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RTL profitiert von 'American

RTL profitiert von 'American Idol'-Rückkehr - Ergebnis besser als erwartet

Die Rückkehr der von der Tochter FremantleMedia produzierten Show "American Idol" hat den TV-Konzern RTL im zweiten Quartal angetrieben. Die Zuwächse bei der Produktionstochter konnten das unter anderem wegen der Fussball-Weltmeisterschaft, für die RTL keine Rechte hatte, schwache TV-Geschäft in Deutschland mehr als ausgleichen.

29.08.2018 08:05

Konzernweit zog der Umsatz um 3,6 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro an, wie die Bertelsmann-Tochter am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um knapp fünf Prozent auf 379 Millionen Euro zu. Damit übertraf das im MDax notierte Unternehmen die Erwartungen der Experten. RTL bestätigte zudem die Prognose für das laufende Jahr./zb/fba

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Varia US Properties

Varia US Properties bekräftigt Dividendenversprechen

Die an der SIX kotierte Immobiliengesellschaft Varia US Properties hat im ersten Halbjahr 2018 in ihr Portfolio investiert und ist so gewachsen. Das Dividendenversprechen für das kommende Jahr wurde bekräftigt.

30.08.2018 08:00

Der Gesamtertrag rückte um 7,2 Prozent auf 46,4 Millionen US-Dollar vor, wobei der Soll-Mietertrag dank den Investitionen um gut einen Drittel auf 35,3 Millionen hochgeschnellt ist. Demgegenüber halbierte sich der Gewinn aus Portfoliowertberichtigungen verglichen mit dem Vorjahr auf 7,4 Millionen, wie Varia US am Donnerstag mitteilte.

Abzüglich der Betriebskosten in Höhe von 22,6 Millionen Dollar (VJ 18,2 Mio) sank der Betriebsgewinn inklusive Neubewertungen um 5,2 Prozent auf 23,8 Millionen. Je Aktie weist das Unternehmen einen Gewinn von 1,38 Dollar nach 1,83 Dollar in der Vorjahresperiode aus. Der Rückgang wird mit einer geringeren Verbesserung des nicht-realisierten Ertrags begründet.

Im laufenden Jahr hat Varia das im Januar über eine Kapitalerhöhung beschaffte Kapital vollumfänglich in den Ausbau des Immobilienportfolios eingesetzt. Die Gesellschaft erwarb sechs Objekte in den Staaten Arizona, New Mexico, Ohio und Tennessee im Wert von 132,2 Millionen Dollar mit insgesamt 1'838 Wohneinheiten. Damit sei man auch in neue Regionen vorgestossen, so die Mitteilung. Darüber hinaus entwickelt Varia zwei weitere Immobilien mit insgesamt 419 Einheiten in Ohio und Tennessee.

Ende Juni setzte sich das Portfolio aus insgesamt 50 Objekten mit 9'162 Wohneinheiten in 20 Bundesstaaten und einem Immobilienwert von 710,6 Millionen zusammen. Dabei liege die Vermietungsquote bei 93,7 Prozent nach 94,3 Prozent Ende 2017. Den inneren Wert je Aktie (NAV) weist die Gesellschaft mit 35,8 Dollar (34,0 USD) aus.

"In der zweiten Hälfte des Jahres 2018 konzentrieren wir uns auf die kontinuierliche Umsetzung unserer Wertsteigerungsstrategie, um unsere Rentabilität durch weitere Renditeoptimierungen und Senkung der Betriebskosten zu verbessern", wird der Verwaltungsratsdelegierte Patrick Richard in der Mitteilung zitiert. Nach wie vor rechnet er mit soliden Ergebnissen im Gesamtjahr, und auch das Dividendenversprechen von 2,50 Franken je Titel im kommenden Jahr wurde bekräftigt.

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Fielmann hält trotz

Fielmann hält trotz Ergebnisrückgang an Jahreszielen fest

Die Optikerkette Fielmann will trotz eines schwachen ersten Halbjahrs ihr Vorsteuerergebnis in diesem Jahr stabil halten. Der MDax -Konzern bestätigte zur Vorlage seiner endgültigen Halbjahreszahlen die bisherigen Ziele. In den ersten sechs Monaten des Jahres hatten den Hanseaten die Wetterkapriolen, höhere Personalkosten und Wechselkursschwankungen insbesondere beim Schweizer Franken zu schaffen gemacht, wie Fielmann am Donnerstag in Hamburg mitteilte.

