Leonteq

Leonteq N 

Valor: 19089118 / Symbol: LEON
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sariv3114
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123fly hat am 19.05.2016 - 15:02 folgendes geschrieben:

Ich hab mein glückliches Händchen bei Aktien schon seit ein paar Monaten verloren aber das hier ist glaub der grösste Mist den ich je gekauft habe, lol.

 

Fool

kann Deinen Frust gut verstehen, limitier in Zukunft die Verluste, ist ganz wichtig beim Traden.  Betrachte Gewinne und Verluste im gleichen Blickwinkel, dann wirst Du mehr Erfolg haben.  Weil Verluste schmerzen, tendiert man, eher nicht zum Verkauf, das kann oft in die Katastrophe führen.

Mit Leonteq konnte ich ein paar mal erfolgreich auf einen Rebound wetten  (von 80 auf 100) aber was da jetzt abgeht ist schon abartig.

ursinho007
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Ziemliche Ausschläge, hätte ja bei CHF 57.90 schon mit Gewinn verkaufen können.......

Jetzt bin ich ja echt gespannt, ob mein EP von CHF 56.55 noch unterschritten wird, falls nicht wäre es das seltene Ereignis, dass ich eine Aktie bei einem Preis bekommen habe, der anschliessend nicht mehr unterboten wurde.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

ursinho007
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Das Risiko bin ich eingegangen, weil ich den Absturz unter CHF 60.00 als klar übertrieben halte. Ein Wachstumswert mit einer Dividendenrendite von inzwischen über 3% ist doch unterbewertet, ausser im Unternehmen ist etwas dramatisches Geschehen, von dem wir Kleinaktionäre keine Ahnung haben.

Die offiziellen Statements jedenfalls, auch wenn aus diesen zu lesen ist, dass der Gewinn 2016 kaum zulegen wird, rechtfertigen einen Kurs unter CHF 60.00 nicht. M.E. sehe ich die faire Bewertung aufgrund der bis heute offiziell bekanntgegebenen Fakten bei CHF 80.00 bis CHF 100.00.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

dfx1
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Ich konnte bei diesen Preisen auch nicht mehr widerstehen. Warten wir mal ab..

ursinho007
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Wie befürchtet, der SK lautet CHF 55.40, was ein Tagesminus von 7.67% bedeutet ohne irgendwelche News, ziemlich krass.

Da dürfte morgen eine Gegenreaktion erfolgen, ob die dann allerdings nachhaltig ist, werden wir sehen........

Aber ich denke immer noch, dass wir uns nahe der Tiefststände für 2016 bewegen.

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Supermari
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Supermari hat am 08.05.2016 - 23:18 folgendes geschrieben:

Supermari hat am 04.05.2016 - 23:44 folgendes geschrieben:

Heute ein Mini-Posi genommen gegen Schluss. Wirklich Mini. Rechne eher mit weiteren Abgaben.

Richtung 50 halte ich für sehr gut möglich. Denke um die 50 würde ich dann mal wirklich spätestens grössere Posi nehmen. Zuvor aber bei ca. 56 herum aber erstmal eine weitere Mini Position.

Seit anfangs Jahr auf Watch. Denke ein Blick Wert auch wenn ich nicht gleich mit grossen Performance Sprünge nach oben rechne. Deshalb auch Mini-Kauf und weiter zuschauen.

Ich erhoffe mir von Leonteq eine mehr oder weniger zuverlässige Divi-Quelle mit ansprechender Divi-Rendite auf mein EP. Aber hier klar eine Wette darauf denn praktisch keine Erfahrungswerte und Branche eher nicht ein Divi-Garant.

Chartbild ist immer noch eine "Katastrophe". Bewegung anfags Februar war echt scheiss Sache für Chart. Der Fall der 80 wenig später die zweite Klatsche. Fallen die 60 tun mir die Anläger mit EP 120+ langsam echt leid.

@Swatch…

Bei 56 herum weitere <10% der gewünschten Anzahl an Aktien.

