Diverse Aktien Ausland

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31.07.2014 09:03
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Diverse Aktien Ausland
Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
29.10.2016 18:25
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positives aus den Verhandlungen
28.10.2016 08:20
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BNP Paribas steigert Gewinn überraschend

Die französische Grossbank BNP Paribas hat im dritten Quartal dank einer Belebung des Anleihehandels überraschend viel verdient.

Der Überschuss sei um drei Prozent auf 1,89 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Bank am Freitag in Paris mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet.

Das Gewinnplus ist vor allem auf einen deutlichen Anstieg bei den Erträgen im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren zurückzuführen. Dieses war im dritten Quartal vor allem wegen der Unsicherheit infolge des Brexit-Votums sowie mit Blick auf die künftige Politik wichtiger Notenbanken wie der Fed zurückzuführen. Auch andere Grossbanken in den USA und Europa wie Deutsche Bank oder Barclays haben davon profitiert.

(AWP)

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27.10.2016 08:21
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BASF verdient deutlich weniger

Der Chemiekonzern BASF hat vor allem wegen des Verkaufs seiner Erdgashandelsaktivitäten auch unter dem Strich deutlich weniger verdient als ein Jahr zuvor.

Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sank im dritten Quartal um 27 Prozent auf 888 Millionen Euro, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Ludwigshafen mitteilte. Neben dem Öl- und Gasgeschäft, das aufgrund des fehlenden Erdgashandelsgeschäfts einen Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnete, entwickelte sich auch das Geschäft mit Basis-Chemikalien vor allem wegen niedriger Verkaufspreise schlechter.

Besser lief es für die Ludwigshafener mit chemischen Zusatzstoffen (Performance Products) sowie Lacken, Kunst- und Baustoffen (Functional Materials & Solutions). Auch die Pflanzenschutz-Sparte (Agricultural Solutions) entwickelte sich besser. Die Ziele für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen trotz der jüngsten Explosion im Werk Ludwigshafen.

BASF hatte bereits vor gut zwei Wochen überraschend Eckdaten für den Zeitraum Juli bis Ende September 2016 vorgelegt. Der Umsatz schrumpfte um ein Fünftel auf 14 Milliarden Euro. Hier machte sich vor allem das fehlende Gashandels- und Gasspeichergeschäft bemerkbar, das BASF im Zuge eines Tausches an den russischen Energieriesen Gazprom abtrat. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 22 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro ein. Bereinigt um Einmaleffekte ging das operative Ergebnis um 5 Prozent auf gut 1,5 Milliarden Euro zurück.

(AWP)

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19.10.2016 08:25
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Ryanair kappt das Gewinnziel

Der Niedergang des britischen Pfunds zerfleddert jetzt auch die Gewinnpläne des irischen Billigfliegers Ryanair.

Nachdem die britische Rivalin Easyjet und die British-Airways-Mutter IAG ihre Ziele schon kurz nach dem Brexit-Votum zusammengestrichen hatten, kappte am Dienstag auch Ryanair-Chef Michael O'Leary seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr. Schon im Juli hatte das Management vor den Folgen des geplanten EU-Austritts Grossbritanniens gewarnt - und auch die Angst der Kunden vor Terroranschlägen als Bedrohung für den Geschäftsverlauf genannt.

An der Börse löste die neueste Gewinnwarnung jedoch keinen Kursrutsch aus - im Gegenteil. Am späten Vormittag lag die Ryanair-Aktie mit 2,37 Prozent im Plus bei 12,10 Euro. Die Senkung des Gewinnziels falle mild aus, wenn man sie mit einigen Rivalen der Iren vergleiche, erklärte Branchenexperte Robin Byde vom Londoner Analysehaus Cantor Fitzgerald.

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2017 erwartet die Ryanair-Spitze nun noch ein Gewinnplus von 7 Prozent auf 1,30 bis 1,35 Milliarden Euro. Noch im Sommer hatte das Management eine Steigerung um 12 Prozent auf 1,375 bis 1,425 Milliarden Euro angepeilt.

Kursrutsch überrascht Ryanair

Doch der jüngste Kursrutsch beim britischen Pfund überraschte auch Ryanair. Im zweiten Geschäftshalbjahr von Oktober bis März dürften die Ticketpreise dadurch stärker fallen als bisher gedacht, räumte das Management ein. Im Schnitt dürften sie im Jahresvergleich um 13 bis 15 Prozent sinken. Bisher hatte der Billigflieger mit einem Preisverfall um 10 bis 12 Prozent gerechnet. Immerhin sinken die Kosten etwas mehr als zunächst gedacht, hiess es weiter.

Grund für den deutlichen Einschlag ist die grosse Bedeutung des Grossbritannien-Geschäfts für die Iren. Die Fluglinie erziele in diesem Jahr voraussichtlich 26 Prozent ihrer Umsätze in Grossbritannien, hiess es. O'Leary hat wegen des erwarteten EU-Austritts des Landes bereits angekündigt, die für das kommende Geschäftsjahr erwarteten 50 neuen Flugzeuge nur zum Ausbau des Geschäfts ausserhalb Grossbritanniens einzusetzen.

(AWP)

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12.10.2016 08:15
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BASF mit scharfem Umsatz- und Gewinnrückgang
11.10.2016 19:50

LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF hat wegen des Verkaufs seiner Erdgashandelsaktivitäten im dritten Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnet. Wie der Dax -Konzern am Dienstagabend nach vorläufigen Berechnungen mitteilte, sackte der Umsatz mit 14,0 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Fünftel ab. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 22,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro ein. Analysten hatten im Schnitt aber einen noch deutlicheren Ergebnis-Rückgang erwartet. Der Aktienkurs reagierte nachbörslich unter dem Strich kaum.

An den Zielen für das laufende Jahr hält der Konzern fest. Der Umsatz dürfte wegen des Verkaufs des Gashandelsgeschäfts "deutlich" zurückgehen. Das operative Ergebnis (Ebit vor Sondereinflüssen) dürfte "leicht" und damit um bis zu zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern bei einem Umsatz von 70,5 Milliarden operativ 6,74 Milliarden Euro verdient. Im dritten Quartal sank der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sonderposten im Jahresvergleich um 5,4 Prozent.

VOLLSTÄNDIGER BERICHT ENDE OKTOBER

Verglichen mit dem Vorjahresquartal seien sowohl der Umsatz- als auch der Ergebnisrückgang überwiegend auf den Verkauf des Gashandelsgeschäfts zum 30. September 2015 zurückzuführen, hiess es. Die Ergebnisse aller verbliebenen Geschäftsbereiche lägen deutlich über den Werten des Vorjahresquartals.

