Welche Kantonalbank ?

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Fitch bestätigt ZKB-Kreditrating "AAA" und Ausblick "stabil
27.11.2015 08:50

Zürich (awp) - Die Ratingagentur Fitch stuft die Zürcher Kantonalbank (ZKB) weiterhin mit dem Langfristrating (Long-term Issuer Default Rating, IDR) "AAA" und einem ebenfalls unveränderten Ausblick "stabil" ein. Die Bonität basiert auf einer am Donnerstag veröffentlichten Studie zufolge auf der Staatsgarantie des Kantons Zürich, der ebenfalls mit einem "AAA" und Ausblick "stabil" ausgezeichnet wird. Das so genannte Viability Rating (VR) - dieses bewertet das Standalone-Risiko - wird weiterhin mit "a+" angegeben.

Angesichts des starken Finanzprofils der ZKB sei indes die Wahrscheinlichkeit für einen grösseren Rekapitalisierungsbedarf klein, so Fitch weiter. Dies könnte sich jedoch ändern, sollte die Bilanzsumme der ZKB deutlich schneller wachsen als die Wirtschaftsleistung des Kantons. Auch allfällige Änderungen in der Bonität des Kantons Zürich würden sich auf die ZKB übertragen.

ra/cp

(AWP)

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LUKB peilt neue Ziele an

Die Luzerner Kantonalbank hat sich neue strategische Ziele für den Zeitraum 2016 bis 2020 unter dem Namen "2020@LUKB" gesetzt.

Darin zum Ausdruck kommt, mit gezielten Initiativen die mittel- bis langfristige Transformation in Richtung "digitale Bank" voranzutreiben. Daneben passt die Bank ihre Organisation an und schafft auf Stufe GL ein neues Departement "Marktservices".

Als neue Finanzziele hat sich die Bank einen kumulierten Gesamtertrag von mindestens 950 Mio CHF (Ziel 2011-2015: 890 Mio) zum Ziel gesetzt, wie die LUBK am Donnerstag mitteilte. Dies bei einer Cost-Income-Ratio von unter 50%, was die Bank in den vergangenen Jahren immer erreicht habe. Ausserdem strebt sie eine unveränderte Gesamtkapital-Ratio zwischen 14% und 18% an (Stand per Ende September 2015: 15,8%). Davon sollen 12% sogenanntes hartes Eigenkapital (Net-Tier-1) sein. Vom Gewinn will das Institut neu 50% bis 60% an die Aktionäre ausschütten, verglichen mit 50% in der bisherigen Strategie 2011-2015.

"Wir können die Strategieperiode 2016 bis 2020 aus einer Position der Stärke starten. In den letzten fünf Jahren konnten wir unsere Stellung als Markführerin im Wirtschaftsraum Luzern weiter ausbauen", wird in der Mitteilung Verwaltungsratspräsident Mark Bachmann zitiert. Das Institut werde aus heutiger Sicht für die Periode 2011 bis 2015 alle finanziellen Strategieziele erreichen.

Um ihre betriebliche Effizienz weiter zu steigern passt die LUKB ihre Organisation an. Die personelle Zusammensetzung der Geschäftsleitung bleibt unverändert, die Zuständigkeitsbereiche werden jedoch neu strukturiert. Neu wird es auf Stufe GL ein Departement "Marktservices" geben, bei dem unter anderem Produkt- und Prozessmanagement, zentrale Steuerung der Digitalisierungsmassnahmen, Spezialberatungen und Asset Management angesiedelt sind. Leiter wird Beat Hodel, bisher als GL-Mitglied verantwortlich für das Firmenkundengeschäft.

Das Departement Firmenkunden und das Departement Private Banking werden neu unter der Leitung von GL-Mitglied Leo Grüter (bisher verantwortlich für das Private Banking) zusammengefasst. Das Departement Privat- & Gewerbekunden bleibt unverändert unter der Leitung von Stefan Studer. Marcel Hurschler (CFO) führt das Departement Finanzen & Informatik, bei dem ab 1. Januar 2016 auch das Handelszentrum angegliedert ist. CEO Daniel Salzmann bleibt Leiter des Präsidialdepartements mit den zentralen Stabstellen. Durch diese Strukturanpassungen könnten sich die beiden Vertriebssegmente zukünftig noch stärker als bisher auf die Kundenbetreuung konzentrieren, hiess es.

sig/ys

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Walliser KB mit leicht höherem Jahresgewinn - Unveränderte Dividende
14.01.2016 21:00

Sitten (awp) - Die Walliser Kantonalbank (WKB) hat im Geschäftsjahr 2015 einen leicht höheren Gewinn erzielt. Der Reingewinn stieg laut unrevidierten Zahlen auf 56,6 Mio CHF, was einem Anstieg um 0,3% entspricht. Der Generalversammlung im Mai soll die Ausschüttung einer unveränderten Dividende (VJ 27%) vorgeschlagen werden, wie die Bank am Donnerstagabend mitteilt.

Die negativen Zinssätze und die von der Schweizerischen Nationalbank beschlossene Aufgabe des Franken-/Euro-Mindestkurses sowie die Entschädigung der Staatsgarantie hätten das Ergebnis beeinflusst heisst es weiter. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft habe abgenommen. Dies sei vor allem durch zusätzliche Kosten für Absicherungsgeschäfte im Rahmen des Bilanzstrukturmanagements zurückzuführen. Auch der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft war rückläufig. Das Handelsgeschäft und der übrige ordentliche Erfolg legten deutlich zu. Die WKB präsentiert die Jahresergebnisse am 9. März.

UMSETZUNGSSCHRITTE ZUR NEUEN KAPITALSTRUKTUR

Zudem werden die Umsetzungsschritte zur neuen Kapitalstruktur bekanntgegeben. Im Dezember hatte die ausserordentliche Generalversammlung die Umwandlung der Inhaber- in Namenaktien beschlossen. Dies führt zur Aufhebung des Stimmprivilegs der vom Staat Wallis gehaltenen Namenaktien sowie des Dividendenprivilegs der von den Privataktionären gehaltenen Inhaberaktien.

Der Split der der Inhaberaktien in Namenaktien A und der Start des Bezugsrechtehandels erfolgt am 18. Januar (endet 26.01.). Bis zum 28. Januar kann eine Namenaktie A für 5 gehaltene Namenaktien A zu einem Sonderbezugspreis von 30 CHF bezogen werden. Die Kapitalerhöhung der WKB erfolgt durch den Kanton und ein Angebot des Kantons zum Bezug von Namenaktien B zum Preis von 74 CHF pro Aktie im Zeitraum 29. Januar bis 10. Februar.

Mit der Ordentlichen Generalversammlung der WKB am 11. Mai erfolgt die Auszahlung der letzten Sonderdividende für die Namenaktien A für das Geschäftsjahr 2015 und die Aufhebung der Aktienkategorien A und B zugunsten einer Einheitsnamenaktie. Der Start des Handels der Einheitsnamenaktie ist für den 17. Mai geplant.

yr

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BKB: 2500 Unterschriften gegen Basler Kantonalbank-Gesetz eingereicht
22.01.2016 12:55

Basel (awp/sda) - Über das neue Gesetz über die Basler Kantonalbank (BKB) muss voraussichtlich das Volk entscheiden: Das von der Protestbewegung Occupy Basel ergriffene Referendum kommt wohl zustande.

Der Staatskanzlei seien 2538 Unterschriften übergeben worden, teilte Occupy Basel am Freitag mit. Weitere Signaturen können noch bis zum Ablauf der Sammelfrist am Samstag nachgereicht werden. Danach werden die Unterschriften beglaubigt. Für ein Referendum braucht es im Stadtkanton mindestens 2000 Unterschriften. Über das Gesetz muss nun innerhalb eines Jahres abgestimmt werden.

Der Grosse Rat hatte das BKB-Gesetz am vergangenen 9. Dezember in zweiter Lesung mit 93 gegen eine Stimme verabschiedet. Zuvor war im Oktober in der ersten Lesung ein Rückweisungsantrag mit 61 gegen 29 Stimmen abgelehnt worden.

Eine der zentralen Frage im Grossen Rat war das künftige Wahlgremium für den Bankrat. Schliesslich trat das Parlament diese Kompetenz ganz an die Regierung ab.

Für Occupy Basel ist es indes "unverantwortlich", der Regierung alle Kompetenzen zu überlassen. Zudem sei das BKB-Gesetz untauglich zur Verhinderung weitere BKB-Skandale, und der Bank werde zu viel Spielraum für "unethische Spekulationen" gelassen, begründet Occupy Basel den Widerstand gegen das Gesetz.

(AWP)

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Zuger KB belässt Dividende unverändert

Die Zuger Kantonalbank schliesst das vergangene Jahr mit einem quasi unveränderten Gewinn ab. Die Auschüttungen bleibt ebenfalls auf Vorjahresniveau.

Die Zuger Kantonalbank (ZGKB) hat im Geschäftsjahr 2015 einen leicht um 0,5 Prozent gestiegenen Reingewinn von 61,5 Mio Franken erwirtschaftet. Der Geschäftsertrag ging trotz deutlich gestiegenen Hypothekarausleihungen minim um 0,2 Prozent auf 206,2 Mio Franken zurück. Das Institut will seinen Aktionären erneut eine unveränderte Dividende von 175 Franken je Aktie ausschütten, wie die ZGKB am Dienstag mitteilte.

