Diverse Aktien Ausland

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31.07.2014 09:03
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Diverse Aktien Ausland
Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
17.02.2017 17:07
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Ströer, am Mittwoch kommen die Zahlen; Shorties Achtung

Die Finanzprofis der New Yorker Hedgefonds-Firma Coatue Management, L.L.C. haben am 15.02.2017 ihre Shortposition in den Ströer-Aktien von 0,73% auf 0,65% gesenkt.

Derzeit halten die Leerverkäufer der Hedgefonds noch folgende Netto-Leerverkaufspositionen in den Ströer-Aktien: 
3,61% Blue Ridge Capital, L.L.C. (02.05.2016) 1,22% 
Lansdowne Partners (UK) LLP (30.12.2016) 0,79% 
JPMorgan Asset Management (UK) Ltd (26.01.2017) 0,65% 
Coatue Management, L.L.C. (15.02.2017) 0,47% 
Marshall Wace LLP (01.02.2017) 0,45% 
Third Point LLC (16.12.2016) 0,41% 
Thélème Partners LLP (15.11.2016) 0,37% 
Valiant Capital Management, LP (05.05.2016)

Insgesamt bestehen damit aktuell noch Netto-Leerverkaufspositionen in Höhe von mindestens 7,97%  der Ströer-Aktien.

(dieses plötzliche Anziehen der Kurse nachdem die Amis den Morgenkaffee genossen haben passt genau ins Bild.)

16.02.2017 08:20
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Phoenix Mecano steigert Umsatz - Turnaround in Sparte ELCOM/EMS
16.02.2017 07:45

Kloten (awp) - Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano hat im Geschäftsjahr 2016 einen höheren Umsatz erzielt. Der Bruttoumsatz lag mit 583,2 Mio EUR um 4,2% über dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der vorläufige betriebliche Cashflow (EBITDA) stieg auf rund 59 Mio EUR nach 52,3 Mio im Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT), bereinigt um die Sonderaufwendungen im Vorjahr, erhöhte sich um 13,5% auf rund 34,5 Mio, gegenüber 30,4 Mio vor Sonderaufwendungen im Vorjahr. Der Reingewinn beläuft sich gemäss den noch nicht auditierten Zahlen auf etwa 23 Mio, verglichen mit 6,7 Mio im Vorjahr, wie das Unternehmen weiter schreibt.

Mit den wichtigsten Kennzahlen hat die Gruppe die Erwartungen der Analysten beim Umsatz übertroffen, beim EBIT und Reingewinn aber knapp verfehlt. Im Vorfeld hatten die Experten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Bruttoumsatz von 575,2 Mio EUR, einen EBIT von 34,9 Mio und einen Reingewinn von 23,8 Mio erwartet.

Die Sparte Gehäusetechnik habe 2016 in Teilen des Euroraumes wie auch in Nordamerika mit heterogenen Märkten zu kämpfen gehabt, heisst es weiter. Die Sparte Mechanische Komponenten wiederum habe ihren "erfolgreichen" Kurs fortgesetzt. Das Wachstum sei breit abgestützt im Industriesegment von Rose&Krieger sowie im Produktbereich DewertOkin bei gleichzeitig verbesserter Betriebsergebnismarge gewesen.

Die Sparte ELCOM/EMS habe ein anspruchsvolles Massnahmenpaket zum Turnaround umgesetzt wie auch erhebliche Wachstumsinvestitionen getätigt. So seien wichtige Meilensteine erreicht worden. Insgesamt konnte gemäss Medienmitteilung die Sparte den Turnaround auf Stufe EBTIDA erreichen und 2016 einen positiven betrieblichen Cashflow erwirtschaften.

Mit Blick auf das laufende Jahr werde das Management die konjunkturelle Entwicklung sorgfältig beobachten und gegebenenfalls zeitnah eingreifen, um das Unternehmen auf sich verändernde Rahmenbedingungen flexibel auszurichten. Auch wenn "unter den gegebenen Umständen Prognosen ungewöhnlich schwierig" erscheinen, wird für 2017 bei Ausbleiben extremer Verwerfungen in den globalen Zielmärkten eine Steigerung von Umsatz und Betriebsergebnis erwartet.

Die geprüften Jahreszahlen wird das Unternehmen am 25 April anlässlich der Bilanzmedienkonferenz präsentieren.

pen/cf

(AWP)

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14.02.2017 11:02
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CBK; Ströer Ziel 74€ !

Dienstag, 14.02.2017 09:46 von dpa-AFX FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Commerzbank (Commerzbank Aktie) hat die Einstufung für Ströer (Ströer Aktie) vor Zahlen zum vierten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 74 Euro belassen. Ein starkes Digital- und Außenwerbe-Geschäft dürfte die Entwicklung in der Türkei weitgehend kompensiert haben, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Dienstag. Den Ausblick auf 2017 sollte Ströer bestätigen./edh/ajx

mithin ein Potential von über 60% Acute

14.02.2017 08:23
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DEUTSCHLAND: - RÜCKSCHLAG - Nach dem starken Wochenauftakt zeichnen sich am Dienstag im Dax zunächst leichte Gewinnmitnahmen ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,14 Prozent tiefer auf 11 758 Punkte. In den vergangenen drei Handelstagen war der zuvor richtungslose Dax um rund 2 Prozent geklettert.

USA: - NÄCHSTE REKORDE - Die Aussicht auf Geldgeschenke in Form niedrigerer Steuern treibt die Wall Street auf immer neue Höhen. Der Dow Jones Industrial stieg am Montag auf eine Bestmarke bei 20 441 Punkten. Zum Handelsschluss stand noch ein Plus von 0,70 Prozent auf 20 412,16 Zähler zu Buche.

