Diverse Aktien Ausland

585 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Linde-Rivale Air Liquide wächst dank starker Nachfrage und Euroschwäche
16.02.2016 11:32

(Ausführliche Fassung)

PARIS (awp international) - Der weltweit zweitgrösste Gase-Hersteller Air Liquide hat im Geschäftsjahr 2015 vom schwachen Euro und einer stärkeren Nachfrage profitiert. Im laufenden Jahr wollen die Franzosen den Gewinn weiter steigern - auch ohne die Milliardenübernahme des US-Konkurrenten Airgas. Hier rechnet Air Liquide mit der Genehmigung der Behörden im Sommer.

Konkurrent Linde war zumindest auf mittlere Sicht Anfang Dezember auf die Bremse getreten: Er kappte sein operatives Gewinnziel für 2017. Für das abgelaufene Jahr wurde der Ausblick zwar bestätigt, aber aufgrund der abkühlenden Wirtschaft werde lediglich ein Gewinn am unteren Ende der ausgegebenen Zielspanne erwartet.

Die Franzosen konnten dagegen die Experten mit ihrer Jahresbilanz weitgehend zufrieden stellen. Allerdings war die geplante Dividendenerhöhung geringer als erwartet und der Ausblick eher vage. Die Aktie fiel am Vormittag zuletzt um über vier Prozent.

Der Umsatz sei um 6,7 Prozent auf 16,38 Milliarden Euro gestiegen, teilte Air Liquide am Dienstag in Paris mit. Analysten hatten hier mit etwas mehr gerechnet. Ohne den positiven Währungseffekt beim Umtausch in Euro, der sich vor allem in der ersten Jahreshälfte besonders bemerkbar machte, kletterten die Erlöse auf vergleichbarer Basis um 3,3 Prozent.

Der Gewinn stieg um 5,5 Prozent auf unterm Strich 1,76 Milliarden Euro. Hier halfen Einsparungen und niedrigere Energiekosten. Operativ legten die Franzosen um 9,8 Prozent auf 2,89 Milliarden Euro zu. Analysten hatten mit einem Ergebnis in dieser Höhe gerechnet.

Das Gas & Service-Geschäft - hier erzielt Air Liquide rund 90 Prozent seiner Erlöse - legte im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent zu. Im Hauptmarkt Europa, auf dem wiederum 40 Prozent des Spartenumsatzes erzielt werden, legten die Franzosen dank der guten Nachfrage unter anderem aus der Elektroindustrie und aus dem Gesundheitsbereich um 2,2 Prozent zu.

Den Aktionären winkt eine Dividende von 2,60 Euro, ein Plus von zwei Prozent zum Vorjahr. Mit der Milliardenübernahme von Airgas will Air Liquide dem deutschen Konkurrenten Linde den globalen Spitzenplatz streitig machen. Mitte November hatten die Franzosen den Deal angekündigt./stk/jha/das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Beiersdorf steigert Gewinn kräftig - Dividende wird dennoch nicht erhöht
17.02.2016 08:05

HAMBURG (awp international) - Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat das Jahr 2015 mit einem satten Gewinnplus abgeschlossen. Der auf die Anteilseigner entfallende Überschuss kletterte im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Viertel auf 660 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Angetrieben wurde das Wachstum von gute laufenden Geschäften um Marken wie Nivea, Eucerin oder La Prairie. Zudem hatten im Vorjahr Wertberichtigungen in China das Ergebnis geschmälert. Die Aktionäre sollen dennoch nur eine stabile Dividende von 70 Cent je Aktie erhalten. Auf diesem Niveau verharrt die Gewinnausschüttung seit 2009. Einige Analysten hatten mit einer leichten Erhöhung gerechnet.

Der Umsatz verbesserte sich im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Aus eigener Kraft wuchs Beiersdorf dabei um 3 Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) legte um 12 Prozent auf 962 Millionen Euro zu. Im laufenden Jahr will der Konzern den Umsatz aus eigener Kraft um 3 bis 4 Prozent steigern. Die Ebit-Marge, die 2015 ein Rekordniveau von 14,4 Prozent erreichte, soll leicht zulegen./she/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Norma verfehlt Umsatzziel trotz starken Schlussquartals - Händler: Marge schwach
17.02.2016 07:53

MAINTAL (awp international) - Der Hersteller von Verbindungstechnik Norma Group hat trotz eines starken Schlussspurts die Jahresziele beim Umsatz leicht verfehlt. Nach vorläufigen Zahlen betrug das Umsatzwachstum ohne Währungseffekte und Zukäufe im vergangenen Jahr 3,7 Prozent, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Maintal mitteilte. Der Konzern, der unter anderem die Autoindustrie beliefert, hatte aus eigener Kraft ein Wachstum zwischen 4 und 7 Prozent angepeilt. Inklusive Zukäufen und mit dem Rückenwind durch den schwachen Euro kletterte der Konzernumsatz um 28 Prozent auf knapp 890 Millionen Euro.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) legte um 28,6 Prozent auf gut 156 Millionen Euro zu. Die bereinigte Marge stieg damit leicht auf 17,6 Prozent (VJ: 17,5) und lag im anvisierten Bereich. Angaben zum Nettoergebnis machte das Unternehmen zunächst nicht. Sie sollen mit dem kompletten Geschäftsbericht am 23. März folgen.

Vorstandschef Werner Deggim sprach von einem erfolgreichen Geschäftsjahr angesichts einer nur schleppenden Erholung der Industrieproduktion im Euroraum. Die Zukäufe, die aus Jahressicht für fast 17 Prozent Umsatzplus verantwortlich waren, sollen den Konzern standfester machen. "Damit werden wir auch in Zukunft unabhängiger von Schwankungen in den einzelnen Märkten sein", sagte Deggim.

Ein Händler kommentierte am Morgen, die Zahlen seien beim Umsatz etwas besser ausgefallen als gedacht, die Marge habe allerdings enttäuscht. Im ersten Halbjahr hatten die Erlöse bei Norma aus eigener Kraft stagniert, erst ab dem dritten Quartal zogen die Geschäfte wieder an./men/fri/das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Credit Agricole verdient wieder Milliarden - Neuordnung geplant
17.02.2016 08:34

MONTROUGE (awp international) - Die französische Grossbank Credit Agricole hat im vergangenen Jahr einen Gewinnsprung hingelegt. Dank kräftiger Zuwächse im Vermögensverwaltungs- und Versicherungsgeschäft und einem erholten Privatkundengeschäft legte der Überschuss um 50 Prozent auf gut 3,5 Milliarden Euro zu, wie das Institut am Mittwoch in Montrouge bei Paris mitteilte. Damit schnitt es besser ab als von Analysten erwartet.