Im wichtigsten Geschäftsfeld, dem Zinsengeschäft, sank der Erfolg um 1,4 Prozent auf 150,8 Mio Franken. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft reduzierte sich um 8,8 Prozent auf 39,0 Mio Franken deutlicher, wogegen der Handelserfolg um knapp 40 Prozent auf 15,6 Mio anzog.

Der mit dem Vorjahr vergleichbare Geschäftsaufwand - ohne Berücksichtigung des eimaligen Pensionskassenbeitrags von 2014 - lag mit 97,4 Mio um 1,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit resultierte ein Geschäftserfolg von 94,1 Mio Franken, entsprechend einem vergleichbaren Plus von 1,4 Prozent. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit auf 46,8 Prozent von 47,4 Prozent im Vorjahr.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank wuchs per Ende 2015 um weitere 5,6 Prozent auf 14,31 Mrd Franken. Die Kreditausleihungen stiegen im vergangenen Jahr um 4,3 Prozent auf 11,86 Mrd Franken, dabei betrug die Zunahme bei den Hypothekarkrediten 5,0 Prozent. Die Kundengelder erhöhten sich derweil mit einem Plus von 2,9 Prozent und erreichten 9,40 Mrd Franken.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 gibt sich die Kantonalbank derweil zuversichtlich, trotz "anspruchsvoller Rahmenbedingungen". Die vor Jahresfrist von der SNB eingeführten Negativzinsen dürften die Kapitalmarktzinsen noch für längere Zeit auf sehr tiefem Niveau halten, heisst es mit Blick nach vorne. Das Umfeld 2016 werde es der Bank aber ermöglichen, "unter Beibehaltung der vorsichtigen Kreditpolitik" das Finanzierungsgeschäft weiter zu steigern und das Kreditvolumen zu erhöhen. Auch in Anlagegeschäft solle der Wachstumskurs fortgesetzt werden.

cf/tp

(AWP)

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BCJ mit rückläufigem Gewinn - Dividende auf Vorjahresniveau
26.01.2016 08:16

Pruntrut (awp) - Die Banque Cantonale du Jura (BCJ) hat im Geschäftsjahr 2015 etwas weniger Gewinn erzielt, belässt die Dividende aber unverändert. Während das operative Ergebnis um 13% auf 12,1 Mio zurückging, sank der Reingewinn um 3,9% auf 8,65 Mio CHF. Begünstigt wurde letzterer durch das Plus aus der Veräusserung der Swisscanto-Beteiligung in Höhe von 2,9 Mio, wie die Bank am Dienstag mitteilte.

Auf das operative Ergebnis schlugen dagegen höhere Betriebskosten von 26,5 Mio CHF (VJ 24,9 Mio). Grund dafür waren Kosten im Zusammenhang mit der Einführung einer neuen Software. Die BCJ hatte Anfang 2015 den Wechsel auf die Bankenplattform Finnova vollzogen.

Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, ging der Erfolg im Berichtsjahr um 3,1% auf 29,2 Mio CHF zurück, was mit der Einführung von Negativzinsen durch die SNB im Zusammenhang stehe, so die Mitteilung. Mit dem Wegfall von Einnahmen aus der Swisscanto-Partnerschaft sank der Kommissionserfolg um knapp 18% auf 8,9 Mio, während der Handelserfolg um 6,6% auf 4,3 Mio stieg.

Die Bilanzsumme wuchs derweil um beinahe 12% auf 2,85 Mrd CHF an. Dabei erhöhte sich das Hypothekarvolumen um 5,7%, auf der Passivseite nahmen Spareinlagen um 7,6% zu.

Den Aktionären schlägt die BCJ an der kommenden Generalversammlung vom 28. April wie bereits im Vorjahr die Ausschüttung einer Dividende von 1,80 CHF je Aktie vor. Ausserdem soll Christina Pamberg zur neuen Präsidentin des Verwaltungsrats gewählt werden. Sie wurde vom der jurassischen Kantonsregierung zur Nachfolgerin des abtretenden Paul-André Sanglard bestimmt.

Mit Blick auf das frisch angelaufene Geschäftsjahr 2016 geht die BCJ davon aus, dass die Negativzinsen sowie die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Frankenstärke das Marktumfeld weiterhin belasten werden. Sie rechnet aber dennoch mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses.

NEUE VR-PRÄSIDENTIN

Zudem hat die jurassische Kantonsregierung Christina Pamberg zur neuen Präsidentin des Verwaltungsrats der Kantonalbank (BCJ) ernannt. Sie soll anlässlich der Generalversammlung vom 28. April offiziell in diesem Amt bestätigt werden und damit Paul-André Sanglard ablösen, wie der Kanton mitteilte. Pamberg gehört seit 2014 dem Verwaltungsrat der BCJ an.

Weiter sollen im April Christian Budry und Nicola Thibaudeau neu in den Verwaltungsrat gewählt werden. Wie Paul-André Sanglard werde auch Vincent Lang nach fünfzehn Jahren das Gremium verlassen, heisst es weiter. Das vierte VR-Mitglied, Georges Humard, stellt sich derweil für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

mk/uh

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Obwaldner KB steigert 2015 Gewinn - Rückläufiges Ergebnis 2016 erwartet
27.01.2016 12:59

Zürich (awp) - Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat im Geschäftsjahr 2015 den höchsten Bruttoerfolg in ihrer Geschichte erzielt. Positiv auf das Ergebnis wirkte sich das Zinsengeschäft aus, das trotz des anhaltenden Margendrucks den Erfolg steigerte. Deutlich zugelegt haben auch die Kundengelder. Für das laufende Jahr wird ein leicht rückläufiges Ergebnis in Aussicht gestellt.

Das Institut blicke trotz Frankenstärke und der anhaltenden Tiefzinsphase auf ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr 2015 zurück, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. "Die direkten Folgen des tieferen Eurokurses haben sich nur geringfügig auf das Ergebnis unserer Bank ausgewirkt", sagt in der Mitteilung Bankratspräsident Heini Portmann. "Indem wir ein gesundes Wachstum generiert, interne Prozesse optimiert und das Liquiditäts- und Zinsenmanagement intensiviert haben, konnten wir die Auswirkungen des SNB-Entscheids kompensieren", so Portman weiter.

Der Bruttoerfolg verbesserte sich um 4,1% auf 55,85 Mio CHF. Dazu steuerte das Zinsengeschäft einen Nettoerfolg von 43,72 Mio hinzu, was einer Steigerung von +5,1% entspricht. Rückläufig um 0,6% auf 6,64 Mio war dagegen der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, und auch der Handelserfolg lag mit 2,62 Mio um 10,7% unter dem Vorjahresbetrag.

Der Geschäftsaufwand stieg um 2,7% auf 28,08 Mio. Der Anstieg ist dabei im Wesentlichen auf den um 4,0% auf 18,59 Mio gestiegenen Personalaufwand zurückzuführen. Dabei haben gemäss Mitteilung ein durchschnittlich höherer Personalbestand, Lohnanpassungen, höhere Sozialaufwendungen sowie Investitionen in die Ausbildung zu Buche geschlagen.

Es resultierte ein Bruttogewinn von 27,77 Mio, was 5,6% mehr als im Vorjahr ist.

Die Ausleihungen nahmen um 2,4% auf 3,38 Mrd zu. Die Summe der Hypotheken stieg dabei um 5,4% auf 2,98 Mrd. Noch stärker, um 8,5% auf 3,25 Mrd, legten die Kundengelder zu.

Die Bank erhöht die Ausschüttung an den Kanton um 0,58 Mio auf 9,24 Mio. Die Inhaber von Partizipationsscheinen erhalten mit 32% eine um 2% höhere Dividende auf dem Nominalwert als im Vorjahr.

Nach der Gewinnverteilung resultiert ein Eigenkapital von 409,85 (VJ 393,88) Mio CHF. Die Eigenkapitalquote sank auf 9,6% von 9,7%.

Für 2016 rechnet die Bankenführung mit einem leicht rückläufigen Ergebnis unter zusätzlich verschärften Rahmenbedingungen. Herausforderungen würden weiterhin das anhaltende Negativzinsumfeld, die volatilen Börsenmärkte und die Umsetzung der zahlreichen regulatorischen Vorschriften sein, heisst es.

sig/rw

(AWP)

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Wdh: BEKB steigert trotz tiefer Zinsen den Gewinn und erhöht Dividende
28.01.2016 09:06

(Wiederholung: Titel wurde angepasst)

Bern (awp) - Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat im Geschäftsjahr 2015 das Tiefzinsumfeld zu spüren bekommen, vermochte aber dennoch den Gewinn leicht zu steigern. Allerdings war das Ergebnis von einer Reihe ausserordentlicher Faktoren geprägt, wie etwa einer Zuweisung an die Pensionskasse oder den Gewinn aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung an die ZKB. In Zukunft sieht sich die BEKB nach wie vor den Herausforderungen gegenübergestellt, die sich im Bankgeschäft durch die rekordtiefen Zinsen ergeben.

Den Reingewinn erhöhte die Bank um 0,7% auf 131,3 Mio CHF, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Darin enthalten ist der ausserordentliche Ertrag aus dem Swisscanto-Verkauf in Höhe von 26,0 Mio CHF. Dieser Ertrag, alle aufgelösten Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie der positive Steuereffekt von 23,0 Mio hätten das Ergebnis unter dem Strich begünstigt, so die BEKB. Netto, also auch unter Berücksichtigung der PK-Zuweisung, wurden Reserven für allgemeine Bankrisiken von 52,7 Mio aufgelöst.