Bei 50 dann grössere Position bis ca. max. 30-35% der gewünschten Anzahl an Aktien.

Weitere Zukäufe planne ich erst wenn es soweit ist sollte es überhaupt so weit kommen.

Zukäufe bei Preise weiter oben sind nicht geplannt. Dafür müsste die Aktie Stand heute wirklich stark ansteigen.

 

Nach dem wir heute auch die 58-60 locker nach unten durchbrochen haben warte ich erstmal warte ich auf Schlusskurs morgen. Denke erstmals warte ich ab was passiert zw. 55-60. Nachkauf drängt sich erstmal nicht so auf. Erst ab 80 könnte man allenfalls langsam das Gefühl bekommen es geht in die "bessere" Richtung.

Ob bei 50 sollten die bald kommen schon 30-35% der gewünschten Anzahl kaufe wird sich zeigen müssen. Vermutlich jedenfalls nicht sofort. Da werde ich wohl auf Anzeichen für Bodenbildung warten. Werde dann aber wohl vorsichtig bleiben und nur max. 25% dazukaufen.

50-60 sehe ich nicht unbedingt als unterbewertet an. Daher will ich nicht zu schnell rein.

Glaube in der NZZ gabs letzhin ein Artikel zur Aktie. War soweit okay zum lesen. Kanns auf die schnell nicht gleich finden. Leider. Geht auch um das Konzept der Firma.

ursinho007
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Hier der Artikel, den Supermari nicht mehr finden kann:

 

