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Investitionen in deutsche

Investitionen in deutsche Finanz-Start-ups mehr als verdoppelt

Banking per Smartphone, Autoversicherungen, Zinsvergleiche für Tagesgeld: Deutsche Finanz-Start-ups haben einen fulminanten Jahresauftakt hingelegt und Rekord-Gelder für ihre digitalen Geschäfte von Investoren eingesammelt. Im ersten Quartal warben die Wachstumsfirmen 686 Millionen Euro ein und damit mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor (325 Mio Euro). Das zeigen Zahlen der Beratungsfirma Barkow Consulting, die der dpa vorliegen.

02.04.2019 06:34

Demnach steckten Investoren von Januar bis März rund 77 Prozent mehr Geld in Finanz-Start-ups ("Fintechs") als im bisherigen Rekord-Zeitraum, dem Schlussquartal 2018. Die Summe von 686 Millionen Euro entspreche mehr als der Hälfte der eingesammelten Gelder im gesamten Vorjahr, sagte Geschäftsführer Peter Barkow.

Finanz-Start-ups haben sich mit digitalen Geschäftsmodellen neben klassischen Banken etabliert. Mit ihrer Innovationskraft machen sie den Geldhäusern teils Konkurrenz, teils arbeiten sie mit ihnen zusammen. 2018 hatten Finanz-Start-ups hierzulande erstmals mehr als eine Milliarde Euro Wagniskapital eingesammelt. Unternehmen und Wagniskapitalfonds geben den Gründern Geld in der Hoffnung, dass sich ihre Ideen durchsetzen und ihnen viel Gewinn einbringen.

Zum starken Jahresauftakt trugen üppige Geldspritzen in boomende Fintechs bei, während zugleich die Zahl der Deals um fast ein Drittel auf 26 einbrach. So warb die Berliner Online-Bank N26 im Januar alleine rund 260 Millionen Euro von Fonds ein. In das Geldhaus, das mit komfortablen Geschäften per Smartphone wirbt, hatte 2018 schon der Versicherer Allianz investiert. Summen von 100 Millionen Euro oder mehr flossen zudem jeweils an den Autoversicherer Friday, der Policen je nach gefahrenen Kilometern bepreist, an das Versicherungs-Start-up Wefox sowie an die Firma Raisin, die Anlegern über das Portal "Weltsparen" höhere Zinsen im Ausland bietet.

Der globale Trend zu immer grösseren Geldspritzen schlage sich auch in Deutschland nieder, sagte Barkow. "Deutsche Finanz-Start-ups haben aufgeholt und kommen an grosse Summen."/als/DP/zb

(AWP)

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Emirates NBD bekommen

Emirates NBD bekommen besseren Preis für türkisches Tochterinstitut der Sberbank

Die arabische Bank Emirates NBD bekommt die die türkische Denizbank dank des Lira-Verfalls etwas günstiger von der russischen Sberbank als zunächst vereinbart. Für 15,48 Milliarden türkische Lira (2,47 Mrd Euro) übernimmt die Emirates NBD aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die fünftgrösste türkische Bank, teilte die arabische Bank mit. Ursprünglich waren 14,6 Milliarden Lira ausgemacht gewesen, zum damaligen Wechselkurs waren das 2,7 Milliarden Euro.

03.04.2019 08:13

Als Grund für den Deal nannte Sberbank-Chef German Gref im Mai 2018, als der Deal bekannt gegeben wurde, einen Strategiewechsel im internationalen Geschäft. Die Trennung ermögliche es, "dass wir uns auf die Entwicklung des Ökosystems der Sberbank konzentrieren". Russlands grösste Bank hatte die Denizbank 2012 für umgerechnet knapp drei Milliarden Euro gekauft.

Die Emirates NBD baue mit dem Kauf ihre Position in der Region Nahost, Nordafrika und Türkei aus, erklärte deren Vizepräsident Hischam Abdullah al-Kassim im Mai 2018. Die Transaktion soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden./stk/mis

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EPH kehrt in Gewinnzone

EPH kehrt in Gewinnzone zurück

Die Immobilien-Beteiligungsgesellschaft Eastern Property Holdings Ltd (EPH) ist im vergangenen Jahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Man erwarte einen Reingewinn von bis zu 30 Millionen Dollar, teilte die Gesellschaft anhand von vorläufigen Zahlen in einem Communiqué mit. Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen Reinverlust von 10,86 Millionen Dollar hinnehmen müssen.

03.04.2019 08:10

Damals hatte EPH einen Währungsverlust von 3,44 Millionen Dollar erlitten. Aufgrund der deutlichen Abschwächung des russischen Rubels um mehr als 20 Prozent bis Ende 2018 erwartet die Firma nun signifikante Fremdwährungsgewinne. Diese seien im wesentlichen auf die Neubewertung der Anlageimmobilien in Russland zurückzuführen, hiess es weiter. Trotz dieses Gewinns werde der Wert des Immobilienportfolios durch die Rubelschwäche sinken.

Die Gesellschaft erwartet auch für 2018 einen Verlust aus der Marktwertanpassung ihrer Anlage-Immobilien. Obwohl die Mieteinahmen gut liefen, führe die Abwertung des Rubels zu einem tieferen Wert der Mieterträge in Dollar. Allerdings sei der Bewertungsprozess noch nicht abgeschlossen, weitere Änderungen seien immer noch möglich, hiess es.

Die Gesellschaft betonte, dass die Einnahmen generierenden Immobilien eine stabile Profitabilität zeigen und genügend Cash generieren würden, um die operativen Ausgaben der Firma einschliesslich der Zinszahlungen für die Bonds des Unternehmens zu decken.

EPH will die definitiven Jahreszahlen am 29. April vorlegen

jb/hr

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Varia US Properties setzt

Varia US Properties setzt Wachstum fort

Varia US Properties hat 2018 den Wachstumskurs fortgesetzt. Das Portfolio im preisgünstigen US-Wohnsegment hat mittlerweile einen Wert von knapp 770 Millionen Dollar.

03.04.2019 08:08

Die Ausrichtung auf das preisgünstige US-Wohnsegment habe sich ausbezahlt, teilte die an der Schweizer Börse SIX kotierte und auf US-Immobilien fokussierte Gesellschaft am Mittwoch mit.

Die Aktionäre sollen wie im Dezember angekündigt für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 2,50 Franken je Aktie erhalten. Um das Risiko von Wechselkursschwankungen zu minimieren, soll die Dividendenzahlung in Zukunft vierteljährlich erfolgen. 2019 erwartet die Firma erneut gute Zahlen.