HOHE PK-ZUWEISUNG

Operativ lag der Geschäftserfolg nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften bei 61,3 Mio CHF gegenüber 180,3 Mio im Vorjahr. Dieses Ergebnis wurde durch die bereits im Herbst angekündigte Zuweisung an die Pensionskasse belastet. Für die BEKB fielen dadurch Kosten von 83,8 Mio an. Mit den Anpassungen in der Pensionskasse, so wurden Anfang Jahr der technische Zinssatz um 0,5 Prozentpunkte auf 2,0% und auch der Umwandlungssatz gesenkt, trage man der steigenden Lebenserwartung sowie den zu erwartenden tieferen Renditen Rechnung, begründet die Bank.

Ohne die PK-Effekt verminderte sich der Personalaufwand um 2,8% auf 144,3 Mio, und der bereinigte Geschäftsaufwand lag mit 253,6 Mio mit 1,6% unter Vorjahr. Der Personalbestand sei dabei um 46 auf 1'091 Vollzeitstellen reduziert worden, so die Mitteilung.

TIEFZINSUMFELD BELASTET

Im Kerngeschäft, dem Zinsengeschäft, erreichte die BEKB bei den historisch tiefen Zinsen einen Brutto-Erfolg von 286,0 Mio CHF (VJ 304,6 Mio). Dabei habe man auslaufende Festzinshypotheken zu deutlich tieferen Zinssätzen verlängert, und die Kosten für die Absicherung vor steigenden Zinsen hätten das Ergebnis mit 74,8 Mio (52,1 Mio) belastet.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft reduzierte sich um 3,8% auf 98,9 Mio CHF, und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft sank nur leicht auf 21,3 Mio. Derweil lag der übrige ordentliche Erfolg mit 28,3 Mio um 6,2 Mio über Vorjahr. Letzteres sei hauptsächlich auf einen höheren Beteiligungsertrag zurückzuführen.

Im abgelaufenen Jahr baute die BEKB das Privat- und Firmenkundengeschäft weiter aus. Die Hypothekarforderungen erhöhten sich um 623,2 Mio CHF auf 19,4 Mrd, und die Kundengelder nahmen um 46,7 Mio auf 22,2 Mrd zu. Total wuchs die Bilanzsumme auf 28,0 Mrd.

Leicht rückläufig entwickelten sich die betreuten Vermögenswerte, sie betrugen 20,0 Mrd CHF nach 21,1 Mrd im Jahr davor. Den Rückgang erklärt die Bank mit dem Abgang eines grossen institutionellen Kunden, der seine Gelder bei einer anderen Bank konzentriert habe. Der Bestand an Fondsprodukten lag mit 5,2 Mrd leicht unter Vorjahr. Die Vermögensverwaltungsmandate, mit denen die Kunden ihre Guthaben der BEKB zur Betreuung anvertrauen, beliefen sich unverändert auf 4,2 Mrd.

DIVIDENDE ERHÖHT

Die Bank habe ein insgesamt gutes Ergebnis erzielt, heisst es weiter. Auch sei die Eigenmitteldeckung und die risikotragende Substanz weiter gestärkt worden. Mit einem Eigenmitteldeckungsgrad von 243,4% (Vj 240,0%) werde das gesetzliche Eigenmittelerfordernis deutlich übertroffen. Die Basel-III-Kernkapitalquote liegt bei 19,5% (19,2%).

Den Aktionären wird an der kommenden Generalversammlung eine weitere Erhöhung der Dividende um 20 Rappen auf 6,00 CHF je Aktie vorgeschlagen. Bereits vor Jahresfrist war die Ausschüttung um 30 Rappen angehoben worden.

Die anhaltende Tiefzinsphase werde weiterhin auf die Marge im Bankgeschäft drücken, blickt die BEKB in die Zukunft. Man sehe zurzeit keine Trendwende bei den Zinsen. Beim langfristigen Ziel, über die Zeitspanne von 2013 bis 2022 einen Free-Cash-Flow von 900 Mio bis 1,1 Mrd CHF zu erwirtschaften, liege die Bank Ende 2015 mit 357,1 Mio über dem Zielbereich.

mk/rw

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SZKB erzielt 2015 gehaltenen Gewinn - Starker Neugeldzufluss
28.01.2016 13:01

Schwyz (awp) - Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) hat im Geschäftsjahr 2015 den Gewinn auf Vorjahresniveau halten können. Die Bank gewann über 7'300 neue Kunden. Zum laufenden Jahr gab die Bank keinen Ausblick. Sie sieht sich weiterhin nicht veranlasst, ihren Privat- und KMU-Kunden Negativzinsen zu belasten.

Das Jubiläumsjahr - die Bank feierte 2015 ihr 125jähriges Bestehen - sei von marktbedingten Herausforderungen und wegen des Jubiläums von höheren Aufwendungen geprägt gewesen, schreibt die SZKB in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Den Betriebsertrag erhöhte das Institut um 1,7% auf 230,3 Mio CHF. Den stärksten Beitrag leistete dabei das Zinsengeschäft, das den Nettoerfolg dank einer Ausweitung des Geschäftsvolumens um 1,3% auf 174,9 Mio CHF steigerte. Rückläufig um 9,2% auf 30,8 Mio CHF war dagegen der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, was gemäss Mitteilung darauf zurückzuführen ist, dass die SZKB den Anlagekunden die Retrozessionen unaufgefordert weiterleitet.

PERSONALKOSTEN IM GRIFF

Markant um 21,6% auf 11,5 Mio respektive um 24,7% auf 13,1 Mio verbesserte sich der Erfolg aus dem Handelsgeschäft beziehungsweise der übrige ordentliche Erfolg. Bei ersterem schlugen vermehrte Fremdwährungstransaktionen und die aktive Bewirtschaftung der Devisenbestände positiv zu Buche, bei letzterem waren es vor allem höhere Beteiligungserträge.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 6,4% auf 107,2 Mio, wobei hier der wegen der Jubiläums-Ausgaben um 20,6% auf 34,4 Mio gestiegene Sachaufwand zu Buche schlug. Dagegen legte der Personalaufwand mit 0,8% auf 72,8 Mio trotz des ausgebauten Mitarbeiterbestands und individuellen Gehaltsanpassungen nur geringfügig zu. Die Cost/Income-Ratio verschlechterte sich auf 45,3% von 43,8%.

Um 10,7% auf 11,1 Mio erhöhte sich die Position Wertberichtigungen auf Beteiligungen sowie Abschreibungen auf Sachanlagen. Den Reserven für allgemeine Bankrisiken wurden 68,7 Mio (+60%) zugeführt. Unter dem Strich resultierte ein um 0,1% auf 73,6 Mio gestiegener Jahresgewinn.

HYPOTEHKARVOLUMEN AUSGEDEHNT

Die Bank begrüsste im vergangenen Jahr 7'300 Neukunden und verzeichnete einen Nettoneugeldzufluss (inkl. Wertschriften) von 465,8 Mio CHF. Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 5,3% auf 12,95 Mrd wobei die Hypothekarforderungen um 6,2% auf 11,67 Mrd stiegen. Die Kundengelder nahmen um 3,2% auf 10,92 Mrd zu, dabei stammte der grösste Teil des Zuwachses gemäss Mitteilung aus dem Sparbereich.

Inklusive Jahresgewinn erreichte das Eigenkapital eine Höhe von 1,61 Mrd CHF nach 1,52 Mrd im Vorjahr. Die risikogewichteten Kapitalquote betrug 20,9%. Damit gehöre die SZKB zu den bestkapitalisierten Banken, heisst es weiter.

sig/rw

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Nidwaldner Kantonalbank 2015 mit höherem Gewinn und Geschäftserfolg
28.01.2016 12:50

Stans (awp) - Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat im vergangenen Jahr 2015 trotz einiger gegenläufiger Entwicklungen Geschäftserfolg und Gewinn gesteigert. Zudem sei ein qualitativ hochwertiges Wachstum der Kundenausleihungen und ein Plus bei den Kundengeldern erreicht worden, wie die Bank am Donnerstag mitteilt. Die Dividende auf das PS-Kapital bleibt unverändert.

Der erstmals ausgewiesene Geschäftserfolg des Innerschweizer Finanzinstituts erhöhte sich im Berichtsjahr um 9,3% auf 25,3 Mio CHF. Nach Abschreibungen und der Dotierung der Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken verblieb noch ein um 4,9% gesteigerter Jahresgewinn von 15,6 Mio CHF.

Im wichtigen Zinsengeschäft stieg der Ertrag dabei um 2,6% auf 46,3 Mio CHF. Mit dem Wachstum im Ausleihungsgeschäft konnte der Margenerosion im Zinsengeschäft zumindest teilweise Einhalt geboten werden, kommentiert die Kantonalbank. Geholfen habe zudem die deutlich günstigere Refinanzierung.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft rutschte der Ertrag dagegen um 12% auf 7,0 Mio CHF ab. Hier habe sich deutlich der Effekt der Weitergabe von Bestandespflegekommissionen an die Kunden bei Vermögensverwaltungsmandaten gezeigt. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option stieg um 43% auf 4,1 Mio. Hier habe die NKB Opportunitäten im Devisenmarkt wahrgenommen, heisst es.

