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Daimler-Chef: Sparprogramm ist keine Abkehr von unserer Strategie

Daimler -Chef Ola Källenius richtet den Kurs des Autobauers angesichts knapperer Kassen neu aus und sortiert die Prioritäten neu. Eine Abkehr von Zukunftsprojekten wie etwa der Entwicklung von Roboterautos oder neuen Mobilitätsdiensten sieht er darin aber nicht - auch wenn diese teilweise etwas zurückgestellt werden. "Selbstverständlich haben wir eine langfristige Innovations- und Technologiestrategie als auch Geschäftsstrategie", sagte Källenius der Deutschen Presse-Agentur. "Parallel, als Teil der Transformation, müssen wir unsere Kostenstruktur verändern", betonte er in dem Interview am Rande der Technikmesse CES in Las Vegas.

13.01.2020 06:31

"Aber das ist kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch", sagte Källenius. "Wir haben jetzt in den nächsten zwei, drei Jahren das Thema, dass wir die Kostenstruktur anpassen. Und selbstverständlich haben wir parallel dazu auch die langfristige Strategie im Blick."

Daimler hatte seine Strategie schon vor einigen Jahren, noch unter Källenius' Vorgänger Dieter Zetsche, komplett auf vier Zukunftsfelder ausgerichtet: Vernetzung, autonomes Fahren, Sharing-Angebote und Elektromobilität - abgekürzt CASE, nach den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe. Vergangenen Herbst hatte Källenius dann ein Sparprogramm angekündigt: Er will die Investitionen deckeln und bis Ende 2022 allein beim Personal 1,4 Milliarden Euro einsparen. Mehr als 10 000 Stellen sollen dadurch früheren Angaben zufolge wegfallen.

Das habe die CASE-Strategie in der öffentlichen Wahrnehmung in den vergangenen Monaten etwas überlagert. "In der Realität sind diese technischen Trends genauso stark wie vor einem Jahr oder vor zwei oder vor drei", sagte Källenius. "Was wir im Rahmen unserer Strategie gemacht haben, ist: Fokussieren. Dabei haben wir uns nochmal angeschaut: Wie entwickeln sich die technologischen Trends? Wo investieren wir das meiste Kapital? Wie sieht die Reihenfolge aus? Das wird dann möglicherweise so aufgefasst, als habe es einen anderen Stellenwert. Aber dem ist nicht so."

Daimler setze auf dem Weg zu einer CO2-freien Mobilität auf Elektro, bei Nutzfahrzeugen ergänzt um die Brennstoffzelle. "Das ist der Kern unserer Strategie", betonte Källenius. "Und der Weg zu einer komplett CO2-neutralen Flotte ist gesetzt. Das haben wir jetzt angereichert mit der Botschaft, dass es nicht nur um CO2 geht. Der Ressourcenverbrauch ist auch ein Teil davon."

Källenius hatte das Thema in den Mittelpunkt seines Auftritts bei der CES in Las Vegas vergangene Woche gestellt und ein Zukunftsfahrzeug präsentiert, das zusammen mit den Machern des Films "Avatar" entworfen wurde. Der sogenannte Vision AVTR solle Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch, Maschine und Umwelt aufzeigen - ein Motiv, das auch im Film eine wichtige Rolle spielt.

Nicht mehr im Mittelpunkt, zumindest vorerst, steht dagegen die Entwicklung komplett autonom fahrender Autos. Anstatt schon bald sogenannte Robotaxis auf die Strasse zu bringen, will Daimler sich zunächst auf die Weiterentwicklung seiner Assistenzsysteme konzentrieren, die dem Fahrer zwar schon vieles abnehmen, aber das Auto nicht komplett allein steuern können.

"Für das vollautonome Fahren haben wir die Reihenfolge verändert: Wir glauben, dass es sich am schnellsten im Truck-Bereich auszahlen wird", sagte Källenius. "Das heisst nicht, dass wir mit vollautonomen Pkw aufgehört haben. Aber das Szenario von einem urbanen Robotaxi oder ähnlichem sehen wir noch weiter in der Zukunft."

Die technische Herausforderung sei grösser als noch vor einigen Jahren gedacht. Dazu kämen wirtschaftliche und operative Hürden: "Wenn man ein funktionierendes Mobilitätssystem komplett ersetzen möchte mit einer Robotaxi-Flotte von Zigtausend oder Hunderttausenden von Fahrzeugen, dann reden wir von sehr grossen Milliardeninvestitionen. Und das hat sich, unabhängig von der technischen Herausforderung, noch keiner getraut."

Grundsätzlich glaube er aber an den Nutzen und die Wirtschaftlichkeit autonom fahrender Fahrzeuge - Lastwagen sowieso, aber auch Autos. Bei Trucks machten die Kosten für den Fahrer auf langen Strecken mit Abstand den grössten Anteil aus. "Ich bin überzeugt davon, sobald man das Thema technisch im Griff hat, wird man das umsetzen", sagte Källenius.

"Im Prinzip gilt das auch für ein urbanes Szenario mit einem Robotaxi", betonte er. "Bloss: Aufgrund der technischen Komplexität durch die sehr unterschiedlichen Verkehrssituationen in Städten ist dieser Fall noch viel schwieriger zu lösen. Aber auch diese Herausforderung wird sicherlich eines Tages gemeistert werden. Und dann gilt das mit den wegfallenden Kosten für den Fahrer auch hier. Marktwirtschaft funktioniert und wird auch hier funktionieren."/eni/DP/zb

(AWP)

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Daimler rechnet mit weiteren

Daimler rechnet mit weiteren Milliardenkosten für Dieselaffäre

Die Dieselaffäre kommt den Autobauer Daimler nochmals deutlich teurer zu stehen als bisher gedacht. Für 2019 rechne man mit weiteren 1,1 bis 1,5 Milliarden Euro an zusätzlichen Kosten, teilte der Konzern am Mittwoch in Stuttgart mit.

22.01.2020 09:53

Es gehe um "voraussichtliche zusätzliche Aufwendungen für laufende behördliche und gerichtliche Verfahren und Massnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge in verschiedenen Regionen und Märkten", hiess es in der Mitteilung. Daimler hatte im vergangenen Jahr schon insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro dafür zurückgestellt.

Nach vorläufigen Zahlen rechnet der Konzern für das vergangene Jahr nun mit einem operativen Ergebnis von 5,6 Milliarden Euro. Das wäre nur etwa halb so viel wie im Vorjahr, als der Gewinn ebenfalls schon deutlich gesunken war. Die zusätzlichen Aufwendungen für die Diesel-Probleme sind darin noch nicht berücksichtigt. Sie träfen im Wesentlichen die Geschäftsfelder Cars und Vans, hiess es. Die Vans liegen schon ohne die Zusatzkosten für 2019 mit dem operativen Ergebnis im Minus.

Die Daimler-Aktie notiert am Mittwochvormittag nach einigem Auf und Ab 0,81 Prozent schwächer. Frank Schneider von Alpha Wertpapierhandel kommentierte, dass die Eckdaten der Stuttgarter eigentlich noch schlechter ausgefallen seien als befürchtet. Das sei keine gute Basis für das neue Jahr. Zudem könnten nun auch Bedenken hinsichtlich der Dividende aufkommen.

Die komplette Bilanz legt Daimler am 11. Februar vor. Angesichts der hohen Kosten auch in anderen Bereichen, vor allem beim Anlauf der Produktion von Elektroautos und der Entwicklung des automatisierten Fahrens, hat Vorstandschef Ola Källenius dem Konzern ein Sparprogramm verordnet. Bis Ende 2022 will er allein beim Personal rund 1,4 Milliarden Euro einsparen und dafür wohl mehr als 10 000 Stellen streichen. Ausserdem sollen die Investitionen gedeckelt werden./eni/DP/fba

(AWP)

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Daimler-Finanzchef: Jobabbau

Daimler-Finanzchef: Jobabbau kostet insgesamt wohl rund 2 Milliarden Euro

Der Sparkurs und Personalabbau bei Daimler wird den Auto- und Lkw-Bauer zunächst Milliarden kosten. Finanzchef Harald Wilhelm bezifferte die Kosten für den Konzernumbau am Dienstag auf insgesamt rund 2 Milliarden Euro.

