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Hugo Boss legt kräftig zu - Prognosen bestätigt

31.07.2014 07:56



METZINGEN (awp international) - Der Modekonzern Hugo Boss hat im zweiten Quartal dank eines starken Geschäfts in Europa und eigenen Läden zugelegt. Der Umsatz sei um fünf Prozent auf 559 Millionen Euro gestiegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Metzingen mit. Der Gewinn kletterte um 18 Prozent auf 62,8 Millionen Euro. Damit schnitt Hugo Boss besser ab als von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten erwartet hatten. Konzernchef Claus-Dietrich Lahrs bestätigte zudem die Prognosen für das laufende Jahr./zb/fbr

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Boeing und All Nippon Airways besiegeln Grossauftrag

31.07.2014 07:59



TOKIO (awp international) - Die japanische Fluglinie All Nippon Airways (ANA) hat ihre angekündigte Grossbestellung beim Flugzeugbauer Boeing festgezurrt. Beide Seiten hätten den bereits im März vorverhandelten Auftrag über 40 Grossraumjets jetzt unterzeichnet, teilte der Airbus-Rivale Boeing am Donnerstag mit. Bei den Flugzeugen handelt es sich um 14 "Dreamliner" in der längeren Version 787-9, 6 Grossraumjets vom Typ 777-300ER und 20 Maschinen in der spritsparenden Neuauflage 777-9X. Laut Preisliste hat der Auftrag einen Gesamtwert von 13 Milliarden US-Dollar (9,7 Mrd Euro). Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen hohe Rabatte üblich./stw/fbr

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Adidas schockt Anleger mit drastischer Gewinnwarnung

31.07.2014 10:20



(Durchgehend ergänzt)

HERZOGENAURACH (awp international) - Trotz der erfolgreichen Fussball-Weltmeisterschaft muss der Sportartikelhersteller Adidas seine Gewinnprognose drastisch senken. Wegen des sich zuspitzenden Konflikts des Westens mit Russland wegen der Ukraine und der ungelösten Probleme in seiner Golfsparte rechnet der Konzern in diesem Jahr nun mit einem um bis zu einem Fünftel auf etwa 650 Millionen Euro sinkenden Überschuss, wie das Unternehmen am Donnerstag überraschend mitteilte. Bislang hatte der Nike-Konkurrent einen unterm Strich stabilen bis steigenden Gewinn angekündigt. Auch beim Umsatzziel ruderte der Vorstand zurück.

An der Börse wurde die Gewinnwarnung mit Schrecken aufgenommen. Die im Dax notierte Aktie gab in den ersten Handelsminuten um elf Prozent nach und fiel auf den tiefsten Stand seit Sommer 2012.

UMBAU DER GOLFSPARTE WIRD FORCIERT

Beim um Währungseffekte bereinigten Erlös erwartet der Vorstand nun noch einen Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Bisher hatte der Ausrüster der deutschen Nationalmannschaft mit einem Anstieg im hohen einstelligen Bereich gerechnet. Zwischen April und Ende Juni legte der Umsatz währungsbereinigt um zehn Prozent zu. Der starke Euro frass allerdings den grössten Teil des Zuwachses wieder auf, so dass ein bilanziertes Plus von nur zwei Prozent auf 3,47 Milliarden Euro übrig blieb. Der Gewinn brach um 16 Prozent auf 144 Millionen Euro ein.

Probleme bereitete im zweiten Quartal vor allem das Golfgeschäft. In der Sparte TaylorMade-adidas Golf ging der Umsatz um 18 Prozent zurück. Damit konnte der Rückgang im Vergleich zum ersten Quartal zwar gedämpft werden. Der Bereich bleibt aber das Sorgenkind der Herzogenauracher. Adidas-Chef Herbert Hainer kündigte an, den Umbau der Golfsparte forcieren zu wollen.

WENIGER LÄDEN IN RUSSLAND

Daneben bereitet ihm vor allem der sich verschärfende Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen Folgen für Russland Sorgen. Dies drückt zum einen auf die russische Währung und damit auf den Adidas-Umsatz. Zum anderen steigen dadurch die Risiken in Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Die Region gehört neben China und Nordamerika zu den Märkten, in denen Adidas das Geschäft stark ausbauen will.

Wegen der anhaltenden politischen Unsicherheit beschloss der Konzern, die geplanten Geschäftseröffnungen in Russland und der Region deutlich zu reduzieren. Zudem sollen mehr Läden geschlossen werden als bisher vorgesehen. Unter anderem wegen dieser Probleme verschob Adidas auch die bisher für 2015 vorgenommenen Ziele nach hinten./zb/enl/fbr

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'Candy Crush'-Entwickler King erleidet Aktien-Crash

13.08.2014 06:34



NEW YORK (awp international) - Nur wenige Monate nach dem Sprung aufs Parkett ist die Spielefirma King Digital Entertainment in der Börsen-Tristesse angekommen. Anleger schickten die Aktie des "Candy Crush"-Entwicklers am Dienstag auf Talfahrt - mehr als 20 Prozent ging es im nachbörslichen Handel abwärts.

Grund waren schwächer als erwartet ausgefallene Quartalszahlen: Der Umsatz lag von April bis Juni mit 593,6 Millionen Dollar (444,1 Mio. Euro) unter den Prognosen der Wall-Street-Analysten.

Weil das Spiel "Candy Crush Saga" schwächelt, mit dem King gross herauskam, wurden die Geschäftserwartungen gesenkt. Dass das Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern wie Zynga ("Farmville") zumindest ordentlich Geld verdient, interessierte die Börse nicht.

Ohnehin hat die Firma bei Anlegern einen schweren Stand. Schon beim Börsengang im März war der Kurs eingeknickt. Um gegenzusteuern, will King-Chef Riccardo Zacconi 150 Millionen Dollar als Sonderdividende ausschütten./hbr/DP/stk

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Britischer Einzelhändler Tesco lässt Gewinn für erstes Halbjahr prüfen

22.09.2014 08:32



LONDON (awp international) - Der britische Einzelhandelskonzern Tesco muss möglicherweise seinen Gewinn für das erste Halbjahr nach unten revidieren. Das Management geht davon aus, dass für die ersten sechs Monate bis 23. August prognostizierte Gewinn um 250 Millionen britische Pfund zu hoch angegeben wurde, teilte Tesco am Montag mit. Das Unternehmen habe den Wirtschaftsprüfer Deloitte gebeten, die Bilanz zu überprüfen. Am 23. Oktober wollen die Briten weitere Informationen dazu veröffentlichen./mne/fbr

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United Technologies von Dollarstärke kalt erwischt - Ziele gesenkt

