Wenn die Kanonen donnern

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Nebukadnezar
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Das würde nur funktionieren, wenn das ausgegebene Geld der Nationalbank ein Zerfallsdatum hätte und somit zwingend ausgegeben werden müsste. Ansonsten geht der grösste Teil des Geldes aufs Sparbuch und hätte somit keine Wirkung der Deflation entgegen zu wirken.

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

marsi24
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Inflation vs. Deflation. Die beiden Kontrahenten hebeln sich doch gegenseitig aus. Oder Konsum gleich Kapitalismus? 

Mich ärgert eher die Presse die behauptet, dass X-Beträge von Aktien verloren sind. Ja wohin denn?  Wieso wird nicht das Wort "verschoben, transferiert oder geklaut " verwendet?

ursinho007
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Nebukadnezar hat am 09.02.2016 - 18:57 folgendes geschrieben:

Das würde nur funktionieren, wenn das ausgegebene Geld der Nationalbank ein Zerfallsdatum hätte und somit zwingend ausgegeben werden müsste. Ansonsten geht der grösste Teil des Geldes aufs Sparbuch und hätte somit keine Wirkung der Deflation entgegen zu wirken.

Jetzt muss ich schmunzeln. Das ist die typische Antwort eines bodenständigen Schweizers. Für den Rest der Welt (mit Ausnahme vielleicht noch von  ein paar nordeuropäischen Ländern) trifft das Horten von Geld nicht zu. Auch bei der jüngeren Schweizer Generation steht Sparen nicht mehr hoch im Kurs!.....ansonsten halt, wie du schreibst, mit Verfallsdatum.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

dfx1
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liebe gertrud

liebe gertrud

auch ich habe abgebaut und sitze auf 90% liquidität. aber deshalb ein börsen-gewitter herzuwünschen (sprich krieg) finde ich nun doch krass egoistisch, ja sogar pietätlos. aus deiner anlegersicht nachvollziehbar, bitte ich dich doch einen kurzen moment an die kriegsfolgen für das koreanische (nord & süd) volk zu denken. unvorstellbar, was solch ein krieg für (noch mehr) leid auslösen würde. das kannst du dir unmöglich für ein paar tausend franken gewinn wünschen, oder..!? wir werden auch ohne krieg wieder genügend chancen kriegen (...), um unser Geld gewinnbringend anzulegen;-) ich freue mich auf deine weiteren, immer sehr interessanten beiträge und wünsche dir ein erholsames, kriegfreies wochenende  

 

gertrud
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Nur "Bad Hair Day" oder Vorbeben?

Da ärgern sich der Trump und der Kim gegenseitig, weil jeder dem anderen die modische Frisur missgönnt. Und die Börsen rumpeln. Ein bisschen.
Politische Börsenbeben sind kurzfristiger Natur, eine alte Regel, die meistens stimmt.

Andererseits sind die Börsen heiss gelaufen, und da könnte so was ausreichen, um die Korrektur anzuzetteln. Sollte es weitere, stärkere Rücksetzer geben, werden dann jeweils rasch die erklärenden Ursachen dafür gefunden. Im Nachhinein.
Die berühmte „gesunde“ 10% Korrektur in den nächsten zwei Monaten? Das wäre für mich, die ich auf einem Haufen Liquidität sitze, jedoch noch kein Grund, breit wieder einzusteigen. Ich brauch dazu -20% und mehr.

Kommen allerdings ein paar Paniktage (ach, wann gab's den letzten? Ist gefühlt Jahre her!) dann werd auch ich nicht widerstehen können, spontan ein paar Limiten zu setzen und nach Übertreibungen zu fischen.