ASIEN: - ABWÄRTS - In Asien reagierten die Anleger am Dienstag nervös auf die aktuellsten Nachrichten aus der US-Politik. Hier war in der Nacht der Nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, Michael Flynn, mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Dem zum innersten Zirkel des neuen US-Präsidenten Donald Trump zählenden Flynn wird vorgeworfen, mit dem russischen Diplomaten Sergei Iwanowitsch Kisljak im Dezember über Sanktionen gegen Moskau gesprochen und dazu später falsche Angaben gemacht zu haben. Daraufhin geriet der US-Dollar gegenüber Euro und Yen unter Druck - was Exportwerte in Asien und auch Europa belastet.
DAX 11.774,43 0,92%
XDAX 11.776,59 0,96%
EuroSTOXX 50 3.305,23 1,05%
Stoxx50 3.058,95 0,65%

DJIA 20.412,16 0,70%
S&P 500 2.328,25 0,52%
NASDAQ 100 5.256,82 0,58%

Nikkei 225 19.238,98 -1,1% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Keine Daten vorhanden.
Bund-Future 163,93 -0,10%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,06 DOLLAR - Nach den jüngsten politischen Turbulenzen in den USA mit dem Rücktritt des Nationalen Sicherheitsberaters zeigte sich der Dollar geschwächt. Der Kurs des Euro stieg am Dienstagmorgen im Gegenzug wieder deutlich über die Marke von 1,06 US-Dollar, unter die die europäische Gemeinschaftswährung noch im Wall-Street-Handel am Vortag gerutscht war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,0629 (Freitag: 1,0629) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD 1,0618 0,21%
USD/Yen 113,34 -0,29%
Euro/Yen 120,35 -0,08%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 55,64 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg ebenfalls um fünf Cent auf 52,98 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Andrea Enria, Chef der European Banking Authority (EBA), warnt vor japanischen Verhältnissen, Interview, HB, S. 1, 4 und 5

- Schaeffler setzt auf Chinas Elektromobilität, Interview mit Vorstandschef Klaus Rosenfeld, FAZ, S. 19

- EU-Kommission will Eskalation im Handelskonflikt mit USA vermeiden, ist aber auch bereit zu handeln, Aussagen von Jyrki Katainen, Vize-Präsident in Handelsfragen bei der EU-Kommission, FT, S. 1

- Daimler verkauft in den USA wegen schwacher Nachfrage ab September 2017 keine Smart-Autos mit Benzinmotoren mehr, FAZ, S. 22

- Europol-Chef Rob Wainwright: Sicherheitssystem in Europa muss besser werden, Interview, HB, S. 6, 7

- Präsident der US-Handelskammer in Deutschland und Ex-Chef der Ford-Werke in Deutschland, Bernhard Mattes: Unternehmer dürfen Zukunft der transatlantischen Zusammenarbeit nicht nur der Politik überlassen, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Wirtschaftsnobelpreisträger Alvin Roth macht sich wegen möglichem Einreiseverbot Sorgen um die Qualität amerikanischer Universitäten, Interview, HB S. 17

- Deutschlandchef der Prüfungsgesellschaft PwC, Norbert Winkelmann, fordert im Kampf gegen Cyber-Attacken besseren Austausch zwischen Wirtschaft und Geheimdiensten und mehr Engagement der Unternehmen, Interview, HB, S. 20, 21

- Paypal-Chef Dan Schulman sieht bei Digitalisierung von Zahlungsverkehr noch viel Nachholbedarf, Interview, HB, S. 28/29

- Ablesefirma Qundis geht in den Verkauf, FAZ, S. 21

- WDH: Immobiliendienstleister Techem streicht jede vierte deutsche Stelle, FAZ, S. 21

- Allianz Leben hält bei Investments trotz jüngster Äusserungen der neuen US-Regierung an Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien fest, Interview mit Andreas Lindner, Chefanleger bei Allianz Leben, BöZ, S. 1, 3

- Einigung bei der Bahn auf Sanierung des Schienengüterverkehrs: Bis 2021 fallen 1935 Stellen weg, Welt, S. 9

- 'Wir sollten die Lira als Parallel-Währung prüfen', Interview mit Silvio Berlusconi, ehemaliger Ministerpräsident Italiens, Welt, S. 7

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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07.02.2017 08:17
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Metro-Hauptversammlung gibt grünes Licht für Aufspaltung
06.02.2017 22:00

DÜSSELDORF (awp international) - Zäsur bei der Metro : Die Aktionäre des Handelsriesen haben mit grosser Mehrheit grünes Licht für die Aufspaltung des Konzerns gegeben. Auf der Hauptversammlung in Düsseldorf stimmten am Montag insgesamt 99,95 Prozent des anwesenden Kapitals für die Pläne von Vorstand und Aufsichtsrat, das Unternehmen in einen Lebenmittelspezialisten und einen Elektronikhändlern zu teilen. Das teilte Metro am Abend mit. Notwendig gewesen wäre eine Mehrheit von 75 Prozent.

Konzernchef Olaf Koch hatte zuvor um die Zustimmung der Aktionäre für den grossen Schritt geworben. Die Aufteilung von Metro soll nach seinen Worten das Wachstum beschleunigen, mehr Börsenwert bringen und Partnerschaften sowie Zukäufe erleichtern. Die Strategien der beiden Unternehmen seien inzwischen "so unterschiedlich, wie sie nur seien können", sagte Koch. Deshalb mache es keinen Sinn, sie weiter unter einem Dach zusammenzuhalten.

Koch strebt bis Mitte des Jahres die Aufspaltung von Metro in zwei selbstständige Unternehmen an: einen Lebensmittelspezialisten, zu dem neben den Metro-Grossmärkten auch die Real-Supermärkte gehören, und einen Elektronikhändler mit dem neuen Kunstnamen Ceconomy, unter dessen Dach die Ketten Media Markt und Saturn agieren sollen.

Rückendeckung bekam er von einer Reihe von Aktionärsvertretern. Alexander Elsmann von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) betonte, die Metro habe in der Vergangenheit, "alles versucht, was man im Handel versuchen kann". Doch dies habe das Wachstum nicht ankurbeln können. "Die Aufspaltung ist die logische Konsequenz", meinte der Aktionärsvertreter.

Jella Benner-Heinacher von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) sprach von einem "Befreiungsschlag". Sie hoffe, dass damit die Jahre der endlosen Restrukturierung bei der Metro ein Ende fänden. "Es wird kein Schnellstart sein, eher ein Start mit angezogener Handbremse." Die Feinabstimmung beider Gesellschaften werde einige Zeit dauern. Dennoch begrüsste sie den Schritt. "Wir haben endlich mal wieder eine Perspektive."

Doch gab es auch kritische Stimmen. Einer der Aktionäre kritisierte, bei der rund 100 Millionen Euro teuren Aufspaltung handele es sich um ein "ökonomisches Nullsummenspiel", von dem nur Berater und Führungskräfte profitierten.

Metro schrumpft seit Jahren. Immer wieder wurden grosse Konzernteile verkauft - wie die Warenhäuser Galeria Kaufhof oder das Auslandsgeschäft der Supermarktkette Real. Metro verlor daher den inoffiziellen Titel des grössten deutschen Handelskonzerns und musste den Platz in der höchsten Börsenliga, dem Dax , räumen. Die Aufspaltung soll nun neuen Schwung bringen.