11.02.2020 12:38

Davon würden rund 1,2 Milliarden Euro in diesem Jahr anfallen, sagte der Manager in Stuttgart während der Bilanzpressekonferenz. Daimler-Chef Ola Källenius will mit Stellenstreichungen die jährlichen Personalkosten bis Ende des Jahres 2022 um 1,4 Milliarden Euro senken. Früheren Angaben zufolge ist dafür ein Stellenabbau im kleineren fünfstelligen Bereich verbunden. Laut dem "Handelsblatt" könnte es sich um bis zu 15 000 Jobs handeln. Konkrete Zahlen zum Stellenabbau wollte Källenius nicht nennen.

Der seit Mai als Vorstandschef amtierende Schwede sieht bei Daimler im täglichen Geschäft vor allem hohe Kosten als Problem. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn war wegen zahlreicher Sonderkosten für die Dieselaffäre, Problemen bei Produktionsanläufen und hoher Kosten für neue Technik im vergangenen Jahr um zwei Drittel auf 2,4 Milliarden Euro eingebrochen./men/fba

(AWP)

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Daimler-Konzern mit massivem

Daimler-Konzern mit massivem Gewinneinbruch

Der deutsche Autokonzern Daimler muss wegen der Corona-Pandemie seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2020 kräftig nach unten korrigieren.

23.04.2020 06:48

Das Unternehmen legte ein vorläufiges Ergebnis vor Zinsen und Steuern für das erste Quartal vor, das um 78 Prozent auf 617 Millionen Euro eingebrochen ist.

Aufgrund der andauernden COVID-19-Pandemie ist Daimler weiterhin der Auffassung, dass die ursprüngliche Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht länger haltbar sei. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Kundennachfrage, Lieferketten und die Fahrzeugproduktion könnten nicht mit üblichen Sicherheit eingeschätzt werden.

Das erschwere eine Neubewertung der Prognose für das Geschäftsjahr 2020, so der Stuttgarter Konzern. Die vollständigen Quartalszahlen sollen am 29. April veröffentlicht werden.

(SDA)

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Daimler will die

Daimler will die Hauptversammlung am 8. Juli online abhalten

Der Auto- und Lkw-Bauer Daimler will seine Hauptversammlung nun am 8. Juli abhalten. Diese werde online stattfinden und die Aktionäre würden noch fristgerecht eingeladen, sagte ein Daimler-Sprecher auf Nachfrage am Freitag. Am bisherigen Dividendenvorschlag von 0,90 Euro pro Aktie hält der Stuttgarter Konzern demnach weiter fest. Ursprünglich hatte das Aktionärstreffen am 1. April in Berlin stattfinden sollen, musste aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Zuvor hatte die Branchenzeitung "Automobilwoche" über den neuen Termin berichtet.

24.04.2020 11:49

Im ersten Quartal hatte die Corona-Krise mit Produktionsstopps und wegfallender Nachfrage den Gewinn von Daimler heftig einbrechen lassen, vor Zinsen und Steuern rutschte das Ergebnis laut vorläufigen Zahlen um fast 78 Prozent auf 617 Millionen Euro ab. Bereits 2019 hatte der Dax-Konzern unter dem Strich vor allem wegen Kosten für die Dieselaffäre und Anlaufproblemen bei wichtigen Modellen nur noch 2,4 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund zwei Drittel weniger als ein Jahr davor./men/jha/

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Daimler rechnet im zweiten

Daimler rechnet im zweiten Quartal wegen Corona-Krise mit Verlust

Der Auto- und Lkw-Bauer Daimler rechnet im laufenden zweiten Quartal mit roten Zahlen. Angesichts der Produktionsstopps und der ausbleibenden Nachfrage dürfte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern im laufenden Dreimonatszeitraum negativ ausfallen, sagte Daimler-Finanzchef Harald Wilhelm am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Das werde sich auch bei der Entwicklung der Kassenlage im Barmittelzufluss (Cashflow) auswirken. Daimler rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr auf allen Märkten und in allen Segmenten mit deutlichen Rückgängen der Nachfrage./men/jha/

29.04.2020 08:12

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Daimler mit Milliardenverlust

Daimler mit Milliardenverlust - Aber weniger Minus als befürchtet

Das Unternehmen Daimler hat im zweiten Quartal in der Corona-Krise trotz eines operativen Milliardenverlusts nicht so schlecht abgeschnitten wie befürchtet.

17.07.2020 05:52

Der Verlust vor Zinsen und Steuern lag bei 1,68 Milliarden Euro, wie das Dax -Unternehmen am Donnerstagabend nach Börsenschluss auf Basis vorläufiger Zahlen in Stuttgart mitteilte. Das war auch nur etwas mehr als im Vorjahreszeitraum mit 1,56 Milliarden Euro Minus - damals hatte der Konzern aber milliardenschwer die Rückstellungen für Dieselaltlasten und Takata-Airbags erhöhen müssen.

Analysten hatten beim Betriebsergebnis zwischen April und Ende Juni mit einem noch höheren Minus gerechnet, Daimler selbst hatte bereits rote Zahlen angekündigt. Die Markterholung sei stärker ausgefallen als gedacht, hiess es nun von den Stuttgartern, im Juni habe habe es sogar eine "starke" Entwicklung gegeben. Die Aktie des Konzerns legte nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate um ein Prozent zu.

"Aber es bleibt viel zu tun", sagte Daimler-Chef Ola Källenius. "Wir müssen unsere systematischen Bemühungen fortsetzen, die Gewinnschwelle des Unternehmens durch Kostenreduktion und Kapazitätsanpassungen weiter zu senken." Källenius hat sich bei den Kostenstrukturen des Traditionskonzerns viel vorgenommen, nachdem er das Ruder vom langjährigen Daimler-Boss Dietmar Zetsche übernommen hatte.

In den Zahlen enthalten waren Sonderbelastungen von 687 Millionen Euro in der Pkw- und Van-Sparte für die Straffung der Produktion und das Kappen von Kapazitäten in Frankreich, den USA und Mexiko. Für rechtliche Verfahren musste Daimler zusätzlich 53 Millionen Euro ausgeben, auch das verlustbringende Carsharing-Joint-Venture Your Now mit BMW erforderte 105 Millionen Euro an Sonderkosten. Zudem gab Daimler 129 Millionen Euro für das laufende Sparprogramm aus. Bereinigt um diese Faktoren lag der operative Verlust bei 708 Millionen Euro. Die Fahrzeugsparten mit Pkw und Vans sowie die ebenfalls unter Druck stehenden Lkw und Busse fuhren jeweils rote Zahlen ein, die Finanzdienstleistungen warfen hingegen etwas Gewinn ab.

Daimler profitiert von Massnahmen zur Liquiditätserhaltung

Überraschen konnte Daimler vor allem auch beim Mittelzufluss aus dem laufenden Industriegeschäft - sprich dem Auto- und Nutzfahrzeugbau. Hier erzielte der Konzern ein Plus von 685 Millionen Euro, Analysten hatten laut Erhebungen von Daimler selbst mit milliardenschweren Abflüssen gerechnet. Die Nettoliquidität im Industriegeschäft stieg gegenüber Ende März von 9,3 auf 9,5 Milliarden Euro zur Mitte des Jahres. "Hinter uns liegt ein komplexes Quartal. Wir haben proaktiv Entscheidungen hinsichtlich der Kosten und Ausgaben getroffen und uns intensiv auf das Management unseres Working Capital fokussiert", sagte Källenius.