Die Immobiliengesellschaft, die ausschliesslich in Mehrfamilienhäusern für mittlere bis untere Einkommen in der peripheren Lage von Grossagglomerationen in den USA investiert ist, hat 2018 den Gesamtbetrag um 14,3 Prozent auf 100,8 Millionen Dollar gesteigert. Die Betriebskosten erhöhten sich auf 50,2 (Vorjahr: 39,2) Millionen Dollar.

Das operative Nettoergebnis wird mit 50,6 (48,9) Millionen Dollar angegeben. Der Gewinn ging dagegen aufgrund von geringeren Wertanpassungen und eines einmaligen Steuereffekts auf 24,9 Millionen von 34,9 Millionen Dollar zurück.

Portfoliowert steigt auf 767 Mio Dollar

Das Portfolio setzt sich den Angaben zufolge aus 52 Objekten mit 9'737 Wohneinheiten zusammen. Die Vermietungsquote beläuft sich auf 93,7 (94,3) Prozent. Der Immobilienwert ist auf 767,5 Millionen Dollar gestiegen nach 618 Millionen ein Jahr zuvor.

Varia geht davon aus, dass sich das preisgünstige Wohnungssegment des US-Immobilienmarktes dank der starken US-Wirtschaft und steigender Mieterzahlen auch 2019 weiterhin stark entwickeln werde. Mehrfamilienhäuser in wachsenden Aussenbezirken von Grossstädten blieben stark gefragt, hiess es.

Die Firma erwartet ein organisches Wachstum von 2,5 bis 3 Prozent bei einer Vermietungsquote von 94 bis 95 Prozent. "Unter dem Strich erwartet Varia ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 mit weiteren Wertanstiegen des Immobilienportfolios und soliden Erträgen aus den Objekten", hiess es in der Mitteilung weiter.

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Umsatz der Rewe-Gruppe

Umsatz der Rewe-Gruppe überspringt erstmals 60 Milliarden Euro

Der Handelsriese Rewe hat im vergangenen Jahr beim Umsatz erstmals die 60-Milliarden-Euro-Grenze übersprungen. Insgesamt steigerte die Rewe-Gruppe, zu der neben den gleichnamigen Supermärkten auch der Discounter Penny, die in Ost- und Mitteleuropa aktive Handelskette Billa und der Reiseveranstalter DER-Touristik gehören, ihre Umsatzerlöse um 4,7 Prozent auf 61,2 Milliarden Euro, wie Rewe am Mittwoch in Köln mitteilte.

03.04.2019 10:42

"Wir haben 2018 erneut davon profitiert, dass wir in den vergangenen Jahren sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland in grossem Umfang in die Modernisierung und Expansion unserer Märkte und in die Stärkung unserer Touristik-Sparte investiert haben", sagte Konzernchef Lionel Souque. Besonders gut lief das Geschäft bei den selbstständigen Rewe-Kaufleuten in Deutschland mit einem Umsatzplus von 9,1 Prozent. Auch das Online-Geschäft wuchs kräftig um 22,4 Prozent.

Der Jahresüberschuss des Rewe-Konzerns stieg nach vorläufigen Zahlen um 27,7 Prozent auf 430 Millionen Euro. Allerdings war das Ergebnis im vergangenen Jahr unter anderem durch die Kosten für die Übernahme zahlreicher Kaiser's Tengelmann-Filialen belastet. Nicht im Konzernergebnis enthalten sind die Gewinne der selbstständigen Rewe-Kaufleute.

Die Zahl der Rewe-Mitarbeiter stieg im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent auf über 360 000. In Deutschland nahm die Zahl der Beschäftigten um 2,1 Prozent auf knapp 260 000 zu. Auch im laufenden Jahr will die Rewe-Gruppe im In- und Ausland weiter wachsen und plant dazu Investitionen in Höhe von rund zwei Milliarden Euro./rea/DP/mis

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Grossbank Santander

Grossbank Santander investiert 20 Milliarden Euro in Digitalisierung

(Ausführliche Fassung) - Die spanische Grossbank Santander steckt Milliarden in die Digitalisierung und will so vor allem ihre Kosten in Europa senken. Diese sollen in den kommenden Jahren jährlich um rund zehn Prozent oder eine Milliarde Euro sinken, wie aus einer Präsentation der Bankspitze zum Investorentag am Mittwoch hervorgeht. Für Digitalisierung und neue Technologien will das Institut mehr als 20 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Nur der Zeitplan der Vorhaben ist noch nicht ganz klar.

03.04.2019 16:09

An der Börse kamen die Nachrichten gut an. Der Kurs der Santander-Aktie legte bereits am Morgen spürbar zu und gehörte am Nachmittag mit einem Plus von 2,20 Prozent zu den stärkeren Werten unter Europas Banken.

Insgesamt will die spanische Grossbank, die ausser in Europa vor allem in Mittel- und Südamerika stark vertreten ist, ihre Kostenbasis in den kommenden Jahren um rund 1,2 Milliarden Euro senken. Damit soll der Umbau auf Santanders Heimatkontinent den Löwenanteil der Einsparungen bringen.

Bei den Investitionen sieht sich Santander im Vergleich zu Grossbanken aus den USA vorn. Gemessen an den Erträgen von 2018 investiere sie im laufenden Jahr mehr in die Digitalisierung als die grössten vier US-Banken./stw/zb/nas/he

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Karlsberg Brauerei stellt

Karlsberg Brauerei stellt sich auf leichten Umsatzrückgang ein

Nach einem Umsatz- und Gewinnanstieg im vergangenen Jahr stellt sich die Karlsberg Brauerei für 2019 auf etwas schwächere Geschäfte ein. Die Erlöse von rund 131 Millionen Euro im vergangenen Jahr (2017: 123 Mio Euro) dürften um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz zurückgehen, teilte das Unternehmen auch mit Blick auf den heissen Sommer 2018 am Mittwoch in Homburg mit.

03.04.2019 16:09

Beim angepassten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet Karlsberg auch wegen höherer Aufwendungen für Marketing und Vertrieb rund 15,5 bis 18,5 Millionen Euro, nach 19,6 Millionen (2017: 14,8 Mio) Euro im vergangenen Jahr. Karlsberg hatte 2018 unter anderem von der Fokussierung auf eigene Marken sowie von Preiserhöhungen profitiert. Der Jahresüberschuss lag 2018 bei 4 Millionen Euro, nach 0,8 Millionen Euro im Vorjahr./csc/mrr/DP/fba

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Fresenius erhält EU-Zulassung

Fresenius erhält EU-Zulassung für Humira-Nachahmermedikament

Erfolg für den Gesundheitskonzern Fresenius: Ein Nachahmermedikament der Tochter Fresenius Kabi für den Rheuma-Blockbuster Humira ist in der EU zugelassen worden. Die Europäische Kommission erteilte die Freigabe für das Mittel mit dem Markennamen Idacio für alle Anwendungsgebiete des Referenzproduktes, wie Fresenius am Mittwoch in Bad Homburg erklärte. Idacio sei das erste zugelassene Molekül aus dem Biosimilars-Portfolio von Kabi.

