Biotech Allgemein

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brancusi-serrat
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Nicht schlecht entwickelt sich auch mein Euro-Invest in DE006632003, Morphosys, dank einst der Empfehlung von Gerard

robincould
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BION

BION hat am Freitag den Halbjahresbericht publiziert - hervorragende Arbeit, würde ich mal sagen.

Gleichzeitig hat man die neuen Investitionen publiziert. Mit Juno und Kite sind es gleich zwei Unternehmen, die auf Immuntherapien setzen. Wer hier noch eine günstige Alternative sucht: Medigene könnte eine Wette wert sein.

Ach ja, und bei BION natürlich dabei bleiben...  

norisknofun
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Wisst ihr da mehr oder stimmt es, dass es von:

  • Santhera
  • Cytos
  • Evolva
  • Newron

KEINE Derivatprodukte, sondern nur die Aktie zu kaufen gibt?

Danke für Eure Hilfe, auf ein erfolgreiches Biotech-Jahr 2016 und ein schönes Wochenende!

2brix
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norisknofun hat am 20.11.2015 - 16:17 folgendes geschrieben:

Wisst ihr da mehr oder stimmt es, dass es von:

  • Santhera
  • Cytos
  • Evolva
  • Newron

KEINE Derivatprodukte, sondern nur die Aktie zu kaufen gibt?

Danke für Eure Hilfe, auf ein erfolgreiches Biotech-Jahr 2016 und ein schönes Wochenende!

jup, habe auch nichts gefunden.

Zyndicate
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ObsEva schliesst Serie-B-Finanzierung erfolgreich ab - HBM investiert 10 Mio
24.11.2015 08:40

Zürich (awp) - Das Genfer Biotech-Unternehmen ObsEva hat eine Serie-B-Finanzierung über 60 Mio CHF abgeschlossen. An der Finanzierung haben neue Investoren wie HBM Healthcare Investments, New Enterprise Associates (NEA), OrbiMed, Rock Springs Capital sowie bereits existierende Kapitalgeber teilgenommen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. HBM selber hat sich mit 10 Mio CHF beteiligt, wie die Zuger Beteiligungsgesellschaft am Abend separat mitteilte.

Zu den bereits existierenden Kapitalgebern zählen unter anderem Sofinnova Partners, die das Unternehmen auch bei der Seed-Finanzierung unterstützt hatten.

In Verbindung mit der Finanzierung werde zudem Ed Mathers von NEA Mitglied im Verwaltungsrat von ObsEva. Die Erlöse aus der Finanzierungsrunde werde ObsEva nutzen, um jene Produkte weiter voranzubringen, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Forschungsstadium befinden. ObsEva ist in der Forschung und Entwicklung im Bereich Reproduktionsmedizin für Frauen aktiv.

hr/cp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
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Biotech-Unternehmen Brain kündigt Börsengang an
05.01.2016 10:55

(Ausführliche Fassung)

ZWINGENBERG (awp international) - Der Markt für Börsengänge bleibt in Fahrt. Als erstes Unternehmen in diesem Jahr kündigte am Dienstag die Biotechnologiefirma Brain aus Zwingenberg bei Darmstadt den Sprung aufs Parkett an. Die Aktien sollen künftig im Premiumsegment der Frankfurter Börse gehandelt werden. Mit dem Börsengang will das Unternehmen nach Angaben eines Sprechers einen "signifikanten" zweistelligen Millionenbetrag erlösen.

Das Geld soll vor allem in die Erforschung und Vermarktung von Produkten gesteckt werden. Dazu gibt Brain in erster Linie neue Aktien aus, lediglich im Zuge einer möglichen Mehrzuteilung will ein Alteigentümer Kasse machen. Zehn Prozent der auszugebenden Aktien sollen an Privatanleger gehen.

Zum konkreten Zeitplan hielt sich Brain bedeckt. Allerdings dürfte es mit der erfolgten offiziellen Ankündigung nun schnell gehen. Das Wertpapierprospekt soll Finanzkreisen zufolge in rund zwei Wochen veröffentlicht werden. Danach beginnt die Zeichnungsfrist, so dass die Erstnotiz bis Mitte Februar erfolgen könnte.

Brain entwickelt Industriematerialien auf biologischer Basis. Neben eigenen Produkten setzt das Unternehmen dabei auch auf Kooperationen vor allem mit Chemiekonzernen. Im Geschäftsjahr 2014/15 setzte Brain 25,7 Millionen Euro um nach 10,2 Millionen zwei Jahre zuvor. Dabei fiel ein operativer Verlust (Ebit) von 4,6 Millionen Euro an.

Bereits 2008 hatten die Südhessen Börsenpläne, mussten diese aber wegen der Finanzkrise abbrechen. Inzwischen hat sich der Markt für Börsengänge in Deutschland erholt. Im vergangenen Jahr hatten mit 24 Unternehmen so viele wie seit 2007 nicht mehr den Sprung aufs Parkett gewagt. Das Emissionsvolumen lag bei rund 7 Milliarden Euro, rund drei Milliarden mehr als noch 2014. In diesem Jahr stehen wieder einige Schwergewichte vor der Tür - so will der Energiekonzern RWE sein Ökostromgeschäft an die Börse bringen und die Deutsche Bank will die Postbank über die Börse loswerden.

Auch für die Deutsche Börse ist Brain wichtig. Es ist das erste Biotech-Unternehmen, das seit rund zehn Jahren wieder hierzulande an die Börse geht. Andere deutsche Vertreter der Branche wie die schwäbische Diagnostikfirma Curetis und der Alzheimer-Spezialist Probiodrug aus Halle an der Saale hatten im vergangenen Jahr als Börsenstandort die Euronext in Amsterdam vorgezogen. Der Heidelberger Krebsspezialist Affimed wählte die US-Technologiebörse Nasdaq. Sie versprachen sich davon mehr Anlegerinteresse und verwiesen auf die Risikoscheue der deutschen Investoren nach dem Platzen der Biotech-Blase kurz nach der Jahrtausendwende./enl/stb/fbr

(AWP)

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Gerard
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Etwas Geschichte

Ich bin seit 1990 in Biotech investiert und dies kontinuierlich, natürlich nicht nur, sondern auch in anderen Sektoren.