30.08.2018 07:33

Zwar verkaufte der Konzern im zweiten Quartal mehr Brillen als zu Jahresbeginn, doch der frühe Sommer liess die Kunden vermehrt zu Sonnenbrillen greifen, wie ein Sprecher sagte. An diesen verdient der Konzern weniger als an der klassischen Sehhilfe. Der Umsatz stieg um 2,3 Prozent auf 361,6 Millionen Euro. Vor Steuern verringerte sich hingegen das Ergebnis von 63,0 Millionen auf 54,8 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn auf 37,2 Millionen Euro (Vorjahr: 42,4 Mio Euro) zurück. Im ersten Halbjahr sank er von 83,2 auf 79,5 Millionen Euro./tav/he/fba

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Wie erwartet: Vodafone findet

Wie erwartet: Vodafone findet Lösung für verlustreiches Australien-Geschäft

Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone bündelt sein verlustreiches Australien-Geschäft wie erwartet mit dem Internetanbieter TPG Telecom. Das Unternehmen Vodafone Hutchison Australia, das die Briten gemeinsam mit dem Partner CK Hutchison betreiben, soll mit dem Breitbandanbieter TPG Telecom zusammengelegt werden. Dies teilten die beteiligten Unternehmen am Donnerstag in Sydney mit. Dieser Schritt wurde erwartet, da die Konzerne bereits Verhandlungen darüber bestätigt hatten.

30.08.2018 06:32

Vodafone Australia werde nach dem Zusammenschluss 50,1 Prozent der Anteile halten. Da Vodafone bisher die Hälfte an dem australischen Geschäft hält, wird der Anteil der Briten bei einem Viertel liegen. Den Rest soll im Besitz der Aktionäre von TPG Telecom liegen. Das zusammengelegte Geschäft komme auf einen Unternehmenswert von 15 Milliarden australische Dollar (9,3 Mrd Euro).

An der Börse wurden die Details der erwarteten Vereinbarung positiv aufgenommen. Die TPG-Telecom-Aktie legte in Sydney um 15 Prozent zu und baute damit die Kursgewinne der vergangenen Tage aus. Seit den ersten Spekulationen über einen Zusammenschluss mit Vodafone Australia stieg der Börsenwert von TPG um fast 60 Prozent auf 8,4 Milliarden australische Dollar.

Vodafone Australia ist der drittgrösste Mobilfunkanbieter des Landes und TPG der zweitgrösste Internet-Dienstleister. Die beiden Unternehmen wollen sich mit dem Zusammenschluss besser positionieren im Wettbewerb gegen die bisher führenden Anbieter Telstra und Optus.

Vodafone hatte in Australien bislang kein leichtes Spiel, weshalb immer wieder Gerüchte aufkamen, die Briten suchten nach einem Käufer für ihren Anteil an dem australischen Mobilfunkunternehmen. Steigende Kosten und der forcierte Wettbewerb hatten Vodafone Hutchison Australia im ersten Halbjahr einen Fehlbetrag von umgerechnet fast 60 Millionen Euro eingebrockt.

In der Kritik stand der Mobilfunkanbieter mit rund 6 Millionen Kunden in Australien auch wegen seiner schlechten Netzabdeckung und abrupt abbrechender Gespräche./zb/jha/

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Deutsches Ryanair-Personal

Deutsches Ryanair-Personal will am Mittwoch streiken

Einen Monat nach einem ersten Pilotenstreik drohen beim Billigflieger Ryanair an diesem Mittwoch erneut massive Flugausfälle und Verspätungen. Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wie auch die für die Kabine zuständige Gewerkschaft Verdi haben am Montagabend ihre an den deutschen Basen angestellten Mitglieder zu einem 24-Stunden-Streik aufgerufen. Erstmalig versuchen damit die Gewerkschaften der unterschiedlichen Berufsgruppen gemeinsam, Verbesserungen für die Beschäftigten des grössten Billigfliegers in Europa zu erzielen.