Der Geschäftsaufwand stieg im vergangenen Jahr um 6,6% auf 32,7 Mio CHF. Im Jahr 2014 hatten sich verschiedene Sondereffekte positiv auswirkt.

Die Bilanzsumme der NKB erhöhte sich im vergangenen Jahr um 7,2% auf 4,3 Mrd CHF. Massgeblich verantwortlich war das starke Wachstum bei den Hypothekarforderungen, die ebenfalls mit einer Rate von 5,2% expandierten. Die gesamten Ausleihungen erhöhten sich um 4,3% auf 3,5 Mrd CHF. Auf der Gegenseite der Bilanz erhöhten sich die Kundengelder mit einem Plus von 6,3% auf 3,1 Mrd CHF.

Die Dividende auf das PS-Kapital beträgt unverändert 23,0% (1,5 Mio CHF), die Dividende auf das Dotationskapital wurde hingegen gemäss Anpassung des Kantonalbankgesetzes auf 23,0% (7,7 Mio) von 21,5% angehoben. Die Ablieferung an die Staatskasse des Kantons Nidwalden steigt um 5,5% auf 10,2 Mio CHF.

Für das laufende Jahr seien die Gewinnerwartungen eher verhalten, schreibt die Bank. Zu dieser Einschätzung komme man auch aufgrund der regionalen Wirtschaftsprognosen.

yr/ra

(AWP)

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LUKB mit leicht tieferem Konzerngewinn für 2015 - Ausschüttung unverändert
02.02.2016 08:07

(Meldung durchgehend ergänzt)

Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 den Druck auf das Zinsenergebnis durch das Negativzinszumfeld zu spüren bekommen. Unter dem Strich resultierte allerdings nur ein leichter Gewinnrückgang zum Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine Ausschüttung in Vorjahreshöhe von 11 CHF in Form einer Nennwertrückzahlung erhalten.

Der nach der neuen Rechnungslegungsregeln berechnete Geschäftserfolg belief sich im vergangenen Jahr auf 204,2 Mio CHF, was einem Rückgang um 3,8% entspricht, wie die LUKB am Dienstag mitteilte. Der Konzerngewinn lag mit 180,1 Mio CHF noch um 0,9% unter dem Vorjahreswert. Insgesamt habe die Bank damit ein "besseres operatives Resultat erzielt, als nach dem Entscheid der Nationalbank vom 15. Januar 2015 befürchtet", wird LUKB-CEO Daniel Salzmann zitiert.

GESTIEGENE ABSICHERUNGSKOSTEN

Im Zinsenergebnis (-5,3% auf 303,6 Mio CHF) hinterliess der SNB-Entscheid zur Einführung von Negativzinsen allerdings deutliche Spuren. Diese verteuerten insbesondere die Absicherungskosten gegen steigende Zinsen stark, was zu einem gestiegenen Zinsaufwand führte. Etwas abgeschwächt wurde der Effekt durch einen tieferen Wertberichtigungsbedarf für die Kredite.

Aber auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verdiente die Bank weniger als noch im Vorjahr (-1,7% auf 82,7 Mio CHF). Dagegen konnte die LUKB von der höheren Volatilität an den Devisenmärkten seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB profitieren und den Erfolg im Handelsgeschäft um 7,7% auf 22,5 Mio CH erhöhen.

LEICHT HÖHERE KOSTEN

Weiterhin diszipliniert zeigte sich die Bank auf der Kostenseite. Der Geschäftsaufwand lag um 0,6% über dem Vorjahr bei 206,6 Mio CHF. Grund war ein höherer Sachaufwand - der Personalaufwand konnte dagegen bei einem leicht rückläufigen Mitarbeiterbestand auf dem Vorjahreswert gehalten werden. Die Cost-Income Ratio fiel allerdings mit 47,8% etwas schlechter aus als im Vorjahr (45,5%), sie blieb allerdings weiterhin unter dem selbstgesetzten Ziel von 50%.

Mit den Resultaten hat die LUKB leicht unter den Erwartungen des ZKB-Aktienresearch abgeschnitten. Analyst Michael Kunz hatte die Bruttoerträge bei 434 Mio CHF erwartet und den Reingewinn bei 181 Mio CHF.

SCHNELLES HYPOTHEKARWACHSTUM

Im Ausleihungsgeschäft war die Kantonalbank wieder schnell unterwegs: Die Kundenausleihungen wuchsen um 5,1% auf 25,5 Mrd CHF. Im Geschäft mit Hypotheken, die den weitaus grössten Teil der Ausleihungen ausmachen, betrug das Plus sogar 5,2%.

Etwas langsamer nahmen die von der Kantonalbank verwalteten Kundenvermögen zu, die 2,5% auf 26,8 Mrd CHF zulegten. Dabei flossen der Bank neue Kundengelder in Höhe von 668 Mio CHF zu - dem stand laut Mitteilung eine negative Performance von 14 Mio CHF gegenüber.

UNVERÄNDERTER GEWINN 2016 ERWARTET

Insgesamt habe die LUKB die finanziellen Langfristziele der Strategieperiode 2011 bis 2015 erfüllt, bilanziert die Kantonalbank. Die Gesamtkapital-Ratio nach Basel III liege mit 16,1% im Zielband von 14% und 18%. Zudem habe die Bank in der Periode 2011 bis 2015 einen kumulierten Unternehmensgewinn von 893 Mio CHF erwirtschaftet - das Ziel lag bei 890 Mio CHF. Ihre neuen strategische Ziele für den Zeitraum 2016 bis 2020 hatte die Bank im vergangenen Dezember vorgestellt.

Im laufenden Geschäftsjahr 2016 geht die Bank von einem Jahresgewinn aus, der "ungefähr auf dem Niveau von 2015 liegen wird". Zwar rechne man mit einer "Fortsetzung der Erholung des Zinsengeschäfts und mit Volumenwachstum in allen Geschäftsfeldern. Gleichzeitig werde das grosse Projektportfolio der Bank die Kosten - zumindest temporär - ansteigen lassen. "Alles in allem rechnen wir damit, dass sich diese beiden Effekte weitgehend neutralisieren werden."

tp/cf

(AWP)

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Glarner KB verdient deutlich mehr

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 trotz des Negativzinsumfelds deutlich mehr verdient. Im Kerngeschäft Hypotheken war das Wachstumstempo weiter hoch.

Der Geschäftserfolg erhöhte sich um 8,8% auf 17,8 Mio CHF. Der Reingewinn stieg gar um 28% auf 20,0 Mio CHF, wie das Staatsinstitut am Donnerstag mitteilte.

Insgesamt stieg der Betriebsertrag um 9,5% auf 60,9 Mio CHF. Der Zinserfolg legte dabei mit einem Plus von 9,5% auf 46,7 Mio CHF zu. Der Kommissionserfolg fiel indes um 4,7% auf 9,7 Mio CHF. Im Handelsgeschäft resultierte ein Erfolg von 3,7 Mio CHF, was einem Anstieg um 42% entspricht.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil im Vorjahresvergleich um 8,6% auf 37,8 Mio CHF. Sowohl der Sachaufwand als auch der Personalaufwand stiegen an. Die Abgeltung der Staatsgarantie an den Kanton Glarus betrug 1,6 Mio CHF nach 1,3 Mio CHF im Vorjahr.

Im Kerngeschäft Hypotheken war das Wachstumstempo weiter hoch: Die Hypothekarforderungen kletterten kräftig um 10% auf 3,96 Mrd CHF. Auch die Kundengelder mit einem Plus von 6,9% auf 3,26 Mrd CHF zeigten ein starkes Wachstum. Die Bilanzsumme erhöhte sich um knapp 13% auf 4,99 Mrd CHF.

Die Aktionäre der GLKB erhalten nun für das abgelaufene Jahr eine höhere Dividende von 0,70 Rappen je Aktie gegenüber 60 Rappen im Vorjahr.

Für das Jahr 2016 erwartet die GLKB "viele spannende Herausforderungen", insbesondere die Entwicklung der Zinsen werde genau beobachtet. Die Investitionen in die verschiedenen Vertriebskanäle werde fortgesetzt. Damit soll die Marktführerschaft im Heimmarkt ausgebaut werden. Die konservative Risikopolitik soll beibehalten werden. Insgesamt sei man "gut gerüstet", um auch 2016 ein gutes Ergebnis zu erzielen.

(AWP)

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Walliser KB kommt mit Umstrukturierung des Aktienkapitals voran
10.02.2016 19:25

Sitten (awp) - Die letzten Herbst beschlossene Umstrukturierung des Aktienkapitals der Walliser Kantonalbank (WKB) kommt nach Angaben des Finanzinstituts gut voran. Die wichtigsten Umsetzungsschritte seien "optimal" abgeschlossen worden, teilte die WKB am Mittwochabend mit. Ziel ist die Einführung einer Einheitsaktie.

Das von der WKB unterbreitete Angebot zum Kauf von Namenaktien als Entschädigung für den Wegfall des Dividendenprivilegs sei zu 86% ausgeübt worden, heisst es weiter. Die verbleibenden vom Kanton Wallis angebotenen Bezugsrechte seien an der Börse verkauft worden. Die darauf folgende Erhöhung des Aktienkapitals sei am 5. Februar erfolgt.

