MeyerBurger MBTN

Meyer Burger Aktie 

Valor: 10850379 / Symbol: MBTN
  • 0.524 CHF
  • 18.06.2019 17:30:25
9'648 posts / 0 new
Letzter Beitrag
ursinho007
Bild des Benutzers ursinho007
Offline
Zuletzt online: 18.06.2019
Mitglied seit: 17.06.2015
Kommentare: 2'291

Da müssen wir uns wohl noch gedulden.

Ich hatte gehofft, dass diese Info heute kommt. Aber egal, da bleibt die Spannung bis zur Meldung erhalten Biggrin

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Online
Zuletzt online: 19.06.2019
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'572

 

Meyer-Burger-Aktie von Gewinnmitnahmen belastetTrotz Verbesserungen im ersten Halbjahr bleiben Experten bei Meyer Burger vorsichtig.Trotz Verbesserungen im ersten Halbjahr bleiben Experten bei Meyer Burger vorsichtig.
Bild: zvg

17.08.2016 09:18

Bei Meyer Burger läuft es wieder deutlich besser. Dennoch bleiben die Analysten mehrheitlich vorsichtig. Nach dem beeindruckenden Lauf der letzten Tage fällt die Aktie Gewinnmitnahmen zum Opfer.

 

Von Lorenz Burkhalter

 

Nach der Bekanntgabe erster provisorischer Eckdaten von Anfang Juli, wurde das detaillierte Halbjahresresultat von Meyer Burger an der Börse mit Spannung erwartet. Das Warten scheint sich gelohnt zu haben: Der Solarzulieferer aus Gwatt BE schreibt beim operativen Ergebnis (EBITDA) erstmals wieder schwarze Zahlen. Zudem kann der Reinverlust gegenüber dem Vorjahr deutlich eingegrenzt werden. Der solide Auftragseingang lässt hingegen auf weitere Verbesserungen in der zweiten Jahreshälfte hoffen.

Nachdem die Aktie von Meyer Burger in den vergangenen Tagen gut im Markt lag, verliert sie zur Stunde an der Schweizer Börse SIX 3,6 Prozent auf 4,53 Franken. In der ersten Handelsstunde wurden sogar Kurse um 4,40 Franken bezahlt.

Fortschritte sind da

Für den Analysten der Zürcher Kantonalbank birgt der Zahlenkranz keine grösseren Überraschungen, nachdem die Grössenordnungen des Auftragseingangs und des Umsatzes schon bekanntgegeben worden waren. Einzig bei der Ertragsentwicklung hatte sich der Experte rückblickend etwas zu viel erhofft, war er doch von einer weiteren Senkung des Personalaufwandes ausgegangen. Zu einer solchen kam es allerdings nicht.

Gefallen findet man bei der Zürcher Kantonalbank hingegen am positiven operativen Cash Flow und den dadurch erstmals wieder gestiegenen flüssigen Mitteln. Für den Analysten rückt damit nun die Frage der Refinanzierung der im kommenden Jahr zur Rückzahlung anstehenden Anleihe ins Zentrum. Er stuft die Aktie wie bis anhin mit "Marktgewichten" ein.

Sind die Jahresprognosen konservativ?

Der für die Bank Vontobel tätige Berufskollege begrüsst zwar die Stabilisierung im operativen Geschäft und die Eingrenzung des Barmittelabflusses. Allerdings lässt er keine Zweifel daran, dass sich die Auftragslage weiter verbessern muss, um das Unternehmen nachhaltig in die schwarzen Zahlen zu führen.

Die firmeneigenen Jahresprognosen bezeichnet er hingegen als "konservativ", sofern das Auftragsmomentum der ersten sechs Monate in der zweiten Jahreshälfte aufrecht behalten werden kann. Seines Erachtens geniesst die Refinanzierungsfrage kurzfristig Priorität. Aufgrund der damit verbundenen Ungewissheit hält er am "Hold" lautenden Anlageurteil sowie am Kursziel von 5 Franken fest.

Wie es im hiesigen Aktienhandel ergänzend heisst, ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Refinanzierung im Zuge der in der ersten Jahreshälfte erzielten Fortschritte gestiegen. Das Risiko einer weiteren für die bisherigen Aktionäre gewinnverwässernden Kapitalerhöhung bleibe allerdings, so lautet der Tenor.

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

Nils2009
Bild des Benutzers Nils2009
Offline
Zuletzt online: 08.09.2016
Mitglied seit: 06.07.2012
Kommentare: 229
MBTN schon noch interessant, dass

 

 

der Titel vor einem Jahr mit den HJ Zahlen auf 7.5 lag und die Zahlen heute viel besser sind, aber eben, das sind halt Erwartungen und Bewertungen. 