03.04.2019 15:40

Im Oktober war der Patentschutz für das weltweit umsatzstärkste Medikament Humira vom US-Pharmakonzern Abbvie in Europa abgelaufen. Seit dem Ende des Markenschutzes drängen Konkurrenten mit Nachahmerprodukten in den Markt.

Fresenius hatte das Geschäft mit biopharmazeutisch hergestellten Nachahmermedikamenten (Biosimilars) 2017 vom Darmstädter Merck-Konzern übernommen. Fresenius verspricht sich damit frischen Schwung für seine Arzneien und Marktanteilsgewinne. Merck und Fresenius vereinbarten damals einen Kaufpreis von bis zu 670 Millionen Euro gekoppelt an Entwicklungsziele. Merck wird über umsatzbezogene Zahlungen an Biosimilars-Erfolgen von Fresenius beteiligt./mis/stk/DP/fba

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Handelsplattform Tradeweb

Handelsplattform Tradeweb gelingt zweitgrösster US-Börsengang des Jahres

Die US-Handelsplattform Tradeweb Markets steht vor dem bislang zweitgrössten Börsengang (IPO) des Jahres in den USA. Das Unternehmen sammelte mit der Ausgabe neuer Aktien 1,1 Milliarden US-Dollar (979 Mio Euro) ein, wie es in der Nacht zum Donnerstag in New York mitteilte. Dabei wurde Tradeweb mehr Anteile los als geplant und konnte zudem pro Stück einen höheren Preis erzielen als eigentlich vorgesehen. Die Aktien sollen diesen Donnerstag das erste Mal an der Technologiebörse Nasdaq gehandelt werden.

04.04.2019 08:04

Das Unternehmen, auf dessen Plattform Anleihen und Finanzinstrumente gehandelt werden, platzierte bei Anlegern 40 Millionen Aktien zum Stückpreis von 27 Dollar. Eigentlich hatte die Preisspanne bei 24 bis 26 Dollar gelegen.

Mit dem Emissionserlös will Tradeweb wiederum eigene Anteile zurückkaufen, die bisher von acht grossen Banken gehalten werden. Darunter befinden sich die Bank of America , Goldman Sachs , Morgan Stanley und die Schweizer UBS . Insgesamt sind bisher elf Grossbanken an Tradeweb beteiligt. Die Mehrheit der Anteile sollen weiterhin der Finanzinvestor Blackstone und der Medienkonzern Thomson Reuters halten.

Trotz eines schwachen Starts könnte 2019 ein starkes Jahr für Börsengänge in den USA werden. Der bisher grösste IPO des Jahres gelang vergangene Woche dem Fahrdienstleister Lyft mit 2,34 Milliarden Dollar. Der Jeanshersteller Levi Strauss steht mit 623 Millionen Dollar an dritter Stelle. Der Börsengang von Tradeweb - der Grösse nach die Nummer zwei - ist der grösste Börsengang eines Finanzunternehmens seit dem Fintech-Unternehmen GreenSky im vergangenen Mai./stw/nas/stk

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Liebherr erstmals mit Umsatz

Liebherr erstmals mit Umsatz über zehn Milliarden Euro

Der Technologie-Konzern Liebherr hat 2018 erstmals einen Umsatz oberhalb der Zehn-Milliarden-Euro-Marke erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte der Hersteller von Krananlagen, Bergbaugeräten, Verkehrstechnik, Luftfahrtausrüstungen sowie Haushaltsgeräten einen Zuwachs um 739 Millionen auf 10,55 Milliarden Euro.

04.04.2019 12:19

Dabei habe Liebherr einen Gewinn von 321 Millionen Euro "leicht über dem Vorjahresniveau" erwirtschaft, wie der im schweizerischen Bulle sowie in Biberach an der Riss ansässige Konzern am Donnerstag mitteilte.

Vor allem bei Bau- und Bergbaumaschinen wurde der Umsatz deutlich gesteigert - um 10,8 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. In anderen Bereichen - darunter maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik sowie Automationssysteme und Haushaltsgeräte - stieg der Umsatz um 2 Prozent 3,7 Milliarden Euro.

Das Ergebnis ist laut Mitteilung massgeblich einer starken Nachfrage in der EU zu verdanken. Insbesondere hätten das erneute Wachstum in Deutschland, dem für Liebherr grössten Markt, sowie positive Entwicklungen in Frankreich und Grossbritannien zum Umsatzwachstum beigetragen. In Nicht-EU-Ländern sank der sank der in Euro berechnete Umsatz. Dies sei in erster Linie auf Folgen der Schwäche des Rubels gegenüber dem Euro bei Geschäften in Russland zurückzuführen. Positiv hätten sich Geschäfte in Nordamerika, Mittel- und Südamerika sowie in Asien - dabei vor allem in China - und Ozeanien entwickelt. Die Zahl der Beschäftigten stieg weltweit um 2300 auf nun 46 169./bur/DP/mis

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Starker Euro bremst

Starker Euro bremst Autozulieferer ZF

Der vergleichsweise starke Euro hat den Autozulieferer ZF gebremst. Die Erlöse seien 2018 um 1,3 Prozent auf 36,9 Milliarden Euro gestiegen, sagte Vorstandschef Wolf-Henning Scheider am Donnerstag in Friedrichshafen am Bodensee.

04.04.2019 12:25

Dabei seien aber starke Währungseffekte spürbar gewesen - ebenso wie der Verkauf des Geschäftsbereichs Fahrzeugbediensysteme. Aus eigener Kraft sei der Umsatz um rund sechs Prozent gewachsen. Durch einen starken Euro werden Exporte im Nicht-EU-Ausland teurer, was sich auf die Nachfrage dort niederschlagen kann. Zudem fallen im Ausland erzielte Erlöse bei der Umrechnung in Euro geringer aus.

Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) lag 2018 mit 2,1 Milliarden Euro unter Vorjahresniveau (2,3 Milliarden). Der Gewinn unterm Strich ging von knapp 1,2 Milliarden Euro im Vorjahr auf rund 965 Millionen Euro zurück. Auch hier hätten sich unter anderem der starke Euro sowie gestiegene Materialpreise bemerkbar gemacht, sagte Finanzvorstand Konstantin Sauer. Ausserdem habe ZF die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöht.

Für das laufende Geschäftsjahr 2019 rechnet ZF-Chef Scheider in einem weiter angespannten Marktumfeld mit einem leichten Wachstum. "Das wird sicher kein einfaches Jahr für die Automobilindustrie."/kst/DP/fba

(AWP)

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Hochgiftiger Schadstoff in

Hochgiftiger Schadstoff in Filter für Tabak-Sticks von Philip Morris

(Neu ist der erste Abschnitt unter dem letzten Zwischentitel mit einer Reaktion von Philip Morris.) - Filter von Tabak-Stick-Erhitzern Iqos von Philip Morris entwickeln beim Erhitzen hochgiftige Schadstoffe, sogenannte Isocyanate. Empfindlichen droht bereits bei geringer Dosis eine obstruktive Lungenerkrankung ähnlich Asthma.

07.04.2019 16:15

Die Isocyanate fand ein Labor im Auftrag der Suchthilfeorganisation Blaues Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg, wie die "SonntagsZeitung" berichtete. Die Organisation gab die Ergebnisse in einem Communiqué vom Sonntag bekannt.

Beim Laborversuch wurde nicht getestet, ob die Isocyanate beim Rauchen inhaliert werden und wie sie sich auf die Gesundheit auswirken. Die Forscher erhitzten Filterteile auf 100, 160 und 200 Grad. Ganze Filter wurden bei 100 Grad getestet. Im Normalgebrauch erhitzt das Gerät den Tabak laut Herstellerangaben auf 250 bis 300 Grad weit stärker, wie das Blaue Kreuz schreibt.

Bei den Messungen mit dem Gaschromatograf-Massenspektrometer zeigten sich mögliche flüchtige Verbindungen und eben die Isocyanate. Konkret fand das Labor Diisopropylphenylisocyanit und Diisopylanilin.

Für Bhopal-Katastrophe verantwortlich

Isocyanate sind ein gefährliches Gift. Sie schädigen die Membranen menschlicher Zellen. Sie kommen unter anderem in Lösungsmitteln, Beschichtungen, Lacken oder Industrieschäumen vor. Für Arbeitsplätze gelten strenge Vorschriften.

Die Schadstoffe können zu Augenverletzungen wie Hornhautschäden und Atemwegsreizungen bis hin zu Asthma oder der obstruktiven chronischen Lungenerkrankung COPD führen. Daneben können sie allergische Reaktionen hervorrufen. Das Einatmen aus der Umgebungsluft kann bereits nach einem Jahr zu tödlichen Krankheiten führen.

1984 entwichen im indischen Tank einer Pestizidfabrik des US-Chemiekonzerns Union Carbide im indischen Bhopal rund 40 Tonnen eines Isocyanats. Das führte zur Katastrophe von Bophal, die über 2800 Menschen das Leben kostete. Mehrere Hunderttausende trugen schwere Verletzungen wie Augen- und Schleimhautschäden davon.

"Risikoreduziertes" Produkt

Der Marlboro-Produzent Philip Morris teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit, die Isocyanate aus dem Filter würden nicht inhaliert. Das habe das Unternehmen bis ins Detail erforscht und dabei keine Isocyanate festgestellt. Zudem habe das vom Blauen Kreuz beauftragte Labor die Filter nicht unter realitätsnahen Bedingungen getestet, sondern in einem Ofen erhitzt.

Die Tabakkonzerne sehen in Zigaretten-Alternativen wie Iqos die Zukunft. Nach eigenen Angaben will Philip Morris künftig zwei Fünftel seines Umsatzes mit sogenannten risokoreduzierten Produkten erzielen.

In dem Erhitzer in Form eines Halters wird der Tabak nicht mehr verbrannt sondern erhitzt. Philip Morris legte Studien vor, die zeigen sollen, dass beim Tabakerhitzen fast alle krebserregenden Schadstoffe eliminiert werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert.

Neben Philip Morris sind auch Anbieter wie Japan Tobacco International und British American Tobacco mit Erhitzern am Markt. Philip Morris hat seinen Hauptsitz in Lausanne.

(AWP)

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USA legen Liste mit

USA legen Liste mit Vergeltungszöllen für Airbus-Subventionen vor

Im Streit über illegale Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus wollen die USA Vergeltungszölle auf diverse Exporte der EU verhängen. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer veröffentlichte am Montag (Ortszeit) in Washington eine vorläufige Liste mit Gütern im Wert von rund 11 Milliarden Dollar (9,8 Mrd Euro), auf der sich neben Produkten und Komponenten für die Luftfahrtindustrie auch zahlreiche andere Waren wie etwa etliche Käsesorten, Olivenöl, Orangen oder Meeresfrüchte befinden.

09.04.2019 06:34

Die USA hatten die Strafzölle im Konflikt mit der EU bereits bei der Welthandelsorganisation WTO beantragt und rechnen mit einer baldigen Entscheidung der dortigen Schlichtungsstelle. Die 11 Milliarden Dollar entsprechen dem angeblichen jährlichen Schaden durch verbotene Staatshilfen für Airbus. Der Rechtsstreit läuft seit 15 Jahren. "Die Zeit zum Handeln ist gekommen", verkündete Lighthizer nun. Die Zölle sollten erst aufgehoben werden, wenn die EU die Subventionen beende.

Die EU hatte die USA allerdings ebenfalls wegen illegaler Bezuschussung des Airbus-Rivalen Boeing vor der WTO verklagt. Diese stellte beiderseitige Regelverstösse fest, aber noch nicht abschliessend die genaue Schadenshöhe. Erst Ende März entschied ein WTO-Berufungsgremium in letzter Instanz, dass Boeing trotz eines früheren Urteils wegen verbotener Subventionen weiter staatliche Hilfen erhielt. Damit machte die Organisation den Weg für die Europäische Union frei, ebenfalls Vergeltungsschritte zu ergreifen.