Das Aktienkapital der WKB setze sich damit derzeit 4,8 Millionen Namenaktien "A" und 11 Millionen Namenaktien "B" mit einem Nennwert von je 10 CHF zusammen; der Kanton halte dabei 69,6% des Aktienkapitals.

Nun müsse noch die Generalversammlung vom 11. Mai 2016 über die Aufhebung der beiden Aktienkategorien zugunsten einer einzigen börsenkotierten Namenaktienkategorie entscheiden, heisst es weiter.

ra/rw

(AWP)

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Graubündner KB übertrifft eigene Erwartungen

Die Graubündner Kantonalbank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 operativ wie erwartet etwas weniger verdient. Der ausgewiesene Konzerngewinn ist dagegen gewachsen und hat die bankeigenen Erwartungen übertroffen.

Die Inhaber der Partizipationsscheine sollen eine unveränderte Dividende von 38 CHF erhalten. Der Geschäftsertrag des Bündner Kantonsinstituts verminderte sich in der Berichtsperiode um 2,9% auf 369,1 Mio CHF. Die Kosten nahmen geringfügig um 1,3% auf 175,0 Mio ab. Daraus resultierte ein um 3,9% tieferer operativer Geschäftserfolg von 179,1 Mio CHF. Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich geringfügig auf 50,2% nach 49,5%.

Dank einem deutlich höheren ausserordentlichen Ertrag als im Vorjahr - hier wirkte sich insbesondere der Gewinn aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung in Höhe von 16,8 Mio positiv aus - nahm der Konzerngewinn um 4,4% auf 168,2 Mio CHF zu. Damit liegt das Ergebnis über den Prognosen des Managements, welches Ende Juli einen Konzerngewinn von 160 bis 165 Mio CHF in Aussicht gestellt hatte.

Die Analysten der ZKB hatten im Vorfeld einen Geschäftserfolg von 169 Mio und einen Konzerngewinn von 166 Mio geschätzt.

"Die Graubündner Kantonalbank hat im Geschäftsjahr 2015 trotz erschwerten Rahmenbedingungen ein gutes Ergebnis erzielt", wird CEO Alois Vinzens in der Mitteilung der Bank vom Freitag zitiert.

Anspruchsvolles Zinsgeschäft

Im zentralen Zinsgeschäft ging der Nettoerfolg als Folge der negativen Geld- und Kapitalmarktsätze um 2,3% auf 230,4 Mio CHF zurück. Das gute Risikoergebnis habe den Zinsertrag nur leicht durch Wertberichtigungen von 0,4 Mio beeinträchtigt. Mit 0,27% weiterhin auf historisch tiefem Niveau bewege sich der Bestand an Krediten mit Zahlungsverzug (Non Performing Loans), hält die GKB weiter fest.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm um 5,6% auf 106 Mio ab. Und der Handelserfolg verbesserte sich angetrieben durch eine deutliche Zunahme an Fremdwährungstransaktionen um 7,7% auf 22,3 Mio CHF.

Im Gesamtjahr flossen der Bank netto erneut Gelder ab. Insgesamt betrug der Abfluss 2015 aber nur noch 10,6 Mio nach knapp 183 Mio im Vorjahr.

Im laufenden Jahr rechnet das Management mit einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld. Der Konzerngewinn soll in der Grössenordnung von 166 bis 171 Mio CHF zu liegenkommen, der Geschäftserfolg zwischen 170 und 175 Mio. Bezüglich Neugeld peilt das Institut einen Zufluss von 200 Mio an. Die GKB sei zuversichtlich, den eingeschlagenen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2016 fortsetzen zu können, gibt sich Bankpräsident Peter Fanconi optimistisch.

(AWP)

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ZKB steigert Konzerngewinn 2015 deutlich - Einfluss von Swisscanto-Akquisition
12.02.2016 07:30

Zürich (awp) - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat im Geschäftsjahr 2015 von der Swisscanto-Übernahme aber auch von einem guten Zinsengeschäft profitiert und die Gewinnzahlen deutlich verbessert. Der Geschäftserfolg erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9% auf 994 Mio CHF. Unter dem Strich resultierte ein um 12% höherer Konzerngewinn von 722 Mio CHF, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte.

Der Geschäftsertrag lag mit 2,20 Mrd CHF um 14% über dem Vorjahreswert. Der deutliche Anstieg war vor allem auf die Swisscanto-Akquisition zurückzuführen, die zu einem Anstieg des Kommissions- und Dienstleistungserfolgs um 26% auf 663 Mio CHF führte. Stark belebt zeigte sich auch das Handelsgeschäft (+41% auf 328 Mio CHF) - dies aufgrund des volatilen Marktumfeld, das zu einer erhöhten Kundenaktivität vor allem bei Zinsen und Währungen führte.

Hauptertragsquelle der ZKB bleibt weiterhin das Zinsengeschäft, wo der Ertrag um 3% auf 1,16 Mrd CHF anstieg. Dabei konnte die grösste Schweizer Kantonalbank von einem weiteren Volumenwachstum bei den Hypotheken profitieren - diese erhöhten sich per Ende Jahr um 3,2% auf einen Wert von 73,6 Mrd CHF.

Der Geschäftsaufwand stieg aufgrund der Swisscanto-Übernahme ebenfalls deutlich um 15% auf 664 Mio CHF. Grösster Treiber war dabei ein gestiegener Personalaufwand.

Die von der ZKB verwalteten Kundenvermögen beliefen sich auf 257,5 Mrd CHF gegenüber 208,7 Mrd im Vorjahr, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Zunahme war ebenfalls vor allem auf die Akquisition von Swisscanto zurückzuführen.

An Kanton und Gemeinden wird die Staatsbank im laufenden Jahr insgesamt 326 Mio CHF ausschütten, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 46 Mio CHF entspricht. Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet die ZKB mit einem "anhaltend anspruchsvollen Umfeld. Dennoch zeigt sich die Bank zuversichtlich, auch 2016 ein "ansprechendes Ergebnis" zu erwirtschaften.

tp/ys

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SGKB mit gehaltenem Jahresertrag

Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 einen geringfügigen Ertragsrückgang verbucht.

Der Reingewinn nahm wie bereits früher gemeldet wegen einer Busse zur Beilegung des US-Steuerstreits deutlich ab. Das Institut hat ausserdem seine mittelfristige Ziele teilweise revidiert. Für 2016 rechnet die Bank mit einem höheren Reingewinn, wie einer Mitteilung der SGKB vom Mittwoch zu entnehmen ist.

Der Betriebsertrag verminderte sich 2015 leicht um 0,4% auf 450,9 Mio CHF; die Analysten der ZKB und der Bank Vontobel hatten mit 436 Mio respektive 418 Mio gerechnet. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft verminderte sich um 0,9% auf 293,2 Mio. Den Rückgang erklärt das Institut vor allem mit den Negativzinsen. Das negative Börsenumfeld wiederum führte zu einem Rückgang beim Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, der sich um 7,3% auf 109,8 Mio verminderte. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft stieg dank Belebung des Devisengeschäfts um 13,7% auf 37,3 Mio.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 1,3% auf 257,9 Mio. Der Sachaufwand schlug mit 96,9 Mio (-0,3) und der Personalaufwand mit 161,0 Mio (+2,3 Wacko zu Buche. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verschlechterte sich auf 60,1% von 58,8% im Vorjahr.

Busse im Steuerstreit

Wie bereits Ende Januar gemeldet, zahlt die Bank zur Beilegung des US-Steuerstreits eine Busse. Der Konzerngewinn verminderte sich in der Folge um 8,8% auf 133,4 Mio. Die Aktionäre kommen aber in den Genuss einer unveränderten Dividende von 15 CHF je Aktie.

Die Kundenausleihungen der Bank stiegen im vergangenen Jahr um 1,5% auf 24,2 Mrd CHF. Die von der SGKB verwalteten Vermögen beliefen sich Ende Jahr auf 36,2 Mrd verglichen mit 36,8 Mrd im Vorjahr. Im Bereich Private Banking kam es zu einem Nettoneugeldabfluss von 638 Mio. Umgekehrt konnte im Bereich Privat- und Geschäftskunden ein Zufluss von 734 Mio (+5,1%) verzeichnet werden.

Gleichzeitig gab das Institut teilweise angepasste Mittelfristziele bekannt. Neu soll der Anteil des Neugeschäfts an den Verwalteten Vermögen in die nächsten fünf Jahren 3% statt wie bisher 4% betragen. Zudem wird der Zielwert für die Cost/Income-Ratio von 50% auf 55% erhöht. Ausschlaggebend hierfür seien die geänderten Finma-Rechnungslegungsvorschriften sowie die Einschätzung der Zinsentwicklung, wonach der Zinserhöhungszyklus durch die SNB frühestens 2017 einsetzen werde, heisst es weiter.

SGKB erwarte, dass 2016 der Geschäftsgang wie im Jahr 2015 solide verlaufen und sich das Gewinnniveau der Bank trotz schwieriger Rahmenbedingungen positiv entwickeln und leicht höher als 2015 ausfallen werde.

(AWP)

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Neuenburger KB steigert Reingewinn um 4,9% auf 35 Mio CHF
17.02.2016 12:07

Neuchâtel (awp) - Die Neuenburger Kantonalbank (Banque Cantonale Neuchâteloise, BCN) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 den Reingewinn um 4,9% auf 35 Mio CHF gesteigert. Diese Entwicklung sei trotz der Aufgabe der Eurountergrenze und einer ungünstigen Konjunkturentwicklung realisiert worden, teilte die Bank am Mittwoch anlässlich der Bilanzmedienkonferenz in Neuenburg mit.

