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alpenland
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Surteco wird empfohlen

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Musterdepotaufnahme Bernecker
Kauflimit 22€
BörsenParkett: SURTECO
• Eine Special Situation wird der ehemalige SDAX-Wert SURTECO (WKN: 517 690; 20,70 €).
Wir vergleichen dies mit besonderen Stories wie seinerzeit Helma Eigenheimbau, Drillisch, Villeroy & Boch, Invision, Ströer oder zuletzt Hypoport. In jedem dieser Fälle ging es darum, signifikante Unterbewertungen in Relation zum Geschäftsmodell zu heben. Alle schafften mindestens 100 % Kurszuwachs auf 18 Monate oder schneller.

Surteco ist ein Weltmarktführer. Man entwickelt, fertigt und vertreibt Oberflächenmaterialien auf der Basis von Papier und Kunststoff. Dazu zählen u. a. Folien, Kantenbänder (Weltmarktführer), technische Profile, Sockelleisten, Dekordrucke und Rollladensysteme. Hauptabnehmer ist die Möbelindustrie, daneben auch die Metallverarbeitung, Elektroindustrie und die Baumarktbranche, hier besonders die Fußboden- und Holzwerkstoffindustrie.

2013 mit wegweisender Akquisition. Ende 2013 wurde der Kauf des Konkurrenten Süddekor abgeschlossen. So wurde der Umsatz auf eine um 60 % erhöhte Basis (2015 ca. 640 Mio. €) gestellt. Finanziert wurde der Deal über eine Kapitalerhöhung, die allerdings lange auf den Kurs drückte. Damit gelang es die Marktpräsenz im Bereich papierbasierter Oberflächenbeschichtungsprodukte insbesondere in den Märkten für Dekorpapier und Finishfolien spürbar zu stärken. Ursprünglich wollte man ab 2015 erhebliche Synergieeffekte (bis zu 24 Mio. €) aus dem Zusammenschluss heben. So hat Surteco bereits den Vertrieb und den Einkauf vereinheitlicht und setzt hier auf Skaleneffekte. Allerdings war die Integration Mitte 2015 noch nicht abgeschlossen. Die Verlagerung der Dekordruckaktivitäten hat knapp 10 Mio. € gekostet. Im Kurs spiegelte sich das wider. Nach einem Gewinn je Aktie von 1,19 € in 2014 dürfte dennoch per 2015 eine deutliche Steigerung auf 1,38 € gelingen.

Die entscheidende Frage lautet aber: Was kann Surteco nach gelungener Integration der Süddekor verdienen? Analysten sehen hier einen Gewinn je Aktie zwischen 2,20 und 3 € je Aktie, die ab 2017 als möglich gelten. Damit läge das KGV zwischen 9 und 6,7. Für ein recht konjunkturresistentes Unternehmen mit hervorragender Bilanzstruktur (fast 50 % Eigenkapitalquote) ist das nicht viel. Was aber noch viel wichtiger ist:

Die Cashflow-Stärke steht in keinem Verhältnis zum aktuellen Börsenwert von 300 Mio. €. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erreichte nach neun Monaten 52,8 Mio. € (Freecashflow 38 Mio. €) nach zuvor 38,2 Mio. €. Am Ende des Jahres dürfte man um 65 Mio. € landen. Bei einem Eigenkapital von 324 Mio. € gibt es die Aktie auch noch knapp unter Buchwert.

Dividendengarant. Der starke Cashflow ermöglicht die Ausschüttung einer starken Dividende. Für 2014 wurden bereits 0,70 € gezahlt. Wir gehen davon aus, dass mit verbesserten Gewinnzahlen die Dividende für 2017 auf 1,10 € steigen kann. Dann läge dieDividendenrendite bei über 5 %.

Fazit: Die Bewertungsineffizienz sollte bald ein Ende haben. Erstes konservatives Ziel 30 €.

Fundamentals zu Surteco:
Börsenwert: 300 Mio. €
Kurs-Umsatz-/Verhältnis: 0,47
Kurs-Buchwert-/Verhältnis: 0,92
Gewinn je Aktie
2014: 1,19 €
2015e: 1,25 € (KGV 16)
2016e: 2,00 € (KGV 10)
2017e: 2,40 € (KGV 8,3)

Dividende je Aktie
2014: 0,70 €
2015e: 0,80 €
2016e: 0,90 €
2017e: 1,10 €
Berenberg taxiert den Cashflow je Aktie per 2016 auf 4,12 €!
Investorentermine: 23 bis 25 November Eigenkapitalforum Frankfurt.

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Hewlett-Packard schwächelte in letztem Quartal vor Aufspaltung
25.11.2015 06:32

PALO ALTO (awp international) - Der Computer-Konzern Hewlett-Packard hat das letzte Quartal vor der Aufspaltung in zwei Unternehmen mit einem Umsatzrückgang und stagnierendem Gewinn abgeschlossen. Die Erlöse sanken um 6,4 Prozent auf 24,8 Milliarden Dollar, wie Hewlett-Packard nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Das PC-Geschäft von HP litt weiterhin unter dem Schrumpfen des Marktes, auch bei den Druckern gab es Rückgänge. Der Gewinn in dem Ende Oktober abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal lag mit 1,32 Milliarden Dollar knapp unter dem Vorjahreswert.

Der Traditionskonzern des Silicon Valley wurde zum 1. November aufgespalten: In die HP Inc. mit PCs und Druckern sowie Hewlett Packard Enterprise, wo das Geschäft mit Unternehmen sowie Software und Finanzdienstleistungen unterkam.

Die Aktie der Hardware-Firma verlor im nachbörslichen Handel zeitweise über fünf Prozent. Beim Enterprise-Papier gab es dagegen ein Plus von mehr als zwei Prozent./so/DP/he

(AWP)

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Presse: GE steht vor Verkauf seiner Hausgerätesparte an chinesische Haier
15.01.2016 08:00

NEW YORK (awp international) - Der US-Mischkonzern General Electric (GE) steht einem Pressebericht zufolge kurz vor dem Verkauf seiner Haushaltsgerätesparte an das chinesische Unternehmen Haier. Wie das "Wall Street Journal" (Freitag) mit Verweis auf informierte Personen schreibt, hat der chinesische Hausgerätehersteller andere Interessenten mit einem Angebot von über 4 Milliarden US-Dollar (3,68 Mrd Euro) ausgestochen. Das Geschäft könnte noch an diesem Freitag verkündet werden, hiess es.

