VOLKSWAGEN (VOW)

Volkswagen Vz I 

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Lieferkettenprobleme belasten

Lieferkettenprobleme belasten US-Absatz von VW-Tochter Audi stark

Die VW -Tochter Audi hat in den USA im vergangenen Quartal nur noch gut die Hälfte des Vorjahresabsatzes erreicht. Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge sei wegen Problemen bei der Zulieferung von Bauteilen um 46,9 Prozent auf 33 184 eingebrochen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Herndon mit. Branchenweit sorgen immer noch unter anderem fehlende Computerchips für beträchtliche Produktionsausfälle.

05.01.2022 22:25

Der Blick auf das Gesamtjahr fällt deutlich erfreulicher aus. 2021 wurden der Mitteilung zufolge mit 196 038 Fahrzeugen 5 Prozent mehr Autos abgesetzt als 2020./he/ck

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Volkswagen muss in China

Volkswagen muss in China Absatzeinbruch von 14 Prozent hinnehmen

Der Absatz der Volkswage-Gruppe auf ihrem grössten Einzelmarkt in China ist im vergangenen Jahr um 14 Prozent eingebrochen.

11.01.2022 06:58

Als Grund nannte der noch amtierende VW-China-Chef Stephan Wöllenstein am Dienstag vor Journalisten in Peking den Mangel an Halbleitern und die Probleme in den Lieferketten. "Es war ein ziemlich schwieriges Jahr."

Der Rückgang habe vor allem die Volumenmarken Volkswagen und Skoda betroffen, berichtete Wöllenstein, der wie bereits bekannt bald an der Spitze von VW China abgelöst wird. Die Premiummarke Audi habe mit einem Minus von 3,6 Prozent weniger schlecht abgeschnitten. Porsche habe sogar um 8 Prozent und Bentley sogar um 43 Prozent mehr Autos verkaufen können. Der Gesamtmarkt hatte um vier Prozent zugelegt.

Der Marktanteil der Volkswagen-Gruppe in China, der lange bei 14 oder 15 Prozent gelegen hatte, fiel auf 11 Prozent. In diesem Jahr will die Volkswagengruppe aber wieder kräftig aufholen, wie Wöllenstein sagte. Während der Gesamtmarkt um vier Prozent wachsen soll, will Volkswagen um 15 Prozent zulegen. "Wir wollen überproportional zurückgewinnen, was wir im vergangenen Jahr überdurchschnittlich verloren haben."

Positiv entwickelte sich zum Jahresende der Absatz der Elektro-Autos der ID-Familie von Volkswagen. Nachdem das Ziel für 2021 von 80'000 bis 100'000 verpasst und tatsächlich "etwas mehr als 70'000" verkauft worden waren, will Wöllenstein den Absatz in diesem Jahr "mindestens" verdoppeln. Er zeigte sich sicher, dass Volkswagen jedes ID-Auto, das gebaut werden könne, auch verkaufen könne.

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Audi-Absatz 2021 leicht unter

Audi-Absatz 2021 leicht unter Vorjahr

Audi hat im vergangenen Jahr 1,68 Millionen Autos und damit 0,7 Prozent weniger als im bereits coronageprägten Vorjahr verkauft. Nach einem Bestwert im ersten Halbjahr sei der Absatz im zweiten Halbjahr vom Halbleiter-Engpass ausgebremst worden, erklärte die Volkswagen -Tochter am Dienstag.

11.01.2022 14:53

In China lieferte Audi 701 000 Autos aus - 3,6 Prozent weniger als 2020. Besonders das vierte Quartal sei vom Halbleiter-Engpass für vor Ort gebaute Fahrzeuge geprägt gewesen. In Europa blieb Audi mit 617 000 Autos knapp unter Vorjahresniveau. In Deutschland brach der Absatz um 15,6 Prozent ein: Das Unternehmen verwies hier auch auf Sondereffekte aufgrund der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020. In den USA verkaufte Audi 196 000 Autos und schaffte damit ein Plus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Vertriebschefin Hildegard Wortmann sagte: "Wenngleich die Halbleiterversorgung auch in den kommenden Monaten angespannt bleiben wird, gibt uns das kräftige Wachstum bei den Auslieferungen der E-Modelle Rückenwind für die weitere entschlossene Umsetzung unserer Roadmap. Auch die hohen Auftragseingänge sowie der allzeit höchste Auftragsbestand zeigen, dass wir das richtige Portfolio haben."

Im vergangenen Jahr verkaufte Audi 82 000 vollelektrische Fahrzeuge. Bis 2025 will das Unternehmen 25 vollelektrische Modelle im Angebot haben.

Der BMW-Konzern verkaufte im vergangenen Jahr zum ersten Mal mehr als 2,2 Millionen Autos der gleichnamigen Stammmarke - mehr als je zuvor. Damit steht BMW auf Platz 1 im globalen Premiumsegment. Konkurrent Mercedes-Benz verkaufte im vergangenen Jahr 2,055 Millionen Autos der Marke mit dem Stern - fünf Prozent weniger als im Vorjahr./rol/DP/eas

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Volkswagen-Tochter Skoda

Volkswagen-Tochter Skoda liefert 2021 weniger Autos aus

Die Volkswagen -Tochter Skoda hat im vergangenen Jahr weltweit weniger Autos ausgeliefert. Im Vergleich zu 2020 sank die Zahl um 12,6 Prozent auf 878 200, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. "Die Covid-19-Pandemie und der Halbleitermangel haben unseren Wachstumskurs deutlich eingebremst", teilte der Skoda-Chef Thomas Schäfer mit. Er sprach angesichts der Schwierigkeiten dennoch von einem "ordentlichen Ergebnis". Man gehe davon aus, dass sich die Versorgungslage mit Halbleitern ab der zweiten Jahreshälfte schrittweise entspannen werde.

11.01.2022 11:41

Der neue Elektro-SUV Enyaq iV verzeichnete demnach knapp 45 000 Auslieferungen. In Indien begann im Sommer die Produktion des neuen Skoda Kushaq, der im Rahmen der Konzernstrategie "Indien 2.0" speziell für den südostasiatischen Wachstumsmarkt entwickelt wurde. Dort konnte die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge mehr als verdoppelt werden und lag bei 22 800. Schäfer verlässt die Skoda-Zentrale in Mlada Boleslav zum 1. Juli nach knapp zwei Jahren und übernimmt die Führung der Marke Volkswagen Pkw./hei/DP/eas

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MAN-Absatz nähert sich dem

MAN-Absatz nähert sich dem Vorkrisenniveau

Der zum VW -Konzern gehörende Nutzfahrzeughersteller MAN hat im vergangenen Jahr 14 Prozent mehr Lastwagen und 26 Prozent mehr Vans verkauft als im Krisenjahr 2020. Vertriebschef Göran Nyberg sagte am Dienstag in München: "Wir nähern uns Schritt für Schritt wieder dem Niveau vor der Krise." Die Lieferengpässe bei Halbleitern hätten ein stärkeres Wachstum gebremst.

11.01.2022 10:07

MAN hat im vergangenen Jahr rund 67 000 Lastwagen verkauft, die vorwiegend in München und Krakau gebaut werden. Das sind 19 Prozent weniger als vor der Pandemie. Der Verkauf von Vans stieg um ein Viertel auf über 22 000 Fahrzeuge und lag damit sogar 50 Prozent über dem Niveau des Vorkrisenjahrs 2019. Nur mit dem Busgeschäft ging es erwartungsgemäss weiter abwärts: "Reisebusse der Marken MAN und Neoplan, die im MAN Werk Ankara gebaut werden, wurden ebenso deutlich weniger nachgefragt wie auch die vorwiegend am Standort Starachowice gefertigten Stadtbusse." Mit 5000 verkauften Bussen lag der Absatz 13 Prozent unter Vorjahr und 37 Prozent unter 2019./rol/DP/eas

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Porsche mit deutlichem

Porsche mit deutlichem Absatzplus im Jahr 2021

Der Sportwagenbauer Porsche hat 2021 einen deutlichen Schub beim Absatz verzeichnet. Weltweit wurden im vergangenen Jahr 301 915 Autos und somit elf Prozent mehr im Vergleich zum Jahr 2020 verkauft, wie Vertriebsvorstand Detlev von Platen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. "Die Nachfrage ist weiterhin hoch und unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt." Die Volkswagentochter starte daher voller Elan und Zuversicht in dieses Jahr und weltweit in allen Regionen.