11.09.2018 06:35

Der Ausstand der VC-Piloten soll am Mittwoch um 03.01 Uhr beginnen und am Donnerstag um 02.59 Uhr enden, wie die Gewerkschaft ankündigte. Verdi sprach von einem ganztägigen Streik der rund 1000 Flugbegleiter an allen deutschen Standorten am Mittwoch.

Am 10. August hatten die deutschen Piloten gemeinsam mit Kollegen aus den Niederlanden, Belgien und Schweden die Arbeit niedergelegt. Die Airline hatte in der Folge rund 400 Verbindungen abgesagt, rund ein Sechstel des für diesen Tag geplanten Europa-Programms. Betroffen waren damals rund 55 000 Passagiere.

Rund ein Drittel der Flüge in Deutschland konnte stattfinden, weil die Maschinen und ihre Besatzungen aus dem nicht bestreikten europäischen Ausland gekommen waren. Auch die österreichische Laudamotion musste eine Reihe von Flügen absagen, da sie auf Leihmaschinen der Ryanair angewiesen ist.

Für Verdi ist es der erste Streik bei Ryanair. Die Gewerkschaft bezeichnete das Entgeltangebot der Iren als "völlig indiskutabel". Es sehe für die Jahre 2018 und 2021 keine Erhöhungen vor, für 2019 die Umwandlung einer bestehenden Leistungsprämie sowie eine Erhöhung pro Flugstunde um lediglich 50 Cent und eine Erhöhung der Entgelte in 2020 um 41 Euro pro Monat.

"Die Gehälter der Flugbegleiter bei Ryanair sind so niedrig, dass sie nicht ausreichen, um einen auskömmlichen Lebensstandard zu sichern. Dazu kommen schlechte Arbeitsbedingungen und ein massiver Druck auf die Beschäftigten", kritisierte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle in einer am Montagabend in Berlin verbreiteten Erklärung. Die Haltung der Arbeitgeber sei verantwortungslos.

Die VC zeigt sich unbeeindruckt von zwischenzeitlich erreichten Teileinigungen mit Piloten in Irland und Italien. Sie seien nicht umfassend genug und könnten nicht als Blaupause für eine Lösung in Deutschland dienen, erklärte die VC in Frankfurt. Die Parteien konnten sich auch nicht auf einen Schlichter einigen, wie es Ryanair zur Konfliktlösung vorgeschlagen hatte. Laut VC beharrte das Management auf einem Mediator aus Irland, der nicht über die für Deutschland notwendigen Rechtskenntnisse verfüge. Umgekehrt habe Ryanair mehrere von der VC vorgeschlagene Schlichter abgelehnt./ceb/DP/jha

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ING-Finanzchef Timmermans

ING-Finanzchef Timmermans tritt nach Ermittlungen zurück

Nach Turbulenzen wegen Geldwäsche-Ermittlungen der niederländischen Staatsanwaltschaft ist der Finanzchef der ING Koos Timmermans zurückgetreten. Koos werde die niederländische Bank verlassen, teilte die ING am Dienstag mit. Wegen der "Ernsthaftigkeit der Angelegenheit" sei die Entscheidung nötig gewesen, sagte Verwaltungsratschef Hans Wijers.

11.09.2018 08:23

Vor einer Woche hatte sich die Bank mit der Staatsanwaltschaft auf eine Beilegung des Verfahrens gegen eine Zahlung von 775 Millionen Euro geeinigt. Timmermans war im Ermittlungszeitraum (2010-2016) teil der Geschäftsführung und einige Jahre lang verantwortlich für die ING in den Niederlanden./elm/fba

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Ryanair in Deutschland

Ryanair in Deutschland streicht über ein Viertel der Flüge

Piloten und Flugbegleiter von Ryanair in Deutschland sind am frühen Mittwochmorgen in den Streik getreten.

12.09.2018 05:21

 Der irische Billigflieger strich 150 der etwa 400 für Mittwoch geplanten Verbindungen von und nach Deutschland und bot betroffenen Kunden alternative Flüge an. Der Ausstand begann um 03.01 Uhr und sollte 24 Stunden andauern. Bei dem Arbeitskampf geht es um erstmalig abzuschliessende Tarifverträge für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen.