Im Zuge eines Tausches hatten die Ludwigshafener ihr Gashandels- und Gasspeichergeschäft an den russischen Energieriesen Gazprom abgegeben. Den vollständigen Quartalsbericht wird der Konzern am 27. Oktober vorlegen./jha/ag/he

(AWP)

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07.10.2016 10:02
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Temporäres Grounding von Tuifly

Ganz schlechte Nachrichten für Tausende Reisende: Der Ferienflieger Tuifly kapitulierte vor den massenhaften Krankmeldungen bei seinem fliegenden Personal und blieb am Freitag vorerst komplett am Boden.

Alle 108 Flüge wurden gestrichen, wie der Touristikkonzern Tui mitteilte. Demnach sind rund 9000 Passagiere betroffen. Schon an den Vortagen hatten sich viele Crew-Mitglieder bei Tuifly kurzfristig krank gemeldet und damit den Flugbetrieb eingeschränkt. Betroffen war und ist auch Air Berlin . Dort drohen weitere Ausfälle, denn ein Drittel der Tui-Flotte fliegt samt Besatzung für die Berliner.

Tuifly versucht nun mit gemieteten Maschinen und Besatzungen einen Teil der Flugausfälle aufzufangen. Zehn Flüge könnten an diesem Freitag auf diese Weise stattfinden, teilte die zum Reisekonzern Tui gehörende Fluggesellschaft am Freitagmorgen auf ihrer Internetseite mit. Dabei handelt es sich um vier Flüge von deutschen Flughäfen ins türkische Antalya, einen nach Palma de Mallorca sowie die zugehörigen Rückflüge - mit teils leicht geänderten Abflugzeiten. "Alle weiteren Flüge ab Deutschland, Österreich und der Schweiz sind aufgrund aktueller Crewengpässe für den 07. Oktober gestrichen", schreibt Tuifly.

Für Rückflüge am Freitag hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Ersatzflüge in Planung. Gäste in Urlaubsgebieten, deren Rückreise eigentlich bereits am Donnerstag angestanden hatte, sollen spätestens an diesem Freitag nach Hause fliegen können.

Die Auseinandersetzung zwischen Belegschaft und Management bei Tuifly bringt die Fluggäste auf die Barrikaden. Bislang habe man rund 500 Ansprüche auf Ausgleichszahlung verärgerter Kunden auf dem Tisch, sagte der Geschäftsführer des Flugrechteportals Flightright, Philipp Kadelbach, dem in Konstanz erscheinenden "Südkurier". Sollte es weiterhin zu Flugausfällen kommen, rechne man innerhalb kurzer Zeit mit 1500 bis 2000 weiteren Anträgen.

"Wir versuchen alles, um die Auswirkungen auf die Gäste so gering wie möglich zu halten", sagte Tuifly-Aufsichtsratschef Henrik Homann der "Bild"-Zeitung. "Wir wissen, dass das leider momentan nicht bei allen Kunden gelingt." Piloten müssten keine Einbussen durch neue Verträge fürchten. "Die Firma bleibt bestehen, die Tuifly behält ihren Sitz in Deutschland, die Tarifverträge bleiben bestehen."

"Schwierige, dramatische Situation"

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einer inakzeptablen Situation. "Die Airlines müssen ihrer Verantwortung gegenüber den Fluggästen nachkommen", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Interne Konflikte müssen am Verhandlungstisch ausgetragen werden und nicht auf den Rücken der Passagiere."

Als Hintergrund werden der tiefgreifende Umbau der hoch verschuldeten Air Berlin und damit einhergehende Veränderungen bei der Tuifly gesehen. Die deutsche Fluggesellschaft des Touristikkonzerns Tui soll gemeinsam mit Air-Berlin-Teilen in eine neue Dachholding für Ferienflieger integriert werden. Arbeitnehmervertreter fürchten Job-Verluste und schlechtere Tarifbedingungen.

Tausende Passagiere beider Airlines mussten bereits am Donnerstag auf ihre Verbindungen warten oder ihre Urlaubsreisen zu den Herbstferien gleich ganz abblasen. Air-Berlin-Sprecher Uwe Kattwinkel sprach von einer "schwierigen, dramatischen Situation vor allem für unsere Fluggäste". Air Berlin schloss mit den Gewerkschaften Vereinigung Cockpit, Verdi und dem Gesamtbetriebsrat eine Krisenvereinbarung, in der Piloten, Flugbegleiter und Bodenpersonal bis einschliesslich Sonntag zu freiwilligen Einsätzen aufgerufen werden.

Ihre Gäste will die Tuifly nicht entschädigen. Eine Sprecherin betonte: "Die massenhaften und äusserst kurzfristigen Krankmeldungen sind ein aussergewöhnlicher und nicht vermeidbarer Umstand im Sinne von höherer Gewalt." Ganz anders sieht das Flightright: Krankheitswellen zählten zu den normalen Betriebsrisiken, die Airlines zu jeder Zeit einkalkulieren müssten.

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05.10.2016 08:41
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Panasonic präsentiert erstmals biegbare Akkus
05.10.2016 08:34

CHIBA (awp international) - Panasonic hat auf der grössten japanischen Elektronikmesse Ceatec neuartige Akkus vorgestellt, die flexibel sind und gebogen werden können. Damit könnte künftig die Entwicklung von Elektronikgeräten erheblich erleichtert werden, die am Körper getragen werden, etwa als Fitness-Armband, Smartwatch oder in einer vernetzten Bekleidung. Die Ladekapazität werde nicht darunter leiden, wenn die Batterie immer wieder gebogen oder verdreht werde, erklärte ein Firmensprecher am Mittwoch auf der Makuhari Messe in Chiba östlich von Tokio. Die Biegsamkeit eines Akkus würde auch bei Smartcards eine Rolle spielen, die in einer Geldbörse getragen werden.

Bislang liefert Panasonic nur Vorserienmodelle an seine Partner-Unternehmen aus. Sie sind 0,55 Millimeter dick und können bis 25 Grad gebogen werden. Panasonic rechnet damit, dass bis zum Jahr 2018 Geräte auf den Markt kommen, in denen flexible Lithium-Ionen-Batterie verbaut sind. Derzeit haben die biegsamen Akkus nur eine vergleichsweise geringe Kapazität von maximal 60 Milli-Ampere-Stunden (mAh). Moderne Smartphones verfügen dagegen über 3 000 mAh oder mehr.

Ein biegsamer Akku ist auch eine der technischen Voraussetzungen für die Entwicklung neuartiger Smartphones, die gefaltet werden können. Nach Experteneinschätzungen arbeiten Konzerne wie Samsung und LG an der Umsetzung solcher Konzepte. Dafür würden auch biegsame Displays benötigt./chd/DP/stb

(AWP)

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03.10.2016 08:42
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HeidelbergCement kann Italcementi komplett übernehmen
02.10.2016 22:02

HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement kann seinen italienischen Rivalen Italcementi komplett übernehmen. Bis zum Ende der Annahmefrist am 30. September seien gut 165 Millionen Aktien eingereicht worden, teilten die Heidelberger am Sonntagabend mit. Zusammen mit den über die Börse gekauften 14 Millionen Anteilscheinen sowie der bereits am 1. Juli erworbenen 45-Prozent-Beteiligung ergebe sich ein Anteil an den Italienern von 96,356 Prozent.