Daimler habe vom umfassenden Einsatz der Massnahmen zur Liquiditätserhaltung profitiert, hiess es. Zugleich habe sich das Betriebskapital mit der Nachfrage günstig entwickelt. Autobauer hatten angesichts der wochenlangen Produktions- und Verkaufspausen auf den Weltmärkten auch die Abrufe bei den Zulieferern auf Eis gelegt und für Zehntausende Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt, um die Kassen zu schonen. Wenn die Nachfrage dann wieder anspringt, leeren sich die Vorräte schneller. Auch bei Daimler hatten Finanzexperten den hohen Bedarf an sogenanntem Betriebskapital in der Vergangenheit mehrfach gerügt.

Analysten und Aktionäre schauen immer wieder mit hohem Interesse auf den sogenannten Free Cashflow, also die Entwicklung der frei verfügbaren Zahlungsmittel. Letztlich geben sie Aufschluss über die aktuelle Finanzkraft, was in der Krise wichtig für die existenzielle Sicherung ist - aber eben auch über Wohl und Wehe möglicher Dividenden mitbestimmt.

Auch deshalb dreht Källenius derzeit stark an der Kostenschraube. Im November hatte der seit gut einem Jahr amtierende Schwede ein Sparprogramm aufgelegt, dass bei den jährlichen Personalkosten 1,4 Milliarden Euro bringen sollte. Personalchef Wilfried Porth legte am Wochenende die Latte aber noch einmal höher: 1,4 Milliarden Euro würden nicht ausreichen, genauso wenig die kolportierten bis zu 15 000 Stellenstreichungen. Daimler hat weltweit rund 300 000 Mitarbeiter.

Zum Umsatz und dem Gewinn unter dem Strich machte Daimler zunächst keine Angaben. Die vollständigen Quartalszahlen sollen am 23. Juli veröffentlicht werden.

(AWP)

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Elias
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Milliardenverlust wegen Corona-Pandemie

Corona-Pandemie brockt Daimler Milliardenverlust ein

Mit dem Einbruch der Wirtschaft in der Corona-Krise ist Daimler im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen gefahren. Unter dem Strich belief sich das Minus auf 1,9 Milliarden Euro, wie der Autobauer am Donnerstag mitteilte.

Der Umsatz brach von April bis Juni gegenüber dem Vorjahresquartal um 29 Prozent auf 30,2 Milliarden Euro ein. «Aufgrund der beispiellosen Covid-19-Pandemie mussten wir ein herausforderndes Quartal durchstehen», erklärte Daimler-Chef Ola Källenius. Doch es gebe jetzt erste Anzeichen einer Absatzerholung, vor allem in der Personenwagen-Sparte von Mercedes-Benz.

Die Pandemie zwang die Autobauer zu wochenlangen Produktionsunterbrechungen. Die Autohäuser blieben vorübergehend zu. Die Nachfrage der Konsumenten klappte angesichts der finanziellen Unsicherheit und Beschränkungen des öffentlichen Lebens zusammen. Daimler verkaufte mit 541'800 Fahrzeugen rund ein Drittel weniger als im Vorjahreszeitraum. (awp/sda/reu)

 

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Daimlers Bussparte zieht

Daimlers Bussparte zieht Grossauftrag in Israel an Land

Der Auto- und Nutzfahrzeugbauer Daimler hat in Israel einen grossen Auftrag für die Lieferung von Bussen eingeheimst. 415 Stadt- und Überlandbusse werden an die grösste private Busgesellschaft im Land namens Egged geliefert, wie die Stuttgarter am Donnerstag mitteilten. "Der Auftrag von 415 Einheiten ist einer der grössten in der Geschichte unseres Unternehmens", sagte Daimler-Buschef Till Oberwörder. Die Fahrgestelle für die Busse werden im spanischen Samano produziert und dann im Land mit Aufbauten israelischer Hersteller ergänzt. Die Fahrzeuge will Daimler in diesem und dem kommenden Jahr ausliefern.

10.09.2020 11:25

Daimler hat im vergangenen Jahr insgesamt gut 32 600 Busse abgesetzt. Im zweiten Quartal war der Absatz in der Corona-Krise allerdings gegenüber dem Vorquartal um 63 Prozent auf nur noch knapp 3100 Stück abgesackt./men/fba

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Daimler will offenbar in

Daimler will offenbar in Untertürkheim Tausende Stellen abbauen

Der Autobauer Daimler will im Rahmen seines Sparkurses am Konzernstammsitz in Stuttgart-Untertürkheim nach Betriebsratsangaben bis zum Jahr 2025 rund 4000 Stellen abbauen. Ein Papier mit diesem Inhalt wurde von den örtlichen Arbeitnehmervertretern unter den Beschäftigten verteilt, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch erfuhr. Zuvor hatten "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" darüber berichtet. Eine Daimler-Sprecherin ging auf Anfrage nicht auf diese Zahl ein. Sie sprach generell davon, dass die Kosten "optimiert" werden müssten, um die Rentabilität des Unternehmens zu sichern.

23.09.2020 11:42

Die Corona-Krise sorgt für tiefrote Zahlen bei Daimler und zwingt den Autobauer zur Verschärfung seines sowieso geplanten Sparkurses. Im zweiten Quartal fuhr der Konzern rund zwei Milliarden Euro Verlust ein. Weil weltweit Fabriken stillstanden, Autohäuser schliessen mussten und auch viele andere Unternehmen nicht arbeiten und somit auch keine Lastwagen kaufen konnten, knickten die Absatzzahlen ein.

Vorstandschef Ola Källenius hatte zuletzt betont, dass sein im Vorjahr vorgelegter Sparplan angesichts der Corona-Krise verschärft werden müsse. Dazu gehört auch ein signifikanter Stellenabbau. Eine konkrete Zahl hat Daimler bisher nicht genannt. Kolportiert worden waren zunächst Grössenordnungen von 10 000 bis 15 000 der weltweit rund 300 000 Stellen, die abgebaut werden sollten. Zuletzt hatten Berichte über 20 000 bis hin zu 30 000 Stellen die Runde gemacht. Im Werk in Stuttgart-Untertürkheim arbeiten nach Betriebsratsangaben rund 19 000 Mitarbeiter./mbr/DP/men

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Daimler-Betriebsratschef

Daimler-Betriebsratschef warnt vor reiner Fokussierung auf E-Autos

Der Gesamtbetriebsratschef des Autobauers Daimler , Michael Brecht, warnt seinen Arbeitgeber vor einer reinen Fokussierung auf die Elektromobilität. Man dürfe nicht alles auf diese Karte setzen, sagte Brecht der "Automobilwoche". "Elektromobilität ist wichtig, ja. Es ist aber auch ein Hype darum entstanden, der politisch und gesellschaftlich befeuert wird." Man dürfe herkömmliche Verbrennungsmotoren nicht immer verteufeln. "Die Gesamtklimabilanz ist wichtig, nicht die Antriebsart. Wer ohne Verbrenner plant, schlägt all denjenigen Kolleginnen und Kollegen ins Gesicht, die seit Jahrzehnten in diesen Bereichen eine hervorragende Arbeit leisten und diese Technik weiter verbessern."

07.10.2020 11:53

Elektromotoren seien kein Allheilmittel für die Zukunft, auch hier stellten sich viele Grundsatzfragen - beispielsweise, ob die Batterien in ausreichender Stückzahl verfügbar seien, woher die Rohstoffe dafür kämen, wie die Ladeinfrastruktur vorankomme.

Der Daimler-Vorstand will den kriselnden Konzern laut einem am Dienstag vorgestellten Konzept zum weltweit führenden Elektro-Autobauer umbauen. In diesem Zusammenhang sollen elektrifizierte Fahrzeuge schon bis 2030 mehr als 50 Prozent des Absatzes ausmachen, zugleich soll der Bestand an Verbrennermodellen im gleichen Zeitraum um 70 Prozent reduziert werden.