Jetzt noch etwas ungefragten Klugscheisserinnen-Senf (wobei ich auch gerne den Senf anderer zur Kenntnis nehme):
Kommt wirklich eine Korrektur grösser -10%, dann werden die BigCaps in der ersten Welle erfasst. Die hier im Forum meist diskutierten SmallCaps und Exoten werden sich noch relativ gut halten, und manch einer, der denkt, er hätte in den letzten 12 Monaten was verpasst, könnte versucht sein, plötzlich massenweise vermeintliche Einstiegschancen zu nutzen.
Ist die Korrektur aber ernsthaft und in Wellen über mehrere Wochen, dann werden gerade diese jüngst heissgelaufenen kleineren Werte von der zweiten oder dritten Welle um so brutaler und auch nachhaltiger gecrashed. Titel, bei denen vor kurzem bereitwillig die fernere Zukunft bezahlt wurde, werden sich dann nicht mehr erholen, bis diese Zukunft auch wirklich eingetroffen ist.

Ich geb es zu, ich erhoffe mir echt ein wenig Börsen-Gewitter in der nächsten Zeit. Meine Frisur ist dafür weitgehend sturmfest.
Die von Kim allerdings auch. Trump kann frisurtechnisch  nicht mithalten, mit Kim und mir.

Chris0312
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Scheint schon so, dass wir die 7000er Marke mal von oben testen - könnte sogar schneller gehen als gedacht. 

 

 

gertrud
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"Bad Hair Day"

"Bad Hair Day"

...könnte so was ausreichen, um die Korrektur anzuzetteln. .... werden dann jeweils rasch die erklärenden Ursachen dafür gefunden. Im Nachhinein.

 

Lieber dfx1 - nichts liegt mir ferner als auf sowas zu spekulieren.
Meine Schreibweise kann zu oft interpretiert werden. Deshalb oben nochmals die relevanten Auszüge. Wenn eine Korrektur kommt, werden die Ursachen andere sein, und man wird dann im Nachhinein lesen können, wieso das allen schon vorher hätte klar sein sollen.
Die aktuelle Krise mit Kriegsrhetorik könnte allenfalls als Auslöser dienen.

(Politisch: Die aktuelle (verbale) Zuspitzung kann durchaus dazu führen, dass eine tragfähigere Lösung bzgl. Nordkorea gesucht und gefunden wird, siehe jüngste Position Chinas und damit Einigkeit im UN Sicherheitsrat. Was dann besser wäre als weiteres jahrelanges Geplänkel mit Manövern und Raketentests.)

Sorry für die fahrlässige Zweideutigkeit und Danke für Deinen Einspruch!

 

pageup
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gertrud hat am 12.08.2017 07

gertrud hat am 12.08.2017 07:45 geschrieben:

Da ärgern sich der Trump und der Kim gegenseitig, weil jeder dem anderen die modische Frisur missgönnt. Und die Börsen rumpeln. Ein bisschen.
Politische Börsenbeben sind kurzfristiger Natur, eine alte Regel, die meistens stimmt.

Andererseits sind die Börsen heiss gelaufen, und da könnte so was ausreichen, um die Korrektur anzuzetteln. Sollte es weitere, stärkere Rücksetzer geben, werden dann jeweils rasch die erklärenden Ursachen dafür gefunden. Im Nachhinein.
Die berühmte „gesunde“ 10% Korrektur in den nächsten zwei Monaten? Das wäre für mich, die ich auf einem Haufen Liquidität sitze, jedoch noch kein Grund, breit wieder einzusteigen. Ich brauch dazu -20% und mehr.

Kommen allerdings ein paar Paniktage (ach, wann gab's den letzten? Ist gefühlt Jahre her!) dann werd auch ich nicht widerstehen können, spontan ein paar Limiten zu setzen und nach Übertreibungen zu fischen.

Jetzt noch etwas ungefragten Klugscheisserinnen-Senf (wobei ich auch gerne den Senf anderer zur Kenntnis nehme):
Kommt wirklich eine Korrektur grösser -10%, dann werden die BigCaps in der ersten Welle erfasst. Die hier im Forum meist diskutierten SmallCaps und Exoten werden sich noch relativ gut halten, und manch einer, der denkt, er hätte in den letzten 12 Monaten was verpasst, könnte versucht sein, plötzlich massenweise vermeintliche Einstiegschancen zu nutzen.
Ist die Korrektur aber ernsthaft und in Wellen über mehrere Wochen, dann werden gerade diese jüngst heissgelaufenen kleineren Werte von der zweiten oder dritten Welle um so brutaler und auch nachhaltiger gecrashed. Titel, bei denen vor kurzem bereitwillig die fernere Zukunft bezahlt wurde, werden sich dann nicht mehr erholen, bis diese Zukunft auch wirklich eingetroffen ist.