Die neue Metro kommt den Planungen zufolge künftig auf einen Umsatz von rund 37 Milliarden Euro, führen wird sie der jetzige Konzernchef Olaf Koch. Media-Saturn-Chef Pieter Haas soll Ceconomy leiten. Metro erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015/16 einen Erlös von rund 22 Milliarden Euro./she/rea/DP/he

(AWP)

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07.02.2017 08:16
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US-Unterhaltungsriese 21st Century Fox mit kräftiger Gewinnsteigerung
07.02.2017 06:36

NEW YORK (awp international) - Der US-Unterhaltungsriese 21st Century Fox hat den Gewinn zum Jahresende dank sprudelnder Werbeerlöse kräftig ausgebaut. Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember kletterte der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 27 Prozent auf 856 Millionen Dollar (796 Mio Euro), wie der Konzern von Medienmogul Rupert Murdoch am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Fox-Nachrichtensender profitierten während und nach dem Wahlkampf vom hohen Interesse an der Berichterstattung über die US-Präsidentschaft. Zudem liessen Sportübertragen wie etwa das Baseball-Finale "World Series" die Werbeeinnahmen sprudeln. Insgesamt legte der Umsatz angetrieben vom Kabel- und Fernsehgeschäft um vier Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar zu.

In der Filmsparte um das traditionsreiche Hollywood-Studio 20th Century Fox gingen die Erlöse hingegen leicht zurück. Der Konzern rechnet damit, die im Dezember angekündigte Milliardenübernahme der restlichen Anteile am britischen Bezahl-TV-Anbieter Sky bis Ende 2017 abschliessen zu können. Fox hält bereits 39 Prozent. Anleger reagierten verhalten auf die Quartalszahlen. Die Fox-Aktie notierte nachbörslich leicht im Minus. Zwar hatte der Gewinn die Markterwartungen übertroffen. Beim Umsatz hatten Analysten aber höhere Prognosen abgegeben. Im Jahresvergleich liegt der Kurs mit rund 25 Prozent im Plus./hbr/DP/he

(AWP)

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03.02.2017 08:16
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Metro macht im Weihnachtsquartal weniger Gewinn
03.02.2017 07:31

DÜSSELDORF (awp international) - Der auf seine Aufspaltung zusteuernde Handelskonzern Metro hat im Weihnachtsquartal weniger Gewinn eingefahren. Das auf die Anteilseigner entfallende Nettoergebnis ging zwischen Oktober und Dezember von 549 Millionen Euro im Vorjahr auf 200 Millionen Euro zurück, wie Metro am Freitag mitteilte. Im Jahr zuvor hatte indes der Verkauf des Grosshandelsgeschäfts in Vietnam den Gewinn aufgepolstert.

Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) lag mit 821 Millionen Euro leicht unter Vorjahresniveau. Der Umsatz ging wie bereits berichtet um 0,6 Prozent auf 17 Milliarden Euro zurück. Für das Gesamtjahr sieht sich der Konzern auf Kurs. Am Montag sollen die Aktionäre über die geplante Aufspaltung in zwei unabhängige Gesellschaften abstimmen. Der Grosshandel Cash & Carry sowie die Verbrauchermarktkette Real sollen künftig weiter unter dem Namen Metro firmieren. Daneben soll es eine Gesellschaft für Unterhaltungselektronik namens Ceconomy mit den Marken Media Markt, Saturn und Redcoon geben./she/stb

(AWP)

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03.02.2017 08:15
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Honda hebt Jahresprognose an
03.02.2017 08:00

TOKIO (awp international) - Der japanische Autobauer Honda hat seine Jahresprognose angesichts kräftiger Nachfrage in China und den USA angehoben. Wie Japans Nummer Drei nach Toyota und Nissan am Freitag bekanntgab, dürfte der Gewinn unterm Strich in dem noch bis zum 31. März laufenden Geschäftsjahr bei 545 Milliarden Yen (4,5 Millionen Euro) liegen. Im Oktober war Honda noch von einem Gewinn 415 Milliarden Yen ausgegangen. Zu den guten Zahlen trugen neben dem guten US- und China-Geschäft auch Kostensenkungen bei. Der Umsatz dürfte bei 13,8 Billionen Yen liegen statt der bisher geschätzten 13,4 Billionen Yen.

In den ersten neun Monaten hatte der Konzern unterm Strich einen Gewinn von 168,8 Milliarden Yen eingefahren, 35,9 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag dagegen um 3,2 Prozent niedriger bei 3,5 Billionen Yen, wie das Unternehmen mitteilte./ln/DP/stb

(AWP)

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01.02.2017 08:48
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Wacker Chemie und Tochter Siltronic drehen zum Jahresende auf
01.02.2017 08:37

MÜNCHEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Wacker und seine Halbleiter-Tochter Siltronic haben ein durchwachsenes Jahr 2016 mit einem Schlussspurt gerettet. "In allen Segmenten waren die Umsätze dank der guten Kundennachfrage deutlich höher als vor einem Jahr", erklärte Konzernchef Rudolf Staudigl am Mittwoch in München. "Insgesamt verzeichnen wir das bislang umsatzstärkste Schlussquartal." Im Gesamtjahr konnte Wacker so den Umsatz noch leicht steigern, allerdings litt der Gewinn unter höheren Abschreibungen. Wacker stellt Silicium für die Solarindustrie her und ist ein wichtiger Lieferant von Dicht- und Klebemassen etwa für die Bau- und Autoindustrie.