Zweifel an Leonteqs Geschäftsmodell Junger Überflieger mit Wachstumsstörungen von Zoé Baches 17.5.2016, 05:30 Uhr Der Aktienkurs von Leonteq ist in den vergangenen Monaten stark gesunken. Das hat auch Fragen zum Geschäftsmodell der auf strukturierte Finanzprodukte spezialisierten Firma aufgeworfen. Analytiker glauben, dass Leonteq an der Börse zu sehr «abgestraft» worden sei.(Bild: Facundo Arrizabalaga / KEystone) Analytiker glauben, dass Leonteq an der Börse zu sehr «abgestraft» worden sei.(Bild: Facundo Arrizabalaga / KEystone) Für die seit 2012 an der Schweizer Börse kotierte Aktie des Finanzdienstleisters Leonteq hat es lange nur eine Richtung gegeben: nach oben. Seit Mitte September 2015 ist der Kurs des Titels allerdings um über 70% auf 62 Fr. gefallen. Als Belastung erwiesen sich Meldungen über Aktienverkäufe von Geschäftsleitungsmitgliedern und das Ende der einst hochgelobten Zusammenarbeit mit der Singapurer Bank DBS. Im April wies Leonteq zudem einen viel niedrigeren Quartalsgewinn als erwartet aus, und die Firma musste wegen Marktmanipulation knapp 3,2 Mio. Fr. an die Schweizer Börse SIX bezahlen. Vergangene Woche trat dann auch noch der Finanzchef überraschend zurück. Zeigen all diese Ereignisse, dass Leonteqs Geschäftsmodell an seine Grenzen gestossen ist? Wandel zum Tech-Anbieter Der Erfolgsfaktor der Firma ist laut eigenen Aussagen eine weltweit einzigartige Technologie. Seit der Gründung im Jahr 2007 habe man die IT auf der grünen Wiese nach eigenen Vorstellungen aufbauen können, sagt Leonteq-Chef Jan Schoch. Es gab weder eine IT-Architektur noch Systeme, auf die Rücksicht genommen werden musste. Leonteqs Architektur ist modular auf 64 meist selbstentwickelten Applikationen aufgebaut; jede kann dabei aktualisiert oder ausgewechselt werden, ohne dass die anderen Systeme tangiert werden. Die Leonteq-Lösung ermöglichte es, dass erstmals auf einer Plattform hochgradig automatisiert strukturierte Produkte massgeschneidert hergestellt, ausgegeben, kotiert, gehandelt und vertrieben werden konnten. Kunden sind Intermediäre wie Banken und Versicherungen (vgl. Grafik). Diese erwerben die Produkte entweder auf Rechnung des Endabnehmers oder, wie etwa Pensionskassen, auf eigene Rechnung. Von 1500 dieser Kunden sind heute 900 aktiv. Wirtschafts-Newsletter der NZZ Besser informiert in den Tag von Jürg Müller 17.5.2016, 15:30 Leonteq verkaufte anfangs primär selbst entwickelte Anlagevehikel, entwickelte sich dann aber immer mehr zum Fintech-Unternehmen, also zum Technologie- und Plattform-Anbieter. Zwar erzielt die Gesellschaft immer noch 42% der Erträge im Geschäft mit selbst strukturierten Produkten. Wegen der hohen Kapitalbindung der Absicherung und weil sich die eigenen Anlageinstrumente wohl nicht wirklich von denen der Konkurrenz unterscheiden, soll dieses Geschäft aber deutlich reduziert werden. Die Zukunft sieht die Leonteq-Führung im Plattformgeschäft. Heute sind in diesem Bereich sieben Kunden aktiv, darunter Notenstein La Roche, Helvetia und JP Morgan. Bis 2020 sollen dreissig solcher Partner auf der Leonteq-Plattform strukturierte Produkte oder anteilgebundene Lebensversicherungspolicen abwickeln, diese dann aber in ihrer eigenen Bilanz verbuchen. Schoch führt dazu Gespräche mit über 20 möglichen Kunden. (Bild: ) (Bild: ) Als Leonteq 2007 startete, profitierte das Unternehmen von einem Paradigmenwechsel im Geschäft mit strukturierten Finanzanlagen. Vor der Finanzkrise von 2008 konnten Banken nur in dieses Geschäft einsteigen, wenn sie bereit waren, Beträge in zweistelliger Millionenhöhe zu stellen. Diese wurden nach der Finanzkrise viel kleiner. Leonteq ermöglichte ihren Kunden eine Anlage bereits ab 50 000 Fr. In der IT von Leonteq arbeiten heute gut 100 der weltweit 500 Mitarbeiter. Zentral sind auch die mehr als 100 Verkäufer. Kunden rufen direkt bei ihnen an und besprechen, wie ihr Finanzinstrument aussehen soll. Der Leonteq-Berater schafft dieses darauf am Bildschirm, mit einem Klick werden die Produkteinformation und der Vertrag erstellt. Ein neues Instrument kann so oft wenige Minuten nach dem ersten Anruf gehandelt werden. Konkurrenten brauchen dafür deutlich länger, auch wegen einer weniger interagierenden Technologie. Banken könnten Derivate in vielen Fällen selbst nicht effizient genug kreieren, sagt Schoch. Viele sind daher aus dem Geschäft ausgestiegen. 2011 hatte es in Europa und Asien 511 Emittenten von Derivaten gegeben, 2015 waren es mit 218 nicht einmal halb so viele. Leonteq dagegen gelang es nach eigenen Angaben, die Gesamtkosten pro Produkt in den vergangenen sieben Jahren um 70% zu senken. Zwar ist das Umfeld für das Geschäft mit strukturierten Produkten schwieriger geworden, und das Volumen, besonders im europäischen Retail-Markt, nimmt ab. Schoch betont aber, dass die Volumen jährlich zwar um über 1% sinken würden, die Zahl der Anbieter jedoch um 15%. Davon profitiere sein Unternehmen. Der Firmenchef geht davon aus, dass auch künftig ein starker Kostendruck auf den Finanzhäusern lasten werde. Sie würden weitere Teile ihres Geschäfts auslagern müssen, auch im Bereich Derivate. Nachahmer als Risiko Analytiker glauben, dass Leonteq an der Börse zu sehr «abgestraft» worden sei. Auf die erwähnten Vorwürfe angesprochen, erklärt Schoch, er und sein Gründungspartner Lukas Ruflin hätten bis heute keine Leonteq-Aktien verkauft. Im Gegenteil, im Rahmen der verstärkten Kooperation mit Raiffeisen – diese besitzt 29% der Titel – habe man sich für weitere zehn Jahre gebunden. Die von Anlegern beanstandeten Aktienverkäufe gehen laut Schoch auf das Ausscheiden eines Gründungsmitglieds zurück, zudem hätten zwei Kadermitglieder einige Titel liquide gemacht. Die abgestossenen Aktien fielen aber angesichts der 2,5 Mio. Papiere, die von der Führung gehalten werden, nicht ins Gewicht. Im Fall DBS hatte Leonteq erstmals eine direkte Verbindung in eine Bank entwickelt. Das hätte es den DBS-Bankern erlaubt, am Arbeitsplatz mit der Leonteq-Technik strukturierte Produkte wie beschrieben selbst zu kreieren und zu handeln. Die Bank aus Singapur allerdings wollte einen exklusiven Zugriff auf die Technologie. Das lehnte Leonteq ab, da man eine offene Plattform als das tragende Geschäft der Zukunft ansieht. Bei der Strafe der SIX habe es sich um einen einmaligen Vorfall gehandelt, aus dem man gelernt habe, sagt Schoch. Wegen der Absicherung von Marktrisiken in einem Basiswert wurde ein sonst erreichter Trigger in einem Raiffeisen-Produkt nicht ausgelöst. Der Finanzchef schliesslich verliess die Firma, weil er mit seinen Kindern reisen wolle, bevor sie schulpflichtig würden. 2015 wurden weltweit immerhin 15 Mrd. $ in Fintech-Unternehmen investiert. Schoch nennt als grösste Gefahr für Leonteq deshalb, dass das Modell kopiert werde. Das sei zwar nicht einfach, aber man sei darauf vorbereitet. Leonteq investiere jährlich Millionen in die IT, um das Niveau der Plattform weiterzuentwickeln, sagt der Firmenchef.