In den 90er Jahren wurde Biotech wie wild gekauft und es gab horrende Kurse, da Biotech wie eine Wunderwaffe galt bei Medikamenten. Alles wurde gekauft, ohne auf Qualität zu achten.

Bei Jahrtausendwende kam dann die Ernüchterung mit der Dotcomblase. Die Kurse sanken in den Keller und viele Biotechs, die sich nicht mehr finanzieren konnten, verschwanden aus der Oberfläche. Biotech allgemein hat daraus gelernt und auch die Investoren. Die Durststrecke dauerte bis ca. 2011. 

Qualität hat sich dann durchgesetzt weil sich die Sache verändert hat. Biotech ist Zukunftsmedizin, dies sahen auch die grossen Pharmafirmen. Ein klares Beispiel ist Roche die damals Genentech kauften und noch heute auf Biotechmedizin setzt. Sie kauft kleinere Firmen und arbeitet mit anderen Biotechfirmen zusammen.

Für Qualität und was es damit bringt kann ich nur die heutigen grossen in den USA nennen: Amgen, Biogen, Gilead, Celgene (schaut da mal die Charts an seit der Dotcomblase oder jedenfalls bevor 2010 bevor es dann losging). Es gibt da noch viele andere, ich habe nur die bekanntesten aufgelistet.

Was ist jetzt seit Sommer 2015 los: Es gab 2 Effekte, zuerst hat Janet Yellen von einer Biotechblase eindrücklich gewarnt, dies war der erste Paukenschlag, wo man sich aber einwenig erholte. Dann kam Hillary Clinton mit ihrer Rethorik über Medikamentenpreise. Zum Teil haben es einige übertrieben, aber nicht die ganze Branche.

Nun dies ist Wahlrethorik und wird verblassen nach der Wahl. Sollte sie gewählt werden, hat sie immer noch den republikanischen Kongress im Nacken. Wir werden es ja schon sehen.

Nun zur Wahl einer Biotechaktien, muss man sich doch viel informieren bevor einzusteigen. Eine Firma mit schon zugelassenem Medikament hat ein geringeres Risiko als beispielsweise eine die nur in Präklinik oder in einer Studienphase liegt. Da muss dann der Kleininvestor schon selber darauf achten bevor er einsteigt.

Zuallerletzt, wie ich so in einem berühmten Forumthread lese, glauben viele bei Zulassungsantrag sei es zu 90-95% in der Tasche. Dies stimmt eben nicht, die Chance auf Zulassung bei Antrag liegt genau bei ca. 70%. Was ist nun der Unterschied zwischen 70 und 90/95%. Eben bei einer Variante praktisch sicher, bei der anderen noch ein Restrisiko von 30%.

Da möchte ich noch hinweisen, dass bei Zulassung der Erfolg bei 90/95% ist und nicht 100%, weil nach Zulassung, diese wieder zurückgenommen werden kann, wenn man z.B. nicht vorhersehbare Nebeneffekte entdeckte.

Mein neuestes Beispiel das ich kenne, war vor ca. 2 Jahren bei Aria mit Iclusig passiert (2 Todesfälle). Der Kurs sackte von 25 auf 2.50 $

Nun zuallerletzt sollte jeder auf seriöse Information setzen und nicht auf Pushen oder Bashen.

In der Hoffnung euch nicht gelangweilt zu haben, ihnen etwas geholfen zu haben mit Geschichtlichem, wünsche ich jedem bei seinem Invest, wo es auch ist nur positives, natürlich ist es manchmal nicht kurzfristig.

Gerard

Lowrey70
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Curetis

Labiotech.eu hat kürzlich einen interessanten Artikel über Curetis, Oliver Schacht (CEO) und ihr IPO geschrieben. 
Hier könnt Ihr diesen lesen, ist empfehlenswert Smile

http://labiotech.eu/ceo-only-german-biotech-ipo-2015/
 

gollum
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Jetzt bei Biotech Aktien einsteigen?
sarastro
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Mini-Biotech

Danke, Gerard, für diesen Thread. Es ist einer der wenigen sinnvollen Threads zum Thema Biotech. Bevor ich das begründe, möchte ich beschreiben, wie Biotech nicht funktioniert. Einige Cash-User haben den Eindruck, dass Medikamente teuer sind und deshalb Biotech eine Goldgrube sein muss, sobald man mit irgendeiner Ingredienz eine Zulassung als Medikament ergattert. Und wehe, man äußert in einem Thread über Kuros/Cytos, Evolva, Newron, Santhera etc. Zweifel an den Chancen eines Medikamentenkandidaten, gehässige Postings sind garantiert. Jeder Thread einer Biotech-Minifirma hat hier seine wortführenden Gurus, die den Erfolg ihrer Firma herbei schreiben wollen. Ein Vergleich mit religiösen Sekten ist nicht ganz abwegig.

