CS

CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

Valor: 1213853 / Symbol: CSGN
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  • 22.03.2019 17:30:40
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Domtom01
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Na ja, der Contrarian läuft Gefahr, viel zu früh einzusteigen. Dann rechtfertigt er sich, dass die Masse meist Unrecht hat und hält unbeirrt an seinem Invest fest oder baut es gar noch aus. Die Moralpredigt mit dem fallenden Messer erwähne ich erst gar nicht. Diese Strategie hat das Potenzial zum finanziellen Fiasko. Seit wann schreibt der gute Speedy von Turnaround, Buchwert, Kaufempfehlungen? Und was ist passiert?

Nein, ich bin mir im Klaren, dass ich mit meinem Ansatz nie den Tiefpunkt erwische. Ist mir auch egal, denn ich schlafe gut.

Da ist das Arbeiten mit Charts durchaus hilfreich. Sie sind nicht alles, aber ein wertvolles Instrument sind sie allemal. Und der Chart sagt: abwarten.

Für mich ist keine Eile angesagt.

Und der Turnaround wird oft durch ein singulares Ereignis eingeläutet. Bisher hat dies aber nicht stattgefunden. Und zu behaupten, der (mögliche) Brexit wäre eine Chance für die CS, ist chon ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Ausgerechnet die CS sieht eine Chance darin? Wo sie vom Markt gerade ratz fatz 20% abgestraft wurde? Interessant!

Supermari
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Contrarian Gut und Recht.

Speedy sehe ich aber nicht als Solcher.

Ein Contrarian hat Gründe ein Solcher zu sein. Dieser sieht irgendwo Chancen in naher Zukunft, welche andere nicht sehen können ... oder wollen da diese sich mit den andere Branchen beschäftigen die gerade heiss laufen und in sind. Deshalb ist er bereit auch vielleicht zu hoch einzusteigen und gewisse Verluste hinzunehmen nach sein Kauf in der ersten Phase.

Aber im Ernst. Was macht die CS als Anlage attraktiv? Ich sehe nichts Spezielles. Habe seitens Speedy auch nichts dazu gelesen. Analystenmeinungen zum Kurs sind sicher keine Kaufgründe. Bei der CS sehe ich eine grosse Baustelle deren Beendingungszeitpunkt nicht abschätzbar ist. Und solange der Tiefzinsumfeld anhält - ich rechne nicht mit schnellen Veränderungen - dürfte die CS und Co. Mühe bekunden und weiterhin eine Baustelle bleiben.

Der tiefe Buchwert ist bei einem Finanztitel kein Kaufgrund für mich. In diesem Fall müsste Speedy gleich zur Deutschen Bank zugreifen. All-in. Oder SwissLife könnte man auch gleich kaufen. Sorry, aber die Börsenwelt ist sicher nicht so einfach. Der tiefe Buchwert hat sehr wohl und sehr oft gar sehr gute Gründe. Wer berechnet diesen eigentlich? Auf Grund was für Vorlagen? Bilanzen der CS mal studiert? Nein? Kann ich verstehen... so etwas will man nicht über sich ergehen lassen. Allgemein Bilanzen von Grossbanken. Wieso? Würde nicht draus kommen, ganz ehrlich. Wer kommt denn da draus? Wir hat wirklich die volle Übersicht? Übersicht über die Risiken in der Bilanz? Ich behaupte nicht mal jene da oben bei der CS. Ansonsten wäre man vermutlich auch nicht an diesem Punkt gelangt wo wir heute stehen.

Der ganze Banksektor in Europa ist massiv angeschlagen. Bevor es dem Banksektor hier besser geht wird es der CS nicht besser gehen. Wieso soll man also der CS Vertrauen schenken und sich mit einem Einzeltitelrisiko herumschlagen wenn man gleich mit viel weniger Risiko auf die ganze Branche wetten kann. Aus Chancen / Risiko Überlegung ist der Kauf einer Einzelaktie und in diesem Fall der CS deshalb nicht zu empfehlen um es nett auszudrücken. Wenn dann auf die ganze Branche spekulieren.

Speedy3
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John Doe 2.0 hat am 29.06.2016 - 17:53 folgendes geschrieben:

Mit antizyklischen Investieren kann man sehr erfolgreich sein Geld vermehren, aber ein antizyklischer Investor muss Nerven aus Stahl haben, denn er stemmt sich gegen die Mehrheit. Antizyklisch heisst nach meiner Definition, jeder hält dich für verrückt dieses Investment einzugehen, ja du wirst dafür belächelt, als Spinner und Hasardeur betitelt. 