Bei GE waren früheren Medienberichten zufolge nach dem gescheiterten Verkauf der Haushaltsgerätesparte an den schwedischen Konkurrenten Electrolux mehrere neue Angebote aus China eingegangen. Neben Qingdao Haier soll auch Midea, Chinas grösser Hersteller von Klimaanlagen und Reiskochern, unter den Interessenten gewesen sein./nmu/jha/stb

(AWP)

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Carrefour mit viertem Wachstumsjahr in Folge
15.01.2016 07:55

BOULOGNE-BILLANCOURT (awp international) - Europas grösster Handelskonzern Carrefour bleibt auf Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr legte der Umsatz verglichen mit 2014 um drei Prozent auf 86,3 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Freitag in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilte. Rechnet man Wechselkursschwankungen, das Tankstellengeschäft und Veränderungen bei den Verkaufstagen heraus, betrug das Plus sogar 5,3 Prozent. Dazu trug vor allem ein starkes Wachstum in Lateinamerika bei, während es in Asien deutliche Einbussen gab. Auf dem französischen Heimatmarkt und den anderen europäischen Märkten von Carrefour legten die Umsätze leicht zu.

Es war das vierte Wachstumsjahr in Folge für Carrefour. Allerdings schwächte sich die Entwicklung im Schlussquartal etwas ab. Mit einem Zuwachs von 2,4 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro lagen die Umsätze von Oktober bis Ende Dezember leicht unter den Erwartungen von Analysten./enl/stb

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Flughafenbetreiber Fraport von Lufthansa-Streiks ausgebremst
15.01.2016 07:52

FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa-Streiks haben die Wachstumspläne des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport 2015 merklich gebremst. Mit einem Plus von 2,5 Prozent auf gut 61 Millionen Fluggäste kam Deutschlands grösster Flughafen zwar auf einen neuen Jahresrekord, wie Fraport am Freitag in Frankfurt mitteilte. Allerdings verfehlte das Unternehmen seine eigenen Pläne: Erst Anfang November hatte Vorstandschef Stefan Schulte seine Prognose für das Passagierwachstum um einen Prozentpunkt auf 3 bis 4 Prozent angehoben und auch für den Gewinn die Latte höher gelegt.

Auch im Dezember fiel die Entwicklung mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent nicht besser aus. Im Cargo-Geschäft stand im letzten Monat ein Minus von 1,0 Prozent zu Buche, im Gesamtjahr ging das Aufkommen an Fracht und Luftpost um 2,6 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen zurück.

An den Konzernflughäfen im Ausland bekam Fraport die Russland-Krise zu spüren. In St. Petersburg sank die Zahl der Fluggäste 2015 um 5,4 Prozent, am wichtigen Reiseziel Antalya in der Türkei um 1,6 Prozent. Am Flughafen Ljubljana ging sie hingegen um 10 Prozent, in Lima (Peru) um 9,2 Prozent und im chinesischen Xi'an sogar um 13 Prozent nach oben./stw /fbr

(AWP)

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Total will Dividende trotz Ölkrise halten

Der Chef des französischen Ölkonzerns Total, Patrick Pouyanne, will seine Aktionäre bei der Stange halten.

Er rechne wegen des Ölpreisverfalls mit einem jährlichen Gewinnrückgang von mehr als 20 Prozent, die Total-Dividende werde aber nicht gekürzt, sagte der Konzernchef am Dienstag im Radiosender "Europe 1". Angesichts des Preiseinbruchs würden Investitionen gekürzt, dies wiederum werde dazu führen, dass es irgendwann zu einer Wende beim Ölpreis komme. Wann das sei, könne er aber nicht sagen.

(AWP)

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Chipzulieferer ASML mit dürftigem Ausblick - Mehr Aktienrückkauf und Dividende
20.01.2016 08:02

VELDHOVEN (awp international) - Europas grösster Chipzulieferer ASML will seine Aktionäre mit einem neuen Rückkaufprogramm und einer steigenden Dividende bei Laune halten. Im Tagesgeschäft rechnet das Unternehmen im laufenden Quartal dagegen mit etwas weniger Umsatz als Experten erwartet hatten. Von Januar bis März dürfte der Konzern mit seinen Anlagen zur Chipherstellung 1,3 Milliarden Euro erlösen, teilten die Niederländer am Mittwoch mit. Im zweiten Quartal dürfte die Nachfrage aber dann für deutlich steigende Erlöse sorgen, sagte Konzernchef Peter Wennink.

Der zusätzliche Aktienrückkauf über rund 1 Milliarde Euro soll in diesem und dem kommenden Jahr erfolgen. Daneben sind noch 500 Millionen aus einem bereits angekündigten Programm übrig. Zudem soll die Dividende für das abgelaufene Jahr um die Hälfte von 70 Cent auf 1,05 Euro pro Aktie steigen. Mit dem Kapitalrückfluss an die Eigentümer will das Unternehmen wohl auch Kurspflege betreiben - in diesem Jahr hat der Aktienkurs bis zum Vortagesschluss mehr als 10 Prozent verloren.

In den letzten drei Monaten des abgelaufenen Jahres setzte das Unternehmen 1,43 Milliarden Euro um, gut 7 Prozent weniger als im Vierteljahr davor. Da die Preise für Halbleiterprodukte stark schwanken, ist bei Chipkonzernen und deren Zulieferern der Quartalsvergleich sinnvoller als derjenige zum Vorjahr. Der Gewinn sackte um über 9 Prozent auf 292 Millionen Euro ab./men/zb/stk

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Microchip will Atmel - Milliardenfusion unter US-Chipherstellern
20.01.2016 06:30

CHANDLER/SAN JOSE (awp international) - Nach dem Ausstieg des Chipherstellers Dialog Semiconductor aus dem Bieterstreit um den US-Rivalen Atmel ist der Konkurrent Microchip Technology nun zum Zuge gekommen: Wie beide Unternehmen am Dienstagabend mitteilten, haben sich die Manager von Microchip und Atmel auf die Übernahme zum Preis von rund 3,56 Milliarden US-Dollar geeinigt. Demnach zahlt Microchip 8,15 US-Dollar je Atmel-Aktie, wobei 7 Dollar in bar und 1,15 Dollar in eigenen Aktien fällig werden.

Stimmen die Atmel-Aktionäre und Behörden zu, dann soll im zweiten Quartal alles unter Dach und Fach sein. Neben einem höheren Umsatz verspricht sich Microchip von der Übernahme mittelfristig Synergien in Höhe von rund 170 Millionen US-Dollar.