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ursinho007
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ursinho007 hat am 19.05.2016 - 17:37 folgendes geschrieben:

.

Da dürfte morgen eine Gegenreaktion erfolgen, ob die dann allerdings nachhaltig ist, werden wir sehen........

Aber ich denke immer noch, dass wir uns nahe der Tiefststände für 2016 bewegen.

Die erwartete Gegenreaktion ist da, aber ob das nachhaltig ist?

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DamienStClaire
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Ich bin auch ein Leidensgenosse, zu fast dreistelligem EP zugegriffen bei bewusstem Verzicht auf einen engen Stop-Loss aufgrund der hohen Volatilität. Nach dem abruptem Wertverlust nach dem missglückten Quartalsbericht dann in der emotionalen Verlustaversionsfalle gefangen. Ich kann mich momentan absolut mit den bekannten Schaubildern zum emotionalen Anlageverhalten identifizieren.

Prinzipiell bin ich auch der Meinung, dass die Aktie zu stark abgestraft wurde, aber schauen wir uns an was wir wissen. Zuerst zum negativen:

1. Der Trend ist klar negativ.

2. Zusätzlich trägt die Aktie schwer an einem massiven Vertrauensverlust, der dazu beiträgt, das selbst kleinste negative Nachrichten zu grossen Verwerfungen führt.

3. Der Markt für Strukis ist in Asien am Schrumpfen.

4. Aufgrund der momentanen Verwerfungen am Aktienmarkt ist der Umsatz rückläufig.

5. Die geplante Zinserhöhung der FED wird das Geschäft weiter erschweren.

6. Der Markt ist klar kurzfristig orientiert.

7. Leonteq ist dabei eine Strategieänderung zu vollziehen. Diese muss sich erst beweisen.

8. Leonteq hat einen völlig verpatzten, fast schon fahrlässigen, Quartalsbericht veröffentlicht.

9. Leonteq operiert auf einer höheren Kostenbasis.

 

Nun zum positiven:

1. Leonteq hat mit DB und BoM in 2016 zwei zusätzliche Partner auf ihre Plattform aufgeschaltet, was einem Zuwachs von 40% entspricht.

