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Amazon erhält Rechte für 'Herr der Ringe'-TV-Serie

Amazon verfilmt die Vorgeschichte der Mittelerde-Saga "Der Herr der Ringe" als TV-Serie. Das US-Unternehmen hat sich die weltweiten Fernsehrechte für die Fantasy-Saga des britischen Schriftstellers J.R.R. Tolkien gesichert, wie Amazon Studios am Montag bekanntgab. Das Studio arbeite unter anderem mit dem Tolkien Estate and Trust und der zum Studio Warner Bros. gehörenden Filmproduktionsgesellschaft New Line Cinema zusammen, hiess es. Es seien mehrere Staffeln und möglicherweise auch ein Spin-Off geplant. Zuschauer brauchen laut Mitteilung das Abonnement Amazon Prime, um die Serie zu sehen.

14.11.2017 06:34

"Der Herr der Ringe" sei ein "kulturelles Phänomen" und man sei begeistert, die Fans auf eine "neue epische Reise" nach Mittelerde zu führen, heisst es in der Mitteilung. Die Fernsehreihe werde "neue Handlungsstränge" entwickeln, die zeitlich vor "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" spielen sollen. Über einen Drehstart wurde zunächst nichts bekannt.

Das Branchenportal "Deadline.com" sprach am Montag von einem "massiven Deal", für den der Online-Riese Amazon bis zu 250 Millionen Dollar gezahlt haben soll. Der Streamingdienst habe sich ein grosses Fantasy-Projekt ähnlich wie die HBO-Serie "Game of Thrones" gewünscht. Von offizieller Seite wurden keine Zahlen genannt.

Tolkiens Werke gehören zu den erfolgreichsten der Literaturgeschichte. Die Trilogie "Der Herr der Ringe" erschien 1954/1955 (auf Deutsch 1969/70). Die dreiteilige Verfilmung unter der Regie des Neuseeländers Peter Jackson ("Die Gefährten", 2001; "Die zwei Türme", 2002; "Die Rückkehr des Königs", 2003) gewann 17 Oscars, allein 11 Auszeichnungen gingen an "Die Rückkehr des Königs". Der Film ist damit zusammen mit "Ben Hur" und "Titanic" der meistprämierte der Oscar-Geschichte. Die Film-Trilogie mit Stars wie Elijah Wood, Viggo Mortensen, Liv Tyler und Orlando Bloom spielte weltweit annähernd 3 Milliarden US-Dollar ein./mub/DP/zb

(AWP)

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Gewerkschaft droht Amazon mit

Gewerkschaft droht Amazon mit Streiks im Weihnachtsgeschäft

Die Gewerkschaft Verdi hat dem Versandhandelsriesen Amazon mit einer neuen Streikwelle im Weihnachtsgeschäft gedroht. "Wir werden unsere Aktionen in den kommenden Wochen ausweiten und haben noch einiges vor", sagte Thomas Voss der Deutschen Presse-Agentur.

21.11.2017 06:33

Gedanken, den seit 2013 bestehenden Tarifkonflikt in Deutschland mit dem Branchen-Primus aus den USA aufzugeben, hegt der Gewerkschaftsvertreter nicht: "Dazu sehe ich keinen Anlass. Denn unser Organisationsgrad steigt." Mittlerweile seien 35 Prozent der Beschäftigten in den deutschen Versandzentren Mitglied in der Gewerkschaft Verdi. Vor einem Jahr seien es noch 30 Prozent gewesen.

"Wir sind aber darauf bedacht, einen noch stärkeren Rückhalt zu bekommen, um Amazon an den Verhandlungstisch zu bewegen", sagte Voss, der in der Berliner Verdi-Zentrale für den Versand- und Onlinehandel zuständig ist.

Seit rund viereinhalb Jahren liefert sich die Gewerkschaft einen Tarifstreit mit Amazon. Mitte Mai 2013 begannen die Streiks am grössten deutschen Standort in Bad Hersfeld (Hessen) sowie in Leipzig (Sachsen).