Ich geb es zu, ich erhoffe mir echt ein wenig Börsen-Gewitter in der nächsten Zeit. Meine Frisur ist dafür weitgehend sturmfest.
Die von Kim allerdings auch. Trump kann frisurtechnisch  nicht mithalten, mit Kim und mir.

Liebe Gertrud

immer wieder interessant und gleichzeitig unterhaltsam zu lesen.

Das Trump oder Kim noch weiter gehen kann ich mir nicht vorstellen. So dumm sind nicht mal die beiden Hitzköpfe. Zumindest hoffe und glaube ich das. Beide Machos und wir alle haben im Falle des Falles zu viel, respektive alles zu verlieren.  

Das aber diese verbale Kriegsführung durchaus eine Korrektur einläuten kann ist vorstellbar. Wie du richtig schreibst ist die letzte Korrektur oder Crash eine Ewigkeit her. Da braucht es nur noch einen Anstupser. Angenommen wir hätten die Korrektur von 15 bis 20%, welche Titel sind auf deiner Watchlist? 

gertrud
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leere Liste

Auch wenn es um Nordkorea wieder ruhig geworden ist, was natürlich gut ist, die Märkte scheinen doch angeschlagen, was interessant ist.

pageup hat am 12.08.2017 12:41 geschrieben:

 Angenommen wir hätten die Korrektur von 15 bis 20%, welche Titel sind auf deiner Watchlist? 

Ich kaufe kaum je Einzelaktien, und wenn, dann meist in unbedeutenden Volumen. Ausser es ist eine Spekulation mit einer meiner Meinung nach über 80% Erfolgschance auf 50+%. Sowas glaube ich vielleicht 1-2 x pro Jahr gefunden zu haben.

Kommen Paniktage und ich habe gerade Zeit dabei zu bleiben, dann würde ich nach Übertreibungen fischen, eventuell Puts auf Bluechips schreiben (auch via Kauf von BRCs).

Kommt eine ordentliche Korrektur, also mehr als -20%, werde ich schrittweise mein halbes Dutzend ETFs aufstocken, mit denen ich das Aktien-Universum abbilde.

Ziemlich unspektakulär. Für mich stimmt das so.

Elias
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SMI: Nicht täuschen lassen

Die Erholung des Swiss Market Index ist eindrucksvoll – in Relation zum Ausverkauf davor aber unbedeutend.

Wie es aus Sicht der markttechnischen Analyse zu erwarten war, erholte sich der SMI zurück bis an die 8800er-Marke. Damit hat er das kurzfristige Minimalkursziel bereits erreicht, wobei sich die Bärenmarktrally sogar noch bis 8900/9000 ausdehnen kann. Allerdings sind höhere Kursziele kaum erreichbar, zurück an die 9200er-Marke (grün) dürfte es nur im sehr unwahrscheinlichen Idealfall gehen.

Nach dem jüngsten Schwächeanfall ist ein Absturz in Richtung 8300/8450 aus mittelfristiger Sicht nach wie vor das wahrscheinlichste Szenario (rot). Hier liegen zahlreichen Wendepunkte, sodass die Chancen auf die nächste länger anhaltende Bodenbildung spätestens auf diesem Preisniveau wieder zunehmen.

https://www.fuw.ch/article/smi-nicht-taeuschen-lassen/

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Dusel

Elias hat am 11.10.2018 12:01 geschrieben:

Habe einen Put (SMUHVU) und Call (WSMIAV ) auf den SMI gekauft

Habe den Put rechtzeitig verkauft

 

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