Es wäre sinnvoll, sich mit den Methoden einer Medikamentenentwicklung vertraut zu machen, bevor man Emotionen und Geld in eine Biotechfirma investiert. Nötigenfalls hilft Wikipedia.
(1) Ein erster Gesichtspunkt ist die Erfolgsquote bei der Medikamentenentwicklung. Über die alle Entwicklungsphasen gesehen, beträgt sie wenige Prozente. Falls man sein Geld auf eine Mini-Biotechfirma mit zwei oder drei Medi-Kandidaten setzt, könnte man das Geld auch im Sport-Toto investieren. Die Erfolgschancen sind ähnlich. Da hilft kein Glaube und kein Wehklagen im Cash-Forum, da hilft nur eine Diversifikation über viele Medikamentenkandidaten und somit bei Mini-Biotechs über viele Firmen. Die Diversifikation könnte auch über Biotechfonds oder große Pharmafirmen erfolgen, die über viele Medikamentenkandidaten verfügen und zudem fachkundig sind, um die Erfolgschancen eines Projektes besser einschätzen zu können. Aber das wäre vielleicht für einige Gurus hier zu "langweilig".
(2) Ein zweiter Punkt ist die Illusion, dass nach Zulassung eines Medikamentes die Börsenkurse explodieren und dauerhaft hoch bleiben. Die Einführung und Vermarktung eines Medikamentes nach der Zulassung kostet in der Regel gleich viel oder sogar mehr, als die ganze Entwicklung des Medikamentes bis zum Zeitpunkt der Zulassung.
(3) Ist ein Medikament am Markt erfolgreich eingeführt, droht über kurz oder lang der Patentablauf und – sofern das Medikament ein finanzieller Erfolg ist – die Konkurrenz der Generikahersteller. Es ist keinesfalls sicher, dass eine kleine Firma in der Garantie-Schutzzeit ein Nachfolgeprodukt entwickeln und eine Zulassung erreichen kann.
(4) Ferner ist es eine Illusion zu glauben, dass die Medikamentenpreise beliebig hoch angesetzt werden können. Die Krankenversicherer und die Regierungen wissen Preisexzesse zu verhindern.
(5) Bei Abschätzung des finanziellen Erfolges muss immer die Patientenzahl und deren finanzielle Möglichkeiten berücksichtigt werden. Beispiele: Wird ein Medikament für die Lebersche Hereditäre Optikusatrophie (LHON) lanciert, spielt es eine Rolle, dass nur auf 50'000 bis 100'000 Personen diese Diagnose zutrifft und dass das Medikament die Krankheit bestenfalls bremst, aber nicht heilt. Am Ende droht eine Erblindung, aber kein Todesfall. Oder: Wird ein Medikament als Zusatztherapie zur Erleichterung der Leiden im fortgeschrittenen Stadium von Parkinson zugelassen, können kaum höhere Preise als bei Schmerzmitteln durchgesetzt werden, da diese Krankheit mit dem Medikament nur etwas gelindert, aber nicht geheilt wird.

Ergebnis: Wer sein Geld nur in einzelne Mini-Biotechs steckt, könnte damit auch in Las Vegas Roulett spielen. Dort verliert er sein Geld genau so sicher, befindet sich aber unter charmanten Leuten, was vielleicht ein größeres Vergnügen bietet als eine Aktienbörse.

PS. Aus solchen Überlegungen bin ich neben ETFs (z.B. Nasdaq100) in folgenden Pharma- und Biotech-Firmen investiert: Actelion, Novartis und Roche (und ehemals Serono). Damit habe ich gutes Geld verdient. Heute weiß ich, dass man mit solchen Titeln "Millionär" werden kann, was offenbar das Ziel vieler User hier ist. Nur mit Mini-Biotech-Titeln im Depot dürfte das kaum gelingen.

Gerard
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@ sarastro

Guten Tag,

ja mit Einzelwerten in Biotech hat man nicht unbedingt ein leichtes Leben. Ich bin schon 25 Jahre dabei und könnte ein Buch darüber schreiben. Dieser Sektor hat es mir angetan und deshalbe bin ich immer irgendwie darin investiert. Ich bin aber immer auf der Hut und ich handle dabei immer mit zwei Vorsätzen.

Immer verfolgen und informiert bleiben (natürlich nicht im Forum) und nie glauben, dass die Bäume in den Himmel wachsen. Und dann kommt schon der zweite Vorsatz (abhängig vom ersten). Immer Gewinnmitnahmen tätigen, auch wenn nicht zum optimalen Kurs verkauft wird.

Meine besten Invests in der CH waren NWRN, BSLN, COPN, ATLN. 

Bei NWRN habe ich mich in 3 Tranchen verabschiedet, zuletzt Ende Februar 2015 da mir dieser Herdentrieb nicht mehr so passte. Mein Einstieg war bei 7.xx zwei Jahre zuvor und Verkauf 25% zu 26, 25% zu 29 und schliesslich 50% zu 33. Ich wurde damals verpöhnt, heute würde jeder zu diesen Kursen verkaufen. In dieser Firma bin ich seither nicht mehr investiert und dies zu Recht nach meinen Prinzipien.

Bei BSLN (mein Liebling, bin aber nicht verheiratet mit dieser Firma) trennte ich mich total Ende Mai zu Kursen um die 138, der Kauf erfolgte immer nach meiner Strategie, geprägt von Gewinnmitnahmen, zu ca. 50.

Ich habe jetzt wieder angefangen aufzubauen, aber wenig mit Kursen um die 70, halte aber Optionen mit sehr tiefen Strikes für Ende 2017.

US Biotechs habe ich alles geschlossen im Sommer 2015, als Janet Yellen von einer Blase sprach. Und solche Kursausbrüche nach oben oder nach unten will ich in meinem Alter nicht mehr mitmachen, ich will ruhig schlafen.

Schlussendlich halte ich die sehr hohen Gewinne seit ca. 2011 in Biotech in Cash und in Aktien meines zweiten Lieblingssektors, die Versicherungen und der Hauptteil in SwissLife. Habe jetzt als Contrarian wieder angefangen ZURN zu erwerben.

Mein Rat in Biotech, folgt nicht dem Herdentrieb und dem ganzen Mist der verbreitet wird, macht euch durch Information selber ein Bild und handelt schnell, auch wenn manchmal Verluste daraus resultieren.

Gruss       Gerard

 

Per
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Gerard hat am 01.04.2016 - 09:13 folgendes geschrieben:

@ sarastro

Guten Tag,

ja mit Einzelwerten in Biotech hat man nicht unbedingt ein leichtes Leben. Ich bin schon 25 Jahre dabei und könnte ein Buch darüber schreiben. Dieser Sektor hat es mir angetan und deshalbe bin ich immer irgendwie darin investiert. Ich bin aber immer auf der Hut und ich handle dabei immer mit zwei Vorsätzen.

Immer verfolgen und informiert bleiben (natürlich nicht im Forum) und nie glauben, dass die Bäume in den Himmel wachsen. Und dann kommt schon der zweite Vorsatz (abhängig vom ersten). Immer Gewinnmitnahmen tätigen, auch wenn nicht zum optimalen Kurs verkauft wird.