Da HeidelbergCement nach dem Übernahmeangebot die Schwelle von 95 Prozent des Aktienkapitals von Italcementi überschreitet, haben die Deutschen nun das Recht, die verbleibenden knapp 13 Millionen Aktien, die noch nicht eingereicht wurden, zu den gleichen Konditionen (10,60 Euro je Aktie) zu kaufen, die auch den übrigen Aktionären angeboten worden waren. "Aufgrund der hohen Annahmequote können wir die Integration und die Realisierung von Synergien zügig vorantreiben", sagte HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele laut Mitteilung.

Die Zahlung des Kaufpreises an die Aktionäre, die ihre Papiere eingereicht haben, erfolgt am 7. Oktober. Danach wird die Börsennotierung der Italcementi-Aktien eingestellt. Die Übernahme soll noch im laufenden Monat abgeschlossen werden./he

(AWP)

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03.10.2016 08:30
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Finanzkonzern ING streicht 7000 Stellen

Der grösste niederländische Finanzdienstleister ING streicht 7000 Stellen.

Die meisten davon in den Niederlanden und Belgien, teilte der Konzern am Montag vor seinem jährlichen Investorentag mit. Bis 2021 sollten so 900 Millionen Euro jährlich eingespart werden. Hintergrund seien die niedrigen Zinsen und hohe regulatorische Hürden. Wegen des Arbeitsplatzabbaus fiel im nächsten Quartal eine Sonderlast von einer Milliarde Euro an.

Zugleich kündigte ING an, in den nächsten fünf Jahren 800 Millionen Euro in das Onlinebanking investieren zu wollen. Zur ING gehört auch die größte deutsche Direktbank ING-DiBa.

(Reuters)

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28.09.2016 08:25
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Presse: Airbag-Zulieferer Takata sucht nach Sanierungspartner
28.09.2016 06:36

TOKIO (awp international) - Der wegen Massenrückrufen in Bedrängnis geratene japanische Airbag-Zulieferer Takata sucht offenbar nach einem Sanierungspartner. Der Konzern führe mit seinen Automobil-Kunden Gespräche über Angebote potenzieller Finanzhelfer, meldete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Mittwoch. Ziel sei, bis zum Ende des Jahres einen Partner gefunden zu haben. Wegen Defekten mit Takata-Airbags müssen geschätzt rund 100 Millionen Airbags weltweit zurückgerufen werden. Es besteht das Risiko, dass sie zu kräftig auslösen und bei der Explosion Teile der Verkleidung durch das Fahrzeug geschleudert werden. Mindestens 13 Todesfälle und Hunderte Verletzungen werden weltweit mit dem Defekt in Verbindung gebracht.

Die Kosten für die Massenrückrufe hätten inzwischen die Marke von einer Billion Yen (rund neun Milliarden Euro) erreicht, berichtete die "Nikkei". Die US-Investmentbank Lazard berät Takata bei der Kostenbewältigung und der Auswahl eines geeigneten Sanierungspartners. Fünf Kandidaten hätten sich bislang mit Angeboten gemeldet, darunter die amerikanischen Teilezulieferer Key Safety Systems und Flex-N-Gate sowie der schwedische Airbaghersteller Autoliv. Takatas Wahl eines Sponsors bedürfe der Zustimmung seiner Autohersteller-Kunden, die einen Grossteil der Rückrufkosten schultern, hiess es. Zum Jahresende soll eine Entscheidung fallen./ln/DP/zb

(AWP)

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22.09.2016 15:55
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Easyjet vor Einstieg bei Tuifly

Der britische Billigflieger Easyjet steht einem Medienbericht zufolge kurz vor dem Einstieg bei der deutschen Touristenfluglinie Tuifly.

Easyjet wolle mit dem Schritt verhindern, dass das Votum Grossbritanniens für den EU-Ausstieg das Geschäft in Kontinentaleuropa belastet, berichtete das "Manager Magazin" unter Berufung auf Insider am Donnerstag auf seiner Internet-Seite. Easyjet-Chefin Carolyn McCall hatte noch vor wenigen Monaten betont, dass ihr Unternehmen an einer Übernahme anderer Airlines nicht interessiert sei. Tuifly, eine Tochter des Reisekonzerns TUI, könnte dem Bericht zufolge mit seinem Sitz in Hannover wichtige Flugrechte für Easyjet sichern. Tuifly unterhält 41 Flugzeuge. Der TUI-Konzern und Easyjet wollten sich nicht zu dem Bericht äussern.

Furcht um Verlust des EU-Marktzugangs

Britische Airlines müssen seit dem Brexit-Votum vor drei Monaten langfristig um den Zugang zum europäischen Markt fürchten. Bislang konnten Easyjet und British Airways dank der EU-Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs alle EU-Märkte anfliegen. Der Vorteil fällt mit dem Austritt wohl weg. Auch wenn die Details des Austritts und das Datum noch nicht feststehen, nahmen Anleger bereits Reissaus. Seit dem Wahltag am 23. Juni verloren die Easyjet-Aktien an der Londoner Börse ein Drittel des Werts. Die TUI-Aktien lagen am Donnerstag dank der Aussicht auf einen Verkauf in der Spitze um vier Prozent höher.

Strategisch würde der Schritt Experten zufolge für TUI keinen Sinn machen: Konzernchef Fritz Joussen war jahrelang damit beschäftigt, aus unterschiedlichen Geschäften Europas grössten Tourismuskonzern zu schmieden. Schlüssel zum Erfolg soll dabei sein, dass die Traditionsfirma bei Pauschalreisen alles aus einer Hand anbietet, also vor allem das Hotel und den Flug. Bei einem Verkauf von Tuifly würde die mühsame Neuausrichtung in eine Sackgasse geraten.

(Reuters)

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22.09.2016 15:54
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Total kündigt weitere Einsparungen an
22.09.2016 15:43

PARIS (awp international) - Der französische Öl- und Gaskonzern Total forciert angesichts anhaltend niedriger Preise sein Sparprogramm. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag an, die jährlichen Kosten bis 2018 um vier Milliarden US-Dollar verglichen mit dem Jahr 2014 zu kürzen. Bislang sollten die Aufwendungen bis 2017 um gut drei Milliarden Dollar gedrückt werden. Zudem drosselt Total seine Investitionen weiter. So wollen die Franzosen im kommenden Jahr nur noch 15 bis 17 Milliarden Dollar für neue Projekte aufwenden, das sind 2 Milliarden weniger als bislang vorgesehen.

