Coronavirus und die Auswirkungen auf die SIX

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Nachtkultur beklagt wegen

Nachtkultur beklagt wegen Corona Umsatzrückgang von 60 bis 70 Prozent

Die Schweizer Nachtkulturbranche beklagt laut einer neuen Umfrage unter ihren Mitgliedern einen Umsatzrückgang von 60 bis 70 Prozent. Betriebseinstellungen aufgrund der Corona-Massnahmen seien an der Tagesordnung. Eine Verlängerung von 2Gplus bis Ende März würde die Branche in existenzielle Nöte treiben.

14.01.2022 12:43

Bei den Musik-Bars liege der geschätzte Umsatzverlust seit Mitte Dezember bei durchschnittlich 61 Prozent, bei den Eventlocations und Musik-Clubs bei bis zu 70 Prozent, teilte die Schweizer Bar und Club Kommission (SBCK) am Freitag mit. Sie bezieht sich dabei auf eine Umfrage bei rund 100 Clubs, Eventlocations und Musik-Bars aus der ganzen Schweiz.

Demnach mussten 46 Prozent der Eventlocations, 16 Prozent der Musik-Clubs und 7 Prozent der Musikbars ihren Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen bereits einstellen. 8 Prozent der Eventlocations hätten aktuell noch regulär geöffnet, bei den Musik-Clubs seien es noch 18 Prozent, bei den Musik-Bars 27 Prozent.

Die Mehrheit der Befragten spare beim kulturellen Inhalt. Dies gehe insbesondere zu Lasten von lokalen Künstlerinnen und Künstlern. In 70 Prozent der Betriebe sei ein Teil des Personals in Kurzarbeit.

Die Nachtkultur benötige deshalb unkomplizierte Unterstützung, unabhängig davon, ob 2Gplus weitergeführt oder die Betriebe geschlossen würden. Härtefallzahlungen im April seien für viele Betriebe zu spät. Zudem müsse die maximale Bezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung verlängert werden, sonst werde es zu Entlassungen kommen.

Die SBCK verlangt zudem "endlich ein verlässliches Ausstiegsszenarium". Die Branche sei seit März 2020 massiv eingeschränkt durch die Covid-Massnahmen.

(AWP)

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Situation für ein Ende der

Situation für ein Ende der Corona-Massnahmen noch zu "konfus"

Sie Situation ist gemäss Rebecca Ruiz, Vizepräsidentin der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -Direktoren (GDK), derzeit zu unsicher, "zu konfus", um die Corona-Massnahmen zu reduzieren. Es werde noch ein paar schwierige Wochen geben.

14.01.2022 12:36

Es sei eine komplizierte und schwer zu erfassende Phase der Epidemie, sagte Ruiz am Freitag nach dem Treffen der Kantone mit Gesundheitsminister Alain Berset vor den Medien. Es sei wahrscheinlich, dass die fünfte Welle das Potential habe, das Gesundheitssystem ans Limit zu bringen, insbesondere - wenn Personal fehlt.

Alle Akteure des Gesundheitswesen - die Spitäler, die Ärztinnen und Rettungssanitäter müssten sich kontinuierlich auf diese Situation vorbereiten. Die Kräfte müssten gebündelt werden, um die Welle zu überstehen, sagte Ruiz, die Anstrengungen müssten in den nächsten Monaten noch einmal forciert werden, damit die Schweiz da raus komme.

Es gebe Personen, die bei der dritten Impfung zögerten. Etwa, weil sie auf einen auf Omikron angepassten Impfstoff warteten. Bis es einen solche gebe, dauere es aber noch sehr lange - wenn denn überhaupt einer verfügbar sein werde. Ruiz rief daher dazu auf, dass sich alle den Booster holten, um einen wirksamen Schutz vor Komplikationen zu haben. Die Kapazitäten in den Kantonen seien vorhanden, es gebe freie Plätze.

Denn auch wenn Omikron eine weniger schlimme Erkrankung auslöse, müsse man dennoch davon ausgehen, dass trotzdem sehr viele Personen ins Spital müssten. Insbesondere wenn ältere Personen krank werden, die keine Immunität haben.

Die Kantone seien daran, sich darauf vorzubereiten. Auf Intensivstationen würden wieder Zusatzbetten eingerichtet, wenn es genügend richtig ausgebildetes Personal gebe. Derzeit gebe es rund 900 Betten auf den Intensivpflegestationen.

(AWP)

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Österreich wird für

Österreich wird für Deutschland wieder Corona-Hochrisikogebiet

Die Bundesregierung stuft das Nachbarland Österreich wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Sonntag an erneut als Hochrisikogebiet ein. Ausgenommen davon sind die Gemeinden Mittelberg und Jungholz sowie das Risstal im Gemeindebiet von Vomp sowie Eben am Achensee. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Damit werden dann alle neun Nachbarländer Deutschlands auf der Risikoliste stehen. Dänemark, Polen, Tschechien, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande sind schon seit längerem als Hochrisikogebiete ausgewiesen. Neben Österreich kommen mehr als 30 andere Länder auf die Liste, viele davon in Afrika und in der Karibik.

14.01.2022 15:11

Die Zahl der Hochrisikogebiete erhöht sich zum zweiten Mal innerhalb eine Woche auf einen Schlag weltweit um mehr als 30 Länder. Insgesamt werden damit fast 140 der rund 200 Länder auf der Welt auf der Risikoliste stehen. Kein Land wird von der Liste gestrichen.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Bei dem schon bisher als Hochrisikogebiet geltenden Frankreich kommt das Übersee-Departement Saint-Pierre und Miquelon zur Liste der Hochrisikogebiete hinzu - wie auch das niederländischen Überseegebiet Sint Maarten. Ebenfalls als Hochrisikogebiete gelten künftig Bulgarien, Lettland, Nordmazedonien, Albanien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Dschibuti, Burkina Faso, Gambia, Liberia, der Senegal und Niger, Äquatorialguinea, Sao Tomé und Príncipe, Guinea-Bissau, die Zentralafrikanische Republik, Eritrea, Madagaskar, Somalia, Kolumbien, Peru, Guyana, Suriname, St. Kitts und Nevis, St. Vincent und die Grenadinen, Benin, Costa Rica, Dominikanische Republik, St. Lucia, Antigua und Barbuda, die Philippinen und der Tschad./bk/DP/eas

(AWP)

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Wales lockert Corona

Wales lockert Corona-Beschränkungen

Wegen eines deutlichen Rückgangs der täglichen Corona-Fälle will der britische Landesteil Wales seine Corona-Einschränkungen wieder lockern. Die Massnahmen hätten geholfen, durch den "Omikron-Sturm" zu kommen, sagte der walisische Regierungschef Mark Drakeford mit Blick auf die besonders ansteckende Variante des Virus am Freitag in Cardiff. Pro 100 000 Einwohner gab es vergangene Woche in Wales nach offiziellen Angaben 1200 neue Corona-Fälle. In der Woche zuvor waren es noch 2300.

14.01.2022 14:55

Von diesem Samstag an können bei Outdoor-Events wie Sportveranstaltungen nun statt 50 wieder 500 Zuschauer dabei sein, vom 21. Januar an sollen dann draussen auch wieder voll besetzte Ränge erlaubt sein. Ende des Monats dürfen Nachtclubs und die Gastronomie normal öffnen, müssen allerdings weiterhin Impf- oder Testnachweise kontrollieren.

Wales sowie Schottland und Nordirland entscheiden unabhängig von London über ihre Corona-Politik und schlagen tendenziell einen vorsichtigeren Kurs ein als der britische Premier Boris Johnson, der für den grössten Landesteil England verantwortlich ist./swe/DP/eas

(AWP)

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37,3 Prozent der gemeldeten

37,3 Prozent der gemeldeten Impfnebenwirkungen sind schwerwiegend

Von bisher knapp 11'500 ausgewerteten unerwünschten Nebenwirkungen der Corona-Impfungen hat Swissmedic knapp zwei Drittel als nicht schwerwiegend eingestuft. 37,3 Prozent hat es als schwerwiegend taxiert. In 192 Fällen hatten Personen schwerwiegende Nebenwirkungen und starben später. Die Behörde sieht allerdings keinen direktursächlichen Zusammenhang zwischen den Todesfällen und der Impfung.

14.01.2022 16:26

Wie die Heilmittelbehörde Swissmedic am Freitag in ihrem neusten Bulletin mitteilte, hat sie bis am 12. Januar 11'467 Meldungen über vermutete unerwünschte Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung ausgewertet. 7190 seien als nicht schwerwiegend eingestuft worden, 4276 als schwerwiegend. Insgesamt wurden in der Schweiz bisher rund 14,5 Millionen Dosen verimpft.

In den als schwerwiegend eingestuften Fällen lag das mittlere Alter der Betroffenen bei 54,3 Jahren und bei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall bei 79,6 Jahren.

