Schuldgeldsystem

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Elias
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MarcusFabian hat am 02.04.2013 - 15:23 folgendes geschrieben:

Elias hat am 02.04.2013 - 14:41 folgendes geschrieben:

Gibt es einen Link zu den 70 Billionen?

 

Die Zahl stimmt so schon. 2006 waren es ja bereits 40 Billionen.

Die Zahl mag ja korrekt sein. Auch in diesem Link ist von Billion die Rede.

Billion in den USA sind bei uns Milliarden.  Das sind 1'000 mal weniger.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

sime
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Elias hat am 02.04.2013 - 16:48 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 02.04.2013 - 15:23 folgendes geschrieben:

Elias hat am 02.04.2013 - 14:41 folgendes geschrieben:

Gibt es einen Link zu den 70 Billionen?

 

Die Zahl stimmt so schon. 2006 waren es ja bereits 40 Billionen.

Die Zahl mag ja korrekt sein. Auch in diesem Link ist von Billion die Rede.

Billion in den USA sind bei uns Milliarden.  Das sind 1'000 mal weniger.

 

Die OCC ist eine offizielle Abteilung des Finanzdepartements der USA und wurde 1863 unter Lincoln gegründet. Sie diente ursprünglich als Instrument der Regierung zur Überwachung und Kontrolle des nationalen Bankensystems, um die von ihm geschaffene Papiernote Greenback kontrollieren zu können.

Im Link ist der 4Q-Bericht 2012 der OCC über die Derivate. Weiter unten liest man die Zahl 223 Trillionen $, was natürlich amerikanische Trillionen sind, was bei uns Billionen bedeutet.

 

http://www.occ.gov/news-issuances/news-releases/2013/nr-occ-2013-48.html

 

 

Elias
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sime hat am 02.04.2013 - 17:07 folgendes geschrieben:

Elias hat am 02.04.2013 - 16:48 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 02.04.2013 - 15:23 folgendes geschrieben:

Elias hat am 02.04.2013 - 14:41 folgendes geschrieben:

Gibt es einen Link zu den 70 Billionen?

 

Die Zahl stimmt so schon. 2006 waren es ja bereits 40 Billionen.

Die Zahl mag ja korrekt sein. Auch in diesem Link ist von Billion die Rede.

Billion in den USA sind bei uns Milliarden.  Das sind 1'000 mal weniger.

 

Die OCC ist eine offizielle Abteilung des Finanzdepartements der USA und wurde 1863 unter Lincoln gegründet. Sie diente ursprünglich als Instrument der Regierung zur Überwachung und Kontrolle des nationalen Bankensystems, um die von ihm geschaffene Papiernote Greenback kontrollieren zu können.

Im Link ist der 4Q-Bericht 2012 der OCC über die Derivate. Weiter unten liest man die Zahl 223 Trillionen $, was natürlich amerikanische Trillionen sind, was bei uns Billionen bedeutet.

 

http://www.occ.gov/news-issuances/news-releases/2013/nr-occ-2013-48.html

 

Das Trillions bei uns Billionen sind, weiss ich.

Ich suche immer noch den Hinweis, ob es bei JPM um 70 Billionen oder Billion bzw.  Milliarden  handelt

 

 

 

 

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sime
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Dann schau Dir nochmals folgenden Link an. Da siehst Du, dass oben am Seitenkopf fett gedruckt $ Millionen steht. Du musst also zu der Zahl in der Tabelle noch 6 Nullen hinzufügen, dann erhälst Du 69 000 000 000 000 $, was Billionen sind.

 

http://www.occ.gov/topics/capital-markets/financial-markets/trading/deri...

Elias
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sime hat am 02.04.2013 - 17:51 folgendes geschrieben:

Dann schau Dir nochmals folgenden Link an. Da siehst Du, dass oben am Seitenkopf fett gedruckt $ Millionen steht. Du musst also zu der Zahl in der Tabelle noch 6 Nullen hinzufügen, dann erhälst Du 69 000 000 000 000 $, was Billionen sind.

 

http://www.occ.gov/topics/capital-markets/financial-markets/trading/deri...

danke, gefunden. Den grössten Anteil machen also die SWAPS aus.

