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Firmenich spannt im

Firmenich spannt im Parfümgeschäft mit chinesischer Harmay zusammen

Der Genfer Aromen- und Riechstoffhersteller Firmenich will das Parfümgeschäft in China ausbauen. Der Konzern hat dazu mit der chinesischen Marke Harmay eine strategische Partnerschaft abgeschlossen.

18.01.2022 10:32

Firmenich und Harmay wollen künftig laut Mitteilung vom Dienstag gemeinsam an neuen Düften und Konzepten arbeiten, um so das "Fine Fragrance"-Geschäft weiterzuentwickeln. Firmenich erhofft sich daraus ein stärkeres Wachstum in China und weltweit.

Harmay wurde 2008 gegründet und betreibt den Angaben zufolge Online-Verkaufsplattformen und einige exklusive Shops für Beauty-, Hautpflege- und Lifestyle-Produkte, darunter auch Parfüms. Zu den Kunden zählten vor allem jüngere Personen der Generation Z, heisst es.

mk/uh

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Landi baut Online-Handel aus

Landi baut Online-Handel aus

Die Landi möchte sich ein grösseres Stück vom wachsenden Online-Handel sichern. Sie baut daher ihr Angebot für Internet-Bestellungen aus. Neu liefern die regionalen Landi-Läden ihr gesamtes Sortiment zu den Kundinnen und Kunden nach Hause, wie die Landi am Dienstag mitteilte.

18.01.2022 10:29

Die rund 100 in der ganzen Schweiz verteilten Landi-Standorte stellten die Versandbereitstellung selbst sicher. Somit sei eine engmaschige, regionale Abdeckung für die Auslieferung garantiert, heisst es im Communiqué weiter. Als Logistikpartner habe man die Firma Planzer gefunden. Gewisse Bestellungen liefere die Landi aber auch selbst aus.

kw/uh

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Swissport ernennt neue

Swissport ernennt neue Verantwortliche für Strategie und Nachhaltigkeit

Beim Flughafendienstleister Swissport ist Nadia Kaddouri zur neuen Verantwortlichen für Strategie und Nachhaltigkeit ernannt worden. Sie werde innerhalb der Gruppenleitung die Umsetzung der Gruppenstrategie vorantreiben, teilte Swissport am Dienstag mit. Zudem werde sie für die ESG-Vorhaben des Unternehmens zuständig sein.

18.01.2022 14:44

Kaddouri habe die Aufgaben per Anfang Jahr zusätzlich zu ihrer Position als Stabschefin des Swissport-CEO und -Präsidenten übernommen. Sie ist seit 2014 bei Swissport, und war zuvor für das Unternehmen als Finanzchefin der Region EMEA tätig.

tp/kw

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Blackstone Resources

Blackstone Resources erweitert Produktionskapazität in Sachsen

Blackstone Resources kann nun die Produktionskapazität ihrer Batteriefabrik im sächsischen Döbeln erweitern. Der Zukauf "umfangreicher" Landflächen habe den Weg dafür freigemacht, teilte die Gesellschaft am Dienstagabend mit.

18.01.2022 18:45

Die Produktionskapazität der Batteriefabrik soll in zwei Stufen auf 5 Gigawatt-Stunden (GWh) erhöht werden, teilte Blackstone Resources mit. Die Gesellschaft hatte erst kürzlich ihre Produktionsstätte in Döbeln eröffnet.

Als erstes werde der Output der 3D-Druckanlage für Lithium-Batteriezellen in den nächsten 12 Monaten auf 500 Megawatt-Stunden verzehnfacht. Danach folge in den Jahren 2023 und 2024 die Skalierung auf eine Jahreskapazität von 5 GWh. Dafür sei ein Erweiterungsbau der Batteriefabrik geplant.

pre/ra

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Immobilienfonds La Foncière

Immobilienfonds La Foncière wächst auch 2020/21 und erhöht Dividende

Der Immobilienfonds La Foncière ist auch im Geschäftsjahr 2020/21 (per 30.9.) gewachsen. Der Verkehrswert des Immobilienvermögens des Fonds lag per 30. September bei 1,63 Milliarden Franken und damit um 5,8 Prozent über dem Stand ein Jahr davor.

19.01.2022 09:20

Nach Abzug der Hypothekarschulden, die gut 13 Prozent am Verkehrswert ausmachen, beträgt das Nettovermögen des Fonds 1,29 Milliarden, wie Investissements Fonciers am Mittwoch mitteilte.

Die Mietausfallrate lag bei etwas mehr als 1 Prozent und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Die Dividende wurde um 7 Rappen auf 2,27 Franken je Anteil erhöht.

cf/uh

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Schaeffler: Ordentlicher

Schaeffler: Ordentlicher Jahresauftakt - steigende Materialkosten belasten aber

Der Autozulieferer und Industriekonzern Schaeffler ist eigenen Angaben zufolge gut in das Jahr gestartet. Dies geht aus einer Präsentation vom Mittwoch hervor, die das Unternehmen im Rahmen der German Corporate Conference des Investmenthauses Kepler Cheuvreux veröffentlichte.

19.01.2022 10:19

Gleichzeitig verweist Schaeffler aber auf steigende Kosten, auch für Rohmaterialien, deren Auswirkungen 2022 zunehmen dürften. Der Gewinnmargenausblick für die Sparte Automotive Technologies 2022 werde daher unter der Prognose für 2021 liegen. Konkrete Prognosen für das neue Jahr soll es im März geben.

Den Ausblick für das vergangene Jahr bestätigte der Konzern. Demnach rechnet Schaeffler mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von über 7 Prozent. Die um Sondereffekte bereinigte Marge für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll bei 8 bis 9,5 Prozent liegen. Für die Sparte Automotive Technologies wurden zuletzt im November bei der Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal mehr als 6 Prozent in Aussicht gestellt.

Mit Blick auf 2021 ist in der Präsentation von einem guten Jahresende die Rede. Der Dezember-Umsatz habe dank der Erholung des globalen Pkw-Absatzes über der Erwartung gelegen. Wegen der Pkw-Flaute infolge des weltweiten Chipmangels hatte das Unternehmen den Umsatzausblick erst im November gesenkt.

