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Kekkomachine
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Gestern am 30. November wurden mal wieder 4.95 Aktien wobei 4.385 davon in der Schlussauktion gehandelt. Technisch ist der Titel überverkauft jedoch klar noch im Downtrend. Ein Versuch an die CHF 1.5 zu gelangen könnte versucht werden, da müssen jedoch noch die CHF 1.38 überwunden wrden.

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Zyndicate
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GAM bezahlt für Abschluss des

GAM bezahlt für Abschluss des ARBF-Verfahrens 9,1 Mio Pfund

Der Vermögensverwalter GAM hat einen langjährigen Konflikt mit der britischen Aufsichtsbehörde mit einem Vergleich beigelegt. Die britische Tochtergesellschaft GAM International Management Limited (GIML) bezahlt konkret eine Busse von 9,1 Millionen Pfund, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

16.12.2021 07:37

Die Financial Conduct Authority (FCA) hatte laut den Angaben nach der Suspendierung eines Investments Directors von GAM im Jahr 2018 eine Untersuchung eröffnet. Die Vergleichsgespräche hätten sich um die Geschäftsführung von GIML "in Bezug auf Interessenskonflikte zwischen November 2014 und Oktober 2017 im Zusammenhang mit drei Investitionen, die das Team des Absolute Return Bond Fund (ARBF) zwischen Oktober 2016 und März 2018 getätigt hat", gedreht.

Im Sommer 2018 hatte GAM bekanntlich Investmentmanager Tim Haywood suspendiert, später wurde er wegen schweren Fehlverhaltens entlassen. Dabei ging es um Verstösse gegen interne Richtlinien. Die von Haywood betreuten Fonds mit sogenannter Absolute-Return-Bond-Strategie (ARBF) wurden vom Handel ausgesetzt, woraufhin viele Anleger ihre Gelder abzogen.

Die britische Tochter habe bei der Untersuchung vollumfänglich kooperiert, und diese sei damit nun auch abgeschlossen, so die jetzige Mitteilung weiter. Es gebe keine weiteren aufsichtsrechtlichen Untersuchungen gegen GAM.

"Wir akzeptieren die Feststellungen der FCA vollumfänglich und erkennen die Unzulänglichkeiten in Bezug auf Interessenskonflikte an, die zwischen Ende 2014 und Anfang 2018 in unserem Unternehmen aufgetreten sind", liess sich CEO Peter Sanderson zitieren. Man habe aus den Vorfällen gelernt. Und: "Nachdem nun alle regulatorischen Angelegenheiten abgeschlossen sind, blicken wir nach vorne und konzentrieren uns auf unsere Strategie, GAM wieder auf Wachstumskurs zu bringen."

rw/cf

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GAM erwartet für 2021

GAM erwartet für 2021 Jahresverlust von rund 30 Millionen Franken

Der angeschlagene Vermögensverwalter GAM ist auch 2021 in den roten Zahlen geblieben. Unter dem Strich erwartet die Gruppe für das vergangene Jahr einen nach IFRS berechneten Nettoverlust von ungefähr 30 Millionen Franken. Für das Jahr 2020 hatte GAM wegen hoher Goodwill-Abschreiber noch einen Verlust von 388,4 Millionen Franken ausgewiesen.

18.01.2022 07:48

Zudem rechnet GAM für 2021 mit einem operativen Verlust vor Steuern von ungefähr 10 Millionen Franken, wie die Finanzgesellschaft am Dienstag mitteilte. 2020 war der operativen Verlust vor Steuern bei 14,9 Millionen Franken gelegen.

Das Jahresergebnis 2021 wird am 17. Februar bekanntgegeben.

tp/uh

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GAM ernennt neuen Senior

GAM ernennt neuen Senior Analysten für alternative Risikprämien

Der Asset Manager GAM hat Vladimir Kobelev zum "Senior Investment Analyst" im Team für alternative Risikoprämien ernannt. Kobelev wechselt von Pacific Asset Management zu GAM, wo er vier Jahre lang Co-Manager für alternative Risikoprämien war. Er arbeitet in London.

01.02.2022 11:10

Das Alternative Risk Premia-Team des Bereichs GAM Systematic konzentriere sich in der Regel auf etwa 15 Risikoprämienstrategien, teilte GAM am Dienstag mit. Dabei sei das Team bestrebt, eine konsistente Performance bei geringer Korrelation zu Aktien und Anleihen zu erzielen, wobei der Schwerpunkt auf dem Kapitalerhalt liege.

tp/kw

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GAM verwaltet Ende 2021 noch

GAM verwaltet Ende 2021 noch knapp 100 Milliarden Franken Vermögen

GAM hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang bei den verwalteten Vermögen erlitten. Daher sieht sich der Vermögensverwalter gezwungen, die mittelfristigen Ziele deutlich zu kürzen.