Mit den Einschnitten soll es dem Konzern gelingen, bei einem Ölpreis von 55 Dollar pro Barrel seine Investitionen und Dividendenzahlungen aus eigenem Geldzufluss bestreiten zu können. Derzeit macht Total Schulden und verkauft Beteiligungen an Projekten, um seine Dividende stabil zu halten. Um Geld zu sparen, bietet der Konzern seinen Aktionären dabei auch an, die Dividende in Form neuer Aktien auszuzahlen. Diese Option soll entfallen, wenn der Ölpreis 2017 wieder bei 60 Dollar liegt. Dann will der Konzern die neuen Gratisaktien wieder zurückkaufen./enl/she/jha/

(AWP)

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22.09.2016 08:26
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Vattenfall will Kohlekraftwerk Moorburg verkaufen
21.09.2016 19:36

HAMBURG (awp international) - Der Energiekonzern Vattenfall will das erst vor knapp einem Jahr offiziell eröffnete Hamburger Kohlekraftwerk Moorburg verkaufen. "Wir brauchen Moorburg langfristig nicht. Wir können uns andere, bessere Besitzer vorstellen", sagte Konzernchef Magnus Hall in Stockholm der Tageszeitung "taz.nord" (Donnerstag). Als möglichen Zeithorizont nannte er die "nächsten fünf Jahre". Ähnlich äusserte sich Vattenfall Deutschland-Sprecher Stefan Müller. Zwar gebe es derzeit keine konkreten Verkaufsabsichten. "Aber langfristig passt Moorburg nicht mehr in unsere Unternehmensphilosophie." Denn es sei das erklärte Ziel Vattenfalls, bis 2050 "klimaneutral" zu werden.

Das Steinkohlekraftwerk an der Elbe hat erst im November vorigen Jahres nach acht Jahren Bauzeit offiziell den Betrieb aufgenommen. Bereits 2014 hiess es jedoch, dass Vattenfall das Kraftwerk heute nicht mehr so bauen würde. Es war 2008 vom damaligen CDU-Senat genehmigt worden. Der Versuch der schwarz-grünen Nachfolgeregierung, das Projekt wieder zu stoppen, scheiterte zwar. Doch wurden Vattenfall teure ökologische Auflagen wie ein zusätzlicher Kühlturm und Einschränkungen bei der Kühlwasserentnahme aus der Elbe gemacht.

Die Folge: Der Wirkungsgrad des Meilers sank auf etwa 46 Prozent und der jährliche Gewinn laut früheren Unternehmensangaben um neun bis 16 Millionen Euro pro Jahr. Umweltverbände und auch die Grünen kritisierten den Kraftwerksbau vor allem wegen der jährlich anfallenden bis zu 8,5 Millionen Tonnen CO2 scharf./klm/DP/stw

(AWP)

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22.09.2016 08:25
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Amazon startet auch in Europa Store für handgefertigte Produkte
22.09.2016 06:37

MÜNCHEN (awp international) - Der Versandriese Amazon steigt auch in Europa ins Geschäft mit handgefertigten Produkten ein. Über einen neuen Store des Unternehmens können Kunsthandwerker künftig selbstgemachte Waren anbieten und sich persönlich präsentieren. Zum Start des Service beteiligen sich gut 1000 Kleinunternehmen mit mehr als 30 000 Produkten an dem neuen Angebot, wie Markus Schöberl, der das Geschäft verantwortet, in München sagte. Kommt ein Geschäft zustande, zahlen die Anbieter Verkaufsgebühren an Amazon.

Eine Umsatzerwartung nannte Schöberl nicht. In Europa gibt es entsprechenden Websites für Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. Vorbild für das Angebot sind die USA, wo Amazon einen ähnlichen Store bereits vor einem knappen Jahr gestartet hatte. Handgefertigte Produkte bieten beispielsweise auch der US-Konkurrent Etsy und die deutsche Plattform Dawanda an./csc/DP/zb

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21.09.2016 08:28
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Lastminute.com baut mit Kauf von Wayn Angebotspalette aus
20.09.2016 19:05

Chiasso/Amsterdam (awp) - Der Online-Reiseanbieter Lastminute.com übernimmt das Reisenetzwerk Wayn (Where are you now?). Mit dem Zukauf baue man die Angebotspalette weiter aus, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Über den Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

Mit der Übernahme werde eine Inhaltsfabrik in die Gruppe eingeführt, mit der sich Lastminute.com von anderen Online-Reiseanbietern differenzieren wolle, heisst es weiter. Das Netzwerk solle in dem kürzlich neu geschaffenen Bereich Media integriert werden. Mit diesem Schritt setze man die Strategie hin zu einem diversifizierten und integrierten Reise- und Media-Modell weiter um.

Wayn verfügt laut Mitteilung über ein Netzwerk von 20 Millionen registrierten Mitgliedern.

hr/ys

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21.09.2016 08:24
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FedEx steigert Gewinn und Umsatz im ersten Quartal
21.09.2016 07:08

(Meldung ausgebaut)

Memphis (awp/sda/reu) - Der US-Paketdienst FedEx hat im ersten Quartal mehr verdient und umgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Gewinn sei auf 715 Millionen Dollar von 692 Millionen Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend nach Börsenschluss mit.

Der Umsatz erhöhte sich auf 14,7 Milliarden Dollar von 12,3 Milliarden Dollar. Der In Memphis ansässige Konzern erklärte den Anstieg mit höheren Einnahmen im Express- und Frachtgeschäft. Im nachbörslichen Handel legte die FedEx-Aktie rund ein Prozent zu.

FedEx hatte im Mai den 4,9 Milliarden Dollar schweren Kauf des niederländischen Rivalen TNT Express abgeschlossen. Die Geschäftsentwicklung bei Fedex gilt als Indikator für die Gesamtkonjunktur, da der Paketdienstleister Waren von Herstellern aus so unterschiedlichen Branchen wie Elektronik, Pharma, Medizintechnik und Automobilbau befördert.

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21.09.2016 08:23
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Textilunternehmen Inditex wächst weiter

Bei Inditex treibt die Eröffnung neuer Läden und das Online-Geschäft das Wachstum weiter an.

Im ersten Geschäftshalbjahr (Ende Juli) stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 10,47 Milliarden Euro, wie der spanische Textilriese am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn kletterte um 8 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Die Erwartungen der Analysten konnte Inditex übertreffen.