Die im TecDax notierte Dialog Semiconductor war in der vergangenen Woche aus dem Wettrennen um Atmel ausgestiegen. Da sich Microchip mit dem Versprechen eines höheren Angebots erst aus der Deckung gewagt hatte, als Dialog bereits vertragseinig mit Atmel war, musste Atmel an Dialog eine Art Strafgebühr von 137,3 Millionen US-Dollar zahlen./stb

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General Electric (GE) ringt mit niedrigem Ölpreis und starkem Dollar
22.01.2016 13:12

FAIRFIELD (awp international) - Die anhaltende Flaute in der Ölbranche und der starke Dollar haben den US-Grosskonzern General Electric (GE) zum Jahresende belastet. Zudem verlief der Start ins laufende Jahr holprig. Die ersten Wochen des Jahres seien besonders unberechenbar gewesen, sagte General-Electric-Chef Jeff Immelt am Freitag in Fairfield. Er setzt aber darauf, dass es im laufenden Jahr genügend Wachstum gibt, von dem der Konzern profitieren kann und bestätigte deshalb die Prognosen für 2016.

Im vierten Quartal fiel der operative Gewinn um acht Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz im Industriegeschäft ging um ein Prozent auf 31,4 Milliarden Dollar zurück. Das Unternehmen, das zum Beispiel im Kraftwerksgeschäft, bei der Ausrüstung von Ölkonzernen oder in der Medizintechnik mit Siemens konkurriert, richtet sich zurzeit vor allem auf das Industriesparte aus.

Die Trennung vom einst so wichtigen Finanzsegment ist fast abgeschlossen und in der vergangenen Woche hatte der US-Konzern den Verkauf der Hausgerätesparte an den chinesischen Konzern Haier für 5,4 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Am Aktienmarkt kamen die Zahlen und die vorsichtigen Aussagen zum Jahresstart nicht gut an. Das Papier gab vorbörslich leicht nach./zb/she

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Philips rutscht in die roten Zahlen

Der Elektronikkonzern Philips hat im vierten Quartal unter dem Strich einen Verlust vorgelegt.

Die Hauptursache dafür waren Kosten für Pensionsverpflichtungen. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember stand ein Verlust von 39 Millionen Euro in den Büchern, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum verbuchten die Niederländer noch einen Gewinn von 134 Millionen Euro.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte (Ebita) kletterte dagegen dank Einsparungen um 13,3 Prozent auf 842 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs im letzten Jahresviertel um 8,6 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Neben positiven Währungseffekten legte vor allem das Gesundheitsgeschäft zu. Beim Ebita übertraf der Elektronikkonzern die Schätzungen der Experten, der Umsatz war wie erwartet. Für das laufende Jahr erwartet Vorstandschef Frans van Houten weiterhin ein moderates Umsatzwachstum.

Vor wenigen Tagen platzte der geplante Verkauf der Lichtsparte an den chinesischen Investor GO Scale Capital. Der angestrebte Spartenverkauf ist Teil der Trennung vom Lichtgeschäft insgesamt, der Konzern will sich so auf das Gesundheitsgeschäft konzentrieren. Philips hatte vergangenen März angekündigt, 80,1 Prozent an Lumileds zu verkaufen und den Rest zu behalten. Nun muss sich Philips einen neuen Käufer suchen.

(AWP)

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Siemens erhöht die Jahresprognose

Siemens hat am Abend vor der Aktionärsversammlung seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben.

Dank eines Auftragsbooms im abgelaufenen Quartal werde das Jahresergebnis zwischen sechs und 6,40 Euro je Aktie betragen, teilte der Konzern am Montag mit. Bisher waren die Münchner von bis zu 6,20 Euro je Anteilsschein ausgegangen. Auf Basis der aktuellen Anzahl von Aktien verspricht Siemens-Chef Joe Kaeser damit einen Jahresgewinn bis zu 5,6 Milliarden Euro, knapp 200 Millionen Euro mehr als bisher.

Er sieht sich mit seiner Renditestrategie bis 2020 bestätigt. "Wir haben ein starkes Quartal geliefert und sind mit der Umsetzung unserer Vision 2020 auf gutem Weg. Deshalb heben wir die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2016 an, obwohl die makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen unsere Märkte weiterhin belasten", erklärte er. Siemens konzentriere sich weiter auf die Erschliessung seiner Märkte "sowie die Stärkung unserer Innovationskraft".

Im ersten Geschäftsquartal (per Ende Dezember) verbuchte Siemens deutlich mehr Aufträge und verdiente weit mehr als von Analysten erwartet. Der Gewinn nach Steuern kletterte binnen Jahresfrist um fast die Hälfte auf 1,6 Milliarden Euro. Der Auftragseingang schnellte dank mehrerer Grossaufträge um fast ein Viertel auf 22,8 Milliarden Euro nach oben. Damit schnitt Siemens besser ab als etwa der Erzrivale GE. Der Umsatz der Münchner kletterte um acht Prozent auf 18,9 Milliarden Euro.

Einen guten Teil des Quartalsgewinns stecken die Münchner gleich in die Übernahme der US-Softwareschmiede CD-adapco. Für den Kauf der Amerikaner, die auf Simulationssoftware für die Industrie spezialisiert sind, gibt Kaeser 970 Millionen Dollar aus. Damit verbreitert der Konzern seine florierende Sparte für Industriesoftware, die Siemens seit rund einem Jahrzehnt zusammenkauft.

Im traditionellen Kerngeschäft hatte Kaeser im Weihnachtsquartal mehrere Überraschungen parat. Er verblüffte die Investoren mit Zuwächsen just in den Bereichen, in denen die meisten Konkurrenten über Einbrüche klagen. So lief das Kraftwerkssegment wesentlich besser als bei der Konkurrenz und von Industrieexperten erwartet. Getragen von einem Grossauftrag aus Ägypten wuchs der Auftragseingang in der Sparte um fast die Hälfte, der Umsatz kletterte um ein Viertel. Allerdings räumte Siemens einen starken Preisdruck in dem Geschäft ein, der Gewinn legte binnen Jahresfrist nur um fünf Prozent zu.

Der Auftragseingang der Zugtechnik hat sich den Angaben zufolge mehr als verdoppelt, der Gewinn des Segments stieg um ein Viertel. Die hochrentable Medizintechnik, die traditionell moderate Zuwachsraten verzeichnet, legte beim Umsatz um 15 Prozent zu, der Gewinn kletterte sogar um ein Drittel. Ausgerechnet der schwächelnde Markt China bescherte der Medizintechnik, die derzeit vom Mutterkonzern abgespalten wird, kräftige Zuwächse.