Die Bank machte Rückgänge im Investmentbanking sowie Kosten für Rechtsstreitigkeiten mehr als wett. Im Oktober hatte das Institut rund 800 Millionen Dollar wegen Verstössen gegen US-Handelssanktionen zahlen müssen. Vom Gewinnplus sollen auch die Aktionäre profitieren, deren Dividende von 35 auf 60 Cent je Anteilsschein steigt.

Um die Kapitalpuffer zu stärken, steht Credit Agricole vor einer Neuordnung seiner Verbindung zu den genossenschaftlichen Regionalbanken in Frankreich. Der Konzern ist zu einem Viertel an den gut drei Dutzend Genossenschaftsbanken beteiligt. Diesen Anteil will Vorstandschef Philippe Brassac nun an ein Investmentvehikel der Regionalinstitute zurückgeben.

Der Deal hat einen Umfang von 18 Milliarden Euro und soll im dritten Quartal abgeschlossen werden. Die Beteiligungsgesellschaft bekommt dafür einen Milliarden-Kredit des Konzerns. Die kleinen Genossenschaftsbanken sollen weiter Mehrheitsaktionär bei ihrem börsennotierten Zentralinstitut bleiben.

In Deutschland ist die Credit Agricole mit der DZ Bank vergleichbar, die hierzulande als Zentralinstitut für den Genossenschaftssektor dient. Die DZ Bank ist allerdings nicht börsennotiert./enl/men/zb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

BASF verkauft Industrielack-Geschäft für halbe Milliarde an Akzo Nobel
17.02.2016 08:34

LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF wird sein Geschäft mit Industrielacken an den niederländischen Konkurrenten Akzo Nobel verkaufen. Der Preis betrage 475 Millionen Euro, teilte BASF am Mittwoch in Ludwigshafen mit. Bereits in der vergangenen Wochen hatten beide Chemieunternehmen entsprechende Gespräche bestätigt.

Der Verkauf soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Zunächst einmal müsse mit den Arbeitgebervertretern gesprochen werden und die Kartellbehörden der Transaktion zustimmen, erklärte BASF. Der Konzern setzte mit den zur Coatings-Sparte gehörenden Industrielacken 2015 rund 300 Millionen Euro um.

Ende November hatte das für Katalysatoren, Lacke und Nordamerika zuständige BASF-Vorstandsmitglied Wayne T. Smith den Nachrichtenagenturen dpa-AFX und dpa zum Industrielacke-Geschäft gesagt, es sei profitabel, aber für die BASF eher ein kleiner Bereich./mne/das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Bankia zahlt Kleinanlegern Geld für Aktienkauf zurück
17.02.2016 12:45

MADRID (awp international) - Das spanische Geldinstitut Bankia zahlt Kleinanlegern das Geld zurück, das diese beim Börsengang des Unternehmens 2011 für den Kauf von Aktien ausgegeben haben. Die vor vier Jahren verstaatlichte Grossbank will sich damit eine Serie von Prozessen ersparen. Spaniens Oberster Gerichtshof hatte im Januar aufgrund von Unregelmässigkeiten beim Börsengang von Bankia zwei Kleinaktionären das Recht zugesprochen, das in den Aktienerwerb investierte Geld zurückzuverlangen.

Wie Bankia am Mittwoch mitteilte, können Kleinanleger die Erstattung ihrer Ausgaben für den Aktienkauf beantragen. Sie sollen ihr Geld mit einem Zinsaufschlag von 1,0 Prozent pro Jahr vollständig zurückerhalten. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Summe der Erstattungen sich insgesamt auf 1,84 Milliarden Euro belaufen wird. Die Bank habe dafür ausreichende Rücklagen geschaffen, betonte Geschäftsführer José Sevilla.

Der Börsengang ist Gegenstand von Ermittlungen der Justiz. Der damaligen Bankia-Führung unter dem früheren IWF-Direktor Rodrigo Rato wird zur Last gelegt, dass das Geldhaus damals mit geschönten Daten an die Börse gegangen sei. Bankia hatte 2012 im Mittelpunkt der spanischen Bankenkrise gestanden. Der drohende Zusammenbruch der Grossbank zwang Spanien 2012 dazu, von der EU Kredithilfen von über 40 Milliarden Euro für eine Bankensanierung in Anspruch zu nehmen./hk/DP/jha

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Phoenix Mecano erzielt 2015 Umsatzwachstum

Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano hat im Geschäftsjahr 2015 einen höheren Umsatz erzielt.

Der Bruttoumsatz lag mit 559,8 Mio EUR um knapp 11% über dem Vorjahreswert, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der vorläufige betriebliche Cashflow (EBITDA) sank hingegen auf rund 52 Mio EUR nach 53,1 Mio im Vorjahr. Darin sind die Auswirkungen des per Ende November 2015 kommunizierten Restrukturierungspakets mit Einmalcharakter auf den EBITDA in Höhe von rund 5 Mio enthalten.

Der Betriebsgewinn EBIT lag bei rund 15 Mio, und war damit nur rund halb so gross wie im Vorjahr mit 29,5 Mio. Hier haben die Kosten der Restrukturierung der Sparte ELCOM/EMS sowie für die Schliessung eines Standortes in Höhe von rund 15 Mio EUR belastet. Der Reingewinn beläuft sich gemäss den noch nicht auditierten Zahlen auf etwa 7 Mio, verglichen mit 20,0 Mio im Vorjahr, wie das Unternehmen weiter schreibt.

Reingewinn unter, Umsatz über Erwartungen

Mit den wichtigsten Kennzahlen hat die Gruppe die Erwartungen der Analysten beim Umsatz übertroffen, bei EBIT und Reingewinn jedoch unterschritten. Im Vorfeld hatten die Experten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Bruttoumsatz von 552,8 Mio EUR, einen EBIT inklusive Sonderkosten von 16,6 Mio und einen Reingewinn von 9,4 Mio erwartet.

Die Sparte Gehäusetechnik habe mit dem schleppenden Konjunkturverlauf im Euroraum, dem Frankenschock und der herausfordernden Situation des Sektors Oil&Gas zu kämpfen gehabt. Positiv hätten sich die Märkte in Indien sowie China entwickelt. Die Sparte Mechanische Komponenten verzeichnete stabile Umsätze im Industriesegment (Rose&Krieger) sowie ein dynamisches Wachstum des Produktbereichs DewertOkin, schreibt das Unternehmen weiter. Die Sparte ELCOM/EMS war 2015 von der Turnaroundarbeit geprägt. Hier liege auch der Hauptfokus für das laufende Jahr.