Antizyklisches Investieren ist schmerzhaft, lange Zeit bist du einsam, denn der Aktienkurs gibt der "Masse" recht. Der wirklich erfolgreiche Contrarian  schwimmt stets gegen den Strom und kauft zum Beispiel eine Aktie wie die CS, welche noch zum halben Buchwert gehandelt wird.   

Ob der antizyklische Investor mit seiner Investition richtig liegt kann er nicht wissen, er kann aber kalkulieren mit dem Bewusstsein, je höher der Gewinn, umso höher das Risiko.

Was ein Contrarin Investor aber wissen kann: An der Börse liegt die Mehrheit meistens falsch.

 

P.S. Ich bin in CS investiert.

Gut gebrüllt Löwe Yahoo

 

 

 

Ice9
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jetzt werden in der not schon "Blick" kursprognosen erwähnt, köstlich!

Und lasst mal die Putzfrauen in Ruhe bitte. Ich bin mir sicher, dass diese mehr Nutzen generieren als die Hälfte der User in diesem Forum. Wenn gewisse Gruppen wahrscheinlich wenig am Börsengeschehen beteiligt sind und wohl auch nicht viel davon verstehen ist das gut und recht aber wieso muss man diese immer als Negativbeispiel heranziehen? Das zeugt nicht nur von fehlendem Anstand sondern auch von fehlendem Verständis. Darüber hinaus fahren wohl mehr Putzfrauen finanziell besser damit gar nicht im Börsengeschehen zu investieren besser als die meisten User hier. Evtl. sollte man mal etwas nachdenken bevor man schreibt. 

John Doe 2.0
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Supermari hat am 29.06.2016 - 18:40 folgendes geschrieben:

Aber im Ernst. Was macht die CS als Anlage attraktiv? 

Nun das wird die Zukunft zeigen.

Meiner Meinung nach ist ein Eigenkapital von über CHF 44 Mrd. bei einer momentanen Börsenkapitalisierung von rund CHF 20 Mrd. äusserst attraktiv. Ausserdem traue ich dem neuen CEO Tidjane Thiam zu, seine Ziele: "Kosteneinsparungen, gezielte Investitionen in profitables Wachstum und Kapitalmanagement" mittelfristig, umzusetzen. 

Wenn ihm das, in diesem schwierigen Marktumfeld gelingt, kann eine Investition in CS äusserst "attraktiv" werden. Wenn nicht dann hat sich meiner Meinung nach das Risiko trotzdem gelohnt, denn die CS gibt es schon seit 1856, sie hat Kriege, Katastrophen, Skandale und Krisen gemeistert, ausserdem ist sie die zweitgrößte Bank in der Schweiz mit einer globalen Reichweite in über 50 Ländern.

Bilanzen der CS mal studiert? Nein?

Ja!

Gerard
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John Doe 2.0 hat am 29.06.2016 - 17:53 folgendes geschrieben:

Mit antizyklischen Investieren kann man sehr erfolgreich sein Geld vermehren, aber ein antizyklischer Investor muss Nerven aus Stahl haben, denn er stemmt sich gegen die Mehrheit. Antizyklisch heisst nach meiner Definition, jeder hält dich für verrückt dieses Investment einzugehen, ja du wirst dafür belächelt, als Spinner und Hasardeur betitelt. 

Antizyklisches Investieren ist schmerzhaft, lange Zeit bist du einsam, denn der Aktienkurs gibt der "Masse" recht. Der wirklich erfolgreiche Contrarian  schwimmt stets gegen den Strom und kauft zum Beispiel eine Aktie wie die CS, welche noch zum halben Buchwert gehandelt wird.   

Ob der antizyklische Investor mit seiner Investition richtig liegt kann er nicht wissen, er kann aber kalkulieren mit dem Bewusstsein, je höher der Gewinn, umso höher das Risiko.

Was ein Contrarin Investor aber wissen kann: An der Börse liegt die Mehrheit meistens falsch.

 

P.S. Ich bin in CS investiert.

Als überzeugter Contrarian kann ich dir nur beipflichten. Ich könnte in über 30 Jahre Börsenmitmacher viele Exempel nennen. Aber was soll's so oder so glaubt uns niemand. Als Contrarian kannst du natürlich nicht kurzfristig Gewinne einsammeln, aber auf Dauer sehr gutes Geld.