Der Konzern ist mit insgesamt acht Marken, darunter Zara, Bershka und Massimo Dutti die weltweite Nummer eins im Textilgeschäft und betreibt inzwischen über 7000 Läden in 92 Märkten. Als letztes kam Vietnam auf der Landkarte hinzu. Immer mehr Länder bekommen zudem ihren eigenen Online-Shop, um den veränderten Kaufgewohnheiten Rechnung zu tragen.

Der Erfolg des H&M-Konkurrenten basiert auf einem Geschäftsmodell, das alle Schritte vom Design bis zum Verkauf in einer Hand vereinigt. Das erlaubt schnelle Kollektionswechsel und günstige Preise. Nach diesem Prinzip operieren inzwischen immer mehr Ketten.

Der Start in das dritte Quartal ist Inditex zufolge etwas langsamer verlaufen. Zwischen August bis Mitte September legte der Umsatz wechselkursbereinigt um 13 Prozent zu, im ersten Halbjahr betrug das bereinigte Plus 16 Prozent.

(AWP)

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21.09.2016 08:22
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Boschs KfZ-Sparte trotz Dieselskandal auf Wachstumskurs
21.09.2016 08:11

HANNOVER (awp international) - Boschs KfZ-Sparte trotzt dem Dieselskandal. Der Umsatz in dem Bereich werde wechselkursbereinigt in diesem Jahr um annähernd fünf Prozent wachsen, sagte Spartenchef Rolf Bulander am Mittwoch auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Damit entwickle sich die Sparte besser als die Automobilproduktion, die weltweit weniger als zwei Prozent zulege. Im vergangenen Jahr war Boschs KfZ-Geschäft um 4,6 Prozent gewachsen. Zuletzt erzielte der Bereich 41,7 Milliarden Euro Erlös - 60 Prozent der gesamten Umsätze des Automobilzulieferers.

Bosch hatte Anfang 2016 eine Sparte für das Nutzfahrzeuggeschäft ausgegründet und setzt grosse Hoffnungen in sie. Strenge Abgasvorschriften weltweit befeuerten die Nachfrage nach neuen Dieselsystemen für Lkw, heisst es dazu. Im Pkw-Geschäft rund um den Diesel sei die Auftragslage unterdessen "grundsätzlich stabil".

Dabei läuft es nicht überall rund: Die Lenktechnik-Sparte Automotive Steering - das frühere Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme - hatte jüngst angekündigt, in vier Jahren rund 760 seiner 5500 Stellen zu streichen. Begründet wurde der Abbau mit dem harten Wettbewerb und einem Preisverfall bei Elektrolenkungen.

Auch im VW -Dieselskandal kehrt keine Ruhe ein: Bosch wird als Lieferant der Software, die Volkswagen zur Manipulation von Abgastests eingesetzt hat, als Mittäter verdächtigt und ist Ziel von US-Zivilklagen. Nach der Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt laut amerikanischen Medien inzwischen auch die US-Justiz strafrechtlich./ang/DP/she

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21.09.2016 08:19
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Cartiers 600'000-Dollar-Uhr - riskante Marken-Ausweitung

Bescheiden, aber mit Erfolg. So lässt sich das Cartier-Uhren-Sortiment der Vergangenheit beschreiben. Das ist jetzt vorbei: Der jüngste Vorstoss ins Luxus-Segment birgt Risiken.

Über ein Jahrhundert lang hatte Cartier elegante, wenn auch einfache, Uhren verkauft - wie etwa die Tank, deren Preis bei rund 2500 Dollar beginnt. Nach Schweizer Standards ist das nahezu erschwinglich. Cartier bewahrte stets Abstand zur technischen Finesse von Marken wie Patek Philippe.

Dann, vor einem Jahrzehnt, zog Cartier allerdings aus, um das eigene Können unter Beweis zu stellen. Das Unternehmen investierte Millionen, um eine der grössten Schweizer Uhren-Manufakturen zu errichten. Ein Branchen-Veteran wurde an Bord geholt, um eine Sparte für Produkte feiner Uhrmacherkunst zu leiten. Cartier drang in die Herstellung von komplizierten Zeitmessern vor - mit analogen Mechanismen wie etwa Kalendern, die sich an Schaltjahre anpassen, und die akribische handwerkliche Kunst verlangen.

Die Anstrengungen gipfelten im vergangenen Jahr in der Rotonde de Cartier Grande Complication Skeleton, deren Preis bei mehr als 600'000 Dollar liegt.

Doch dann brach die chinesische Nachfrage weg, die den Markt massgeblich gestützt hatte. In dieser Woche musste Richemont, die Mutter von Cartier, eingestehen, dass der Gewinn im ersten Halbjahr um rund 45 Prozent niedriger ausfallen wird - ein Niveau, das Verwaltungsratspräsident Johann Rupert als nicht akzeptabel bezeichnete.

Als Reaktion darauf hat Cartier Stellen gestrichen, unverkaufte Ware von Einzelhändlern zurückgekauft und richtet den Fokus wieder mehr auf erschwinglichere Uhren.

Rückzug als warnendes Beispiel

Der Rückzug ist ein warnendes Beispiel für die Branche und für Geschäftsmodelle im Allgemeinen - eine Erinnerung daran, dass Luxus-Nachfrage vergänglich ist, und dass der Ausbau einer Marke über das Gewohnte hinaus hohe Risiken in sich birgt.

"Cartier hat einen sehr klassischen Stil. Und das allein wird bereits als ein Statussymbol wahrgenommen", erklärt Manfred Abraham, Partner beim Beratungsunternehmen BrandCap in London. "Kunden erzielen noch immer dieselbe Wirkung mit einer 2000-Pfund-Uhr wie mit einer 8000-Pfund-Uhr. Denn die Leute werden noch immer sagen: ’Oh mein Gott, das ist eine Cartier!’".

Das Vordringen von Cartier in das feine Uhrmacherhandwerk hatte 2008 begonnen. Damals wurde eine Sparte gegründet, an deren Spitze Carole Forestier-Kasapi stand - eine altgediente Managerin der Uhrenbranche, die auch schon bei Audemars Piguet angestellt war.

Auch wenn Richemont sich dazu nicht äussert, so hat der Konzern wahrscheinlich doch rund 150 Mio. Euro in das Uhren-Geschäft von Cartier investiert - wobei etwa ein Drittel davon im Kern auf luxuriösere, kompliziertere Zeitmesser entfiel, schätzt Analyst Jon Cox von Kepler Cheuvreux.

In den folgenden Jahren hatte Cartier gleich Dutzende neuer Uhrweke entwickelt, um die eigene Reputation aufzubessern und zu zeigen, dass die Marke in dieselbe Liga wie Patek Philippe, Vacheron Constantin und Breguet gehört - Hersteller, die schon mehr als ein Jahrhundert lang komplizierte Uhren herstellen.