Siltronic stellt Wafer her, die die Basis für Computerchips bilden. Das Unternehmen konnte den Jahresumsatz dank des guten Schlussquartals stabil halten und das operative Ergebnis (Ebit) deutlich steigern. Siltronic erklärte, im vierten Quartal in wichtigen Produktionszweigen voll ausgelastet gewesen zu sein. Für vereinzelte Zusatzaufträge hätten bereits Preiserhöhungen durchgesetzt werden können; weitere Erhöhungen sollten folgen. "Insgesamt verlaufen die Preisverhandlungen positiv", sagte Vorstandschef Christoph von Plotho. Die Nachfrage nach Siltronic-Wafern sei ungebrochen. Das Management zeigte sich vor diesem Hintergrund "sehr positiv" gestimmt für 2017 und rechnet mit einem Umsatz von mindestens einer Milliarde Euro (VJ 933 Mio)./das/stb

(AWP)

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31.01.2017 10:43
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Ströer; MS sieht Ziel 65€ overweight

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Ströer vor Jahreszahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Sie rechne mit einem starken Bericht des Außenwerbespezialisten, schrieb Analystin Eliska Mallickova in einer Studie vom Montag. Sie rechnet für 2016 mit einem Umsatz von 1,135 Milliarden Euro und einem Gewinn je Aktie von 2,87 Euro. Mit Blick auf 2017 entwickle sich das Werbegeschäft gut./ajx/mis
Kurs aktuell 45.65 

 

27.01.2017 10:41
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Sch...... diese Meldung von Zeal ohne Vorwarnung

27.01.2017 (www.4investors.de) - Die Börse nimmt dem Management von Zeal Networks eine Veränderung in der Dividendenpolitik übel. Der Online-Glücksspielanbieter, bisher wegen hoher Dividendenzahlungen bei einigen Anlegern sehr beliebt, kürzt seine Ausschüttung deutlich. Das nach Großbritannien ausgewanderte Unternehmen wird 2017 nur noch 1,00 Euro Dividende je Aktie zahlen und drittelt die vorherige Zahlung damit nahezu. - See more at: http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=110554#sthash...

http://www.ariva.de/news/dgap-regulatory-zeal-announces-investment-in-growth-6019465

20.01.2017 08:19
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Heineken verhandelt mit japanischem Brauer Kirin über Brasilien-Geschäft
20.01.2017 08:13

AMSTERDAM/TOKIO (awp international) - Der niederländische Brauereikonzern Heineken liebäugelt mit dem Kauf des schwächelnden Brasilien-Geschäfts des japanischen Konkurrenten Kirin. Man befinde sich in Gesprächen, bestätigte Heineken am Freitag entsprechende Medienberichte. Ob es tatsächlich zu einem Abschluss komme, sei aber offen. Der japanischen Zeitung "Nikkei" zufolge dürfte der Preis bei rund 870 Millionen US-Dollar (818 Mio Euro) liegen.

Kirin hatte ebenfalls auf die Spekulationen in der Presse reagiert. Priorität sei, das Brasilien-Geschäft aus eigener Kraft wieder flott zu machen, man halte aber auch Ausschau nach Partnern, hiess es. Kirin hatte 2011 knapp 3 Milliarden Dollar für den Einstieg in den brasilianischen Markt gezahlt. Schwer getroffen wurde der Brauer aber zuletzt von der Rezession in dem südamerikanischen Land. Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet Kirin bei der brasilianischen Tochter mit einem Verlust von 9,5 Milliarden Yen (78 Mio Euro). Der mögliche Verkauf beflügelte an der Börse in Tokio die Kirin-Aktie. Das Geld aus dem Verkauf könne Kirin in Wachstum versprechende Märkte investieren wie Myanmar oder Vietnam, hiess es von Analysten.

Brasilien gilt als der drittgrösste Biermarkt der Welt. Heineken besitzt dort einen Marktanteil von 8 Prozent und könnte diesen durch die Übernahme des Kirin-Geschäfts verdoppeln./she/stk/stb

(AWP)

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02.01.2017 14:09
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Zeal Network, Divi Abgang schon wieder aufgeholt

FOLGENDE WERTPAPIERE WERDEN AM 29.12.2016 CUM DIVIDENDE/ZINSEN UND AM 30.12.2016 EX DIVIDENDE/ZINSEN GEHANDELT.THE PRE-DIVIDEND/INTEREST DAY OF THE FOLLOWING SHARES WILL BE 29.12.2016. THE EX-DIVIDEND/INTEREST DAY WILL BE 30.12.2016. INSTR EXCH ISIN INSTRUMENT NAME REF.PRC ADJUSTTIM XETR GB00BHD66J44 ZEAL NETWORK SE EO  0.700 EUR

28.12.2016 11:17
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Ströer

Kurs derzeit 41.7 € 

Durchschnittsziel der Analysten 60.3 €, Potenzial min. 50%

Dividende 2016 E 0.97, Rendite 2016 E 2.35%

KGV 15.28

 

Chart Vergleich mit DAX

 

 

28.12.2016 10:27
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Stöer auf Wachstumskurs (Aussenwerbung)

Ströer SE & Co. KGaAStröer SE & Co. KGaA ist einer der führenden Anbieter für Außen- und Online-Werbung und bietet den werbungtreibenden Kunden individualisierte und voll integrierte Premium-Kommunikationslösungen an. Das Portfolio reicht von klassischen Plakatmedien über Werbung auf Wartehallen und Transportmitteln bis hin zu digitalen und interaktiven Medien. Die Ströer Gruppe vermarktet rund 300.000 Außenwerbeflächen und mehrere tausend Webseiten. In Deutschland ist Ströer in mehr als 600 Städten vertreten. Hinzu kommt die Betreuung von unterschiedlich großen Flächen in der Türkei und Polen. Für einen Transaktionswert von 300 Millionen Euro kaufte Ströer 2015 zusätzlich das Internetportal T-Online sowie den Digitalvermarkter Interactive Media der Deutschen Telekom. Sie sind in einer expansiven Phase und haben sich kürzlich erhöhte Kreditlimiten zugelegt. Auch konnten die bestehenden Schulden zu günstigeren Konditionen eingebracht werden. Millionendepot: Ströer - Weiter auf Wachstumskurs mit Ziel 77 Euro
Dienstag, 27. Dezember 2016
Sehr geehrte Investoren,

die Ströer SE ist ein in der Vermarktung von Werbung international tätiges Unternehmen. Ursprünglich betätigte sich Ströer in der Aufstellung von Plakatwerbung. Da der Anteil der Außenwerbung in Deutschland bei ca. 4% der Gesamtausgaben für Werbung stabil bleibt ist das Wachstumspotential sehr beschränkt. Seit 2012 drängt Ströer in den digitalen Markt vor und wächst vor allem durch Übernahmen. Insgesamt sind seitdem über 50 Unternehmen zugekauft worden, unter anderem das Onlineportal von T-Mobile für 300 Millionen Euro.

Das Konzept ging voll auf, heute ist Ströer Marktführer in der Onlinewerbung in Deutschland und hat Konkurrenten wie United Internet oder Axel Springer abgehängt. Ströer stößt in immer mehr Online-Geschäftsfelder vor und erzielt in diesen deutliches Wachstum. In 2016 soll ein EBITDA von 280 Millionen bei einem Umsatz von 1,15 Milliarden Euro erzielt werden. 2017 wird sich der Umsatz weiter auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro erhöhen und das EBITDA wird erneut zweistellig auf 320 Millionen Euro anwachsen.