In 192 der schwerwiegenden Fälle sind Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben, wie Swissmedic festhält. Trotz einer zeitlichen Assoziation gebe es aber in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall gewesen sei.

68 Prozent der Meldungen über Nebenwirkungen hätten den Moderna-Impfstoff betroffen, 29,3 Prozent jenen von Biontech/Pfizer. Die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen über unerwünschte Wirkungen würden am positiven Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe nichts ändern, so Swissmedic weiter.

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Nationalrats-Kommission will

Nationalrats-Kommission will Corona-Massnahmen nur bis Ende Februar verlängern

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) ist damit einverstanden, die geltenden Corona-Massnahmen über den Januar hinaus zu verlängern. Sie schlägt aber vor, das Regime vorerst bis Ende Februar statt Ende März fortzuführen.

14.01.2022 16:34

Mit 12 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen hat sie sich mit einer entsprechenden Empfehlung an den Bundesrat gewandt, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Die Konsultation zum Vorschlag der Regierung dauert noch bis kommenden Montag, entscheiden will der Bundesrat am 26. Januar.

Angesichts der dynamischen Entwicklung der Covid-19-Pandemie halte es die Kommissionsmehrheit für erforderlich, vor Ende März eine erneute Standortbestimmung vorzunehmen und zu überprüfen, welche Massnahmen noch zweckmässig seien, heisst es in der Mitteilung.

Darüber hinaus empfiehlt die SGK-N dem Bundesrat ohne Gegenstimme, auf das zur Diskussion gestellte Verbot des Präsenzunterrichts an den Hochschulen und in der höheren Berufsbildung zu verzichten. Weiter beschloss die Kommission mit 12 zu 5 Stimmen bei 8 Enthaltungen, eine Motion zum besseren Schutz vor Covid-19 für Personen mit geschwächtem Immunsystem aufgrund von Krebserkrankungen und chronischen Erkrankungen einzureichen.

(AWP)

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Experten fordern

Experten fordern systematische Erfassung von Long-Covid-Fällen

Bei steigenden Covid-19-Fallzahlen steigt auch die Gefahr von Langzeitschäden durch das Coronavirus. Experten fordern deshalb in Zeitungsinterviews eine systematische Erfassung der Long-Covid-Fälle in der Schweiz.

16.01.2022 09:06

"Es gibt keine zentrale Meldestelle, die alle Long-Covid-Fälle sammelt", kritisierte der Neurowissenschafter Dominique de Quervain im Interview mit dem "SonntagsBlick". "Solche Daten wären jedoch wichtig, um mehr über die gesundheitspolitische Bedeutung der Erkrankung zu erfahren."

Im Register der Invalidenversicherung (IV) seien nur die schlimmsten Fälle registriert, sagte de Quervain, also jene, in denen die Betroffenen nicht mehr arbeiten könnten. Der Grossteil der Fälle von Long Covid bleibe so unerkannt.

Auch der Basler Infektiologe Manuel Battegay wünscht eine systematische Erfassung von Long Covid. "Ein Register wäre gut, aber noch besser wäre eine schweizweite Kohortenstudie", sagte er im Interview mit der "SonntagsZeitung". Eine solche Studie müsse in die Tiefe gehen und Beschwerden detailliert erfassen.

Denn noch immer sei nicht bekannt, wie die Symptome von Long Covid mit der Schwere des Verlaufs korrelierten, sagte Battegay. "Und bei Omikron wissen wir noch weniger." Wer in der Intensivstation behandelt worden sei, habe mehr Long-Covid-Symptome. Doch auch nach einem mildem Verlauf können Long Covid auftreten.

Für die Politik spiele beim Erlassen oder Aufheben von Massnahmen gegen das Coronavirus ausschliesslich die Belastung der Spitäler eine Rolle, bemängelt de Quervain. "Long Covid könnte sich aber als weiteres, grosses gesundheitspolitisches Problem entpuppen."

Für einen Teil der Bevölkerung seien die Symptome sehr belastend. Mit der Omikron-Variante des Coronavirus könnten sehr viele Menschen von Langzeit-Folgen einer Infektion betroffen sein. Man wisse noch nicht, ob Omikron abgesehen von der Lunge auch für andere Organe - etwa das Gehirn - weniger schädlich sei.

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Impfprogramm Covax knackt

Impfprogramm Covax knackt Milliardenmarke bei Impflieferungen

Das internationale Impfstoffprogramm Covax hat die Milliardenmarke bei der Auslieferung von Corona-Impfdosen geschafft. Die einmilliardste Dosis war in einer Lieferung, die am Samstag im ostafrikanischen Ruanda eintraf, wie die Impfallianz Gavi mitteilte. Zu dieser gehören Regierungen, Firmen, Stiftungen und UN-Organisationen.

16.01.2022 14:32

Covax beliefert vor allem die 92 ärmsten Länder, die kein Geld für den Kauf von Impfstoff haben, sowie solche mit mittleren Einkommen. Insgesamt bekamen bislang 144 Länder über Covax Impfstoffe.

Ruanda ist eines der wenigen Länder in Afrika, das es kurz vor Weihnachten geschafft hat, 40 Prozent seiner 13 Millionen Einwohner zweimal gegen das Coronavirus zu impfen. Mitte Januar gab es noch 36 Länder vor allem in Afrika, die erst weniger als zehn Prozent ihrer Bevölkerung geimpft hatten. Das liegt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor allem daran, dass reiche Länder die Impfstoffproduktion für sich weitgehend aufgekauft haben.

Entwicklungsministerin Svenja Schulze kritisiert die ungleiche Verteilung der Corona-Impfungen weltweit. Besiegt werden könne die Pandemie nur, wenn die ganze Welt geimpft werde, sagte die SPD-Politikerin der Funke-Mediengruppe. "Gelingt dies nicht, gehen wir in eine Endlosschleife mit immer neuen Mutationen." Zugleich kritisierte sie, dass Impfstoffe gespendet werden, die kurz vor dem Ablaufen seien. "Afrika ist nicht die Resterampe für abgelaufene Impfstoffe", sagte sie. Auch Entwicklungsländer brauchten planbare Lieferungen, um die Vakzine auch verimpfen zu können. "Wenn sich das nicht schnell ändert, geht in diesen Ländern viel Vertrauen verloren."

Covax wurde 2020 gegründet, um die Coronaimpfforschung zu unterstützen. Ursprüngliche Idee war, dass das Programm weltweit die faire Verteilung von erfolgreichen Impfstoffen vornimmt. Das durchkreuzten reiche Länder mit ihren separaten Bestellungen bei den Herstellern./oe/DP/he

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Knapp drei Wochen vor Olympia

Knapp drei Wochen vor Olympia meldet Peking ersten Omikron-Fall

Knapp drei Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking hat die chinesische Hauptstadt erstmals einen Fall der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus registriert. Insgesamt meldeten die Gesundheitsbehörden am Sonntag 65 Infektionen für ganz China. Trotz der weiterhin niedrigen Zahlen dürfte Omikron kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele die strikte Null-Covid-Strategie Chinas mit Massentests, Ausgangssperren, Quarantäne und Abschottung schwer auf die Probe stellen.

16.01.2022 15:00

Derzeit haben neben Peking bereits mindestens vier andere Landesteile Infektionen der hochansteckenden Virusvariante gemeldet, darunter die benachbarte Küstenstadt Tianjin, sowie mehrere Millionenstädte in den Privinzen Henan, Liaoning und Guangdong. Am 4. Februar sollen in Peking die Winterspiele mit einem strengen Corona-Konzept beginnen. Sämtliche Teilnehmer des Sportereignisses werden vom Rest der Bevölkerung abgeschirmt, um Infektionen ausserhalb der Olympia-Blase zu vermeiden./fk/DP/he

(AWP)

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Deutschland stuft Österreich

Deutschland stuft Österreich wieder als Corona-Hochrisikogebiet ein

Die Bundesregierung stuft Österreich wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Sonntag erneut als Hochrisikogebiet ein. Ausgenommen davon sind die Gemeinden Mittelberg und Jungholz sowie das Risstal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee, wie das Robert Koch-Institut schon am Freitag mitgeteilt hatte. Damit stehen dann alle neun Nachbarländer Deutschlands auf der Risikoliste.

16.01.2022 15:00

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht mindestens den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze hat oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot./bk/DP/he

(AWP)

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Coronavirus-Ausbruch in

Coronavirus-Ausbruch in Alters- und Pflegeheim in Thürnen BL

In einem Alters- und Pflegeheim in Thürnen im Baselbiet ist es zu einem grösseren Coronavirus-Ausbruch gekommen. 49 Personen, darunter Bewohnerinnen und Bewohner sowie Teile des Personals im Jakobshaus, wurden bis Sonntag positiv auf Covid-19 getestet.

16.01.2022 21:04

In dem Heim leben derzeit 46 Bewohnerinnen und Bewohner, wie es in einer Mitteilung der Behörden des Kantons Basel-Landschaft vom Sonntagabend hiess. Der kantonsärztliche Dienst habe eine Umgebungsabklärung unter den Bewohnenden durchgeführt. 24 Bewohnerinnen Bewohner wurden demnach positiv getestet. Davon seien 8 ungeimpft und 5 teilweise geimpft.