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Fine-Tuner
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MarcusFabian hat am 02.04.2013 - 15:39 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 02.04.2013 - 11:30 folgendes geschrieben:

Für jeden Franken, den die Bank ausleiht, muss sie, je nach Ausleihe, 10, 20, 50 und ja bis zu 100 Rp Eigenkapital bereitstellen.

 

Seit wann braucht eine Bank EK, um einen Kredit zu vergeben?

Wenn ich Fr. 1000 auf die Bank trage (Sparbuch oder was auch immer), kann die Bank davon 900 als Kredit vergeben. Wahrscheinlich sogar noch mehr. Da ist nix von Eigenkapital. Die 1000 auf meinem Sparbuch sind nämlich ein Kredit von mir an die Bank!

 

Ups, da liegst Du aber für einmal daneben, mein lieber Marcus. Wäre wirklich zu einfach, wenn die Banken so viel ausleihen könnten wie sie wollten.....dann wären wir längst zurück in der Vergangenheit...so in der Steinzeit.....nein, zum glück gibt es strenge Begrenzungen. Alles in der Eigenmittelverordnung der Finma nachzulesen. Dort steht übrigens in Artikel 1 folgendes:

 

Verordnung über die Eigenmittel und Risikoverteilung für Banken und Effektenhändler (Eigenmittelverordnung, ERV) vom 1. Juni 2012 (Stand am 1. März 2013) Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf die Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b, 3g, 4 Absätze 2 und 4, Artikel 4bisAbsatz 2 und 56 des Bankengesetzes vom 8. November 19341 (BankG), verordnet: 1. Titel: Allgemeine Bestimmungen 1. Kapitel: Gegenstand, Geltungsbereich und Begriffe Art. 1 Grundsatz 1 Zum Schutz der Gläubigerinnen und Gläubiger und der Stabilität des Finanzsystems müssen Banken und Effektenhändler entsprechend ihrer Geschäftstätigkeit und Risiken über angemessene Eigenmittel verfügen und ihre Risiken angemessen begrenzen. 2 Sie unterlegen Kreditrisiken, Marktrisiken, nicht gegenparteibezogene Risiken und operationelle Risiken mit Eigenmitteln. _________________________________________ff. ...........ubringens, selbst wenn eine Bank den Kübel voll Cash hat (zum Beispiel, wenn der Kunde der Raiffeisenbank Hinterwald 280 Millionen im Euro-Millions gewonnen hat), also eine hohe Liquidität hat, darf sie nur so viel davon ausleihen, wie sie eigenes Geld hinterlegen kann. Unsere Raiffeisenbank Hinterwald dürfte als wohl kaum mehr als 1 oder 2 Millionen als Kredit vergeben......und müsste wohl, wenn sie nicht schnellstens eine adäquate Anlage für das Geld findet, Konkurs infolge Überschuldung anmelden......:wall::smile::bye:!!!!!! Happy Bankenstudium Fine-Tuner

MarcusFabian
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Elias hat am 02.04.2013 - 16:48 folgendes geschrieben:


Die Zahl mag ja korrekt sein. Auch in diesem Link ist von Billion die Rede.

Billion in den USA sind bei uns Milliarden.  Das sind 1'000 mal weniger.

Ich schreibe schliesslich deutsch. Ergo ist mit einer Billion eine Billion gemeint. 1000 Milliarden oder eine Million Millionen.

MarcusFabian
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Ups, da liegst Du aber für einmal daneben, mein lieber Marcus. Wäre wirklich zu einfach, wenn die Banken so viel ausleihen könnten wie sie wollten.....dann wären wir längst zurück in der Vergangenheit...so in der Steinzeit.....nein, zum glück gibt es strenge Begrenzungen. Alles in der Eigenmittelverordnung der Finma nachzulesen.