Unter Annahme einigermassen stabiler konjunktureller Rahmenbedingen erwartet die Gruppe ein Betriebsergebnis 2016 in der Grössenordnung von 34 bis 40 Mio EUR. Die Industriemärkte in den drei Regionen Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika hätten sich zum Jahreswechsel in einer relativ stabilen Verfassung befunden. Die Investitionstätigkeit sei aktuell in den meisten Sektoren stabil. Die teilweise dramatischen Kursverluste an den Weltbörsen könnten jedoch irgendwann auch Spuren im Investitionsverhalten der Realwirtschaft hinterlassen.

Die geprüften Jahreszahlen wird das Unternehmen am 26. April anlässlich der Bilanzmedienkonferenz präsentieren.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Chinesische HNA kauft US-Elektronik-Grosshändler
18.02.2016 06:49

Bangalore (awp/sda/reu) - Die Einkaufstour chinesischer Unternehmen im Ausland reisst nicht ab. Am Mittwoch gab der chinesische Grosskonzern HNA bekannt, für sechs Milliarden Dollar den US-Elektronik-Grosshändler Ingram Micro übernehmen zu wollen.

Das Angebot der HNA-Tochter Tianjin Tianhai Investment liegt bei 38,90 Dollar je Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von rund 31 Prozent auf den Ingram-Schlusskurs von Mittwoch. Ingram Micro vertreibt unter anderem Geräte von Apple und Netzwerkteile von Cisco.

Die HNA Gruppe, zu der auch die chinesische Fluglinie Hanan Airlines gehört, will mit dem Zukauf ihren Logistikarm stärken. Die Gruppe hatte im vergangenen Sommer bereits den Schweizer Flugzeug- und Flughafen-Dienstleister Swissport gekauft.

Im vergangenen Jahr hatten chinesische Firmen insgesamt für mehr als eine Billion Dollar im Ausland zugekauft. Für Schlagzeilen sorgte zuletzt der bisher teuerste chinesische Einkauf: Die geplante Übernahme des Basler Agrarchemie-Anbieters Syngenta für 43 Milliarden Dollar durch den Staatskonzern ChemChina.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Volvo mit deutlich höherem Umsatz und Betriebsgewinn
18.02.2016 06:38

GÖTEBORG (awp international) - Der schwedische Autobauer Volvo hat dank wachsender Verkaufszahlen im vergangenen Jahr kräftig zugelegt. Der Umsatz kletterte um gut 19 Prozent auf 164 Milliarden Schwedische Kronen (17,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der operative Gewinn verdreifachte sich auf 6,6 Milliarden Kronen. Volvo-Chef Hakan Samuelsson will sich im Laufe des Donnerstags detaillierter zur Bilanz des Autobauers äussern, der seit 2010 dem chinesischen Geely-Konzern gehört. Die Schweden haben im vergangenen Jahr rund 503 000 Autos verkauft, acht Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die operative Marge bei Volvo - also der Anteil, der vom Umsatz als operativer Gewinn übrig bleibt - stieg im vergangenen Jahr von 1,7 Prozent auf 4,0 Prozent. Damit liegt Volvo allerdings noch immer deutlich hinter anderen Oberklasse-Herstellern. Daimler erreichte hier mit Mercedes-Benz im 2015 einen Wert von 9,8 Prozent. BMW hat noch keine Jahreszahlen vorgelegt, dürfte aber ebenfalls in dieser Region unterwegs sein./fri/he

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Ölpreisverfall trifft auch österreichischen Energiekonzern OMV
18.02.2016 11:19

WIEN (awp international) - Der niedrige Ölpreis hat den österreichischen Energiekonzern OMV schwer getroffen. OMV verbuchte 2015 einen Nettoverlust von 1,1 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 278 Millionen Euro erzielt worden war. Der Umsatz brach um 37 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro ein, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Wien mit. In den vergangenen Wochen hatte auch andere Branchengrössen wie Shell , BP , ExxonMobil oder Chevron schlechte Zahlen infolge des Ölpreisverfalls gemeldet.

Ein Sparkurs, eine stärkere strategische Ausrichtung auf das Fördergeschäft und die Kürzung von Dividenden sollen dem Konzern nun helfen. Auf eine neue Einnahmequelle setzt der deutsche OMV-Chef Rainer Seele in Russland. OMV will sich dort eine Beteiligung an einem grossen sibirischen Gasfeld sichern.

Von ihrer Türkei-Tochter Petrol Ofisi will sich OMV dagegen trennen. Die Suche nach einem Käufer für das Tankstellennetz wurde bereits gestartet. Mit rund 25 000 Mitarbeitern ist OMV eines der grössten Industrieunternehmen Österreichs./saw/DP/jha

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Puma will 2016 wieder angreifen
18.02.2016 10:01

HERZOGENAURACH (awp international) - Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr will der Sportartikelhersteller Puma 2016 wieder zulegen. Operativ werde Puma voraussichtlich zwischen 115 und 125 Millionen Euro verdienen, kündigte der SDax-Konzern am Donnerstag in Herzogenaurach an. Auch das Konzernergebnis werde sich verbessern. Mit der Fussballeuropameisterschaft und den Olympischen Spielen im Rücken soll auch der Umsatz im laufenden Jahr währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich steigen.

Teure Werbekampagnen, Investitionen in die IT und die eigenen Läden hatten 2015 das Ergebnis geschmälert. Zu schaffen machte Puma aber vor allem der starke US-Dollar, durch den die Beschaffungskosten in die Höhe schnellten. Puma hatte deshalb auch eine Gewinnwarnung aussprechen müssen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank 2015 um rund ein Viertel auf 96,3 Millionen Euro. Unter dem Strich schmolz der Konzerngewinn um 42,1 Prozent auf 37,1 Millionen Euro zusammen. Die Aktionäre - massgeblich ist das der französische Luxusgüterkonzern Kering - sollen dennoch eine stabile Dividende von 0,50 Euro je Aktie erhalten. Beim Umsatz machten sich die Währungseffekte bei Puma positiv bemerkbar: Sie trieben die Erlöse um 14 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Währungsbereinigt lag das Plus bei 6,5 Prozent./she/stk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Airbag-Probleme: Mazda ruft Fahrzeuge zurück

Der japanische Autobauer Mazda hat insgesamt rund 1,9 Millionen Fahrzeuge wegen potenzieller Airbag-Probleme in die Werkstätten gerufen.

Betroffen sein Fahrzeuge mit Airbags von Takata, teilte Mazda am Freitag mit. Betroffen seien 1,5 Millionen im Ausland hergestellte Fahrzeuge. In Japan seien Fahrzeuge zurückgerufen worden, die zwischen 2006 und 2014 hergestellt worden seien, sowie 176.000 für den Export bestimmte Autos.