Die Schaeffler-Aktien fielen am Mittwoch um mehr als 5 Prozent. Allerdings war das Umfeld für Autozulieferer insgesamt schwach./mis/eas/jha/

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Gebäudeversicherung Zürich

Gebäudeversicherung Zürich verzeichnet höchste Schadensumme in der Geschichte

Der Kanton Zürich blickt auf ein schadenreiches Jahr zurück. Die Schadensumme der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) ist die höchste in der Geschichte. Verantwortlich dafür ist die Wetterlage im Juni und im Juli, welche die Zahlungen für Elementarschäden gar über das Niveau des "Lothar-Sturms" von 1999 gehievt hat.

19.01.2022 11:38

Die provisorisch errechnete Gesamtschadensumme hat sich auf über 191 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht, wie die GVZ am Mittwoch mitteilte. Von der Gesamtsumme entfielen 134 Millionen auf Elementarschäden und gut 57 Millionen auf Feuerschäden. Letztere wurden von mehreren Grossbränden nach oben getrieben.

Nach einem vergleichsweise moderaten Schadensjahr 2020 und einem ruhigen ersten Quartal 2021 seien die Elementarschadenszahlen wegen der aussergewöhnlichen Wetterlage im Juni und Juli 2021 rapide angestiegen, so die Versicherung. Dabei sei sogar das "Lothar-Schadenjahr" 1999 markant übertroffen worden. Den Gebäuden zugesetzt haben insbesondere Hagel, Starkregen und Sturmwind.

Mehr als verdreifacht hat sich auch die Zahl der Schadenfälle. Von den über 22'000 gemeldeten Fällen betrafen beinahe 21'000 Elementarschäden und etwas mehr als 1200 Feuerschäden.

Die definitiven Geschäftszahlen 2021 veröffentlicht die GVZ Anfang Mai 2022.

cf/rw

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Skyguide braucht laut

Skyguide braucht laut Finanzkontrolle wohl weitere Bundesmittel

Die Flugsicherung Skyguide könnte laut der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) auf weitere Bundeshilfen angewiesen sein. Einen Teil der wegen der Corona-Pandemie gesprochenen 500 Millionen Franken will Skyguide für das Begleichen eines alten Darlehens verwenden.

19.01.2022 23:00

Dadurch mindern sich die gesprochenen finanziellen Mittel des Bundes, die eigentlich für die Bewältigung der durch die Pandemie ausgelösten Finanzierungslücke vorgesehen waren. Zu diesem Schluss kommt die EFK in einem Bericht, den sie am Mittwochabend veröffentlicht hat. Darin hat die EFK untersucht, ob die beim Bund beantragten Beträge dem tatsächlichen Bedarf entsprechen und inwieweit der Finanzierungsbedarf mit der Corona-Pandemie zusammenhängt.

Die EFK kommt zum Schluss, dass der Bedarf gerechtfertigt ist, die 500 Millionen Franken aber nicht genügen könnten und Skyguide wohl auch ohne Pandemie auf Bundeshilfe angewiesen gewesen wäre. Letzterem widerspricht Skyguide. Ohne die direkten und indirekten Folgen der Krise wäre Skyguide ein nachhaltiges Unternehmen, schreibt Skyguide in der Stellungnahme im Report.

Keine Flüge - keine Gebühren

Normalerweise finanziert sich das Unternehmen mit Gebühren für An- und Abflüge sowie für Überflüge. Der Flugverkehr ist aber wegen der Pandemie eingebrochen. Skyguide schätzt, dass dadurch in den Jahren 2020 und 2021 eine Unterdeckung von 280 Millionen Franken resultiert.

Der Bundesrat sprang in die Bresche und sprach dem bundesnahen Betrieb in mehreren Etappen eine halbe Milliarde Franken aus der Bundeskasse - davon mindestens 150 Millionen Franken als Eigenkapitalerhöhung, 250 Millionen Franken als Darlehen und im Voranschlag 2022 weitere 100 Millionen Franken. Es geht dabei um die Sicherstellung der Liquidität. Ab 2023 können entgangene Erträge aus dem Jahr 2020 den Fluggesellschaften auf sieben Jahre mittels Gebührenerhöhung nachverrechnet werden.

Der Bundesrat sieht somit 220 Millionen Franken mehr vor, als der voraussichtliche krisenbedingte Rückerstattungsbetrag ausmacht. Aus Sicht der Finanzkontrolle ist es daher denkbar, dass die Bundesgelder auch für Finanzierungslücken anderen Ursprungs als der Pandemie eingesetzt werden.

Alte Schulden - grosse Unsicherheiten

Gemäss Report will Skyguide mit dem Darlehen des Bundes über 250 Millionen Franken die Schuld eines Darlehens über 200 Millionen Franken zurückzahlen, das Skyguide bereits 2011 bei der Postfinance aufgenommen hat und das im Oktober 2021 fällig geworden war. Das erscheine sinnvoll und vertretbar. Allerdings entspanne sich dadurch die Liquiditätslage nicht im gleichen Masse, wie wenn die vollen 500 Millionen Franken zur Verfügung gestanden wären, schreibt die EFK.

Die Finanzkontrolle sieht ausserdem aufgrund von Unsicherheiten ein "wesentliches Risiko", dass die Steuerzahler für weitere Mittel aufkommen müssen. Skyguide habe seinen Liquiditätsbedarf nämlich auf der Annahme berechnet, dass das Geschäftsvolumen von 2019 im Jahr 2025 wieder erreicht wird. Es sei aber unklar, wann und wie sich die Luftfahrtindustrie erholen werde. Wegen fehlender Reserven könnten schon kleine Abweichungen dazu führen, dass die 500 Millionen Franken nicht ausreichten.

Kritik an geplanten Sparmassnahmen

Kritik äussert die EFK an der geplanten Ausgestaltung der Sparmassnahmen. Der Bundesrat verlangte für die Finanzhilfen Sparmassnahmen im Umfang von 100 Millionen Franken und mehr.

Skyguide sieht gemäss Report Einsparungen von rund 127 Millionen Franken bis 2024 vor. Aus Sicht der EFK handelt es sich aber vorwiegend um abgewendete Kostenerhöhungen. Auch die geplanten Einsparungen beim Lohnaufwand genügen aus Sicht der EFK nicht: Wegen der steigenden Durchschnittslöhne werde bis 2024 kein Rückgang erreicht.

Die EFK kritisiert zudem, dass Skyguide auch die wegen der Corona-Pandemie beantragten Kurzarbeitsentschädigungen von 18 Millionen Franken als Einsparungen anrechnet. Es sei nicht nachvollziehbar, diese als Einsparungen anzugeben und das Management in diesem Umfang von weiteren Sparmassnahmen zu entlasten, schreibt die EFK.

