Bayer

Bayer N 

Valor: 10367293 / Symbol: BAYN
  • 68.61 EUR
  • -3.37% -2.390
  • 12.11.2018 17:35:11
61 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902

Monsanto grenzt vor Übernahme durch Bayer Verlust ein

Der US-Agrarkonzern Monsanto hat vor der Rekordübernahme durch Bayer seinen Verlust eingedämmt.

Im Geschäftsquartal bis Ende August ging der Verlust verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 495 auf 191 Millionen US-Dollar (171 Mio Euro) zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Konzern leidet weiter unter schwachen Geschäften in der Landwirtschaft. Beim bereinigten Gewinn je Aktie übertraf der Konzern mit 7 US-Cent die Erwartungen der Analysten aber deutlich. Im Geschäftsjahr 2017 soll der Gewinn je Aktie auf 4,50 bis 4,90 Dollar klettern. Im Schlussquartal legte der Umsatz um neun Prozent auf 2,56 Milliarden Dollar zu.

Erst vor drei Wochen hatte Monsanto dem Kauf durch die Deutschen für 66 Milliarden US-Dollar inklusive Schulden zugestimmt und damit einen monatelangen Poker beendet. Die Monsanto-Aktionäre und die Behörden müssen dem Deal noch zustimmen. Die Übernahme würde Bayer mit einem Schlag zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen. Der Abschluss der Transaktion wird Ende 2017 erwartet. Monsanto bestätigte nun die zum Teil noch vagen Zeitpläne.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902

Richter verwirft Aktionärsklage gegen Monsanto-Übernahme durch Bayer
12.12.2016 22:14

ST. LOUIS (awp international) - Der deutsche Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer ist der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto ein Stück näher gekommen. Ein Richter aus dem US-Bundesstaat Missouri hat am Montag eine Klage gegen den Deal abgewiesen. Ein Monsanto-Aktionär hatte den Spitzenmanagern des amerikanischen Konzerns vorgeworfen, das Unternehmen zu billig an Bayer zu verkaufen.

Bayer und Monsanto hatten sich im September nach langen Verhandlungen auf einen Kaufpreis von 128 US-Dollar je Aktie geeinigt. Für die Monsanto-Aktionäre bedeutete das einen Aufschlag von 44 Prozent auf den letzten Aktienkurs vor dem ersten schriftlichen Bayer-Angebot. An diesem Dienstag nun sollen die Monsanto-Aktionäre auf einer eigens einberufenen Hauptversammlung abstimmen, ob sie die insgesamt 66 Milliarden Dollar schwere Offerte annehmen.

Die Zustimmung gilt als sicher. Es fehlen aber noch die Genehmigungen durch die Behörden rund um den Globus. Mit einem Abschluss der Transaktion wird erst Ende 2017 gerechnet. Es wäre die grösste Übernahme eines deutschen Konzerns im Ausland./das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902

Bayer wächst 2016 profitabel - Optimistisch für 2017
22.02.2017 07:39

LEVERKUSEN (awp international) - Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer hat 2016 von gut laufenden Gesundheitsgeschäften profitiert. Der Umsatz legte dank neuerer Medikamente um 1,5 Prozent auf 46,77 Milliarden Euro zu, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Leverkusen mitteilte. Ohne Wechselkursschwankungen und Portfolioveränderungen hätte das Plus 3,5 Prozent betragen.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sonderposten kletterte um 10,2 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 4,53 Milliarden Euro - ebenfalls 10,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Schlussquartal belasteten hohe Sonderlasten auch im Zusammenhang mit einem Verhütungsmittel. Analysten hatten im Schnitt insgesamt etwas mehr erwartet.

OPTIMISTISCH FÜR 2017

Vor der geplanten Rekordübernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto blickt der Konzern mit Zuversicht auf das laufende Jahr. Der Umsatz dürfte inklusive der vor mehr als einem Jahr an die Börse gebrachten Kunststofftochter Covestro auf mehr als 49 Milliarden Euro klettern, sagte Bayer-Chef Werner Baumann am Mittwoch laut Mitteilung. Das entspreche einem um Währungseinflüsse und Zu- und Verkäufe bereinigten Wachstum im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Bayer sei gut in das neue Geschäftsjahr gestartet.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sonderposten dürfte ebenfalls zulegen. Hier peilt Baumann eine Steigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich an. Das Ergebnis je Aktie dürfte genauso stark wachsen. Ohne Covestro wären die erwarteten Wachstumsraten etwas höher.

BEI MONSANTO-ÜBERNAHME AUF KURS

Bayer sieht sich bei der geplanten Rekordübernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto auf Kurs. Mit einem Abschluss werde unverändert Ende 2017 gerechnet. Bei etwa zwei Dritteln der rund 30 Behörden sei die Genehmigung bereits beantragt. In den USA etwa war Ende 2016 ein entsprechender Antrag gestellt worden. Der Mega-Deal würde den Dax-Konzern mit einem Schlag zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen. Es ist der grösste Zukauf eines Konzerns aus Deutschland. Die Behörden müssen aber noch zustimmen.

/jha/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902

Bayer mit positiven Studiendaten für neues Krebsmittel Copanlisib
31.03.2017 22:39

LEVERKUSEN (awp international) - Der Pharmakonzern Bayer hat für sein neues Krebsmittel Copanlisib positive Studiendaten vorgelegt. Die Ergebnisse der Phase-II-Studie zeigten eine dauerhafte Wirksamkeit der intravenösen Verabreichung des Mittels mit einem handhabbaren Sicherheitsprofil bei Patienten mit erneut aufgetretenem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), teilte der Konzern am Freitag mit. Diese seien schwierig zu behandeln.