Seit Jahren sorgen defekte Airbags von Takata für millionenfache Rückrufe. Betroffen sind mehrere Autohersteller, darunter auch deutsche. Weltweit stehen zehn Todesfälle mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung, neun davon in den USA.

Es könnte sein, dass Takata für die Rückruf-Kosten von etwa 50 Millionen Fahrzeugen aufkommen muss. Dies wäre der Fall, wenn Ermittler die Schuld für den Defekt bei dem japanischen Unternehmen sehen. Dann könnte eine Rechnung von mehr als drei Milliarden Dollar auf den Konzern zukommen.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

HSBC überraschend mit Vorsteuerverlust

Das Bankenimperium HSBC hat im vierten Quartal einen Vorsteuerverlust von 858 Mio. Dollar erlitten, wie das Londoner Institut am Montag in einer Pflichtmitteilung an die Börse Hongkong mitteilte.

Die durchschnittliche Erwartung von fünf Analysten aus einer Bloomberg-Umfrage hatte bei 1,95 Mrd. Dollar Gewinn gelegen. Die operativen Kosten beliefen sich in dem Zeitraum auf 11,5 Mrd. Dollar.

HSBC-CEO Stuart Gulliver hatte seine Pläne forciert, die globale Präsenz der Bank zurückzufahren, um die Profitabilität zu verbessern und nach Kursverlusten seit Jahresbeginn die Aktie wieder zu stützen. Im Juni stellte er eine neue Strategie zur Steigerung der Investitionen in Asien, zum Ausstieg aus unprofitablen Ländern und zur Streichung von bis zu 25'000 Stellen vor, um bis Ende 2017 bis zu 5 Mrd. Dollar einzusparen.

(Bloomberg)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Leoni senkt Umsatzprognose für 2016 erneut
22.02.2016 09:01

NÜRNBERG (awp international) - Der Autozulieferer Leoni hat angesichts eines trüberen Wirtschaftsumfeldes seine Umsatzprognose für das laufende Jahr erneut gesenkt. Der Umsatz dürfte auf 4,4 Milliarden Euro fallen, teilte der Konzern am Montag mit. Zuletzt hatte der Konzern noch rund 200 Millionen mehr veranschlagt.

Im abgelaufenen Jahr übertraf die Gesellschaft nicht zuletzt dank der Euro-Schwäche mit einem Umsatz von 4,5 Milliarden Euro die auf mindestens 4,4 Milliarden Euro gekappte Prognose. Gegenüber dem Jahr 2014 legte der Umsatz damit um rund 10 Prozent zu.

Auch beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) schnitt der Kabel- und Bordnetzhersteller im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen mit rund 151 Millionen Euro besser ab als mit 130 Millionen Euro veranschlagt. Gegenüber dem Vorjahr war dies allerdings ein Rückgang um 17 Prozent.

Im laufenden Jahr dürfte das Ebit auf 105 Millionen Euro sinken, hiess es nun. Darin seien Umbaukosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro enthalten.

Wegen des eingetrübten Autogeschäfts in Russland und überraschend hoher Anlaufkosten bei Neuaufträgen hatte das fränkische Unternehmen seine Ziele für 2015 und 2016 bereits Mitte Oktober kassiert./jha/das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Danone verdient 2015 dank niedrigerer Milchpreise mehr
23.02.2016 08:14

PARIS (awp international) - Niedrigere Milchpreise und Sparmassnahmen haben dem französischen Lebensmittelkonzern Danone im Geschäftsjahr 2015 ein Gewinnplus beschert. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn stieg um 8,7 Prozent auf 2,89 Milliarden Euro, wie der Hersteller am Dienstag in Paris mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von knapp 1,3 Milliarden Euro. Das waren 14,6 Prozent mehr als 2014. Damit traf Danone die Erwartungen der Analysten. Die Dividende wollen die Franzosen um 6,7 Prozent erhöhen. Für das laufende Jahr peilt Danone einen Zuwachs beim Umsatz von drei bis fünf Prozent an. Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe sind bei dieser Prognose ausgeklammert.

2015 kletterte der Umsatz währungsbereinigt um 4,4 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro. Dabei lief vor allem das Wasser-Geschäft (Evian, Volvic) gut. Am kräftigsten wuchs Danone bei Säuglingsnahrung (Aptamil, Milupa). Hier profitiert das Unternehmen vor allem davon, dass viele Chinesen Milchpulver im Ausland ordern, nachdem ein Skandal um verunreinigte Babynahrung das Vertrauen in die heimischen Hersteller erschüttert hat. Niedrige Milchpreise halfen zudem der Joghurt-Sparte (Actimel, Activia, Fruchtzwerge) auf die Sprünge./mne/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Also wächst schneller als der Markt

Der IT-Grosshändler Also ist 2015 schneller als der Markt gewachsen, was zu einer höheren Dividende führt. Der Ausblick auf das Jahr 2016 ist allerdings vage.

Dieser habe in den für das Unternehmen relevanten Ländern um 4,7% expandiert. Also weist für das Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von 7,7% auf 7,79 Mrd EUR aus. Beide regionale Einheiten - Zentraleuropa (+7,5%) und Nord-/Osteuropa (+8,6%) - trugen zum Wachstum bei.

Abgesehen davon bestätigt das Unternehmen am Dienstag die weiteren Kennzahlen, die vor zwei Wochen auf provisorischer Basis bereits veröffentlicht worden waren. Der Gewinn vor Steuern (EBT) nahm um 11% auf 90,8 Mio zu, während unter dem Strich ein 3,3% höherer Konzerngewinn von 62,9 Mio EUR steht. Das im Vergleich zum EBT nur geringe Plus beim Reingewinn wird mit 33% höheren Gewinnsteuern erklärt. Zum EBT-Wachstum trugen laut der Mitteilung alle Ländergesellschaften ausser Niederlande und Polen bei.

Die Aktionäre kommen - was ebenfalls schon bekannt war - dank der erzielten Verbesserungen in den Genuss einer höheren Dividende. Es wird eine Ausschüttung aus Reserven aus Kapitaleinlagen von 1,90 CHF pro Aktie vorgeschlagen. Im Vorjahr waren 1,60 CHF pro Titel bezahlt worden. Dies entspreche einer Ausschüttungsquote von 35%, heisst es weiter. Das Ausschüttungszielband von 25-35% gelte weiterhin.