Zugleich will das Unternehmen - auch angesichts tiefroter Zahlen im zweiten Quartal - sparen, nicht zuletzt beim Personal. Zuletzt war der Abbau von 10 000 bis 15 000 der weltweit rund 300 000 Stellen kolportiert worden. Einzelne Medien hatten sogar von bis zu 30 000 Stellen berichtet. Die Zahlen kommentiert Daimler nicht. Brecht sagte, faktisch machten die Personalkosten weniger als 15 Prozent der Gesamtkosten aus. "Da muss dem Unternehmen mehr einfallen, als uns jedes Mal die Personalkosten um die Ohren zu hauen."/mbr/DP/stw

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Daimler schraubt auch Ziele

Daimler schraubt auch Ziele für Mercedes-Benz und Finanzlage hoch

Der Auto- und Lastwagenbauer Daimler hat sich nach dem dritten Quartal auch wieder konkrete Margenziele für die einzelnen Geschäftsteile gesteckt. Für Mercedes Benz Cars & Vans rechnen die Stuttgarter nun mit einer bereinigten Rendite des operativen Ergebnisses (ber. Ebit-Marge) gemessen am Umsatz von 4,5 bis 5,5 Prozent, wie Daimler am Freitag mitteilte. Das ist etwas mehr, als Daimler sich zu Anfang des Jahres vor dem Ausbruch der Covid-Krise mit 4 bis 5 Prozent vorgenommen hatte. Die Margenziele hatte das Management um Vorstandschef Ola Källenius zwischenzeitlich ausgesetzt. In die Zahlen fliesst bei Daimler auch das Geschäft des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens ein, das früh wieder in die Spur fand und insbesondere im dritten Quartal stark zulegte.

23.10.2020 07:51

Bei den Lkws und Bussen geht Daimler nun von einer bereinigten operativen Rendite von einem bis 2 Prozent aus. Hier lag die Zielvorgabe zu Jahresbeginn jedoch bei 5 Prozent. Die Sparte ist von der Wirtschaftskrise schwer getroffen, verzeichnete im dritten Quartal aber wieder einen Bestellanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In der Mobility-Sparte mit Finanz- und Mobildienstleistungen rechnet der Konzern mit einer bereinigten Eigenkapitalrendite von 9 bis 10 Prozent. Diese Massgabe lag zu Jahresbeginn noch bei 12 Prozent.

Die gute Finanzlage im dritten Quartal, in dem dem Unternehmen 5,1 Milliarden Euro an freien Mitteln (Free Cashflow) im Industriegeschäft zuflossen, lässt Finanzchef Harald Wilhelm auch für das Gesamtjahr optimistischer werden. Er rechnet hier nun mit einem Bargeldzufluss von deutlich mehr als den im Vorjahr erzielten 1,4 Milliarden, nachdem er zuvor noch mit weniger kalkuliert hatte. Nach neun Monaten hat Daimler im Industriegeschäft einen positiven Free Cashflow von 3,5 Milliarden Euro aufzuweisen. Im ersten Halbjahr war Geld aus der Kasse abgeflossen, weil Daimler über Wochen im Corona-Lockdown kaum Autos verkaufen konnte, die Kosten aber teilweise weiterliefen./men/mis/stk

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Volvo und Daimler wollen

Volvo und Daimler wollen zusammen Brennstoffzellen entwickeln

Die Volvo Group und Daimler Truck wollen Brennstoffzellensysteme mit Fokus auf schwere Lastwagen entwickeln. Das neue Gemeinschaftsunternehmen solle serienreife Systeme produzieren und vermarkten, teilten beide Unternehmen am Montag mit.

02.11.2020 08:41

Neben Lkw sollen die Systeme auch für andere Bereiche angeboten werden. Die Volvo Group steigt dafür bei der Daimler Truck Fuel Cell ein und kauft daran eine 50-prozentige Beteiligung für rund 600 Millionen Euro. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2021 erwartet, sofern die Behörden grünes Licht dafür geben.

Anfang Juni hatte Daimler die Gründung seiner Tochtergesellschaft bekannt gegeben. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Rede davon, dass im weiteren Verlauf ein Joint Venture mit Volvo Group geplant ist./ngu/stk/jha/

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Daimler sieht Ziele durch

Daimler sieht Ziele durch neue Corona-Welle vorerst nicht gefährdet

Trotz drastisch gestiegener Corona-Fallzahlen und Teil-Lockdowns in vielen Ländern sieht der Autobauer Daimler seine neuen Ziele für 2020 bislang nicht in Gefahr. "Noch läuft der Markt für uns. Aber selbstverständlich beobachten wir das ganz genau", sagte Vorstandschef Ola Källenius am Freitag bei einer digitalen Branchenveranstaltung des "Handelsblatts". Anders als im Frühjahr könnten Kunden in den betroffenen Ländern derzeit Autos beim Händler abholen und auch zulassen. Sollte sich das ändern, könne man schnell reagieren. "Aber bis jetzt ist das nicht der Fall. Wir sind allerdings sehr wachsam", sagte Källenius.

06.11.2020 11:07

Daimler hatte im dritten Quartal deutlich stärker abgeschnitten als erwartet und daraufhin seine Ziele für das Gesamtjahr wieder etwas nach oben korrigiert - unter der Voraussetzung, dass es keine weitere Corona-Welle mit Folgen wie im Frühjahr gibt.

Källenius betonte zudem, dass Mercedes-Benz trotz stärkerer Ausrichtung auf das Luxus-Segment der Kompaktklasse treu bleiben werde. Es sei nicht geplant, in Zukunft nur noch Autos von der C-Klasse an aufwärts anzubieten. "Wir bleiben im Kompaktsegment. Aber wir suchen uns die Positionen im Kompaktsegment aus, die am meisten dem Markenversprechen von Mercedes entsprechen", sagte Källenius. Und natürlich gehe es auch darum, sich auf die Modelle zu fokussieren, mit denen eine adäquate Rendite zu erzielen sei./eni/DP/men

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Patentstreit zwischen Nokia

Patentstreit zwischen Nokia und Daimler geht zum EuGH

(Ausführliche Fassung) - Im Mobilfunk-Patentstreit zwischen dem Netzwerkausrüster Nokia und dem Autobauer Daimler sollen zentrale Fragen nun vom Europäischen Gerichtshof geklärt werden. Das Landgericht Düsseldorf wird den Luxemburger Richtern einen Fall vorlegen, wie es am Donnerstag mitteilte (Az. 4c O 17/19). Nokia wirft Daimler vor verschiedenen Gerichten Patentverletzungen im Zusammenhang mit der Mobilfunktechnik im Auto vor und klagt jeweils auf Unterlassung. Vor dem Landgericht Mannheim war der Netzwerkausrüster im August in einem Fall erfolgreich, in anderen Fällen dagegen nicht.

26.11.2020 11:30

Im Kern dreht sich der Streit darum, wie sogenannte standardessentielle Patente, deren Nutzung für den Einsatz der Technik unbedingt erforderlich ist, zu fairen Konditionen und ohne Diskriminierung allen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Nokia vertritt laut Gericht die Ansicht, frei entscheiden zu können, auf welcher Stufe an wen Lizenzen vergeben werden, also ob direkt an die Autohersteller oder an deren einzelne Zulieferer. Daimler hingegen ist der Auffassung, dass die Zulieferer ihre Produkte jeweils selbst direkt lizenzieren können müssten.

Wie zuvor schon das Landgericht Mannheim gehen auch die Düsseldorfer Richter davon aus, dass Daimler im konkreten Fall ein Nokia-Patent verletzt. Sie werfen zugleich aber die Frage auf, ob der Netzwerkausrüster seine "auf dem Lizenzvergabemarkt unstreitig gegebene marktbeherrschende Stellung" missbraucht, wenn er seine Ansprüche geltend macht. Gegen den Beschluss ist noch eine Beschwerde beim Oberlandesgericht möglich.