Skyguide wehrt sich gegen diese Kritik. Die Kurzarbeit sei eine Sparmassnahme, da sie zu direkten Kosteneinsparungen führe. Die ausbezahlten Versicherungsleistungen basierten auf den regelmässig einbezahlten Beiträgen.

(AWP)

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Swiss Prime Site trotz

Swiss Prime Site trotz Coronapandemie erfolgreich auf dem Mietmarkt

Swiss Prime Site hat in den letzten Monaten des Geschäftsjahres grosse Vermietungserfolge bei Bestandsimmobilien und Projekten erzielt. Das Unternehmen konnte dabei rund 170'000 Quadratmeter neu- oder wiedervermieten.

20.01.2022 07:24

Der Mietmarkt habe sich über alle Regionen des Portfolios von Swiss Prime Site Immobilien hinweg attraktiv gezeigt, teilte die zum Immobilienkonzern SPS gehörende Gruppengesellschaft am Donnerstag mit. Allein im zweiten Halbjahr 2021 habe SPS Immobilien Büro-, Gewerbe- und Retailflächen von rund 120'000 Quadratmetern vermieten können. "Ob Büro, Retail oder Gewerbe: Flexible und starke Flächenkonzepte an guten Lagen sind und bleiben sehr gefragt", wird Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien zitiert.

Der Prime Tower in Zürich werde ab Frühling 2022 mit dem Onlinehändler Zalando um einen bekannten Mieter reicher. Zalando werde 1'700 Quadratmetern Büroflächen mieten und einen Technologie-Hub aufbauen. Ein weiterer Mieter im Prime Tower sei per Ende 2022 der weltweit tätige der Industrieversicherer HDI Global. Im Stücki Park in Basel werde die Aquilas Gruppe einziehen.

In Genf, unmittelbar am Bahnhof Lancy-Pont-Rouge, entwickele SPS Immobilien eine nach SNBS-Nachhaltigkeitsstandard zertifizierte Dienstleistungsimmobilie mit einer Fläche von rund 30'000 Quadratmetern. Mit "Alto" habe ein global tätiger Dienstleister als weiterer Ankermieter auf 6'700 Quadratmeter Fläche hinzugewonnen werden können. Der Vorvermietungsstand liege damit auf rund 50 Prozent.

Die Swiss Prime Site Immobilien AG ist eine Gruppengesellschaft der börsenkotierten Swiss Prime Site AG. Ihr Immobilienportfolio weist einen Wert von über 12 Milliarden Franken aus.

(AWP)

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Weko untersucht allfällige

Weko untersucht allfällige Absprachen von Strassensanierern

Vier Westschweizer Unternehmen stehen im Verdacht, sich bei der Vergabe öffentlich ausgeschriebener Aufträge über Jahre abgesprochen zu haben. Es ist zu Hausdurchsuchungen gekommen.

20.01.2022 08:00

Die Wettbewerbskommission (Weko) habe eine neue Untersuchung zu allfälligen Abreden über Strassensanierungen eröffnet, hiess es am Donnerstag in einer Mitteilung der Behörde. Bei mehreren Unternehmen in verschiedenen Westschweizer Kantonen wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt.

Die Weko habe Hinweise zu mutmasslichen so genannten Submissionsabreden erhalten, die vier Unternehmen aus den Kantonen Freiburg, Jura, Neuenburg und Waadt betrafen. Sie werden verdächtigt, ihre Offerten und Preise während mehreren Jahren für Beschaffungen der öffentlichen Hand koordiniert zu haben. Dabei geht es um Ausschreibungen für Strassensanierungen (Splittstreuung und bituminöse Oberflächenbehandlung).

Sprechen sich Anbieter untereinander ab, zu welchem Preis sie ein Angebot machen und wem sie einen Beschaffungsauftrag zuteilen wollen, seien das kartellrechtlich unzulässige Submissionsabreden. Diese erhöhten die Preise, machten Unternehmen ineffizient und wirkten innovationshemmend, so die Weko. Damit werde die Wirtschaft sowie die öffentliche Hand belastet.

Im Rahmen der Untersuchung wird nun geprüft, ob es tatsächlich "kartellrechtlich unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen" gibt. Eine Untersuchung dauere in der Regel zwei Jahre.

ys/rw

(AWP)

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Medacta steigert Umsatz -

Medacta steigert Umsatz - Keine Angaben zum Ausblick

Das Tessiner Orthopädieunternehmen Medacta hat sich vom Umsatzrückgang in dem von Corona belasteten Vorjahr gut erholt.

20.01.2022 08:03

2021 kletterten die Verkäufe um 20 Prozent auf 363,1 Millionen Euro, wie Medacta am Donnerstag mitteilte. Damit wurde der Wert des Vor-Corona-Jahres 2019 deutlich übertroffen (311 Mio).

Nachdem 2020 wegen Corona in den Spitäler rund um den Globus auch orthopädische Operationen reihenweise verschoben werden mussten, hat das Geschäft mit Hüft- und Knieprothesen im 2021 wieder angezogen. Die Aktivitäten bei den Operationen hätten sich wieder normalisiert, schreibt Medacta.

Medacta gelang es den Angaben zufolge, viele Neukunden zu gewinnen. Auch habe die Gruppe die Vertriebsorganisation stark ausgebaut und im gesamten Unternehmen mehr als 150 Jobs geschaffen. Und bereits in der ersten Jahreshälfte seien insgesamt mehr als 50 neue Produkte registriert worden.

Normalisierung in Europa

In der wichtigsten Region Europa stiegen die Einnahmen von Medacta um 21 Prozent auf 156,4 Millionen Euro, dank der Normalisierung in den Spitälern. In Nordamerika wuchs der Umsatz um 18 Prozent auf 109,2 Millionen Euro. Hier hätten vor allem Neukunden und der Ausbau des Aussendienstes einen wesentlichen Beitrag zur guten Entwicklung geleistet, heisst es.

Der Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum nahm um 18 Prozent auf 84,9 Millionen Euro zu, hauptsächlich dank Neukunden und trotz coronabedingter Einschränkungen in Australien. Im Rest der Welt kletterte der Umsatz gar um 48 Prozent auf 12,6 Millionen Euro in die Höhe. Vor allem im Mittleren Osten und Lateinamerika sei das Geschäft gut gelaufen, so die Mitteilung.

