LLB tritt ins österreichische Fondsgeschäft ein

Die Übernahme der Privatbank Semper Constantia öffnet der Liechtensteinischen Landesbank den Zugang zum österreichischen Fondsmarkt.
22.12.2017 22:37

Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) wird die Semper Constantia Privatbank mit Sitz in Wien vollständig übernehmen. Mit dieser Transaktion steigen die Kundenvermögen der LLB um rund CHF 17 Mrd. auf über CHF 75 Mrd. Der Kaufpreis beträgt rund EUR 185 Mio., bestehend aus Eigenkapital und Goodwill. Er wird teilweise in bar und teilweise in Aktien der LLB AG abgegolten. Die LLB setzt dafür 1.85 Mio. eigene Aktien ein. 

LLB-CEO Roland Matt kommentiert die Übernahme wie folgt: "Durch ein Zusammengehen werden sowohl das Private Banking gestärkt als auch das institutionelle Geschäft ausgebaut. Die Übernahme eröffnet der LLB-Gruppe den Eintritt in den österreichischen Markt für Fondsdienstleistungen. Sie kann damit ihr strategisches Ziel, das Fondsgeschäft geografisch zu erweitern und weiter auszubauen, umsetzen."

Diese Woche hatte die LLB bereits bekannt gegeben, dass sie den Eintritt in den Schweizer Fondsmarkt mit einer Übernahme erwägt, wie Fondstrends berichtete.

Dieser Artikel wurde cash durch fondstrends.ch zur Verfügung gestellt.
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