Dadurch könnte der Handelsstreit zwischen Brüssel und Washington weiter eskalieren. US-Präsident Donald Trump hat bereits Strafzölle auf Stahl- und Aluminium-Importe aus der EU verhängt, was auch schon zu Gegenmassnahmen führte. Er droht zudem seit Monaten damit, die Einfuhrschranken für Autos aus Europa zu erhöhen. Das würde insbesondere die deutsche Industrie hart treffen. Trump sieht sein Land als Opfer unfairer Handelsabkommen und hat seinen Anhängern eine strikte "Amerika zuerst"-Politik versprochen./hbr/DP/fba

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Fresenius-Finanzchefin:

Fresenius-Finanzchefin: Grosse Übernahme nicht vor 2020

Der Gesundheitskonzern Fresenius SE dürfte im laufenden Jahr keine grosse Übernahme stemmen. "Für 2019 sehen wir bis jetzt eher kleinere oder mittlere Akquisitionen", sagte Finanzchefin Rachel Empey der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Eine grosse Übernahme kommt eher 2020 oder später." Wenn sich jedoch eine Gelegenheit biete, "sind wir bereit", betonte sie. Die Bilanz sei stark, ebenso der freie Mittelzufluss. "Wir haben ziemlich viel finanzielle Schlagkraft."

08.04.2019 21:05

Auf den Brexit sehe sich Fresenius derweil gut vorbereitet. Dort habe man die Lagerbestände erhöht. Insgesamt mache das Geschäft weniger als ein Prozent des Gesamtumsatzes aus./he/ajx

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Levi's steigert Erlöse und

Levi's steigert Erlöse und Gewinn

Der legendäre Jeans-Hersteller Levi Strauss hat nach seiner fulminanten Rückkehr an die Börse starke Geschäftszahlen vorgelegt.

10.04.2019 07:21

Im ersten Quartal kletterte der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro), wie Levi's am Dienstag nach US-Börsenschluss in San Francisco mitteilte. Der bereinigte Gewinn schoss sogar um mehr als 80 Prozent auf 151 Millionen Dollar in die Höhe, was allerdings vor allem an hohen Sonderkosten im Vorjahr lag.

Levi's hatte im März ein beeindruckendes Börsen-Comeback an der New York Stock Exchange gefeiert, nachdem der 166 Jahre alte Modekonzern zwischenzeitlich wieder privatisiert worden war. Die Wurzeln des traditionsreichen Unternehmens gehen auf den bayerischen Auswanderer Levi Strauss zurück, der Mitte des 19. Jahrhunderts vom Goldrausch in Kalifornien angelockt worden war und als Miterfinder der Blue Jeans gilt. Bei Anlegern steht Levi's hoch im Kurs - seit dem Börsengang vor knapp drei Wochen ist die Aktie um mehr als 28 Prozent gestiegen.

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Deutsche Börse baut Index

Deutsche Börse baut Index-Geschäft mit Übernahme aus - Finanzinvestor an Bord

Die Deutsche Börse holt sich bei ihrem Index-Geschäft im Zuge der Übernahme von Axioma den Finanzinvestor General Atlantic mit ins Boot. Der Anbieter von Portfolio- und Risikomanagementlösungen Axioma soll gekauft und mit dem eigenen Indexgeschäft zusammengeführt werden, wie die Deutsche Börse am Dienstagabend in Frankfurt mitteilte. Im Zuge dessen solle General Atlantic circa 715 Millionen US-Dollar (636 im Euro) in das neue Unternehmen investieren und dafür mit rund 19 Prozent beteiligt werden. Leiten soll das fusionierte Unternehmen der bisherige Axioma-Chef Sebastian Ceria.

09.04.2019 19:12

Das Indexgeschäft der Deutschen Börse werde mit 2,6 Milliarden Euro bewertet und Axioma mit 850 Millionen Dollar oder umgerechnet rund 756 Millionen Euro. Da der Kaufpreis für Axioma durch Investments von General Atlantic finanziert werde, fliesse seitens der Deutschen Börse kein Geld. Neben dem Dax -Konzern als Mehrheitseigentümer und General Atlantic sollen auch Manager von Axioma beteiligt werden, hiess es weiter. Sie würden dafür rund 105 Millionen Dollar des Verkaufserlöses zahlen.

Mit der Fusion will die Börse einen führenden Informationsanbieter für institutionelle Investoren schaffen, der die wachsende Marktnachfrage nach Produkten und Analysen bedienen soll. Im Zuge der Transaktion sollen bis Ende 2021 Einsparungen von jährlich rund 30 Millionen Euro erreicht werden.

Der Aktienkurs der Deutschen Börse legte in einer ersten Reaktion auf der Handelsplattform Tradegate um 0,4 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs im Xetra-Hauptgeschäft zu./mis/he

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Saudi Aramco nimmt 12

Saudi Aramco nimmt 12 Milliarden US-Dollar ein

Der weltgrösste Ölkonzern Saudi Aramco hat bei seinem Debüt am Anleihemarkt nach dem immer wieder verschobenen eigenen Börsengang einen Erfolg verbucht.

10.04.2019 10:33

Mit seinen ersten Anleihen erlöste das Staatsunternehmen 12 Milliarden US-Dollar (10,7 Mrd Euro). Das Angebot war mehrfach überzeichnet, laut Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg gingen sogar Kaufaufträge über mehr als 100 Milliarden Dollar ein. Aufgrund der hohen Nachfrage nach der ersten Saudi-Aramco-Anleihe konnte sich der Ölkonzern Geld am Finanzmarkt zu niedrigeren Zinsen ausleihen als die Mutter, das Königreich Saudi-Arabien.

Das Interesse der Investoren an den Anleihen gilt auch als Test für den geplanten Börsengang von Saudi Aramco, der von dem profitabelsten Unternehmen der Welt immer wieder verschoben worden ist. Zuletzt stellte Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman den Börsengang nicht vor Ende 2020 in Aussicht.

Der Verkauf der Aramco-Anleihen ist Teil eines umfangreicheren Plans, das Unternehmen und das gesamte Königreich stärker gegenüber den Weltmärkten zu öffnen. Das Königreich war nach dem Mord an dem kritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul schwer in die Kritik geraten. Im Herbst noch hatten deshalb vor allem US-Investoren, Topmanager und Bankchefs reihenweise ihre Teilnahme an einer Investorenkonferenz in dem Königreich abgesagt.

Nicht nur der Verkauf der Anleihen war für Saudi Aramco ein Erfolg. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen einen Gewinn von 111,1 Milliarden Dollar. Die grossen Ölkonzerne der Welt - Chevron und ExxonMobil aus den USA, BP aus Grossbritannien, das britisch-niederländische Unternehmen Royal Dutch Shell und Total aus Frankreich kamen 2018 zusammen auf einen Gewinn von rund 80 Milliarden Dollar. Selbst Apple , das jahrelang als das profitabelste Unternehmen der Welt galt, verdiente mit knapp 60 Milliarden Dollar deutlich weniger.