Nach Bereichen aufgeschlüsselt wuchs das Hüfte-Geschäft mit 17 Prozent auf 179,3 Millionen Euro und die Knie-Sparte um 23 Prozent auf 131,1 Millionen Euro. In den beiden wichtigsten Sparten konnte Medacta mehrere neue Produkte auf den Markt bringen.

Im kleinere Geschäftsteil Extremitäten, wozu Schulterprodukte und die Sportmedizin zählen, nahm der Umsatz gar um einen Drittel auf 19,0 Millionen Euro zu und das Wirbelsäule-Geschäft wuchs um 17 Prozent auf 33,8 Millionen Euro.

Keine Angaben macht Medacta in der Mitteilung zum Ausblick, und die Ergebnisse werden am 11. März präsentiert. Bislang hatte das Unternehmen mit einer bereinigten EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau gerechnet. Im Jahr 2020 hatte die Marge sich auf 29,1 Prozent belaufen.

(AWP)

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Pax und Bank Piguet Galland

Pax und Bank Piguet Galland kooperieren bei fondsgebundenen Lebensversicherungen

Die Pax Versicherung und die Genfer Privatbank Piguet Galland arbeiten künftig im Geschäft der fondsgebundenen Lebensversicherungen zusammen. Während Pax den Versicherungsteil dieser Produkte abdecke, stelle Piguet Galland seine Investmentfonds für den Sparteil der Lebensversicherungen bereit, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit.

20.01.2022 09:26

Die Produkte, die flexible Vorsorge- und Anlagelösungen verbinden, stehen den Angaben zufolge bereits seit Anfang Jahr den Kunden von Piguet Galland zur Verfügung und ergänzten das Produktportfolio der Bank. Diese ist eine Tochter der Waadtländer Kantonalbank (BCV). Für die genossenschaftlich organisierte Pax biete die Zusammenarbeit derweil die Möglichkeit, ihren Kundenstamm zu erweitern, heisst es.

mk/uh

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BLS dünnt wegen Corona

BLS dünnt wegen Corona-Absenzen Fahrplan auf einzelnen Linien aus

Das Bahnunternehmen BLS rechnet in nächster Zeit mit mehr coronabedingten Krankheitsfällen bei den Lokführerinnen und Lokführern. Um das ÖV-Angebot auch bei einer Verschärfung der Situation aufrecht erhalten zu können, dünnt die BLS auf einzelnen Linien den Fahrpaln aus.

20.01.2022 10:05

Bereits heute verzeichnet die BLS mehr Absenzen, wie das Bahnunternehmen am Donnerstag mitteilte. Bei einem noch weiteren Anstieg der coronabedingten Ausfälle beim Lok-Personal könnte es zu Engpässen kommen.

Ab dem 24. Januar passt die BLS daher im Raum Bern und im Berner Oberland den Fahrplan bis mindestens am 2. Februar an. Auf den Linien Belp-Bern-Münchenbuchsee-(Biel) sowie Bern-Brünnen Westside gilt neu der Halbstundentakt. Die S31 und die S51 fallen aus.

Neu im Stundentakt verkehren die Züge auf den Stecken Spiez-Zweisimmen, Spiez-Interlaken Ost und Spiez-Frutigen. Die ersten und letzten Verbindungen des Tages sind nach Angaben der BLS überall gewährleistet.

Nebst den Fahrplanänderungen hat die BLS auch betriebsinterne Massnahmen ergriffen. So setzt sie zum Beispiel auch Lokführerinnen und Lokführern ein, die normalerweise im Büro arbeiten. Sobald sich die Situation entschärft, will die BLS sämtliche Verbindungen wieder aufnehmen. Das Vorgehen sei mit Bund und Kanton abgestimmt.

(AWP)

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Model Gruppe knackt beim

Model Gruppe knackt beim Umsatz Milliardengrenze

Der Kartonhersteller Model hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2021 um einen Viertel gesteigert und schreibt einen Rekordumsatz. Dennoch ist das Unternehmen weniger profitabel.

20.01.2022 10:10

Der Umsatz wuchs um 25 Prozent auf 1,07 Milliarden Franken, wie das Thurgauer Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dieses Wachstum sei zum einen die Folge von höherer Durchschnittspreise für Well- und Kartonverpackungen. Andererseits habe auch das Produktionsvolumen gesteigert werden können.

So seien 5 Prozent mehr Wellkartonverpackungen und -bögen hergestellt worden. Die grosse Nachfrage nach Wellkartonverpackungen habe die vorgelagerte Papierherstellung jedoch überfordert, heisst es weiter. Die in der Folge schnell gestiegenen Papierpreise hätten jedoch noch nur mit "erheblicher Zeitverzögerung" auf die Verpackungspreise übertragen werden können.

Deswegen und weil sich zudem der Hauptrohstoff Altpapier und der Kostenfaktor Energie markant verteuert hätten, habe trotz des Absatzerfolgs ein Rückgang der Gewinnmarge resultiert. Weitere Angaben dazu wurden nicht gemacht.

Investitionen fast verdreifacht

Die Investitionen stiegen gegenüber dem Vorjahr auf 150 Millionen Franken von 57 Millionen und erreichen damit einen neuen Spitzenwert, so Model. Als Highlights gelten dabei die Übernahme des Papierkonzerns Stora Enso aus Sachsen sowie wie Inbetriebnahme einer neuen Wellkartonmaschine in Polen.

Für 2022 plant das Verpackungsunternehmen gar noch mehr zu investieren - rund 200 Millionen Franken. Dabei legt das Unternehmen 2022 den Fokus auf Automatisierungsprojekte. Zudem rechnet Model damit, dass der Erfolg von Wellkartons auch im laufenden Jahr zu einer Absatzsteigerung führen wird.

kae/rw

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Generali Schweiz will

Generali Schweiz will digitaler und kundenfokussierter werden

Generali Schweiz lanciert mit "Avanti 2027" eine neue Geschäftsstrategie. Die Tochter des italienischen Versicherungskonzerns will laut Mitteilung vom Donnerstag in den kommenden Jahren einen Digitalisierungsschub vollziehen und "zu einer führenden Versicherung für Privatkunden und KMU" in der Schweiz aufsteigen.

20.01.2022 16:41

Um das zu erreichen, werde Generali Schweiz ihre Kernsysteme und Produktpalette noch konsequenter auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ausrichten, heisst es weiter. Unter anderem würden die IT sowie die Kernprozesse modernisiert und einfache, modulare sowie nachhaltige Versicherungsdienstleistungen angeboten.