Weiteren Übernahmen zum Ausbau der Digitalsparte steht nichts im Weg. Ströer hat gerade bei sinkenden Finanzierungskosten den Konsortialkreditrahmen von 480 auf 600 Millionen Euro erhöhen lassen. Es besteht die Möglichkeit das Volumen um weitere 100 Millionen Euro zu erweitern. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre mit der Option einer Verlängerung um zwei weitere Jahre. 

Seit der negativen Berichterstattung des Short Sellers Muddy Waters im April diesen Jahres ist Ströer die schlechteste Aktie im MDAX und hat dieses Jahr etwa 30% Kursverluste zu beklagen. Ströer setzt auf zukunftsweisende Methoden auf dem Gebiet der digitalen Medien und eröffnet Werbetreibenden neue Möglichkeiten der gezielten Kundenansprache. Das operative Geschäft sollte auch in Zukunft weiterhin bestens laufen weswegen wir der Aktie einen Kursanstieg auf 77 Euro zutrauen.  

14.12.2016 14:53
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Zeal Networks (alte Tipp24), Berenberg buy

HAMBURG (dpa-AFX Analyser) - Die Privatbank Berenberg hat Zeal Network mit "Buy" und einem Kursziel von 50 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Der Lottoanbieter habe ein cleveres Geschäftsmodell, das die statistischen Risiken gut abfedere, schrieb Analystin Roberta Ciaccia in einer Studie vom Mittwoch. Das Wachstumspotenzial für digitales Lotto sei hoch. Im Aktienkurs sei zudem die Wahrscheinlichkeit bereits eingepreist, dass Zeal Mehrwertsteuer zahlen müsse./ajx/tav 

06.12.2016 10:42
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Zeal Network (alte Tipp24) GB00BHD66J44

nach der DB besteht Verdopplungspotential 

Zela hat durchaus ein EPS-Potential von > 3 € im kommenden Jahr. Zusammen mit der tadellosen Bilanz bzw. der Nettocashposi von 42 Mio. € (= 5 € ja Aktie) spricht eigentlich alles für weiter steigende Kurse. Als quasi als zusätzliche Beigabe  dann noch eine Dividenredentite von 8% beim aktuellen Kurs.

(Ende Dezember gibt es ja Quaratalsdivi von 0,70 €) und ein 2016er KGV von rd. 14 (9M EPS: 1,83 € - nach der EBIT-Guidance ein 2016er EPS zwischen 1,95 bis 2,80 € möglich).

derzeit:

ZEAL NETWORK ORD35.46 EUR (0.465)

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Zeal Network nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Das Lotterie-Unternehmen habe mit dem Umsatz aus dem dritten Quartal seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Dien

29.10.2016 18:25
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positives aus den Verhandlungen
28.10.2016 08:20
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BNP Paribas steigert Gewinn überraschend

Die französische Grossbank BNP Paribas hat im dritten Quartal dank einer Belebung des Anleihehandels überraschend viel verdient.

Der Überschuss sei um drei Prozent auf 1,89 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Bank am Freitag in Paris mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet.

Das Gewinnplus ist vor allem auf einen deutlichen Anstieg bei den Erträgen im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren zurückzuführen. Dieses war im dritten Quartal vor allem wegen der Unsicherheit infolge des Brexit-Votums sowie mit Blick auf die künftige Politik wichtiger Notenbanken wie der Fed zurückzuführen. Auch andere Grossbanken in den USA und Europa wie Deutsche Bank oder Barclays haben davon profitiert.

(AWP)

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27.10.2016 08:21
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BASF verdient deutlich weniger

Der Chemiekonzern BASF hat vor allem wegen des Verkaufs seiner Erdgashandelsaktivitäten auch unter dem Strich deutlich weniger verdient als ein Jahr zuvor.

Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sank im dritten Quartal um 27 Prozent auf 888 Millionen Euro, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Ludwigshafen mitteilte. Neben dem Öl- und Gasgeschäft, das aufgrund des fehlenden Erdgashandelsgeschäfts einen Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnete, entwickelte sich auch das Geschäft mit Basis-Chemikalien vor allem wegen niedriger Verkaufspreise schlechter.

Besser lief es für die Ludwigshafener mit chemischen Zusatzstoffen (Performance Products) sowie Lacken, Kunst- und Baustoffen (Functional Materials & Solutions). Auch die Pflanzenschutz-Sparte (Agricultural Solutions) entwickelte sich besser. Die Ziele für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen trotz der jüngsten Explosion im Werk Ludwigshafen.

BASF hatte bereits vor gut zwei Wochen überraschend Eckdaten für den Zeitraum Juli bis Ende September 2016 vorgelegt. Der Umsatz schrumpfte um ein Fünftel auf 14 Milliarden Euro. Hier machte sich vor allem das fehlende Gashandels- und Gasspeichergeschäft bemerkbar, das BASF im Zuge eines Tausches an den russischen Energieriesen Gazprom abtrat. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 22 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro ein. Bereinigt um Einmaleffekte ging das operative Ergebnis um 5 Prozent auf gut 1,5 Milliarden Euro zurück.

(AWP)

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19.10.2016 08:25
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Ryanair kappt das Gewinnziel

Der Niedergang des britischen Pfunds zerfleddert jetzt auch die Gewinnpläne des irischen Billigfliegers Ryanair.

Nachdem die britische Rivalin Easyjet und die British-Airways-Mutter IAG ihre Ziele schon kurz nach dem Brexit-Votum zusammengestrichen hatten, kappte am Dienstag auch Ryanair-Chef Michael O'Leary seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr. Schon im Juli hatte das Management vor den Folgen des geplanten EU-Austritts Grossbritanniens gewarnt - und auch die Angst der Kunden vor Terroranschlägen als Bedrohung für den Geschäftsverlauf genannt.

An der Börse löste die neueste Gewinnwarnung jedoch keinen Kursrutsch aus - im Gegenteil. Am späten Vormittag lag die Ryanair-Aktie mit 2,37 Prozent im Plus bei 12,10 Euro. Die Senkung des Gewinnziels falle mild aus, wenn man sie mit einigen Rivalen der Iren vergleiche, erklärte Branchenexperte Robin Byde vom Londoner Analysehaus Cantor Fitzgerald.

