Wie langfristiges Denken Oberhand gewinnen kann

"Long-termism" oder langfristiges Denken in der Finanz- und Unternehmenswelt, Nachhaltigkeit als Geschäftstreiber und eine effizientere "Kreislaufwirtschaft" waren Themen am 8. RobecoSAM Forum in Horgen.
28.09.2016 12:00

Vom 22. bis zum 23. September 2016 fand im "Bocken" in Horgen das achte RobecoSAM Forum mit 300 Teilnehmern aus 23 Ländern von Europa über Asien bis nach Amerika statt.

Reto Schwager, CEO ad interim und Global Head of Private Equity eröffnete die Konferenz, die sich dem Thema "Long-termism" widmete.

Anschliessend analysierten die Gäste wie langfristiges Denken die Finanz- und Unternehmenswelt verändert. In den Diskussionen wurde klar, dass die Verantwortung gleichermassen bei Unternehmen und Investoren liegt. Die Transition gelinge wohl am ehesten durch den Miteinbezug langfristig und nachhaltigkeitsorientierter Kennzahlen.

Filippo Veglio, vom Global & Social Impact World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) zeigte auf wie Nachhaltigkeit Vorteile für die Gesellschaft, Wirtschaft und die Investoren bringt. Das Thema vertiefte er anschliessend in der Podiumsdiskussion mit Michael Beutler von Kering, Mark Gough, von Natural Capital Coalition und Carsten Schirmeisen von LafargeHolcim, die zusätzlich Nachhaltigkeit als Geschäftstreiber sahen.

Unter dem Titel "Global Child Impact Equities – allocating captial to safeguard future generations" diskutierten Christian Hosmann von den SOS Kinderdörfer, Linda Lodding, Communications Manager Global Child Forum, Junwei Hafner-Cai, Co-Portfolio Manager RobecoSAM Global Child Impact Equities Anlagestrategie und Martijn Oosterwoud Head of Client Portfolio Management wie langfristiges Denken und Kapital eingesetzt wird, damit die Rechte und die Interessen künftiger Generationen geschützt werden können.

Besonderer Höhepunkt des Forums war die Würdigung der RobecoSAM Sustainable Water Anlagestrategie, die vor 15 Jahren lanciert wurde und seither von Dieter Küffer, Senior Portfolio Manager, verwaltet wird.

Zum Schluss illustrierte Matthias Horx, der Futurologe, sein Bild der Zukunft, die er reicher, grüner und bunter sieht, getragen vom menschlichem Einfallsreichtum, mit den aktuellen Umweltherausforderungen umzugehen. Somit sieht er nicht, dass die Menschheit in der Zukunft verzichten muss, sondern viel eher, dass sich ein neuer Reichtum entwickelt, durch eine effizientere "Kreislaufwirtschaft".

Dieser Artikel wurde cash durch fondstrends.ch zur Verfügung gestellt.
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