Erste Produkte in den Bereichen Sachversicherung und Private Vorsorge sollen im Jahr 2023 Marktreife erlangen. In der Sachversicherung werde dabei das Sortiment allgemein verschlankt, wobei jene Produkte nicht mehr angeboten würden, welche die Ziele der Wachstumsstrategie nicht erfüllten.

Im Einzellebengeschäft ist Generali in der Schweiz bereits die Nummer zwei und bei den fondsgebundenen Lebensversicherungen gar Marktführerin. Um konkurrenzfähig zu bleiben, seien tiefe Kosten zentraler denn je, heisst es. Die Prozesse sollen so automatisiert werden, damit die Kunden die Vertriebskanäle einfach ansteuern und Versicherungen auch digital abschliessen können.

Verkauf wohl vom Tisch

Mit den nun für die Zukunft skizzierten Plänen, dürfte ein Verkauf der Schweizer Aktivitäten von Generali vom Tisch sein. Im Sommer 2020 waren Gerüchte aufgekommen, wonach die Italiener für ihren Schweizer Ableger verschiedene strategische Optionen überprüften. Auch ein Verkauf soll zur Diskussion gestanden haben.

Im Coronajahr 2020 sank das Prämienvolumen von Generali Schweiz um 1 Prozent auf 1,92 Milliarden Franken und das Unternehmen musste unter dem Strich ein Verlust von 301,6 Millionen ausweisen. Hauptgrund für die roten Zahlen war die Stärkung der Reserven in der Lebensversicherung, die zur Sicherung der Angebote im anhaltenden Tiefzinsumfeld vorgenommen wurden. Im Jahr 2019 hatte noch ein Gewinn von 70,5 Millionen resultiert.

mk/jb

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Hypothekarbank Lenzburg

Hypothekarbank Lenzburg schüttet dank besserer Ertragslage mehr Dividende aus

Die Hypothekarbank Lenzburg hat im Geschäftsjahr 2021 sowohl den Ertrag als auch den Gewinn gesteigert. Davon sollen auch die Aktionäre in Form einer höheren Dividende profitieren.

21.01.2022 07:44

Der Blick in die Zukunft ist vorsichtig optimistisch, zudem gibt die "Hypi" ihre Strategie bis 2026 bekannt. Insgesamt stieg bei der Aargauer Regionalbank der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung um 4,2 Prozent auf 21,7 Millionen Franken, wie sie am Freitag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein um 1,0 Prozent höherer Jahresgewinn von 18,3 Millionen.

Die Aktionäre erhalten dank der stabilen Ertragslage sowie der Fortschritte bei der Diversifikation der Ertragsquellen für das Jahr 2021 eine höhere Ausschüttung von 115 Franken je Aktie nach 110 Franken im Vorjahr, wie es hiess.

Starkes Hypothekar-Wachstum

Insgesamt erzielte die Hypothekarbank einen Geschäftsertrag von 90,8 Millionen Franken (+6,8 Prozent). Dem stand ein Geschäftsaufwand von 54,9 Millionen (+7,5 Prozent) gegenüber. Der Anstieg sei in erster Linie auf die Zunahme des Sachaufwands um 3,2 Millionen Franken zurückzuführen, der mit den Kosten für die Umstellung im Kartengeschäft zu tun habe, hiess es zur Erklärung.

Im Zinsengeschäft, der wichtigsten Ertragsquelle, weist die Bank zum Vorjahr einen höheren Nettoerfolg von 57,9 Millionen Franken aus und damit 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wurde um 12 Prozent auf 15,8 Millionen gesteigert, das Handelsgeschäft und die Fair-Value-Option legte um knapp 14 Prozent auf 3,3 Millionen zu. Der übrige ordentliche Erfolg wurde um gut 22 Prozent auf 13,8 Millionen gesteigert.

Im Hypothekargeschäft wuchsen die Forderungen in der Bilanz um 4,4 Prozent auf 4,3 Milliarden Franken. Dem standen 8,8 Prozent höhere Kundeneinlagen von 4,7 Milliarden Franken gegenüber.

Ausblick verhalten optimistisch

Dabei hat sich die Kooperation mit Neon erfreulich entwickelt. Die Einlagen für die Kunden des Smartphonekonto-Anbieters hätten um 267,5 Millionen Franken zugenommen. Im Vorjahr stammten lediglich 152 Millionen Franken von den Privatkonten, die die Hypothekarbank Lenzburg für Neon verwaltet.

Derweil hat die Bank die Strategie 2022 bis 2026 festgelegt. Insgesamt soll die Abhängigkeit vom Zinsdifferenzgeschäft weiter reduziert werden und die sogenannten zinsunabhängigen Geschäftsaktivitäten im Anlage-, Finstar- und Open-Banking-Geschäft weiter gefördert werden. In diesem Zusammenhang soll der Verwaltungsrat mit Susanne Ziegler im Bereich der digitalen Transformation und dem Risikomanagement verstärkt werden.

Der Ausblick fürs Geschäftsjahr 2022 fällt verhalten optimistisch aus. Zwar befinde sich die Wirtschaft in einer recht robusten Verfassung. Mit der Ausbreitung neuer Varianten des Coronavirus, Lieferengpässen sowie der Inflationsgefahr seien verschiedene Risiken erkennbar, hiess es. Man rechne im Zinsengeschäft mit einem wenig veränderten Geschäftsverlauf, im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und im Bereich Services erwartet sie hingegen weitere Ertragssteigerungen.

(AWP)

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TX Group: Zattoo erweitert

TX Group: Zattoo erweitert Angebot um Sky Switzerland

Die beiden TV-Anbieter Zattoo und Sky Switzerland bauen ihre bisherige Partnerschaft weiter aus. Per sofort können die Senderpakete Sky Sport und Sky Show über Zattoo abonniert werden, wie Zattoo und Sky Switzerland am Freitag gemeinsam mitteilten.

21.01.2022 08:26

Damit biete das Streaming-Unternehmen Zattoo, das sich seit 2019 mehrheitlich im Besitz des Zürcher Medienkonzerns TX Group befindet, in der eigenen App künftig Zugriff auf Sportereignisse, Filme und Serien sowie Eigenproduktionen von Sky, hiess es im Communiqué weiter.