12.01.2022 09:06

Das grösste Plus erzielte die Volkswagen -Tochter im vergangenen Jahr in Amerika. In den USA nahm die Zahl der Verkäufe um 22 Prozent auf 70 025 Fahrzeuge zu. Grösster Einzelmarkt blieb weiterhin China. Im Jahr 2021 wurden dort 95 671 Autos verkauft. Das war ein Plus von acht Prozent zum Vorjahr. Auf dem Heimatmarkt in Deutschland legten die Verkäufe um neun Prozent auf 28 565 Fahrzeuge zu.

Bis 2030 will Porsche bei seiner Neuwagenflotte einen Elektroanteil von 80 Prozent erreichen - rein elektrisch angetriebene und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge zusammengerechnet. Im vergangenen Jahr lag der Anteil den Angaben einer Sprecherin zufolge bei 24 Prozent - rund 14 Prozent waren rein elektrisch betriebene Autos und 10 Prozent Plug-in-Hybride, die einen Verbrennungs- und einen Elektromotor besitzen./ols/DP/mis

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Chipmangel drückt VW-Verkäufe

Chipmangel drückt VW-Verkäufe - E-Modelle stark im Plus

Die Chipkrise und weitere Zulieferprobleme haben die Verkäufe bei Volkswagen im zweiten Corona-Jahr 2021 noch einmal empfindlich abrutschen lassen.

12.01.2022 09:33

Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sanken die Auslieferungen der Konzern-Kernmarke VW Pkw in den vergangenen zwölf Monaten verglichen mit dem pandemiebedingt schon schwachen Jahr 2020 zuletzt um weltweit 8,1 Prozent. Insgesamt wurden die Wolfsburger knapp 4,9 Millionen Fahrzeuge ihrer Hauptsparte los, nach etwas mehr als 5,3 Millionen im Jahr davor. Besonders stark abwärts ging es in China, Nordamerika legte zu.

"Die massiven halbleiterbedingten Auswirkungen auf die Produktion waren im Jahresverlauf nicht vollumfänglich zu kompensieren", erklärte Vertriebsvorstand Klaus Zellmer. In Anbetracht dieser "ausserordentlich herausfordernden Bedingungen" sei das Abschneiden beim Absatz insgesamt aber noch zufriedenstellend.

Deutlich besser lief es, wenn man statt aller Antriebsarten nur die hybriden oder vollelektrischen Autos berücksichtigt. Dann zeigte sich laut Volkswagen 2021 gegenüber 2020 ein sehr starkes Plus der Auslieferungen von rund 73 Prozent auf über 369'000 verkaufte Modelle. Darunter seien rund 263'000 reine Stromer gewesen.

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'Batteriehaus' von VW und

'Batteriehaus' von VW und Bosch - Aufseher Weil: Bund muss mitbieten

Volkswagen und sein Grosslieferant Bosch wollen mit einem neuen Projekt ihre Kompetenzen im Bau von E-Autos und Fertigungstechnik für Batteriezellen in Europa bündeln. Daraus könnte ein Gemeinschaftsunternehmen zur Ausrüstung kompletter Zellfabriken für die Fahrzeugbranche werden, wie die Partner am Dienstag erklärten. Bis zum Jahresende wollen sie dies vorbereiten. Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufseher Stephan Weil erhofft sich zudem vom Bund mehr Engagement im Wettbewerb um die Standorte.

18.01.2022 18:53

Bosch und VW schlossen bereits eine Absichtserklärung zu ihrem Vorhaben. Die Kooperation sei bisher noch in einem recht frühen Stadium, hiess es aus Firmenkreisen. Als Ziel peilen der grösste europäische Autobauer und der weltgrösste Autozulieferer eine "Kosten- und Technologieführerschaft bei der Industrialisierung von Batterietechnologie und Serienproduktion nachhaltiger Batterien" an.

Zum Aufbau von Zellfabriken und Hochlauf der E-Mobilität sind enorme Investitionen nötig. Kleinere oder mittelgrosse Unternehmen könnten daher Bedarf an Gesamtsystemen und zugehörigen Dienstleistungen wie Einrichtung und Wartung haben. Das "Batteriehaus"-Projekt soll zunächst teils in Salzgitter, teils in Stuttgart-Feuerbach angesiedelt werden. Eine grosse Nähe zu den Produktionsorten sei wegen möglichst kurzer Wege wichtig. Es gehe um das "gesamte Spektrum an Prozessen und Komponenten, die für die Herstellung von Batteriezellen und -systemen im grossen Massstab erforderlich sind".

Volkswagen will in Europa zunächst sechs eigene Zellfabriken bauen. Neben Salzgitter ist Skellefteå in Nordschweden dafür schon gesetzt. Ein dritter Standort in Spanien gilt als ausgemacht, sofern die Politik dort entsprechende Bedingungen bietet. Ausserdem sollen mögliche Kandidaten unter Regionen in Osteuropa geprüft werden.

Der Wolfsburger Konzern hat schon eine eigene europäische Aktiengesellschaft (SE) für das Batteriegeschäft gegründet. Nun geht es um die Suche nach zusätzlichen Investoren. Denkbar ist auch ein Börsengang. VW-Technikvorstand Thomas Schmall erklärte: "Es gibt eine starke und wachsende Nachfrage nach allen Aspekten der Batterieproduktion, einschliesslich der Ausrüstung neuer Gigafactories. Volkswagen und Bosch loten die Chancen aus, diese kommende Multi-Milliarden-Industrie zu entwickeln und zu gestalten."

Regierungschef Weil, der im Präsidium des VW-Aufsichtsrats sitzt, forderte den Bund abermals auf, im europaweiten Wettlauf um neue Standorte für Batteriezellwerke Initiative zu zeigen. In Anbetracht der Förderprogramme anderer Länder müsse Berlin nachziehen. "Mein dringender Rat an die Bundespolitik ist, dass Deutschland mithalten sollte", sagte Weil der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag).

Der SPD-Politiker wirbt seit längerem für eine weitere Zellfabrik in der Nähe des VW-Werks im ostfriesischen Emden. Die Nordseeküste wäre aus Weils Sicht passend, weil die Fertigung dort mit Ökostrom aus Windkraft versorgt werden könnte: "Viel erneuerbare Energie direkt vor Ort, das würde gut zur Batterieproduktion passen, die äusserst energieintensiv ist." Der Konzern hatte in seiner Investitionsrunde Anfang Dezember noch keine Standortentscheidungen mitgeteilt. Dem Vernehmen nach könnte in Deutschland auch die Umgebung der sächsischen VW-Werke Zwickau oder Chemnitz Chancen haben.

Weil hatte der Deutschen Presse-Agentur kürzlich gesagt, eine ergänzende Fabrik in Deutschland müsse international wettbewerbsfähig sein. "Da ist der Bund gefragt, denn andere Länder in Europa locken mit hohen Subventionen, die die Möglichkeiten des Landes Niedersachsen deutlich überschreiten. Deutschland muss sich fragen, ob es sich leisten kann, dass die wichtigste Komponente am Auto künftig nicht mehr aus Deutschland kommt. Insbesondere an der Küste sind die Bedingungen mit der Windenergie vor Ort kaum zu toppen."

Im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern wird die geplante Batteriezellfertigung von Opel mit der Konzernmutter Stellantis und der französischen Total-Tochter Saft mit 437 Millionen Euro Steuergeld unterstützt. Anfang September übergaben der damalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) den Förderbescheid./jap/DP/ngu

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VW hat CO2-Vorgaben der EU in

VW hat CO2-Vorgaben der EU in Konzern und Kernmarke 2021 eingehalten

Volkswagen hat mit seinen verkauften Neuwagen 2021 die angepassten CO2-Flottenziele der EU nach eigenen Angaben sowohl im Gesamtkonzern als auch in der Kernmarke eingehalten. Dies zeigten vorläufige Daten, teilten die Wolfsburger am Montag mit. 2020 hatte die Gruppe in der Summe die Vorgaben noch knapp verfehlt, während die Hauptsparte VW Pkw sie schon erfüllte.