(Reuters)

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BASF leidet unter niedrigem Ölpreis - Gewinneinbruch 2015
27.01.2016 11:12

(Ausführliche Fassung)

LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Preisverfall bei Öl- und Gas schlägt beim Chemiekonzern BASF voll auf die Bilanz durch. Der operative Gewinn brach im abgelaufenen Geschäftsjahr nach ersten Berechnungen aus Ludwigshafen um mehr als eine Milliarde Euro ein, dabei belasteten vor allem hohe Wertberichtigungen im Öl- und Gasgeschäft das Ergebnis. Das teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Mittwoch überraschend mit. An der Börse war die Reaktion entsprechend: Die Aktie gab im Vormittagshandel um 2,3 Prozent nach und gehörte damit zu den grössten Verlieren im Leitindex Dax.

Ende Oktober hatte BASF bereits bei der Vorlage der Neunmonatszahlen unter anderem wegen des Ölpreisverfalls seine Ziele erneut gekappt. Der Ölpreis ist seit Mitte 2014 auf Talfahrt gegangen und seitdem um etwa 75 Prozent gefallen.

In der Bilanz machte sich diese Talfahrt nun deutlich bemerkbar: Nach ersten Berechnungen sackte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2015 um 8 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro ab. Infolge von Wertberichtigungen in Höhe von 600 Millionen Euro im Segment Öl und Gas brach der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2015 sogar um 18 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro ein.

PREISE FÜR ÖL UND GAS BLEIBEN NIEDRIG

Die Ludwigshafener sind dabei doppelt betroffen. Neben der Öl- und Gastochter Wintershall belasten niedrige Preise auch das Geschäft mit Chemikalien. Vor allem die Margen bei Petrochemikalien stehen in dem Geschäftsfeld deutlich unter Druck. Die Grundstoffe für die Herstellung etwa von Kunststoffen, Arzneimitteln, Farbstoffen und Waschmitteln können zwar billiger hergestellt werden, da Erdöl und Erdgas wichtige Rohstoffe und derzeit billig zu haben sind, aber die niedrigeren Einkaufpreise müssen Chemieunternehmen in der Regel an die Kunden weitergeben.

Auch für das laufende Jahr rechnet nun BASF damit, dass die Öl- und Gaspreise auf einem niedrigen Niveau bleiben werden. Zudem reduzierte der Vorstand auch die Annahmen für die Öl- und Gaspreise für die Folgejahre. Der Umsatz im Konzern sank laut den vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf 70,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen begründete dies vor allem mit dem Tausch milliardenschwerer Geschäftsanteile mit dem russischen Energieriesen Gazprom. BASF will am 26. Februar die vollständigen und endgültigen Zahlen für das Gesamtjahr 2015 vorlegen.

BÖRSIANER ENTTÄUSCHT

Am Aktienmarkt kamen die vorläufigen BASF-Zahlen nicht gut an. Aktienhändler Andreas Lipkow vom Berliner Vermögensverwalter Kliegel & Hafner zeigte sich überrascht, dass im Segment Öl und Gas solch hohe Wertberechtigungen benötigt werden. Die gefallenen Energieträgerpreise schlügen eine tiefe Kerbe sowohl in die Umsatzzahlen und noch stärker in den Konzerngewinn.

Der Chemiekonzern habe im Schlussquartal operativ (Ebit) den Marktkonsens um rund ein Viertel verfehlt, schrieb Analyst Laurent Favre von der US-Investmentbank Merrill Lynch. Im Jahresverlauf dürften die Erwartungen an die Ludwigshafener nun erneut deutlich sinken. /mne/nmu/stb

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Spanische Telefonica legt Milliarden für Vorruhestandsprogramm zurück
29.01.2016 08:19

MADRID (awp international) - Der spanische Telekomkonzern Telefonica legt für ein Vorruhestandsprogramm 2,9 Milliarden Euro zurück. Das Angebot an Mitarbeiter starte sofort, und die Kosten dafür würden in den Zahlen im abgelaufenen vierten Quartal verbucht, teilte der Konzern am Donnerstagabend in einer Pflichtmitteilung an die spanische Börse mit. Der Schritt soll ab dem zweiten Jahr im Schnitt etwa 370 Millionen Euro jährlich einsparen. Telefonica will die Schuldenlast senken, unter anderem sind dafür auch Einnahmen aus dem Verkauf der britischen Mobilfunktochter O2 UK vorgesehen. Die Zahlen für das abgelaufene Jahr legt Telefonica am 26. Februar vor./men/stw/stb

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Ryanair verdoppelt Quartalsgewinn

Europas grösster Billigflieger Ryanair hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal dank niedriger Kerosinpreise mehr als verdoppelt.

Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember stand unter dem Strich ein Überschuss von 103 Millionen Euro nach 49 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Easyjet-Konkurrent aus Irland am Montag in Dublin mitteilte. Analysten hatten jedoch einen noch höheren Profit erwartet. Für das Geschäftsjahr bis Ende März rechnet Ryanair-Chef Michael O'Leary nun mit noch mehr Fluggästen als zuletzt - und mit noch stärker fallenden Ticketpreisen.

Im Quartal bis Ende Dezember steigerte Ryanair die Zahl der Fluggäste um 20 Prozent auf 24,9 Millionen. Der Umsatz legte wegen gesunkener Ticketpreise weniger stark zu, nämlich um 17 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Für die Monate Januar bis März erwartet O'Leary sogar 26 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahreszeitraum. Die Ticketpreise dürften dabei um 6 Prozent sinken - anderthalb Mal so stark wie bisher gedacht.

Für das gesamte Geschäftsjahr peilt die Ryanair-Führung jetzt die Marke von 106 Millionen Fluggästen an. Erst im November hatte das Management die Latte von 104 auf 105 Millionen Passagiere angehoben. Der Jahresgewinn soll weiterhin das obere Ende der Spanne von 1,175 bis 1,225 Milliarden Euro erreichen.

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HSBC mit Einstellungsstopp und Nullrunde

Europas grösste Bank HSBC plant in diesem Jahr einen Einstellungsstopp und eine Nullrunde bei den Gehältern.

Eine entsprechende E-Mail mit Einzelheiten zu den Sparmassnahmen sei am Freitag an die Mitarbeiter geschickt worden. Demnach gelten die Massnahmen weltweit, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Ein Unternehmenssprecher bestätigte den Inhalt der E-Mail.

HSBC hatte im Juni bekanntgegeben, fast ein Fünftel der Stellen zu streichen und die Investmentbank um ein Drittel zu verkleinern. Damit reagiert das Institut auf ein schwächeres Wirtschaftswachstum und strengere Vorschriften für Banken. Das Management erwägt zudem, den Konzernsitz von London nach Hongkong zu verlagern.