Mindestreservesatz

Zur Bestimmung der Höhe der verpflichtenden Mindestreserve wird der sogenannte Mindestreservesatz r_{SE} von den Zentralbanken bestimmt. Er bezeichnet das proportionale Verhältnis zwischen der Mindestreserve und dem Volumen an

Sichteinlagen

https://de.wikipedia.org/wiki/Mindestreserve

 

Oder noch klarer:

Das einmal eingezahlte Bargeld wird von den Bankkunden praktisch nie mehr in vollem Umfang zurückgezogen, weil bargeldloses Zahlen vorteilhafter ist. Deshalb müssen die Kreditinstitute nicht über den vollen Bestand an Bargeld verfügen, um die laufenden Abhebungen von Bargeld ausführen zu können. Dies ist andererseits der Grund, weshalb in Krisensituationen Banken und Sparkassen ihre Schalter schließen müssen, wenn ihre Kunden aus Angst vor Verlusten ihre Guthaben auflösen und alles Bargeld abheben wollen (Bank Run).

Da das neu geschaffene Geld den Kreditinstituten wieder als Basis für weitere Geldschöpfung dienen kann, gibt es theoretisch keine obere Grenze für die Menge des von den Kreditinstituten geschaffenen Geldes. Um diese Geldschöpfung in Grenzen zu halten, gibt es neben Bilanzvorschriften für die Kreditinstitute (keine Überschuldung, minimale Eigenkapitaldeckung der Bank) je nach Land die Verpflichtung, bei der Zentralbank eine Mindestreserve an Zentralbankguthaben zu halten, die einen bestimmten Prozentsatz der bei ihnen liegenden Sichtguthaben ihrer Kunden ausmacht, das „fraktionale Reservesystem“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geld

Ansonsten musst du mir mal erklären, wie die UBS zu Assets in Höhe von 4 Billionen Franken (@Elias 4000 Milliarden) kommt mit 50 Mrd. Eigenkapital.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 03.04.2013 - 04:21 folgendes geschrieben:

Elias hat am 02.04.2013 - 16:48 folgendes geschrieben:

 

Die Zahl mag ja korrekt sein. Auch in diesem Link ist von Billion die Rede.

Billion in den USA sind bei uns Milliarden.  Das sind 1'000 mal weniger.

Ich schreibe schliesslich deutsch. Ergo ist mit einer Billion eine Billion gemeint. 1000 Milliarden oder eine Million Millionen.

Ja sicher, und weil das so logisch bei dir ist, hast du den englischen Link geschickt, mit Billion und Trillion. http://demonocracy.info/infographics/usa/derivatives/bank_exposure.html

 

Bei Inflation musst selbst du manchmal präzisieren, was du wirklich meinst.

 

Beim Begriff "Derivat" frage ich mich, ob wirklich alle beteiligten verstehen, was alles darunter fällt.

 

 

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Fine-Tuner
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MarcusFabian hat am 03.04.2013 - 04:27 folgendes geschrieben:

 

Ansonsten musst du mir mal erklären, wie die UBS zu Assets in Höhe von 4 Billionen Franken (@Elias 4000 Milliarden) kommt mit 50 Mrd. Eigenkapital.

 

Das erkläre ich Dir gerne. Ich gehe davon aus, dass Du mit "Assets" die Aktiven der Bank meinst und nicht die verwalteten Vermögen. diese sind keine Aktiven der Bank! 

Wie ich bereits ausgeführt habe, muss für jedes Aktivum ein gewisser Anteil EK vorhanden sein. Nun gibt es Aktiva, die keine (Anteil=0%) oder nur sehr wenig EK erfordern zB Forderungen gegenüber Nationalbanken oder gegenüber Staaten mit Top Rating. Je sicherer der gewährte Kredit (Ausleihe etc.) ist, umso weniger EK muss ich hinterlegen. Wenn eine Bank nun ausschliesslich risikoarme Aktiva hat, muss sie entsprechend wenig EK hinterlegen und kann dafür ein grosses Volumen fahren....selbstverständlich rentieren diese Anlagen auch nur wenig.

Du machst auch den Fehler, dass du "Liquidität" mit "Eigenkapital" verwechselst. Deine Ausführungen betreffen die Liquiditätsvorschriften. Eine Bank muss gemessen an den Kundeneinlagen einen gewissen Prozentsatz Cash halten. Dies ist jedoch nie ein Problem, sofern die Bank wirtschaftlich gesund ist, erhält Sie von der Natibank faktisch unlimitiert flüssige Mittel.