Meine besten Invests in der CH waren NWRN, BSLN, COPN, ATLN. 

Bei NWRN habe ich mich in 3 Tranchen verabschiedet, zuletzt Ende Februar 2015 da mir dieser Herdentrieb nicht mehr so passte. Mein Einstieg war bei 7.xx zwei Jahre zuvor und Verkauf 25% zu 26, 25% zu 29 und schliesslich 50% zu 33. Ich wurde damals verpöhnt, heute würde jeder zu diesen Kursen verkaufen. In dieser Firma bin ich seither nicht mehr investiert und dies zu Recht nach meinen Prinzipien.

Bei BSLN (mein Liebling, bin aber nicht verheiratet mit dieser Firma) trennte ich mich total Ende Mai zu Kursen um die 138, der Kauf erfolgte immer nach meiner Strategie, geprägt von Gewinnmitnahmen, zu ca. 50.

Ich habe jetzt wieder angefangen aufzubauen, aber wenig mit Kursen um die 70, halte aber Optionen mit sehr tiefen Strikes für Ende 2017.

US Biotechs habe ich alles geschlossen im Sommer 2015, als Janet Yellen von einer Blase sprach. Und solche Kursausbrüche nach oben oder nach unten will ich in meinem Alter nicht mehr mitmachen, ich will ruhig schlafen.

Schlussendlich halte ich die sehr hohen Gewinne seit ca. 2011 in Biotech in Cash und in Aktien meines zweiten Lieblingssektors, die Versicherungen und der Hauptteil in SwissLife. Habe jetzt als Contrarian wieder angefangen ZURN zu erwerben.

Mein Rat in Biotech, folgt nicht dem Herdentrieb und dem ganzen Mist der verbreitet wird, macht euch durch Information selber ein Bild und handelt schnell, auch wenn manchmal Verluste daraus resultieren.

Gruss       Gerard

 

@märchentante
habe meine NWRN auch damals zu 35.85 verkauft und bin diese woche wieder zu 15.50 rein, aber nur noch mit 50k stück und noch 50K für meinen sohn
 

sarastro
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Per hat am 01.04.2016 - 12:09 folgendes geschrieben:

@märchentante

habe meine NWRN auch damals zu 35.85 verkauft und bin diese woche wieder zu 15.50 rein, aber nur noch mit 50k stück und noch 50K für meinen sohn
 

Hallo Per
Zwischen der drohenden Newron-Pleite vom Dezember 2011 und Februar 2015 ist der Aktienkurs von 1.68 Fr. auf 32.35 Fr. gestiegen. Begabte Trader konnten damals große Gewinne einfahren. Ähnliche Entwicklungen gab es auch bei Cytos, Evolva oder Santhera. Die Fehlüberlegung einiger Cash-Foristen war, dass eine solche Kursentwicklung für immer so bleibt. Der Grund des Kursanstiegs war vermutlich eher die Tatsache, dass eine drohende Pleite überwunden war, und weniger die Qualität der Forschungs-Pipeline. Die Kunst besteht bei solchen Titeln darin, genug früh wieder auszusteigen. (Übrigens: Ich bin kein Trader. Dazu habe ich weder Talent noch Zeit.)

Gerard
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@ märchentante

A propos, ich brauche nicht 43'000 mal Seich in einem Forum zu verbreiten, weiss aber was ich mache und schlafe sehr ruhig.

Meine Aktiven beruhen zu 93% in Immobilien und Cash. 7% in einem Aktienportfolio, wovon ca. 1/3 in Biotech. Mach dies mal nach und schlafe ruhig wie ich. Ich bin weder schadenfreudig auf Verluste von Jemandem, noch bin ich neidisch auf Gewinne von Jemandem, probiert aber mal logisch zu denken. 

Vielleicht geht dir auch vor meinem Alter einmal ein Licht auf. (Übrigens habe ich in meinen Postings nie gelogen, da ich dies nie brauchte, pushte auch nie, habe nur probiert Realitäten auf den Tisch zu stellen, was viele aber nicht erkennen wollen). Es ist nun mal so, Verlierer und Gewinner!!!! Vielleicht auch weil viele jeden Seich von Zahlen und Nonsens glauben, die in einem verbreitet werden.

Gerard

Rhincodon
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@Märchentante aka Gerard

Bin eigentlich eher ein stiller Mitleser im Cash Forum und habe bisher Deine Beiträge geschätzt. Allerdings scheinen die Leute, sobald es ums Thema Geld geht doch alle gleich zu sein. Viele hier im Cash Forum sind nur auf die eigenen Interessen bedacht und pushen oder bashen eine Aktie je nachdem wie sie gerade positioniert sind. Ist halt so und hab auch keine Probleme damit. Du, jedoch, Gerard, stellst Dich hier als Messias hin, der den Leuten nur gute Ratschläge geben will (siehe Basilea) und dabei behauptet, er hätte in seinen Postings nie gelogen und hätte dies auch nicht nötig. Und genau damit habe ich extrem Mühe. Aber eventuell ist es auch das höhere Alter und eine gewisse geistige Verwirrung, welche Dich zu solchen Aussagen bewegt...

Beispiele gefällig:

Wie war das nochmals mit den 1T Aktien von Deinem Sohn, welche Du ihm zu 100.- per Ende Jahr 2015 abgekauft hast? Die hast Du wohl vergessen zu erwähnen, oder? Aber klar, Du bist natürlich erst bei 70.- wieder am zukaufen. Gerard ist ja schliesslich ein Gewinner...

Oder wie gehts Deinen Basilea Optionen? BSLUT Strike 120 Laufzeit bis Juni 2016, BSLUV Strike 110 Laufzeit bis Juni 2016, BSLEL Strike 100 Laufzeit bis Dezember 2015 (Zitat vom 05.05.15: Ich bin bei allen 3 dabei). Ah, ja richtig, Du bist ein Gewinner...