Die Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) ist laut Bayer weltweit die zehnthäufigste Krebserkrankung mit annähernd 386 000 neu diagnostizierten Fällen im Jahr 2012. In den USA sei Bayer in Gesprächen mit der Gesundheitsbehörde FDA über eine beschleunigte Zulassung bei einem besonderen Typ. Copanlisib ist bisher noch nicht zugelassen. Bayer stellt die neuen Daten auf einem Kongress in den USA vor./jha/stw/tos

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902

Bayer muss für Monsanto auf Saatgut-Marke verzichten
07.05.2017 20:05

(Ausführliche Fassung)

LEVERKUSEN/PRETORIA (awp international) - Bayer muss im Zuge der Monsanto-Übernahme ein Teil seines eigenen Geschäfts abgeben. Denn die südafrikanische Wettbewerbsbehörde hat den Kauf des US-Saatgutkonzerns durch den deutschen Rivalen nur unter Auflagen genehmigt. "Bayer hat diesen Auflagen zugestimmt und prüft, wie die geforderten Veräusserungen bestmöglich umgesetzt werden können", erklärte ein Konzernsprecher am Sonntag auf Anfrage.

Die Competition Commission South Africa fordert von Bayer, sich weltweit von der Saatgut-Marke LibertyLink und dem dazugehörigen Unkrautvernichter Liberty zu trennen. Die Behörde begründete dies am Sonntag in Pretoria mit der Sorge, dass durch den Zusammenschluss der beiden Konzerne der Wettbewerb im Saatgut-Geschäft leiden könnte. Eine Umsatzgrösse für das Liberty-Geschäft nannte der Bayer-Sprecher nicht.

Der Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer arbeitet seit Monaten an der Übernahme von Monsanto. Insgesamt müssen etwa 30 Behörden zustimmen. Auf der Hauptversammlung Ende April hatte Konzernchef Werner Baumann gesagt, es lägen bereits sechs Freigaben vor. Es gebe insgesamt nur wenige Überlappungen. "Bayer wird weiterhin mit den Wettbewerbsbehörden weltweit zusammenarbeiten, um die Genehmigung für die geplante Transaktion bis Ende 2017 zu erhalten", erklärte der Konzernsprecher.

Wenn die 66 Milliarden Dollar schwere Übernahme klappt, steigt Bayer auf einen Schlag zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln auf. Es ist zudem der grösste Zukauf eines deutschen Konzerns im Ausland.

Nicht nur bei manchen Grossaktionären von Bayer stösst die Übernahme angesichts der Risiken aber auf Kritik, etwa wegen der hohen Verschuldung und möglicher Reputationsschäden. Auch Umweltschützer, Nicht-Regierungsorganisationen, kirchliche Gruppen und Parteien haben sich dagegen ausgesprochen. Sie befürchten durch den Zusammenschluss unter anderem eine zunehmende Abhängigkeit der Landwirte von Grosskonzernen, höhere Preise und eine geringere Artenvielfalt./das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer versilbert weitere

Bayer versilbert weitere Anteile an Kunststofftochter Covestro
07.06.2017 07:45

LEVERKUSEN (awp international) - Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat seine Beteiligung an der Kunststofftochter Covestro über Nacht weiter gesenkt. Der Konzern verkaufte 17,25 Millionen Covestro-Aktien zu je 62,25 Euro an institutionelle Investoren, wodurch sein Anteil von 53,3 Prozent auf 44,8 Prozent sank, wie Bayer am Mittwoch mitteilte. Damit strich der Dax-Konzern brutto gut eine Milliarde Euro ein. Durch die Einlage von Anteilen in den Pensions-Treuhandverein Bayer Pension Trust werde sich der Anteil um weitere 4 Prozentpunkte verringern.

Zudem hat Bayer Wandelschuldverschreibungen im Volumen von einer Milliarde Euro verkauft. Diese werden im Jahr 2020 fällig und können in Covestro-Aktien getauscht werden. Am Vorabend hatte das Unternehmen das Vorhaben angekündigt.

Nach Abschluss der Transaktionen soll Covestro weiter voll konsolidiert werden. Mittelfristig jedoch strebt Bayer weiterhin die vollständige Trennung an./men/jha/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Kalifornien setzt

Kalifornien setzt Unkrautvernichter von Monsanto auf Krebsliste

Der Saatgut-Konzern Monsanto hat mit seinem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat einen Rückschlag in den USA erlitten. In Kalifornien teilte die zuständige Behörde für Gesundheit und Umwelt am Montag mit, Glyphosat werde ab dem 7. Juli auf die Liste mit Chemikalien gesetzt, die krebserregend sein können.

27.06.2017 06:34

Monsanto wird gerade in einem 66 Milliarden Dollar schweren Deal vom deutschen Bayer-Konzern übernommen. Kritiker der Transaktion befürchten ein Imageproblem für Bayer. Denn Monsanto sieht sich wegen Glyphosat immer neuer Klagen ausgesetzt.

Der US-Konzern will gegen die Entscheidung in Kalifornien vorgehen. Er nannte sie "ungerechtfertigt auf der Basis von Wissenschaft und Gesetz".

Durch die Massnahme in Kalifornien könnten Monsanto und andere Firmen, die solche Unkrautvernichter herstellen, dort gezwungen werden, Warnungen auf die Produktverpackungen zu kleben. Das Mittel wird unter anderem von Landwirten, auf Golfplätzen und in Weingebieten eingesetzt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer stellt sich auf längere

Bayer stellt sich auf längere Schwäche in Brasilien ein

Der Pharma- und Chemieriese Bayer rechnet mit weiterhin unsicheren Geschäften in Brasilien. "Wir gehen davon aus, dass Brasilien in Zukunft ein eher volatiler Markt bleiben wird und stellen unser Geschäft darauf ein", sagte Liam Condon, der im Bayer-Vorstand für das Agrargeschäft zuständig ist, dem "Handelsblatt" (Montag). Der Konzern hatte am Freitag seine Jahresprognose gesenkt, unter anderem weil in Brasilien die Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln einbrach.