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Santander will Mexico-Tochter

Santander will Mexico-Tochter komplett übernehmen - Kapitalerhöhung

Die spanische Grossbank Santander will ihre mexikanische Tochter komplett übernehmen. Geplant sei die Übernahme der restlichen 25 Prozent, teilte das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung am Freitag mit.

12.04.2019 07:36

Dazu will Santander rund 572 Millionen neue Aktien ausgeben, wenn die Offerte voll akzeptiert wird. Das würde 3,5 Prozent des derzeitigen Aktienkapitals entsprechen. Am Donnerstag schloss die Santander-Aktie bei 4,48 Euro. Aktionäre der börsennotierten mexikanischen Tochter sollen für eine eigene Aktie 0,337 der neuen Santander-Papiere erhalten, hiess es weiter./nas/jha/

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Disney startet eigenen

Disney startet eigenen Videostreaming-Dienst im November

Der Unterhaltungsriese Disney bringt seinen eigenen Video-Streamingdienst in den USA mit einem Kampfpreis an den Start. Disney+ soll 6,99 Dollar im Monat kosten und ist damit billiger als das günstigste Abo des Rivalen Netflix. Nach dem US-Start am 12. November soll der Dienst innerhalb von zwei Jahren in den meisten wichtigen Regionen der Welt verfügbar sein, wie Disney-Chef Robert Iger in der Nacht zum Freitag ankündigte. Der Konzern rechnet mit 60 bis 90 Millionen Kunden zum Jahr 2024.

12.04.2019 07:36

Disney setzt auf sein grosses Inhalte-Angebot, um Kunden anzulocken. Der Konzern zieht seine Filme und Serien bei Konkurrenten wie Netflix ab und will sie nur auf der eigenen Plattform streamen. Zu Disney gehören auch das "Star-Wars"-Studio Lucasfilm sowie die Marvel-Studios mit Superhelden-Filmen wie "Avengers". Bei Disney+ soll es exklusiv unter anderem Serien mit Avengers-Figuren und aus dem "Star-Wars"-Universum geben. Profitieren will der Konzern auch von der jüngsten Übernahme der Fox-TV-Sender. So sollen bei Disney+ alle Staffeln der Animationsserie "The Simpsons" verfügbar sein.

Vor wenigen Wochen hatte auch Apple für den Herbst den Start eines Videostreaming-Angebots mit exklusiven Inhalten angekündigt. Der iPhone-Konzern verpflichtete dafür Hollywood-Grössen wie Steven Spielberg und J.J. Abrams sowie Stars wie Reese Witherspoon und Jennifer Aniston. Apple machte bisher allerdings keine Angaben zum Preis - und das günstige Abo von Disney+ dürfte den Spielraum des Konzerns bei der Preisgestaltung deutlich einschränken. In den USA ist Netflix mit 60 Millionen Kunden besonders stark in dem Geschäft./so/DP/zb

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JP Morgan verdient im ersten

JP Morgan verdient im ersten Quartal 9,2 Milliarden Dollar

Die US-Grossbank JP Morgan eilt von Rekord zu Rekord. Das mit Abstand grösste US-Kreditinstitut verdiente im ersten Quartal 9,2 Milliarden Dollar - ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und so viel wie noch nie.

12.04.2019 13:05

Wie das Geldhaus am Freitag in New York mitteilte, zogen die Einnahmen im selben Zeitraum von 26,8 auf 29,9 Milliarden Dollar an - ebenfalls ein neuer Rekordwert. Im Investmentbanking behauptete Bankchef Jamie Dimon Platz eins weltweit - der Marktanteil seines Hauses lag bei fast zehn Prozent.

Die Aktie legte vorbörslich an der Wall Street um zwei Prozent zu.

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Johnson & Johnson legt beim

Johnson & Johnson legt beim Pharmageschäft zu

Negative Währungseffekte haben die Umsätze des US-Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson im ersten Quartal belastet.

16.04.2019 13:55

Die Erlöse stagnierten bei 20 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick mitteilte. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Umsätze um 5,5 Prozent. Dabei verzeichnete Johnson & Johnson ein robustes Pharmageschäft, das vergleichbar um fast 8 Prozent zulegte. Das Wachstum im Geschäft mit verschreibungsfreien Produkten sowie medizintechnischen Geräten hinkte jedoch hinterher.

Der Nettogewinn sank unter anderem wegen höherer Forschungsausgaben um gut 14 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Dollar. Bereinigt um verschiedene Effekte stieg das Ergebnis je Aktie um knapp 2 Prozent auf 2,10 Dollar und lag damit etwas höher als von Analysten erwartet. Seine Jahresprognose präzisierte Johnson & Johnson leicht. Je Aktie erwartet der Gesundheitskonzern einen bereinigten Gewinn von 8,83 bis 8,63 Dollar. Zuletzt war er von 8,50 bis 8,65 Dollar ausgegangen. Die durchschnittliche Erwartung der Analysten liegt derzeit bei 8,59 Dollar.

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Danone profitiert von

Danone profitiert von steigender Evian-Nachfrage in USA

Der Nahrungsmittelkonzern Danone hat seinen Umsatz im ersten Quartal trotz der schwächeren Nachfrage nach Babynahrung in China leicht gesteigert. Die Kennziffer wuchs auf vergleichbarer Basis um 0,8 Prozent auf 6,14 Milliarden Euro, teilte das französische Unternehmen am Mittwoch mit. Analysten hatten mit 6,11 Milliarden Euro gerechnet.

17.04.2019 08:08

Dass Danone abermals unter schwächeren Verkäufen von Säuglingskost in China leiden würde, war erwartet worden. Danone konnte die Schwäche in diesem Segment durch höhere Verkäufe der Wassermarke Evian in den USA ausgleichen.

Den Ausblick für 2019 bestätigte Danone. Der Konzern peilt auf vergleichbarer Basis ein Umsatzwachstum von 3 Prozent und eine bereinigte operative Marge von mehr als 15 Prozent an./fba/nas

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Chipausrüster ASML startet

Chipausrüster ASML startet mit Einbussen

Der Chipindustrieausrüster ASML ist erwartungsgemäss mit Einbussen in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz sank von 3,1 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch im niederländischen Veldhoven mitteilte. Damit fiel das Minus nicht ganz so stark aus, wie von ASML zuvor prognostiziert. Der Grund liegt in etwas besseren Verkäufen seiner neuen Lithografiesysteme, so der Konzern.