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2017 erwartet die Ryanair-Spitze nun noch ein Gewinnplus von 7 Prozent auf 1,30 bis 1,35 Milliarden Euro. Noch im Sommer hatte das Management eine Steigerung um 12 Prozent auf 1,375 bis 1,425 Milliarden Euro angepeilt.

Kursrutsch überrascht Ryanair

Doch der jüngste Kursrutsch beim britischen Pfund überraschte auch Ryanair. Im zweiten Geschäftshalbjahr von Oktober bis März dürften die Ticketpreise dadurch stärker fallen als bisher gedacht, räumte das Management ein. Im Schnitt dürften sie im Jahresvergleich um 13 bis 15 Prozent sinken. Bisher hatte der Billigflieger mit einem Preisverfall um 10 bis 12 Prozent gerechnet. Immerhin sinken die Kosten etwas mehr als zunächst gedacht, hiess es weiter.

Grund für den deutlichen Einschlag ist die grosse Bedeutung des Grossbritannien-Geschäfts für die Iren. Die Fluglinie erziele in diesem Jahr voraussichtlich 26 Prozent ihrer Umsätze in Grossbritannien, hiess es. O'Leary hat wegen des erwarteten EU-Austritts des Landes bereits angekündigt, die für das kommende Geschäftsjahr erwarteten 50 neuen Flugzeuge nur zum Ausbau des Geschäfts ausserhalb Grossbritanniens einzusetzen.

(AWP)

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12.10.2016 08:15
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BASF mit scharfem Umsatz- und Gewinnrückgang
11.10.2016 19:50

LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF hat wegen des Verkaufs seiner Erdgashandelsaktivitäten im dritten Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnet. Wie der Dax -Konzern am Dienstagabend nach vorläufigen Berechnungen mitteilte, sackte der Umsatz mit 14,0 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Fünftel ab. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 22,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro ein. Analysten hatten im Schnitt aber einen noch deutlicheren Ergebnis-Rückgang erwartet. Der Aktienkurs reagierte nachbörslich unter dem Strich kaum.

An den Zielen für das laufende Jahr hält der Konzern fest. Der Umsatz dürfte wegen des Verkaufs des Gashandelsgeschäfts "deutlich" zurückgehen. Das operative Ergebnis (Ebit vor Sondereinflüssen) dürfte "leicht" und damit um bis zu zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern bei einem Umsatz von 70,5 Milliarden operativ 6,74 Milliarden Euro verdient. Im dritten Quartal sank der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sonderposten im Jahresvergleich um 5,4 Prozent.

VOLLSTÄNDIGER BERICHT ENDE OKTOBER

Verglichen mit dem Vorjahresquartal seien sowohl der Umsatz- als auch der Ergebnisrückgang überwiegend auf den Verkauf des Gashandelsgeschäfts zum 30. September 2015 zurückzuführen, hiess es. Die Ergebnisse aller verbliebenen Geschäftsbereiche lägen deutlich über den Werten des Vorjahresquartals.

Im Zuge eines Tausches hatten die Ludwigshafener ihr Gashandels- und Gasspeichergeschäft an den russischen Energieriesen Gazprom abgegeben. Den vollständigen Quartalsbericht wird der Konzern am 27. Oktober vorlegen./jha/ag/he

(AWP)

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07.10.2016 10:02
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Temporäres Grounding von Tuifly

Ganz schlechte Nachrichten für Tausende Reisende: Der Ferienflieger Tuifly kapitulierte vor den massenhaften Krankmeldungen bei seinem fliegenden Personal und blieb am Freitag vorerst komplett am Boden.

Alle 108 Flüge wurden gestrichen, wie der Touristikkonzern Tui mitteilte. Demnach sind rund 9000 Passagiere betroffen. Schon an den Vortagen hatten sich viele Crew-Mitglieder bei Tuifly kurzfristig krank gemeldet und damit den Flugbetrieb eingeschränkt. Betroffen war und ist auch Air Berlin . Dort drohen weitere Ausfälle, denn ein Drittel der Tui-Flotte fliegt samt Besatzung für die Berliner.

Tuifly versucht nun mit gemieteten Maschinen und Besatzungen einen Teil der Flugausfälle aufzufangen. Zehn Flüge könnten an diesem Freitag auf diese Weise stattfinden, teilte die zum Reisekonzern Tui gehörende Fluggesellschaft am Freitagmorgen auf ihrer Internetseite mit. Dabei handelt es sich um vier Flüge von deutschen Flughäfen ins türkische Antalya, einen nach Palma de Mallorca sowie die zugehörigen Rückflüge - mit teils leicht geänderten Abflugzeiten. "Alle weiteren Flüge ab Deutschland, Österreich und der Schweiz sind aufgrund aktueller Crewengpässe für den 07. Oktober gestrichen", schreibt Tuifly.

Für Rückflüge am Freitag hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Ersatzflüge in Planung. Gäste in Urlaubsgebieten, deren Rückreise eigentlich bereits am Donnerstag angestanden hatte, sollen spätestens an diesem Freitag nach Hause fliegen können.

Die Auseinandersetzung zwischen Belegschaft und Management bei Tuifly bringt die Fluggäste auf die Barrikaden. Bislang habe man rund 500 Ansprüche auf Ausgleichszahlung verärgerter Kunden auf dem Tisch, sagte der Geschäftsführer des Flugrechteportals Flightright, Philipp Kadelbach, dem in Konstanz erscheinenden "Südkurier". Sollte es weiterhin zu Flugausfällen kommen, rechne man innerhalb kurzer Zeit mit 1500 bis 2000 weiteren Anträgen.

"Wir versuchen alles, um die Auswirkungen auf die Gäste so gering wie möglich zu halten", sagte Tuifly-Aufsichtsratschef Henrik Homann der "Bild"-Zeitung. "Wir wissen, dass das leider momentan nicht bei allen Kunden gelingt." Piloten müssten keine Einbussen durch neue Verträge fürchten. "Die Firma bleibt bestehen, die Tuifly behält ihren Sitz in Deutschland, die Tarifverträge bleiben bestehen."

"Schwierige, dramatische Situation"

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einer inakzeptablen Situation. "Die Airlines müssen ihrer Verantwortung gegenüber den Fluggästen nachkommen", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Interne Konflikte müssen am Verhandlungstisch ausgetragen werden und nicht auf den Rücken der Passagiere."

Als Hintergrund werden der tiefgreifende Umbau der hoch verschuldeten Air Berlin und damit einhergehende Veränderungen bei der Tuifly gesehen. Die deutsche Fluggesellschaft des Touristikkonzerns Tui soll gemeinsam mit Air-Berlin-Teilen in eine neue Dachholding für Ferienflieger integriert werden. Arbeitnehmervertreter fürchten Job-Verluste und schlechtere Tarifbedingungen.