Beim Betriebsgewinn gelang dem Institut eine Steigerung um 2,3% auf 56,5 Mio CHF, wie es weiter heisst. Die Einnahmen aus dem wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, nahmen um 2,2% auf 93,5 Mio zu. Die Kosten konnten derweil um 1,5% verringert werden.

Die Bilanzsumme war Ende 2015 mit 10,30 Mrd CHF um 3,6% höher als ein Jahr davor, wobei die Hypothekarforderungen um 4,2% auf 8,20 Mrd zunahmen. Die Kundenguthaben der Bank standen Ende Jahr bei 6,17 Mrd CHF (5,3%).

Als einziger Aktionär wird der Kanton Neuenburg den Angaben zufolge 23,5 Mio CHF erhalten.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 geht die Bank von "ähnlich schwierigen Bedingungen" wie 2015 aus, wobei sie auch ein Ergebnis im ähnlichen Rahmen erwartet.

Wie im vergangenen Dezember bekannt wurde, hat der Verwaltungsrat Pierre-Alain Leuenberger zum neuen Generaldirektor bestimmt. Er wird auf Jean-Noël Duc folgen, der 2016 das Pensionsalter erreichen wird. Heute gab die Bank auch den Übergabetermin an: Es ist der 1. Januar 2017.

fr/al/uh/rw

(AWP)

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Thurgauer KB mit klar höherem Gewinn

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) ist im vergangenen Geschäftsjahr weiter gewachsen und hat die Gewinnzahlen deutlich verbessert.

Der Reingewinn erhöhte sich um 9,1% auf 122,4 Mio CHF. Der Geschäftserfolg als Kennzahl für die operative Leistung stieg um 5,7% auf 149,0 Mio CHF. Die Inhaber der TKB-Partizipationsscheine erhalten eine unveränderte Ausschüttung in Höhe von 2,75 CHF pro PS.

Insgesamt erwirtschaftete die Ostschweizer Kantonalbank einen um 3,0% höheren Geschäftsertrag von 323,0 Mio CHF. Haupttreiber war das Zinsengeschäft, wo das Institut trotz dem Negativzinsumfeld den Netto-Erfolg um 1,7% auf 241,8 Mio CHF verbessern konnte. Zu der Verbesserung trugen eine günstigere Refinanzierung und das Zinsabsicherungsgeschäft bei.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft musste die Bank dagegen einen Rückgang um 4,5% auf 50,8 Mio CHF hinnehmen. Dafür stieg der Erfolg im Handelsgeschäft dank vermehrten Devisentransaktionen nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die SNB um 45% auf 24,4 Mio CHF.

Der Geschäftsaufwand lag mit 161,6 Mio CHF um 0,5% unter dem Vorjahreswert. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit auf 49,5 (VJ 53,2%).

Hypothekenbestand wächst stark

Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich mit einem Plus von 6,3% auf 20,7 Mrd CHF. Die Hypothekarforderungen nahmen dabei mit plus 6,1% auf 16,8 Mrd CHF schnell zu. Stark zulegen konnte die Bank auch bei den Kundeneinlagen, die per Ende Jahr mit 13,4 Mrd CHF um knapp 11% über dem Vorjahr lagen. Das Netto-Neugeld beziffert die Bank auf 580 Mio CHF (VJ 440 Mio).

Für 2015 erwartet das Thurgauer Staatsinstitut ein weiterhin "anspruchsvolles Umfeld". Neben den anhaltenden Negativzinsen und dem Margendruck erwartet sie auch eine sich abschwächende Baukonjunktur. Entsprechend geht die TKB von rückläufigen Erträgen aus und rechnet "aus heutiger Warte mit einem tieferen Geschäftserfolg als 2015".

Die TKB hat zudem mit dem Jahresergebnis über ihre neue strategische Ausrichtung 2016 bis 2020 informiert. Stärken will die Bank nicht zuletzt die Kompetenzen im Anlage- und Vorsorgebereich. Bei der Gestaltung der Anlagepolitik arbeite die TKB künftig mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zusammen - bislang hatte die TKB ihre Anlagepolitik in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Wellershoff & Partners AG festgelegt.

(AWP)

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BCV verdient 2015 mehr und erhöht Dividende

Die Banque Cantonale Vaudoise hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 Ertrag und Gewinn gesteigert. Den Aktionären soll eine insgesamt höhere Dividende ausgezahlt werden.

Der Reingewinn stieg um 14% auf 336,3 Mio CHF, wie das Waadtländer Staatsinstitut am Donnerstag mitteilte. Der Nettoerfolg aus dem wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsgeschäft, sank um 6% auf 490,1 Mio CHF und auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich rückläufig (-3% auf 332,3 Mio CHF). Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft hingegen schoss um 41% auf 150,5 Mio CHF nach oben.

Der Geschäftsertrag kam insgesamt bei 1,03 Mrd CHF und damit 2% über dem Vorjahr zu liegen. Diesem steht ein um 1% tieferer Geschäftsaufwand von 514,2 Mio gegenüber. Der Geschäftserfolg kam bei 398,7 Mio CHF zu liegen (+5%).

Mit den vorgelegten Zahlen hat die Bank die Analysten-Schätzungen auf allen Ebenen übertroffen. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) wurde ein Geschäftsertrag in Höhe von 992 Mio CHF, ein Geschäftserfolg von 383 Mio sowie ein Reingewinn von 316 Mio CHF geschätzt.

Den Aktionären soll eine um 1 CHF höhere Dividende von 33 CHF je Anteil ausgeschüttet werden. Diese setzt sich aus einer ordentlichen Dividende von 23 CHF (VJ 22 CHF) und einer Auszahlung von 10 CHF aus der Kapitaleinlagereserve zusammen.

Im Hinblick auf das Jahr 2016 rechnet die Bank mit einem "ähnlich guten" Geschäftsgang wie 2015, sofern sich die Wirtschaftslage und die Entwicklung an den Finanzmärkten nicht signifikant verschlechtern. Geschäftserfolg und Konzerngewinn werden jedoch voraussichtlich etwas niedriger ausfallen als die Ergebnisse 2015, die durch einmalige Erträge positiv beeinflusst worden seien.

Zudem teilt die Bank mit, dass der Peter Ochsner zum Mitglied des Verwaltungsrats ernannt wurde. Er werde sein Amt Anfang Juli 2016 antreten.

(AWP)

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Anleihe: Graubündner Kantonalbank nimmt 200 Mio CHF zu 0,25% bis 2028 auf
18.02.2016 09:58

Chur (awp) - Die Graubündner Kantonalbank begibt in Eigenregie eine öffentliche Anleihe zu folgenden Konditionen:

Betrag: 200 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 0,25%
Ausgabepreis: 100,266%
Liberierung: 10.03.2016
Laufzeit: 12 Jahre; bis 10.03.2028
Rating: AA (S&P)
Valor: 31'251'264 (0)
Kotierung: SIX Swiss Exchange, ab 09.03.2016

ra/yr

(AWP)

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Anleihe: Luzerner KB nimmt 130 Mio CHF zu 2,250% mit ewiger Laufzeit auf
19.02.2016 12:22

Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) nimmt eine nachrangige, ewige Anleihe zu folgenden Konditionen auf:

Betrag: 130 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Zinssatz: 2,250%
Ausgabepreis: 100,00%
Liberierung: 08.03.2016
Laufzeit: ewig
Kotierung: an SIX Swiss Exchange beantragt

Die Anleihe diene der Stärkung der Substanz der Bank (zusätzliches Kernkapital respektive Additional Tier 1), heisst es am Freitag in einer LUKB-Medienmitteilung. Damit habe die LUKB seit Anfang 2015 ewige Anleihen im Umfang von 260 Mio CHF aufgenommen. Diese gälten als Eigenmittel.

ra/tp

(AWP)

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Anleihe mit Verlustgarantie ?

Anleihe: AKB nimmt 100 Mio CHF zu 0% bis 2022 auf

18.02.2016 16:45
 

Vaduz (awp) - Die Aargauische Kantonalbank (AKB) begibt in Eigenregie eine neue Anleihe zu folgenden Konditionen:

Betrag:              100 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Zinssatz:            0%
Ausgabepreis:        100,557% 
Liberierung:         08.03.2016
Laufzeit:            6 Jahre, bis 08.03.2022
Valor:               31'637'884 (0)
Rating:              AA+/AAA (S&P/ZKB)
Kotierung:           SIX Swiss Exchange, prov. Handel ab 07.03.2016

Ist wohl nur was für Vermögende, die Negativzins bezahlen.

0% Zins und Ausgabepreis über 100%, da kann man ja wohl nur verlieren...

Elias
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ewigen Anleihen

Zyndicate hat am 19.02.2016 - 12:45 folgendes geschrieben:

Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) nimmt eine nachrangige, ewige Anleihe zu folgenden Konditionen auf:

Betrag: 130 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Zinssatz: 2,250%
Ausgabepreis: 100,00%
Liberierung: 08.03.2016
Laufzeit: ewig

 

Vorsicht bei «ewigen Anleihen»

Der hohe Coupon bei Hybridanleihen muss mit gewichtigen Nachteilen erkauft werden

Bei diesen Obligationen handelt es sich nicht um herkömmliche Anleihen, sondern um sogenannte «ewige Anleihen», im Fachjargon auch Hybridanleihen genannt. Gegenüber herkömmlichen Anleihen weisen sie eine Reihe von gewichtigen Nachteilen und spezielle Risiken auf. Daraus erklärt sich auch der ausserordentlich hohe Zinscoupon:

Der hohe Zins gilt in aller Regel nur in der Anfangsphase.