Der Ausblick auf das Jahr 2016 ist vage: Die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung blieben verhalten, heisst es dazu. So gehe das Marktforschungsinstitut Gartner von einem um 0,6% rückläufigen Markt aus. Trotz dieser Unsicherheiten sei das Management zuversichtlich, dass die strategischen Massnahmen "volle Wirkung" zeigen werden. Auch würden Akquisitionen in allen Geschäftsbereichen in Betracht gezogen.

Mittelfristig peilt das Management innerhalb der Geschäftsfelder eine andere Umsatzverteilung an. So soll der Anteil von Solutions auf bis zu 30% (aktuell: 20%) und jener von Services auf bis zu 6% (3%) gesteigert werden. Dadurch solle auch in Zukunft eine "nachhaltige Steigerung der Profitabilität" sichergestellt werden, schreibt das Unternehmen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Airbus steigert Gewinn und Dividende

Gestiegene Flugzeugverkäufe und weniger Ärger beim Militärtransporter A400M haben dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus im abgelaufenen Jahr einen Gewinnanstieg beschert.

Unter dem Strich verdiente der Boeing-Rivale 2,7 Milliarden Euro und damit 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie er am Mittwoch in London mitteilte.

Die Airbus-Aktionäre sollen mit einer um 10 Cent auf 1,30 Euro erhöhten Dividende an dem Erfolg teilhaben. Analysten hatten allerdings durchweg mit mehr gerechnet. Für 2016 geht Konzernchef Thomas Enders im laufenden Geschäft lediglich von stagnierenden Ergebnissen aus. Der operative Gewinn vor Einmaleffekten soll mit 4,1 Milliarden Euro etwa auf dem Niveau von 2015 bleiben.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Hugo Boss erwartet heftigen Gewinnrückgang - Aktie bricht ein
23.02.2016 18:56

(Ausführliche Fassung)

METZINGEN (awp international) - Die Konsumflaute in China und die Rabattschlachten auf dem US-Markt bringen den Modekonzern Hugo Boss immer stärker in Bedrängnis. Am Dienstag kündigte der Konzern überraschend einen Rückgang beim operativen Ergebnis von mindestens 10 Prozent für 2016 an. Auch das Ziel, die operative Marge mittelfristig auf 25 Prozent zu heben, werde nicht erreicht, teilte das Unternehmen mit. Schuld seien notwendige Investitionen in die Marke.

Die Börse reagierte geschockt. Die im MDax notierte Aktie rauschte bis Handelsende um fast 20 Prozent in den Keller und schloss bei 56 Euro. So schwach war das Papier seit Oktober 2011 nicht mehr. Gegenüber dem Hoch im vergangenen Frühjahr hat sich der Kurs damit mehr als halbiert.

'SEHR SCHLECHTE NACHRICHTEN'

"Das sind sehr schlechte Nachrichten", kommentierte ein Händler die Ankündigung des Boss-Managements. Er habe für 2016 zuletzt mit einem operativen Ergebnisanstieg um 3,8 Prozent gerechnet und müsse nun seine Schätzungen deutlich senken. Gleiches gelte wohl für die die meisten Analysten.

Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Experten hatten zuletzt für 2016 einen ähnlichen Gewinn wie in 2015 erwartet. Hugo Boss hatte im Januar Eckdaten für das abgelaufenen Jahr vorgelegt, wonach das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um ein Prozent auf 594 Millionen Euro gestiegen ist. Eine verhaltene Nachfrage der Verbraucher, umfangreiche Rabatte und ungünstige Witterungsverhältnisse in vielen Märkten hatten den Konzern belastet. Im Oktober hatte der Vorstand deshalb bereits seine Gewinnprognose senken müssen.

CHINA-SORGEN

Probleme bereitet aktuell vor allem der chinesische Markt. Die Abkühlung der Wirtschaft und die Abwertung der chinesischen Währung lasteten bereits im vergangenen Jahr auf dem Konsum. 2016 läuft es offenbar nicht besser. Im bisherigen Jahresverlauf habe sich die Lage in den Hugo-Boss-Läden in China schwächer entwickelt als erwartet, teilte der Konzern mit. Die Schwaben kündigten nun an, ihr Geschäftsmodell stärker auf die Kunden auszurichten und die Preise zu senken. Bislang ist in Asien ein Hugo-Boss-Anzug in der Regel um einiges teuer als in Europa oder Amerika.

In den USA hat Hugo Boss hingegen mit dem scharfen Wettbewerb zu kämpfen. Modehändler liefern sich regelrechte Rabattschlachten, um bei den Kunden landen zu können. Diesen Preiskampf will der Konzern nicht mitgehen, und plant daher seine Kernmarke Boss nur noch bei ausgesuchten Grosshändlern zu verkaufen.

All das wird im laufenden Jahr auf den Erträgen lasten und kann dem Unternehmen zufolge nicht allein durch Kosteneinsparungen wettgemacht werden. Die Umsätze sollen hingegen steigen. Währungsbereinigt erwartet Hugo Boss 2016 ein Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Dazu sollen insbesondere "solide" Zuwächse in Europa beitragen. Genaueres zum Geschäftsverlauf und der Strategie will Hugo Boss bei der Bilanzpressekonferenz am 10. März mitteilen./she/enl

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Cassiopea mit Millionenverlust

Das auf Dermatologieprodukte spezialisierte Pharmaunternehmen Cassiopea weist für das Geschäftsjahr 2015 einen Millionenverlust aus. Sämtliche Produkte befinden sich noch in der Entwicklungsphase.

Cassiopea machte einen Verlust in Höhe von annähernd 6,5 Mio EUR (VJ -2,8 Mio). Umsätze generiert das Unternehmen noch nicht, da sich alle Produkte noch in der Entwicklungsphase befinden. Die Produktentwicklung verlaufe nach Plan, teilt das Unternehmen am Mittwochmorgen mit.

Die Kosten für Forschung & Entwicklung beliefen sich 2015 auf 7,6 Mio EUR nach 3,9 Mio im Vorjahr. Die weiteren Kosten beziffert Cassiopea auf 0,8 Mio EUR (VJ 0,1 Mio). Am Stichtag Ende Dezember verfügte das Unternehmen über Barmittel und ähnliches in Höhe von 48,1 Mio EUR. Ende 2014 lagen die Barmittel bei gerade einmal 0,8 Mio EUR. Das Plus ist die Folge einer im Juni erfolgten Kapitalspritze (49,9 Mio) durch Cosmo, zu denen Cassiopea früher gehörte.