Annulliert wurden etwa 20 der insgesamt 56 Ryanair-Flüge auf dem Flughafen Köln-Bonn, wie der Flughafen mitteilte. Auf dem Flughafen Frankfurt fielen nach Angaben einer Vertreterin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Mittwochmorgen fünf von zehn Ryanair-Flügen aus. Bis zu 50 Beschäftigte folgten demnach am Morgen dem Streikaufruf an dem Airport.

Eine Verdi-Vertreterin auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld sprach am Mittwoch von einer "hohen Streikbereitschaft". Demnach fanden sich am frühen Morgen bereits viele Beschäftigte zu dem Ausstand am Airport ein.

Zum Streik aufgerufen hatten die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und Verdi. Sie fordern für die Piloten und Flugbegleiter bessere Arbeitsbedingungen sowie mehr Gehalt. Verhandlungen zwischen den Tarifparteien brachten in den vergangenen Wochen keine Einigung.

Ryanair bezeichnet die Streiks als unnötig und verweist auf laufende Verhandlungen mit den Gewerkschaften. Der irische Billigflieger drohte am Dienstag mit einem Stellenabbau in Deutschland, sollte es weitere Arbeitskampfmassnahmen geben.

Die grössten Rynair-Basen in Deutschland sind Frankfurt, Berlin und Weeze in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt fliegt Ryanair zu 19 Flughäfen in Deutschland, an denen es am Mittwoch zu Ausfällen kommen kann.

(SDA)

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Tesla-Probleme überschatten

Tesla-Probleme überschatten IPO von chinesischem Rivalen NIO

Der Börsengang des chinesischen Elektroautobauers NIO wird von den Problemen des Hauptrivalen Tesla deutlich belastet.

12.09.2018 04:06

Der Ausgabepreis der NIO-Aktien wurde mit 6,25 Dollar am unteren Ende der bis 8,25 Dollar reichenden Spanne festgelegt, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Dienstag sagte. Damit wird das Unternehmen, das am Mittwoch sein Debüt an der New Yorker Börse feiert, insgesamt mit 6,4 Milliarden Dollar bewertet. Ursprünglich hatte es nach Auskunft eines Insiders auf eine Marktkapitalisierung von bis zu 20 Milliarden Dollar gehofft.

Branchenpionier Tesla kämpft mit Schwierigkeiten, seine Produktionsziele zu erreichen. Für Druck auf den Aktienkurs des Unternehmens sorgte zuletzt auch, dass Konzernchef Elon Musk zunächst über einen Rückzug von der Börse nachdachte, das Vorhaben dann aber aufgab.

NIO hat ein Konkurrenzfahrzeug zu Teslas Model X im Programm. Hinter dem Start-up-Unternehmen stehen der chinesische Internetkonzern Tencent, die Investmentfirmen Hillhouse Capital und Sequoia Capital sowie ein Beteiligungsfonds des chinesischen Suchmaschinenbetreibers Baidu

(Reuters)

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Delivery Hero startet gut in

Delivery Hero startet gut in das dritte Quartal

Der Essenslieferant Delivery Hero hat einen guten Start in das dritte Quartal hingelegt. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Start des dritten Quartals", sagte Unternehmenschef Niklas Östberg am Donnerstag bei der Vorlage der detaillierten Zahlen für das erste Halbjahr. Der seit Sommer 2017 an der Börse notierte Konzern dürfte damit weiter kräftig wachsen.

13.09.2018 07:55

Da das Wachstum Geld kostet, wird allerdings auch der operative Verlust im laufenden Jahr deutlich höher ausfallen als 2017. Delivery Hero hatte bereits im August bei der Bekanntgabe der Eckdaten die Ergebnisprognosen für das laufende und kommende Jahr wegen zusätzlicher Investitionen in Höhe von bis zu 80 Millionen Euro kassiert./zb/fba

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Covestro-Chef hat Ziele für

Covestro-Chef hat Ziele für Akquisitionen im Blick

Der Kunststoffkonzern Covestro hat bei seinen Zukaufsplänen nun konkrete Ziele im Visier. "Wir haben rund 300 Ideen, an denen wir arbeiten. Und wir haben auch konkrete Kandidaten im Blick", sagt der seit Anfang Juni amtierende Covestro-Chef Markus Steilemann im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Mittwoch) .