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Wacker profitiert 2015 von starkem Chemiegeschäft
02.02.2016 08:09

MÜNCHEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Wacker hat den weltwirtschaftlichen Unsicherheiten im vergangenen Jahr getrotzt. Wie geplant stieg der Umsatz zum ersten Mal in der Firmengeschichte über die Marke von 5 Milliarden Euro. Treiber war dabei das eigentliche Chemiegeschäft. Auch im Schlussquartal legte der Umsatz zu, wenngleich weniger stark als im Gesamtjahr. Das lag in erster Linie an der börsennotierten Halbleitertochter Siltronic , deren Geschäft am Jahresende schwächelte.

Der Jahresumsatz von Wacker legte um 10 Prozent auf annähernd 5,3 Milliarden Euro zu. Höhere Absatzmengen und positive Währungseffekte seien die wesentlichen Gründe für diesen Anstieg, teilte der Konzern am Dienstag in München mit. Alle Sparten hätten zu dem Wachstum beigetragen. Der Gewinn verbesserte sich um 23 Prozent auf unterm Strich 240 Millionen Euro.

Insbesondere auf der Ergebnisseite schnitt das Unternehmen besser ab als selbst prognostiziert. Die Anleger zeigten sich zufrieden: Die Aktie von Wacker Chemie stieg vorbörslich um knapp 3 Prozent.

"Vor allem unser Chemiegeschäft hat sich im vierten Quartal gut entwickelt", erklärte Konzernchef Rudolf Staudigl am Dienstag in München. Für das Plus seien in erster Linie höhere Absatzmengen bei Siliconen und Polymerprodukten sowie positive Währungseffekte verantwortlich, hiess es vom Konzern. Dagegen litt das Geschäft mit Solarsilicium unter niedrigeren Preisen und der Absatz von Halbleiter-Wafern bei Siltronic ging etwas zurück. "Insgesamt verzeichnen wir das bislang umsatzstärkste Schlussquartal", erklärte Staudigl.

Wacker hatte seine Halbleitertochter Siltronic im Sommer an die Börse gebracht, hält aber noch mehr als die Hälfte an dem Wafer-Hersteller. Siltronic hatte seine Geschäftszahlen bereits am Vortag berichtet und zum Jahresende hin darunter gelitten, dass sich das Wachstum bei Smartphones abgekühlt und das PC-Geschäft geschwächelt hat. Wafer sind Vorprodukte für Chips./das/stk

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Toshiba rutscht noch tiefer in die Verlustzone
04.02.2016 08:14

TOKIO (awp international) - Der von einem Bilanzskandal erschütterte japanische Elektronikriese Toshiba erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen noch höheren Rekordverlust als zunächst gedacht. Wie der Konzern am Donnerstag bekanntgab, dürfte sich der Fehlbetrag in Folge einer radikalen Sanierung zum Bilanzstichtag 31. März auf 710 Milliarden Yen (5,4 Mrd Euro) belaufen. Zuvor hatte Toshiba noch ein Minus von 550 Mrd Yen in Aussicht gestellt. In den ersten neun Monaten verbuchte Toshiba einen Fehlbetrag von 479,4 Mrd Yen. Im gleichen Vorjahreszeitraum war noch ein Gewinn von 107,2 Mrd Yen angefallen. Der Umsatz schrumpfte um 6,4 Prozent auf 4,42 Billionen Yen.

Vor diesem Hintergrund werden rund 10 000 Arbeitsplätze bei Toshiba gestrichen, die Produktion von Fernsehern im Ausland eingestellt und Fabriken geschlossen. Auch die ebenfalls verlustbringende PC-Sparte sowie das Geschäft mit Haushaltsgeräten werden konsolidiert. Damit zieht sich der Traditionskonzern angesichts scharfer Konkurrenz schrittweise aus dem Geschäft mit Verbraucherelektronik zurück.

Der Umbau bei Toshiba folgt auf einen schweren Bilanzskandal. Eine Untersuchungskommission war im vergangenen Jahr zu dem Schluss gefunden, dass der Technologiekonzern den Nettogewinn über sieben Jahre um mehr als 155 Milliarden Yen aufgebläht hatte. Der Gewinn vor Steuern war um 224,8 Milliarden Yen zu hoch ausgewiesen worden./ln/DP/stk

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Bierdurst der Amerikaner beschert Heineken Gewinnplus
10.02.2016 07:48

AMSTERDAM (awp international) - Der weltweit drittgrösste Bierbrauer Heineken hat 2015 dank starker Nachfrage aus Amerika einen kräftigen Gewinnsprung hingelegt. Für 2016 erwartet Vorstandschef Jean-François van Boxmeer trotz eines Preiskampfs in der Branche eine weitere Steigerung von Umsatz und Gewinn, wie das Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam ankündigte. Für das abgelaufene Jahr sollen die Aktionäre eine um 18 Prozent auf 1,30 Euro erhöhte Dividende erhalten.

Während der Umsatz auch dank des starken US-Dollar um 6,5 Prozent auf 20,5 Milliarden Euro anzog, legte der Überschuss um ein Viertel auf 1,9 Milliarden Euro zu. Ohne Sondereffekte wie Abschreibungen auf Beteiligungen und den Verkauf der mexikanischen Verpackungstochter wäre der Gewinn um 16 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro gestiegen. Damit traf das Unternehmen die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten.

Im vierten Quartal setzte Heineken in Europa sowie der Region Asien, Naher Osten und Osteuropa weniger Bier ab als ein Jahr zuvor. Eine starke Nachfrage in Amerika und Zuwächse im Asien-Pazifik-Raum führten allerdings insgesamt zu einem Absatzplus von 1,5 Prozent, ohne den Zu- und Verkauf von Unternehmensteilen. Im Gesamtjahr 2015 verkaufte Heineken gut 188 Millionen Hektoliter (100 Liter) Gerstensaft, ein Zuwachs von 2,3 Prozent./stw/jha/stb

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'Star Wars' verhilft Disney zu Rekord-Quartalsgewinn
10.02.2016 06:33

BURBANK (awp international) - Der jüngste "Star Wars"-Film hat dem US-Unterhaltungsriesen Disney zum Jahresende soviel Geld in die Kasse gespült wie noch nie zuvor in einem Quartal. Der Überschuss kletterte in den drei Monaten bis Ende Dezember verglichen mit dem Vorjahreswert um 32 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (2,6 Mrd Euro), wie Disney am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz wuchs um 14 Prozent auf 15,2 Milliarden Dollar.