Cassiopea ist erst seit Anfang Juli als eigenständiges Unternehmen an der Schweizer Börse kotiert. Mit Blick auf die Produktpipeline, die aus vier Kandidaten im Bereich der Dermatologie bestehen, zeigt sich das Management zufrieden. "2015 war ein aufregendes und produktives Jahr, in dem sich alle unsere vier Entwicklungsprogramme plangemäss entwickelten", wird CEO Diana Harbort in der Mitteilung zitiert.

Zu den Zahlen teilt das Pharmaunternehmen am Mittwochmorgen noch mit, in der kürzlich abgeschlossenen "proof of concept" Phase II klinischen Versuchsreihe von Breezula (CB-03-01) klinische Endpunkte erreicht zu haben. Breezula ist ein topisches Antiandrogen zur Behandlung von androgenetischer Alopezie (erblich bedingter Haarausfall). Die vorläufige Analyse der Daten habe ergeben, dass beide vordefinierten klinischen Wirksamkeits- Endpunkte, die Zunahme in der totalen Haarzahl innerhalb eines Quadratzentimeters und die Haarwachstumsempfindung der Versuchsperson, erzielt wurden.

Für den Produktkandidaten CB-06-01, einem neuen topischen Antibiotikum zur Behandlung von milder bis moderater Akne, wurde ebenfalls die "proof of concept"-Versuchsreihe abgeschlossen, heisst es weiter.

Die Phase III-Studie der klinischen Versuche für das Akne-Mittel Winlevi laufen bereits. Das Unternehmen erwartet, dass die Resultate in der zweiten Hälfte 2017 erhältlich sind. Beim vierten Produktkandidaten, CB-06-02 zur Behandlung von Genitalwarzen, laufe die Phase II "proof of concept" noch.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Peugeot Citroen kündigt nach Sanierung neue Ziele an
24.02.2016 08:28

PARIS (awp international) - Der Autobauer PSA Peugeot Citroen ist nach seiner harten Sanierung wieder in der Erfolgsspur und kündigt bereits neue Ziele an. Nach drei verlustreichen Jahren fuhr der Konzern für 2015 erstmals wieder einen Gewinn ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich entfielen 899 Millionen Euro Gewinn auf die Aktionäre - ein Jahr zuvor stand hier noch ein Minus von 706 Millionen Euro. Vom Gewinn des laufenden Jahres will Peugeot Citroen dann im kommenden Jahr auch wieder eine Dividende auszahlen.

Der Umsatz kletterte 2015 um 6 Prozent auf 54,7 Milliarden Euro. Anfang April will der Autobauer neue Wachstumsziele vorlegen. Auch im Iran hat Peugeot Citroen nach dem Ende der Sanktionen schnell wieder seine Fühler ausgestreckt: 2017 könnte vor Ort die Produktion wieder beginnen, kündigte Konzernchef Carlos Tavares an.

Tavares hatte das Unternehmen in den vergangenen Jahren unter anderem mit Werkschliessungen und einem Jobabbau saniert und so schneller als erhofft wieder in die schwarzen Zahlen geführt. Die operative Marge lag im vergangenen Jahr bereits wieder bei 5 Prozent - eigentlich hatte der Konzern diesen Wert erst für den Zeitraum ab 2019 angepeilt./fri/jha/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Henkel erreicht 2015 Rekordergebnis
25.02.2016 08:18

DÜSSELDORF (awp international) - Der Persil- und Schwarzkopfhersteller Henkel hat 2015 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Unter dem Strich kletterte der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn um 18 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, wie Henkel am Donnerstag mitteilte. Preiserhöhungen, Kostensenkungen und auch niedrigere Rohstoffpreise halfen dem Konsumgüterkonzern dabei auf die Sprünge.

Der Umsatz stieg angetrieben von Zukäufen und dem starken US-Dollar um 10 Prozent auf 18,1 Milliarden Euro. Aus eigener Kraft wuchs der Konzern allerdings nur um 3 Prozent. Am besten lief das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln.

Die Aktionäre sollen eine Dividende von 1,47 Euro je Vorzugsaktie und je 1,45 Euro für die Stämme erhalten. Dies ist jeweils gut 12 Prozent mehr als im Vorjahr./she/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Bayer profitiert von Gesundheitsgeschäft und Euro-Schwäche
25.02.2016 07:50

LEVERKUSEN (awp international) - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat im vergangenen Jahr von gut laufenden Gesundheitsgeschäften und der Euro-Schwäche profitiert. Der Umsatz legte dank neuerer Medikamente um 12,1 Prozent auf 46,3 Milliarden Euro zu, wie das Dax-Schwergewicht am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie um Wechselkursschwankungen hätte das Plus nur 2,7 Prozent betragen.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sonderposten legte um 18,2 Prozent auf 10,27 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 4,11 Milliarde Euro - 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Analysten hatten dies in etwa erwartet.

Besonders stark waren die Umsatzzuwächse im Gesundheitsgeschäft. Das Agrarchemiegeschäft legte trotz eines schwächeren Marktumfelds ebenfalls zu. Die Anfang Oktober an die Börse gebrachte Kunststoff-Tochter Covestro steigerte laut Angaben vom Dienstag bei einem leichten Umsatzplus den Gewinn um mehr als ein Viertel. Bayer wurde so zum reinen Anbieter für die Gesundheits- und Agrarwirtschaft. Derzeit hält Bayer aber noch 69 Prozent an Covestro./jha/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Deutsche Telekom nutzt Rückenwind aus USA und vom Euro - Dividende erhöht
25.02.2016 07:49

BONN (awp international) - Die Deutsche Telekom hat im abgelaufenen Jahr den Rückenwind vom schwachen Euro und aus dem boomenden US-Geschäft genutzt und lange nicht gekannte Zuwächse eingefahren. Umsatz und operatives Ergebnis legten prozentual zweistellig zu, wie der im Dax notierte Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte. Die Erlöse kletterten auch dank der Umrechnung der anziehenden Erlöse in den USA um 10,5 Prozent auf 69,22 Milliarden Euro. Ohne Wechselkurseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe gerechnet hätte das Plus 3 Prozent betragen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 13,3 Prozent auf 19,91 Milliarden Euro.

Auch unter dem Strich kamen die starken Zuwächse an: Der Nettogewinn wuchs um 11,3 Prozent auf 3,25 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereffekte hätte der Gewinn aber um knapp 70 Prozent zugelegt. Allein die US-Tochter hatte ihren Jahresgewinn nahezu verdreifacht. Die Dividende soll von 0,50 Euro auf 0,55 Euro steigen./men/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Französischer Energiekonzern Engie baut nach Milliardenverlust um
25.02.2016 07:49

PARIS (awp international) - Der französische Strom- und Gaskonzern Engie will sich nach einem herben Jahresverlust für 2015 in den kommenden drei Jahren neu aufstellen. Um die Aktionäre im Boot zu behalten, gab das Unternehmen am Donnerstag feste Dividendenversprechen. Für das laufende und das kommende Jahr werden ein Euro ausgeschüttet. Für die 2017 und 2018 werde die Auszahlung auf 0,70 Euro gesenkt. Mit dem Umbau will sich Engie auf die Veränderungen in der Energiebranche einstellen und allgemein schlanker aufstellen. Der Konzern, der bis vergangenes Jahr noch GDF Suez hiess, kämpft wie viele anderen Energieunternehmen mit sinkenden Strompreisen.