Und zu guter letzt nochmals eine Aussage von Dir im Basilea Forum vom 25.01.2015:"Ich wäre, und dies muss nicht falsch interpretiert werden, Ende Jahr mit 130/140 sehr zufrieden. Ende 2016 würde ich dann schon  gerne , wenn alles positiv verläuft, die 200 kitzeln. Meinerseits würde ich ab 150 mit einem Teil eine Pause einlegen und etwas mehr diversifizieren. Vorher bleibe ich knallhart drin, wohin der Kurs sich kurzfristig auch bewegt".Und oben schreibst Du, Du hättest alle Aktien bei 138.- Ende Mai 2015 verkauft. Soviel zu Deiner Glaubwürdigkeit.

Du bist also keinen Deut besser als die anderen Schwätzer in diesem Forum. Dies ist die Realität, lieber Gerard.

 

sarastro
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Frage

Warum muss diese Hackerei auch noch hier losgehen? Nach der Überschrift sollte es um Biotech im Allgemeinen gehen. Im Moment geht mit Biotech übermäßig viel (Buch-)Geld verloren und es wäre vernünftig, über die Gründe zu diskutieren, damit man für die Zukunft etwas lernen kann. Zum gegenseitigen Beleidigen sind Threads zu einzelnen Titeln wie Newron, Kuros/Cytos etc. da, falls man auf diese Unsitte nicht verzichten will.

sarastro
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Sonderfall Spin-off aus Hochschulen

Vor zwanzig Jahren hat sich an schweizerischen Hochschulen die amerikanische Tradition von Spin-off ausgebreitet. Im Grundsatz ist das eine gute Idee, aber bei einer Börsenkotierung einer derartigen Spin-off-Firma bestehen besondere Gefahren.

Dazu muss man die Traditionen an einer Hochschule kennen. Nach einem Master-Studium wird oft ein Forschungsprojekt angefangen, das durch Hochschul-eigene Mittel oder durch Forschungsfonds finanziert wird (in seltenen Fällen kommt Geld von der Privatwirtschaft). In der Regel wird ein solches Projekt durch eine Doktorarbeit abgeschlossen. Man muss bedenken, dass viele Tage und Nächte für einen Minimallohn geschuftet wird und die Doktoranden von ihrer Idee felsenfest überzeugt sind. Am Ende des Projektes kommt die Doktorprüfung und der frisch gebackene Doktor steht vor dem Berufsleben.

Nun kommt der Schock. Er bewirbt sich bei der Industrie. Dort findet man das Projekt des jungen Doktors nicht so toll, sonst wäre die Idee schon längst lizenziert worden. Der Doktor bekommt vielleicht ein Stellenangebot, müsste aber an einem anderen Projekt mitarbeiten und seine geliebte Idee aufgeben. Als Alternative gibt es an Hochschulen einen Technopark, wo Räume und andere Infrastrukturen gemietet werden können, um die bisherige Forschung weiter zu verfolgen. Es gibt nur ein Problem: Woher kommt das Geld für die weitere Forschung? Für Forschungsgesuche bei Stiftungen etc. fehlt nun die gütige Fürsprache eines Professors, weshalb die Idee viel schärfer geprüft wird. Sollte keine Finanzierung klappen, geht der Doktor doch noch in die Industrie und gibt seine bisherige Forschung auf.

Irgend einmal kam eine Spin-off-Firma auf die Idee, an die Börse zu gehen. Bei einem Modegebiet wie Biotech (oder in früheren Jahren IT) träumen viele Börsianer von Millionengewinnen. Also könnte man über die Börse das Geld von Leuten beschaffen, die von der Materie keine Ahnung haben. Man muss nicht mehr den beschwerlichen Weg über Forschungsgesuche gehen, es genügt in den Medien wissenschaftlich verbrämte „News“ über Impfungen etc. mit einem Milliardenpotential zu verbreiten und schon glauben einige Investoren, auf eine Goldader gestoßen zu sein.

Meine Vermutung: Spin-off-Firmen aus Hochschulen, die nach mehr als zehn Jahren noch immer keinen Gewinn erwirtschaften, werden vermutlich auch in weiteren Jahrzehnten keinen Erfolg haben.

 

mats
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Rhincodon hat am 02.04.2016 - 12:42 folgendes geschrieben:

Bin eigentlich eher ein stiller Mitleser im Cash Forum und habe bisher Deine Beiträge geschätzt. Allerdings scheinen die Leute, sobald es ums Thema Geld geht doch alle gleich zu sein. Viele hier im Cash Forum sind nur auf die eigenen Interessen bedacht und pushen oder bashen eine Aktie je nachdem wie sie gerade positioniert sind. Ist halt so und hab auch keine Probleme damit. Du, jedoch, Gerard, stellst Dich hier als Messias hin, der den Leuten nur gute Ratschläge geben will (siehe Basilea) und dabei behauptet, er hätte in seinen Postings nie gelogen und hätte dies auch nicht nötig. Und genau damit habe ich extrem Mühe. Aber eventuell ist es auch das höhere Alter und eine gewisse geistige Verwirrung, welche Dich zu solchen Aussagen bewegt...

Beispiele gefällig:

Wie war das nochmals mit den 1T Aktien von Deinem Sohn, welche Du ihm zu 100.- per Ende Jahr 2015 abgekauft hast? Die hast Du wohl vergessen zu erwähnen, oder? Aber klar, Du bist natürlich erst bei 70.- wieder am zukaufen. Gerard ist ja schliesslich ein Gewinner...

Oder wie gehts Deinen Basilea Optionen? BSLUT Strike 120 Laufzeit bis Juni 2016, BSLUV Strike 110 Laufzeit bis Juni 2016, BSLEL Strike 100 Laufzeit bis Dezember 2015 (Zitat vom 05.05.15: Ich bin bei allen 3 dabei). Ah, ja richtig, Du bist ein Gewinner...