24.01.2022 12:24

Wie es nun hiess, soll der im vergangenen Jahr erreichte durchschnittliche Kohlendioxid-Ausstoss aller ausgelieferten neuen Personenwagen in den EU-Staaten nach ersten Berechnungen bei 118,5 Gramm je gefahrenem Kilometer gelegen haben. Das ist etwas unterhalb der für den Konzern geltenden Schwelle von 120,8 Gramm pro Kilometer.

Ein direkter Vergleich mit den Vorjahreswerten ist allerdings kaum möglich, weil 2020 noch andere Testgrundlagen zur Ermittlung der Emissionen galten. Gemäss dem alten System (NEFZ) war für die VW-Gruppe damals ein knapp zu hoher Wert herausgekommen: gut ein Gramm über dem Ziel von 98,8 Gramm, für den mit kleineren Herstellern gebildeten massgeblichen CO2-Pool war es ein halbes Gramm zu viel. Offiziell nannte VW 99,9 Gramm für die EU, Norwegen und Island.

Die neuen Zahlen fussen hingegen auf dem sogenannten WLTP-Standard, der anstelle von Messungen auf dem Prüfstand den tatsächlichen Fahrbetrieb des Autos in den Mittelpunkt rückt. Der ermittelte Abgasausstoss kann dann höher ausfallen - etwa weil Strecken unter Last, mit Anfahren/Abbremsen oder höherem Tempo einbezogen werden. Ausserdem war Grossbritannien 2021 nicht mehr in der EU, so dass dessen Daten zuletzt nicht in dieser Kategorie berücksichtigt wurden.

Die VW-Kernmarke hatte bereits das Jahr 2020 innerhalb der zulässigen Grenzen abgeschlossen. Sie erreichte zunächst - auch dank des Starts der vollelektrischen ID-Reihe - einen Flottenschnitt von 92 Gramm je Kilometer, 5 Gramm unter dem für sie geltenden Ziel. Nach WTLP-Kriterien und für das Jahr 2021 sei für die EU-Neuwagenflotte nun ein Wert von 113 Gramm festgestellt worden, berichtete das Unternehmen. Gesetzlich erlaubt gewesen wären demnach 119 Gramm.

Die EU-Kommission in Brüssel muss die Abgaswerte der Autohersteller noch bestätigen. In der Europäischen Union gelten seit 2020 verschärfte Vorgaben für den CO2-Ausstoss. Branchenweit sollte dieser bei 95 Gramm pro gefahrenem Kilometer liegen. Es bestehen aber Übergangsregeln, und jeder Hersteller hat je nach Marktposition und Schwere der produzierten Fahrzeuge individuelle Ziele zu erfüllen.

Ausserdem gab es "Supercredits" zur Anrechnung von E-Modellen, womit der relative Beitrag von Verbrennern gedrückt werden kann. Weichen reale CO2-Werte insgesamt weit von den Zielen ab, drohen Strafen, die sich im Fall grosser Spannen bis zu Milliardensummen addieren können./jap/DP/eas

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Standort für Trinity-Werk von

Standort für Trinity-Werk von VW soll möglichst Ende 2022 feststehen

Volkswagen will die Standortentscheidung zum geplanten Werk für das künftig zentrale Elektromodell Trinity möglichst bis zum Jahresende getroffen haben. "Gegenwärtig werden verschiedene Standorte in Niedersachsen geprüft", hiess es am Montag aus dem Unternehmen. Konkret beschlossen sei noch nichts. Solle die im Aufsichtsrat vereinbarte Trinity-Fertigung 2026 starten, müsse man aber einen Baubeginn spätestens ab dem Frühjahr 2023 ins Auge fassen.

24.01.2022 16:08

Nach bisherigen Planungen dürfte die Fabrik in der Nähe des VW-Stammwerks entstehen, vielleicht auch auf einer grösseren Fläche direkt an dieses angegliedert. Nach Informationen der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" könnte sich ein Zuschlag für den Wolfsburger Stadtteil Warmenau abzeichnen. Dieser liegt nördlich des Areals der Konzernzentrale. Unter anderem hatte auch der Landkreis Gifhorn Interesse angemeldet. Es sind aber viele bau- und umweltrechtliche Fragen zu klären, bevor es losgehen kann.

Europas grösster Autokonzern hatte im Herbst angekündigt, für die Kernmarke VW Pkw aller Voraussicht nach eine ergänzende Produktionseinheit hochzuziehen. In dieser soll der in vier Jahren anlaufende, vollelektrische und -vernetzte Trinity entstehen. Als Vorbild gelten die "Gigafactories" von Tesla . Das Hauptwerk Wolfsburg wird zunächst für mögliche weitere E- und Verbrenner-Autos neben dem Golf oder Tiguan geöffnet und später grundlegend umgerüstet./jap/DP/stw

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VW-Tochter Porsche peilt

VW-Tochter Porsche peilt weiteres Verkaufswachstum an

Porsche will auch in diesem Jahr trotz Problemen bei der Belieferung mit Elektronikchips weiter deutlich zulegen.

07.02.2022 09:11

"Wenn ich mir den aktuellen Auftragsbestand anschaue, bin ich für das Jahr 2022 sehr zuversichtlich. Das Wachstum beim Absatz könnte in diesem Jahr auf einem ähnlich hohen Niveau wie in 2021 liegen", sagte Vertriebschef Detlev von Platen der Branchenzeitung "Automobilwoche" (Montag).

Vergangenes Jahr hatte die Volkswagen-Konzerntochter 301 915 Autos verkauft und damit die Auslieferungen um rund elf Prozent gesteigert. Bei gleich starkem Wachstum würde Porsche damit in diesem Jahr auf rund 335'000 Autos kommen.

Im VW-Konzern werden margenstarke Modelle teils bevorzugt mit den knappen Chips bestückt, um die Gewinne trotz der Produktionsprobleme hochzuhalten - und Porsche ist die Renditeperle im Wolfsburger Autokonzern. Die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen ist zudem hoch, was im Markt bei langen Lieferzeiten zu Preissteigerungen führt, die den Autobauern wiederum zugutekommen.

Weltweit belastet der Mangel an Halbleitern hingegen die Produktion. So hatte die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw im vergangenen Jahr mit 4,9 Millionen Autos noch einmal gut 8 Prozent weniger Pkw verkauft als im schon schwachen und von Lockdowns belasteten Vorjahr 2020. Bei der VW-Premiumtochter Audi belief sich das Minus mit 1,68 Millionen ausgelieferten Autos auf 0,7 Prozent.

Auch bei Porsche müssen Kunden mitunter lange auf ein neues Fahrzeug warten. "Wir tun jeden Tag alles dafür, eine optimale Versorgung mit Neuwagen sicherzustellen. Die Wartezeiten können dennoch mehrere Monate lang sein, in Einzelfällen bis zu einem Jahr", sagte von Platen.

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Europas Autobauer erwarten

Europas Autobauer erwarten mehr Verkäufe - Lücke zu Vorkrisenniveau

Die europäischen Autobauer erwarten 2022 zwar wieder einen Anstieg ihrer Verkäufe in der EU, vom Vorkrisenniveau bleiben sie nach zwei Krisenjahren aber weit entfernt. Dank einer sich stabilisierenden Chipversorgung prognostiziert der Branchenverband Acea einen Absatz von 10,5 Millionen Pkw, wie er am Dienstag mitteilte. Das entspricht einem Wachstum von 7,9 Prozent. Dennoch bliebe damit eine Lücke von etwa einem Fünftel zum Vorkrisenniveau des Jahres 2019.

08.02.2022 08:01

Sowohl 2020 als auch 2021 waren die Pkw-Verkäufe in Europa gesunken. Zuletzt hatte die Industrie stark unter einem Mangel an Halbleitern gelitten. Der Acea forderte die EU daher auf, ihre Abhängigkeit von Lieferanten in Übersee zu reduzieren, um derartigen Schaden für wichtige Industriezweige in Zukunft zu vermeiden.

Acea-Präsident und BMW -Chef Oliver Zipse lobte im Rückblick das starke Wachstum der Verkäufe von aufladbaren Autos - also Fahrzeugen mit Plug-in-Hybrid oder rein batteriebetriebenen Elektroautos. Man dürfe aber nicht vergessen, dass es sich dabei um einen fragilen Markt handle, mahnte er. Dieser hänge stark von Unterstützungsmassnahmen wie Kaufprämien und vor allem von der Verfügbarkeit einer Ladeinfrastruktur ab.