Nokia sprach von "rein akademischen" Fragen, da man sowohl Daimler als auch den Zulieferern Lizenzierungsangebote gemacht habe. Entscheidungen anderer Gerichte zu Gunsten Nokias blieben von der aktuellen Entscheidung unberührt. "Daimler nutzt Nokias Technologie seit 14 Jahren und hat alle möglichen Wege gesucht, die Zahlung zu vermeiden", hiess es. Man werde nun über das weitere Vorgehen beraten.

Daimler begrüsste die Entscheidung. Damit könnten die Fragen zur Lizenzierung der Patente nun grundlegend und europaweit beantwortet werden, sagte ein Sprecher und verwies darauf, dass auch das Bundeskartellamt ein solches Vorgehen angeregt habe./eni/DP/eas

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Daimler geht dank China

Daimler geht dank China-Schwung zuversichtlich ins kommende Jahr

Daimler -Chef Ola Källenius will das Tempo der Erholung aus der Corona-Krise hoch halten. Der Konzern gehe auch mit einem Wachstumsschwung in das Jahr 2021 und bleibe für China optimistisch, sagte der Manager in einem Interview der "Financial Times" (Donnerstag). Ein Teil der zuletzt starken Verkäufe in dem wichtigsten Einzelmarkt sei auch einem Nachholeffekt aus dem stark pandemiebelasteten Frühjahr zu verdanken.

03.12.2020 07:54

Im dritten Quartal hat Mercedes-Benz in dem wichtigsten Einzelmarkt ein Verkaufsplus bei Pkws von fast einem Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet. Auch in den Monaten danach habe das Wachstum zweistellige Prozentsätze erreicht, sagte Källenius dem Blatt. Die Absatzzahlen für November legt Daimler erst noch vor./men/ssc/stk

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Ex-VW-Chef Pischetsrieder

Ex-VW-Chef Pischetsrieder soll Daimler-Aufsichtsrat führen

(Ausführliche Fassung) - Der frühere BMW- und Volkswagen-Chef Bernd Pischetsrieder soll künftig den Aufsichtsrat beim Autobauer Daimler lenken. Der 72-Jährige soll nach der Hauptversammlung Ende März an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt werden, dem er seit 2014 angehört, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Er folgt damit auf den langjährigen Vorsitzenden Manfred Bischoff (78), dessen Amtszeit dann turnusgemäss endet. Ex-Vorstandschef Dieter Zetsche, lange als Anwärter auf die Bischoff-Nachfolge gehandelt, hatte nach anhaltender Kritik von Aktionären einen Rückzieher gemacht.

03.12.2020 13:42

Pischetsrieder war von 1993 bis 1999 Vorstandsvorsitzender bei BMW und danach von 2002 bis 2006 Chef von VW . Von 2013 bis 2019 leitete er zudem den Aufsichtsrat des Rückversicherers Munich Re . "Seine Expertise und sein Erfahrungsschatz sind für die Daimler AG von herausragender Bedeutung", betonte Bischoff. "Er hat die Entscheidungen, den Konzern zu digitalisieren und das Produktportfolio zu elektrifizieren und damit neu auszurichten, intensiv begleitet."

Weil ausser Bischoff auch Petraea Heynike und Jürgen Hambrecht aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, sind drei Plätze neu zu vergeben. Sie sollen, sofern die Hauptversammlung zustimmt, an die Chefs von Shell und BASF , Ben van Beurden und Martin Brudermüller, sowie an die Cisco -Managerin Elizabeth Centoni gehen.

Zetsche hatte im September angekündigt, sich nicht wie eigentlich geplant zur Wahl zu stellen. Investoren werfen ihm vor, sich zum Ende seiner Zeit als Vorstandschef auf den Rekorden der zurückliegenden Jahre ausgeruht und wichtige Weichenstellungen vor allem für den Umstieg auf die Elektromobilität verschlafen zu haben.

Auch Pischetsrieder stehe allerdings nicht gerade für Aufbruch in das Zeitalter der Elektromobilität und Digitalisierung, sondern eher für die alte Welt des Verbrennungsmotors, kritisierte der Automarkt-Experte der NordLB, Frank Schwope, und zeigte sich auch erstaunt über die Nominierung von Shell-Chef van Beurden.

Die Vertreter der Daimler-Beschäftigten nahmen die Sitzung des Aufsichtsrates zum Anlass, erneut ihrem Unmut über die Umbau- und Sparpläne im Konzern Luft zu machen. Gesamtbetriebsrat und IG Metall übergaben am Morgen Wäschekörbe gefüllt mit gut 50 000 Postkarten mit Wünschen und Forderungen der Mitarbeiter an die Konzernführung. Sie hatten Anfang vergangener Woche zu einer "Solidaritätsaktion" an sämtlichen Standorten bundesweit aufgerufen.

Hinter den Postkarten stünden Menschen, die Daimler gross und erfolgreich gemacht hätten, sagte Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht. "Die Unternehmensleitung muss diese Erfahrung, die wir haben, auch in Zukunft nutzen. Hört uns zu und lasst die Beschäftigten Teil der Veränderung sein."

Betriebsräte und IG Metall hatten sich zuletzt immer offener gegen den Kurs der Konzernführung positioniert. Sie werfen dem Management einen schlechten Stil im Umgang mit den Beschäftigten vor. Ein grosser Streitpunkt ist derzeit die Zukunft des Motorenwerks in Untertürkheim. Niemand stelle die Transformation in Frage, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger. Aber der Wandel müsse mit den Beschäftigten gelingen, forderte er.

Daimler verweist zur Begründung des Kurses auf den Wandel in der gesamten Autoindustrie und zudem auf die Corona-Pandemie als zusätzliche Herausforderung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, seien Einsparungen bei Investitionen, Materialkosten und bei den Personalkosten notwendig, betont der Konzern.

Vorstandschef Ola Källenius will das Tempo der Erholung aus der Corona-Krise hoch halten. Der Konzern gehe mit einem Wachstumsschwung in das Jahr 2021 und bleibe für China optimistisch, sagte der Manager in einem Interview der "Financial Times" (Donnerstag). Ein Teil der zuletzt starken Verkäufe in dem wichtigsten Einzelmarkt sei auch einem Nachholeffekt aus dem stark pandemiebelasteten Frühjahr zu verdanken.

Im dritten Quartal hat Mercedes-Benz in dem wichtigsten Einzelmarkt ein Verkaufsplus bei Pkw von fast einem Viertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Auch in den Monaten danach habe das Wachstum zweistellige Prozentsätze erreicht, sagte Källenius dem Blatt. Die Absatzzahlen für November legt Daimler erst noch vor./eni/men/DP/nas

(AWP)

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Daimler plant 2021

Daimler plant 2021 Produktionsstart für drei neue Elektro-Modelle

Der Autobauer Daimler will im kommenden Jahr an verschiedenen Standorten weltweit mit der Produktion von drei neuen reinen Elektro-Modellen beginnen. Für das erste Halbjahr ist der Anlauf des Mercedes-Benz-Flaggschiffs EQS in der neuen "Factory 56" in Sindelfingen geplant, in der zweiten Jahreshälfte folgt der EQE - zunächst in Bremen und wenig später dann auch in Peking, wie Daimler am Montag mitteilte. Dritter Modell-Neuanlauf 2021 soll der Kompaktwagen EQB sein, der im ungarischen Kecskemét sowie ebenfalls in Peking gebaut wird.