Babette
Bild des Benutzers Babette
Offline
Zuletzt online: 18.06.2019
Mitglied seit: 11.08.2010
Kommentare: 223
Ist doch alles bestens!

Rechne mit einem Umsatz in der Grössenordnung v 500 Mio. und einem Aktienkurs über CHF 6.-- bis Ende Jahr!

<gelöscht>

10:30 ***Meyer Burger-CFO: Erwarten auch für H2 positiven operativen Cashflow
10:29 ***Meyer Burger-CFO: Sehr intensive Diskussionen zu Bond-Refinanzierung
10:10 ***Meyer Burger-CEO: Zuversichtlich für Fortsetzung des Turnarounds

Lorenz
Bild des Benutzers Lorenz
Offline
Zuletzt online: 16.05.2019
Mitglied seit: 16.04.2010
Kommentare: 1'415

Nils2009 hat am 17.08.2016 - 11:11 folgendes geschrieben:

 

 

der Titel vor einem Jahr mit den HJ Zahlen auf 7.5 lag und die Zahlen heute viel besser sind, aber eben, das sind halt Erwartungen und Bewertungen. 

 Du hast mich inspiriert, hier auch wieder einmal was zu bemerken.

Wo bleibt eigentlich das Allheilmittel: Besser als erwartet?

<gelöscht>

Meyer-Burger-CEO: Zuversichtlich für Fortsetzung des Turnarounds

--------------------------------------------------------------------------------

Zürich (awp) - Der Solarzulieferer Meyer Burger sieht sich selbst auf gutem Weg: "Wir haben im ersten Semester 2016 ein sehr gutes Resultat erarbeitet", sagte CEO Peter Pauli am Mittwoch an einer Telefonkonferenz. Und er zeigte sich "absolut zuversichtlich, dass der Ende 2015 eingeleitete Turnaround weitergeführt werden kann".

Als "vielversprechend für die weitere Zukunft" hob er unter anderem den hohen Auftragsbestand per Mitte Jahr von über 300 Mio CHF hervor. Sollte der Auftragseingang im kommenden Jahr weiter anziehen und auch der Umsatz weiter in die Höhe steigen, wäre 2017 auch ein positives Ergebnis auf Stufe EBIT möglich, erklärte Pauli auf eine entsprechende Frage.

Derzeit liegt der Fokus aber noch auf dem zweiten Semester 2016. Meyer Burger sieht sich gemäss der Mitteilung zu den Halbjahreszahlen auf Kurs, die Zielsetzungen für das Gesamtjahr zu erreichen oder zu übertreffen. Dabei wurden die Ziele mit "solidem Wachstum" und Breakeven auf Stufe EBITDA umschrieben.

Im März hatte Meyer Burger die Hoffnung formuliert, im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 400 Mio CHF erreichen zu können. Finanzchef Michel Hirschi meinte dazu auf eine entsprechende Anfrage: "Wir sind voll auf Kurs für unsere Ziele. Wir haben bewiesen, dass wir in einem Semester einen Umsatz von über 200 Mio CHF erzielen können." Für eine Erhöhung der Ziele sei es aber noch zu früh. Vielmehr sagte er, dass er "über eine positive Überraschung sehr glücklich" wäre.

Ob der Bestellungseingang im zweiten Semester auf dem Niveau des ersten von knapp 270 Mio CHF gehalten werden könne, hänge vom weiteren Fortgang des Momentums ab. Im Juli zumindest hätten sich die Auftragseingänge im "neuen normalen Rahmen" bewegt und auch im August stelle man eine rege Aktivität fest. Er erwartet einen "soliden Bestellungseingang" im zweiten Semester, so Paulis diesbezügliches Fazit. Und er geht auch davon aus, dass der operative Cashflow im zweiten Semester erneut positiv sein werde und die Abschreibungen künftig deutlich zurückgingen.

Weiter wies Hirschi darauf hin, dass vom Bestellungsbestand von über 300 Mio CHF rund 100 Mio zu Umsätzen im kommenden Jahr führen würden. Man sei also daran, sich bereits einen Bestellungsbestand für 2017 aufzubauen.

An der Telefonkonferenz bestätigte das Management auch die mittelfristigen Ziele für den Zeitrahmen bis 2020/21: Bis dann soll ein Umsatz von 1,3 Mrd CHF erreicht werden, eine EBITDA-Marge im Bereich von 13 bis 15% sowie hohe operative Cashflows. Pauli fügte in diesem Zusammenhang an, dass ein Umsatz im Bereich von 500 bis 600 Mio CHF bereits eine zweistellige EBITDA-Marge generieren könne.

cf/ys

17 Aug 2016 (09:53 GMT)

gertrud
Bild des Benutzers gertrud
Offline
Zuletzt online: 19.06.2019
Mitglied seit: 09.09.2015
Kommentare: 940

Babette hat am 17.08.2016 - 11:15 folgendes geschrieben:

Rechne mit einem Umsatz in der Grössenordnung v 500 Mio. und einem Aktienkurs über CHF 6.-- bis Ende Jahr!