Mindestens eine Person war von einem schweren Verlauf betroffen und ist unterdessen gestorben, hiess es weiter. Den anderen positiv getesteten Personen gehe es den Umständen entsprechend gut.

Im Jakobushaus arbeiten 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 54 in der Pflege. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien bisher positiv getestet worden.

Probleme bereitet dem Heim laut Mitteilung vor allem der Ausfall der Mitarbeitenden in der Pflege durch Isolation und Quarantäne. Erste Mitarbeitende könnten allerdings demnächst durch Quarantäne- und Isolationserleichterungen wieder arbeiten.

Seit dem Corona-Ausbruch in der vergangenen Woche gelte im Heim ein Besuchsstopp und eine Quarantäne im ganzen Alters- und Pflegeheim, hiess es in der Behördenmitteilung vom Sonntag.

(AWP)

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Kantone bremsen Bundesrat bei

Kantone bremsen Bundesrat bei Verlängerung der Corona-Massnahmen

Aus den Kantonen wird der Ruf nach einem rascheren Ausstieg aus den Corona-Schutzmassnahmen laut.

17.01.2022 17:04

Zahlreiche Kantonsregierungen möchten die geltenden Regelungen nur bis Ende Februar verlängern - und nicht wie der Bundesrat bis Ende März. Dies zeigt die Vernehmlassung, die am Montag endete.

Sobald der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten sei, sollten die Massnahmen schnell gelockert werden, schrieben die Ostschweizer Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau in einer gemeinsamen Stellungnahme. Vorderhand sollten die Schutzmassnahmen weiter gelten - jedoch nur bis am 28.Februar. Zudem brauche es eine regelmässige Überprüfung.

Uneinigkeit in der Zentralschweiz

Ins gleiche Horn stossen die Regierungen von Schwyz, Zug und Uri. Etwas anders tönt es aus dem Kanton Luzern und aus Obwalden. Die Luzerner Regierung sei grundsätzlich einverstanden, die geltenden Massnahmen zur Pandemiebekämpfung bis zum 31. März 2022 zu verlängern, teilte die Staatskanzlei mit.

Gleich äusserte sich der Obwaldner Regierungsrat in seiner Vernehmlassungsantwort. Auch Luzern und Obwalden fordern jedoch, dass die Massnahmen der Entwicklung der Pandemie angepasst werden.

Geographisch breit abgestützt

Die Skepsis gegen einer Verlängerung bis Ende März beschränkt sich nicht auf die Ost- und Zentralschweiz: Eine feste Verlängerung bis Ende März sei nicht angezeigt, teilte etwa der Kanton Basel-Landschaft mit. Ähnlich äusserten sich die Kantone Freiburg, Schaffhausen, Genf und Jura. Auch der Tessiner Staatsrat möchte Ende Februar nochmals über die Bücher - vor einer allfälligen letzten Verlängerung. Das Wallis wünscht sogar eine Überprüfung der Massnahmen schon Mitte Februar.

Unterstützung für eine zweimonatige Verlängerung gibt es dagegen aus dem Aargau, dem Kanton Solothurn und aus Zürich. Namentlich die Homeoffice-Pflicht solle allerdings schon vorher überprüft werden, so der Zürcher Regierungsrat.

EU-Anerkennung des Zertifikats bleibt wichtig

Breite Unterstützung wird aus den Vernehmlassungsantworten für die Verkürzung der Gültigkeitsdauer der Zertifikate für Geimpfte und Genesene von heute einem Jahr auf 270 Tage sichtbar. Es bleibe essenziell, dass das Schweizer Zertifikat von der EU weiterhin anerkannt werde, hiess es dazu etwa aus dem Kanton Basel-Landschaft.

Mehrere Kantone sowohl aus der Ostschweiz als auch der Romandie mahnten allerdings eine angemessene Übergangsfrist an. Die Tessiner Regierung weist trotz ihrer Zustimmung darauf hin, dass häufige Änderungen zu Verunsicherung in der Bevölkerung führen könnten.

Klares Nein zu leeren Hörsälen

Auf Ablehnung stösst die Idee, den Präsenzunterricht an Universitäten und Fachhochschulen vorübergehend zu verbieten. Von einer massiven Einschränkung des Rechts auf Bildung sprach etwa der Kanton Basel-Landschaft. Die Zürcher Regierung betonte die hohe Impfquote unter Studierenden. Auch der Hochschulverband Swissuniversities verwies in seiner Stellungnahme auf negative Folgen des Fernunterrichts für die Studierenden.

Grund zur Hoffnung darf sich die Tourismusbranche machen: Bei den Kantonen findet die Aufhebung der Testpflicht bei der Einreise für Geimpfte und Genesene Anklang. Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) bekräftigte in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Montag, man erachte Reisebeschränkungen derzeit nicht mehr als zielführend. Die Omikron-Variante weise in der Schweiz eine viel höhere Inzidenz auf als in den Herkunftsländern der Feriengäste.

Wirtschaft kritisiert «vorauseilende Verlängerung»

Der Tenor der Antworten aus den Kantonen ähnelt in vielem der Kritik, die in der vergangenen Woche vonseiten der Wirtschaftsverbände an den Entscheiden des Bundesrats laut geworden war. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hatte bereits am Mittwoch letzter Woche die "vorauseilende Verlängerung" der Massnahmen bis Ende März kritisiert.

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) schrieb am Montag in seiner Vernehmlassungsantwort, es gebe keine Evidenz, welche die Weiterführung der bestehenden Massnahmen rechtfertige. Insbesondere die Homeoffice-Pflicht sei sofort aufzuheben.

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Omikron-Anteil in Tschechien

Omikron-Anteil in Tschechien bei mehr als 80 Prozent

Die ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in Tschechien immer weiter aus. Sie habe inzwischen einen Anteil von mehr als 80 Prozent an den auf Varianten untersuchten Proben, teilte die staatliche Gesundheitsbehörde SZU am Montag in Prag mit. Omikron hat in dem deutschen Nachbarland Delta als vorherrschende Mutante längst abgelöst.

17.01.2022 17:17

"Die gute Nachricht ist, dass die Zahl der Krankenhauseinweisungen sinkt", sagte Innenminister Vit Rakusan nach einer Sitzung des zentralen Krisenstabs. Eine Überlastung des Gesundheitssystems drohe derzeit nicht. In Tschechien gab es nach aktuellen Zahlen innerhalb von sieben Tagen 678 bestätigte Neuinfektionen je 100 000 Einwohner.

Omikron steht nach Einschätzung der Behörden auch hinter dem Anstieg der positiven Fälle bei den Corona-Massentests an fast allen tschechischen Schulen. In der jüngsten Runde wurden 3357 durch einen PCR-Test bestätigte Infektionen registriert. Vor zwei Wochen waren es nur 1413 gewesen. An den Tests beteiligten sich landesweit knapp 1,2 Millionen Schüler und rund 170 000 Lehrkräfte.

Um eine Überlastung zu vermeiden, wollen sich die Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung infizierter Personen künftig auf zwei Altersgruppen konzentrieren: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren sowie Menschen über 65 Jahren. Alle anderen sollen keinen Anruf mehr erhalten, sondern nur eine SMS mit der Aufforderung, im Internet einen Fragebogen auszufüllen./hei/DP/ngu

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Gewerkschaft erwartet keine

Gewerkschaft erwartet keine Probleme durch Essverbot im Ortsverkehr

Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) sieht der möglichen Einführung eines Ess- und Trinkverbots aufgrund von Corona in Bussen und Trams gelassen entgegen. Das Personal sei sich derartige Kontrollen gewohnt und gut dafür ausgebildet.

17.01.2022 17:29

Das Konsumationsverbot im Ortsverkehr gehört zu den Massnahmen gegen das Coronavirus, die der Bundesrat vergangene Woche in die Konsultation gegeben hatte. Die Vernehmlassung endete am Montag.

Ein solches Verbot würde eine Forderung von Angestellten im öffentlichen Verkehr aufnehmen, teilte der SEV am Montag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Auch viele Fahrgäste hätten Mühe damit, wenn Leute ässen, um die Maskenpflicht zu umgehen.

Da es nur um kurze Strecken gehe, erwarte man keine grossen Auswirkungen auf die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, so der SEV weiter.

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Deutschland verkürzt

Deutschland verkürzt Genesenenstatus auf drei Monate

(Meldung ausgebaut) - Die Corona-Variante Omikron breitet sich in Deutschland immer mehr aus - auch mit Folgen für Alltagsregelungen wie den Genesenenstatus. Als genesen gilt man nun nur noch drei und nicht mehr sechs Monate nach einer eigenen Infektion.