17.04.2019 07:46

Die viel beachtete Bruttomarge lag mit 41,6 Prozent ebenfalls leicht über den Unternehmenserwartungen, aber deutlich unter dem Vorjahreswert von 44,3 Prozent. Der Nettogewinn wurde mit 355 Millionen Euro mehr als halbiert. An der Jahresprognose hält das Unternehmen fest und geht von einer Beschleunigung der Geschäfte im Jahresverlauf aus. Für das zweite Quartal erwartet ASML einen Umsatz von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro sowie eine Bruttomarge von 41 bis 42 Prozent. Auch an den Zielen bis 2020 hält der Chipausrüster fest./nas/fba

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Puma plant auf

Puma plant auf Hauptversammlung Aktiensplit

Ein knappes Jahr nach dem Rückzug des französischen Grossaktionärs Kering lädt der Sportartikelhersteller Puma am Donnerstag (10.00 Uhr) zu seiner Hauptversammlung ein. Dabei werden Aufsichtsrat und Vorstand den Aktionären einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 10 vorschlagen, wie das Unternehmen mitteilte. Derzeit notiert eine Aktie bei knapp 550 Euro. Durch die entsprechende Satzungsänderung erhofft sich das Unternehmen eine bessere Handelbarkeit des Papiers.

18.04.2019 06:33

Die Marke mit der Raubkatze war zuletzt stärker gewachsen als sein Lokalrivale Adidas . Legte dieser 2018 währungsbereinigt um 8 Prozent zu, kam Puma auf 18 Prozent. In diesem Jahr soll der Umsatz währungsbereinigt um weitere 10 Prozent zulegen. Das operative Ergebnis (Ebit) soll auf 395 bis 415 Millionen Euro klettern. Puma-Chef Björn Gulden hatte das Unternehmen wieder mehr auf das Kerngeschäft Sport ausgerichtet. Nach dem Teilausstieg des Luxuskonzerns Kering ist Puma wieder im MDax gelistet./mac/DP/jha

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Henkel-Gewinn sinkt zum

Henkel-Gewinn sinkt zum Jahresstart - Wettbewerb, teure Rohstoffe

(Ausführliche Fassung) - Der Gewinn des Konsumgüterkonzerns Henkel ist im ersten Quartal gesunken. Negative Währungseffekte, höhere Rohstoffkosten sowie Investitionen belasteten die Ergebnisse. Dazu leidet Henkel unter einem hohen Wettbewerbsdruck in den Konsumgütergeschäften, insbesondere in Westeuropa.

07.05.2019 08:08

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) fiel um 5,6 Prozent auf 795 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Dies lag etwas unter der Konsensschätzung der Analysten. Die entsprechende Marge fiel um 1,4 Prozentpunkte auf 16,0 Prozent. Das Nettoergebnis sank um knapp 2 Prozent auf 534 Millionen Euro.

Die Henkel-Aktie gab auf die Zahlen hin vorbörslich um mehr als anderthalb Prozent nach.

Der Umsatz stieg hingegen um 2,8 Prozent auf knapp 5 Milliarden Euro. Begünstigt wurde dies durch Übernahmen und positive Wechselkurseffekte. Organisch - bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe - lag das Plus jedoch bei lediglich 0,7 Prozent und damit unter dem Niveau der angestrebten Jahresprognose. Unter den Erwartungen lag dabei den Angaben zufolge das Geschäft mit Körper- und Haarpflege, welches einen organischen Umsatzrückgang von 2,2 Prozent verzeichnete. Rückläufig waren dabei die Umsätze in Westeuropa und China.

Auch sanken die Umsätze im konjunktursensiblen Klebstoffgeschäft um organisch 0,8 Prozent. Dabei belasteten vor allem schwache Automobil- und Elektronikmärkte in der Region Asien-Pazifik sowie Nordamerika. Henkel geht dabei von einer Verbesserung der Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte aus. Positiv entwickelte sich dagegen das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln. Getragen wurde das Wachstum aus eigener Kraft in Höhe von 4,7 Prozent durch die Einführung neuer Produkte.

Der Jahresausblick wurde bestätigt. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie dürfte um einen mittleren einstelligen Prozentsatz sinken, wenn man Schwankungen der Währungskurse herausrechnet. Die um einmalige Aufwendungen und Erträge sowie Umbaukosten bereinigte Gewinnspanne (Ebit-Marge) soll 16 bis 17 Prozent erreichen. Der Umsatz soll organisch um zwei bis vier Prozent steigen. Konzernchef Hans Van Bylen will das Wachstum mit zusätzlichen Investitionen ankurbeln, was die Ergebnisse zunächst einmal belastet./nas/mis/fba

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Hannover Rück trotzt

Hannover Rück trotzt Katastrophen zum Jahresstart

Der weltweit viertgrösste Rückversicherer und Swiss-Re-Konkurrent Hannover Rück ist dank geringerer Katastrophenschäden mit einem überraschend starken Gewinnplus ins Jahr gestartet.

07.05.2019 07:55

Auch dank besserer Geschäfte in der Personen-Rückversicherung stand im ersten Quartal unter dem Strich ein Überschuss von knapp 294 Millionen Euro und damit gut sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das mehrheitlich zum Versicherer Talanx gehörende Unternehmen am Dienstag in Hannover mitteilte. Damit schnitt der Rückversicherer besser ab als von Analysten erwartet.

Der scheidende Vorstandschef Ulrich Wallin sieht den Konzern somit auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro zu erzielen.

Am teuersten schlugen bei der Hannover Rück im ersten Quartal das Hochwasser in Australien und Sturmtief "Eberhard" in Deutschland zu Buche. Bei dem weltweit zweitgrössten Rückversicherer Swiss Re hatten die Überschwemmungen im australischen Bundesstaat Queensland im ersten Jahresviertel sogar für einen überraschenden Gewinneinbruch gesorgt.

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Uniper verdient nur dank

Uniper verdient nur dank Sondereffekten mehr - operatives Geschäft sinkt

Der Energiekonzern Uniper hat operativ im ersten Quartal Federn lassen müssen. Höhere Kosten für CO2-Zertifikate, fehlende Erträge aus dem derzeit ausgesetzten britischen Kapazitätsmarkt sowie geringere Beiträge aus dem Gas- und Flüssiggasgeschäft belasteten. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank daher um von 350 Millionen auf 185 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte.