 

Als umsichtige Hausdame kann ich mir nicht verkneifen, hier eine weitere Milchbüchli-Rechnung einzustellen:

MBT verbrennt ja immer noch Eigenkapital, 25 Mio im ersten HJ 2016, aber nehmen wir mal an, der Turnaround geht weiter, welchen Umsatz müsste MBT erreichen, um einen Aktienkurs von CHF 5 zu rechtfertigen?

Um 0.42 CHF pro Aktie zu erwirtschaften (P/E =12) braucht es 38Mio EBIT, dann noch 25Mio für die Bedienung des FK von 250Mio, dann - damit es runde Zahlen gibt - noch 7 Mio Steuern, macht total 70Mio EBIT. Bei einer EBIT Marge von 10% wäre im heutigen Kurs also schon ein Umsatz von 700Mio eingepreist.

Und wer sich jetzt, weil erst mal keine Zahlen mehr kommen, in froher Erwartung auf die Meldung der Refinanzierung befindet, sollte bedenken, dass die Refinanzierung teuer und nichts „Positives“ im Sinne von mehr Umsatz/Gewinn ist, sondern nur „nichts Negatives“ im Sinne von Insolvenz/Schuldenschnitt/Rekapitalisierung bedeutet.

Das ist meine Sicht auf die nächsten 12 Monate. Die Ziele 2020/2021 des MBT Managements sind ein anderes Kapitel. Um darauf sein Haushaltsgeld zu wetten, wird es noch viele Gelegenheiten geben.

Ich freu mich natürlich für alle, die rechtzeitig auf den Halbjahresabschluss spekuliert haben und jetzt Gewinne realisieren können.

 

 

ursinho007
Bild des Benutzers ursinho007
Offline
Zuletzt online: 18.06.2019
Mitglied seit: 17.06.2015
Kommentare: 2'291

gertrud hat am 17.08.2016 - 13:33 folgendes geschrieben:

Babette hat am 17.08.2016 - 11:15 folgendes geschrieben:

Rechne mit einem Umsatz in der Grössenordnung v 500 Mio. und einem Aktienkurs über CHF 6.-- bis Ende Jahr!

 

Als umsichtige Hausdame kann ich mir nicht verkneifen, hier eine weitere Milchbüchli-Rechnung einzustellen:

MBT verbrennt ja immer noch Eigenkapital, 25 Mio im ersten HJ 2016, aber nehmen wir mal an, der Turnaround geht weiter, welchen Umsatz müsste MBT erreichen, um einen Aktienkurs von CHF 5 zu rechtfertigen?

Um 0.42 CHF pro Aktie zu erwirtschaften (P/E =12) braucht es 38Mio EBIT, dann noch 25Mio für die Bedienung des FK von 250Mio, dann - damit es runde Zahlen gibt - noch 7 Mio Steuern, macht total 70Mio EBIT. Bei einer EBIT Marge von 10% wäre im heutigen Kurs also schon ein Umsatz von 700Mio eingepreist.

Und wer sich jetzt, weil erst mal keine Zahlen mehr kommen, in froher Erwartung auf die Meldung der Refinanzierung befindet, sollte bedenken, dass die Refinanzierung teuer und nichts „Positives“ im Sinne von mehr Umsatz/Gewinn ist, sondern nur „nichts Negatives“ im Sinne von Insolvenz/Schuldenschnitt/Rekapitalisierung bedeutet.

Das ist meine Sicht auf die nächsten 12 Monate. Die Ziele 2020/2021 des MBT Managements sind ein anderes Kapitel. Um darauf sein Haushaltsgeld zu wetten, wird es noch viele Gelegenheiten geben.

Ich freu mich natürlich für alle, die rechtzeitig auf den Halbjahresabschluss spekuliert haben und jetzt Gewinne realisieren können.

 

 

Dass dieses Jahr ein Umsatz von CHF 500 Millionen erreicht wird, ist realistisch. Geht man von einem weiter beschleunigten Wachstum aus, was auch realistisch ist, denn es zeigt sich immer mehr, dass Solarenergie in beschleunigtem Tempo an Bedeutung gewinnt, dürfte 2017 tatsächlich ein Umsatz von CHF 700 Millionen erreicht werden.

Dass die Ziele 2020/21 ein anderes Kapital seien, stimmt doch nicht. Wird dies heute vom Markt als realistisch eingeschätzt, färbt das bereits heute auf den Kurs.