Verdi strebt einen Tarifvertrag an. Der US-Konzern, der bundesweit mehr als 12 000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt und über elf Versandzentren in Deutschland verfügt, verweigert aber Verhandlungen.

"Amazon ist ein guter Arbeitgeber. Der Verdienst liegt am oberen Ende dessen, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich ist", sagte ein Amazon-Sprecher in München.

Auf das Weihnachtsgeschäft, die wichtigste und umsatzstärkste Zeit des Jahres, hat sich Amazon seit Monaten vorbereitet. "Ware für die diesjährigen Geschenke-Trends ist bereits eingelagert. Wir haben in Deutschland 13 000 Saisonkräfte für die Unterstützung im Weihnachtsgeschäft gesucht. In diesen Tagen beginnen vielerorts die letzten der Saisonmitarbeiter ihre Arbeit", sagte der Sprecher. Da ohnehin für gewöhnlich der grösste Teil der Mitarbeiter trotz der Streikaufrufe normal arbeiten werde, erwartet Amazon "keine Auswirkungen" auf pünktliche Lieferungen.

Amazon verweist stets auf sein europäisches Logistiknetzwerk. Auch aus anderen der 31 Versandzentren könne in Streikfällen Ware geliefert werden. Um in den Nachbarländern den Druck auf Amazon zu erhöhen, arbeitet Verdi an einer Vernetzung mit anderen Gewerkschaften in Europa. "In Polen geht es gut voran", sagte Voss. Kontakte gebe es auch nach Frankreich, Italien und Spanien.

Branchen-Experten zweifeln allerdings am Erfolg der Gewerkschaftstaktik: "Mit den Streiks bei Amazon hat Verdi rein gar nichts erreicht", sagt Gerrit Heinemann, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Niederrhein. Er ist sich sicher: Die Gewerkschaft beisse sich am Handelsriesen die Zähne aus./jpe/DP/stk

(AWP)

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Amazon bläst mit Mode zum

Amazon bläst mit Mode zum Angriff auf Zalando & Co

Die vorweihnachtliche Schlacht im Onlinehandel könnte dieses Jahr besonders spannend werden: Amazon, der Weltmarktführer aus den USA, reitet in Europa eine neue Attacke und nimmt verstärkt Kleidung ins Angebot.

26.11.2017 20:25

Das setzt etablierte Anbieter wie Zalando oder die britische Asos unter Druck. "Wir haben das einfache Ziel, bei den Kunden zur am meisten geliebten Adresse für Modekäufe zu werden", sagt Amazons Modebeauftragte für Europa, Susan Saideman. Noch gilt die vergleichsweise schlechte Darstellung als Manko von Amazon Fashion, aber das soll sich schon bald ändern, verspricht der Konzern.

Die Mühe dürfte sich lohnen. Denn die Deutschen zum Beispiel kaufen immer mehr Kleidungsstücke im Internet. Der Modesektor ist laut dem Handelsverband Deutschland die umsatzstärkste Branche im Onlinehandel. Das Gesamtvolumen lag vergangenes Jahr bei mehr als elf Milliarden Euro. Der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge schwächt sich das Online-Wachstum allerdings seit einiger Zeit ab. "Im vergangenen Jahr wurden unseren Berechnungen zufolge im Online-Modehandel weniger als fünf Prozent mehr umgesetzt. Dieser Trend hält auch dieses Jahr an", sagt GfK-Modeexperte Bernd Lochschmidt.

Darum kämpfen die Akteure mit harten Bandagen um Marktanteile. Europas größter Online-Modehändler Zalando will allein in diesem Jahr eine Viertelmilliarde Euro investieren. Zum einen wird Geld in den Ausbau der Logistik und Technologie gesteckt, zum anderen steigt das Berliner Unternehmen in den Markt für Kosmetikprodukte ein.