Für Cartier, traditionell vor allem für Frauen-Schmuck bekannt, war der Eintritt in die Männer-Welt ein gewagtes Unterfangen. "In der Connaisseur-Welt für Männer wurde Cartier nicht ernst genug genommen", sagt Analyst Patrik Schwendimann von der Zürcher Kantonalbank. Es könne Jahrzehnte dauern, um ein Image zu verändern.

Cartier ist nicht alleine

Cartier folgt mit dem Rückzug auf Konkurrenten wie TAG Heuer, Tiffany und Bulgari - Marken, die versucht hatten, ihr Angebot an Schweizer Uhren auszuweiten, und dies später zurücknehmen mussten, weil der Schritt vom Markt nicht unterstützt wurde.

Nun will Cartier auf dem Genfer Uhrensalon im Januar eine neue Kollektion an feminineren Uhren vorstellen, die weniger kompliziert und preiswerter sind. Damit kehrt das Unternehmen zu seinen Wurzeln zurück.

(Bloomberg)

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19.09.2016 13:04
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Airbus arbeitet an neuen Sparplänen - Details unklar
19.09.2016 12:42

TOULOUSE (awp international) - Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus feilt an neuen Sparplänen. Damit solle Doppelarbeit reduziert werden, sagte Vorstandschef Tom Enders am Montag nach Angaben eines Sprechers in Toulouse. Enders nannte dabei keinen Zeitplan für den geplanten Umbau, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg meldete.

Die Airbus-Aktie konnte am Montag nicht vom allgemeinen positiven Trend profitieren. An der Pariser Börse verloren die Papiere bis zur Mittagszeit 0,17 Prozent an Wert und waren damit zweitschwächster Wert im französischen Index CAC-40.

Airbus verwies darauf, dass das Management bereits Ende Juli auf weitere Einsparungen eingestimmt hatte. Diese sollen Geld für die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens freisetzen.

Die "Financial Times" berichtete nun unter Berufung auf Manager, dass dabei auch Jobs wegfallen könnten. Die Pläne seien aber noch nicht endgültig, Gespräche mit Gewerkschaften sollten in Kürze beginnen. Ein Konzernsprecher sagte: "Da zu den angekündigten Kostensenkungen noch keine Entscheidung getroffen wurde, können wir Gerüchte und Medienspekulationen nicht kommentieren."

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen die Pläne auf einer Verwaltungsratssitzung am 29. September vorgestellt werden. Airbus äusserte sich dazu nicht.

Enders hatte bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen vor fast zwei Monaten gesagt, das Unternehmen müsse "schneller, effizienter, schlanker" werden. In einer Telefonkonferenz mit Analysten kündigte er an, das Management wolle sich deshalb auch die Struktur, weitere Kostensenkungen und Überschneidungen zwischen der Konzernebene und den einzelnen Sparten anschauen.

Der Vorstandschef begründete dies mit dem digitalen Umbau, der die künftige Wettbewerbsfähigkeit von Airbus sichern soll. Die Aussagen hatten damals noch kein grösseres Echo gefunden.

Der Luftfahrtkonzern steht nach dem Triebwerks-Desaster beim Militärtransporter A400M und Produktionsproblemen beim neuen Langstreckenjet A350 unter Druck. Das hatte zur Jahresmitte zu einer Sonderbelastung von 1,4 Milliarden Euro geführt. Hinzu kommt die schleppende Nachfrage beim Grossraum-Jet A380, dessen Produktion daher deutlich zurückgefahren werden soll.

Dank Sondergewinnen sprang das Plus unter dem Strich in der ersten Jahreshälfte dennoch in die Höhe. Ausserdem kann das Unternehmen auf das dicke Auftragspolster seiner Verkehrsflugzeug-Sparte verweisen.

Airbus hatte Ende 2013 einen umfassenden Konzernumbau mit Streichung mehrerer tausend Stellen eingeleitet. Dabei wurde unter anderem das Rüstungs- und Raumfahrtgeschäft in der Sparte Airbus Defence and Space zusammengelegt./sku/enl/sbr/stw/DP/stw

(AWP)

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15.09.2016 08:32
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Kartellwächter segnen Haldex-Offerte ab
15.09.2016 06:30

Berlin (awp/sda/reu) - Im Übernahmekampf um den schwedischen Bremsenhersteller Haldex hat der Autozulieferer ZF Friedrichshafen nach eigener Auskunft sämtliche Kartellfreigaben erhalten. Dies ermögliche nun einen schnellen Abschluss der Transaktion, teilte ZF am Mittwochabend mit.

Demnach kontrolliert das Unternehmen mittlerweile einen Gesamtanteil von 21,24 Prozent an Haldex. Darüber hinaus befinde sich ZF in Gesprächen mit weiteren wichtigen Investoren, um die Beteiligung aufzustocken.

ZF hatte zuvor die Offerte für Haldex um zehn auf 110 schwedische Kronen erhöht. Damit zog das Unternehmen gleich mit dem Konkurrenten Knorr Bremse. Das Management von Haldex unterstütze die Offerte von ZF und empfehle den Aktionären die Annahme.

ZF will in das Bremsgeschäft von Haldex investieren und die Antriebs- und Fahrwerktechnik ausbauen. ZF-Chef Stefan Sommer will zudem das Nutzfahrzeuggeschäft kräftig ausbauen. "Wir investieren rund eine Milliarde Euro inklusive des Kaufpreises für Haldex", sagte Sommer dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht.

Im Nutzfahrzeuggeschäft setzt das Unternehmen vom Bodensee derzeit 3,5 Milliarden Euro um. ZF hatte 2014 den Wettbewerber TRW für 13,5 Milliarden Dollar übernommen.

(AWP)

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15.09.2016 08:31
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Presse: US-Justiz ermittelt wegen Scheinkonten gegen Wells Fargo
15.09.2016 06:32

NEW YORK (awp international) - Wegen eines Skandals um Scheinkonten ist die US-Grossbank Wells Fargo einem Zeitungsbericht zufolge ins Visier der US-Justiz geraten. Über die Bundesanwälte in New York und Nordkalifornien sei eine Untersuchung gegen das Geldhaus eingeleitet worden, die sich aber noch in einem frühen Stadium befände, berichtete das "Wall Street Journal" (Donnerstag) unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Ermittler hätten zur Aufklärung des Falls Dokumente und andere Informationen angefordert.

Mitarbeiter der Bank hatten unter hohem Verkaufsdruck über Jahre hinweg in grossem Stil Scheinkonten eröffnet, die nicht von Kunden autorisiert worden waren. Wells Fargo hatte in der vergangenen Woche im Rahmen eines Vergleichs mit US-Behörden bereits eine Strafe von 185 Millionen Dollar akzeptiert. Weitere fünf Millionen Dollar sollen an geschädigte Kunden fliessen. Über 5000 Angestellte wurden wegen der Affäre schon gefeuert. Bankchef John Stumpf muss am 20. September dem Bankenausschuss des US-Senats Rede und Antwort stehen.

hbr/DP/he

(AWP)

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15.09.2016 08:25
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Genfer Bank droht Geschäftsverbot in Frankreich

Der Genfer Bank Reyl droht in Frankreich ein fünfjähriges Geschäftsverbot, dem obersten Management bedingte Gefängnisstrafen.