Tausende Passagiere beider Airlines mussten bereits am Donnerstag auf ihre Verbindungen warten oder ihre Urlaubsreisen zu den Herbstferien gleich ganz abblasen. Air-Berlin-Sprecher Uwe Kattwinkel sprach von einer "schwierigen, dramatischen Situation vor allem für unsere Fluggäste". Air Berlin schloss mit den Gewerkschaften Vereinigung Cockpit, Verdi und dem Gesamtbetriebsrat eine Krisenvereinbarung, in der Piloten, Flugbegleiter und Bodenpersonal bis einschliesslich Sonntag zu freiwilligen Einsätzen aufgerufen werden.

Ihre Gäste will die Tuifly nicht entschädigen. Eine Sprecherin betonte: "Die massenhaften und äusserst kurzfristigen Krankmeldungen sind ein aussergewöhnlicher und nicht vermeidbarer Umstand im Sinne von höherer Gewalt." Ganz anders sieht das Flightright: Krankheitswellen zählten zu den normalen Betriebsrisiken, die Airlines zu jeder Zeit einkalkulieren müssten.

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05.10.2016 08:41
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Panasonic präsentiert erstmals biegbare Akkus
05.10.2016 08:34

CHIBA (awp international) - Panasonic hat auf der grössten japanischen Elektronikmesse Ceatec neuartige Akkus vorgestellt, die flexibel sind und gebogen werden können. Damit könnte künftig die Entwicklung von Elektronikgeräten erheblich erleichtert werden, die am Körper getragen werden, etwa als Fitness-Armband, Smartwatch oder in einer vernetzten Bekleidung. Die Ladekapazität werde nicht darunter leiden, wenn die Batterie immer wieder gebogen oder verdreht werde, erklärte ein Firmensprecher am Mittwoch auf der Makuhari Messe in Chiba östlich von Tokio. Die Biegsamkeit eines Akkus würde auch bei Smartcards eine Rolle spielen, die in einer Geldbörse getragen werden.

Bislang liefert Panasonic nur Vorserienmodelle an seine Partner-Unternehmen aus. Sie sind 0,55 Millimeter dick und können bis 25 Grad gebogen werden. Panasonic rechnet damit, dass bis zum Jahr 2018 Geräte auf den Markt kommen, in denen flexible Lithium-Ionen-Batterie verbaut sind. Derzeit haben die biegsamen Akkus nur eine vergleichsweise geringe Kapazität von maximal 60 Milli-Ampere-Stunden (mAh). Moderne Smartphones verfügen dagegen über 3 000 mAh oder mehr.

Ein biegsamer Akku ist auch eine der technischen Voraussetzungen für die Entwicklung neuartiger Smartphones, die gefaltet werden können. Nach Experteneinschätzungen arbeiten Konzerne wie Samsung und LG an der Umsetzung solcher Konzepte. Dafür würden auch biegsame Displays benötigt./chd/DP/stb

(AWP)

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03.10.2016 08:42
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HeidelbergCement kann Italcementi komplett übernehmen
02.10.2016 22:02

HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement kann seinen italienischen Rivalen Italcementi komplett übernehmen. Bis zum Ende der Annahmefrist am 30. September seien gut 165 Millionen Aktien eingereicht worden, teilten die Heidelberger am Sonntagabend mit. Zusammen mit den über die Börse gekauften 14 Millionen Anteilscheinen sowie der bereits am 1. Juli erworbenen 45-Prozent-Beteiligung ergebe sich ein Anteil an den Italienern von 96,356 Prozent.

Da HeidelbergCement nach dem Übernahmeangebot die Schwelle von 95 Prozent des Aktienkapitals von Italcementi überschreitet, haben die Deutschen nun das Recht, die verbleibenden knapp 13 Millionen Aktien, die noch nicht eingereicht wurden, zu den gleichen Konditionen (10,60 Euro je Aktie) zu kaufen, die auch den übrigen Aktionären angeboten worden waren. "Aufgrund der hohen Annahmequote können wir die Integration und die Realisierung von Synergien zügig vorantreiben", sagte HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele laut Mitteilung.

Die Zahlung des Kaufpreises an die Aktionäre, die ihre Papiere eingereicht haben, erfolgt am 7. Oktober. Danach wird die Börsennotierung der Italcementi-Aktien eingestellt. Die Übernahme soll noch im laufenden Monat abgeschlossen werden./he

(AWP)

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03.10.2016 08:30
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Finanzkonzern ING streicht 7000 Stellen

Der grösste niederländische Finanzdienstleister ING streicht 7000 Stellen.

Die meisten davon in den Niederlanden und Belgien, teilte der Konzern am Montag vor seinem jährlichen Investorentag mit. Bis 2021 sollten so 900 Millionen Euro jährlich eingespart werden. Hintergrund seien die niedrigen Zinsen und hohe regulatorische Hürden. Wegen des Arbeitsplatzabbaus fiel im nächsten Quartal eine Sonderlast von einer Milliarde Euro an.

Zugleich kündigte ING an, in den nächsten fünf Jahren 800 Millionen Euro in das Onlinebanking investieren zu wollen. Zur ING gehört auch die größte deutsche Direktbank ING-DiBa.

(Reuters)

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28.09.2016 08:25
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Presse: Airbag-Zulieferer Takata sucht nach Sanierungspartner
28.09.2016 06:36

TOKIO (awp international) - Der wegen Massenrückrufen in Bedrängnis geratene japanische Airbag-Zulieferer Takata sucht offenbar nach einem Sanierungspartner. Der Konzern führe mit seinen Automobil-Kunden Gespräche über Angebote potenzieller Finanzhelfer, meldete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Mittwoch. Ziel sei, bis zum Ende des Jahres einen Partner gefunden zu haben. Wegen Defekten mit Takata-Airbags müssen geschätzt rund 100 Millionen Airbags weltweit zurückgerufen werden. Es besteht das Risiko, dass sie zu kräftig auslösen und bei der Explosion Teile der Verkleidung durch das Fahrzeug geschleudert werden. Mindestens 13 Todesfälle und Hunderte Verletzungen werden weltweit mit dem Defekt in Verbindung gebracht.