Und zu guter letzt nochmals eine Aussage von Dir im Basilea Forum vom 25.01.2015:"Ich wäre, und dies muss nicht falsch interpretiert werden, Ende Jahr mit 130/140 sehr zufrieden. Ende 2016 würde ich dann schon  gerne , wenn alles positiv verläuft, die 200 kitzeln. Meinerseits würde ich ab 150 mit einem Teil eine Pause einlegen und etwas mehr diversifizieren. Vorher bleibe ich knallhart drin, wohin der Kurs sich kurzfristig auch bewegt".Und oben schreibst Du, Du hättest alle Aktien bei 138.- Ende Mai 2015 verkauft. Soviel zu Deiner Glaubwürdigkeit.

Du bist also keinen Deut besser als die anderen Schwätzer in diesem Forum. Dies ist die Realität, lieber Gerard.

 

Ja, wir wissen mittlerweile ja, dass du steinreich bist gerard...okay und gut.

Bei Mologen hast du ja auch durchgehalten obwohl du schon die Hälfte deines Einsatzes verloren hast auf dem Papier. Wie du geschrieben hast.

Wie bei Newron kann es ja auch dort noch gut herauskommen.

Gerard
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sarastro hat am 02.04.2016 - 15:22 folgendes geschrieben:

Warum muss diese Hackerei auch noch hier losgehen? Nach der Überschrift sollte es um Biotech im Allgemeinen gehen. Im Moment geht mit Biotech übermäßig viel (Buch-)Geld verloren und es wäre vernünftig, über die Gründe zu diskutieren, damit man für die Zukunft etwas lernen kann. Zum gegenseitigen Beleidigen sind Threads zu einzelnen Titeln wie Newron, Kuros/Cytos etc. da, falls man auf diese Unsitte nicht verzichten will.

Lieber Sarastro!

Du hast völlig recht mit Deinem Posting, ich will aber hier noch einmal probieren mich zu rechtfertigen gegenüber Rhincodon und Mats und dann höre ich entgüldig auf mit diesem Thema. Dass wichtigste ist ja, dass verschiedene Postings über Biotech den Investierten oder denen, die sich investieren wollen etwas Überschau bietet.

@Rhincodon

Ich bin weder Guru noch Messias, lediglich koche au ich nur mit Wasser (besonders an der Börse). Wenn Du nun einige meiner Postings zitierst, wäre es auch fair alles Geschriebene zu zitieren. Ich will jetzt noch einmal probieren so klar wie möglich meine  vergangene Handlungsart zu motivieren:

Basilea: Der Deal um die Aktien von meinem Sohne hat auch gestimmt. Natürlich habe ich bei meinem Verkauf zu ca. 138.xx am 26. Mai auch seinen ganzen Bestand verkauft, da ich alle Portfolios leite. Den ganzen Gewinn bei seinen Basileaaktien  überliess ich fairerweise dann komplett an ihm.

Ich hatte effektiv ein für mich zufriedenes Kursziel von 130/140 bis Ende 2015 vor den Augen. Auch habe ich ausgesagt, dass ich bis 150 ausharren werde. Da aber mein Kursziel für Ende 2015 mit 138.xx schon am 26. Mai erreicht war, entschied ich mich für ein Totalverkauf. Die Motivation war damals aber auch sehr persönlich, hatte es geschrieben. Vielleicht erinnern sich noch einige daran.

Nun zu den Optionen:

Da immer noch von Übernahme gesprochen wurde, wollte ich doch noch (aber mit viel weniger Kapital) dabei sein, sollte dies effektiv passieren. Obwohl ich immer noch heute für ein Alleingang bin.

Damals kaufte ich BSLUV, BSLUT und BSLEL mit ihren spezifischen Strikes. BSLEL habe ich kurz danach verkauft, da der Verfall für mich zu kurzfristig war (Ende 2015). ich kam mit einem blauen Auge davon. Der Absturz von Basilea hat mich dann bekräftigt alle anderen Optionen umzuswitchen auf BSLWC (Verfall Juni 2016, Strike 100). Auch diese habe ich Anfang 2016 umgeswitcht zu BSLUCU (Verfall Dezember 2017 mit Strike 105). Am 09.02.2106 kam eine neue Option heraus BSLUMU (Verfall Dez. 2017 mit Strike 75). Mit den beiden Optonen bin ich jetzt halb, halb investiert, was mir ein Durschnittsstrike von 90 ausmacht. Ich hoffe , dass bis zu diesem Zeitpunkt sich alles zum Guten wendet, sonst musss ich dann noch einmal umswitchen mit eventuellen zukünftigen Optionen, die herausgegeben werden.

Das Kursziel von ca. 200 bis Ende 2016 war damals ambitiös, jedoch erreichbar. Der Absturz vom NBI (bis heute ca. 33) nach den Aussagen von Janet Yellen letzten Sommer und die Wahlrethorik von Frau Clinton sind da nicht fremd. Auch geht es mit der Mutierung zu einem vollintegrierten Pharmaunternehmen harziger vorwärts als ich dachte. Der ganze Vertrieb von Zevtera und Cresemba ist auch kein Kinderspiel und verbraucht viel Energie. Jedoch bin ich für diese Firma sehr optimistisch mit dem Erreichten in der Pipeline und sein 2 Zulassungen. Und dies ist für mich das wichtigste, auch wenn es etwas länger dauert.

In diesem Sinne habe ich auch wieder angefangen in 3 Tranchen klein zuzukaufen. Kurse 75.50 / 69 / 64 macht mir mit Courtage ein Durchschnitt von ca. 70.

NWRN der letzte Totalverkauf am 23. Februar 2015. Schon nach dem ersten Zulassungsantrag bei der FDA wurden sie abgewiesen wegen Mängel bei den Dokumenten. Jetzt ist es wieder passiert und ob dies in Kürze bereinigt werden kann, weiss ich natürlich nicht, jedenfalls ist es nicht so sicher wie einige dies meinen und der Markt hat dies momentan sanktioniert. Da braucht es keine Verschwörungstheorien. Jedenfalls ist dies wieder ein herber Rückschlag für das Management und deshalb will ich nicht mehr in dieser Firma investiert sein. Dies ist mein völliges Recht und wenn User dies anders sehen ist dies auch ihr Recht.