Analysten hatten wegen des grossen Erfolgs des Blockbusters "Das Erwachen der Macht" mit einem besonders guten Ergebnis gerechnet. Der siebte Teil der Sternenkrieger-Saga hatte die erste Milliarde bereits zwölf Tage nach dem Kinostart im Dezember eingespielt - so schnell wie kein anderer Film zuvor. Der Quartalsgewinn übertraf die Erwartungen aber noch. Das Science-Fiction-Epos trieb die Erlöse in der Filmsparte um 86 Prozent in die Höhe.

Der "Star Wars"-Geldregen für Disney ist noch nicht zuende: Die Einnahmen des Films knackten am Wochenende die Marke von zwei Milliarden Dollar. Damit kommt er den bislang erfolgreichsten Hollywood-Produktionen Avatar (2,8 Mrd Dollar) und Titanic (2,2 Mrd Dollar) von 2009 und 1997 im Eiltempo näher. "Angetrieben durch den phänomenalen Erfolg von Star Wars haben wir die höchsten Quartalsergebnisse unserer Unternehmensgeschichte geliefert", kommentierte Vorstandschef Robert Iger.

Auch in den meisten anderen Geschäftsbereichen liefen die Geschäfte zuletzt rund: Disney's Vergnügungsparks verbuchten ein Umsatzplus von neun Prozent und bauten den operativen Gewinn um satte 22 Prozent zum Vorjahr aus. Der Absatz von Fanartikeln boomt angesichts der Hollywood-Erfolge ohnehin weiter. Nur die Haupteinnahmequelle - das TV- und Kabelgeschäft mit dem kriselnden Sportsender ESPN als Sorgenkind - sprudelt nicht mehr so stark. Hier sank der operative Gewinn um sechs Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar./hbr/DP/stk

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Metro: Ergebnis von Rubelverfall belastet - Vietnam-Verkauf bringt Extra-Gewinn
11.02.2016 07:46

DÜSSELDORF (awp international) - Die Krise in Russland hält den deutschen Handelskonzern Metro weiter in Atem. Vornehmlich durch den Rubelverfall ging das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) im ersten Geschäftsquartal (Ende Dezember) von 891 auf 828 Millionen Euro zurück, wie Metro am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Dies war weniger als Analysten erwartet hatten. Unter dem Strich sorgte allerdings ein Sondererlös aus dem Verkauf des Grosshandelsgeschäfts in Vietnam für Freude. Dadurch kletterte der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn von 404 auf 549 Millionen Euro.

Der Umsatz sank um 1,3 Prozent auf 17,1 Milliarden Euro, was neben dem Verkauf von Unternehmensteilen auch am schwachen Rubel lag. Auf gleicher Fläche legten die Erlöse minimal zu. Einen grossen Anteil daran hatten die deutschen Verbraucher, die den Düsseldorfern ein gutes Weihnachtsgeschäft bescherten. Vorläufige Umsatzzahlen hatte der Konzern, zu dem die Grossmärkte Cash & Carry, die Elektronikketten Media Markt und Saturn sowie die Lebensmittelkette Real gehören, bereits Mitte Januar vorgelegt./she/stb

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Boeing streicht Jobs bei Zivilflugzeugen

Im Kampf um Marktanteile mit Konkurrent Airbus streicht Boeing in seiner Zivilflugzeugsparte Stellen.

Die Kosten müssten gesenkt werden, gab der Chef der Sparte, Ray Conner, am Mittwoch bekannt. Wie viel Arbeitsplätze in welchem Zeitrahmen gestrichen werden sollen, sagte er nicht. Das hänge davon ab, wie viel insgesamt eingespart werden könne. Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem Boeing ebenso wie Airbus wegen der hohen Auftragslage die Produktion in den kommenden Jahren deutlich hochfahren will.

Beide haben genügend Flugzeugbestellungen in ihren Büchern, um ihre Werke für die nächsten sieben oder acht Jahre auszulasten. "Um im Markt punkten zu können, Wachstum sicherzustellen und als gesundes Unternehmen agieren zu können, leiten wir wohlüberlegte Schritte ein, um die Kosten für den Entwurf und den Bau unserer Flugzeuge zu senken", erläuterte Boeing. Das schließe die Belegschaft ein. Mit den Stellenstreichungen solle bei den Führungskräften begonnen werden.

Boeing hat in seinem Heimatstaat Washington bereits 4000 Stellen abgebaut. Mit der geringeren Belegschaft baut der Konzern derzeit mehr Flugzeuge als je zuvor. Viele Arbeiten wurden jedoch in andere Bundesstaaten und Länder ausgelagert. Mit dem europäischen Konzern Airbus liefert sich Boeing stets ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Im vergangenen Jahr heimste Airbus 57 Prozent der Bestellungen ein. Bei Boeing ließen die hohen Kosten für die Produktion des neuen Prestigefliegers 787 Dreamliner und Abschreibungen für den weitaus älteren und nicht mehr so gefragten Jumbojet 747 die operative Gewinnmarge im vierten Quartal auf 3,5 von zuvor 9,3 Prozent einbrechen.

(Reuters)

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Zynga weiter in roten Zahlen
10.02.2016 22:40

SAN FRANCISCO (awp international) - Die Spiele-Firma Zynga ist erneut tief in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von knapp 47 Millionen Dollar. Im dritten Vierteljahr war Zynga noch ein dünner Gewinn von drei Millionen Dollar gelungen, ein Jahr zuvor war das Minus mit 45 Millionen Dollar fast genauso hoch wie im Schlussquartal 2015. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um vier Prozent auf 185,8 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als acht Prozent. Zynga, das einst vor allem mit "Farmville" auf der Facebook -Plattform sehr erfolgreich war, laufen weiterhin die Spieler davon. Allein in den vergangenen drei Monaten sank die Zahl aktiver Nutzer um neun Prozent auf 75 Millionen im Monat. Zu besten Zeiten waren es noch mehrere hundert Millionen gewesen. In diesem Jahr will Zynga zehn neue Spiele herausbringen, darunter mehrere Casino-Games./so/DP/he

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Geschäft mit Luxus-Kosmetik treibt L'Oreal-Umsatz an
11.02.2016 18:58

PARIS (awp international) - Eine überdurchschnittlich steigende Nachfrage nach hochpreisigen Kosmetikartikeln hat L'Oreal im Jahr 2015 einen etwas höher als erwarteten Umsatz beschert. Die Erlöse seien um 12 Prozent auf 25,3 Milliarden Euro gestiegen, teilte der weltgrösste Haar- und Körperpflegekonzern am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Experten hatten mit einem Umsatz von 25,1 Milliarden Euro gerechnet.