Die beiden Partner hatten bereits 2020 eine Partnerschaft vereinbart. Seither war das Premium-Angebot von Zattoo auf dem sogenannten Sky TV Stick verfügbar.

kw/ys

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Galaxus nimmt Decathlon ins

Galaxus nimmt Decathlon ins Sortiment auf

Der Onlinehändler Galaxus verkauft auf seiner Plattform neu auch die Produkte des Sportartikelhändlers Decathlon. Damit reagiere Galaxus auf die steigende Nachfrage nach Sportartikeln, teilte das Tochterunternehmen der Migros am Donnerstag mit.

21.01.2022 10:05

Aktuell sind laut der Mitteilung 14'000 Produkte von Decathlon bei Galaxus im Angebot, weitere sollen laufend hinzukommen. Seit Beginn der Pandemie seien Sportartikel äusserst beliebt, heisst es weiter. Die Verkaufsschlager im vergangenen Jahr seien Fitnessbänder, Yogamatten und Hanteln gewesen.

tv/jb

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UBP steigert Jahresgewinn

UBP steigert Jahresgewinn 2021 deutlich

Die Privatbank UBP hat im Geschäftsjahr 2021 von günstigen Marktbedingungen profitiert und den Gewinn deutlich gesteigert.

21.01.2022 11:05

Die verwalteten Vermögen legten bei weiteren Neugeldzuflüssen deutlich zu. Die Genfer Bank konnte 2021 den Geschäftsertrag mit einem Plus von 5,9 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken klar erhöhen, wie einer UBP-Mitteilung vom Freitag zu entnehmen ist. Sie profitierte dabei von einem deutlichen Anstieg bei den Kommissionen und Gebühren. Unter dem Strich resultierte ein um 10,9 Prozent höherer Reingewinn von 201,2 Millionen Franken.

Weitere Geldzuflüsse

Einen klaren Anstieg verzeichneten auch die verwalteten Vermögen, die um 8,8 Prozent auf 160,4 Milliarden Franken kletterten. Dazu trug eine "robuste" Wertentwicklung der Mandate und Anlagefonds bei, die von den Marktbedingungen profitieren konnten, wie die Bank schreibt.

Die UBP verzeichnete 2021 zudem weitere Netto-Neugeldzuflüsse von 5,7 Milliarden Franken, die damit allerdings unter dem Vorjahreswert von 9,0 Milliarden ausfielen. Die Mittel stammten laut der Mitteilung mehrheitlich aus den wichtigsten Wachstumsmärkten der Westschweizer Bank, insbesondere aus Asien, dem Nahen Osten und Osteuropa. Dazu kam die 2021 abgeschlossene Übernahme der Millennium Banque Privée.

Neue Anlagelösungen

Die Bilanzsumme erhöhte sich per Ende 2021 auf 38,8 Milliarden Franken nach 37,8 Milliarden im Vorjahr. Die Kernkapitalquote (Tier 1) übertreffe mit einem Wert von 25,2 Prozent die Anforderungen von Basel III und der Finma deutlich, hiess es.

Die UBP wolle ihre Präsenz in den wichtigsten Märkten weiterhin mit Übernahmen und gezielten Neueinstellungen umsetzen, wird CEO Guy de Picciotto in der Mitteilung zitiert. Die Bank habe zudem bedeutende Investitionen in die Entwicklung von Anlagelösungen getätigt. "Unser Ziel ist es, die UBP zu einem wichtigen Akteur im Bereich nachhaltige Finanzanlagen zu machen", so der CEO.

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Patrimonium: Roth Gruppe

Patrimonium: Roth Gruppe kauft Westschweizer Firma Lambda

Die Roth Gruppe, eine Portfoliogesellschaft des Patrimonium Private Equity Fonds, übernimmt die Firma Lambda. Damit verstärke Roth die Präsenz in der Westschweiz und eigne sich Knowhow in den Bereichen Isolierung, Brandschutz, abgehängte Decken sowie Wände und Akustik an, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

21.01.2022 12:00

Ausserdem erweitere die Roth Gruppe durch eine bessere Marktabdeckung ihr Dienstleistungsangebot.

Die Lambda-Gruppe erwirtschaftet gemäss Mitteilung mit 33 Mitarbeitern jährlich einen Umsatz von rund 10 Millionen Franken und wird auch künftig vom derzeitigen Geschäftsführer Julien Métral geleitet.

kw/ys

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Amag-Geschäft zieht 2021 nach

Amag-Geschäft zieht 2021 nach Corona-Taucher wieder etwas an

Der Autoimporteur und -verkäufer Amag hat sich im vergangenen Jahr von seinem Coronataucher wieder etwas erholt. Der Umsatz stieg auf 4,3 Milliarden Franken von zuvor 4,0 Milliarden. Noch sieht sich das Unternehmen aber weit von der Normalität entfernt.

21.01.2022 14:42

Zufrieden ist der Autohändler mit seinem Resultat im vergangenen Jahr trotz der Erholung beim Umsatz nicht, wie aus einem Communiqué vom Freitag hervorging. Vor Jahresfrist habe man gehofft, dass man sich 2021 gegenüber 2020 wieder merklich erholen werde. Doch dem sei nicht so gewesen.

Das Coronavirus habe die Welt weiter beschäftigt und den Welthandel geprägt. Was die Autobranche anbelangt, habe die Chipkrise diesen Sektor noch zusätzlich getroffen. Der Schweizer Automarkt hat laut AMAG mit 238'481 neu immatrikulierten Personenwagen gegenüber 2020 (236'827 Einheiten) nur marginal zugelegt. Er liege damit weiterhin deutlich unter einem normalen Autojahr mit im Schnitt 300'000 Einheiten.

Marktanteil von 31,2 Prozent

Dieser Marktdynamik habe sich auch die Amag nicht entziehen können. Mit dem Marktanteil von 31,2 Prozent gibt sich der Autohändler aber zufrieden. In der Gunst der Kundinnen und Kunden hätten die Marken Audi, Seat und Skoda gestanden. Amag-CEO Helmut Ruhl wurde mit den Worten zitiert: "Die Werkstätten waren 2021 gut ausgelastet und es ist der gesamten Handelsorganisation auch gelungen, den Marktanteil unserer Marken zu steigern."

Mit Blick nach vorne richtet das Management von Amag den Fokus auf das Thema neue Technologien. Die Amag Services lanciere 2022 daher ein neues Angebot für Elektroauto-Interessierte. Wer bei der Amag-Tochter Europcar langfristig ein Elektroauto miete, erhalte pro Mietmonat das Recht, während drei Tagen einen Verbrenner zu fahren. Kumuliert könne man dann so in den Sommerferien einen Verbrenner fahren.

kw/ra

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TX Group: Goldbach verlängert

TX Group: Goldbach verlängert Partnerschaft mit Spotify

Die zur TX Group gehörende Werbevermarkterin Goldbach wird auch in Zukunft die Vermarktung des Musik-Streamingdienstes Spotify in der Schweiz übernehmen.