Mein Einziges Exempel ist Zurn. Da war ich schon zu Hüppi's Zeiten. Das waren noch andere Kurse. Aber mit ein bis drei mal handeln im Jahr (braucht gar kein Daytrading) plus Dividenden, sehr viel Geld verdient. Dieses Jahr wieder, zu 200 CHF gekauft, 17 CHF Dividende bekommen und bin immer noch dabei. Und alle wollten die Aktie nicht mehr. Da kam Greco und der wird uns noch viel Freude bereiten, genau wie bei Generali. 

Genau wie bei Basilea, niemand will sie, ich habe Zeit und warte ab. Ich glaube einfach daran.

Auch CS wird noch manche erstaunen, aber sie werden sicher zu spät reinflattern, wenn wir dann schon raus sind, oder jedenfalls mit sehr tieferen Kursen rein sind.

Aber eben, bis manche verstehen, dass man nicht dem Herdentrieb folgen soll, sondern einen anderen Blickwinckel haben sollte, wird es noch ewig lange dauern. 

Kostolany sah dies schon lange voraus, obwohl sich die Zeiten geändert haben, aber der Mechanismus bleibt immer der Gleiche.

Noch schöne Zeit allen, es freut mich wieder von Dir zu hören, lieber John Doe, denn dieses Forum ist es momentan nicht mehr wert viel zu schreiben. 

Und jetzt ab in zwei ruhsame Ferienwochen.     Gerard

Supermari
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John Doe 2.0 hat am 29.06.2016 - 20:03 folgendes geschrieben:

Supermari hat am 29.06.2016 - 18:40 folgendes geschrieben:

Aber im Ernst. Was macht die CS als Anlage attraktiv? 

Nun das wird die Zukunft zeigen.

Meiner Meinung nach ist ein Eigenkapital von über CHF 44 Mrd. bei einer momentanen Börsenkapitalisierung von rund CHF 20 Mrd. äusserst attraktiv. Ausserdem traue ich dem neuen CEO Tidjane Thiam zu, seine Ziele: "Kosteneinsparungen, gezielte Investitionen in profitables Wachstum und Kapitalmanagement" mittelfristig, umzusetzen. 

Wenn ihm das, in diesem schwierigen Marktumfeld gelingt, kann eine Investition in CS äusserst "attraktiv" werden. Wenn nicht dann hat sich meiner Meinung nach das Risiko trotzdem gelohnt, denn die CS gibt es schon seit 1856, sie hat Kriege, Katastrophen, Skandale und Krisen gemeistert, ausserdem ist sie die zweitgrößte Bank in der Schweiz mit einer globalen Reichweite in über 50 Ländern.

Bilanzen der CS mal studiert? Nein?

Ja!

Die Frage ist wie glaubwürdig sind diese 44 Mrd... Bei der Bewertung ist mehr als genug Spielraum vorhanden.

Bankenbilanzen sind etwas wie eine Blackbox. Das ist nicht nur meine Meinung.

Ich denke niemand hat gross davon gesprochen, dass die CS Konkurs gehen wird. Nur: vermutlich muss sie noch eine Weile leiden.

Die CS kann nun hoffen, dass wir im 2. Halbjahr etwas mehr Ruhe haben und die Märke sich gut erholen können.

Die Kapitalbasis wird man hier weiter aufstocken müssen. Bin ich mir recht sicher. Da kann Thiam noch so viel predigen... ich glaube nicht dass es ohne gehen wird. Via KE wird es aber schwierig auf diesem Kursniveau. Bleiben mal CoCo's übrig. Aber wer möchte diese bei einer Aktie die nur ruter geht? Sie ist vor allem praktisch in einem Rutsch runter. Da werden noch höhere Zinsen wohl verlangt werden als das auch schon üblich war bei der CS. Und das kostet die CS zusätzlich Geld.

Mit Conrarian Strategie mag man viel Geld verdienen können mit etwas Eier und Geduld. Nur viel zu früh darf man nicht rein.

Und wenn schon die ganze Branche so stark leidet und der Tal der Trännen noch nicht verlassen wurde macht es meiner Meinung einfach mehr Sinn auf ein Korb von Aktien / Banken zu wetten als sich auf ein einzelnen Titel zu konzentrieren.  Die Chancen nach oben sind nicht massiv kleiner dafür das Risiko nach unten beschränkt sich auf das allg. Marktrisiko. Sobald die Sonne wieder beginnt zu scheinen in dieser Branche ist die Zeit eher reif, Rosinen zu picken. An der Börse muss man die Chancen sehen aber auch die Risiken. Und in erster Linie sollte man schauen, dass das Depot nicht verliert. Und erst dann, dass das Depot wächst.