Die auf Finanzdelikte spezialisierte französische Staatsanwaltschaft hat am Mittwoch am Prozess gegen die Bank in Paris ein Geschäftsberbot gefordert. Ausserdem beantragte sie eine Strafzahlung von 1,875 Millionen Euro wegen Verschleierung von Steuerbetrug. Zudem soll das oberste Management zu bedingten Gefängnisstrafen sowie zu Bussen verurteilt werden, wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage von AWP bestätigte.

Im Prozess geht es um die Rolle der Bank in der Affäre um den ehemaligen französischen Budgetminister Jérôme Cahuzac. Cahuzac hatte der Bank Reyl die Verwaltung eines geheimen Kontos im Ausland anvertraut. Er hatte den Besitz des Kontos 2013 zugegeben, nachdem er zuvor monatelang die Öffentlichkeit belogen hatte.

Die Bank wollte sich am Mittwoch gegenüber AWP nicht konkret zu den beantragten Strafen äussern und verwies auf das Plädoyer.

(AWP)

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14.09.2016 08:13
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Lastminute.com zurück in der Gewinnzone

Die Online-Reiseagentur Lastminute.com hat den Umsatz gesteigert und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Zielsetzung für das Gesamtjahr wird nach oben angepasst. Zudem kommt es zu einem CEO-Wechsel.

Stark entwickelte sich dabei insbesondere das Metasearch-Geschäft, und zudem konnten Synergien aus der Übernahme der Plattform lastminute.com realisiert werden. Die EBITDA-Ziele für das laufende Jahr werden leicht erhöht.

Der Umsatz legte um 8,2% auf 133,2 Mio EUR zu. Der adjustierte EBITDA verbesserte sich markant auf 17,3 Mio von 2,8 Mio in der Vorjahresperiode, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Unter dem Strich resultierte für das erste Semester ein Reingewinn von 5,0 Mio nach einem Verlust von 4,5 Mio im Vorjahr.

Mit diesen Angaben hat Lastminute.com die Erwartungen der Analysten vor allem bei der Profitabilität übertroffen. Diese hatten im Vorfeld durchschnittlich mit einem Umsatz von 135 Mio und einem EBITDA von 12 Mio gerechnet.

Aufgrund der Ergebnisse zum Halbjahr wird die Zielsetzung für das Gesamtjahr 2016 nach oben angepasst. Neu geht das Unternehmen von einem bereinigten EBITDA von mehr als 27 Mio EUR aus, bei einer Marge von über 10%. Im Mai war noch ein EBITDA von über 25 Mio EUR erwartet worden.

Weiter teilte Lastminute.com mit, dass der ehemalige CEO und derzeitige Stellvertreter Francesco Signoretti das Unternehmen per Anfang November verlassen wird. Signoretti werde auch sein Mandat als Verwaltungsrat abgeben. An der nächsten Aktionärsversammlung soll an seiner Stelle Anna Zanardi Cappon in den Verwaltungsrat gewählt werden, so die Meldung.

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13.09.2016 11:01
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Ikea steigert weltweiten Umsatz um 7,1 Prozent
13.09.2016 10:01

HOFHEIM (awp international) - Getrieben von einem erneuten Rekordwachstum in Deutschland hat der Möbelhändler Ikea seinen weltweiten Umsatz im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2015/2016 (31. August) weiter gesteigert. Das am Dienstag berichtete Plus von 7,9 Prozent (währungsbereinigt) auf 34,2 Milliarden Euro fiel allerdings schwächer aus als im Jahr zuvor, als die Erlöse um 11,2 Prozent gewachsen waren.

Ikea behielt seinen Expansionskurs bei und eröffnete nach eigenen Angaben weltweit zwölf neue Einrichtungshäuser sowie 19 Bestell- und Abholzentren, davon nur eines (Ravensburg) in Deutschland. Auf vergleichbarer Fläche sei der Umsatz um 4,8 Prozent gestiegen.

Deutschland sei der weltweit grösste Einzelmarkt vor den USA geblieben, teilte der Konzern weiterhin mit. Am schnellsten wachse das Geschäft in China, gefolgt von Australien, Kanada und Polen. Detaillierte Angaben zum Konzerngeschäft will Ikea erst im Dezember herausgeben.

Insgesamt betreibt Ikea 340 Einrichtungshäuser in 28 Ländern. Darüber hinaus gibt es mehr als 40 Häuser, die von Franchise-Nehmern geleitet werden. Im Geschäftsjahr 2015/2016 besuchten 783 Millionen Menschen die Einrichtungshäuser./ceb/DP/stb

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12.09.2016 13:44
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HP kauft Drucker-Geschäft von Samsung
12.09.2016 12:39

(Ausführliche Fassung)

SEOUL/PALO ALTO (awp international) - Der Computer-Konzern HP will mit dem Kauf des Drucker-Geschäfts von Samsung für gut eine Milliarde Dollar den Markt für Kopiergeräte umkrempeln. Durch die Kombination mit Samsungs Technologien komme man in eine bessere Position, um Kopierer durch Multifunktionsdrucker zu ersetzen, erklärte HP am Montag. Mit dem Drucker-Geschäft von Samsung kämen auch rund 1300 Entwickler und mehr als 6500 Patente aus dem Bereich in den Konzern.

Der Verwaltungsrat des führenden südkoreanischen Technologieunternehmens stimmte am Montag dem Verkauf zu. "Die Transaktion ist Teil der Bemühungen des Unternehmens, sich auf seine Kerngeschäftsbereiche zu konzentrieren", hiess es. Samsung Electronics ist Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern.

Samsung will die Drucker-Sparte vorbehaltlich der Zustimmung der Anteilseigener bis zum 1. November zunächst in ein separates Unternehmen ausgliedern, das dann zu 100 Prozent an HP übergehen soll. Der südkoreanische Konzern werde zudem nach Abschluss des Deals 100 bis 300 Millionen Dollar in HP-Aktien investieren. Die Unternehmen wollen die Transaktion binnen zwölf Monaten in trockene Tücher bringen.

