zurich Insurance Buy (UBS AG)

18.11.2021 11:56

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Großbank UBS hat Zurich anlässlich des Kapitalmarkttages des Versicherers auf "Buy" mit einem Kursziel von 500 Franken belassen. Die Veranstaltung habe unter anderem die gute Wachstumspositionierung des Unternehmens und damit seine Anlageempfehlung für die Aktie untermauert, schrieb Analyst Will Hardcastle in einer am Donnerstag vorliegenden Studie./gl/mis

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"Outperform" mit einem Kursziel von 445 Franken

03.12.2021 | 22:53

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Zurich auf "Outperform" mit einem Kursziel von 445 Franken belassen. Analyst Iain Pearce nahm laut einer am Freitag vorliegenden Studie die Bewertung der Aktie des Schweizer Versicherers auf. Zurich biete eine relativ hohe Ertragsqualität und generiere die Hälfte der Gewinne im Nicht-Lebensversicherungsgeschäft. Zudem kämen etwa 25 Prozent der Betriebsgewinne aus hauptsächlich gebührenbasierten Quellen der Tochtergesellschaft Farmers und einem Lebensversicherungsgeschäft, das nur in geringem Umfang Gewährleistungsrisiken ausgesetzt sei.

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Zurich Insurance: Morgan

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Zurich verkauft Altbestand

Zurich verkauft Altbestand von Lebensversicherungsgeschäft in Italien

Zurich Insurance verkauft ihren Altbestand im Lebens- und Rentenversicherungsgeschäft in Italien an die portugiesische Versicherungsgesellschaft GamaLife.

03.01.2022 07:32

Die Transaktion setze ungefähr 1,2 Milliarden US-Dollar frei und erhöhe damit die Quote des Schweizer Solvenztests (SST) um 11 Prozentpunkte, teilte der Versicherungskonzern am Montag mit.

Die Liquidität der Zurich werde voraussichtlich um rund 200 Millionen US-Dollar steigen. Im Rahmen der Transaktion würden ausserdem ungefähr 9,5 Milliarden US-Dollar an Nettoreserven an GamaLife übertragen. Der Abschluss werde vorbehaltlich der Genehmigungen durch die Behörden in der zweiten Hälfte dieses Jahres erfolgen, heisst es in dem Communiqué.

Der Verkauf bedeute eine erhebliche Reduktion des Kreditrisikos innerhalb der Gruppe, heisst es weiter. Künftig werde man sich in Italien im Lebens- und Rentenversicherungsmarkt auf Risiko- und fondsgebundene Lösungen konzentrieren. Die Transaktion sei ausserdem nur ein erster Schritt in einer Reihe geplanter Massnahmen zur Optimierung der gruppenweiten Kapitalallokation.

(AWP)

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Hochstufung: Zwei Schweizer

Hochstufung: Zwei Schweizer Versicherungsaktien erhalten weiteren Rückenwind

Auch am Freitag treffen für zwei dividendenstarke Schweizer Versicherungsaktien wieder Kaufempfehlungen aus dem Ausland ein. Und das nicht nur aus einer, sondern gleich aus zwei unterschiedlichen Ecken.

21.01.2022 08:30

Von Lorenz Burkhalter

Die Aktionärinnen und Aktionäre von Schweizer Versicherungsunternehmen wie Zurich Insurance oder Swiss Re können sich nicht beklagen. Sie gehören zweifelsfrei zu den Gewinnern der ersten Januar-Wochen. Die Zurich-Aktie kostet ziemlich genau 10 Prozent mehr als noch zu Jahresbeginn, was ihr bei den 20 Titeln aus dem Swiss Market Index (SMI) die Silbermedaille einbringt. Doch auch jene von Swiss Re mischt mit einem Kursplus von knapp 8 Prozent vorne mit.

Wie an der Börse so üblich, kommt der Appetit meist erst beim Essen. So überrascht nicht, dass die beiden dividendenstarken Versicherungswerte auch am Freitag wieder Zuspruch erhalten.

Starkes Neugeschäft und steigende Prämienansätze

In einer grossen Branchenstudie stuft die Société Générale die Aktie von Swiss Re von "Hold" auf "Buy" herauf. Obwohl die französische Grossbank ihre letztjährigen Gewinnschätzungen für den Rückversicherer um 19 Prozent zusammenstreicht, errechnet sie neuerdings ein 12-Monats-Kursziel von 110 (zuvor 92) Franken.

Dank des hohen Prämienbeitrags von bis zu 50 Prozent aus Nordamerika sehen die Franzosen in Swiss Re einen Gewinner steigender Dollar-Zinsen. Zudem rechnen sie mit einer überzeugenden Januar-Erneuerungsrunde für die Rückversicherungsbranche, geprägt von steigenden Prämiensätzen.

Zuspruch erhält in der Studie auch die Zurich-Aktie. Diese wird bei der Société Générale schon eine ganze Weile mit "Buy" angepriesen. Beim Erstversicherer verhält es sich genau gleich wie bei Swiss Re: Die letztjährigen Gewinnschätzungen werden zwar um 6 Prozent zurechtgestutzt, das 12-Monats-Kursziel gleichzeitig jedoch auf 485 (zuvor 460) Franken erhöht. Interessant ist vor allem, dass die Franzosen ihre Dividendenerwartungen für das vergangene Jahr sowie für die beiden Folgejahre nach oben anpassen. Anfang April ist es wieder soweit und den Zurich-Aktionären wird die letztjährige Dividende ausbezahlt. Jene bei Swiss Re fliesst erst rund zwei Wochen später.

Eine Bank will es ganz besonders wissen

Bei der Berenberg Bank ist man sogar noch optimistischer und erhöht das Kursziel für die mit "Buy" eingestufte Zurich-Aktie auf 500,40 (zuvor 491,40) Franken. Im Zuge eines Verkaufs von Lebensversicherungsportfolios werde die Kapitalbindung kleiner. Das wiederum schaffe künftig Raum für höhere Dividenden und Aktienrückkäufe, wie es weiter heisst.

Keine Woche ist es her, dass die Berenberg Bank ihr Kursziel schon für die Swiss-Re-Aktie anhob. Dieses lautet seither 112 (zuvor 99) Franken. Auch dieser Titel wird mit "Buy" zum Kauf empfohlen.

Die beiden Banken befinden sich übrigens in guter Gesellschaft. Auch zahlreiche weitere Institute finden momentan sichtlich Gefallen an den Versicherungswerten.

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