Was das restliche Jahr angeht ist für mich der Juli zentral. Indizes stehen an wichtigen Marken. Viele Aktien auch. Nun fängt 2. Halbjahr an und es ist einiges an Geld an der Seitenlinie. Was macht das Geld nun? Wir werden es sehen. Meine Absicherungen durch Puts vor Brexit haben ihre Aufgabe getan. Ein Teil habe ich noch. Der grösste Teil aber verkauft. Ich denke die Chancen stehen nicht schlecht für Entspannung und rauf. Dann liegen 20-30% bei Bankaktien schnell drin.

sarastro
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Welcome back, John Doe!

Wir hatten hier interessante Diskussionen, wobei wir uns bestens vertragen haben, auch wenn wir nicht immer der gleichen Meinung waren.

Im Fall CS dürfte das auch der Fall sein. Ich bin wie Du dort ebenfalls investiert und verkaufe nichts. Aber ich habe dieses Investment eingefroren. Beispielsweise habe ich bei der letzten Dividendenzahlung den Cash genommen und keine zusätzlichen Aktien erworben. Bei allfälligen Kapitalerhöhungen werde ich nicht mitziehen. Der Grund liegt beim jetzigen Management, besonders beim Verwaltungsrat.

Am 29. April 2011 wurde Urs Rohner zum VR-Präsidenten gewählt. Der Aktienkurs der CS hatte an diesem Tag bei Fr. 34.39 geschlossen. Das war der höchste Kurs, der während Rohners Amtszeit als VR-Präsident jemals bezahlt wurde. Seitdem ist der Kurs bis auf zehn Franken gefallen (heute Schlusskurs Fr. 10.30). Das ist eine Wertvernichtung von 70%!

Dieser VR und das Management vernichteten also in fünf (Boom-)Jahren einen großen Teil der Bank und kleben weiterhin auf ihren Sesseln. Außerdem wurde die CS in den USA rechtkräftig zur kriminellen Organisation erklärt und seitdem sitzt ein aufgezwungener Aufpasser der USA in den Geschäftsräumen der CS. Dafür bescheinigt sich Rohner eine "weiße Weste", und der ehemalige CEO Brady Dougan erklärte die CS zur "most admired bank in the world". Also fehlt diesen Herren jegliche Fähigkeit zur Selbstkritik. Daraus schließe ich, dass ohne tiefgreifende Auswechslungen in der Geschäftsleitung diese Bank noch weiter zerfallen wird.

Erst wenn personelle Korrekturen in der Chefetage durchgesetzt sind, werde ich Geld für zusätzliche CS-Aktien investieren.

 

PS. Vorsichtigerweise habe ich mein Geld auf CS-Konten deutlich unter die Limite von Fr. 100'000 gesenkt. (Eine Aufhebung dieser Konten ist mir leider nicht möglich, weil einzelne Kunden noch immer dort einzahlen.)

Zyndicate
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Credit Suisse setzt noch mehr auf China

Credit Suisse setzt auf das wachsende Aktien- und Anleihen-Geschäft in China. Sie baut ihre Beteiligung an einem entsprechenden Gemeinschaftsunternehmen aus.

Die Schweizer Grossbank will ihre Beteiligung am Gemeinschaftsunternehmen Credit Suisse Founder Securities auf die maximal möglichen 49 Prozent von gegenwärtig einem Drittel aufstocken, erklärten drei mit der Sache vertraute Personen. Partner in dem Gemeinschaftsunternehmen, das 2015 Kommissionseinnahmen von umgerechnet 18,7 Millionen Dollar erwirtschaftete, ist die lokale Founder Securities.

Credit Suisse wäre damit die erste Bank, die von den gelockerten Bestimmungen in China profitieren würde. Seit 2012 dürfen ausländische Geldhäuser maximal 49 Prozent an Wertpapier-Instituten halten. Eine der Personen erklärte, die Aufstockung könnte noch immer auf Eis gelegt werden. Credit Suisse wollte sich nicht äussern. Founder Securities beantwortete die entsprechende Anfrage nicht.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
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Ein Jahr Tidjane Thiam: Was er erreicht hat - und was nicht

Am 1. Juli 2015 übernahm Tidjane Thiam die Funktion des CS-Konzernkapitäns. Auf den ersten Blick sieht seine Bilanz enttäuschend aus. Kann der Chef der zweitgrössten Schweizer Bank auch Erfolge vorweisen?

Von Marc Forster

Der Aktienkurs der Credit Suisse ist seit Tidjane Thiams Amtsantritt vor einem Jahr um 60 Prozent gesunken. Der Brexit-Aufruhr an der Börse löste ein weiteres Rekordtief aus, die Aktie streifte die Marke von 10 Franken. Als Thiam übernahm, kostete das Papier über 25 Franken. Die Hoffnungen, die vor einem Jahr in den neuen Chef gesetzt wurden, haben sich in Luft aufgelöst.

Thiam trat seine Funktion mit dem Auftrag an, die Bank wieder in Fahrt zu bringen. In den ersten Monaten seiner Amtszeit präsentierte Thiam die neue Konzernstrategie. Die CS soll in Richtung des Modells der UBS mit einer ertragstarken Vermögensverwaltung mit kleinerer, risikoärmeren Investmentbank umgebaut werden. Derzeit trauen die Anleger aber der Vorstellung, dass vor allem reiche Privatbankkunden in Asien der CS neuen Schwung verleihen sollen, angesichts wachsender Schwellenmarktprobleme nicht so richtig.

Als Lichtschimmer könnte sich hingegen der für das nächstes Jahr geplante Börsengang der Schweizer Einheit erweisen. Damit könnte die CS laut einer Berechnung der Zürcher Kantonalbank zwei bis vier Milliarden Franken für ihre Kapitalausstattung einnehmen. Diese derzeit noch nicht gebildete Einheit, die das mit Kunden mit Schweizer Wohnsitz generierte Geschäft enthält, könnte immerhin dazu beitragen, die CS zu stabilisieren.

Schwache Kapitalbasis

Die Einnahmen aus dem Börsengang diese CS Schweiz wären sehr willkommen. Denn die gesamte Neuausrichtung der CS stockt. Zwar hat Thiam im Oktober eine Kapitalerhöhung in Angriff genommen, um die im Branchenvergleich zu dünne Kapitalbasis der CS zu heben. Die Aktionäre tragen der CS rund sechs Milliarden Franken bei. Was aber nicht reichte. Hohe Kosten, die schwer wiegende Restrukturierung und ein riesiger Goodwill-Abschreiber in der Investmentbank bedrohen die Kapitalbasis von neuem.

Die CS-Kapitaldecke ist jedenfalls immer noch so schwach, dass die Schweizerische Nationalbank die Bank kürzlich auffordern musste, mehr Reserven anzulegen. Beim aktuell so tiefen Aktienkurs ergibt eine Kapitalerhöhung aber wenig Sinn - nachdem die Furcht vor ihr paradoxerweise dazu beigetragen hat, dass der Kurs sank. Daher muss die CS die Kapitalbasis wohl mit CoCo-Bonds aufstocken, was sie wegen der hohen Verzinsung aber teuer zu stehen kommt.

Andreas Venditti, Bankenanalyst bei der Bank Vontobel, sieht die CS auch im Strudel fallender Märkte gefangen. "Die Schwierigkeit für die CS besteht darin, mit geerbten Problemfeldern in der Investmentbank umgehen zu müssen, während gleichzeitig die Bedingungen härter geworden sind", sagt der Experte. Der Investmentbank-Abschreiber vom Februar ist eine Altlast aus den Jahren von Thiam-Vorgänger Brady Dougan. Thiam deutete an, er müsse den Schutt früherer Jahre wegräumen. Mit einer Schuldzuweisung alleine konnten die Aktionäre aber nicht viel anfangen.

18,9 Millionen Vergütung

Für Schlagzeilen sorgte im März auch Thiams Lohn. Inklusive einer Kompensation für entgangene Leistungen seines vorherigen Arbeitgebers Prudential bekam er gemäss Geschäftsbericht 18,9 Millionen Franken zugeteilt. Die Aura des Hoffnungsträgers, der vor einem Jahr in Anlehnung an den charismatischen US-Präsidenten gar als "Barack Obama der CS" bezeichnet wurde, fing an zu verblassen.

Aktionäre fragten sich: Ist Thiams Führungsfunktion so viel Geld wert? Die Grossaktionäre in Katar und Saudi-Arabien halten Thiam derzeit im Sattel, so wie sie auch seinen Vorgänger Brady Dougan jahrelang trotz immer grösserer Kritik stützten.