27.01.2015 08:13
 

(Ausführliche Fassung)

HARTFORD (awp international) - Die Stärke der heimischen Währung vermiest dem US-Mischkonzern United Technologies den Blick aufs neue Jahr. Einen Grossteil ihres Geschäfts erzielen die Amerikaner im Ausland. Nun musste United Technologies am Montag nach Börsenschluss seine erst einen Monat alte Prognose kassieren. Demnach rechnet das Unternehmen nun mit einem Gewinn je Aktie von 6,85 bis 7,05 US-Dollar. Zuvor war der Konzern von 7,00 bis 7,20 Dollar ausgegangen. " "Wir hatten praktisch keine Wahl und müssten unsere Prognose für 2015 senken.", sagte Konzernchef Gregory Hayes. Beim Umsatz sollen 65 bis 66 Milliarden Dollar (zuvor: 66-67) herausspringen. Analysten hatten sich mehr ausgerechnet. Nachbörslich zeigten sich Anleger enttäuscht, der Kurs der Papiere sackte um mehr als 2 Prozent ab.

Im vierten Quartal 2014 hatte United Technologies mit einem Gewinn von 1,62 Dollar und einem Umsatz von 17 Milliarden Dollar die Erwartungen der Experten noch nahezu getroffen. Unter dem Strich verdiente der Konzern 1,47 nach 1,46 Milliarden Dollar im Vorjahr. Wegen der gewaltigen Schneefront an der Ostküste der Vereinigten Staaten hatte United Technologies seine Zahlenvorlage vorgezogen.

Zu dem Konzern gehören der Hubschrauberbauer Sikorsky, die Töchter Otis-Aufzüge und Carrier Klimatechnik, der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney sowie der Luftfahrtzulieferer UTC Aerospace Systems. Zu den Kunden gehört auch das US-Militär, etwa mit dem Transporthubschrauber Black Hawk. 62 Prozent seiner Umsätze macht der Konzern dennoch im Ausland.

Konzernchef Hayes will nun mit Kostensenkungen gegen die Währungseffekte durch den starken Dollar ankämpfen. Der Konzern soll insgesamt schlanker aufgestellt werden. Ausserdem rechnet United Technologies nun mit einem Währungsverhältnis von 1,10 US-Dollar je Euro. Im vergangenen Monat waren die Manager bei ihrer damals veröffentlichten und nun gesenkten Prognose noch von 1,25 Dollar je Euro ausgegangen für das laufende Jahr. Der Euro ist seit Mitte Dezember gegenüber dem Dollar besonders stark gefallen./stk/fbr

(AWP)

 

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Siemens-Gewinn bricht ein
 

Ein kräftiger Rückgang bei den grossen Gewinnbringern hat Siemens im abgelaufenen Quartal belastet. Die verantwortlichen Chefs räumen ihre Sitze.

Weil die Sparten Power & Gas sowie für Medizintechnik deutlich unter ihren Vorjahreszahlen blieben, sackte der Überschuss unter dem Strich um ein Viertel auf knapp 1,1 Milliarden Euro ab, wie der Konzern am Dienstag zur Hauptversammlung in München mitteilte. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 17,4 Milliarden Euro.

In beiden Sparten, die vor einem Jahr noch die höchsten Konzerngewinne eingefahren hatten, soll neues Personal das Ruder herumreissen. Sowohl Medizintechnik-Chef Hermann Requardt, als auch Power & Gas-Chef Roland Fischer räumen ihre Posten, wie Siemens schon am Montagabend meldete.

Die Ziele für das laufende Jahr bekräftigte der Konzern. Der Gewinn soll um mindestens 15 Prozent zulegen - denn der Verkauf der Sparten für Haushaltsgeräte und Hörgeräte soll rund drei Milliarden Euro in die Kassen spülen. Offen bleibt, wie viele Stellen dem aktuellen Konzernumbau zum Opfer fallen. Vorstandschef Joe Kaeser nimmt eine komplette Verwaltungsebene aus dem Unternehmen heraus und will so eine Milliarde Euro sparen.

(AWP)

 

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Wacker Chemie mit kräftigem Umsatz- und Gewinnsprung

29.01.2015 07:30



MÜNCHEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie hat im abgelaufenen Jahr dank einer starken Nachfrage und höherer Preisen Gewinn und Umsatz kräftig gesteigert. Der Gewinn vervielfachte sich 2014 auf 195 Millionen Euro, nach sechs Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie der MDax -Konzern am Donnerstag nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Grund für den kräftigen Sprung waren auch Sonderzahlungen im Zusammenhang mit der Auflösung langfristiger Lieferverträge für Solarsilizium.

Auch die eingeleiteten Sparmassnahmen zeigten Wirkung. Höhere Preise, vor allem für Solarsilizium und Halbleiterwafer sorgten beim Umsatz für einen Zuwachs um acht Prozent auf 4,83 Milliarden Euro. Die selbst gesteckten Ziele für 2014 übertraf der Konzern leicht. Dies gilt auch für die Umsatz-Erwartungen der Analysten. Die vollständige Bilanz legt der Konzern am 17. März in München vor./jha/stk

(AWP)

 

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Santander auf Erholungskurs - Gewinn steigt dank weniger Risikokosten deutlich

03.02.2015 08:19



MADRID (awp international) - Die spanische Grossbank Santander hat sich im vergangenen Jahr von den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise erholt. Der Überschuss legte um 39 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro zu, wie das Institut am Dienstag in Madrid mitteilte. Dabei profitierte die Bank vor allem vom wirtschaftlichen Aufschwung in Spanien. Santander musste deshalb deutlich weniger für die Risikovorsorge aufwenden. Zudem liefen die Geschäfte in Grossbritannien gut. Selbst die wichtige brasilianische Tochter steigerte trotz der schwierigen Wirtschaftslage in dem südamerikanischen Land ihren Gewinn.

Die Wirtschafts- und Schuldenkrise in Spanien hatte der nach Marktwert grössten Bank der Eurozone lange schwer zugesetzt. Ausfallende Kredite und Abschreibungen kosteten die Bank in den vergangenen Jahren rund 65 Milliarden Euro. Ein starkes Auslandsgeschäft konnte diese Verluste aber abfedern. Um die Kapitalpuffer zu erhöhen, hatte die Bank unter der neuen Verwaltungsratschefin Ana Botín Anfang dieses Jahres bei eines Kapitalerhöhung 7,5 Milliarden Euro frisches Geld eingenommen. Damit kommt Santander nach eigenen Angaben nun auf eine harte Kernkapitalquote von 9,7 Prozent. Damit hinkt sie aber immer noch vielen Konkurrenten hinterher./enl/fbr

(AWP)

 

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Hugo Boss profitiert von eigenen Läden und steigert Umsatz klar

04.02.2015 08:39



METZINGEN (awp international) - Der Modekonzern Hugo Boss hat im vergangenen Jahr dank eines starken Wachstums seiner eigenen Läden zugelegt. Der Konzernumsatz sei im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 2,57 Milliarden Euro gestiegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Metzingen auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Im eigenen Einzelhandel seien die Erlöse um einen zweistelligen Prozentsatz gestiegen.