19.09.2018 07:42

Die besten Möglichkeiten für Zukäufe sehe er in der kleinsten Unternehmenssparte CAS, die Beschichtungen, Haft- und Dichtungsmittel sowie Spezialitäten umfasst. "Als noch junges Unternehmen besitzen wir keine grossen Erfahrungen mit der Akquisition und Integration von Unternehmen. Deshalb wollen wir am liebsten zunächst klein anfangen, also erst gehen, dann laufen, dann rennen", sagt Steilemann. Vor grösseren Gelegenheiten werde Covestro aber nicht zurückschrecken, wenn sie ideal passen und alle Investitionskriterien erfüllen sollten.

Mit Blick auf die laufende Implementierung der im Herbst verabschiedeten neuen Strategie sagt der Manager. "Wir haben die Geschwindigkeit in den vergangenen Monaten nochmals hochgefahren und machen gute Fortschritte." Steilemann ist zuversichtlich, dass Covestro auch weiterhin mit einem jährlichen Mengenwachstum von rund 4 Prozent schneller wachsen wird als die globale Wirtschaftsleistung.

Covestro, im Oktober 2015 von Bayer abgespalten, hat an der Börse eine steile Karriere hingelegt. Erst im März rückte das Unternehmen in den deutschen Leitindex Dax auf. Die Covestro-Materialien etwa für Hart- und Weichschäume werden in der Auto-, Bau- und in der Elektroindustrie eingesetzt./stk/fba

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Börsenneuling Lalique wächst

Börsenneuling Lalique wächst im Halbjahr moderat

Das Luxusgüterunternehmen Lalique schaut auf ein erstes Halbjahr mit moderatem Wachstum zurück.

20.09.2018 08:19

Die erst seit Ende Juni an der SIX gelistete Gruppe hat in den ersten sechs Monaten den Umsatz leicht erhöht. Dazu trugen vor allem die die Segmente Ultrasund und Lalique bei. Für den weiteren Geschäftsverlauf rechnet das Unternehmen mit einem anhaltenden moderaten Wachstum.

Zwischen Januar und Juni hat Lalique einen Umsatz von 66,9 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Den Nettogewinn beziffert die Gruppe auf 1,3 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat er sich damit mehr als halbiert.

Wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst, ist auch in diesem Jahr ein positiver Steuereffekt im Gewinn enthalten. Dieser sei im Zusammenhang mit der weiteren Reform der Unternehmensbesteuerung in Frankreich zustande gekommen. Er belief sich in den ersten sechs Monaten 2018 auf 1,0 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 1,9 Millionen.

Expansion sorgt für höhere Kosten

Gleichzeitig habe der Personalaufwand um 7 Prozent auf 16,0 Millionen zugenommen, und auch die übrigen betrieblichen Aufwendungen seien leicht um 2 Prozent auf 15,0 Millionen gestiegen. Diese Zunahmen stehen laut Mitteilung im Zusammenhang mit den weiteren Investitionen in den Ausbau des Geschäfts, insbesondere die Initialkosten für die Betriebsaufnahme der neuen Lalique-Tochtergesellschaft in Japan.

Den weiteren Ausbau des Geschäfts hat sich das Unternehmen denn auch mit Blick nach vorne auf die Fahnen geschrieben. Er soll in der zweiten Jahreshälfte weiter vorangetrieben werden. Dabei werde man einen starken Fokus auf Asien legen. Dazu zähle auch, die Aktivitäten der neuen japanischen Tochtergesellschaft breiter zu verankern.

Nachdem Lalique in der ersten Jahreshälfte Boutiquen in Tokio, Monaco und Chicago eröffnet hat, sollen bis zum Jahresende weitere Boutiquen in Bordeaux, Schanghai und Hanoi folgen.

Ausreichend Mittel für Investitionen

Die dafür nötigen Investitionen können laut Unternehmen aus den liquiden Mitteln finanziert werden. "Die im Zuge des Wechsels der Kotierung von der BX Swiss an die SIX im ersten Halbjahr 2018 durchgeführte Bezugsrechtsemission, welche hauptsächlich der Stärkung der Bilanz diente, hat die liquiden Mittel des Unternehmens und damit die Flexibilität für weitere Investitionen in das Geschäft weiter erhöht", heisst es.

(AWP)

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