Beim Umbau des Konzerns sollen die Kosten weiter gesenkt werden und zwar um eine Milliarde bis 2018. Zudem stehen aus dem Portfolio Geschäftsteile im Wert von 15 Milliarden Euro auf dem Prüfstand. Optionen seien ein Verkauf, Partnerschaften mit anderen Unternehmen oder die Schliessung dieser Einheiten. Ziel des Überprüfungsprogramms sei die Abhängigkeit von Rohstoffpreisen zu senken. Flankiert werde der Umbau mit einem Investitionsprogramm über 22 Milliarden Euro, davon sollen 7 Milliarden in die Instandhaltung gehen.

Das vergangene Jahr schloss Engie mit einem hohen Verlust ab. Dieser lag bei 4,6 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 2,4 Milliarden im Vorjahr. Grund waren Abschreibungen über 8,7 Milliarden Euro. Der Umsatz ging um 6,4 Prozent auf 69,9 Milliarden zurück. Der Gewinn aus dem fortlaufenden Geschäft vor Sonderposten erreichte 2,6 Milliarden nach 2,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Analysten hatte mit geringfügig weniger gerechnet. Im laufenden Jahr sollen es zwischen 2,4 und 2,7 Milliarden werden./stk/enl

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Salzgitter kämpft mit Branchenkrise - Vorsichtige Prognose
26.02.2016 07:53

SALZGITTER (awp international) - Der zweitgrösste deutsche Stahlhersteller Salzgitter kämpft weiter mit der Branchenkrise. Angesichts der heftigen Preisverfalls traut sich der Vorstand in diesem Jahr nur ein "in etwa" ausgeglichenes operatives Vorsteuerergebnis zu, wie der Konzern am Freitag in Salzgitter mitteilte. Im vergangenen Jahr hatten sich die Niedersachsen - wie bereits im Januar gemeldet - erstmals seit 2011 zumindest vor Steuern wieder in die schwarzen Zahlen gekämpft und einen Gewinn von 12,6 Millionen Euro ausgewiesen. Dazu trug vor allem ein hartes Sparprogramm bei.

Unter dem Strich stand allerdings erneut ein Verlust von diesmal 45,5 Millionen Euro. Das war sogar noch einmal schlechter als 2014, als der Fehlbetrag bei 31,9 Millionen Euro lag. Ein Grund für das schlechtere Ergebnis ist ein negatives Urteil des Bundesfinanzhofs zur steuerlichen Behandlung von Dividendenerträgen, das für einen Sonderaufwand von 26,5 Millionen Euro sorgte./enl/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Nach Gewinneinbruch: BASF will Aktionäre mit Dividendenplus bei Laune halten
26.02.2016 07:01

LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der weltgrösste Chemiekonzern BASF will trotz eines Gewinneinbruchs mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Die Dividende soll um 10 Cent auf 2,90 Euro erhöht werden, teilte das Dax-Unternehmen am Freitag in Ludwigshafen mit. Experten hatten mit einer Erhöhung in dieser Grössenordnung gerechnet. Wegen des Ölpreisverfalls sank der Überschuss im vergangenen Jahr um 23 Prozent auf rund 4 Milliarden Euro. Nachdem BASF Ende Januar bereits die Daten für den Umsatz und das operative Ergebnis vorgelegt hatte, ist der Rückgang des Gewinns keine Überraschung mehr./zb/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Klöckner & Co erwartet nach Rekordverlust Rückkehr in Gewinnzone
01.03.2016 07:09

DUISBURG (awp international) - Nach einem Rekordverlust im vergangenen Jahr will der Stahlhandelskonzern Klöckner & Co 2016 wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Unter dem Strich soll zumindest wieder ein kleiner Gewinn stehen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Dienstag mit. Im vergangenen Jahr rutschte KlöCo tief in die roten Zahlen. Der Verlust summierte sich auf 347 Millionen Euro. Das ist der höchste Fehlbetrag seit dem Börsengang 2006. Das Unternehmen hatte 2014 noch einen Überschuss von 22 Millionen Euro erwirtschaftet.

Hauptgrund für den Absturz waren wie schon im Dezember angekündigt hohe Abschreibungen auf US-Tochterunternehmen, deren Wert KlöCo wegen des Einbruchs der Stahlpreise weit nach unten korrigierte. Der Umsatz hielt sich mit einem Rückgang von 0,9 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro dank positiver Währungseffekte noch recht stabil. Der operative Gewinn - das ist das um die Kosten für ein neues Sparprogramm bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sackte um mehr als Hälfte auf 86 Millionen Euro ab.

"Die vor allem durch die Überproduktion in China auf die Weltstahlmärkte drängenden Mengen an Billigstahl haben auch bei uns deutliche Spuren in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung hinterlassen", sagte Vorstandschef Gisbert Rühl. Sein Unternehmen habe aber sofort reagiert. Neben dem neuen Sparprogramm reduzierte KlöCo die eigenen Lagerbestände drastisch. Das führte dazu, dass das Unternehmen trotz der niedrigen Preise einen positiven Mittelzufluss (Cashflow) hatte.

In diesem Jahr soll der operative Gewinn auch dank der neuen Einsparungen deutlich zulegen, während der Umsatz auch wegen des Rückzugs aus wenig lukrativen Geschäften sinken dürfte. Dabei erwartet das Management allerdings erst vom zweiten Quartal an eine Erholung. In den ersten Wochen des Jahres hatte sich der Verfall der Stahlpreise zunächst fortgesetzt und kam erst im Februar allmählich zum Stillstand. KlöCo erwartet in diesem Jahr keine weiteren Abschreibungen. Zudem rechnet der Vorstand mit geringeren Zinszahlungen, nachdem das Unternehmen die Schulden zuletzt gesenkt und eine teure Anleihe zurückgezahlt hatte.

KlöCo hatte im Sommer seine seit mehr als drei Jahren andauernden Sparanstrengungen noch einmal verschärft. Weitere 600 der aktuell zuletzt noch 9700 Stellen sollten in diesem Zuge wegfallen. Vor allem in Frankreich setzt KlöCo dabei den Rotstift an.