Schweizer Einheit wäre Reformschritt

Viele andere Anteilseigner sind aber sehr erbost. Auf deren Unmut über den fallenden Börsenwert der Bank reagierte Thiam kürzlich mit einem Verweis auf Leerverkäufe. Das kam nicht glaubwürdig hinüber, denn an der Schweizer Börse, wo die CS hauptsächlich kotiert ist, gab es weniger solche Wetten gegen die Aktie als in New York.

Der Verdacht besteht, dass Thiam nur ablenkt. Schon im Februar sagten Fondsmanager zu cash, die Entwicklung der CS sei nicht nachhaltig. Auch Andreas Venditti stellt fest, dass die Neuausrichtung der CS schon wieder adjustiert worden ist: "Unter Thiam wurde die neue Strategie bekannt geben, die wegen veränderter Marktbedingungen bereits angepasst werden musste."

Thiam muss also auf bessere und optimistischere Märkte hoffen, damit seine Bilanz künftig besser aussieht. Mit der Vermögensverwaltung in Asien liesse sich die CS stabilisieren. Neues Vertrauen in die Grossbank könnte tatsächlich auch mit der Bildung der erfolgsversprechenden Schweizer Einheit entstehen. Anleger wären bereit, dies als Reformschritt zu sehen.

CASH

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Nils2009
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Credit Suisse

 

 

Ich bleibe short

YoungProfessional
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John Doe 2.0 hat am 29.06.2016 - 20:03 folgendes geschrieben:

Nun das wird die Zukunft zeigen.

Meiner Meinung nach ist ein Eigenkapital von über CHF 44 Mrd. bei einer momentanen Börsenkapitalisierung von rund CHF 20 Mrd. äusserst attraktiv.

Die meisten europäischen Titel zeigen momentan einen Faktor vom Eigenkapital zur Börsenkapitalisierung von unter 1 auf, dies ist kein Kaufargument, dann müsstet ihr quasi den halben Dax und SMI kaufen.

Ich habe eine Frage in die Runde der Verfechter des konträren Anlegens:

Ich schwimme auch gerne gegen den Strom. Aber ist es nicht komplett unsinnig, eine Strategie zu fahren, nur weil die Mehrheit eine andere Meinung hat? Nach dem Prinzip, alle sind dumm, nur ich weiss es besser?

Ich meine wenn es klare Gründe für die gegenläufige Strategie gibt, dann kann ich das verstehen. Zb. wenn man bei einem Pharma-Unternehmen von der Nicht-Zulassung eines Produktes aus bestimmten Gründen ausgehen würde.

Aber bei der CS kenne ich keine solche Gründe, die eine positive Strategie rechtfertigen würden. Auch wurden hier, abgesehen von Buchwert, keine solche Gründe genannt? Könnt ihr mir dazu eine Antwort geben?

LG

YP

EDIT: Die Downvotes zeigen mir nur, dass ihr darauf keine Antwort habt... :/

Domtom01
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Gute Frage, YoungPro! Ich sehe auch noch keinen nachhaltigen Grund, jetzt schon in die CS oder andere Banken einzusteigen. Da warte ich erst mal ab, bis es mehrere Gründe gibt. Auch die zukünftige Gewinnerwartung - oder sollte man bei der CS den Begriff in Verlusterwartung ändern - lässt nichts Positives erwarten.

Die einstelligen Kurse werden kommen. Das wird den Abwärtssog vermutlich nochmals verstärken. Jetzt zu kaufen mit dem Argument "Ich bin ein Contrarian" macht doch wenig Sinn, solange nicht Handfestes auf dem Tisch liegt. Man hat immer noch Zeit, später zu kaufen, es besteht keine Eile. Und wenn der Kurs 10 oder 20% gestiegen ist, aber das Umfeld sich aufhellt, dann ist immer noch Zeit. So umgeht man aber heftige Verluste und greift in kein fallendes Messer.

alpensegler
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Das Messer ist schon lange am fallen... und den tiefsten Punkt erwischst du eh nur selten. Wie tief soll den die Börsenkapitalisierung noch gehen? Völliger Blödsinn was hier abgeht.

Die Diskussion ob Thiam das viele Geld wert ist... bis jetzt hat er nichts, rien, nothing, nada gebracht, eine absolute Nullnummer, inexistent. Das kann den einen oder anderen Aktionären schon etwas sauer aufstossen, zumal er massiv Stellen abbaut und sich selber seinen Allerw.... vergolden lässt.