03.07.2017 07:47

Brasilien befinde sich in einer Phase der politischen und wirtschaftlichen Instabilität, sagte Condon der Zeitung. Die Neuausrichtung von Bayer in Brasilien solle schnell abgeschlossen sein. "Wenn wir im kommenden Jahr mit der Integration von Monsanto beginnen, wollen wir dort auf einer gesunden Basis stehen." Bayer hatte am Freitag bei der EU-Wettbewerbsbehörde den Antrag auf die Genehmigung der Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto gestellt. Diese will Bayer bis Ende 2017 abschliessen./sba/DP/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Covestro steigert Gewinn und

Covestro steigert Gewinn und Umsatz deutlich - Prognosen bestätigt

(Ausführliche Fassung) - Die Bayer-Tochter Covestro hat nach einem Umsatz- und Gewinnsprung die Prognose für das laufende Jahr bekräftigt. Dank einer weiter robusten Nachfrage und deutlich höheren Preisen verdiente der Kunststoffspezialist im zweiten Quartal deutlich mehr. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen sei auch dank einer hohen Kapazitätsauslastung um 56,5 Prozent auf 848 Millionen Euro geklettert, teilte der MDax-Konzern am Dienstag mit.

25.07.2017 08:10

Der Gewinn unter dem Strich hat sich mit 484 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Umsatz kletterte um 17 Prozent auf fast 3,5 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt deutlich weniger erwartet. Covestro-Aktien legten vorbörslich um 2,2 Prozent zu.

PROGNOSE BEKRÄFTIGT

Konzernchef Patrick Thomas bekräftigte die Ende April erhöhten Prognosen. Im laufenden Jahr rechnet er weiterhin mit einem Mengenwachstum im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Trotz eines leichten Rückgangs im zweiten Quartal erhöhten sich die abgesetzten Mengen im Kerngeschäft im ersten Halbjahr um 3,5 Prozent. Covestro sprach von einer anhaltend robusten Nachfrage. Das operative Ergebnis (Ebitda) dürfte 2017 deutlich über dem Vorjahreswert von 2,0 Milliarden Euro liegen. Auch im dritten Quartal sei hier ein signifikanter Anstieg im Jahresvergleich zu erwarten.

Auch mittelfristig zeigte sich der Manager optimistisch: "Wir wollen weiter auf dem Niveau unserer Abnehmerindustrien wachsen, die stärker wachsen sollten als das globale Bruttoinlandsprodukt." Den Spielraum durch den zu erwartenden freien Mittelzufluss von 5 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren will er für gezielte Zukäufe im Spezialchemiegeschäft verwenden, bekräftigte er jüngst gemachte Aussagen. Thomas wird - wie bereits bekannt - seinen im September 2018 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Sein Nachfolger wird der Covestro-Vorstand Markus Steilemann.

BAYER-ABSPALTUNG

Covestro ist seit Herbst 2015 börsennotiert. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hält direkt noch rund 41 Prozent der Covestro-Anteile. Der Kunststoffspezialist mit weltweit 15 600 Mitarbeitern war zuvor als Bayer MaterialScience bekannt. Die Materialien etwa für Hart- und Weichschäume werden in der Auto-, Bau- und in der Elektroindustrie eingesetzt. Bayer selbst legt seine Quartalsbilanz an diesem Donnerstag vor./jha/nas/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer vor Monsanto-Kauf mit

Bayer vor Monsanto-Kauf mit Gewinnrückgang

Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer hat im zweiten Quartal unter hohen Lagerbeständen in Brasilien und einem schwachen Geschäft mit rezeptfreien Mitteln gelitten. Der Umsatz legte dank starker Geschäfte der Kunststofftochter Covestro nur leicht um 3,0 Prozent auf 12,19 Milliarden Euro zu, wie der Dax -Konzern am Donnerstag mitteilte. Aus eigener Kraft - also ohne Wechselkursschwankungen und Zu- und Verkäufe - hätte das Plus 1,9 Prozent betragen.

27.07.2017 08:10

Deutlicher sind die Spuren der vollen Lager in Brasilien bei den Gewinnkennzahlen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sonderposten trat mit 3,056 Milliarden Euro praktisch auf der Stelle. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,2 Milliarden Euro hängen. Das waren 11,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Im Pharmageschäft profitierte der Konzern erneut von einer sehr guten Entwicklung der neueren Mittel. Covestro verzeichnete einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisschub. Ende Juni hatte der Konzern nach hohen Belastungen in Brasilien und mit Blick auf ein schwächelndes Geschäft mit rezeptfreien Mitteln eine Prognosesenkung angekündigt. Die Kennzahlen lagen nun insgesamt im Rahmen der Erwartungen./jha/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer erhält weitere

Bayer erhält weitere Zulassung für Krebsmittel Stivarga in der EU

07.08.2017 08:54

Die Europäische Kommission hat das Bayer -Krebsmittel Stivarga für eine weitere Indikation zugelassen. Die Zulassung beziehe sich auf die Behandlung von erwachsenen Patienten mit einer bestimmten Form von Leberkrebs ...

Das Produkt hatte im April auch in den USA und im Juni in Japan die Zulassung für diese Indikation erhalten. Das Mittel gehört zu den wichtigsten fünf neuen Medikamenten von Bayer, zu denen auch der Blutgerinner Xarelto zählt, und die 2017 zusammen einen Umsatz von über 6 Milliarden Euro erzielen sollen.