Dabei bereitet Zipse das Tempo des Ladenetzausbaus Sorgen: Zwischen 2017 und 2021 hätten sich die Verkäufe von Elektroautos mehr als verzehnfacht, betonte er. Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte habe sich aber nur verzweieinhalbfacht. Laut Acea sind es knapp 260 000. Wenn nicht bald ambitionierte Ziele für alle EU-Staten gesetzt würden, werde das das Wachstum ausbremsen, warnte Zipse./ruc/DP/men

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Trinity-Werk soll direkt an

Trinity-Werk soll direkt an VW-Stammsitz - Chipkrise schlägt hart zu

Bei der neuen Fabrik für das künftig zentrale VW -Modell Trinity im Grossraum Wolfsburg zeichnet sich ein Standort unmittelbar am Stammwerk ab. "Wir brauchen das Projekt vor allem für die Transformation am Hauptsitz, also um die Beschäftigten, die wir jetzt hier an Bord haben, weiterhin mit Arbeit zu versorgen", sagte Betriebsratschefin Daniela Cavallo der Deutschen Presse-Agentur. "Das muss auf jeden Fall hier stattfinden", forderte sie - zumindest in direkter Umgebung. "Wenn wir über Wolfsburg sprechen, dann meinen wir auch Wolfsburg." Am Mittwoch besprachen Vertreter von Belegschaft und Management das Thema auch bei einer digitalen Betriebsversammlung.

16.02.2022 11:33

VW-Personalvorstand Gunnar Kilian stellte im dpa-Interview klar: "Ausschlaggebend wird bei der Wahl des Standortes das Kriterium der Wirtschaftlichkeit sein." Es gebe aber mehrere Punkte, die für eine Ansiedlung an der Zentrale sprächen. "Der grosse Vorteil dieser Lösung liegt in der Effizienz. So belasten wir nicht die Produktionsanläufe neuer Autos im Stammwerk durch umfangreiche Umbauarbeiten und können es gleichzeitig nach dem Vorbild der neuen Fabrik umrüsten."

Eine endgültige Entscheidung soll noch im laufenden ersten Quartal fallen. Grundsätzlich gab der Volkswagen -Aufsichtsrat Trinity - ein vollelektrisches, stark vernetztes Modell auf neuer Plattform - ab 2026 bereits frei. Als Vorbild gelten die "Gigafactories" von Tesla . Bezogen auf die aktuellen Äusserungen könnte etwa der Wolfsburger Stadtteil Warmenau im Norden des heutigen Areals gute Chancen haben. Das Hauptwerk Wolfsburg soll parallel dazu für weitere E- und Verbrenner-Autos geöffnet und später grundlegend umgerüstet werden.

In der Betriebsversammlung bilanzierte Cavallo auch die schwierige Lage am VW-Stammsitz während des vergangenen Jahres. Die Chipkrise habe dazu geführt, dass 330 000 Autos nicht gebaut werden konnten, vor allem beim Golf und Tiguan. Deshalb will das Unternehmen bald die meisten Nachtschichten in Wolfsburg streichen. Die Beschäftigten könnten nichts für Versäumnisse in der Halbleiterbeschaffung, so Cavallo - sie hätten daher Anspruch auf einen Ausgleich für wegfallende Nachtzuschläge. Die weniger als 400 000 noch gefertigten Wagen bedeuteten 2021 eine Stückzahl wie zuletzt im Jahr 1958./jap/DP/mis

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Audi kann E-Auto-Werk in

Audi kann E-Auto-Werk in China bauen

Die VW -Tochter Audi darf in China eine neue Fabrik für Elektroautos bauen. Nach der Freigabe durch die chinesischen Behörden soll der Bau des Werks in Changchun in Kürze beginnen und bis Ende 2024 fertig sein, teilte die VW-Tochter am Mittwoch in Ingolstadt mit. In dem Gemeinschaftswerk mit dem chinesischen Partner FAW will Audi jährlich gut 150 000 Elektroautos fertigen.

16.02.2022 13:14

Geplant sind zunächst drei Modelle auf Basis der PPE-Plattform, die Audi zusammen mit Porsche entwickelt. "Den Anfang machen ein elektrisch angetriebenes SUV und eine E-Limousine", teilte Audi mit. Neben Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage werde das Werk auch eine eigene Batteriemontage haben.

Audi-Chef Markus Duesmann sagte, das neue Werk spiele eine "zentrale Rolle in der Elektrifizierungsstrategie der Vier Ringe in China". Im vergangen Jahr hat Audi 1,68 Millionen Autos verkauft; darunter 701 000 in China - ein Rückgang von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Audi hatte das mit dem Halbleiterengpass für lokal produzierte Fahrzeuge erklärt, aber auch mit Lücken bei der Vernetzung der Autos. Die chinesischen Kunden wollten im Auto auch chatten oder bezahlen können./rol/DP/jha

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IPO: Volkswagen-Konzern macht

IPO: Volkswagen-Konzern macht ernst mit Porsche-Börsengang

Der Volkswagen -Konzern will Ernst machen und seine Sportwagentochter Porsche AG an die Börse bringen. Mit dem VW -Grossaktionär Porsche Automobil Holding SE würden dahingehend fortgeschrittene Gespräche geführt, teilte VW am Dienstag in Wolfsburg mit. In der Holding bündeln die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch ihre Anteile am Konzerngeflecht. Die Volkswagen AG und die Porsche-Holding hätten eine Eckpunktevereinbarung verhandelt, die die Basis für die weiteren Schritte zur Vorbereitung eines möglichen Börsengangs der Porsche AG bilden soll. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Über einen möglichen Börsengang der Konzern-Renditeperle Porsche wird seit längerem spekuliert.

22.02.2022 09:56

Die Volkswagen-Vorzugsaktien sprangen nach der Mitteilung um 8,5 Prozent nach oben, ebenso zogen die Anteile der Porsche SE stark um rund 10 Prozent an. Die Holding ist nicht zu verwechseln mit dem Sportwagenbauer selbst, der unter dem VW-Konzerndach angesiedelt ist. Die Holding Porsche SE hält gut 53 Prozent der Stimmrechte am Volkswagen-Konzern./men/mis

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Volkswagen-Tochter Skoda

Volkswagen-Tochter Skoda fehlen Teile aus Ukraine

Die russische Invasion in die Ukraine hat erste Auswirkungen auf die Produktion der tschechischen Volkswagen -Tochter Skoda. Man kämpfe mit einem "kritischen Mangel" an Teilelieferungen von mehreren Zulieferern in der Ukraine, teilte das Unternehmen am Dienstag in Mlada Boleslav mit. Betroffen seien mehrere Modelle des Autobauers. Man sei gezwungen gewesen, mit Beginn dieser Woche die Herstellung des Elektroautos Skoda Enyaq iV einzuschränken. Skoda arbeite intensiv daran, nach alternativen Lieferquellen zu suchen.

01.03.2022 11:30

Nach eigenen Angaben beschäftigt Skoda in Tschechien mehr als 600 ukrainische Mitarbeiter. Der Konzern will sie und ihre Familien in dieser Notsituation unterstützen. Konkrete Hilfe werde bei der Beantragung von Visa sowie bei Unterbringung, Gesundheitsversorgung und Integration angeboten. Zudem spende Skoda umgerechnet knapp eine halbe Million Euro an tschechische Hilfsorganisationen und Kommunen für die Flüchtlingshilfe.

In Solomonowo in der westlichen Ukraine stellt der unabhängige Skoda-Partner Eurocar die Modelle Superb, Kodiaq, Karoq und Fabia Combi für den ukrainischen Markt her. Dort ist die Fertigung derzeit eingestellt. "Ein Rückgang des Verkaufs in der Ukraine und in Russland ist im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung zu erwarten", hiess es aus der tschechischen Zentrale. Russland sei im vorigen Jahr mit 90 400 ausgelieferten Fahrzeugen der Marke Skoda das zweitwichtigste Absatzland weltweit gewesen./hei/DP/men

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Porsche kurz vor

Porsche kurz vor Unterbrechung der Produktion in Leipzig

(Ausführliche Fassung) - Wegen Lieferengpässen will Porsche im Werk Leipzig den Bau von Autos unterbrechen. Die Fabrik sei gezwungen, die Produktion von Mittwochnachmittag an zunächst bis zum Ende der kommenden Woche auszusetzen, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Dort werden die Modelle Macan und Panamera gebaut. Für die 2500 betroffenden Beschäftigten werde Kurzarbeit beantragt.