14.12.2020 08:58

Für zwei weitere Modelle - die SUV-Varianten von EQS und EQE - plant Daimler den Produktionsanlauf für 2022 in Tuscaloosa in den USA. Damit wären es dann acht reine Elektro-Fahrzeuge aus der EQ-Familie. Für drei Modelle läuft die Produktion bereits: für den EQC seit 2019 in Bremen und in Peking, für die Grossraumlimousine EQV seit diesem Jahr im spanischen Vitoria. Auch der Kompaktwagen EQA wird bereits in Rastatt gebaut, kommt aber erst Anfang 2021 auf den Markt./eni/DP/stw

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Daimler bereitet offenbar

Daimler bereitet offenbar Börsengang des Lastwagengeschäfts vor

Autobauer Daimler bereitet einem Medienbericht zufolge den Börsengang seines Lastwagengeschäfts vor.

23.12.2020 06:21

Bereits Ende 2021 könnte Daimler Trucks vom Rest separiert werden und an die Börse gehen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzern- und Finanzkreise. Wahrscheinlicher sei der Schritt aber im Jahr 2022. Daimler wollte sich dem Bericht zufolge zu den Überlegungen nicht äussern.

Fix sei zwar nichts, die Planspiele in Stuttgart würden allerdings konkreter. Die Frage sei längst nicht mehr, ob Trucks gelistet werde, sondern nur noch wann. Es gelte jetzt, den besten Zeitpunkt abzupassen, um für Daimler und die Aktionäre das meiste rauszuholen. Volkswagen hatte im vergangenen Jahr seine Lkw-Tochter Traton an die Börse gebracht. 

(Reuters/cash)

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Daimler verkauft 2020 wegen

Daimler verkauft 2020 wegen Corona weniger Autos

Daimler kommt im Corona-Jahr 2020 trotz eines weiteren Absatzrekords in China und eines deutlichen Schubs zum Abschluss nicht an die Verkaufszahlen des Vorjahrs heran.

08.01.2021 10:46

Von seiner Kernmarke Mercedes-Benz brachte der Stuttgarter Konzern weltweit rund 2,16 Millionen Fahrzeuge an die Kunden, wie er am Freitag mitteilte. Das war zwar das fünfte Jahr in Folge über der Zwei-Millionen-Marke, im Vergleich zu 2019 aber ein Minus von 7,5 Prozent. Allein in China wurden mehr als 774'000 Mercedes verkauft - mehr als jeder dritte.

Die Coronakrise hatte Daimler vor allem im ersten Halbjahr schwer zugesetzt und die Absatzzahlen infolge der Schliessung von Autohäusern und dem Stillstand in einigen Werken zeitweise einbrechen lassen. Im zweiten Halbjahr lief es wieder besser, der Rückstand liess sich am Ende aber nicht mehr aufholen. Daimler sprach angesichts der Umstände von einer starken Absatzentwicklung in einem herausfordernden Jahr.

Im wichtigsten Einzelmarkt China verbuchte der Konzern ein Plus von knapp zwölf Prozent. In Deutschland und Europa sowie in den USA lagen die Zahlen dagegen deutlich unter dem Vorjahr.

Drei Mal mehr E-Autos und Plug-Ins

Sehr zufrieden zeigte sich Vorstandschef Ola Källenius mit der Nachfrage nach E-Modellen, die vor allem zum Jahresende stark zugelegt habe. "Die Verkäufe unserer Plug-In-Hybride und vollelektrischen Fahrzeuge konnten wir mehr als verdreifachen", sagte er. Rund 160'000 waren es den Angaben zufolge weltweit, davon gut 115'000 Hybride und etwa 27'000 elektrische Smarts. Vom ersten reinen Mercedes-Elektroauto, dem EQC, wurden etwa 20'000 verkauft.

"Unsere internen Prognosen für 2020 lassen darauf schliessen, dass wir die europäischen CO2-Ziele für Pkw im vergangenen Jahr erreicht haben", sagte Källenius. Und auch für 2021 gehe man davon aus, sie einzuhalten. Mercedes-Benz stellt in diesem Jahr vier neue Modelle aus der EQ-Reihe vor. Bisher gibt es neben dem EQC nur die Grossraumlimousine EQV. Der E-Anteil an der Neuwagenflotte - Smart eingerechnet - lag den Angaben zufolge im vergangenen Jahr bei 7,4 Prozent. 2019 waren es zwei Prozent.

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Daimler: Auswirkungen des

Daimler: Auswirkungen des Chipmangels auf Absatz noch nicht absehbar

Die Auswirkungen des Mikrochip-Mangels auf den Absatz beim Autobauer Daimler lassen sich nach Darstellung von Vertriebsvorständin Britta Seeger noch nicht konkret absehen. Der Januar sei gut abgesichert. Welche Folgen sich für die Kunden im Februar und März ergeben könnten, versuche man gerade intern und in Gesprächen mit Zulieferern zu ermitteln, sagte Seeger am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Sie sei aber zuversichtlich, dass die Probleme gemeinsam mit den Lieferanten gelöst und die Auswirkungen so gering wie möglich gehalten werden könnten.

20.01.2021 13:07

Lieferengpässe bei Halbleitern setzen derzeit viele Autohersteller unter Druck und zwingen sie zur Drosselung der Produktion. Bei Daimler sind die Mercedes-Werke in Rastatt und Bremen sowie im ungarischen Kecskemét betroffen.

Seeger stellte am Mittwoch den neuen elektrischen Kompakt-SUV EQA vor, der ab Anfang Februar zu kaufen sein wird. Es ist das dritte reine Elektrofahrzeug aus der Mercedes-EQ-Reihe. Drei weitere, darunter das Flaggschiff EQS, sollen im Laufe des Jahres noch folgen. Der EQA wird seit einiger Zeit schon in Rastatt und ab diesem Jahr dann auch in Peking gebaut. Mit Blick auf den Chipmangel betonte Seeger erneut, dass der Anlauf der EQ-Modelle höchste Priorität habe./eni/DP/jha

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Starkes viertes Quartal

Starkes viertes Quartal beschert Daimler mehr Gewinn als erwartet

(Ausführliche Fassung) - Der Autobauer Daimler hat im vergangenen Jahr nun doch noch deutlich mehr Gewinn eingefahren als erwartet. Nach vorläufigen Zahlen liege das operative Ergebnis für 2020 bei rund 6,6 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Donnerstagabend mit. Daimler selbst war zuletzt davon ausgegangen, in etwa das Niveau des Vorjahres zu erreichen. Das wären 4,3 Milliarden Euro gewesen. Analysten hatten allerdings schon mit mehr gerechnet.

28.01.2021 21:05

Man habe das Geschäftsjahr mit einem sehr starken vierten Quartal abgeschlossen, erklärte der Konzern. In der Pkw- und Van-Sparte seien die Kennzahlen des Vorjahres übertroffen worden. Dort habe man sowohl von einem Anstieg der Verkaufszahlen bei den Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen als auch von einem starken Finanzergebnis profitiert. In der Truck-Sparte wiederum spüre man die Erholung des US-Markts und im europäischen Geschäft die positiven Auswirkungen der Massnahmen für mehr Effizienz.

Die Coronakrise hatte Daimler im zweiten Quartal noch in die roten Zahlen gestürzt. Nach einem starken dritten Quartal hatte sich der Konzern dann aber schon wieder deutlich mehr zugetraut und zunächst das operative Ergebnis aus 2019 als Zielmarke angepeilt. Das war wegen der milliardenschweren Diesel-Altlasten, die damals verbucht werden mussten, mit den erwähnten 4,3 Milliarden Euro allerdings nicht sonderlich gut ausgefallen.

"Wir wollen die Kosteneffizienz im Jahr 2021 weiter verbessern und die Umsetzung unserer strategischen Initiativen weiter vorantreiben", sagte Vorstandschef Ola Källenius. Man rechne auch für das laufende Jahr mit einer guten Geschäftsentwicklung. Das erste Quartal werde allerdings voraussichtlich von den aktuellen Halbleiter-Engpässen und Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie beeinflusst, hiess es. Sämtliche Aussagen stünden zudem unter der Annahme, dass keine weiteren Lockdown-Auswirkungen einträten.