Wegen Kosten bei der Vertragsauflösung mit einem Handelsagenten im Nahen Osten und dem geplanten Abbau von Produktionsstandorten fiel das Plus beim Gewinn geringer aus. Die Sondereffekte beliefen sich dabei auf 19 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern stieg um ein Prozent auf 437 Millionen Euro.

Der um die Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um fünf Prozent auf 591 Millionen Euro zu. Damit lag Hugo Boss beim Umsatz und dem operativen Ergebnis am unteren Ende der im November bereits reduzierten eigenen Prognose. Das ausführliche Ergebnis und den Dividendenvorschlag will der Konzern am 11. März bekannt geben./zb/stw/fbr

(AWP)

 

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Euroschwäche sorgt bei Bayer für Schlussspurt - Gewinn aber geringer als gedacht

26.02.2015 07:57



LEVERKUSEN (awp international) - Die Euro-Schwäche und ein starkes Gesundheitsgeschäft haben dem Pharma- und Chemiekonzern Bayer im Schlussquartal 2014 beim Umsatz einen Schub verschafft. Den Gewinn dämpften aber die Wechselkurschwankungen sowie höhere Forschungs- und Entwicklungskosten, so dass die Zuwächse hier geringer ausfielen als von Analysten erwartet. Unter dem Strich legte der Gewinn 2014 um 7,4 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zu, wie der Konzern am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Im Schlussquartal halbierte er sich auch wegen eines schwächeren Finanzergebnisses.

Der Umsatz legte dank florierender Agrochemiegeschäfte und einem starken Gesundheitsgeschäft 2014 um 5,2 Prozent auf 42,2 Milliarden Euro zu. Auch das vor der Selbständigkeit stehende Kunststoffgeschäft verzeichnete bei Umsatz und bereinigtem Ergebnis Zuwächse. Dieses Geschäft will Bayer an die Börse bringen und so bis 2016 zum reinen Anbieter für die Pharmaindustrie und die Agrarwirtschaft werden, der sich auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze konzentriert. Eine Entscheidung über den genauen Weg solle in der zweiten Jahreshälfte 2015 erfolgen, hiess es nun./jha/stb

(AWP)

 

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Wacker Chemie soll Abspaltung der Halbleiter-Sparte erwägen

10.03.2015 13:12



MÜNCHEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie denkt Kreisen zufolge über die Abspaltung seiner Halbleiter-Sparte nach. Das könnte dem Unternehmen etwa 300 Millionen US-Dollar einbringen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Titel der abgespaltenen Sparte könnten in den USA notiert werden. Allerdings sei noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden und der Betrag könne sich ändern. Wacker Chemie wollte die Informationen nicht kommentieren.

Am Finanzmarkt sorgte die Fantasie einer Spartenabspaltung für einen kräftigen Kurssprung. Am Dienstag legten die Aktien um mehr als vier Prozent zu. Der Kurs war damit so hoch wie zuletzt im August 2011. Analyst Peter Spengler von der DZ Bank würde einen Börsengang begrüssen.

Siltronic ist einer von insgesamt fünf Geschäftsbereichen des MDax-Konzerns. Im vierten Quartal steigerte Siltronic dank einer robusten Nachfrage Umsatz und operatives Ergebnis. Der Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 223 Millionen Euro. Dabei hat sich der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) mit 38 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Die Wacker Chemie-Halbleitertochter entwickelt und produziert Wafer mit Durchmessern bis zu 300 Millimetern an Standorten in Europa, Asien und USA./jha/mne/fbr

(AWP)

 

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Munich Re schüttet weitere Milliarde aus - Neues Aktienrückkaufprogramm

11.03.2015 07:59



MÜNCHEN (awp international) - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re startet ein neues Aktienrückkaufprogramm. Dabei sollen bis Ende April 2016 eigene Anteile für maximal eine Milliarde Euro aufgekauft werden, teilte der Konzern am Mittwoch in München mit. Im Rahmen des bis zur Hauptversammlung im Mai 2015 derzeit laufenden Aktienrückkaufs wurden bisher 5,6 Millionen Aktien für 905 Millionen Euro erworben. Diese Papiere sollen wie die Anteile aus früheren Rückkäufen eingezogen werden. Dadurch sinkt die Zahl der Aktien und der Wert der übrigen Anteile steigt. Der Rückversicherer sitzt auf hohen Kapitalreserven und schüttet diese regelmässig über hohe Dividenden und dem Erwerb eigener Anteile an die Aktionäre aus./zb /fbr

(AWP)

 

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Hugo Boss startet mit weniger Gewinn ins neue Jahr

06.05.2015 08:09

METZINGEN (awp international) - Der Modekonzern Hugo Boss hat im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verbucht. Gestiegene Investitionen schmälerten den Gewinn um sieben Prozent auf 75,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Eine Übernahme in Südkorea oder auch die Verlagerung eines Showrooms in New York kosteten Geld. Zudem investierte Hugo Boss in den Ausbau seines Ladennetzes und in Werbung. Das operative Ergebnis (Ebitda vor Sondereffekten) blieb mit 132 Millionen Euro in etwa stabil.

Der schwache Euro verhalf Hugo Boss beim Umsatz zu einer Steigerung von neun Prozent auf 667,5 Millionen Euro. Währungsbereinigt belief sich das Plus auf drei Prozent. "Die Bekleidungsbranche leidet momentan unter einer starken Kaufzurückhaltung der Verbraucher, insbesondere in Europa", sagte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs. Er sei aber überzeugt, dass das Wachstum in den kommenden Quartalen wieder stärker ausfallen wird. Der Umsatz soll im Gesamtjahr weiterhin währungsbereinigt im mittleren einstelligen Bereich zulegen und das operative Ergebnis um bis zu sieben Prozent steigen./she/stb

(AWP)

 

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BASF-Gewinn erneut von Ölpreisverfall belastet - Ausblick bleibt

24.07.2015 07:38
 

LUDWIGSHAFEN (awp international) - Beim Chemiekonzern BASF hat im zweiten Quartal der deutlich niedrigere Ölpreis erneut Spuren hinterlassen. Besser lief es hingegen im Geschäft mit Katalysatoren und Bauchemikalien. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereffekten legte um 2 Prozent auf gut 2,0 Milliarden Euro zu, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Freitag in Ludwigshafen mitteilte. Damit verfehlte BASF die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz kletterte dank eines schwächeren Euro um drei Prozent auf 19,1 Milliarden Euro.

Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von knapp 1,3 Milliarden Euro. Das war etwa soviel wie im Vorjahreszeitraum. Für das laufende Jahr peilt BASF weiterhin einen leichten Zuwachs beim Umsatz an. Der operative Gewinn vor Sondereinflüssen soll auf dem Vorjahresniveau verharren./mne/she

(AWP)

 

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Amazon überrascht mit schwarzen Zahlen - Aktie schiesst hoch

24.07.2015 07:07

(Meldung vom Vorabend ausgebaut)

SEATTLE (awp international) - Der weltgrösste Online-Händler Amazon hat die Anleger mit einem überraschenden Quartalsgewinn begeistert. Die Aktie sprang im nachbörslichen Handel um über 17 Prozent hoch. Amazon war im vergangenen Quartal nach einem Umsatzsprung von 20 Prozent in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Analysten hatten eher wieder rote Zahlen erwartet. Mit dem nachbörslichen Kurssprung überholte Amazon beim Börsenwert erstmals den Supermarkt-Riesen Wal-Mart , der immer noch etwa fünf Mal mehr Umsatz macht.

Beeindruckend war vor allem die Entwicklung im Cloud-Geschäft, das Rechenleistung aus dem Netz für viele Startups und etablierte Unternehmen anbietet. Der Umsatz des Bereichs schoss im Jahresvergleich um über 80 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar hoch und der operative Gewinn von 77 auf 391 Millionen Dollar.

Amazon legt erst seit Anfang des Jahres Zahlen für sein Cloud-Geschäft vor. Schon im ersten Quartal gab es einen operativen Gewinn von 256 Millionen Dollar, während Analysten zuvor daran zweifelten, ob der Bereich angesichts des scharfen Wettbewerbs mit Rivalen wie Google und Microsoft überhaupt Profite abwirft.

Insgesamt verdiente Amazon von April bis Juni 92 Millionen Dollar. Im Vierteljahr davor hatte der Konzern noch 57 Millionen Dollar verloren und im Vorjahresquartal 126 Millionen Dollar.

Firmengründer Jeff Bezos war bisher dafür bekannt, das verdiente Geld schnell wieder in den Ausbau des Geschäfts zu investieren. Die Anleger gewöhnten sich daher an bestenfalls schmale Gewinne, auch wenn sie schwache Quartale immer wieder mal mit Kursabschlägen abstraften.

Jetzt übertrafen die Ergebnisse die Erwartungen der Analysten deutlich. Ein Grund war, dass diesmal die Kosten langsamer wuchsen als die Einnahmen. Amazon braucht unter anderem viel Geld für die Logistik-Infrastruktur. Im vergangenen Jahr hatte zudem der Flop des ersten hauseigenen Smartphones Fire Phone die Bilanz belastet.

Zugleich stieg die Mitarbeiter-Zahl binnen eines Jahres um 38 Prozent auf 183 100, allein in den vergangenen drei Monaten wurden es rund 18 000 Beschäftigte mehr. Unter anderem brauche Amazon mehr Leute für Lager und Call Center, wie Finanzchef Brian Olsavsky in einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte.

Der Umsatz erreichte knapp 23,2 Milliarden Dollar, wie Amazon nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Im Heimatmarkt sprangen die Erlöse um ein Viertel auf knapp 13,8 Milliarden Dollar hoch. Das operative Ergebnis wurde mit 703 Millionen Dollar mehr als verdoppelt. Im internationalen Geschäft gab es dagegen nur ein Umsatzplus von drei Prozent auf 7,56 Milliarden Dollar, der operative Verlust stieg von 2 auf 19 Millionen Dollar. Die Auslandszahlen werden bei Umrechnung in die US-Währung vom starken Dollar-Kurs gedrückt./so/DP/fbr

(AWP)

 

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Wacker Chemie sieht sich auf Kurs für Jahresziele

03.08.2015 07:39

MÜNCHEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie hält Kurs auf seine Jahresziele. Im zweiten Quartal sorgte eine starke Nachfrage und die Euroschwäche für kräftigen Schub. Der Umsatz legte um 10,3 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro zu, wie der MDax -Konzern am Montag mitteilte. Sowohl die Chemie- als auch das Halbleitergeschäft Siltronic wuchsen zweistellig. Wegen niedrigerer Preise ergab sich im Reinstsiliziumgeschäft aber ein leichter Rückgang. Der Gewinn erhöhte sich insgesamt kräftig von 29,4 Millionen auf 108,2 Millionen Euro. Wacker profitierte dabei auch von einbehaltenen Anzahlungen und Schadenersatzleistungen im Solarsiliziumgeschäft.

"Auch wenn die Herausforderungen im wirtschaftlichen Umfeld zunehmen, sind wir zuversichtlich, dass sich unser operatives Geschäft im zweiten Halbjahr weiter positiv entwickelt", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl. 2015 dürfte der Umsatz um rund 10 Prozent klettern, bekräftigte er. Das operative Ergebnis (Ebitda) soll auf bereinigter Basis leicht zulegen, während der Gewinn auch wegen geringerer Sondererträge sinken dürfte. Vor einem Jahr hatte Wacker von hohen Sonderzahlungen im Zusammenhang mit der Auflösung von langfristigen Lieferverträgen für Solarsilizium profitiert.

Im Juni hatte Wacker seine Halbleitertochter Siltronic an die Börse gebracht. Wacker hält aber noch mehr als die Hälfte an dem Wafer-Hersteller./jha/fbr

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Eigene Läden und schwacher Euro kurbeln Umsatz von Hugo Boss an

04.08.2015 08:09

METZINGEN (awp international) - Der Modekonzern Hugo Boss hat sein Wachstum dank des günstigen Euro-Kurses und der guten Entwicklung in den eigenen Läden im zweiten Quartal beschleunigt. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz in diesem Zeitraum um 16 Prozent auf 647 Millionen Euro zu, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Metzingen mitteilte. Das operative Ergebnis - bei Hugo Boss der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) - verbesserte sich um 12 Prozent auf 123 Millionen Euro. Unter dem Strich legte Hugo Boss um 13 Prozent auf knapp 71 Millionen Euro zu. Analysten hatten mit dieser Entwicklung gerechnet.