02.03.2022 10:10

In Stuttgart-Zuffenhausen, wo der Taycan und der 911 gebaut wird, wird laut Mitteilung die Produktion in dieser Woche noch aufrechterhalten. "Die weiteren Schritte erfolgen in einem geordneten Prozess. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir auf Sicht fahren und die Lage kontinuierlich neu bewerten." Die Volkswagen -Tochter Porsche bezieht nach Angaben aus Branchenkreisen bisher Kabelbäume aus der Westukraine.

Der Porsche-Sprecher sagte weiter: "Der Volkswagen-Konzern blickt mit grosser Sorge und Betroffenheit auf die Situation in der Ukraine." Man hoffe auf eine schnelle Einstellung der Kampfhandlungen und eine Rückkehr zur Diplomatie. "Wir sind überzeugt, dass eine nachhaltige Lösung des Konflikts nur auf Grundlage des internationalen Rechts erfolgen kann." Bei allen Aktivitäten vor Ort stehe die Sicherheit und Unversehrtheit der Menschen an erster Stelle.

Die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit würden fortlaufend durch Experten ermittelt, teilte der Porsche-Sprecher mit./ols/DP/eas

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Vorläufiger Bestellstopp für

Vorläufiger Bestellstopp für Hybridmodelle von Volkswagen

Anhaltende Probleme in der Chipversorgung und bei weiteren Zulieferungen zwingen VW zu einem vorläufigen Bestellstopp für mehrere Modelle mit Hybridantrieb. Dies geht aus Informationen aus Händlerkreisen hervor. Zudem wird die "aktuell dramatische Situation in der Ukraine" genannt - von dort beziehen auch andere Autohersteller Einkäufe etwa für Kabel und Kabelsysteme.

08.03.2022 12:21

Am Mittwoch sollen "alle derzeit verfügbaren" Plug-in-Hybridversionen des Golf, Tiguan, Passat, Arteon und Tourag nun vorerst zum letzten Mal von den Kunden geordert werden können. Auch für diese Exemplare könne aber eine Auslieferung im laufenden Jahr nicht mehr garantiert werden.

Die Konzernzentrale in Wolfsburg bestätigte den Schritt am Dienstag auf Anfrage. Das Interesse an den kombinierten Elektro- und Verbrennerfahrzeugen sei hoch - die Produktionsmöglichkeiten könnten mit dem Bestellaufkommen nicht mithalten.

Lange Wartezeiten

Kunden mussten schon zuletzt teils sehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Neben den Lieferausfällen spielt die Unsicherheit über die künftige Förderung von Hybridwagen nach 2022 eine Rolle. Andere Autobauer schränkten ebenfalls Bestellmöglichkeiten ein - so etwa im Februar Mercedes-Benz für seine E-Klasse-Limousine in Deutschland.

Im VW-Händlernetz heisst es zu den Hybridautos: "Für die betreffenden Fahrzeuge kann es sein, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Auslieferung die dann geltenden Voraussetzungen für den Umweltbonus (inklusive Innovationsprämie) nicht mehr erfüllt oder dass keine Förderung mehr oder nur noch eine reduzierte Förderung gewährt wird."

Für die Elektrovariante des kleinsten VW-Modells, den E-Up, hatten die Wolfsburger hingegen erst kürzlich einen Bestellstopp aufgehoben. Der Wagen war wegen der Zulieferprobleme bei gleichzeitig hoher Nachfrage längere Zeit aus dem Programm genommen worden, seit März ist er aber bei einigen Händlern in einer zunächst limitierten Stückzahl wieder verfügbar.

VW erklärte, man sei dabei vorangekommen, die während der vergangenen eineinhalb Jahre aufgelaufenen Aufträge abzuarbeiten. Der E-Up solle "zeitnah" neu bestellt werden können.

jap/DP/jha/mk

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VW steckt Chipkrise weiter

VW steckt Chipkrise weiter gut weg - aber Risiken durch Ukraine-Krieg

Auch der Volkswagen -Konzern hat 2021 ungeachtet der zähen Versorgungskrise mit Mikrochips einen deutlich höheren Gewinn eingefahren. Wie BMW, Mercedes-Benz oder der Opel-Mutter Stellantis gelang es den Wolfsburgern, ihre Finanzkennzahlen zu verbessern. Für das laufende Jahr zeigt sich Europas grösste Autogruppe bisher recht zuversichtlich. Doch insbesondere der Krieg in der Ukraine mit seinen schwer kalkulierbaren Folgen für die Energie- und Rohstoffpreise sowie die Sicherheit lebenswichtiger Lieferketten sorgt für Unruhe.

14.03.2022 09:22

Noch ist die Lage für VW - trotz des Stresses im Elektronik-Einkauf - relativ komfortabel. Unterm Strich verdiente das Unternehmensgeflecht mit Marken wie VW-Pkw, Audi, Porsche, Skoda oder Seat im vorigen Jahr 15,4 Milliarden Euro. Wie der Konzern am Freitagabend auf Grundlage vorläufiger Zahlen berichtete, waren das nahezu drei Viertel mehr an Nettoertrag als 2020. Nach den coronabedingten Absatzproblemen des Vorjahres wuchs der Umsatz um 12,3 Prozent auf 250,2 Milliarden Euro.

Die im Dax notierte Vorzugsaktie legte nach dem Handelsstart am Montag um 7,5 Prozent zu, nachdem sie in den vergangenen Wochen deutlich unter Druck gekommen war mit dem Absturz an den Börsen. Bei der von Investoren stark beachteten operativen Marge konnte VW überzeugen, und auch die Aussichten für das neue Jahr wurden vor dem Hintergrund von Lieferproblemen und Ukraine-Krieg überwiegend positiv gewertet. Vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen blieben 2021 acht Prozent vom Umsatz als Gewinn übrig - mehr als von Analysten zuvor im Schnitt geschätzt. Für die Autobauer ist die Chipkrise Fluch und Segen zugleich: Auf der einen Seite unterbrechen die fehlenden Halbleiter immer wieder die Produktion - auf der anderen Seite aber sorgt die knappe Versorgung mit Neuwagen für einen deutlichen Preisauftrieb am Markt, was die Profitabilität stützt.

In diesem Jahr nimmt VW bei der operativen Marge die Spanne von 7 bis 8,5 Prozent ins Visier, das hatten Experten in etwa so auch auf dem Zettel. Der Dividendenvorschlag fällt mit 7,56 Euro je Vorzugsaktie überraschend hoch aus. Der Ausblick auf 2022 sei sehr solide, urteilte JPMorgan-Analyst Jose Asumendi. Experte Erwann Dagorne von Barclays sprach von einer sehr ermutigenden Zielsetzung des Managements. Und Tim Rokossa von der Deutschen Bank sieht in der "guten Guidance" bereits einige Belastungen rund um den Ukraine-Krieg enthalten.

Viele Kunden müssen derzeit lange auf ihren Wagen warten, Rabatte gibt es in den Autohäusern daher kaum. Die Preise könnten infolge zunehmender Energie- und Rohstoffkosten weiter anziehen, deutete Finanzvorstand Arno Antlitz an. Vieles hänge nun von der Entwicklung und Dauer des Konflikts in Osteuropa ab. Sollte dieser länger anhalten, könnte sich womöglich auch unternehmensintern zusätzlicher Sparbedarf ergeben. An den Investitionen halte VW fest.

Bei den Auslieferungen schnitt der Konzern schlechter ab. Die Zahl der weltweit übergebenen Fahrzeuge sank um 4,5 Prozent auf knapp 8,9 Millionen. Auch nach den ersten beiden Monaten dieses Jahres wurde ein Rückgang gemeldet, es ging um rund ein Sechstel abwärts. Die Kernmarke verhängte wegen fehlender Teile gerade einen Bestellstopp für Plug-in-Hybride. Besonders schmerzlich für VW: Der wichtigste Markt China lag im Januar und Februar um etwa 17 Prozent im Minus.