17.01.2022 17:40

Diese Festlegung des Robert Koch-Instituts (RKI) sei aus wissenschaftlicher Sicht erfolgt, erläuterte das Bundesgesundheitsministerium am Montag in Berlin. Hintergrund sei, dass wegen Omikron ein sehr viel grösseres Risiko bestehe, dann bereits erneut zu erkranken oder Überträger zu sein. In der Debatte um eine allgemeine Impfpflicht wurden zudem Stimmen laut, die einen oft eher milderen Krankheitsverlauf bei Omikron hervorheben.

Der Genesenenstatus

Je mehr Menschen sich mit der ansteckenderen Omikron-Variante infizieren, desto mehr Genesene dürfte es bald auch geben. Festgelegt wurde nun eine kürzere Zeitspanne dafür, wie lange man als genesen gilt. "Die Dauer des Genesenenstatus wurde von sechs Monate auf 90 Tage reduziert, da die bisherige wissenschaftliche Evidenz darauf hindeutet, dass Ungeimpfte nach einer durchgemachten Infektion einen im Vergleich zur Deltavariante herabgesetzten und zeitlich noch stärker begrenzten Schutz vor einer erneuten Infektion mit der Omikronvariante haben", schrieb das RKI.

In Kraft trat die neue Vorgabe am Samstag. Genesennachweise gelten also seitdem nur noch für maximal drei Monate - laut Ministerium formal auch schon bestehende Nachweise. Wie dies jetzt konkret zum Beispiel bei 2G- und 3G-Zugangsregeln zu bestimmten Einrichtungen vor Ort gehandhabt wird, liegt demnach aber bei den Ländern. Unklar ist noch, wie die Änderung in den Apps zur Anzeige der Impfnachweise technisch umgesetzt wird. In den Apps können Genesenenzertifikate angezeigt werden - bislang mit dem Gültigkeitszeitraum sechs Monate.

Die Änderung knüpft an eine vom Bundesrat am Freitag besiegelte Verordnung an, die auch den Rahmen für Quarantäneregeln neu fasste. Genesenennachweise müssen demnach Kriterien entsprechen, die das RKI auf einer Internetseite bekannt macht. Dazu gehört: "Das Datum der Abnahme des positiven Tests muss mindestens 28 Tage zurückliegen". Und: "Das Datum der Abnahme des positiven Tests darf höchstens 90 Tage zurückliegen."

Das RKI erläuterte zugleich: "Diese Vorgaben werden regelmässig überprüft und können sich gemäss Stand der Wissenschaft ändern." Zuvor hatte in der Verordnung als feste generelle Regelung gestanden, dass der Test "mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt". Der AfD-Fachpolitiker Martin Sichert kritisierte, Webseiten könnten auch gehackt werden und böten damit weit weniger Rechtssicherheit als eine in einem Gesetz klar definierte Regelung.

Die Impfpflicht

Omikron beeinflusst auch das Ringen um eine allgemeine Impfpflicht. "Omikron ändert die Spielregeln", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP im Bundestag, Stephan Thomae, der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). Er forderte, die Diskussion müsse in Ruhe mit aktuellsten Erkenntnissen geführt werden: "Bevor wir in der Sommersaison mit einem Impfstoff impfen, dessen Wirkung in der nächsten Wintersaison womöglich schon wieder abklingt und/oder von einer neuen Variante unterlaufen wird, sollten wir uns fragen, ob es nicht sinnvoll ist, abzuwarten, mit welcher Mutation wir es im nächsten Herbst zu tun haben."

Thomae reagiert auf Äusserungen des Virologen Christian Drosten, der die wohl milderen Krankheitsverläufe bei Omikron als Chance sieht, von der Pandemie in einen endemischen Zustand zu kommen. Voraussetzung allerdings sei eine breite Immunität, hatte Drosten dem "Tagesspiegel" gesagt. "Das Virus muss sich verbreiten, aber eben auf Basis eines in der breiten Bevölkerung verankerten Impfschutzes" - sonst würden zu viele Menschen sterben.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) betonte in Schwerin, er befürworte eine Impfpflicht, da sonst im Herbst wieder eine Situation drohe, in der über Einschränkungen diskutiert werden müsse. Zu der Frage, ob die Impfpflicht angesichts von Omikron noch gebraucht wird, sagte er: "Ich bin fest davon überzeugt, wenn wir das Problem lösen wollen, auf eine saubere und sichere Art und Weise, dann ist die Impfpflicht der beste Weg."

Die Omikron-Lage

528,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche - auch am Montag gab es bei der vom RKI angegeben Inzidenz einen neuen Höchstwert. Binnen eines Tages gab es 34 145 gemeldete Corona-Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden wurden 30 Todesfälle verzeichnet.

Es sei wichtig, die laufende Omikron-Welle sehr ernst zu nehmen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner. Es gebe keinen Grund, jetzt nachzulassen bei Anstrengungen für Impfungen und Auffrischimpfungen. Büchner bekräftigte das akute Ziel, die "Impflücke" zu schliessen. Lauterbach betonte: "Omikron ersetzt Impfung nicht." Der Ungeimpfte, der jetzt eine Omikron-Infektion bekomme, werde im Herbst gegen andere Varianten wenig Schutz haben, schrieb er auf Twitter.

Von den 79,2 Millionen Menschen ab 5 Jahren in Deutschland, die geimpft werden können, haben bisher mindestens 60,5 Millionen den vollen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Impfung. Das entspricht 72,7 Prozent der Bevölkerung. Von den besonders von einem schweren Verlauf bedrohten 24,1 Millionen Menschen, die mindestens 60 Jahre alt sind, sind 12,3 Prozent ungeimpft. Von den 45,3 Millionen 18-59-Jährigen sind 19,3 Prozent oder knapp jeder Fünfte ohne Impfschutz.

Mindestens eine Impfdosis erhalten haben bisher 62,4 Millionen Menschen (75,1 Prozent). Die Bundesregierung strebt eine Quote von 80 Prozent Erstgeimpften bis Ende Januar an./sam/bw/abe/wn/chd/DP/ngu

(AWP)

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Ältere Covid-Zertifikate

Ältere Covid-Zertifikate könnten Anfang Februar verfallen

Wer vor Mai 2021 seine zweite Impfdosis erhalten hat und nicht geboostert ist, könnte ab dem 1. Februar ohne Covid-Zertifikat dastehen. Dies hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag bestätigt.

17.01.2022 17:58

Der Bundesrat schlägt vor, die Geltungsdauer von Schweizer Covid-Zertifikaten für Geimpfte und Genesene von einem Jahr auf 270 Tage zu verkürzen. Ziel ist sicherzustellen, dass das Zertifikat auch weiterhin von der EU anerkannt wird.

Wird der Vorschlag in dieser Form umgesetzt, werden Zertifikate, die älter als neun Monate sind, Anfang des nächsten Monats verfallen. Dies teilte das BAG am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Angaben dazu, wie viele Menschen betroffen sind, konnte das Bundesamt keine machen. Ausnahmen seien derzeit keine vorgesehen.

Betroffene haben also noch zwei Wochen Zeit, sich ihre Auffrischimpfung zu holen. Mehr als die Hälfte der Personen, die für den Booster zugelassen seien, hätten diesen bereits erhalten, erklärte dazu Tobias Bär, Mediensprecher der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), gegenüber Keystone-SDA. In vielen Kantonen nehme die Nachfrage ab und es gebe zahlreiche freie Termine.

Die Konsultation zur Verkürzung der Gültigkeitsdauer endete am Montag. Der Schritt wird von den Kantonen grösstenteils begrüsst. Mehrere Kantone verlangen aber eine angemessene Übergangsfrist.

(AWP)

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Ansteckung, Erkrankung,

Ansteckung, Erkrankung, Impfung: Was über Omikron bekannt ist

Die Corona-Variante Omikron dominiert das Pandemiegeschehen auch in der Schweiz. Die wichtigsten Fakten in der Übersicht.

17.01.2022 20:45

Omikron, eine hochgradig übertragbare Variante des Coronavirus, das Covid-19 verursacht, hat sich innerhalb weniger Wochen weltweit verbreitet und in den letzten Tagen die Infektionszahlen auf neue Rekordhöhen steigen lassen. Aufgrund ihrer zahlreichen Mutationen unterläuft Omikron die Immunisierung durch Impfung oder Erkrankung in höherem Masse. Zugleich scheint die Wahrscheinlichkeit geringer, dass der Erreger schwere Krankheitsverläufe verursacht, speziell bei Geimpften. Wie diese beiden Eigenschaften zusammenwirken und was das für den weiteren Verlauf der Pandemie bedeutet, versuchen Wissenschaftler immer noch herauszufinden.

1. Was ist das Besondere an dieser Variante?

Die zuerst in Südafrika identifizierte Omikron-Variante von Sars-CoV-2 zeichnet sich durch 30 oder mehr Veränderungen im Spike-Protein aus. Die Hälfte dieser Veränderungen befindet sich in dem Bereich, der sich an das Enzym bindet, auf das das Coronavirus abzielt, um in Zellen einzudringen und eine Infektion zu verursachen. Mutationen in diesem Bereich können dazu führen, dass der Erreger weniger gut von den Antikörpern erkannt wird, die als Reaktion auf eine Impfung oder eine Infektion gebildet werden.