Ähnlich wie Amazon stellen Zalando und Asos angesichts dieser teuren Vorhaben ihre Gewinne hinten an. "Wir haben immer gesagt, dass wir unser Wachstum vor die Profitablität stellen", sagt Zalando-Vorstandsmitglied Rubin Ritter. Dass dies auch die Maßgabe von Amazon-Chef Jeff Bezos ist, ist bekannt. Allein innerhalb der letzten zwölf Monate nahm das Unternehmen, das in den USA mit dem Kauf der Supermarktkette WholeFoods auch in großem Stil ins Lebensmittelgeschäft eingestiegen ist, rund neun Milliarden Dollar für neue Projekte in die Hand.

Kundentreue zählt im schnelllebigen Modemarkt viel

Dass Amazon nun auch in den Modesektor einsteigt, sorgt bei einigen Beobachtern durchaus für Skepsis. Denn in diesem Bereich sind die Margen besonders unter Druck. Hedgefonds-Manager David Einhorn sagte jüngst: "Nur, weil Amazon die Gewinnströme in jeder Industrie stören kann, heißt es noch lange nicht, dass Amazon am Ende alle Früchte erntet."

Analyst Christian Salis von Hauck & Aufhäuser sieht derzeit Zalando gut positioniert. Die Produktüberschneidung mit dem großen US-Konkurrenten liege nur bei einem Viertel. Und während Kunden in Amazons 'Gemischtwarenladen' vorwiegend Basics einkauften, werde Zalando als topaktuelle Mode-Plattform wahrgenommen, die auch Designerware im Angebot habe, sagt Salis. Bei Amazon konkurrierten die einzelnen Marken über den Preis miteinander, bei Zalando hätten die Modehersteller dagegen volle Kontrolle über ihre Preisgestaltung.

Auch Kundentreue zählt im schnelllebigen Modemarkt viel. Deshalb tun die Anbieter einiges, um die Käufer an sich zu binden. Neben Eigenmarken und Vorteilsangeboten geht es dabei vor allem um schnelle Lieferungen und unkomplizierte Rücknahmen. Amazon setzt auf sein Prime-Kundenprogramm: Mitglieder erhalten in Metropolregionen ihre Bestellungen unter Umständen noch am Tag des Onlinekaufs. Zalando testet dies ebenfalls in verschiedenen europäischen Städten. "Unsere Kunden achten bei Online-Kaufentscheidungen vor allem auf das Serviceversprechen", erklärt das 2008 gegründete Unternehmen.

Der Größenunterschied zwischen beiden Anbietern ist gewaltig - und dürfte es auf absehbare Zeit bleiben: Zalando zählt gut 21 Millionen aktive Kunden, Amazon kommt weltweit inzwischen auf rund 300 Millionen Kundenkonten. Diese Marktmacht dürfte auch im Modesektor erdrückend sein, sagt GfK-Experte Lochschmidt. "Wenn ein Unternehmen in einen Markt eintritt, der nicht mehr so stark wächst, und das Unternehmen selbst hohe Wachstumsraten aufweist, dann muss das auf Kosten anderer gehen." 

(Reuters)

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Erster Amazon-Supermarkt ohne

Erster Amazon-Supermarkt ohne Kassen öffnet in Seattle

(Ausführliche Fassung) - Amazons erster Supermarkt ohne Kassen öffnet für das Publikum. Die Vision hinter "Amazon Go" ist, dass Käufer die Waren direkt in ihre Einkaufstaschen legen - und am Ende das Geschäft einfach verlassen können. Der Betrag wird dann vom Amazon-Konto des Nutzers abgebucht. US-Medien, die den Laden in Seattle vor dem offiziellen Start am Montag besichtigen durften, berichteten von "Dutzenden und Dutzenden von Kameras". Ausserdem sei jeder Regalboden mit einer Waage versehen, um entnommene Artikel zu registrieren.