Leberkrebs ist oft schwieriger zu behandeln als andere Krebsarten und jährlich sterben rund 48 000 Menschen in der EU daran. Weltweit sei es die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache überhaupt, hiess es./jha/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer beantragt US-Zulassung

Bayer beantragt US-Zulassung für neuen Bluter-Wirkstoff

Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer hofft auf die Vermarktung eines neuen Bluter-Wirkstoffs auf dem wichtigen US-Markt. Das Unternehmen habe für BAY94-9027 die Zulassung bei der US-Gesundheitsbehörde beantragt, teilte Bayer am Donnerstag in Berlin mit. In relevanten Studien habe sich gezeigt, dass BAY94-9027 auch bei grösseren Dosierungsintervallen von bis zu sieben Tagen vor Blutungen schütze.

31.08.2017 07:51

"Die Einreichung von BAY94-9027 bringt uns einen Schritt näher an unser Ziel, eine Therapie anzubieten, die Menschen mit Hämophilie A mit einem aktiven Lebensstil zusätzliche Vorteile bietet", erklärte Entwicklungsleiter Jörg Möller. Die sogenannte Bluterkrankheit betrifft nach Konzernangaben fast 400 000 Menschen weltweit. Es handele sich fast immer um eine vererbte Störung der Blutgerinnung, bei der eines der Proteine fehle oder fehlerhaft gebildet werde, das für die Bildung von Blutgerinnseln verantwortlich sei./das/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer erleidet in Studie

Bayer erleidet in Studie Rückschlag mit wichtigstem Medikament

Der Pharmakonzern Bayer hat mit seinem wichtigsten Medikament in einer Studie einen Rückschlag erlitten. Der Gerinnungshemmer Xarelto zeigte bei der Behandlung von Patienten mit embolischem Schlaganfall unklarer Ursache keinen Vorteil gegenüber dem Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (ASS).

06.10.2017 06:37

Dies teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Die Entscheidung, die Studie vorzeitig zu beenden, sei gemeinsam von den untersuchenden Instituten und Bayer als Sponsor getroffen worden. Untersucht wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban (Xarelto) zur Sekundärprävention von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten, die vor kurzem einen embolischen Schlaganfall unbekannter Ursache erlitten hatten.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer stösst Geschäftsteile

Bayer stösst Geschäftsteile an BASF ab

Milliardendeal unter deutschen Dax-Konzernen: Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will im Zuge der Monsanto-Übernahme grosse Teile seines Geschäfts mit Saatgut- und Unkrautvernichtungsmitteln an den Rivalen BASF abgeben.

13.10.2017 07:48

Eine entsprechende Vereinbarung sei jetzt unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Der Kaufpreis liege bei 5,9 Milliarden Euro in bar und könne noch angepasst werden. Der Verkauf soll nur stattfinden, wenn Bayer die Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto wirklich gelingt.

Der Vertrag mit BASF umfasst den Angaben zufolge Bayers globales nicht-selektives Unkrautvernichter-Geschäft mit Glufosinat-Ammonium, das Saatgutgeschäft für Feldkulturen in einzelnen Märkten sowie weitere Teile. Die Geschäftsbereiche kamen im Jahr 2016 den Angaben zufolge auf einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) betrug rund 385 Millionen Euro. Ein Abschluss des Verkaufs wird für das erste Quartal 2018 erwartet.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer bestätigt Prognose nach

Bayer bestätigt Prognose nach Kontrollabgabe bei Covestro

Bayer hat vor der geplanten Rekordübernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto die Prognose für das laufende Jahr bestätigt. Der Umsatz dürfte ohne die ehemalige Kunststofftochter Covestro auf 35 bis 36 Milliarden Euro klettern, bekräftigte Bayer-Chef Werner Baumann am Donnerstag die Ende Juli gesenkte Prognose. Das entspreche einem um Währungseinflüsse und Zu- und Verkäufe bereinigten Wachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. Bayer hatte zuletzt seinen Anteil an Covestro weiter gesenkt und die Kontrolle abgegeben.

26.10.2017 07:58

Der operative Gewinn (Ebitda vor Sonderposten) dürfte leicht über dem Niveau des Vorjahres von 9,3 Milliarden Euro liegen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie dürfte im unteren einstelligen Prozentbereich zurückgehen. Die Aktienanzahl habe sich durch die im November 2016 ausgegebene Pflichtwandelanleihe deutlich erhöht, hiess es zur Begründung. Hier hatte Bayer bisher ohne Covestro keine Angaben gemacht.

Die Übernahme des US-Agrarchemiekonzerns Monsanto durch Bayer ist derweil auf Kurs. Ein Abschluss der 66 Milliarden US-Dollar schweren Transaktion werde weiterhin bis Anfang 2018 angestrebt, sagte Bayer-Chef Werner Baumann bei Vorlage des Quartalsberichts. Bayer arbeite weiter eng mit den Behörden zusammen. Der umstrittene Mega-Deal würde Bayer mit einem Schlag zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen. In zahlreichen Behörden läuft die Prüfung noch, darunter auch in Europa und den USA.

/jha/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer beantragt Zulassung von

Bayer beantragt Zulassung von Xarelto für weitere Krankheiten

Der Pharmakonzern Bayer will seinen Gerinnungshemmer Xarelto gegen weitere Krankheiten einsetzen. Das Unternehmen habe bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung des Wirkstoffs Rivaroxaban zum Einsatz bei koronarer Herzkrankheit und peripherer arterieller Verschlusskrankheit beantragt, teilte Bayer am Montag mit. In einer Studie sei das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und kardiovaskuläre Todesfälle durch die Anwendung um 24 Prozent gesunken. Die Zulassung in den USA will Bayer noch in diesem Jahr beantragen.