Ich hoffe ich habe dich in der Vergangenheit nicht zuviel in Irre geführt, sonst möchte ich mich dafür entschuldigen und wenn ich wieder schreiben sollte, werde ich versuchen mich etwas expliziter auszudrücken.

 

@Mats

Über Mologen: Du kannst alles lesen was ich über sie geschrieben habe. Immunonkologie ist für mich Zukunft und deshalb habe ich bei dieser Firma Risikokapital investiert, wie ich es immer geschrieben habe. Mein Verlust ist heute nicht 50% sondern währungsbereinigt 70.85%. Dies ist eben Risikokapital, stört mich nicht mehr als das, ich habe Zeit. Nur weiss ich natürlich nicht, ob ich auf das richtige Pferd gesetzt habe in diesem Zukunftssektor, wo jetzt fast jeder forscht. Die Zukunft wird es zeigen und Information über Mologen zu sammeln ist nicht abwägig, für jemand der Interesse daran hat. Jedoch habe ich immer gewarnt und auch immer untergesagt momentan in diese Firma zu investieren. ich bin nun mal drin und warte ab.

Deine Äusserung von steinreich überlasse ich Dir, von mir stammt sie nicht. Und wenn schon habe ich dafür zuerst geschuftet, da ich nicht mit einem silbernen Löffel zur Welt kam.

Zu Biotech Allgmein nun bin ich für 2016 noch sehr skeptisch, jedenfalls bis die US - Wahlen vorüber sind, wir wissen wer der nächste Präsident oder Präsidentin ist und ob die Rethorik dann weitergeht mit den Medikamentenpreisen. Ob wir mit ca. 33% Verlust beim NBI schon den Boden gefunden haben liegt noch in den Sternen.

 

Gruss      Gerard

Elias
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Pflanzenpeptid gegen Multiple Sklerose

Naturstoff verhindert Schübe und lindert Symptome bei MäusenHoffnung für Menschen mit Multipler Sklerose: Ein pflanzliches Peptid hat bei Mäusen das Fortschreiten der Autoimmun-Erkrankung aufgehalten. Die Tiere entwickelten keine neuen Schübe und die Symptome verbesserten sich, wie Forscher berichten. Das Pflanzenmittel kann zudem oral verabreicht werden und löste keine Nebenwirkungen aus. Die Wissenschaftler hoffen, schon 2018 erste klinische Studien mit Menschen durchführen zu können. ....Patent angemeldet
Basierend auf den neuen Ergebnissen hat die MedUni Wien bereits zusammen mit dem Universitätsklinikum Freiburg Patente für das Pflanzenpeptid in mehreren Ländern angemeldet, und die Entwicklung eines Medikaments an die eigens gegründete Firma Cyxone auslizensiert. Eine erste klinische Studie der Phase I könnte nach Einschätzung der Forscher bereits Ende 2018 starten.

Nach Ansicht der Wissenschaftler könnten sich Pflanzenpeptide aus der Gruppe der Cylotide aber auch bei weiteren Erkrankungen als heilsam erweisen, die durch ein überaktives, fehlgeleitetes Immunsystem gekennzeichnet sind, wie etwa der rheumatoiden Arthritis. "Wir glauben, dass die reiche Vielfalt der Cyclotide sie zu einer wahren Fundgrube für die Medikamenten-Entdeckung macht", so Thell und ihre Kollegen. (Proceedings of the National Academy of Sciences, 2016; doi: 10.1073/pnas.1519960113)http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20009-2016-03-30.html  Schübe stoppen

Heilpflanze zeigt erstaunliche Wirkung: Multiple Sklerose verlangsamen und Schübe stoppen: In einer afrikanischen Heilpflanze fanden Wiener Forscher ein Eiweißmolekül mit vielversprechender Wirkung.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=58110

 

 

Das sollte man auf dem Radar haben

 

 

 

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Das Geheimnis der Gene: Chancen und Risiken von "Crispr / Cas9"

Forscher sprechen von einer "Revolution". Doch die Möglichkeiten der Genschere "Crispr / Cas9" wecken Ängste - unsere Themenwoche in 3sat.

http://www.3sat.de/page/?source=/specials/themenwoche/185994/index.html

 

Es war Themenwoche bei 3sat

 

Es ist irre, was da abgeht.
Diese Technologie MUSS man auf dem Radar haben, wenn man in diesem Sektor investiert ist.

 

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Gerard
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Morphosys meldet heute Anfang Phase II Studie von ihrem Partner GSK für MOR 103. Absolut gute Nachricht. Sollten ihre Partner Novartis mit Bimagrumab und Janssen mit Guselkumab wie erwartet dieses Jahr Zulassungsantrag stellen, ja dann....

Wer Interesse an Morphosys aufweist (eine der grössten Antikörperdatenbank der Welt) sollte ein Blick auf sie werfen, es lohnt sich. Nach einer langen Durststrecke (wegen Programmbeendigung von Ihrem Partner Celgene) wo der Kurs vom Hoch von 88€ bis hinunter auf ca. 36€ fiel, sollte es jetzt wieder nach oben gehen. 

Wie immer aber bei Biotech gibt es Fehlschläge und Pharma ist ja momentan nicht in der Gunst der Anleger solange die US Präsidentenwahl nicht vorüber ist. Die ist aber ein anderes Thema und gute Fortschritte in der Pipeline guter Firmen wird immer belohnt.

Gruss.    Gerard

Elias
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Gene Editing: Die CRISPR-Welle

Die neuen Gene-Editing-Technologien bieten immense Möglichkeiten zur Untersuchung verschiedenster Genome. Fünf Beispiele, wie das CRISPR/Cas9-System die Analyse von Zellen verändert.

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Bei vielen Diskussionen zu CRISPR/Cas9 geht es um den therapeutischen Einsatz und das Gene Editing bei menschlichen Embryonen. Die wahre Revolution findet laut den Wissenschaftlern aber gerade im Labor statt, weil CRISPR genau das bietet, was Biologen wollen: Spezifität.