21.01.2018 17:09

Die Ladenbesucher müssten eine "Amazon-Go"-App herunterladen und das Telefon an eine Schranke am Eingang halten, berichteten Medien wie die Technologieblogs "Recode" und "Techcrunch" sowie das "Wall Street Journal" am Sonntag. Von da an registriere die Technik mit Hilfe der Kameras und Sensoren, welche Artikel ein Käufer aus dem Regal holt und auch einpackt. Es sei nicht nötig, sie explizit in die Kameras zu halten. Das System komme dabei ohne Gesichtserkennung aus, betont Amazon. Die Menschen würden vom System stattdessen als "3D-Objekte" wahrgenommen. Am Ausgang hält der Ladenbesucher wiederum das Telefon an eine Schranke, um "auszuchecken".

Im Angebot von "Amazon Go" sind den Medienberichten zufolge Salate, fertige Gerichte, Kochboxen, frische Lebensmittel, Getränke sowie Snacks einer Marke des von Amazon gekauften Bio-Supermarkts Whole Foods. Die Preise seien auf Supermarkt-Niveau.

Die Eröffnung des Ladens war bereits vor rund einem Jahr erwartet worden. Laut Medienberichten hatte die Technologie jedoch Probleme, bei grösseren Menschenmengen den Überblick zu behalten. Diese seien inzwischen behoben, hiess es. Schon vor Monaten war zu lesen, den Härtetest habe die Technologie bestanden, als mehrere verkleidete Mitarbeiter in gleich aussehenden Kostümen des Pokémon Pikachu reingeschickt worden seien.

Obwohl das Geschäft ohne Kassierer auskommt, hat es den Medienberichten zufolge trotzdem diverse Mitarbeiter: Mehrere bereiteten die Salate, andere fertigten Gerichte und befüllten die Regale, einer stehe zur Begrüssung am Eingang, ein weiterer kontrolliere das Alter am Regal mit alkoholischen Getränken.

Amazon betrieb bisher mehrere Buchläden in den USA. "Amazon Go" gilt als mögliches Modell für eine Expansion des Online-Händlers bei stationären Geschäften mit Unterstützung moderner Technologie./so/DP/he

(AWP)

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Weihnachtsgeschäft und Cloud

Weihnachtsgeschäft und Cloud-Boom beflügeln Amazon

(Ausführliche Fassung) - Ein starkes Weihnachtsgeschäft und boomende Cloud-Dienste haben Amazon zum Jahresende einen überraschend kräftigen Schub gegeben. Im vierten Quartal stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um 38 Prozent auf 60,5 Milliarden Dollar (48,4 Mrd Euro), wie der Internet-Handelsriese am Donnerstag mitteilte.

02.02.2018 06:59

Der Überschuss legte von 749 Millionen auf 1,9 Milliarden Dollar zu. Damit knackte der Konzern erstmals die Milliardenmarke. Hier kam allerdings auch ein dicker provisorischer Sondererlös in Höhe von rund 789 Millionen Dollar aus der US-Steuerreform zum Tragen.

Die Regierung von Donald Trump hat die Unternehmenssteuern auf Bundesebene von 35 auf 21 Prozent gesenkt - Amazon-Chef Jeff Bezos, ansonsten nicht gerade Trumps bester Freund, kommt das gelegen. Doch auch sonst lief es zuletzt besser als von Analysten erwartet.

Amazon Web Services, die gewerbliche Cloud-Sparte, über die Unternehmen IT-Dienste und Speicherplatz im Internet bei Amazon buchen können, floriert weiter. Amazons Ertragsperle verbuchte einen Umsatzanstieg um 45 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar.

Auch der Andrang auf Amazons Prime-Angebote, die Kunden zügigeren Versand, Zugang zu Online-Videos und andere Vorzüge verschaffen, reisst nicht ab. Die Erlöse aus den Abogebühren wuchsen im Weihnachtsquartal um 49 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar.