Die Kreditvergabemöglichkeit einer Bank hängt einzig vom vorhandenen Eigenkapital ab. 

Ein Kunde bringt 100Mio auf die Bank. Denkst Du, die Bank darf nun einfach für 100Mio. Kredite vergeben?? NEIN!! Unter Umständen, wenn die Bank zuwenig EK besitzt (DIE 100MIO DES KUNDeN SIND KEIN EK DER BANK!!!!!!!!!!!) DARF SIE KEINEN EINZIGEN FRANKEN DIESER 100Mio ALS KREDIT VERGEBEN!!!!!

 

Fine-Tuner

 

MarcusFabian
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Fine-Tuner hat am 07.04.2013 - 14:21 folgendes geschrieben:

Ich gehe davon aus, dass Du mit "Assets" die Aktiven der Bank meinst und nicht die verwalteten Vermögen. diese sind keine Aktiven der Bank! 

Einverstanden. Kundeneinlagen sind Passiven aus Sicht der Bank. Es sind Verbindlichkeiten. Auf der Aktivseite stehen entsprechend die Wertpapapiere, die die Bank mit diesen Kundeneinlagen kauft und die - hoffentlich - mehr Rendite einbringen als für die Einlagen zu zahlen ist und die sicher sein sollten.

 

 

Ein Kunde bringt 100Mio auf die Bank. Denkst Du, die Bank darf nun einfach für 100Mio. Kredite vergeben?? NEIN!! Unter Umständen, wenn die Bank zuwenig EK besitzt (DIE 100MIO DES KUNDeN SIND KEIN EK DER BANK!!!!!!!!!!!) DARF SIE KEINEN EINZIGEN FRANKEN DIESER 100Mio ALS KREDIT VERGEBEN!!!!!

 

 


Aber sicher doch darf die Bank mit diesem Geld Kredit vergeben! Muss sie sogar, denn für die 100 Mio muss sie Zinsen zahlen. Würde das Geld im Tresor schlummern, würde die Bank Verlust in Höhe der Zinsen machen.

Elias
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Kroatien streicht Bürgern die Schulden

Entschuldung

In Kroatien können verschuldete Bürger unter bestimmten Voraussetzungen ihre Verbindlichkeiten streichen lassen. Kritiker sehen in der Aktion eine Wahlkampfaktion der Regierung.

http://www.handelszeitung.ch/politik/kroatien-streicht-buergern-die-schu...

 

 

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Fine-Tuner
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MarcusFabian hat am 07.04.2013 - 16:36 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 07.04.2013 - 14:21 folgendes geschrieben:

Ich gehe davon aus, dass Du mit "Assets" die Aktiven der Bank meinst und nicht die verwalteten Vermögen. diese sind keine Aktiven der Bank! 

Einverstanden. Kundeneinlagen sind Passiven aus Sicht der Bank. Es sind Verbindlichkeiten. Auf der Aktivseite stehen entsprechend die Wertpapapiere, die die Bank mit diesen Kundeneinlagen kauft und die - hoffentlich - mehr Rendite einbringen als für die Einlagen zu zahlen ist und die sicher sein sollten.

 

 

Ein Kunde bringt 100Mio auf die Bank. Denkst Du, die Bank darf nun einfach für 100Mio. Kredite vergeben?? NEIN!! Unter Umständen, wenn die Bank zuwenig EK besitzt (DIE 100MIO DES KUNDeN SIND KEIN EK DER BANK!!!!!!!!!!!) DARF SIE KEINEN EINZIGEN FRANKEN DIESER 100Mio ALS KREDIT VERGEBEN!!!!!