Die Toyota -Gruppe lieferte weltweit 10,5 Millionen Autos aus und übernahm in dieser Betrachtung die Führung. Der VW-Konzernabsatz lag zuletzt noch um 2,4 Millionen unter dem Wert des Vor-Corona-Jahres 2019. Jedoch entwickelte sich die Nachfrage nach E- und Hybridautos gut. Bei reinen Stromern verdoppelten sich die Auslieferungen fast.

Engpässe bei Elektronik-Bauteilen belasteten die Industrie schwer. Antlitz gab sich vergleichsweise optimistisch: "Wir sehen, dass sich die Versorgung mit Halbleitern verbessern wird, vor allem im zweiten Halbjahr." Der Chipmangel bleibe indes ein strukturelles Problem.

Bei VW sind schon jetzt einige Standorte auch deshalb auf dem Trockenen, weil in der Westukraine gefertigte Kabelbäume fehlen. Nach den Werken in Sachsen soll es unter anderem in Wolfsburg abermals Schichtausfälle und Kurzarbeit geben. "Wir bekommen aktuell noch einiges an Versorgung, aber es ist natürlich schwierig", meinte Antlitz zur Lage in der Ukraine. "Es wird in den nächsten Tagen sukzessive zu weiteren Einschränkungen kommen."

Die Ambitionen für das neue Jahr sind gross - bislang jedenfalls. Die VW-Spitze rechnet im günstigsten Fall mit mehr Ertrag und Umsatz. "Aber all dies ist unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung", so Antlitz. "Es ist noch unklar, wie sich der Ukraine-Konflikt auf die Gesamtlieferketten und auf die Weltkonjunktur auswirken wird."

Es sei nicht auszuschliessen, dass die steigenden Energiepreise am Ende zum Teil auf die Verbraucher überwälzt werden. Zwar brächten entsprechende Sicherungsgeschäfte Stabilität. "Aber natürlich wird das mittelfristig unser Geschäft beeinflussen - und natürlich wird man das eine oder andere weitergeben müssen." Im vorigen Jahr seien die renditestärkeren Oberklassemarken "besser durchgekommen als die Volumenmarken". Die erzielten Preise hätten sich zudem erhöht, weil viele Kunden besser ausgestattete Fahrzeuge kauften.

Neue Sparprogramme hatte die Leitung nach einem Streit zwischen Betriebsratschefin Daniela Cavallo und Vorstandschef Herbert Diess Ende 2021 ausgeschlossen. Falls die Kosten weiter gesenkt werden müssen, dann nur im Rahmen bestehender Vereinbarungen. Bis 2023 war ein Rückgang um 5 Prozent geplant. Mit Blick auf die Ukraine sagte Antlitz, grosse Investitionsprojekte hätten Bestand. Aber: "Wenn die Krise anhält, kann es zu einer Situation kommen, wo man auf der normalen Fixkostenseite noch einmal deutlich anpassen muss."

Die Produktion in Russland will VW wie viele andere Firmen zunächst aussetzen. Gleiches gilt für Autoexporte. Zu möglichen Belastungen durch angedrohte Enteignungen sagte Antlitz: "Die Diskussion ist zu früh, das kann ich noch nicht bewerten." Allgemein erklärte der Konzern dazu: "Inwiefern unser Geschäft in Russland langfristig betroffen sein wird, ist gegenwärtig nicht abzusehen. Wir werden die aktuellen Entwicklungen aber weiterhin sehr aufmerksam verfolgen."

Die Gruppe ist in der Russischen Föderation bisher mit den Marken VW-Pkw, VW-Nutzfahrzeuge, Skoda, Audi, Lamborghini, Bentley und Ducati vertreten. 2021 wurden in dem Markt knapp 200 000 Autos abgesetzt, etwa 170 000 Fahrzeuge fertigte der Konzern dort. Nicht äussern wollte sich Antlitz zur Frage etwaiger Gas-Importstopps in Westeuropa. Er stellte zu Kohle und Erdgas aber klar: "Wir sind in der Situation, dass wir beide Energieträger nutzen können." Sein Kraftwerk am Stammsitz Wolfsburg rüstet VW von Kohle auf Gas um.

Diess warnte, der Krieg könnte noch heftigere Auswirkungen haben als die Corona-Krise. Eine in die Länge gezogene Auseinandersetzung würde Europa wohl "sehr viel schlimmer" treffen als die Verbreitung des Covid-19-Erregers, sagte der Manager jüngst der "Financial Times".

Ein Teil der Porsche AG soll an die Börse gebracht werden, der Konzern peilt dafür einen Zeitraum bis zum vierten Quartal dieses Jahres an. "Wir haben die Vorbereitungen nicht angehalten. Im Gegenteil: Sie laufen wie geplant weiter, wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Fenster noch erreichen", sagte Antlitz am Freitag./jap/men/mis

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VW-Tochter Audi verdoppelt

VW-Tochter Audi verdoppelt operativen Gewinn

Die VW -Tochter Audi befindet sich nach dem Einbruch im Coronajahr 2020 wieder auf dem deutlichen Weg der Besserung. Im vergangenen Jahr erzielte der Ingolstädter Premiumautobauer einen operativen Gewinn in Höhe von 5,55 Milliarden Euro und damit gut doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Das geht aus dem Geschäftsbericht der Konzernmutter Volkswagen vom Dienstag hervor. Der Umsatz bei Audi kletterte um rund 6 Prozent auf 53,1 Milliarden Euro. Die operative Rendite lag damit bei rund 10,5 Prozent. Autobauer profitieren derzeit von einem Preisauftrieb bei Neu - und Gebrauchtwagen, weil die hohe Nachfrage auf ein eingeschränktes Angebot trifft - denn immer wieder wird die Produktion durch fehlende Elektronikchips unterbrochen. Audi hatte im vergangenen Jahr weltweit 1,68 Millionen Autos ausgeliefert und damit 0,7 Prozent weniger als 2020./men/stk

15.03.2022 08:17

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VW-Nutzfahrzeugholding Traton

VW-Nutzfahrzeugholding Traton im Aufschwung - Vorsicht wegen Ukraine-Krieg

Die Volkswagen-Nutzfahrzeugholding Traton befindet sich im laufenden Geschäft weiter im Aufwind - stellt sich aber auf Verwerfungen wegen des Ukraine-Kriegs ein. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz gegenüber dem coronabelasteten Vorjahr um mehr als ein Drittel auf 30,6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis stieg von 135 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 1,6 Milliarden Euro. Damit fielen die Zahlen wie von Analysten erwartet aus. Die entsprechende Marge lag bei 5,2 Prozent nach lediglich 0,6 Prozent im Vorjahr.

15.03.2022 08:18

Die Sondereffekte kamen das Unternehmen allerdings teuer zu stehen, so belastete der Umbau der chronisch renditeschwachen Marke MAN mit 696 Millionen Euro, das EU-Kartellverfahren gegen Scania schlug mit 510 Millionen Euro zu Buche.

Im neuen Jahr peilt Traton eine operative Rendite von 5 bis 7 Prozent an, wie Finanzchefin Annette Danielski sagte. "Diese Prognose ist abhängig vom weiteren Verlauf des Kriegs in der Ukraine und insbesondere den Auswirkungen auf die Lieferketten der Traton Group und die Weltwirtschaft insgesamt", schränkte die Managerin ein.

Traton hatte im vergangenen Jahr 271 608 Lkw und Busse ausgeliefert, rund 43 Prozent mehr als im krisengeschüttelten Jahr 2020. Die Auftragseingänge schwollen mit dem Branchenaufschwung sogar um zwei Drittel auf 359 975 Stück an./men/stk

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VW-Tochter und

VW-Tochter und Börsenkandidatin Porsche steigert Gewinn und Rendite

Der Sportwagenbauer Porsche hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient und auch die operative Marge in die Höhe geschraubt. Die VW -Tochter, die der Wolfsburger Autokonzern möglichst noch in diesem Jahr an die Börse bringen will, verdiente im laufenden Betrieb mit dem Automobilbau - also ohne die Finanzdienstleistungen gerechnet - 5 Milliarden Euro vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen, wie aus dem VW-Geschäftsbericht vom Dienstag hervorgeht. Das war knapp ein Viertel mehr als im Jahr zuvor. Porsche hatte mit rund 302 000 Autos knapp 11 Prozent mehr ausgeliefert und den Umsatz um 16,1 Prozent auf 30,3 Milliarden Euro gesteigert. Die operative Marge lag damit bei 16,5 Prozent nach 15,4 Prozent im Vorjahr.