Die Kosten für die Massenrückrufe hätten inzwischen die Marke von einer Billion Yen (rund neun Milliarden Euro) erreicht, berichtete die "Nikkei". Die US-Investmentbank Lazard berät Takata bei der Kostenbewältigung und der Auswahl eines geeigneten Sanierungspartners. Fünf Kandidaten hätten sich bislang mit Angeboten gemeldet, darunter die amerikanischen Teilezulieferer Key Safety Systems und Flex-N-Gate sowie der schwedische Airbaghersteller Autoliv. Takatas Wahl eines Sponsors bedürfe der Zustimmung seiner Autohersteller-Kunden, die einen Grossteil der Rückrufkosten schultern, hiess es. Zum Jahresende soll eine Entscheidung fallen./ln/DP/zb

(AWP)

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22.09.2016 15:55
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Easyjet vor Einstieg bei Tuifly

Der britische Billigflieger Easyjet steht einem Medienbericht zufolge kurz vor dem Einstieg bei der deutschen Touristenfluglinie Tuifly.

Easyjet wolle mit dem Schritt verhindern, dass das Votum Grossbritanniens für den EU-Ausstieg das Geschäft in Kontinentaleuropa belastet, berichtete das "Manager Magazin" unter Berufung auf Insider am Donnerstag auf seiner Internet-Seite. Easyjet-Chefin Carolyn McCall hatte noch vor wenigen Monaten betont, dass ihr Unternehmen an einer Übernahme anderer Airlines nicht interessiert sei. Tuifly, eine Tochter des Reisekonzerns TUI, könnte dem Bericht zufolge mit seinem Sitz in Hannover wichtige Flugrechte für Easyjet sichern. Tuifly unterhält 41 Flugzeuge. Der TUI-Konzern und Easyjet wollten sich nicht zu dem Bericht äussern.

Furcht um Verlust des EU-Marktzugangs

Britische Airlines müssen seit dem Brexit-Votum vor drei Monaten langfristig um den Zugang zum europäischen Markt fürchten. Bislang konnten Easyjet und British Airways dank der EU-Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs alle EU-Märkte anfliegen. Der Vorteil fällt mit dem Austritt wohl weg. Auch wenn die Details des Austritts und das Datum noch nicht feststehen, nahmen Anleger bereits Reissaus. Seit dem Wahltag am 23. Juni verloren die Easyjet-Aktien an der Londoner Börse ein Drittel des Werts. Die TUI-Aktien lagen am Donnerstag dank der Aussicht auf einen Verkauf in der Spitze um vier Prozent höher.

Strategisch würde der Schritt Experten zufolge für TUI keinen Sinn machen: Konzernchef Fritz Joussen war jahrelang damit beschäftigt, aus unterschiedlichen Geschäften Europas grössten Tourismuskonzern zu schmieden. Schlüssel zum Erfolg soll dabei sein, dass die Traditionsfirma bei Pauschalreisen alles aus einer Hand anbietet, also vor allem das Hotel und den Flug. Bei einem Verkauf von Tuifly würde die mühsame Neuausrichtung in eine Sackgasse geraten.

(Reuters)

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22.09.2016 15:54
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Total kündigt weitere Einsparungen an
22.09.2016 15:43

PARIS (awp international) - Der französische Öl- und Gaskonzern Total forciert angesichts anhaltend niedriger Preise sein Sparprogramm. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag an, die jährlichen Kosten bis 2018 um vier Milliarden US-Dollar verglichen mit dem Jahr 2014 zu kürzen. Bislang sollten die Aufwendungen bis 2017 um gut drei Milliarden Dollar gedrückt werden. Zudem drosselt Total seine Investitionen weiter. So wollen die Franzosen im kommenden Jahr nur noch 15 bis 17 Milliarden Dollar für neue Projekte aufwenden, das sind 2 Milliarden weniger als bislang vorgesehen.

Mit den Einschnitten soll es dem Konzern gelingen, bei einem Ölpreis von 55 Dollar pro Barrel seine Investitionen und Dividendenzahlungen aus eigenem Geldzufluss bestreiten zu können. Derzeit macht Total Schulden und verkauft Beteiligungen an Projekten, um seine Dividende stabil zu halten. Um Geld zu sparen, bietet der Konzern seinen Aktionären dabei auch an, die Dividende in Form neuer Aktien auszuzahlen. Diese Option soll entfallen, wenn der Ölpreis 2017 wieder bei 60 Dollar liegt. Dann will der Konzern die neuen Gratisaktien wieder zurückkaufen./enl/she/jha/

(AWP)

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22.09.2016 08:26
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Vattenfall will Kohlekraftwerk Moorburg verkaufen
21.09.2016 19:36

HAMBURG (awp international) - Der Energiekonzern Vattenfall will das erst vor knapp einem Jahr offiziell eröffnete Hamburger Kohlekraftwerk Moorburg verkaufen. "Wir brauchen Moorburg langfristig nicht. Wir können uns andere, bessere Besitzer vorstellen", sagte Konzernchef Magnus Hall in Stockholm der Tageszeitung "taz.nord" (Donnerstag). Als möglichen Zeithorizont nannte er die "nächsten fünf Jahre". Ähnlich äusserte sich Vattenfall Deutschland-Sprecher Stefan Müller. Zwar gebe es derzeit keine konkreten Verkaufsabsichten. "Aber langfristig passt Moorburg nicht mehr in unsere Unternehmensphilosophie." Denn es sei das erklärte Ziel Vattenfalls, bis 2050 "klimaneutral" zu werden.

Das Steinkohlekraftwerk an der Elbe hat erst im November vorigen Jahres nach acht Jahren Bauzeit offiziell den Betrieb aufgenommen. Bereits 2014 hiess es jedoch, dass Vattenfall das Kraftwerk heute nicht mehr so bauen würde. Es war 2008 vom damaligen CDU-Senat genehmigt worden. Der Versuch der schwarz-grünen Nachfolgeregierung, das Projekt wieder zu stoppen, scheiterte zwar. Doch wurden Vattenfall teure ökologische Auflagen wie ein zusätzlicher Kühlturm und Einschränkungen bei der Kühlwasserentnahme aus der Elbe gemacht.

Die Folge: Der Wirkungsgrad des Meilers sank auf etwa 46 Prozent und der jährliche Gewinn laut früheren Unternehmensangaben um neun bis 16 Millionen Euro pro Jahr. Umweltverbände und auch die Grünen kritisierten den Kraftwerksbau vor allem wegen der jährlich anfallenden bis zu 8,5 Millionen Tonnen CO2 scharf./klm/DP/stw

(AWP)

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