24.01.2022 07:02

Die Goldbach-Einheiten Swiss Radioworld und Goldbach Audience haben den entsprechenden Vermarktungsauftrag mit Spotify verlängert, wie Goldbach am Montag mitteilte.

Werbetreibende in der Schweiz können somit weiterhin ihre Werbeplatzierungen auf Spotify exklusiv über Goldbach buchen. Die Zusammenarbeit zwischen Goldbach und Spotify besteht seit dem Jahr 2014.

(AWP)

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Swiss Prime Site plant

Swiss Prime Site plant Kapitalerhöhung für gewerblichen Fonds

Die zum Immobilienkonzern SPS gehörende Swiss Prime Site Solutions plant einen Kapitalerhöhung für ihren gewerblichen Immobilienanlagefonds. Dem Investment Fund Commercial sollen via die zweite Emission seit der Lancierung rund 145 Millionen Franken zufliessen.

24.01.2022 07:49

Die Ausgabe der neuen Fondsanteile im Bezugsverhältnis von 1:1 sei für März 2022 geplant, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Liberierung erfolge per April 2022. Detaillierte Informationen zur Transaktion sollen kurz vor der Kapitalerhöhung bekannt gegeben werden.

Der Emissionserlös werde für den weiteren Ausbau des Immobilienportfolios verwendet, heisst es weiter. Der Fonds investiert direkt und mit Fokus auf Gewerbeimmobilien an guten, bis sehr guten Lagen in der ganzen Schweiz.

ra/uh

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Ina Invest schliesst

Ina Invest schliesst Übernahme der Ceres Group ab

Die Immobiliengesellschaft Ina Invest hat die im Dezember angekündigte Übernahme der Ceres Group abgeschlossen. Damit geht das grosse Entwicklungsprojekt "Bredella" in der Nordwestschweiz in die Hände von Ina Invest über.

24.01.2022 07:57

Kern des Immobilienportfolios der Ceres Group bildet das Buss-Areal am Bahnhof Pratteln mit dem Entwicklungsprojekt "Bredella". Das Areal soll in den nächsten 20 Jahren in ein Zentrumsquartier mit hohem Wohnanteil und knapp einem Drittel kommerziell genutzten Flächen transformiert werden, wie die Immobiliengesellschaft am Montag mitteilte. Geplant sind über 1000 Wohnungen. Der Marktwert der Liegenschaft werde dadurch von heute rund 300 Millionen auf mehr als eine Milliarde Franken steigen.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Einen Teil des Kaufpreises wurde wie angekündigt in eigenen Aktien von Ina Invest entrichtet. Dazu wurden 886'656 Namenaktien ausgegeben. Nach Abschluss der Transaktion beträgt das Aktienkapital von Ina Invest gut 292'000 Franken, eingeteilt in 9,75 Millionen Namenaktien.

cf/rw

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Novavest steigert Gewinn 2021

Novavest steigert Gewinn 2021 kräftig

Die Immobilienfirma Novavest hat im vergangenen Geschäftsjahr 2021 den Gewinn kräftig gesteigert. Zudem hat der Wert des Immobilienportfolios deutlich zugenommen.

24.01.2022 07:59

Novavest hat laut vorläufigen Angaben vom Montag den Mietertrag um 10 Prozent auf 26,7 Millionen Franken verbessert. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg insbesondere dank eines hohen Neubewertungseffekts sogar um über 70 Prozent auf 39,1 Millionen. Der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg liegt in der Folge bei 29,3 Millionen Franken (Vorjahr: 17,8 Mio Fr.) und exklusive Neubewertungserfolg bei 11,7 Millionen (VJ 11,1 Mio Fr.).

Der Wert des Portfolios nahm dank Investitionen, Neubauprojekten, Zukäufen von vier Immobilienpositiven sowie Neubewertungseffekten um rund 15 Prozent auf 741,3 Millionen Franken zu, so die Mitteilung weiter.

Der Jahresbericht 2021 und weitere Details zum Geschäftsjahr 2021 werden am 22. Februar 2022 veröffentlicht.

pre/rw

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Migros Bank steigert Gewinn

Migros Bank steigert Gewinn 2021 um fast ein Viertel

Die Migros Bank hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Die Zahl der Kunden legte zu, und sowohl die Einlagen als auch die Ausleihungen wuchsen an.

24.01.2022 11:02

Der Geschäftsertrag stieg 2021 um 14 Prozent auf 652,2 Millionen Franken, wie die Tochter des Schweizer Detailhandelskonzerns Migros am Montag mitteilte. Unter dem Strich legte der Gewinn um 24,4 Prozent auf 240,1 Millionen zu.

Dabei sei der Gewinnanstieg auch auf einen Sondereffekt zurückzuführen. So fielen Wertberichtigungen für sogenannte inhärente Ausfallrisiken aufgrund der neuen Finma-Rechnungslegungsverordnung 2021 nicht mehr an.

Rund 800'000 Kunden

Die Zahl der Kunden stieg leicht um 0,4 Prozent auf rund 800'000. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 9,4 Prozent auf 42,2 Milliarden Franken und die Kundenausleihungen um 6,7 Prozent auf 45,1 Milliarden.

Dabei wuchsen die Hypothekarforderungen um 6,5 Prozent auf 42,6 Milliarden. Das Dienstleistungsgeschäft für Immobilienkunden habe von der Zusammenarbeit mit der Tochtergesellschaft CSL Immobilien profitiert, schrieb die Bank.

Auch das Anlagegeschäft der Bank entwickelte sich positiv: Der Wert sämtlicher Wertschriften der Kunden stieg um fast 20 Prozent auf 16,8 Milliarden Franken. 686 Millionen Franken waren dabei auf den Zufluss von Nettoneugeld zurückzuführen.

Höhere Investitionen

Indes stieg allerdings auch der Geschäftsaufwand: Das Plus betrug im Vergleich zum Vorjahr 9,1 Prozent auf 342 Millionen Franken. Vor allem Investitionen in strategische Initiativen seien der Grund, hiess es. So stellte die Bank 2021 etwa rund 100 neue Mitarbeitende ein und eröffnete zwei neue Niederlassungen.