06.11.2017 08:29

Der Blutverdünner ist mit einem weltweiten Umsatz von 2,25 Milliarden Euro im vergangenen Jahr der Top-Umsatzträger im Bayer-Pharmageschäft. Mit dem Mittel sind aber auch zahlreiche Klagen wegen angeblicher Nebenwirkungen verbunden./stw/mne/she

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
US-Sicherheitsausschuss gibt

US-Sicherheitsausschuss gibt Monsanto-Übernahme durch Bayer frei

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat eine weitere Hürde bei der geplanten Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto genommen. Der Ausschuss zur Überprüfung ausländischer Investitionen in den USA unter dem Aspekt möglicher nationaler Sicherheitsbedenken (CFIUS) habe keine Probleme mit der Übernahme, teilte Bayer am Freitag in Leverkusen mit.

01.12.2017 07:19

Der Ausschuss CFIUS war bis vor einiger Zeit in Deutschland weitestgehend unbekannt, hatte aber zuletzt bei zwei Übernahmen deutscher Unternehmen (Aixtron, Biotest) durch chinesische Konzerne verhindert, weil diese auch Geschäft in den USA hatten. Doch bei Bayer gibt es nach Darstellung des Unternehmens keine ungelösten nationalen Sicherheitsbedenken

Die beiden Konzerne arbeiten weiter eng mit den Behörden zusammen, um die mit 66 Milliarden Dollar bewertete Transaktion Anfang 2018 abschliessen zu können. Auf Bedenken stösst die Übernahme bei den Wettbewerbsbehörden. Sollte die Übernahme klappen, wäre es die bisher grösste Übernahme eines deutschen Konzerns./zb/oca

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer entblindet Phase-III

Bayer entblindet Phase-III-Studie mit Radium-223 bei Prostatakrebs

Bayer hat einen Rückschlag bei einer Krebsstudie erlitten. Ein unabhängiges Datenüberwachungsgremium habe empfohlen, eine Phase-III-Studie mit Radium-223-dichlorid in Kombination mit Abirateronacetat und Prednison/Prednisolon bei Prostatakrebs zu entblinden, teilte der Konzern am Donnerstagabend mit. Grund für diese Empfehlung sei ein beobachtetes Ungleichgewicht in Bezug auf vermehrte Knochenbrüche und Todesfälle im Behandlungsarm mit Radium-223 in Kombination mit den beiden anderen Wirkstoffen.

01.12.2017 06:33

Bayer entblinde die Studie jetzt, um die Ergebnisse sorgfältig zu analysieren. Das bedeutet, es wird offen gelegt, welchem Teilnehmer welche Behandlung zugewiesen wurde. "Unsere oberste Priorität gilt der Sicherheit der Patienten", sagte Mike Devoy, Mitglied im Executive Committee der Pharmaceuticals Division von Bayer laut Mitteilung. Die zuständigen Gesundheitsbehörden und Prüfärzte hat Bayer nach eigenen Angaben informiert und bereitet die entsprechenden Informationen für Ärzte vor./she

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer schlägt grösseres

Bayer schlägt grösseres Covestro-Paket los als geplant

Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer hat sich weiter bei seiner einstigen Kunststoff-Sparte Covestro zurückgezogen. Der Konzern nahm beim Verkauf insgesamt 1,8 Milliarden Euro ein, wie er am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Geplant gewesen waren 1,5 Milliarden Euro. Es habe allerdings ein starkes Interesses der Investoren gegeben, erklärte Bayer.

11.01.2018 08:26

Bayer hatte seine Kunststoff-Sparte 2015 unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht und sich Schritt für Schritt von Anteilen getrennt. Zuletzt verkauften die Leverkusener im September ein grosses Aktienpaket. Mit dem nun erfolgten Verkauf schrumpft der Anteil von 24,6 auf 14,2 Prozent. Die Bayer-Pensionskasse hält noch weitere 8,9 Prozent. Ziel des Konzerns ist es, sich mittelfristig komplett aus Covestro zurückzuziehen, der als Dax-Kandidat gilt.

Bayer verkaufte die einzelne Aktie zu 86,25 Euro - das bedeutete einen Abschlag von zweieinhalb Prozent auf den Schlusskurs vom Vortag. Vorbörslich stand die Aktie am Donnerstag entsprechend unter Druck. Die Bayer-Aktie legte parallel leicht zu.

Bayer ist im Umbruch: Momentan arbeiten die Leverkusener an der grössten Übernahme der Firmengeschichte - am Kauf des US-Agrochemiekonzerns Monsanto. Der 66 Milliarden US-Dollar schwere Deal würde Bayer mit einem Schlag zur Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen./das/jha/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Agrargeschäft von Bayer

Agrargeschäft von Bayer schwächelt vor Monsanto-Übernahme

Der deutsche Pharma- und Chemieriese Bayer kommt mitten in der Monsanto-Übernahme in seinem eigenen Agrargeschäft nicht in den Tritt.

28.02.2018 07:47

Im vierten Quartal sank der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) um mehr als ein Prozent auf 1,78 Milliarden Euro, wie das Leverkusener Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Zuwächse im Pharmageschäft sowie im Bereich Tiergesundheit konnten einen stärkeren Rückgang verhindern. Im Agrargeschäft CropScience, das durch die milliardenschwere Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto deutlich ausgebaut werden soll, musste Bayer jedoch erneut einen kräftigen Ergebnisrückgang verdauen. Im Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten brach das Ergebnis sogar um fast ein Drittel ein.

Bayer setzte im vierten Quartal knapp 8,6 Milliarden Euro um, ein Minus von 2,6 Prozent.

Für 2018 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz und einem bereinigten Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau. Währungsbereinigt soll der Umsatz im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich und das Ergebnis im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer hat wieder

Bayer hat wieder Lieferprobleme bei Flüssig-Aspirin

Der Pharmakonzern Bayer hat erneut Probleme bei der Auslieferung von flüssigem Aspirin etwa für Herzinfarkt-Patienten. "Wir sind eingeschränkt lieferfähig", bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Samstag einen entsprechenden "Spiegel"-Bericht. Derzeit liefere man Kontingente, also reduzierte Mengen aus.