Mindestens drei Mutationen tragen dazu bei, dass das Virus von Antikörpern nicht so gut erkannt wird und eine weitere scheint seine Fähigkeit zu erhöhen, in menschliche Zellen einzudringen, wodurch es leichter übertragbar wird. Omikron infiziert und vermehrt sich in den Atemwegen bis zu 70 Mal schneller als frühere Stämme, so Forscher der Universität Hongkong. Frühe Studien legten nahe, dass dies der Grund sein könnte, warum es so ansteckend ist. Aber ein Tweet vom 11. Januar von Schweizer Forschern, darunter Isabella Eckerle vom Genfer Zentrum für neu auftretende Viruserkrankungen, legt nahe, dass auch andere Mechanismen am Werk sein könnten.

2. Wie ansteckend ist die Variante?

Daten aus Grossbritannien zeigen eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass jemand mit einer Omikron-Infektion diese auch weiterverbreitet, als bei Delta, der Variante, die Mitte 2021 zum weltweit dominierenden Stamm wurde. Die Chance ist demnach dreimal so hoch, jemanden im selben Haushalt anzustecken.

Die WHO hat erklärt, dass Omikron das Delta-Virus wahrscheinlich überall dort verdrängen wird, wo es sich in der Bevölkerung ausbreitet. Deutschland ist laut Robert-Koch-Institut auf dem Weg dahin; in der ersten Woche des Jahres waren bereits 73 Prozent der Neuinfektionen Omikron-Fälle.

3. Wie besorgniserregend ist das?

Eine am 31. Dezember veröffentlichte Studie der britischen Gesundheitsbehörde auf Basis einer halben Million Omikron-Fälle kam zu dem Schluss, dass das Risiko, bei dieser Variante eine Notfallversorgung oder eine Krankenhauseinweisung zu benötigen, etwa halb so hoch ist wie bei Delta. Eine Woche zuvor hatte eine Studie der Weltgesundheitsorganisation darauf hingewiesen, dass frühe Erkenntnisse aus Südafrika und Dänemark ebenfalls auf ein geringeres Risiko von Krankenhausaufenthalten hindeuten.

Forscher der Universität Hongkong haben festgestellt, dass sich Omikron zwar schneller als andere Varianten in den Atemwegen repliziert, dies aber weniger effizient in der Lunge tut, wo Covid schwere und dauerhafte Schäden verursachen kann. Die hohe Übertragbarkeit von Omikron bewirkt freilich, dass selbst bei einem geringen Anteil von schwer Erkrankten immer noch sehr viele Menschen sehr krank werden.

4. Wie gut wirken verfügbare Impfungen?

Es gibt Hinweise darauf, dass die Covid-Impfstoffe die durch Omikron verursachten Infektionen weniger gut verhindern als frühere Varianten, dass der Schutz vor schwerer Erkrankung aber nicht völlig aufgehoben ist.

In einer südafrikanischen Studie, die am 29. Dezember veröffentlicht wurde, fanden Forscher heraus, dass die Wirksamkeit von zwei Dosen des Impfstoffs von Pfizer und Biontech zur Vermeidung von Krankenhausaufenthalten bei einer Infektion mit Omikron von 93 Prozent auf 70 Prozent fällt Laborexperimente deuten darauf hin, dass die Antikörper, die durch eine Impfung oder eine natürliche Infektion gebildet werden, Omikron weniger wirksam neutralisieren - und damit eine Infektion verhindern - als bei anderen Varianten.

Allerdings scheinen die T-Zellen des Immunsystems, die infizierte Zellen zerstören und damit schwere Verläufe verhindern, von Omikron weniger beeinträchtigt zu werden. Das legen separate Studien der Erasmus-Universität in den Niederlanden und der Universität von Kapstadt nahe.Auffrischimpfungen sollen helfen. In einer britischen Studie mit den Covid-Impfstoffen von AstraZenecaModerna  und Pfizer/Biontech wurde errechnet, dass zwei Dosen Impfstoff das Risiko eines Krankenhausaufenthalts bei Omikron gegenüber Ungeimpften um 68 Prozent verringern, drei Dosen allerdings sogar um 88 Prozent. Auch beim Wirkstoff von Johnson & Johnson, ursprünglich als Einmalimpfung konzipiert, reduziert eine zweite Dosis die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthalts nach einer Infektion mit Omikron um bis zu 85 Prozent.

5. Sind Genesene immun?

Forscher am Imperial College London schätzen, dass das Risiko einer erneuten Infektion mit Omikron mehr als fünfmal höher ist, als es bei Delta war. Die WHO sagte am 7. Januar, aus Südafrika, Grossbritannien, Dänemark und Israel seien erhöhte Reinfektionsrisiken gemeldet worden.

6. Welche Behandlungen funktionieren?

Steroide und Medikamente, die als IL6-Rezeptorblocker bekannt sind und eine schädliche Überreaktion des Immunsystems unterdrücken können, sind nach Angaben der WHO weiterhin wirksam für die Behandlung von Patienten mit schwerem Covid. Andere Behandlungen werden derzeit geprüft, um zu sehen, wie sie wirken. Merck & Co. und Pfizer, die Hersteller neuer antiviraler Pillen zur Bekämpfung von Covid, haben erklärt, dass sie davon ausgehen, dass ihre Produkte der neuen Variante standhalten werden. Gilead Sciences sagte dasselbe über seine antivirale Infusion Remdesivir. Mehr Sorgen bereiten Behandlungen auf der Grundlage von Antikörpern, da diese auf das Spike-Protein abzielen, das bei der Omikron-Variante mutiert ist: Die U.S. Centers for Disease Control and Prevention erklärten, dass Antikörpertherapien wie die von Regeneron Pharmaceuticals  und Eli Lilly möglicherweise weniger wirksam gegen Infektionen mit Omikron sein werden. Die Antikörperbehandlung Sotrovimab von GlaxoSmithKline die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Vir Biotechnology herstellt, dürfte hingegen wirksam bleiben.

7. Wie gut funktionieren Tests bei Omikron?

Laut der US-amerikanischen Food and Drug Administration könnten die schnelleren und billigeren Antigentests Omikron zwar erkennen, jedoch womöglich mit verminderter Genauigkeit. Bei den genaueren molekularen PCR-Tests gibt es laut FDA nur wenige, die Omikron nicht erkennen, oder die modifiziert werden müssen, um eine Infektion mit der Variante aufzuzeigen. 

8. Woher kommt die Variante?

Wissenschaftler sehen Afrika als möglichen Ursprung, aber es ist noch nicht sicher, wie und wo die Mutation entstand. Der WHO wurde sie erstmals am 24. November aus Südafrika gemeldet. Eine Theorie besagt, dass die Variante sich wahrscheinlich während einer chronischen Infektion einer immungeschwächten Person entwickelt hat, möglicherweise einem unbehandelten HIV/Aids-Patienten. Die Beta-Variante, eine im vergangenen Jahr in Südafrika entdeckte Mutation, könnte ebenfalls von solch einem Patienten stammen.

(Bloomberg)

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Zertifikat wird in der Covid

Zertifikat wird in der Covid-App neu automatisch geprüft

Bei der aktuellen Version der Covid-Zertifikats-App auf dem Handy muss der "Refresh-Button" nicht mehr angetippt werden. Die Funktion zur Selbstprüfung wird durch eine automatische Prüfung abgelöst. Damit erübrigt sich, dass zum Beispiel im Restaurant das Personal das Handy-Display der Gäste berührt.

17.01.2022 20:52

Die Online-Portale Blick.ch und 20minuten.ch berichteten am Montagabend über die Änderung in der App, die auch dem Missbrauch einen Riegel schieben soll. Vereinzelt sei der "Refresh-Button" auf Android Handys jedoch noch zu sehen gewesen.

Bei der aktuellen Version der App steht seit Montag vorübergehend die Information, dass der "Refresh-Button" unten rechts entfernt wurde. Es wird also direkt auf dem Zertifikat angezeigt, ob das Covid-Zertifikat abgelaufen oder technisch ungültig ist. Die Prüfung des Covid-Zertifikates bei der Einlass-Kontrolle sei nun mit der entsprechenden App "COVID Certificate Check" vorzunehmen und nicht mehr mit dem Antippen des Buttons.

Auch seien weitere Optimierungen und Fehlerbehebungen durchgeführt worden.