Amazons Ausgaben stiegen angesichts der diversen Projekte, in die der Konzern investiert, von 42,5 Milliarden auf 58,3 Milliarden Dollar. Laut Finanzchef Brian Olsavsky wird trotzdem mehr aufs Geld geschaut als früher: "Es werden laufend Kostensenkungen und Massnahmen zur Steigerung der Produktivität auf den Weg gebracht", sagte der Manager in einer Konferenzschalte mit Investoren und Analysten.

Das gelte, so Olsavsky, für viele Bereiche, vor allem aber für die Lagerinfrastruktur. Früher hatten Analysten Amazon Bezos häufig mangelnde Kostendisziplin vorgeworfen, da der Aufwand für Bezos' Expansionseifer die Bilanz dauerhaft ins Minus gedrückt hatte. Diese Zeiten sind aber vorbei, mittlerweile sind schwarze Zahlen Standard.

Zur Sprachassistentin Alexa, die Amazon heftig bewirbt und zum integralen Bestandteil seiner Online-Shopping-Plattform aufbauen will, lieferte Bezos zwar keine konkreten Verkaufszahlen. Der Konzernchef sagte jedoch: "Unsere Prognosen für 2017 waren sehr optimistisch und wir haben sie weit übertroffen."

Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um 31 Prozent auf 177,9 Milliarden Dollar. Unterm Strich wuchs der Gewinn von 2,4 Milliarden auf 3,0 Milliarden Dollar. Bei Anlegern kamen die Zahlen sehr gut an, die Aktie stieg nachbörslich um sechs Prozent. In den letzten zwölf Monaten hat der Kurs um fast zwei Drittel zugelegt.

Von Amazons Börsenrally profitiert auch Bezos selbst stark, er hält als Gründer und Grossaktionär rund 16 Prozent an dem Konzern. In der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen der Welt stand der 54-Jährige zuletzt mit einem geschätzten Vermögen von 115,7 Milliarden Dollar an der Spitze. Durch den Kursauftrieb nach den Quartalszahlen dürfte er seinen Vorsprung auf Börsen-Guru Warren Buffett nun weiter ausbauen./hbr/DP/stk

(AWP)

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Amazon legt Steuerstreit mit

Amazon legt Steuerstreit mit Frankreich bei

Amazon hat einen millionenschweren Steuerstreit mit Frankreich beigelegt.

06.02.2018 07:00

Das Unternehmen teilte am Montag mit, es habe eine Einigung mit den französischen Steuerbehörden erzielt. Details wurden nicht genannt - also auch nicht, ob und gegebenenfalls wie viel Geld Amazon zahlt.

Frankreich hatte laut früheren Finanzdokumenten des US-Konzerns eine Steuer-Nachzahlung von 196 Millionen Euro für die Jahre 2006 bis 2010 gefordert. In dem mehr als fünfjährigen Streit ging es um "die Verteilung von Erträgen" zwischen verschiedenen Staaten, hiess es im Jahresbericht für 2016.

Amazon hatte früher den grössten Teil seiner in Europa erzielten Gewinne zentral an seinem Europa-Sitz in Luxemburg verbucht, diese in die Kritik geratene Praxis dann aber umgestellt. Seit 2015 versteuert es in Deutschland erwirtschaftete Gewinne auch in Deutschland. In Frankreich sei im August 2015 eine Niederlassung gegründet worden, teilte Amazon mit: "Alle Umsätze, Gebühren, Gewinne und Steuern, die mit dem Einzelhandelsgeschäft zusammenhängen, werden nunmehr in Frankreich verbucht." Die Besteuerung der Digitalwirtschaft sorgt seit Jahren für Debatten.

Im Dezember hatte Amazon sich laut einer Bekanntmachung der italienischen Steuerbehörde bereit erklärt, 100 Millionen Euro an Italien zu zahlen. Im Gegenzug sollten Steuerermittlungen zum Zeitraum 2011 bis 2015 enden.

(AWP)

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