Nach einer festgelegten Periode, meist handelt es sich um zwei bis fünf Jahre, wird der Zins der aktuellen Situation in einer vordefinierten Weise angepasst. Sie dürfen davon ausgehen, dass er von diesem Moment an deutlich tiefer ausfällt.

http://info.sonntagszeitung.ch/archiv/detail/?newsid=182703

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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BLKB 2015 mit verbesserten Gewinnzahlen

Die Basellandschaftliche Kantonalbank hat im Geschäftsjahr 2015 die Gewinnzahlen erneut deutlich verbessert.

Der Geschäftserfolg erhöhte sich um 8,8% auf 191,2 Mio CHF. Unter dem Strich resultierte ein um 13% höherer Jahresgewinn von 130,4 Mio CHF, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte. Die Zertifikatsinhaber erhalten eine Dividende von 35 CHF nach 34 CHF im Jahr davor.

Die wichtigste Ertragskomponente, der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, legte im vergangenen Jahr netto um 5,7% auf 281,8 Mio CHF zu. Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg litt dagegen unter einem Ertragsrückgang im Wertschriften- und Anlagegeschäft und ging um 5,5% auf 62,3 Mio zurück. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich derweil um deutliche 22% auf 18,3 Mio CHF.

Insgesamt resultierte damit für die BLKB ein zum Vorjahr um 5,0% gestiegener Betriebsertrag von 371,7 Mio CHF. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich nur leicht auf 157,5 Mio CHF (+0,8%), womit sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis weiter auf 42,2% (43,8%) verbesserte. Der Wert liege weiterhin im unteren Teil des Zielkorridors von 40 bis 50%, schreibt die BLKB.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank lag per Ende des Jahres mit 23,2 Mrd CHF um 7,9% über dem Vorjahreswert. Bei den Hypothekarforderungen resultierte ein Anstieg von 2,8% auf 17,1 Mrd CHF. Zum Zuwachs trugen erneut die in Zusammenarbeit mit der Online-Bank Swissquote angebotenen E-Hypotheken bei, die um 29% anstiegen. Zudem konnte die BLKB einen Netto-Neugeldzufluss in Höhe von 236 Mio CHF (VJ 202 Mio) verzeichnen.

Das laufende Geschäftsjahr 2016 dürfte gemäss den Erwartungen der BLKB anspruchsvoll werden, insgesamt rechnet sie deshalb mit einem Ergebnis "leicht unter Vorjahr". Diverse positive Sondereffekte würden wegfallen, zudem blieben mässiges Wachstum, tiefe Inflation und Währungskapriolen eine Herausforderung.

(AWP)

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Genfer KB steigert Gewinn trotz weniger Ertrag

Die Genfer Kantonalbank (BCGE) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 trotz leicht schrumpfendem Ertrag den Gewinn gesteigert.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich um knapp 13% auf 130,0 Mio CHF, unter dem Strich resultierte noch ein um 2,7% gesteigerter Reingewinn von 78,2 Mio. Die Aktionäre profitieren von der Gewinnsteigerung über eine Dividendenerhöhung um 10% auf neu 5,5% des Nennwerts.

Insgesamt sank der Geschäftsertrag der BCGE in 2015 um 0,7% auf 347,2 Mio CHF, wie das Genfer Staatsinstitut am Dienstag mitteilte. Dieser wurde insbesondere vom höheren Ergebnis aus dem Zinsgeschäft von 198,2 Mio CHF (+2,5%) getragen, wenngleich die Zinsmarge weiter gesunken sei.

Der Geschäftsaufwand (+1,4% auf 211,4 Mio CHF) zog hingegen leicht an. Während der ordentliche Aufwand um 0,4% sank, stiegen die Personalaufwendungen um 4%, heisst es weiter. Als Grund werden regulatorische und technologische Anpassungen genannt. Die Zahl der Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) nahm um 10 auf 721 zu.

Die Bilanzsumme der Genfer Kantonalbank stieg 2015 um fast 16% und erreichte 20,02 Mrd CHF (+5,3%). Bei den Hypothekarforderungen resultierte ein Wachstum von 4,9% auf 9,97 Mrd, die Forderungen gegenüber Kunden sanken dagegen um 7,5% auf 3,75 Mrd. Die von der BCGE verwalteten Vermögen erreichten 21,8 Mrd (+9,7%).

Für 2016 geht die BCGE von einem anhaltend niedrigen Zinsniveau und einer starken Marktvolatilität aus, was sich auf die Zinsmarge und die Kommissionserträge auswirken dürfte. Insgesamt erwarte die BCGE für 2016 eine Rentabilität auf dem Niveau des Vorjahres.

(AWP)

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Basler KB profitiert vom «SNB-Schock»

Die Basler Kantonalbank (BKB) weist für das Geschäftsjahr 2015 im Stammhaus wie im Konzern eine klare Gewinnsteigerung aus. Im Handelsgeschäft profitierte die BKB von der Aufhebung der Euro-Untergrenze.

Das Jahr war für das Staatsinstitut von verschiedenen Sonderfaktoren geprägt, darunter der Einigung in der Steuerangelegenheit mit Deutschland.

Im Stammhaus BKB resultierte ein um 25% höherer Jahresgewinn von 89,0 Mio CHF. Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung ging allerdings um 4,0% auf 118,4 Mio CHF zurück, wie die BKB am Donnerstag mitteilte.

Im BKB-Konzern, der neben dem Stammhaus Basler Kantonalbank im wesentlichen auch die Bank Coop umfasst, resultierte ein Anstieg des Konzerngewinns um 13% auf 227,1 Mio CHF. Die Inhaber der BKB-Partizipationsscheine (PS) erhalten eine unveränderte Dividende von 3,10 CHF pro Titel, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.

Insgesamt erwirtschaftete das Stammhaus BKB im vergangenen Jahr einen Geschäftsertrag von 377,3 Mio CHF, was einem Anstieg um 9,1% entsprach. Im wichtigsten Geschäftsbereich, dem Zinsengeschäft, konnte die Bank dabei den Nettoerfolg um 2,3% auf 181,1 Mio CHF erhöhen, wobei hier eine Verbesserung bei den Wertberichtigungen und Verlusten aus dem Zinsengeschäft Unterstützung bot.

Vom «SNB-Schock» profitiert

Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-16% auf 63,1 Mio CHF) wurde von der Einigung mit den deutschen Behörden, aber erneut auch von der Weitergabe der Vertriebsentschädigungen an Kunden belastet; zudem wurde das Kundenportfolio weiter bereinigt. Klar zulegen konnte der Handelserfolg (+27% auf 63,1 Mio CHF). Die Kantonalbank profitierte in diesem Geschäft von der Aufhebung der Euro-Untergrenze und der höheren Volatilität an den Devisenmärkten.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im vergangenen Jahr um 5,4% auf 209,5 Mio CHF, wobei sowohl der Personalaufwand wie der Sachaufwand klar zulegten.

Die Bilanzsumme im Stammhaus ging im Vergleich zu den angepassten Werten von 2014 um 0,4% auf 22,59 Mrd CHF zurück. Bei den Hypothekarforderungen fährt die BKB weiterhin einen vorsichtigen Kurs, im vergangenen Jahr resultierte ein Rückgang des Volumens um 0,1% auf 9,99 Mrd CHF.

Im Steuerstreit mit den USA hält die BKB die Ende 2013 gebildete Rückstellung von 100 Mio CHF für nach wie vor "der derzeitigen Risikoeinschätzung entsprechend". Sie geht nun davon aus, den Fall im laufenden Jahr abschliessen zu können.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 gibt sich die BKB "vorsichtig optimistisch". Im Rahmen der Strategieumsetzung würden erneut "beträchtliche Investitionen" getätigt und auch ertragsseitig bleibe das Umfeld herausfordernd. "Es ist damit zu rechnen, dass die Negativzinsen und das anspruchsvolle Umfeld an den Finanzmärkten das Geschäftsjahr 2016 prägen werden", heisst es.

(AWP)

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Schaffhauser Kantonalbank mit Rekordgewinn 2015
22.03.2016 13:07

Schaffhausen (awp) - Die Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) hat das vergangenen Jahr 2015 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Die deutliche Steigerung beruht massgeblich auf einmaligen Beteiligungserträgen aus dem Verkauf der Swisscanto- und der Finnova-Aktien. Für das laufende Jahr gibt sich die Bank zuversichtlich, rechnet aber mit einem tieferen Ergebnis.