 

 


Aber sicher doch darf die Bank mit diesem Geld Kredit vergeben! Muss sie sogar, denn für die 100 Mio muss sie Zinsen zahlen. Würde das Geld im Tresor schlummern, würde die Bank Verlust in Höhe der Zinsen machen.

nÖ, mein lieber Marcus......man erkennt, dass Du wohl nie auf einer Bank gearbeitet hast Wink ....peace......die Bank darf tatsächlich keinen Rappen dieser 100Mio ausleihen, wenn das EK nicht stimmt......ABER was kann die Bank machen?...jawohl, sie kann einen bestehenden Kredit "verkaufen".....zB an eine Bank, die noch über genügend freies EK verfügt......je nach Zinslage, kann sie damit sogar ein Geschäft machen......je nach Rating des Kredites kauft auch die Natibank solche Kredite (zurzeit wohl eher weniger, da sie nicht ihre eigenen Negativzinsen bezahlen will ;)..........mit dem so freigewordenen EK kann sie nun neue Kredite vergeben.......Laien machen immer wieder den Fehler, Eigenkapital und Liquidität einer Bank zu verwechseln. .....die beiden "Dinge" haben - direkt - gar nichts miteinander zu tun.......allenfalls indirekt, wenn mit der Liquidität Gewinne erwirtschaftet werden, steigt das EK.,,,und natürlich auch v.v Wink

Fine-Tuner

aprecio
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Niemand weiß, wie eine Post-Wachstumsökonomie aussehen könnte. Genauso wie vor fünfhundert Jahren niemand wusste, wie der Kapitalismus aussehen würde. Er ist einfach entstanden, und erst danach machten sich Leute, die sich Ökonomen nannten, daran, dieses neue System zu beschreiben. Gänzlich verstanden hat es bis heute niemand. http://www.zeit.de/2009/22/DOS-Wachstum

Elias
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Null-Prozent-Kredite: Gratiskredite auf dem Vormarsch

Zwei Anbieter locken mit Krediten zum Nulltarif. Doch egal wie schnell und billig ein Kreditangebot ist: Wer sich Geld bei einer Bank leiht, sollte sich sicher sein, dass er die fälligen Raten auch bedienen kann.

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Zwei Anbieter verleihen das Geld zum Nulltarif. Nachdem im November das Online-Kreditvergleichsportal Smava mit seinem Gratis-Darlehen "kreditprivat" den Anfang machte, zieht nun die Santander Consumer Bank nach und macht über das Kreditvergleichsportal Check24 unter der Bezeichnung „Kredite24“ ein vergleichbares Kreditangebot: 1000 Euro, 36 Monatsraten, null Prozent effektiver Jahreszins (inklusive aller Gebühren), gute Bonität vorausgesetzt. Den Kredit für lau gibt es zur freien Verfügung, also unabhängig davon, ob der Kreditnehmer das Geld für eine neue Waschmaschine braucht oder beim Casino-Besuch verjubelt.

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http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/null-prozent-kredite-gratiskredit...

 

 

Das eröffnet neue Möglichkeiten

 

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Elias
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Bundeshaushalt mit 2,3 Milliarden Überschuss

Der Bundeshaushalt schliesst viel besser ab als erwartet. Dennoch muss der Bund 2016 sparen – und erhält kritische Stimmen.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/bundeshaushalt-mit-23-milliarden-...

 

Ein weiterer Schuldenabbau

 

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Goldbuggy
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aprecio hat am 08.02.2015 - 17:26 folgendes geschrieben:

Genauso wie vor fünfhundert Jahren niemand wusste, wie der Kapitalismus aussehen würde. Er ist einfach entstanden, und erst danach machten sich Leute, die sich Ökonomen nannten, daran, dieses neue System zu beschreiben. Gänzlich verstanden hat es bis heute niemand. 

Der Kapitalismus ist relativ einfach zu verstehen. Es ist wie das Monopoly- Spiel, nur um Etliches grösser, die Geldmenge der Bank ist unbegrenzt und für das Spielgeld kann man Waffen und Soldaten - also die Liquidation unbequemer Mitspieler - kaufen. 

Dann hat man so ziemlich die heutige Situation, es gibt im Endeffekt nur einen winner und die an ihn angeketteten Lakaien, und die breite Masse der loser, die den winner und seine Gefolgschaft freudig und ergeben finanziert. 

Die Politiker werden grösstenteils von den winnern bezahlt, um den losern vorzugauklen, es bestünde eine gewisse Demokratie, Meinungs- und Bewegungsfreiheit, also etwas, was den loser denken lässt, er sei vom winner gar nicht so weit entfernt, oder sogar sich derart vom Optimismus fluten lässt, dass er meint, er würde eines Tages in der Loge der eigentlichen winner enden. 

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