Zürcher Kantonalbank passt Geschäftsstellennetz an

Die ZKB schliesst innerhalb der nächsten zwei Jahre acht Schalterstandorte und sechs Agenturen. Bei den betroffenen Standorten handelt es sich um Geschäftsstellen, die ausschliesslich Schalterdienstleistungen, d.h. vor allem Ein- und Auszahlungen, anbieten.
30.11.2016 11:30

Die Schaltertransaktionen gingen in den vergangenen fünf Jahren um knapp 40 Prozent zurück. Die Kunden beziehen heute rund 90 Prozent des Bargelds an Automaten. Das klassische Schaltergeschäft verliert laufend an Bedeutung. Auf diese Veränderungen reagiert die Zürcher Kantonalbank und schliesst acht Schalterstandorte und sechs Agenturen bis Ende 2018. Filialen mit Beratungsangebot sind nicht betroffen.

In den nächsten zwei Jahren werden die Geschäftsstellen in Bäretswil, Russikon, Grünigen, Zürich-Affoltern, Niederglatt, Glattbrugg, Elgg und Wülflingen geschlossen. Die Bancomaten bleiben an den Standorten bestehen. Alle betroffenen Mitarbeitenden erhalten von der Bank interne Stellenangebote. Desweiteren werden in Maur, Pfungen, Rickenbach, Obfelden, Burghalden und Samstagern die Verträge mit den Agenturpartnern beendet, die für die Bank Basisdienstleistungen erbringen. Der genaue Zeitpunkt für die jeweiligen Schliessungen ist noch nicht offiziell bekannt. Auch nach diesen Schliessungen hat die Zürcher Kantonalbank das dichteste Filial- und Automatennetz im Kanton Zürich. Ausschlaggebend für den Entscheid, die Schalterdienstleistungen an diesen Standorten nicht mehr zu betreiben, waren die stark abnehmenden Bargeldtransaktionen.

Dieser Artikel wurde cash durch fondstrends.ch zur Verfügung gestellt.
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