(AWP)

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Kitzbühel verschärft

Kitzbühel verschärft Massnahmen nach verbotener Après-Ski-Party

Der österreichische Luxus-Skiort Kitzbühel will scharf gegen wegen der Corona-Pandemie verbotene Après-Ski-Partys vorgehen. Die Bezirksbehörde kündigte am Dienstag an, dass die Aussengastronomie bis Ende der Woche geschlossen bleiben muss - also auch während der traditionellen Weltcup-Skirennen der Herren am Wochenende. Ausserdem sollen Polizeistreifen "in Dauerschleife durch die Stadt ziehen", um Lokale und Bars zu kontrollieren, sagte Bezirkshauptmann Michael Berger dem Sender ORF. Ausgelöst wurden die strengeren Massnahmen durch ein Video einer Après-Ski-Party.

18.01.2022 12:33

Derzeit sind der Barbetrieb und das Servieren ohne zugewiesene Sitzplätze in allen österreichischen Lokalen verboten. Ein Unternehmer, der als Gast in einer Bar in Kitzbühel war, hatte Aufnahmen von dicht gedrängt Feiernden vor wenigen Tagen online geteilt. Eine Welle der Entrüstung folgte. "Das ist völlig inakzeptabel. So etwas können wir nicht dulden", sagte Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger warnte, dass Gastronomen Corona-Hilfsgelder zurückzahlen müssen, wenn sie sich nicht an die Regeln hielten.

Einige Skiregionen in Österreich weisen die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen im Alpenland auf. Im Bezirk Kitzbühel lag die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus pro 100 000 Einwohner zuletzt bei etwa 3600 - fast dreimal so hoch wie der bundesweite Wert. Laut der staatlichen Gesundheitsagentur Ages sind 70 bis 80 Prozent der Corona-Infektionen im Freizeitbereich in Österreich auf Lokalbesuche von Skifahrern zurückzuführen.

(AWP)

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Katalonien hebt nächtliche

Katalonien hebt nächtliche Ausgehbeschränkung ab Freitag auf

Katalonien im Nordosten Spaniens will die seit Weihnachten geltende nächtliche Ausgehbeschränkung trotz sehr hoher Infektionszahlen ab Freitag aufheben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt zurzeit mit 2290 mehr als vier mal so hoch wie zum Zeitpunkt der Anordnung der Massnahme, wie die Zeitung "El País" berichtete. Aber der rapide Anstieg der Zahlen habe sich zuletzt verlangsamt, begründete die Regionalregierung in Barcelona dem Bericht zufolge ihre Entscheidung. Das sei auch darauf zurückzuführen, dass die Feiertage, die in Spanien bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar gingen und damit ein erhöhtes Ansteckungsrisiko darstellten, vorüber seien. Am 23. Dezember war die Inzidenz mit 506 angegeben worden.

18.01.2022 12:50

Die Massnahme, die bis auf wenige kleinere Ausnahmen in der gesamten Region in Kraft war, betrifft rund 6,3 Millionen Bewohner oder 82 Prozent der Bevölkerung Kataloniens. Ausgehbeschränkungen gibt es sonst nirgendwo in Spanien, das eine der höchsten Impfquoten Europas aufweist.

Clubs, Bars und Discos bleiben in Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona hingegen weiter geschlossen. In den Innenräumen von Gaststätten dürfen nur 50 Prozent der eigentlich zulässigen Plätze vergeben werden. In fast allen anderen öffentlichen Einrichtungen und Geschäften dürfen nur 70 Prozent der Kapazität genutzt werden. Die Teilnehmerzahl bei Zusammenkünften im öffentlichen wie im privaten Rahmen bleibt auf zehn beschränkt./ro/DP/jha

(AWP)

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Swissmedic prüft Zulassung

Swissmedic prüft Zulassung von Covid-Medikament Paxlovid von Pfizer

Swissmedic prüft die Zulassung von Paxlovid zur Behandlung von Covid-19. Das US-Pharmaunternehmen Pfizer hat beim Schweizerischen Heilmittelinstitut ein Zulassungsgesuch für sein Arzneimittel eingereicht, wie dieses am Dienstag mitteilte. Paxlovid soll bei Personen ab zwölf Jahren eine schwere Erkrankung nach einer Corona-Infektion verhindern.

18.01.2022 15:00

Laut Swissmedic handelt es sich bei Paxlovid um ein Arzneimittel mit zwei synthetischen Wirkstoffen, die jeweils als separate Tabletten vorliegen. Nirmatrelvir sei ein neuartiger Wirkstoff, der ein Enzym des Sars-Cov-2-Virus hemmen solle, das eine wichtige Rolle in dessen Vermehrung habe, so Swissmedic.

Damit Nirmatrelvir in der Leber nicht allzu schnell abgebaut werde und die antivirale Wirksamkeit länger anhalte, werde die zweite Substanz Ritonavir dazugegeben. Ritonavir ist laut Swissmedic ein bekannter Wirkstoff und wird seit mehr als 20 Jahren erfolgreich in der HIV-Therapie eingesetzt.

Mit der rollenden Begutachtung muss Pfizer mit der Einreichung des Zulassungsgesuchs noch kein vollständiges Dossier vorlegen. Erste Datenpakete aus präklinischen und klinischen Studien sowie zur Qualität wurden laut Swissmedic bereits eingereicht.

Weitere Daten folgen demnach fortlaufend, sobald sie verfügbar sind. Dies beschleunige die Begutachtung, bei gleichbleibend sorgfältiger Prüfung aller Anforderungen zur Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität, hiess es weiter.

Am Montag vergangener Woche hatte bereits die EU-Arzneimittelbehörde EMA in Amsterdam bekannt gegeben, dass sie die Marktzulassung von Paxlovid prüfe.

(AWP)

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Erstmals über 100'000 Corona

Erstmals über 100'000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland - Inzidenz bei 584,4

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 100 000 neue Corona-Infektionen an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben vom Mittwochmorgen 112 323 Fälle in 24 Stunden. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.12 Uhr wiedergeben. Am Freitag lag die Zahl erstmals über der Marke von 90 000 Fällen. Vor genau einer Woche waren es 80 430 erfasste Neuinfektionen gewesen. Die Sieben-Tage Inzidenz gab das RKI nun mit 584,4 an. Das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte die bundesweite Inzidenz bei 553,2 gelegen, vor einer Woche bei 407,5 (Vormonat: 315,4).

19.01.2022 06:34

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 239 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 384 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8 186 850 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 3,17 an (Montag: 3,14).

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwochmorgen mit 7 098 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 116 081./höz/DP/zb

(AWP)

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Epidemiologen schlagen

Epidemiologen schlagen Schaffung eines Krisenstabs vor

Die beiden Epidemiologen und ehemaligen Taskforce-Mitglieder Marcel Salathé und Christian Althaus wollen die Schweiz für künftige Pandemie-Wellen rüsten. Dazu schlagen sie in ihrem Papier für den Verein "CH++" vor, schon im voraus einen Krisenstab zu schaffen.

19.01.2022 06:46

"Mit unserem neuen Papier wollen wir im Hinblick auf künftige Krisen aufzeigen, was genau besser werden muss," sagt Marcel Salathé im Interview mit dem Tages-Anzeiger. Im Grossen und Ganzen habe die Schweiz die Krisenbewältigung in der Pandemie bisher nicht schlecht gemacht, aber es gebe viel Potenzial für Verbesserungen.

"Die Schweiz hat sehr gute Voraussetzungen, um eine Pandemie zu bewältigen. Wir haben eine starke Wirtschaft, eine international vernetzte Wissenschaft, gute sozioökonomische Bedingungen und ein exzellentes Gesundheitssystem", setzt sein Kollege Christian Althaus hinzu.

Dies habe es der Schweiz erlaubt mit relativ milden Massnahmen einigermassen gut durch die Pandemie zu kommen. Das reiche jedoch nicht aus. Die Schweiz brauche ein aktives Krisenmanagement, um in Europa als positives Beispiel voranzugehen.

Die Reaktionsgeschwindigkeit sei in der Schweiz ein Grundproblem, kritisiert Salathé. "So wurde die zweite Welle erst spät gebremst, der Booster kam spät, die technologischen Mittel wurden oft zu wenig gut und schnell in die Krisenbekämpfung integriert."

In einer Pandemie seien aber manchmal Tage oder Stunden entscheidend. Daher müsse sich die Schweiz auf den nächsten Ernstfall vorbereiten. Die strukturellen Stolpersteine , die die Arbeit verlangsamt hätten, müssten beseitigt, wissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Entwicklungen rascher in die Pandemiebekämpfung integriert werden.

Vorbereitung auf künftige Krisen

Mit dem Verein "CH++" möchten die beiden Wissenschaftler einen Beitrag dazu leisten, dass die Schweiz auf der wissenschaftlichen und technologischen Ebene für künftige Krisen besser vorbereitet ist.

"Wir schlagen einen Krisenstab vor, wie es ihn am Anfang der Pandemie gegeben hat. Im Krisenmodus - eventuell auch mit Entscheidungskompetenzen - könnte er für einen effizienteren Austausch zwischen Politik, Behörden und Akteuren aus dem Gesundheitswesen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung sorgen," sagt Epidemiologe Althaus.