17.02.2022 08:12

Die verwalteten Vermögen betrugen per Ende 2021 insgesamt 99,9 Milliarden Franken nach 103,0 Milliarden Ende September, wie GAM am Donnerstag mitteilte. Ende 2020 waren es noch 122,0 Milliarden. Im wichtigen Bereich Investment Management beliefen sie sich Ende 2021 lediglich noch auf 31,9 Milliarden Franken.

In dem Bereich verzeichnete GAM im vergangenen Jahr Netto-Kundenabflüsse in Höhe von 4,4 Milliarden Franken, während die Fund Management Services (ehemals Private Labelling) Nettoabflüsse in Höhe von 20,5 Milliarden erlitten. Es war bereits bekannt, dass sich im Geschäft mit Fondslösungen für Dritte ein Grosskunde zurückziehen wollte.

Nettoverlust etwas geringer als in Aussicht gestellt

Wie bereits seit einer Gewinnwarnung von Mitte Januar bekannt, hat die Gruppe zudem erneut einen Verlust erlitten. Der operative Vorsteuerverlust belief sich 2021 auf 9,6 Millionen Franken nach einem Minus von 14,9 Millionen im Vorjahr, wie es am Donnerstag weiter hiess. Der nach IFRS berechnete Nettoverlust lag bei 23,3 Millionen. Für das Jahr 2020 hatte GAM wegen hoher Goodwill-Abschreiber noch einen Verlust von 388,4 Millionen Franken ausgewiesen.

Im Januar hatte GAM einen Vorsteuerverlust von ungefähr 10 Millionen in Aussicht gestellt sowie einen Nettoverlust von ungefähr 30 Millionen Franken.

Neue Gewinnprognose

Angesichts der rückläufigen verwalteten Vermögen passt GAM zudem die Mittelfristziele bis 2024 an. Neu wird mit einem bereinigten Vorsteuergewinn von mindestens 50 Millionen Franken (bisher: 100 Mio Fr.) gerechnet sowie mit einer bereinigten operativen Marge zwischen 20 und 30 Prozent (bisher: 30%).

Das Investmenthaus ist seit der Entlassung eines Managers wegen Verstössen gegen interne Richtlinien im Jahr 2018 und der Schliessung der von ihm betreuten Fonds stark angeschlagen. Im selben Zusammenhang legte GAM Im Dezember 2021 einen Konflikt mit der britischen Aufsichtsbehörde bei, indem die dortige Tochtergesellschaft eine Busse von 9,1 Millionen Pfund bezahlte. Die Aufsichtsbehörde hatte nach der Suspendierung des Managers eine Untersuchung eröffnet wegen "Interessenskonflikten" bei GAM.

Der Schweizer Asset Manager war auch von den Turbulenzen angesichts der in Schieflage geratenen Greensill Capital betroffen. Die entsprechenden Lieferketten-Finanzierungs-Fonds musste GAM liquidieren.

ys/kw

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GAM-Aktie an der Schwelle zum

GAM-Aktie an der Schwelle zum «Penny-Stock»

Die Aktie des Vermögensverwalters und ex-Julius-Bär-Konzernteils GAM gehört zu den grössten Wertvernichtern an der Schweizer Börse. Der Titel wird sich wohl bald im unrühmlichen Club der «Penny-Stocks» wiederfinden.

02.03.2022 10:00

Von Daniel Hügli

Die Aktie von GAM notierte sowohl gestern im Nachmittagshandel wie heute Mittwoch nach Börseneröffnung bei 1 Franken. Damit muss sich die Aktie demnächst wahrscheinlich mit der zweifelhaften Auszeichnung eines "Penny-Stocks" abfinden - vor allem dann, wenn der derzeitige Druck auf Finanztitel weiter anhält. "Penny-Stocks" sind Aktien, deren nominaler Wert unter Eins liegt. An der Schweizer Börse notieren typischerweise unprofitable und oft vom Aus bedrohte Biotech-Firmen im "Penny-Stock"-Bereich.

Die Jahreszahlen von Mitte Februar signalisierten, dass GAM noch lange nicht aus der Krise ist. Im vergangenen Jahr waren die verwalteten Vermögen weiter eingebrochen. Mittlerweile sind es an die 60 Milliarden weniger als noch Ende 2017 - vor der unrühmlichen Manager-Affäre.