Auch der Sachaufwand fiel mit 133,6 Millionen Franken höher als im Vorjahr aus (+11,6 Prozent). Es wurde in die Marke investiert sowie in den Ausbau digitaler Angebote. Die Bank steckte etwa Geld in eine Online-Signatur, eine Online-Identifikation und ein neues E-Banking.

Das laufende Jahr 2022 werde wegen des anhaltenden Margendrucks im Zinsengeschäft herausfordernd bleiben. Das Unternehmen sieht sich angesichts der Initiativen und Investitionen jedoch gut aufgestellt. Genannt wurde unter anderem der Ausbau des Direktvertriebs, die Stärkung des Kerngeschäfts mit Firmen- und Privatkunden sowie die Verbesserung der betrieblichen Abläufe.

cg/uh/ys

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Accenture baut Standorte in

Accenture baut Standorte in Zürich aus

Das Beratungsunternehmen Accenture baut seine Standorte in Zürich aus. Damit reagiert das Unternehmen laut einer Mitteilung vom Montag auf das Wachstum und die von der Pandemie ausgelösten veränderten Arbeitsbedürfnisse der Mitarbeitenden.

24.01.2022 11:52

Der Standort Zürich soll dahingehend vergrössert werden, dass zwei neue Gebäude an der Pelikan- und Sihlstrasse bezogen werden. Der alte Standort in der Nähe des Fraumünsters wird im Zuge des Aufbaus der neuen Räumlichkeiten aufgegeben.

Mit dem Bezug der zwei neuen Gebäude soll ein zentraler "City Campus" entstehen, erklärte Accenture. Der neue Standort verfüge über rund 9000 Quadratmeter und schaffe neben den bereits bestehenden Standorten von Accenture Interactive und der dazugehörigen Designagentur Fjord Platz für über 1000 Mitarbeitende, heisst es weiter.

Der neue Standort werde schrittweise bis 2024 bezogen und richte sich an den neuen Arbeitsplatzbedürfnissen aus.

sta/ra

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Investis legt Töchter

Investis legt Töchter zusammen und verpasst ihnen neue Führung

Das auf die Genferseeregion ausgerichtete Immobilienunternehmen Investis legt seine vier Tochtergesellschaften Hauswartprofis, Privera, Rohr AG und Analysis Lab zusammen. Neu sollen sie unter der Führung von Michael Stucki unter einem Dach tätig sein und dadurch agiler werden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

24.01.2022 19:00

Durch die Zusammenlegung würden die vier Tochtergesellschaften organisatorisch näher zusammenrücken. Die Steuerung der internen Abteilungen wie Finanzen, IT, Personalwesen, Einkauf und weitere werde künftig zentral erbracht. Dadurch könnten sich die vier Marken künftig verstärkt auf das operative Geschäft ausrichten, heisst es weiter.

Daniel Stucki wird laut der Mitteilung per 1. April die Leitung der vier Marken übernehmen. Er ist seit Februar 2021 bereits als Geschäftsführer von Hauswartprofis tätig und hatte zuvor während fünf Jahren die Funktion des Operativen Leiters und einen Geschäftsleitungssitz bei Privera inne. Er kenne Branche, Kunden und Mitarbeitende bestens, so die Mitteilung.

Die bisherigen Chefs von Privera, Dieter Sommer, und Rohr, Christoph Ackermann, hätten sich "entschieden, per Sommer 2022 eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen".

tv/kw

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Post stellt sich bei

Post stellt sich bei Lohngleichheit ein gutes Zeugnis aus

Bei acht von neun Konzerngesellschaften der Post liegt der unerklärte Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen innerhalb der vom Bund definierten Toleranzgrenze von fünf Prozent. Dies geht aus der vierten Lohngleichheitsanalyse hervor, die das Unternehmen am Dienstag vorlegte.

25.01.2022 11:31

Bei der Post Immobilien-Management und Services AG habe man eine Lohndifferenz von 8,9 Prozent festgestellt, teilte das Unternehmen mit. Diese Differenz werde in den kommenden Wochen detailliert analysiert. Danach würden korrigierende Massnahmen umgesetzt.

Die Post will sich nach eigener Aussage im gesamten Konzern weiter verbessern, was die Lohngleichheit betrifft. Schon heute besteht eine Meldestelle. Im Rahmen eines Pilotversuchs macht das Unternehmen zudem in der Ostschweiz seit Dezember bei gewissen Stellenausschreibungen die zu erwartende Lohnbandbreite publik, um die Transparenz zu erhöhen.

Die Post werde ihrer Vorbildrolle bei der Lohngleichheit weitgehend gerecht, schrieb die Gewerkschaft Transfair in einer Stellungnahme. Die Gewerkschaft begrüsse es, dass sich das Unternehmen intensiv mit dem Thema befasse - und dass die unerklärten Lohnunterschiede seit der letzten Analyse abgenommen hätten. Die noch bestehenden Ungleichheiten gelte es sozialpartnerschaftlich aus der Welt zu schaffen.

Seit Juli 2020 sind alle Unternehmen mit mehr als hundert Beschäftigten in der Schweiz verpflichtet, ihre Löhne auf Diskriminierung zu kontrollieren. Die Lohngleichheitsanalyse 2021 der Post erfolgte erstmals auf der Basis des revidierten Gleichstellungsgesetzes. Allerdings hatte das Unternehmen die Lohngleichheit schon vor Inkrafttreten des Gesetzes regelmässig überprüft.

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Onlinemarkt Ricardo hat 2021

Onlinemarkt Ricardo hat 2021 Rekordjagd fortgesetzt

Der zur TX Group gehörende Onlinemarkt Ricardo hat im vergangenen Jahr wegen der Pandemie die Rekordjagd fortgesetzt. Insgesamt wurden über die Plattform rund 7 Millionen Artikel verkauft oder versteigert. Das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Ricardo am Dienstag in einem Communiqué bekannt gab.

25.01.2022 11:34

Noch nie in der 22-jährigen Geschichte der Plattform seien so viele Artikel über den digitalen Warenkorb gegangen. Gut zwei Drittel der verkauften Artikel waren gebraucht. Am teuersten waren eine Patek Philippe Ellipse und ein Mercedes-AMG für je rund 111'000 Franken sowie eine Rolex Daytona für 106'000 Franken.

Im 2021 kamen zu den 4 Millionen Mitgliedern 366'000 neue hinzu. Das sei ebenfalls ein Rekord seit Bestehen von Ricardo. 

jb/rw

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