Für das Gesamtjahr bestätigte Hugo Boss seine Prognose, wonach der Konzernumsatz währungsbereinigt im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen soll. Dazu sollen auch die Eröffnung von rund 65 Geschäften sowie weitere Übernahmen beitragen. Operativ will der Konzern um 5 bis 7 Prozent zulegen. Allerdings soll die Rohertragsmarge, die im zweiten Quartal unter anderem von Preissenkungen und negativen Effekten aus Bestandsbewertungen belastet wurde, nicht mehr so stark steigen wie zuvor gedacht./she/stb

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Credit Agricole wieder mit dickem Gewinn

04.08.2015 07:56

PARIS (awp international) - Die französische Grossbank Credit Agricole arbeitet sich weiter nach oben. Getragen von Zuwächsen im Versicherungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft sowie mit französischen Privatkunden verdiente das Institut im zweiten Quartal unter dem Strich 920 Millionen Euro, wie es am Dienstag in Paris mitteilte. Damit erfüllte das zweitgrösste französische Geldhaus die Erwartungen von Analysten. Vor einem Jahr war der Gewinn wegen hoher Abschreibungen auf die Beteiligung an der zusammengebrochenen portugiesischen Bank Espirito Santo auf 77 Millionen Euro eingebrochen.

Infolge der Finanzkrise hat Credit Agricole seine Auslandsambitionen weitgehend eingestellt und konzentriert sich nun vor allem auf das Geschäft im französischen Heimatmarkt. Espirito Santo war eine der letzten grossen Auslandsbeteiligung von Credit Agricole. Noch in diesem Jahr soll die Vermögensverwaltungstochter Amundi an die Börse gebracht werden. Credit Agricole hat in diesem Jahr bereits gut ein Drittel an der Börse gewonnen und übertrifft damit den Branchenschnitt deutlich.

Bislang hielt der seit Mai amtierende neue Bankchef Philippe Brassac an den bestehenden langfristigen Zielen fest. Allerdings kündigte er bereits Veränderungen des Geschäftsmodells an, um die Bank an die immer strengeren Regeln, die anhaltend niedrigen Zinsen und die Digitalisierung anzupassen. Am Dienstag kündigte das Institut einige Wechsel im Vorstand an./enl/zb/stb

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Axel Springer hält Gewinn stabil
 

Dank starken Wachstums im Digitalgeschäft hat Axel Springer seinen Gewinn im zweiten Quartal überraschend stabil gehalten.

Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) verharrte bei 147 Millionen Euro, wie der Medienkonzern am Dienstag in Berlin mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Überschuss stieg leicht auf 79 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich im Rahmen der Markterwartungen um sieben Prozent auf 797 Millionen Euro.

Von Reuters befragte Analysten hatten einen Umsatz von 790 Millionen Euro, ein bereinigtes Ebitda von 133 Millionen Euro und einen bereinigten Überschuss von 52 Millionen Euro prognostiziert. Axel Springer bekräftigte seine Wachstumsprognosen für das laufende Jahr.

(Reuters)

 

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Kuka untermauert höhere Prognose mit Gewinnsprung

05.08.2015 07:45

AUGSBURG (awp international) - Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat seinen Gewinn im zweiten Quartal mehr als verdoppelt. Der Überschuss legte auf 26,2 (Vorjahr: 10,3) Millionen Euro zu, wie der MDax -Konzern am Mittwoch mitteilte. Ende Juli hatte der Konzern bereits vorläufige Eckdaten veröffentlicht und die Prognose für das Geschäftsjahr 2015 erhöht. Grund sei eine gute Auftragslage und zu erwartende Buchgewinne aus den Verkäufen von Tochterunternehmen. Am Mittwoch meldete Kuka einen weiteren Grossauftrag des chinesischen Automobilherstellers Geely-Volvo im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern nun mit einem Umsatz von rund 2,9 Milliarden Euro (zuvor: rund 2,8 Mrd). Die um Kaufpreiszahlungen bereinigte operative Gewinnmarge (Ebit) werde dabei zwischen 6,5 und 7,0 (zuvor: rund 5,5) Prozent liegen. Kuka hatte seine Werkzeugbausparte sowie die Ingenieursfirma HLS verkauft. Die Buchgewinne fliessen in die neue Prognose mit ein. Hingegen wurde der Kauf des schweizerischen Logistik-Spezialisten Swisslog ausgeklammert.

Im zweiten Quartal legte der Umsatz nach endgültigen Berechnungen um die Hälfte auf rund 758 Millionen Euro zu. Der Auftragseingang erhöhte sich um 22 Prozent auf 696 Millionen Euro. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ergab sich eine Verbesserung um 17,8 Prozent auf 40,3 Millionen Euro. Gemessen am Umsatz waren das aber mit 5,3 Prozent 1,5 Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor. Dies wurde im Handel in ersten Reaktionen bemängelt./jha/stb

(AWP)

 

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Société Générale erwirtschaftet hohen Gewinn
 

Die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hat die französische Grossbank Société Générale zum grössten Quartalsgewinn seit 2007 getrieben.

Unter dem Strich verdiente das Institut im zweiten Jahresviertel 1,35 Milliarden Euro, 25 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie es am Mittwoch in Paris mitteilte. Damit übertraf das Geldhaus die Erwartungen von Analysten. Die Bank kündigte zudem ein neues Programm an, mit dem bis 2017 rund 850 Millionen Euro eingespart werden sollen.

Die Bank profitierte an vielen Stellen von den massiven Hilfen der EZB, mit denen die Notenbank die Wirtschaft in Europa ankurbelt. So musste die Société Générale im französischen Privatkundengeschäft deutlich weniger für faule Kredite zurücklegen. Einen kräftigen Zuwachs gab es im Aktienhandel. Ausserdem wirkten sich Bilanzierungseffekte bei der Bewertung der eigenen Schulden positiv aus. Damit konnte die Bank auch die Probleme in ihrem wichtigen Russland-Geschäft wettmachen.

(AWP)

 

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Amazon-Gründer verkauft Aktien
 

Jeff Bezos, der Gründer und Chef von Amazon, hat diese Woche Aktien des weltgrössten Online-Händlers im Wert von mehr als einer halben Milliarde Dollar zu Geld gemacht.

Bezos trennte sich seit Montag von gut einer Million Anteilsscheine im Rahmen eines langfristigen Verkaufsplans, wie Amazon am späten Mittwoch mitteilte.