YoungProfessional
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Schon seit Jahren/Monaten gibt es die Stimmen, wie weit soll die CS denn noch fallen? Bisher ging es immer weiter, wieso sollte es sich ändern? Dafür bräuchte es eine wesentliche Verbesserung der Situation der CS.

 

Nils2009
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CREDIT SUISSE

 

 

Shorts von gestern geschlossen, neu long short term und long term wieder short....

Einfacher ausgedrückt ich habe die Short von gestern 10.5 bis 10.2 geschlossen und bin long gegangen für ein paar Stunden oder bis morgen. Mittelfristig bleibe ich aber negativ

Nils2009
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credit suisse zum letzten für heute

 

 

 LIEGT MEHR ALS KATASTROPHAL, DIE KLEINEN LONGS MIT VERLUST WEG !!! DA IST HOPFEN UND MALZ VERLOREN.....

Speedy3
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90% der aktuellen CS Rating sind 30-70% höher als der aktuelle Kurs. Heute fackeln wir den Shorties kräftig den A..... ab. Soros und seine Handlanger werden heute viel zu tun haben.

 

Speedy3 hat am 29.06.2016 - 16:36 folgendes geschrieben:

CS Konsens aktuelle Ratings

Lieber Krähe als Aasgeier!

Nun fassen wir doch mal die Ratings der letzten 4 Tage auf den aktuellen Kurs zusammen:

 

Ratings für Credit Suisse

UBS setzt CS mit Ziel Fr. 13.-, +30%, Rating buy

HSBC setzt CS mit Ziel Fr. 15.-, +50% Rating buy

Goldman Sachs setzt CS mit Kursziel Fr. 15.40, +54% Rating buy

Citigroup setzt CS mit Kursziel Fr. 15.50, +55%, Rating buy

 

 

Ich erwähne, dass sind aktuelle Ratings von Top Analysten von Topbanken, kein Querschläger, kein Plauderie, kein Mirgroskursbesucher....und jetzt behaupten hier ein paar Nasen diese Analysten seien alles Pappenheimer und würden sich gegenseitig selber schützen. Mann o Mann. Ihr seht schon hinter allem eine Verschwörung.

Nehmt es einfach zur Kenntnis: der Kurs der Credit Suisse ist einfach bis zum letzten Tropfen ausgedreht und hyperüberverkauft

 

 

 

YoungProfessional
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Speedy3 hat am 01.07.2016 - 06:26 folgendes geschrieben:

90% der aktuellen CS Rating sind 30-70% höher als der aktuelle Kurs. Heute fackeln wir den Shorties kräftig den A..... ab. Soros und seine Handlanger werden heute viel zu tun haben.

 

...Aber sicher... Dash 1

Nils2009
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CS

 

 

heute feiert man noch einmal Zins Fantasien in England, Deutschland und Japan und geht vielleicht noch ein paar Punkte nach oben, ab nächster Woche dann starke Konsolidierung, dies gilt auch für CS, nächste Woche unter 10 das erst mal !!!

 

STAY SHORT

Speedy3
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In eine Aktie die bereits 90% an Wert verloren hat, würde ich nie Short gehen. Purer "Selbstmord", vorallem wenn die Bude effektiv doppelt so viel wert ist.

Nils2009
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dear speedy

 

 

ich bin immer wieder short in banken, cs erst seit 13.8!!! es gibt keinen Grund zu decken, es gibt keine käufer nix, die gleiche ware wird 100 mal hin und her geschoben und durch Derivate getrieben, aber wirkliche Käufer in CS gibt es null, das ist einfach so, auch wenn der Titel 90% verloren hat, das interessierte keine sau !!!

YoungProfessional
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Speedy3 hat am 01.07.2016 - 09:23 folgendes geschrieben:

In eine Aktie die bereits 90% an Wert verloren hat, würde ich nie Short gehen. Purer "Selbstmord", vorallem wenn die Bude effektiv doppelt so viel wert ist.

Die CS ist materiell nicht mal 10 Milliarden Wert. Denn wenn die CS ihr Vertrauen weiterhin verspielt, werden noch viel mehr Kundengelder abgezogen. Und was bleibt dann für ein Wert bei einer Bank?

Dein Short-Squeeze heute ist ja richtig am laufen...