Dass die positive Lösung der Refinanzierungsfrage keinen Kurssprung auslösen wird, glaube ich nicht. Genau dieses Problem lastet heute noch auf dem Kurs.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Nils2009
Bild des Benutzers Nils2009
Offline
Zuletzt online: 08.09.2016
Mitglied seit: 06.07.2012
Kommentare: 229
@hausdame gertrud

 

 

Deine Berichte sind fundiert und auf hohem Niveau, aber auch sehr analytisch, MB ist eine sehr emotionale und volatile Angelegenheit, ein PE von 12 wäre bei einem Turnaround zu tief, der Markt ist bereit mehr zu bezahlen denke ich...Wichtig ist der Outlook, der Rest zählt im Moment nicht...herzliche grüsse

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Online
Zuletzt online: 19.06.2019
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'572

Nils2009 hat am 17.08.2016 - 15:00 folgendes geschrieben:

 

 

Deine Berichte sind fundiert und auf hohem Niveau, aber auch sehr analytisch, MB ist eine sehr emotionale und volatile Angelegenheit, ein PE von 12 wäre bei einem Turnaround zu tief, der Markt ist bereit mehr zu bezahlen denke ich...Wichtig ist der Outlook, der Rest zählt im Moment nicht...herzliche grüsse

Eine P/E kann man zudem nur berechnen wenn die Firma Gewinne schreibt. Ein Kurstreiber ist zudem der Umstand dass rund 10 Millionen leerverkaufte Aktien ausstehend sind, wenn es dreht müssen die gedeckt werden und das ist nur zu steigenden Kursen möglich!

 

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

Nils2009
Bild des Benutzers Nils2009
Offline
Zuletzt online: 08.09.2016
Mitglied seit: 06.07.2012
Kommentare: 229
MBTN da heute niemand postet

 

 

Nächste Woche ist die Intersolar Messe in Südamerika Brezil !! man weiss ja nie, man wartet ja immer noch auf den 100 Mil Auftrag

 

 

Krokodil
Bild des Benutzers Krokodil
Offline
Zuletzt online: 17.06.2019
Mitglied seit: 12.04.2012
Kommentare: 3'035

Ein kritischer Bericht unter dem Titel "Meyer Burger sucht verzweifelt Geldgeber" in der "NZZ am Sonntag". Untertitel:
Das Geschäft des Solar-Zulieferers zieht an, aber die Finanzlage wird zunehmend prekär.

Lesenswert, die Probleme mit der Refinanzierung der Anleihen werden erörtert und eine Kapitalerhöhung müsse auch geprüft werden, schreibt Autorin Franziska Pfister.

kirschbaum
Bild des Benutzers kirschbaum
Offline
Zuletzt online: 03.06.2019
Mitglied seit: 08.10.2014
Kommentare: 304
Danke Kroi

Krokodil hat am 21.08.2016 - 10:43 folgendes geschrieben:

Ein kritischer Bericht unter dem Titel "Meyer Burger sucht verzweifelt Geldgeber" in der "NZZ am Sonntag". Untertitel:
Das Geschäft des Solar-Zulieferers zieht an, aber die Finanzlage wird zunehmend prekär.

Lesenswert, die Probleme mit der Refinanzierung der Anleihen werden erörtert und eine Kapitalerhöhung müsse auch geprüft werden, schreibt Autorin Franziska Pfister.

@ Krokodil

Herzlichen Dank für deine tollen Informationen. Überhaupt zeigt deine Schreibweise Stil!! Dies im Gegensatz zum neuen Cash-Forum, wo man 5 Minuten für den Einstieg zum Schreiben braucht.

NB. Schreckenszenario Kapitalerhöhung. Ich würde lieber eine Verwässerung (unechte) via Kapitalerhöhung in Kauf nehmen, als den Banken einen hohen Zins, wie er derzeit in Verhandlung stehen dürfte, zu zahlen. Dieser Zins belastet die ER höher als mein "Zins" für das Aktienengagement. Ich wäre mit einer Eigenrendite von 4-5 % pro Jahr durchaus zufrieden; die Banken dürften mehr verlangen!

 

 

ursinho007
Bild des Benutzers ursinho007
Offline
Zuletzt online: 18.06.2019
Mitglied seit: 17.06.2015
Kommentare: 2'291

Ich frage mich, ob da wieder MBTN gezielt schlecht geredet wird.