Dabei müsse die Wissenschaft nicht bestimmen, betont Salathé. Aber als Entscheidungsgrundlage für die Politiker müssten die Szenarien vorhanden sein.

Als Beispiel für eine positive Pandemiebekämpfung heben die beiden Wissenschafter die skandinavischen Staaten hervor. Auch wenn sie leicht unterschiedliche Strategien verfolgten, sei ihnen gemeinsam, dass sie auf auf technologiebasierte Lösungen setzten und sich politisch und gesellschaftlich sehr geschlossen hinter die Pandemiebekämpfung stellten.

Es gebe dort deshalb weniger impf- und massnahmenskeptische Stimmen. "Das wäre in der Schweiz auch möglich, einem Land mit relativ starkem nationalem Zusammenhalt", meint Althaus. Ein künftiger Krisenstab müsse jedoch auch die stark antizentralistische Kraft in der Schweiz ernst nehmen und sich gut überlegen, wer im Krisenstab sein solle, wie er legitimiert sei und wie lange er bestehen solle, sagt Salathé.

Die Schweiz habe die richtigen Werkzeuge zur Verfügung, um die Situation zu managen. Im Herbst 2020 sei er aber noch zu naiv in der Annahme gewesen, dass diese Tools auch sofort richtig genutzt würden. "Heute haben wir noch mehr Werkzeuge, mit der Impfung, aber auch mit besseren Medikamenten."

Seine Sorge sei jedoch, dass man bald nichts mehr hören wolle von neuen Varianten mit schwereren Verläufen oder mehr Long-Covid-Fällen. "Lasst uns das Beste hoffen, aber lasst uns gleichzeitig gewappnet sein für künftige Wellen!"

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Japan verhängt erneut den

Japan verhängt erneut den Quasi-Notstand - Infektionen auf Rekordhoch

Japan hat wegen eines drastischen Wiederanstiegs der Corona-Neuinfektionen erneut den Quasi-Notstand über Tokio sowie ein Dutzend weiterer Präfekturen verhängt. Das beschloss die Regierung von Ministerpräsident Fumio Kishida am Mittwoch. Die Hauptstadt des Landes registrierte am selben Tag eine Rekordzahl von 7377 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Landesweit stieg die Zahl der Neuinfektionen auf den Höchststand von mehr als 38 000 Fällen. Inzwischen dominiert auch in der drittgrössten Volkswirtschaft, die jetzt die bereits sechste Corona-Welle erlebt, die Variante Omikron.

19.01.2022 10:57

Mit dem Quasi-Notstand können die Gouverneure die Betreiber von Restaurants und Bars auffordern, früher zu schliessen und den Ausschank von Alkohol entweder einzustellen oder zu begrenzen. Japan verzichtet damit schon seit Beginn der Pandemie weiterhin auf einen Lockdown mit harten Ausgangssperren wie in anderen Ländern. Die Massnahmen treten am Freitag in Kraft und gelten bis zum 13. Februar. Tokios Börse stürzte aus Sorge über Folgen der neuen Infektionswelle für die Wirtschaftserholung auf den tiefsten Stand seit fünf Monaten.

Japan steht vor ähnlichen Problemen wie Europa und die USA. Es drohen personelle Ausfälle in wichtigen Wirtschaftsbereichen. Aus diesem Grund wurde der Beginn der Booster-Impfungen für einige Bereiche vorgezogen. Zudem wurde die Quarantänedauer von 14 Tagen auf jetzt 10 Tage verkürzt. Zugleich gilt weiter ein striktes Einreiseverbot. Derweil steigt die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen wieder an, allerdings noch vergleichsweise leicht./ln/DP/mis

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Bundesrat will im Februar

Bundesrat will im Februar über mildere Corona-Regeln diskutieren

Die Quarantäne und Homeoffice-Pflicht gelten bis Ende Februar, die 2G-(plus-)Regeln vorerst bis Ende März. Das hat der Bundesrat beschlossen. Auf weitergehende Massnahmen verzichtete er wie erwartet. Schon bald sollen erste grosse Lockerungsschritte skizziert werden.

19.01.2022 14:00

Die Landesregierung folgte mit ihren am Mittwoch gefassten Beschlüssen den meisten Kantonen, Parteien und Verbänden. Diese hatten in der Konsultation die Verlängerung der bestehenden Massnahmen mehrheitlich begrüsst, Verschärfungen jedoch abgelehnt. Zahlreiche Kantonsregierungen wollten die geltenden Regelungen nur bis Ende Februar verlängern.

Der Bundesrat traf nun einen Kompromiss: Die Regeln zur Kontaktquarantäne und die Homeoffice-Pflicht gelten bis Ende Februar; die übrigen Massnahmen provisorisch bis Ende März. Letztere umfassen die 2G- und die 2G-plus-Regel für gewisse Innenräume, die ausgeweitete Maskenpflicht innen, die 3G-Regel für Veranstaltungen draussen sowie die Einschränkung privater Treffen. Dieses Regime ist seit Mitte Dezember in Kraft und war bisher bis am 24. Januar befristet.

Verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen hatten in der Konsultation einen schärferen Kurs gefordert. Der Bundesrat verzichtete nun aber beispielsweise auf ein Verbot des Präsenzunterrichts an Universitäten und Fachhochschulen sowie eine Verschärfung der Maskenpflicht an Grossveranstaltungen und bei Menschenansammlungen im Freien.

Lockerungsschritte auf dem Tapet

Verschärfungen auf nationaler Ebene sind also vorerst vom Tisch. Der Trend geht eher in Richtung mildere Massnahmen: "Der Bundesrat überprüft laufend, ob die Entwicklung der Pandemie eine frühere Aufhebung der Massnahmen zulässt", hiess es in der Mitteilung vom Mittwoch. Bereits am 2. Februar wird die Regierung nach eigenen Angaben die nächste grössere Auslegeordnung machen und über mögliche verschiedene Lockerungen diskutieren.

Insbesondere die bürgerlichen Parteien hatten in den vergangenen Monaten mehrmals vehement einen verbindlichen Ausstiegsplan aus der Krise gefordert. Sobald der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten sei, sollten die Massnahmen schnell gelockert werden, lautete auch der Tenor bei mehreren Kantonen.

Die befürchtete Explosion der Hospitalisationszahlen wegen der Omikron-Welle ist bisher ausgeblieben. Für eine Entwarnung ist es nach Einschätzung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) allerdings zu früh. Auch die wissenschaftliche Taskforce des Bundes rät zur Vorsicht bei der Interpretation der Daten. Momentan sei nicht klar, ob die Zahl der Hospitalisationen zu- oder abnehme.

Erleichterte Einreisebestimmungen

Trotz konfuser Lage beschloss der Bundesrat bereits jetzt kleinere Lockerungen. So müssen geimpfte und genesene Personen ab dem kommenden Samstag vor der Einreise in die Schweiz keinen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltests mehr vorweisen. Für nicht geimpfte und nicht genesene Personen entfällt gleichzeitig die Pflicht eines zweiten Tests vier bis sieben Tage nach der Einreise. Das Einreiseformular muss neu nur noch von Personen ausgefüllt werden, die mit dem Flugzeug oder mit Fernverkehrsbussen in die Schweiz reisen.

Per 25. Januar wird zudem die Pflicht zur Erhebung von Kontaktdaten aufgehoben. Zuletzt bestand diese Pflicht noch für Discotheken und bestimmte Veranstaltungen.

Erleichterte Einreisebestimmungen

Weil die Labors wegen der hohen Corona-Fallzahlen am Limit sind, passt der Bundesrat zudem das Testregime im Inland an. Den Kantonen wird empfohlen, das Testen von Risikopersonen sowie wiederkehrende Tests in Gesundheitsinstitutionen und kritischen Infrastrukturen zu priorisieren. Das Testen von symptomatischen Personen soll auch mit Antigen-Schnelltests möglich sein.

Um die PCR-Testkapazitäten zusätzlich zu entlasten, führt ab dem 24. Januar vorübergehend auch ein positiver Antigen-Schnelltest zu einem Schweizer Zertifikat für Genesene. Dieses ist für 270 Tage und ausschliesslich in der Schweiz gültig.

Ab dem 31. Januar wird zudem die Gültigkeitsdauer der Zertifikate für Geimpfte und Genesene von heute einem Jahr auf 270 Tage verkürzt. Es bleibe essenziell, dass das Schweizer Zertifikat von der EU weiterhin anerkannt werde, hiess es in der Konsultation verschiedentlich. Wer vor Mai 2021 seine zweite Impfdosis erhalten hat und nicht geboostert ist, könnte also ab dem 1. Februar ohne Covid-Zertifikat dastehen.