Speedy3
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CREDIT SUISSE GROUP: Immerhin bleibt der Analysten-Daumen oben

1. Juli 2016

Wird die CREDIT SUISSE GROUP AG-Aktie dem Mainstream folgen? Ein deutliches Signal lässt sich aus den Bewegungen an den internationalen Kapitalmärkte in den vergangenen Tagen nicht herauslesen. Die ultralockere Geldpolitik verursacht Freud und Leid unter den Anlegern. Die verblüffende Einschätzung zu CREDIT SUISSE GROUP AG kam heute mitten in einer Phase der Ungewissheit. Wie wird es jetzt bei der CREDIT SUISSE GROUP AG-Aktie weitergehen? Diese Analystenmeinung sollten Sie genauer betrachten. Gerde, wenn Sie überlegen die Aktie in den nächsten Tagen oder Wochen zu handeln. Auch in unserer Redaktion löste die Analyse Verblüffung aus. Diese Kurseinschätzung weist zwar Analogien zu anderen Einschätzungen auf. Aber die Beweisführung der Analyse regt einen zum Nachdenken an. Verschaffen Sie sich selbst einmal einen Überblick.

UBS senkt Ziel für Credit Suisse auf 13 Franken – ‚Buy’ ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) – Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Credit Suisse von 18 auf 13 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf „Buy“ belassen. Ein für das Kredithaus ohnehin schon schwieriges Jahr werde nach dem Brexit-Votum nun noch komplizierter, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Mittwoch. Das Papier sei aber zu günstig bewertet./ajx/fbr

http://www.finanztrends-newsletter.de/2016/07/credit-suisse-group-immerhin-bleibt-der-analysten-daumen-oben/

 

 

 

 

Speedy3
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Ihr wisst ja, sollte die Fr. 10.- geknackt werden, verlangt der Verwaltungsrat der CS die Absetzung von Thiam. Schon letztes Mal sprach man von Kaufbarrieren die vorprogrammiert sind und die beim Kurs um die 10.- eine Kauflawine lostreten. 

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OCSAMV wäre ein sehr interessanter Schein. Vorausgesetzt, die Aktie fällt dann nicht unter CHF 9.20.

Ich zögere. Auch ich könnte mir gut vorstellen, dass die Aktie CHF 10.00 unterschreiten könnte. Vielleicht ist der Kurs einfach nur optisch ein Schnäppchen. Ich weiss es nicht. Ich warte mal auf der Seitenlinie ab.

Domtom01
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Die CS ist Schlusslicht im SMI. Kommt nicht vom Fleck. Tagestendenz fallend. Ein normaler Tag im "Leben und Siechen" der CS.

Ich glaube auch nicht an einen Konkurs dieser Bank. Deshalb wird der Moment kommen, wo ich grösser einsteigen werde. Aber ich warte noch ab, bis auch das Chartbild Kaufsignale sendet, was bisher noch nicht der Fall ist.

Deshalb wird sich die Geduld auszahlen. Und jeden Rappen, den es runter geht, "spare" ich. Deshalb macht auch das Hinweisen auf die Schwächen der CS so viel Spass. Natürlich nur, wenn man nicht schon tief im Minus hängt, weil man einen auf "Contrarian" machen wollte.

Es heisst zwar:"The early bird catches the worm.", aber heisst es nicht auch:"Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke"?

Speedy3
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CS Aktie aktuell +1.1%

Nils2009
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Credit Suisse

 

ohne Volumen höher, mit Volumen tiefer, kein Grund long zu gehen.....

Tengri Lethos
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IWF: Deutsche Bank ist größte Bedrohung für globales Finanzsystem

 

Auf Platz 3 folgt die Credit Suisse:

http://www.euractiv.com/wp-content/uploads/sites/2/2016/06/IMF.jpg

 

Ein Zusammenbruch der Deutschen Bank könnte die Finanzsysteme weltweit erschüttern, so der IWF.

http://www.euractiv.de/section/finanzen-und-wirtschaft/news/iwf-deutsche...

 

Im Februar dieses Jahres hatten stark gestiegene Kreditausfallrisiken die Deutsche-Bank-Aktien erstmals seit der Finanzkrise auf ein Rekordtief geschickt und zuletzt waren sie wegen des Brexit-Schocks weiter deutlich unter Beschuss geraten. Zugleich sind negative Zinsen längst Realität in der Finanzwelt geworden und laut Jeffrey Gundlach, Chef der Bond-Boutique DoubleLine, "fatal für das Bankensystem". Er sieht auch darin einen Grund für die Rekordtiefs bei der Deutschen Bank und auch der Credit Suisse.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/IWF-zeigt-sich-besorgt-Deutsche...

 

 

Wie würde wohl der CS Chart hier reinpassen ?

"Hände weg von Bankaktien !" mein Motto.

 

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