2. Mit Standard Chartered, Mobiliar, Maybank und der Aargauischen Kantonalbank wurden für 2016 zusätzliche Partner angekündigt. Sollten diese in 2016 wirklich aufgeschaltet werden, entspräche diese einem Zuwachs von mehr als 100% und würde bedeuten das Herr Schoch mit seiner Strategie bis 2020 30 Partner aufzuschalten, auf dem richtigen Weg ist.

3. Der Betriebsertrag in Q1 robust zweistellig gewachsen, sprich mindestens 10%.

4. Das Transaktionsvolumen in Q1 im Partnergeschäft ist stark zweistellig gewachsen, sprich ebenfalls mindestens um 10%.

5. Leonteq hat einige prominente Namen in Asien rekrutieren können.

Alles in allem denke ich das die Aktie mittelfristig weiter unter Druck geraten wird, aber das langfristige Potential durchaus erhalten bleibt. Zu einer Entspannung wird wohl erst die Präsentation der Halbjahreszahlen beitragen. Ich vermute das eine Grossteil des momentanen Absturzes auf die vollkommen untransparente Q1 Präsentation zurückzuführen ist.

In der Welt war vor einigen Tagen ein etwas kryptischer Artikel zu lesen, dass Standard Chartered angeblich als Partner aufgeschaltet wurde: http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article155401110/Leonteq-holt-St...

Weiss irgendjemand hierzu etwas genaueres?

sariv3114
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Kann dazu nur noch folgendes anfügen:  Marktkapitalisierung mit knapp 1 Mia. nicht unbedingt wenig und KGV x13 basierend auf Gewinn 2015.  Sollten sich die Zahlen nach Unten entwickeln ist Aktie  mit KGV 13  immer noch zu teuer.

ursinho007
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Ein KGV von 13 ist für einen Wachstumstitel nicht zu teuer, 15 bis 20 wäre in etwa ok, womit der Kurs im Minimum bei CHF 65.00 liegen müsste. M.E. liegt jetzt eine klare Unterbewertung vor, wie  auch der Kurs über CHF 200.00 weit übertrieben war.

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DamienStClaire
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Die Frage ist doch ob Leonteq momentan noch ein Wachstumstitel ist?

Die Strategie wird geändert um weiter zu wachsen soweit wer Leonteq also ein Wachstumstitel. Da diese Strategie aber noch nicht als erfolgreich bestätigt ist, muss man feststellen, dass man es nicht sagen kann. 

sariv3114
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ursinho007 hat am 20.05.2016 - 11:10 folgendes geschrieben:

Ein KGV von 13 ist für einen Wachstumstitel nicht zu teuer, 15 bis 20 wäre in etwa ok, womit der Kurs im Minimum bei CHF 65.00 liegen müsste. M.E. liegt jetzt eine klare Unterbewertung vor, wie  auch der Kurs über CHF 200.00 weit übertrieben war.

 Wenn Gewinn rückläufig ist spricht man nicht mehr von einem Wachstumtitel, und genau dort liegt das Problem mit der Bewertung Leonteq.  Bisher funktionierte das System und Gewinn nahm stetig zu, da war man bereit sogar 35x mal den Gewinn eines Jahres zu bezahlen. Sobald sich die Aussichten eintrüben bricht das Kartenhaus jäh zusammen. 

ursinho007
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Ein Wachstumstitel ist nicht nur dann ein Wachstumstitel, wenn er ununterbrochen wächst, vorübergehender Stillstand oder gar leichter Rückgang ist möglich. Man muss dies auf einen längeren Horizont betrachten und da denke ich darf Leonteq weiterhin als solcher eingestuft werden. Es kommen laufend neue und bedeutende Kunden/Partner dazu, was mittel-/längerfristig zu deutlichem Wachstum führen sollte (Selbstverständlich kann das niemand mit absoluter Sicherheit sagen, ansonsten Aktien ja keine Spekulation mehr wären).

