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Bayer will deutsche Standorte

Bayer will deutsche Standorte mit Milliardeninvestitionen stärken

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will seine deutschen Standorte mit Milliardeninvestitionen stärken. Bis 2022 sollen dafür etwa 1,5 bis 2 Milliarden Euro ausgegeben werden, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Die Investitionszusage ist Teil einer Vereinbarung der Unternehmensführung mit dem Betriebsrat. Darin werden auch die Bedingungen für den Abbau von 4500 Stellen bei Bayer in Deutschland abschliessend geregelt.

02.10.2019 12:28

Die Vereinbarung "bekräftigt und präzisiert" nach Bayer-Angaben die Inhalte einer gemeinsamen Erklärung vom November 2018. Bayer will bis Ende 2021 weltweit etwa 12 000 seiner rund 117 000 Arbeitsplätze streichen, davon 4500 in Deutschland. Für die grossen Konzerngesellschaften in Deutschland sind betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2025 ausgeschlossen. Das gilt auch für die deutschen Mitarbeiter der von Bayer verkauften Tiermedizinsparte. Der Stellenabbau in Deutschland soll unter anderem über Abfindungen erfolgen.

Nach Angaben des Gesamtbetriebsrats sind im Bereich Pharma für die Werke Wuppertal, Leverkusen, Berlin, Bergkamen und Weimar jährliche Investitionen von 300 bis 350 Millionen Euro geplant. Das Geld solle in den Erhalt, die Erweiterung und den Neubau von Anlagen fliessen. Dass Bayer in Deutschland auch in die Digitalisierung und in Biotechnologien investieren wolle, sei ein "ganz wichtiges Signal" für die Mitarbeiter, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Oliver Zühlke laut Mitteilung. Insgesamt will Bayer bis 2022 weltweit rund 35 Milliarden Euro vor allem in Forschung und Entwicklung investieren, davon etwa die Hälfte in Deutschland.

In der Vereinbarung ist den Arbeitnehmervertretern zufolge auch festgeschrieben, dass die Steuerung des Konzerns, seiner Divisionen und der globalen Funktionen weiterhin aus Deutschland erfolgt. Damit seien alle deutschen Standorte der Bayer AG gesichert./hff/DP/nas

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Bayer-Mediator: Nächster US

Bayer-Mediator: Nächster US-Glyphosat-Prozess wird verschoben

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer muss sich nun doch nicht schon in der übernächsten Woche in den nächsten US-Prozess um den Unkrautvernichter Glyphosat stürzen. "Nach Vereinbarung beider Seiten wird der Prozess auf ein Datum Anfang 2020 vertagt werden", sagte der Chef-Verhandler im Mediationsverfahren zwischen Bayer und den Klägeranwälten, Kenneth Feinberg, dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Bisher war geplant, dass sich beide Seiten ab dem 15. Oktober vor einem Gericht in St. Louis/US-Bundesstaat Missouri ein weiteres Gefecht um das glyphosathaltige Mittel Roundup von Monsanto liefern werden.

06.10.2019 18:06

Die Vertagung eines weiteren Prozesses gilt dem Bericht zufolge als Beleg dafür, dass Bayer und die Anwälte der Kläger auf einen aussergerichtlichen Vergleich zusteuern und dabei vorankommen. Dieser Vergleich soll in dem Mediationsverfahren unter Leitung des erfahrenen Anwalts Feinberg ausgehandelt werden. Zum Stand der Gespräche im Fall Glyphosat wollte sich der Jurist nicht konkret äussern. "Die globalen Vergleichsverhandlungen laufen weiter", sagte er lediglich. In Kreisen der beteiligten Parteien hiess es dem Bericht zufolge aber, ein Termin für eine Einigung stehe nicht fest, es könnte jedoch schon Ende Oktober in der Vergleichssache Neuigkeiten geben

Parallel zu den Verhandlungen führen die Klägeranwälte ihre Marketingausgaben zum Einwerben weiterer Klagen hoch, um den Druck zu erhöhen und die Vergleichssumme nach oben zu treiben. In den Kreisen heisse es, die Zahl der anhängigen Klagen wegen Roundup dürften mittlerweile bei deutlich mehr als 20 000 liegen. Bayer hatte zuletzt mit Stand 11. Juli von 18 400 Klagen berichtet./he

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Wdh/Bayer: Zahl der Glyphosat

Wdh/Bayer: Zahl der Glyphosat-Klagen binnen drei Monaten mehr als verdoppelt

(Monat im letzten Satz des ersten Absatzes berichtigt) - Die Klagewelle in den USA gegen den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter hat wie erwartet nochmals deutlich an Wucht gewonnen. Bis zum 11. Oktober wurden etwa 42 700 Klagen zugestellt, wie Bayer am Mittwoch bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal mitteilte. Das sind mehr als doppelt soviel als die 18 400 von Mitte Juli.

30.10.2019 08:30

Die Klagezahl schnellt seit August 2018 immer weiter nach oben. Bayer hat mittlerweile drei Prozessniederlagen in den USA hinnehmen müssen und war in erster Instanz zu hohen Strafen verdonnert worden. Zuletzt hatten die Klägeranwälte nochmal kräftig die Werbetrommel gerührt, um weitere Mandanten zu gewinnen. Der Druck auf Bayer, sich in einem gross angelegten Vergleich mit der Gegenseite zu einigen, dürfte damit steigen.

Bayer verweist indes unter Berufung auf wissenschaftliche Studien zwar auf die Sicherheit von Glyphosat bei richtiger Anwendung, zeigt aber auch Bereitschaft für einen Vergleich. Hier haben die Leverkusener aber klare Vorstellungen. So stellte Agrarchemiechef Liam Condon zuletzt klar, dass neben der finanziellen Angemessenheit eine aussergerichtliche Beilegung auch einen finalen Abschluss der Glyphosat-Streitigkeiten darstellen müsse.

Abwarten bleibt, ob Bayer zumindest eine Berufungsverhandlung zu den bisher verlorenen Fällen abwartet. Denn: Sollten die Berufsrichter die Sache in der dann anders einschätzen könnten als die Geschworenen in erster Instanz, würde das Bayer in die Karten spielen./mis/nas

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Bayer sieht sich nach

Bayer sieht sich nach Zuwächsen im dritten Quartal auf Kurs

Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat im dritten Quartal von der Nachfrage nach Medikamenten wie dem Gerinnungshemmer Xarelto und dem Augenmittel Eylea profitiert. Das Agrar-Geschäft, in dem der 2018 übernommene US-Saatgutkonzern Monsanto aufging, legte ebenfalls zu.

30.10.2019 07:52

Der Konzernumsatz stieg in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent auf 9,83 Milliarden Euro, wie Bayer am Mittwoch in Leverkusen mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 7,5 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu. Beide Werte lagen leicht über den durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Der Überschuss fiel zwar um 64 Prozent auf rund eine Milliarde Euro, Allerdings hatte der Verkauf von Teilen des Saatgutgeschäfts an die BASF dem Dax -Konzern im Vorjahr einen Sondergewinn beschert. Bei den Jahreszielen sieht sich Bayer auf Kurs./mis/nas

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