15.03.2022 08:50

Der Sportwagenbauer Porsche AG gilt als wertvollster Konzernteil der Wolfsburger, den sie in diesem Jahr auch versilbern wollen, um damit Geld für die Elektrooffensive einzunehmen. Die VW-Eigentümerholding Porsche Automobil Holding SE (PSE), die eine Stimmrechtsmehrheit am VW-Konzern hält, will wieder direkten Zugriff auf den Autobauer mit dem Familiennamen bekommen. Bislang können die Familien Porsche und Piëch nur indirekt über den VW-Konzern Einfluss auf die Porsche AG ausüben - und mit der starken Arbeitnehmervertretung bei VW sowie dem Land Niedersachsen als grossem Anteilseigner haben auch andere Interessen ein gewichtiges Wort mitzureden.

Der Wert der Porsche AG wird von Finanzanalysten auf teils 80 bis 100 Milliarden Euro geschätzt. Bedeutender Gradmesser für Investoren bei der Bewertung ist die Profitabilität. Der Anteilsverkauf, bei dem bis zu 25 Prozent von Porsche-AG-Vorzugsaktien an die Börse gehen könnten und 25 Prozent plus eine Stammaktie an die PSE, könnte viele Milliarden in die Wolfsburger Konzernkassen spülen. Knapp die Hälfte der Gesamterlöse soll an die Aktionäre als Sonderdividende weitergereicht werden. Ob es in diesem Jahr angesichts der Marktverwerfungen an den Börsen noch zu einer Erstnotiz (IPO - initial public offering) kommt, ist aber noch fraglich. VW peilt das vierte Quartal an und setzt die Planungen dazu trotz des Ukraine-Kriegs fort./men/stk

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VW-Hauptmarke 2021 deutlich

VW-Hauptmarke 2021 deutlich stärker als im ersten Corona-Jahr

Die Kernmarke von Volkswagen hat 2021 trotz erheblicher Probleme wegen der Chipkrise ein stark verbessertes Ergebnis einfahren können. Obwohl der Autoabsatz durch den Chipmangel abrutschte, konnten die Wolfsburger ihren Gewinn im laufenden Geschäft auf rund 2,5 Milliarden Euro mehr als verfünffachen.

15.03.2022 08:50

Nach dem Ende des coronageprägten Jahres 2020 hatten nur 454 Millionen Euro an operativem Gewinn in der Bilanz der Kernmarke gestanden. Der Umsatz von VW Pkw legte von etwa 71,1 Milliarden auf 76,1 Milliarden Euro zu, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Konzerns hervorgeht. Der Absatz sank hingegen von 2,8 Millionen Wagen auf 2,7 Millionen Stück. Die leichten VW-Nutzfahrzeuge aus Hannover konnten ihren Verlust von 454 Millionen Euro (2020) wieder in einen überschaubaren Betriebsgewinn von 73 Millionen Euro drehen.

Es habe nach wie vor Auswirkungen der Corona-Pandemie gegeben, teilte Europas grösste Autogruppe mit. Besonders die "eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit infolge des Halbleitermangels" war zuletzt aber belastend - wie bei vielen anderen Autobauern. Erneut fielen Schichten in den Werken aus, Kurzarbeit war die Folge. VW erwartet, dass die Elektronik-Knappheit noch mindestens bis in die zweite Jahreshälfte anhält. Viele Kunden müssen lange auf ihren Wagen warten, für etliche Modelle gibt es einen vorläufigen Bestellstopp.

Der Gesamtkonzern hatte bereits am vorigen Freitag Eckzahlen genannt. Wie den Konkurrenten BMW , Mercedes-Benz oder Stellantis (Opel) gelang es Volkswagen, den Nettogewinn trotz der Probleme beim Chipeinkauf deutlich zu steigern: um rund drei Viertel auf 15,4 Milliarden Euro. Der Umsatz wuchs - auch durch den Einschluss der neuen Lkw-Tochter Navistar in den USA - um 12,3 Prozent auf 250,2 Milliarden Euro. Die weltweiten Auslieferungen sanken dagegen um 4,5 Prozent auf knapp 8,9 Millionen Autos. Hauptgrund: Die Lieferprobleme bei Halbleitern.

Im laufenden Jahr sieht sich die Branche vor allem wegen des Krieges in der Ukraine grossen Unsicherheiten gegenüber. VW-Konzernchef Herbert Diess befürchtet, dass auch die weltwirtschaftlichen Folgen im Fall einer länger dauernden militärischen Auseinandersetzung noch schwerer sein könnten als bei der Covid-19-Pandemie./jap/DP/men

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VW-Chef Diess mit

VW-Chef Diess mit Rentenansprüchen bei über 10 Millionen Euro Gehalt

Das deutlich verbesserte Geschäftsergebnis von Volkswagen im vergangenen Jahr hat auch das Gehalt von Konzernchef Herbert Diess wieder steigen lassen. Rechnet man den aktuellen Stand der Aufwendungen für die spätere Altersversorgung ein, betrug die Vergütung des Topmanagers für 2021 insgesamt mehr als 10,3 Millionen Euro. Ohne die Rentenansprüche entfielen auf Diess immer noch knapp 8,6 Millionen Euro, wie VW am Dienstag im Geschäftsbericht angab.

15.03.2022 09:24

Im ersten Corona-Jahr 2020 hatte der damals gesunkene Gewinn auch die Einkünfte des Vorstandschefs noch etwas geschmälert - diese waren, ohne Berücksichtigung der Versorgungsansprüche, um gut 900 000 Euro auf rund 6,1 Millionen Euro gesunken. Das hatte vor allem an einer geringeren variablen Komponente gelegen, in die unter anderem die Entwicklung der Geschäftslage im aktuellen Bezugsjahr einfliesst.

Zu den Gehaltsbestandteilen der VW-Vorstände gehören zudem ein Bonus, der sich an den drei Vorjahren orientiert, sowie das fixe Basisgehalt plus Nebenleistungen. Oft sind die Werte zwischen zwei einzelnen Jahren nur eingeschränkt vergleichbar, weil die Auszahlung bestimmter Komponenten über mehrere Stufen und Abschläge gestaffelt sein kann. Den grössten Teil von Diess' Gehalt machte für 2021 der einjährige, variable Bonus aus. Seine Rentenansprüche beliefen sich 2020 noch auf knapp 1,6 Millionen Euro, sie stiegen damit um gut 100 000 Euro./jap/DP/ngu

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Weitere Produktionsausfälle

Weitere Produktionsausfälle bei Audi in Deutschland

Im Werk von Audi im deutschen Neckarsulm kommt es seit Wochenbeginn zu weiteren Ausfällen in der Produktion. Zur Begründung nannte eine Sprecherin am Dienstag Lieferengpässe angesichts des Krieges in der Ukraine und der Corona-Pandemie sowie die aktuelle Situation bei der Versorgung mit Halbleitern.

15.03.2022 14:41

Nach Konzernangaben ruht in Neckarsulm seit Montag die Produktion der Modelle A4 und A5. Bereits seit dem 7. März werden die Modelle A6, A7, der Sportwagen e-tron GT und R8 nicht produziert. Die Produktion soll bis zum 25. März pausieren. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Eine Sprecherin sagte, Expertinnen und Experten ermittelten den Grad der Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit fortlaufend in einem konzernweiten Krisenstab. "In den kommenden Tagen und Wochen werden wir auf Sicht fahren und die Lage kontinuierlich neu bewerten."/rwi/DP/eas

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VW-Tochter Audi zunächst ohne

VW-Tochter Audi zunächst ohne konkrete Prognose für 2022

Die Volkswagen -Tochter Audi wagt angesichts des Ukraine-Kriegs keine Prognose für dieses Jahr. "Im März und im April sehen wir deutliche Belastungen auf der Produktionsseite", sagte Finanzvorstand Jürgen Rittersberger am Donnerstag in Ingolstadt. Wie das im zweiten Halbjahr aufzuholen sei und welche weltwirtschaftlichen Auswirkungen der Krieg haben werde, sei derzeit nicht absehbar.