KlöCo kämpft seit der Wirtschaftskrise 2009 mit niedrigen Preisen. Im vergangenen Jahr verschärfte sich die Lage noch einmal, weil nun auch noch China wegen der eigenen Wirtschaftsschwäche massenhaft eigenen Stahl auf den Weltmarkt wirft. KlöCo fordert daher wie die europäischen Stahlhersteller dringend von der EU einen besseren Schutz vor Dumping-Einfuhren. Zum Teil hatte die Branche bereits Erfolg: Für einige Stahlsorten gelten inzwischen Schutzzölle. Sollten sich die Stahlpreise wieder erholen, gilt KlöCo als einer der ersten Profiteure.

KlöCo will sich aber langfristig aus der starken Abhängigkeit von der Preisentwicklung befreien. Dazu will das Unternehmen mehr Stahl weiterverarbeiten. Schon im vergangenen Jahr steigerten die Duisburger ihren Anteil höhermargiger Geschäfte am Umsatz von 34 auf 39 Prozent. 2017 soll die Quote bei 45 Prozent und 2020 bei über 50 Prozent liegen. Zudem treibt KlöCo die Digitalisierung seines Geschäfts voran. Der Konzern baut eine eigene Plattform im Internet auf, über die sich Stahlproduzenten und -verarbeiter verbinden sollen. Ziel ist es, bis 2019 mehr als die Hälfte der Umsätze online zu erzielen./enl/he

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Fraport verzeichnet Anstieg bei Umsatz und Gewinn
16.03.2016 07:45

FRANKFURT (awp international) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat dank wachsender Passagierzahlen einen Anstieg bei Umsatz und Gewinn erzielt. Besonders in den Flughafen-Shops und mit Parkplatzeinnahmen erzielten die Frankfurter im vergangenen Jahr ein kräftiges Erlöswachstum, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. So stieg der Umsatz um 8,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) legte um 7,4 Prozent auf 848,8 Millionen Euro zu. Unter dem Strich gab es nach Abzug von Minderheiten ein Plus von 17,8 Prozent auf 276,5 Millionen Euro.

Ohne die Streiks beim Hauptkunden Lufthansa hätte die Bilanz noch etwas freundlicher ausgesehen. Analysten hatten mit etwas besseren Zahlen gerechnet. Die Dividende will Fraport bei 1,35 Euro belassen. Für das laufende Jahr sieht Konzernchef Stefan Schulte eine "rauere See" und erwartet lediglich ein leichtes Wachstum. Sorgen bereiten ihm vor allem terroristische Anschläge und die damit verbundenen Passagierrückgänge./nmu/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Bilfinger auch für 2016 zurückhaltend
16.03.2016 07:36

MANNHEIM (awp international) - Der kriselnde Bau- und Industriedienstleister Bilfinger stellt sich nach einem Rekordverlust auf ein erneut schwieriges Jahr ein. Die Erwartungen für 2016 seien "verhalten", teilte der MDax-Konzern am Mittwoch bei der Vorlage des Geschäftsberichts mit. Das geopolitische Umfeld bleibe komplex und die eigenen Märkte anspruchsvoll. Die Zurückhaltung der Energiekonzerne nach der Energiewende in Deutschland sowie gekappte Investitionen in der Öl- und Gasindustrie im Zuge des Ölpreisverfalls hatten den Konzern in die Bredouille gebracht. Ein Umschwung sei nicht zu erwarten.

Trotz eines erwarteten leichten Wachstums im Baugeschäft und bei Gebäudediensten dürfte die Leistung im laufenden Jahr im Gesamtkonzern "deutlich" sinken, hiess es weiter. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) dürfte bei einer höheren Marge "leicht" steigen. Das Konzernergebnis werde unterdessen von Einmalaufwendungen etwa für den Umbau belastet.

"Klar ist: 2016 wird ein Übergangsjahr", schriebt Konzernchef Per Utnegaard im Geschäftsbericht. Er hatte nach seinem Amtsantritt Mitte 2015 den Konzern mit seinen aktuell knapp 60 000 Mitarbeitern umgekrempelt und das Kraftwerksgeschäft zum Verkauf gestellt. Hohe Abschreibungen in diesem Geschäft und Kosten für den Konzernumbau sorgten 2015 bei einem leichten Anstieg der Leistung für einen Verlust von 489 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor war der Konzern bereits erstmals seit 1998 mit 71 Millionen Euro in die Verlustzone gerutscht. Entsprechende Eckdaten hatte Bilfinger bereits Mitte Februar veröffentlicht.

Das Unternehmen streicht nach seinem Rekordverlust denn auch die Dividende. Gründe für den Ausfall seien der genannte Verlust sowie der hohe Mittelabfluss für den laufenden Umbau. Ein Jahr zuvor hatte Bilfinger die Dividende trotz des ersten Verlusts seit 1998 nur um einen auf zwei Euro je Aktie gekappt. Der Konzern verfolge grundsätzlich eine auf Kontinuität ausgerichtete Dividendenpolitik, heisst es im Geschäftsbericht. Dabei solle etwa die Hälfte des bereinigten Konzerngewinns ausgeschüttet werden.

jha/das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 19.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'017

Chemikalienhändler Brenntag verdient mehr und will höhere Dividende zahlen
16.03.2016 07:34

MÜLHEIM/RUHR (awp international) - Der Chemikalienhändler Brenntag hat im Jahr 2015 vor allem von günstigen Wechselkursen profitiert. Das operative Ebitda sei um 11,1 Prozent auf 807,4 Millionen Euro gestiegen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch mit. Rechnet man die positiven Währungseffekte wie etwa den stärkeren US-Dollar heraus, dann hätte der operative Gewinn nur um 0,7 Prozent zugelegt. Während die Geschäfte in Asien trotz einer sich abschwächenden Wirtschaft in China deutlich besser liefen, belastete weiterhin eine schwache Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie das Nordamerikageschäft.

Der Umsatz kletterte um 3,3 Prozent auf 10,35 Milliarden Euro. Auch hier profitierte das Unternehmen vor allem von günstigen Wechselkursen. Ohne diese Effekte wären die Erlöse um 4,6 Prozent zurückgegangen. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn betrug 365 Millionen Euro, nach 339,3 Millionen Euro im Vorjahr. Von dem Gewinnanstieg sollen auch die Aktionäre profitieren. Brenntag will die Dividende um gut 11 Prozent auf 1,00 Euro je Aktie erhöhen. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen einen Zuwachs aller "relevanten Ergebnisgrössen" an./mne/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten