"Brexit" oder "Bremain": Fondstrends-Umfrage mit klarem Ergebnis

Die Welt schaut am 23. Juni gespannt nach Grossbritannien. Entscheiden sich die Briten tatsächlich für einen Ausstieg aus der Europäischen Union? Die Fondstrends-Umfrage zeigt ein deutlicheres Bild als die Meinungsumfragen auf der Insel.
22.06.2016 12:35

Seit Monaten schwebt der "Brexit", also der mögliche Austritt Grossbritanniens aus der EU, wie ein Damoklesschwert über den globalen Finanzmärkten. Negative Auswirkungen auf britische Aktien oder das Pfund Sterling scheinen bei einem Austritt wahrscheinlicher als positive Effekte.

Die wirtschaftlichen Nachteile für Grossbritannien betont nicht nur Premierminister David Cameron immer wieder mit Nachdruck, auch sämtliche Finanzexperten unterstreichen dies praktisch einstimmig in ihren Markteinschätzungen. Aus diesem Grund, glaubt auch kaum ein Finanzexperte daran, dass der "Brexit" wirklich stattfinden wird.

Ganz so eindeutig wie das die meisten Wirtschaftsanalysten sehen, ist die Situation in Grossbritannien jedoch nicht. So zeigte sich für das "Brexit"-Lager gerade in den letzten Wochen ein beträchtlicher Zuwachs, so dass einige Umfragen gar eine Mehrheit für einen Austritt Grossbritanniens ergaben. Für einen Teil der britischen Bevölkerung sind Fragen betreffend Personenfreizügigkeit und Immigration dringlicher als solche mit rein wirtschaftlichem Hintergrund. So spielt bei der morgigen Abstimmung auch die Flüchtlingskrise Europas eine entscheidende Rolle hinsichtlich des Ergebnisses.

Die Fondstrends-Redaktion hat vor einem Monat die Leser gefragt, ob es am 23. Juni zum "Brexit" kommen wird oder nicht. Mit über 200 Teilnehmer war das Interesse an dieser Umfrage sehr gross und das Resultat überraschend eindeutig: über 60% aller Befragten glauben nicht an einen Brexit. Würde das morgige Abstimmungsresultat also auf dieselben Werte kommen, wie unsere Auswertung, würde David Cameron wohl Freudensprünge vollführen.

Als gutes Omen für alle "Bremain"-Befürworter kann man die Fondstrends-Umfrage wohl nicht deuten, denn die wenigsten unserer Leser dürften morgen tatsächlich selber mitbestimmen können, ob das Referendum angenommen wird oder nicht.

Weitere Informationen finden Sie in unserem "Brexit"-Dossier.

 

 

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