Die Refinanzierung wird zur Zufriedenheit gelöst werden können. Das Zinsniveau ist so tief wie noch nie und das kommt auch MBTN zu Gute, auch wenn sie vielleicht etwas über Marktniveau bezahlen müssen.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

chips
Bild des Benutzers chips
Offline
Zuletzt online: 22.05.2018
Mitglied seit: 28.08.2014
Kommentare: 15
Bericht NZZ am Sonntag

Krokodil hat am 21.08.2016 - 10:43 folgendes geschrieben:

Ein kritischer Bericht unter dem Titel "Meyer Burger sucht verzweifelt Geldgeber" in der "NZZ am Sonntag". Untertitel:
Das Geschäft des Solar-Zulieferers zieht an, aber die Finanzlage wird zunehmend prekär.

Lesenswert, die Probleme mit der Refinanzierung der Anleihen werden erörtert und eine Kapitalerhöhung müsse auch geprüft werden, schreibt Autorin Franziska Pfister.

Hallo Kroko

Kannst Du uns den Link zum Bericht von NZZ am Sonntag (21.08.2016) schicken oder falls nicht öffentlich, diesen Bericht hier reinkopieren mit Quellangaben? Danke.

Krokodil
Bild des Benutzers Krokodil
Offline
Zuletzt online: 17.06.2019
Mitglied seit: 12.04.2012
Kommentare: 3'035

@ chips

Nein sorry, das kann ich nicht. Da hätte ich Stunden zum Reinkopieren, vor allem wenn man dies technisch als Greis nicht so gut versteht. Bericht erschien gestern, NZZ am Sonntag, Seite 28 Wirtschaft.

nachtfalter
Bild des Benutzers nachtfalter
Offline
Zuletzt online: 11.06.2019
Mitglied seit: 08.10.2013
Kommentare: 82

 

Meyer Burger droht Kapitalerhöhung

Das Geschäft des Solar-zulieferers zieht an, aber die Finanzlage wird zunehmend prekär
NZZ am Sonntag
21 Aug 2016

(Gwatt, 21. 8. 2013)Hohe Fluktuation: Rund jeder fünfte Mitarbeiter in Thun schied 2015 bei Meyer Burger aus.

Die Thuner sind stark verschuldet und verlieren Geld. Im Frühjahr müssen sie Schulden von 250 Millionen Franken refinanzieren. Eine neue Kapitalerhöhung droht. Franziska Pfister

Es ist ein Anfang. Meyer Burger hat im ersten Halbjahr weiter Geld verloren, aber deutlich weniger als in den Vorjahren. Der Solarmarkt erholt sich, neue Aufträge gingen ein, und zusätzlich hat das Unternehmen Kosten gesenkt. Dadurch reduzierte sich der Verlust im ersten Semester auf 26 Mio. Fr., nachdem in den Geschäftsjahren 2012 bis 2015 stets Fehlbeträge in dreistelliger Millionenhöhe resultiert hatten.

Entsprechend angespannt ist die Finanzlage. Das Eigenkapital erreichte Mitte Jahr einen Tiefpunkt und schrumpfte auf ein Fünftel des Werts von 2011. Der Solar-zulieferer steht mit einem Eigenfinanzierungsgrad von 26% auf wackligen Beinen, gelten doch für Industriefirmen 30% als Minimum.

Hektische Verhandlungen

Die Führung arbeitet seit Anfang Jahr mit Hochdruck daran, die Finanzierung zu sichern. Trotzdem gelang es bisher nicht, die im Mai 2017 zur Rückzahlung anstehende Anleihe in Höhe von 130 Mio. Fr. zu refinanzieren. «Wir bearbeiten diverse Alternati- ven und führen intensive Gespräche mit den relevanten Parteien», sagt Geschäftsführer Peter Pauli. Wie diese Alternativen aussehen könnten, sagt er nicht. Man werde informieren, sobald die Verhandlungen abgeschlossen seien.

Scheitert Meyer Burger dabei, die Anleihe zu refinanzieren, droht ein Kreditausfall. «Anleger für eine neue Obligation zu finden, wird eine Herausforderung», sagt Nathalie Dantès, Kreditanalystin der Credit Suisse. Der operative Cashflow reiche nicht aus, um den Investoren ein Gefühl der Sicherheit zu geben, dass sie ihr Geld zurückerhalten. Ausserdem werde Meyer Burger wohl einen höheren Coupon bieten müssen, was die Zinslast nach oben treiben würde.

Die kommendes Jahr auslaufende Obligation hat eine Verzinsung von 5%, der Kurs hat sich zuletzt erholt und notiert mit 98,5% nur noch leicht unter dem Nennwert. Im Januar 2015 war dieser kurzzeitig auf 60% getaucht. Heute herrscht mehr Zuversicht, der Kapitalmarkt stellt sich auf die Rückzahlung ein. «Der Wendepunkt könnte im ersten Semester erreicht worden sein, die Unsicherheit ist aber weiterhin gross», schreibt Michael Foeth, Aktienanalyst der Bank Vontobel. Um die Firma nachhaltig in «die rentable Zone» zu bringen, müsse sich die Auftragsdynamik weiter verbessern.