Die Aktie notiert aktuell auf einem Hoch bei 537 Dollar. Der 51-Jährige hält nach den jüngsten Verkäufen noch knapp 83 Millionen Amazon-Aktien im aktuellen Wert von rund 44,5 Milliarden Dollar. Bezos verkauft Aktien von Zeit zu Zeit und finanzierte unter anderem den 250 Millionen Dollar schweren Kauf der Zeitung "Washington Post" aus seinem Privatvermögen.

(AWP)

 

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Hewlett-Packard streicht bis zu 30 000 Jobs bei Aufspaltung

16.09.2015 06:31

PALO ALTO (awp international) - Der Computer-Riese Hewlett-Packard will im Zuge seiner Aufspaltung bis zu 30 000 weitere Arbeitsplätze streichen. Mit den Kostensenkungen sollen rund 2,7 Milliarden Dollar eingespart werden, wie der US-Konzern am Dienstag mitteilte. Die 25 000 bis 30 000 Jobs sollen vor allem im Geschäft mit Unternehmen wegfallen. Hewlett-Packard ist gerade dabei, einen 2012 eingeleiteten Abbau von 55 000 Arbeitsplätzen abzuschliessen.

HP spaltet sich zum 1. November auf. Das Geschäft mit PCs und Druckern wird von den Dienstleistungen für Unternehmen abgetrennt, um den einzelnen Sparten zu mehr Wachstum zu verhelfen. Zum 31. Oktober vergangenen Jahres hatte HP insgesamt 302 000 Beschäftigte. Bei der aktuellen Abbau-Aktion sollten ursprünglich erst 25 000 Stellen gestrichen werden, in mehreren Schritten wurden 55 000 daraus.

Die neuen Sparmassnahmen würden jede weitere Restrukturierung unnötig machen, kündigte die aktuelle Konzernchefin Meg Whitman an, die die auf Unternehmens-Services spezialisierte neue Firma führen wird.

Die Aufspaltung sollte nach bisherigen Angaben mehr als drei Milliarden Dollar an Kosten bringen - sich aber binnen einiger Jahre rechnen. Unklar ist, wie viele Stellenstreichungen dabei bereits eingeplant waren. Branchenbeobachter rechneten bereits seit einigen Monaten mit einem weiteren Stellenabbau. HP machte keine Angaben dazu, in welchem Zeitraum die zusätzlichen Arbeitsplätze wegfallen sollen.

Zuletzt erlebte HP im vergangenen Quartal einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn./so/DP/zb

(AWP)

 

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Hugo Boss senkt Prognose - Schwaches Geschäft in China und Amerika

16.10.2015 10:32

(Ausführliche Fassung)

METZINGEN (awp international) - Eine schwächere Nachfrage aus Asien und Amerika macht dem Edelschneider Hugo Boss schwer zu schaffen. Nach einem überraschend schlecht ausgefallenen dritten Quartal strich das Management des MDax-Konzerns seine Erwartungen für das Gesamtjahr zusammen. Umsatz und operativer Gewinn dürften weniger stark zulegen als bisher gedacht. Hugo Boss reiht sich damit in die Riege von Luxusgüteranbietern wie LVMH und Burberry ein, die bereits in den vergangenen Tagen mit Verweis auf ein schwächeres China-Geschäft maue Zahlen vorgelegt hatten.

Die Hugo-Boss-Aktie verlor im frühen Handel 8,5 Prozent an Wert. Zahlreiche Analysehäuser senkten ihre Kursziele für das Papier und kündigten an, ihre Einschätzung für die Aktie zu überprüfen. Die meisten Experten wurden von der Gewinnwarnung kalt erwischt. Sie hatten damit gerechnet, dass sich die Dynamik aus dem zweiten Quartal fortsetzt.

Nach ersten Berechnungen erzielte Hugo Boss im dritten Quartal einen Umsatz von 744 Millionen Euro. Dies waren vier Prozent mehr als im Vorjahr. Einige Analysten wie die der DZ Bank oder der Deutschen Bank hatten allerdings mit zweistelligen Zuwächsen gerechnet. Währungsbereinigt ging der Umsatz um ein Prozent zurück. Hugo Boss zufolge schwächte sich die Nachfrage in Asien und Amerika im September ab. In China gingen die Umsätze zurück, auch der US-Markt entwickelte sich negativ. Zudem kamen weniger Touristen, die Hugo-Boss-Artikel kauften. In Europa habe sich das Geschäft indes weiter stark entwickelt.

Investitionen, beispielsweise in das Ladennetz, schlugen sich im operativen Ergebnis nieder. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) gab im Quartal um 8 Prozent auf 168 Millionen Euro nach. Angaben zum Nettoergebnis machte Hugo Boss nicht. Der Konzern kündigte aber eine Belastung von 16 Millionen Euro wegen ungünstiger Wechselkurse vor allem beim Brasilianischen Real und dem Schweizer Franken an. Den vollständigen Bericht will Hugo Boss am 3. November vorlegen.

Der schwache Verlauf des dritten Quartals stimmt die Schwaben auch für das Gesamtjahr pessimistischer. Umsatz und bereinigtes Ebitda sollen jeweils nur noch um 3 bis 5 Prozent zulegen. Bislang hatte sich der Konzern ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich und einen Zuwachs beim Ebitda von 5 bis 7 Prozent zugetraut.

Die Luxusbranche hatte in den vergangenen Jahren von kauffreudigen Chinesen profitiert. Als die Dynamik im eigenen Land nachliess, verbanden viele von ihnen immer noch Urlaubs- und Geschäftsreisen in Europa oder den USA mit einer Shoppingtour. Denn in Asien sind edle Marken fast immer um ein Vielfaches teurer als hierzulande.

Mit dem Einbruch der Aktienmärkte im Sommer habe aber die Konsumbereitschaft der chinesischen Verbraucher sich weiter verschlechtert, meldete LVMH Anfang der Woche. Der französische Hersteller, dem unter anderem die Luxusmarke Louis Vuitton gehört, denkt Presseberichten zufolge bereits darüber nach, Läden in dem Land zu schliessen.

Der britische Modekonzern Burberry kürzt seiner Führungsriege wegen des schlechten Abschneidens sogar die Boni. Burberry ist vom chinesischen Markt, der etwa ein Drittel zum Gesamtumsatz beiträgt, allerdings besonders abhängig. Hugo Boss erzielt Analystenschätzungen zufolge etwa 8 Prozent seines Umsatzes in China. In der gesamten Region Asien/Pazifik sind es etwa 15 Prozent und in Amerika 24 Prozent. Grösster Markt für Hugo Boss Europa./she/stw/fbr

(AWP)

 

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General Electric verdient im Konzernumbau weniger

16.10.2015 15:29

(Ausführliche Fassung)

FAIRFIELD (awp international) - Flaute in der Ölbranche und Umbaukosten: Der US-Grosskonzern General Electric (GE) muss einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Im dritten Quartal fiel der Überschuss um 29 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert auf 2,5 Milliarden Dollar (2,2 Mrd Euro), wie der Siemens -Rivale am Freitag mitteilte. Der Umsatz schrumpfte um ein Prozent auf 31,7 Milliarden Dollar.