19.03.2018 06:32

Ursache seien Qualitätsprobleme und der Ausfall mehrerer Produktionslinien in Frankreich, wo das Medikament in Lohnfertigung hergestellt werde. "Wir nehmen das sehr ernst. Das ist leider ein längerfristiges Problem. Wir sind in Gesprächen - auch über eine Kapazitätserweiterung", sagte die Sprecherin.

Bayer ist in Deutschland der einzige Anbieter der flüssigen Form des Medikaments. Es wird zur Blutverdünnung eingesetzt. Bereits im vergangenen Sommer war es zu Lieferengpässen bei "Aspirin i.v." gekommen. Damals hatte die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin betont, Grund zur Sorge bestehe nicht. Das Medikament könne auch als Tablette verabreicht werden. Diese Methode habe in den allermeisten Fällen keine Nachteile gegenüber einer Injektion./fc/DP/she

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

iruch
Bild des Benutzers iruch
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 22.04.2013
Kommentare: 208
Deal zwischen Bayer und Monsanto bald im Trockenen

Deal zwischen Bayer und Monsanto bald im Trockenen

Die Mega-Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto durch Bayer dürfte bald vor dem Durchbruch stehen.

https://www.cash.ch/news/top-news/uebernahme-deal-zwischen-bayer-und-monsanto-bald-im-trockenen-1162003

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Starker Euro drückt auf

Starker Euro drückt auf Jahresprognosen von Bayer

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer blickt wegen der Euro-Stärke vorsichtiger auf das Jahr 2018. Der Umsatz sowie das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürften nun im unteren einstelligen Prozentbereich fallen, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Bisher waren beide Kennziffern auf dem Niveau von 2017 erwartet worden. Da hatte Bayer einem Umsatz von rund 35 Milliarden Euro sowie ein operatives Ergebnis vor Sonderereinflüssen von knapp 9,3 Milliarden Euro erzielt.

03.05.2018 07:55

Unter Ausklammerung des starken Euro hielt der Konzern an seinen Prognosen fest. Demnach sollen Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis leicht wachsen./mis/jha/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Mexikanische Behörde nennt

Mexikanische Behörde nennt Auflagen für Bayers Monsanto-Übernahme

STADT (awp international) - Die mexikanische Wettbewerbsbehörde hat für die Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto durch den Pharma- und Agarchemiekonzern Bayer Auflagen erhoben. So müssten Anlagen aus den Geschäften mit gentechnisch veränderten Baumwoll-Samen, mit allen Gemüse-Samen und mit Teilen der Herbizide zurückgezogen werden, teilte die Wettbewerbsbehörde (Cofece) am Montag (Ortszeit) mit. So solle verhindert werden, dass Bayer zum einzigen Anbieter genveränderter Samen für Baumwollpflanzen in Mexiko werde, hiess es in der Cofece-Mitteilung.

05.06.2018 06:40

Durch die Auflagen will Mexiko zudem vermeiden, dass Bayer einen grossen Marktanteile im Bereich der Gemüse-Samen bekomme, so die Behörde. Bayer müsse die genannten Bereiche an BASF verkaufen, bevor die Übernahme abgeschlossen werde, so Cofece.

Die Leverkusener hatten den Abschluss des Mega-Deals für den kommenden Donnerstag angekündigt. "Bayer wird am 7. Juni der alleinige Eigentümer der Monsanto Company", teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Unternehmensname Monsanto werde verschwinden. "Bayer wird der Unternehmensname bleiben."

Der Kaufpreis liege derzeit bei 63 Milliarden Dollar. Bis dahin war die Übernahme auf 62,5 Milliarden Dollar (rund 54 Milliarden Euro) beziffert worden. Es ist die grösste Übernahme eines deutschen Unternehmens im Ausland./ari/DP/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Krebs durch Glyphosat? -

Krebs durch Glyphosat? - Erster US-Prozess gegen Monsanto beginnt

Der jüngst vom Bayer-Konzern übernommene Saatgutriese Monsanto muss sich erstmals vor einem US-Gericht wegen angeblich verschleierter Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat verantworten. Am Montag begann in San Francisco der erste Prozess - viele weitere könnten folgen. Zunächst geht es um die Klage des 46-jährigen Dewayne Johnson, bei dem 2014 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde. Er macht Monsantos Roundup für sein tödliches Leiden verantwortlich und wirft dem nun zu Bayer gehörenden US-Unternehmen vor, die Gefahren des weltweit stark verbreiteten Produkts verschwiegen zu haben.

19.06.2018 06:34

Bei der ersten Gerichtsanhörung standen Verfahrensfragen auf der Agenda - bevor der Prozess richtig losgehen kann, muss zunächst eine Jury gefunden werden. Obwohl es sich nur um einen Einzelfall handelt, birgt der Prozess für Bayer und Monsanto Brisanz, denn in den USA gibt es zahlreiche weitere solcher Klagen. Der jetzige Fall wird laut US-Medien zuerst verhandelt, weil Kläger Johnson bereits im Sterben liegt und deshalb in Kalifornien Anrecht auf einen schnelleren Prozessbeginn hat. Zwar ist der Ausgang für die anderen Fälle nicht bindend, doch er könnte ein wichtiger Indikator für sie sein.

Monsanto streitet einen Zusammenhang zwischen Roundup, beziehungsweise dessen Wirkstoff Glyphosat, und Krebserkrankungen seit Jahren energisch ab. Das Unternehmen beruft sich in einem Statement auf "mehr als 800 wissenschaftliche Studien, die US-Umweltbehörde EPA, die Nationalen Gesundheitsinstitute und Aufseher weltweit". Sie alle seien zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat sicher sei und es keinen Krebs verursache. Man habe Mitgefühl mit jedem, der an Krebs leide, aber "der wissenschaftliche Befund zeigt klar, dass Glyphosat nicht die Ursache war".