An der Telefonkonferenz mit Investoren zeigte sich Pauli überzeugt, eine Lösung für die Obligation zu finden. Dass Meyer Burger im ersten Halbjahr erstmals seit fünf Jahren einen operativen Cashflow erwirtschaftet habe, erhöhe zudem die Chance einer Refinanzierung zu ansprechenden Konditionen.

Die Anleihe ist jedoch nicht die einzige Fälligkeit, die in den nächsten Monaten ansteht. Im April, also rund einen Monat bevor die Obligationäre ausgezahlt werden müssen, laufen ein Bankkredit über 90 Mio. Fr. und eine Hypothek über 30 Mio. Fr. auf den Firmensitz in Thun aus. Der Bankkredit stellt die Lebensader des Geschäfts dar, dient der Akquisitions- und Betriebsmittelfinanzierung und wurde laut Angaben der Firma vom gleichen Bankenkonsortium gesprochen wie die Hypothek. Angesichts der bedrängten Lage hat sich Meyer Burger die Banken Rothschild und UBS als Berater angeheuert.

Denn noch ein weiterer Eckpfeiler der Finanzierung wackelt. Dem Unternehmen droht, im Herbst 2018 die Wandelanleihe über 100 Mio. Fr. ablösen zu müssen. Diese läuft bis 2020, Investoren haben aber mittels einer Put-option das Recht, sich zwei Jahre früher auszahlen zu lassen. Das Ziel war es, mit dem Wandler an neues Eigenkapital zu gelangen. Der Aktienkurs notiert jedoch auf Fr. 4.54, und der Wandelpreis beträgt Fr. 11.39. Die Aktie direkt zu kaufen, ist also weitaus günstiger, was es für Inhaber des Wandlers trotz der Verzinsung von 4% interessant machen könnte, ihr Geld frühzeitig zurückzufordern.

Giftpille für Obligationäre

Das sind ungute Aussichten für Interessenten einer neuen Anleihe. Das Unternehmen müsste einen Teil des Emissionserlöses für die Rückzahlung des Wandlers aufwenden, sagt Kreditanalystin Nathalie Dantès. «Für Investoren ist dies eine weitere hohe Hürde, die schwierig zu umgehen sein wird.» Dantès fordert denn auch umfassende Finanzmassnahmen: «Die Obligation zu refinanzieren, reicht nicht. Es braucht eine Gesamtlösung für alle anstehenden Fälligkeiten.» Auch eine neuerliche Kapitalerhöhung müsse geprüft werden. Meyer Burger hatte zuletzt im Jahr 2013 Aktien im Wert von 150 Mio. Fr. ausgegeben.

Geschäftsführer Pauli will sich nicht zu einer Kapitalerhöhung äussern. «Das Eigenkapital genügt operativ», sagt er lediglich. Im März hatte die Führung eine solche Transaktion noch als Option bezeichnet. Im Halbjahresbericht heisst es dazu lediglich, in den letzten Monaten seien mehrere «mögliche Szenarien und Modelle» ausgearbeitet worden, um alle Verbindlichkeiten fristgerecht zu refinanzieren.

Ein Analyst erkundigte sich an der Telefonkonferenz, ob womöglich ein Kaufinteressent aus China in Thun vorgesprochen habe. Der Verkauf der Firma zu einem Preis, der die Schulden übersteigt, wäre für den einen oder anderen Aktionär mit Blick auf die hohen Kursverluste eine elegante Lösung. Doch Pauli verneinte. «Wir brauchen keinen Aktionär aus Asien, um voranzukommen, schliesslich verlieren wir keine Marktanteile», sagte er.
 

Krokodil
Bild des Benutzers Krokodil
Offline
Zuletzt online: 17.06.2019
Mitglied seit: 12.04.2012
Kommentare: 3'035

Grossartig, Nachtfalter, das hast du gut gemacht. Herzlichen Dank.

ursinho007
Bild des Benutzers ursinho007
Offline
Zuletzt online: 18.06.2019
Mitglied seit: 17.06.2015
Kommentare: 2'291

Ich warte jetzt mal bis die Meldung über die Refinanzierung erfolgt. Trotz dieses Artikels bin ich weiterhin der Meinung, dass die Refinanzierung ohne KE erfolgen wird. Sollte meine Spekulation aufgehen, werden Kurse über CHF 5 die Folge sein.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Nils2009
Bild des Benutzers Nils2009
Offline
Zuletzt online: 08.09.2016
Mitglied seit: 06.07.2012
Kommentare: 229
MBTN Konsolidierung abgeschlossen

 

 

Nach der Enttäuschung mit den Zahlen resp nicht den Zahlen sondern dem Ausbleiben der News betr. Refinanzierung gehe ich noch einmal long, der Boden sollte erreicht sein für den Moment

maxim
Bild des Benutzers maxim
Offline
Zuletzt online: 01.05.2019
Mitglied seit: 27.12.2011
Kommentare: 286

Ich würde zuerst Cash Guru von heute lesen.