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Corona-Rekordzahlen in

Corona-Rekordzahlen in Skandinavien

Schweden, Dänemark und Norwegen haben im Zuge der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus allesamt Rekordwerte bei den Neuinfektionszahlen verzeichnet. Wie aus der am Mittwochnachmittag aktualisierten Auflistung der schwedischen Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten hervorging, kamen in Schweden am Dienstag 37 886 neue Fälle hinzu. Das entsprach dem mit Abstand höchsten Tageswert seit Pandemiebeginn. In Dänemark wurde der Rekord vom Vortag gleich wieder gebrochen: Bei den täglich aktualisierten Werten des Gesundheitsinstituts SSI kamen diesmal 38 759 gemeldete Fälle hinzu, darunter 36 474 Neu- und 2285 erneute Infektionen.

19.01.2022 16:57

In Norwegen wurden am vergangenen Tag 15 367 neue Corona-Fälle registriert - auch das ein klarer Pandemierekord, wie die Nachrichtenagentur NTB in der Nacht zum Mittwoch meldete. Der Schnitt der vergangenen sieben Tage lag demnach bei täglich 11 180 Infizierten.

In Schweden leben rund 10,3 Millionen Menschen. In Dänemark sind es etwa 5,8 Millionen und in Norwegen knapp 5,4 Millionen. In Skandinavien hat sich die Omikron-Variante bereits immens ausgebreitet. In Dänemark macht sie schon mehr als 98 Prozent aller analysierten Corona-Fälle aus./trs/DP/ngu

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WHO: Corona-Pandemie bleibt

WHO: Corona-Pandemie bleibt 'Notlage von internationaler Tragweite'

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hebt den Gesundheitsnotstand wegen der Corona-Pandemie vorerst nicht auf. Die Situation bleibe eine "Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC), entschied die WHO, wie sie am Mittwoch in Genf mitteilte. Die Erklärung einer solchen Notlage ist das höchste Alarmsignal, das die WHO geben kann. So sollen Regierungen wachgerüttelt werden, damit sie sich auf ein potenziell gefährliches Gesundheitsrisiko einstellen. Zudem sind damit besondere Meldepflichten der Mitgliedsländer verbunden.

19.01.2022 19:12

Die WHO hatte den Notstand wegen Corona am 30. Januar 2020 erklärt. Zu dem Zeitpunkt waren ausserhalb Chinas rund 100 Infektionen in 21 Ländern bekannt. Mit Stand dieser Woche waren es mehr als 326 Millionen gemeldete Infektionen weltweit und mehr als 5,5 Millionen Todesfälle.

Eine formelle WHO-Erklärung, ob eine Gesundheitslage eine Pandemie ist oder nicht, gibt es nicht. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte die Corona-Lage am 11. März 2020 erstmals als Pandemie bezeichnet. Die Erklärung eines Gesundheitsnotstands erfolgt auf Empfehlung eines Gremiums aus unabhängigen Experten. Dieser Notfallausschuss trifft sich anschliessend alle drei Monate, um die Lage neu zu beurteilen. Das jüngste virtuelle Treffen fand vergangene Woche statt./oe/DP/ngu

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Österreich begleitet

Österreich begleitet Impfpflicht mit finanziellen Anreizen

Zusätzlich zur geplanten Corona-Impfpflicht in Österreich sollen finanzielle Anreize die Menschen zur Immunisierung bewegen. Vor der parlamentarischen Abstimmung über die allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren kündigte die konservativ-grüne Koalitionsregierung am Donnerstag gemeinsam mit den oppositionellen Sozialdemokraten eine Impflotterie an. Ausserdem sollen Gemeinden bei Erreichen von hohen Impfquoten mit Förderungen belohnt werden. Insgesamt soll rund eine Milliarde Euro für diese Massnahmen zur Verfügung stehen.

20.01.2022 09:51

Bei der Lotterie sind pro Teilimpfung 500 Euro zu gewinnen, die als Gutscheine in Gastronomie oder im Handel eingelöst werden können. Teilnehmen können nicht nur Spätentschlossene, sondern auch jene, die schon geschützt sind. Rund jeder zehnte Stich soll so belohnt werden. Für Gemeinden mit einer Impfquote von 80 Prozent werden insgesamt 75 Millionen Euro ausgeschüttet, bei 85 Prozent 150 Millionen, und bei 90 Prozent 300 Millionen Euro.

"Ich bin wirklich froh, neben dem Thema Pflicht auch das Thema Anreiz heute im Parlament beschliessen zu können", sagte Kanzler Karl Nehammer (ÖVP). Für beide Massnahmen zeichnete sich vor Sitzungsbeginn eine breite Mehrheit ab. Nur die oppositionelle rechte FPÖ lehnt die verpflichtende Impfung ab.

Der Schritt würde die bisher weitreichendste Regelung in der EU bedeuten. Italien und Griechenland haben eine für ältere Menschen geltende Impfpflicht. In Österreich soll die Verpflichtung für alle erwachsenen Bürger gelten. Ausgenommen sind Schwangere sowie alle, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen./al/DP/eas

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'Test&Go': Thailand lockert

'Test&Go': Thailand lockert ab Februar wieder die Einreiseregeln

Urlauber, die den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben, können ab Februar wieder quarantänefrei nach Thailand einreisen. Das vor einem Monat aus Angst vor einer Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus ausgesetzte "Test&Go"-Modell werde zu Monatsanfang wieder eingeführt, teilte das Covid-Krisenzentrum CCSA am Donnerstag nach einer Sitzung in Bangkok mit. Jedoch werden die Regeln leicht verschärft.

20.01.2022 10:36

Statt nur einen PCR-Test nach der Ankunft in Thailand machen zu müssen, ist demnächst ein weiterer PCR-Test am fünften Tag nach der Ankunft erforderlich. Zudem müssen Touristen ihren Aufenthaltsort mittels einer App nachverfolgen lassen, sagte CCSA-Sprecher Taweesilp Wisanuyothin.

Grund für die Wiederaufnahme des Modells sei, dass sich die Zahl der täglichen Neuinfizierungen im Land trotz der Ausbreitung der ansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus bei 7000 bis 8000 Fällen pro Tag eingependelt habe, hiess es. Zudem ist die Zahl der schweren Erkrankungen und der Todesfälle im Land weiter niedrig.

Die Regierung in Bangkok hatte Ende Dezember aus Angst vor steigenden Fallzahlen wegen Omikron beschlossen, das "Test&Go"-Modell zunächst auf Eis zu legen. Zuletzt mussten Einreisende je nach Herkunftsland und Impfstatus wieder sieben oder zehn Tage in Quarantäne.

Lediglich auf den grössten Inseln Phuket und Ko Samui sowie in den Provinzen Krabi und Phang-nga können Urlauber seither mittels des so genannten Sandbox-Modells unter bestimmten Auflagen quarantänefrei Ferien machen. Dieses Modell soll bald um weitere beliebte Reiseziele wie Pattaya und Ko Chang erweitert werden.

Am Mittwoch hatte das Tourismusministerium mitgeteilt, dass es im Falle einer Lockerung der Regeln ab Februar mit mindestens acht Millionen Urlaubern in diesem Jahr rechnet. Thailand mit seinen Inseln, weissen Stränden, Tempeln und Dschungeln ist auf den Tourismus angewiesen und hofft auf eine baldige Erholung der Branche. Vor Corona kamen jährlich etwa 40 Millionen internationale Gäste./cfn/DP/eas

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Corona-Gewinner: Deutsche

Corona-Gewinner: Deutsche Wohnmobil-Industrie mit Rekorden

Die deutsche Caravaning-Branche hat im zweiten Corona-Jahr ihre Produktion auf ein Rekordniveau gesteigert. Trotz Rohstoffengpässen und verzögerten Zulieferungen lieferten die Unternehmen im vergangenen Jahr 130'666 Wohnmobile und Caravans aus, wie der Branchenverband CIVD am Donnerstag berichtete.

20.01.2022 10:42

Auch bei einem Produktionseinbruch in der zweiten Jahreshälfte waren das 12,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor und überhaupt der höchste Wert in der Geschichte der Branche. Der Umsatz erreichte einschliesslich des Zubehör- und Gebrauchthandels mit 13,9 Milliarden Euro ebenfalls einen Bestwert.

Fast 55 000 Fahrzeuge gingen in den Export, der damit um 18,7 Prozent zulegte. "Die Urlaubsform Caravaning liegt nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa stark im Trend. Die Nachfrage nach deutschen Reisemobilen und Caravans ist ungebrochen", erklärte CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso. Man blicke mehr als optimistisch auf das Jahr 2022, wenn die Rohstoffengpässe abklingen und die Verzögerungen in den Lieferketten nachliessen.

Bei den Zulassungen in Deutschland bedeuteten 106 138 neue Freizeitfahrzeuge den zweithöchsten Wert nach dem Rekordjahr 2020. Während bei den Reisemobilen mit 81'420 Fahrzeugen mit einem Zuwachs von 4,3 Prozent das elfte Rekordjahr in Folge erreicht wurde, fiel die Zahl der neuen Wohnwagen im Vergleich zum starken Vorjahr um 15,2 Prozent auf knapp 25'000 Exemplare. Grund seien Lieferengpässe gewesen./ceb/DP/eas

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