Beim Ergebnis traf L'Oreal die Schätzungen von Analysten: Der operative Gewinn legte um 13 Prozent auf 4,39 (Vorjahr 3,89) Milliarden Euro zu. Den Aktionären winkt - wie vom Markt erwartet - eine Dividendenzahlung von 3,10 Euro je Aktie. Für das laufende Geschäftsjahr hat sich L'Oreal ein stärkeres Wachstum als die globale Kosmetikbranche vorgenommen./edh/he

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Lastminute.com rechnet mit roten Zahlen

Der Online-Reiseanbieter Lastminute.com reduziert das Umsatzziel für 2015 erneut. Das Unternehmen erwartet nach einem Verlust von 4,6 Millionen Franken im ersten Halbjahr auch für das Gesamtjahr rote Zahlen.

Die Umsätze des vergangenen Geschäftjahrs lägen voraussichtlich 2% unterhalb des Umsatzziels von 255 Mio EUR, teilt die Gesellschaft am Montag mit. Grund dafür seien die negativen Auswirkungen der Terroranschläge in Paris auf die europäische Tourismusbranche. Bereits zum Halbjahr hatte die Gruppe das Umsatzziel von 270 auf 255 Mio EUR reduziert.

Die Integration der Plattform lastminute.com sei dagegen schneller als erwartet abgeschlossen worden, heisst es weiter. Die Synergien kämen bereits ab 1.Januar 2016 voll zum Tragen und auf Jahresbasis sollen die Kosten damit um rund 26 Mio EUR tiefer ausfallen.

Diese Einsparungen sollen gemäss Mitteilung teilweise reinvestiert werden, um neue IT-Mitarbeitende und Personal im Verkauf und in der Werbung zu rekrutieren. Derzeit lasse sich das Ausmass des Stellenaufbaus nicht beziffern. Vermutlich im März seien dazu präzisere Angaben erhältlich, erklärte Meier-Pfister.

Aktuell beschäftigt Lastminute.com in Chiasso über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahresverlauf 2015 stieg der Personalbestand dort um 10 bis 15 Prozent, wie der Unternehmenssprecher erklärte. Im Gegenzug wurden aber in England rund 200 Stellen abgebaut.

Die detaillierten Jahreszahlen für 2015 wird die Gruppe am 22. März 2016 veröffentlichen.

(AWP/SDA)

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Reifenhersteller Michelin schraubt Erwartungen hoch - Starkes Jahr 2015
16.02.2016 08:11

CLERMONT-FERRAND (awp international) - Europas grösster Reifenhersteller Michelin hat nach einem starken Jahr 2015 die Ziele für die wichtigsten Sparten erhöht. So soll die operative Marge im Autogeschäft in den kommenden Jahren zwischen 11 und 15 Prozent liegen, teilte der Conti-Rivale am Dienstag in Clermont-Ferrand mit. Bisher hatte die Spanne 10 bis 12 Prozent betragen. Auch im Nutzfahrzeugbereich - der zweitgrössten Sparte des Konzerns - soll die Profitabilität künftig höher ausfallen als bisher.

2015 konnte die Marge in beiden Bereichen dank Sparmassnahmen, niedrigerer Rohstoffkosten und einer starken Nachfrage deutlich erhöht werden. Der operative Gewinn legte im vergangenen Jahr um 19 Prozent auf 2,58 Milliarden Euro, während der Umsatz um 8,4 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro anzog. Die Aktionäre sollen eine um 35 Cent auf 2,85 Euro erhöhte Dividende erhalten. Michelin übertraf damit sowohl bei der Dividende als auch operativem Ergebnis die Erwartungen der Experten./zb/stk

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Daimler streicht 1250 Stellen in US-Lkw-Werken
16.02.2016 08:48

STUTTGART (awp international) - Daimler streicht in seiner US-Lkw-Sparte nach einem Rekordjahr in Nordamerika 1250 Stellen und stellt sich damit auf sinkende Nachfrage ein. Zwei Werke im Bundesstaat North Carolina sind betroffen, wie ein Daimler-Sprecher am Dienstag sagte. In Mount Holly, wo Lastwagen der Tochtermarke Freightliner gebaut werden, müssen demnach 700 Mitarbeiter gehen - ein Drittel der Belegschaft.

Eine Fabrik für Lkw der Tochter Western Star in Cleveland baue 550 Stellen und damit ein Viertel der Jobs ab. Daimler rechnet wie andere Hersteller für 2016 mit einem schrumpfenden Lkw-Markt in Nordamerika. Die Stuttgarter erwarten einen Rückgang um zehn Prozent.

Der Konzern, der Ende 2015 weltweit rund 284 000 Beschäftigte hatte, verzeichne dort bereits jetzt "leicht sinkende Auftragseingänge", sagte der Sprecher. "Der Entwicklung muss man Rechnung tragen." Am Montag seien die Mitarbeiter über den Jobabbau informiert worden.

Die Zahl der Mitarbeiter sinke nach der Rekordnachfrage im vergangenen Jahr wieder auf Normalniveau, sagte der Sprecher. Auch Konkurrent Volvo hat bereits Stellenstreichungen angekündigt./fri/nmu/zb

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Airbus hat 2015 mehr Bestellungen erhalten als gedacht
16.02.2016 08:46

TOULOUSE (awp international) - Der Flugzeugbauer Airbus kann seine Auftragsbilanz für 2015 nachträglich aufbessern. Die Zahl der bestellten Maschinen sei nachträglich um 44 auf 1080 Flugzeuge gestiegen, teilte Airbus am Dienstag in Toulouse mit. Bei den Zahlen sind Stornierungen bereits herausgerechnet. Grund für die Änderung sind laut Airbus vertragliche Bedingungen, die sich erst im Nachhinein im Januar erfüllt hätten. Der Hersteller teilte zunächst nicht mit, um welche Flugzeugtypen es sich bei den zusätzlichen Maschinen handelt.