Den Betriebsertrag steigerte die SHKB um 8,7% auf 126,1 Mio CHF. Dazu steuerte das Zinsengeschäft einen Nettoerfolg von 72,9 Mio bei. Die Steigerung von 1,7% begründet die Bank mit einem höheren Geschäftsvolumen und gutem Risikomanagement. Den Kommissionserfolg, der durch sinkende Margen und dem tieferen Eurokurs belastet wurde, erhöhte sich dennoch wegen der Auflösung einer nicht mehr benötigten Abgrenzung und dem starken Wachstum der Vermögensverwaltung um 7,9% auf 2,5 Mio. Der Erfolg im Handelsgeschäft nahm dank einer regen Handelstätigkeit um 11% auf 0,9 Mio CHF zu.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich unterproportional um 3,6% auf 55,6 Mio. Der Sachaufwand nahm wegen tieferen Informatikkosten um 3,4% ab. Dagegen stieg der Personalaufwand um 6,1%, wofür aber vor allem neu vorgenommenen Abgrenzung für nicht bezogene Ferienguthaben verantwortlich sind. Das Kosten-Ertragsverhältnis betrug 44,1% verglichen mit 46,2% im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein um 27,1% gestiegener Jahresgewinn von 49,6 Mio. Nicht belastet wurde das Jahresergebnis durch die Busse von 1,6 Mio USD für den US-Steuerstreit, da die bereits gebildeten Rückstellungen dafür reichten.

Das einmalige Rekordergebnis ermöglicht eine um 3 Mio CHF höhere Ablieferung an den Kanton als Eigner. Er erhält insgesamt 26,8 Mio.

Die Bilanzsumme belief sich per Ende 2015 auf 6,64 Mrd CHF, was einer Steigerung von 9,2% gegenüber 2014 entspricht. Die Kundenausleihungen erhöhten sich dabei um 4,7% auf 5,54 Mrd, davon entfielen 5,00 Mrd auf Hypothekarforderungen (+5,7%). Die Kundengelder nahmen um 2,8% auf 4,46 Mrd zu.

Die SHKB gehe mit Zuversicht in die Zukunft, heisst es weiter. Operativ rechne sie mit einem tieferen Ergebnis 2016, da sich die einmaligen Einflüsse des Geschäftsjahres 2015 nicht wiederholen werden und das Umfeld mit Frankenstärke, Negativzinsen und turbulenten Finanzmärkten anspruchsvoll bleibe.

sig/rw

(AWP)

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Tessiner Kantonalbank 2015 mit deutlicher Gewinnsteigerung
22.03.2016 15:30

Bellinzona (awp) - Die Tessiner Kantonalbank (BancaStato) hat im Geschäftsjahr 2015 trotz dem Negativzins-Umfeld einen Rekordgewinn erwirtschaftet. Dank klar gestiegenen Erträgen und deutlich tieferen Kosten resultierte unter dem Strich ein um 12% höherer Reingewinn von 43,9 Mio CHF, wie einer Mitteilung des Instituts vom Dienstag zu entnehmen ist.

Insgesamt konnte die Bank die Erträge im vergangenen Jahr um 6,5% auf 182,7 Mio CHF erhöhen. Im Hauptgeschäft, dem Zinsengeschäft, resultierte nicht zuletzt dank einem starken Anstieg des Hypothekarvolumens ein Ertrag von 130,9 Mio CHF (+7,6%). Allerdings dürfte sich das Hypothekarwachstum künftig abschwächen, da der Immobilienmarkt im Südkanton Anzeichen von "Sättigung" zeige, wie Verwaltungsratspräsident Fulvio Pelli an der Bilanzmedienkonferenz in Bellinzona sagte.

Langsamer fiel das Wachstum im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft aus, wo der Ertrag um 2,6% auf 31,5 Mio CHF zulegte. Der Handelsertrag belief sich auf 15,5 Mio CHF (+14%).

WEGFALL VON AUSSERORDENTLICHEN AUSGABEN

Die Kosten lagen im vergangenen Jahr um 16% tiefer bei 100,1 Mio CHF. Der Grund dafür war ein starker Rückgang der Personalausgaben von rund 24% - im Vorjahr hatte das Institut noch hohe ausserordentliche Aufwendungen über knapp 20 Mio CHF zur Finanzierung eines bis ins Jahr 2017 reichenden Programms für frühzeitige Pensionierungen verbucht.

Der Geschäftserfolg stieg in der Folge um 57% auf 82,5 Mio CHF. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich um 4 Prozentpunkte auf unter 55%.

STARKES HYPOTHEKARWACHSTUM

Die Bilanzsumme der Kantonalbank erhöhte sich per Ende Jahr um 5,1% auf 11,4 Mrd CHF. Das Wachstum der Hypothekarkredite betrug 5,8% auf 7,7 Mrd CHF. Das Hypothekarportfolio sei weiterhin "gesund", betont die Bank. Es beinhalte zu 73% Wohnimmobilien und die mittlere Kredithöhe betrage weniger als 0,5 Mio CHF. Die verwalteten Vermögen (AuM) gingen derweil um 1,6% auf 9,4 Mrd CHF zurück.

Der Kanton Tessin als Eigentümer der Bank kann sich über eine um 13% gestiegene Ausschüttung von 33,2 Mio CHF freuen. Dazu erhielt er Zinszahlungen über 1,8 Mio CHF für ein Darlehen über 60 Mio CHF an die BancaStato.

STEIGENDE ANFORDERUNGEN

Beschäftigen dürfte die Kantonalbank in der Zukunft die verschärften Eigenmittelanforderungen bei der Hypotheken-Vergabe sowie eine "Sättigung" des Hypothekarmarkts, wie es im Ausblick heisst. Im Vermögensverwaltungsgeschäft werde sie zudem mit steigenden Kosten wegen einer Verschärfung der internationalen Reglementierung konfrontiert sein, hiess es.

buc/tp/cp

(AWP)

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Appenzeller Kantonalbank im ersten Quartal mit etwas tieferem Geschäftserfolg
22.04.2016 09:47

Appenzell (awp) - Die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) hat im ersten Quartal 2016 ihr Wachstum fortgesetzt. Trotz einem verbesserten Zinsengeschäft ist der Geschäftserfolg zurückgegangen, was auf einen Rückgang beim "übrigen ordentlichen Erfolg" zurückzuführen war. Für das Gesamtjahr zeigt sich die Kantonalbank zuversichtlich, "nicht nur weiteres Wachstum sondern auch ein gutes Geschäftsergebnis zu erreichen", wie sie am Freitag mitteilt.

Der Geschäftserfolg lag in den ersten drei Monaten mit 4,9 Mio CHF um 1,6% unter dem Vorjahreswert. Im Vorjahreszeitraum hatte die Kantonalbank allerdings noch von einer einmaligen Dividendenausschüttung einer strategischen Beteiligung profitiert. Der Bruttoerfolg im Zinsengeschäft verbesserte sich dagegen um 4,0% auf 7,6 Mio CHF und im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Erfolg um 6,9% auf 1,9 Mio CHF.

Etwas höher präsentierte sich die Kostenseite. Dabei erhöhte sich der Personalaufwand leicht (+,3% auf 2,4 Mio CHF) und der Personalaufwand (+1,9% auf 2,5%) etwas stärker.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank erhöhte sich per Ende März gegenüber dem Stand vom Jahresende um 0,6% auf 2,94 Mrd CHF. Treiber war ein weiterer starker Anstieg der Kundenausleihungen, die sich um 1,7% auf 2,51 Mrd erhöhten - dabei nahmen die Hypothekarforderungen mit einem Plus von 1,9% überproportional zu. Auf der Gegenseite der Bilanz erhöhten sich die Kundengelder mit einem Plus von 0,4% auf 2,36 Mrd etwas langsamer.

tp/ra

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Glarner KB weiter auf Wachstumskurs

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im ersten Quartal 2016 ihren Wachstumskurs fortgesetzt und sowohl die Hypothekarforderungen wie die Kundengelder erhöht.

Bei einem gestiegenen Betriebsertrag sowie etwas langsamer ansteigenden Kosten erhöhte sich der Geschäftserfolg für die ersten drei Monate des Jahres 2015 um 12,7% auf 4,8 Mio CHF, wie das Kantonsinstitut am Dienstag mitteilte.

Unter dem Strich ging der Reingewinn allerdings um fast die Hälfte auf 3,8 Mio CHF (-46%) zurück. Neben höheren Steuerbelastungen lag der Grund für den klaren Rückgang vor allem darin, dass im Vorjahr noch ein ausserordentlicher Ertrag aus dem Swisscanto-Verkauf angefallen war.

Der gesamte Betriebsertrag verbesserte sich um 6,1% auf 15,2 Mio CHF. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, ging der Erfolg allerdings um 0,9% auf 11,3 Mio CHF zurück, was die Bank mit der im November 2015 platzierten Tier 1-Anleihe begründet. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ebenfalls ein Rückgang um 0,9% auf 2,3 Mio CHF, dagegen lag der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 1,1 Mio CHF um rund 53% über dem Wert der Vorjahresperiode.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 4,2% auf 9,4 Mio CHF. Die Steigerung war auf einen höheren Personalaufwand zurückzuführen, während der Sachaufwand leicht zurückging.

Im Hypothekargeschäft legte die GLKB weiter zu: Die Hypothekarforderungen erhöhten sich um 1,8% gegenüber dem Stand von Ende 2015 und belaufen sich neu auf 4,03 Mrd CHF. Zur Zunahme hätten "die verschiedenen Vertriebskanäle" beigetragen, schreibt die Bank, die zu den Vorreitern bei den Online-Hypotheken gezählt wird.

Die Kundengelder haben seit Anfang Jahr mit +2,4% auf 3,34 Mrd CHF zugenommen. Die Bilanzsumme erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 2,6% auf 5,12 Mrd CHF.

(AWP)

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