17.03.2022 11:50

Vorstandschef Markus Duesmann sagte, bisher habe Audi alle kundenspezifischen Kabelbäume für die in Europa gebauten Autos aus der Ukraine bezogen. Die Zulieferer in der Ukraine versuchten weiter zu produzieren. "In Laufweite zu einem Bunker wird dort weiter produziert, teilweise in drei Schichten. Das macht mich sprachlos, in welchen Umfang die Ukrainer dort agieren", sagte er. Die Audi-Zulieferer erhöhten jetzt ihre Kapazitäten in Rumänien, Ungarn, Tunesien und Marokko, und auch aus China und Mexiko werde nach Europa geliefert.

Im vergangenen Jahr hatte Audi wegen fehlender Halbleiter wie im Vorjahr nur 1,7 Millionen Autos verkauft, aber 53 Milliarden Euro Umsatz und ein Rekordergebnis von 5,5 Milliarden Euro erzielt. Dazu trugen die vergleichsweise hohen Autopreise, ein starkes Ergebnis der Töchter Lamborghini und Ducati sowie Rohstoffbewertungs- und Währungseffekte bei. Die operative Umsatzrendite samt China-Geschäft lag bei 12,5 Prozent.

Weil sich die Halbleiter-Versorgung schon Ende vergangenen Jahres verbessert habe, habe Audi im Januar und Februar ordentlich produzieren können, sagte Rittersberger. Er erwarte bei den Halbleitern eine weitere Entspannung. Allerdings wisse niemand, ob sich der Ukraine-Krieg nicht auch hier auswirke.

Audi hatte sich mit der Markengruppe Premium des Volkswagen-Konzerns - dazu gehören auch Lamborghini, Ducati und neuerdings Bentley - vor dem Kriegsausbruch für dieses Jahr Auslieferungen von 1,8 bis 1,9 Millionen Autos vorgenommen. Die Verkäufe von Lamborghini und Bentley sind in der Markengruppe mit 2021 zusammen rund 23 000 Autos eher von untergeordneter Bedeutung. Die operative Rendite sollte demnach dank weiter hoher Verkaufspreise zwischen 9 und 11 Prozent liegen, bei Umsätzen zwischen 62 und 65 Milliarden Euro.

Zusammen will die Markengruppe in den kommenden Jahren etwa durch die Zusammenarbeit bei Elektroantrieben Kosten im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich einsparen. 2030 sollen mehr als 3 Millionen Autos ausgeliefert werden bei einer operativen Umsatzrendite von über 11 Prozent./rol/men/mis

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Corona: Drei Volkswagen-Werke

Corona: Drei Volkswagen-Werke in China bleiben auch am Freitag geschlossen

Nach vier Tagen Zwangspause wegen eines Corona-Lockdowns nimmt VW auch am Freitag die Produktion in drei seiner chinesischen Werke nicht wieder auf. Die Produktion in Changchun werde auch am Freitag ruhen, teilte eine VW-Sprecherin am Donnerstag mit. Dagegen sei in Shanghai die Produktion wie geplant wieder angelaufen.

17.03.2022 13:26

In Changchun waren ein VW-Werk, ein Audi-Werk sowie ein Komponentenwerk betroffen, die gemeinsam mit dem chinesischen Partner FAW betrieben werde.

Die Behörden von Changchun hatten am Freitag einen Lockdown für die Neun-Millionen-Metropole angeordnet, nachdem die Corona-Zahlen deutlich angestiegen waren. In Shanghai und Changchun, der Hauptstadt der schwer betroffenen Provinz Jilin, waren auch Massentests für die Bevölkerung angeordnet worden.

China erlebt derzeit die schlimmste Corona-Welle seit Beginn der Pandemie vor gut zwei Jahren. Rund 2400 neue Infektionen wurden am Donnerstag gemeldet./jpt/DP/mis

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Autohersteller bauen wegen

Autohersteller bauen wegen Ukraine-Kriegs Lieferketten um

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine verschärft die Lieferengpässe für deutsche Autohersteller. Sie erwarteten "empfindliche Effekte auf Liefer- und Logistikketten mit Rückwirkungen auf Fabriken in Deutschland und Europa, aber auch andernorts".

20.03.2022 14:44

Das sagte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, der neuen Ausgabe der "Automobilwoche". Lieferungen aus Russland und der Ukraine blieben aus. Die Ukraine sei ein Zentrum der Kabelbaum-Fertigung, die jetzt brachliege.

Der Einkaufschef des Audi-Konzerns, Dirk Grosse-Loheide, sagte der Fachzeitschrift: "Das wird uns noch viele Wochen Kopfzerbrechen machen." Aus Rumänien kämen jetzt erste Ersatzlieferungen für dringend benötigte Kabelbäume. "Wir stehen seit ungefähr zehn Tagen in der Fertigung", sagte Grosse-Loheide.

Nach Informationen der "Automobilwoche" fehlen bei Ford in Saarlouis neben Kabelbäumen auch Teile für die Lenkräder des Ford Focus, die normalerweise auch aus der Ukraine kämen.

Die Autohersteller helfen demnach ihren Zulieferern bei der Verlagerung der Produktion an sichere Standorte. Die beiden Autozulieferer Aptiv und Leoni sollen ihre Kapazitäten nach Informationen der "Automobilwoche" in anderen Werken stärker ausbauen.

"Wir probieren, mit unseren Lieferanten die Produktion aufrecht zu erhalten. Zudem prüfen wir, das vorübergehend in anderen Ländern zu machen", sagte Porsche-Chef Oliver Blume der Fachzeitschrift. Auch BMW und Mercedes-Benz helfen dem Bericht zufolge unbürokratisch.

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VW-Werk in Spanien stoppt

VW-Werk in Spanien stoppt Produktion wegen Protesten von Lkw-Fahrern

Das VW -Werk im nordspanischen Pamplona hat wegen Protesten von Lastwagenfahrern gegen hohe Dieselpreise die Produktion ausgesetzt. "Es fehlen Zulieferteile. Die Massnahme gilt für einen Tag und bedeutet, dass 1438 Fahrzeuge nicht hergestellt werden können", sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. In dem Werk in der Provinz Navarra werden die Typen Polo, T-Cross und Taigo produziert.

21.03.2022 11:36

Auch andere Industriebetriebe und Teile des Baugewerbes in Spanien mussten Medieninformationen zufolge ihre Tätigkeit wegen fehlender Zulieferungen einschränken. Zudem war die Belieferung mit frischen Lebensmitteln teilweise beeinträchtigt.

Zu den vor einer Woche begonnenen Protesten hat eine Plattform von Warentransporteuren aufgerufen, die aber nur einen kleineren Teil des spanischen Transportwesens vertritt, vor allem Kleinunternehmer. Sie blockierten Strassen und Verteilzentren.

Der Dachverband der spanischen Lastwagenspediteure CNCT, dem die Protestplattform nicht angehört, hat sich bisher gegen die Kampfmassnahmen ausgesprochen. Vor einem Treffen mit Regierungsvertretern warnte der Verband am Montag aber, das werde sich ändern, wenn der Staat nicht "sofortige Massnahmen" zur Linderung des Preisdrucks durch die hohen Treibstoffpreise ergreife./ro/DP/eas

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VW-Werke in Nordostchina

VW-Werke in Nordostchina stehen wegen Lockdowns weiter still

Volkswagen muss den Produktionsstopp wegen des Corona-Lockdowns in drei Werken in der nordostchinesischen Metropole Changchun bis Dienstag verlängern.

21.03.2022 09:14

Wie eine Sprecherin am Montag in Peking mitteilte, läuft die Produktion in den Werken in Shanghai allerdings weiter. In Changchun sind ein VW-Werk, ein Audi-Werk sowie ein Komponentenwerk betroffen. Alle drei werden gemeinsam mit dem chinesischen Partner FAW betrieben.

Die Behörden von Changchun hatten vor mehr als einer Woche einen Lockdown für die Neun-Millionen-Metropole angeordnet, nachdem die Corona-Zahlen in der Provinzhauptstadt von Jilin deutlich angestiegen waren. China wird gegenwärtig von seiner schlimmsten Corona-Welle seit Beginn der Pandemie vor gut zwei Jahren überrollt.

Das bevölkerungsreichste Land der Welt verfolgt eine Null-Covid-Strategie und reagiert mit Ausgangssperren, Massentests, Verkehrsbeschränkungen und Quarantäne auf lokale Ausbrüche. Auch hat sich das Land weitgehend vom Ausland abgeschottet.

(AWP)

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