An der Börse kamen die Neuigkeiten gut an. Die Daimler-Aktie legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um mehr als zwei Prozent zu. Vollständige Zahlen legt Daimler am 18. Februar vor./eni/DP/he

(AWP)

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Daimler kurz vor der

Daimler kurz vor der Entscheidung über Lkw-Börsengang

Daimler nähert sich informierten Kreisen zufolge einer formellen Entscheidung, einen potenziellen IPO der LKW-Sparte voranzutreiben.

03.02.2021 06:07

Wie zu hören ist, wird der Aufsichtsrat am heutigen Mittwoch über eine separate Börsennotierung beraten. Der IPO eines Minderheitsanteils könnte, wenn die Pläne grünes Licht erhalten, bereits in der zweiten Jahreshälfte kommen, hiess es. Die Erwägungen seien jedoch in einem frühen Stadium und es gebe keine Gewissheit über die letztlichen Entscheidungen. Ein Daimler-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

Die Volkswagen AG hat 2019 ihre LKW-Sparte Traton SE an die Börse gebracht. Inzwischen hat der Geschäftsbereich einen Marktwert von rund 11,6 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr vereinbarte Traton den Kauf der amerikanischen Navistar International Corp., um Daimler und Volvo Marktanteile abzujagen. Nordamerika ist für die Branche der grösste Gewinnmotor.

Die Lkw-Sparte von Daimler trug 2019 laut Geschäftsbericht 40,2 Milliarden Euro zum Konzernumsatz bei. Sie verkaufte weltweit 488.521 Fahrzeuge und erwirtschaftete vor Zinsen und Steuern 2,46 Milliarden Euro Gewinn.

(Bloomberg)

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Daimler startet mit Plus beim

Daimler startet mit Plus beim Absatz von Mercedes-Benz-Pkws

Der Autobauer Daimler ist mit einem deutlichen Absatzplus bei seinen Pkws ins neue Jahr gestartet. Im Januar wurden mit 178 679 Autos der Stammmarke Mercedes-Benz weltweit 10,5 Prozent mehr Pkw an die Händler abgesetzt als im Vorjahresmonat, wie am Montag auf der Webseite des Stuttgarter Dax -Konzerns hervorging. Bei den Vans reichte es mit 23 014 Fahrzeugen für ein Plus von 7 Prozent. Von der Kleinwagenserie Smart gingen 2733 Autos an die Händler, ein Plus von 29,6 Prozent.

08.02.2021 10:14

Daimler teilt auf monatlicher Basis lediglich den sogenannten Grosshandelsabsatz an die Händler mit. Wie viele Autos letztlich an die Endkunden ausgeliefert werden, gibt das Unternehmen nur quartalsweise bekannt. Vergangenes Jahr wurden wegen der Corona-Pandemie mit 2,16 Millionen Mercedes-Pkw 7,5 Prozent weniger an die Kunden ausgeliefert als 2019. Im vierten Quartal hatte es ein ganz leichtes Plus gegeben. Vor allem im wichtigsten Einzelmarkt China laufen die Geschäfte für Daimler wieder rund./men/stk

(AWP)

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Daimler ruft in den USA knapp

Daimler ruft in den USA knapp 1,3 Millionen Mercedes-Fahrzeuge zurück

Daimler ruft in den USA knapp 1,3 Millionen Fahrzeuge von Mercedes-Benz wegen eines möglichen Problems mit dem automatischen Notrufsystem zurück. Der Fehler könnte dazu führen, dass das System bei einem Unfall eine falsche Position des Fahrzeugs melde, hiess es in einem Statement des Autobauers. Fälle, in denen es im Zusammenhang mit dem Problem zu Sach- oder Personenschäden gekommen sei, seien Mercedes-Benz USA aber nicht bekannt, erklärte das Unternehmen.

14.02.2021 20:06

Nach Angaben der US-Behörden sind zahlreiche Modelle der Baujahre 2016 bis 2021 von der kompakten A- bis zur S-Klasse betroffen. Ein Update der Software des Notrufsystems soll Abhilfe schaffen./eni/DP/mis

(AWP)

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Daimler will nach Spaltung

Daimler will nach Spaltung Gewinn und Marktwert weiter steigern

Der Plan, das Lkw-Geschäft abzuspalten und sich ausschliesslich auf Luxusfahrzeuge zu konzentrieren, hat Daimler einen Kurssprung beschert.

15.02.2021 20:00

Die historische Entscheidung für den Spin-Off von Daimler Truck, die Daimler-Chef Ola Kallenius Anfang des Monats bekanntgab, bedeutet das Ende einer Konzernstruktur, das viele Investoren sich schon lange gewünscht hatten. Demnächst als Mercedes-Benz firmierend will der Hersteller mit neuen Elektrofahrzeugen und aufgefrischter S- und C-Klasse sein Profil schärfen, sagten Kallenius und Finanzvorstand Harald Wilhelm in einem gemeinsamen Interview.

“Wir werden die Kurve steiler machen”, so Kallenius zu Daimlers Anstrengungen die Gewinnmarge zu verbessern. Der Massstab sind nun die Bewertungen von Luxusherstellern und Technologiefirmen, die zeigen, dass “der Markt viel Potenzial hat und es nun an uns liegt, das umzusetzen”, sagte er.

Zwei Produzenten mit Mini-Absatz

Kallenius und Wilhelm sprachen nicht aus, auf wen sie anspielen, aber in der Branche sind es vor allem zwei Produzenten mit Mini-Absatz, die neidisch beäugt werden: Tesla, das letztes Jahr eine halbe Million Autos ausgeliefert hat, aber an der Börse 783 Milliarden US-Dollar (645 Milliarden Euro) wert ist, und Ferrari, das es mit gerade mal 9'100 Flitzern im Jahr auf einen Börsenwert von 33 Milliarden Euro bringt.

Mercedes hingegen verkaufte letztes Jahr mehr als 2,16 Millionen Autos, hat aber nur eine Marktkapitalisierung von 69,2 Milliarden Euro.

Im Vergleich mit Tesla, inzwischen der Autohersteller mit dem bei weitem höchsten Börsenwert, zeigt sich auch, dass Mercedes nach wie vor mit dem Trend zum Elektroauto kämpft. Das EQC-SUV der Stuttgarter hatte einen holpriger Start. Der kompakte EQA wurde erst kürzlich vorgestellt und in diesem Jahr soll ein vollelektrisches Schwestermodell der S-Klasse namens EQS folgen.

Weltweit grösster Hersteller

Die Lkw-Sparte von Daimler, der weltweit grösste Hersteller von Lastfahrzeugen, ist laut Kallenius “ein gesundes Geschäft”. Allerdings räumte er ein, dass die europäischen und brasilianischen Einheiten noch “Potenzial haben, ihre Performance zu verbessern”. Die Sparte macht den grössten Teil ihrer Gewinne inm Nordamerika; sie ist weniger profitabel als die Konkurrenten Volvo oder der Spezialist Paccar.

Finanzvorstand Wilhelm rechnet bei Daimler Trucks mit einer “breiten Aktionärsbasis und einem erheblichen Anteil angelsächsischer Investoren”.

Kommentare zur Abspaltung von Daimler-Hauptaktionären wie dem chinesischen Milliardär Li Shufu, der Kuwait Investment Authority oder BAIC Motor Group wollten Kallenius und Wilhelm nicht diskutieren. “Unsere Grossaktionäre unterstützen unseren Plan. Egal wo sie sitzen”, sagte Kallenius lediglich.