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CRISPR erkennt Licht

Die Mitarbeiter in Gersbachs Labor interessieren sich für das Verhalten von Zellen im Gewebeverband und wie sich dies beeinflussen ließe. Die Forscher wollen eines Tages Gewebe in einer Kulturschale ziehen, um Medikamente und Zelltherapien zu testen. Durch das klassische CRISPR/Cas9-System lassen sich allerdings nur permanente Veränderungen in Zellen einführen, doch Gersbachs Team möchte die Gene nur transient ein- und ausschalten, dazu noch an ganz bestimmten Stellen in einem Gewebe. "Ein Blutgefäß nachzustellen bedarf unglaublich viel Kontrolle", erklärt er.

Die Forscher nahmen das dCas9, mit dessen Hilfe sich Gene aktivieren lassen, und fügten diesem noch Proteine zu, die durch blaues Licht aktivierbar sind. Dieses neue System schaltet die Genexpression ein, sobald die Zellen dem Licht ausgesetzt werden, und schalten sie wieder ab, wenn das Licht gelöscht wird. Auch die Gruppe des Biochemikers Moritoshi Sato von der Universität Tokio entwickelte solch ein System sowie ein anderes aktives Cas9, welches das Genom nur dann editiert, wenn es blauem Licht ausgesetzt wird.

"Wenn ich diese Technik schon früher gehabt hatte, wäre meine Postdoc-Zeit viel kürzer gewesen."
Wen Xue.... 

http://www.spektrum.de/news/das-crispr-cas9-system-veraendert-die-analys...

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Was ist aus dem Biotech-Boom geworden?

Über viele Jahre liess sich mit Biotech-Aktien so gutes Geld verdienen wie in keinem anderen Sektor. Dieses Jahr scheint der Schwung aber weg zu sein. Wie es um die Branche steht.

http://classic.cash.ch/news/front/was_ist_aus_dem_biotechboom_geworden-3...

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Aurum
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Zyndicate hat am 20.09.2016 - 16:26 folgendes geschrieben:

Was ist aus dem Biotech-Boom geworden?

Über viele Jahre liess sich mit Biotech-Aktien so gutes Geld verdienen wie in keinem anderen Sektor. Dieses Jahr scheint der Schwung aber weg zu sein. Wie es um die Branche steht.

http://classic.cash.ch/news/front/was_ist_aus_dem_biotechboom_geworden-3...

TBRA wird heute von AGN mit einem unglaublichen Premium übernommen (Kurs gestern USD 4.74):
Heute um USD 40.00
http://ir.tobiratx.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=990064

Denke Biotech Boomt wieder Wink

2brix
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Aurum hat am 20.09.2016 - 16:37 folgendes geschrieben:

Zyndicate hat am 20.09.2016 - 16:26 folgendes geschrieben:

Was ist aus dem Biotech-Boom geworden?

Über viele Jahre liess sich mit Biotech-Aktien so gutes Geld verdienen wie in keinem anderen Sektor. Dieses Jahr scheint der Schwung aber weg zu sein. Wie es um die Branche steht.

http://classic.cash.ch/news/front/was_ist_aus_dem_biotechboom_geworden-3...

TBRA wird heute von AGN mit einem unglaublichen Premium übernommen (Kurs gestern USD 4.74):
Heute um USD 40.00
http://ir.tobiratx.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=990064

Denke Biotech Boomt wieder Wink

Hoi Aurum

wow krass, wieso hast du das nicht gestern gesagt Wink Schade läuft im anderen Thread nicht mehr viel :(

Hot Pharma Stocks / Ideen / Blockbuster

 

Was ich immer spannend finde; wie kommt man auf einen solchen Titel. Wieso ist hier ein Übernahmepreis von 4.75 auf 40.00 gerechtfertigt bzw wieso haben sie nicht 20.00 geboten? Teils mache ich zocks mit LowFloater, da ist klar dass dies schnell steigen oder fallen, aber bei sowas. Nur Aufgrund der Pipeline?

Edit: sorry hatte vorher zu wenig Zeit und musst das ganze jetzt nochmals umformulieren.

nachtfalter
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So wie ich das sehe, profitiert bb biotech von dieser Kursexplosion von sage und schreibe 700%, 0,2% ihres Portfolios sind in tobira investiert. Gratulation!

 

 

 

                                         CARPE NOCTEM

2brix
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nachtfalter hat am 21.09.2016 - 02:19 folgendes geschrieben:

So wie ich das sehe, profitiert bb biotech von dieser Kursexplosion von sage und schreibe 700%, 0,2% ihres Portfolios sind in tobira investiert. Gratulation!

 

 

 

                                         CARPE NOCTEM

gut die habens auch nötig, gemäss den letzten Zahlen.

Aurum
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In gut einem Monat sind ja die (fatalen) Wahlen in den USA...

Für Biotechs zumindest US-Biotechs sind beide Kandidaten meiner Meinung nach Fatal...

Zu DT muss man ich denke nichts weiter dazu sagen und HC schiesst / twittert immer wieder gegen hochpreisige Pharmas und ist eine Marionette u.a von Goldman Sachs welche Ihren Gesundheitszustand (womögliche Parkinson Erkrankung) verheimlicht.

Was sind eure Meinungen für den Ausgang dieser Wahlen für die Märkte,
speziell für den NBI (Nasdaq Biotechnologie Index)
 

ursinho007
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Der Wahlsieg von Clinton dürfte inzwischen eingespeist sein. Ich erwarte deshalb nach der Wahl keinen Absturz der Kurse mehr.

Sollte entgegen aller Erwartungen Trump gewinnen, wird dies die Kurse eher negativ beeinflussen, weil die allgemeine Verunsicherung stark zunehmen würde, was bekanntlich Gift für die Börse ist. Einzig die Öl-/Gas-/Kohlebranche könnte profitieren, da der wahnwitzige Trump ja zu den "Ewig-Gestrigen" gehört und offenbar nicht kapiert, dass das Zeitalter der fossilen Brennstoffe am Ende ist.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

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