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ursinho007
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Noch keine Trendumkehrung, trotzdem gehe ich davon aus, dass es nicht mehr viel weiter nach unten gehen kann.

Der Bericht über das 1. Quartal war nicht derart schlecht, wie das der Kurs impliziert. Es die Rede von einem Wachstum im zweistelligen Bereich!!!! Der Gewinn wird als tiefer angegeben (aber wohl gemerkt kein Verlust!!!), was aber auch einleuchtend begründet wird: grosse Zunahme des Personalbestandes. Dies geschieht aber sicher um das Wachstum weiter halten zu können, was früher oder später auch wieder mehr Gewinn bedeutet.

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DamienStClaire
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Und woran machen Sie das fest?

man weiss überhaupt nichts aus dem Quartalsbericht. Man kann lediglich Vermutungen anstellen und den Dank für Herrn Schochs Fahrlässigkeit müssen wir momentan alle ertragen. 

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DamienStClaire hat am 23.05.2016 - 14:23 folgendes geschrieben:

 

man weiss überhaupt nichts aus dem Quartalsbericht.

So absolut stimmt das nicht. Es steht, dass das Wachstum im zweistelligen Bereich liegt, also mindestens über 10%, was sicher sehr gut ist. Aber stimmt schon, Hr. Schoch blieb etwas wage und das, wie wir sehen, liebt die Börse gar nicht. Besonders unglücklich ist die Formulierung "der Konzerngewinn sei tiefer als im Vorjahr". Mit dieser Formulierung hat er die Spekulation angeheizt, denn ob er etwas tiefer oder viel tiefer ist, weiss man damit nicht. Er sagt aber, warum der Gewinn tiefer liegt.

Zusammengefasst finde ich, dass die Aussagen nicht einen derartigen Absturz der Aktie rechtfertigen.

 

 

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DamienStClaire
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Ich stimme Ihnen zu. 

Der Absturz ist übertrieben. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass die Aktie schon im negativen Trend gefangen war und zusätzlich weitere negative Nachrichten wie der Abgang des CFO's sowie die Strafe der Finma ebenfalls Vertrauen zerstört hat. 

 

Aber er sehen Sie, genau das meine ich, wir wissen dass das Wachstum mindestens 10% beträgt. Alles weitere ist Spekulation. 

 

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Es geht weiter steil abwärts und nun wurde der Handel um 10:00 eingestellt.

Was kann das bedeuten?

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ursinho007
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Handel um 10:04 wieder aufgenommen mit Erholungstendenz......

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DamienStClaire
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Wenn Sie sich die volumina anschauen, wird da ein Grossauftrag bedient worden sein. 

Mich habe jetzt knapp unter den 50 einen Stop gesetzt. Langsam, sicherlich deutlich zu spät, verliere ich das Vertrauen. 

sariv3114
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ursinho007 hat am 24.05.2016 - 10:04 folgendes geschrieben:

Es geht weiter steil abwärts und nun wurde der Handel um 10:00 eingestellt.

Was kann das bedeuten?

Stop-Trading kommen häufig vor, sobald sich Preis um über 2% vom letztbezahlten Kurs bewegt.

Ich bin froh, dass ich die Reissleine gezogen habe.  Das ist noch nicht ausgestanden. Nächste technische Unterstützung bei 44.-

Das erinnert mich ein bisschen an das Platzen der Internetblase, so steil wie diese Aktie fällt. 

Die Wachstumsgeschichte basierte auch auf die Hoffnung, dass da laufend neue Partner kommuniziert würden, das ist aber schon lange nicht mehr der Fall.  Vermutlich fragen sich jetzt viele Anleger, ob das Geschäftsmodell überhaupt Zukunft hat.

Ich denke die Prognosen könnten in den nächsten Monaten zurück genommen werden, da wurde eindeutig zu optimistisch gerechnet.

ursinho007
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Solange von Leonteq keine positive Meldung kommt, wird es wohl weiter steil abwärts gehen.