Im Januar erhielt Airbus zudem einen weiteren Auftrag für seinen modernisierten Langstreckenjet A330neo. Ein noch ungenannter Auftraggeber bestellte den Angaben zufolge 14 Exemplare in der Langversion A330-900neo. Laut Preisliste hat der Auftrag einen Gesamtwert von gut vier Milliarden US-Dollar, wobei hohe Rabatte üblich sind. Hinzu kam im Januar ein Auftrag des Flugzeugfinanzierers Calc aus Hongkong über zwei A320neo-Mittelstreckenjets. Dafür musste Airbus Stornierungen für sieben herkömmliche A330 verbuchen./stw/das

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BASF prüft trotz Ölpreisverfall weiter US-Milliardenprojekt
16.02.2016 12:33

LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF prüft trotz des niedrigen Ölpreises weiterhin die grösste Einzelinvestition in der 150 jährigen Firmengeschichte. Die Entscheidung, ob die Propylen-Fabrik in den USA gebaut werde, stehe noch aus, sagte eine BASF-Sprecherin am Dienstag auf Nachfrage.

Die wichtige Basischemikalie Propylen besteht zum grössten Teil aus Erdgas oder Erdöl und wird bei der Produktion etwa von Autolacken, Waschmitteln und Babywindeln verwendet. Seit Mitte 2014 ist aber der Ölpreis um gut 70 Prozent gefallen. Damit fiel auch der Preis für Propylen.

BASF-Chef Kurt Bock hatte Anfang Mai 2014 während der Hauptversammlung verkündet, dass die im Dax notierte Gesellschaft den Bau einer mehr als einer Milliarde Euro teuren Propylen-Fabrik an der US-Golfküste prüfe. Bei der Standortentscheidung spielte eine Rolle, dass in den USA billiger produziert werden konnte wegen der Schiefergasvorkommen. Mittlerweile hat sich dieser Vorteil wegen des Ölpreisverfalls relativiert. Hinzu kommen der gesunkene Propylen-Preis und die gestiegene weltwirtschaftliche Unsicherheit.

Vor einem Jahr hatte Finanzchef Hans-Ulrich Engel gesagt, dass eine Entscheidung bezüglich des Grossprojekts Mitte 2016 fallen soll./mne/jha/das

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Salzgitter erhält Grossauftrag für Erdgasrohre
16.02.2016 11:24

SALZGITTER (awp international) - Der Stahlkonzern Salzgitter hat einen Grossauftrag für Erdgasrohre erhalten. Die Open Grid Europe GmbH aus Essen habe 70 000 Tonnen spriralnaht-geschweisste Grossrohe bestellt, teilte Salzgitter am Dienstag mit. Diese seien gedacht für die Erweiterung des Erdgasleitungsnetzes in Süd- und Westdeutschland. Einen Auftragswert nannte Salzgitter nicht.

Nach jahrelanger Stagnation ziehe die Vergabe von Pipeline-Projekten in Europa derzeit wieder an, da in vielen Regionen die Erdgasversorgung ausgebaut werde, erklärte der Konzern. Salzgitter dürfte davon profitieren, hiess es./she/das

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Telekomkonzern Orange rechnet mit weiterem Aufwärtstrend
16.02.2016 11:13

(Ausführliche Fassung)

PARIS (awp international) - Der französische Telekomkonzern Orange rechnet nach knappen Zuwächsen im vergangenen Jahr auch 2016 mit einem weiteren Aufwärtstrend. Vor allem dank Kostensenkungen dürfte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auch ohne Zukäufe höher liegen als im Vorjahr, teilte das grösste französische Telekomunternehmen am Dienstag mit. Bei den Gesprächen über den Kauf der Telekomsparte des Mischkonzerns Bouygues ist man sich aber noch nicht einig geworden - hier dürften noch "Wochen" ins Land gehen, bis eine Entscheidung fällt, wie es hiess.

Im vergangenen Jahr verdiente der Konzern unter dem Strich mit 2,65 Milliarden Euro fast dreimal so viel wie im Jahr zuvor. Deutlich höhere Steuern hatten 2014 den Gewinn belastet. Zudem profitierte das Unternehmen von dem mittlerweile verkauften Mobilfunkgeschäft in Grossbritannien. Der Umsatz kletterte vor allem dank Zukäufen um 2 Prozent auf 40,24 Milliarden Euro. Hiervon profitierte auch das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), das um knapp 2 Prozent auf 12,43 Milliarden Euro stieg. Die Aktie trat in Paris am Vormittag auf der Stelle.

Auf vergleichbarer Basis - also ohne Zukäufe und Wechselkursschwankungen gerechnet - war das Plus beim operativen Ergebnis mit 0,1 Prozent zwar minimal. Dies war für Konzernchef Stephane Richard dennoch ein gutes Zeichen: "Zum ersten Mal seit 2009 - und ein Jahr früher als geplant - wächst das bereinigte Ebitda wieder", sagte er. Das sei das Ergebnis eines sehr starken Abschneidens bei Breitbandprodukten im Mobilfunk und bei Glasfaseranschlüssen. Richard verwies auf höhere Investitionen, die um fast ein Zehntel auf 6,5 Milliarden Euro anzogen. Ausserdem zahlen sich seiner Ansicht nach auch die Anstrengungen zur Kostenkontrolle weiter aus.

Mit Umsatz und Gewinn schnitt der ehemals als France Telecom bekannte Konzern besser ab als von Analysten gedacht. Die Dividende soll für 2015 insgesamt 0,60 Euro je Aktie betragen - diese Höhe strebt Orange auch für das laufende Jahr an. Die Gespräche mit dem französischen Mischkonzern Bouygues über einen Kauf von dessen Telekomsparte bräuchten allerdings noch Wochen bis eine Einigung gefunden werden könne, hiess es.

Mit dem Deal soll der über Jahre starke Wettbewerb auf dem französischen Mobilfunkmarkt wieder etwas in ruhigere Bahnen gelenkt werden - vor allem würden die Kosten für den Unterhalt der Netze sinken. Frankreich hat mit Orange, Numericable-SFR, Bouygues Telecom und Iliad weiter vier Netzbetreiber, die um die Kunden wetteifern. In Deutschland, Irland und Österreich hatten Übernahmen bereits für eine Reduktion von vier auf drei Anbieter gesorgt. In Italien, Grossbritannien und eben Frankreich setzt die Branche auf ähnliches.

Europaweit schwächen sich die Rückgänge bei den Mobilfunknetzbetreibern schon seit einiger Zeit ab: Die Umsätze mit Mobilfunkdienstleistungen profitieren von dem steigenden Datenhunger, aber auch von nachlassenden Rabattschlachten bei den Tarifen. Orange machte im abgelaufenen Jahr auch im wichtigen Heimatmarkt Fortschritte - in Frankreich erzielt der Konzern knapp die Hälfte seines Umsatzes und mehr als die Hälfte des operativen Gewinns. In den letzten drei Monaten sanken die Erlöse kaum noch. Kostensenkungen sorgten für ein besseres Ergebnis./men/she/das

(AWP)

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