Nils2009
Bild des Benutzers Nils2009
Offline
Zuletzt online: 08.09.2016
Mitglied seit: 06.07.2012
Kommentare: 229
MBTN und Performance

 

 

Überheblich möchte ich nicht sein aber meine Performance ist besser als die von Cash Guru !!!

Nirvana
Bild des Benutzers Nirvana
Offline
Zuletzt online: 18.06.2019
Mitglied seit: 09.08.2013
Kommentare: 679

Ihr meint wohl eher Cash-Insider und nicht Cash-Guru

 

Sich mit Banken an die wichtigsten Finanzmetropolen zu begeben und vor interessierten Investoren Firmenpräsentationen abzuhalten, gehört heutzutage zum festen Bestandteil der Tätigkeit eines Konzernchefs und seines Finanzchefs.

Doch obschon diese Präsentationen höchst selten kursrelevante Neuigkeiten bergen und die Unternehmensvertreter für gewöhnlich nur so von Zuversicht strotzen, gibt es allenfalls den einen oder anderen verdeckten Hinweis.

Mit überraschend offenen Karten spielte kürzlich Michel Hirschi, der Finanzchef von Meyer Burger, anlässlich einer von der Bank Vontobel organisierten Firmenpräsentation in London. Wie ich einem Kommentar der traditionsreichen Zürcher Bank entnehme, zeigte er sich sichtlich enttäuscht darüber, dass die Refinanzierung für die im Mai nächsten Jahres zur Rückzahlung fällig werdenden Obligationsanleihe noch nicht steht.

Eigenen Angaben zufolge wurde die Bank Rothschild mit der Suche nach Investoren oder einem Überbrückungskredit beauftragt. Eine Analyse der Mandatsträgerin habe ergeben, dass das Interesse bei einem auf Stufe EBITDA ausgeglichenen Ergebnis eigentlich vorhanden sein sollte. Allerdings hätten Investoren selbst nach der Vorveröffentlichung solider provisorischer Eckdaten für die erste Jahreshälfte keine Bereitschaft gezeigt, so Hirschi. Soviel Ehrlichkeit verdient eigentlich Anerkennung.

Wie mir ein Teilnehmer der Firmenpräsentation in London berichtet, habe er die Aussagen des Finanzchefs so verstanden, dass die Bank Rothschild bereits einen Investor an der Angel gehabt habe, dieser dann aber abgesprungen sei.

Diese Spekulationen passen gut zu jenen rund um einen Einstieg des russischen Milliardärs Viktor Vekselberg bei Meyer Burger (siehe Kolumne vom 25. Juli). Ausserdem kaufte sich nur wenige Wochen zuvor Veraison über die Wandelanleihe beim Solarzulieferunternehmen aus dem bernischen Gwatt ein (siehe Kolumne vom 15. Juli). Gut möglich, dass damals auch mit dem Vermögensverwalter Gespräche stattgefunden haben.

Die Refinanzierung der im Mai nächsten Jahres zur Rückzahlung fällig werdenden Obligationsanleihe gestaltet sich bei Meyer Burger schwieriger als gedacht. Kommen erschwerend die zuletzt so stark wie seit 2011 nicht mehr gefallenen Preise für Solar-Panels hinzu. Kenner der Situation berichten von gewaltigen Überkapazitäten, weshalb die Investitionsbereitschaft bei den Kunden des Solarzulieferunternehmens weiterhin eher gering bleiben sollte. Obwohl ich es für die nicht gerade erfolgsverwöhnten Aktionäre nicht hoffe, ist eine weitere verwässernde Kapitalerhöhung wieder wahrscheinlicher als noch vor wenigen Wochen.

ursinho007
Bild des Benutzers ursinho007
Offline
Zuletzt online: 18.06.2019
Mitglied seit: 17.06.2015
Kommentare: 2'291

Das Schlechtreden von MBT verfehlt seine Wirkung nicht: Vom kürzlichen Hoch von CHF 4.84 auf CHF 4.15, was ein Minus von 15% bedeutet.