Der Kurssturz weist nun schon panikartiges Verhalten auf. Übertrieben oder nicht ist schwer zu sagen. Aufgrund der offiziell kommunizierten Fakten sicher übertrieben. Vermutlich werden jetzt vermehrt stoploss-Aufträge ausgelöst, was einen Abwärtstrend massiv verstärken kann und somit auch übertrieben ist.

Ich hab ja mal geschrieben, dass es noch unter CHF 60.00 gehen wird, jedoch kaum unter CHF 40.00, jetzt liegen der Kurs bereits praktisch in der Mitte. Ging schneller als ich gedacht habe.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

sariv3114
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Ja, einen solchen Absturz, einer Firma die notabene Gewinne erzielt, habe ich noch nie erlebt.  Der Titel halbiert sich im 3-Monate-Takt.

Allerdings muss man sagen, dass er sich vorher verzehnfacht hat, das war auch übertrieben. Irgendwann wird sich das wieder einpendeln, aber im Moment lieber von der Aussenlinie betrachten.

Swatch-City
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Bei Leonteq scheint der Absturz-Teufel ausgebrochen zu sein: Die Aktie nähert sich "langsam" aber sicher dem Niveau (Parität) der Geschäftsleitung! (Merke: Jede Aktie ist nur so stark wie seine Geschäftsleitung!)

PS: Jetzt kann uns nur noch Supermari mit seinen Insider-Informationen weiterhelfen.

DamienStClaire
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Ich bin raus, meine Nerven machen das nicht mehr mit. 

Wenn man sich mal die Volumina anschaut sind heute schon die doppelte Anzahl Aktien der vergangenen Tage gehandelt worden Wenn die Amerikaner auf den Merkt kommen, vermute ich dass die 50 unterschritten werden. 

ursinho007
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Da ich vergangene Woche erst mit einer (zum Glück) kleinen Position eingestiegen bin, halte ich mal diese Stücke.

So wie DamienStC.. die Nerven verloren hat, dürften noch viele reagiert haben, was den Abwärtstrend natürlich massiv verstärkt ohne dass dahinter negative Entwicklungen bei Leonteq selbst stehen.

Ich wiederhole es nochmals: Aufgrund der bis heute offiziell bekannten Fakten ist der Absturz nicht in diesem Ausmass gerechtfertigt.

Sollte die Situation immer noch so sein, dürfte sich der Kurs sofort massiv erholen, sobald vom Unternehmen eine entsprechende Bestätigung vorliegt. Super wäre natürlich, wenn sie die Akquisition von weiteren Partnern bekanntgeben könnten.

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Schang_Hai
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30 % der frei handelbaren Titel

Ich glaube das Gröbste haben wir hinter uns. Im den vergangen 30 Tagen wurden rund 30 % der frei verfügbaren Titel umgesetzt.

Also warten wir geduldig auf den Rebound.

swissrain
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Chart

Ich kenne diesen Titel nicht, das Geschäft noch weniger. Ich muss annehmen, dass es sich um eine schummrige Firma handelt, die da in kurzer Zeit von 200 auf 50 fällt. 

Nichtsdestotrotz ... haben wir heute hier eine kurzen Fall und Rebound mit extrem hohem Volumen gesehen, und es ist eigentlich hier das Volumen, das mir gefällt. Es könnte ein Boden sein, und drum könnte man hier einfach als unbeteiligter Chart-Betrachter Appetit haben ... Ich möchte mal schauen, wie die Kerze und Volumen am Tagesende ausschaut. Ich habe mal aber jetzt schon eine Posi reingezogen von diesem Schlachtvieh. 

Stoploss nun nicht weit unter den heutigen Tiefstpreisen ... es sollte und muss nun aufwärts geben. 

ursinho007
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CHF 56.70 von tiefst CHF 50.50, doch eine ansehnliche Erholung.

Haben wir damit den Tiefstkurs gesehen?

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

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