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AMATECH Aktie - WKN: WKN: 519280 - Kurz vor Ausbruch Jetzt rein Multi-Millionen-Deal AMATECH Aktie - WKN: WKN: 519280 - Kur

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12.03.2012 20:24
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AMATECH Aktie - WKN: WKN: 519280 - Kurz vor Ausbruch Jetzt rein.


Multi-Millionen-Deal

Amatech-Gründer will Schadensersatz von Smartrac

http://www.manager-magazin.de/untern...820125,00.html

Reisepässe, Geldkarten und Autos: Die RFID-Technologie ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken

Es geht um Firmenpleiten, verkaufte Patente und weit verbreitete Technologie: Dem weltweit größten Lieferanten für RFID-Chips, Smartrac, droht eine Schadensersatzklage in dreistelliger Millionenhöhe. Ein Wirtschaftskrimi beginnt, der selbst Aktienkurse durcheinander wirbeln kann.

Hamburg - Reisepässe, Geldkarten, Kleidung und Autos lassen sich per "Radio Frequency Identification" (RFID) über Funk und damit berührungslos erkennen: Die Technologie ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Weltmarktführer für sicherheitsrelevante RFID-Anwendungen ist derzeit die Firma Smartrac, welche die notwendige Technologie zu großen Teilen aus der Insolvenz der deutschen Amatech erworben hat. Nun droht Smartrac Ärger vor Gericht.

Während die RFID-Technologie zum Beispiel für den elektronischen Reisepass, für kontaktlose Kreditkarten und für den Straßenverkehr immer mehr an Bedeutung gewinnt, bleibt für Amatech-Aktionäre derzeit nur ein trauriger Blick zurück: Die von den beiden Entwicklern David Finn und Manfred Rietzler gegründete Amatech AG war Ende der 90er Jahre mit ihren Patenten ein führender Player auf dem inernationalen RFID-Markt. Sie musste dennoch Mitte 2002 Insolvenz anmelden. Das Insolvenzverfahren läuft noch.

Jetzt will Amatech-Gründer Finn seinen ehemaligen Partner Rietzler, den RFID-Weltmarktführer Smartrac sowie Amatech-Insolvenzverwalter Martin Manstein auf Schadensersatz verklagen. Er fordert rund 156 Millionen Euro für die Amatech AG, die trotz des laufenden Insolvenzverfahrens weiterhin an der Börse notiert ist. Nach Auskunft des Landgerichts Memmingen ist die Klage noch nicht erhoben worden, ein Klageentwurf liege aber vor: Da Finn nach der Insolvenz der Amatech AG die Kosten für das Gerichtsverfahren nicht finanzieren kann, prüft das Gericht derzeit einen Antrag auf Prozesskostenhilfe.

RFID-Rechte weit unter Wert verkauft

Finns Vorwurf: Beim Verkauf von Lizenzen für die Exklusivnutzung der RFID-Technologie an Smartrac sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen. Nach Darstellung seiner Anwälte habe Finns ehemaliger Geschäftspartner Rietzler nicht nur dazu beigetragen, dass Amatech im Juli 2002 Pleite ging - er habe sich anschließend mit Hilfe des Amatech-Insolvenzverwalters auch für einen erstaunlich geringen Preis an deren RFID-Schutzrechten bedient und sie seiner neuen Firma Smartrac übertragen.

Die Amatech-Tochter "Amatech Automation GmbH", bei der die RFID-Exklusivlizenzen lagen, sei "mit Wissen aller Beteiligten weit unter dem tatsächlichen Wert" an Smartrac verkauft worden, heißt es in dem Klageentwurf, die manager magazin vorliegt. Damit sei das Vermögen der Amatech AG "erheblich geschädigt" worden. In diesem Zusammenhang ermittelt bereits die für Wirtschaftsdelikte zuständige Staatsanwaltschaft Augsburg wegen des Verdachts auf Bankrott- und Untreuedelikte.

Smartrac weist die Vorwürfe zurück. "Bisher liegt lediglich ein Klageentwurf vor. Dieser hat keine Aussicht auf Erfolg", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Amatec-Insolvenzverwalter Martin Manstein meint dazu:" Der Vorwurf der seinerzeitigen Veräußerung der Amatech Automation GmbH weit unter Wert ist völlig haltlos." Eine Klage des Amatec-Gründers sei ihm nicht zugestellt worden. Vor diesem Hintergrund sehe er keinen Grund für eine Information der Aktionäre der Amatech AG.

 

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