GAM ist seit der Suspendierung eines Managers wegen Verstössen gegen interne Richtlinien im Jahr 2018 und der Abwicklung der von ihm betreuten Fonds stark angeschlagen. Die Sache verfolgt das Unternehmen noch heute: Erst im vergangenen Dezember legte GAM einen Konflikt in dem Zusammenhang mit der britischen Aufsichtsbehörde bei - mit einer Busse von 9,1 Millionen Pfund.

Das Unternehmen versucht nun, zu Wachstum und Profitabilität zurückzukehren. 2021 erlitt GAM aber erstmal einen weiteren und zwar deutlichen Rückgang bei den verwalteten Vermögen. Per Ende 2021 betrugen sie noch 99,9 Milliarden Franken nach 122,0 Milliarden ein Jahr davor. Ende 2017 waren es gar noch 158,7 Milliarden gewesen. Unter dem Strich verlor GAM mit minus 23,3 Millionen Franken im letzten Jahr weiter Geld. Die Rückkehr zu nachhaltiger Profitabilität wird noch lange dauern. Die Gesellschaft kämpft laut Analysten nach wie vor damit, dass Gelder eher ab- denn zufliessen.

Die GAM-Aktie hat für einen Schweizer Vermögensverwalter eine beispiellose Talfahrt hinter sich. Die Titel haben sich von dem Einbruch 2018, als es noch Kurse von über 17 Franken gab, nie wieder erholt. Das Rekordnoch von fast 22 Franken datiert vom Frühjahr 2015.

Das Nachsehen haben dabei vor allem Alt-Aktionäre von Julius Bär, welche die GAM-Aktie als Abspaltung der Privatbank erhielten. Denn 2009 kam GAM gemeinsam mit dem damaligen Bär-Asset-Management an die Schweizer Börse. GAM Global Asset Management wurde bereits 1983 gegründet, 1999 von der UBS übernommen und 2005 an Julius Bär weiterverkauft.

Mit Material von AWP.

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GAM-CEO Sanderson spricht von

GAM-CEO Sanderson spricht von «Zeichen der Erholung»

Der CEO des krisengeschüttelten Asset Managers GAM, Peter Sanderson, sieht momentan «definitiv Zeichen der Erholung».

13.03.2022 17:04

So habe GAM wichtige Kunden zurückgewinnen können, die nun wieder mit GAM investierten, sagte Sanderson in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW).

Als er vor zweieinhalb Jahren zu GAM gekommen sei, sei ihm klar gewesen, dass es für einen Asset Manager sehr viel Zeit brauche, einen beschädigten Ruf zu reparieren, sagte der GAM-CEO. Er erinnerte auch an die im vergangenen Dezember erzielte Einigung mit den britischen Aufsichtsbehörden wegen der Affäre um den 2018 entlassenen Fondsmanager Tim Haywood. "Damit sind unsere regulatorischen Schwierigkeiten nun gelöst."

Nachdem GAM im vergangenen Jahr Kosten eingespart hatte, werde man auch im laufenden Jahr die Kostendisziplin beibehalten, fokussieren aber definitiv stärker auf Wachstum, so der CEO. "Dazu haben wir unter anderem in eine neue einheitliche Investmentplattform investiert, welche uns ermöglicht, skalierbar zu wachsen."

Das Unternehmen habe nicht zuletzt die Fixkosten substanziell reduziert. "Das waren harte Entscheidungen, aber nötig, um unsere Kostenbasis zu verringern." Bei den Vergütungen für die Mitarbeitenden bewege man sich aber im marktüblichen Bereich. "Dass jemand der Vergütung wegen einen Job bei GAM nicht angenommen hätte, habe ich noch nicht erlebt."

Mit ihren Eignern habe die GAM-Führung einen guten und offenen Dialog, sagte Sanderson auf die Frage nach Unstimmigkeiten im Aktionariat. "Wir führen ständig einen konstruktiven Dialog mit allen Aktionären, um das gegenseitige Verständnis zu verbessern und ihre Unterstützung für unsere Strategie zu stärken." Schlussendlich wollten ja alle das Gleiche: GAM solle wachsen und Aktionärswert schaffen. Der Aktienkurs, der zuletzt zeitweise unter die Marke von 1 Fr. gerutscht war, schmerze aber natürlich, räumte der CEO ein.

(AWP)

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Bellavista
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Ich nehme den CEO beim Wort und lege eine kleinere Position in mein Depot. Bin natürlich gespannt, ob er sich bei mir auch melden wird... *secret*

er hat doch in seinem Statement ausgeführt, dass sie mit dem Aktionairat in ständigem Austausch sind *lol*

Allen eine gute Woche. 

Bellavista

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