Um Sonderkosten bereinigt, stieg der Gewinn um drei Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. "In einem schwankungsvollen Marktumfeld hat sich GE gut geschlagen", kommentierte Vorstandschef Jeff Immelt.

Fortschritte gab es im Industriegeschäft, das künftig das einzige Standbein von GE sein wird. Der operative Gewinn kletterte - vor allem dank gestiegener Verkäufe in der Transport- und Flugzeugsparte sowie im Geschäft mit Haushaltsgeräten - um fünf Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar.

Allerdings setzt die durch den Ölpreisverfall bedingte Flaute im Energiegeschäft GE weiter zu. Der Absatz von Ausrüstung für die Öl- und Gasbranche brach zuletzt um 16 Prozent ein. Der Ölpreis ist auf Jahressicht um etwa die Hälfte gesunken, das setzt die Förderindustrie massiv unter Druck, weshalb sich Firmen mit Bestellungen zurückhalten.

GE steckt mitten im Grossumbau, der Konzern will sich auf den Kernbereich Industrie konzentrieren und zieht sich aus dem Geschäft mit Finanzdienstleistungen zurück. Erst am Dienstag war ein milliardenschwerer Geschäftsbereich der Tochter GE Capital an die US-Grossbank Wells Fargo verkauft worden.

Am Mittwoch erhielt GE die Genehmigung der US-Finanzaufsicht für den Rückzug aus der Verbraucherkreditsparte Synchrony Financial. Der Konzern hatte dieses Geschäft bereits im vergangenen Jahr als selbstständiges Unternehmen an die Börse gebracht, hält aber bislang noch 85 Prozent. Durch einen Aktientausch will GE diese Beteiligung in der kommenden Woche abstossen./hbr/DP/stb

(AWP)

 

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BASF kappt wegen abgekühlter Konjunktur und Ölpreisverfall Jahresziele

27.10.2015 07:44

LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF hat wegen einer abgekühlten Konjunktur vor allem in China und dem niedrigen Ölpreis seine Ziele für das Gesamtjahr kassiert. Auch der Tausch von Geschäftsteilen mit dem russischen Energieriesen Gazprom drückte die Erlöse. Das Unternehmen erwarte nun für 2015 einen leichten Rückgang bei Umsatz und bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit), teilte BASF am Dienstag in Ludwigshafen mit. Zuvor hatte die im Dax notierte Gesellschaft leicht steigende Erlöse (2014: 74,33 Mrd Euro) und ein bereinigtes operatives Ergebnis auf Vorjahreshöhe (7,36 Mrd Euro) angepeilt.

Im dritten Quartal schrumpfte der Umsatz um 5 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereffekten ging um 10 Prozent auf 1,6 Milliarden zurück. "Das Sommerloch war in diesem Jahr ausgeprägt; zudem zogen die Margen auch im September nicht an", sagte BASF-Vorstandschef Kurt Bock. Wichtige Märkte wie Brasilien steckten in einer Rezession oder würden wie China schwächer wachsen. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von 1,2 Milliarden Euro. Das waren fast 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr./mne/fbr

(AWP)

 

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Hugo Boss leidet unter schwächeren Geschäften in China
03.11.2015 08:06

METZINGEN (awp international) - Schwächere Geschäfte in China und den USA haben dem Modekonzern Hugo Boss im dritten Quartal einen Gewinnrückgang eingebrockt. Auch Währungseffekte belasteten, so dass der Überschuss von Juli bis September um 23 Prozent auf 88,5 Millionen Euro zurückging, wie Hugo Boss am Dienstag mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank wie bereits berichtet um 8 Prozent auf 168 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs um 4 Prozent auf 744 Millionen Euro.

Wegen der Umsatzrückgänge in China und den USA hatte Hugo Boss Mitte Oktober seine Prognose gesenkt. Der währungsbereinigte Umsatz und das operative Ergebnis sollen im Gesamtjahr nur noch zwischen drei und fünf Prozent wachsen. Um diese Ziel zu erreichen, braucht der Konzern ein gutes Weihnachtsgeschäft. Hugo Boss ist optimistisch, dass dies gelingt. Im Schlussquartal sei wieder mit einer besseren Umsatz- und Ergebnisentwicklung zu rechnen, hiess es./she/fbr

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BASF organisiert vier Bereiche neu
10.11.2015 09:43

LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der weltgrösste Chemiekonzern BASF will seine Geschäfte mit Papier-, Wasser-, Ölfeld- und Bergbauchemikalien wettbewerbsfähiger machen und organisiert sie deshalb neu. Damit geht bis Ende kommenden Jahres ein Abbau von weltweit etwa 120 Stellen einher, wie das Unternehmen am Dienstag in Ludwigshafen mitteilte. Die Sparten gehören zum Unternehmensbereich Performance Chemicals, der im Geschäftsjahr 2014 auf einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro kam.

Vorgesehen ist, dass die Geschäfte Water Solutions und Paper Chemicals in einer neuen globalen Geschäftseinheit "Paper & Water" zusammengeführt werden. Das soll die Effizienz erhöhen und zusätzliche Marktchancen eröffnen. Auch die Ölfeld- und Bergbauchemikalien sollen künftig eine weltweite Geschäftseinheit bilden. Branchenspezifische Teams sollen hier den Schwerpunkt auf die Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte legen. Wie viele Menschen insgesamt in den vier Bereichen arbeiten, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Die Änderungen werden zum 1. Januar 2016 wirksam./jes/DP/fbr

(AWP)

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Nicht selten wird den Erwartungen an der Börse mehr Gewicht eingeräumt als den harten Fakten. Hierzulande wissen gerade die Aktionäre von Transocean, wovon ich schreibe. In Erwartung eines überzeugenden Zahlenkranzes erfreuten sich die Aktien des selbsternannten Rekordhalters auf dem Gebiet der Ölförderung auf hoher See einer regen Nachfrage. Innerhalb weniger Wochen schossen sie dank aggressiven Deckungskäufen um 40 Prozent nach oben.