Der positive HJB ist offenbar schon wieder vergessen und alles konzentriert sich auch die Refinanzierungsfrage. Wenn hier die positive Meldung kommt, geht's dann zügig über CHF 5. Aber es könnte auch noch eine andere Meldung einen Kursschub bewirken: Abschluss des Brasildeals. Diese Meldung könnte schon sehr bald eintreffen, schliesslich fand die Intersolar Messe vergangene Woche (23. - 25.8.16) in São Paulo statt.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Krokodil
Bild des Benutzers Krokodil
Offline
Zuletzt online: 17.06.2019
Mitglied seit: 12.04.2012
Kommentare: 3'035

Die Aktie nun wieder bei 4 Franken. Kommt jetzt vielleicht doch eine Kapitalerhöhung. Weshalb tun sich die Banken mit der Refinanzierung denn so schwer?

<gelöscht>

Eine grössere Auftragsmeldung wäre mal wieder fällig, um den Kurs zu stabilisieren. Der Glaube, dass das zweite Halbjahr ähnlich gut läuft wie das erste, geht sonst verloren und damit auch der Glaube an ein gutes Ende der Refinanzierungsgeschichte. Die Frequenz der Meldungen hat nach meinem Empfinden in den letzten Monaten wieder spürlich nachgelassen, seit dem letzten Auftrag sind fast 1.5 Monate vergangen.

gertrud
Bild des Benutzers gertrud
Offline
Zuletzt online: 19.06.2019
Mitglied seit: 09.09.2015
Kommentare: 940
Gedankenspiel

ursinho007 hat am 29.08.2016 - 11:04 folgendes geschrieben:

Das Schlechtreden von MBT verfehlt seine Wirkung nicht: Vom kürzlichen Hoch von CHF 4.84 auf CHF 4.15, was ein Minus von 15% bedeutet.

Der positive HJB ist offenbar schon wieder vergessen und alles konzentriert sich auch die Refinanzierungsfrage. Wenn hier die positive Meldung kommt, geht's dann zügig über CHF 5. ...

Eine Firma mit so grosser Marktkapitalisierung kann man nicht einfach in der Sonntagspresse schlechtreden.

Ich habe seit Jahren keine MBT Aktien, bin aber seit dem Frühjahr zufriedene und relaxte Besitzerin des Wandlers, und halte deshalb mein wohlwollendes Auge auf MBT ohne den Aktienkurs kurzfristig voraussagen zu wollen.

Zur momentanen Lage: Dass die Refinanzierung so harzig läuft, ist Anlass zur Sorge. Viele Banken und Institutionelle werden sich die mittelfristigen Aussichten von MBT angeschaut haben, und finden anscheinend kein ausgewogenes Chancen/Risiko Verhältnis.

Ich denke auch, dass die Refinanzierung schliesslich zustande kommt. Aber sie wird teuer und die Meldung wird den Aktienkurs höchstens kurzfristig positiv beeinflussen.

Hier eine hypothetische (!) Meldung:

„MBT begibt eine Wandelanleihe über 234 Mio CHF mit Vorzeichnungsrecht für Altaktionäre. Laufzeit: 15. November 2023, Verzinsung 7%, Wandelpreis 5.20 CHF. An einer a.o. GV wird die Schaffung von 45 Mio. neuen Aktien @ 0.05CHF beantragt. Altaktionäre können per 1000 gehaltener Aktien nominal 2500 der Anleihe zeichnen.“

Wäre doch denkbar. Und bei dem Anlagenotstand würden sich sicher ein paar PKs finden, die je ein paar Mio. investieren würden und die nicht gezeichneten Anteile übernehmen.

Falls jetzt jemand meint, die brauchen doch gar nicht soviel Geld: Doch brauchen sie, denn sie verbrennen immer noch Cash und im obigen Szenario wird der bestehende Wandler (100Mio) natürlich auf den Put Termin 2018 gekündigt werden.

Wie wird der Aktienkurs auf die Meldung reagieren? Nervös zucken ein paar Tage und sich dann für Jahre zwischen 3.50 und 4.50 einrichten. Eine 5 vor dem Komma würde man nicht sehen.

 

Krokodil
Bild des Benutzers Krokodil
Offline
Zuletzt online: 17.06.2019
Mitglied seit: 12.04.2012
Kommentare: 3'035

Gertrud, dein Szenario scheint durchaus realistisch. Von Corporate Actions im Investmentbanking verstehst du ausserordentlich viel.
Bei dieser Lösung wäre es auch für die FF-Bank ein schönes Geschäft.

ursinho007
Bild des Benutzers ursinho007
Offline
Zuletzt online: 18.06.2019
Mitglied seit: 17.06.2015
Kommentare: 2'291

gertrud hat am 31.08.2016 - 10:37 folgendes geschrieben:

Wie wird der Aktienkurs auf die Meldung reagieren? Nervös zucken ein paar Tage und sich dann für Jahre zwischen 3.50 und 4.50 einrichten. Eine 5 vor dem Komma würde man nicht sehen.

 

Voraus leitest du die Kurserwartung für Jahre zw. 3.50 und 4.50 ab?

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Seiten