Doch die Frage, ob Monsantos Verkaufsschlager Roundup zu Krebs führen kann, ist hoch umstritten. So stufte die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Unkrautvernichter 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" für Menschen ein. Fest steht: Sollte die Klagelawine in den USA sich zu einem grösseren finanziellen Risiko für Monsanto entwickeln, so wäre auch Bayer stark betroffen. Die Leverkusener hatten den rund 63 Milliarden Dollar teuren Kauf des Saatgutherstellers aus St. Louis erst vor rund eineinhalb Wochen offiziell abgeschlossen./hbr/DP/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
US-Richter lässt Klagen gegen

US-Richter lässt Klagen gegen Monsanto zu

Die Bayer-Tochter Monsanto muss sich zahlreichen US-Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken ihres Unkrautvernichters Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat stellen.

11.07.2018 07:53

Der US-Richter Vince Chhabria, bei dem viele Sammelklagen gebündelt sind, machte am Dienstag (Ortszeit) den Weg für einen möglichen Prozess gegen den Saatgutriesen in San Francisco frei.

In ihrer Gesamtheit betrachtet sei die Beweislage zwar vermutlich zu zweideutig, um den klaren Schluss zuzulassen, dass Glyphosat, wie von den Klägeranwälten behauptet, Lymphdrüsenkrebs verursache, heisst es in der Begründung des Richters. Doch seien genug Einschätzungen von Experten vorgetragen worden, die die Argumentation der Kläger insoweit stützten, dass ein Gerichtsprozess angemessen sei.

Für Bayer und Monsanto nehmen die Rechtsrisiken damit deutlich zu. Alleine bei Chhabrias Gericht im nördlichen Bezirk San Franciscos geht es um mehrere Hundert Klagen von Landwirten, Gärtnern und Verbrauchern. Zudem gibt es noch etliche Verfahren in den USA, die nicht als Sammelklagen gestaltet sind. Der erste Prozess gegen Monsanto hatte erst kürzlich begonnen - ebenfalls in San Francisco.

Die dabei verhandelte Klage des 46-jährigen Dewayne Johnson, bei dem 2014 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde, wurde anderen Fällen vorgezogen, weil der Mann bereits im Sterben liegt. Johnson macht Monsantos Roundup für sein tödliches Leiden verantwortlich und wirft dem neuerdings zum Dax-Riesen Bayer gehörenden US-Unternehmen vor, die Gefahren des weltweit stark verbreiteten Unkrautvernichters verschwiegen zu haben. Monsanto weist die Vorwürfe energisch zurück.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer beginnt mit Monsanto

Bayer beginnt mit Monsanto-Integration - Aktivere Rolle bei Glyphosat-Verfahren

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.

16.08.2018 14:50

Um die Bedenken der Wettbewerbshüter gegen den 63 Milliarden US-Dollar (55,6 Milliarden Euro) schweren Monsanto-Kauf auszuräumen, trennte sich Bayer unter anderem von seinem Gemüse- und Feldsaatgut-Geschäft, von Aktivitäten im Bereich "Digital Farming" sowie vom weltweiten Geschäft mit dem Unkrautbekämpfungsmittel Glufosinat-Ammonium.

Bayer erwartet weiterhin ab 2019 einen positiven Beitrag von Monsanto zum bereinigten Ergebnis je Aktie, der von 2021 an im zweistelligen Prozentbereich liegen soll. Ab 2022 an sind dann jährliche Beiträge zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen aus Einsparungen im Zuge des Deals in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar geplant.

Ab sofort könne Bayer auch selbst in die Verteidigung bei den Verfahren zum Unkrautvernichter Glyphosat und etwaigen anderen Rechtsstreitigkeiten eingreifen, etwa bei möglichen Schadenersatzklagen bezüglich des Unkrautvernichters Dicamba. Mit dem abgeschlossenen Verkauf an BASF erhält Bayer nach eigenen Angaben nun Zugang zu detaillierten internen Informationen von Monsanto - bisher waren dafür nicht alle Auflagen der US-Behörden erfüllt.

Gerade mit Blick auf Glyphosat steht Bayer unter Druck. Ende der vergangenen Woche hatte ein US-Gericht Monsanto wegen angeblich verschleierter Gefahren von Glyphosat eine dreistellige Millionenzahlung an einen Krebspatienten aufgebrummt. Seitdem brach der Börsenwert um knapp ein Fünftel ein. Monsanto will gegen das Urteil vorgehen./mis/men/fba

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer erhält US-Zulassung für

Bayer erhält US-Zulassung für Jivi zur Behandlung der Bluterkrankheit

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat in den USA eine Zulassung für das Medikament Jivi gegen die Bluterkrankheit erhalten. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA habe Jivi zur routinemässigen Prophylaxe von Blutungen bei Hämophilie A bei bereits vorbehandelten Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren zugelassen, wie der Dax -Konzern am Donnerstag in Berlin mitteilte. In der Europäischen Union (EU) und in Japan laufen die Zulassungsanträge noch. Zum erwarteten Umsatz mit Jivi macht Bayer keine Angaben.

30.08.2018 13:01

Jivi ist ein biotechnologisch hergestelltes Mittel, das einen fehlenden beziehungsweise fehlerhaften Blutgerinnungsfaktor ersetzt. Menschen, denen für die Blutgerinnung verantwortliche Proteine fehlen, leiden unter der Bluterkrankheit. Selbst kleinste Verletzungen können für sie - vor allem falls sie unbemerkt im Körperinneren auftreten - sehr gefährlich werden, da die Blutungen nicht so schnell oder fast gar nicht von allein stoppen./mis/tav/jha/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

lodash
Bild des Benutzers lodash
Offline
Zuletzt online: 06.09.2018
Mitglied seit: 16.04.2018
Kommentare: 2
Der Pharma- und

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer rechnet nach der Übernahme von Monsanto für das laufende Jahr mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum. Die Bayer-Aktie geht dennoch in die Knie.