07.05.2019 07:41

Unter dem Strich verdiente der Kraftwerkskonzern jedoch mehr. Dies lag an positiven Effekten bei der Bewertung von Rohstoffderivaten, mit denen Uniper sein Strom- und Gasgeschäft gegen Preisschwankungen absichert. Das Nettoergebnis stieg so von 114 Millionen auf 768 Millionen Euro. Den Ausblick für das Geschäftsjahr bestätigte Uniper./nas/zb

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Beck's-Brauer AB Inbev mit

Beck's-Brauer AB Inbev mit starkem Jahresstart - Erwartungen dennoch verfehlt

Der weltgrösste Bierbrauer AB Inbev ist trotz guter Geschäfte nicht so stark ins Jahr gestartet wie erwartet. Das Unternehmen, zu dem auch die Marke Beck's gehört, steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal aus eigener Kraft im Jahresvergleich um knapp sechs Prozent auf 12,6 Milliarden US-Dollar (11,3 Mrd Euro), wie es am Dienstag im belgischen Leuven mitteilte. Der normalisierte operative Gewinn zog um 8,2 Prozent auf knapp 5 Milliarden Dollar an. Analysten hatten allerdings im Schnitt mit etwas stärkeren Steigerungen gerechnet.

07.05.2019 07:36

Für das laufende Jahr rechnet das Management weiterhin mit einem starken Wachstum bei Umsatz und operativem Ergebnis./stw/fba

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Vonovia erhöht nach einem

Vonovia erhöht nach einem starken Auftaktquartal Gewinnprognose

Steigende Mieten und die Zukäufe im Ausland haben Deutschlands grössten Immobilienkonzern Vonovia im Auftaktquartal deutlich mehr Gewinn beschert. Zudem profitierte Vonovia von geringeren Kosten bei der Bewirtschaftung der Wohnungen. In den ersten drei Monaten 2019 erhöhte sich das operatives Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngrösse Funds from Operations, kurz FFO - im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 303,6 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Bochum mitteilte.

07.05.2019 07:05

Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr hob Vonovia aufgrund der "dynamischen Entwicklung" im deutschen, österreichischen und schwedischen Wohnungsmarkt leicht an. Das Unternehmen peilt nun für 2019 ein operatives Ergebnis (FFO) in Höhe von 1,17 bis 1,22 Milliarden Euro an. Bislang war Vonovia für das laufende Jahr von einem FFO von 1,14 bis 1,19 Milliarden Euro nach 1,13 Milliarden Euro im Vorjahr ausgegangen.

Die Mieteinnahmen stiegen im ersten Quartal bei einem weiterhin geringen Leerstand um ein Fünftel auf 505 Millionen Euro. Die Miete erhöhte sich auf 6,56 Euro pro Quadratmeter - das waren sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig steckte Vonovia mit 242 Millionen Euro rund 75 Prozent mehr in Modernisierung und Neubau. Der Überschuss erhöhte sich um fast 60 Prozent auf 201 Millionen Euro./mne/he

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SIG erfüllt Gewinnerwartungen

SIG erfüllt Gewinnerwartungen und bestätigt Ausblick

SIG Combibloc hat im ersten Quartal 2019 den Umsatz gesteigert und deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Der bisherige Ausblick auf das Gesamtjahr wird bestätigt.

07.05.2019 08:16

Es war das erste Startquartal eines Geschäftsjahres seit der Rückkehr an die Schweizer Börse im vergangenen September. Konkret legte der Kernumsatz, also ohne die Verkäufe von beschichtetem Karton an das Joint-Venture im Mittleren Osten, 7,3 Prozent auf 359,7 Millionen Euro zu. Währungsbereinigt belief sich das Plus auf 5,4 Prozent, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte.

Gewachsen ist SIG Combibloc in allen Regionen. Am stärksten legte der Umsatz mit einer Steigerung von rund 16 Prozent respektiv mit 11 Prozent zu konstanten Wechselkursen in der Region Asien/Pazifik zu. Dort habe nach einem starken Vorjahr die Wachstumsdynamik aufgrund anhaltend guter Nachfrage nach Milchprodukten aufrechterhalten werden können, hiess es.

Umsatz im ersten Quartal am schwächsten

Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg auf bereinigter Basis indes lediglich um 0,6 Prozent auf 85,9 Millionen Euro. Der ausgewiesene EBITDA nahm um 20 Prozent auf 88,3 Millionen zu. Gemäss dem Unternehmen sind die bereinigten Zahlen für die effektive Ertragskraft aussagekräftiger als die ausgewiesenen Werte, die durch Abschreibungseffekte durch die Übernahme von SIG durch Onex im Jahr 2015 belastet werden.

Die EBITDA-Marge verringerte sich auf 23,6 Prozent von 24,7 Prozent. Dieser Rückgang sei hauptsächlich auf die tiefere Dividende aus dem Joint Venture im Mittleren Osten zurückzuführen, schrieb die Gesellschaft weiter. Ausserdem machte sie darauf aufmerksam, dass das erste Quartal jeweils die umsatzschwächste Periode des Jahres ist, und die EBITDA-Marge unter dem Durchschnitt für das gesamte Geschäftsjahr liegt.

Unter dem Strich verblieb ein bereinigter Gewinn von 29,1 Millionen Euro nach 4,0 Millionen im Vorjahr. Die Verbesserung ist gemäss Mitteilung die Folge des niedrigeren Finanzierungsaufwands nach der Reduktion und der Refinanzierung der Schulden im Zuge des Börsengangs. Der ausgewiesene Gewinn belief sich indes auf 4,7 Millionen nach einem Verlust von 32,1 Millionen im Vorjahr.

Mit den vorgelegten Zahl hat SIG auf Stufe Umsatz die Erwartungen der Analysten von UBS und Kepler Cheuvreux übertroffen. Auf Stufe EBITDA lagen sie im Rahmen der Prognosen. Die Experten hatten mit einem Kernumsatz von 348 Millionen respektive 346 Millionen sowie einem bereinigten EBITDA von 87 Millionen beziehungsweise 83,5 Millionen gerechnet.

Guidance bestätigt

Den bisherigen Ausblick für das Gesamtjahr 2019 bestätigt die Gesellschaft. Danach wird weiterhin ein Wachstum des Kernumsatzes auf währungsbereinigter Basis von 4 bis 6 Prozent sowie eine EBITDA-Marge im Bereich von 27 bis 28 Prozent angestrebt.

Die SIG-Aktien waren vor dem neuerlichen Börsengang im September letztmals rund elf Jahre davor an der SIX Swiss Exchange gehandelt worden, ehe der Neuseeländer Graeme Hart die Gruppe aufkaufte und sie von der Börse nahm. Im November 2014 wurde die kanadische Investmentgesellschaft Onex neuer Besitzer. Die Kanadier sind mit einer Beteiligung von über 50 Prozent weiterhin grösster Einzelaktionär.

(AWP)

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