Drucker sind nach PCs das zweite Standbein des Konzerns HP Inc., in dem bei der Aufspaltung von Hewlett-Packard im vergangenen Jahr das Hardware-Geschäft aufging. Im vergangenen Quartal schrumpfte der Umsatz der Sparte im Jahresvergleich um 14 Prozent auf rund 4,4 Milliarden Dollar. Die Erlöse im PC-Bereich blieben dagegen stabil bei gut 7,5 Milliarden Dollar. Zugleich sind Drucker aber das deutlich lukrativere Geschäft: Sie brachten einen operativen Gewinn von gut 900 Millionen Dollar ein - und die PC-Sparte nur ein Drittel davon.

Im Geschäft mit Kopiergeräten, das HP als einen insgesamt 55 Milliarden Dollar schweren Markt betrachtet, sind derzeit Unternehmen wie Xerox , Canon oder Ricoh stark. HP hofft, unter anderem die Laser-Druckköpfe von Samsung für eine Attacke zu nutzen./dg/so/DP/fbr

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06.09.2016 10:35
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General Electric greift nach 3D-Drucker-Hersteller SLM für 683 Millionen Euro
06.09.2016 08:30

LÜBECK (awp international) - Der US-Konzern General Electric will den 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions für 683 Millionen Euro kaufen. Den SLM-Aktionären werde 38 Euro je Aktie in bar geboten, teilten die beiden Unternehmen am Dienstag in Lübeck mit. Das ist ein Aufschlag von fast 37 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag. Die im TecDax notierte Aktie ist im bisherigen Jahresverlauf mit einem Aufschlag von 46 Prozent der bisher grösste Gewinner im Deutsche-Börse-Auswahlindex.

Die SLM-Standorte sollen den Angaben zufolge bestehen bleiben und die Belegschaft soll ausgebaut werden. GE will zudem versuchen, das bestehende Management im Unternehmen zu halten. Der US-Konzern hat sich bereits die Unterstützung wichtiger Grossaktionäre gesichert und 31,5 Prozent aller Anteile angeboten bekommen. SLM Solutions wuchs zuletzt rasant und näherte sich dabei der Gewinnzone./zb/fbr

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01.09.2016 14:20
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Mazda ruft Millionen Autos zurück
01.09.2016 13:08

TOKIO (awp international) - Der japanische Autokonzern Mazda ruft wegen möglichen Problemen mit Hecktüren weltweit rund 2,2 Millionen in die Werkstätten. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, könnte es zu Korrosion kommen. Berichte über Fälle, bei denen Menschen zu Schaden gekommen seien, lägen dem Unternehmen aber nicht vor, hiess es. Betroffen von dem Rückruf sind sechs Modelle, darunter der CX-5 und der Mazda 3 Sedan. Im Ausland müssen insgesamt rund 1,8 Millionen Autos in die Werkstätten, der Rest entfällt auf den Heimatmarkt./ln/DP/stb

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31.08.2016 08:51
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Möbel- und Einzelhandelskonzern Steinhoff wächst kräftig
31.08.2016 08:45

AMSTERDAM (awp international) - Der Poco-Mutterkonzern Steinhoff ist vor allem dank seiner Zukäufe im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig gewachsen. Der Möbel- und Einzelhandelskonzern wies für sein bis Ende Juni laufendes Geschäftsjahr im fortgeführten Geschäft ein Umsatzplus von einem Drittel auf rund 13,1 Milliarden Euro aus. Wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch nach vorläufigen Berechnungen weiter mitteilte, kletterte der bereinigte operative Gewinn um 32 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Die vollständige Bilanz will die Gesellschaft am 7. September vorlegen.

Steinhoff ist ein Konzern mit Rechtssitz in Amsterdam und einem operativen Hauptquartier in Südafrika. Dort ist das Unternehmen auch seit 1998 an der Börse notiert. Durch einige Übernahmen ist der Konzern zu einem der grössten Möbelhändler in Europa geworden. In Deutschland ist das Unternehmen unter anderem mit den Poco-Möbelhäusern vertreten, neben Europa zudem auch im südlichen Afrika und Australien. Seit Dezember ist Steinhoff, das in den 60er-Jahren in Westdeutschland gegründet worden war, auch an der Frankfurter Börse notiert./jha/nmu/fbr

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29.08.2016 08:34
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Tui will 350 Mitarbeiter ausgliedern (AF)
28.08.2016 15:11

(Ausführliche Fassung)

HANNOVER (awp international) - Der weltgrösste Reisekonzern Tui will den Umbau seiner deutschen Tochter mit Sitz in Hannover vorantreiben. Ziel sei, rund 350 Servicemitarbeiter der Tui in die Service-Tochter TCO auszulagern, sagte Tui-Sprecher Mario Köpers am Sonntag. Auf diese Weise könnten Mitarbeiter flexibler eingesetzt werden. Der Sprecher räumte aber auch ein, dass Kosten gespart werden könnten, weil die TCO-Beschäftigten unter anderem 40 statt 38,5 Wochenstunden leisteten. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern stünden nun an, bis Ende September solle der Umbau beschlossen sein. Zuvor hatte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" über die Pläne berichtet.

Die Belegschaftsvertreter kündigten dem Bericht zufolge Widerstand gegen die Pläne an. Demnach ist das Weihnachtsgeld der TCO-Beschäftigten geringer, ausserdem gebe es keine betriebliche Altersvorsorge und schlechtere Konditionen bei Mitarbeiterrabatten für Tui-Reisen. Die TCO erfüllt nach Angaben des Tui-Sprechers mit derzeit rund 600 Beschäftigten vor allem Call-Center-Aufgaben.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi warf der Tui laut Zeitungsbericht vor, nur die Personalkosten senken zu wollen, um Buchungsrückgänge aufzufangen. Tatsächlich hatte der Tui-Konzern trotz der Terrorangst in Europa und der Ausfälle in der Türkei und in Nordafrika an den Gewinnplänen für 2016 festgehalten. Bei den Urlaubern aus Deutschland und Skandinavien muss Tui aber nach früheren Angaben insgesamt Einbussen hinnehmen. Für den Sommer zählte der Konzern bislang 3 Prozent weniger Kunden aus Deutschland als ein Jahr zuvor. In Skandinavien betrug das Minus sogar 12 Prozent.

Konzernsprecher Kuzey Alexander Esener betonte, Buchungsrückgänge in der Türkei und in Nordafrika würden im Konzern mit starken Buchungen auf den Kanaren, den Balearen, in der Karibik und mit Kreuzfahrten aufgefangen. Das Konzerngewinnziel werde vor allem dank des Wachstums im Hotel- und Kreuzfahrtsegment und im britischen Markt erreicht. "Die geplanten Massnahmen sind strukturelle langfristige Veränderungen, um die Tui Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen", erklärte er.

Tui-Sprecher Köpers verteidigte das Vorhaben: Viele Unternehmen hätten Service-Sparten an externe Dienstleister abgegeben, das Vorhaben der Tui sei dagegen ein "Bekenntnis zum Standort Hannover"./tst/DP/he

(AWP)

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