(Bloomberg)

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Daimler strebt in Sparten

Daimler strebt in Sparten wieder Margen wie in Normalzeiten an

Der Daimler -Konzern will in diesem Jahr in seinen Geschäftsfeldern Auto- und Lkw-Bau trotz der Corona-Pandemie wieder zu alter Gewinnstärke zurückfinden. Für die Pkw- und Vans-Sparte Mercedes-Benz veranschlagt das Management um Ola Källenius eine um Sondereffekte bereinigte Umsatzrendite des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern von 8 bis 10 Prozent, wie der Dax -Konzern am Donnerstag mitteilte. Bei den zuletzt schwer gebeutelten Lkws und Bussen rechnen die Stuttgarter mit 6 bis 7 Prozent operativer Marge. Vereinzelt hatten Analysten bereits erwartet, dass Daimler mit dem Schwung aus dem starken vierten Quartal sich wieder optimistischere Ziele setzt. Der Konzern geht von einer deutlichen Erholung der Weltwirtschaft im laufenden Jahr aus.

18.02.2021 08:08

Die Ziele entsprechen im Wesentlichen dem, was sich Daimler - damals noch in etwas anderer Konzernstruktur - in Normalzeiten vorgenommen hatte, bevor ein starker Einfluss durch die Corona-Krise, den US-chinesischen Handelsstreit und stets steigende Ausgaben für neue Technik und Elektromodelle belasteten. Vergleichbar mit anderen Autobauern sind die Margen nur indirekt, weil Mercedes-Benz die Gewinne der chinesischen Joint-Venture in sein operatives Ergebnis einbezieht.

Källenius sprach bei den Jahreszahlen von bereits grossen Fortschritten bei den angestrebten Kosteneinsparungen. "Zudem konnten wir basierend auf einem starken Produktmix und einer guten Preisdurchsetzung vor allem in der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Profitabilitätsverbesserung erzielen", sagte der Manager am Donnerstag laut Mitteilung. "Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere positive Dynamik beibehalten können, wenn die Marktbedingungen so bleiben."/men/stk

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Daimler macht im Corona-Jahr

Daimler macht im Corona-Jahr 2020 deutlich mehr Gewinn - Dividende rauf

Der Auto- und Lastwagenbauer Daimler hat das Corona-Jahr 2020 weitaus besser überstanden als erwartet und setzt sich wieder deutlich höhere Ziele.

18.02.2021 07:53

Trotz der Pandemie habe man bewiesen, dass man die Transformation in der Branche aus eigener Kraft vorantreiben könne, sagte Vorstandschef Ola Källenius am Donnerstag. Man gehe davon aus, dass Absatz, Umsatz und operatives Ergebnis im laufenden Jahr deutlich höher ausfallen werden.

2020 verbuchte Daimler unter dem Strich einen auf die Aktionäre entfallenden Gewinn von 3,6 Milliarden Euro. Das waren 1,2 Milliarden Euro oder gut 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor, als hohe Sonderbelastungen unter anderem für die Dieselaffäre und für Produktionsprobleme anfielen. Der Umsatz hingegen sank im Vergleich zu 2019 um 11 Prozent auf 154,3 Milliarden Euro. Rund 1,4 Milliarden Euro will der Konzern als Dividende an die Aktionäre ausschütten. Das wären 1,35 Euro pro Aktie, 45 Cent mehr als im Vorjahr. Mit dem Vorschlag liegt Daimler deutlich über den Erwartungen der Analysten.

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Daimler Trucks mit

Daimler Trucks mit Kooperation: Motoren künftig auch von US-Hersteller Cummins

Der Lkw-Bauer Daimler will künftig bei mittelschweren Nutzfahrzeugmotoren mit dem US-Motorenbauer Cummins kooperieren. Dafür ist eine strategische weltweite Partnerschaft geplant, für die die Unternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet haben, wie Daimler Truck am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Weitere Schritte der Zusammenarbeit würden ausgelotet. Künftig würden weltweit Motoren von Cummins in Lkw und Bussen von Daimler Trucks & Buses eingesetzt. Daimler selbst will den Fokus auf die Weiterentwicklung emissionsfreier Antriebstechnik legen und sich auf schwere Antriebsstränge konzentrieren.

23.02.2021 14:44

Zur Zusammenarbeit gehöre auch eine Zukunftssicherung für die Motorenproduktion am Standort Mannheim, hiess es. Auf dem Gelände des Mercedes-Benz-Werks werde Cummins eine Motorenfertigung aufbauen, um ab der zweiten Hälfte des Jahrzehnts mittelschwere Motoren mit der Abgasnorm Euro 7 zu fertigen - für Daimler und für andere Kunden. "Die Absichtserklärung zwischen der Daimler Truck AG und Cummins rüstet die Motorenproduktion am Standort Mannheim für die Zukunft und stärkt zugleich unsere Wettbewerbsfähigkeit", sagte Daimler-Truckchef Martin Daum. In Mannheim arbeiten derzeit über 4800 Beschäftigte in der Motoren- und Komponentenfertigung./men/fba

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Daimler will dieses Jahr

Daimler will dieses Jahr wieder deutlich mehr Lastwagen verkaufen

Nach enormen Einbussen im Corona-Jahr 2020 geht der Lastwagenbauer Daimler für 2021 wieder von spürbar besseren Geschäften aus. Man erwarte deutliche Steigerungen sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz, kündigte der Vorstandschef der Daimler Truck AG, Martin Daum, am Donnerstag an. Auch die Umsatzrendite werde deutlich zulegen. "Im zweiten Halbjahr 2020 hat unser Geschäft wieder deutlich angezogen, und diesen Schwung werden wir im laufenden Jahr beibehalten", sagte Daum.

25.02.2021 10:23

Daimler Truck hatte im vergangenen Jahr mit 378 500 Fahrzeugen ein gutes Viertel weniger verkauft als im Vorjahr. Der Umsatz ging um 22 Prozent auf 34,7 Milliarden Euro zurück, das bereinigte operative Ergebnis gar um 75 Prozent auf 678 Millionen Euro. Ohne die Bereinigung, bei der bestimmte Sondereffekte herausgerechnet werden, waren es 525 Millionen Euro - ein Rückgang um 80 Prozent.

Daimler will die Truck AG bis Ende des Jahres an die Börse bringen und vom Rest des Unternehmens unabhängig machen. Die Abspaltung soll die Lastwagen-Sparte schneller und wendiger machen./eni/DP/men

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Daimler nimmt

Daimler nimmt Arbeitszeitkürzung zurück und zahlt doch Erfolgsprämie

Der Autobauer Daimler nimmt die im vergangenen Sommer ausgehandelten Arbeitszeitkürzungen vorzeitig wieder zurück und zahlt den Beschäftigten nun doch eine Erfolgsbeteiligung. Man reagiere damit auf den am Ende unerwartet guten Geschäftsverlauf 2020 und die zurzeit gute Marktentwicklung, bestätigte der Konzern am Freitag. Zuvor hatten die "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag) darüber berichtet. Die Mitarbeiter, deren Arbeitszeit im Herbst um in der Regel zwei Stunden verkürzt wurde, sollen nun ab dem 1. April wieder wie gewohnt arbeiten. Die Kürzung galt für Beschäftigte in der Verwaltung sowie in den sogenannten produktionsnahen Bereichen und sollte eigentlich ein Jahr laufen.

26.02.2021 10:41

Zudem bekommen rund 135 000 Tarifbeschäftigte in Deutschland nun eine einmalige Erfolgsbeteiligung von 500 Euro. Daimler hatte den Beschäftigten vor Weihnachten eine "Corona-Prämie" von 1000 Euro gezahlt. Die eigentlich übliche Erfolgsbeteiligung hätte es in diesem Jahr aber eigentlich nicht geben sollen.

Die Kürzungen hatten Gesamtbetriebsrat und Konzernführung im vergangenen Sommer ausgehandelt, um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. Nachdem sich die Geschäfte dann aber deutlich besser entwickelt hatten als befürchtet, hatte Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht die vorzeitige Rücknahme gefordert./eni/DP/stw

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