Und obschon der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent einbrach, wurden die Analystenerwartungen gerade auf den Stufen operativer Gewinn (EBIT) und Reingewinn deutlich übertroffen. Einmal mehr lag der Teufel jedoch im Detail, weshalb die als gering bezeichnete Ergebnisqualität Gewinnmitnahmen lostrat.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. So liessen negative Kommentare aus der Analystengemeinde nicht lange auf sich warten. Einmal mehr machte die mächtige Investmentbank Goldman Sachs ihrem Ruf alle Ehre und nutzte eine Branchenstudie dazu, das Kursziel für die Aktien von Transocean auf 4,50 (5) Dollar zu kürzen. Mit anderen Worten: Die Studienverfasser sehen den Börsenwert des Unternehmens über die nächsten zwölf Monate um weitere 70 Prozent schmelzen. Wenig überraschend lautet das Anlageurteil daher "Sell".

Damit befinden sich die Amerikaner in allerbester Gesellschaft: Erhebungen zufolge empfehlen zwei von drei Analysten die Valoren des im Swiss Market Index vertretenen Unternehmens zum Verkauf. Eine deutliche Sprache spricht auch der Durchschnitt aller Kursziele, der bei gerade mal 12 Dollar liegt.

Die Probleme von Transocean sind ernst, vorerst aber nicht lebensbedrohlich. Unter dem neuen Firmenchef wurde die Förderflotte gesundgeschrumpft und die Bilanz von unnötigem Ballast befreit. Selbst wenn die Aktien eines Tages aus dem Swiss Market Index ausscheiden sollten, würde ein Rückschlag auf 4,50 Dollar einen weiteren Ölpreiszerfall voraussetzen.

Goldman Sachs war in den letzten Jahren immer wieder für das eine oder andere ziemlich extreme Kursziel gut (siehe auch Kolumne vom 26. Oktober).

Spontan denke ich da an das 15,50 Franken lautende 12-Monats-Kursziel für die auf der berühmt-berüchtigten "Conviction Sell List" geführten Aktien des in Zürich beheimateten Industriekonzerns ABB. Wie auch bei Transocean argumentiert die amerikanische Investmentbank vor allem mit den Folgen der schwachen Rohölpreise. In Erwartung eines darüber hinaus intensiveren Wettbewerbs mit Anbietern aus den Schwellenländern liegen die Gewinnschätzungen für die kommenden Jahre um bis zu 15 Prozent unter Konsens. Vom Kursziel lässt sich sogar ein Rückschlagpotenzial von 18 Prozent ableiten.

Davon lässt man sich bei den beiden grössten Aktionären von ABB allerdings nicht ins Bockshorn jagen. Erst gestern wurde bekannt, dass Investor AB die Beteiligung auf über 10 Prozent ausgebaut hat. Cevian Capital hält den letzten Offenlegungsmeldungen zufolge zwar nur 5,1 Prozent der Stimmen, dennoch macht diese Beteiligung beim zweitgrössten Aktionär geschätzte 16 Prozent der verwalteten Vermögenswerte aus.

Auf der Suche nach weiteren geradezu aufsehenerregenden Verkaufsempfehlungen bin ich bei Syngenta fündig geworden. Obschon der für Kepler Cheuvreux tätige Experte sein Kursziel für die Papiere des Basler Agrarchemieherstellers erst gerade auf 265 (250) Franken erhöht hat, liegt dieses noch immer knapp 25 Prozent unter dem gestrigen Schlussstand.

In einer mir zugespielten Branchenstudie zeichnet der Verfasser ein ziemlich düsteres Umfeld. Dieses habe sich über die letzten eineinhalb Jahre deutlich eingetrübt und mit dem sehr schwachen Auftakt der Anbausaison in Brasilien einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Wer die Hoffnung auf eine Übernahmeofferte durch Monsanto noch nicht aufgegeben hat, für den hat der Experte schlechte Nachrichten. Er rechnet nämlich nicht damit, dass der Rivale innerhalb nützlicher Frist an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Seine Befürchtung: Syngenta könnte vom Gejagten zum Jäger werden und eine überteuerte Grossübernahme tätigen.

Zuletzt hiess es allerdings gerüchtehalber, Syngenta stehe in Sondierungsgesprächen mit dem Partnerunternehmen DuPont. Mit einer Verschmelzung der sich ergänzenden Geschäftsaktivitäten liessen sich durchaus Aktionärswerte schaffen.

Den jüngsten Kurszerfall bei den Aktien von Adecco dürfte vor allem den für die Deutsche Bank tätigen Experten gefreut haben. Anders als seine Berufskollegen konnte er sein Kursziel nach der tiefgreifenden Enttäuschung von vergangener Woche sogar leicht auf 50 (48) Franken erhöhen. In Erwartung eines rückläufigen Branchenzyklus' hält er dennoch an seiner Verkaufsempfehlung fest. Das Rückschlagpotenzial beziffert der Experte auf mehr als 26 Prozent.

Auch die Schweizer Bankaktien bleiben nicht verschont. Bei Julius Bär hat Kepler Cheuvreux ein optisch tiefes Kursziel von 37 Franken ausstehen. Selbst nach dem Rücksetzer der letzten Tage entspricht das noch einmal einem Minus von gut 20 Prozent. Bei der Berenberg Bank sieht man die zum Verkauf empfohlenen Aktien der Credit Suisse um einen Drittel auf 16 Franken fallen. Wenig überraschend argumentiert der dafür verantwortliche Experte mit dem milliardenschweren Kapitalbedarf. Die Credit Suisse ihrerseits macht mit einer aggressiven Verkaufsempfehlung für die Papiere der Bank Vontobel von sich reden. Vom 38 Franken lautenden Kursziel lässt sich ein Abwärtspotenzial von etwas weniger als 19 Prozent ableiten.

Die genannten Kursziele und Empfehlungen haben alle eines gemeinsam: Bei allen geht der jeweilige Urheber von extrem pessimistischen und weit von der gängigen Meinung abweichenden Annahmen aus. Diese dürften im einen oder anderen Fall durchaus auch eintreffen.

Aktienanalysten werden immer wieder dafür kritisiert, dass sie oft mit dem Strom schwimmen und sich gerne im Einheitsbrei suhlen. In der heutigen Kolumne und in jener vom 26. Oktober habe ich gezeigt: Es gibt durchaus auch mutige Vertreter dieser Gilde. Nun auch diese noch zu kritisieren, wäre selbst für meine Verhältnisse verwegen. Dennoch sollten Anleger genau hinsehen, ob die auf die eine oder andere Seite ausscherende Empfehlung nicht doch einfach nur Effekthascherei ist.

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