77,54 EUR -3,08%

Dank des erwarteten Beitrags des US-Saatgutkonzerns Monsanto von mehr als 5 Milliarden Euro werde 2018 nun ein Umsatz von insgesamt mehr als 39 Milliarden Euro erwartet, teilte der DAX-Konzern am Mittwoch in Leverkusen mit.

 

 

Dabei ist wegen des Verkaufs von Geschäftsteilen an den Rivalen BASF auch eine Umsatzminderung von rund 1 Milliarde Euro berücksichtigt. Bisher hatte Bayer-Konzernchef Werner Baumann einen Umsatz von weniger als 35 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

 

 

Beim um Sondereinflüsse bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird nun ein Anstieg im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich angepeilt, nachdem bisher mit einem leichten Rückgang gerechnet worden war.

 

Im abgelaufenen zweiten Quartal stieg der Umsatz um 8,8 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Das Ebitda vor Sondereinflüssen kletterte um 3,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Ohne den starken Euro wäre es mehr gewesen. Unter dem Strich verdiente der Konzern 799 Millionen Euro und damit rund ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Damals floss aber auch noch die ehemalige Kunststofftochter Covestro ins Ergebnis ein, die mittlerweile verkauft ist.

Bayer-Aktie gibt nach

Die zuletzt wegen eines Glyphosat-Schadensersatzurteils stark unter Druck stehende Bayer-Aktie gibt im Xetra-Handel am Mittwoch zeitweise 3,12 Prozent auf 77,34 Euro ab. Händler sprachen in einer ersten Einschätzung von enttäuschenden Zahlen. Zudem sei die Prognose, die erstmals die Übernahme des US-Unternehmens berücksichtigt, nicht inspirierend. Die Aktie hatte in den vergangenen Wochen wegen eines Glyphosat-Schadensersatzurteils in den USA deutlich an Wert verloren. Der Börsenwert des Unternehmens sank seitdem um rund 16 Prozent auf rund 73 Milliarden Euro. Das Bayer-Papier zählt im bisherigen Jahresverlauf mit einem Abschlag von fast einem Viertel zu den größten Verlierern im DAX.

/mis/men

LEVERKUSEN (dpa-AFX)

Quelle: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/umsatz-und-gewinnwachstum-baye...

Was ich als Laie hier nicht verstehe, wesshalb löst eine aus meiner Sicht positive Nachricht eine solche Bewegung nach unten aus? (An den eingekauftehn Monsanto-Risiken ändert sich ja nichts..) 

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'902
Bayer bleibt bei Glyphosat

Bayer bleibt bei Glyphosat-Klagen hart - Vergleiche aber nicht ausgeschlossen

Bayer gibt sich nach dem millionenschweren Urteil im ersten Glyphosat-Prozess zugunsten eines Krebspatienten kämpferisch. Der Konzern will Vergleiche mit Klägern aber nicht grundsätzlich ausschliessen. "Wir werden uns mit allen Mitteln in diesem Rechtskomplex verteidigen, und zwar entschieden", sagte Bayer-Chef Werner Baumann in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri vor Journalisten. Er verwies abermals auf "mehr als 800 wissenschaftliche Studien", die belegten, dass der Unkrautvernichter Glyphosat sicher sei.

02.11.2018 13:10

Es sei zwar vorstellbar, sich in ganz bestimmten Fällen zu einigen, wenn die Kosten für die Prozessvorbereitung und Verteidigung der nächsten Monate höher wären als die Kosten für einen Vergleich. Dies wäre dann jedoch eine rein wirtschaftliche Entscheidung, so Baumann. Grundsätzlich wolle Bayer sich energisch verteidigen.

Der Kläger im ersten Glyphosat-Prozess, Dewayne Johnson, führt seinen Lymphdrüsenkrebs auf seinen Umgang mit dem Unkrautvernichter während seines Jobs als Platzwart an kalifornischen Schulen zurück. Eine Geschworenen-Jury hatte Johnson im August zunächst 289 Millionen US-Dollar (255 Mio Euro) zugesprochen. Infolge des Juryurteils hatten die Bayer-Aktien bis zu 30 Prozent an Wert verloren. Aktuell kosten sie noch rund ein Viertel weniger als damals. Das entspricht beim Börsenwert einem Minus von rund 20 Milliarden Euro.

Bayer und Monsanto fochten das Urteil zwar an, die zuständige Richterin Suzanne Ramos Bolanos senkte die Strafzahlung aber lediglich auf rund 78 Millionen Dollar. Bayer will nun in Berufung gehen und baut dabei auf eine inzwischen veränderte Rechtsstrategie.

Anders als im Fall Johnson, der vor einem Staatsgericht verhandelt wurde, landete die überwiegende Zahl der nach letztem Stand rund 8700 Fälle bei Bundesgerichten (Federal Courts). Aufgrund der grossen Zahl wurden sie in einem sogenannten Multi District Verfahren gebündelt. Dabei geben die einzelnen Bundesgerichte die Fälle zunächst an ein zentral bestimmtes Gericht ab. Dort werden die Fälle dann vorbereitet und Unterlagen sowie Experten- und Zeugenaussagen aufgenommen.

Dem Rechtsexperten Matthew Thurlow zufolge dürfte es aktuell darum gehen, Präzedenzfälle auszuwählen, die einen Querschnitt aller Klagen wiedergeben. Das sagte er Anfang Oktober in einer vom Analysehaus Bernstein Research organisierten Telefonkonferenz zum Thema Glyphosat. Diese Fälle würden dann ab Februar verhandelt und könnten den Streitparteien helfen, das Ausmass der möglichen Belastungen besser einzuschätzen und sich letztendlich zu einigen./mis/she/tav

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten